005ab Abb.: cd
Der von ihnen genutzte Internet Explorer 6 unterstützt viele aktuelle Web-Funktionalitäten nicht. Für einen ungetrübten Genuss unseres Internetauftritts empfehlen wir eine aktuellere Version des Internet Explorers oder einer anderen Browser-Software.
Individualreisende finden zu fast allen wichtigen Zielen ein Handbuch von Reise Know-How. Gut so, denn damit sind sie bestens bedient. FOCUS Online
|
||||||||||||
| ||||||||||||
|
||||||||||||
|
||||||||||||
|
||||||||||||
|
||||||||||||
|
Autor: Brinke, Margit; Kränzle, PeterDer perfekte Reiseführer für einen Kurzaufenthalt in Athen: Das Buch begleitet durch eine facettenreiche Stadt der Gegensätze, die in Begriff ist, sich von ihrer antiken Vergangenheit zu lösen, ohne dabei ihre Wurzeln zu vergessen. Eine Vielzahl praktischer Tipps von empfehlenswerten Unterkünften und Restaurants in allen Preisklassen bis zur kleinen Sprachhilfe Griechisch für die schnelle Verständigung beantworten alle wichtigen Fragen, die sich vor und während des Athen-Aufenthalts stellen.
Mit dem Stadtführer CityTrip Athen kann man eine Zeitreise in die Vergangenheit machen und gleichzeitig eine moderne Stadt im Umbruch besuchen - die griechische Hauptstadt bietet beides. Für jeden dieser faszinierenden Blickwinkel hat das Buch die passenden Tipps und Infos: Akropolis, Nationalmuseum und die wichtigsten antiken Sehenswürdigkeiten werden ebenso wie das moderne Athen mit den Olympia-Sportstätten, Einkaufsmeilen und Nightclubs ausführlich beschrieben.
- die neuen Reiseführer für den individuellen Kurztrip in die schönsten Städte Europas!
| Ihre Meinung | |||
angezeigte Latest News: 1 bis 2 (von 2 insgesamt)
Seiten: 1
NEWS Juni 2009 von den Autoren, Margit Brinke und Peter Kränzle (Juni 2009)
Neues Akropolismuseum eröffnet
Am Samstag, 20. Juni 2009, wurde endlich das neue Akropolis Museum feierlich eröffnet. Immerhin hat sich die lange Wartezeit gelohnt, denn jetzt präsentiert sich am südlichen Rande der Altstadt, im Viertel Makryianni, rund 300 m Luftlinie von der Akropolis entfernt, ein attraktives, übersichtliches und hochinformatives Museum auf über 14.000 qm Fläche – kein Vergleich zum vollgestopften, angestaubten alten Akropolismuseum mit gerade einmal 1450 qm. Der von dem Schweizer Architekten Bernard Tschumi in Zusammenarbeit mit Michael Photiadis (Associate Architect Athens) geplante Bau ist weitläufig und hell, die Säle hoch, luftig und locker bestückt und es wurde auf möglichst viel natürlichen Lichteinfall Wert gelegt.
Vom Zugangsbereich mit 200-Sitze-Auditorium, Ticketverkauf und Café-Bar sowie einem Saal für Wechselausstelllungen geht es über eine Rampe in die erste Ausstellungsebene, die „Archaic Gallery“, dazu gibt es Abteilungen zu Erechtheion, Niketempel, und Propyläen. Im Mezzanin-Geschoss, ein Stück weiter oben, befinden sich ein Multimedia Center und ein Restaurant mit Aussichtsterrasse. Von dort bietet sich ein spektakulärer Ausblick auf die Akropolis. Der dritte Stock bietet dann als Highlight die Partheonon Gallery, mit Blickachse zum Bau auf der Akropolis. Zu den Informationen zur Geschichte der Akropolis von prähistorischer bis spätantiker Zeit, gibt es eine Ausstellung zu den im Vorfeld der Bauarbeiten nötigen Ausgrabungen auf dem Grundstück. Auch auf dem Vorplatz des Museumseingangs sind in den Boden Glasplatten eingelassen, durch die ein Blick in die Antike ermöglicht wird.
Leider ist es bis jetzt noch nicht gelungen, das British Museum – das sogar Abgesandte zur Eröffnung schickte – von der Rückführung der so genannten Parthenon Marbles, die 1806 von Lord Elgin nach London „mitgenommen“ wurden, nach Athen zu überzeugen. Ein früheres Angebot die Stücke als Dauerleihgabe zur Verfügung zu stellen, schlugen die Griechen aus.
• Infos: New Acropolis Museum, tgl. außer Mo. 8-20 Uhr (letzter Einlass 19.30 Uhr), Zugang: Odos Dionysiou Areopagitou, www.theacropolismuseum.gr, Eintritt bis Ende des Jahres 1 €, zwischen 20.6. und 23.6. müssen die Tickets im Internet vorbestellt werden. Auch sonst ermöglicht ein E-ticketing-System, lange Warteschlangen am Ticketschalter zu vermeiden.
Events
Während des Athens & Epidaurus Festival von Juni bis August steht wieder ein bunt gemischtes, internationales Programm aus Tanz, Theater, Konzerten, Ausstellungen und Veranstaltungen im Epidaurus Theater und an zehn verschiedenen Athener Spielstätten auf dem Programm. Unter anderem kommen am 2. Juli im Odeion des Herodes Atticus am Südabhang der Akropolis „Der eingebildete Kranke“ von Molière zur Aufführung, dazu als deutschsprachige Produktionen Christoph Marthalers und Anna Viebrocks „Riesenbutzbach“ sowie die Inszenierung von Gerhard Hauptmann „Die Ratten“ (Deutsches Theater Berlin). An Konzerten stehen Haydn, Mikis Theodorakis, Liszt und Mahler sowie Beethoven und Berlioz zur Wahl.
• Detaillierte Informationen: www.greekfestival.gr
Alternative Musik ist beim größten Musikfestival Griechenlands geboten. Das Rockawave Festival findet dieses Jahr vom 27. bis 30. Juni und am 9. Juli im „Terra Vibe“, einer Eventfläche für 15.000 Zuschauer im 37 km entfernten Malakasa, an der National Road Athens-Lamia, statt. Es gibt einen Busservice ab Larissa-Bahnhof und es verkehren Züge von dort zur Sfendali Station (dann noch 10 Min. Fußweg).
Auftreten werden u.a.:
- Sa. 27.6.: Placebo, Moby und Gogol Bordello
- So. 18.6.: Killers, Duffy
- Mo. 20,6.: Crue Fest - Motley Crue, Monster Magnet, Wasp, Arch Enemy, Lauren Harris
- Di. 30.6.: Slipknot, Mastodon
- Do. 9.7.: Rockwave Metal Day
• Infos: www.athensinfoguide.com/arockwave.htm oder www.rockwavefestival.gr/home
NEWS April 2009 von den Autoren, Margit Brinke und Peter Kränzle (April 2009)
Tourismus in Griechenland
„Diese Minderheiten, die Straßen blockieren oder Eigentum zerstören, schaden ... dem internationalen Ansehen,“ – so Griechenlands Außenministerin und Athens ehemalige Bürgermeisterin, Dora Bakoyannis. Welche Auswirkungen die Unruhen in Athen seit letzten Dezember wirklich für den Tourismus haben werden, steht derzeit noch in den Sternen. Angesichts der Weltwirtschaftskrise befürchtet man jedoch in Griechenland generell einen Besucherrückgang zwischen 10 und 30 %. Was das für ein Land bedeutet, in dem der Tourismus 18 % des Wirtschaftsaufkommens ausmacht und jeder fünfte Arbeitsplatz mit dem Fremdenverkehr zusammenhängt, kann man sich ausmalen. 2007 beispielsweise besuchten 17 Mio. – davon über 2,26 Millionen Deutsche – das Land und sorgten für 11,3 Milliarden Euro an Einnahmen.
Nun weist die Tourismusbörse Athens, die ATEDCo (Athens Tourism and Economic Development Company), darauf hin, dass Athen immer noch zu den sichersten Städten in Europa zählt. Die Schäden in der Innenstadt sind längst beseitigt und die Lage hat sich normalisiert. Eher stehen Athen-Besucher derzeit wieder einmal vor verschlossenen Türen, da die Aufseher von Museen oder archäologischen Stätten immer wieder streiken. Bisher haben sich das Kultusministerium und die Angestellten nämlich nicht auf eine Bezahlung ausstehender Gehälter und auf feste Arbeitsverträge einigen können. Immerhin soll die Akropolis in Zukunft nicht von den Streiks betroffen sein.
Nach jüngsten Zahlen sind die Besucherzahlen in Museen und archäologischen Stätten von 2007 auf 2008 um 25 bzw. 19 % zurückgegangen. Zu den Gründen zählen da wohl nicht nur die Streiks, sondern auch die Sommeröffnungszeiten: Denn dann schließen viele Museen bereits am frühen Nachmittag...
Olympic Airlines verkauft
Der Staat hat für die seit Jahren finanziell angeschlagene griechische Fluggesellschaft Olympic Airlines endlich einen Käufer gefunden: die MIG (Marfin Investment Group) wird zum 1. Oktober die Fluggesellschaft übernehmen und 177,2 Millionen Euro bezahlen. 1998 war MIG von mittelständischen Investitoren als Finanzierungsunternehmen gegründet worden und war seither beim Erwerb und der Sanierung von Banken aktiv, nahm aber auch verschiedenen Großunternehmen aus der Lebensmittelbranche und die landesweite Telekummunikationsfirma OTE unter ihre Fittiche. Eine 20%-Beteiligung an OTE wurde übrigens 2008 für 2,5 Milliarden Euro an die Deutsche Telekom verkauft. Seit 2006 hält die Dubai Group 35% der MIG. Nun will MIG die marode ehemalige staatliche Fluggesellschaft wieder flott machen, um wieder mit der zweiten griechischen Gesellschaft, Aegean, konkurrieren zu können.
