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ReiseführerCityTrip Bangkok

  • 9.80 EUR Deutschland
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  • Preis inkl. MwSt.
 
  • Reiseführer CityTrip Bangkok
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  • Versand ab 10 Euro kostenfreiAutor: Krack, Rainer
    Herausgeber: Werner, Klaus
    ISBN: 978-3-8317-2238-9
    Seitenanzahl: 144
    Auflage: 2., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Auflage 2012

    Ausstattung:
    komplett in Farbe, zahlreiche stimmungsvolle Fotos, GPS-genauer Stadtplan (Faltplan zum Herausnehmen) und praktische Übersichtskarten, Sprachhilfe, ausführliches Register, strapazierfähige PUR-Bindung
    Format (h x b x t): 19,5 x 11

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Dieser kompakte Stadtführer präsentiert Thailands Hauptstadt mit all ihren extremen Gegensätzen: eine Metropole zwischen supermodernen Shopping-Centern und Weihrauch umwehten Gebetsschreinen, zwischen meisterlich erbauten, filigran geschmückten Tempeln und schummrigen Bars. Der Reiseführer durch die so genannte Stadt der Engel (Krung Thep) begleitet seine Leser auf Rundgängen, bei denen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in kurzer Zeit besucht werden können, und auch die kleineren, (noch) unbekannten Highlights Beachtung finden. Das Buch ist gespickt mit oft verblüffenden Insider-Infos, ausführlichen Tipps zum Shoppen, Schlemmen und abendlichen Ausgehen, zu Anreise, Unterkunft und öffentlichen Verkehrsmitteln oder zum Entspannen - eine Aktivität, die in Bangkok auf den ersten Blick unmöglich scheint ... Der detaillierte, eng mit dem Text verzahnte Stadtplan (Faltplan zum Herausnehmen) erleichtert die Orientierung in dieser exotischen Millionenstadt. Die kleine Sprachhilfe Thai im Anhang enthält die für Touristen wichtigsten Wörter und Redewendungen.

Aus dem Inhalt:

  • Die Stadt entdecken: sorgfältige Beschreibung der interessantesten Sehenswürdigkeiten und Stadtviertel.
  • Die ganze Breite der Gastronomie: von Feinschmeckerrestaurants über Cafés und Bars bis zum mitternächtlichen Imbiss.
  • Auf eigene Faust: alle reisepraktischen Infos zu Anfahrt, Preisen, Stadtverkehr, Touren, Shopping, Events, Hilfe im Notfall ...
  • Unterkünfte von nobel bis preiswert: gründlich vor Ort recherchiert und ausführlich kommentiert.
  • Richtig ankommen: alles leicht zu finden im detaillierten Stadtplan (Faltplan zum Herausnehmen) mit der touristischen Infrastruktur.
  • Hintergrundartikel mit Tiefgang: Geschichte, Mentalität der Bewohner, Leben in der Stadt ...


NEU: mit QR-Code! Mit dem Smartphone vom Buch direkt ins Web: textbegleitende Luftbildansichten und Navigationshilfen zu den beschriebenen Sehenswürdigkeiten, touristisch wichtigen Orten und zum Stadtspaziergang unter Google Maps™: http://ct-bangkok.reise-know-how.de



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angezeigte Latest News: 1 bis 3 (von 3 insgesamt)

Seiten:  1 

Songkran Siyomsane/Nachtmarkt am Lumpini Park von Anja (Februar 2013)

Hallo, wir waren im Januar in Bangkok und haben folgende Info zu Ihrem Reiseführer.

1. Songkran Siyomsane
Forensisches Museum zieht im Februar 2013 in einen Neubau mit Nebengebäuden, auf dem Gelände des Krankenhauses um. Direkt am Fluss gelegen mit schöner Außenanlage. Als wir das alte Museum besucht haben, waren schon viele Vitrinen ausgeräumt und bereits umgezogen.

2. Den Nachtmarkt am Lumpini Park gibt es schon mindestens 2 Jahre nicht mehr!
Der Markt ist umzogen und ist jetzt am Chao Praya River in der Nähe der Sphan Taskin Station. Leider ist dieser Teil nicht mehr auf ihrem Stadtplan. Wir haben dies leider zu spät erfahren, sodass wir nicht mehr genug Zeit hatten den Markt zu besuchen. Dies werden wir aber sicher im nächsten Jahr nachholen.

Mueang Airport in Bangkok von Autor Rainer Krack (Oktober 2012)

Seit dem 1.10.2012 ist der alte Don Mueang Airport in Bangkok, von dem bis zu dem Zeitpunkt nur die Inlandsflüge einiger Budget-Airlines starteten (Nok Air, One-Two-Go), wieder für internationale Flüge geöffnet.

Die Budget-Fluggesellschaft Air Asia (www.airasia.com) hat alle ihre Flüge vom Suvarnabhumi International Airport zum Don Mueng Airport verlegt, Inlandsflüge ebenso wie Auslandsflüge.

Indisches Restaurant von Autor Rainer Krack (August 2012)

Das indische Restaurant *Indian Hut*, Suriwong Road, Bangkok, ist derzeit geschlossen. In einigen Wochen wird es neu eröffnen, jedoch ein paar Meter von der alten Stelle entfernt, auf der gegenüber liegenden Straßenseite, links neben dem Manohra Hotel (das gerade renoviert wird).

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Seiten:  1 

Rezensionen

Food and Travel. Heft Nr. 3
Rezension vom: Mai/Juni 2011
Handlicher Stadtführer mit Kartenatlas und Extra-Karte zum Herausnehmen. Praktisch!

ekz - Informationsdienst.
Rezension vom: 10/10
Angesichts der derzeitigen unsicheren politischen Lage in Thailands Hauptstadt steht Bangkok wohl nicht ganz oben auf der Liste der Lieblingsdestinationen deutscher Urlauber. Wer die Stadt dennoch für einen Kurztrip besuchen möchte, kann jetzt auf einen neu erschienenen Reiseführer aus der „City/Trip“-Reihe zurückgreifen. Der handliche Kurzführer bietet alle Informationen, die man benötigt, um sich oberflächlich über Bangkoks Sehenswürdigkeiten zu informieren. Mit dem beigelegten Stadtplan werden sich auch Kurzsichtige in der Metropole zurechfinden, so schön groß ist der gedruckt. Einige Restauranttipps und Adressen für das abendliche Vergnügen finden sich neben Tourenvorschlägen für den alten Stadtkern und für das moderne Bangkok. Wer es ausführlicher haben möchte, greife zu R. Krack: „Bangkok und Umgebung“.


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Bangkok aus der Luftperspektive

Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.

Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen unten zum kostenlosen Download im kml-Format bereit.

Besitzer der 1. Auflage finden die passenden GoogleMaps-Ansichten hier:

Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen unten zum kostenlosen Download im kml-Format bereit.

Faltplan als Geo-PDF

Der Faltplan des Buches wurde zur Nutzung auf PC, Laptop, Smartphones, iPhone und iPad speziell angepasst und georeferenziert und wird hier unten als Geo-PDF bereitgestellt. Mit dem Analyse-Werkzeug des aktuellen Adobe Acrobat Reader können die geographischen Daten in der Karte angezeigt und kann nach solchen gesucht werden.

Für iPhone und iPad empfehlen wir die App "PDF Maps" der Firma Avenza (www.avenza.com) mit vielen praktischen Zusatzfunktionen auf der Basis unserer Karte. Die App importiert den kostenlosen Stadtplan wahlweise aus dem integrierten Map Store oder von unserem Server unter http://www.reise-know-how.de/gpsmap/citymap-bangkok-2012.pdf

Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden:
  Cover außen
  Cover innen vorn
  Cover innen hinten
  Inhaltsverzeichnis, Impressum
  Anhang
  Faltplan
  GPS Sehenswertes (.kml-Datei)
  GPS Gastronomie (.kml-Datei)
  GPS Unterkünfte (.kml-Datei)
  GPS Diverses (.kml-Datei)

Praktische Reisetipps aus dem Buch

Praktische Reisetipps aus dem Buch 

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Praktische Reisetipps

Anreise (siehe Reiseführer S. 102)

Mit dem Flugzeug

Verbindungen

Bangkoks internationaler Suvarnabhumi Airport ist mit zahlreichen europäischen Städten direkt verbunden. Lufthansa und Thai Airways fliegen ab Frankfurt 3- bis 5-mal täglich nonstop nach Bangkok. Ab Zürich geht es direkt mit der Swiss, ab Wien mit Austrian Airlines. Flüge mit diesen Gesellschaften sind relativ teuer, je nach Saison gibt es signifikante Preisunterschiede. Als Faustregel kann man mit etwa 1000 € für ein Hin- und Rückflugticket rechnen.

Sehr beliebt bei Leuten, die auf ihr Geld achten, ist die Fluggesellschaft Emirates, die von mehreren europäischen Flughäfen über Dubai nach Bangkok fliegt (Preise ab ca. 600 €). Emirates fliegt ab Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Wien und Zürich. Der Nachteil ist, dass in Dubai eventuell ein mehrstündiger Zwischenstopp eingelegt werden muss.

Dazu gibt es zahlreiche weitere Verbindungen, die ein Umsteigen erfordern. Diese Flüge sind oft sehr preiswert, da sie mit den Airlines, die direkt und somit bequemer fliegen, konkurrieren müssen. Air Berlin etwa fliegt nur bis Abu Dhabi, wo man in die Partner-Airline Etihad Airways umsteigen muss.

µ www.lufthansa.com

µ www.thaiair.com

µ www.swiss.com

µ www.aua.com

µ www.emirates.com

Vom Flughafen in die Innenstadt

Der Suvarnabhumi Airport befindet sich ca. 30 km östlich der Innenstadt Bangkoks. Von dort fahren natürlich Taxis mit Taxameter (siehe Hinweisschild „Public Taxi“). Bei diesen wird auf den Taxameter-Preis (selten mehr als 5 €, je nach Zielort und Verkehrslage) ein Flughafenaufschlag von 1 € erhoben. Eventuelle Highway-Gebühren (ca. 1–1,50 €) müssen vom Passagier bezahlt werden. Einige Fahrer versuchen, das Taxameter ausgeschaltet zu lassen und einen weit überhöhten Fahrpreis herauszuschinden. Daher sollte man stets darauf bestehen, dass das Taxameter eingeschaltet wird. Am Schalter, an dem die Taxis abfahren, wird ein Zettel mit der Wagennummer des Fahrers ausgehändigt. Es ist sinnvoll, diesen Zettel zu behalten, denn damit kann man im Bedarfsfall Beschwerde einlegen.

Meiden Sie die angeblich komfortableren Limousinen, deren Werber in der Ankunftshalle lautstark auf sich aufmerksam machen. Fahrten mit diesen Limousinen sind oft drei- bis viermal so teuer wie die Taxis und die Fahrer versuchen möglicherweise noch anderweitig an den Fahrgästen zu verdienen. Außerdem sind die Limousinen kaum bequemer als normale Taxis.

Alternativ fährt man mit einem kostenlosen Zubringerbus (Shuttle Bus) zum Busbahnhof (Transport Center), von dem aus preiswerte Busse weiter zu verschiedenen Zielen in der Innenstadt fahren. Zu empfehlen ist diese Methode nach einem langen Flug allerdings nicht unbedingt. Bus Nr. 552 fährt für ca. 70 Cent zur BTS-Station On Nut (Onnut), von der aus man mit dem Skytrain weiter in die Innenstadt gelangen kann.

