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ReiseführerGeorgien

  • 19.50 EUR Deutschland
  • 28.50 CHF Schweiz
  • 20.10 EUR Österreich
  • Preis inkl. MwSt.
 
  • Reiseführer Georgien
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  • Autor: Kriegenherdt, Marlies
    ISBN: 978-3-8317-2014-9
    Seitenanzahl: 432
    Auflage: 2., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Auflage 2011

    Ausstattung:
    komplett in Farbe, mehr als 110 Fotos, 13 Stadtpläne, 24 Seiten Atlas, Bahnfahrpläne, ausführliches Register, Kartenverweise und Griffmarken, PUR-Bindung
    Format (h x b x t): 18 x 12

    Informationen zur Lieferbarkeit:
    vergriffen, momentan nur als ebook (pdf zum Download) erhältlich, siehe unten; die nächste Auflage erscheint voraussichtlich Anfang 2013

    Der Artikel ist im Moment nicht lieferbar 
 

Der Reiseführer 'Georgien' von Reise Know-How ist das optimale Handbuch um das Land individuell zu entdecken.

Georgien, das Land im Kaukasus an der palmengesäumten, subtropischen Ostküste des Schwarzen Meeres, möchte an seine exzellenten touristischen Traditionen aus Sowjetzeiten anknüpfen und ist gerade dabei, die touristische Infrastruktur zeitgemäßen Anforderungen anzupassen.

Dieser Reiseführer führt in die historische Hauptstadt Mzcheta mit zahlreichen Zeugnissen für die zweitälteste christliche Kultur der Welt, in die Wiege des Weinbaus Kachetien, ins geheimnisvolle Swanetien mit seinen Wehrtürmen und dem höchsten Dorf Europas, zu den Heilquellen der Zaren nach Bordshomi und auf Alexandre Dumas und Alexander Puschkins Spuren entlang der Georgischen Heerstraße bis zum Kasbeg, dem Berg des Prometheus.

Ausführliches landeskundliches Kapitel und viele reisepraktische Hinweise, Adressen und Empfehlungen zu Unterkunft, Essen und Trinken, Verkehrsmitteln; zahlreiche Exkurse mit Hintergrundinfos.



Ihre Meinung 

angezeigte Latest News: 1 bis 4 (von 4 insgesamt)

Seiten:  1 

NEWS von Autorin Marlies Kriegenherdt (Januar 2012)

Telefonnummern
Erneut ändert sich die Systematik der Telefonnummern. Wie auch z.B. in Deutschland beginnen die Festnetznummern jetzt mit 0, nicht mehr wie noch übergangsweise bis zum 31. Januar 2012 mit der 8. Dadurch ändert sich die nationale Festnetzvorwahl, bereits 2011 in den Latest News veröffentlicht; die 8 ist durch die 0 zu ersetzen. Das gilt auch, wenn man vom Mobiltelefon eine Festnetznummer anruft. Dadurch hat man endlich internationalen Standard erreicht. Noch mal der Hinweis: einige Gegenden haben kein Festnetz! Günstig ist auf jeden Fall der Erwerb einer georgischen Simcard (Paßvorlage). Geocell hat zurzeit einen Shop in der Metrostation Mardshanaschwili, Magti ein großes Geschäft auf dem Rustaweliboulevard/Ecke Lagidse. Leider ändern sich die Adressen in kaum noch nachvollzieh-baren Intervallen.

Öffentliche Verkehrsmittel in Tbilisi
Die Marschrutkapreise wurden auf 80 Tetri pro Fahrt angehoben, eine Fahrt mit dem Stadtbus kostet 50 Tetri. In den Metrostationen werden keine Jetons mehr verkauft, sondern es gilt einheitlich die Magnetkarte, die wieder aufladbar ist (Pfand 2 Lari, innerhalb eines Monats nach Kauf gegen Quittung rückgabefähig). Die Stadtbusse kann man ebenfalls mit dieser Magnetkarte benutzen, wobei der Au-tomat an der Fahrertür einen Fahrschein ausgibt!
Es gibt neben den meist aus Deutschland importierten privaten Marschrutki auch neue, gelbe, für die das Bezahlen mit Magnetkarte geplant ist; zurzeit ist jedoch noch Barzahlung möglich. Der Mindestbe-trag für eine kurze Stadtfahrt mit dem Taxi ist auf 3 Lari angestiegen. Bitte beachten, dass man gene-rell vor dem Einsteigen den Preis aushandelt!

