045bp Abb.: mt
Der von ihnen genutzte Internet Explorer 6 unterstützt viele aktuelle Web-Funktionalitäten nicht. Für einen ungetrübten Genuss unseres Internetauftritts empfehlen wir eine aktuellere Version des Internet Explorers oder einer anderen Browser-Software.
Individualreisende finden zu fast allen wichtigen Zielen ein Handbuch von Reise Know-How. Gut so, denn damit sind sie bestens bedient. FOCUS Online
|
||||||||||||
| ||||||||||||
|
||||||||||||
|
||||||||||||
|
||||||||||||
|
||||||||||||
|
Autor: Kispál, GergelyDies ist der ideale Stadtführer, um während eines Kurzurlaubs die ungarische Hauptstadt Budapest mit all ihren Facetten kennenzulernen. Das Buch bietet alle wichtigen Informationen zu den bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Burgviertel mit dem königlichen Palast und der Matthiaskirche, der Pester Innenstadt und dem Stadtwäldchen mit dem Heldenplatz. Darüber führt der Reiseführer auch zu weniger bekannten, aber nicht minder sehenswerten Stätten. Der in Budapest lebende Autor hat topaktuelle Tipps für Nachtschwärmer und Shoppingfreunde, für Citybummler und Gourmets zusammen getragen und behandelt zusätzlich alle praktischen Aspekte, die für eine selbst organisierte Reise wichtig sind. Der detaillierte Stadtplan (Faltplan zum Herausnehmen) sorgt für eine gute Orientierung in der Donaumetropole.
| Ihre Meinung | |||
angezeigte Latest News: 1 bis 4 (von 4 insgesamt)
Seiten: 1
Große Synagoge, große Markthalle von Ursula (Mai 2013)
Ihr Führer hat uns beim Wochenendtrip nach Budapest wunderbare Dienste geleistet!
Anmerkung zur großen Synagoge
Der Eintrittspreis hat sich erhöht auf HUF 2650,- was viel erscheint! Fotogebühr extra. haben wir nicht bezahlt und trotzdem fotografiert... das angeschlossene Museum besteht nur aus einem Ausstellungsraum (allerdings mit interessanter interaktiver Tisch-Installation) und einem Kinosaal. Insgesamt war der Besuch der Syngoge eher enttäuschend..... Den Innenhof samt Mahnmal und den Friedhof sieht man genauso gut von außen....
Zur großen Markthalle
Aufpassen heißt es bei den sehr gut (ausschließlich von Touristen) besuchten Imbissbuden im Obergeschoß! Hier haben wir "Lehrgeld" bezahlt! VORHER auf die Preistafeln schauen und nicht drängen lassen!
Parlament/Kulinarik von Barbara (Februar 2013)
Ich bin gestern von meinem Städtetrip nach Budapest zurückgekehrt - euer Reiseführer war echt eine wahnsinnig große Hilfe. Die Aufbereitung und Übersichtlichkeit könnte kaum besser sein.
Lediglich beim Parlament haben sich 2013 ein paar Kleinigkeiten geändert: die Zeiten der Führungen in Deutsch (10:00, 13:00 und 13:45, täglich) sowie die Eintrittspreise wurden leicht modifiziert. Seit diesem Jahr bekommen EU-Bürger die Führungen (Dauer: rund 45 Minuten) um die Hälfte des Normalpreises (wie bei euch auf Seite 86 angeführt: 3500 HUF bzw. 1750HUF Normalpreis - somit zahlt ein europäischer Student zB nur 875HUF). Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, die Tickets per E-Mail zu reservieren, da der Andrang relativ groß ist. Vor Ort Karten für den Folgetag zu reservieren ist leider nicht möglich.
Zum Reiseführer hätte ich noch eine kleine Ergänzung: im Bereich Kulinarik wäre es noch toll, das "Trófea Grill Étterem" (http://www.trofea.hu/) zu erwähnen. Diese Restaurantkette hat drei Restaurants in Budapest (eines in Buda, zwei in Pest, relativ zentral gelegen). Besonders für Menschen, die die ungarische Küche noch nicht allzugut kennen, wäre dieses "All Inclusive Buffet Restaurant" sehr empfehlenswert. Im Preis von 3899HUF (Mittagsbuffet) bzw. 5499HUF (Abendbuffet) sind allerlei typisch ungarischer Schmankerl inkludiert - angefangen von kalten Vorspeisen, Suppen, einer großen Auswahl an Hauptspeisen sowie leckerer Desserts. So hat man nicht die "Qual der Wahl", das Restaurant hat auch eine eigene Grillabteilung, wo die Rohzutaten je nach Wunsch frisch zubereitet werden. Weiters sind im Buffetpreis auch Getränke (Champagner, Wein, Bier, Säfte, Softdrinks, Mineralwasser, Kaffee, Cocktails) inkludiert - in gemütlich-moderner Atmosphäre kann man so einige Stunden (bis Mitternacht geöffnet) verbringen und sich auf eine kulinarische Reise begeben.
Szechenyi-Heilbad von Benjamin B. (Januar 2013)
Ich komme gerade aus Budapest und wollte nur einen kurzen Erfahrungsbericht zum Szechenyi-Heilbad. Von außen ist das Gebäude schon sehr beeindruckend und auch innen ist genug Raum, dass sich die Besuchermassen verteilen können. Die Becken im Innenhof sind auf jeden Fall die größte "Attraktion"! Der Besuch des Bades war auf jeden Fall ein schöner Ausflug.
Jedoch fällt in manchen Becken ein eher unangenehmer Geruch auf. Denn zu Beginn steigt einem ein eher unangenehmer, schwefelartiger Geruch in die Nase. Dieser könnte aber vielleicht von den Heilquellen stammen? Ein weiterer unangenehmer Punkt ist der Zustand der Bausubstanz. An manchen Stellen des Bades ist der alte Glanz mehr als nur "verblasst". So sieht man an vielen Stellen graue und schwarze Flecken an den Wänden und der Decke und der Putz bröckelt ebenfalls an manchen Stellen. Und die Sanitäranlagen erinnern an so manche Hinterhofkneipe.
Auch wenn der Besuch im Bad im Großen und Ganzen schön war, würde ich beim nächsten Besuch auf jeden Fall ein anderes Bad vorziehen.
Dies nur als kurzer Erfahrungsbericht.
Bei meinem nächsten Urlaub werde ich sicherlich wieder einen Ihrer Reiseführer im Gepäck haben!
Schließung von Terminal 1 von Roswitha (Juni 2012)
Wir waren über Pfingsten in Budapest und haben Ihren Reiseführer (7. Auflage) viel genutzt und vieles ist auch noch aktuell.
Wir hatten das Glück noch das Terminal 1 benutzen zu können, von dessen Bahnhof wir in 20 Minuten in der Stadt waren. Als wir ankamen standen dort jedoch ein paar Schilder, die darauf verwiesen, dass das Terminal 1 an 29.5.2012 geschlossen wird. Wir kamen also noch von dort aus wieder nach Hause. Wie wir in einer deutschsprachigen Zeitung später lasen wurde der Entschluss zur Schließung am 24.5.2012 gefasst (recht spontan also) und gilt für 5 Jahre. Der Verweis auf das Terminal 1 in Ihrem Buch steht auf Seite 14.
Das Lokal namens Kispipa (Seite 31) können wir nicht weiterempfehlen. Es gibt auf der Karte nur noch 4 originaltypische Speisen (zwei davon waren allerdings ganz gut!). Es gab nur eine Bedienung, die hoffungslos überfordert war (keiner an der Bar) und der der jungsche Chef stand ihr eher im Weg als auch nur einen Finger krumm zu machen. Wir hätten gerne noch ein Glas Wein getrunken, aber es dauerte fast eine dreiviertel Stunde, bis sie Zeit fand an unseren Tisch zu kommen. (Der Musiker war trotz Pausen nach ca. 1,5 Std. am Ende seines Repertoires und fing mit seinem elektronisch veredeltem Programm wieder von vorne an.
Auf Seite 49/50 verweisen Sie auf das Haus der ungarischen Sezession. Das Museum und das Cafe sind wirklich nett und fast intim. Nach unseren Kenntnissen ist der Schließtag dort der Dienstag (nicht Montag).
Im IV. Bezirk haben wir ein interessantes Lokal gefunden ("Most" oder so ähnlich). Es liegt in der Zichy Jenö u. 17, hat Innenräume, einen Balkon zur Straße hin und hinter dem großen Innensaal einen „Garten“, in dem zwar kaum Pflanzen wachsen, aber große und kleine Biertische und -bänke, aber auch kleine Tische mit Stühlen viele junge Gäste anzieht. Natürlich waren auchTouristen dort, aber auch eindeutig viele Ungarn. Mit der Küche waren wir zufrieden und auch die Preise waren ganz OK. Die Atmosphäre war sehr anregend. Von der Straße aus hat man erst einmal den Eindruck, dass es eich um eine Buchhandlung handelt, aber die Buchregale waren eine gut gemachte Tapete.
angezeigte Latest News: 1 bis 4 (von 4 insgesamt)
Seiten: 1
| ekz.bibliotheksservice GmbH |
| Rezension vom: Februar 2013 |
|
| von Ursula |
| Lesermeinung vom: 02.05.2013 |
|
| von Barbara |
| Lesermeinung vom: 04.02.2013 |
|
| Ihre Meinung | |||
| Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden: |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
045bp Abb.: mt
Praktische Reisetipps
Der Budapester Flughafen Franz Liszt (Liszt Ferenc Nemzetközi Repül?tér, im alltäglichen Sprachgebrauch oft Ferihegy) liegt etwa 25 Kilometer südöstlich des Stadtzentrums. Er wird aus dem deutschen Sprachraum von den Fluggesellschaften Air Berlin, Austrian Airlines, Easyjet, Germanwings, Lufthansa, Ryanair, Swiss und Wizz Air angeflogen.
Die schnellste und bequemste Möglichkeit, vom Flughafen in die Innenstadt zu gelangen, bietet das Taxi. Die Fahrt ins Stadtzentrum dauert 20 bis 30 Minuten. Alle Taxiunternehmen berechnen für Fahrten zwischen dem Flughafen und dem Stadtgebiet Festpreise. Vor dem Terminal warten ausschließlich Taxen des offiziellen Flughafen-Partnerunternehmens F?taxi (www.fotaxi.hu), dessen etwas dubios wirkende Fahrer potenzielle Fahrgäste schon im Flughafengebäude ansprechen. Die Anmeldung für eine Fahrt erfolgt im Infocontainer vor dem Terminal, wo man sein Fahrtziel nennt und einen Zettel erhält, auf dem der entsprechende Fahrpreis vermerkt ist. Der Betrag (plus ein Trinkgeld von ca. zehn Prozent) wird am Ende der Fahrt an den Fahrer gezahlt. Eine Fahrt vom Flughafen in die Pester Innenstadt kostet 5800 Ft, für ein Ziel in Buda (mit Ausnahme der Außenbezirke) oder im XIII. Bezirk schlagen 6000 Ft zu Buche. Günstiger ist man mit einem der anderen Taxiunternehmen (s. S. 124) unterwegs – ein Anruf nach dem Aussteigen aus dem Flieger genügt, die Taxen stehen in der Regel innerhalb von 5 Minuten am mittleren Bürgersteig vor dem Terminal bereit. Die Fahrpreise variieren zwischen rund 4000 und 5500 Ft.
Nur für Einzelreisende lohnenswert ist der ebenfalls intensiv beworbene Airport Shuttle (www.airportshuttle.hu). Die Minibusse fahren 8 bis 10 Passagiere, deren Ziele im selben Stadtteil liegen, bis vor die Haustür – wenn man Pech hat, ist man der letzte, der „nach Hause“ gebracht wird. Die Buchung am Flughafen erfolgt genau wie bei F?taxi (s. o.). Kostenpunkt sind 3200 Ft für eine einfache, 5500 Ft für eine bei der Ankunft zu buchende Hin- und Rückfahrt. Ab zwei Personen lohnt sich also in der Regel schon eine Taxifahrt.
Wer mehr Zeit und/oder ein schmaleres Reisebudget hat, kann den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Die Buslinie 200E fährt in ca. 30 Minuten zur U-Bahnstation K?bánya-Kispest, von wo es weitere 15 Minuten Fahrt ins Stadtzentrum sind. Fahrscheine können am Zeitungskiosk im Terminal (320 Ft) oder beim Busfahrer (400 Ft, passend zahlen) gekauft werden. Achtung: Mit den Einzelfahrscheinen darf man nicht umsteigen, vor dem Einsteigen in die U-Bahn muss im Treppenhaus der Haltestelle ein weiterer Fahrschein entwertet werden. Man kauft also besser am Flughafen gleich zwei Tickets pro Person. Zeitkarten sind am Flughafen nicht erhältlich.
Budapest ist aus vielen Städten des deutschen Sprachraums direkt oder mit wenigen Umstiegen erreichbar. Die Züge kommen am Ostbahnhof ë (im Fahrplan/auf Abfahrtstafeln „Budapest-Keleti pu.“ genannt) auf der Pester Seite an, von dort geht es mit der U-Bahn M2 (Fahrtrichtung Déli pu.) oder den Buslinien 5, 7, 7E, 173, 173E und 178 in die Innenstadt.
Fahrpläne und die günstigen Europa-Sparpreise sind im Internet erhältlich unter:
µ Deutsche Bahn, www.bahn.de
µ ÖBB, www.oebb.at
µ SBB, www.sbb.ch
Zur Einreise wird neben den Fahrzeugpapieren der Nachweis einer Haftpflichtversicherung benötigt. Bei den EU-Nummernschildern mit dem blauen Streifen am Rand gilt das Nummernschild selbst als Nachweis, bei Schweizer Schildern ist ein ovaler Aufkleber mit Länderkennzeichen erforderlich. Eine „Grüne Karte“ wird nicht benötigt.