• Infos: www.olympic-airlines.de
Neues Akropolis Museum
Nach mehr als 30-jähriger Planungsphase steht das Athener Jahrhundertprojekt kurz vor der Eröffnung: Laut Website soll am 20. Juni 2009 das 130 Mio. Euro teure Museum feierlich eröffnet werden. Es wird das alte Akropolis-Museum auf dem Berg, 1863 als erstes Grabungsmuseum Griechenlands eröffnet, in zehnfacher Größe ersetzen.
„Dies ist nicht das Guggenheim in Bilbao oder das Guggenheim von Abu Dhabi“, sagt Bernard Tschumi, der Planer des neuen Akropolis-Museums, es ist vielmehr ein Haus um die Schätze der Akropolis zu bergen – und deshalb auch entsprechend nüchtern gehalten. Die Stärken des Bauwerks am Fuße der Akropolishügel-Südseite, nur 300 m Luftlinie entfernt, zeigen sich vor allem im Obergeschoss, wo eine geschickt gelegte Blickachse zwischen Museum und Parthenon-Tempel geschaffen wurde. Zudem entsprechen Ausrichtung und Größe des Stockwerks denjenigen des Parthenon. Im Zuge der Vorbereitungen für die Eröffnung scheint auch die Diskussion um die im British Museum in London befindlichen Partheonon-Kunstwerke und ihre Rückführung etwas in den Hintergrund getreten zu sein.
• Infos: www.newacropolismuseum.gr
Neue Abteilung im Archäologischen Nationalmuseum
Am 18. März eröffnete eine neue Abteilung für Antike Kunst aus Zypern im Archäologischen Nationalmuseum. Damit ist die Renovierung der festen Ausstellungsbereiche endlich abgeschlossen und Besucher können nachvollziehen, wie wichtig die Insel Zypern einst für die Entwicklung der griechischen Kultur war. Die Funde umfassen die Epochen von etwa 2000 v. Chr. bis in die spätrömische Zeit im 5. bis 7. Jahrhundert.
• Archäologisches Nationalmuseum, Odos Patission 44, Di.-So. 8-19.30, Mo. 13-19.30 Uhr, Eintritt 7 €
Das trendige Athen
Lange Zeiten galt für viele Athener und Besucher die Region westlich der Platia Omonia nicht als sonderlich attraktiv. In den letzten Jahren jedoch ist eine Verwandlung des heruntergekommenen Viertels zwischen Metaxourgeio und Gazi zu beobachten. Plötzlich ist es „in“ hier zu wohnen – die Immobilienpreise stiegen zwischen 1997 und 2008 von 600 Euro pro qm auf etwa 2000 Euro an – und gerade die Athener Nacht- und Kulturszene entdeckt mehr und mehr das Areal für sich. Inzwischen hält die Metro hier, sind neue Plätze und Fußgängerareale entstanden. Besonders Gazi ist auch für Besucher interessant, finden sich hier doch zahlreiche Kneipen und Bars.
ECOWEEK 2009 und die Renaturierung des Kifissos
Zwischen 31. März und 6. April steht während der ECOWEEK – einer einwöchigen ökologischen Veranstaltung – ein neues Projekt im Zentrum. Erstmals wird den Athenern ein Plan vorgestellt, der den seit Jahrhunderten zum einbetonierten Rinnsal verkommenen Kifissos zu einem renaturierten, attraktiven Fluss verwandeln soll. Beton und Schmutz sollen verschwinden und die Ufer wieder begrünt und zum Parkareal umgestaltet werden. Schöne Träume, deren Umsetzung wünschenswert wäre. Immerhin hat Athen aber bereits mit der Fußgängerzone um die Akropolis und mit der neuen Metro gezeigt, dass man durchaus in der Lage ist, Visionen wahr zu machen und die Stadt lebenswerter zu gestalten.
• Infos: www.ecoweek.gr
Olympiakos – das Dutzend ist voll
Griechische Fußballfans haben sich beinahe schon daran gewöhnt: Wie hierzulande der FC Bayern München die Liga beherrscht, dominiert in Hellas „Olympiakos Piräus“. Zum fünften Mal in Folge und zum 12. Mal in den letzten 13 Jahren holten sich die „Roten“ aus der Hafenstadt nun schon den Meistertitel – insgesamt ist es die 37. Meisterschaft des 1925 gegründeten Vereins. Auch der Pokal ist noch in Aussicht, denn das Team des spanischen Trainers Ernesto Valverde steht im Finale gegen Asteras Tripoli. Am 8. April wollen die „Roten“ im heimischen Georgios Karaiskakis-Stadion das Double holen – zum 14. Mal in der Vereinsgeschichte!
Zu den Stars der Mannschaft gehören Spieler wie Torhüter Antonios Nikopolidis, der talentierte Avraam Papadopoulos, der polnische Nationalspieler Michal Zewlakow oder die beiden Brasilianer Dudu und Diogo. Der 21-jährige Diogo gilt als eines der größten Talente Brasiliens. Olympiakos sicherte sich im August 2008 seine Dienste für fünf Jahre, bei einem Jahressalär von 1,5 Millionen Euro.
Nur international lief es heuer nicht so toll für Olympiakos: In der Qualifikation zur Gruppenphase der Champions League unterlag man überraschend und auch im UEFA-Cup scheiterte die Mannschaft vorzeitig.
• Infos: www.olympiacos.org
Korrektur:
Das Einzelticket für Metro und Busse kostet inzwischen nicht mehr 0,80 € sondern 1 €. Die Preise für das Tages- und Wochenticket sind gleich geblieben.
angezeigte Latest News: 1 bis 2 (von 2 insgesamt)
Seiten: 1
| ekz-Informationsdienst |
| Rezension vom: 05/09 |
|
| Ihre Meinung | |||
aus der Luftperspektive
Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.
Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen hier unten zum kostenlosen Download im universellen gpx-Austauschformat bereit.| Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden: |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
005ab Abb.: cd
Praktische Reisetipps
Mit dem Zug nach Ancona, von dort mit der Fähre nach Patras, weiter mit der Bahn nach Athen – das ist nicht nur zeitaufwendig, sondern zugleich kostspielig und stellt keine echte Alternative zum Fliegen dar.
Mit dem eigenen Pkw ist eine Fährpassage von Italien (Ancona) nach Griechenland nötig. Von Patras sind es dann etwa drei Stunden nach Athen. Diese Variante lohnt nur dann, wenn Athen nur einen Zwischenstopp auf einer längeren Griechenlandreise darstellt.
Je nach Veranstalter, Fluggesellschaft, Buchungstermin bzw. Saison und Abflughafen schwanken die Flugpreise, allerdings nicht sehr stark. Besonders außerhalb der Hauptsaison (v. a. vor Ostern sowie ab Oktober) lassen sich Schnäppchen machen. Am teuersten sind Flüge während der Sommerferien und in der Osterzeit.
Die Flugdauer beträgt ab München knapp zweieinhalb Stunden. Von allen größeren deutschen Flughäfen fliegen Air Berlin und Lufthansa, außerdem Germanwings (z. B. ab Köln-Bonn oder Stuttgart). Zudem bieten die griechischen Linien Olympic Airways und Aegean Airlines ganzjährig Flüge relativ günstig an.
Der Durchschnittspreis liegt in der Nebensaison bei ca. 200 €, in der Hauptsaison bzw. um Ostern steigt er auf etwa 300–400 €. Anhaltspunkte über die Preise geben die Webpages der Fluggesellschaften bzw. die bekannten Broker wie www.expedia.de oder www.billigflieger.de.
Ende März 2001 eröffnete der neue Athens International Airport Eleftherios Venizelos ungefähr 20 km im Südosten der Stadt nahe dem Ort Spata. Der Flughafen wirkt mit seinen 39 Flugsteigen plus Satellitenterminal sehr großzügig dimensioniert und sauber. Im Flughafen gibt es ein „Umweltzentrum“, einen Raum für Wechselausstellungen, zahlreiche Shops (darunter ein empfehlenswerter TravelValue und Greek Delicatessen) und Imbisse/Restaurants sowie eine Kapelle, Geldwechsel, Post, Gepäckaufbewahrung und Autovermietung.
µ www.aia.gr, Tel. 210 3530000
Die schnellste und bequemste Möglichkeit, in die Innenstadt zu gelangen, ist die Metrolinie 3. Sie bringt Fluggäste in etwa 40 Minuten (alle 30 Min. zwischen 5 und 23 Uhr) ohne Umsteigen von einem eigenen, gut ausgeschilderten Flughafenbahnhof in die Innenstadt. Außerdem gibt es die OSE Suburban Railway, die mit Umsteigen an der Station „Doukissis Plakentias“ in die Metro 3 bzw. an der Station „Neratziotissa“ in die Metro 1 ebenfalls in die Innenstadt führt oder aber über den Bahnhof Athen direkt nach Piräus fährt. Als weitere Möglichkeit fahren Airport Express Buslinien (X 92–98, v. a. Linie X95 rund um die Uhr zum Syntagma und X96 zum Fährhafen in Piräus) vor der Ankunftshalle ab.
Die Fahrt mit Metro oder Railway kostet einfach bzw. für eine Person 6 €, hin und zurück bzw. für zwei Personen 10 €, das Busticket kostet 3,20 € (einfach). Achtung: Die Standardnahverkehrstickets zu 0,80 € gelten nicht vom/zum Flughafen (Kontrollen!).