Taxifahrten über Land
Viele Traveller mieten sich für eine Tagesfahrt ein Taxi. Der Autorin wurde ein Fall berichtet, bei dem ein deutschsprachiges Ehepaar einen Tagespreis von 150 Lari aushandelte, zurzeit rund 70 €. An-schließend gaben sie 20 € Trinkgeld, also rund 35% des Fahrpreises. Natürlich kann das jeder halten, wie er will. Aber mal ehrlich, würde man das zuhause auch tun? Fakt ist, es spricht sich unter den Fahrern wie ein Lauffeuer herum und man darf sich über teilweise völlig überzogene Fahrpreisvorstel-lungen der Fahrer nicht wundern.

Karten und Infomaterial in englischer Sprache
Auch hier hat sich in ganz kurzer Zeit ganz viel Positives getan! In den Hostels liegen generell kosten-lose Broschüren und Karten zur Information aus. Aber auch in den Souvenirläden auf dem Rustaweli-boulevard, der Leselidsestraße und in der Chardinstraße sind sie inzwischen erhältlich, teurer bei Prospero’s und noch teurer bei www.amazon.de. Meist kostenlos werden Landkarten und Broschüren in englischer Sprache in den zahlreichen Touristeninformationszentren (TIZ) abgegeben, wenn auch das Gewünschte nicht immer vorrätig ist. Das TIZ in Tbilisi befindet sich zurzeit im Dschanaschiamu-seum (Rustaweliboulevard Nr. 3) unten links. Informativ auch ein Blick auf www.geoland.ge, wo man sich auch einzelne Blätter runterladen kann.
Tipp: Viele Hostels haben ein Bücherregal. Bringt also deutschsprachige Bücher mit, die Ihr gerne ein-tauschen möchtet.

Umbenennung von Straßen, Plätzen und Metrostationen
Der Umbenennungswahn hält an, z.T. wurden einige Straßen mehrfach umbenannt ohne auch die Straßenschilder auszuwechseln (nur in Ausnahmefällen). In Tbilisi ist derjenige im Vorteil, der kyril-lisch lesen kann, da er sich zumindest an den alten Namen orientieren kann. Ist kein Straßenschild vorhanden, kann es sich lohnen, ein Haus mit Hausnummer zu suchen, denn zu Sowjetzeiten war es üblich, den Straßennamen unter der Hausnummer auf dem Hausnummernschild zu vermerken. Die Menschen verwenden weitestgehend die alten Namen. Die Metrostation Elektrodepo heißt jetzt Gozi-ridse. Durch die häufige Umbenennung der Straßen kann es passieren, dass auch eben erst erschie-nene Stadtpläne noch einen alten Straßennamen enthalten. Der Bahnhof wurde umbenannt in Zent-raluri Sadguri (dt. Zentralbahnhof).

Sprachkenntnisse
In allen Hostels und vielen Hotels sowie in den Touristeninfozentren spricht man inzwischen Englisch, wenn auch unterschiedlich gut. Die Autorin erkundigt sich auch immer nach deutschen Sprachkennt-nissen. Antwort eine Angestellten eines TIZ: die deutschen Touristen sprechen sowieso alle Englisch. Wirklich? Merke: Nachfrage schafft Angebot!

Einkommensverhältnisse in Georgien
Laut einer Veröffentlichung von GeoStat, quasi dem Statistischen Bundesamt Georgiens, stiegen die Einkommen der Georgier im Jahre 2011 stark an.
Folgende durchschnittlichen Monatsgehälter wurden angegeben:
• Banken und Finanzwesen 1372 Lari (ca. 623 €)
• Öffentlicher Dienst 978 Lari (ca. 430 €)
• Immobilienmakler 920 Lari (ca. 412 €)
• Landwirtschaft 427 Lari (ca. 193 €)
• Gesundheits- und Sozialwesen 520 Lari (ca. 235 €)
• Bildungswesen 330 Lari (ca. 149 €)
• Fischereiwirtschaft 309 Lari (ca. 140 €)

Besonders die auf dem Gebiet des Tourismus Tätigen verfügen meist nur über ein saisonales Ein-kommen, zum Teil nur drei Monate im Jahr. Da es kein Arbeitslosengeld gibt, sind die Menschen nach wie vor auf Selbstversorgung angewiesen und halten enge Kontakte mit ihren Verwandten, die auf dem Lande leben. Eine Vermieterin erzählte der Autorin, dass ihr Sohn erfolgreich das Konservatori-um in Tbilisi beendet hat und man ihm danach eine Stelle als Klavierlehrer für sage und schreibe 100 Lari pro Monat angeboten hatte. Also die o.g. Zahlen bieten sicher viel Interpretationsspielraum. Die Einheitsrente beträgt seit September 2010 100 Lari, unabhängig davon ob man gearbeitet hat oder nicht. Die Erhöhung der Rente auf einheitlich 100 Lari wurde medial begleitet, wobei ein Mann im ga-rantiert unrechten Moment in die Kamera sprach, dass dies nach 40 Jahre Arbeit kein Grund zum Ju-beln sei.