Die ungarischen Autobahnen sind gebührenpflichtig. Die Gebühr wird am besten an den Verkaufsständen an den Grenzübergängen entrichtet, wo man auch in Euro bezahlen kann. Für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen sowie für Motorräder kostet die Autobahngebühr für 10 Tage 2975 Ft, für 30 Tage 4780 Ft. Beim Kauf muss das Kennzeichen des Fahrzeugs sowie das Herkunftsland angegeben werden. Man erhält keinen Aufkleber für die Windschutzscheibe, sondern lediglich eine Art Kassenbon, der als Kaufbeleg gilt und aufbewahrt werden sollte. Die Kontrolle erfolgt mit Kameras, die die Kennzeichen ablesen und mit einer Datenbank abgleichen.
Budapest ist wie alle Großstädte kein besonderes Vergnügen für Autofahrer. Das Straßennetz im Stadtzentrum ist ursprünglich für den Verkehr des 19. Jahrhunderts ausgelegt und dementsprechend insbesondere tagsüber überlastet. Das Burgviertel (außer für Hotelgäste), die Margaretheninsel sowie in der Pester Innenstadt die Váci utca und das Viertel um die Basilika herum sind für Autos gesperrt.
Als Parkplatz bieten sich vor allem die zahlreichen Tiefgaragen und Parkhäuser an. Die Preise variieren zwischen 190 und 500 Ft pro Stunde, es sind in der Regel auch Tages- und Wochenkarten erhältlich. Darüber hinaus bieten die meisten Hotels eigene Parkmöglichkeiten für ihre Gäste.
Auf der Straße ist das Parken von 8 bis 20 Uhr kostenpflichtig und mit 240 bis 400 Ft pro Stunde ist es zumeist auch nicht günstiger als die Parkhäuser. Die Parkautomaten nehmen ausschließlich Forint-Münzen und wer keinen Parkschein besitzt, riskiert ein Knöllchen. Im Halteverbot stehende Autos werden mit Radkrallen fixiert.
Eine Auswahl zentral gelegener Tiefgaragen und Parkhäuser:
p144 [E3] Parkhaus VI. Weiner Leó u. 16
p145 [E4] Parkhaus VI. Zichy Jen? u. 9
p146 [G5] Parkhaus VII. Akácfa u. 12-14
p147 [A2] Tiefgarage II. Löv?ház u. 2–6, im Einkaufszentrum Mammut
p148 [D4] Tiefgarage V. Szabadság tér
p149 [G5] Tiefgarage VIII. József krt. 5, im Einkaufszentrum Europeum, Einfahrt aus der Somogyi Béla utca
p150 [F6] Tiefgarage VIII. Pollack Mihály tér
Darüber hinaus bieten die meisten großen Hotels öffentliche Tiefgaragenplätze. Park-and-Ride-Parkplätze existieren nicht. Es kann sich aber unter Umständen lohnen, das Auto in einem Außenbezirk kostenlos abzustellen und mit der U-Bahn in die Stadt zu fahren. Hierfür bieten sich insbesondere die Stadtteile entlang der U-Bahn-Linie M3 an.
Tankstellen (benzinkút) sind in der unmittelbaren Innenstadt eher spärlich gesät. Einige Adressen:
o151 [A3] Tankstelle, II. Csalogány u. 55
o152 [B2] Tankstelle, II. F? u. 68
o153 [F7] Tankstelle, VIII. Baross u. 5
o154 [ch] Tankstelle, VIII. Futó u. 52
o155 [E10] Tankstelle, XI. Irinyi József u. (Budaer Seite der Pet?fi-Brücke)
Die Benzinsorten werden mit der Oktanzahl angegeben, also „95“, „98“ etc. Diesel heißt dízel oder gázolaj (abgekürzt „G“). Sowohl Diesel als auch 95-er-(Super-)Benzin kosteten bei Drucklegung im Durchschnitt 430 Ft pro Liter.
Vor der Fahrt nach Ungarn sollte ein Auslandsschutzbrief beim Kfz-Versicherer oder bei einem Automobilklub abgeschlossen werden. Damit ist bei Pannen die deutschsprachige Abwicklung gesichert. Wer keinen Auslandsschutzbrief hat, kann sich im Falle des Falles an den Pannenservice des Ungarischen Autoklubs wenden.
µ Magyar Autóklub (MAK), Tel. 188. Ungarischer Automobilklub.
Bei Unfällen sollte stets das gelb-blaue Europäische Unfallprotokoll ausgefüllt und der Versicherer sowie die Police-Nr. des Unfallgegners erfragt werden. Bei Streitigkeiten und bei Unfällen mit Personenschaden muss die Polizei unter der Telefonnummer 107 benachrichtigt werden.
Die internationalen Mietwagenfirmen haben neben ihren Flughafenfilialen Büros in der Innenstadt:
o156 [E4] Avis, V. Arany János u. 26–28 (Bank Center), U-Bahn M3, Obus 72 und 73 Arany János utca oder Bus 15/115 Hercegprímás utca (nur in Richtung Lehel tér/Árpád híd bedient), Tel. 3184240, www.avis.hu, geöffnet: Mo.–Fr. 7–18 Uhr, Sa. 8–14 Uhr
o157 [ag] Buchbinder, I. Alkotás út 20–22, U-Bahn M2, Straßenbahn 18, 59 und 61, Bus 21, 39, 102 und 139 Déli pályaudvar oder Bus 105 Királyhágó utca (nur in Richtung Apor Vilmos tér bedient) bzw. Alkotás utca (nur in Richtung Gyöngyösi utca bedient), Tel. 2252170, www.buchbinder.co.hu, geöffnet: Mo.–Sa. 7.30–18 Uhr, So. 10–18 Uhr
o158 [A5] Budget, I. Krisztina krt. 41–43 (Hotel Mercure Buda), U-Bahn M2, Straßenbahn 18, 59 und 61, Bus 21, 39, 102 und 139 Déli pályaudvar, Tel. 2140420, www.budget.hu, geöffnet: Mo.–Fr. 8–20 Uhr, Sa.–So. 8–18 Uhr
o159 [D5] Europcar, V. Erzsébet tér 4 (Hotel Kempinski), U-Bahn M1, M2 und M3, Straßenbahn 47/49, Bus 9, 16 und 109 Deák Ferenc tér oder Bus 15/115 Erzsébet tér (nur in Richtung Lehel tér/Árpád híd bedient), Tel. 5054400, www.europcar.hu, geöffnet: Mo. 8–18 Uhr, Di.–Do. 8–16.30 Uhr, Fr. 8–18 Uhr, Sa. 8–12 Uhr
o160 [G4] Fox Autorent, VII. Hársfa u. 53–55 (Parkhaus des Grand Hotel Corinthia), Straßenbahn 4/6 Király utca oder Obus 70 und 78 Erzsébet körút (nur in Richtung Erzsébet királyné útja/Keleti pályaudvar bedient) bzw. Teréz körút (nur in Richtung Kossuth Lajos tér bedient), Tel. 3829000, www.fox-autorent.com, geöffnet: Mo.–So. 8–20 Uhr
o161 [D6] Hertz, V. Apáczai Csere János u. 4 (Hotel Marriott), Straßenbahn 2 Vigadó tér, Tel. +36 303374456, www.hertz.hu, geöffnet: Mo.–Fr. 8– 17 Uhr, Sa. 8–13 Uhr
Budapest ist insgesamt leider wenig behindertenfreundlich. Insbesondere für Rollstuhlfahrer stellen die hohen Bordsteinkanten sowie die teilweise nur per Fußgängerunterführung zu überquerenden großen Straßenkreuzungen unüberwindbare Hindernisse dar. Unterstützung bietet der Landesverband der Behindertenvereinigungen MEOSZ, auf dessen Internetseite sehr gute englischsprachige Informationen über barrierefreie Sehenswürdigkeiten, Hotels und Restaurants verfügbar sind. Hier kann man auch speziell für die Bedürfnisse Behinderter sensibilisierte Stadtführer buchen.
µ MEOSZ, III. San Marco u. 76, Tel. 3882387, www.meoszinfo.hu
Die Budapester Verkehrsbetriebe bieten einen besonderen Tür-zu-Tür-Service für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste an: Mit speziell umgebauten Kleinbussen wird jede beliebige Strecke innerhalb der Stadtgrenzen Budapests befahren. Allerdings muss man sich beim MEOSZ unter Tel. 3885529 anmelden. Die Preise sind mit den regulären Tarifen identisch, es reicht also ein gewöhnlicher Einzelfahrschein oder eine Zeitkarte.
µ Weitere Infos auf Englisch unter www.bkv.hu/en/physically_challenged
Auf den regulären Linien können sich Menschen mit einer Behinderung lediglich auf der Straßenbahnlinie 4/6 und auf der Budaer Buslinie 86 darauf verlassen, dass generell Niederflurfahrzeuge eingesetzt werden. Auf den zentralen Buslinien 7/7E/173/173E, 9/109, 15/115 sowie 105 ist etwa jedes zweite Fahrzeug ein Niederflurbus, ebenso wie auf den Obuslinien 70, 74, 76 und 78. Auf allen anderen Linien fahren zumeist alte Fahrzeuge mit Stufen. Die U-Bahn und die S-Bahn (HÉV) sind für Gehbehinderte mangels Aufzügen leider gar nicht zugänglich.
Sehbehinderte Menschen finden fast immer jemanden, der ihnen bei Hindernissen unter die Arme greift. In öffentlichen Verkehrsmitteln helfen Ansagen beim Aussteigen an der richtigen Haltestelle, Ampeln werden zunehmend mit Lautsignalen und Markierungen auf dem Boden ausgestattet.
o162 [A4] Deutsche Botschaft (Német Nagykövetség), I. Úri u. 64–66 (im Burgviertel), Bus 16 Kapisztrán tér (nur in Richtung Deák Ferenc tér bedient) bzw. Bécsi kapu tér, Tel. 4883500, www.budapest.diplo.de, geöffnet: Mo.–Fr. 9–12 Uhr, vom 1. April bis zum 30. September zusätzlich 13.30–15.30 Uhr
o163 [cf] Österreichische Botschaft (Osztrák Nagykövetség), VI. Benczúr u. 16, U-Bahn M1, Bus 105 Bajza utca, Tel. 4797010, www.aussenministerium.at/budapest, geöffnet: Mo.–Fr. 9–11 Uhr
o164 [df] Schweizer Botschaft (Svájci Nagykövetség), XIV. Stefánia út 107, Obus 74 und 75 Zichy Géza utca, www.eda.admin.ch/budapest, Tel. 4607040, Termine nur auf Anfrage. Konsularischer Dienst: Schweizer Botschaft Wien, Kärntner Ring 12, Tel. 0043 1 79505, www.eda.admin.ch/wien.
Ungarn ist seit 2007 Mitglied des Schengen-Raumes, Grenzkontrollen finden nicht mehr systematisch statt. Es reicht aus, den Personalausweis mitzuführen. Dennoch bestehen Einfuhrbeschränkungen in andere EU-Staaten für bestimmte Produkte. So dürfen nach Deutschland höchstens 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren und 1 Kilogramm loser Tabak eingeführt werden. Bei alkoholischen Getränken gelten als Obergrenze 10 Liter für Spirituosen und Alkopops, 60 Liter für Schaumwein und 110 Liter für Bier. Darüber hinaus dürfen 10 Kilogramm Kaffee eingeführt werden. Für Wein bestehen keine Obergrenzen.
Nach Österreich dürfen 10 Liter Spirituosen, 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein) und 20 Liter sonstige alkoholische Getränke eingeführt werden. Die Grenzwerte für Tabakwaren sind mit denen für Deutschland identisch.
In die Schweiz dürfen aus der EU 200 Zigaretten, 50 Zigarren oder 250 Gramm loser Tabak sowie 2 Liter alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt unter 15 Volumenprozent und 1 Liter alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 15 Volumenprozent zollfrei eingeführt werden. Andere Waren sind bis zu einem Wert von 300 Schweizer Franken abgabenfrei.
Die Netzspannung beträgt 230 V, die Steckdosen entsprechen den in Deutschland und Österreich üblichen Schukosteckern.
Die offizielle Währung Ungarns ist der Forint (abgekürzt Ft, international auch HUF). Es gibt Münzen zu 5, 10, 20, 50, 100 und 200 Forint sowie Scheine zu 500, 1000, 2000, 5000, 10.000 und 20.000 Forint. Falls ein Preis nicht auf „0“ oder „5“ endet, wird auf- oder abgerundet.
Münzen zu 1 und 2 Forint sowie grüne Scheine zu 200 Forint sind nicht mehr gültig, ebenso wie 1000-Forint-Noten ohne silbernen Hologrammstreifen im linken Drittel. Diese sollten als Rückgeld abgelehnt werden. Zudem versuchen insbesondere Taxifahrer immer wieder, Touristen alte Geldscheine aus anderen Ländern unterzujubeln. Hier ist Vorsicht angebracht, am besten macht man sich gleich nach dem Geldwechsel mit den Scheinen und Münzen vertraut.
Euros werden an vielen Orten im Budapester Stadtzentrum angenommen. Die von Restaurants und Händlern berechneten Kurse sind allerdings in der Regel schlechter als in den Banken und Wechselstuben. Auf jeden Fall sollte man vorher fragen.