Eine Fahrt mit dem Auto auf der Ring-Autobahn „Attiki Odos“ dauert je nach Verkehr mindestens genauso lange wie mit der Metro und ist aufgrund des häufigen Verkehrschaos nicht zu empfehlen. Ein Fahrt mit dem Taxi ins Zentrum schlägt mit etwa 25 € (Nachttarif 36 €) zu Buche.
In Athen sollte man besser auf Mietwagen oder eigenes Auto verzichten, denn Autofahren kostet in der Stadt mit den meisten Unfällen in Europa Nerven und erfordert Unerschrockenheit. Im Stadtverkehr herrscht vor allem zu Stoßzeiten (8–10 und 13–15 bzw. 17–18 und nach 20 Uhr) Chaos. Staus gehören zur Tagesordnung und Parkplätze sind Mangelware. Besonders aufgrund der unvorhersehbaren Fahrweise der Griechen und gefährlich agierenden Zweiradfahrer sollte man auf die Fahrt mit dem Pkw verzichten und den preiswerten und gut ausgebauten Nahverkehr nutzen (vgl. „Verkehrsmittel“).
Athen ist keine behindertengerechte Stadt, daran konnten auch die anlässlich der Olympischen Spiele angelegten geriffelten Wegstreifen für Blinde nichts ändern. Unebene Pfade, fehlende Gehwegabsenkungen, hügeliges Terrain, rutschige Oberflächen machen v. a. Rollstuhlfahrern das Leben schwer. Es fehlt vielfach an notwendigen Einrichtungen wie Behindertentoiletten oder Aufzüge bzw. behindertengerechten Hotelzimmern.
Zur Akropolis wurde ein Rollstuhllift installiert, allerdings ist, oben angekommen, die Besichtigungsrunde alles andere als ein Kinderspiel. Metro, Tram und viele Busse sind für Rollstuhlfahrer an sich gut zugänglich – vorausgesetzt, die Verkehrsmittel sind nicht restlos überfüllt. Die Organisation Disability NOW sowie einige spezialisierte Reisebüros helfen weiter:
µ Disability NOW, www.disabled.gr, Tel. 210 8660556 oder 210 6913301
µ www.greecetravel/handicapped/index.html – Informationen für behinderte Reisende, mit Liste spezialisierter Reiseveranstalter und Tipps.
µ Christianakis Travel, O. Stadiou 3/ Pl. Syntagma, Tel. 210 3221483 oder 210 3221484, www.christianakis.gr
µ Taxiservice für Behinderte: Tel. 210 9351757 oder 0944535762
µ Deutsche Botschaft Athen, O. Karaoli & Dimitriou 3, 10675 Athen, Kolonaki (Metro: „Evangelismos“), Tel. 210 7285111, Mo.–Fr. 9–12 Uhr bzw. in Notfällen Tel. 693 2338153
µ Österreichische Botschaft Athen, O. Vasilissis Sofias 4, 10674 Athen, Tel. 210 7257270, Mo.–Fr. 10–12 Uhr, E-Mail: athen-ob@bmeia.gv.at
µ Schweizer Botschaft Athen, O. Iassiou 2, 11521 Athen (Metro: „Evangelismos“), E-Mail: ath.vertretung@eda.admin.ch, Tel. 210 72303-64, -65, -66, Fax 210 7249209, Mo.–Fr. 10–12 Uhr
Bei einer Reisedauer von bis zu drei Monaten genügen Reisepass oder Personalausweis, die zwar am Flughafen im Allgemeinen bei EU-Bürgern nicht kontrolliert, aber mitgeführt werden müssen. Auch Nicht-EU-Mitglieder brauchen für Aufenthalte bis maximal drei Monate kein Visum. Der deutsche Kinderausweis wird ebenso anerkannt wie Eintragungen in den elterlichen Pass bis zum 10. Lebensjahr. Ein Ausweisdokument wird zudem oft bei der Registrierung in Hotels verlangt.
Grundsätzlich ist innerhalb Europas (außer der Schweiz) dank des Schengen-Abkommens die Warenein- und -ausfuhr in unbegrenzter Menge erlaubt, es existiert lediglich ein Richtmengenkatalog (z. B. 800 Zigaretten, 10 l Spirituosen) für den Privatverbrauch. Darüber hinaus erlaubt sind Reiseandenken im Wert von bis zu 175 € bzw. 100 CHF. Für die Einreise in die Schweiz oder andere Nicht-EU-Staaten gelten die alten Duty-free-Vorschriften, z. B. 200 Zigaretten, 150 g Tabak, 1 l hochprozentiger Alkohol oder 1 l Zwischenerzeugnisse oder 2 l Wein.
Schweren Herzens, aber optimistisch haben sich die Griechen am 1.1. 2002 von ihrer Drachme verabschiedet.
Am unkompliziertesten ist die Geldbeschaffung mittels Maestro-(EC-)Karte und Geheimnummer. Gegen Gebühr lässt sich damit an jedem Automaten Bargeld ziehen. Teurer wird es mit der Kreditkarte am Automaten. Kreditkarten werden in besseren Restaurants und Shops angenommen, aber generell sollte man sich auf die Akzeptanz nicht verlassen.
Banken haben Mo.–Fr. 8– mind. 14 Uhr geöffnet, selten samstags.
Mit der Umstellung von der Drachme auf den Euro im Jahr 2002 stieg das Preisniveau in Athen zunächst deutlich. Seither jedoch sind die Preise weitgehend stabil geblieben, was Athen wiederum zu einer durchaus erschwinglichen europäischen Großstadt macht. Während die Hotel- und Restaurantpreise im europäischen Schnitt liegen, kommen Selbstversorger besser weg als in vielen anderen europäischen Städten, zudem sind die Nahverkehrs- und Eintrittspreise vergleichsweise niedrig.
In Athen sind 220 V Wechselstrom – wie bei uns – üblich. Lediglich in älteren Gebäuden sind für mitgebrachte Geräte noch gelegentlich Adapter (Zusatzstecker „Südeuropa“) für die griechischen Steckdosen nötig.
Die Griechische Zentrale für Fremdenverkehr (GZF), auch Greek National Tourism Organisation (GNTO) oder griechisch kurz „EOT“ (Ellenikós Organismós Tourísmou) genannt, unterhält Büros in Deutschland, Österreich und der Schweiz und verteilt Informationsmaterial allgemeiner Art.
µ Zentrale in Deutschland: Neue Mainzer Str. 22, 60311 Frankfurt, Tel. 069 2578270, info@gzf-eot.de, weitere Filialen in Hamburg, München, Berlin, Wien und Zürich. Die vollständigen Kontaktadressen finden sich unter:
µ www.gnto.gr (auch mit Infos auf Deutsch)
Man möchte es kaum glauben, aber was Touristeninformation angeht, ist die Millionenmetropole Athen schlecht ausgestattet. Abgesehen von einem Schalter am Flughafen und einem Stand am Syntagma ä gibt es nur ein einziges richtiges, allerdings wenig attraktives Besucherzentrum im Stadtzentrum (O. Amalias). Doch selbst dort liegen kaum Broschüren aus, man bekommt das allgemeine Büchlein „Athens–Attica“ in die Hand gedrückt und muss ggf. gezielt nach Informationen fragen. Häufig erhält man in den Hotels mehr Infos und Pläne!
i129 [J7] Besucherzentrum, O. Amalias 26, Tel. 210 3310529 oder 210 3310392, Mo.–Fr. 9–19, Sa./So. 10–18 Uhr
µ Information Desk im Eletherios Venizelos Airport (Arrivals), Tel. 210 35304458, Mo.–Fr. 9–19, Sa./So. 10–16 Uhr
µ Head Office E.O.T.: O. Tsocha 7, 11521 Athen, Tel. 210 8707000, E-Mail: info@gnto.gr, wochentags 8–15 Uhr. V. a. für schriftliche/telefonische Anfragen.
µ www.gnto.gr oder www.visitgreece.gr – offizielle Seite des Griechischen Tourismusministeriums (EOT) in Deutsch, u. a. mit (nicht allzu ausführlichen) Sehenswürdigkeits- und Museumslisten
µ www.culture.gr – Website des Kulturministeriums mit ausführlichen Sehenswürdigkeitslisten und Kulturinfos (Griechisch/Englisch)
µ www.diakopes.gr – englischsprachiger „Greek Tourist Guide“ zu allen touristischen Aspekten
µ www.ratgeber-griechenland.de – nützliche Linksammlung zu ganz Griechenland inklusive Athen mit reisepraktischen und sonstigen Infos
µ www.gtp.gr – Greek Travel Pages (GTP) mit Informationen zu einzelnen Städten und speziell zu Fähren und Unterkünften
µ www.athensguide.com – persönlicher „Athens Survival Guide“ von Matt Barrett mit hilfreichen reisepraktischen Infos aller Art, Viertelbeschreibungen, Karten und amüsanten Hintergrundstorys
µ www.athensinfoguide.com – ausführlich zu den einzelnen Sights und Museen, Kulturveranstaltungen und v. a. allgemeine reisepraktische Infos (engl.).
µ www.greece-athens.com – allgemein gehaltene Auskünfte zu verschiedenen touristischen Aspekten wie Hotels, Restaurants, Shops usw. (auch auf Deutsch)
µ www.athensnews.gr und www.athensplus.gr – informative (engl.) Websites der gleichnamigen Wochenzeitungen mit aktuellen News und Berichten aus aller Welt sowie Infos
µ www.xpatathens.com – Nachrichten, Infos und Hintergrundberichte (engl.)
µ www.cityofathens.gr – Internetauftritt der Stadt (griech. und engl.)
