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ReiseführerCityTrip Hongkong 2010 – Download

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Reiseführer CityTrip Hongkong 2010 – Download
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Autor: Lips, Werner
Herausgeber: Werner, Klaus
ISBN: 978-3-8317-1846-7
Seitenanzahl: 144
Auflage: 1.
Erscheinungsjahr: 2010

Ausstattung:
komplett in Farbe, zahlreiche stimmungsvolle Fotos, GPS-genauer Stadtplan zum Herausnehmen und praktische Übersichtskarten, Sprachhilfe Kantonesisch mit chinesischen Schriftzeichen zum Draufzeigen, ausführliches Register, strapazierfähige PUR-Bindung
Format (h x b x t): 19,5 x 11
Größe: 8,6 MB
Format: PDF

Infos zum Printprodukt: CityTrip Hongkong ARCHIV.

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Das Sonderverwaltungsgebiet HongKong mit seinem eigenständigen System innerhalb der Volksrepublik China strahlt Weltstadtflair und fremdländische Anziehungskraft aus: Wolkenkratzer, Buddhas, Shopping-Tempel, zuckelnde Trams und ursprüngliche Stadtfähren, Exotik und einsame Inseln. Dieser kompakte Reiseführer aus der Reihe CityTrip von Reise Know-How ist der optimale Begleiter für alle, die HongKong in Eigenregie entdecken und dabei nicht nur die bekannten Highlights abhaken möchten.

Zahlreiche praktische Tipps und Insider-Empfehlungen aller Art unterstützen die Reisenden schon bei der Urlaubsplanung, Anreise und Auswahl der zum Reisebudget passenden Unterkunft. Die großartige Stadt am Perlflussdelta wird in allen Facetten beleuchtet. Der übersichtlich nach den Großbezirken und Inseln gegliederte Stadtführer enthält nützliche Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Essen & Trinken, Einkaufen, öffentlichen Verkehrsmitteln u.v.m. Ein GPS-genauer Stadtplan (Faltplan zum Herausnehmen), durch das clevere Nummernsystem eng mit dem Text verzahnt, sowie praktische Übersichtskarten erleichtern die Orientierung. Der kleine Sprachführer Kantonesisch hilft bei der Verständigung; zusätzlich sind alle touristischen Höhepunkte mit chinesischen Schriftzeichen zum Draufzeigen versehen. Kulturelle Hintergrundinformationen runden das Buch ab.

CityTrip- die neuen Reiseführer für den individuellen Kurztrip in die schönsten Städte der Welt!

  • Die Stadt entdecken: sorgfältige Beschreibung der interessantesten Sehenswürdigkeiten, Museen und Architektur, mit nach Stadtteilen gegliederten Rundgängen
  • Auf eigene Faust: alle reisepraktischen Infos zu Anreise, Preisen, öffentliche Verkehrsmittel, Touren, Shopping, Nightlife, Events, Hilfe im Notfall ...
  • Kulinarisches: vom Nudelshop bis zum Gourmetrestaurant
  • Unterkünfte: vom preiswerten Backpacker Hostel bis zum Luxushotel für VIPs
  • Ausflüge: zu den vorgelagerten Inseln Hongkongs
  • Hintergrundartikel mit Tiefgang: Geschichte, Mentalität der Bewohner, Leben in der Stadt ...
  • Richtig ankommen: exakte Adressangaben, leicht zu finden dank GPS-genauer Stadtpläne und buchbegleitender Luftbild­ansichten unter Google Maps™

CityTripaus der Luftperspektive

Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen hier unter www.reise-know-how.de nach Erscheinen des Stadtführers speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. So können alle Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants usw. leicht am Bildschirm im hochaufgelösten Luftbild betrachtet werden. Zusätzlich werden die GPS-Daten dieser Orte zum Download bereitgestellt.

Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden:
  Cover außen
  Cover innen vorn
  Cover innen hinten
  Inhaltsverzeichnis, Impressum
  Beispielseiten / Demo
  Faltplan
  GPS-Daten (.gpx-Datei)

Praktische Reisetipps aus dem Buch

Praktische Reisetipps aus dem Buch 

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Praktische Reisetipps

An- und Rückreise (siehe Reiseführer S. 96)

Flugbuchung

Direktverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum nach HongKong bestehen von Frankfurt mit Cathay Pacific (Heimatgesellschaft HongKongs) und Lufthansa, von München mit Lufthansa, von Zürich mit Swiss. Diese Nonstop-Flüge haben die Flugzeiten auf ca. 11 Stunden (Cathay, Lufthansa, Swiss) verkürzt.

Daneben gibt es interessante Umsteigeverbindungen von vielen Flughäfen in D/A/CH mit den unterschiedlichsten Gesellschaften oft auch im Zusammenspiel mit deren Heimatflughafen in Asien. So könnte man Frankfurt – Peking – HongKong und zurück oder auch Frankfurt – Dubai – HongKong oder ähnliche Kombinationen zu günstigen Preisen bekommen. Die Flugdauer ist jedoch dementsprechend länger.

Agenturen wollen nur verdienen, am besten sucht man sich selbst den günstigsten Flug, bei Drucklegung ab 500 €. Gute Internetadressen sind:

µ www.expedia.de,

µ http://traveloverland-25.direct-res.de (Onlinevermittler) sowie

µ www.de.kayak.com (Flugpreisvergleichs-Suchmaschine).

Am niedrigsten sind die Flugpreise für Flüge nach Ostern bis Ende Juni.

Spätbucher könne sich bei den folgenden Last-Minute-Spezialisten informieren:

µ L’Tur, www.ltur.com, (D)-Tel. (01805) 212 121 (0,12 €/Min.), (A)-Tel. (0820) 600800 (0,12 €/Min.), (CH)-Tel. (0848) 808088 (0,12 SFr./Min.); 140 Niederlassungen europaweit.

µ Lastminute.com, www.de.lastminute.com, (D)-Tel. (01805) 777257 (0,12 €/Min.).

µ 5 vor Flug, www.5vorflug.de, (D)-Tel. (01805) 105105 (0,12 €/Min.).

µ www.restplatzboerse.at: Schnäppchenflüge für Österreich

Check-in und Reconfirmation

Nicht vergessen: Ohne einen gültigen Reisepass kommt man nicht an Bord eines Flugzeugs nach HongKong. Bei den meisten Airlines ist heutzutage die Bestätigung des Rückflugs (reconfirmation) nicht mehr notwendig. Allerdings empfehlen alle Airlines, sich dennoch telefonisch zu erkundigen, ob sich an der Flugzeit nichts geändert hat, denn kurzfristige Änderungen der genauen Abflugzeit kommen beim zunehmenden Luftverkehr heute immer häufiger vor. Die Rufnummer kann man von Mitarbeitern der Airline bei der Ankunft, im Hotel, im Telefonbuch oder auf der Website der jeweiligen Airline erfahren.

Flughafen ChekLapKok International

Das hohe Passagieraufkommen ließ es in den 1990er-Jahren notwendig erscheinen, einen neuen Flughafen außerhalb des Zentrums zu errichten. Hierzu wurde die komplette Insel ChekLapKok an der Nordseite LanTaus eingeebnet und mit einer Mehrzweck-Schnellbahntrasse an das Zentrum HongKongs angebunden.

Nebenbei wurde dabei die bis dato längste Hängebrücke auf dem Globus von TsingYi nach MaWan errichtet, ein Super-Schnellzug zum Flughafen (s. S. 129) und eine neue MTR-Linie nach LanTau gebaut. Das milliardenschwere Gesamtprojekt wurde gegen heftige Proteste Chinas, das eine Plünderung der Stadtsäckel befürchtete, noch unter britischem Gouvernement umgesetzt.

So entstand ein gigantischer Flughafen mit einem Passagierterminal von über einem Kilometer Länge, futuristisch, praktisch, mit allen denkbaren Serviceleistungen – typisch HongKong eben.

Nach Erledigung der Einreise- und Zollformalitäten passiert man – noch im Sicherheitsbereich – die (sehr ungünstig tauschenden) Wechselstuben (einen Maestro-(EC-)Karten-Geldautomaten findet man schräg gegenüber) und den äußerst nützlichen Hotelreservierungsschalter. Letzterer ist insbesondere im Mittel- und Oberklassebereich ein echter Fundus, da hier deutlich bessere Preise angeboten werden, als wenn ein Reisender selbst in einem Hotel anfragt. Man erhält hier sofort eine schriftliche Buchungsbestätigung (gezahlt wird erst im Hotel), außerdem zeigen die Angestellten die genaue Lage des Hotels im Stadtplan und notieren die Anschrift – z.B. für Taxifahrer – in chinesischer Sprache.

Im Ankunftsbereich befindet sich auch eine Reihe von Informationsständen, an denen kostenlose Informationsbroschüren bereithängen – unbedingt mitnehmen, und sei es nur wegen der recht ordentlichen Stadtkarte. Diese Halle liegt direkt unter der Abflughalle und ist vor Passieren der Passkontrolle von der Check-in-Halle zugänglich – wichtig, wenn man am Abflugtag noch etwas verzehren möchte, da die Geschäfte unten günstiger sind als die „Boutiquen“ der Abflughalle.

Vom Flughafen in die Stadt

Taxi

Der Preis für eine Fahrt bis KowLoon liegt bei 300 bis 350 HK$, bis HK-Island bei 400 HK$.

Größere Hotels bieten einen Zubringerservice an, der überwiegend bereits vorab in Europa (Reisebüro) gebucht wird. Die Kosten von ca. 350 HK$ (KowLoon) bzw. 400 HK$ (HK-Island) sind im Reisepreis inbegriffen. Etliche Hotels stellen keinen eigenen Limousinenservice zum Flughafen ab, sondern schließen sich mit anderen Hotels zusammen, um die Gäste mit Luxusbussen vom/zum Flughafen zu befördern. Die Kosten belaufen sich auf 150–200 HK$ und sind ebenfalls im vorab zu buchenden Reisepaket enthalten.

Airport Express (AE)

Der moderne Schnellzug (6–1 Uhr) bietet die schnellste Möglichkeit, kostet aber happige 90 HK$ (KowLoon-Station) bzw. 100 HK$ (HongKong-Station) einfach, Rückfahrkarten mit vierwöchiger Gültigkeitsdauer kosten 180 bzw. 200 HK$. Ticketschalter befinden sich in der Ankunftshalle, auch die Octopus-Karte (s. S. 125) kann genutzt werden (kostet nur die Hälfte). Der AE umfasst lediglich 4 Haltepunkte: Flughafen, TsingYi (hier Umsteigen in die TungChung-MTR möglich), KowLoon-Station (Umsteigen in die TungChung-MTR möglich) und HongKong-Station (Umsteigemöglichkeit in Island-Line-MTR und TungChung-MTR). Die meisten Reisenden werden KowLoon-Station oder HongKong-Station als Ziel wählen, siehe Transfer von diesen Stationen weiter unten.

Ankunft in den AE-Stationen KowLoon und HongKong

Per Airport Express kommt man sicher am schnellsten ins Zentrum, allerdings ist man dann noch nicht am Hotel. Während die langsameren Busse etliche Hotels direkt anfahren, hängt man als Bahnreisender anscheinend an den Stationen fest. Dies bemängelten auch zahlreiche Reisende, denn es bietet keinen Vorteil bzw. ist schlicht zu teuer, erst den AE zu einer der Stationen zu nehmen, um dann per Taxi zum Hotel zu kommen – da könne man auch gleich ab Flughafen per Bus oder gar Taxi (z. B. 4 Personen à 80 HK$) direkt zur Unterkunft fahren.

Die Verantwortlichen senkten daher die AE-Preise und führten zudem Zubringerbusse von den Stationen zu diversen Hotels ein. Die beiden Linien auf HongKong (H1 und H2) als auch die sechs Linien auf KowLoon (K1–6) sind für AE-Fahrer kostenlos. Diese Busse fahren alle 10–20 Minuten, die Zubringerlinien im Einzelnen:

µ H1: Island Shangri La, Conrad International, JW Mariott, Furama Hotel

µ H2: Wharney Hotel, Century HongKong, Renaissance Harbour View, Grand Hyatt

µ K1: Jordan Station (d.h. auf der Hinfahrt Austin Rd. nahe MTR-Station „Jordan“, auf der Rückfahrt Jordan Rd. kurz vor der Ecke Nathan Rd.), KCR-Station HungHom

µ K2: Prince, Marco Polo, HongKong- Hotel, Sheraton

µ K3: KowLoon-Hotel, Hyatt Regency, Great Eagle, Royal Pacific/China Ferry Terminal

µ K4: New World Renaissance, Regal KowLoon, Grand Stanford Harbour View, KowLoon Shangri La

µ K5: Holiday Inn Golden Mile, Park, Miramar, Windsor, BP Intl.

µ K6: Eaton HongKong, Pearl Garden, Majestic

Es werden also hauptsächlich die großen Hotels angefahren, wer dort nicht wohnt, muss in etwa wissen, welches der genannten in der Nähe der eigenen Unterkunft liegt. Während die Beschilderung zu MTR und Bussen in der HongKong-Station gut ist, bleiben die kostenlosen Zubringerbusse dem Ankömmling an der KowLoon-Station zunächst verborgen. Vom AE kommend muss man um die Airline-Check-in-Schalter herum in die Haupthalle gehen, dort Ausgang B nehmen.

Auch für die Rückfahrt zum Flughafen wurde der Komfort um einen wichtigen Punkt ergänzt, den AE-Check-in (geöffnet tgl. 5.30–23 Uhr): AE-Nutzer haben nun die Möglichkeit, an den AE-Stationen KowLoon und HongKong am Tag der Abreise bis spätestens 90 Minuten vor dem Abflug einzuchecken, und zwar für alle Fluggesellschaften, aber exklusiv für AE-Fahrer. (Octopus-Nutzern wird der Fahrpreis direkt beim Einchecken abgebucht, ansonsten muss ein AE-Ticket vorgelegt werden.) Das ist sehr nützlich, um sein Gepäck frühzeitig „loszuwerden“ und einen guten Platz zu sichern. AE-Nutzer können dann zeitlich recht knapp vor dem Flug zum Flughafen fahren.