Am besten ist es, sich mit ausreichend Forint zu versorgen. Bargeld tauscht man in einer der zahlreichen Wechselstuben in der Váci utca [E7] und an den Hauptverkehrsstraßen (zumeist mit „Change“ angeschrieben) oder in einer Bank, wobei letztere etwas schlechtere Kurse anbieten. Die meisten Wechselstuben sind werktags bis 20 Uhr geöffnet. Der Tausch in den Wechselstuben ist vollkommen sicher, allerdings sollte man einen Bogen um die Schalter am Flughafen, am Ostbahnhof sowie um die Filialen der Firma interchange in der Váci utca und im Burgviertel machen. Diese bieten die normalen Kurse erst ab einem hohen Tauschbetrag an, darunter gibt es einen weitaus schlechteren. Ab und zu wird man auch von Geldwechslern auf der Straße angesprochen, was man freundlich, aber bestimmt zurückweisen sollte – es ist garantiert Betrug.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Forint an einem der zahlreichen Geldautomaten abzuheben. Allerdings können hier Gebühren anfallen, deren Höhe man am besten vor der Abfahrt bei seiner Hausbank erfragt. Die Bezahlung mit Maestro(EC)-, Visa- und Mastercard-Karten ist weit verbreitet, lediglich in Restaurants sollte man vorher nachfragen. Einige deutsche Banken (insbesondere die Postbank) statten ihre Girocards neuerdings aber nicht mehr mit der Maestro-Funktion, sondern mit der neuen europäischen Bezahlfunktion „V-Pay“ aus. Dieses System soll vor Skimming schützen, da nicht mehr der kopierbare Magnetstreifen, sondern der Chip vom Automaten gelesen wird. Das hat zur Folge, dass manche Bankautomaten und Verkaufsstellen die Chips nicht lesen können. Sollte man eine solche Karte besitzen, bleibt einem unter Umständen nur der Umstieg auf die Kreditkarte.
µ Weitere Infos unter www.vpay.de
Das Preisniveau in Budapest ist mit demjenigen in deutschen und österreichischen Großstädten vergleichbar. Die Preise werden derzeit oft, teilweise sogar mehrmals im Jahr erhöht. Hotelzimmerpreise werden grundsätzlich in Euro angegeben.
Um schon von zu Hause aus Informationen zu erhalten, kann man sich an eine Filiale des Ungarischen Tourismusamtes wenden.
µ Deutschland: Wilhelmstr. 61, 10117 Berlin, Tel. +49 302431460, www.ungarn-tourismus.de
µ Österreich: Opernring 1, Stiege R, 7. Stock, 1010 Wien, Tel. +43 15852012/10, www.ungarn- tourismus.at
µ Schweiz: Ildikó Czánt, www.ungarn- tourismus.ch, Tel. +49 6196950414
Weitere Infos in deutscher Sprache erhält man beim Budapester Tourismusamt unter Tel. +36 14388080 bzw. www.budapest.info.
Die Info-Punkte des Budapester Tourismusamtes (www.budapest.info) bieten ein breites Angebot an Broschüren, Veranstaltungshinweisen, Stadtplänen und sonstigem Material.
i165 [E5] Info-Punkt, V. Süt? u. 2, U-Bahn M1, M2 und M3, Straßenbahn 47/49, Bus 9, 16 und 109 Deák Ferenc tér oder Bus 15/115 Erzsébet tér (nur in Richtung Lehel tér/Árpád híd bedient), Tel. 4388080, geöffnet: Mo.–So. 8–20 Uhr
i166 [F3] Info-Punkt, VI. Liszt Ferenc tér 12 (im eingerüsteten dunklen Gebäude Ecke Andrássy út), U-Bahn M1, Straßenbahnlinie 4/6, Bus 105 Oktogon, Tel. 3224098, www.budapest.info, geöffnet: Mo.–So. 12–20 Uhr
µ Info-Punkt, im Ostbahnhof ë, beim Haupteingang, geöffnet: Mo.–So. 7–19 Uhr
µ Info-Punkt, Großen Markthalle Û, beim Haupteingang, geöffnet: Mo. 6–17 Uhr, Di.–Fr. 6–18 Uhr, Sa. 6–15 Uhr
µ Weitere Infostände befinden sich am Flughafen.
Einfache Stadtpläne liegen kostenlos in der Ankunftszone des Flughafens, den Info-Punkten des Budapester Tourismusamtes und an Hotelrezeptionen aus. Wer es detaillierter möchte, findet eine große Auswahl in Buchläden und an den Souvenirständen in der Váci utca [E7].
Veranstaltungshinweise in englischer Sprache findet man im Budapest Funzine, das in Cafés und Hotels kostenlos ausliegt und auch im Internet unter www.funzine.hu präsent ist.
Im Allgemeinen sind Theatervorstellungen und Konzerte schnell ausverkauft, sodass es sich lohnt, frühzeitig Karten zu kaufen. Last-Minute-Theaterkarten oder Ähnliches gibt es in Budapest nicht. Eintrittskarten für Veranstaltungen aller Art sind in den Info-Punkten des Tourismusamts in der Süt? utca und am Liszt Ferenc tér sowie an den Kassen des jeweiligen Veranstaltungsortes erhältlich. Eine weitere Möglichkeit bieten folgende Vorverkaufsstellen:
o168 [F4] Cultur-Comfort, VI. Paulay Ede u. 46, U-Bahn M1, Bus 105 Opera, Tel. 3220000, www.cultur-comfort.hu, geöffnet: Mo.–Fr. 10–18 Uhr
o169 [F7] Kulturinfo, IX. Lónyay u. 3, U-Bahn M3, Straßenbahn 47/49, Bus 9, 15, 109 und 115 Kálvin tér, Tel. 3038726, www.kulturinfo.hu, geöffnet: Mo.–Mi. 9–17 Uhr, Do. 9–18 Uhr, Fr. 9–17 Uhr
Die meisten Cafés und Hotels verfügen über eigene WLAN-Hotspots. Das erforderliche Passwort kann beim Personal erfragt werden. Wer seinen Laptop nicht dabei hat, kann eines der vielen Internetcafés nutzen. Zentral gelegen sind zum Beispiel die folgenden:
@170 [D6] Finominfo, V. Váci u. 12, Bus 15/115 Szervita tér (nur in Richtung Lehel tér/Árpád híd bedient) oder U-Bahn M1 Vörösmarty tér, Tel. +36 207762626, www.finominfo.hu, geöffnet: Mo.–So. 10–20 Uhr
@171 [F4] Internet Café, VII. Akácfa u. 65, Straßenbahn 4/6 Király utca oder Obus 70 und 78 Akácfa utca
@172 [G8] Internet Café, IX. Ráday u. 63, Straßenbahn 2 und 4/6, Bus 15/115 Boráros tér
@173 [G6] Net 7 Café, VIII. József krt. 14, U-Bahn M2, Straßenbahn 4/6, Bus 5, 7, 7E, 8, 173, 173E und 178 Blaha Lujza tér
@174 [E2] VistaNet, XIII. Váci út 6, U-Bahn M3, Straßenbahn 4/6, Bus 26, 91, 109, 191, 206 und 291, Obus 72 und 73 Nyugati pályaudvar, Tel. +36 705853924, www.vistanetcafe.com, geöffnet: Mo.–So. 0–24 Uhr
Das ungarische Krankenversicherungssystem basiert auf einer Pflichtmitgliedschaft aller Bürger bei der staatlichen Krankenversicherung. Budapest bietet eine gute medizinische Versorgung, wobei die öffentlichen, vom Staat (unter-)finanzierten Einrichtungen zuweilen in einem schlechten Zustand sind. Im Falle einer Behandlung muss man sich auf eine überbordende Bürokratie und lange Wartezeiten einstellen. Fast alle ungarischen Ärzte sprechen eine Fremdsprache (allerdings ist das nicht immer Deutsch oder Englisch).
Ausländische Versicherte aus EWR-Staaten und der Schweiz (aus Deutschland nur gesetzlich Versicherte) können mit ihrer Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) in akuten Fällen die gleichen Leistungen in Anspruch nehmen wie ungarische Versicherte. Das bedeutet, dass man sich in einem öffentlichen Krankenhaus, einem öffentlichen Ärztezentrum oder einer Hausarztpraxis behandeln lassen kann und die Möglichkeit hat, einen Rettungswagen (Tel. 104) zu rufen. Zuzahlungen, Praxisgebühren und Ähnliches werden in Ungarn nicht berechnet. Die Behandlung in privaten Facharztpraxen ist durch die EHIC nicht gedeckt. Die Europäische Krankenversicherungskarte erhält man auf Anfrage beim Versicherer, falls sie nicht ohnehin schon Bestandteil der heimischen Versichertenkarte ist.
Wer ganz sicher gehen möchte, sollte eine private Reisekrankenversicherung abschließen, die schon für einen geringen Jahresbeitrag zu haben ist. Vor der Fahrt nach Budapest kann man sich bei seiner Versicherung erkundigen, welche Leistungen inbegriffen sind. Man zahlt die Behandlung zunächst selbst und bekommt im Nachhinein eine Rückerstattung gegen Beleg. Dasselbe gilt generell für Privatversicherte aus Deutschland.
Die Botschaften (s. S. 100) stellen auf Anfrage eine Liste deutschsprachiger Ärzte zur Verfügung. Einige große Krankenhäuser in Budapest sind im Folgenden aufgelistet.
+175 [cg] Klinik für Unfallchirurgie, VIII. Fiumei út 17, U-Bahn M2, Bus 5, 7, 7E, 173, 173E, 178 Keleti pályaudvar, Tel. 2997700
+176 [dh] Pál-Heim-Kinderkrankenhaus, VIII. Üll?i út 86, U-Bahn M3 Nagyvárad tér, www.heimpalkorhaz.hu, Tel. 4599100
+177 [bi] St.-Emmerich-Krankenhaus, XI. Tétényi út 12–16, Bus 7, 7E, 173, 173E Szent Imre Kórház, Tel. 4648600, www.szentimrekorhaz.hu
+178 [af] St.-Johannes-Krankenhaus, XII. Diós árok 1–3, Straßenbahn 59 und 61 Szent János Kórház, Tel. 4584500, www.janoskorhaz.hu
+179 [dh] St.-Stephans-Krankenhaus, VIII. Nagyvárad tér 1, U-Bahn M3 Nagyvárad tér, Tel. 4555700, www.istvankorhaz.hu
+180 [G7] Zahnmedizinische Ambulanz, VIII. Szentkirályi u. 40, U-Bahn M3, Straßenbahn 47/49, Bus 15/115 Kálvin tér oder Bus 9/109 Szentkirályi utca, Tel. 3176600
Ungarn ist eines der Hauptziele des sogenannten „Zahntourismus“ in Europa. Selbst in privaten Praxen sind diverse Zahnbehandlungen bei gleicher Qualität deutlich günstiger als in Westeuropa, weshalb viele Patienten einen Aufenthalt im Land mit einer neuen Krone oder einem Implantat verbinden. Unter Umständen übernimmt sogar die heimische Privatversicherung die Kosten, da es auch für sie preisgünstiger ist. Bei der Versicherung erhält man eine Liste der empfohlenen Zahnärzte.
Die folgenden Apotheken (gyógyszertár, patika) sind um die Uhr geöffnet. Ansonsten ist am Eingang jeder Apotheke die nächstliegende Nachtapotheke (ügyeletes gyógyszertár, ügyelet) angegeben.
+181 [E7] F?vám téri gyógyszertár, V. F?vám tér 4, Straßenbahn 2 und 47/49, Bus 15/115 F?vám tér (Bus 15/115 nur in Richtung Boráros tér bedient), Tel. 2699525, www.fovampatika.t-online.hu, geöffnet: Mo.–So. 0–24 Uhr
+182 [F3] Teréz Patika, VI. Teréz krt. 41, U-Bahn M3, Straßenbahn 4/6, Bus 26, 91, 109, 191, 206 und 291, Obus 72 und 73 Nyugati pályaudvar, Tel. 3114439, www.terezpatika.hu, geöffnet: Mo.–So. 0–24 Uhr
Die Ungarn sind generell sehr kinder- und familienfreundlich. Wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, wird öfters erleben, dass fremde Leute die Kinder ansprechen oder ihnen über den Kopf streicheln. Für junge Ungarinnen und Ungarn ist das Kinderkriegen und die Gründung einer Familie im Allgemeinen keine Frage. Dementsprechend sind Kinder überall gern gesehene Gäste. Die meisten Restaurants haben Kinderstühle und besondere Speisen für die Kleinen. Einige besonders lohnenswerte Attraktionen für Budapest-Reisende mit Kindern:
µ Ausflug in die Budaer Berge. Der klassische Familienausflug in die Budaer Berge führt mit der Schwabenbergbahn auf den Széchenyi-Berg, von dort mit der Kindereisenbahn durch den Wald zum János-Berg und dann mit dem Sessellift hinunter (oder umgekehrt). Näheres zu den Verkehrsmitteln siehe S. 118. Auf dem János-Berg kann man auf einen Kaffee und eine Brezel einkehren, es gibt einen schönen Aussichtsturm und einen Spielplatz. Wer danach nicht müde ist, kann mit der Kindereisenbahn oder zu Fuß weiter nach H?vösvölgy und von dort mit dem Bus 29 in ca. 15 Min. zur Szeml?-hegy-Tropfsteinhöhle (s. S. 108).