Deutsche Tageszeitungen (meist einen Tag alt) und Magazine sind mit Preisaufschlag an vielen Kiosken im Stadtzentrum erhältlich. Athens News ist das seit 1952 einmal wöchentlich publizierte Stadtmagazin für Besucher, in handlichem Format und englischer Sprache (www.athensnews.gr, 2,50 €). Hier finden sich Informationen zu vielen praktischen Belangen, ein Veranstaltungskalender, das Kinoprogramm, Anzeigen sowie viele Hintergrundstorys und aktuelle Nachrichten. Kürzer auf dem Markt ist die modern aufgemachte Wochenzeitung Athens Plus (hrsg. von International Herald Tribune und Kathimerini, 2 €, www.athensplus.gr), die neben Aktuellem schwerpunktmäßig Kultur- und Musikevents, Kino, aber auch Fährfahrpläne auflistet.
Gratis in Hotels, Läden u. a. Stellen liegen die ähnlichen Hefte „Athens Guide“, „Athens Today“, „Athens in your pocket“ oder „Athens City Guide“ aus (alle auf Englisch, viele Listen). Das Hochglanzstadtmagazin „Athens insider“ (v. a. Reportagen) kostet 4,50 € und erscheint alle zwei Monate.
Viele bessere Hotels stellen gratis bzw. gegen eine geringe Gebühr einen (WLAN-)Internetzugang im Zimmer zur Verfügung, gelegentlich stehen auch in den Lobbys Internetterminals. An Plätzen wie Syntagma ä, Thession und Kotzia zeigen Schilder (gratis) „Wi-Fi Access“ an und in den Filialen von Flocafé, einer griechischen Kaffeehauskette, gibt es ebenfalls Zugang. Gebührenpflichtig ist der Internetzugang in folgenden Cafés:
@130 [I3] Museum Internet Cafe, O. Patision 46 (nahe Nationalmuseum)
@131 [H7] Plaka Internet World, O. Pandrossou 29, im OG
@132 [I7] Skynet Center, O. Apolonos/Voulis (Pláka)
@133 [H7] Bits&Bytes, O. Kapnikareas 19 (Pláka)
Für medizinische Versorgung, Arztpraxen (Iatriko) und Krankenhäuser (nosokomio) ist in Athen hinreichend gesorgt und auch sprachlich dürfte es kaum Probleme geben. Eine ärztliche Behandlung ist für Touristen in staatlichen Einrichtungen im Notfall prinzipiell kostenlos. Der sogenannte Auslandskrankenschein bzw. die Europäische Krankenversicherungskarte werden jedoch nicht per se akzeptiert. Die Karte bzw. das von der Krankenkasse erhaltene Formular muss erst bei der Sozialversicherungsanstalt I.K.A. vorgelegt werden, die daraufhin eine Liste der zugehörigen Ärzte oder Krankenhäuser ausgibt. Im Notfall ist es günstiger, bar zu bezahlen und zu Hause Rückerstattung von der Krankenkasse zu fordern bzw. gleich eine Reisekrankenversicherung abzuschließen.
Apotheken (Farmacia) sind mit dem grünen Malteserkreuz gekennzeichnet, haben normale Ladenöffnungszeiten und Wochenenddienst wie am Eingang vermerkt.
Wichtige Telefonnummern:
µ Ambulanz: Tel. 166
µ Krankenhäuser und Apotheken: Tel. 1434 (14–7 Uhr Auskunft über nahegelegene Kliniken, diensthabende Ärzte und Apotheken)
µ Doctors SOS: Tel. 1016
µ I.K.A. (Krankenversicherungsanstalt): Tel. 210 6467811 oder 184
µ Polyklinik: Tel. 210 5276000
Öffentliche Toiletten – mit der Beschriftung ándron (männlich) und ginaíkon (weiblich) – sind eher selten und nicht immer empfehlenswert. Wasserspender gibt es neuerdings auch in Museen oder auf Ausgrabungen. Es schmeckt oft nach Chlor, kann aber getrunken werden wie auch das Leitungswasser.
Während in Restaurants und Hotels Kinder im Allgemeinen gern gesehene Gäste sind, ist es in einer Stadt wie Athen kein leichtes Unterfangen, mit Kinderwagen oder Buggy voranzukommen. Unebene Straßenübergänge und Kopfsteinpflaster, Baustellen, Missachtung von Ampeln, zu schmale bzw. vollgeparkte Fußwege, gefährliche Motorräder machen es für Eltern wie Kinder schwierig. Für Ausgrabungsbesichtigungen ist ein geländegängiger Buggy oder, besser noch, eine Rückentrage ratsam. Athen hat vielerlei Attraktionen für Kinder zu bieten, so u. a.:
µ Nationalgarten æ mit Ententeich und Spielplatz sowie Streichelzoo
µ stündlicher Wachwechsel vor dem Parlament å
µ Fahrt mit der Seilbahn auf den Lykabettos ì
µ Kindermuseum (s. S. 30)
µ Museum für griechische Kinderkunst (s. S. 30)
µ Gaia Center (s. S. 30), Kifissiá
Details und weitere Tipps:
µ www.athensinfoguide.com/ athenschildren.htm
Bei Diebstahl oder Verbrechen ist immer eine Meldung bei der Polizei und die Anfertigung eines Polizeiprotokolls erforderlich, danach eine Meldung bei der betreffenden Stelle (z. B. Botschaft, Fluggesellschaft oder Bank), möglichst exakt mit Nummern bzw. Kopien der entsprechenden Dokumente. Eine Kreditkarte hilft dank ihres individuellen Verfügungsrahmens auch in Notfällen weiter.
X134 [H9] Athens Police Directorate/Athens Tourist Police Service, O. Veikou 43–45, Tel. 210 9200730 oder 210 9200727
Für deutsche Maestro-, Kredit- und SIM-Karten gilt überwiegend die einheitliche Sperrnummer Tel. 0049 116116, im Ausland zusätzlich die Nummer Tel. 0049 3040504050. Details finden sich unter www.sperr-notruf.de. Es empfiehlt sich, vor der Reise (von einem erhaltenen Merkblatt bzw. der Kartenrückseite) die individuelle Karten-Sperrnummer zu notieren.
Für österreichische und Schweizer Karten gelten folgende Sperrnummern:
µ Maestro-Karte: (A) Tel. 0043 12048800; (CH) Tel. 0041 442712230, UBS: 0041 800888601, Credit Suisse: 0041 800800488
µ MasterCard/VISA: (A) Tel. 0043 1717014500 (MasterCard) bzw. Tel. 0043 171111770 (VISA), (CH) Tel. 0041 589588383 für alle Banken außer Credit Suisse, Corner Bank Lugano und UBS
µ American Express: (A) Tel. 0049 6997971000, (CH) Tel. 0041 446596333
Es gibt keine allgemein verbindlichen Ladenöffnungszeiten und daher sind die nachfolgenden Angaben nur als Anhaltspunkte zu verstehen. Während Kaufhäuser, Supermärkte, Souvenirshops, aber auch Konditoreien meist Mo.–Sa. durchgehend bis abends (9–21 Uhr) geöffnet haben, gelten für kleinere und spezialisierte Läden die alten „griechischen“ Regeln: Mo., Mi. und Sa. 9–15 Uhr, hingegen Di., Do. und Fr. bis 19 Uhr, manchmal mit Pause zwischen 14 und 17.30 Uhr. Kioske haben durchgehend bis spätabends geöffnet, an Hauptplätzen sogar rund um die Uhr.
Für Sehenswürdigkeiten und Museen (siehe auch „Museen“) kann als Anhaltspunkt gelten, dass im Sommer größere Sehenswürdigkeiten 8–19.30 Uhr geöffnet sind, kleinere 8.30–14.30 Uhr. In der Nebensaison schließen Museen und Ausgrabungsstätten schon am frühen Nachmittag. Feste Regeln oder Zeiten gibt es aber nicht!
Postämter öffnen meist Mo.–Fr. 8–14/14.30 Uhr, an zentralen Plätzen auch bis abends. Briefkästen sind gelb und tragen die Aufschrift „ELPA“ bzw. „Post“ und es wird nach Inlandspost (esoterikí) und Auslandspost (exoterikí) unterschieden.
Das Porto für Ansichtskarten und Briefe bis 20 g in alle europäischen Länder beläuft sich auf 0,70 €, die Zustellung dauert etwa vier bis sieben Tage.
P135 [I7] Hauptpostamt. Befindet sich an der Pl. Syntagma/O. Mitropoleos im Stadtzentrum.
Was im antiken Griechenland noch gang und gäbe war (v. a. männlicherseits), ist im heutigen Hellas bis heute noch weitgehend verpönt. Athen bildet die Ausnahme in der sonst sehr konservativen, von der orthodoxen Kirche und Familienbanden geprägten griechischen Gesellschaft und gilt als das griechische Homosexuellenzentrum mit genügend Gay-Bars, -Treffs, -Hotels usw. Geballt finden sich Bars, Klubs und Cafés in den Stadtteilen Gazi und Koukaki.
Weitere Infos:
µ www.ermis.de. Seite der griechischen lesbisch-schwulen Community „Ermis“ in Deutschland mit Tipps zu Griechenland und speziell zu Athen.
µ Ausführliche Adresslisten finden sich unter: www.athensinfoguide.com/gay.htm
Die Griechen sind insgesamt für ihre Ehrlichkeit bekannt, wenngleich es überall schwarze Schafe gibt. Gewissen Gefahren ist man in jeder Großstadt weltweit ausgesetzt (insbesondere Diebstahl) und deshalb sollte man – vor allem bei größeren Menschenansammlungen wie in Bussen oder bei Veranstaltungen – die üblichen Sicherheitsvorkehrungen beachten: Keine großen Bargeldsummen oder Wertgegenstände im Hotel lassen, keinen wertvollen Schmuck tragen, möglichst keine losen Handtaschen oder Geldbeutel in Gesäßtaschen usw.