Verhalten im Lande
Es sei noch einmal auf das Kapitel „Verhaltenstipps“ auf Seite 54 der zweiten Auflage hingewiesen. Eine Vermieterin beklagte sich tagelang bitterlich bei der Autorin über eine Gruppe von jungen US-Amerikanern, die in Georgien als Englischlehrer arbeiten. Sie wollten nach Aussagen der Vermieterin den Georgiern „Toleranz beibringen“, was absolut lächerlich ist. Georgien war schon immer multieth-nisch und multireligiös! Eher könnte man von ihnen viel lernen. Auch Äußerungen wie „Georgien liegt 200 Jahre zurück“ (hinter was eigentlich?) sind nicht nur sachlich falsch, sie beleidigen die Gastgeber. Und schließlich kann auch die Kommunikation in einer Fremdsprache Grund zu Missverständnissen sein.

Ausrufe wie „Ach, ist das billig hier“ sind angesichts der prekären wirtschaftlichen Lage der meisten Georgier völlig unangebracht. Man sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass sich viele Georgier weder Arzt noch Medikamente leisten können! Die Autorin stößt immer wieder auf Familien, in denen alle Mitglieder über einen Hochschulabschluss verfügen und trotzdem keine Arbeit finden.

Hostelempfehlungen
In den vorigen Latest News wurde schon auf die Homepage www.hostelworld.com verwiesen. Fol-gende Hostels hatten es der Autorin besonders angetan. Beide grundverschieden, aber mit einer pri-ma Ausstrahlung:

In Bahnhofsnähe (Metro Wagslis Moedani)
Hostel Georgia, Tschitaja 20, 555 43 47 25, +995 32 294 22 86, Hostel.Georgia77@gmail.com, Man verlässt den Bahnhof nach links (mit der Rolltreppe nach ganz unten ins EG fahren) und geht in die kurze Pirosmanistraße, in die von links eine Straße einbiegt, danach an der Ecke rechterhand (ca. 8-10 Min. Fußweg) rosa Eckgebäude. Im EG ein Doppelzimmer zu 10€ als EZ, zu 30 Lari für zwei Per-sonen, zwei einfache Duschbäder mit WC, eine Kochnische, eine Raucherecke und ein PC für Gäste, TV, Infomaterial und Büchertausch. Im OG ein 16-Bettzimmer zu 5 €/Bett, Kaffee/Tee, georgischer Landwein, Säfte kostenlos. Wöchentlich georgischer Abend. Flughafentransfer 25 Lari. Das sympathi-sche Ehepaar Sudziaschwili hat lange in Deutschland gelebt, daher sprechen beide sehr gut Deutsch! Obwohl die Zimmer eher klein und ein wenig dunkel sind, herrscht hier eine super Atmo-sphäre. Empfehlung der Autorin!

Am Rustaweliboulevard, erste Querstraße links hinter dem Marriothotel:
Why Not? Legend Hostel, Tabukaschwili 15, mobil: 599 00 70 30, www.whynothostels.com, wirbt damit, das einzige nichtgeorgische Hostel in Tbilisi zu sein. Für ca. 40 Gäste, man spricht u.a. eng-lisch, polnisch, deutsch. VBZ gemischt für 12,50€ Ü/F, weiter ein 8-BZ. zwei 6-BZ, ein DZ mit Betten, Tisch und Stuhl, aus jedem Zimmer außer DZ Blick auf die Zminda-Sameba-Kathedrale, für Laptops und Wertsachen Safe an Rezeption, im Sommer unterm Dach sehr großer Raum mit Matratzen für Schlafsackbesitzer zu 10 Lari (billigste Variante), im Sommer 15 Lari, inkl. Bettzeug, im OG Bad mit Waschbecken und WC, unten weitere drei Duschen und zwei WCs, Raum zur Gepäckaufbewahrung, Selbstversorgerküche, eine Tbilisi Citytour kostenlos, weiter werden Ausflüge und Extremsportarten angeboten, z.B. Bungee Jumping, Rafting oder Touren nach Kasbegi, Freitags Grillabend. Der polni-sche Besitzer Jerzy wurde zum Recherchezeitpunkt durch Benji aus Deutschland unterstützt, der als gelernter Koch in ersten Häusern gearbeitet hat und daher freitags einen super Grillabend ausrichten kann. Man geht durch einen kleinen Vorgarten die Holztreppe hinauf und zieht im Vorraum die Schuhe aus (Slipper stehen bereit), da überall sehr auf Sauberkeit geachtet wird. Kamin im Aufenthaltsraum, Büchertausch, kostenlose Karten und Pläne. Rauchen auf dem Riesenbalkon, auch mit Blick auf die Zminda-Sameba. Im Winter angenehm warm, sympathische Atmosphäre! Empfehlung der Autorin.