`183 Challengeland, XII. Konkoly Thege Miklós út 21, Bus 21 Csillebérc Gyermekvasút (Abfahrt vom Széll Kálmán tér, Fahrzeit ca. 20 Minuten)/Kindereisenbahn Csillebérc, Tel. 2745705, geöffnet: Mo.–So. 10–18 Uhr (1. November–31. März bis 16 Uhr); Einlass bis 1,5 Stunden vor Schluss, Eintritt: 3990 Ft (für Kinder bis 14 Jahre 2990 Ft), ohne Klettern 400 Ft, Familienkarte für 2 Erwachsene und 2 Kinder 12.300 Ft. Toller Klettergarten für Groß und Klein in den Budaer Bergen.
s184 [bf] Margaretheninsel. Auf der weitläufigen Insel sind für Kinder vor allem das riesige Freibad Palatinus (auf der Westseite der Insel, geöffnet: 1. Juni–31. August, Eintritt 2 Erwachsene mit 2 Kindern am Wochenende 6700 Ft, diverse weitere Angebote unter: www.budapestgyogyfurdoi.hu/en/palatinus/contact), der kleine Streichelzoo auf der Ostseite sowie eine Spazierfahrt mit dem „Bringóhintó“, einer Art vierrädrigem Fahrrad (mehrere Verleihstellen auf der gesamten Insel) spannend.
µ Park für Eisenbahngeschichte (s. S. 45). 70.000 m² großes Ausstellungsgelände mit zahlreichen historischen Schienenfahrzeugen.
`185 [ai] Sommerrodelbahn, XI. Balatoni út Kilometer 7, Bus 187 Keser?víztelep Bobpálya (vom Kosztolányi Dezs? tér ca. 7 Minuten Fahrzeit, Abfahrt alle 30–40 Minuten), Tel. 3104122, www.bobpalya.hu, geöffnet: ganzjährig bei schönem Wetter von 10 Uhr bis Anbruch der Dunkelheit, Eintritt: 430 Ft (für Kinder von 3–13 Jahren 380 Ft). Ein Spaß für die ganze Familie. Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann die Sommerrodelbahn mit dem Besuch des unweit gelegenen Memento Park í kombinieren.
µ Tropfsteinhöhlen (s. S. 108). Für kleine und auch große Entdecker spannend ist eine Erkundungstour durch den „Bauch“ der Budaer Berge.
o186 Tropicarium, XXII. Nagytétényi út 37–43 (im Einkaufszentrum Campona), Bus 33, 33E (Abfahrt Móricz Zsigmond körtér), 114, 213, 214 (Abfahrt Kosztolányi Dezs? tér) und 233E (Abfahrt Ferenciek tere) Lépcs?s utca, Tel. 4243053, www.tropicarium.hu, geöffnet: Mo.–So. 10–20 Uhr, Eintritt: 2300 Ft, von 4–18 und ab 62 Jahre 1600 Ft, diverse Familientickets. Sehr schöner, privat betriebener Aquazoo mit zahlreichen exotischen Fischarten. Außerdem gibt es auch einige Landreptilien zu sehen. Donnerstags zwischen 15 und 16 Uhr werden die sechs großen Haie gefüttert! Das Tropicarium befindet sich im Einkaufszentrum Campona, die Anfahrt aus der Innenstadt dauert rund 25 Minuten. Ein Besuch kann sehr gut mit der Besichtigung des Memento Park í verbunden werden. Hierfür vor dem Einkaufszentrum die Buslinie 150 Richtung Újbuda-központ nehmen und bei der Haltestelle Memento Park aussteigen (Fahrzeit ca. 10 Minuten).
µ Verkehrsmuseum (s. S. 46). Hier sind Originalexponate aus den Bereichen Automobil, Schifffahrt, Eisenbahn und Stadtverkehr zu sehen.
o187 [cf] Zirkus, XIV. Állatkerti krt. 12/a (im Stadtwäldchen), Obus 72 Állatkert, Tel. 3438300, Vorstellungsbeginn: Mi. 15 Uhr, Do. 14 Uhr, Fr. 15 Uhr, Sa. 11, 15 und 19 Uhr, So. 11 und 15 Uhr, Eintritt: 2400–3100 Ft (für Kinder von 4–14 Jahren 2000–2500 Ft). Direkt neben dem Zoo steht der einzige feste Zirkusbau Mitteleuropas. Der Budapester Zirkus lockt Kinder und Erwachsene mit einem anspruchsvollen, periodisch wechselnden Programm. Alle zwei Jahre im Winter ist der Zirkus Schauplatz des Internationalen Zirkusfestivals Budapest, einem der weltweit wichtigsten Wettbewerbe für Zirkuskünstler.
o188 [cf] Zoologischer Garten (Állatkert), XIV. Állatkerti krt. 6–12 (im Stadtwäldchen), Obus 72 Állatkert, Tel. 2734900, www.zoobudapest.com, geöffnet: Mo.–Do. 9–18.30 Uhr (Apr./Sept. nur bis 17.30 Uhr, März/Okt. nur bis 17 Uhr, Nov.–Febr. nur bis 16 Uhr), Fr.–So. 9–19 Uhr (Apr./Sept. nur bis 18 Uhr, März/Okt. nur bis 17.30 Uhr, Nov./Febr. nur bis 16 Uhr); Einlass bis eine Stunde vor Schließung, Eintritt: 2100 Ft, für Kinder von 2–14 Jahren 1500 Ft, Familienkarte für 2 Erwachsene und 2 Kinder 6100 Ft (weitere Kinder je 1100 Ft). Der Zoo wurde 1866 eröffnet und ist einer der ältesten der Welt. Kinder haben Spaß mit den exotischen Tieren und dem Streichelzoo, Erwachsene können sich an den denkmalgeschützten Jugendstilbauten erfreuen. Sehenswert ist das Elefantenhaus (1912), das einer Moschee ähnelt und dadurch sogar für einen diplomatischen Konflikt zwischen Ungarn und dem Osmanischen Reich sorgte.
Bei Problemen mit Taschendiebstahl, Betrug in Restaurants und Ähnlichem sind die Info-Punkte des Budapester Tourismusamtes behilflich (s. S. 103). Sie stellen auch den Kontakt zur Polizei her. In der Sommersaison sind zudem verstärkt Polizeibeamte mit Fremdsprachenkenntnissen auf Fußstreife in der Innenstadt unterwegs, die man ansprechen kann. Direkt zu einer Polizeiwache sollte man wegen der langen Wartezeiten und der oft mangelnden Fremdsprachenkenntnisse nicht gehen.
Bei Verlust der Maestro-(EC-) oder der Kreditkarte gibt es für Kartensperrungen eine deutsche Zentralnummer (vor der Reise klären, ob die eigene Bank diesem Notrufsystem angeschlossen ist). In Österreich und der Schweiz gibt es keine zentrale Sperrnummer, daher sollten sich Besitzer von in diesen Ländern ausgestellten Maestro-(EC-) oder Kreditkarten vor der Abreise bei ihrem Kreditinstitut über den zuständigen Sperrnotruf informieren.
Generell sollte man sich immer die wichtigsten Daten wie Kartennummer und Ausstellungsdatum separat notieren, da diese unter Umständen abgefragt werden.
µ Deutscher Sperrnotruf: Tel. +49 116116 oder Tel. +49 3040504050, www.sperr-notruf.de, www.kartensicherheit.de
o191 Fundbüro Flughafen, Bus 200E Liszt Ferenc Airport 2, Tel. 2965966, www.bud.hu
o192 [G5] Fundbüro ÖPNV, VII. Akácfa u. 18, U-Bahn M2, Straßenbahn 4/6, Bus 5, 7, 7E, 8, 173, 173E und 178 Blaha Lujza tér oder Obus 74 Erzsébet körút (nur in Richtung Csáktornya park bedient), Tel. 2584636, www.bkv.hu, geöffnet: Mo. 8–20 Uhr, Di.–Do. 8– 17 Uhr, Fr. 8–15 Uhr
Bei allgemeinen Anfragen zu verlorenen Gegenständen kann man einen der Info-Punkte (s. S. 103) des Budapester Tourismusamtes kontaktieren.
Ungarn kennt kein Ladenschlussgesetz, jedes Geschäft kann seine Öffnungszeiten frei bestimmen. Fachgeschäfte in der Innenstadt sind üblicherweise wochentags bis 18 oder 19 Uhr geöffnet, samstags oft nur bis 13 Uhr. Die Läden in den großen Einkaufszentren sowie Lebensmittelgeschäfte haben zumeist an sieben Tagen die Woche bis 20 Uhr geöffnet (für Lebensmittelgeschäfte, die rund um die Uhr geöffnet sind, s. S. 18). Bei Banken sollte man mit Öffnungszeiten von 9 Uhr bis 15.30 Uhr kalkulieren.
Postfilialen erkennt man an grünen Schildern mit der Aufschrift posta, Briefkästen sind knallrot. Das Porto für Postkarten und Standardbriefe (bis 20 Gramm) ins europäische Ausland kostet derzeit 260 Ft mit Luftpost (els?bbségi). Beide sind etwa 2 bis 3 Werktage unterwegs. Briefmarken erhält man außer in den Postfilialen oft auch an Postkartenständen. Postpakete und Päckchen ins Ausland sind extrem teuer – hier ist Vorsicht geboten. Zentral gelegene Postfilialen in Budapest sind:
P193 [B5] Post, I. Dísz tér 15 (im Burgviertel), Bus 16 Dísz tér, geöffnet: Mo.–Fr. 8–16 Uhr
P194 [C5] Post, I. F? u. 4, Straßenbahn 19/41, Bus 16, 86 und 105 Clark Ádám tér, geöffnet: Mo.–Fr. 8–12 Uhr
P195 [A2] Post, II. Löv?ház u. 1–5 (im Einkaufszentrum Mammut 2, 3. Stock), Straßenbahn 4/6, Bus 39 Széna tér oder U-Bahn M2, Straßenbahn 18 und 61, Bus 16 Széll Kálmán tér, geöffnet: Mo.–Fr. 8–20 Uhr, Sa.–So. 9–14 Uhr
P196 [E4] Post, V. Bajcsy-Zsilinszky út 16, U-Bahn M1 Bajcsy-Zsilinszky út, geöffnet: Mo.–Fr. 8–20 Uhr
P197 [D5] Post, V. Dorottya u. 9, U-Bahn M1 Vörösmarty tér, geöffnet: Mo.–Fr. 8–16 Uhr
P198 [F6] Post, V. Múzeum krt. 31–33, U-Bahn M3, Straßenbahn 47/49, Bus 9, 15, 109 und 115 Kálvin tér, geöffnet: Mo.–Fr. 9–17 Uhr
P199 [D2] Post, V. Szalay u. 10–14, Straßenbahn 2 Szalay utca oder Bus 15/115 Markó utca, geöffnet: Mo.–Fr. 8–15.30 Uhr
P200 [F4] Post, VI. Heged? u. 1/a, Obus 70 und 78 Akácfa utca oder Straßenbahn 4/6 Király utca, geöffnet: Mo.–Fr. 8–16 Uhr
P201 [E2] Post, VI. Teréz krt. 51, U-Bahn M3, Straßenbahn 4/6, Bus 26, 91, 109, 191, 206 und 291, Obus 72 und 73 Nyugati pályaudvar, geöffnet: Mo.–Fr. 7–20 Uhr, Sa. 8–18 Uhr
P202 [dg] Post, VIII. Baross tér 11/c (im Ostbahnhof, Eingang vom Parkplatz an der Nordseite), U-Bahn M2, Bus 5, 7, 7E, 173, 173E, 178 Keleti pályaudvar, geöffnet: Mo.–Fr. 7–21 Uhr, Sa. 7–14 Uhr
P203 [F6] Post, VIII. Rákóczi út 11, U-Bahn M2, Straßenbahn 47/49, Bus 5, 7, 8, 9, 109, 112, 173, 178, 233E und 239 Astoria, geöffnet: Mo.–Fr. 8–20 Uhr
P204 [F7] Post, IX. Gönczy Pál u. 2, Straßenbahn 2 und 47/49, Bus 15/115 F?vám tér (Bus 15/115 nur in Richtung Boráros tér bedient), geöffnet: Mo.–Fr. 8–19 Uhr
Fahrradfahren ist in Budapest nicht nur eine Fortbewegungsart, sondern auch eine politische Aussage: für mehr Grün und bessere Luft, für weniger Autos und Smog. Während vor 15 Jahren praktisch niemand mit dem Rad fuhr, schwingen sich heute immer mehr Budapester auf ihren Drahtesel. Zweimal im Jahr legen bis zu 80.000 Radler bei der größten Fahrrademo der Welt namens „Critical Mass“ den Autoverkehr in der gesamten Innenstadt lahm. Dennoch sorgen aggressive Autofahrer und ein lückenhaftes Radwegenetz dafür, dass die Erkundung Budapests per Fahrrad nur etwas für absolute Aficionados ist.
Die Preise für ein Leihfahrrad variieren zwischen 2500 und 4000 Ft für 24 Stunden. Bei den im Folgenden genannten Anbietern können auch organisierte Fahrradstadtführungen gebucht werden.
o205 [E3] Bikebase, VI. Podmaniczky u. 19, U-Bahn M3, Straßenbahn 4/6, Bus 26, 91, 109, 191, 206 und 291, Obus 72 und 73 Nyugati pályaudvar, Tel. 2695983, www.bikebase.hu, geöffnet: Mo.–So. 9–19 Uhr
o206 [D4] Budabike, V. Sas u. (am Eingang der Tiefgarage bei der Basilika), U-Bahn M1 Bajcsy-Zsilinszky út oder U-Bahn M2 und M3, Straßenbahn 47/49, Bus 9, 16, 105 und 109 Deák Ferenc tér, Tel. +36 702080003, www.budabike.com, geöffnet: Mo.–So. 0–4 Uhr
o207 [E4] Yellow Zebra Bikes, VI. Lázár u. 16, U-Bahn M1, Bus 105 Opera, Tel. 2693843, www.yellowzebrabikes.com, geöffnet: April–Oktober: Mo.–So. 9.30–19 Uhr, November–März: Mo.–So. 10–18.30 Uhr
Leider ist Homosexualität in Ungarn auch im 21. Jh. noch ein kontrovers diskutiertes Thema. Die Auseinandersetzung beschränkt sich allerdings weitgehend auf die im Spätsommer stattfindende Budapest Pride, die anders als in westeuropäischen Großstädten kein buntes Straßenfest, sondern eine durch und durch politische Demonstration für Gleichberechtigung ist. Ansonsten können sich Homosexuelle jederzeit und auch als Paar problemlos in der Stadt bewegen.
