005df Abb.: cd
Der von ihnen genutzte Internet Explorer 6 unterstützt viele aktuelle Web-Funktionalitäten nicht. Für einen ungetrübten Genuss unseres Internetauftritts empfehlen wir eine aktuellere Version des Internet Explorers oder einer anderen Browser-Software.
Individualreisende finden zu fast allen wichtigen Zielen ein Handbuch von Reise Know-How. Gut so, denn damit sind sie bestens bedient. FOCUS Online
|
||||||||||||
| ||||||||||||
|
||||||||||||
|
||||||||||||
|
||||||||||||
|
||||||||||||
|
Autor: Krieb, ChristineSchon Napoleon war von Düsseldorf so begeistert, dass er es „Klein Paris“ nannte. Die heutige Landeshauptstadt ist zugleich Kulturmetropole von Weltruf und Messestadt. Modebewusste pilgern seit Jahrzehnten zum Einkaufen zur Königsallee. Und die „längste Theke der Welt“, so wird die gastronomische Meile der Altstadt genannt, lädt mit einem reichen Angebot an Kneipen, Bars und Restaurants zum Genießen ein.
Dieser CityTrip-Band stellt die schönsten Seiten der Stadt vor. Er weckt mit gründlich recherchierten Empfehlungen die Neugierde und macht zugleich Lust auf erlebnisreiche Urlaubstage. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten entdeckt der Leser die Szeneviertel und ein reiches kulturelles Angebot. Bei einem Gang durch die Altstadt erfährt er, wie sich das ehemalige Dorf an der Düssel zu einer attraktiven Großstadt entwickelt hat. Wer sich auf eigene Faust durch die facettenreiche Stadt bewegen möchte, findet in diesem Reiseführer eine kundige und kompakte Hilfe mit aktuellen Tipps und Trends.
| Ihre Meinung | |||
| ekz, Informationsdienst |
| Rezension vom: 06/11 |
|
| Ihre Meinung | |||
aus der Luftperspektive
Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.
Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen hier unten zum kostenlosen Download bereit.| Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden: |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
005df Abb.: cd
Praktische Reisetipps
Praktische Reisetipps
An- und Rückreise (siehe Reiseführer S. 116), Autofahren
Düsseldorf International ist nach Frankfurt und München der drittgrößte deutsche Flughafen und was Charterflüge anbelangt, sogar der größte. Er befindet sich im Norden der Stadt und ist gut an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden. In die Stadt kommt man am einfachsten mit den S-Bahnen S1 und S7, die direkt am Flughafengebäude abfahren. Ein Bus (Nr. 721) fährt außerdem zum Hauptbahnhof. Mit dem Taxi braucht man in die City ca. 10 bis 15 Minuten.
Zu Messezeiten fährt alle 30 Minuten ein Bus vom Flughafen (Flugsteig A) zum Messegelände (verschiedene Messeeingänge) und zurück. Fahrtzeit: max. 15 Minuten.
Der Flughafen Düsseldorf-Weeze liegt ca. 70 Kilometer von Düsseldorf entfernt und wird u. a. vom „Billigflieger“ Ryanair angeflogen. Die Fahrt in die Stadt dauert ca. 90 Minuten. Ein Bus fährt mehrmals täglich vom Hauptbahnhof bzw. von der Messe nach Weeze und umgekehrt.
Düsseldorf ist von einem dichten Autobahnnetz umgeben. Mann erreicht die Stadt über die Autobahnen A3, A44, A46, A52, A57, A59 und A524 aus allen Richtungen. Der Weg in die Innenstadt ist gut ausgeschildert.
Der Düsseldorfer Hauptbahnhof, der in den 1980er-Jahren erbaut und 2009 renoviert wurde, wird regelmäßig von ICs bzw. ICEs angefahren. Er hat zwei Ausgänge: Der in Richtung Innenstadt heißt Konrad-Adenauer-Platz, der andere Bertha-von-Suttner-Platz. Direkt im Hauptbahnhof befindet sich auch eine U-Bahn-Haltestelle, von der aus man am besten in die City gelangt. Hierzu fährt man in Richtung Innenstadt/Messe (egal mit welcher Linie) und steigt an der Haltestelle „Heinrich-Heine-Allee“ aus. Von dort ist sowohl die Altstadt als auch die Königsallee gut zu erreichen. Vor dem Bahnhof finden sich Straßenbahn- und Bushaltestellen.
Tickets für den öffentlichen Nahverkehr kann man an einem der Fahrkartenautomaten im Bahnhof bzw. an den jeweiligen Haltestellen lösen. In Straßenbahnen und U-Bahnen gibt es auch in den Fahrzeugen noch Automaten. Im Bus sind nur Einzeltickets erhältlich. Kurzstrecken (K) gelten meist für 3 Haltestellen. Mit einem Ticket für die Zone A kann man bequem im ganzen Stadtgebiet fahren.
µ www.bahn.de: Infos zu Verbindungen und Fahrplänen der Deutschen Bahn
2010 haben die Bauarbeiten für eine neue U-Bahn-Linie (von Nord nach Süd) begonnen und sie werden bis Ende 2014 andauern. Zeitweise sind deshalb immer wieder Straßen gesperrt und es kommt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Es ist daher ratsam, Düsseldorf möglichst ohne Auto zu erkunden, zumal die Altstadt (reine Fußgängerzone) und die Stadtmitte sehr gut zu Fuß bzw. mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden sind.