Hier noch eine Privatzimmervermietung in Bordshomi:
Leo’s Homestay, Pirosmani 18, mobil: 574 861 516, 593 981 595, je: jango.geo@gmail.com. Zentral gelegen, ein DZ und ein DrBZ pro Person 25 Lari für Ü/F, kleines einfaches Duschbad (nicht heizbar). Leos Mutter Marina ist eine sehr gute Köchin, Leo (eigentlich Levan) kann günstig Touren anbieten. Wer im Winter hierher fährt, sollte einen dicken Pullover und warme Socken mitbringen, da Wohnung nur eingeschränkt heizbar ist. Als die Autorin hier erkrankte, kümmerte sich Mutter Marina rührend mit georgischen Hausmitteln um sie! Mutter Marina und Leo sprechen auch englisch. Leos Tipp: Googeln nach Leo’s homestay/Borjomi. Absolut super nette Familie. Empfehlung einer Leserin und der Autorin.

Und zum Abschluss noch etwas Humor:
Das Hangar Pub gegenüber der Antißchatikirche (siehe S. 145, Stadtrundgang 1) hat seine Speise-karte wie folgt ergänzt:
• The Sarkozy Burger 12 Lari
• The Obama Burger 12 Lari
• The Saakaschwili Burger (with a little bit of everything) 14 Lari
• The Chancellor Merkel Burger 12 Lari
• The Silvio Berlusconi Burger 11 Lari, und last but not least
• The Schewardnadse Burger 11 Lari

Guten Appetit!

NEWS von Autorin Marlies Kriegenherdt (November 2011)

Neuer Fahrplan für die Elektritschka zwischen Flughafen Tbilisi und Bahnhof (Wagslis Moe-dani)
Auskünfte: mobil 522 565162-160041 bzw. weitere Durchwahlen 160042, 160043.
Kostenlose Hotline vor Ort: 055 (Festnetz, 24 Stunden)

Ab Bahnhof zum Flughafen
05:30
07.50
13.10
17.25
Ab Flughafen zum Bahnhof
06.10
08.30
13.50
18.05
Fahrtdauer 30 Minuten, Preis 2 Lari beim Schaffner zu entrichten.

Zwischenhaltestellen mit Ankunfts- und Abfahrtszeiten findet man auf der Homepage www.railway.ge, inzwischen auch auf Eng-lisch; etwas umständlich zu navigieren.

Präsident Saakaschwili ließ eine Vielzahl von Gesetzen verabschieden, die es u.a. ermöglichen, in-nerhalb eines Tages ein Geschäft anzumelden. Das hat sehr positive Auswirkungen auf den Touris-mus!

Vielzahl neuer Hostels
Im letzten Jahr sind neue Hostels wie Pilze aus dem Boden geschossen, wobei Tbilisi eine Vorreiter-rolle einnimmt, gefolgt von Batumi. Bitte beachten: das Erdgeschoß heißt 1. Stock, der zweite (georgi-sche) Stock ist also der deutsche 1. Stock! Sehr verbessert hat sich auch der Gebrauch der engli-schen Sprache. Je mehr Mehrbettzimmer (MBZ), umso wichtiger die Anzahl der Bäder! Sehr nützlich ist die Website www.hostelworld.com. Der Wettbewerb führt zu günstigen Preisen. Schon ab 4 € kann man in einem MBZ unterkommen.