Airport-Busse

Die Flughafen-Buslinien wurden zur deutlichen Abgrenzung von den regulären Stadtbussen mit einem Buchstaben gekennzeichnet, „A“ steht für tagsüber (6–24 Uhr) verkehrende und „N“ für Nachtbusse (0–5 Uhr). Die Fahrtzeit beträgt je nach Verkehrsdichte und Ziel 60 bis 90 Minuten, die Preise liegen zwischen 13 und 40 HK$. Dabei kann man unter anderem entweder direkt per Bus A21 nach KowLoon (Nathan Rd.) oder per S-1 nach TungChung (MTR-Station) fahren und dort in die MTR wechseln. Auch viele andere Routen in alle Winkel der SAR HongKong werden bedient, wobei oft die größeren Hotels als Haltestelle gewählt wurden. Hier die wichtigsten Verbindungen ab Ankunftsterminal:

µ A11: Airport – Tunnel – Connaught Rd. – Queensway – Hennessey Rd. – Electric Rd. – North Point Ferry Pier, zurück über Kings Rd./Gloucester Rd., alle 15–30 Min., 40 HK$

µ A12: Airport – Tunnel – nonstop bis Java Rd. (North Point) – Kings Rd. – MTR Tai­koo – Sai Wan Ho – Chai Wan – Siu Sai Wan, zurück ab North Point nonstop, alle 20–30 Minuten, 45 HK$

µ A21: Airport – Nathan Rd. – Salisbury Rd. – HungHom KCR-Station und zurück, alle 10– 15 Minuten, 33 HK$, wichtigster Bus für Traveller, hält u. a. an den ChungKing Mansions (s. S. 116)

µ A22: Airport – Jordan Rd. – Chatham Rd. – Prince Edward Rd. – MTR KowLoon Bay – MTR Lam Tin, alle 15–20 Minuten, 39 HK$

µ 41: ShaTin (New Territories), alle 20 Minuten, 20 HK$

µ A35: MuiWo (LanTau), alle 30 Minuten, 14 HK$ (So. 23 HK$)

Barrierefreies Reisen (siehe Reiseführer S. 100)

Asien im Allgemeinen und die Metropolen Südchinas im Besonderen sind nicht unbedingt behindertenfreundlich gestaltet. Betroffen sind vor allem Rollstuhlfahrer, für die nur wenige Gebäude leicht zugänglich sind.

HongKong, das schon wegen seiner Menschenmengen im Zentrum auf den ersten Blick große Schwierigkeiten zu bereiten scheint, bietet allerdings eine Reihe von Möglichkeiten und Serviceleistungen an, die Behinderten auf der Reise einen Aufenthalt in HongKong zumindest nicht generell unmöglich machen. So ist der Flughafen mit Behinderten-WCs, Liften und speziellen Informationstelefonen (englisch-, chinesisch- und japanischsprachig) für Behinderte ausgestattet, alle Punkte im und um den Flughafen sind rollstuhlfähig.

Der Transport in HongKong mit öffentlichen bzw. privaten Verkehrsmitteln gestaltet sich unterschiedlich: Während die öffentlichen Busse in aller Regel nicht rollstuhlfähig sind, bietet Rehabus (Tel. 28178154) in behindertengerechten Minibussen zumindest die Möglichkeit, die gängigsten Routen zu nutzen. Die KowLoon-Kanton Railway (Ex-KCR, heute „East-Rail“, Tel. 26027799) ist mit den Zügen und Stationen (Ausnahme: „Racecourse“) absolut behindertengerecht mit Fahrstühlen, Rampen und gekennzeichneten Sitzen versehen, Gleiches gilt für den in den New Territories operierenden Light Rail Transit (Tel. 24687788). Unzugänglich sind dagegen die Tram (Victoria) und meist auch die MTR-Metro. Bei der HongKong und KowLoon verbindenden Star Ferry ist zumindest das lower deck gut zugänglich (Informationen unter Tel. 23662576).

Eine umfassende Übersicht über die Nutzbarkeit der Verkehrsmittel für Behinderte bietet der „Transport ­Guide for Disabled Travellers“, welcher beim Transport Department erhältlich ist (41 St., Immigration Tower, Gloucester Road, WanChai, HongKong).

Zu wichtigen Institutionen wie Banken, Kinos, Hotels, Restaurants, Konsulaten, Museen, Tempeln, Sportmöglichkeiten usw. gibt der HKTB die kostenlose Broschüre „Access Guide for Disabled Visitors“ (in englischer Sprache) heraus, die schon vorab bei den Informationsstellen in Europa (s. S. 107) angefordert werden kann.

Bekleidung und Ausrüstung (siehe Reiseführer S. 101)

Zunächst sei darauf hingewiesen, dass man auch im Hochsommer eine leichte Jacke, Sweatshirt o. Ä. mitführen sollte, da man sich sehr häufig in klimatisierten Räumen aufhält (in Einkaufsarkaden, im Bus, in der U-Bahn usw.). Bequeme Schuhe sind eigentlich das wichtigste mitzubringende Bekleidungsstück, da Größen ab 44 selten erhältlich sind. Außerdem ist man in Südchina oftmals viel zu Fuß unterwegs, sodass das passende Schuhwerk ein absolutes Muss ist. Prinzipiell kann man natürlich auch vor Ort Schuhe kaufen, der Schwerpunkt liegt aber häufig auf elegantem Schuhwerk, strapazierfähige Allzweck- oder Turnschuhe sind dagegen selten in großen Größen zu haben.

Der „normale“ Tourist kleidet sich in den Städten etwa so, wie er es auch zu Hause tun würde: in den warmen Sommermonaten leichte und bequeme Kleidung, in den kühleren Monaten (Klima s. S. ?) zusätzlich mit einer leichten Jacke und Regenschutz. Dennoch braucht niemand mit mehr als dem Notwendigsten nach HongKong einzureisen – gute und sehr günstige Kleidung vom T-Shirt bis zum Maßanzug kann problemlos vor Ort erworben werden. Lediglich Hosen kann man nicht unbedingt direkt von der Stange kaufen, da aus hygienischen Gründen generell ein Anprobierverbot besteht.

Für Geschäftsleute besteht beinahe ausnahmslos Krawatten- und Anzugzwang für Herren beziehungsweise Kleid- oder Kostümpflicht für Damen. Nahezu jeder, der irgendwo im Geschäftswesen oder in Büros tätig ist, kleidet sich elegant und weltmännisch. Dies wird trotz der großen Hitze auch vom ausländischen Geschäftspartner erwartet. Zwar hält man sich überwiegend in gekühlten Gebäuden auf, doch genügen schon wenige Minuten in der subtropischen Sonne unter freiem Himmel, zum Beispiel beim Warten auf ein Taxi, um den Anzug zur Sauna werden zu lassen.

Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 101)

Wird in HongKong der Reisepass oder Personalausweis gestohlen, muss man dies bei der örtlichen Polizei (s. S. 110) melden. Darüber hinaus sollte man sich an die nächste diplomatische Auslandsvertretung seines Landes wenden, damit man einen Ersatz-Reiseausweis zur Rückkehr ausgestellt bekommt – ohne einen solchen kommt man nicht an Bord eines Flugzeuges!

Auch in dringenden Notfällen, z. B. medizinischer oder rechtlicher Art, Vermisstensuche, Hilfe bei Todesfällen, Häftlingsbetreuung o. Ä. sind die folgenden Konsulate bemüht, vermittelnd zu helfen:

i133 [D10] Consulate General of Germany – HongKong, 21st Floor, United Centre, 95 Queensway, Central, Tel. 21058777 oder 21058788

i134 [C10] Consulate General of Austria – HongKong, 2201 Chinachem Tower, 34–37 Connaught Road, Central, Tel. 252280-86, -87, -88 oder -89

i135 [E10] Consulate General of Switzerland – HongKong, Suite 6206-07, Central Plaza, 18 Harbour Road, WanChai, Tel. 252271-47 oder -48

Ein- und Ausreise­bestimmungen (siehe Reiseführer S. 102)

Westeuropäer können sich visafrei bis zu 90 Tagen in der SAR HongKong, China aufhalten (gilt auch für Macau). Nur bei geplantem längerem Aufenthalt (Arbeit, Studium) ist ein Arbeitsvisum notwendig, das bei der Einwanderungsbehörde (Immigration Department), 7 Gloucester Rd., WanChai Tower, 2. St., WanChai (Tel. 28246111) in HongKong oder vorab bei der zuständigen Botschaft der Volksrepublik China beantragt werden kann.

µ Deutschland: Brückenstr. 10, 10179 Berlin, Tel. (030) 27588572, Fax 27588519, www.china-botschaft.de. Auch die Generalkonsulate in Frankfurt/M., Hamburg und München stellen Visa aus (siehe Internetseite).

µ Österreich: Metternichgasse 4, 1030 Wien, Tel. (01) 7103648, Fax 7103770, www.chinaembassy.at

µ Schweiz: Kalcheggweg 10, 3006 Bern, Tel. (031) 3514593, Fax 3518256, www.china-embassy.ch. Auch das Generalkonsulat in Zürich stellt Visa aus.

Noch vor der Einreise wird (z. B. an Bord der Flugzeuge) ein Ein-/Ausreiseformular ausgegeben, das bei der Passkontrolle in HongKong ausgefüllt vorzulegen ist. Ein Durchschlag verbleibt beim Einreisenden und muss bei der Ausreise abgegeben werden, daher gut aufbewahren! Neu ist derzeit wegen SARS ein zusätzliches Gesundheitsformular, das aber nicht immer verlangt wird.

Zoll

Die Zollformalitäten beschränken sich meist auf Stichproben. Zollfrei eingeführt werden dürfen 200 Zigaretten (oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak), ein Liter Wein und alle Artikel des persönlichen Bedarfs in vernünftigen Mengen. Elfenbein, obgleich in HongKong vielfach käuflich erwerbbar, unterliegt einer strengen Ausfuhrkontrolle wie auch einem Einfuhrverbot in die meisten europäischen Staaten.

Schusswaffen sind zwar nicht verboten, müssen aber deklariert und bei der Einreise in Verwahrung gegeben werden. Devisen und HK$ sind in unbegrenzter Höhe ein- und ausführbar.

Rückeinreise nach Europa

Bei der Rückeinreise in ein EU-Land sind folgende Waren für den privaten Gebrauch abgabenfrei einführbar: für über 17-Jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 Liter Spirituosen (über 22 Vol.-%) oder 2 Liter Alkoholisches (bis 22 Vol.-%) oder 2 Liter Schaum-, Likörwein bzw. Wein, für über 15-Jährige außerdem 500 g Kaffee (und in Österreich 100 g Tee). Darüber hinaus pro Person 50 g Parfüm und 0,25 l Eau de Toilette sowie neu angeschaffte Privatwaren bis zu einer Freigrenze von 175 €.

Bei der Rückeinreise in die Schweiz dürfen pro Person 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Pfeifentabak sowie 2 Liter (bis 15 ­Vol.-%) und 1 Liter (über 15 Vol.-%) an Alkohol und auch neuangeschaffte Privatwaren bis zu einer Freigrenze von 300 CHF eingeführt werden. Nähere Informationen:

µ Deutschland: www.zoll.de oder Zoll- Infocenter, Tel. (069) 469976-00

µ Österreich: www.bmf.gv.at oder Zollamt Villach, Tel. (04242) 33233

µ Schweiz: www.zoll. admin.ch oder Zollkreisdirektion in Basel, Tel. (061) 2871111

Elektrizität (siehe Reiseführer S. 103)

Die elektrische Spannung beträgt in Kanton, HongKong und Macau durchgehend 220 V bei 50 Hz, entspricht also in etwa dem europäischen System, Spannungsadapter sind daher nicht notwendig. Die Steckdosen sind in HongKong und Macau mit drei runden Löchern versehen – Hotels verfügen über Adapter, ansonsten hilft ein „Weltstecker“ (in Bau-/Elektromärkten erhältlich).

Film und Foto (siehe Reiseführer S. 103)

HongKong bietet alles in etwa auf europäischem Preisniveau, auch die heute nicht mehr so gefragten Diafilme (Kodak oder Fuji). Es ist daher unnötig, aus Europa übermäßig viel Filmmaterial mitzubringen, vor allem dann, wenn man seine Filme mehrfach durch die Röntgengeräte der Flughäfen laufen lassen muss. Gleiches gilt für Digitalspeicher, die in HongKongs Zentrum überall erhältlich sind.

Prinzipiell kann man getrost alles fotografieren, es gibt nur wenige Foto­grafierverbote, diese sind jeweils deutlich kenntlich gemacht. Selbstverständlich gibt es Grenzen des Anstands, die jeder selbst kennen muss: Bettler, Betende, Liebespärchen usw. lichtet man auch in Europa nicht einfach so ab. Vor allem Mönche, aber auch Wahrsager sollte man vorher fragen. In Tempeln ist das Fotografieren bis auf wenige Ausnahmen generell gestattet, sofern die Betenden nicht gestört werden.

Zu den obligatorischen Motiven HongKongs gehört sicherlich eine Nachtaufnahme der beleuchteten Skyline, entweder vom Peak oder von der Uferpromenade in KowLoon aus – Stativ nicht vergessen!

Geldfragen (siehe Reiseführer S. 104)

Der HongKong-Dollar (HK$) ist auch nach dem 1. Juli 1997, dem Datum der Rückübereignung HongKongs an China, die offizielle Währung der SAR HongKong geblieben, lediglich alle Münzen mit dem Portrait von Königin Elisabeth II. wurden ersetzt. Ein HongKong-Dollar ist in 100 Cent unterteilt. Im Umlauf sind Scheine zu 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 HK$, Münzen zu 5, 2 und 1 HK$ und zu 50, 20 und 10 Cent. Der HongKong-Dollar ist frei konvertierbar und kann in unbegrenzter Höhe ein- und ausgeführt werden.

Der HK-Dollar wurde schon während der Kolonialzeit in einem engen Korridor an den US-Dollar gekoppelt und blieb daher stets stabil. Grundsätzlich bedeutet ein Anstieg des US$ gegenüber den europäischen Währungen automatisch eine Verteuerung der Reisekosten.

Im Dezember 2009 lagen die Umrechnungskurse bei:

µ 1 € = 11,68 HK$, 1 HK$ = 0,84 €

µ 1 CHF = 7,58 HK$, 1 HK$ = 0,13 CHF

µ Tagesaktuelle Wechselkurse findet man im Internet unter www.oanda.com („FXConverter“).