Man fährt nicht nach Athen, um ins Fitnesscenter oder zum Surfen zu gehen, aber selbst dafür und sogar zum Skifahren (auf dem Mt. Parnassos) oder Golf (Glyfada) gibt es Gelegenheit. Größere, bessere Hotels verfügen über Fitnesszentren und über Pools. Radfahren nur ist etwas für Lebensmüde, da Fahrradwege weitgehend unbekannt sind und die Fahrweise der Griechen für Mitteleuropäer gewöhnungsbedürftig ist.
Die nächstgelegenen Strände befinden sich in Piräus í (zwischen Zea-Hafen und Mikrolimano) und entlang der sogenannten Apollonküste ï um die Vororte Paleo Faliro, Alimos, Elliniko, Glyfada und Voula.
Obwohl in Athen i. A. gut Englisch gesprochen wird – manchmal sogar Deutsch –, sollte man sich bemühen, zumindest die wichtigsten Vokabeln und Redewendungen auf Neugriechisch parat zu haben. Neugriechisch hat mit Altgriechisch, abgesehen von Schrift und Grundvokabular, nur wenig gemein und ist, zugegebenermaßen, schwierig. Beim Lernen der Grundbegriffe ist es wichtig, auf die richtige Betonung der Wörter zu achten. Essenzielle Wörter und Redewendungen finden sich in der „Kleinen Sprachhilfe“ im Anhang dieses CityTrips, für eine weitere Beschäftigung empfehlen wir den praktischen Sprechführer „Griechisch – Wort für Wort“ aus dem Reise Know-How Verlag.
Auffällig ist, dass es für die Umschrift, z. B. von Straßennamen, mangels verbindlicher Regelung vielerlei Varianten gibt: z. B. ist das griechische ?ú????µ? umgeschrieben als Syntagma, Sintagma, Sindagma, Sindagmatos auf Schildern oder Broschüren zu finden oder Piräus als Pireias, Pirevs oder Pireos.
Das Angebot an Führungen und Stadtrundfahrten in Athen ist nicht allzu groß. Neu ist der vom Nahverkehrs-Busunternehmen OASA betriebene blaue, klimatisierte Bus Nr. 400, der beliebiges Ein- und Aussteigen sowie die Nutzung aller anderen öffentlichen Verkehrsmittel (außer Airportzubringer) 24 Stunden lang mit demselben Ticket erlaubt. Für die (englisch kommentierte) Gesamtstrecke benötigt der Bus rund 80–90 Minuten, wobei er an 20 touristisch attraktiven Stopps hält, – u. a. am Fuß der Akropolis É, in der Pláka Ø, am Syntagma ä, Omónia à, Kerameikós Ö, am Nationalmuseum á oder am Markt.
µ Hop-on-hop-off-Bus Nr. 400, Juni–Sept. 7.30–21 Uhr und Okt./Mai 9–18 Uhr etwa alle 30 Min., Nov.–Apr. 10–16 Uhr (stündlich), Tickets im Bus 5 €
µ Touristen-„Tram“ durch die Altstadt, Abfahrt stündlich ab 9 Uhr ab Hadriansbibliothek (Pl. Monastiráki), 6 € für die einstündige Rundfahrt, englische Erläuterungen
µ Walking-Touren ab Metrostation „Syntagma“, Tel. 210 8847269, www.athenswalkingtours.gr, E-Mail: info@athenswalkingtours.gr, tgl. 9.30 Uhr, 34 €, auf Englisch
O.T.E. (Organísmos Tilepikinoníon tis Elládos) heißt die halbstaatliche Telefongesellschaft, die früher einmal wegen ihrer Telefonkabinen, von denen man ungestört und ohne Kleingeld telefonieren konnte, beliebt war. Inzwischen wurden diese von Kartentelefonen an jeder Ecke ersetzt, für die es Telefonkarten im Wert von 5 € aufwärts an jedem Kiosk, im O.T.E. und in manchen Läden gibt.
Ein Drei-Minuten-Gespräch nach Deutschland kostet von einem Kartentelefon rund 1,50 €, teurer wird es vom Hotelapparat. Griechenland wird flächendeckend von T-D1 bzw. deren Partnern versorgt (Roaming) und es bedarf bei Mobiltelefonen im Allgemeinen keiner besonderen Voreinstellung. Dank eines EU-Beschlusses gelten für das Telefonieren mit Handy im EU-Ausland seit 2007 maximale Preisobergrenzen, die 2009 nochmals gesenkt wurden: 43 Cent/Min. für abgehende Gespräche, 19 Cent/Min. für eingehende Anrufe.
Bei sämtlichen Gesprächen, auch innerhalb der Stadt, muss die komplette Vorwahl – für den Großraum Athen ist dies die 210 – mitgewählt werden, gefolgt von der normalerweise siebenstelligen Rufnummer.
µ Bei Auslandsgesprächen ist folgende Kombination zu wählen: Deutschland: 0049, Österreich: 0043, Schweiz: 0041 + Ortsvorwahl ohne Null + Rufnummer
µ Für Telefonate aus D, A und CH gilt: Vorwahl Griechenland 0030 + Ortsvorwahl + Rufnummer
Die Deutschen gelten in Griechenland (und nicht nur dort!) als geizig. Obwohl es angenehmerweise noch die Ausnahme ist, dass ein Grieche unübersehbar die Hand aufhält, erwartet man Trinkgelder. Kann es in Familienbetrieben genügen, die Summe aufzurunden, ist es in größeren Lokalen durchaus üblich, 10 % zurückzulassen. Gleiches gilt für Zimmermädchen, Gepäckträger, Taxifahrer und andere Dienstleistungen.
Es gilt die OEZ (Osteuropäische Zeit), die eine Stunde Vorsprung gegenüber der hiesigen MEZ bedeutet. Von Ende März bis Ende Oktober (rund vier Wochen länger als hierzulande) herrscht Sommerzeit. Neben den offiziellen Zeitangaben von 1–24 benutzen die Griechen wie die Amerikaner bei Zeitangaben nur 1–12, d. h., es wird für den Vormittag ein „?. µ.“ für „??ó µ???µ???“ (= vor Mittag) nachgestellt, für nachmittags hingegen ein „µ.µ.“ (µ??? µ???µ??? = nach Mittag).
In den Augen der anderen Griechen gelten die Athener wegen ihres weltstädtischeren Auftretens als arrogant und überheblich. Ein bisschen ist die griechische Hauptstadt wie New York – beide passen nicht so recht ins vorgefasste Klischeebild vom jeweiligen Land. Athen ist hektisch, umtriebig, rücksichtslos, laut. In Stoßzeiten droht man überrannt (oder überfahren) zu werden.
µ Griechisches Essen birgt seine Besonderheiten. Die Gerichte kommen meist alle zusammen auf den Tisch, Vorspeisen und Hauptgerichte, und in geselliger Runde bedient sich jeder aus den Schüsseln und Tellern. Dabei ist das Essen meist nur warm, nicht heiß, da viele Aufläufe und Beilagen – mit Ausnahme von Gegrilltem – i. A. morgens gekocht werden. Angesichts der Hitze schmeckt es so oft besser.
µ Griechen haben ein anderes Zeitgefühl und das Sprichwort „Die Europäer haben die Uhr, wir die Zeit“ scheint selbst im hektischen Athen zu gelten. Man nimmt es mit Terminen weniger genau und der Nachmittag kann bis 18 Uhr dauern. Man isst zudem kaum vor 14 und abends nie vor 21 Uhr, eher um 22 Uhr. Die Mittagspause ist heilig und sollte nicht gestört werden.
µ Es ist verpönt, „deutsch zu bezahlen“ („à la germanikos“), d. h. jeder für sich. Stattdessen sollte man besser die Summe zusammenlegen, die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Gerichten sind sowieso meist nicht sehr groß.
µ Alkohol wird tagsüber so gut wie nicht genossen – also besser tagsüber kein Ouzo im Café –, bei Einladungen meist nur in Maßen. Kaffee, besonders Frappé (kalter Nescafé, mit Milch und Eiswürfeln) ist das Nationalgetränk.
µ Es wird Wert auf ordentliche Kleidung gelegt, in Kirchen, aber auch in Bars und Klubs. Auffällige Shirts und Hüte, Baggy Shorts und Socken zu Sandalen, aber auch Sonnenschirme sind Griechen ein Gräuel.
µ Da es an jeder Ecke Kioske mit kalten Getränken gibt, versteht kein Athener, warum Touristen ständig Wasserflaschen mit sich herumschleppen müssen.
µ Schlangestehen kennen Athener nicht!
µ Die Griechen haben eine eigene Körpersprache. Statt z. B. verneinend den Kopf zu schütteln, wird er vielfach nur leicht nach hinten geneigt, bei hoch gezogenen Augenbrauen. „Ja“ kann eine leichte Kopfneigung zur Seite sein und „pass auf“ die Berührung der Unterlippe mit einem Finger. Eine erhobene geöffnete Handfläche wird nicht als Grußes-, Dankes- oder Beschwichtigungsgeste, sondern als Beleidigung verstanden, wohingegen die ausgestreckte Innenhandfläche (mountza) als allgemeinste Form des Meinungsaustausches gilt und damit so gut wie alles bedeuten kann.
In Athen stehen rund 700 Hotels mit über 62.000 Betten zur Verfügung. Einige davon, besonders kleinere Herbergen, sind den Winter über geschlossen, manche auch im August. Kleinere Hotels finden sich mehrheitlich in der Pláka, in Monastiráki, Makrigiani und Thissio. Die großen, vorwiegend von Geschäftsleuten frequentierten Luxus-(Ketten-)Hotels sind vor allem um die Platía Syntagma und (etwas preiswerter) um Omónia und im Bereich der Vasilissis Sofias und Amalias zu finden.