Airport Rail Link

2010 wurde der Airport Rail Link in Betrieb genommen, eine auf einer Hochtrasse fahrende Schnellbahn, die den Suvarnabhumi Airport mit der Innenstadt verbindet (www.bangkokairporttrain.com). Es gibt zwei Linien, die Express Line und die City Line. Erstere fährt nonstop vom Flughafen zur Station Makkasan (City Air Terminal, Stadtteil Pratunam, Fahrpreis 150 Baht, Fahrzeit 15 Min., Abfahrt alle 30 Min). Die City Line führt vom Flughafen über die Stationen Lat Krabang, Ban Thap Chang, Hua Mak, Ramkhamhaeng, Asoke, Makkasan und Ratchaprarob zur Station Phaya Thai an der Phaya Thai Road (Fahrpreis je nach Entfernung 15 bis 45 Baht, Fahrzeit 30 Min., Abfahrt alle 15 Min.). Die Züge verkehren zwischen 6 und 24 Uhr.

Lohnt sich die Fahrt mit dem Airport Link? Falls man zu zweit oder zu mehreren reist, lohnt sich die teure Express Line sicher nicht, denn für 200 bis 250 Baht gelangt man auch mit dem Taxi in die Innenstadt. Zudem müsste man ohnehin mit dem Taxi von der Endstation Makkasan noch bis zum eigentlichen Zielort weiterfahren. Außerdem ist in Betracht zu ziehen, dass man sein Gepäck über längere Wege und Treppen schleppen muss. Es gibt keine Rolltreppen oder Aufzüge! Hier hat man – wie so oft in Thailand – für viel Geld ein nur halb durchdachtes Endresultat geschaffen.

Für Einzelreisende lohnt der Zug nur, wenn man keine lange Weiterfahrt ab Makkasan zu bewältigen hat oder falls man es besonders eilig hat. Eine Taxifahrt von Makkasan z. B. zur Khao San Road kostet je nach Tageszeit ca. 81–85 Baht. Andererseits ist die Fahrt mit dem Schnellzug – der modernste Thailands – sicher auch ein Erlebnis.

Der Preis der City Line ist attraktiver, aber auch hier muss man die Nachteile (Gepäckschleppen, anschließende Taxifahrt) gegenüber einer Taxifahrt direkt ab Flughafen in Betracht ziehen.

Mietwagen

Bangkoks Verkehr ist an europäischen Verhältnissen gemessen recht chaotisch, und dazu kommen häufige Staus und der ungewohnte Linksverkehr – keine guten Voraussetzungen zum Selberfahren, zumal Taxis (s. S. 126) rund um die Uhr erhältlich sind und preiswert dazu.

Falls man einen Wagen mieten will, so empfehlen sich diese internationalen Firmen:

µ Avis, Tel. 02 2553500/4, 02-Suvarna­bhumi Airport 084–7008157/9

µ Hertz, Tel. 02 2664666, im Suvarnabhumi Airport Tel. 086 7795456, www.hertz.com, Mietpreis pro Tag ab ca. 30 €

µ Budget Rent-A-Car, Tel. 02 2039294, im Suvarnabhumi Airport, www.budget.co.th. Meist etwas günstiger als die oben genannten.

Zur Automiete ist ein internationaler Führerschein vorzulegen. Kleinere Anbieter verlangen oft den Reisepass als Pfand. Tun Sie dies nicht, sondern geben Sie immer nur eine Fotokopie!

Barrierefreies Reisen (siehe Reiseführer S. 104)

Von der Infrastruktur her ist Bangkok kein leichtes Pflaster für Menschen mit Behinderung. Die Bürgersteige sind nicht immer im idealen Zustand, dafür sind sie oft vollgepackt mit Straßenständen, Garküchen oder kreuz und quer abgestellten Motorrädern. Behinderte, die im Rollstuhl unterwegs sind, ernten oft verwunderte Blicke, denn im öffentlichen Leben Thailands haben Behinderte kaum eine Präsenz. Organisierte Reisen für Menschen mit Behinderung nach Thailand (Pattaya) bietet das Reiseunternehmen Handycap Holidays:

µ www.handicap-holiday.com

Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 104)

o149 [N12] Deutsche Botschaft, 9 South Sathorn Rd., Bangkok 10120, Tel. 02 2879000, nur in Notfällen Tel. (081) 8456224, www.bangkok.diplo.de, Mo.–Fr. 8.30–11.30 Uhr, MRT: Lumpini

o150 [O12] Österreiche Botschaft, 14 Soi Nandha, Sathorn Soi 1, Bangkok 10120, www.aussen­ministerium.at/bangkok, Tel. 02 3036057, Mo.–Fr. 9–12 Uhr, MRT: Lumpini

o151 [P8] Botschaft der Schweiz, 35 North Wireless Rd., Bangkok 10330, Tel. 02 2530156, www.eda.admin.ch/bangkok, Mo.–Fr. 9–11.30 Uhr, BTS: Chitlom

Ein- und Ausreise­bestimmungen (siehe Reiseführer S. 104)

Aufenthaltsgenehmigung/Visum

Bei Aufenthalten von maximal 30 Tagen ist kein Visum nötig. Bei der Einreise per Flugzeug erhalten Bürger der BRD, Österreichs und der Schweiz und zahlreicher anderer Länder eine Aufenthaltsgenehmigung von 30 Tagen. Denken Sie daran, dass der erste Tag schon als voller Tag zählt, das Visum gilt also praktisch für 29 Übernachtungen. (Bei der Einreise per Bahn oder Bus von einem Nachbarland aus werden zurzeit nur 15 Tage gewährt.) Am Einreiseschalter ist neben dem Pass ein ausgefülltes Einreiseformular (embarkation card) vorzulegen. Das Formular wird i. d. R. im Flugzeug von der Crew ausgehändigt.

Wer länger bleiben will, muss bei einer thailändischen Auslandsvertretung ein Touristenvisum einholen. Dieses berechtigt zu einem Aufenthalt von maximal 60 Tagen (Gebühr: 25 €). Dieses Visum kann auch als Mehrfachvisum ausgestellt werden (multiple visa), in diesem Fall kann man damit 2-mal 60 oder 3-mal 60 Tage ins Land reisen (wohlgemerkt nicht am Stück, mit Aus- und wieder Einreise zwischen den 60-Tage-Blöcken). Die Visakosten vervielfachen sich dementsprechend.

Für ein Touristenvisum wendet man sich an die nächste thailändische Auslandsvertretung. Der Visumsantrag kann auch postalisch ausgeführt werden. Anfragen bei diesen Adressen:

µ Königlich Thailändische Botschaft in Berlin, Lepsiusstr. 64–66, 12163 Berlin, Tel. 030 794810, Fax 030 79481511, Mo.–Fr. 9–13 Uhr (Visastelle), www.thaiembassy.de/en. Weitere Konsulate in Essen, Frankfurt/Main, Hamburg, München und Stuttgart.

µ Königlich Thailändische Botschaft in Wien, Cottagegasse 48, 1180 Wien, Tel. 01 4783335, Fax 01 4782907, www.thaiembassy.at, Mo.–Fr. 9–12 Uhr (Visastelle). Weitere Konsulate in Dornbirn, Innsbruck und Salzburg.

µ Königlich Thailändische Botschaft in Bern, Kirchstr. 56, 3097 Bern-Liebefeld, Tel. 031 9703030, Fax 031 9703035, Mo.–Fr. 9–12 Uhr. Weitere Konsulate in Basel, Genf und Zürich.

Visumsverlängerung

Touristenvisa oder die 30-Tage-Einreisegenehmigung werden derzeit nur um eine Woche verlängert, das Reglement ändert sich aber ständig. Verlängerungen sind im Immigration Office zu beantragen. Folgendes ist mitzubringen: Reisepass, eine Fotokopie der Seiten mit den Personalangaben, ein Passfoto und ca. 38 € Verlängerungsgebühr. Das Büro liegt weit außerhalb der Stadtmitte im Norden Bangkoks.

µ Immigration Office, Building B, Bangkok Government Center, Mu 3, 120 Chaengwattana Rd. Soi 7, Laksi, Bangkok 10120, Tel. 02 1419889, Mo.–Fr. 8.30–12 u. 13–16.30 Uhr, Bus Nr. 166 vom Victory Monument

Zollbestimmungen

Einfuhr

Der thailändische Zoll erlaubt die Einfuhr von max. 200 Zigaretten, 250 g Tabak oder Zigarren und 1 Liter Spirituosen. Verboten ist die Einfuhr von Drogen, pornografischem Material, Falschgeld, geschützten Tierarten und – witzigerweise – Piratenprodukten (die überall in Bangkok erhältlich sind).

Bei Passagieren werden Stichproben gemacht und wer zu hohe Mengen der o. g. erlaubten Güter bei sich führt, wird mit einer empfindlichen Geldstrafe belegt. In den letzten Jahren sind diese Kontrollen verschärft durchgeführt worden.

Ausfuhr

Die Ausfuhr von Buddha-Figuren, -Amuletten, Antiquitäten, Pflanzen und Saatgut u. a. unterliegt Beschränkungen. Im Falle der Buddha-Figuren, Antiquitäten usw. ist die Genehmigung des Department of Fine Arts einzuholen:

o152 [C6] Department of Fine Arts, Na Prathat Rd., Bangkok 10200, Tel. 02 2217811, 02 2230976, www.finearts.go.th

Einfuhr nach Europa (Höchstmengen)

µ Tabakwaren (für Personen ab 17 Jahren): 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak bzw. eine anteilige Kombination dieser Waren.

µ Alkohol (für Personen ab 17 Jahren): 1 l Spirituosen über 22 Vol.-% oder 2 l Spirituosen unter 22 Vol.-% bzw. eine anteilige Kombination der beiden, 4 l nicht-schäumende Weine und 16 l Bier. In die Schweiz: 2 l bis 15 Vol.-% und 1 l über 15 Vol.-%.

µ Andere Waren: Neu angeschaffte Waren für den Privatgebrauch im Wert bis zu 430 €, bei Personen unter 15 Jahren bis zu 175 €. In die Schweiz: bis zu 300 CHF.

Elektrizität (siehe Reiseführer S. 106)

In Thailand sind verschiedene Steckertypen in Gebrauch, zweipolige Rundstecker wie in Mitteleuropa, dazu Flachstecker oder Dreierstecker. Meistens können mitteleuropäische Stecker verwendet werden, zur Sicherheit ist jedoch ein internationaler Steckeradapter ratsam.

Geldfragen (siehe Reiseführer S. 106)

Währung

Die Landeswährung ist der Baht, der in 100 Satang unterteilt ist. In Umlauf sind Münzen zu 25 und 50 Satang sowie zu 1, 2, 5 und 10 Baht. Geldscheine gibt es in Stückelungen zu 20 (grün), 50 (blau), 100 (rot), 500 und 1000 Baht (braun). Dazu gibt es noch einen alten 10-Baht-Schein (braun), der jedoch nur noch vereinzelt im Umlauf ist. Am häufigsten sind 20-Baht-Scheine. Bei den Zweiermünzen gibt es zwei Varianten: eine silberne Münze, die der Ein-Baht-Münze zum Verwechseln ähnlich sieht, und eine etwas größere messingfarbene Münze.

