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ReiseführerCityTrip Genf

  • 9.80 EUR Deutschland
  • 14.90 CHF Schweiz
  • 10.10 EUR Österreich
  • Preis inkl. MwSt.
 
Reiseführer CityTrip Genf
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Versand ab 10 Euro kostenfreiAutor: Brinke, Margit; Kränzle, Peter
Herausgeber: Werner, Klaus
ISBN: 978-3-8317-2100-9
Seitenanzahl: 144
Auflage: 3., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Auflage
Erscheinungsjahr: 2011

Ausstattung:
komplett in Farbe, mehr als 70 Fotos, GPS-genauer Stadtplan/Cityatlas zum Herausnehmen, Übersichtskarten, kleine Sprachhilfe, ausführliches Register, strapazierfähige PUR-Bindung
Format (h x b x t): 19,5x11

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Die elegante Hauptstadt des Kantons Genf genießt als Sitz der UNO Weltruf. Dieser aktuelle Reiseführer aus der Reihe CityTrip von Reise Know-How ist der erste auf dem deutschen Markt, der sich ausschließlich mit der Stadt am Genfer See befasst.

Zahlreiche praktische Reisetipps zu Reisezeit, Anreise, Restaurants, Unterkünften in jeder Preiskategorie, Informationsstellen, Nightlife, Preisen und Öffnungszeiten, öffentlichen Verkehrsmitteln und viele weitere nützliche Infos sorgen dafür, dass sich die Leser auf das Wesentliche konzentrieren können: die entspannte Erkundung dieser traumhaft gelegenen Stadt mit ihren unzähligen Promenaden und Parks, verwinkelten Gassen, prächtiger Architektur und beliebten Kultur- und Shoppingangeboten.

Außerdem enthält der kompakte Stadtführer einen GPS-genauen Stadtplan zum Herausnehmen, praktische Übersichtskarten, eine kleine Sprachhilfe Französisch und Empfehlungen für Ausflüge in die Umgebung. Text und Karten sind durch das clevere Nummernsystem optimal miteinander verzahnt.


CityTrip- die neuen Reiseführer für den individuellen Kurztrip in die schönsten Städte der Welt!

  • Die Stadt entdecken: sorgfältige Beschreibung der interessantesten Sehenswürdigkeiten und Stadtviertel
  • Die ganze Breite der Gastronomie: von Feinschmeckerrestaurants über Cafés und Bars bis zum mitternächtlichen Imbiss
  • Auf eigene Faust: alle reisepraktischen Infos zu Anfahrt, Preisen, Stadtverkehr, Touren, Shopping, Events, Hilfe im Notfall ...
  • Unterkünfte von nobel bis preiswert: gründlich vor Ort recherchiert und ausführlich kommentiert
  • Hintergrundartikel mit Tiefgang: Geschichte, Mentalität der Bewohner, Leben in der Stadt ...
  • Richtig ankommen: exakte Adressangaben, leicht zu finden dank GPS-genauer Stadtpläne und buchbegleitender Luftbild­ansichten unter Google Maps™

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Seiten:  1 

NEWS Januar 2012 von den Autoren Margit Brinke und Peter Kränzle (Januar 2012)

Neuerungen bei der Genfer Straßenbahn
Nur noch drei Straßenbahnlinien sind seit Anfang des Jahres Teil des öffentlichen Nahverkehrs. Unverändert verkehren die Linien 12 (Palettes <–> Moillesulaz) und 15 (Palettes <–> Nations), verlängert wurde hingegen die Linie 14, die im Stadtkern wie bisher verkehrt (Avanachet <–> Stand). Zusätzlich führt sie aber hinaus von Avanchet zum CERN bzw. Meyrin-Gravière im Nordwesten der Stadt sowie von Stand nach Bernex im Südwesten. Ganz eingestellt wurden dafür die Linien 13, 16 und 17, die auf Streckenabschnitten der erhaltenen drei Linien verkehrten. Ein weiterer Ausbau der Streaßenbahnlinien in die Außenbezirke der Stadt und teilweise bis hinüber nach Frankreich ist in Arbeit bzw. geplant.
• Infos: www.tpg.ch
Den Nahverkehrsplan als PDF finden Sie auf der Buchseite unter Service >Zusätze/Errata.

Musée International de la Croix-Rouge et du Croissant-Rouge
Das Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum ist wegen Renovierungsarbeiten bis 2013 geschlossen. Es soll „multimedialer“ gestaltet werden und die Besucher stärker einbeziehen. Das Ausstellungskonzept stammt von verschiedenen angesehenen Architekten, und soll in den einzelnen Abteilungen um Themen wie die Menschenrechte und Menschenwürde, Verfolgung und Diskriminierung gehen. Im Erdgeschoss wird sich ein Saal für Wechselausstellungen sowie ein neues Besucherzentrum befinden.
• ww.micr.ch

Besonderes Filmfestival
Das „International Film Festival on Human Rights“ feiert vom 2.–11.03.2012 sein zehntes Bestehen. Abgesehen von dem Filmfestival ist ein „ Forum International sur les Droits Humans“ angegliedert.
• www.fifdh.ch

International Motor Show
Vom 8. bis 18. März 2012 findet in Halle 7 der PALEXPO wieder eine der größten Autoausstellungen mit Firmen aus aller Welt statt. Autofans können Mo-Fr 10-20 und Sa/So 9-19 Uhr für CHF 16 die Ausstellung besuchen.
• Infos: www.salon-auto.ch/de

Bücher über Bücher
Die Internationale Buchausstellung „Salon du Livre“ steht vom Mittwoch 25. bis Sonntag 29. April im Palexpo auf dem Veranstaltungskalender. Die Welt des Schreibens und der Kultur stellt sich vor und bietet Besuchern aller Altersgruppen sowie Fachleuten fünf Tage lang Gelegenheit zu Begegnung und Austausch rund ums Lesen. Rund 500 Autoren werden ebenfalls anwesend sein!
• Infos: www.salondulivre.ch/de

Venezianisches Glas in Genf
Noch bis zum 8. April 2012 gibt es im Musée Ariana venezianisches Glas aus dem 20. Jh. zu bewundern. Vor allem ausgestellt sind Stücke aus den berühmten Glaswerkstätten der Insel Murano, z.B. von Venini oder Barovier.
• Infos: www.ville-ge.ch/ariana

Elektronikfestival ECTRON
Elektronische Kunst in all ihren Sparten und Erscheinungsformen steht mit Ausstellungen, Workshops und sonstigen Veranstaltungen vom 5. bis zum 8. April auf dem Programm.
• Infos: www.electronfestival.ch

Berichtigung Telefonnummer
Die Telefonnummer von Schweiz Tourismus (Rossmarkt 23, 60311 Frankfurt a.M.) heißt korrekt: 00800 100 200 29 (gratis). Per Email können Informationen unter info@myswitzerland.com angefordert werden. Das Switzerland Travel Centre AG in Zürich kann unter der Gratisnummer 00800 100 200 30 erreicht werden.

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Rezensionen

ekz, Informationsdienst
Latest News vom: 06/11
Die Vorauflage (BA 8/08) wurde aktualisiert und kann verbraucht werden. Neben dem Cityatlas gibt es nun noch einen herausnehmbaren City-Faltplan im Maßstab 1:7.500 und GPS-Daten zum Herunterladen für die Navigation vor Ort auf der Homepage des Verlages. Weiterhin als 1. Stadtführer für Genf wärmstens empfohlen vor dem 2011 erschienenen "National Geographic Explorer-Genf". (2)


Ihre Meinung 

CityTripaus der Luftperspektive

Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.

Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen hier unten zum kostenlosen Download im universellen gpx-Austauschformat bereit.

Besitzer der 2. Auflage des CityTrips Genf finden die entsprechenden Luftbildkarten hier: Sehens­würdigkeiten, Unterkünfte, Gastronomie, Praktische Reisetipps.

Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden:
  Cover außen
  Cover innen vorn
  Cover innen hinten
  Inhaltsverzeichnis, Impressum
  Beispielseiten / Demo
  Anhang
  Faltplan
  GPS-Daten (.gpx-Datei)
  GPS-Daten (.txt-Datei)
  Zusätze/Errata

Praktische Reisetipps aus dem Buch

Praktische Reisetipps aus dem Buch 

086ge Abb.: mb

Praktische Reisetipps

An- und Rückreise (siehe Reiseführer S. 102)

Mit dem Auto

Die für die Schweiz nötige Autobahnvignette kostet CHF 40 (ein Jahr gültig) und es gibt sie beim ADAC (31,50 €), bei allen Zollämtern, Poststellen, Tankstellen und Garagen sowie Straßenverkehrsämtern.

Die Schweizer Autobahn A1 führt von der Grenzstadt St. Margrethen am Bodensee durch die Zentralschweiz (Zürich/Bern) und Lausanne nach Genf. Von Basel erreicht man die A1 über die A3, von Schaffhausen über die A4 und von Kreuzlingen über die A7.

Mit der Bahn

Sieben ICE- und EC-Linien verbinden Deutschland und die Schweiz direkt zu Preisen ab 39 € mit dem „Europa-Spezial Schweiz“. Daneben werden diverse andere Specials angeboten und es gibt Autoreise- und Nachtzüge (Infos und Buchung unter www.bahn.de).

Die Schweizer Bahn SBB bietet eine breite Palette an günstigen Spezialtickets zu Pauschalpreisen. Günstig sind z. B. der Swiss Pass (für unterschiedliche Zeitdauer, ein oder zwei gemeinsam reisende Personen bzw. Jugendliche), der Swiss Flexi Pass (für eine bestimmte Zahl von Reisetagen pro Monat), das Swiss Transfer Ticket (von der Schweizer Grenze zum Reiseziel und zurück) oder die Swiss Card (wie Transfer Ticket, doch mit 50 % Rabatt auf weitere Fahrten). Kinder von 0–16 Jahren fahren gratis. In den Swiss-Pässen sind Museumseintritte, Vergünstigungen bei Bergbahnen, Hotelrabatte u.a. Vergünstigungen enthalten.

Der (kleine) Genfer Hauptbahnhof, der Gare de Cornavin [J7] (Place Cornavin, www.cff.ch), liegt zentral in der Innenstadt und ist Knotenpunkt zahlreicher Busse und Trambahnen (Tel. 022 3083311, www.tpg.ch).

µ Weitere Informationen zu den Fahrausweisen des Swiss Travel Systems gibt es auf www.swisstravelsystem.ch oder gebührenfrei unter Tel. 00800 100 200 30 bzw. www.MySwitzerland.com (Schweiz Tourismus).

Mit dem Flugzeug

Der Aéroport International de Ge­nève (GVA) [B/C2] (Tel. 022 7177111, www.gva.ch) liegt ca. 5 km im Nordwesten der Stadt im Stadtteil Cointrin. Er ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut an die Innenstadt angebunden: Die Buslinie 10 (kostenlose Tickets an Automaten in der Gepäckausgabehalle oder unter www.gva.ch/de/desktopdefault.aspx/­tabid-67) und Bahnen fahren zum Gare de Cornavin, die Züge alle 10 Min. von ca. 5.30–0.20 Uhr für CHF 3. Eine Taxi­fahrt vom Flughafen zum Zentrum kostet ca. CHF 35.

Genf wird beispielsweise von der Billigfluggesellschaft easyJet (www.easyjet.com) ab Berlin-Schönefeld nonstop bedient, Lufthansa (www.lufthansa.com) fliegt ab Frankfurt oder München nonstop, Swiss (www.swiss.com) ab Frankfurt, Hamburg, München und Wien direkt, sonst mit Stopover in Zürich. Wien ist auch durch Austrian Airlines an Genf angebunden (www.aua.com).

Autofahren (siehe Reiseführer S. 103)

Genf mit dem eigenen Pkw anzufahren, ist gut möglich. Ab der Grenze bei Basel sind es etwa 250 km oder zweieinhalb bis drei Stunden Autobahnfahrt bis Genf. Allerdings ist in der Stadt selber aufgrund des guten Nahverkehrs- und Bahnnetzes und der großstadttypischen Verkehrsprobleme (Staus, wenig Parkplätze usw.) ein eigenes Auto, auch ein Mietwagen, eher unnötig.

Eine Autobahnvignette für die Schweiz kostet CHF 40 (ein Jahr gültig). Es gibt sie beim ADAC, allen Zollämtern, Poststellen, Tankstellen und Garagen, Straßenverkehrsämtern und bei Basel Tourismus. Die Benzinpreise liegen (Stand Frühjahr 2011) bei ca. CHF 1,60–1,75 (ca. 1,20–1,35 €) und damit immer noch wesentlich unter dem deutschen Preisniveau.

Im Unterschied zu anderen Schweizer Städten ist die Fahrweise in Genf eher südländisch. Hupen und dichtes Auffahren, unkontrollierte Spurwechsel, Parken auf zweiter Spur und Ähnliches sind üblich und in der Innenstadt von Genf ist das Autofahren daher nicht eben ein Vergnügen. Straßen- und Verkehrsschilder sind zudem alle auf Französisch gehalten.

Mietwagen können am Flughafen und bei den bekannten internationalen Mietwagenfirmen, z. B. bei AVIS (Rue de Lausanne 44, Tel. 022 7319000) oder Hertz (Rue de Berne 60, Tel. 022 7311200), geliehen werden.

Wichtige Telefonnummern

µ Pannenhilfe/Straßenservice TCS: Tel. 140

µ Informationen zum Straßenzustand (Sperrungen, Schneefälle usw.): Tel. 163

Parken

Verstöße sind teuer (ab CHF 40), daher ist es besser, eines der rund um die Uhr geöffneten Parkhäuser im Stadtzentrum (4 Std. Parken ca. CHF 10–12) anzufahren, z. B.:

µ Arcades, Rue des Alpes

µ Cornavin, Rue de Montbrillant 36–40

µ Seujet, Quai du Seujet

µ Mont-Blanc, Pont du Mont-Blanc

Auf Straßen ist in weiß markierten Zonen Parken zeitlich unbeschränkt möglich, in blauen Zonen darf man max. 60–90 Min. stehen, von 8–19 Uhr mit Parkscheibe, auch Parkuhren sind üblich (ca. CHF 2/Std.).

BArrierefreies Reisen (siehe Reiseführer S. 104)

Genf ist zwar noch lange nicht komplett barrierefrei, doch es wird einiges getan. Bei der Vorbereitung der Reise helfen folgende Webseiten weiter:

µ www.barrierefrei-reisen.info

µ www.geneve.ch/handicap

µ www.wheelchair.ch/fra/gares/gares.html. Infos zum öffentlichen Nahverkehr (CFF, Ausflugsschiffe usw.) mit Hotline.

µ http://mct.sbb.ch/mct/en/reisemarkt/services/fuer-alle/handicap.htm – für Bahnreisen

Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 104)

µ Ständige Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen in Genf, Chemin du Petit-Saconnex 28 C, 1209 Genève, Tel. 022 7301111, www.genf.diplo.de, Mo.–Do. 8.30–12.30 und 13.30–17 Uhr, Fr. bis 15 Uhr, Notfall-Nr. Tel. 079 2023920

µ Österreichisches Honorarkonsulat, Rue Imbert Galloix 7, 1205 Genève, E-Mail: austria@generalkonsulat-genf.org, Tel. 022 3197288

Ein- und Ausreise­bestimmungen (siehe Reiseführer S. 104)

Die Schweiz gehört zwar nicht zur EU, es besteht jedoch für deutsche und österreichische Staatsangehörige keine Visumpflicht. Es gibt zwar weiterhin Grenzkontrollen, doch für die Einreise aus westeuropäischen Ländern genügt ein gültiger Personalausweis. Ein Reisepass ist nur bei Einreise aus osteuropäischen Ländern und aus Übersee nötig.