Um Ostern und Weihnachten – wichtigen Familienzusammenkünften – kann es schwierig werden, eine Unterkunft zu finden, wohingegen es in den Sommermonaten (v. a. August) oft relativ günstig ist, da die Griechen dann selbst kaum in die Stadt reisen. Auch von November bis März gibt es günstige Preise und Specials. April, Mai und Juni sowie September und Oktober sind i. A. die teuersten Monate.
Leider gibt es häufig Probleme bzgl. Warmwasser, WC-Spülung, Wasserabfluss oder Strom, TV, Klimaanlage oder Schallschutz. Das größte Ärgernis ist aber zumeist der Lärmpegel. Motorradrallyes bei Nacht, TV-Geräte, Bau- und Verkehrslärm, nächtliche Müllabfuhr sowie Musik aus Bars und Klubs gehören zum Alltag, auch nachts, speziell in der Pláka und an den Hauptplätzen.
Nichtraucherzimmer sind nicht überall vorhanden und müssen ggf. nachgefragt werden. Meist ist in den Übernachtungspreis ein Frühstück eingeschlossen, das in einfacheren Hotels eher schlicht ausfällt und auf das man, sofern möglich, besser verzichtet. In besseren Herbergen – wie Classical Hotels – besteht das Frühstück hingegen aus reich sortierten Buffets.
Hotels werden von der Tourismusbehörde E.O.T. mittlerweile nach den europaüblichen Sternekategorien gewertet, also von 1 bis 5 Sternen (früher A–E und L). Der Durchschnittspreis für ein DZ mit Dusche/WC liegt derzeit in der Mittelklasse bei rund 120 € inkl. einfachem Frühstück, wobei die Einstufungen nicht immer klar nachvollziehbar sind und nicht unbedingt etwas über die Qualität aussagen.
Es ist empfehlenswert, da bei einem Kurztrip zeit- und nervensparend, ein Zimmer im Voraus zu buchen, sei es über große deutsche Reiseveranstalter oder über Spezialanbieter, die auch günstige Flüge anbieten, z. B.
µ Attika Reisen, www.attika.de
µ Manolis Tours, www.manolis-tours.de oder www.visit-greece.de
µ Akropolis-Reisen, www.akropolis-reisen.de
Die Preise beginnen bei etwa 70 €/DZ mit Frühstück. Eine Buchung ist auch über die Hotels direkt oder im Internet über Broker wie
µ www.opodo.de/hotels/hotel-athen.html
bzw. auf folgenden Websites möglich:
µ www.grhotels.gr – Hellenic Chamber of Hotels, Hotels griechenlandweit, mit Suchmaske und Facts, aber ohne Direktbuchungsmöglichkeit.
µ www.greekhotel.com/athens – Gut 50 Hotels aller Kategorien in Athen plus einige in Piräus und Umland mit ausführlichen Beschreibungen, Sofort-Check und -buchungsmöglichkeit, außerdem Links zu Tourveranstaltern, Reisebüros und Autovermietern.
µ www.hotelsofgreece.com/athens/ index.html – Hotelliste mit unterschiedlich ausführlichen Informationen, vom Verfasser des Internet-Athenführers www.athensguide.gr, Sofortbuchung möglich.
µ www.gtp.gr – Wenn man unter „Accommodations“ Athen eingibt, erhält man eine relativ lange Liste von Hotels aller Kategorien, teils mit Links.
h136 [I6] Achilleas €€, O. Lekka 21, Tel. 210 3233197, www.achilleashotel.gr. 2008 neu renoviert mit 32 ordentlichen, schlichten Zimmern (Klimaanlage, Kühlschrank, TV), oben mit Balkon, nahe Syntagma/Ermou-Fugängerzone, inklusive Frühstücksbuffet.
h137 [G8] Acropolis View €, O. Rovertou Galli/Webster 10, Tel. 210 9213035, www.acropolisview.gr. Am Fuß der Akropolis im Viertel Makrigianni ruhig gelegenes, neu renoviertes kleines Hotel mit Dachgarten-Café, das 32 Zimmer (inkl. Frühstück), die meisten mit Balkon und Blick auf Akropolis oder Philopappos, beherbergt.
h138 [I8] Adams Hotel €, O. Cherefontos 6/Thalou, Tel. 210 3225381, www.greek-hotels.com/athens/adams-hotel. Familiär betriebenes, kleines Hotel mit 14 schlichten, aber sauberen Zimmern mit Bad und Balkon, teils mit Top-Ausblick, außerdem Dachgarten und Café-Bar.
h139 [H7] Hotel Adrian €, O. Adrianou 74, Tel. 210 3221553. Kleines, sauberes Hotel mitten in der Pláka mit tollem Dachgarten.
h140 [J7] Amalia Hotel €€, O. Amalias 10, Tel. 210 3237301. Gegenüber dem Nationalgarten. Zimmer nach vorn lauter, aber mit Balkon und Blick auf Parlament und Nationalgarten, seitlich ruhiger, unterschiedlich groß und inkl. Frühstück.
h141 [I7] Astor Hotel €–€€, O. Karageorgi Servias, Tel. 210 3255555, www. hotelsofgreece.com/athens/astor. Nahe Syntagma mit Lokal, Dachterrasse (mit Bar) und Akropolisausblick von den oberen Etagen, neu renovierte und gut ausgestattete Zimmer.
h142 [H6] Attalos €, O. Athinas 28, Tel. 210 3212801, www.attaloshotel.com. 80 relativ kleine Zimmer (in der NS ohne Frühstück ab 60 €/DZ bei Internetbuchung) mit Klimaanlage, Kühlschrank, Bar und Dachgarten.
h143 [H6] Cecil Hotel €€, O. Athinas 39, Tel. 210 3217079, www.greekhotel.com/athens/cecil/home.htm. Das nahe dem Zentralmarkt gelegene moderne Hotel in einem alten Bau verfügt über 40 Zimmer mit Klimaanlage, TV, Telefon, dazu schöner Ausblick vom Dachgarten.
h144 [I7] Hotel Central €€, O. Apollonos 21, www.centralhotel.gr, Tel. 210 3234257. Schickes kleines Hotel in guter Lage, mit Frühstücksbuffet und Restaurant, an Wochenenden günstiger als wochentags. Die Zimmer sind klein, aber nett und gut ausgestattet (mit TV, Kühlschrank), teils mit Akropolisblick, auch vom Dach.
h145 [H5] Fresh Design Hotel €€€, O. Sofokleous 26, Tel. 210 5248511, www.freshhotel.gr. Nahe Omónia und Hauptmarkt gelegenes neues Hotel mit 133 großen Zimmern und Suiten in ausgefallenem, modern-klarem Design, mit Internet u. a. Annehmlichkeiten im Zimmer, inkl. Frühstück. Traumhafte Dachterrasse mit Pool und Bar, Sonnenterrasse und Liegen.
h146 [I7] Hotel Hermes €€, O. Apollonos 19, www.hermeshotel.gr, Tel. 210 3222706. 45 Zimmer, neu und modern, in der Nebensaison billiger, auch Specials (3 Nächte zahlen, 4 bleiben oder Internetspecial), inkl. Frühstücksbuffet, TV, Kühlschrank usw. Mit Bar, Spielzimmer für Kinder, einige Zimmer haben Balkon.
h147 [I7] Hotel Metropolis €, O. Mitropoleos 46, www.hotelmetropolis.gr, Tel. 410 3217871. Zimmer mit und ohne eigenem Bad, einfaches Hotel mit wenig Luxus, aber neu renoviert, sauber, familiär und zentral gelegen.
h148 [I7] Hotel Nefeli €, O. Iperidou, Tel. 210 3228044. Nur 18 Zimmer, schlicht, aber sauber. Etwas laut, dafür ideale Lage!
h149 [I8] Hotel Phaedra €, O. Cherefondos 16/Adrianou, Tel. 210 3238461, www.hotelphaedra.com. Empfehlenswerte Balkonzimmer mit Akropolisblick, sehr sauber, teils mit Badezimmer auf dem Gang. Nur 21 Zimmer, mit Dachterrasse.
h150 [I3] Park Hotel Athens €€€, O. Alexandras 10, Tel. 210 8894500, www.athensparkhotel.gr. 150 geräumige Zimmer (inkl. Frühstück) mit DVD-/CD-Player, Flatscreen-TV, Kühlschrank, Safe, Kaffeemaschine usw. Oben befindet sich ein Dachpool mit Ausblick sowie ein Restaurant. Das Hotel liegt schön am Park Pedion Areos, nahe Nationalmuseum.
h151 [H7] Hotel Plaka €, O. Kapnikareas 7/Mitropoleos, Tel. 210 3222096, www.plakahotel.gr. Mit Klimaanlage, Dachgarten, Bar und Restaurant. Minimalistische, aber geschmackvoll renovierte 67 Zimmer mit Telefon, TV, Safe und Minibar, inkl. Frühstücksbuffet. Der schönste Ausblick bietet sich von den oberen Zimmern.
h152 [K6] St. George Lycabettus Hotel €€€, O. Kleomenous 2/Pl. Dexamenis (Kolonaki), Tel. 210 7290711, www.sglycabettus.gr. Am Fuß des Lykabettos in schöner ruhiger Lage mit Restaurant, Café-Bar und Shops, Dachpool, Gratisshuttle zum Syntagma. Auch bei TUI zu buchen (günstiger!).