Die Düsseldorfer Innenstadt ist seit dem 15. Februar 2009 Umweltzone, d. h., es dürfen nur noch Fahrzeuge mit grüner oder gelber Schadstoffplakette (Feinstaubplakette) in diesen Bereich. Die Umweltzone umfasst das Gebiet innerhalb folgender Straßenzüge: Völklinger Straße, Südring, Auf’m Hennekamp, Kruppstraße, Werdener Straße, Kettwiger Straße, Dorotheenstraße, Lindemannstraße, Brehmstraße, Grashofstraße, Heinrich-Ehrhardt-Straße, Johannstraße, Kennedydamm, Homberger Straße, Cecilienallee, Joseph-Beuys-Ufer und Rheinufertunnel sowie Völklinger Straße. Die genannten Straßen begrenzen die Umweltzone, sind aber selbst kein Bestandteil davon (Infos unter www.duesseldorf.de/kfz/feinstaub).
Am besten lässt man sein Fahrzeug aber einfach an einem der Park-and-ride-Parkplätze in und um Düsseldorf und fährt mit Bus oder Bahn in die Innenstadt. Park-and-ride-Plätze sind z. B. die S-Bahn-Haltestellen Gerresheim, Gerresheim Krankenhaus, Südpark, Südfriedhof, Bahnhof Benrath oder Staufenplatz. Bei der Rheinbahn gibt es unter www.rheinbahn.de (Menüpunkt „Fahrplan/Liniennetz“) weitere Informationen.
Wer dennoch mit dem Auto in die Stadt will oder muss, sollte auf das Parkleitsystem achten. 41 Parkplätze, Parkhäuser und Tiefgaragen sind an das System angeschlossen. Autofahrer erhalten über 112 über das Stadtgebiet verteilte dynamische Wegweiser Informationen, wo noch freie Plätze sind.
Falschparker werden in Düsseldorf abgeschleppt oder es werden zum Teil empfindlich hohe „Knöllchen“ verteilt. In der Altstadt gilt deshalb von Mo. bis Fr. zwischen 9 und 18 Uhr sowie Sa. von 9 bis 16 Uhr: Parkschein ziehen! Je nach Stadtgebiet und Tag 0,25 bis 0,75 € pro angefangene halbe Stunde.
Düsseldorf ist auch für mobilitätseingeschränkte Personen gut zu erkunden. Viele touristische Sehenswürdigkeiten sind barrierefrei und in fast allen Parkhäusern befinden sich Behindertenparkplätze. Der ideale Einstieg in eine U-Bahn ist mit einem entsprechenden Symbol und einer über der Tür angebrachten Blinkleuchte (blinkt nur bei bereits geöffneter Tür) versehen. Diese Türen befinden sich in der Mitte des Zuges. In Straßenbahnen eignet sich für Rollstuhlfahrer zum Einstieg die vorderste Tür. Die Türöffnungstaste weist zur Verdeutlichung ein Rollstuhlsymbol auf. In Bussen wird Menschen mit einer Behinderung der Einstieg durch den Einsatz von Niederflurbussen oder Klapprampen erleichtert. Einen Linienplan für mobilitätseingeschränkte Personen, der genau angibt, welche Haltellen rollstuhlgerecht sind, gibt es als Download unter www.rheinbahn.de (Menüpunkt „Fahrplan/Liniennetz).
Auch blinde bzw. sehbehinderte Menschen können Düsseldorf erkunden: Die meisten Ampelanlagen sind mit akustischen Signalen ausgerüstet. An diesen Ampelmasten (auf ca. 1,20 Meter Höhe) kann man auch ertasten, ob die Ampel gerade Grün oder Rot zeigt. Bei Grün vibriert das Signal. An Haltestellen von Bus und Straßenbahn befinden sich auf Höhe der ersten Eingangstür des Fahrzeugs im Bürgersteig eingelassene Rillenplatten. Ein taktiler Stadtplan für die Düsseldorfer Altstadt im Maßstab von 1 : 1000 bildet außerdem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ab. Das Bronzemodell steht auf dem Marktplatz (beim Rathaus Ó). Die Sehenswürdigkeiten sind sowohl in Blindenschrift als auch mit ertastbaren Buchstaben erklärt.
Weitere Informationen zur Barrierefreiheit von Sehenswürdigkeiten, Serviceeinrichtungen, Parkplätzen, öffentlichen Verkehrsmitteln und Unterkünften findet man unter www.duesseldorf-barrierefrei.de. Dort kann auch die Broschüre „Düsseldorf Barrierefrei“ heruntergeladen werden, in der alle Informationen zusammengestellt wurden. Die Broschüre ist auch bei den Tourist-Informationen (s. S. 120) oder per Post (Anfrage unter info@duesseldorf-tourismus.de bzw. Tel. 172020) erhältlich.
o140 [H19] Schweizerisches Generalkonsulat, Ernst-Gnoss-Straße 25, Tel. 4588700, www.eda.admin.ch/duesseldorf, geöffnet: Mo.–Fr. 9–12 Uhr und nach Vereinbarung
o141 [K18] Honorarkonsulat der Republik Österreich, Königsallee 90, Tel. 13069680, www.austria-nrw.de, geöffnet: Di.–Do. 9–12 Uhr und nach Vereinbarung
Düsseldorf ist eine Großstadt und die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen, das zeigt sich auch bei den Preisen. Vor allem während der Messen sind die Unterkünfte sehr teuer. Doch die Vielfalt an Hotels, Restaurants, Veranstaltungsorten, Sehenswürdigkeiten ist groß und bietet für jedes Budget etwas. Gute Restaurants findet man in jeder Kategorie – von der einfachen Imbissbude bis zum Sternerestaurant. Viele Wege in Düsseldorf sind kurz und können zu Fuß oder mit dem öffentlichen Nahverkehr zurückgelegt werden. Es muss ja nicht immer ein Taxi sein. Viele Sehenswürdigkeiten bieten außerdem zu bestimmten Zeiten ermäßigten oder sogar kostenlosen Eintritt an. Zudem gibt es eine Reihe von Veranstaltungen, wie z. B. Konzerte, die kostenlos sind.