In den meisten Hotels, Restaurants und Geschäften kann mit gängigen Kreditkarten (American Express, Diners Club, Master- bzw. Eurocard, Visa) bezahlt werden. Sehr praktisch sind die EC- bzw. Maestro-Automaten (auch Deutsch in der Sprachauswahl) an den Banken, wo mit EC-/Maestro-Karte und PIN-Code je nach Bank bis zu 300 € pro Transaktion abgehoben werden können. Die Bar­abhebung per Maestro-Karte ist die preiswerteste Art der Geldbeschaffung. Je nach Hausbank wird dafür pro Abhebung eine Gebühr von 3 bis 4 € bzw. 5 bis 6 CHF berechnet, sodass man gut fährt, wenn man den jeweiligen Höchstbetrag aus dem Automaten zieht. In großen Supermarktketten kann direkt mit der EC-Karte gezahlt werden, was sich nur bei hohen Beträgen lohnt.

Von Barabhebungen per Kreditkarte ist abzuraten, weil dabei bis zu 5,5 % an Gebühren anfallen. Für das bargeldlose Zahlen wiederum berechnet der Kreditkartenaussteller nur eine Gebühr für den Auslandseinsatz in Höhe von 1 bis 2 %.

Für das Einlösen von Reiseschecks berechnen die Banken vor Ort eine Gebühr von 30 bis 50 HK$ pro Scheck.

Bargeldumtausch ist sowohl bei Banken als auch bei den im Zentrum überall vertretenen sogenannten money changern („Geldwechslern“) möglich. Tipp: Die Geldwechsler in KowLoon sind teilweise Halsabschneider! Gute Bargeldkurse bekommt man zuverlässig in den Chunking Mansions (s. S. 116) bei den Indern im Erdgeschoss sowie bei der Mini-Wechselstube im ShunTak Center (Macau Ferry Pier, Abfahrtsetage, ganz hinten rechts in der Ecke).

Banken sind Mo.–Fr. 9–16.30 Uhr, Sa. 9–12.30 Uhr geöffnet. Die größten chinesischen Banken sind die Bank of China oder die WingLung Bank, weitere wichtige Kredithäuser sind:

µ American Express, 35. St., One Pacific Place, 88 Queensway, Central, Tel. 28440688

µ Credit Suisse, 23. St., Three Exchange Square, Central, Tel. 28414800

µ Creditanstalt (Österreich), 28. St., Three Exchange Square, Central, Tel. 28683111

µ Deutsche Bank, New World Tower, 9 Queens Rd., Central, Tel. 2843040

Kosten

Die Tatsache, dass das Pro-Kopf-Einkommen in HongKong längst das westeuropäische Niveau erreicht hat, schlägt sich auch auf die Reisekosten nieder. Längst vorbei sind jene kronkolonialen Zeiten, während derer man sich mit ein paar US$ pro Tag durchschlagen konnte, HongKong ist beileibe kein Billigziel!

Der größte Brocken (vom Flugpreis abgesehen) ist die Unterkunft, Verpflegung und öffentliche Verkehrsmittel sind dagegen preiswert. Der alleinreisende Individualtourist muss – bei einfachster Übernachtung in Schlafsälen und einfacher Verpflegung – mit mind. 350 HK$ pro Tag rechnen. Zu zweit und bei Übernachtung im einfachen Doppelzimmer sind rund 300 HK$ pro Person anzusetzen. Wer will, kann aber auch problemlos 5000 HK$ und mehr pro Tag in HongKong lassen.

Gesundheitsvorsorge und Hygiene (siehe Reiseführer S. 106)

Zur Einreise nach HongKong sind keinerlei Impfungen vorgeschrieben, zu empfehlen sind die üblichen Tetanus-, Diphtherie und Hepatitis-Schutzimpfungen. Der Gesundheits- und Hygienestandard in HongKong ist ausgesprochen hoch, was sich durch den zunehmenden Wohlstand und die Schwerpunktverlagerung vom Produktions- auf den Dienstleistungsbereich erklärt. HongKong ist auch auf diesem Sektor nicht mit Restchina gleichzusetzen. Auch das Leitungswasser ist völlig in Ordnung, sollte aber dennoch sicherheitshalber nur abgekocht getrunken werden. Speisen und Getränke von Garküchen und Straßenständen können ebenfalls gefahrlos genossen werden, Gleiches gilt für Obst oder Gemüse von den Märkten.

Informations­quellen (siehe Reiseführer S. 106)

Offizielles Fremdenverkehrsamt

Das offizielle HongKong Tourism Board (HKTB), www.discoverhongkong.com und www.fac.de (als speziell deutschsprachige Fassung) ist vor Ort mit vier Büros vertreten, die alle zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet sind. Zur gleichen Zeit gibt es unter Tel. 25081234 eine mehrsprachige Informationshotline. Die Büros sind nützlich bei Fragen aller Art, auch als Buchungsbüro für Stadtrundfahrten.

Neben einer Fülle von kostenlosen Prospekten und einfachen Stadtplänen werden Detailkarten und Souvenirs verkauft. Ein Touchscreen mit Zugang zur Website steht bei allen Büros (außer Fährterminal) rund um die Uhr zur Verfügung.

i136 [D11] HKTB, HongKong International Airport. Längere Öffnungszeiten (7–23 Uhr), mit zahlreichen Veranstaltungshinweisen, Pauschalreisetipps, virtuellen Touren und vielem mehr – sehr informativ für den Einstieg und die Reisevorbereitung.

i137 [F10] HKTB, Hong Kong Island, Causeway Bay, MTR-Station Exit F, tgl. 8–20 Uhr

i138 [E10] HKTB, Convention & Exhi­bition Centre (EG), tgl. 8–18 Uhr, Tel. 25081234

i139 [D8] HKTB, KowLoon Star-Ferry- Terminal, TsimShaTsui, tgl. 8–20 Uhr

i140 HKTB, LoWu Bahnhof (Grenze zu ShenZhen), tgl. 8–18 Uhr

Das Büro des HongKong Tourism Board für den deutschsprachigen Raum befindet sich in Frankfurt:

µ HongKong Tourism Board, Humboldtstr. 94, D-60318 Frankfurt, Tel. (069) 9591290, Fax 5978050, frawwo@hktb.com

Kartenmaterial

Wer spezielle Detailkarten sucht, der wende sich an das HongKong Information Services Department (14. St., Murray Bldg., Garden Rd., schräg gegenüber St. John’s Cathedral, www.isd.gov.hk). Hier erhält man alle erdenklichen Karten bis zum Maßstab 1 : 25.000 über HongKong (50 HK$/St.).

Die beste Publikation, die man nur vor Ort bekommt (führen praktisch alle Buchläden), ist das jährlich neu aufgelegte HongKong Guidebook für rund 100 HK$ in zwei Bänden. Das Guidebook umfasst einen Straßenatlas (englisch und chinesisch) und ein Verkehrsmittelfahrplanhandbuch.

Zeitungen

Die für den Touristen wichtigsten englischsprachigen Tageszeitungen, die über Weltgeschehen, lokale Veranstaltungen, Programme und Wetter informieren, sind die South China Morning Post und HK-Standard. Hinzu kommen verschiedene internationale Zeitungen wie die International Herald Tribune oder das Asian Wall Street Journal.

Zu den bekanntesten Wochenzeitschriften, die in HongKong erhältlich sind, zählen Asiaweek, Newsweek, Far Eastern Economic Review sowie das 14-tägig erscheinende kostenlose HongKong Magazine (http://hk-magazine.com) mit etlichen Hinweisen zu kulturellen Veranstaltungen, Konzerten, Shows, Sport usw.

Internetzugang unterwegs

Für den Mailabruf/Internetzugang vor Ort scheint außerhalb der eigenen Unterkunft (nahezu jedes Hotel bietet eine Internetecke o. Ä.) derzeit die Kette Pacific Coffee Company die optimale zu sein: Sie verfügt über etliche Filialen mit einem oder mehreren Terminals. Für den Zugriff wird lediglich erwünscht, dass man eine Tasse Kaffee bestellt. Günstig gelegene Cafés der Kette findet man in Admiralty (Queensway Plaza), Causeway Bay (Times Square L2), Central (IFC /X2, Bank of America, Citibank Plaza), Peak, KowLoon Tong (Festival Walk), LanTau (Discovery Bay), Quarry Bay (Dorset House, Devon House), Taikoo Shing und Wan Chai (nahe der Fähre).

HongKong verfügt über zigtausend WLAN-Hotspots, die meisten sind allerdings kostenpflichtig. Zentral gelegene kostenlose Hotspots findet man u. a. im YMCA (s. S. 123) und im HongKong Arts Centre (s. S. 35).

HongKong im Internet

Im Zeitalter der weltweiten Vernetzung findet der Reiselustige auch im Internet ein recht umfassendes Angebot an Informationen aller Art zu Billigflügen, kompletten Reisearrangements, Reportagen und Berichten über das Zielland, Last-Minute-Offerten usw.

µ www.discoverhongkong.com/german: Die offizielle Webseite der Tourismusbehörde besticht durch zahlreiche Detailinformationen zu allen Themenbereichen, Terminhinweisen und auch Reiseangeboten.

µ www.fac.de: Auf dieser Site findet man die offizielle Seite des Fremdenverkehrsamts der Volksrepublik China zur Vorbereitung auf gegebenenfalls grenzüberschreitende Besuche.

µ www.info.gov.hk: Die recht informativ aufgemachte HongKong-Site bietet umfangreiche Hintergrundinformationen, Geschichten, Tipps und Anekdoten für eine gelungene HongKong-Tour – übrigens auch mit Hinweisen für Ausflüge nach China.

µ www.scmp.com: Die renommierte lokale Tageszeitung South China Morning Post stellt eine interessante Homepage mit aktuellen lokalpolitischen und kulturellen Informationen zur Verfügung.

µ Das elektronische Magazin China News Digest (Zugang per E-Mail an: HongKong Internet Gateway Services, aaron@hk.net) liefert ständig aktualisierte Nachrichten und Neuigkeiten aller Art über China und HongKong.

Maße und Gewichte (siehe Reiseführer S. 109)

In HongKong wird wie in der Volksrepublik China das internationale metrische System bei allen Maß- und Gewichtseinheiten verwendet. Auf einigen Straßenmärkten, in alten chinesischen Geschäften (Gewürz- und Medizinläden) und in Juwelierläden finden dagegen weiterhin alte chinesische Gewichtseinheiten Anwendung. Gold wird in Tael (37,5 g), Gewürze und Medikamente in Loong (ebenfalls 37,5 g), Obst und Gemüse schließlich in Chin (600 g) abgewogen.

Medizinische Versorgung (siehe Reiseführer S. 109)

Wer ernsthaft erkrankt, ist in den Krankenhäusern der Stadt gut aufgehoben. Es empfiehlt sich vor Reiseantritt der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung (s. u.), da alle Leistungen vor Ort in bar zu entrichten sind. Die öffentlichen Spitäler sind deutlich günstiger als Privatkliniken, doch ehe man im Krankheitsfall ein Krankenhaus aufsucht, sollte man entweder mit dem Hotelarzt (in den meisten großen Hotels vorhanden) oder mit der kostenlosen ambulanten Krankenbehandlung des St. John’s Hospital (Tel. HK-Island 25766555, KowLoon Tel. 27135555, New Territories und Inseln Tel. 26392555) Kontakt aufnehmen.

Öffentliche Krankenhäuser sind unter anderem:

+141 Prince of Wales Hospital, 30 Ngan­Shing St., ShaTin, New Territories, Tel. 26362211

+142 Queen Mary Hospital, PokFuLam Rd., HK-Island, Tel. 28554111

+143 [E5] Queen Elisabeth Hospital, Wylie Rd., YauMaTei, KowLoon, Tel. 27102111

Eine Auswahl guter Privatkliniken:

+144 [B10] HongKong Central Hospital, 1 B Lower Albert Rd., Central, Tel. 25223141

+145 [G10] St. Paul’s Hospital, 2 Eastern Hospital Rd., Causeway Bay, Tel. 28906008

Auslands­krankenversicherung

Die Kosten für eine Behandlung in HongKong, Macau oder China werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland und Österreich nicht übernommen, daher ist der Abschluss einer privaten Auslandskrankenversicherung unverzichtbar. Diese sind z. B. in Deutschland ab 5–10 € pro Jahr sehr günstig. Bei Abschluss der Versicherung – die es mit bis zu einem Jahr Gültigkeit gibt – sollte auf einige Punkte geachtet werden. Zunächst sollte ein Vollschutz ohne Summenbeschränkung bestehen, im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls sollte auch der Rücktransport übernommen werden. Wichtig ist, dass im Krankheitsfall der Versicherungsschutz über die vorher festgelegte Zeit hinaus automatisch verlängert wird, wenn die Rückreise nicht möglich ist.

Schweizer sollten bei ihrer Krankenversicherungsgesellschaft nachfragen, ob die Auslandsdeckung auch für HongKong, Macau oder China inbegriffen ist. Sofern man keine Auslandsdeckung hat, kann man sich kostenlos bei Soliswiss über mögliche Krankenversicherer informieren.

µ Soliswiss, Gutenbergstr. 6, 3011 Bern, Tel. 031 3810 494, info@soliswiss.ch, www.soliswiss.ch

Wichtig: Zur Erstattung der Kosten benötigt man ausführliche Quittungen (mit Datum, Namen, Bericht über Art und Umfang der Behandlung, Kosten der Behandlung und Medikamente)!

Notfälle und Sicherheit (siehe Reiseführer S. 110)

In einer großen Metropole wie HongKong gibt es natürlich auch Kriminalität und es versteht sich von selbst, dass am Flughafen und an den Häfen das Gepäck nie aus den Augen gelassen werden darf. Nichtsdestotrotz ist HongKong eine außerordentlich sichere Reisedestination, wenn man die übliche Vorsicht vor Taschendieben usw. walten lässt.

Ein Brustbeutel oder Geldgurt für Dokumente und Bargeld verringert das Risiko des Taschendiebstahls. Wer im Schlafsaal wohnt, wird eher von abgebrannten westlichen Reisenden denn von einheimischen Chinesen bestohlen. Offener Straßenraub kommt dagegen äußerst sporadisch vor. Erfreulicherweise werden alleinreisende Frauen höchst selten belästigt.