Hier vorab ein paar Empfehlungen:
Um die Metrostation Mardshanaschwili
Nach der kleinen russischen Kirche kommt man auf die Ninoschwilistraße. Nach links einbiegen und gleich auf der rechten Seite sind zwei sehr gute Unterkünfte:
Hostel Bonney, Ninoschwili 19A (bitte auf das A achten), +995 32 29659989 bzw. mobil +995 599 201417, bonneytbilisihostel@gmail.com, drei 8-Bettzimmer zu ab 25 Lari das Bett, ein Zweibettzimmer mit TV-Gerät ab 58 Lari das Zimmer, Wohnzimmer, PC kann kostenlos genutzt werden, ein Wannen-bad mit zwei Waschbecken, drei Duschbäder, Veranda, Küche mit Waschmaschine, Kaffee/Tee kos-tenlos, Locker im Bügelzimmer. Veranda, Zentralheizung. Alle Zimmer groß, sehr hell, sehr ordentlich und mit hohe Decken, nagelneues Parkett, englischsprachig.
Makas Guesthouse, Ninoschwili 3/b, +995 32 295 0596, mobil: 995 (5) 99 14 67 77, gordeza_777@mail.ru, skype: maka.gor. Zum Recherchezeitpunkt noch kein Schild am Haus. Man biegt nach der kleinen russischen Kirche nach rechts ein, überquert die Seitenstraße und findet Makas Hostel auf der linken Straßenseite. Es gibt 8 Zimmer für insgesamt 25-30 Gäste, darunter ein 1-Bett- und zwei 4-Bettzimmer, zu je 20 Lari das Bett, Frühstück für 5 Lari in der Küche möglich. Im Erdge-schoß zusätzliche Zimmer sowie 2-Bettzimmer. WiFi, zusätzlich PC-Nutzung, Küche, im Sommer Hof mit Gartennutzung. Oma spricht etwas deutsch.

Taxis in Gori
Das rührige, englischsprachige Touristeninformationszentrum (TIZ) in Gori, errichtet mit deutschen Mitteln (giz und Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), rät vom An-halten eines Taxis in den Straßen von Gori dringend ab, da die Taxifahrer die Preise zu frei gestalten. Wer nach Uplisziche möchte, wende sich an das Büro, wo Taxen zu 20 Lari (hin und zurück inkl. eine Stunde Wartezeit); oder Taxen nach Tbilisi (20 Lari pro Taxi) vermittelt werden. Der Preis teilt sich durch die vom TIZ gefundene Anzahl von Mitfahrern. Das TIZ befindet sich gegenüber dem Stalinmu-seum in Richtung der Burgruine Gorisziche.
Erfahrung der Autorin: Der Marschrutkafahrer von Tbilisi nach Gori nahm erstens 5 Lari anstatt 4 Lari (Didube bis Stalinmuseum, zu erkennen am grünen Stalin-Eisenbahnwaggon) und offerierte dann die Weiterfahrt nach Uplisziche unter dem Motto: Wir werden uns über den Preis einig. Hier gilt: Finger weg von solchen Angeboten! Siehe auch Kapitel Taxen S. 139/140 im Reiseführer, 2. Auflage!

Neuer, deutschsprachiger Reiseanbieter
Kultur- und Wanderreisen in ganz Georgien führt GEORGIA INSIGHT – individuell und exklusiv durch. www.georgia-insight.eu.

Telefonieren von Autorin Marlies Kriegenherdt (Juli 2011)

Telefonieren – Seite 49ff.

Für jeden Reiseführer ein Super- GAU, aber nicht zu ändern: Das gesamte georgische Telefonsystem wurde auf Veranlassung des Georgischen Wirtschafts-Ministeriums und der Nationalen Georgischen Kommunikations-Kommission wie folgt umgestellt:

Den Festnetznummern wird die „2“ vorangestellt. Dadurch verlängern sich die Telefonnummern von sechs auf sieben Ziffern in Tbilisi, von fünf auf sechs Ziffern im Rest des Landes.
Beispiel: anstatt der Nummer 770100 wähle man jetzt 2770100.

Wer z.B. eine Festnetznummer in Tbilisi vom Ausland aus anrufen möchte, wähle +995 32 2 +Teilnehmernummer.

Mobiltelefonieren ändert sich wie folgt:

Mobil zu Mobil: die „8“ wird ersetzt durch die „5“.
Beispiel: 8 (93) 223 224 wird zu 5 (93) 223 224

Festnetz zu Mobil: 8 (77) 223 224 wird zu 8(577) 223 224

Außerdem ändern sich die Vorwahlen der Provider wie folgt:
Magtifix: aus 890 wird (8) 790
Silknet: aus 870 wird (8) 791

Anrufe aus dem Ausland mit Mobiltelefonen, Magtifix und Silknetnummern ändern sich wie folgt:
+995 5xx 223 224 oder +995 790 223 224 oder +995 791 223 224.

Infos auch unter www.magticom.ge bzw. www.geocell.ge.