Lebensmittel sind bei der Einfuhr in die Schweiz grundsätzlich zollpflichtig. Geringe Freimengen sind zum zollfreien Import erlaubt (pro Person ab 17 Jahren): 2 l Alkohol unter 15 %, 1 l über 15 % sowie 200 Zigaretten oder 50 Zigarren bzw. 250 g Tabak, zudem Privatwaren bis zu einem Gesamtwert von CHF 300 pro Person. Zurück nach Deutschland dürfen folgende Mengen abgabenfrei mitgebracht werden:

µ 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak

µ 1 l Alkohol über 22 Vol.-% oder 2 l Alkohol bis 22 Vol.-% oder 2 l Schaumwein

µ 50 g Parfüm, 0,25 l Eau de Toilette

µ andere Waren bis zu einem Wert von insgesamt 175 €

Hunde und Katzen müssen gegen Tollwut geimpft sein (Nachweis durch Attest vom Tierarzt, mind. 30 Tage, max. zwölf Monate vor Grenzübertritt). Gewisse Hunderassen sind meldepflichtig.

Hinsichtlich der Deviseneinfuhr bestehen keine Ein­schränkungen.

µ Infos: Tel. 061 2871111, www.zoll.admin.ch, weitere Infos von der Schweizer Botschaft, Tel. +41 (0) 800247365, www.eda.admin.ch

Elektrizität (siehe Reiseführer S. 105)

Die Spannung in der Schweiz beträgt wie in Deutschland 230 V, die Frequenz 50 Hz.

Es werden zweipolige (Typ C) und dreipolige (TYP J) Stecker verwendet. Reisende benötigen für mitgebrachte Geräte einen Adapter.

Geldfragen (siehe Reiseführer S. 105)

Währung und Kreditkarten

Der Schweizer Franken gilt als eine der stabilsten Währungen der Welt. Die offizielle Abkürzung ist „CHF“ – nach der lateinischen Bezeichnung für das Land, „Confederatio Helvetica“ –, doch auch „Sfr“ oder „Fr.“ sind noch im Gebrauch.

Es gibt Banknoten zu CHF 1000, 200, 100, 50, 20, 10. Die derzeit im Umlauf befindliche, 1995 eingeführte achte Banknotenserie umfasst sechs Stückelungen mit folgenden Porträts: CHF 10 (Le Corbusier), CHF 20 (Arthur Honegger), CHF 50 (Sophie Taeuber-Arp), CHF 100 (Alberto Giacometti), CHF 200 (Charles Ferdinand Ramuz), CHF 1000 (Jacob Burckhardt). Ab 2012 sollen neue Köpfe die Noten schmücken.

Münzen gibt es zu CHF 5, 2 und 1, sowie zu 50, 20, 10 und 5 Rappen. Alle außer dem 5-Rappen-Stück (Aluminiumbronze) bestehen aus Kupfernickel und zeigen entweder den Libertas-Kopf oder eine stehende Helvetia. Auf dem 5-Franken-Stück ist ein Alphirte (oft als Wilhelm Tell gedeutet) dargestellt. Die Landesbezeichnung ist auf allen Münzen mit „Confederatio Helvetica“ oder mit „Helvetia“ angegeben.

Kreditkarten werden in größeren Läden und besseren Restaurants, Hotels und sonstigen Einrichtungen akzeptiert, vielfach werden auch Euro angenommen – allerdings zu ungünstigeren Tauschkursen. An vielen Bankautomaten können Euro direkt bezogen werden. Auch die deutsche oder österreichische Maestro-Karte wird fast überall akzeptiert.

Banken haben großteils Mo.–Fr. 8.30–16.30 Uhr geöffnet. Ein Geld­wechsel ist z. B. bei Crédit Suisse, Migros oder UBS (meist Mo.–Fr. 8.30– 16.30 Uhr), außerdem am Bahnhof oder Flughafen möglich.

Der Umrechnungskurs des Schweizer Franken lautet (Stand März 2011, aktueller Tageskurs im Internet unter www.oanda.com):

µ 1 € = CHF 1,28

µ CHF 1 = 0,78 €.

Preise und Kosten

µ Lebensmittel: Es gibt einige Spezialitäten, die in Genf empfehlenswert und günstiger bzw. in größerer Auswahl und besserer Qualität erhältlich sind, so z. B. Croissants (ca. CHF 0,80), Baguette (CHF 2), lokaler Wein (Flasche ab ca. CHF 6 – Bier ist hingegen relativ teuer!), Käse, v. a. Gruyère verschiedenen Alters, Vacherin oder Tomme (ab ca. CHF 2,20/100 g), Viande sechée/Bündnerfleisch (ca. CHF 10/100 g, am Stück preiswerter!), Sandwiches (ab ca. CHF 7) oder Mittagsteller (plat du jour) (ab ca. CHF 18, meist nur mittags).

µ Unterkunft: ab ca. 70 € (z. B. bei www.hotel.de) in der preiswertesten Kategorie bzw. ab etwa CHF 150 für ein DZ im Mittelklassehotel, auch Specials (www.geneve-tourisme.ch)

µ Die Eintrittspreise liegen bei Museen um die CHF 10. Günstig sind die oben beschriebenen Museumspässe.

µ Nahverkehr: Bei Hotelbuchung gibt es die kostenlose Geneva Transport Card (s. S. 104), ein kostenloses Nahverkehrsticket. Wer nicht in einem Genfer Hotel nächtigt, fährt mit einem 24-Std.-Ticket (CHF 10, an Wochenenden für zwei Pers. gültig) bzw. mit einem Tagesticket (9–24 Uhr, CHF 7) günstig durch die Stadt.

µ Tagessatz: Da die Ausgaben zu stark abhängig sind von persönlichen Ansprüchen, von Interessen und gewünschtem Komfort, können hier keine konkreten Zahlen angegeben werden. Der Wert dürfte vergleichbar sein mit einem Aufenthalt in einer deutschen oder österreichischen Großstadt.

Informations­quellen (siehe Reiseführer S. 106)

Infostellen zu Hause

µ In Deutschland: Schweiz Tourismus, Rossmarkt 23, 60311 Frankfurt/M. (nur für schriftl. Anfragen)

µ In Österreich: Schweiz Tourismus, Schwindgasse 20, A–1040 Wien (nur für schriftl. Anfragen)

µ In der Schweiz: Schweiz Tourismus, Tödistraße 7, CH–8002 Zürich, (nur für schriftl. Anfragen)

Für alle drei Infostellen: www.myswitzerland.com, Tel. 00800 10020030 (gratis), Fax 00800 10020031

Infostellen vor Ort

i133 [K8] Genève Tourisme, Rue du Mont-Blanc 18, www.geneve-tourisme.ch, Tel. 022 9097000, Mo. 10–18 Uhr, Di.–Sa. 9–18 Uhr, So. 10–16 Uhr. Touren, Hotelvermittlung, Pläne, Broschüren und sonstige Infos.

i134 [J8] Infoschalter – L’Arcade d’Information, am Pont de la Machine 1, Tel. 022 3119970, Mo. 12–17.30 Uhr, Di.–Fr. 9–17.30 Uhr, Sa. 10–16.30 Uhr, Ticketvorverkauf: Tel. 022 3119827

µ Infostände am Flughafen Aéroport International de Genève, „Arrivals“, tgl. 8–22 Uhr, und am Bahnhof, Gare CFF de Cornavin, Juni–Sept. werktags 8–18 Uhr.

Die Stadt im Internet

µ www.geneve.ch: Seite der Kantonsverwaltung mit zahlreichen aktuellen Themen (Ereignisse und Veranstaltungen im Kanton).

µ www.geneve-tourisme.ch: Praktische Informationen zu allen touristischen Aspekten, auch Online-Hotelreservierung, Stadtplan, umfassender Veranstaltungskalender usw. Die wohl hilfreichste und aktuellste Website zu Genf von Genève Tourisme, auch auf Englisch.

µ www.ville-ge.ch: Offizielle Webpräsenz der Stadt Genf mit aktuellen Feature Stories, außerdem Informatives zur Kulturszene und aktuellen Veranstaltungen.

µ www.genf.diplo.de: Webseite der Vertretungen Deutschlands in Genf, mit aktuellen Nachrichten.