Polizei und Notruf

µ Notruf: Tel. 999. Hier werden auch (ernste) touristische Beschwerden wie falsche Abrechnungen, überzogene Taxirechnungen usw. entgegengenommen.

X146 [D10] Central Police Station, 3 Arsenal Street, WanChai, Tel. 28607805 bzw. für KowLoon:

X147 [E6] Central Police Station, 213 Nathan Rd., Tel. 27317218, www.police.gov.hk

Kartenverlust

Bei Verlust oder Diebstahl der Kredit- oder Maestro-(EC-)Karte sollte man diese umgehend sperren lassen. Für deutsche Maestro-(EC-) und Kreditkarten gibt es die einheitliche Sperrnummer 0049 116116, im Ausland 0049 30 40504050. Es empfiehlt sich, vor der Reise (von einem erhaltenen Merkblatt bzw. der Kartenrückseite) die individuelle Karten-Sperrnummer zu notieren.

Da es für österreichische und Schweizer Karten keine zentrale Sperrnummer gibt, sollten sich deren Inhaber nach einer aktuell gültigen Notrufnummer ihres jeweiligen Kreditkartenanbieters erkundigen.

Verlust von Reiseschecks

Nur wenn man den Kaufbeleg mit den Seriennummern der Reiseschecks und einen entsprechenden Polizeibericht vorlegen kann, wird der Geldbetrag von einer größeren Bank vor Ort binnen 24 Stunden zurückerstattet. Also muss der Verlust oder Diebstahl bei der örtlichen Polizei und auch bei American Express bzw. Travelex/Thomas Cook gemeldet werden. Die Rufnummer Ihres Reiselandes steht auf der Notrufkarte, die den Reiseschecks beiliegt.

Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 111)

Banken und Behörden sind Montag bis Freitag 9–16.30 Uhr, Banken auch an Samstagen 9–12.30 Uhr geöffnet. Für Kaufhäuser und Geschäfte gelten keine festgesetzten Öffnungszeiten, auch Museen legen ihre Öffnungszeiten individuell fest.

Post (siehe Reiseführer S. 111)

Das Porto für Postkarten und Aerogramme nach Europa beträgt 3,20 HK$, für Briefe 5,50 HK$ (Luftpost, bis 30 g), für Päckchen (Seeweg, bis 2 kg) 58 HK$. Die HongKonger Post arbeitet effektiv und schnell (3–4 Tage für Post nach Europa).

Post kann von allen Postämtern HongKongs (geöffnet Mo.–Sa. 8–18 Uhr) abgeschickt werden, die Hauptpost liegt auf HongKong-Island neben der Star Ferry. Hier befindet sich auch ein „poste restante“-Schalter für postlagernde Sendungen, ein Reisepass oder Ausweis ist bei der Abholung vorzulegen. „(NAME), POSTE RES­TANTE, GPO, HongKong-Island“ genügt als Anschrift.

Sprache (siehe Reiseführer S. 111)

Kantonesisch, Mandarin und Englisch sind die drei offiziellen Sprachen der ehemaligen Kronkolonie. Mit Englisch kommt der Tourist ausgezeichnet über die Runden, die HongKong-Chinesen, von älteren Bewohnern der New Territories und der Inseln einmal abgesehen, sprechen besser Englisch als die meisten (Festlands-)Europäer.

Seit dem 1.7.1997 nimmt Mandarin (Hochchinesisch), die Amtssprache der Volksrepublik China, einen erhöhten Stellenwert ein. Dies wird langfristig auf Kosten der Englisch­ausbildung gehen, schon vor der Übergabe der ehemaligen Kronkolonie wurde Englisch als Schulsprache stark eingeschränkt. Dies bedeutet, dass die zukünftige Generation weit schlechter Englisch sprechen wird und HongKong sich selbst in touristischer und wirtschaftlicher Hinsicht eines großen Vorteils beraubt. Spürbar dürfte diese Entwicklung allerdings erst in 10 Jahren werden.

Stadttouren (siehe Reiseführer S. 111)

Der HongKong Tourism Board (HKTB, s. S. 107) fungiert neben seiner Aufgabe als Informationsstelle auch als zentrale Buchungsstelle für Stadtrundfahrten, Ausflüge und Touren aller Art. Auch bei vielen Hotels sowie natürlich den Veranstaltern selbst kann gebucht werden, da aber bei dem HKTB alle Angebote vorliegen, empfiehlt es sich, der Einfachheit halber hier zu buchen.

Der HKTB bietet insgesamt über 30 unterschiedliche Touren an, von der Hafenrundfahrt über geführte Wanderungen bis hin zu kulinarischen oder Einkaufstouren. Zu den besonders beliebten gehören die 90-minütige „Harbour Night Cruise“ (abendliche Bootsrundfahrt) für 290 HK$ inkl. Getränke oder die empfehlenswerte „KowLoon behind the Scenes“-Tour (traditioneller Tee, Jademarkt, TinHau-Tempel, DimSum-Mittagessen und DimSum-Minikochkurs) für 640 HK$. Eine Übersicht bietet die Internetseite

µ www.discoverhongkong.com (unter Stichpunkt „Touring“).

Telefonieren (siehe Reiseführer S. 112)

Allgemeines

Nach Europa kann auch von öffentlichen Fernsprechern direkt telefoniert werden, die Minute kostet etwa 15 HK$. Öffentliche Fernsprecher können nur noch selten mit Münzen, meist aber mit Telefonkarten zu 50, 100 und 250 HK$ (erhältlich in 7/11-Supermärkten oder „HK-Telecom“-Filialen), teilweise auch per Octopus-Karte (s. S. 125) betrieben werden. Innerhalb HongKongs sind Telefonate kostenlos, ausgenommen sind Anrufe von öffentlichen Telefonzellen (1 HK$, ganz gleich wie lange) und von Mobiltelefonen aus.

Die Vorwahlnummern nach Europa lauten für Österreich 00143, für Deutschland 00149 und für die Schweiz 00141. Die Null vor der Ortsvorwahl muss danach weggelassen werden.

HongKong gehört zwar zu China, hat aber seine eigene Ländervorwahl 00852. Bei Anrufen vom Ausland (auch von VR China und Macau aus) nach HongKong ist an die 00852 die achtstellige Teilnehmernummer direkt anzuhängen.

Mobiltelefon

In HongKong nutzt man üblicherweise 900 MHz GSM und 3G 2100 wie in Europa und auch 1800 MHz GSM, daher funktionieren europäische Handys meist problemlos. Wegen hoher Gebühren sollte man bei seinem Anbieter nachfragen oder auf dessen Website nachschauen, welcher Roamingpartner günstig ist und diesen per manueller Netzauswahl voreinstellen. Nicht zu vergessen sind die passiven Kosten, wenn man von zu Hause angerufen wird (Mailbox abstellen!). Der Anrufer zahlt nur die Gebühr ins heimische Mobilnetz, die teure Rufweiterleitung ins Ausland zahlt der Empfänger.

Wesentlich preiswerter ist es, sich von vornherein auf SMS zu beschränken, der Empfang ist dabei in der Regel kostenfrei. Achtung: Die Einwahl in mitteleuropäische Netze funktioniert nicht immer! Teils gelingt es (z. B. für CH) mit „0041“ statt „00141“, wie beim Festnetz aus HongKong heraus erforderlich.

Falls das Mobiltelefon SIM-Lock-frei ist und man viele Telefonate innerhalb HongKongs führen möchte, kann man sich eine HongKonger Prepaid-SIM-Karte besorgen. Diese gibt es für 70 bis 100 HK$ in 7/11-Läden. Damit kann man in HongKong einige Stunden mobile Stadtgespräche oder 2 bis 3 kürzere Gespräche nach Europa führen.

Uhrzeit (siehe Reiseführer S. 113)

Der Zeitunterschied zu Europa beträgt MEZ +7 Stunden (bzw. MESZ +6 Stunden), eine Sommerzeit gibt es in HongKong nicht.

Unterkunft (siehe Reiseführer S. 113)

Während Pauschaltouristen ihr Zimmer bereits vorab gebucht haben, stellt sich für den Individualtouristen die entscheidende Frage: Wo bette ich mein Haupt am preiswertesten? Dies ist in HongKong ein keineswegs einfaches Unterfangen, da einerseits Schlafsäle rar sind, andererseits selbst winzige Einzel- und Doppelzimmerchen kaum unter 250 bis 300 HK$ pro Nacht zu haben sind. Echte Einzelzimmer sind selten, fast alle Zimmer sind mit einem Doppelbett ausgestattet, sodass Einzelreisende entweder den vollen Preis zahlen oder auf ein Schlafsaalbett (engl. dormitory bed) zurückgreifen müssen.

Um während eines mehrtägigen HongKong-Aufenthaltes möglichst viel sehen zu können, empfiehlt es sich natürlich, möglichst zentral (TsimShaTsui/KowLoon oder Central/HK-Island) zu wohnen, um lange Anfahrtzeiten von der Unterkunft zum Zentrum zu vermeiden. TsimShaTsui bietet sowohl Hotels wie auch Guesthouses, auf HongKong-Island dagegen liegen die meisten Hotels in Central, WanChai und Causeway Bay, einige günstigere Unterkünfte sind hier in WanChai konzentriert. Grundsätzlich gilt: Eingecheckt wird, unabhängig von der Unterkunftsart/Preisklasse (Ausnahme: Jugendherbergen), ab 12 Uhr, ausgecheckt bis 12 Uhr. Alle im Folgenden genannten Preise beziehen sich auf Hochpreisphasen (Weihnachten bis Chinesisches Neujahr, aber auch Ostern und Pfingsten), außerhalb derer in den mittleren und oberen Kategorien Abschläge von 50 % die Regel sind.

Wer nicht vorab gebucht hat, sollte unbedingt den Hotelreservierungsschalter am Flughafen aufsuchen, wo das täglich aktualisierte Angebot vorliegt und unnötige eigene Anfragen abgenommen werden. Außerdem zeigt die Erfahrung, dass hier die besseren Preise erzielbar sind als bei eigener Anfrage direkt im Hotel. Sowohl für Schlafsaalunterkünfte (dormitories) als auch für Zimmerchen in Hostels und Guesthouses empfiehlt sich eine Voraborganisation, etwa mithilfe der Seite

µ www.passplanet.com/HK bzw. www.passplanet.com/HK/tst_where_stay.htm, einer französischen (englischsprachigen) Spezialseite für Billigunterkünfte (aber auch Hotels) aller Art in HongKong.

µ Ebenfalls sehr gut ist die Seite www.hostelscentral.com mit ähnlich großer Auswahl.

Jugendherbergen

Die folgenden Jugendherbergen sind in der HongKong Youth Hostel Association (HKYHA) zusammengeschlossen. Sie bieten sehr gute Koch- und Waschmöglichkeiten wie auch Kühlschrank, Grillplatz und Ähnliches. Bettwäsche wird gestellt. Es empfiehlt sich, für jede Person einen internationalen Jugendherbergsausweis vorzulegen, da sonst pro Person und Tag zusätzlich derzeit 30 HK$ Gebühren erhoben werden (Gruppen erhalten auf Antrag eine einjährig gültige Mitgliedschaftskarte).

Mit Ausnahme der Mt.-Davis-Herberge kann man nur zwischen 15/16 und 23 Uhr einchecken und muss bis 9/10 Uhr auschecken. Außer Mt. Davis hat nur die Bradbury Lodge täglich geöffnet, die Übrigen schließen gelegentlich unter der Woche für einen Tag. Aufgrund der jeweils recht isolierten Lage empfiehlt es sich, vorher per Mail oder nach Ankunft telefonisch zu reservieren, um nicht auf ein volles Haus zu treffen. Achtung: Die Anfahrt zu den entlegenen Herbergen ist teilweise kompliziert.

µ Anfragen und Reservierungen über die Zentrale der HKYHA, Shop 118, 1st floor, Fu Cheong Shopping Centre, ShamMong Rd., ShamShuiPo, KowLoon, Tel. 27881638, Fax 27883105, info@yha.org.hk, www.yha.org.hk.

j148 Bradbury Lodge, TingKok Rd., TaiMeiTuk, New Territories, Tel. 26625123. Dorm 80 HK$ (55 HK$ bis 17 Jahre), DZ 260 HK$, 4-Bett-Zimmer 320 HK$, jeweils zzgl. 30 HK$ pro Person und Nacht für Nichtmitglieder (gilt für alle Jugenherbergen). Anfahrt: Bis TaiPo Market mit der KCR fahren, von hier den Bus 75K (letzter Bussteig unter der Station, 5,20 HK$) zur Endstation, dort an der Promenade 150 m nach Süden (Meer rechts). Vom Flughafen fährt Bus E-41 direkt zu TaiPo Market, von dort wie beschrieben weiter. Bradbury Lodge liegt absolut ruhig und eignet sich hervorragend für Wassersport- und Wanderfreunde. Fahrtzeit bis KowLoon inklusive Umsteigen etwa 45 Minuten.

j149 [VII] HongKong Bank Founda­tion Hostel (ehem. S.G. Davis Hostel), NgongPing, LanTau, Outlying Islands, Tel. 29855610, DZ 170 HK$, Dorm 70 HK$ (bis 17 J. 50 HK$), Zeltplatz 40 HK$. Da der Flughafen recht günstig vor der Nordküste LanTaus liegt, ist das Hostel eine brauchbare Alternative zu KowLoon oder Central, wenn man ohnehin vorhat, auch auf LanTau Station zu machen – allerdings ist man dann vom eigentlichen HongKong ziemlich weit ab. Vom Flughafen nimmt man einen Bus nach TungChung und geht dort 300 Meter zur alten Straße (Richtung Fort), wo man den Bus 23 direkt nach NgongPing nimmt. Dort folgt man dem Pfad neben der großen Buddha-Statue gut 5 Minuten zum Hostel. Es gibt noch zwei weitere Jugendherbergen, die allerdings sehr weit außerhalb liegen, nur mit mehrfachem Umsteigen und zusätzlichen einstündigen Fußmärschen erreichbar sind. Hier verbringen meist Schulgruppen ihre Schullandheim- und Wochenendausflüge.