Wer schon auf Kreta oder anderen griechischen Inseln „Grecotels“ kennen und schätzen gelernt hat, findet in Athen den gewohnten hohen Standard, die hervorragende Ausstattung (mit CD-/DVD-Player, Flatscreen-TV, Kühlschrank, Klimaanlage, WLAN-Internet usw.) und den exzellenten Service in den „Classical Hotels“ (allesamt 5 Sterne) wieder. Bei Buchung über deutsche Reiseveranstalter wie TUI oder Attika Reisen ist das üppige, exzellente Frühstücksbuffet inklusive, bei Direktbuchung nicht. Im Sommer sind durchaus Schnäppchen ab 110 € DZ/F (v. a. im Acropol) zu bekommen, am teuersten, da der Luxuskategorie zugehörig, sind King George Palace und N.J.V. Athens Plaza.
h154 [H5] 2 Fashion House Hotel, O. Pireos 2 (gegenüber Acropol), Tel. 210 5235230. Das neueste und wohl auch spektakulärste, von Modedesignern, Grafikern, Fotografen entworfene Hotel liegt direkt am Omónia-Platz. Mit FooDBall Court (Bar-Restaurant) und schickem Fashion Airways Café.
h155 [F5] Athens Imperial, O. M. Alexandrou 2–6, Pl. Karaiskaki (Metro: „Metaxourgeio“), Tel. 210 5201600. Ein etwas größeres Hotel (etwa 260 Zimmer und Suiten) mit Dachpool/-bar und Asia Fresh Restaurant. Große Zimmer unterschiedlicher Typen mit Designeranspruch, außerdem Fitnesseinrichtungen.
h156 [H5] Baby Grand Hotel, O. Athinas 65/Lykourgou (Psirrí), direkt neben dem Rathaus, Tel. 210 3250900. Das derzeit ausgefallenste und schickste Hotel der Kette und der Stadt! Boutiquehotel mit 76 individuell gestalteten, ausgefallenen „Graffiti Rooms“ und beeindruckender Lobby, Carita Spa, Moet&Chandon-Bar und „Meat Me“-Restaurant, in dem auch das tolle Frühstücksbuffet serviert wird. DZ ohne Frühstück im Sommer ab 150 €.
Zur selben Kette gehören außerdem:
h157 [H5] Acropol,
h158 [J7] King George Palace und
h159 [I7] N.J.V. Athens Plaza.
Das Athener Angebot ist in diesem Sektor nicht gerade berauschend. Der Preis pro Nacht und Bett beginnt bei rund 10 €. Die einzige von der International Youth Hostel Federation (IYHF) anerkannte Jugendherberge ist:
j160 [G4] Athens International Hostel €, O. Victor Hugo 16, Tel. 210 5232049 oder 210 5234170, E-Mail: info@aiyh-victorhugo.com, http://aiyh-victorhugo.com. 17 € für ein Bett im 6-Bett-Saal, 2006 neu renoviert, nahe Omónia im Viertel Metaxourgio mit insgesamt 136 Betten. Außerdem gibt es das
j161 [M9] Pagration Youth Hostel €, O. Damareos 75, Tel. 210 7519530, www.athens-yhostel.com/gyho.html. Eher schlichtes Hostel.
Weitere Billigherbergen finden sich mit Sofortbuchungsmöglichkeit z. B. unter:
µ www.trav.com/Hostels/Greece/Athens
µ www.hostels.com/en/gr.at.html
Athen verfügt über ein dichtes, preiswertes Nahverkehrsnetz, betrieben von mehreren Unternehmen, jedoch mit einheitlichem Tarifsystem. Zum Organismos Astikon Synkoinonion Athenon (O.A.S.A) – die für den Öffentlichen Nahverkehr zuständige Organisation – gehören Attiko Metro (die neue U-Bahn), ISAP (die alte „Elektriki“, heute Metrolinie 1), Trolley Busse (O-Busse), Busse sowie die Tram.
Tickets gelten einheitlich für alle genannten öffentlichen Verkehrsmittel und müssen vor Fahrtantritt an Kiosken oder den Ständen von O.A.S.A. bzw. an Automaten in den Metrostationen gekauft werden. Die Entwertung erfolgt an Automaten in den Bussen bzw. an den Metrozugängen. Innerhalb von 90 Min. ab Entwertung ist ein Umsteigen in eine andere Linie bzw. ein anderes Verkehrsmittel erlaubt.
µ Preise: Einzelticket: 0,80 € (reduziert 0,50 €, Kinder bis 6 J. frei), Tagesticket: 3 €, Wochenticket: 10 €, Sondertarif für Fahrten zum/vom Flughafen (vgl. „An- und Rückreise“).
Für Besucher bietet sich vor allem die saubere, zuverlässige Metro an. Sie verkehrt tgl. von 5 oder 5.30 Uhr bis mind. 24 Uhr alle 5 bis 10 Minuten. Es existieren derzeit drei Linien, eine vierte ist in Planung:
µ 1 – Grün: Kifissia–Piräus. Die älteste und längste Linie, die „Elektriki“, führt von Piräus vorbei an Agora und Platía Omónia nordwärts nach Kifissia.
µ 2 – Rot: Ag. Antonios–Ag. Dimitrios/ A. Panagoulis. Quert die Stadt in Nord-Süd-Richtung, vorbei an Omónia zum Syntagma und über „Akropoli“ zur Endstation im Süden, derzeit Ag. Dimitrios. Eine Fortsetzung bis Helliniko ist geplant, im Norden bis Anthoupoli.
µ 3 – Blau: Egaleo–Doukissis Plakentias–Airport. Neueste Metrolinie von Egaleo über Monastiráki und Syntagma ostwärts, dann weiter nach Südosten zum Flughafen. Geplant ist ein Ausbau von Egaleo via Piräus nach Evangelistria.
Die OSE Suburban Rail – eine Art S-Bahn – bietet sich zu Flughafenfahrten an, sie verkehrt auch durch den innenstadtnahen Bahnhof nach Piräus und soll in Zukunft bis Korinth fahren.
Die hochmoderne Tram, ein Produkt der Olympischen Spiele 2004, verbindet die 26 km von der Plateia Syntagma durch Nea Smyrni und andere wenig bekannte Viertel zum Meer. Sie gabelt sich dort bei Mousson: Südwärts geht es die Apollonküste entlang über Glyfada nach Voula (Kolimvitrio) und nordwärts nach Faliro/Piräus.
µ Infos: www.ametro.gr (U-Bahn), www.tramsa.gr (Tram), www.proastiakos.gr (S-Bahn)
Stadtbusse (I.S.A.P.) gibt es als Oberleitungsbusse, auch „Trolleys“ genannt (u. a. wichtig sind die Linien Nr. 2, 3, 4, 9, 11, 13 und 15 ab Amalias/Nationalgarten Richtung Nationalmuseum), und als „normale“ Busse. Sie fahren verkehrsbedingt wenig zuverlässig, etwa alle 10–30 Minuten, sind oft überfüllt und müssen per Handzeichen gestoppt werden.
K.T.E.L. betreibt Busse ins Umland (Attika), auf die Peloponnes und nach Zentral- und Nordgriechenland.
µ Abfahrten der Überlandbusse: O. Mavromateon/Pl. Egyptou, nahe Areos Park [I/J3] (Metro: „Viktoria“). Von hier auch Verbindung nach Kap Sounion ð etwa stündlich ab 8 Uhr, kostet derzeit 4,20 €.
µ Infos: Tel. 14505, www.ktel.org
Taxis gibt es in Athen zuhauf, das Hauptproblem ist jedoch das Heranwinken, d. h. für eine bestimmte Route ein Fahrzeug zu finden. Nicht jeder Wagen fährt jede Strecke bzw. in jedes Viertel. Das Zusteigen in ein bereits besetztes Taxi ist üblich, sofern die gleiche Richtung gewünscht wird (durch Zuruf) – der Preis ist derselbe wie für eine Fahrt allein.
µ Taxigebühren: Grundgebühr 1,05 €, Mindestsumme 2,80 €, pro km 0,36 € bzw. 0,68 € (24–5 Uhr), weitere diverse Zuschläge für Gepäck oder für Fahrten ab Bahnhöfen, Aufpreis für Taxi auf Telefonanruf 1,70 €, auf Vorbestellung 2,80 €
Piräus í ist der Haupthafen neben den kleineren und weniger frequentierten Häfen Páleo Fáliro (Ausflugsschiffe zu Inseln im Saronischen Golf) und Rafina. Von Piräus verkehren Fähren zu beinahe allen denkbaren Inseln, je nach Jahreszeit in unterschiedlicher Frequenz.
µ Infos: www.gtpnet.com („Ferry Schedules“ anklicken) bzw. www.ferries.gr (Fährverbindungen ab Piräus), Tel. 1441 (Fährabfahrten)
Athen zeichnet sich durch milde Winter und heiße, trockene Sommer aus. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt bei nur 40,6 cm im Jahr. Selbst im Winter werden noch durchschnittlich12 °C gemessen, Frost und Schnee sind selten.
Juli und August sind die heißesten Monate im Jahr und ab Anfang August (Beginn der griechischen Ferien) leert sich die Stadt und die Hotelpreise sinken. Im Sommer kann das Thermometer leicht auf 40 °C und mehr ansteigen – was besonders aufgrund der hohen Luftverschmutzung nicht unbedingt angenehm ist. Eine verlängerte Mittagspause ist dann ebenso empfehlenswert wie eine funktionierende Klimaanlage.