Bei den offiziellen Informationsstellen der Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH erhält man alle wichtigen Informationen, Hilfe bei der Hotelzimmerbuchung, Tickets für Stadtführungen und Veranstaltungen, die Welcome Card oder auch Souvenirs.
i142 [M17] Tourist-Information, Immermannstraße 65b, gegenüber dem Hauptbahnhof, geöffnet: Mo.–Sa. 9.30–19 Uhr
i143 [J16] Tourist-Information, Marktstraße/Ecke Rheinstraße, Altstadt, geöffnet: Mo.–So. 10–18 Uhr, Tel. 17202844, www.duesseldorf-tourismus.de
µ www.duesseldorf.de – die offizielle Website der Stadt Düsseldorf mit Informationen zur Stadt
µ www.duesseldorf-altstadt.de – alles Wissenswerte über die Düsseldorfer Altstadt und die dortige Gastronomie
µ www.duesseldorf-tourismus.de – Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Unterkünften, Messebetreuung, Stadtrundfahrten und Angebote
µ www.messe-duesseldorf.de – Daten und Fakten für Messebesucher
µ www.rheinbahn.de – Infos zu Verbindungen und Fahrplänen im Nahverkehr. Die Rheinbahn ist in Düsseldorf für den öffentlichen Nahverkehr zuständig.
µ www.rp-online.de – Website der Rheinischen Post mit Informationen zu Politik, Lokalem und Kultur
µ www.vrr.de – Infos zu Verbindungen und Fahrplänen im Nahverkehr. Die Rheinbahn gehört zum Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Tarife und Tickets sind im gesamten VRR-Gebiet gleich.
µ PRINZ, http://duesseldorf.prinz.de, das Stadtmagazin für Düsseldorf
µ Biograph, www.biograph-online.de, kostenloses Heft mit Infos zu Kinoprogramm, Musik- und sonstigen Events
µ Coolibri, www.coolibri.de, ein ebenfalls kostenloses Heft mit dem neusten Kinoprogramm und Infos zu Musik- und sonstigen Veranstaltungen
µ Rheinische Post, www-rp-online.de, regionale Zeitung mit eher konservativer Ausrichtung
µ NRZ – Neue Rhein Zeitung (gehört zur WAZ-Gruppe), www.nrz.de, eher links bzw. gewerkschaftlich orientiert
µ WZ – Westdeutsche Zeitung, www.wz-duesseldorf.de, Tageszeitung, eher neutral ausgerichtet
@144 [K16] D2_LiveC@fé, Schadow- straße 11 (Schadow Arkaden, 1. Stock), Tel. 6004764, geöffnet: Mo.–Fr. 9.30– 23 Uhr, Sa. 10–23 Uhr, So./feiertags 12–23 Uhr, 1,50 € für 30 Min.
+145 [L13] Marien-Hospital Düsseldorf, Rochusstraße 2, Tel. 44000
+146 [P15] MEDECO Zahnklinik Düsseldorf Zentrum, Grafenberger Allee 136, Tel. 6011111
+147 [L24] Uniklinik Düsseldorf, Moorenstraße 5, Tel. 8100
+148 [M18] Apotheke im Hauptbahnhof, Konrad-Adenauer-Platz 14, Tel. 365626, geöffnet: Mo.–Fr. 7–20 Uhr, Sa. 8–20 Uhr
ð [G7] Aquazoo-Löbbecke Museum. Die einzigartige Verbindung aus Museum und Aquarium/Terrarium ist besonders bei Kindern sehr beliebt.
c149 [O24] Café Südpark, In den großen Banden 58, Tel. 8825844064, www.wfaa.de, geöffnet: Di.–So. 10–19 Uhr, Küche bis 18 Uhr. Der wohl familienfreundlichste Betrieb der Stadt mit Terrasse, Spielplatz und Streichelzoo und im Südpark gelegen. Im Café gibt es leckere Speisen und Getränke, im Hofladen Bio- und Naturprodukte.
µ Marionettentheater (s. S. 43). Seit 1956 finden hier hochkarätige Inszenierungen statt. Der Spielplan bietet vom einfachen Märchen für Kinder bis hin zu „Literaturtheater“ große Abwechslung für Zuschauer jeden Alters.
µ Puppentheater (s. S. 43). Stücke für die ganz Kleinen ab 2 ½ Jahren und die etwas größeren Kinder (bis 11 Jahre). Die Stücke dauern meist zwischen 35 und 40 Minuten.
µ Schifffahrtmuseum (s. S. 53). Im Burgturm befindet sich das Schifffahrtmuseum, das 2000 Jahre Rheinschifffahrt dokumentiert. In der obersten Etage befindet sich in der „Laterne“ des Turms ein Café mit Blick auf den Rhein.
µ Ärztlicher Notdienst: Tel. 19292
µ Feuerwehr: Tel. 112
µ Polizei: Tel. 110
µ Fundbüro: Tel. 8991 oder Tel. 8993285
Wird Bürgern der Schweiz oder Österreichs der Ausweis gestohlen, muss dies bei der örtlichen Polizei und der nächsten diplomatischen Vertretung des Heimatlandes (s. S. 118) gemeldet werden, um einen Ersatzreiseausweis für die Rückkehr ausgestellt zu bekommen.
Deutsche Kunden, die ihre Kreditkarte, Maestro(EC)-Karte oder ihr Handy verloren haben, können sie über die zentrale Sperrnummer Tel. 116116 blockieren lassen. Dafür sollte man allerdings die jeweiligen Kartennummern zur Hand haben.
Für Österreicher und Schweizer wird dieser Service vorerst nicht angeboten, deshalb sollte man sich vor der Reise über die jeweiligen Sperrnummern informieren.