Guesthouses und Hostels

TsimShaTsui (KowLoon)

Während sich die Gäste der größeren Hotels oft darüber uneinig sind, ob man besser auf HongKong-Island oder in KowLoon absteigen solle, landen die meisten Individualtouristen sowieso in KowLoons Bezirk Tsim­ShaTsui. Hier findet man die größere Auswahl an preisgünstigeren Zimmern als auf der Insel. Etliche Guesthouses verfügen über Zimmer mit eigenem oder mit Gemeinschaftsbad. Darüber hinaus sind auch die Größe des Raumes und die Frage, ob es ein Fenster gibt oder nicht, preisrelevant. Bei den unten angegebenen Zimmerpreisen handelt es sich meist um „Feiertagspreise“, d. h., außerhalb der Hauptreisezeiten sind spürbare Rabatte die Regel.

Trotz der geradezu Klaustrophobieanfälle auslösenden Enge der Zimmer sind fast alle mit dem obligatorischen Farbfernseher und einer Klimaanlage ausgestattet, manche Guesthouses bieten zusätzlich auch einen Wäschereiservice an. Bis 12 Uhr muss man spätestens ausgecheckt haben, sonst wird der halbe (bis 18 Uhr) bzw. volle Übernachtungspreis erhoben. In vielen Guesthouses kann man bei Abflug am Abend sein Gepäck kostenlos aufbewahren lassen.

j151 [E7] ChungKing Mansions, 30 Nathan Rd., TsimShaTsui. Dieses Sammelsurium von Hostels und Familienbetrieben im absoluten Zentrum TsimSha­Tsuis sucht auf dem Globus vergeblich seinesgleichen und ist auch für Nichtgäste fast schon eine Sehenswürdigkeit für sich. Eine perfekte Mischung aus Bombay und ShangHai – besser kann man The Mansions, wie sie von Travellern ehrfürchtig genannt werden, kaum beschreiben. Verwinkelt, düster, schmutzig, bedrohlich, auf der anderen Seite seltsam attraktiv als Hochburg der Individualtouristen und Reminiszenz an alte Traveller-Zeiten. Von Weitem ein dunkler, 17 Stockwerke hoher und 150 m breiter Block an der Nathan Road, dem Herzen KowLoons. Der normale Pauschaltourist denkt nicht im Traum daran, dass hier, oberhalb der indischen Garküchen und chinesischen Händler, die größte Ansammlung von Unterkünften auf kleinem Raum weltweit liegt! Schätzungen zufolge liegen in den ChungKing Mansions nicht weniger als 150 offizielle oder private Guesthouses! Ob des Publikums hier – die Mansions werden zu einem Großteil von Indern, Pakistani und Afrikanern bewohnt – meint man ohnehin, sich in einem anderen Land als China zu befinden. Seit Jahrzehnten schon wird diskutiert, ob die ChungKing Mansions abgerissen werden und einem modernen Hotelkomplex weichen sollen; hoffentlich nicht, die Mansions sind eine der letzten großen, originellen Erfahrungen für Traveller – zumindest in Bezug auf die Unterkunft.

Der labyrinthische Komplex ist in fünf Blöcke gegliedert, die vom Erdgeschoss aus per Lift, vom offenen „Basar“ des 1. Stocks (eine zentrale Treppe führt vom EG hinauf) aus auch durch fünf düstere Treppenaufgänge erreichbar sind. Zu den Stoßzeiten (8–9 und 16–19 Uhr) muss man mitunter 15 Minuten Wartezeit an den Liften in Kauf nehmen. Vor dem Zugang und an den Liften (insbesondere A und B) halten sich häufig „Schlepper“ auf, die den bepackten Touristen in „ihr“ Guesthouse ziehen wollen. Sicherlich eine einfache Möglichkeit, rasch eine freie Unterkunft zu finden, allerdings steigt dadurch auch der Preis, da die Schlepper keineswegs die Besitzer des Guesthouses sind, sondern lediglich eine Provision für das Beschaffen eines neuen Kunden kassieren – die natürlich an den Gast weitergegeben wird. Aufgrund der Vielzahl der Unterkünfte in den Mansions braucht niemand die Hilfe der Schlepper in Anspruch zu nehmen, man fährt am besten in den obersten Stock und arbeitet sich dann allmählich hinunter, bis man ein passendes Zimmer gefunden hat. Die Blöcke A und B waren immer die schmutzigsten (wohlgemerkt: die Blöcke und deren Treppenhäuser, nicht die Guesthouses), dafür sind hier die meisten Unterkünfte zu finden. Die Blöcke D und E liegen hinten, werden überwiegend von Privatleuten bewohnt und sind deutlich besser in Schuss.

j152 [E7] Golden Crown Mansions, 66–70 Nathan Rd., TsimShaTsui. Die Golden Crown Mansions werden nicht so oft von Touristen aufgesucht, da die meisten in den Mansions oder im Mirador Arcade fündig werden. Auch kann man die Hostels hier eher mit kleinen Hotels der einfachen Kategorie vergleichen. Es ist daher keine schlechte Idee, hier mit der Unterkunftssuche zu beginnen, wenn man etwas mehr Platz und Komfort sucht. Bis Mitte der 1990er-Jahre waren die Guesthouses hier vor allem eine Hochburg englischer Gäste. Die größte Konzentration von Unterkünften liegt hier im fünften Stock mit Copper Crown Guesthouse (Zimmer ab 300 HK$), Tel. 23586437, Golden Crown Guesthouse, Tel. 23691782, www.goldencrownhk.com (ab 320 HK$), London Guesthouse, Tel. 23681740 (Dreibettzimmer 450 HK$), und WahTat Guesthouse, Tel. 23666121 (320–400 HK$).

j153 [E7] Mirador Arcade, 58 Nathan Rd., TsimShaTsui, Tel. 27238951, Fax 27230686, www.starguesthouse.com.hk, EZ ohne Bad ab 300 HK$, DZ mit Bad 450 HK$. Nur wenige Meter nördlich der ChungKing Mansions liegt – eher unscheinbar und etliche Nummern kleiner – der „kleine Bruder“: die Mirador Arcade mit etlichen preiswerten und guten Guesthouses. Im Gegensatz zu den Mansions gibt es hier nur einen großen Block mit Zugang von drei Seiten, Bristol Ave. (rotes Schild „Money Exchange“), Carnavon Rd. (Schild „Bobby’s Taylor“) und Nathan Rd. (kleines Schild „Mirador Mansion Arcade“). Die Mirador Arcade ist längst nicht so verwinkelt und wirkt ruhiger und sauberer. Wer eine große Auswahl an Unterkünften auf engem Raum finden möchte, ist hier sicherlich gut beraten. Die Hostels verteilen sich auf 16 Etagen und im 6. Stock wurden mehrere ehemals selbstständige Hostels vom Eigentümer des Star Guest House aufgekauft, sodass diesem nunmehr 55 Zimmer in der Mirador Arcade zur Verfügung stehen.

HongKong-Island

j154 [F10] Noble-Hostel, Zentrale: 27 Paterson Street, Tor 3A, 17. Stock, Tel. 25766148, www.noblehostel.com.hk. Zu einer festen Institution unter Travellern auf HongKong-Island hat sich mittlerweile das Noble Hostel mit nicht weniger als fünf Filialen und etlichen „befreundeten“ Privathäusern entwickelt. Der Besitzer kümmert sich persönlich um die Unterbringung und versucht, auch wenn nichts mehr frei ist, irgendeinen „Bekannten“ aus dem Hut zu zaubern. Die absolut makellosen Zimmer kosten 300 (EZ) bis 400 HK$ (DZ) ohne, 400 (EZ) bis 500 HK$ (DZ) mit Bad.

j155 [G10] Kingston Building, 2–4 Kingston St., Causeway Bay. Nur einen Steinwurf vom Noble Hostel entfernt liegt das Kingston Building, oberhalb der Geschäfte eigentlich ein reines Wohngebäude. Hier sind saubere und preiswerte Zimmer von privat oder in Guesthouses zu haben, z.B.:

µ Ms. Chan Guestroom (privat), monatl. ab 5000 HK$, tgl. ab 320 HK$, Tel. 25781775, 5. St, B4

µ Im gleichen Gebäude liegen auch das CheungKar Guesthouse, Tel. 28955487, sowie das

µ Kingston Tourist Guesthouse, Tel. 28817077, mit DZ zu 340 HK$. Diese beiden sind oft mit japanischen und koreanischen Touristen ausgebucht, sodass eine telefonische Anfrage vorab dringend anzuraten ist.

j156 [F10] Phoenix Centre, 70 Lee Garden Hill Rd., Causeway Bay. Die Phoenix Apartments sind eine Art Miniaturausgabe der ChungKing-Mansions auf KowLoon (s. o.) – allerdings sehr sauber und sicher:

µ FuLai Hotel, 5. St., Tel. 25776352, bietet sehr gute DZ ab 420 HK$ an.

µ WahLai Villa & PikYiu Guesthouse, 4. St., Tel. 25762768, DZ ab 380 HK$.

µ Wonderful Garden Guest House, 2. St., Tel. 25777306, mit nur vier einfachen Zimmern ab 220 HK$.

µ Baguio Hotel, 2. St., Tel. 25761533, mit drei luxuriösen DZ ab 450 HK$.

µ YungLung House, 2. St., und

µ Sunrise Inn, 1. St., verlangen zwar unter 220 HK$, haben allerdings den Pferdefuß, dass hier die Zimmer auch stundenweise vermietet werden.

j157 [F11] Emerald House/LaiChi Building, 44 Leighton Rd., Causeway Bay. Diagonal über die Kreuzung hinweg vom Phoenix Centre liegt mit dem Emerald House eine weitere günstigere Unterkunftsmöglichkeit. Hier befinden sich u. a.:

µ HsiLaiYuan, 1. St. (im Aufgang Leighton Lane links, blauem chinesischen Schild folgen), Tel. 28952065, mit DZ ab 330 HK$.

µ Emerald Guesthouse, 1. St. (im Aufgang rechts), Tel. 25772368, sehr gute DZ für 440 HK$.

µ Gleich rechts nebenan vom Eingang zum Emerald House liegt das Causeway Bay Guesthouse, Tel. 28952013, booking@cbgh.net, Apt. B, LaiYi Bldg., 1. St., 44 Leighton Lane, Causeway Bay, DZ 380 HK$.

j158 [G10] LeiShun Court, 116 Leighton Rd., Causeway Bay. Ebenfalls in Causeway Bay liegt der LeiShun Court mit mehreren mehr oder weniger privaten Guesthouses. Die Preise sind bei 300 HK$ für sehr saubere DZ vergleichsweise günstig. Hier ist es allerdings unumgänglich, vorher anzurufen, da die Lifte nur per Zahlencode zugänglich sind und auch keine Hinweisschilder zu den einzelnen Unterkünften aushängen. Im Erdgeschoss findet man etliche gute chinesische Garküchen. Guesthouses:

µ YeeWoo Guest Hotel, 2. St., Tel. 28878025

µ Fuji House, 1. St., Tel. 25779406

µ Dream Guest House, 2. St., Tel. 28818887

Hotels

HongKong-Island

Auf HongKong-Island – und hier konzentriert im Bezirk WanChai – liegt eine breite Auswahl hervorragender Mittel- und Oberklassehotels, die alle internationalen Standards entsprechen. Alle Hotelketten der Welt von Rang und Namen sind auch in HongKong vertreten. Preislich beginnen die DZ bei etwa 1200 bis 1500 HK$, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Die angegebenen DZ-Preise gelten für zwei Personen, eine Person zahlt nur unwesentlich weniger. Achtung: Alle Hotels verlangen zusätzlich 10 % Service Charge sowie 5 % Steuern.

h159 [G9] City Garden €€, 9 City Garden Rd., North Point, Tel. 28872888, Fax 28871111, www.citygarden.com.hk, DZ 1500–2800 HK$, 300 HK$ extra für eine dritte Person – zu dritt daher sogar beinahe ein Schnäppchen, aber etwas weit ab.

h160 [D10] Empire €€, 33 Hennessy Rd., WanChai, www.empirehotel.com.hk, Tel. 28669111, Fax 28613121. Pool, Fitnessbereich, Direktzugang zum HK Covention and Exhibition Centre – für Geschäftsleute und Messen wichtig. DZ ab 1250 HK$.

h161 [C10] Furama Hotel HongKong €€€, 1 Connaught Rd., Central, www.furama. com.hk, Tel. 25255111, Fax 28459339, DZ ab 2400 HK$. 1953 gegründetes Luxushotel der HongKonger Businesskette. Neu in HongKong ist der Apartmentservice nach Abschluss der umfangreichen Renovierungsarbeiten im Frühjahr 2010.

h162 Grand Plaza €€€, 2 Kornhill Rd., Quarry Bay, Tel. 28860011, Fax 28861738, www.hanglung.com, DZ ab 1450 HK$, in den oberen Etagen bis 2800 HK$ mit schöner Aussicht. Vorteil für China-Reisende: RMB werden im Grand Plaza akzeptiert. Das Haus bietet alle Annehmlichkeiten (Pool, Sauna, Fitnessraum usw.).

h163 [D10] Island Shangri-La HongKong €€€, Pacific Place, Supreme Court Rd., Central, Tel. 28773838, Fax 25218742, www.shangri-la.com/en/property/hongkong/islandshangrila, 3800–31.000 HK$. Zentrales Businesshotel der Oberklasse in Admiralty.

h164 [D10] JW Marriott HongKong €€€, One Pacific Place, 88 Queensway, Central, Tel. 28108366, Fax 28450737, www.marriott.com, 4300–46.000 HK$. Absolut zentral gelegenes 5-Sterne-Businesshotel mit 24-Stunden-Service, Schwimmbad, Fitnessstudio, WLAN, Konferenzräumen usw.

h165 [E10] LukKwok €€, 72 Gloucester Rd., WanChai, www.lukkwokhotel.com, Tel. 28662166, Fax 28662622, DZ ab 1800 HK$. Fitnessstudio, WLAN sowie Restaurants mit östlicher und westlicher Küche zeichen das gehobene Businesshotel nahe dem HK Convention and Exhibition Centre aus.

h166 [C10] Mandarin Oriental €€€, 5 Con­naught Rd., Central, Tel. 25220111, Fax 28106190, www.mandarinoriental.com/hongkong, DZ ab 4500 und Suiten bis 45.000 HK$. Eine der ersten Adressen in HongKong für Flitterwöchner und Spitzenfunktionäre gleichermaßen.

h167 [G10] New Cathay €€, 17 TungLo Wan Rd., Causeway Bay, Tel.25778211, Fax 25769365, EZ 750 HK$, DZ ab 1200 HK$ und 3er-Zimmer 1750 HK$.