Einige besondere Orte:
:208 [E3] Alterego, VI. Desewffy u. 33, Obus 70 und 78 Zichy Jen? utca, Tel. +36 703454302, www.alteregoclub.hu, geöffnet: Fr. und Sa. Klassische Szenedisko (für Männer) mit verschiedenen Themenpartys und Travestie.
:209 [E7] Capella, V. Belgrád rakpart 23, Straßenbahn 2, Bus 15/115 Március 15. tér (Bus 15/115 nur in Richtung Boráros tér bedient), www.capellacafe.hu, geöffnet: Mi. 22–4 Uhr, Fr.–Sa. 22–5 Uhr. Traditionsreicher Klub mit Travestieshows jeweils um 0.30 und 2 Uhr. Gemischtes Publikum, aber weit überwiegend schwule Männer und heterosexuelle Frauen.
c210 [F4] Eklektika, VI. Nagymez? u. 30, Obus 70 und 78 Andrássy út (Opera M), Tel. 2661226, www.eklektika.hu, geöffnet: Mo.–So. 12–24 Uhr. Freundliches Café-Restaurant mit einem Herz für lesbische Gäste. Eine der besten (gemischten) Silvesterpartys der Stadt. WLAN-Hotspot.
#211 [E6] Habroló, V. Szép u. 1/b, U-Bahn M3, Bus 5, 7, 7E, 8, 15, 112, 115, 173, 173E, 178, 233E und 239 Ferenciek tere (auf den Linien 15 und 115 nur in Richtung Lehel tér/Árpád híd bedient), Tel. 9506644, www.habrolo.hu, geöffnet: Mo.–Fr. 9–4 Uhr, Sa.–So. 10–4 Uhr. Nette Szenekneipe (für Männer) in der Innenstadt. Sonntags Karaoke. WLAN-Hotspot.
:212 [E3] Mystery Bar, V. Nagysándor József u. 3, U-Bahn M3 Arany János utca, Tel. 3121436, www.mysterybar.hu, geöffnet: Mo.–Do. 12–2 Uhr, Fr.–Sa. 12–4 Uhr, So. 12–2 Uhr. Gemütliche Szenebar (für Männer) und Internetcafé. WLAN-Hotspot.
:213 [F5] Underground, VII. Dohány u. 22–24, Bus 5, 7, 8, 112, 173, 178, 233E und 239 Uránia, Tel. +36 202618999, www.clubunderground.hu, geöffnet: Mo.–Di. 23–0 Uhr, Mi. 23–2 Uhr, Do. 23–0 Uhr, Fr. 22–6 Uhr, Sa. 22 bis open end. Vor allem von Frauen frequentierter Klub und Disco. Mindestverzehr freitags 1000, samstags 2000 Ft.
Budapest ist eine rundum sichere Großstadt, in der sich auch Einzelreisende zu jeder Tages- und Nachtzeit frei bewegen können, ohne Angst haben zu müssen. Die häufigsten Delikte, deren Opfer ausländische Besucher werden, sind Taschendiebstahl oder Betrug in Geschäften und Restaurants. Autofahrer sollten außerdem beim Abstellen ihres Fahrzeugs keine Wertsachen sichtbar im Innenraum liegenlassen.
Gegen Taschendiebe hilft umsichtiges Verhalten, insbesondere in Menschenmengen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Taschen sollte man immer schließen und im Sichtfeld tragen. In den vor allem von Touristen genutzten ÖPNV-Linien (Straßenbahn 2 und Bus 16) sind ab und zu Betrüger unterwegs, die sich als Kontrolleure ausgeben und von Fahrgästen ohne Ticket Bußgelder in bar verlangen. Im Zweifel den Dienstausweis zeigen lassen und statt Barzahlung einen Überweisungsträger verlangen, den die falschen Kontrolleure natürlich nicht dabei haben. In Geschäften, die vor allem Touristen bedienen, wird hin und wieder mit dem Wechselgeld getrickst, und private Taxifahrer (die nicht zu einem der großen Taxiunternehmen gehören, s. S. 124) versuchen öfters, den Fahrgästen alte ausländische Geldscheine anzudrehen. Hier muss man wachsam sein, sich Zeit für das Nachzählen nehmen und in Geschäften die Quittung genau prüfen. Unter den Gastronomen gibt es leider einige, die mit billigen Methoden versuchen, Touristen übers Ohr zu hauen.
Einzeln oder in Gruppen reisende Herren sollten sich vor den sogenannten „Konsumdamen“ in Acht nehmen. Das sind attraktive junge Frauen, die einen auf der Straße ansprechen und sich auf einen Drink in eine Bar „um die Ecke“ einladen lassen. Die anschließende Rechnung für das gemeinsame Vergnügen (diese Masche steht übrigens nicht zwangsweise in Zusammenhang mit Prostitution) beträgt nicht selten mehrere Hundert oder gar Tausend Euro, die in Anbetracht der männlichen Kollegen dieser Damen dann in der Regel auch gezahlt werden. Hier ist wirklich Vorsicht geboten!
Die Drogengesetzgebung Ungarns ist sehr streng. Schon der Besitz von geringen Mengen sogenannter „weicher“ Drogen ist verboten. Der Besitz größerer Mengen sowie der Verkauf können schwere Gefängnisstrafen nach sich ziehen. Folglich sind Drogenkonsumenten im öffentlichen Raum in Ungarn ein eher seltener Anblick und auch als Besucher sollte man sich auf diese Gepflogenheiten einstellen.
An den Nationalfeiertagen am 15. März und am 23. Oktober finden im Stadtzentrum politische Kundgebungen unter großem Polizeiaufgebot statt. Im Nachgang kommt es häufiger zu Ausschreitungen (der 1. Mai in Berlin lässt grüßen), sodass man sich hier besonders umsichtig verhalten sollte. Zum Verhalten bei Notfällen siehe S. 109.
Ungarisch gehört zur finno-ugrischen Sprachfamilie und ist somit in Europa nur mit Finnisch und Estnisch entfernt verwandt, wobei eine gegenseitige Verständigung nicht möglich ist. Ausländische Besucher werden sich schwertun, überhaupt Worte zu erkennen, die sie aus anderen Sprachen ableiten könnten. Nur gut, dass man in Budapest praktisch überall mit Englisch oder Deutsch durchkommt. Die meisten Budapester sprechen eine der beiden Sprachen, seltener beide, deswegen – und aus Höflichkeit – sollte man fragen, bevor man jemanden in einer Fremdsprache anspricht. Mit Russisch sollte man sich dagegen zurückhalten. Fast alle Ungarn haben die Sprache des gar nicht freundlichen „Großen Bruders“ nach der Wende blitzschnell vergessen, obwohl sie bis 1989 Pflichtfach in den Schulen war.
Wer sich trotz der Schwierigkeiten an der ungarischen Sprache versuchen möchte, ist hierzu herzlich eingeladen. Er wird bei den Einheimischen Bewunderung und unter Umständen ein wohlwollend-schmunzelndes Kopfschütteln ob des extrem schwierig scheinenden Unterfangens ernten. Eine kleine Sprachhilfe findet sich im Anhang ab S. 126.
µ Dunayacht, Tel. +36–305395057, www.dunayacht.com. Einstündige Schiffstouren durch die Stadt. Abfahrt von April bis Oktober stündlich zur Minute 45, die letzte Abfahrt um 21.30 Uhr. Von November bis März Fahrten ab 14 Uhr stündlich zur Minute 30, die letzte Abfahrt um 17 Uhr. Preis: 2100 Ft, für Schüler und Studenten 1900 Ft. Während der Fahrt Kommentar auf Englisch und Deutsch. Abfahrt von der Pester Seite der Elisabethbrücke [D6], Anleger 10.
µ Giraffe, Tel. 3276690, www.hoponhopoff.hu. Hop-on-hop-off-Touren auf zwei verschiedenen Bus- und einer Bootsroute. Zahlreiche Einstiegsstellen im gesamten Stadtzentrum, zum Beispiel Deák Ferenc tér oder im Burgviertel vor dem Café Korona (s. S. 35). Preisbeispiele: 4500 Ft für 24 Stunden, 6000 Ft mit kombinierter Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel. Fahrkarten können an den Ständen des Anbieters an den Zustiegsstellen gekauft werden. Außerdem gibt es ein breites Angebot an diversen Stadtführungen und Touren in die Umgebung.
µ Legenda, Tel. 3172203, www.legenda.hu. Verschiedene Schifffahrten von der einstündigen Stadtrundfahrt bis zum Candle-Light-Dinner. Preisbeispiel: Einstündige Stadtrundfahrt 2900 Ft. Abfahrt auf Höhe Vigadó tér [D5], Anleger 7.
µ Mahart, Tel. 3181223, www.mahartpassnave.hu. Stadtrundfahrten und diverse andere Touren per Schiff. Abfahrt immer zur vollen Stunde ab Vigadó tér [D5], Anleger 5. Preisbeispiel: 2990 Ft, für Schüler und Studenten 2490 Ft.
µ Programcentrum, Tel. 3177767, www.programcentrum.hu. Hop-on-hop-off-Touren auf zwei verschiedenen Busrouten mit Einstiegsstellen in der gesamten Innenstadt, zum Beispiel Deák Ferenc tér oder im Burgviertel vor dem Café Korona (s. S. 35). Dazu zahlreiche weitere Möglichkeiten für Stadttouren. Preisbeispiel: Hop-on-hop-off-Tour 6000 Ft für 24 Stunden. Fahrkarten können an den Ständen des Anbieters an den Zustiegsstellen gekauft werden. Außerdem gibt es ein breites Angebot an diversen Stadtführungen und Touren in die Umgebung.
µ Sweet Travel, Tel. +36 703227169, www.sweettravel.hu. Private Touren per Pkw, Oldtimer oder zu Fuß.
Budapester Festnetznummern haben die Ortsvorwahl 1, Handynummern die Vorwahlen 20, 30, 31 oder 70. Bei Telefonaten im Inland muss zunächst die 06 gewählt werden, anschließend die Ortsvorwahl und dann die Rufnummer. Im Roamingbetrieb funktioniert dies manchmal nicht; in einem solchen Fall ist es am besten, statt der 06 die internationale Vorwahl Ungarns 0036 zu wählen. In diesem Buch sind Budapester Festnetznummern stets ohne, Handynummern hingegen mit Vorwahl angegeben.
Die Ungarn sind absolute Handy-Fans. In der Altersgruppe bis 60 Jahre besitzen praktisch alle Einwohner des Landes mindestens ein Mobiltelefon, einen Festnetzanschluss hat kaum noch jemand. Dementsprechend ist die Zahl der Telefonzellen auf ein Mindestmaß geschrumpft. In Budapest findet man öffentliche Fernsprecher am ehesten noch in den Fußgängerunterführungen. Die meisten funktionieren mit Forint- und Euro-Münzen und sind auch anrufbar.
Roaming mit dem Mobiltelefon ist unproblematisch. Die von der EU-Kommission festgelegten Tarifobergrenzen für internationales Roaming innerhalb der EU betragen aktuell 0,29 Euro/Minute für abgehende sowie 0,08 Euro/Minute für eingehende Anrufe. SMS dürfen höchstens 9 Cent kosten, mobiles Internet 70 Cent pro Megabyte. Die angegebenen Preise gelten zuzüglich Mehrwertsteuer. In der Praxis liegen die Tarife vieler Anbieter darunter, den genauen Preis kann man bei seinem Provider erfragen. Für Schweizer Mobilfunkkunden gelten diese Höchsttarife nicht.
Ungarn befindet sich in derselben Zeitzone wie die deutschsprachigen Länder. Auch die Umstellung auf Sommer- beziehungsweise Winterzeit erfolgt identisch.
Seit einigen Jahren werden in Budapest immer mehr neue Hotels insbesondere der oberen Qualitätskategorien eröffnet. Diese Entwicklung hat den angenehmen Effekt, dass man für deutlich weniger Geld in der 4- und 5-Sterne-Kategorie übernachten kann als in anderen europäischen Metropolen. Preislich unterscheiden die Hotels zwischen der Hauptsaison von Ostern bis Ende August und um Weihnachten herum sowie der Nebensaison. Teurere Sonderpreise gelten am Formel-1-Wochenende und während des Sziget-Festivals im August sowie an Silvester. Hotelzimmerpreise werden grundsätzlich in Euro angegeben und berechnet.