Taxi- oder Tuk-Tuk-Fahrer können 500- oder 1000-Baht-Scheine oft nicht wechseln. Für Bus- oder Bootsfahrten ist Kleingeld bereitzuhalten.

µ Wechselkurs (Juli 2012): 1 € = 40 Baht, 1 CHF = 33 Baht; 1 Baht = 0,025 € bzw. 0,033 CHF

Reisekasse

Man kann sowohl mit Reiseschecks, Bargeld oder Kreditkarte – oder mit einer Kombination aller drei – anreisen. Euro und Schweizer Franken können problemlos eingewechselt werden, bar oder in Scheckform, ebenso alle anderen namhaften Währungen, dazu die wichtigsten asiatischen Währungen. Wenn man größere Summen einwechseln möchte, lohnt sich unter Umständen der Kursvergleich an den Schaltern verschiedener Banken, die Kurse können leicht unterschiedlich sein. Wechselschalter finden sich in den touristischen Bereichen sehr zahlreich (z. B. Khao San Rd., Siam Square, Sukhumvit, Pratunam), ebenso in den größeren Shoppingcentern.

In Zentral-Bangkok ist man selten weiter als 100 m vom nächsten Bankautomaten entfernt und dort lässt sich mit der Kreditkarte oder Maes­tro-(EC-)Karte thailändisches Bargeld abheben. Die meisten Banken streichen bei jeder Transaktion mit einer ausländischen Karte eine Gebühr von 3–5 € ein (zusätzlich zu der Gebühr der Heimatbank). Beim Wechseln von Reisechecks wird eine minimale Gebühr pro Scheck einbehalten.

Preise und Kosten

Das Preisniveau ist an europäischen Maßstäben gemessen sehr niedrig. Die Mehrheit der Bangkoker bezieht Gehälter von ca. 200 bis 300 € im Monat und lebt davon gar nicht schlecht. Die Kosten schnellen in die Höhe, wenn man sich westlichen Luxus gönnen will, eine Flasche Wein etc.

Je nach Ansprüchen kommt man mit jedem Budget in Bangkok zurecht. Ein Backpacker, der in einem Guest House in der Khao San Road wohnt, kann mit 10 bis 20 € pro Tag auskommen. Ein Tourist, der in einem guten Mittelklassehotel wohnt, in entsprechenden Restaurants isst, wird vielleicht 40 bis 80 € ausgeben. Selbst 5-Sterne-Hotels sind bei Preisen ab ca. 100 € zurzeit vergleichsweise sehr preiswert.

Mehrwertsteuerrückzahlung

Ausländische Besucher, die Waren im Wert von mindestens 3000 Baht gekauft haben, können sich die darin enthaltene Mehrwertsteuer (7 %), in Thailand „V.A.T.“ genannt, zurückerstatten lassen. Dazu ist beim Kauf zunächst ein Formular auszufüllen. Dieses legt man beim Abflug in einem Zollamt im Suvarnabhumi Airport – nach dem Einchecken, aber noch vor der Passkontrolle – mit Bordpass und Reisepass vor. Die Papiere werden abgestempelt, danach kann man sich das Geld an einem Schalter in der Abflughalle – nach der Passkontrolle – auszahlen lassen (Schalter „Tax Refund“). Eine Bearbeitungsgebühr von ca. 2,50 € wird einbehalten. Theoretisch müssen die gekauften Gegenstände im Handgepäck mitgeführt und den Beamten gezeigt werden, oft aber wird nicht danach verlangt.

Informationsquellen (siehe Reiseführer S. 107)

Infostellen zu Hause

Die staatliche Tourism Authority of Thailand (TAT) unterhält Informationsbüros in zahlreichen Ländern. Dort bekommt man kostenloses Infomaterial, alternativ kann man telefonisch oder per E-Mail Auskünfte einholen.

µ Thailändisches Fremdenverkehrsamt Deutschland, Bethmannstr. 58, 60311 Frankfurt/Main, Tel. 069 1381390, info@thailandtourismus.de, www.thailandtourismus.de

µ Thailändisches Fremdenverkehrsamt Österreich, zurzeit nur mit virtuellem Büro: www.tourismusthailand.at. Für alle weiteren Angelegenheiten wende man sich an die o. g. Abteilung in Frankfurt.

µ Thailändisches Fremdenverkehrsamt Schweiz, Zähringerstr.16, 3012 Bern, info@tourismthailand.ch, www. tourismthailand.ch, Tel. 031 3003088

Infostellen in der Stadt

In den TAT-Büros (s. o.) werden stapelweise kostenlose Broschüren ausgehändigt, außerdem ist eine persönliche Beratung möglich (auf Englisch):

i153 [S7] TAT Head Office, 1600 New Petchaburi Rd. (leider ungünstige Lage), Bangkok 10400, center@tat.or.th, www.tourismthailand.org, Tel. 02 2505500, Mo.–Fr. 8.30–16.30 Uhr, BTS: Ratchathewi

i154 [G5] TAT, 4 Ratchadamnoen Nok Ave., Bangkok 10100, Tel. 02 2829775, tgl. 9–17 Uhr

Bangkok im Internet

µ www.ajarn.com – Englischsprachiges Thailand-Forum, vor allem genutzt von Ausländern, die sich in Thailand als Englischlehrer durchschlagen (ajarn = Lehrer).

µ www.asiancorrespondent.com/ bangkok-pundit-blog – Ein Blog, das sich mit den Wirren der thailändischen Politik beschäftigt.

µ www.auswaertiges-amt.deDas Auswärtige Amt der BRD mit landesspezifischen Informationen und ggf. Sicherheitshinweisen.

µ www.bangkokpost.com – Der Online­auftritt der Bangkok Post, Thailands bester englischsprachiger Tageszeitung.

µ www.der-farang.com – Deutsch­sprachige Nachrichten aus Thailand, mit Schwerpunkt auf Pattaya.

µ www.nationmultimedia.com – Homepage von The Nation, Thailands zweiter englischsprachiger Tageszeitung, leider oft in unzureichendem Englisch.

µ www.nittaya.de – Deutschsprachiges Thailand-Forum.

µ www.notthenation.comExakt aufgemacht wie das Portal von The Nation, die Website hat allerdings nichts mit der Zeitung zu tun: Aktuelles thailändisches Geschehen wird satirisch aufgegriffen, witzig und frech.

µ www.stickmanbangkok.com – Infos und Artikel zu Bangkok, vor allem zum Nachtleben (engl.).

µ www.teakdoor.com – Englischsprachiges Thailand-Forum.

µ www.thai360.com – Englischsprachiges Thailand-Forum.

µ www.thaivisa.com/forum – Englischsprachiges Thailand-Forum.

Zeitungen und andere Publikationen

Englischsprachige Zeitungen oder Magazine sind in Bangkok bzw. Thailand rar. Allen voran stehen die Tageszeitungen The Bangkok Post und The Nation, wobei erstere die bessere Berichterstattung bietet. Dazu gibt es ein paar kostenlose englischsprachige Postillen, die in Hotels oder Restaurants ausliegen. Diese sind in erster Linie dazu angelegt, Unternehmen eine Werbefläche zu bieten, warten aber auch mit dem einen oder anderen lesenswerten Artikel auf. Kommerziell vertriebene englischsprachige Stadtmagazine gibt es zurzeit nicht.

Internet (siehe Reiseführer S. 109)

Internetcafés gibt es in Bangkok viele, vor allem in touristischen Bereichen wie Khao San Road [D/E5]. Eine Stunde Benutzung kostet weniger als 1 €. Zudem bieten eine zunehmende Zahl von Restaurants, Bars oder Hotels WLAN-Internet. Eine umfangreiche Liste dieser WLAN-Spots findet man auf:

µ www.stickmanbangkok.com, Rubrik „Free WiFi Hot Spots in Thailand“

Kleidung und Ausrüstung (siehe Reiseführer S. 110)

Leichte Sommerkleidung ist angesagt. Eine Jacke braucht man so gut wie nie in Bangkok, nur ganz selten kommt es im Dezember zu einer wenige Tage anhaltenden „Kältewelle“, während der die Nachttemperaturen bis auf 15 °C fallen können. Tagsüber herrschen aber auch dann Temperaturen in den hohen Zwanziger-Bereichen. Ansonsten ist es das ganze Jahr über tropisch heiß (s. S. 126). In Bangkok selber kann man sich sehr preiswert mit leichter Baumwollkleidung eindecken. In der Regenzeit lässt sich ab ca. 2 € notfalls ein Schirm kaufen.

Halten Sie es mit der Kleidung aber nicht zu schludrig: Mit schlampig oder schmutzig aussehenden Leuten möchte kaum ein Thai etwas zu tun haben. Shorts, Unterhemden, Tops und Gummilatschen sind nur am Strand angemessen, nicht in Bangkok. Man muss sich nur umsehen, wie adrett die Thais gekleidet sind.

Medizinische Versorgung (siehe Reiseführer S. 110)

Krankenversicherungen

Die Kosten für eine Behandlung in Thailand werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen in Europa nicht übernommen, daher ist eine private Auslandskrankenversicherung unbedingt notwendig. Beim Abschluss der Versicherung ist darauf zu achten, dass ein Vollschutz ohne Summenbeschränkung besteht sowie im Falle einer schweren Krankheit oder eines größeren Unfalls auch die Möglichkeit des Krankenrücktransports. Wichtig ist auch, dass der Versicherungsschutz über die vorher festgelegte Zeit hinaus automatisch verlängert wird, wenn die Rückreise nicht möglich ist.

Schweizer sollten bei ihrer Versicherung nachfragen, ob die Auslandsdeckung auch für Thailand gilt. Falls dies nicht der Fall sein sollte, kann man sich kostenlos bei Soli­swiss über mögliche Krankenversicherer informieren:

µ Soliswiss, Gutenbergstr. 6, 3011 Bern, Tel. 031 381 0494, info@soliswiss.ch, www.soliswiss.ch

Impfungen

Für eine Reise nach Bangkok und Umgebung sind keinerlei besondere Vorbeugeimpfungen nötig.

Adressen

Die medizinische Versorgung in Bangkok ist sehr gut, einige Kliniken bieten westlichen Standard. Die Behandlung hat in diesem Fall aber ihren Preis. Hier eine Auswahl an Krankenhäusern:

+155 [Q8] Bumrungrad Hospital, 33 Soi Sukhumvit 3, Tel. 02 6671000, Notfall-Tel. 02 6672999, www. bamrungrad.com. In einem Krankenhaus wie dem Bumrungrad Hospital, dem bevorzugten Krankenhaus vieler in Bangkok lebender Ausländer und wohlhabender Thais, können Tageskosten von einigen Hundert Euro anfallen. Im Bumrungrad arbeiten auch einige deutschsprachige Ärzte.

+156 [B5] Siriraj Hospital, Prannok Rd., Thonburi, Tel. 02 4197508, www.si.mahidol.ac.th. Sehr preiswert, dabei dennoch zuverlässig ist das Siriraj Hospital, in dem sich selbst der thailändische König behandeln lässt. Allerdings ist der Andrang dementsprechend groß und eventuell sind Wartezeiten in Kauf zu nehmen.