µ www.geneva.info: Nichtkommerzielle Webpage in englischer Sprache mit Infos zur Stadt und ihrer Umgebung, auch Karten und Veranstaltungshinweise.

µ www.resto-rang.ch: Restaurantübersicht, gewertet nach Preiskategorien, dazu aktuelle Tipps und diverse Suchmasken (Küche/Ort/Terrasse usw.).

µ www.welcome-geneva.ch: Private Schweizer Seite mit viel Reklame und Infos zu Restaurants, Nightlife, Shopping, aber auch Allgemeines zur Reisepraxis.

Publikationen und Medien

Die Tageszeitung Le Courrier (Im Web: www.lecourrier.ch) erschien erstmals am 5.1.1868 als Interressensorgan der Katholiken. Man betrachtet sich als unabhängiges Organ, kritisch und analysierend berichtend. Le Temps (www.letemps.ch) ist die Tageszeitung für „La Suisse romande et francophone“. Die Tribune de Genève (www.tdg.ch) trägt den Beinamen „Le Journal Interactif“, ist attraktiv aufgemacht und bietet viel Informatives zu Kultur, Veranstaltungen usw. sowie eine „English Corner“, die Nachrichten aus der Region in englischer Sprache bietet. Le Matin (www.lematin.ch) mit Hauptsitz in Lausanne und Ableger in Genf gibt sich populär mit umfassendem Serviceteil.

Internationale (deutsche) Zeitungen und Zeitschriften gibt es an den vielen Kiosken, vor allem an den verbreiteten, großen Naville-Verkaufsständen, sowie natürlich am Bahnhof und im Flughafen in großer Auswahl.

Gratiszeitungen, die in Kästen an Bushaltestellen, an Straßenecken und in öffentlichen Einrichtungen erhältlich sind, gibt es mehr und mehr. Die wohl bekannteste und größte ist „20 minutes“, die in Genf natürlich in französischer Sprache erscheint (www.20min.ch/ro). Es gibt jedoch auch eine deutsche Version.

Internet und Internetcafés (siehe Reiseführer S. 108)

Wer keinen eigenen Laptop dabei hat oder die teils nicht unerheblichen WLAN-Gebühren in vielen Schweizer Hotels sparen möchte, findet in Internetcafés Möglichkeit zum preiswerten Internetzugang. Eine Liste von „Cyber-cafes“ bietet www.geneve-­tourisme.ch unter der Rubrik „Useful Resources“. In zentraler Lage befinden sich z. B.:

@135 [K7] Charly’s Multimedia Check Point, Rue de Fribourg, Mo.–Sa. 9–2 Uhr, So. 14–22 Uhr

@136 [J7] Las Vegas Mont-Blanc Cyberland, Rue du Mont-Blanc 26, Mo.–Fr. 9–1 Uhr, Sa. 11–2 Uhr, So. 14–0 Uhr, CHF 5/Std.

Mit Kindern unterwegs (siehe Reiseführer S. 108)

Genf hat für Kinder nicht nur Bootsfahrten mit Mouettes (siehe „Verkehrsmittel“), die Badeanstalt Bains des Pâquis å oder eine Besteigung des Turms der Kathedrale Ñ zu bieten, sondern auch Parks (teils mit Spielplätzen oder Karussells) und interessante Museen, so beispielsweise:

µ Musée d’Histoire Naturelle de la Ville de Genève (s. S. 20) . Größtes naturwissenschaftliches Museum der Schweiz mit Dinosaurierrekonstruktionen, Dioramen usw. Eintritt für Kinder frei.

µ Maison Tavel Ï. Hier wird den jungen Besuchern gut dargelegt, wie man früher gelebt hat, dazu gibt es ein sehenswertes Stadtmodell.

µ Site Archéologique de la Cathédrale Saint-Pierre Ò. Spannende Ausgrabungen unter der Kathedrale.

µ Jardin Botaniques ç. Abgesehen von den Pflanzensammlungen gibt es für Kinder einen kleinen Zoo sowie einen schönen Spielplatz mit Kinderkarussell mit Tierfiguren.

o137 [K8] Minitrain-Touren, März–Dez. tgl. mindestens stündlich ab Place du Rhône und ab Cathédrale St.-Pierre, CHF 9,90, Kinder CHF 6,90, auch deutschsprachig. Stadtrundfahrten in offenen Miniaturtrambahnen auf Rädern.

µ Tretbootverleih: Les Corsaires (Quai Gustave-Ador 33, Tel. 022 7354300) oder Marti Marine SA (Quai du Mont-Blanc 31, Tel. 022 7328821).

µ Fahrt mit der historischen Museums­trambahn. Infos unter: www.agmt.ch.

Medizinische Versorgung (siehe Reiseführer S. 109)

µ SOS Ärzteservice (24 Std.), Tel. 022 7484950, www.sos-medecins.ch (Hausbesuche)

µ Ärzte Notfall-Service, Group Médical Onex, Rte. de Loex 3, Tel. 022 8795050 oder Tel. 022 3222020 (Hausbesuche)

µ Centre Médical du Léman, Rue Alfred-Vincent 17, Tel. 022 7160660, Mo.–Fr. 8–19 Uhr, Sa. 10–16 Uhr (auch ohne Termin)

µ Centre Médical Cornavin, Rue de Cornavin 1, Tel. 022 7321032

µ Deutsche Ärzte: Dr. Dieter Kraft, Tel. 022 7401111; Dr. Liliane Christophe-Richtmann, Tel. 022 7827580

µ Hôpitaux Universitaires de Genève (HUG), Cluse-Roseraie, Rue Micheli-du-Crest 24, Tel. 022 3728100 (allg.) bzw. 022 3728120 (Notruf), www.hug-ge.ch, Kinderklinik: Av. de la Roseraie, Tel. 022 3824555

µ Notfall-Apotheke: Tel. 1811, 022 4206480

µ Zahnarztnotdienst: Tel. 1811, Zahnärzte: Tel. 022 7062222, Zahnklinik: Tel. 022 3466444

Notfälle (siehe Reiseführer S. 109)

Notrufnummern

µ Notruf: Tel. 112

µ Polizei: Tel. 117

µ Feuerwehr: Tel. 118

µ Pannen/Straßenhilfe: Tel. 140

µ Notfalltransport und Helikopter: Tel. 144

Verlust und Diebstahl

Für deutsche Maestro-, Kredit- und SIM-Karten gilt überwiegend die einheitliche Sperrnummer 0049 116116, im Ausland zusätzlich die Nummer 0049 3040504050. Details finden sich im Internet unter www.sperr-notruf.de. Es empfiehlt sich, vor der Reise (von einem erhaltenen Merkblatt bzw. der Kartenrückseite) die individuelle Karten-Sperrnummer zu notieren.

Da es für die österreichischen und Schweizer Karten leider keine zentrale Sperrrufnummer gibt, sollten sich deren Inhaber nach einer aktuell gültigen Notrufnummer ihres jeweiligen Kreditkartenanbieters erkundigen.

µ Städtisches Fundamt (Service cantonal des objets trouvés), Rue des Glacis-de-Rive 5, Tel. 022 3276000, Mo.–Fr. 7.30–16 Uhr

µ Fundstelle TPG (Busse/Trambahnen): Tel. 022 3083311

µ Polizeihauptstelle: Hôtel de Police, Bd Carl-Vogt 17, Tel. 022 427 8111, weitere Polizeidienststellen: Rue de Berne 6, Tel. 022 4279800, Gare de Cornavin (Hbf.), Tel. 022 3886100, Place du Bourg-de-Four 3, Tel. 022 3270360

Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 110)

Die Ladenöffnungszeiten in der Schweiz sind im Allgemeinen kürzer als in Deutschland, meist von morgens 9 Uhr bis abends 18.30 oder 19 Uhr, donnerstags oft länger (bis 20/21 Uhr) und samstags nur bis 16 oder 17 Uhr. Kleinere Geschäfte haben des Öfteren am Montagvormittag geschlossen. Große Kaufhäuser und Einkaufszentren sind normalerweise Mo./Di./Mi. 8.30/9–19 Uhr, Do. bis 21 Uhr und Sa. 8.30/9–18 Uhr geöffnet.