Kaufhäuser und größere Geschäfte in der Stadt haben von Mo. bis Sa. meist bis 20 Uhr geöffnet, kleinere Läden bzw. Geschäfte außerhalb des Stadtzentrums dagegen oft nur bis 18 Uhr. Sonntags sind Kaufhäuser und Geschäfte geschlossen.
Die Stadt arbeitet kontinuierlich daran, Radfahren in Düsseldorf sicherer und attraktiver zu machen und das Radnetz auszudehnen. 2007 wurde Düsseldorf das Prädikat „Fahrradfreundliche Stadt“ verliehen. Umweltverbände sehen das allerdings eher ambivalent, denn nach wie vor legt die Stadt vor allem Wert darauf, die Situation für Autofahrer zu verbessern.
Besonders schön ist eine Radtour den Rhein entlang – vom Medienhafen über die Altstadt nach Kaiserswerth. Die Stadt hat eine Reihe von Informationen und Broschüren veröffentlicht, die das Radfahren in Düsseldorf erleichtern sollen. So werden unter dem Namen „Tour D“ Routen für Radtouren empfohlen, die unter www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/radverkehr heruntergeladen werden können. Die „Tour D Nr. 07“ führt z. B. einmal quer durch die Innenstadt nach Oberkassel und (wer möchte) weiter nach Lörick. Die Broschüren sind in den Tourist-Informationen erhältlich.
o150 [G16] Fahrradverleih Price Düsseldorf, Düsseldorfer Straße 36, www.fahrradverleih-duesseldorf.de, Tel. 5590635, geöffnet: Mo.–So. 9–11 Uhr, 16.30–18 Uhr, Preise: 10 € pro Tag, 40 € pro Woche
µ nextbike, www.nextbike.de, Tel. 03069205046, Preise: 1 Stunde 1 €, 24 Stunden ab 5 €. Bei diesem deutschlandweiten Fahrradverleih muss man sich einmal registrieren und kann dann in verschiedenen Städten Fahrräder ausleihen. Die Registrierung ist bei der ersten Ausleihe oder online möglich. Die Räder stehen rund um die Uhr an zentralen Plätzen. One-way-Farradverleih: Man gibt das Rad einfach am nächst gelegenen Nextbike-Standort wieder ab.
Düsseldorf ist eine weltoffene Stadt und Schwule und Lesben finden hier vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung wie Cafés, Veranstaltungen, Sportvereine, aber auch Informationsstellen.
c152 [J20] Café Piranha €€, Bilker Allee 110, Unterbilk, Tel. 17803156, www. cafepiranha.de, geöffnet: Mo.–Do. 19– 1 Uhr, Fr./Sa. 19–3 Uhr. In der Café-Bar Piranha – der „Bar mit Biss“ – treffen sich Lesben, Schwule und ihre Freunde. Es finden auch regelmäßig Veranstaltungen wie Partys statt.
c153 [L17] Café Seitensprung €, Grupellostraße 5, www.cafe-seitensprung.de, geöffnet: Di.–Sa. ab 18 Uhr, So. Sept.–März ab 15 Uhr, Apr.–Aug. ab 18 Uhr. Beliebter Szenetreff für Schwule und Lesben. Von September bis März findet sonntags ab 15 Uhr die „Tortenschlacht“ statt: Es gibt frisch gebackene Kuchen und Torten.
h154 [O20] Hotel am Volksgarten €€, Flügelstraße 46, Tel. 725050, Fax 724680, www.hotel-am-volksgarten.de. Ein persönlich gestaltetes und gay-freundliches „Art & Boutique Hotel“ nicht weit vom Volksgarten. Zum Frühstück gibt es ein reichhaltiges Buffet.
µ In den Tourist-Informationen (s. S. 120) ist eine Broschüre mit vielen weiteren Infos für Schwule und Lesben erhältlich, der sogenannte „GayGuide“. Die Broschüre ist unter www.duesseldorf-tourismus.de/schwule-und-lesben auch als Download verfügbar.
µ Die offiziellen Tourismus-Büros der Stadt bieten Stadttouren und -führungen wie z. B. einen Altstadtrundgang inkl. Schiffstour an. In den Tourist-Informationen (s. S. 120) gibt es außerdem Informationen zu den täglich angebotenen Busrundfahrten – z. B. Stadtrundfahrt inkl. Auffahrt auf den Rheinturm oder „HopOn HopOff CityTour“.
µ Düsseldorf entdecken, Tel. 5988295, www.duesseldorf-entdecken.de. Die Stadtführerin und Autorin dieses Buches, Christine Krieb, bietet Stadtführungen und Erlebnistouren an. Besonders beliebt sind die Stadtführungen mit kulinarischen Kostproben.
µ Fotografische Führungen, Flurstraße 3, Tel. 01785367616, www.pufleb.de. Der Fotograf und Künstler Robert Pufleb bietet Führungen durch die Stadt an. Wer die Stadt fotografisch entdecken will, kann hier Tipps vom Profi bekommen. Die Touren finden nur nach Vereinbarung statt.
o155 [I16] KD, Rheinuferpromenade (Schlossufer), Tel. 3239263, www.k-d.com, Anfang April–Ende Oktober tägl. 10.30, 12, 14 und 18 Uhr und tägl. 15.30–17.30 Uhr Kaffeefahrt. Schiffsausflüge zwischen Medienhafen, Altstadt und Messe. An Bord werden die Sehenswürdigkeiten erklärt.
o156 [I16] Weiße Flotte, Rathausufer/ Pegeluhr, Tel. 326124 (während der Hauptsaison), www.w-flotte.de. Panoramafahrt zwischen Rathausufer/Pegeluhr in Richtung Medienhafen und weiter rheinabwärts bis Theodor-Heuss-Brücke (und wieder) von Frühjahr bis Herbst Mo.–Fr. 13 Uhr, Sa./So./feiertags 12 Uhr. Linienfahrt (ca. eine Stunde) zwischen Düsseldorf und Kaiserswerth ab Rathausufer: Ende März–Mitte Oktober Mo.–Fr. 12 und 15 Uhr, Sa./So./feiertags 11, 12, 14, 15 und 17 Uhr, Nebensaison (Mitte/Ende Oktober–Ende März) Di.–So. 12 und 15.30 Uhr. Bitte die genauen Daten, wann die Haupt- bzw. Nebensaison beginnt/endet, erfragen (ganzjährig unter Tel. 308672), denn die Zeiten variieren jedes Jahr.