h168 [D10] New Harbour €€, 41–49 Hennessy Rd., WanChai, newharbr@netvigator.com, Tel. 28611166, Fax 28656111, DZ ab 1400 HK$ mit günstigen Angeboten über örtliche Reisebüros, z. B. www.orientaltravel.com/hotel/city/res_Hotel_New_Harbour.htm. Mittelklassehotel in WanChai, preiswertere Alternative zu den teuren Häusern in Central.

h169 [G9] Newton HongKong €€, 218 Electric Rd., North Point, www.newtonhk.com, Tel. 28072333, Fax 28071221, DZ 1100–1650 HK$. Tram, MTR-Station Fortress Hill, Busanbindung. Das Newton wird von Reisenden als günstige Alternative zu den Central-Hotels immer wieder empfohlen.

h170 [E10] Novotel Century €–€€, 238 Jaffe Rd., WanChai, www.novotel.com/asia, Tel. 25988888, Fax 25988866, jüngst komplett renoviert, DZ schon ab 980 HK$, mehrheitlich aber ab 1600 HK$. Teil einer Kette von drei Hotels in HongKong, die anderen liegen in KowLoon und am Airport. Das Century verfügt über Health-Club, Sauna, Pool, WLAN und mehrere Restaurants.

h171 [H8] South China €€, 67–75 Java Rd., North Point, www.southchinahotel.com.hk, Tel. 25031168, Fax 25128698, DZ 1450–1850 HK$ (bei Internetbuchung ab 1100 HK$), Suiten und Familienzimmer 4500 HK$. Gehobene Mittelklasse mit allen Annehmlichkeiten, auch Kinderbetreuung, Ausflugsorganisation u. a. sowie einem sehr beliebten DimSum-Hotelrestaurant.

h172 [F11] South Pacific €€, 23 Morrison Hill Rd., WanChai, Tel. 25723838, Fax 28937773, www.southpacifichotel.com.hk, DZ ab 1500 HK$. Das South Pacific bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis der Mittelklasse, z. B. Eiswürfelmaschinen auf jeder Etage oder Babysitter-Service, und ist zudem behindertenfreundlich eingerichtet. Shuttlebus ins Zentrum.

h173 [E10] The Harbourview €€, 4 Harbour Rd., WanChai, www.theharbourview.com.hk, Tel. 28020111, Fax 28029063, DZ mit 1400 bis 2000 HK$ sogar preiswert (in der Nebensaison bei Internetbuchung schon ab 600 HK$!), MTR-Station WanChai, Ausgang A5. Hauptsächlich von Geschäftsleuten frequentiert, zwei Minuten vom HK Convention and Exhibition Centre entfernt. Außer WLAN und Restaurant keine weiteren Einrichtungen.

h174 [E10] Wharney (The Wharney GuangDong) €€, 57–73 Lockhart Rd., WanChai, www.gdhhotels.com, Tel. 28611000, Fax 28656023, DZ ab 2200 HK$, 3er-Zimmer 1260–1860 HK$ (Listenpreise). Sehr günstige Nebensaisonangebote bei Onlinebuchung über die Hotelhomepage (1200 HK$) und noch günstiger über Agenturen, z. B. www.sinohotelguide.com/hongkong mit Preisen ab 600 HK$ pro Zimmer. Pool, Fitnessstudio, Sauna, westliches und chinesisches Restaurant, LAN, Business-Centre.

KowLoon

Traditionsreiche wie hypermoderne Mittelklasse- und Nobelhotels stehen dicht beieinander. Es gilt zu beachten, dass zu den genannten Preisen zusätzlich 10 % Service Charge plus 5 % Steuern erhoben werden.

h175 [E6] Eaton-Astor €, 380 Nathan Rd., KowLoon, http://hongkong.eatonhotels.com, Tel. 27821818, Fax 27825563, DZ ab 900 HK$. Günstigstes Oberklassehotel mit Shopping-Plaza, Hotelarzt, Babysitter usw.

h176 [E6] Evergreen Hotel €, 42–52 Woo­Sung Street (Nähe MTR Jordan), Tel. 27804222, www.evergreenhotel.com. DZ 650 HK$ inkl. Waschmaschinen, Trocknern, Bügeleisen und Internet-PC-Nutzung.

h177 Gold Coast €€, 1 Castle Peak Rd., Castle Peak Bay, KowLoon, Tel. 24528888, Fax 24407368, www. goldcoast.com.hk, DZ ab 1700 HK$. Hier den Zusatz „KowLoon“ in der Anschrift zu tragen, ist, mit Verlaub, eine Zumutung für den Touristen. Das ansonsten sehr empfehlenswerte Hotel liegt kurz vor Tuen­Mun in den New Territories. Nach KowLoon sind es rund 45 Minuten per Bus, nach Central 30 Minuten per Fähre.

h178 [D4] Grand Tower €€, 627 Nathan Rd., KowLoon (liegt tatsächlich aber in MongKok), Tel. 27890011, Fax 27890945, DZ ab 1450 HK$, liegt direkt an der MTR-Station MongKok. Sehr beliebt ist das Restaurant mit kantonesischer Küche.

h179 [E7] GuangDong €€, 18 Prat Avenue, TsimShaTsui, http://gdhotels.com, Tel. 34108888, Fax 27211137, DZ 1280–1980 HK$. Für seine zentrale Lage mitten in TsimShaTsui ist das GuangDong günstig, allerdings nicht ganz so feudal wie das Eaton.

h180 [G6] Harbour Plaza €€€, 20 TakFung St., HungHom, Tel. 26213188, Fax 26213311, www.harbourplaza.com/hphk, DZ ab 2700 HK$, Suiten bis 32.000 HK$. Eines der schönsten Hotels in HongKong (Marmorbäder!), jedoch etwas weit ab vom Zentrum.

h181 [D7] HongKong Langham Hotel €€, 8 Peking Rd., TsimShaTsui, www.langhamhotels.com/langham/hongkong, Tel. 23751133, Fax 23756611, DZ ab 1350 HK$. Das ehemalige Renaissance-Hotel wurde vom (Kaufhaus-)Konzern Langham aufgekauft und kämpft zunächst mit guten Preisen im Wettbewerb.

h182 [E7] Hyatt Regency HongKong €€€, 67 Nathan Rd., TsimShaTsui, Tel. 23111234, Fax 27398701, http://hongkong.tsimshatsui.hyatt.com, DZ ab 2550 HK$. Das absolut zentral gelegene Hotel bietet auch besonders behindertenfreundlich eingerichtete Zimmer.

h183 [E7] Imperial €€, 30–34 Nathan Rd., TsimShaTsui, www.imperialhotel.com.hk, Tel. 23662201, Fax 23112360, DZ 1100–1900, 3er-Zimmer 1350–1450 HK$. Stillos, aber für die zentrale Lage günstig.

h184 [F7] Intercontinental Grand Stanford Harbour View €€€, 70 Mody Rd., TsimShaTsui East, Tel. 27215161, Fax 27322233, www.hongkong. intercontinental.com, DZ ab 2200 HK$, Suiten bis 12.000 HK$, nahe der KCR-Station KowLoon an der Uferpromenade. Eines der klassischen Häuser in HongKong, erste Adresse auch bei Film- und Popstars.

h185 [E8] Intercontinental Regent €€€, 18 Salisbury Rd., TsimShaTsui, Tel. 27211211, www.intercontinental.com, Fax 27394546, DZ 3900–5400 HK$, Suiten von 6500 bis 87.000 HK$ pro Nacht! Nachdem dem Peninsula durch den Bau des Space Museum und dem Museum of Art das Panorama verbaut wurde, darf sich mittlerweile das Regent der absoluten Toplage in KowLoon an der Uferpromenade rühmen. Ein 5-Sterne-Hotel der Spitzenklasse.

h186 [E7] International €, 33 Cameron Rd., TsimShaTsui, Tel. 23663381, Fax 23695381, DZ ab 850 HK$. Trotz der ausgezeichneten Lage ein Schnäppchen, wenn es nicht gerade durch Gruppenreisen restlos belegt ist.

h187 [E7] KowLoon €€, 19–21 Nathan Rd. TsimShaTsui, Tel. 29292888, Fax 27399811, www. harbour-plaza.com/klnh, DZ ab 1800 HK$. Beliebtes Gruppenreisenhotel mit allen Annehmlichkeiten wie elektronischem Informationssystem auf jedem Zimmer, Sanitätsstation usw.

h188 KowLoon Panda €€, 3 Tsuen Wah St., TsuenWan, www.pandahotel.com.hk, „KowLoon“ (liegt in den New Territories, es gilt Ähnliches wie beim Gold Coast), DZ ab 1100 HK$. Tophotel mit günstigen Preisen aufgrund der großen Entfernung zum Zentrum.

h189 [E7] KowLoon Shangri-La €€€, 64 Mody Rd., TsimShaTsui East, Tel. 27212111, Fax 27238686, www.shangri-la.com/kowloon, DZ ab 2400 HK$. Exzellentes, behindertenfreundliches Tophotel an der Promenade. Anfragen und Buchungen können telefonisch in der Schweiz (Tel. 155 6333) und Deutschland (Tel. 0130 856649) gebührenfrei vorgenommen werden.

h190 [D7] Marco Polo €€€, Harbour City, TsimShaTsui, Tel. 21130888, Fax 21130011, DZ ab 2450 HK$. Die Hotels Marco Polo und Prince (s. u.) wurden von der amerikanischen Omni-Gruppe als Nobelhotels gebaut und inzwischen veräußert. Beide Hotels sind keine Schnäppchen, liegen aber super zentral in TST.

h191 [E5] New King’s €, 473–473 A Nathan Rd., YauMaTei, Tel. 27801281, Fax 2782183, newkings@netvigator.com, DZ 550–700, 3er-Zimmer 800–1000 HK$. Einfaches, aber gutes und preiswertes Mittelklassehotel.

h192 [E8] NewWorld Renaissance Kowloon €€€, 22 Salisbury Rd., TsimSha­Tsui, www.renaissancehotels.com/hkgnw, Tel. 23694111, Fax 23699387, DZ 2600–3200 HK$. Neben dem berühmten Peninsula das beste Hotel in TsimShaTsui. Wirkt aber trotz der Traumlage an der Promenade etwas stillos.

h193 [F7] Nikko HongKong €€€, 72 Mody Rd., TsimShaTsui East, www.hotelnikko.com.hk, Tel. 27391111, Fax 23113122, DZ 2400–300 HK$. Steht von seinen Annehmlichkeiten her dem New World Renaissance in nichts nach, liegt aber nicht ganz so perfekt.

h194 [E6] Novotel Nathan Rd. €€, 348 Nathan Rd., nördliches Ende von TsimShaTsui (200 m nördlich der MTR-Station Jordan), Tel. 39658888, Fax 39658833, www.accorhotels.com/asia, DZ ab 950 bis 2750 HK$, 3er-Zimmer ab 1350 HK$. Ausgezeichnetes Mittelklassehotel (ehem. Majestic).

h195 [D7] Prince €€€, Harbour City, Tsim­ShaTsui, Tel. 21131888, Fax 21130066, DZ ab 2200 HK$. Beschreibung siehe Marco Polo Hotel.

h197 [E6] Prudential €€, 222 Nathan Rd., TsimShaTsui, Tel. 23118222, Fax 23114760, www.prudentialhotel.com, DZ 2000–2800 HK$, Suiten 3600–4800 HK$. Gutes Oberklassehotel, liegt nördlich des KowLoon Park und verfügt über einen eigenen Zugang zur MTR-Station Jordan.

h198 [E6] Shamrock €–€€, 223 Nathan Rd., YauMaTei, Tel. 27352271, Fax 27367354, shamrock@iohk.com, www.shamrockhotel.com.hk, DZ ab 1000 HK$ (in der Nebensaison bis 50 % Rabatt). An der MTR-Station Jordan gegenüber vom Prudential gelegenes preiswertes Mittelklassehotel. Bei 2250 HK$ für ein 3er-Zimmer eine echte Alternative für drei Personen zu den engen Guesthouses.

h199 [E8] Sheraton HongKong €€€, 20 Nathan Rd., TsimShaTsui, www. sheraton.com/hongkong, Tel. 23691111, Fax 27398707, DZ 2850–4800, Suiten 5500–13.000 HK$. Absolut zentral gelegenes Tophotel, dem aber das Flair des benachbarten Peninsula fehlt.

h200 [E7] Stanford Hillview €€, 13–17 Observatory Rd., TsimShaTsui, www.stanfordhillview.com, Tel. 27228722, Fax 27233718, DZ 1500–1900, 3er-Zimmer 1225 HK$, Familienzimmer 2680 HK$. Einfaches, gerade noch zum Zentrum zählendes Oberklassehotel.

h201 [E5] The Cityview €€, 23 Waterloo Rd., YauMaTei (MTR-Station YauMaTei), Tel. 27833888, Fax 27833899, www.thecityview.com.hk. War wie das YMCA (s. u.) ursprünglich eine Jugendherberge, die aber längst zum Luxushotel umgestaltet und preislich entsprechend angeglichen wurde: DZ kosten hier 1380–2180 HK$, 3er-Zimmer 1880 HK$.

h202 [E8] YMCA €€, 41 Salisbury Rd., TsimShaTsui, www.ymcahk.org.hk, Tel. 23692211, Fax 27399315. Wie das benachbarte Peninsula wurde auch das YMCA zu einer Institution, allerdings ein paar Preisklassen niedriger. Ein Bett im Schlafsaal kostet 268 HK$, bedingt durch die Toplage beginnen DZ auch hier erst bei 1200 HK$, ohne Seeblick. 3-Bett-Zimmer mit Blick auf Hafen und Promenade kosten 1600 HK$, Suiten zu 2400 HK$ lassen die ursprüngliche Intention der YMCA-Gründer allerdings fraglich erscheinen.

YWCA, http://hotel.ywca.org.hk, ist ein Zusammenschluss von vier unterschiedlichen Häusern, wovon aber lediglich die folgenden zwei für den normalen Touristen in Frage kommen (die andern beiden vermieten ihre Zimmer nur monatsweise):

h203 [E4] Anne Black Guesthouse, 5 Man Fuk Rd., MongKok, Tel. 27139211. Das bekannte Guesthouse bietet günstige DZ zwischen 900 und 1100 HK$ (zzgl. 10 % Service Charge).

h204 [B11] Garden View, 1 Mc Dowell Rd., Mid Levels, HK-Island, Tel. 28773737. 1350 HK$/DZ zzgl. 10 % Service Charge.