Folgende Ortsvorwahlen (Festnetz) ändern sich im Reiseführer Georgien, wobei Inlandsanrufe zu Festnetzanschlüssen nach wie vor mit der „8“ (russ. wosmjorka) beginnen:

Seite 168: Tbilisi თბილისი
Vorwahl international: +995 32/ national: 8 (32)

Seite 192: Mzcheta მცხეთა
Vorwahl international: +995 373/ national: 8 (373)

Seite 198: Gori გორი
Vorwahl international: +995 370/ national: 8 (370)

Seite 207 Kutaisi ქუთაისი
Vorwahl international: +995 431/ national: 8 (431)

Seite 227 Sugdidi ზუგდიდი
Vorwahl international: +995 415/ national: 8 (415)

Seite 231: Mestia მესტია
Vorwahl international: +995 410/ national: 8 (410)

Seite 255 Stepanzminda სტეფანწმინდა
Vorwahl international: +995 345/ national: 8 (345)

Seite 270 Telawi თელავი
Vorwahl international: +995 350/ national: 8 (350)

Seite 283 Gurdshaani გურჯაანი
Vorwahl international: +995 353/ national: 8 (353)

Seite 286 Signagi სიღნაღი
Vorwahl international: +995 355/ national: 8 (355)

Seite 312 Bordshomi ბორჯომი
Vorwahl international: +995 367/ national: 8 (367)

Seite 315 Bakuriani ბაკურიანი
Vorwahl international: +995 367/ national: 8 (367)

Seite 317 Achalziche ახალციხე
Vorwahl international: +995 365/ national: 8 (365)

Seite 337 Batumi ბათუმი
Vorwahl international: +995 422/ national: 8 (422)

Seite 350 Kobuleti ქობულეთი
Vorwahl international: +995 426/ national: 8 (426)

Seite 359 Chulo ხულო
Vorwahl international: +995 423/ national: 8 (423)

Seite 372 Poti ფოთი
Vorwahl international: +995 493/ national: 8 (493)

Diese Umstellung wird sicher eine Zeit der Eingewöhnung abfordern. Bakuriani und Bordshomi haben die gleichen Vorwahlen!

Folgende Ergänzungen haben sich ergeben:

Seite 59: Zeitverschiebung
In Georgien gilt die Mitteleuropäische Zeit (MEZ), die Sommerzeit wurde also nicht eingeführt. Das heißt, im Winter ist es z.B. in Wien oder Berlin 12 Uhr, in Tbilisi 15 Uhr, im Sommer beträgt der Zeitunterschied nur plus zwei Stunden.

Seite 266: Chewsuretien
Das „Hotel in Schatili“ von Wascha Tschintscharauli kann auch über www.exotour.ge gebucht werden.

Seite 368: Atscharis Zqali Cheoba
Der letzte Satz des ersten Abschnittes muß wie folgt lauten: Man sollte sich mit einem Mitbringsel aus der Heimat, etwa Ansichtskarten, oder einem touristischen Prospekt, am besten russischsprachig, über seine Heimatstadt bedanken.

Aufmerksame Leser gaben folgende Tipps:

Ludwig M. aus Fürstenfeldbruck: Das Stalinmuseum in Gori hat auch montags geöffnet.
Die Touristeninformation in Gori vermittelt Taxis zur Höhlenfestung Uplisziche (20 Lari für Hin- und Rückfahrt inkl. Wartezeit). Der Leser hatte auch Glück mit einer Taxirückfahrt von Gori nach Tbilisi, die über das ouristeninformationszentrum vermittelt wurde, da noch Mitfahrer gefunden wurden. Daher kostete ihn die Taxifahrt nur 5 Lari.
In Uplisziche hat er für eine sehr gute Führung (in Russisch) 15 Lari bezahlt, der Führer hatte ein Geschichtsstudium absolviert.

Leserin Kerstin M. aus Dresden: Hotel und Cafe Intourist in Gori (S. 198) wurden geschlossen, dafür gleich nebenan das Hotel Georgien eröffnet (DZ 70 Lari, Frühstück nicht überzeugend).

Rico W. aus Geising berichtet, dass sich die Fahrt von Achalziche zur Höhlenfestung Wardzia (S. 320) auf eine Stunde verkürzt hat.

Allen Lesern, auch den hier nicht genannten, recht herzlichen Dank für Ihre wertvollen Tipps! Jedoch werden ALLE Lesertipps für die Erarbeitung der nächsten Auflage ausgewertet.