Düsseldorf ist eine Messestadt und daher sind die Preise für Unterkünfte an vielen Terminen recht hoch und die günstigen Hotels sind dann bereits lange im Voraus ausgebucht. Preiswerte Alternativen sind Hostels, Jugendherbergen, private Zimmer oder die Mitwohnzentrale. Informationen, wann Messen stattfinden, findet man unter www.messe-duesseldorf.de. Außerhalb von Messezeiten gibt es aber auch in Düsseldorf gute Hotels bereits zu günstigen Preisen.
Informationen über Unterkünfte und die Möglichkeit zur Buchung gibt es z. B. bei den Tourist-Informationen (s. S. 120). Man kann aber auch online unter www.duesseldorf-tourismus.de/uebernachtung/hotels-und-pensionen oder telefonisch unter Tel. 17202851 buchen.
h157 [P14] Hotel Achenbach €€, Achenbachstraße 17, Tel. 669090, Fax 6801013, www.hotel-achenbach.de. Eine schöne alte Villa im exklusiven Zooviertel mit nur 16 Zimmern, die alle in viktorianischem Stil eingerichtet sind. Das Hotel ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, ruhig gelegen und wurde 2009 komplett renoviert. Umfangreiches Frühstücksbuffet.
h158 [K14] Hotel am Hofgarten €€, Arnoldstraße 5, Tel. 491990, Fax 4919949, www.hotel-am-hofgarten.de. Das Hotel liegt nur einen Katzensprung vom Hofgarten, dem schönsten Park Düsseldorfs, entfernt. Zu Fuß sind es nur ca. 10 Minuten in die Altstadt. Insgesamt 24 Zimmer in zwei Kategorien – Standard und Comfort. Einige verfügen über Betten in Überlänge. Umfangreiches Frühstücksbuffet.
h159 [L14] Hotel Berial €, Gartenstraße 30, Tel. 4900490, Fax 49004949, www.hotelberial.de. Das Hotel mit 40 Zimmern (insgesamt 59 Betten) liegt verkehrsgünstig nicht weit von Schloss Jägerhof bzw. dem Hofgarten entfernt. Zur Altstadt und zum Rhein sind es nur ein paar Minuten. Reichhaltiges Frühstücksbuffet.
h160 [N17] Hotel Friends €€, Worringer Straße 94–96, www.hotel-friends-duesseldorf.de, Tel. 1793090, Fax 17930919. Nicht weit vom Bahnhof entfernt bietet das Hotel Friends 39 Zimmer auf 6 Etagen. Jede Etage ist unterschiedlich gestaltet und kein Raum sieht aus wie der andere. Mal wohnt man puristisch, mal klassich, mal eher barock. Es gibt die Zimmer in drei Kategorien – friends, good friends und best friends – und auch besonders gestaltete Räume für Paare oder Alleinerziehende mit Kind. Frühstück ist für 9,60 € optional buchbar.
h161 [J21] Hotel Karolinger €, Karolingerstraße 104, Tel. 330017, Fax 330019, www.hotel-karolinger.com. Schönes Jugendstilhaus im Stadtviertel Unterbilk mit 15 Zimmern (21 Betten). Die Düssel fließt direkt vor dem Gebäude. In Fußnähe befinden sich viele Kneipen und Restaurants.
h162 [I17] Hotel Orangerie €€€, Bäckergasse 1, Tel. 866800, Fax 8668099, www.hotel-orangerie-mcs.de. Ein Juwel mit klassizistischer Fassade in der Altstadt direkt am Spee’schen Palais. Gleich neben der alten Orangerie und in einem Teil der Altstadt ohne Durchgangsverkehr. Es gibt nur acht Doppel- und 19 Einzelzimmer. Stilvoll eingerichtet – eine Kombination aus modern und alt.
h163 [J16] Hotel St. Andreas €€€, Andreasstraße 13, Tel. 13068400, Fax 13068429, www.hotel-sankt-andreas.de. Nach vorne präsentiert sich das Hotel als Gasthaus „Benders Marie“, ein Traditionslokal, das vor allem für seine Muscheln bekannt ist. 2003 wurde auf die Gaststätte ein Hotel mit 12 Zimmern „gesetzt“. Nach einem der Zimmer fragen, die nach hinten hinaus zeigen, denn diese haben einen Balkon und sind mit Blick auf die Neanderkirche.
h164 [I19] Kastens Hotel €€, Jürgensplatz 52, Tel. 30250, Fax 3025110, www.kastens-hotel.de. Das Hotel liegt an der Verlängerung der Lorettostraße, der Einkaufsstraße in Unterbilk mit seinen kleinen Boutiquen, Cafés und Restaurants. Damit ist man nur ein paar Minuten Fußweg vom Medienhafen, der Rheinuferpromenade und der Altstadt entfernt. 50 moderne, freundliche Zimmer, die meisten in farbenfrohem Design. Bei schönem Wetter kann man sich auf der Terrasse entspannen.
h165 [J14] Meliã Hotel €€€, Inselstraße 2, Tel. 522840, Fax 522842199, www.melia-dusseldorf.com/de. Ein neues modernes Hotel in avantgardistischem Design, das erst im Oktober 2009 eröffnet wurde. Es liegt direkt am Hofgarten und verfügt über 201 Zimmer auf zehn Etagen. In wenigen Minuten gelangt man zu Fuß in die Altstadt und weiter an den Rhein. Die Zimmer sind geräumig und komfortabel ausgestattet. Da die Zimmer zur Hauptstraße etwas hellhörig sind, besser nach einem Zimmer hinten raus fragen. Zum Hotel gehören die Purple-Lounge und das AQUA Restaurant sowie ein großzügiger Wellnessbereich.