+157 [I5] Bangkok Mission (Adventist) Hospital, 43 Phitsanulok Rd., Tel. 02 2821100, Notfall-Tel. 02 2821177, www.mission-hospital.org. Empfehlenswert ist auch das relativ preisgünstige Bangkok Mission (Adventist) Hospital. Wie alle Mission-Hospitäler in Thailand hat auch dieses eine vegetarische Kantine.

Weitere Adressen:

+158 [L11] Bangkok Christian Hospital, 124 Silom Rd., Tel. 02 233699-1 bis 9

+159 Bangkok General Hospital, Soi 47 New Petchaburi Rd., Tel. 02 3180066

+160 [M10] Chulalongkorn Hospital, Chulalongkorn University, Siam Sq., Rama IV. Rd., Tel. 02 2528181

+161 [V10] Samitivej Hospital, 133 Soi 49, Sukhumvit, Tel. 02 39200-10 bis 19

+162 [N6] Phya Thai Hospital, 361/4 Sri Ayutthaya Rd., Tel. 02 2452620

+163 [K13] St. Louis Hospital, 215 South Sathorn Rd., Tel. 02 6755000

Notfälle (siehe Reiseführer S. 111)

Notruf

Bei der regulären Polizei (Notruf Tel. 191) kann man aufgrund von Kommunikationsschwierigkeiten nur wenig ausrichten. Unter Tel. 1155 ist die Tourist Police zu erreichen, die für die Anliegen von Touristen zuständig ist und deren Beamte zumindest rudimentäre Englischkenntnisse aufweisen (optimistischer Slogan der Truppe: „Travel Thailand – Trust Tourist Police“).

Kartenverlust

Bei Verlust deutscher Maestro-, Kredit- und SIM-Karten gilt überwiegend die einheitliche Sperrnummer 0049 116116, im Ausland zusätzlich die Nummer 0049 3040504050. Details finden sich unter www.sperr-­notruf.de. Es empfiehlt sich, vor der Reise (von einem erhaltenen Merkblatt bzw. der Kartenrückseite) die individuelle Karten-Sperrnummer zu notieren. Bei Reiseschecks ist der Kaufbeleg mit den Seriennummern der Schecks aufzubewahren.

Da es für österreichische und Schweizer Karten leider keine zentrale Sperrnummer gibt, sollten sich deren Inhaber nach einer aktuell gültigen Notrufnummer ihres jeweiligen Kreditkartenanbieters erkundigen.

Geldüberweisung

Im Notfall lässt sich leicht Geld nach Bangkok transferieren. Die Firma Western Union unterhält zahlreiche Zweigstellen in Europa, von denen aus Geld an eine Zweigstelle in Bangkok überwiesen werden kann. Innerhalb von ein oder zwei Stunden kann man so das Geld gegen Vorlage des Reisepasses und der Transaktionsnummer entgegennehmen.

µ www.westernunion.com

Mit Kindern unterwegs (siehe Reiseführer S. 112)

Thais sind extrem kinderlieb und man wird sich rührend um Ihre Kinder kümmern. Dennoch sind Spielplätze eine Seltenheit und der Stadtstress kann Kindern zusetzen. Wer seinen Kindern eine besondere Freude bereiten will, kann unter den folgenden Attraktionen auswählen:

o164 [W12] Bangkok Planetarium, Ekamai, Sukhumvit (nahe Eastern Bus Terminal), Tel. 02 2391773, BTS: Ekamai. Astronomische Ausstellungen und Vorführungen (auf Englisch nur Di. 10 Uhr), vor allem für ein junges Publikum geeignet. Geringer Eintritt.

o165 Dream World, 62 Mu 1, Rangsit-Nakhorn Nayok Rd., Km 7, Thanyaburi, Pathum Thani, Tel. 02 5331152, www.dreamworld-th.com, Bus Nr. 188 vom Northern Bus Terminal (Mochit) oder Nr. 538 vom Victory Monument, besser aber per Taxi oder mittels Package-Programm des Unternehmens. Bangkoks größter Vergnügungspark (ca. 35 km nordöstlich der Innenstadt gelegen) mit Achterbahnen und sonstigem wilden Fahrgerät, einer Sturmmaschine, einer Hollywood-Action-Show, Themenbereichen mit Feen oder mit Riesen. Besonders geeignet für kleinere Kinder.

µ Madame Tussad’s (s. S. 59). Kinder und Jugendliche könnten sich auch für die wächsernen Ebenbilder ihrer Idole interessieren.

o166 Safari World, 99 Panya-Intra Rd., Samwatanawantok, Klongsamwa, Minburi, Tel. 02 9144100/19, www.safariworld.com, Mo.–Fr. 9–17, Sa./So. 9–18 Uhr, Eintritt ca. 17,50 €, Kinder 10 €, Anfahrt am besten per Taxi. Safari-Park mit Tiershows und -fütterungen, Aquarien, Dschungeltour und Cowboy-Film-Shows.

o167 [M8] Siam Ocean World, B1–B2 Siam Paragon, 991 Rama I. Rd., Tel. 02 6872000, www.siamoceanworld.co.th, 9–22 Uhr, Haifütterungen um 13 und 16 Uhr, Eintritt überteuerte 43 €, Kinder 34 €, bei Buchung über die Homepage des Unternehmens ca. 25 % preiswerter, BTS: Siam. In zwei Untergeschossen des Siam Paragon Shopping Center befindet sich ein Aquarium mit Haien, Rochen, Pinguinen und zahlreichen exotisch-bunten Fischgattungen. Sehr sehenswert sind die Unterwasserwelten besonders für Kinder, der Eintrittspreis ist am Landesstandard gemessen jedoch zu hoch (spezieller „Ausländerpreis“). Thais zahlen weit weniger.

o168 Siam Park City, 99 Sri Thai Rd., ca. 20 km nordöstl. der Innenstadt, Tel. 02 91972005, www.siamparkcity.com, tgl. 10–18 Uhr, Eintritt 5 €, Kinder 2,50 €, dazu separate Eintrittsgebühr je nach besuchter Attraktion, Anfahrt am besten per Taxi. Vergnügungspark mit Wasserpark, Zoo, botanischem Garten, Riesenrad und anderen diversen Nervenkitzel­spots. Ein großer Spaß für Kinder.

Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 112)

Die meisten Kaufhäuser oder Shoppingcenter sind täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet, 365 Tage im Jahr, einige wenige schließen um 21 Uhr. Kleinere Geschäfte haben unterschiedliche Öffnungszeiten, ca. 8/9/10 Uhr bis 18/20/22 Uhr. Diese kleineren Läden sind eventuell an (manchen) Feiertagen geschlossen. Die größte Massenschließung von Läden findet während des chinesischen Neujahrsfests statt (s. S. 15), dann schließen manche Geschäfte gleich für zwei oder drei Tage.

Banken sind in der Regel 8.30–15.30 Uhr geöffnet, darüber hinaus sind aber zahllose Wechselstuben in Betrieb, meist bis 22 Uhr. Staatliche Ämter sind zumeist 8.30–16.30 Uhr geöffnet.

Post (siehe Reiseführer S. 113)

Mit wachsender Verbreitung von Internet und Handys sind Thailands Postämter zunehmend leerer geworden. Der Versand von Briefen, Postkarten und Paketen erfolgt zuverlässig und preiswert. Laufzeit ca. 7–10 Tage. Relativ teuer sind Express-Sendungen (EMS).

P169 [H11] G.P.O. (Hauptpostamt), 1165 Charoen Krung Rd. (New Rd.), Tel. 02 233 1050, Mo.–Fr. 8–16, Sa. 8–12 Uhr

Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 113)

Schwule (gay, thut) und Lesben (tom, tomboy) werden in der thailändischen Gesellschaft – vor allem in Bangkok – völlig akzeptiert, für die Thais ist dies kein großes Thema. Beinahe alle Hotels sind daher „homofreundlich“. Im Ostbereich der Suriwong Rd. finden sich einige Hotels, in denen Homo­sexuelle besonders willkommen geheißen werden, so das sehr gute Tarntawan Place (119/5–10 Suriwong Rd., Tel 02 2382620, www.tarntawan.com) und Rose Hotel (118 Suriwong Rd., Tel. 02 266 8268). Beliebte Restaurants unter Homosexuellen sind Harmonique (s. S. 40), Eat Me (s. S. 43) und Cabbages and Condoms (s. S. 39). Info-Websites:

µ www.dreadedned.com

µ www.utopia-asia.com

µ www.bangkoklesbian.com

Sicherheit (siehe Reiseführer S. 113)

Bangkok ist, verglichen mit den meisten westlichen Metropolen, sehr sicher. Dennoch seien hier einige Vorsichtsmaßnahmen aufgeführt:

µ Handtaschendiebstähle vom Motorrad aus kommen vor, daher sollte man die Handtasche auf der der Straße abgewandten Seite tragen.

µ In einigen engen Bars oder Klubs sind gelegentlich Taschendiebe am Werk – genauer gesagt -diebinnen, denn es handelt sich meist um Frauen. Man sollte daher nicht mehr Geld als nötig mitnehmen und Portemonnaie und Handy gut verstauen. Eine enge Jeans hilft.

µ Frauen, die sich aus Discos ins Hotel mitnehmen lassen, mischen gelegentlich eine Knock-out-Droge ins Getränk. Wenn das Opfer nach 12 Stunden Tiefschlaf aufwacht, sind die Wertsachen weg. Daher sollte man seinen Drink nicht aus den Augen lassen. Häufig sind die Täter „ladyboys“ (Transsexuelle), die von manchen Touristen nicht als solche erkannt werden. Hilfe von der Polizei ist nicht zu erwarten.

µ Einige „ladyboys“, die in Gruppen auftreten, begehen spät nachts im Bereich von Sukhumvit [S10] Diebstahl oder Raub. Ein Mitglied der Gruppe lenkt das Opfer durch einen gezielten Griff in die Weichteile ab, während ein anderer die Geldbörse aus der Tasche lupft.

µ Meiden Sie Einladungen angetrunkener Thais, die irgendwo an einem Straßenstand zechen. Ein winziger kultureller Fauxpas Ihrerseits kann die Stimmung im Nu umschlagen lassen, angetrunkene Thais können extrem reizbar sein.

µ Mehr zum Thema: „Auf den Fersen der Touristen: Nepper, Schlepper, Bettler“ s. S. 76.

Sport (siehe Reiseführer S. 114)

Radfahren

`170 [E5] Velothailand, 88 Soi 2 Samsen Rd., Banglamphoo, Tel. 02 6291745. Hier werden organisierte Fahrradtouren angeboten. Die Fahrten beginnen um 18 Uhr und führen auf verschlungenen Wegen nach Thonburi und zurück – abend­liches Sightseeing und Sport zugleich.