Banken haben Mo.–Fr. 8.30–16.30/ 17 Uhr, Do. 8.30–17.30 Uhr geöffnet, am Bahnhof und Flughafen gibt es auch ständig zur Verfügung stehende Geldautomaten. Im Stadtzentrum gelten verlängerte Öffnungszeiten.

Post (siehe Reiseführer S. 110)

Postämter sind meist 7.30–12 Uhr und 14–18 Uhr geöffnet, Hauptpost und Bahnhofspost ohne Mittagspause und mit Notfallservice. Im Briefverkehr wird die A-Post mit Zustellung am nächsten Werktag von der billigeren B-Post mit Zustellung innerhalb von zwei bis drei Tagen unterschieden. In der Schweiz kostet ein A-Post-Standardbrief bis 100 g CHF 1, mit B-Post CHF 0,85. Innerhalb Europas sind im preiswertesten Economy-Versand für einen Standardbrief (bzw. eine Karte) CHF 1,30 zu entrichten, das etwas schnellere Priority kostet CHF 1,40. In andere Länder sind es CHF 1,60 bzw. 1,90.

µ Infos: www.poste.ch

Große, zentral gelegene Postfilialen sind:

µ Hôtel des Postes, Rue du Mont-Blanc 16, Mo.–Fr. 7.30–18 Uhr, Sa. 9–16 Uhr. Das Hauptpostamt befindet sich im selben Gebäude wie die Genève Tourisme (s. S. 107) .

µ Montbrillant (hinter dem Bahnhof), Rue des Gares 16, werktags 7–22.45 Uhr, Sa. 7–20 Uhr, So. 12–20 Uhr

Radfahren (siehe Reiseführer S. 110)

In der Schweiz fährt man nicht Fahrrad, sondern velo. Es gibt zwar in Genf ein knapp 80 km umfassendes Fahrradwegenetz, doch ist Fahrradfahren in der Innenstadt aufgrund des Verkehrs und der Fahrweise nicht immer ganz ungefährlich.

In den Nachtzügen der CityNightLine ist der Radtransport möglich (Preis 10 € pro Strecke, Reservierung nötig), Radfahrer-Hotline: 01805 5996633 (0,14 €/Min.). Samstags, sonntags und an Ferientagen dürfen Fahrräder in allen Nahverkehrslinien Genfs zum vollen Tarif mitgenommen werden.

µ An bestimmten Samstagen von Mai–Okt. bietet „Samedi du velo“ Fahrradtouren an (Tel. 022 4188260, www.samediduvelo.ch).

µ Genève roule: Gratis-Fahrradverleih Ende Apr.–Ende Okt. für vier Stunden gegen Ausweisvorlage und CHF 50 Kaution ab Place de Montbrillant 17, Bains des Pâquis, Place du Rhône, Plaine de Plainpalais und Place de l’Octroi (Carouge). Infos (www.geneveroule.ch)

µ Fahrradvermietung am Gare de Cornavin (bei der Gepäckaufbewahrung), Tel. 051 2251481, CHF 33/Tag

Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 111)

So wie die gesamte Schweiz vergleichsweise tolerant ist, was alternative Lebensformen angeht, so herrscht auch in Genf eine liberale Atmosphäre, die besonders während der Fêtes de Genève und der Lake Parade zum Ausdruck kommt (siehe „Zur richtigen Zeit am richtigen Ort“).

Dialogai ist der 1982 entstandene Zusammenschluss homosexueller Menschen (www.dialogai.org, zahlreiche Links). Der Verein gibt einen Plan Gay de Genève mit Treffs, Kneipen sowie anderen Anlaufstellen heraus und unterhält das

c138 [K7] Café OFF, Rue de la Navigation 11–13, Tel. 022 9064040, Di.–Sa. 14–20 Uhr, Mi. bis 22 Uhr.

Im Web unter www.gaygeneva.com gibt es Treffs, Klubs und Hotels, die besonders von Homosexuellen frequentiert werden. Hier ein paar Tipps:

D139 [K9] The Organic Club – Disco Gay, Rue de la Rôtisserie 4bis, Tel. 022 3117009, Di.–So. 23–5 Uhr

µ Nathan Bar (s. S. 36) , Rue Baudit 6 (hinter dem Bahnhof). Dragshows, DJs, Discobetrieb und „Soirées Speciale“.

D140 [L9] Le Prétexte, Rue du Prince 9. Die Top-Gay-Disco der Stadt.

D141 [J11] Le Déclic, Bd du Pont d’Arve 28 (Plainpalais), Tel. 022 7969066. Beliebter, intimer Danceclub für Schwule und Lesben, besteht seit 1988. Transvestitenshows (Fr.), Zauberer, Imitatoren, Karaoke u. a.

Sicherheit (siehe Reiseführer S. 111)

Die Kriminalitätsstatistik von Genf ist, wie in der Gesamtschweiz, in den letzten Jahren rückläufig. Für den „Normalbesucher“ ist Genf nicht gefährlicher als jede andere westeuropäische Großstadt und wer die üblichen Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf Schmuck, Handtaschen und Geldbeutel, Kameras und andere Wertgegenstände vor allem bei Massenaufläufen, Veranstaltungen, in öffentlichen Verkehrsmitteln usw. beachtet, ist auf der sicheren Seite.

Ist man bestohlen worden, muss Anzeige bei der Polizei erstattet (siehe „Notfälle“), ggf. auch im Konsulat vorgesprochen werden.

Sport und Erholung (siehe Reiseführer S. 111)

Genf ist keine Stadt, in die man fährt, um intensiv Sport zu treiben. Genf ist zuallererst Shopping, weltmännischer Lebensgenuss und Erholung, vielleicht begleitend etwas Wassersport, Wandern und Radfahren.

Alles zu den Genfer Parks, in denen es sich hervorragend walken und joggen lässt, findet man unter „Genf zum Träumen und Entspannen“.

Baden und Wellness

µ Die Bains des Pâquis å tgl. 8.30–20 Uhr, CHF 2, (www.bains-des-paquis.ch) sind ideal für ein Bad im See, im Winter auch Massagen, ein Dampfbad und weitere Wellness­angebote.

µ Ein Spa und Wellnesscenter mit Zen-Atmosphäre mitten in der Stadt ist After the Rain (Passage des Lions 4, Tel. 022 8190150, www.spa-aftertherain.ch).

Wassersport

Wassersport auf dem Genfer See ist eher etwas für Wohlhabende bzw. Leute mit Beziehungen zu Bootsbesitzern und Jachtklubs. Wasserski, Segeln, und – auf Arve und Rhône – Kanu, Rafting und Fischen sind möglich. Ein Mega-Event ist die im August auf dem See ausgetragene Segelregatta Bol d’Or.

µ Bootsverleih: CGN (Compagnie Générale de Navigation sur le lac Léman), Quai du Mont-Blanc, Tel. 0848 811848, www.cgn.ch

Wintersport

Genf ist ein möglicher Standort für Wintersportler, die in Jura oder Alpen sportlich aktiv werden möchten. Nahe gelegene klassische Wintersportorte sind Gstaad, Crans-Montana, Zermatt auf Schweizer oder aber Cervin, Chamonix und Val d’Isère auf französischer Seite.

Sprache (siehe Reiseführer S. 112)

Genf ist in jeder Hinsicht eine französische Stadt, auch was die Sprache angeht. Französisch ist Amtssprache und wird von drei Vierteln der Bevölkerung gesprochen, nur gut 5 % sprechen Deutsch bzw. Italienisch und die internationale Umgangssprache ist Englisch.

Man wird in Läden, auf Märkten oder in Museen selten mit Deutsch weiterkommen, eher schon in Hotels, wo das Personal meist multi­lingual ist. Auch die Beschriftung auf Verkehrs-, Straßen- und sonstigen Hinweisschildern und in Museen ist im Allgemeinen auf Französisch, zusätzlich manchmal auf Englisch, nur selten auf Deutsch.