Ì166 [L17] Pension Bratmann €, Grupellostraße 4, Tel. 362615, Fax 353909, www.pension-bratmann.de. Kleine Pension mit 16 Zimmern und insgesamt 26 Betten. Mitten in der Altstadt gelegen. Hunde sind willkommen (6 € Aufpreis).
h167 [L12] Stadthotel Düsseldorf im Kolpinghaus €€, Blücherstraße 6, Tel. 61703300, Fax 61703400, www.stadthotel-duesseldorf.de. Insgesamt 43 modern und funktional eingerichtete Zimmer. Für längere Aufenthalte stehen auch Appartements mit Küche zur Verfügung.
h168 Villa Verde €€, Bockumer Straße 26, www.hotelvillaverde.de, Tel. 401697, Fax 4080440. Kleines Landhotel mit 25 Zimmern (insgesamt 54 Betten) in farbenfrohem Design. Etwas außerhalb mitten in der Natur gelegen und doch sind es nur wenige Meter zur nächsten U-Bahn-Station. Frühstücksbuffet für 12 € optional buchbar.
o169 [K19] Backpackers-Düsseldorf €, Fürstenwall 180, Tel. 3020848, Fax 3020858, www.hostel-duesseldorf.de. Das Hostel verfügt über insgesamt 60 Betten und ist zentral gelegen.
o170 [M18] CVJM €, Graf-Adolf-Straße 102, Tel. 172850, Fax 1728544, www.cvjm-duesseldorf.de. Der christliche Verein junger Menschen liegt direkt am Bahnhof. Insgesamt 38 Zimmer mit 48 Betten.
j171 [G16] Jugendherberge €, City Hostel, Düsseldorfer Straße 1, Oberkassel, www.duesseldorf.jugendherberge.de, Tel. 557310, Fax 572513. Die Jugendherberge wurde Ende 2008 komplett renoviert. Die 96 Zimmer (368 Betten), davon 25 Doppelzimmer, sind hell und freundlich eingerichtet. Es gibt ein hauseigenes Bistro und eine Gartenterrasse. Die Unterkunft befindet sich in Oberkassel auf der anderen Rheinseite (schräg gegenüber der Altstadt bzw. dem Medienhafen) und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.
z172 [B9] Campingplatz Düsseldorf- Lörick, Niederkasseler Deich 305, Tel./Fax 591401, Mobil-Tel. 0171 7103029, www.duesselcamp.de, geöffnet: ganzjährig. Stellplatz pro Tag: Caravan (bis 6,50 m) 8 €, Wohnmobil (bis 6,50 m) 9 €, Zelt 6 €, zzgl. Strom und Müllentsorgung. Personen 3,50 € (bis 12 Jahre 1,50 €), Strom 3 €. Hunde erlaubt (3 €). Bei Events oder Messen Pauschalpreis für Caravan/Womo/Zelt inkl. 2 Pers. 24 €, Pkw 6 €. Schön in den Rheinauen gelegen mit Blick zum Hafen.
z173 Campingplatz Zweckverband Unterbacher See, Kleiner Torfbruch 31, Unterbach, Tel. 8992038, Fax 89929579, www.unterbachersee.com, geöffnet: 1. April–30. Oktober. Stellplatz pro Tag: Wohnwagen/-mobil (max. 7 m Länge) oder Zelt 12,50 € inkl. Strom, kleineres Zelt 6,60 € ohne Strom, Personen pro Tag: 6–13 Jahre 3,30 €, ab 14 Jahre 5,50 €. Am Unterbacher See gelegener Campingplatz mit 65 Touristenplätzen. Modernes Sanitärgebäude, Kiosk und Fahrradverleih. Vom Campingplatz besteht unmittelbarer Zugang zum Strandbad (Benutzung in der Stellplatzgebühr inklusive). Hunde nicht gestattet.
z174 [E7] Caravan-Center Messe Düsseldorf, Stockumer Kirchstraße 61, Parkplatz 1, Feld Nr. 13, Stockum, Tel. 4560136, Fax 4560668, www.messe-duesseldorf.de (Menüpunkt „Service/Services für Besucher/Service-ABC“), geöffnet: nur bei bestimmten Messen. Caravan-Center für Wohnwagen und Wohnmobile in der Nähe der Messe. 600 Plätze mit, 1200 ohne Strom. Während der Messezeiten pendelt ein Shuttlebus zwischen dem fünf Gehminuten entfernten Messegelände und dem Caravan-Center.
Düsseldorf weist kein besonders hohes Gefahrenpotenzial auf und es sind daher ähnliche Sicherheitstipps zu beherzigen, wie sie auch für andere deutsche Städten gelten.
Man sollte vor allem in Menschenmengen gut auf seine Wertsachen aufpassen, denn wie überall treiben auch in Düsseldorf Trick- und Taschendiebe ihr Unwesen. Autofahrer sollten keine Wertsachen im Wagen lassen – auch keine Navigationsgeräte oder Notebooks –, Radfahrer ihr Fortbewegungsmittel immer mit einem guten Schloss an Masten anketten.