Thai-Boxen

Thai-Boxen bzw. muay thai ist der thailändische Nationalsport, auch wenn Fußball zunehmend beliebter wird. In zwei Stadien können Boxkämpfe beobachtet werden:

`171 [O11] Lumpini Boxing Stadium, Rama 4. Rd., Tel. 02 2528765, www.muaythailumpini.com, MRT: Lumpini, Tickets ca. 25 €

`172 [G5] Ratchadamnoen Boxing Stadium, 1 Ratchadamnoen Nok Ave., Tel. 02 2814205, Tickets ca. 40 €

Unangenehm ist die Tatsache, dass die Preise für Ausländer vielfach höher sind als die für thailändische Besucher. Möglicherweise bietet sich eine kostenlose Alternative: Am Vorplatz vor dem Tokyu Department Store/MBK (s. S. 25) an der Rama I. Rd. werden oft kostenlose Schaukämpfe abgehalten, teilweise mit westlichen Boxern, auch Frauen. Die Kämpfe finden üblicherweise von November bis April mittwochs zwischen 18.30 und 21 Uhr statt.

Sprache (siehe Reiseführer S. 115)

In Hotels und touristisch ausgerichteten Restaurants kommt man mit Englisch zurecht. Man darf aber keinen allzu hohen Standard erwarten – Englisch ist für Thais sehr schwer zu lernen und die Schulbildung des Personals ist meist gering. Abseits der Touristenpfade muss man häufig auf einfachste Sprachbrocken und Zeichensprache zurückgreifen. In vielen Geschäften zeigen die Verkäufer den Preis auf dem Taschenrechner an, weil sie die englischen Zahlen nicht kennen.

Dem westlichen Besucher selbst wird das Thai – so man sich daran versucht – nicht minder schwer fallen. Thai ist eine tonale Sprache und ein kleiner Fehler im Tonfall kann einem Wort eine völlig andere Bedeutung verleihen. Einige Beispielsätze und -worte sind in der „Kleinen Sprachhilfe“ im Anhang dieses Buches zusammengefasst.

µ Buchtipp: „Thai – Wort für Wort“ von Martin Lutterjohann, Kauderwelsch-Band 19, Reise Know-How Verlag, am besten gleich mit AusspracheTrainer (auf CD)

Stadttouren (siehe Reiseführer S. 115)

Stadtrundfahrten werden von zahlreichen Reiseunternehmen organisiert. Eine ganze Reihe findet man in der Khao San Road [D/E5] oder entlang Sukhumvit [S10]. Wer im Verlauf der Tour zu irgendeinem Geschäft gekarrt wird, sollte nichts kaufen – renommierte Geschäfte haben solche Schlepperaktionen nicht nötig, der Käufer zieht in diesem Fall mit Sicherheit den Kürzeren.

Straßenverkehr (siehe Reiseführer S. 115)

In Thailand herrscht Linksverkehr. Diese Grundregel scheint aber nicht selten außer Acht gelassen zu werden, denn thailändische Verkehrsteilnehmer wechseln gerne beliebig die Spur, es geht kreuz und quer durcheinander. Besonders unberechenbar sind die Motorradfahrer, unter denen auch die meisten Verkehrstoten zu beklagen sind. An westeuropäischen Verhältnissen gemessen ist der Verkehr eine Katastrophe, aber es gibt auch viele Schwellenländer, in denen es noch wilder zugeht. Positiv ist, dass – im Gegensatz zu vielen anderen asiatischen Ländern – nur selten die Hupe benutzt wird. Außer in Notfällen gilt das Hupen als unhöflich und aggressiv.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt innerhalb von Städten bei 60 km/h, aufgrund des stockenden Verkehrs ist diese Geschwindigkeit tagsüber ohnehin kaum zu erreichen. Nachts allerdings kann man ziemlich flott fahren. Mancherorts sind Polizeisperren errichtet. Die Polizei macht nachts u. U. auch Alkoholtests oder durchsucht nach Drogen, Ausländer werden aber nur selten behelligt. Die offizielle Promillegrenze liegt bei 0,5 Promille, besonders nachts sind jedoch zahlreiche Fahrer unterwegs, die mit Werten weit darüber unterwegs sind.

Die Polizei ist generell ein unangenehmes Thema in Thailand: Die Polizei gilt als das korrupteste Staatsorgan, als eine Art Mafia in Uniform. Die Verkehrspolizisten kassieren gerne schon mal ein paar Euro für ein kleines Vergehen oder ein angebliches Vergehen – das Geld landet natürlich in der eigenen Tasche. Gelegentlich sind Quittungen, die ausgestellt werden, „falsch“ – es gibt zweierlei Quittungsblöcke, einen echten, auf dem regulär abgerechnet wird, und einen gezinkten. Es ist wichtig, bei Interaktionen mit Polizisten immer höflich, freundlich und ruhig zu bleiben, aber nicht kumpelhaft (Schulterklopfen o. Ä.). Aggressives oder arrogantes Auftreten wird sich mit Sicherheit negativ auswirken.

Im Verkehr gibt es eine unausgesprochene „Hackordnung“, in der die größten oder teuersten Wagen die meisten Rechte haben, Fußgänger die wenigsten. Zebrastreifen haben außer als Zierstreifen praktisch keine Bedeutung – fast kein Autofahrer hält an, um Fußgänger passieren zu lassen. Daher sollte man einen Zebrastreifen nur dann überqueren, wenn die Verkehrslage sicher erscheint oder wenn sich größere Gruppen von Fußgängern angesammelt haben, die die Straße gemeinsam überqueren. In diesem Falle werden die Fahrer – notgedrungen – halten.

Telefonieren (siehe Reiseführer S. 116)

Wer ein SIM-Lock-freies Handy besitzt, kann sich in Bangkok eine örtliche SIM-Karte zulegen und damit telefonieren. Beim Kauf muss man den Reisepass vorlegen. Die Karten kann man in jeder Filiale der Telefongesellschaften (z. B. True, DTAC, One-2-Call) erwerben, einfacher aber in irgendeinem der zahllosen Handy-Läden. Dutzende von Handy-Länden finden sich im 4. Stock des MBK Center (s. S. 25). Die Telefongebühren sind niedrig: 1 Min. Inlandsgespräch kostet ca. 6 Cent, 1 Min. nach Deutschland ca. 30 Cent.

Zu Auslandsgesprächen bietet sich ansonsten eine internationale Call-Karte an (international calling card), bei der eine besondere Vorwahl vor der Nummer der Zielperson zu wählen ist. Die Karten sind z. B. in 7-Eleven-Läden erhältlich. 1 Minute ins Ausland kostet dann nur wenige Cent. Einige Läden in der Khao San Road bieten Gespräche via PC (VoIP) zu extrem niedrigen Preisen.

Münzfernsprecher, die mit 1- oder 5-Baht-Münzen gefüttert werden, werden immer seltener und nicht alle funktionieren. Bei einigen Fernsprechern werden Telefonkarten benutzt. Mit den Karten von PhoneNet (erhältlich bei 7-Eleven) oder anderen Anbietern kann man preiswert ins Ausland telefonieren (gelbe Telefonzellen). Aber auch diese Art Fernsprecher findet im Zeitalter des Handys immer weniger Kunden.

Gespräche vom Hotel aus können sehr teuer werden, je nach Höhe der aufgeschlagenen Servicegebühren.

µ Ländervorwahl Thailand: +66

Uhrzeit (siehe Reiseführer S. 117)

Zur mitteleuropäischen Sommerzeit ist Thailand Mitteleuropa um 5 Stunden voraus, in der Winterzeit 6 Stunden.

Unterkunft (siehe Reiseführer S. 117)

Bangkok bietet eine Vielzahl von Hotels und Guest Houses mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonders geballt findet man sie in den Touristengegenden Khao San Road (D/E5) und Sukhumvit (Q/R9).

Untere Preisklasse

Ì174 [P12] Charlie House €, 1034/ 36–37 Soi Saphan Khu, Rama IV. Rd., Bangkok 10120, MRT: Lumpini, www.charliehousethailand.com, Tel. 02 6798330, Fax 6797308, ca. 10–15 €. Ausgezeichnete Spar-Option, ein einfaches reines Nichtraucher-Guest-House mit sauberen Zimmern inkl. TV und AC. Sehr empfehlenswert. Ein Ableger befindet sich, nicht ganz so günstig gelegen, in der 272 Borommarat Channonchai Rd. im Stadtteil Pinklao auf der westlichen Flussseite (Tel. 02 8864561).

h175 [D5] Lamphu House €, 75 Soi Rambutri, Kwang Chansongkram, Banglamphoo, Bangkok 10200, Tel. 02 6295861, Fax 6295864, www.lamphuhouse.com, ca. 8–20 €. Kleines Hotel in relativ ruhiger Lage im Travellerviertel Banglamphoo mit sauberen, modernen Zimmern, die bei den niedrigen Preisen einen ausgezeichneten Gegenwert bieten. Zimmer mit AC und Balkon.

h176 [D5] Rambuttri Village Inn €, 75 Soi Rambutri, Banglamphoo, Bangkok 10200, Tel. 02 2829162 (keine Buchungen per Tel.), www.khaosan- hotels.com, ab ca. 12 €. Größeres Hotel in einer relativ ruhigen Ecke von Banglamphoo mit teilweise kleinen, aber sauberen Zimmern mit TV, in den höheren Preislagen mit AC. Dach-Swimmingpool im 6. Stock. Eine gute Option für sparsame Traveller.

h177 [D5] New Merry V Guest House €, 18–20 Phra Arthit Rd., Banglamphoo, Bangkok 10200, Tel. 02 2803315, Fax 6290462, ca. 5–15 €. Eine der besseren superbilligen Wohnmöglichkeiten in Banglamphoo, die preiswertesten Zimmer haben kein eigenes Bad, Anstehen am Gemeinschaftsbad ist angesagt. Die besseren Zimmer haben Bad und TV, die teuersten dazu noch AC. Bei den Niedrigstpreisen kann man sich nicht beschweren.

Ì178 [H10] River View Guest House €, 768 Soi Panurangsi, Samphanthawong, Chinatown, Bangkok 10100, Tel. 02 2345429, Fax 2375428, www.riverviewbkk.com, ca. 5–20 €. Im Gewirr von Chinatown direkt am Fluss gelegen, mit schlichten Zimmern (nur die teureren haben AC), dafür ist ein authentisches Erlebnis in untouristischer Lage garantiert. Ausgezeichnete Ausblicke bieten sich besonders vom Café im 8. Stock. Das Haus ist nicht leicht zu finden, im Notfall sollte man anrufen, um Orientierungshilfe zu bekommen.

Ì179 [F3] Shanti Lodge €, 37 Sri Ayutthaya Rd., Bangkok 10200, www.shantilodge.com, Tel. 02 2812497. Bei Budget-Reisenden sehr beliebtes, urgemütliches Guest House, das etwas versteckt hinter der Hauptstraße im Stadtteil Thewes, ca. 2 km von der Khao San Rd. entfernt, liegt. Mit viel Grün drum herum und entspanntem Ambiente. Das angeschlossene Restaurant bietet zahlreiche vegetarische Gerichte. Die Zimmer kosten ca. 8 bis 20 € (teilweise mit AC), aber auch ein relativ teures Penthouse mit eigenem Garten wird geboten (ca. 60 €). Die Preise für Einzel- oder Doppelzimmer sind oft identisch.