Verhaltenstipps (siehe Reiseführer S. 123)

Das (auch für Besucher) wichtigste Verhaltensgesetz: loosing face. Der Gesichtsverlust ist das Schlimmste, was einem Chinesen passieren kann, also unternimmt er in jedem Bereich alles, um dies zu verhindern. Dies wird der Tourist ebenso feststellen können wie der Geschäftsmann oder der Politiker. Welche Unannehmlichkeiten auch immer passieren – wer seinen Ärger zeigt, eventuell sogar lautstark wird, hat sein Gesicht und damit den Respekt der anderen verloren und erreicht dann noch weniger. Richtig und wichtig ist es, immer höflich und leicht lächelnd (nicht auslachend), aber unbedingt beharrlich zu sein. Das gilt auch für alleinreisende Frauen, die sich einen Verehrer vom Leib halten wollen, doch sind derartige Situationen in HongKong gegenüber Ausländerinnen die absolute Ausnahme.

Unverzichtbarer Bestandteil chinesischer Höflichkeit ist das Mitbringen von Geschenken zu Einladungen aller Art. Dabei müssen sowohl die Stellung zwischen Schenkendem und Beschenktem, der Symbolgehalt des Geschenks wie auch der Anlass berücksichtigt werden. Wird man als Tourist zu einem zwanglosen Besuch eingeladen, sind eine Schachtel Tee oder Süßigkeiten passend. Wird man zum Essen eingeladen, bieten sich eine Flasche westlichen Cognacs oder Pralinen für die Dame des Hauses an.

Die Orange nimmt wegen ihrer positiven symbolischen Farbe (sowohl goldfarben für Wohlstand als auch orange für buddhistisch) einen ohnehin sehr hohen Stellenwert ein, generell kann man mit Obst als Geschenk keinen Fehler begehen. Mit Blumen sollte man vorsichtig sein, insbesondere Schnittblumen sind eigentlich den Ahnen – am Grab – vorbehalten, auch wenn die Jüngeren dies nicht mehr so streng sehen.

Es gehört zu den Spielregeln, dass der Wert des Geschenks je nach Beziehung und Anlass erheblich zunimmt. Zu einer Hochzeitsfeier muss der Eingeladene damit rechnen, mindestens 2000 HK$ im verschlossenen roten Umschlag überreichen zu müssen, Sachgegenstände nur mit Rücksprache der Eltern des Brautpaares – überflüssige oder doppelte Geschenke würden einen Gesichtsverlust bedeuten!

Außerhalb solch ernster Anlässe werden Geschenke meist rituell abgelehnt, der Schenkende muss dann ebenso rituell auf der Annahme bestehen, oft mit dem Hinweis, das Gegenüber möge es doch bei Nichtgefallen weiterverschenken. Geschenke können verpackt oder unverpackt überreicht werden, dürfen aber in verpacktem Zustand vom Beschenkten nicht sofort geöffnet werden, da dies als gierig gilt.

Insgesamt sind die HongKonger, bedingt durch die stete Präsenz von Geschäftswelt und Tourismus, Fremden gegenüber sehr aufgeschlossen, weit sicherer im Umgang mit Westlern als umgekehrt und stets höflich, sodass der Besucher keinerlei Berührungsängste zu haben braucht.

Verkehrsmittel (siehe Reiseführer S. 124)

HongKongs öffentliches Verkehrsnetz ist so gut ausgebaut und seine Benutzung derart preiswert, dass es absolut sinnlos scheint, ein eigenes Fahrzeug zu besitzen. Für Besucher empfiehlt es sich, die öffentlichen Verkehrsmittel intensiv zu nutzen, um letztlich viel Zeit zu sparen.

Unverzichtbar: Octopus-Card

Angenehmer als die lästige Kleingeldsuche ist das Reisen mit dem „Octopus“: Der Octopus ist kein Verkehrsmittel, sondern eine vollautomatisierte Kredit-Fahrkarte, die sich unbedingt lohnt, wenn man öfters Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternehmen möchte. Am Flughafen (runder Schalter in der Ankunftshalle), an KCR-, Airport-Express- und großen Fährstationen sowie an allen größeren MTR-Stationen ist diese Karte für 150 HK$ erhältlich (150 HK$ sind das Minimum, es kann jeder beliebige höhere Betrag sein, Studenten 100 HK$, Kinder 70 HK$). Sie umfasst – bei 150 HK$ – ein elektronisches Guthaben von 100 HK$, 50 HK$ sind eine Art Kaution, die bei Rückgabe der Karte rückerstattet wird und das einmalige „Überziehen“ des Kartenkontos bis zu 35 HK$ erlaubt.

Mit dieser 100 HK$-Guthabenkarte (plus 50 HK$ Pfand) können Airport Express, (Peak-)Tram, MTR, East/West-Rail (ehemals KCR), LRT, FF-Fähren (wichtig für Inseln), Star Ferry, LanTau-Busse sowie die meisten Stadtbusse genutzt werden. Die Karte wird bei den genannten Verkehrsmitteln beim Einstieg (MTR auch vor dem Verlassen) kurz auf eine Lichtfläche gelegt – fertig. Man benötigt kein Kleingeld mehr, alles wird vollautomatisch registriert und „abgebucht“. Der Octopus kann an Automaten (in MTR-Stationen) in 50-HK$- oder 100-HK$-Schritten jederzeit aufgeladen werden, an den „Service Counters“ sogar beliebig.

Es empfiehlt sich, die Octopus-Card gleich am Flughafen mit 300 HK$ aufzuladen; sie bietet nämlich außerdem den Vorteil, dass damit auch u. a. in 7/11-Läden, bei McDonald’s, Starbucks usw. gezahlt werden und die Karte dort auch aufgeladen werden kann. Möglich ist auch der Erwerb des sogenannten „Tourist-Octopus“ für 220 HK$, der eine einfache Airport-Express-Fahrt und 3 Tage unbegrenzte MTR-Nutzung beinhaltet (Rückfahrt per Airport Express kostet zusätzlich 80 HK$). Die Karte selbst verbleibt als Souvenir beim Käufer. Viele Leser schwören darauf, ich meine jedoch, dass derjenige, der viel mit Fähre, Bahn und Bus (Inseln, New Territories) unterwegs sein möchte – in der MTR sieht man nichts – mit einer Octopus-Karte doch besser – und vor allem interessanter – fährt.

Fähren

Die Schiffe sind ein alltägliches Verkehrsmittel, man braucht keine Hemmungen vor der Benutzung zu haben, alles läuft rasch und form- und problemlos. Ehe man in Deutschland eine Bahnfahrkarte auch nur gekauft hat, ist man in HongKong schon längst am Ziel angekommen.

Star Ferry

Diese seit 1898 operierende Stadtfähre verbindet TsimShaTsui/KowLoon mit Central/HongKong-Island und ist mittlerweile ein Wahrzeichen HongKongs geworden. Für 2,20 HK$ (Oberdeck) oder 2 HK$ (Unterdeck) genießt man nebenbei das fantastische Panorama an Bord eines der Fährschiffe, die allesamt Star im Namen tragen (z. B. Morning Star, Twinkling Star usw.). Von 6.30 bis 23.30 Uhr täglich verkehrt die Star Ferry etwa alle 10 Minuten, die Benutzung ist spielend einfach: Am Eingang zum Pier werden Münzen (immer Kleingeld parat halten, der kleine Wechselschalter ist nicht immer geöffnet) in einen Drehkreuzautomaten eingeworfen bzw. die Octopus-Karte aufgelegt – und los geht’s!

Alle Pläne, die Star Ferry durch eine Brücke zu ersetzen, sind bislang glücklicherweise gescheitert, die grün-weißen Boote bleiben vorerst eine der großen Attraktionen der Stadt. Neben der Strecke TsimShaTsui/KowLoon – Central werden TsimShaTsui/KowLoon – WanChai (2,20 HK$), WanChai – HungHom (6 HK$) und Central – HungHom (6 HK$) bedient.

Und wer noch einen bezahlbaren besonderen Ort für seine Hochzeit sucht: Star Ferries werden für 3200 HK$ pro Stunde vermietet und der Kapitän darf bekanntlich auf See trauen ... (Tel. 21186120).

Fähren zu den Inseln und nach Macau

Ähnlich wie die Star Ferry operieren auch die anderen Fährlinien als normales Verkehrsmittel des Inselstaates. Die FF-Flotte (First Ferry, orange) fährt vor allem die vorgelagerten Inseln der SAR HongKong an (z. B. LanTau). Die Piers hierfür liegen unmittelbar neben der Star Ferry in Central [C9], die Benutzung ist sehr einfach: An den Piers wird per Digitalanzeige (englisch) angeschrieben, welche Insel gerade angefahren wird. Tickets werden am Eingang (manuell) verkauft, die Fahrpreise betragen je nach Insel 15 bis 40 HK$ einfach, auch hier kann die Octopus-Card genutzt werden. FF verfügt über eine englischsprachige Informationshotline unter Tel. 25251108. Weitere Infos unter

µ www.nwff.com.hk/eng

Ebenso zügig verlaufen die Ausflüge nach Macau mit den roten Turbojet-Schnellbooten, gefahren wird rund um die Uhr ab HongKong Macau Ferry Terminal/ShunTak Centre [B9] etwa alle 15–30 Minuten (ca. 130 HK$ einfach).

µ MTR-Station SheungWan, Exit D,

www.turbojet.com.hk/eng

Busse

Eine Fahrt mit den stilvollen englischen Doppeldeckerbussen durch die Straßen HongKongs ist faszinierend, schnell und preiswert – je nach Strecke zahlt man zwischen 2,50 und 22 HK$ (Zentrum) bzw. bis 45 HK$ (Flughafenbusse). Alle Busse funktionieren nach dem „OMO“-Prinzip (one man operated), man zahlt den durch ein kleines Schild beim Fahrer angezeigten passenden Betrag beim Einstieg vorn per Einwurf in einen Kasten (kein Wechselgeld, daher besser Octopus-Card verwenden). Von der oberen Etage aus genießt man dann herrliche Ausblicke und kann außerdem dem Routenverlauf gut folgen.

Es gibt allerdings keine Hinweise im Bus zu den Haltestellen, sodass man in etwa wissen muss, wo man aussteigen möchte. Im Bus sind etliche Stopp-Knöpfe angebracht, die man drücken muss, um den Fahrer auf den beabsichtigten Ausstieg aufmerksam zu machen (Ausstieg nur hinten).

Straßenbahn

Tram und Peak-Tram

Eines jener unnachahmlichen öffentlichen Verkehrsmittel HongKongs verkehrt ausschließlich auf der Nordseite von HongKong-Island: die alte Tram. Seit 1904 pendelt – besser zuckelt – die Doppeldecker-Straßenbahn im gemütlichen Tempo durch die Prachtstraßen der Stadt. Man steigt in die Tram generell hinten ein, bezahlt dann beim Ausstieg vorn (2 HK$, passend in den Kasten werfen oder Octopus-Card vorhalten). Sich zu verfahren, ist nahezu unmöglich, man muss nur wissen, ob man nach Ost oder West möchte. Einzige Ausnahme ist Happy Valley, deren Linie zwischen Causeway Bay und Central nach Süden abzweigt und nur von Happy-Valley-Trams angefahren wird. An den Trams stehen die jeweiligen Endstationen angeschrieben, von West nach Ost sind dies: Kennedy Town – Western Market (SheungWan) – (Central) – Happy Valley – Causeway Bay – North Point – ShauKeiWan.

Einfach einsteigen und herumfahren, die Tram ist eines der billigsten und schönsten Vergnügen in HongKong! Ähnlich klassisch, aber noch spektakulärer ist die Anfahrt zum Peak Ö mit der legendären Peak-Tram (s. S. 128).

LRT

Mit der Entstehung der modernen neuen Wohngebiete in den New Territories wurde zwischen den Stadtteilen TuenMun und YuenLong ein äußerst schnelles und effektives Straßenbahnnetz gebaut. Diese Light Rail Transit, kurz „LRT“ genannte Straßenbahn dient vor allem den Berufspendlern für die Anfahrt zum Fährpier von TuenMun. Fahrten kosten zwischen 3,80 und 8,50 HK$, Tickets müssen am Automaten an den Haltestellen gekauft werden, wozu man einfach die Zielhaltestelle drückt, der Betrag leuchtet dann auf. Eine Entwertung des Fahrscheines wird in der Bahn nicht vorgenommen.

Bahn und Metro

Airport Express

HongKongs Paradezug verkehrt im Intervall von 10 Minuten zwischen HongKong und dem Flughafen, bietet ein umfassendes Informationsdisplay an jedem Sitz zu Flugdaten, Wetter usw. und vor allem den schnellstmöglichen Transfer zwischen Innenstadt und Flughafen (20 Minuten Fahrzeit). Gehalten wird lediglich in Tsing­Yi, KowLoon-Station und HongKong-Station, von wo aus Taxis oder kostenlose Zubringerbusse den Reisenden zum Ziel bringen (Details s. S. 98).

MTR

HongKongs MTR (Mass Transit Railway) zählt zu den effektivsten und dabei günstigsten Metros weltweit. Mit keinem anderen öffentlichen Verkehrsmittel kommt man so zügig durch die Stadt, einschließlich der Unterquerung des Meeres zwischen KowLoon und HongKong-Island oder der Fahrt nach Nord-LanTau. Züge fahren alle 2 bis 4 Minuten von ca. 6 bis 0.30 Uhr für – je nach Entfernung – 4 bis 15 HK$ in der erweiterten Innenstadt, bei Fahrten mit der LanTau-Line (nur MTR, nicht Airport Express) für max. 23,50 HK$. In den Zügen sind vorbildliche elektronische Informationstafeln angebracht, welche den gesamten MTR-Plan, die Fahrtrichtung, die nächste Station, Hinweise auf Umstiegsmöglichkeiten und sogar die Ausstiegsseite für die nächste Station anzeigen. Die Nutzung der HongKonger Metro ist damit absolut narrensicher.