Aktualisierungen von Autorin Marlies Kriegenherdt (April 2011)

Unterstützung für Deutschlehrer gesucht!

Die georgische Regierung hat ein Freiwilligenprogramm für deutschen muttersprachlichen Unterricht an georgischen Schulen aufgelegt. Bewerber/innen sollten bereit sein, mindestens sechs Monate vor Ort eingesetzt zu werden und die georgischen Deutschlehrer zu unterstützen.

Voraussetzung sind: Volljährigkeit, Abitur, englische Sprachkenntnisse. Georgien übernimmt die Kosten für das Flugticket, die Unterbringung in einer Gastfamilie, eine einfache Krankenversicherung und eine Aufwandsentschädigung von umgerechnet 220€ pro Monat.

Nähere Infos auf der Website von Teach und Learn: www.tlg.gov.ge, Usnadsestr. 52, Metro: Mardshanaschwili (siehe Stadtplan Tbilisi S. 134), Tel. +995 32 318 959.

Tipp der Autorin: Obwohl englische Sprachkenntnisse erwünscht sind, sollte der Bewerber besser wenigstens einen Grundkurs in russischer Sprache absolviert haben, um mit den aufgeschlossenen Georgiern in Kontakt zu kommen.

Und noch etwas: 220 € sind ein Mehrfaches des normalen Durchschnittslohnes der meisten Einheimischen, also sollte man dies tunlichst für sich behalten!

Bauboom in Batumi

Nach dem wirtschaftlichen Einbruch infolge des Fünftagekrieges im Jahre 2008 und der Weltwirtschaftskrise 2009 ist in Batumi ein beispielloser Bauboom festzustellen. Zentrum der Bautätigkeit ist der etwa sieben Kilometer lange Streifen der schönen Strandpromenade, 1884 angelegt durch einen deutschen Landschaftsgärtner. In Batumi und anderen Orten der adscharischen Küste sollen allein 18 Luxushotels eröffnet werden; in Batumi dazu noch eine Shoppingmall, ein Multiplexkino, ein Fitnessclub und ein modernes Schwimmbad mit olympischen Maßen entstehen.

Hier eine Auswahl der bereits eröffneten Hotels der großen Ketten:

EraPalace**** Hotel, Z. Gorgiladse Str. 22, www.erapalace.ge, Tel. +995 222 20000. Das erste Viersternehotel in Batumi vermietet auf 8 Stockwerken 39 Zimmer.

Sheraton Batumi***** Hotel, Rustaweli 28, www.starwoodhotels.com/Sheraton. Direkt am Strand bietet das Hotel in 200 Zimmern inkl. 26 Suiten den gewohnten Fünfsternekomfort.

In Bau oder Planung sind folgende Häuser:

DoubleTree Hilton Hotel*****, www.doubletree hilton.com, das Hotel mit einem futuristischen Turm bietet auf 22 Etagen 200 Suiten an und soll 2011 eröffnet werden.

Radisson Blu**** Hotel Batumi, www.radissonblu.com, Ninoschwili 1; das Haus mit 172 Zimmern an der Batumier Strandpromenade soll 2011 eröffnet werden.

Hotel Kempinski***** mit 250 Zimmern auf Fünfsterneniveau. Geplante Eröffnung 2012.

Ritz Carlton Hotel*****, ein Luxushotel mit 300 Zimmern und Casino an der 7km langen Seepromenade, geplante Eröffnung 2014.

Semiramid Hotel, für dieses ambitionierte Projekt erfolgte 2010 die Grundsteinlegung.

Meskheti Hotel der Ramadakette, in Planung.
Weiterhin soll ein Apartmenthochhaus in der Lermontowstr. 107 eröffnet werden. www.vpbatumi.com.

Sonstiges in Batumi

Tipp für Fotofreunde, die am Sonntag, den 8.Mai 2011 zufällig in Batumi sind: lt. Segelliste soll von 14 bis 20 Uhr das Kreuzfahrtschiff MS Albatros (10 Decks, ca. 800 Passagiere) anlegen. Eine ideale Gelegenheit, am Hafen zu flanieren und zu fotografieren.

Stepanzminda (Kasbegi)

Seite 252 Reiseführer: Die von drei Studentinnen entworfene Website www.kazbegi.info mit Angaben zu Unterkünften in Kasbegi bzw. Dschuta wurde leider verkauft und hat jetzt einen sachfremden Inhalt.