Ì180 [L11] The Urban Age €, 130/6 Silom Soi 8, BTS: Sala Daeng, MRT: Silom, Tel. 02 6342680, Fax 4531427, ca. 6–20 €. Preiswertes Guest House in der ansonsten teuren Silom Rd. mit sauberen Zimmern inkl. AC, aber ohne eigenes Bad. Man ist auf das Gemeinschaftsbad angewiesen. Am preiswertesten sind die Betten im Schlafsaal. Geraucht werden darf nur im Open-Air-Bereich.

h181 [L7] White Lodge €, 36/8 Soi Kasemsan 1, Rama I. Rd., Bangkok 10330, BTS: National Stadium, Tel. 02 2168867, Fax 2168228, ab 8 €. Kleine Zimmer in einer ruhigen Gasse abseits der Rama I. Rd. und für die Gegend, nahe Siam Square und MBK Center, spottbillig. Ideal für Low-Budget-Reisende, die zentral wohnen wollen.

Mittlere Preisklasse

h182 [K6] Bangkok City Hotel €€, 268 ­Petchaburi Rd., Ratchathewi, Bangkok 10400, BTS: Ratchathewi, Tel. 02 2152929, Fax 02 2152928, www.bangkok­cityhotel.com. Neues Hotel, nicht in besonders hübscher Umgebung, aber ein paar Schritte von der BTS-Station Ratchathewi sehr zentral gelegen. Mit komfortablen, sauberen Zimmern, die zu Sonderpreisen ab ca. 25 € angeboten werden. Im Preis inbegriffen sind Frühstück und kostenloser Internetzugang. Insgesamt sehr empfehlenswert.

h183 [I12] Bossotel Inn €€, 55/8–14 Soi Charoen Krung 42/1, Bangkok 10500, BTS: Saphan Taksin, Tel. 02 6306120, Fax 6306129, www.bossotelinn.com, ab ca. 35 €. Saubere, moderne Zimmer mit AC, TV, Kühlschrank, Safe und WLAN-Internet, gelegen in einer Gasse der Charoen Krung Rd. nahe dem Chao Phraya und nahe der Silom Rd. Mit kleinem Swimmingpool, Sauna, Spa und Whirlpool.

h184 [E5] Diamond House €€, 4 Samsen Rd., Banglamphoo, Bangkok 10200, Tel. 02 6294008, www.diamondhouse.com, ca. 25–45 €. Moderne, helle, dabei gemütlich eingerichtete Zimmer mit AC, TV, Minibar, Safe und WLAN-Internet. Manche Zimmer sind ein wenig klein geraten und es lohnt sich, eine der größeren Suiten zu nehmen. Ca. 5 Min. Fußweg von der Khao San Rd. entfernt, eine der besseren Mitteklasseunterkünfte in diesem Viertel.

h185 [Q9] Grand Business Inn €€, 2/4 Sukhumvit Soi 11, Bangkok 10110, BTS: Nana, Tel. 02 2557155, Fax 2557259, www.grandbusinessinn.net, ab ca. 35 €. Gutes Mittelklassehotel in zentraler Lage in Sukhumvit, Zimmer mit AC, TV, Minibar und WLAN-Internet, in den teureren Zimmern auch mit DVD-Player. 24 Std. geöffnetes Restaurant.

h186 [G8] Grand China Princess €€, 215 Yaowarat Rd., Chinatown, Bangkok 10100, Tel. 02 2249977, Fax 2247999, www.grandchinaprincess.com, ab ca. 40 €. Große, saubere Zimmer mit AC, TV und Minibar, besonders von den höher gelegenen Stockwerken hat man einen sehr guten Ausblick auf Chinatown und den Chao-Phraya-Fluss. Mit Dachswimmingpool und einigen sehr guten Restaurants.

µ Grottino Residence (s. S. 43). Gästehaus mit komfortabel ausgestatteten Zimmern (ca. 40 €, preiswertere Monatsmieten).

h187 [P9] Jim’s Lodge €€, 15/7 Soi Ruamrudee, Ploenchit Rd., Bangkok 10330, BTS: Ploenchit, Tel. 02 2553100, Fax 2538495, www.jimslodge.com, ab ca. 25 €. Dies ist die einzige Low-Budget-Unterkunft in dieser modernen Business-Zone zwischen Sukhumvit und dem Central Ploenchit Department Store und umfasst für den niedrigen Preis ordentliche Zimmer mit AC, TV und Minibar.

h188 [J12] Sapphirtel Inn €€, 282–282/1–2 Soi Silom 22/1, Silom Rd., Bangkok 10500, BTS: Chong Nonsi, Tel. 02 2360039, Fax 2368651, www.sapphirtelinn.com, ab ca. 35 €. Nahe dem Mariammam-Tempel ð, aber etwas zurückversetzt von der lauten Silom Rd. gelegen, mit komfortablen Zimmern mit TV, AC und Minibar. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ì189 [Q9] Suk 11 Hostel €€, 33/1 Sukhumvit Soi 11, Bangkok 10110, etwas versteckt hinter dem 7-Eleven-Laden an der westlichen Straßenseite gelegen, BTS: Nana, Tel. 02 2535927, Fax 2535929, www.suk11.com, ab ca. 13 €. Das zum Großteil aus Naturmaterialien errichtete sympathische Guest House ist von viel Grün umgeben, eine willkommene Rarität im Bereich von Sukhumvit. Nur für Nichtraucher, Zimmer mit AC und TV. In Sukhumvit Soi 13 unterhält das Unternehmen das Suk11@13 Serviced Apartment mit modernen Apartments inkl. DVD-Player, Kaffeemaschine und sonstigen Annehmlichkeiten. Beide Unterkünfte sehr zu empfehlen.

h190 [P9] The Atlanta Hotel €€, 78 Sukhumvit Soi 2, Bangkok 10110, BTS: Nana, Tel. 02 2526069, Fax 6568123, www.theatlantahotelbangkok.com, ca. 15–35 €. Es ist schon etwas besonders, wenn ein Hotel in Bangkok warnt „Sextouristen nicht willkommen!“ und dann weiter verkündet: „Grenzfälle sind nicht zulässig, im Zweifelsfall werden (die Zimmersuchenden) als Sextouristen behandelt und nicht zugelassen.“ Das Atlanta ist ein schrulliger Einzelgänger in der Hotelszene, mit Zimmern und Foyer im Retro-Look, genauso retro wie die beinharte Einstellung des Managements. Das Hotel wurde 1952 vom Deutschen Dr. Max Henn, einem Disziplinfanatiker, gegründet und wird heute von seinem Sohn in ähnlich preußisch-strammer Weise geführt. Die Zimmer haben teilweise keine AC, sind dafür preiswert. Außerdem ist das Haus von einem tropischen Garten umgeben und hat zwei Swimmingpools (einen für Kinder) sowie ein Restaurant mit einer vegetarischen Speisekarte, die so lang ist wie die Verbotsliste des Hauses. Internet ist ebenfalls leicht verpönt, trotzdem hat man den Gästen zähneknirschend eine kleine Internetecke eingerichtet.

h191 [S10] Town Lodge €€, 106 Sukhumvit Soi 18, Bangkok 10100, BTS: Asok, MRT Sukhumvit, Tel. 02 6637712, Fax 6637711,www.bkktownlodge.com, ab 25–50 €. Tief in einer ruhigen Gasse von Sukhumvit gelegen, überzeugt das preiswerte kleine Hotel mit sehr sauberen Zimmern inkl. AC, TV und WLAN-Internet. Die teureren Suiten des Hauses bieten sogar ein eigenes Whirlpool. Wem der Weg zur Hauptstraße zu lang ist, kann vom kostenlosen Motorradservice Gebrauch machen. Das Haus hat ein Abkommen mit dem benachbarten Rembrandt Hotel und gegen einen kleinen Aufpreis kann dessen Swimmingpool benutzt werden.

Obere Preisklasse

h192 [C8] Arun Residence €€€, 36–38 Soi Pratoo Yoong, Maharat Rd., Rattanakosin Island, Bangkok 10200, Tel. 02 2219158, www.­arunresidence.com, ab ca. 70 €. Stilvolles kleines Hotel, entstanden aus einem alten sino-portugiesischen Wohnhaus mit Blick auf Wat Arun ä. Das angeschlossene Restaurant Deck by the River (s. S. 49) ist ein großartiger Ort für ein Dinner und die Bar Amorosa (17.45–1 Uhr), samt dem abendlichen Ausblick auf Wat Arun, ist eine der besten Bars, um sich vom Stress des Tages zu erholen.

h193 [E4] Baan Chantra €€€, 120/1 Samsen Rd., Banglamphoo, Bangkok 10200, Tel. 02 6286888, ab ca. 45 €, Ermäßigung bei längeren Aufenthalten. Das strikte Nichtraucherhotel überzeugt mit Zimmern, deren Einrichtung Wärme und Gemütlichkeit ausstrahlt. Einige Zimmer haben einen Balkon in Richtung Gartenseite, eine der Suiten verfügt sogar über einen eigenen Garten. WLAN-Internet, AC, TV.

h194 [D8] Chakrabongse Villas €€€, 396 Maharat Rd., Tha Thien, Rattanakosin Island, Bangkok 10200, Tel. 02 6223356, www.chakrabongsevillas. com, je nach Villa und Saison ab ca. 160/200/260/460 €. Wer er sich leisten kann, sollte nicht zögern: Chakrabongse Villas besteht aus vier Villen im thai-chinesischen Stil, opulent und geschmackvoll eingerichtet, dazu am Fluss in Sichtweite von Wat Arun ä gelegen. Die Villen wurden 1909 ursprünglich für Prinz Chakrabongse, einen Sohn Ramas V., errichtet.

h195 [N8] Grand Hyatt Erawan €€€, 494 Ratchadamri Rd., BTS: Ratchadamri oder Chitlom, Tel. 02 2541234, Fax 2546308, www.bangkok.grand.hyatt.com, ab ca. 120 €. Eines der besten Hotels der Stadt in einer der allerbesten Lagen. Exzellenter Service und großartige Restaurants, dazu ein gediegener Nightclub (Spasso), Swimmingpool, Spa, Fitnessraum u. v. m. Zimmer mit AC, TV, Minibar, Safe und Internet.

h196 [I12] Lebua at State Tower €€€, 1055 Silom Rd., Bangkok 10500, BTS: Saphan Taksin, Tel. 02 6249999, Fax 6249998, www.lebua.com, ab ca. 150 €. Eine der besten Adressen der Stadt mit hoch im State Tower gelegenen, riesigen und luxuriös eingerichteten Zimmern oder Suiten, die großartige Ausblicke auf die Stadt erlauben. Mit AC, TV, Minibar, DVD-Player, WLAN-Internet. In Reichweite befinden sich einige der besten Restaurants Bangkoks, z. B. das Sirocco (s. S. 44).

h197 [F6] Old Bangkok Inn €€€, 607 Phra Sumen Rd., Bangkok 10200, Tel. 02 6291787, www.oldbangkokinn.com, ab 65 € bei Buchung über Hotelhomepage. Romantisches Boutique-Hotel mit nur 10 Zimmern, die jeweils nach unterschiedlichem Konzept eingerichtet sind, alle aber mit Alte-Welt-Charme, Antiquitäten und traditionellem Mobiliar, Internet, TV, AC und Safe.

h198 [H9] Shanghai Mansion €€€, 479–481 Yaowarat Rd., Samphanthawong, Chinatown, Bangkok 10100, www.shanghai-inn.com, Tel. 02 2212121, Fax 212124, bei Internetbuchung ab ca. 110 €. Charmante, mit Anklängen an das alte China eingerichtete Zimmer, bunt, aber stilvoll, dazu mit chinesischem Teehaus und Spa (WLAN-Internet, TV, AC, Minibar).