Bei der Buchung über kommerzielle Reservierungssysteme wie etwa www.hrs.de, www.booking.com oder www.inthotels.com bzw. ihre ungarischen Pendants www.budapesthotelreservation.hu und www.budapesthotelstart.com können teilweise extrem günstige Preise erzielt werden. Aber es lohnt sich auch der Blick auf die Internetseiten der Hotels, wo oft Last-Minute-, Wochenend- und ähnliche Aktionen angeboten werden. Alle gängigen Hotelketten sind auch in Budapest präsent und im Internet leicht aufzufinden. Die folgende Auswahl konzentriert sich deshalb auf besondere, individuelle Unterkunftsmöglichkeiten.
h214 [cf] Andrássy €€, VI. Andrássy út 111, U-Bahn M3, Bus 105 Bajza utca, Tel. 4622100, www.mamaison.com/ budapest-andrassy-hotel-andrassy.html. Edles Boutiquehotel in einem der seltenen Bauhaus-Gebäude der Stadt. Direkt auf der Andrássy út, nur wenige Schritte vom Heldenplatz entfernt.
h215 [ch] Bo18 €, VIII. Vajdahunyad u. 18, U-Bahn M3, Straßenbahn 4/6 Corvin-negyed, Tel. 4683526, www.bo18hotel.hu. Neues, freundliches und sehr preisgünstiges 3-Sterne-Superior-Hotel im legendären VIII. Bezirk. Von den Zimmern zur Straßenseite hin sieht man auf der gegenüberliegenden Fassade Einschusslöcher aus der Zeit der Revolution von 1956. Wer es friedlicher mag, nimmt ein Zimmer mit Fenstern zum begrünten Innenhof.
h216 [F6] Brody House €€, VIII. Bródy Sándor u. 10, U-Bahn M3, Straßenbahn 47/49, Bus 9, 15, 109 und 115 Kálvin tér, Tel. 2661211, www.brodyhouse.com. Acht individuell designte Zimmer in einem ehemaligen Herrensitz mitten im Palaisviertel.
h217 [A4] Buda Castle Fashion Hotel €€€, I. Úri u. 39, Bus 16 Szentháromság tér, www.budacastlehotelbudapest.com, Tel. 2247900. Spektakuläres 4-Sterne-Superior-Hotel in einem historischen Haus des Burgviertels. Edle Einrichtung, toller Innenhof.
h218 [B4] Burg €€, I. Szentháromság tér 7–8, Bus 16 Szentháromség tér, Tel. 2123970, www.burghotelbudapest.com. Etwas biederes Hotel der Kategorie 3 Sterne Superior. Absoluter Pluspunkt ist aber die Lage gegenüber der Matthiaskirche im Burgviertel. Für Gäste, die Schwierigkeiten mit dem Gehen und/oder schweres Gepäck haben, eher nicht zu empfehlen, da es für die (wenigen) Treppen keinen Aufzug gibt.
h219 [A3] Castle Garden €€, I. Lovas út 41, Bus 16 Ostrom utca (in Richtung Széll Kálmán tér) bzw. Mátray utca (in Richtung Deák Ferenc tér), Tel. 2247420, www.castlegarden.hu. Architektonisch ansprechendes, freundliches Hotel direkt unterhalb des Burgviertels am Wiener Tor.
h220 [E7] Cosmo €€, V. Váci u. 77, Straßenbahn 2 und 47/49, Bus 15/115 F?vám tér (auf Buslinie 15/115 nur in Richtung Boráros tér bedient), Tel. 7990077, www.cosmohotel.hu. Trendig eingerichtetes 4-Sterne-Haus mitten an der Váci utca in der Nähe der Großen Markthalle. Ruhig durch die Lage in der Fußgängerzone.
h221 [E7] Estilo €€, V. Váci u. 83, Straßenbahn 2 und 47/49, Bus 15/115 F?vám tér (auf Buslinie 15/115 nur in Richtung Boráros tér bedient), Tel. 7997170, www.estilohotelbudapest.com. Gemütliches Business-Hotel an der Váci utca in der Nähe der Großen Markthalle. Ruhige Lage.
h222 [D4] Four Seasons Gresham Palace €€€€, V. Széchenyi István tér 5–6, Straßenbahn 2, Bus 16 und 105 Széchenyi István tér, Tel. 2686000, www.fourseasons.com/budapest. 5-Sterne-Hotel in einem der bedeutendsten Jugendstilgebäude der Stadt. Toplage zwischen St.-Stephans-Basilika und Kettenbrücke mit Blick auf das Burgviertel.
µ Gerlóczy €€ (s. S. 34), Tel. 5014000, www.gerloczy.hu. Tolle Zimmer mit individuellen Designmöbeln über dem gleichnamigen Café. Sehr ruhig.
h223 [C5] Lánchíd 19 €€€, I. Lánchíd u. 19, Straßenbahn 19/41, Bus 16, 86 und 105 Clark Ádám tér, Tel. 4191900, www.lanchid19hotel.hu. Das Hotel wurde komplett von jungen ungarischen Designern entworfen. In der Lobby geben Glaswände den Blick auf Mauern aus der Renaissancezeit im Innenhof frei. Die 45 Zimmer und 3 Suiten sind jeweils unterschiedlich eingerichtet.
h224 [E2] Marmara €€, V. Nagy Ignác u. 21, U-Bahn M3, Straßenbahn 4/6, Bus 26, 91, 109, 191, 206 und 291, Obus 72 und 73 Nyugati pályaudvar, Tel. 5019100, www.marmara.hu. Modernes 4-Sterne-Haus in einem etwas seltsamen pseudo-orientalischen Stil. Sehr komfortabel und zentral in einer ruhigen Nebenstraße am Westbahnhof gelegen.
h225 [G7] Palazzo Zichy €€€, VIII. L?rinc pap tér 2, Straßenbahn 4/6, Bus 9/109 Harminckettesek tere, Tel. 2354000, www.hotel-palazzo-zichy.hu. Architektonisch ansprechendes 4-Sterne-Haus im ehemaligen Stadtpalais des Grafen Nándor Zichy. Das alte Gebäude wurde wunderschön renoviert und durch ein zeitgemäßes Interieur mit edlen Materialien komplettiert. Auf dem kleinen Platz vor dem Hotel steht eine Statue des ehemaligen Hausherrn, der sich um die Jahrhundertwende herum für die Ansiedlung katholischer Institutionen in den benachbarten Gassen stark gemacht hat.
h226 [D6] Promenade €€, V. Váci u. 22, Bus 15/115 Szervita tér (nur in Richtung Lehel tér/Árpád híd bedient) bzw. Pet?fi tér (nur in Richtung Boráros tér bedient), www.promenadehotelbudapest.hu, Tel. 7994444. Solides Mittelklassehotel im Gewusel der Váci utca. Sehr zentral.
h227 [E3] Star Inn €€, VI. Desewffy u. 36, Obus 70 und 78 Zichy Jen? utca, Tel. 4722020, www.starinnhotels.com. Sehr preisgünstiges 3-Sterne-Hotel in unmittelbarer Nähe von Oktogon und Staatsoper.
In den typischen Pester Mietshäusern werden sehr viele Altbauwohnungen als Hostels und Gästezimmer genutzt. Die Buchung erfolgt am besten über Internetportale wie www.hostels.com oder www.hostelworld.com, wo ein breites Angebot zur Auswahl steht. Neben den üblichen Schlafsälen bieten fast alle Hostels Einzel- und Doppelzimmer an. Zu warnen ist allerdings vor Herbergen, die an Abbruchklubs wie Instant oder Grandio gekoppelt sind – hier dauert die Party bis zum nächsten Morgen, man wird keine Minute Schlaf finden. Apartments, die man oft schon ab einer Nacht buchen kann, sind ebenfalls eine preisgünstige Alternative. Unter www.9flats.com, www.wimdu.de, www.airbnb.com und www.only-apartments.com findet sich eine große Auswahl. Einige Tipps:
Ì228 [G5] Agape Guesthouse, VII. Akácfa u. 12–14, U-Bahn M2, Straßenbahn 4/6, Bus 5, 7, 7E, 8, 173, 173E und 178 Blaha Lujza tér oder Obus 74 Erzsébet körút (nur in Richtung Csáktornya park bedient), Tel. 3174833, www. agapeguesthouse.hu, ab 34 € für ein DZ. Mitten im historischen jüdischen Viertel vermietet Agape modern-schlicht eingerichtete Ferienwohnungen schon ab einer Nacht. Die Wohnungen befinden sich in einem schmucklosen Neubaublock, sind aber preislich unschlagbar, sehr zentral gelegen und komfortabel.
Ì229 [E6] Ginkgo Hostel, V. Szép u. 5, U-Bahn M3, Bus 5, 7, 7E, 8, 15, 112, 115, 173, 173E, 178, 233E und 239 Ferenciek tere (auf den Linien 15 und 115 nur in Richtung Lehel tér/Árpád híd bedient), Tel. 2666107, www.ginkgo.hu, ab 44 € für ein DZ. Typisches Altbauhostel mitten in der Innenstadt. Einfaches, sauberes Ambiente, besonders für junge Leute zu empfehlen. Kinderfreundliche Einrichtung.
Ì230 [F7] Lavender Circus, V. Múzeum krt. 37, U-Bahn M3, Straßenbahn 47/49, Bus 9, 15, 109 und 115 Kálvin tér, Tel. +36 706184536, www.lavendercircus.com, ab 36 € für ein DZ. Fantasievoll eingerichtete Altbaupension in einem schön renovierten Gebäude direkt gegenüber des Nationalmuseums.
Ì231 [ch] Prater Residence, VIII. Práter u. 24, U-Bahn M3, Straßenbahn 4/6 Corvin-negyed, Tel. 7899608, www.prater-residence.com, ab 49 € für ein DZ. Moderne, schnörkellos eingerichtete Apartments für bis zu 6 Personen.
Die Ungarn sind im Allgemeinen sehr höflich, aber ernsthaft. Insofern sollte man eine gewisse Distanziertheit nicht als Unfreundlichkeit werten. Dies gilt auch für Angestellte von Geschäften, Restaurants und anderen Dienstleistungsbetrieben: Die Kundenfreundlichkeit wird nicht anhand der Breite des Lächelns gemessen. Körperliche Nähe wird dagegen nicht gescheut. In Menschenmengen oder bei Warteschlangen wird deutlich weniger Abstand zu den Nebenleuten gehalten als in den deutschsprachigen Ländern üblich. In öffentlichen Verkehrsmitteln kann man sich mit einem großen Rucksack auf dem Rücken aber sehr schnell sehr unbeliebt machen. Besser ist es, das Gepäckstück zwischen die Füße auf den Boden zu stellen – das hilft übrigens auch gegen Taschendiebstahl. Wer der ungarischen Sprache nicht mächtig ist, sollte sich nach den Sprachkenntnissen des Gegenübers erkundigen, bevor er jemanden in einer Fremdsprache anspricht.
Die Budapester Verkehrsbetriebe BKV betreiben ein ausgedehntes, engmaschiges Nahverkehrsnetz aus U-Bahnen, Bussen, Straßenbahnen und Oberleitungsbussen, mit denen sich die Stadt hervorragend erkunden lässt. Die Fahrzeuge, insbesondere die U-Bahn-Züge und die Busse, sind aufgrund der prekären finanziellen Situation der BKV zum großen Teil altersschwach bis antik. Niederflurfahrzeuge verkehren nur auf der Straßenbahnlinie 4/6 sowie auf den zentralen Bus- und Obus-Linien. Die U-Bahn ist nur über Treppenstufen zugänglich. Sämtliche Linien verkehren tagsüber alle paar Minuten, auch abends und am Wochenende muss man nie länger als 8 bis 10 Minuten warten.
Die drei U-Bahn-Linien haben ihren einzigen Knotenpunkt am Deák Ferenc tér [E5] und fahren von dort aus sternförmig in alle Himmelsrichtungen. Die Linien sind offiziell M1, M2 und M3 benannt, aber kein Budapester kennt sie unter diesen Bezeichnungen.
Die Linie M1 (im Sprachgebrauch kisföldalatti) fährt vom Vörösmarty tér zum Heldenplatz hinaus und war bei ihrer Inbetriebnahme 1896 die erste elektrische U-Bahn des europäischen Kontinents. Bis heute ist die kleine Unterpflasterbahn ein beliebtes Alltagsverkehrsmittel und zudem sehr sehenswert.
Die in den 1970er-Jahren erbauten Linien M2 und M3 (im Sprachgebrauch metró) durchqueren die Stadt von Westen nach Osten beziehungsweise von Norden nach Süden und werden von den Budapestern nach ihren Farben auf dem Fahrplan unterschieden: Piros (rot, M2) beziehungsweise kék (blau, M3). Die metró ist das schnellste und effizienteste Verkehrsmittel, besonders für Strecken ab drei Haltestellen. Vorsicht ist bei den Rolltreppen geboten: Sie sind nicht nur sehr lang, sondern auch extrem schnell.
Die für Touristen nützlichsten Buslinien sind die 16, die 7/173 sowie die 15. Die Linie 16 verbindet die Verkehrsknotenpunkte Deák Ferenc tér ([E5], in Pest) und Széll Kálmán tér ([A3], in Buda) mit dem Burgviertel und ist besonders empfehlenswert, wenn man sich den steilen Aufstieg zu Matthiaskirche und Fischerbastei ersparen möchte. Oben angekommen, durchqueren die kleinen, häufig überfüllten Midibusse (auf Taschendiebe achten!) das Burgviertel in Längsrichtung. Busse mit der Nummerierung 16A und 116 verkehren nur zwischen dem Széll Kálmán tér und dem Burgviertel, fahren jedoch nicht auf die Pester Seite hinunter.
Die Linien 7 und 173 verkehren zwischen dem südlichen Buda und den östlichen Pester Außenbezirken. Die Busse überqueren von Buda kommend die Donau auf der Elisabethbrücke [D6] und durchfahren dann die Hauptverkehrsachse der Innenstadt in Richtung Ostbahnhof ë. Die unterschiedliche Nummerierung bezieht sich lediglich auf die Endhaltestellen, im Stadtzentrum fahren alle Busse der Linien 7, 7E, 173 und 173E die gleiche Route. Das „E“ hinter der Nummer weist darauf hin, dass nur die wichtigeren Haltestellen mit Umsteigemöglichkeit angefahren werden.