Bis ins 16. Jh. war in Genf noch das Patois – ein francoprovençaler Dialekt – verbreitet und auch heute noch sprechen die Genfer einen speziellen französischen Dialekt, das Genevois. Dieser weist Unterschiede zum Schulfranzösisch auf, v. a. was regionale Ausdrücke, veraltete Ausdrucksformen und typisch Schweizer Fachausdrücke betrifft.

Stadttouren (siehe Reiseführer S. 112)

Bustouren

µ Keytours, Rue des Alpes 7, Tel. 022 7314140, www.keytours.ch. Stadttouren, auch kombiniert mit Bootsfahrt, sowie Ausflüge ins Umland.

Touren zu Fuß

Genève Tourisme bietet ganzjährig jeden Sa. um 10 Uhr sowie von Juni–Sept. Mo.–Sa. um 10 und So. um 11 Uhr geführte Altstadtrundgänge (90 Min., CHF 15, auch auf Deutsch) an. Außerdem gibt es eine Calvin- und eine Escalade-Tour. Buchung und Start ist an der Infostelle in der Rue du Mont-Blanc (s. S. 107) .

µ Infos: Tel. 022 9097000; auch thema­tische Touren für Gruppen ab 5 Pers.: Tel. 022 9097030, Programm unter: www.geneve-tourisme.ch („Découvertes“)

Audioguide-Touren durch die Altstadt auch auf Deutsch, vorbei an 25 interessanten Plätzen (ca. 2 ½ Std.) mit Plan und tragbarem CD-Player (Miete für max. 4 Std. CHF 10 plus Kaution CHF 50 und Ausweisvorlage) sind ebenfalls bei Genève Tourisme erhältlich.

Schifffahrten

Außer den Schnellbooten, den Mouettes, die die Seeufer als „Wassertaxis“ miteinander verbinden (siehe „Verkehrsmittel“), bieten verschiedene Gesellschaften reguläre Schifffahrten verschiedener Dauer, Thematik und Routen an, z. B.:

µ CGN, Quai du Mont-Blanc, Tel. 0848 811848, www.cgn.ch. CGN hat Rundfahrten wie die empfehlenswerte Kurztour „Belles Rives Genevoises“ (55 Min., CHF 18) sowie Lunch- und Fondue-Sonderfahrten im Programm. Dabei kommen renovierte alte Raddampfer zum Einsatz – allein schon deshalb ein Erlebnis!

µ Swissboat, Quai du Mont-Blanc (vor dem Hotel Beau-Rivage), Tel. 022 7324747, www.swissboat com. Swissboat bietet unterschiedlich lange Seerundfahrten an, z. B. „Croisière des Châteaux et des Résidences Célèbres“ (2 Std., CHF 35).

Telefonieren (siehe Reiseführer S. 113)

Die Vorwahl Genfs lautet 022, diese muss auch innerhalb der Stadt immer mitgewählt werden! Aus Deutschland oder Österreich muss hingegen die Ländervorwahl 0041 vorausgeschickt werden, für Genf wäre es also dann folgende Kombination: (0041) 22 ... (ohne 0 vor der 22!).

Für Telefonate aus der Schweiz ins Ausland lauten die Vorwahlen:

µ Vorwahl von CH nach D: 0049

µ Vorwahl von CH nach A: 0043

Öffentliche Fernsprecher sind verbreitet, z. T. kann mit Münzen oder Karten telefoniert werden, manchmal auch nur mit Karten („PTT tax-card“), die für CHF 10 oder CHF 20 in Postämtern, Bahnhöfen und Zeitungs­kiosken erhältlich sind. Telefonieren ist von 6–8 Uhr und 17–19 Uhr, nach 21 Uhr sowie an Wochenenden günstiger. Mobiltelefone funktionieren in Genf einwandfrei.

µ Schweizer Telefonauskunft: Tel. 111

Dank internationaler Roamingabkommen ist das Telefonieren mit dem eigenen Handy in der Schweiz kein Problem. Die EU-Höchstgrenze für Roaminggebühren gilt für die Schweiz nicht, daher sollte man sich vorab über die Roaminggebühren des eigenen Providers informieren.

Unterkunft (siehe Reiseführer S. 114)

In Genf, der internationalen Metropole, ist das Hotelangebot groß und breit gefächert. Es gibt um die 130 Hotels, davon 15 Fünfsternehäuser, die sich vor allem entlang der Rhône bzw. am stadtnahen Seeufer aufreihen, z. B das Beau-Rivage ä oder das L’Auberge d’Hermance (s. u.).

Das Preisniveau ist insgesamt eher hoch, allerdings ist zumindest dank der Geneva Transport Card (siehe „Verkehrsmittel“) der Nahverkehr für Hotelgäste gratis. Während der gesamten Aufenthaltsdauer gilt dieses Ticket in allen Verkehrsmitteln der Stadt und kann (mit Buchungsnachweis) sogar zur Anfahrt zum Hotel genutzt werden.

Eine Hotelreservierung ist, da UNO u. a. Institutionen, aber auch Messen und Events ganzjährig Besucher anziehen, dringend ratsam und einfach über Genève Tourisme (s. S. 107) möglich. Das Tourismusamt hat auch relativ günstige Packages im Angebot, z. B. zwei Übernachtungen übers Wochenende („week-end shopping“) ab CHF 201 für ein DZ (2 Pers.) mit Frühstück. Es gibt außerdem diverse andere Packages zu Shopping oder anderen Veranstaltungen (www.geneve-tourisme.ch, „Accommodation“).

Günstigere Tarife sind meist zu Zeiten zu bekommen, in denen Geschäftsleute weniger zahlreich vertreten sind, d. h. in der Ferienzeit (Juli–Aug.) bzw. im Winter (Dez.–Feb.). Zur Hochsaison und bei Anreise mit Auto kann es sich für Sparsame lohnen, sich am waadtländischen Ufer oder auf französischer Seite am Südufer umzusehen. Auch im nördlich der Stadt nahe dem Flughafen gelegenen Ferney-Voltaire (Frankreich) lassen sich u. U. günstigere Unterkünfte finden. Der Ort ist dabei mit Bus F ab Hauptbahnhof Gare de Cornavin (bis „Ferney-Mairie“) gut an die Stadt angebunden.

Natürlich lassen sich auch über diverse Internetplattformen wie www.hotel.com oder www.hrs.de bzw. über deutsche Reiseveranstalter Unterkünfte in Genf buchen.

Luxusklasse

ä [L7] Beau-Rivage, Quai du Mont-Blanc 13, www.beau-rivage.ch, Tel. 022 7166666. Geschichtsträchtiges Grandhotel von 1864 am See, noch heute in Familienbesitz, mit Luxusrestaurant Le Chat Botté. Knapp 100 Zimmer ab CHF 400.

h142 [K7] Rocco Forte Le Richemond, Rue Adhémar-Fabri 8–10, Tel. 022 7157000, www.lhw.com/LeRichemond. 67 Zimmer und 31 Suiten. Das seit 1875 bestehende Grandhotel hat die Exklusivität eines Privatklubs. Im „Pavillon“ im Brunswick Garden kann auch der Normalsterbliche gut essen.

Gehobene Kategorie

h143 [K6] Hotel Auteuil, Rue de Lausanne 33, Tel. 022 5442222 , www.manotel.com/en/auteuil. 104 gut ausgestattete, geschmackvolle Zimmer, nahe am See.

h144 [J7] Hôtel Suisse, Place de Cornavin 10, www.hotel-suisse.net, Tel. 022 7326630. Im Herzen der Stadt nahe dem Bahnhof mit 62 gut ausgestatteten großen Zimmern.

h146 [L4] Hôtel Mon-Repos, Rue de Lausanne 131–133, Tel. 022 9093909, www.hmrge.ch. In Superlage am See im gleichnamigen Park gelegen, warten hier 85 geschmackvoll eingerichtete Zimmer mit allem Komfort auf die Besucher, preislich bereits an der Grenze zur Luxuskategorie.

h147 [K8] Hôtel d’Allèves, Rue Kléberg 13, www.hoteldalleves.ch, Tel. 022 7321530. Gediegenes historisches Hotel mit 46 eleganten Zimmern in günstiger Lage und mit Restaurant.

h148 [J7] Hôtel Astoria Best Western, Place Cornavin 6, Tel. 022 5445252, www.astoria-geneve.ch. 62 gut ausgestattete Standardzimmer in direkter Bahnhofsnähe mit British Pub und ohne Frühstück ab ca. CHF 190/DZ.

h149 [K6] Hôtels Drake-Longchamp, Rue Butini 7, Tel. 022 7164848, www.hdlge.ch. Helle, ordentliche 156 Zimmer mit Minibar und TV in modernem Bau nahe See und Palais Wilson, Frühstück inklusive.