h199 [R9] Sheraton Grande Sukhumvit €€€, 250 Sukhumvit, Bangkok 10100, Tel. 02 6498888, Fax 6498000, www.sheratongrandesukhumvit.com, BTS: Nana. Eines der besten Luxus­hotels mit superkomfortablen Zimmern, dazu ein toller Swimmingpool und gute Restaurants. Im „Living Room“ spielen abends Jazzbands, So. 11.30–15 Uhr wird ein „Jazz-Brunch“ geboten. Die Suiten haben gleich mehrere TVs und DVD-Player, dazu verfügt das Hotel über Spa, Swimmingpool und Fitnessraum. Gut geeignet auch für Geschäftsleute, günstige Lage in Sukhumvit.

h200 [M7] Siam Kempinski €€€, 991/9 Rama 1 Rd., Bangkok 10330, BTS: Siam, Tel. 02 1629000, www.kempinski.com/en/bangkok/siam-hotel. Neues Luxuhotel, das für Kaufsüchtige wie geschaffen ist: Es liegt direkt hinter dem Siam Paragon (s. S. 28), mitten im Zentrum von Bangkoks wichtigster Shopping-Zone. Die hochkomfortablen, stilvollen Zimmer kosten ab ca. 200 €, dafür findet man sich in bester Gesellschaft wieder: Das Hotel gehört der Thailändischen Krone, ebenso der nebenan gelegene Palast von Prinzessin Sirindhorn. Dies ist auch der Grund, warum sich an der Westseite des Hotels keine Fenster befinden, denn andernfalls könnte man das Palastgelände einsehen.

h201 [K7] Siam@Siam Design Hotel & Spa €€€, 965 Rama I. Rd., Bangkok 10330, BTS: National Stadium, www.siamatsiam.com, Tel. 02 2173000, Fax 2173030, ab ca. 90 €. Äußerst komfortable und moderne Zimmer mit AC, Minibar und Internet, direkt gegenüber dem National Stadium gelegen und die empfehlenswerteste Adresse im Shopping­bereich um das MBK Center.

h202 [M11] Swiss Lodge €€€, 3 Convent Rd., Silom Rd., Bangkok 10500, BTS: Sala Daeng, MRT: Silom, Tel. 02 2335348, www.swisslodge.com, ab ca. 80 €. Modernes Hotel in bester Lage in einer Seitenstraße der Silom Rd., aufmerksamer Service, gut geeignet auch für Geschäftsleute. Dazu besteht die Möglichkeit, sehr gut zu essen, z. B. im „Swiss Café“, das alle lukullischen Schweizer Klassiker serviert. Zimmer mit TV, AC, Safe, Minibar, WLAN-Internet. Für Menschen mit Behinderung stehen besondere Zimmer zur Verfügung.

h203 [T8] The Eugenia €€€, 267 Sukhumvit Soi 31, Bangkok 10110, BTS: Phrom Phong oder Asok, Tel. 02 2599017, ab ca. 120 €. Wunderschön restauriertes Haus aus dem 19. Jh. mit feudalen Suiten, die mit Gemälden und Antiquitäten aus Ost und West dekoriert sind, dazu Sauna und Tennisplatz. Ein besonderes Erlebnis im ansonsten so nüchtern-modernen Stadtgebiet Sukhumvit.

h204 [H12] The Mandarin Oriental €€€, 48 Oriental Ave., Tel. 02 6599000, Fax 6592984, Bangkok 10500, www. mandarinoriental.com, ab ca. 350 €. „Das Hotel ist durch und durch mit Strom erhellt. Besondere Zimmer stehen für Handelsreisende zur Verfügung. Jedes Zimmer im Hotel hat sein eigenes Bad.“ So beschrieb Erik Seidenfaden 1928 das Oriental Hotel, das damals schon eine kleine Sensation war. Das Oriental zählt mittlerweile seit vielen Jahren zu den besten Hotels der Welt. Einige Jahre vor Seidenfaden war schon der Schriftsteller Somerset Maugham im Hotel abgestiegen und heute ist eine Suite nach ihm benannt, ebenso nach Joseph Conrad, ebenfalls ein ehemaliger Gast der so schriftstellerfreundlichen Herberge. Keine Suite wird allerdings nach dem Rocksänger Billy Idol benannt werden, der sein Zimmer im Drogenrausch verwüstete – Schaden: 140.000 US$. Der Sänger musste narkotisiert werden, wurde auf eine Bahre geschnallt und von thailändischen Soldaten im nächsten ausfliegenden Flugzeug abgeladen. Die Bahre ist heute als Reliquie im Hard Rock Cafe in Penang, Malaysia, ausgestellt.

Verhaltensweisen (siehe Reiseführer S. 122)

Ungeachtet ihrer so milden und stoischen Oberfläche sind die Thais ein empfindsames und leicht verletzliches Volk, mit vielen geschriebenen und ungeschriebenen Regeln, die sie ungern überschritten sehen. Hier einige der wichtigsten Normen:

µ Das „Gesicht“ ist den Thais enorm wichtig. Soziale Interaktionen sind so angelegt, dass andere nicht das „Gesicht verlieren“ (wir würden vielleicht sagen „bloßgestellt werden“, „blamiert werden“). Ein „Gesichtsverlust“ kann bei der betroffenen Person eine sehr aggressive Reaktion hervorrufen. Seien Sie deshalb vorsichtig mit Kritik an Thais. Kritik – oder Anschreien, Maßregeln usw. – kann einen Gesichtsverlust auslösen und am Ende erreicht man nichts oder bekommt sogar Ärger.

µ Die Füße gelten als unrein. Es gilt als sehr unhöflich, damit auf Gegenstände oder Personen zu zeigen. Beim Sitzen sollen die Fußsohlen nicht in Richtung einer Person zeigen. In Tempeln sitzen die Thais so, dass ihre Sohlen von den Buddha-Figuren wegzeigen.

µ Schuhe sind vor dem Allerheiligsten in Tempeln auszuziehen, ebenso vor Betreten einer Wohnung, zumindest bei traditionell gesinnten Familien. Wenn man im Zweifel ist, schaue man, wann und wo die Thais ihre Schuhe ausziehen. In chinesischen Tempeln kann man oft erstaunlich weit samt Schuhwerk vordringen.

µ Der Kopf gilt als heilig. Fremden Personen sollte man auf keinen Fall an den Kopf fassen – es kann als bewusste Demütigung aufgefasst werden. Eine Ausnahme besteht bei sehr kleinen Kindern, denen man ruhig die Wange tätscheln kann, dies wird eher als nette Geste ausgelegt werden. Weitere Ausnahmen bestehen bei engen Familienmitgliedern, Ehepaaren usw.

µ Der traditionelle thailändische Gruß ist der wai, bei dem die Hände vor der Brust zusammengefaltet werden. Häufig werden Hotel- oder Restaurantgäste auf diese Weise vom Personal begrüßt. Dabei sollte man nicht auf die gleiche Weise zurückgrüßen, denn damit würde sich der Gast auf die gleiche (niedrigere) Stufe stellen wie das Personal. Es wäre dem Personal selber peinlich. Ausländer sollten den wai besser nicht ausführen, denn sie machen ihn ohnehin (fast) immer falsch: Der wai, in all seinen subtilen Varianten, ist ein Ausdruck strikter hierarchischer Verhältnisse, in die ein Ausländer nicht hineinpasst. Niemand wird es übel nehmen, wenn ein Ausländer nicht „zurückwait“ – hochgestellte thailändische Persönlichkeiten tun dies auch nicht.

µ Das Königshaus genießt beinah gottgleiche Verehrung und auf Majestätsbeleidigung stehen Strafen bis zu 15 Jahren Gefängnis. Unterlassen Sie in der Öffentlichkeit alle negativen Kommentare zu diesem Thema!

µ Lächeln oder zumindest das Konzept des Lächelns ist eine nationale Obsession. Die Thais bezeichnen ihr Land gerne als Siam Yiim – „Siam, Land des Lächelns“. Das englische Wort smile ist häufig Teil von Geschäftsnamen, so gibt es eine Buchladenkette namens Smile Book. Mit Lächeln erreicht man viel in Thailand. Lächeln macht attraktiv und sympathisch – und auf diese Weise erreicht man viel mehr als mit forschem Auftreten und grimmigem Gesicht.

Verkehrsmittel (siehe Reiseführer S. 123)

BTS (Skytrain)

Skytrain bzw. BTS (Bangkok Mass Transit System) ist zusammen mit der U-Bahn Bangkoks effizientestes Verkehrsmittel. Die auf einer Hochtrasse gelegene Bahnstrecke ist ca. 55 km lang und mit ihr kann man zu vielen der wichtigsten Orte im modernen Teil Bangkoks gelangen. Die Fahrten kosten je nach Strecke ca. 15 bis 40 Baht. Man kann sich Einzeltickets kaufen (aus einem Automaten), für Vielfahrer aber empfiehlt sich der Kauf des „Smart Pass“ für ca. 7,50 €, mit dem man 15 Fahrten absolvieren kann. Den Pass gibt es auch für 25, 40 oder 50 Fahrten. Außerdem ist ein Tagespass erhältlich, der für ca. 120 Baht zu beliebig vielen Fahrten innerhalb des Tages berechtigt. Alle Tickets erhält man an den Ticketschaltern in allen BTS-Stationen.

µ www.bts.co.th

Der Skytrain fährt täglich von 6 bis 24 Uhr, zu Neujahr (31.12.) auch länger. Wochentags kommen die Züge etwa alle 5 Min., sonntags alle 10 Min. Da der Skytrain sehr beliebt ist, sind die Waggons dementsprechend meist gerammelt voll.

Expressboote

Die Expressboote auf dem Chao-Phraya-Fluss sind die angenehmste und zugleich spannendste Methode, durch Bangkok zu fahren. Die Boote bedienen eine Strecke von ca. 21 km zwischen dem Pier Ratsingkorn im Stadtteil Yannawa im Süden bis Pak Kret im Norden, nicht alle Boote fahren jedoch die gesamte Strecke. Die Expressboote sind mit farbigen Fahnen versehen, die sowohl Strecke als auch Fahrtenfrequenz anzeigen:

µ orange: ganztägig, von Yannawa nach Nonthaburi im Norden

µ gelb: von Yannawa nach Nonthaburi, nur zur Rushhour morgens und nachmittags

µ grün-gelb: von Yannawa nach Pak Kret, nur zur Rushhour

Die Boote fahren wochentags von 6 bis 19 Uhr, sonntags von 6 bis 18 Uhr. Der Fahrpreis je nach Entfernung beträgt ca. 10 bis 30 Baht, bezahlt wird beim Schaffner im Boot.

µ www.chaophrayaexprexpressboat.com (nur in Thai)

Busse

Bangkoks Bussystem ist wahrscheinlich eines der verwirrendsten der Welt, mit verschiedenen Arten von Bussen in allen erdenklichen Farben und Formen. Die Zielorte sind in den Bussen nur in Thai-Schrift angegeben und Busse verschiedener Macharten mit der gleichen Nummer fahren nicht unbedingt dieselbe Strecke.