Die Linie 15 (abends und an Wochenenden 115) durchquert die Innenstadt auf einem Rundkurs in Nord-Süd-Richtung und ist besonders für Fahrtziele um das Parlament herum empfehlenswert. In Richtung Boráros tér hält die Linie direkt an der Großen Markthalle.
Weitere wichtige Linien sind die 200E, die die U-Bahn-Endstation K?bánya-Kispest mit dem Flughafen verbindet, die 86, die das Budaer Donauufer entlang bis nach Óbuda fährt, sowie die 9 (abends und an Wochenenden 109), die die Pester Innenstadt auf dem Kleinen Ring umrundet und eine Alternative für diejenigen darstellt, die Schwierigkeiten mit den hohen Treppenstufen der parallel fahrenden Straßenbahnen haben.
Die wichtigsten Straßenbahnlinien für Budapest-Besucher sind die 2, die 4/6, die 19/41 und die 47/49. Bei den mit Schrägstrich aufgeführten „Doppel-Linien“ unterscheiden sich lediglich die Endhaltestellen am Stadtrand, in dem für Touristen relevanten Bereich der Stadt fahren sie dieselbe Route.
Die Straßenbahnlinie 2 fährt am Pester Donauufer entlang und bietet die schnellste Verbindung zwischen den Sehenswürdigkeiten der Innenstadt. Während man an der Großen Markthalle, der Kettenbrücke und dem Parlament vorbeizuckelt, genießt man zur anderen Seite das Panorama des Burgviertels. Diese Strecke nimmt es mit jeder Stadtrundfahrt auf!
Das Pendant der 2 auf Budaer Seite ist die Linie 19/41. Von Süd-Buda kommend, passiert die Tram das altehrwürdige Hotel Gellért, das Rudas-Bad mit seiner türkischen Kuppel und die Kettenbrücke, bevor sie am Batthyány tér direkt gegenüber dem Parlament å endet.
Die für die Einheimischen wohl wichtigste Straßenbahnlinie ist die Linie 4/6, die vom Széll Kálmán tér ausgehend die Margarethenbrücke überquert und dann den gesamten Großen Ring entlangfährt. Die Linie 47/49 überquert die Donau auf der Freiheitsbrücke, hält direkt vor der Großen Markthalle und fährt dann auf dem Kleinen Ring am Nationalmuseum vorbei bis zum Deák Ferenc tér [E5].
Die Oberleitungsbusse verkehren in den Nebenstraßen des Pester Stadtzentrums und bieten interessante Ausblicke abseits der Hauptverkehrsachsen. Die erste Linie, die 70, nahm 1949 an Stalins 70. Geburtstag den Verkehr auf.
Die HÉV genannten S-Bahn-Linien verbinden einige Vororte mit der Innenstadt. Für Besucher relevant sind die Linie H8 nach Gödöll? sowie die Linie H5, mit der vom zentral gelegenen Batthyány tér [C3] aus das Römermuseum Aquincum (s. S. 43) und Szentendre ï angesteuert werden können. Die Bahnen fahren tagsüber alle 15 oder 30 Minuten. Für Ziele jenseits der Stadtgrenze (zum Beispiel Gödöll? î oder Szentendre) wird ein Zusatzfahrschein benötigt, den man an den Schaltern der HÉV-Stationen erhält.
Budapest hat neben den oben aufgeführten noch einige andere, eher ungewöhnliche Verkehrsmittel zu bieten. Besonders prominent ist die Standseilbahn Ï, die von der Budaer Seite der Kettenbrücke ins Burgviertel hochfährt. Obwohl die 1870 eröffnete Bahn den Budapester Verkehrsbetrieben gehört, muss in der Station ein gesonderter Fahrschein gelöst werden. Eine einfache Fahrt kostet 900, hin und zurück 1500 Ft (für Kinder von 3–14 Jahren 550/1000 Ft).
Eine größere Höhendistanz bewältigt der Sessellift (libeg?). Am nördlichen Stadtrand fährt sie auf den höchsten Punkt Budapests, den János(Johannes)-Berg (527 m). Auch hier muss ein gesonderter Fahrschein gelöst werden. Eine einfache Fahrt kostet 800 Ft, hin und zurück 1300 Ft (für Kinder von 3 bis 14 Jahren 500/750 Ft). Die Talstation der Seilbahn kann mit der Buslinie 291 vom Westbahnhof erreicht werden. Die Anfahrt dauert rund 25 Minuten. Oben kann man den Rundblick vom Aussichtsturm und einen Kaffee auf der Terrasse genießen.
Der János-Berg kann auch mit der Kindereisenbahn (gyermekvasút) erreicht werden. Auf dieser 1948 eröffneten Schmalspurbahn leisten Kinder im Alter von 10–14 Jahren Dienst als Eisenbahner (lediglich die Lokführer und die Stationsvorsteher sind Erwachsene). Das prestigeträchtige Hobby, für das die Kinder ein strenges Auswahlverfahren durchlaufen müssen, dient auch als Vorbereitung für eine Karriere bei der Bahn. Die kleine Bahn schlängelt sich in rund 40 Minuten vom Széchenyi-Berg durch eine sehenswerte Waldlandschaft nach H?vösvölgy. Die Anfahrt zur Kindereisenbahn erfolgt mit dem Sessellift (s. o.) zur Zwischenstation János-hegy, mit der Straßenbahn 61 vom Széll Kálmán tér zur Endstation H?vösvölgy oder aber mit der Schwabenbergbahn (s. unten). Eine einfache Fahrt kostet 700 Ft, für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren 350 Ft. Fahrpläne und Infos gibt es unter www.gyermekvasut.hu.
Die Schwabenbergbahn (fogaskerek?), eine Zahnradbahn, fährt aus dem Városmajor-Park los, der zwei Straßenbahnhaltestellen vom Széll Kálmán tér [A3] entfernt ist (Linien 59 und 61 Richtung Szent János Kórház bzw. H?vösvölgy). Die Bahn wurde 1874 vom Unternehmen des Schweizer Bergbahnpioniers Niklaus Riggenbach als zweite Zahnradbahn in Europa (nach der Vitznau-Rigi-Bahn bei Luzern) errichtet und trägt heute die Liniennummer 60. Als einziges der hier aufgeführten Verkehrsmittel kann sie mit einem gewöhnlichen BKV-Fahrschein genutzt werden. Bei der Station Svábhegy kann man eine Pause im gegenüber gelegenen Café Szépkilátás (XII. Szépkilátás u. 1, Tel. 3917740, geöffnet: Mo.–So. 9–19 Uhr, im Sommer bis 20 Uhr) einlegen, die Endstation lockt mit beschaulichen Wanderwegen und dem Abfahrtsbahnhof der Kindereisenbahn (s. o.).
Die BKV bieten auch eine Schiffslinie auf der Donau an. Die Schiffe fahren zwischen Óbuda und der Rákóczi-Brücke und zurück etwa einmal stündlich im Zickzackkurs. Im Gegensatz zu den Fahrzeugen der kommerziellen Anbieter weisen die BKV-Schiffe kein Aussichtsdeck auf, sodass die Sicht auf die Sehenswürdigkeiten entlang der Donau stark eingeschränkt ist. Dafür ist das Vergnügen sehr preiswert: Eine Fahrt kostet 450 Ft (Tickets gibt es nur auf dem Schiff), von Montag bis Freitag gelten sogar die Zeitkarten.
Die einzige ÖPNV-Linie, die rund um die Uhr fährt, ist die Straßenbahn 6 auf dem Großen Ring. Auf allen anderen Linien, auch den U-Bahnen, ist um ca. 23.30 Uhr Schluss. Danach verkehren bis Betriebsbeginn um etwa 4 Uhr morgens Nachtbusse. Die Routen folgen in etwa der Logik der Tageslinien. Die wichtigsten Nachtlinien der Innenstadt sind die 907/973, die auf der Strecke der Buslinie 7/173 verkehrt, die Linie 931, die von der Margarethenbrücke kommend vom Westbahnhof auf der Route der U-Bahn M3 bis zum Deák Ferenc tér und von dort entlang der M2 Richtung Ostbahnhof fährt, sowie die 979, die den Heldenplatz via Andrássy út mit dem Deák Ferenc tér verbindet und von dort aus Richtung Süden auf der Strecke der U-Bahn M3 weiterfährt. Die Nachtbusse fahren von den normalen Bus- oder Straßenbahnhaltestellen ab und können mit Einzelfahrscheinen und Zeitkarten genutzt werden.
Die Budapester Verkehrsbetriebe bieten Einzelfahrscheine und Zeitkarten an. Einzelfahrscheine (vonaljegy) können an den BKV-Schaltern in den U-Bahn-Stationen und an Kiosken gekauft werden. Die an manchen Straßenbahn- und U-Bahn-Haltestellen aufgestellten Ticketautomaten sind in der Regel defekt. In den Fahrzeugen können keine Fahrscheine gekauft werden (Ausnahme sind einige Busse und Obusse, wo dies an der Fahrerkabine vermerkt ist), von daher sollte man sich rechtzeitig mit Fahrkarten eindecken.
Ein Fahrschein kostet derzeit 350 Ft (beim Busfahrer 450 Ft). Eine Sparmöglichkeit bieten Fahrscheinhefte (gy?jt?jegy), die zu einem Preis von 3000 Ft zehn Einzelfahrscheine beinhalten. Daneben gibt es ein Umsteigeticket (átszállójegy) für 530 Ft, mit dem man einmal umsteigen kann, sowie die nur in der U-Bahn gültige Kurzstreckenkarte für bis zu drei Stationen (metrószakaszjegy, 300 Ft).
Die Fahrscheine müssen beim Einstieg in ein Fahrzeug (beziehungsweise an den Rolltreppen der U-Bahn) entwertet werden. Wichtig ist, dass man mit Einzelfahrscheinen nicht umsteigen darf! Bei jedem Einstieg in ein neues Fahrzeug muss ein neuer Fahrschein entwertet werden. Eine Ausnahme bildet lediglich die U-Bahn, hier muss man beim Umsteigen zwischen den U-Bahn-Linien am Deák Ferenc tér nicht noch einmal entwerten.
Da das ständige Hantieren mit den Einzeltickets nicht nur nervig, sondern auf Dauer auch ziemlich teuer werden kann, empfehlen sich Zeitkarten. Hier werden Tickets für 24 beziehungsweise 72 Stunden (24/72 órás jegy, 1650 bzw. 4150 Ft) sowie für eine oder zwei Wochen (hetijegy bzw. kétheti bérlet, 4950 bzw. 7000 Ft) angeboten. Darüber hinaus gibt es auch noch Monatskarten (havibérlet) für 10.500 Ft und eine für Gruppen lohnenswerte 24-Stunden-Gruppenkarte (csoportos 24 órás jegy) für bis zu fünf Personen, die 3300 Ft kostet. Bei den Zweiwochen- und Monatskarten muss die Nummer des Personalausweises in das Feld unter dem Datum eingetragen werden. Zeitkarten werden ausschließlich an den BKV-Schaltern in den U-Bahn-Stationen, nicht jedoch an Kiosken verkauft und müssen nicht entwertet werden.
Die Fahrkartenkontrolleure kommen stets in Zivil und tragen einen Dienstausweis sowie eine Armbinde mit der Aufschrift „BKV“. Zusätzlich wird an den Rolltreppen der U-Bahn kontrolliert. Das Bußgeld für Fahren ohne Fahrschein beträgt 8000 Ft bei Barzahlung an Ort und Stelle und 16.000 Ft bei Überweisung.
Kinder bis 6 Jahre benötigen keinen Fahrschein für den öffentlichen Nahverkehr. Auch EU-Bürger ab 65 Jahren fahren in öffentlichen Verkehrsmitteln grundsätzlich gratis. Ausgenommen sind die Standseilbahn ins Burgviertel und der Sessellift am János-Berg. Bei Kontrollen muss der Personalausweis gezeigt werden. Die Regelung wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert und wird möglicherweise geändert. Bitte auf jeden Fall an den Fahrkartenschaltern vor Ort aktuelle Infos darüber einholen, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.
Taxifahren ist in Budapest ein vergleichsweise preisgünstiges Vergnügen. Der gesetzlich festgelegt Höchsttarif beträgt 300 Ft Grundgebühr und zusätzlich 240 Ft pro Kilometer. Dieser Tarif wird von allen Taxiunternehmen einheitlich verwendet, wenn der Fahrgast ein Taxi auf der Straße anhält oder sich im Restaurant oder im Hotel eins rufen lässt. Wer sich selbstständig einen Wagen per Telefon ruft, kann beim Kilometerpreis bis zu 25 % sparen. Viel wichtiger ist jedoch, dass das Anhalten eines Taxis auf der Straße extrem riskant ist: Es sind zahlreiche Privattaxis unterwegs, die nicht zu einem der etablierten Unternehmen gehören und die in der Regel Betrüger sind. Das Trickrepertoire beinhaltet manipulierte Taxameter, nicht nachvollziehbare Umwege und Betrug mit dem Wechselgeld. Deswegen lautet die Devise: Eines der unten angeführten seriösen Taxiunternehmen anrufen! In den Leitzentralen wird meist Englisch gesprochen. Beim Einsteigen muss man darauf achten, dass der Taxameter eingeschaltet wird. Zum Flughafen werden Pauschalpreise angeboten (s. S. 96). Bezahlt wird mit Forint, Kartenzahlung muss bei der Bestellung angegeben werden. Das Trinkgeld beträgt rund 10 %.