Der Ticketerwerb ist denkbar einfach: Am Automaten wird einfach die Zielstation gedrückt, der Preis leuchtet auf, das Ticket wird nach Münzeinwurf ausgeworfen. Hiermit passiert man dann die Drehkreuze zu den Gleisen, das Magnetstreifen-Ticket muss beim Verlassen der Zielstation ebenfalls an einem Drehkreuz wieder eingesteckt werden. Noch einfacher ist auch hier die Nutzung der Octopus-Card (s. S. 125) am Zugang. Auch mit Umsteigen dauert keine Fahrt länger als etwa 20–25 Minuten (nach LanTau je nach Abfahrtsort max. 1 Stunde). Die Karten sind 90 Minuten gültig, anschließend verfallen sie.

East Rail und West Rail (KCR)

Ursprünglich fungierte die KowLoon-Canton Railway (abgekürzt „KCR“) als „echte“ Eisenbahnverbindung zwischen HongKong und China, heute dient sie als S-Bahn zwischen KowLoon (KowLoon Railway Station) und der chinesischen Grenze. Die abzweigende Nebenlinie Sheung­Shui – LokMaChau bedient den zweiten Grenzübergang zur Volksrepublik und ist damit (wie LoWu auch) inzwischen an das MTR-Netz von Shen­Zhen angebunden, sobald man zu Fuß die Grenze überquert hat.

Eigentlich könnte man KCR und MTR daher heute als eine Metro zusammenfassen, doch muss noch immer bei Wechseln von „Alt-MTR“ in „East-Rail“ oder „West Rail“ gesondert gezahlt werden (bzw. bei Octopus aus- und wieder eingeloggt werden), sodass es sich nicht um eine Fahrt mit Umsteigen, sondern um zwei Fahrten handelt. Daher wird der alte Begriff KCR hier im Buch beibehalten. Eine zweite Nebenlinie der KCR-East führt als KCR-MaOnShan-Line von TaiWai bis WuKaiSha auf der SaiKung-Halbinsel.

Die Benutzung ist einfach, automatisiert und nahezu identisch mit der Nutzung der MTR. Je nach Entfernung kostet die Einzelfahrt 5 bis 14 HK$ – mit Ausnahme der Fahrten zur Grenzstation LoWu, hier beinhaltet der Preis von 35 HK$ eine Ausreisesteuer.

Taxi

Auf HongKong-Island und in KowLoon sind die Taxis rot, in den New Territories grün und auf LanTau blau, jeweils mit hellem Dach. Der Fahrpreis der „Roten“ beträgt 18 HK$ für die ersten 2 km (New Territories 14,50 HK$, LanTau 13 HK$) plus 1,50 HK$ für alle weiteren angefangenen 200 Meter (New Territories und LanTau 1,30 HK$). Die Mitnahme von Gepäckstücken kostet 5 HK$ extra, bei Tunnelfahrten von Kow­Loon nach HK-Island und umgekehrt sind 30 bis 50 HK$ (je nach Tunnel) zusätzlich zu entrichten. Fahrzeuge der drei genannten Bereiche dürfen nicht in anderen Abschnitten „wildern“, außer beim Transport von Kunden von einem Distrikt in einen anderen (z. B. von KowLoon in die New Territories).

Alle Fahrzeuge sind mit Taxameter ausgerüstet, Taxis werden einfach per Handzeichen herbeigewunken. Sollte es zu berechtigten Klagen kommen, kann man sich unter Tel. 25277177 beschweren – Taxinummer notieren!

Mid-Level-Escalator

Wer mit der Star Ferry nach HongKong-Island übersetzt, sieht sofort, dass hinter der ersten Reihe gläserner Riesen und Wolkenkratzer zahlreiche Wohnhäuser in die Hügel dahinter gebaut sind. Es gibt nur wenige enge Straßen, die sich dort hinauf winden, daher gestaltet sich für die etwa 35.000 täglichen Pendler aus diesen „Mid Level“ genannten Wohngebieten der Weg zur Arbeit oft als umständlich und lang. Dass die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten die Gerade ist, weiß man auch in HongKong und baute daher 1993 den Mid-Level-Escalator, eine knapp einen Kilometer lange Kombination aus Treppe und Rolltreppe, welche von der Conduit Rd. zum Central Market/De Voeux Rd. Central führt.

Die Benutzung ist kostenlos – auf halber Strecke gibt es sogar einen Octopus-Automaten, der 2 HK$ Öko-Bonus auf die Octopus-Karte spendiert (einfach die Karte davorhalten)! Für den Touristen dürfte dieser Fußgänger-Highway vor allem für das Kneipenviertel Soho (s. S. 32) von Interesse sein. Der Escalator fährt bis 10 Uhr bergabwärts, ab ca. 10.30 Uhr bis Mitternacht aufwärts.

Wetter und Reisezeit (siehe Reiseführer S. 130)

HongKong liegt im feuchten, subtropischen Klimagürtel, dementsprechend heiß und feucht sind die Sommermonate, klamm und unangenehm – wenngleich nicht so kalt wie bei uns – die Wintermonate. HongKong ist prinzipiell ganzjährig eine Reise wert, klimatisch für Mitteleuropäer am ungewohntesten sind die extrem schwül-heißen Monate Juni–August.

Während des chinesischen Neujahrsfestes (Januar/Februar) sind Tickets und Unterkünfte mitunter schwer zu bekommen, diese Zeit sollte man daher meiden.

Vorseite: rasante Fahrt im Ocean Park â (HongKong-Island)

Günstige Zwischenstopp-Angebote

Cathay Pacific Airways bietet manchmal interessante Stopover-Programme, Transport vom/zum Flughafen, günstige Übernachtungen in guten Hotels, Stadtrundfahrten usw. an. Dies gilt aber nur dann, wenn man HongKong nur 2 oder 3 Tage besucht, das Hauptreiseziel aber ein anderes Land der Region ist.

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041hk Abb.: © de.wikipedia.org/Brücke-Osteuropa

Blick aus der Seilbahn „NgongPing 360“ hinunter zum Flughafen ChekLapKok

Der größte Flughafen, die längste Brücke ...

Das alles war HongKong sogar ein Besucherzentrum (LanTau Link Visitors Centre) auf der Insel TsingYi wert. Auf 600 m² Ausstellungsfläche wird der Bau der Brücke und des Flughafens dargestellt, mit Computerspielen das Wissen der Besucher zum Thema „LanTau Link“ abgefragt.

µ Anfahrt: Von der MTR-Station LaiChi-Kok mit Bus 234R (8,80 HK$, 9.30–17 Uhr alle 15–30 Minuten); von TsingYi fährt ab Maritime Square (diese Mall befindet sich direkt über der MTR-Station Tsing­Yi) ein kostenloser Shuttle-Bus.

o132 LanTau Link Visitors Centre, Eintritt frei, Besucherzentrum tgl. 10–17 Uhr, So. bis 18.30 Uhr, Mi. geschlossen, Besucherplattform tgl. 7–22.30 Uhr, Informationen unter Tel. 24955825

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007hk Abb.: wl

Auf den örtlichen Straßen­märkten erworbene Textilien sind beliebte Mitbringsel

Konsularische Betreuung deutscher Gäste im Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

Erinnerungsfotos sind auch von religiösen Tempeln und Figuren gestattet – mit Ausnahme einiger Hauptschreine

042hk Abb.: wl

043hk Abb.: wl

Bezahlen mit Nahverkehrskarte

Die Octopus-Card (s. S. 125) wird zunehmend auch als bargeldloses Zahlungsmittel eingesetzt, u. a. in 7/11-Minimärkten, Starbucks-Cafés, McDonald’s-Filialen oder an Telefonzellen (z. B. Star Ferry).

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HongKong preiswert

Wer mit schmaler Brieftasche nach HongKong reist, braucht dennoch auf eine Vielzahl von Vergnügungen keineswegs zu verzichten. Phänomenal und kostenlos ist die allabendliche Symphony-of-Lights-Lasershow an der Promenade, die jeder einmal erlebt haben muss (s. S. 64).

Hafenrundfahrten kann man buchen – aber auch für umgerechnet 30 Cent bei einer Fahrt mit der Star Ferry (s. S. 126) in ähnlich aufregender, zudem richtig klassischer Form erleben. Ähnlich kann man zum gleichen Preis stundenlang mit der alten Tram (s. S. 128) auf HongKong-­Island von Ost nach West bzw. umgekehrt durch die Hauptverkehrsadern auf HongKong-Island zuckeln und dabei unvergessliche Eindrücke sammeln.

Wer sich mehr ins kulturelle Leben der Großstadt stürzen möchte, sollte sich unbedingt den Mittwoch freihalten, an dem die meisten der großen städtischen Museen (s. S. 34) kostenlosen Eintritt bieten.

Wirklich billige Unterkünfte gibt es in der Weltstadt HongKong vielleicht nicht, aber die verschiedenen Jugendherbergen (s. S. 115) sind durchaus bezahlbar.

044hk Abb.: wl

Während Privatwohnungen und touristische Unterkünfte über westliche WCs verfügen, wird in öffentlichen Anlagen oft die Hock­toilette bevorzugt

Meine Literaturtipps

Zu China gibt es viel – speziell zu HongKong dagegen außerhalb der Reiseführer kaum deutschsprachige Bücher zum Thema. Eine Perle ist da schon beinahe „Hotel Empire HongKong“ von John Lanchester (dtv, 2006), ein bezaubernder Liebes- und Abenteuerroman, der die 1930er-Jahre in der damaligen Kronkolonie wiederaufleben lässt.

Wer sich mehr mit den aktuelleren politisch-strategischen Hintergründen zu HongKong befassen möchte, sei auf „HongKong. Eine Bilanz“ von A. Seeger und C. Theisen (Books on Demand GmbH, 2000) verwiesen, eine wirtschaftspolitische Darstellung der Bedeutung HongKongs nach der Rückgabe an die Volksrepublik.

In dieser Übergabezeit von 1997 spielt auch der 2004 erschienene Krimi „Die letzten Tage von HongKong“ von John Burdett (Piper, 2007). Neben der vordergründigen fesselnden Mordgeschichte wird auch das Zusammenleben der Kulturen sowie das Ende einer Ära fachkundig beschrieben.

045hk Abb.: wl

Das Studium der Tageszeitung steht bei Chinesen hoch im Kurs

046hk Abb.: wl

Die Star Ferry (s. S. 126) ist unbestritten eines der Wahr­zeichen HongKongs

Nur wenige Besucher haben das Glück, von ihrer Unterkunft aus das Meer zu sehen – anders die Gäste des Jockey Club Mt. Davis Youth Hostel

Günstige Unterkunft mit toller Aussicht

j150 Jockey Club Mt. Davis, Mount Davis Path, HongKong-Island, Tel. 28175715, Dorm 100 HK$ (65 HK$ bis 17 J.), DZ 320 HK$, 4-Bett-Zi. 480 HK$, tgl. 7–24 Uhr. Anfahrt: Vom Flughafen Airport Express oder Bus bis Central, dort Bus 5A bis Felix Villas in der Victoria Rd./Abzweig Mt. Davis Path nehmen und ca. 20 Minuten aufwärts gehen (beschildert). Besser ist der herbergseigene kostenlose (bzw. im Preis inbegriffene) Zubringerbus vom Macau-Ferry-Pier (ShunTak-Centre unten – MTR-Station SheungWan, Ausgang D – seeseits vom 7/11-Laden, fährt 7x tgl. in beide Richtungen).

Die famos gelegene Jugendherberge unterhalb des Mount Davis wird von allen Jugendherbergen am häufigsten frequentiert, wenngleich sie nicht im Zentrum liegt (abwärts 15 Minuten Bergpfad zur Tram). Zwei Internetrechner (Münzautomaten), Grillplatz, grandiose Aussicht, Fernsehraum.

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047hk Abb.: wl

Unterkunfts­preiskategorien

€ unter 100 €

€€ 100–200 €

€€€ über 200 €

(Preis für ein DZ pro Nacht)

Pittoresk-kitschige Hotelanlage im Disneyland-Resort E (LanTau)

048hk Abb.: wl

The Peninsula

h196 [E8] The Peninsula €€€, Salisbury Rd., TsimShaTsui, www.peninsula.com, Tel. 29202888, Fax 27224170, DZ ab 3800 HK$, Suiten bis 42.000 HK$. Eines der ältesten, besten und stilvollsten Hotels HongKongs liegt in unmittelbarer Nähe zur Star Ferry und der Uferpromenade. Nach den Geschichten der Conciergen und Pagen zu urteilen, müsste längst ein historischer Roman zum legendären Peninsula geschrieben werden. Alle Angestellten werden seit Urzeiten in einem knochenharten Auswahlverfahren handverlesen, mit dem Ergebnis, dass im Peninsula jeder Handgriff hundertprozentig sitzt. Ein Job hier zählt zu den großen Glückslosen – wo Unsummen für Suiten bezahlt werden, sind natürlich auch entsprechende Trinkgelder zu erwarten. Ein normaler Page verdient hier knapp 10.000 HK$, streicht aber in der Regel ebenso viel durch „Tipps“ ein. Alles, was Rang und Namen hat, steigt im Peninsula ab, von Rockstars bis zur Queen. Nicht von ungefähr verfügt das Peninsula über einen eigenen Fuhrpark, Rolls-Royce versteht sich (der Transfer im Rolls vom und zum Flughafen KaiTak wird mit 500 HK$ berechnet, einfach). Es lohnt sich unbedingt, einen Drink in der Felix-Bar zu nehmen, die unter anderem für die schönsten Hoteltoiletten der Welt gerühmt wird!

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049hk Abb.: wl

Die Benutzung der Fährlinien in HongKong gestaltet sich einfacher als eine Stadtbusfahrt in Europa

Der öffentliche Nahverkehr, hier Tram und Bus, lässt ein eigenes Fahrzeug überflüssig erscheinen

050hk Abb.: wl

Buslinienplan

Wer einen kompletten Plan der Buslinien HongKongs benötigt, kann sich eine Liste beim HKTB (s. S. 107) aushändigen lassen (kostenlos) oder eine vollständige Liste aus dem Internet ausdrucken:

µ http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_bus_routes_in_Hong_Kong

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052hk Abb.: wl

MTR – Vorzeigeobjekt in Sachen Sauberkeit und Effektivität

Das einzige „Verkehrsmittel“ der Welt, für dessen Nutzung der Kunde Geld erhält: der Mid-Level-Escalator

051hk Abb.: wl

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