µ L’Auberge d’Hermance, Rue du Midi, 12, www.hotel-hermance.ch, Tel. 022 7511368. Schön in Hermance, 14 km vom Stadtzentrum entfernt, am Südufer des Sees gelegen. Gourmetrestaurant und sechs luxuriöse DZ inkl. Frühstück.

Mittlere Kategorie

h150 [I14] Auberge Communale, Rue Ancienne 39, Carouge (Tram 12), www.­aubergedecarouge.ch, Tel. 022 3422288. 14 individuell ausgestattete Zimmer und ein dazugehörendes Toplokal.

h151 [L9] Hôtel Bel’Espérance, Rue de la Vallée 1, www.hotel-bel-esperance.ch, Tel. 022 8183737. Das nahe Collège Calvin gelegene Hotel wird seit 1996 von der Heilsarmee betrieben. 40 ordentliche Zimmer zu günstigen Preisen und Terrasse mit Seeblick. Nichtraucher­hotel, Frühstücksbuffet und Familienzimmer sowie Gästeküche und Waschraum, DZ ab CHF 154.

h152 [I8] Hotel de Genève, Place Isaac Mercier 1, www.hotel-de-geneve.ch, Tel. 022 9085400. Kleines Stadthotel in historischem Gebäude mit 39 Zimmern in zentraler Lage. DZ ab CHF 170.

h153 [I8] Hôtel des Tourelles, Boulevard James Fazy 2, Tel. 022 7324423, www.destourelles.ch. Günstig am Rhône­ufer und fünf Minuten zu Fuß von Bahnhof und Zentrum entfernt gelegener Bau von 1889 mit 23 Gästezimmern (Kabel-TV, Radio, Telefon, Kühlschrank, Haartrockner). Unbedingt Zimmer nach hinten buchen!

h154 [N10] Hôtel Pax, Rue du 31 Décembre 68, www.hotel-pax-geneva.ch, Tel. 022 7875070. Eher schlicht, aber in günstiger Lage und nach hinten hi­naus auch ruhig. 32 schlichte Zimmer ab CHF 130 inkl. Frühstücksbuffet.

Preiswertere Kategorie

h155 [I8] IBIS Genève Centre Gare, Rue Voltaire 10, Tel. 022 3382020, www.ibishotel.com. Standardhotel in Bahnhofsnähe mit 65 Zimmern ohne Frühstück, rauchfrei.

h156 [I10] Hôtel Étoile, Rue des Vieux-Grenadiers 17, Tel. 022 3287208, Fax 022 3211624. Empfehlenswertes kleines Zweisternehotel im Stadtviertel Plainpalais (neben MAMCO) in einem historischen Wohnpalast.

h157 [K8] Torhôtel Genève, Rue Ami-Lévrier 3, www.torhotel.com, Tel. 022 9098820. In zentraler Lage zwischen Bahnhof und rechtem Seeufer stehen 22 etwas kleine, dafür neu renovierte Zimmer unterschiedlicher Kategorie, Größe und Preislage (ab CHF 90 inkl. Frühstück) zur Verfügung.

Hostels

j158 [L6] Auberge de Jeunesse, Rue Rotschild 28–30 (Pâquis), Tel. 022 7326260, www.yh-geneva.ch. Über 300 Betten in Sälen (CHF 29) oder DZ (ab CHF 85), nur einen Katzensprung vom rechten Seeufer entfernt. Keine Altersbeschränkung und Frühstück inbegriffen.

j159 [K6] City Hostel Geneva, Rue Ferrier 2 (Pâquis), Tel. 022 9011500, www.cityhostel.ch. Herberge mit Mehrbett-, Doppel- und Einzelzimmern, Bettwäsche und Handtücher inkl., Gemeinschaftsküche, Waschküche, Schließfächer, Internet­zugang, Fernsehzimmer, Etagen­duschen und -WCs. Ausschließlich Nichtraucherzimmer, kein Frühstück. Ab CHF 32 im 4-Bett-Zimmer, das DZ kostet CHF 88.

Camping

Zwei Campingplätze im Osten der Stadt lohnen wegen ihrer Seelage:

µ TCS Camping Pointe à la Bise, Chemin de la Bise 19, Vésenaz, Tel. 022 7521296, geöffnet April–Okt. Mit Stadtbus-Anbindung.

µ Camping d’Hermance, Rue du Nord 44, Tel. 022 7511473. 14 km östlich der Stadt nahe Hermance und direkt an der französischen Grenze gelegener Campingplatz.

µ Eine Liste der Campingplätze im Genfer Umkreis findet sich auf der Website www.geneve-tourisme.ch unter „Accommodation“, „Campings“.

Bed and Breakfast

µ B&B Chollet, in Meinier (nahe franz. Grenze), Rte. de Bellebouche 45, Tel. 022 7512057. Wohnen auf einem Landgut mitten im Grünen, ideal für Familien. Drei unterschiedlich ausgestattete Zimmer/Apartments ab CHF 35 (27 €) pro Person und Nacht, inkl. guten Frühstücks.

µ Ferme Pittet, in Russin (Weinort), Chemin de la Croix de Plomb 34, Tel. 079 4798538. Schön im Weingebiet gelegenes großes Bauernhaus, in dem neun Gästezimmer vermietet werden. Per Zug in 20 Min. von Genf-Zentrum aus erreichbar. Pro Person/Nacht CHF 60 (45 €) inkl. Frühstück.

µ Weitere finden sich auf www.geneva-­tourism.ch unter „Accommodation“, „Bed & Breakfast“.

Verkehrsmittel (siehe Reiseführer S. 117)

Der öffentliche Nahverkehr wird von Unireso betrieben und umfasst v. a. die Nahverkehrszüge der SBB/CFF (Zonen 11, 12, 15, 17 und 55) bis nach Frankreich sowie unter der Ägide von Transports Publics Genevois (TPG) Trams (Tramways Genevois) und Busse im Stadtgebiet und in den Zonen 20, 30, 40, 44, 55. Im Bau befindet sich zudem die RER Gèneve, eine S-Bahn-Linie nach Frankreich. Bis 2020 soll dieses RER-Netz weiter ausgebaut werden.

Tickets sind erhältlich an Automaten an Bahnhöfen/Haltestellen und kosten einzeln CHF 3 (Kurzzone CHF 2) bzw. für 24 Std. CHF 10 (an Wochenenden für zwei Personen gültig). Ein eingschränktes Tagesticket (9–24 Uhr gültig) kostet CHF 7. Für Regionalverbindungen erhöhen sich die Preise.

µ Infos: www.unireso.com oder www.tpg.ch, Tel. 0900 022021 (CHF 0,94/Min)

Es gibt sechs Wassertaxis, sogenannte Mouettes Genevoises, zwei davon solarbetrieben, die auf vier Routen den Genfer See kreuzen. Haupthaltestelle ist „Genève Pâquis SMGN“ südlich des Bains des Pâquis å auf Höhe der Rue Adhémar Fabri. Fahrten mit Mouettes sind in der Geneva Transport Card enthalten, kosten ansonsten CHF 2. Mouettes-Linien im Detail:

µ M1: Pâquis – Molard (nahe Place du Molard) – Pâquis (alle 10 Min.)

µ M2: Pâquis – Eaux-Vives (Quai G. Ador, östlich vom Jardin anglais Û) – Pâquis (alle 10 Min.)

µ M3: Pâquis – Genève-Plage ß (nahe Parc des Eaux-Vives und Cologny) – Pâquis (alle 30 Min.)