Mestia

In Mestia wurde endlich der neue Flughafen „Königin Tamar“ eingeweiht. Der Kleinflughafen, ein futuristisch anmutendes Gebäude in Y-Form, entworfen von dem Berliner Architekturbüro J. Mayer H. (Jürgen Hermann Mayer) wurde in nur drei Monaten geplant und realisiert, eine 1.200m lange Startbahn in Betrieb genommen. Vorläufig führt die kanadische Fluggesellschaft Kenn Borek Air nur freitags und sonntags Flüge durch, ab die 150 Gel (return) kosten. Wer sich nicht den langen Weg von Tbilisi nach Mestia in die Marschrutka setzen möchte oder kein Flugticket mehr bekommt, kann ab Tbilisi den Nachtzug nach Sugdidi (Zug Nr. 602) nehmen (Liegewagen bzw, Schlafwagen erster (mjachkij Wagon) oder zweiter (schostkij Wagon) Klasse nehmen und dann von Sugdidi aus die Marschrutka nehmen. Flugtickets siehe unter Georgian Tour unter Tbilisi.

In Mestia gehen die Bauarbeiten weiter. Die Stadt soll für die Aufnahme von Touristen über das ganze Jahr, also nicht nur im Sommer, fit gemacht werden.

Eröffnet wurde das Hotel Tetnuldi, Margiani Nr. 9, www.tetnuldi.ge mit EZ ab 100/120 Lari, DZ ab 140/150 Lari (Vorsaison/Saison). Reservierungen über die Vertretung in Tbilisi, Agmaschenebelis Gamziri 150, Tel. +995 32 729 009 (in Tbilisi) oder mobil (8)90 12 33 44. Zimmer mit Balkon, SAT-TV und kostenlosem WLAN.

Tbilisi

Die Firma Georgian Tour in der Paliaschwilistraße 14, www.georgiantour.ge, Tel. +995 32 226 227, bietet Wochenendausflüge inkl. Flügen und Hotelunterbringung nach Mestia für 230 Lari pro Person an.

Neue Backpacker-Unterkunft

Hostel Formula-1, Kote Meßchis kutscha 13a, www.formula1georgia.com, Tel. +995 74 456 789. Ziemlich weit oben auf dem Heiligen Berg wurde diese neue Unterkunft eröffnet, Flughafenabholung 10€, WLAN und SAT-TV, Zimmer mit Bad EZ 27USD, DZ 41 USD, bis Fünfbettzimmer zu 81 USD, also ab 12 USD Pro Person! Tipp Abholung vereinbaren, damit man nicht mit dem Gepäck die doch recht steile Besikistraße ab Rustaweli ca. 20 Minuten bergan laufen muß. Besitzer sprechen u.a. etwas Deutsch. Traumhafter Blick.

Wer lieber in einem Apartment wohnen möchte, kann über www.feeltbilisi.com komplett eingerichtete Wohnung, auch auf täglicher Basis anmieten, die Apartments kosten ab 50 USD.

Sonstiges

Zwischen Tbilisi und Achalkalaki wurde eine neue, moderne Schnellstraße eröffnet, die den Weg zum Kloster Wardzia, aber auch zum Grenzübergang Posof zur Türkei erheblich verkürzt.

Der Minibahnhof Bordshomski Platform (Seite 183) wurde endlich stillgelegt, die Züge fahren vom Bahnhof daneben ab.

Starke Bauarbeiten gehen nicht nur in Tbilisi voran, sondern auch in Kutaisi, wohin u.a. das georgische Parlament verlegt werden soll.

angezeigte Latest News: 1 bis 4 (von 4 insgesamt)

Seiten:  1 

Rezensionen

ekz, Informationsdienst
Rezension vom: Mai 2011
Eingeführte Reihe. Die Vorauflage (BA 7/08) wurde durchweg aktualisiert, Informationen ergänzt und sollte verbraucht werden.

Weiterhin ein sehr empfehlenswerter Führer durch ein
relativ unbekanntes Land mit attraktiven Landschaften (Kaukasus, Schwarzes Meer) und einer interessanten Geschichte. Vom auswärtigen Amt gibt es Teilreisewarnungen für die Konfliktgebiete Abchasien und Südossetien, darauf wird im Reiseführer speziell hingewiesen.

Vor dem Titel von Thea Kvastiani (Trescher; BA 9/10) empfohlen. (2)


Lesermeinungen

von Laura
Lesermeinung vom: 23.05.2012
Auf unserer Georgienreise im März 2012 begleitete uns stets ihr Reiseführer. Er war sehr nützlich. Wir hatten einen sehr schönen Urlaub und waren mit ihrem Reiseführer sehr gut beraten. Vielen Dank dafür.


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