Bei den im Folgenden aufgeführten Taxiunternehmen wird hinter den Telefonnummern (jeweils die Budapester Vorwahl 06 1 vorwählen, s. S. 114) der Kilometerpreis für telefonisch bestellte Fahrten sowie der Festpreis für Fahrten zwischen der Pester Innenstadt und dem Flughafen angegeben (die Strecke Buda-Flughafen ist immer ein paar hundert Forint teurer). Aufgrund der stetig steigenden Benzinpreise sind allerdings Preiserhöhungen zu erwarten.
µ Maxtaxi: Tel. 2222333, 167 Ft, 3700 Ft
µ Taxi 800: Tel. 2800800, 184 Ft, 3600 Ft
µ Taxi 2000: Tel. 2000000, 184 Ft, 3790 Ft
µ Taxiplus: Tel. 8888000, 184 Ft, 3800 Ft
µ Taxi 4: Tel. 4444444, 184 Ft, 4300 Ft
µ Mobiltaxi: Tel. 3333222, 186 Ft, 3990 Ft
µ Budapest Taxi: Tel. 4333333, 209 Ft, 4300 Ft
µ F?taxi: Tel. 2222222, 225 Ft, 5800 Ft
µ 6 x 6: Tel. 6666666, 229 Ft, 4600 Ft
µ Citytaxi: Tel. 2111111, 240 Ft, 4800 Ft
In Budapest gibt es zu jeder Jahreszeit etwas zu entdecken. Im Sommer kann man sich in den Straßencafés und Parks die Sonne ins Gesicht scheinen lassen oder beim Sziget-Festival (s. S. 11) abrocken. Der Frühling und der Herbst bieten unzählige kleinere und größere Festivals zwischen Kultur und Kulinarik, im oftmals schmuddeligen Winter locken die Thermalbäder (s. S. 49).
Die klimatisch beste Reisezeit sind der Frühling, wenn auf dem Gellért-Berg und am Pester Donauufer die Bäume blühen, und der Herbst, der bis weit in den Oktober hinein sonnig ist, wenn im deutschen Sprachraum schon Nieselregen und Nebel regieren. Im Sommer kann es staubig und sehr heiß werden. 40 bis 45 Grad bis zum späten Abend sind in den Straßenschluchten der Innenstadt dann nichts Ungewöhnliches, und viele Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs sind nicht klimatisiert. In dieser Zeit ist auch mit starken Gewittern zu rechnen.
j Vorseite: Für die Orientierung in Budapest sollte man sich etwas Zeit nehmen
f Seit dem Konkurs der staatlichen Fluggesellschaft Malév im Jahr 2012 geht es am Budapester Flughafen eher ruhig zu
060bp Abb.:gk
Besondere Verkehrsregeln
µ Höchstgeschwindigkeiten: Innerorts: 50 km/h, außerorts: 90 km/h (70 km/h über 3,5 t), Schnellstraßen: 110 km/h, Autobahnen: 130 km/h (80 km/h über 3,5 t)
µ Es gilt absolutes Alkoholverbot am Steuer – 0,0 Promille! Zuwiderhandlungen werden knallhart bestraft, die Polizei hat sogar die Möglichkeit, den Führerschein an Ort und Stelle einzuziehen.
µ Außerorts muss rund um die Uhr das Abblendlicht eingeschaltet werden.
µ Bei abknickender Vorfahrt wird geblinkt, wenn man die Vorfahrtstraße verlässt. Wer also bei einer rechts abknickenden Vorfahrt geradeaus fahren will, blinkt links.
µ Das frühzeitige Einordnen in eine Busspur ist erlaubt, wenn man rechts abbiegen will.
µ Als „Dankeschön“ fürs Einfädelnlassen o. Ä. wird kurz der Warnblinker gesetzt.
Ansonsten gelten die in Kontinentaleuropa üblichen Verkehrsregeln. Die Bußgelder bei Verkehrsdelikten sind vergleichsweise hoch, die Polizei verfolgt beim Straßenverkehr eine Null-Toleranz-Politik.
Diplomatische Vertretungen, Ein- und Ausreisebestimmungen
Elektrizität (siehe Reiseführer S. 101), Geld
Umrechnungskurs
(Stand November 2012)
100 Ft = 0,35 €/0,42 SFr
1 € = 284,70 Ft
1 SFr = 236,54 Ft
Ausweis für Kinder
Seit Ende Juni 2012 benötigen auch Kinder von 0 bis 16 Jahren für eine Auslandsreise eigene Ausweispapiere (Kinderreisepass/Reisepass) mit einem aktuellen Foto. Der Eintrag im Pass der Eltern ist nicht mehr gültig.
Extrainfo
047bp Abb.: © Stefan Balk/fotolia.com
n Der Forint ist die offizielle Währung Ungarns
Budapest preiswert
µ Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn: Spektakuläre Ausblicke auf Burgviertel, Parlament und Co. mit den Linien 2 und 19/41 genießen.
µ Günstig schlemmen: Viele Restaurants bieten preiswerte Mittagsmenüs für rund 1000 Ft oder sogar weniger an.
µ Pause im touristischen Zentrum: Günstiger Kaffee und Kuchen im Café im Obergeschoss des Supermarktes CBA Budavár (s. S. 18), an gleicher Stelle gibt es auch Lebensmittel zu ganz normalen Preisen.
µ Bach für lau: In der evangelischen Kirche am Deák Ferenc tér [E5] finden Konzerte mit Werken von Johann Sebastian Bach statt (Infos unter http://lutherania. lutheran.hu).
µ Eine preiswerte Schifffahrt bieten die Budapester Verkehrsbetriebe. Für nur 400 Ft kann man sich Budapest vom Wasser aus anschauen. Leider ist die Sicht von den BKV-Schiffen stark eingeschränkt (s. S. 122).
Im Urlaub auf dem Laufenden bleiben
Deutschsprachige Zeitungen und Zeitschriften liegen in der Bibliothek des Goethe-Instituts aus. Außerdem werden sie von vielen Kiosken im Stadtzentrum angeboten.
o167 [G8] Goethe-Institut, IX. Ráday u. 58, Straßenbahn 2 und 4/6, Bus 15/115 Boráros tér, Tel. 3744070, www.goethe.de/ budapest, geöffnet: Di.–Do. 14–19 Uhr, Fr. 11–17 Uhr, Sa. 10–14 Uhr
Extratipp
Meine Literaturtipps
µ Krúdy, Gyula: „Die rote Postkutsche“ (Suhrkamp Verlag 1999). Ein kaleidoskopartiges Porträt Budapests während der Habsburger Monarchie, das sich über alle Gesellschaftsschichten erstreckt. Der Roman zeichnet sich dadurch aus, dass er die Anekdote zur Kunstform erhebt und auf eine geschlossene, linear erzählte Geschichte verzichtet. Sehr hilfreich auch, wenn man die Kommunikationsgewohnheiten der Ungarn besser verstehen will.
µ Szerb, Antal: „Die Pendragon-Legende“ (dtv Verlag 2008). Ein gut zugängliches Werk von Antal Szerb (1901–1945), dem wichtigsten Literaturhistoriker Ungarns, der selbst auch als Autor tätig war. Die spannende „Pendragon-Legende“ spielt in England und Wales und changiert gekonnt zwischen Übernatürlichem und Allzumenschlichem.
µ Esterházy, Péter: „Donau abwärts“ (Bloomsbury Taschenbuch Verlag 2006). Ein Reisebericht, der keiner ist. Péter Esterházy, der als zeitgenössisches „enfant terrible“ der ungarischen Literatur gilt, nutzt den Flusslauf der Donau, um Geschichte mit Geschichten, Philosophie mit Unternehmertum und Seriosität mit „Windbeutelei“ zu verbinden.
µ Sjöwall, Maj/Wahlöö, Per: „Der Mann, der sich in Luft auflöste“ (Rowohlt Verlag 2006). Einen spannenden Krimi aus der Zeit des Kommunismus sucht man in Ungarn vergeblich. Dafür haben sich zwei Schweden die Mühe gemacht, Kommissar Martin Beck auf eine verwirrende Fahndung in das kommunistische Budapest zu schicken, und dabei ein realistisches Porträt jener Zeit gezeichnet.
µ Kertész, Imre: „Roman eines Schicksallosen“ (rororo 2009). Der Schrecken wird zum Alltag – das ist die Entdeckung, die man in Imre Kertész’ Erzählung aus der Perspektive eines deportierten ungarischen Juden macht. Kertész beschreibt den Alltag im KZ, die Akzeptanz von unfassbaren Normen und das Sich-darin-Fügen. Er erhielt 2002 den Nobelpreis für Literatur.
µ Örkény, István: „Minutennovellen“ (Suhrkamp Verlag 2011). István Örkény erfand in den bleiernen Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg die Gattung der „Minutennovelle“. Erklärtes Ziel des Autors war es, Geschichten zu produzieren, die die Leser „während einer Straßenbahnfahrt“ in wenigen Minuten lesen konnten. Die kleinen Geschichten beginnen meist in Alltagssituationen, die sich innerhalb kürzester Zeit in absurde, komisch-bedrohliche Szenen wandeln. Tolle Lektüre, bei der einem das Lachen buchstäblich gefriert.
µ Iro, Viktor: „Gebrauchsanweisung für Budapest und Ungarn“ (Piper Verlag 2009). Das Buch zur Lebenshaltung: Wer es als Flaneur liebt, das Offensichtliche mit dem Tiefgründigen zu verbinden, wird in diesem Buch einen treuen Begleiter finden. Neben praktischen Tipps zum Stadtleben findet der Leser z. B. interessante Diskurse über die Geschichte Ungarns, ungarische Eigenheiten und ungarischstämmige Berühmtheiten aus aller Welt.
Meine Literaturtipps
Internet und Internetcafés, Medizinische Versorgung
f Budapest bietet ganzjährig tolle Aktivitäten für die Kleinen
061bp Abb.: mt
Durch die unterirdischen Quellen haben sich in den Budaer Bergen zahlreiche Höhlen gebildet. Zwei sind zu besichtigen: Die Szeml?-hegy-Höhle ist auf einer Strecke von 250 Metern ausgebaut und kann auch mit Kinderwagen besucht werden. Sie bietet spektakuläre Gesteinsformationen und wird wegen ihrer besonderen Luft auch für Therapiezwecke genutzt. Die Besichtigung dauert ca. 40 Minuten, die Touren starten immer zur vollen Stunde. Nur 800 Meter oberhalb befindet sich die Pál-völgy-Höhle. Sie ist mit ihren bis jetzt entdeckten 29 Kilometern die zweitlängste Höhle Ungarns und kann auf einem Teilstück von 500 Metern Länge besichtigt werden. Die Besucher erwarten zauberhaft beleuchtete, uralte Tropfsteine. Der Zutritt ist hier nur für Kinder ab 5 Jahren erlaubt. Die Touren dauern 50 bis 60 Minuten und starten immer 15 Minuten nach der vollen Stunde.
Es gibt auch Kombitickets zum Preis von 1650 Ft (Kinder 1170 Ft), mit denen man beide Höhlen besichtigen kann. Es empfiehlt sich warme Kleidung und stabiles Schuhwerk. Die Strecke zwischen den Höhlen wird am besten zu Fuß zurückgelegt.
s189 [ae] Szeml?-hegy-Höhle, II. Pusztaszeri út 35, Anfahrt mit Bus 29 von der HÉV-H5-Station Szépvölgyi út, Fahrzeit ca. 6 Minuten, oder mit Bus 111 vom Batthyány tér, Fahrzeit ca. 20 Minuten, Haltestelle Szeml?-hegyi-barlang, geöffnet: täglich außer Di. 10–16 Uhr, Eintritt: 1000 Ft, für Kinder 800 Ft
s190 [ae] Pál-völgy-Höhle, II. Szépvölgyi út 162, Anfahrt mit Bus 65 vom Kolosy tér, Haltestelle Pál-völgyi cseppk?barlang, Fahrzeit 4 Minuten. Der Kolosy tér kann mit Straßenbahn 17 von der Margarethenbrücke, mit den Buslinien 86, 160 und 260 vom Batthyány tér und mit den Buslinien 109 und 206 vom Westbahnhof aus erreicht werden. Öffnungszeiten: Di.–So. 10–16.15 Uhr, Eintritt: 1200 Ft, für Kinder 960 Ft.
Kleine Pause
Notfälle (siehe Reiseführer S. 109), Öffnungszeiten, Post
Notrufnummern
µ Polizei: Tel. 107
µ Ambulanz: Tel. 104
µ Feuerwehr: Tel. 105
Extrainfo
f Radfahren kann in Budapest ein riskantes Vergnügen sein
049bp Abb.: mt
062bp Abb.: gk
n Sprachanfänger kann sogar das Entziffern ungarischer Straßenschilder vor Herausforderungen stellen
Sprache (siehe Reiseführer S. 113), Telefonieren
Ländervorwahlen
µ Ungarn: 0036
µ Deutschland: 0049
µ Österreich: 0043
µ Schweiz: 0041
Extrainfo
062bp Abb.: mt
Telefonieren (siehe Reiseführer S. 114), Unterkunft
n Seit dem Siegeszug der Handys telefonieren die meisten Ungarn „open air“
Preiskategorien
Annährerungswert für den Preis eines DZ pro Nacht inkl. Frühstück in der Hauptsaison.
€ bis 60 €
€€ 60–120 €
€€€ 120–170 €
€€€€ über 170 €
f Unterkunft vom Feinsten: das Four Seasons direkt an der Kettenbrücke
052bp Abb.: mt
Unterkunft (siehe Reiseführer S. 115), Verkehrsmittel
053bp Abb.: mt
j Die Linie 2 gilt als eine der schönsten Straßenbahnlinien der Welt
Reise Know-Howauf Facebook |
|||||||||
|
|||||||||
|
|||||||||
|
|
© Verlagsgruppe Reise Know-How, Bielefeld 2013 |