µ M4: Perle du Lac (Parc Mon Repos æ) – Genève-Plage ß (alle 30 Min.)

Weitere Informationen gibt es unter www.mouettesgenevoises.ch.

µ Taxigebühren (Stand Frühjahr 2011): CHF 6,30 Grundgebühr, CHF 3,20/km von 6.30–20.30 Uhr, nachts und an Feiertagen CHF 3,80/km, Aufschläge für Zusatzgepäck und mehr als vier Passagiere.

µ Taxizentrale: Tel. 022 3314133, www.taxi-phone.ch

Wetter und Reisezeit (siehe Reiseführer S. 118)

Genf liegt 374 m über dem Meeresspiegel. Im Norden erstreckt sich die Bergkette des Jura, im Süden und Osten liegen die Alpen. Selbst im Winter halten sich die Niederschläge in Grenzen, Schnee ist (trotz Nähe zum Mont Blanc) weitgehend unbekannt und die durchschnittlichen Temperaturen bewegen sich um angenehme 10 °C. Lediglich la bise – ein trockener, kalter Wind aus Nordost, der durch Alpen und Jura im Genfer Raum kanalisiert wird – kann unangenehm werden.

Im Sommer sind die Temperaturen durchwegs mediterran-angenehm, es ist nicht zu heiß bei Durchschnittstemperaturen um etwa 23 °C.

Parken kann in Genf teuer werden und der Verkehr ist „südländisch“

µ innerorts: 50 km/h, 30 km/h in Wohngebieten

µ außerorts: 80 km/h

µ Autobahnen: 120 km/h

Geschwindigkeits­beschränkungen

Praktische Reisetipps

Autofahren

061ge Abb.: mb

µ Der Geneva Pass umfasst freie Museumseintritte, Rabatte bei Touren und Schifffahrten, in Läden etc. Es gibt ihn für 1, 2 oder 3 Tage zu CHF 25, 35 bzw. 45 in den Besucherinfostellen. Infos: www.geneva-pass.com

µ Für sieben Privatmuseen gibt es einen günstigen Museumspass zu CHF 20 (s. S. 19).

µ Geneva Transport Card: Automatisch zur Hotelübernachtung gibt es eine Karte für die Gratisnutzung des Nahverkehrs für die gesamte Aufenthaltsdauer und alle Verkehrs­mittel der Stadt, inklusive der Mouettes (Wassertaxis)! Sie gilt bereits für den Weg vom Flughafen zum Hotel.

µ Eine Fahrt mit einer Mouette (Wassertaxi) über den See ist wesentlich preiswerter (bzw. sogar gratis mit der Geneva Transport Card), aber kaum weniger schön als eine Schiffsrundfahrt. Vor allem die längeren Routen der Linien M3 und M4 lohnen!

Genf preiswert

Praktische Reisetipps

Elektrizität, Geldfragen

Bei Genève Tourisme bleibt keine Besucherfrage offen

087ge Abb.: mb

Praktische Reisetipps

Informationsquellen

µ Jacques Berndorf: „Eine Reise nach Genf. Ein Siggi-Baumeister-Krimi“, Goldmann 2002. Die ansonsten in der Eifel spielende Krimiserie um einen freiberuflichen Journalisten und „Privatdetektiv“ nimmt in dieser Folge Bezug auf den Tod Uwe Barschels 1987 in einem Genfer Hotel als beispielloses Kapitel politisch-krimineller Verflechtungen.

µ Friedrich Glauser: „Der Tee der drei alten Damen“, Unionsverlag 2005. Der Krimi spielt in den Jahren 1930–1949 in Genf und handelt verfremdet von vier Genfer Persönlichkeiten.

µ Christiane Landgrebe: „?Ich bin nicht käuflich?. Das Leben des Jean-Jacques Rousseau“, Beltz 2004. Interessante Biografie eines der einflussreichsten Philosophen der Neuzeit. Empfehlenswert ist auch ein Blick in dessen philosophische Schriften wie „Émile“ (versch. Ausgaben).

µ Eberhard Raetz: „Genfer See und die Romandie. Eine Reise durch die Westschweiz“, Info Verlagsges. 2003. Ein schönes Reiselesebuch und eine Liebeserklärung an die Genfer-See-Region, das Erkundungen abseits touristischer Routen, Spaziergänge durch Genf, Montreux und Lausanne beinhaltet.

Unsere Literaturtipps

Deutschsprachige Zeitungen

In der Bibliothèque d’allemand (Bibliothek der Universitätsfakultät für Deutsch), Bd des Philosophes 22, kann man Mo.–Fr. 9–19 Uhr, Sa. 9–13 Uhr, in den Semesterferien Mo.–Fr. 10–18 Uhr deutschsprachige Zeitungen und Magazine lesen.

EXTRATIPP

Tipps für Reisende

µ Das Wasser der verbreiteten öffentlichen Brunnen ist von hoher Qualität und kann getrunken werden!

µ Achtung: Südländischer Fahrstil und hohes Verkehrsaufkommen!

µ Kleidungsregeln werden in einer international-kosmopolitischen Stadt wie Genf ernst genommen, v. a. in Restaurants!

µ Ein Französischwörterbuch mitnehmen bzw. Französisch­kenntnisse vorher auffrischen.

EXTRATIPP

EXTRAINFO

WiFi-Hotspots

WiFi-Hotspots gibt es zahlreich, auch an öffentlichen Plätzen und teils kostenlos, z. B. im Parc des Bastions, Place de la Madeleine, Place du Bourg-de-Four, außerdem bei Starbucks. Eine Liste der Hotspots findet sich unter www.hotspot-locations.de („Genève“).

Praktische Reisetipps

Medizinische Versorgung, Notfälle

Praktische Reisetipps

Schwule und Lesben, Sicherheit, Sport und Erholung

064ge Abb.: mb

Praktische Reisetipps

Telefonieren

CGN bietet auch Fahrten auf historischen Schiffen an

Manotel betreibt in Genf fünf empfehlenswerte Hotels, hier das „Edelweiss“

µ Luxusklasse: über CHF 320 (über 250 €)

µ Gehobene Kategorie: ca. CHF 220–320 (ca. 170–250 €)

µ Mittlere Kategorie: ca. CHF 150–220 (ca. 120–170 €)

µ Preiswertere Kategorie: unter CHF 150 (unter 120 €) Preise meist inkl. Frühstück.

Preiskategorisierung der Unterkünfte

065ge Abb.: mb

Praktische Reisetipps

Unterkunft

EXTRATIPP

Hôtel Edelweiss Manotel

„Alpenchalet“ in guter Lage nahe dem See, 42 geräumige und gemütliche, komfortabel ausgestattete Zimmer, dazu Schweizer Spezialitäten-Restaurant mit Unterhaltungsprogramm. Die Kette betreibt fünf weitere Hotels in Genf, die alle unterschiedlich gestaltet und sehr zu empfehlen sind: Hôtel Royal, Hôtel Epson, Hôtel Auteuil, Hôtel Kipling und Hôtel Jade. Weitere Infos, Preise und Buchung: www.manotel.com.

h145 [L7] Hôtel Edelweiss Manotel, Place de la Navigation 2, Tel. 022 5445151

067ge Abb.: mb

Im Torhôtel Genève lässt es sich preiswert übernachten

Praktische Reisetipps

Verkehrsmittel

EXTRATIPP

Fahrt mit der Museums­-Straßenbahn

Die Association Genevoise du Musée des Tramways (AGMT) betreibt eine historische Tram durch Genf: Von Mai und Oktober fährt die Straßenbahn einmal im Monat zwischen Carouge, Plainpalais, Gare de Cornavin und Place des Nations. Infos über Fahrplan, Daten und die AGMT unter: www.agmt.ch, Rundfahrt (90 Min.) für CHF 6, Tageskarte für CHF 10.

Seit Januar 2007 erhält jeder Besucher beim Einchecken im Hotel automatisch für die gesamte Aufenthaltsdauer eine solche Karte zur kostenlosen Nutzung des gesamten städtischen Nahverkehrs. Gegebenenfalls im Hotel nachfragen!

Geneva Transport Card

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