Die Gegend rund um den Bahnhof ist nicht besonders einladend. Gegenüber dem Bahnhofsgebäude (Ausgang Konrad-Adenauer-Platz) befinden sich auch die Busstationen und hier halten sich – fast rund um die Uhr – Obdachlose auf. Aufgrund des konsumierten Alkohols wird dabei die Diskussion zwischen den einzelnen Personen ab und zu etwas lauter. Auch wenn hier bisher nichts passiert ist, fühlt sich der Gast doch manchmal nicht so ganz wohl in seiner Haut.
X175 [J16] Polizeiwache Stadtmitte (Altstadt), Heinrich-Heine-Allee 17, Tel. 8709112
µ Für manche ist es Spaß, für einige jedoch auch Ernst: Zwischen Düsseldorf und Köln besteht eine Rivalität, die auf die Stadterhebung von 1288 zurückgeht. Vor allem in den Hofbrauereien sollte man aufpassen: In Düsseldorf wird Alt getrunken, also auf keinen Fall ein Kölsch bestellen.
µ Die direkte Art in den Hausbrauereien kann manchem Gast etwas forsch vorkommen. Die Köbesse (Kellner) sind nicht unbedingt für ihre Höflichkeit bekannt und etwas salopp auch schnell beim „Du“. Man sollte hier nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Überhaupt sind Hausbrauereien ein Ort, wo der Gast schnell mit anderen ins Gespräch kommt.
Für den öffentlichen Nahverkehr in Düsseldorf ist die Rheinbahn zuständig, die zum Verkehrsverbund Rhein-Ruhr gehört. Im gesamten VRR-Raum sind die Tarife und Tickets gleich. Man erhält die Tickets für den öffentlichen Nahverkehr an den Fahrkartenautomaten der Haltestellen oder auch in den Kundencentern der Rheinbahn. In den Straßen- und U-Bahnen gibt es auch in den Fahrzeugen noch Automaten. Im Bus sind nur Einzeltickets erhältlich. Letztere sind bereits entwertet, alle anderen Tickets müssen an den Eingängen zur U-Bahn-Haltestelle bzw. in den Straßenbahnen noch abgestempelt werden. Kurzstreckentickets (K) gelten nur für eine begrenzte Anzahl von Haltestellen (meist 3). Bis wohin genau, ist an der jeweiligen Haltestelle ausgewiesen. Mit einem Ticket für die Zone A kann man im ganzen Stadtgebiet fahren. Besonderer Service in der Nacht: Über Funk kann der Straßenbahn- oder Busfahrer einem ein Taxi an die Haltestelle rufen.
µ Rheinbahn KundenCenter, Heinrich- Heine-Allee, in der U-Bahn-Haltestelle, 1. UG, Tel. 5822477, www.rheinbahn.de, geöffnet: Mo.–Fr. 7.30–19 Uhr, Sa. 9–14 Uhr
µ Rheinbahn KundenCenter, Hauptbahnhof, Immermannstraße 65 a–d, Tel. 5824904, geöffnet: Mo.–Fr. 8–19 Uhr, Sa. 9–14 Uhr
µ Infos zu Verbindungen und Fahrplänen erhält man auch unter www.rheinbahn.de und www.vrr.de.
Taxis findet man in Düsseldorf wie überall sonst auch an den zentralen Plätzen oder man kann sie auf der Straße heranwinken. Wer ein Taxi telefonisch bestellen möchte, kann dies zum Beispiel unter Tel. 33333 oder Tel. 212121 tun.
In Düsseldorf gibt es relativ warme Sommer und eher milde Winter. Im Winter liegen die Temperaturen durchschnittlich bei 0 bis 4 °C. Im Sommer kann es tagsüber bis zu 30 °C heiß werden – mit lauen Nächten. Die Stadt hat zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten. Im Februar/März findet der Karneval statt. Ab Mitte April beginnt dann die Hauptreisezeit, die bis Ende Oktober geht. Es gibt während dieser Zeit zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und in der Vorweihnachtszeit (ab Mitte November) lockt der Weihnachtsmarkt wieder viele Besucher in die Stadt.
Durch den U-Bahn-Bau kann es bis Ende 2014 zu Verkehrsbehinderungen kommen
Vorseite: Viele Leute sind am Rheinufer mit dem Rad unterwegs
058df Abb.: hg
Praktische Reisetipps
Barrierefreies Reisen, Diplomatische Vertretungen, Geldfragen
Mit der Welcome Card können Besucher der Stadt viele Vorteile nutzen. Sie beinhaltet die freie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im Stadtgebiet und ermäßigten Eintritt in viele Museen, Theater und Veranstaltungsorte. Es gibt die Karte für 24, 48 und 72 Stunden (Preis: 9, 14 und 19 €). Weitere Informationen erhält man unter www.duesseldorf-tourismus.de/duesseldorf-welcomecard. Erhältlich ist die Welcome Card in den Tourist-Informationen (s. S. 120) oder per Onlinebestellung.
Verschiedene Düsseldorfer Museen bieten an bestimmten Tagen verbilligten oder sogar freien Eintritt, z. B.:
µ Stadtmuseum (s. S. 53). Der Eintritt in die Sammlung ist frei.
µ NRW-Forum Kultur und Wirtschaft (s. S. 52). Jeden Freitag um 20 Uhr gibt es eine kostenlose Führung auf Deutsch.
Ï [J15] K20 und K21 ×. Jeden ersten Mittwoch im Monat ab 18 Uhr ist der Eintritt frei.
Kostenlose Konzerte werden z. B. hier geboten:
Ñ [J16] Neanderkirche. Von Mitte Juni bis Sept. jeden Mittwoch um 18.30 Uhr klassische Konzerte.