Klimatisch angenehmer sind die Frühjahrs- und Herbstmonate, allerdings herrscht dann Hochsaison (etwa Anfang April–Ende Juni und Sept.–Okt.). Im Frühjahr sind es durchschnittlich 20 °C, im Herbst beachtliche 23 °C, wobei Wetterumschwünge im frühen Frühjahr keine Seltenheit sind. Ideale Reisemonate sind Mai und Oktober, wobei es im Frühjahr abends länger hell bleibt. Das schöne Wetter hält meist bis Dezember an und erst im Februar/März steigt die Regenhäufigkeit.
Autofahren in Athen ist nur etwas für Leute mit starken Nerven und Sprachkenntnissen
Alles in einem
Das wohl breiteste Angebot an Pauschalarrangements und Rundreisen sowie „Zubehör“ bieten TUI und Attika Reisen. Letzterer hat ein Attika-City-Package (Kurztrip Athen mit anschließendem Badeurlaub), einige Stadt- und etliche Strandhotels und außerdem Inselhopping ab Athen im Programm (www.attika.de).
EXTRATIPP
µ ELPA (Automobilklub): Tel. 10400 (Pannenhilfe)
µ ADAC (Niederlassung Athen): Tel. 210 9601266
µ Verkehrspolizei: Tel. 210 5284000
Notrufnummern
Autofahren (siehe Reiseführer S. 99), Behinderte auf Reisen
Praktische Reisetipps
039at Abb.: mb
Praktische Reisetipps
Behinderte auf Reisen (siehe Reiseführer S. 99), Ein- und Ausreisebestimmungen, Geldfragen
040at Abb.: mb
Erinnerung an die geliebte alte griechische Währung: die Drachme
Kurz & Knapp
Der griechische „Evro“
In Hellas tragen alle Scheine und Münzen bis 1 € neben „EURO“ auch die griechische Aufschrift „Evro“, kleinere Münzwerte (Cent-Münzen) werden weiter griechisch mit „Lepta“ bezeichnet.
µ 1 €: Eule (Weisheitssymbol)
µ 2 €: Entführung der Europa durch Zeus in Stiergestalt
µ 50 Lepta: Eleftherios Venizelos, Ministerpräsident 1864–1936
µ 20 Lepta: Ioannis Kapodistrias, 1. Präsident Griechenlands (1776–1831)
µ 10 Lepta: Rigas Fereos (1757–98), geistiger Wegbereiter für den Osmanenaufstand
µ 1/2/5 Lepta: diverse Hinweise auf die lange Seefahrertradition Griechenlands
µ Tipp 1: Für Athenbesucher bietet sich das Kombiticket für 12 € (ermäßigt 6 €) an, das für sämtliche archäologischen Highlights Athens gilt: Akropolis É, Agora Õ, Dionysos-Theater Ñ, Kerameikós Ö, Olympieion Ó und Römische Agora Ú.
µ Tipp 2: Empfehlenswert ist eine Tages- (3 €) oder sogar Wochenkarte (10 €) für den gesamten öffentlichen Nahverkehr.
µ Tipp 3: Geld sparen kann man, wenn man auf vielfach standardisiertes Restaurantessen in der Pláka Ø verzichtet und sich auf dem Hauptmarkt, in Imbissbuden und Bäckereien selbst versorgt oder sich in die lokalen Kneipen außerhalb der Touristengebiete traut.
Athen preiswert
Praktische Reisetipps
Elektrizität (siehe Reiseführer S. 102), Informationsquellen
Einer der wenigen Informationsstände der Stadt am Syntagma
041at Abb.: mb
Informationsquellen
Praktische Reisetipps
Der griechischen Ausgabe der International Herald Tribune ist täglich ein interessanter und aktueller Auszug der Athener Tageszeitung Kathemerini in englischer Sprache beigelegt. Dieser informiert über aktuelle Events und gibt Auskunft zu Apotheken, Fährabfahrzeiten, Notrufnummern usw.
EXTRATIPP
Praktische Reisetipps
Internet (siehe Reiseführer S. 104), Medizinische Versorgung
µ J. Burckhardt: Griechische Kulturgeschichte (Insel-Verlag). R. R. Wuthenow traf eine Auswahl aus Jacob Burckhardts zwischen 1898 und 1902 erschienener kurzweiliger Darstellung des griechischen Lebens in all ihren Aspekten – ein Klassiker!
µ L. De Crescenzo: Geschichte der griechischen Philosophie I/II (Diogenes). Eine unterhaltsam zu lesende Einführung in die griechische Philosophie.
µ N. Eideneier, S. Georgallidis (Hrsg.): Die Erben des Odysseus. Griechische Erzählungen der Gegenwart (dtv). Anthologie, die 30 Autoren der gegenwärtigen griechischen Literaturszene vereint.
µ E. Kästner: Ölberge, Weinberge (Insel-Verlag). Zwar schon über 50 Jahre alt, aber immer noch aktuell und unterhaltsam!
µ Die bislang erschienenen Krimis von Petros Markaris („Hellas Channel“, „Nachtfalter“, „Live!“, „Der Großaktionär“ – alle bei Diogenes erschienen) schildern auf unterhaltsame und spannende Weise das Alltagsleben in Athen – ein Muss für jeden Besucher!
µ F. Pfister: Götter und Heldensagen der Griechen (Universitätsverlag Winter). Mythologisches Basiswissen unterhaltsam vermittelt.
Besonders empfehlenswert ist es, vor Ort einmal in den Werken antiker griechischer Autoren zu blättern, z. B.:
µ Aristoteles: Der Staat der Athener (Reclam). Klassische Schrift über Geschichte, Verfassung und politische Organe Athens vom späten 7. bis zum Ende des 5. Jh. v. Chr.
µ Pausanias: Reisen in Griechenland (3 Bde., Artemis & Winkler). Fast der ganze erste Band des antiken Reiseschriftstellers widmet sich Athen und Attika.
Unsere Literaturtipps
Griechen lieben Kinder und heißen auch fremden Nachwuchs herzlich willkommen
042at Abb.: mb
Praktische Reisetipps
Mit Kindern unterwegs (siehe Reiseführer S. 105), Öffnungszeiten
µ Notruf: Tel. 112
µ Ambulanz: Tel. 166
µ Feuerwehr: Tel. 199
µ Polizei: Tel. 100
µ Polizei (Information): Tel. 1033
µ Touristenpolizei: Tel. 171 oder Tel. 210 171 (Auskünfte, allg. Hilfe, 0–24 Uhr)
µ Fundbüro: Tel. 210 6421616 (Mo.–Fr. 8–14 Uhr)
Notrufnummern
Praktische Reisetipps
Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 106), Schwule und Lesben, Sicherheit, Sport und Erholung
Praktische Reisetipps
Sicherheit (siehe Reiseführer S. 107), organisierte Stadttouren
Mit der Tram zum Strand
Die Strände zwischen Nea Faliro und Voula – an Wochenenden und während der Ferienzeit stark von Athener Ausflüglern frequentiert – sind dank der neuen Trambahnlinie (Nr. 5) nur etwa 45 Minuten von der Innenstadt entfernt. Dort gibt es gegen Eintritt Snackbars, Umkleiden, Liegen und Sonnenschirme. Glyfada gilt als das Seaside Resort schlechthin, v. a. wegen der Jachthäfen, Strände, Strandbars und -klubs (vielfach „Sommerfilialen“ der Athener Klubs). Nach Süden schließt Voula Beach an, das v. a. von einem jüngeren Publikum frequentiert wird.
EXTRATIPP
Praktische Reisetipps
Telefonieren, Trinkgeld, Uhrzeit, Umgangsformen und Verhaltenstipps
044at Abb.: mb
Will man als Tourist in Athen nicht unangenehm auffallen, sollte man einige Regeln beachten
Da Preise saisonal variieren und schnell veränderlich sind, ist es unmöglich, genaue Summen anzugeben. Die nachfolgend verwendeten Preiskategorien können lediglich als Anhaltspunkte dienen (für ein DZ pro Nacht):
€ 50–100 €
€€ 100–150 €
€€€ über 150 €
Preiskategorien
Gut nächtigen
Das Arion Hotel wurde 2004 neu renoviert und verfügt über 51 modern ausgestattete Zimmer auf sieben Etagen. Die Unterkunft liegt zwar mitten drin in Psirrí, die Umgebung ist dennoch nicht allzu laut – trotz der Nähe zum Stadtmarkt und der zentralen Platía Iroon. Das Hotel verfügt über einen luftigen Aufenthaltsbereich, einen Frühstücksraum (Übernachtung inkl. Frühstück) und eine Dachterrasse. Der ganze Bau wirkt hell und luftig und die Zimmer sind gut ausgestattet, die oberen und jene nach hinten sind ruhiger (auch übers Internet zu buchen).
h153 [H6] Arion Hotel €–€€, O. Ag. Dimitriou 18, Tel. 210 3240415, www.arionhotel.gr
EXTRATIPP
Wochenticket
Wer länger als zwei Tage in der Stadt ist, sollte sich das Wochenticket für 10 € kaufen. Es ist in den Automaten der Metrostationen oder an Schaltern erhältlich und erlaubt die unbeschränkte Nutzung aller Nahverkehrsmittel rund um die Uhr.
EXTRATIPP
Schnell durchs Zentrum
Im Stadtzentrum verkehren zwei Minibuslinien: die Nr. 100 zwischen Psirrí, Omónia und Syntagma und die Nr. 200 zwischen Nationalmuseum á, Omónia à, Zentralmarkt, Kolonaki ì, Museumsmeile è und Syntagma ä. Der neue Hop-on-hop-off-Bus Nr. 400 hält an rund 20 Punkten und kostet für 24 Stunden 5 € (inkl. anderer Verkehrsmittel, vgl. „Stadttouren, organisierte“).
EXTRATIPP
|
|||||||||
|
|||||||||
|
|
© Verlagsgruppe Reise Know-How, Bielefeld 2012 |