Es dominieren die blau oder rot-beige gestrichenen Stadtbusse (ohne Klimaanlage), die mindestens sieben Baht pro Fahrt kosten. Die großen blauen AC-Busse (mit Klimaanlage) gehören zu den besten Vertretern des Fuhrparks und haben meist manierliche Fahrer. Auf der Website der Bangkok Stadtbus­gesellschaft findet man detaillierte Angaben zum Streckenverlauf:

µ www.bmta.co.th

Fahrrad

Fahrradfahren verlangt in Bangkok Heldenmut. Der Verkehr macht das Radeln in den meisten Bereichen fast unmöglich und Fahrrad fahrende Thais sind eine absolute Rarität. Die Stadtverwaltung hat zwar, mit guten Absichten, einige Straßenzüge mit Fahrradwegen versehen (z. B. Teile von Sukhumvit), diese werden aber eher von Motorradfahrern genutzt oder von Imbissständen blockiert.

Eine wohltuende Ausnahme ist der Bereich um Wat Phra Kaew É und Sanam Luang Ê, der relativ leicht zu befahren ist und in dem die Stadtverwaltung kostenlose weiße Fahrräder zur Verfügung stellt. Stände mit den Rädern finden sich an der Maharat Rd. an der Westseite von Wat Phra Kaew und an der Sanam Chai Rd. nahe dem Sararom Park.

MRT (U-Bahn)

Die U-Bahn (MRT = Mass Rapid Transit System) bedient ein Streckennetz von ca. 27 km. An den Stationen Silom, Sukhumvit und Chatuchak Park bestehen Umsteigemöglichkeiten zum Skytrain (BTS). Die beiden Systeme benutzen jedoch unterschiedliche Tickets.

Eine U-Bahn-Fahrt kostet je nach zurückgelegter Entfernung 15 bis 40 Baht, für Kinder 8 bis 20 Baht. Für etwa 6 € gibt es ein Drei-Tages-Ticket mit unbegrenzter Fahrtenzahl. Außerdem gibt es Tickets für 15 und 30 Tage.

Samlors (Fahrrad-Rikschas)

In einigen Vororten (z. B. Nonthaburi, Pak Kret) gibt es noch die alten, mit der Kraft von Beinmuskeln betriebenen Fahrrad-Rikschas. Diese sind nur für Kurzstrecken geeignet, eine Strecke von 2 km kostet ca. 20–26 Baht.

Taxis

Kaum eine Hauptstadt hat so viele Taxis wie Bangkok (etwa 120.000!). Es gibt sie in allen Farben, von zartem Pink bis Grün-Blau, von Lila bis Weiß. Alle Taxis sind mit Taxameter ausgestattet, die die Fahrer per Gesetz einzuschalten haben. Man sollte kein Taxis nehmen, dessen Fahrer behauptet, das Taxameter funktioniere nicht, oder der aus anderen Gründen einen Preis aushandeln will.

Der Anschlagpreis des Taxameters liegt bei 35 Baht, die folgenden Kilometer kosten unterschiedlich viel, je nach zurückgelegter Entfernung. Wartezeiten an Ampeln o. Ä. erhöhen den Fahrpreis minimal. Eine Fahrt von 10 km kostet bei normalen Verkehrsverhältnissen ca. 110 Baht (knapp 3 €) – da lohnt sich Busfahren kaum!

µ Unter Tel. 02 8800888 kann man gegen einen kleinen Aufschlag Taxis direkt vor die Haustür buchen.

Tuk-Tuks

Die nach ihrem tuckernden Geräusch benannten kleinen dreirädrigen Vehikel werden in anderen Ländern Asiens auch als „Motor-Rikschas“ bezeichnet. Touristen sind von den nach allen Seiten offenen Fahrzeugen fasziniert. Allerdings sind Tuk-Tuks relativ unbequem, man schluckt zudem jede Menge Abgase und die Fahrpreise fallen für Touristen meist höher aus als bei Taxis. Bei Tuk-Tuks muss der Fahrpreis ausgehandelt werden und bei Touristen schnellen die Preise, die die Fahrer verlangen, schnell in ungeahnte Höhen – Handeln ist ein Muss! Zum Maßstab: Eine Fahrt von 3 km sollte maximal 50 Baht kosten (mit dem Taxi wären es ca. 51–55 Baht).

Wichtig: Nehmen Sie nie Tuk-Tuks, die am Straßenrand auf Passagiere warten (bzw. lauern), sondern immer nur Tuk-Tuks, die gerade vorbeifahren.

Wetter und Reisezeit (siehe Reiseführer S. 126)

Die allerbeste Reisezeit sind die Monate November bis Februar, wenn die Höchsttemperaturen i. d. R. um 33 °C liegen, im Dezember und Januar auch etwas darunter. Zudem sind diese Monate trocken, Regenfälle eine seltene Ausnahme. Nachts kann es im Dezember erfrischend „kühl“ sein, mit Temperaturen von etwa 15–22 Grad.

Die Monate März und April sind der thailändische Sommer, mit stetig ansteigenden Temperaturen und steigender Luftfeuchtigkeit. Ende April kann es 42–44 Grad heiß werden. Im März liegen die Höchsttemperaturen bei ca. 35–36 Grad.

Glücklicherweise dauert die heiße Periode nicht allzu lange, denn um Ende April/Anfang Mai beginnt die Regenzeit. Die ersten Gewitterwolken brauen sich zusammen und die Temperaturen sind sogleich erträglicher, max. 30–33 Grad, oft allerdings kombiniert mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die stärksten Regenfälle ergeben sich zumeist in den Monaten August und September. Die Güsse dauern aber meist nur 1–2 Stunden, oft erfolgen sie nachmittags. Insgesamt stellt die Regenzeit in Bangkok kein großes Problem dar, viele Einwohner lieben sie sogar, da sie einen erholsamen Gegensatz zu den Monaten mit glühender Sonne bildet. Fotografen werden mit dramatischen Wolkenformationen und Himmelsfarben belohnt. Der Oktober ist so eine Art Puffermonat, gelegentlich kann es noch regnen, aber das Wetter bewegt sich allmählich auf die kühlere und trockenere Jahreszeit zu.

Vorseite: Mattenvermieter im Lumpini Park [N10] . Die Matten kann man für wenige Baht mieten.

042bk Abb.: rk

Geduld ist eine buddhistische Tugend: Warten auf den Zug im Hualamphong-Bahnhof [I9]

Drogen

Auf Drogenbesitz und -handel stehen hohe Strafen, maximal die Todesstrafe. Dealer arbeiten oft mit der Polizei zusammen und verraten einen ihrer Kunden, um dann gemeinsam mit der Polizei Geld von ihm zu erpressen. Einen schockierenden Einblick in die Zustände in thailändischen Gefängnissen bietet das Buch „4,000 Days: My Life and Survival in a Thai Prison“ von Warren Fellows (St. Martin’s Griffen, 2000).

Extrainfo

043bk Abb.: rk

Vitamine auch tief in der Nacht: Obsthändler in „Little Arabia“, Sukhumvit Soi 3/1 [Q8]

Meine Literaturtipps

µ Achille Clarac: Guide to Thailand, Oxford University Press/Duang Kamol Book House, 1981. Kaum ein anderer westlicher Autor hat Bangkoks oder Thailands Tempel so gründlich beschrieben wie Clarac. Das Buch ist nicht mehr in Druck, aber gelegentlich noch in modernen Antiquariaten zu finden, die Suche lohnt sich.

µ Philip Cornwell-Smith: Very Thai, River Books, 2005. Tolles Buch, das die Eigenschaften und Macken der Thais humorvoll und informativ unter die Lupe nimmt, begleitet von Fotos, die selbst schon eine Geschichte erzählen.

µ Nicolas Gervaise: The Natural and Political History of the Kingdom of Siam, White Lotus Co, Bangkok, Nachdruck eines Buches von 1688. Die Gegenwart kann nur verstehen, wer die Vergangenheit kennt: Gervaise zeichnet ein Bild der Thais im 17. Jh., das teilweise auch heute noch seine Gültigkeit hat.

µ Stephen Leather: Private Dancer, Monsoon Books, 2006. Kaum ein Roman beschreibt besser die Faszination, die Bangkoks Go-go-Girls auf viele westliche Männer ausüben, und die Fallen, die auf diese Männer lauern.

µ Nick Nostitz: Patpong: Bangkok’s Twilight Zone, Westzone Publishing, 2000. Der in Bangkok lebende deutsche Fotograf Nick Nostitz hat den Rotlichtbezirk Patpong in fesselnden Schwarzweißbildern festgehalten.

µ Pasuk Phongpaichit, Sungsidh Piriyarangsan, Nualnoi Treerat: Guns, Girls, Gambling, Ganja, Silkworm Books, Bangkok 2000. Ein Einblick in die kriminelle Unterwelt Thailands und in eine Welt, die in keinem Reiseführer zu finden ist.

µ Sunthon Sukphisit: The Vanishing Face of Thailand, Post Books, Bangkok 1997. Das Buch bringt dem Leser kulturelle Eigenarten Thailands und Traditionen nahe, die im Aussterben begriffen sind.

µ Alec Waugh: Bangkok: The Story of a City, Elan Press, 2007. Neuauflage eines Klassikers über Bangkoks Geschichte, gut recherchiert und lebendig geschrieben.

µ Roger Willemsen und Ralf Tooten: Bangkok Noir, Fischer, 2009. Der Fotograf Tooten fängt die Faszination des nächtlichen Bangkok gekonnt ein, die Paarung mit dem Text von Willemsen – überkandidelt, melodramatisch und verknotet wie der Leib eines Verrenkungskünstlers – ist jedoch nicht die glücklichste.

044bk Abb.: rk

Durchgestylte Jugendliche bei einem Mode-Event

045bk Abb.: rk

Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 112), Post, Schwule und Lesben, Sicherheit

In diese Box können Nachrichten an die Polizei abgegeben werden

Frauen ohne Gnade: Italienierin und Thailänderin beim Thai-Boxen

046bk Abb.: rk

Fußgängertouren durch Chinatown

o173 [F9] Cuppatoo Café, Soi Krai, Ratchawong Rd., Tel. 081 8431425, 081 6297995. Für Touren zu Fuß durch Chinatown heuert man den thai-indischen Sikh Sukan Sethi an. Sukan betreibt das nette kleine Cuppatoo Café in Chinatown, kennt sich in der Gegend bestens aus und behandelt seine Gäste als Freunde der Familie, nicht als Kunden.

Extratipp

Sport (siehe Reiseführer S. 114), Stadttouren, Straßenverkehr

047bk Abb.: rk

Telefonieren (siehe Reiseführer S. 116), Unterkunft

Beim Motorradfahren besteht Helmpflicht

Preiskategorien Unterkünfte

€ bis 20 €

€€ 20–50 €

€€€ über 50 €

(Preis pro Doppelzimmer und Nacht)

Ebenso bombastisch wie nobel: das Grand Hyatt Erawan Hotel

048bk Abb.: rk

050bk Abb.: rk

Kulturell bestens angepasst:

der McDonald’s-Clown grüßt in Thailand mit dem „wai“

049bk Abb.: rk

Reger Wasserverkehr: Bootshaltestelle an einem Klong im Stadtteil Pratunam

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