à [K15] Hofgarten. Von Mai bis September jeden Sonntag von 11 bis 12 Uhr, vor allem Weltmusik und Jazz.
Düsseldorf preiswert
060df Abb.: hg
Praktische Reisetipps
Düsseldorf preiswert
Im Sommer finden im Hofgarten à kostenlose Konzerte statt
Praktische Reisetipps
Informationsquellen
Düsseldorf lässt sich auch gut mit Kindern erkunden
Praktische Reisetipps
Internet, Medizinische Versorgung, Mit Kindern unterwegs
061df Abb.: hg
Praktische Reisetipps
Mit Kindern unterwegs (siehe Reiseführer S. 121), Öffnungszeiten, Radfahren
µ Peter Eickhoff, „111 Düsseldorfer Orte, die man gesehen haben muss“, Hermann-Josef Emons Verlag, 2009. Links Text, rechts ein Foto – so ist das Buch aufgebaut und vermittelt dem Leser einen schnellen Überblick über 111 der interessantesten Plätze Düsseldorfs. Die Texte lesen sich leicht und flüssig und die Fotos zeigen auch für Düsseldorfer so manch ungewohnte Perspektive eines bekannten Ortes. Sowohl Museen, als auch besonders schöne Gebäude, Parks und Details von Sehenswürdigkeiten sind abgebildet. Für Düsseldorfliebhaber, die Düsseldorf bereits kennen oder sich ein Souvenir von dieser schönen Stadt mitbringen wollen.
µ Alexander Scherer (Autor) und Maik Kopleck (Hrsg.), „PastFinder Düsseldorf“, PastFinder Limited, Hongkong, 2008. Der Schwerpunkt dieser Reihe von Stadt- und Reiseführern liegt auf der jüngsten Vergangenheit. In verschiedene Stadtviertel aufge- teilt, vermittelt das Buch viel über historisch bedeutsame Orte seit 1933. Auch Außenbezirke und das Umland werden vorgestellt.
µ Elisabeth Mick, „Mit der Maus durch Düsseldorf“, J. P. Bachem Verlag, 2008. Eine Stadtgeschichte für Kinder, die einfach und spannend Düsseldorf präsentiert – und das natürlich zusammen mit der Maus, der beliebten Fernsehfigur. Für Kinder und auch (jung gebliebene) Erwachsene ein Vergnügen.
µ Fritz Dross, „Kleine Düsseldorfer Stadtgeschichte“, Verlag Friedrich Pustet, 2007. Auf 150 Seiten erfolgt ein kurzer Abriss über die Geschichte Düsseldorfs.
µ Horst Eckert, „Königsallee“, Grafit Verlag, 2008. Der Autor, der viele Jahre als Fernsehreporter tätig war, hat sich den Krimis verschrieben und sein „Tatort“ ist Düsseldorf. Eckert lebt seit vielen Jahren in der Rheinmetropole und wurde für seine Werke bereits mehrfach ausgezeichnet. In „Königsallee“ geht es um Politik und Korruption. Wer mehr über den Autor wissen möchte, findet Informationen unter www.horsteckert.de.
µ Susanne Püschel, „Der Zeitenwandler und das magische Pergament“, Droste Verlag, 2008. Zwei Düsseldorfer Kinder werden durch eine Zeitreise an den Hof von Kurfürst Jan Wellem versetzt und kommen einer gefährlichen Verschwörung auf die Spur. Die Autorin schafft es, Kinder in ihren Bann zu ziehen und ihnen auf spielerische Art Geschichte nahezubringen. In weiteren Büchern werden der Schlossturm und die Königsallee näher untersucht.
Meine Literaturtipps
Praktische Reisetipps
Radfahren
Praktische Reisetipps
Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 124)
062df Abb.: hg
Die „HopOn HopOff Citytour“ führt vom Hauptbahnhof über die Altstadt in den Medienhafen (s. S. 98) und auf die andere Rheinseite nach Oberkassel ò
Praktische Reisetipps
Stadttouren (siehe Reiseführer S. 125), Unterkunft
Die angegebenen Preiskategorien beziehen sich auf Doppelzimmer inkl. Frühstück. Bei manchen Unterkünften kann Frühstück aber optional gewählt werden. Der Preis dafür ist dann extra angegeben.
€ bis 70 €
€€ 70 bis 130 €
€€€ 130 bis 180 €
Preiskategorien bei Hotels
Zentraler kann man nicht wohnen: Vom Hotel St. Andreas blickt man direkt auf die Neanderkirche Ñ
065df Abb.: hg
066df Abb.: hg
Das Hotel Orangerie liegt neben dem Stadtmuseum in der Carlstadt
Praktische Reisetipps
Unterkunft (siehe Reiseführer S. 125)
EXTRATIPP
Privatzimmer
µ Unter www.duesseldorf-tourismus.de/uebernachtung/privatzimmer vermittelt die Düsseldorf Marketing und Tourismus GmbH private Gästezimmer. Vor allem während der Messezeiten sind hier günstige Unterkünfte buchbar.
µ Auch die Mitwohnzentrale bietet preiswerte Zimmer bzw. Wohnungen an (Tel. 6016291, www.bed-and-breakfast.de).
Praktische Reisetipps
Sicherheit (siehe Reiseführer S. 128), Verkehrsmittel
063df Abb.: hg
Düsseldorfs Altstadtgassen sind gespickt mit Hausbrauereien, in denen es manchmal etwas rustikaler zugeht
006df Abb.: hg
Rund um das Schwanenhaus im Hofgarten à kann man viele Wasservögel beobachten
|
|||||||||
|
|||||||||
|
|
© Verlagsgruppe Reise Know-How, Bielefeld 2012 |