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Individualreisende finden zu fast allen wichtigen Zielen ein Handbuch von Reise Know-How. Gut so, denn damit sind sie bestens bedient. FOCUS Online
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Infos zum Printprodukt: CityTrip Hamburg.
Nicht wenige behaupten, Hamburg sei die schönste Stadt Deutschlands. Mit dem aktuellen Stadtführer "CityTrip Hamburg" aus dem Reise Know-How Verlag kann man es selbst herausfinden!
Das Buch richtet sich an Reisende, die einen unkomplizierten Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende in der Hansestadt an der Elbe erleben wollen. Die Leser werden auf verschiedenen Stadtrundgängen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten geführt. Auf Grundlage der detaillierten und verlässlichen Tipps zu Unterkünften in allen Preisklassen, Restaurants und Nachtleben, Museen und Kunst, Sport und Erholung, Shopping u.v.m. kann Hamburg individuell erkundet und genossen werden. Darüber hinaus enthält der Reiseführer eine umfassende Übersicht über herausragende Events, kulturelle Veranstaltungen, Musik-Festivals und Stadtfeste. Der integrierte GPS-genaue Stadtplan (Cityatlas) ist durch ein intelligentes Nummernsystem eng mit den Text verzahnt und erleichtert die Orientierung in der Millionenmetropole.
- die neuen Reiseführer für den individuellen Kurztrip in die schönsten Städte der Welt!
aus der Luftperspektive
Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.
Besitzer der 1. Auflage des CityTrips Hamburg finden die entsprechenden Luftbildkarten hier: Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte, Gastronomie, Praktische Reisetipps.
| Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden: |
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Praktische Reisetipps
Praktische Reisetipps
An- und Rückreise
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Aus Richtung Süden führt die Autobahn A7 durch den Elbtunnel, hoffentlich ohne Stau! Nach dem Passieren des Tunnels gibt es vier Abfahrtsmöglichkeiten.
µ Abfahrt „Othmarschen“ (29): liegt 200 m (!) hinter dem Tunnel. Ideal für Reisende nach Ottensen ? oder Altona <.
µ Abfahrt „Bahrenfeld“ (28): führt u. a. ins Schanzenviertel ; und nach St. Pauli.
µ Abfahrt „Volkspark“ (27): vor allem für HSV-Fans geeignet, denn sie führt zum Stadion 9 und zur o2 World Hamburg, Hamburgs großer Multifunktionshalle. Hier weist aber auch ein Schild „HH Centre“ den Autofahrer in die City.
µ Abfahrt „Stellingen“ (26): die letzte gute Möglichkeit, um in die City zu fahren, ganz egal, wohin man eigentlich möchte.
Nur wer aus Richtung Osten (Berlin, Mecklenburg-Vorpommern) oder Nordosten (Lübeck) über die A24 anreist, erspart sich den Elbtunnel. Die Autobahn endet in Hamburg-Horn am Kreisverkehr „Horner Kreisel“ und von dort geht es über die Sievekingsallee in die City.
Alle Fernzüge passieren den Hamburger Hauptbahnhof É, aber die wenigsten enden dort. Es kann also nicht schaden, vor dem Aussteigen einen Blick auf den Stadtplan zu werfen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen fahren nämlich alle Züge weiter, passieren noch den Bahnhof Dammtor und enden schließlich in Hamburg-Altona.
Bei längerer Anreise, z. B. aus Österreich oder der Schweiz, lohnt sich u. U. auch ein Nachtzug (nähere Informationen, auch über Spezialangebote der Bahn, findet man unter www.bahn.de).
Vom Hauptbahnhof kann man per U-Bahn oder S-Bahn weiterfahren, vom Dammtor per S-Bahn und von Altona per S-Bahn oder auch per Bus.
µ Infos: Fahrplanauskünfte gibt es unter Tel. 01805 996633
Der Zentrale Omnibus-Bahnhof (ZOB) liegt in Sichtweite zum Hauptbahnhof É zwischen Kurt-Schumacher-Allee und Adenauerallee. Neben etlichen regionalen Linien stoppen hier Fernbusse aus Skandinavien, Iberien und seit ein paar Jahren verstärkt auch aus dem ehemaligen Ostblock. Weiter geht es von der nahen U-Bahn-Station „Hauptbahnhof Süd“.
µ Infos: Tel. 247576, www.zob-hamburg.de
Der Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel liegt relativ stadtnah, deshalb herrscht auch ein Nachtflugverbot. Seit Jahren wird der Flughafen modernisiert, erste Erfolge sind schon sichtbar, die neuen Bereiche sehen sehr schmuck aus.
Natürlich fliegen auch die sogenannten „Billigflieger“ wie Germanwings, Air Berlin, TUIfly und EasyJet den Hamburger Flughafen an. Mitunter kann man aber auch bei Linienfliegern erstaunliche Preise realisieren, z. B. durch Sonderangeote oder auch bei Zubringerflügen. Eine gute Übersicht gibt es beispielsweise bei www.travel-overland.de, wo auch gleich Tickets gekauft werden können.
Informationen zum Flugplan des Hamburger Flughafens und zu den verschiedenen Fluglinien, die ihn anfliegen, erhält man online unter www.airport.de.
µ Der Flughafen ist an das S-Bahn-Netz angeschlossen. Die S1 fährt in 23 Minuten direkt bis zum Hauptbahnhof und weiter bis Altona.
µ Eine Taxifahrt bis in die Innenstadt kostet etwa 20 €.
Der innerstädtische Bereich, der speziell in diesem Buch vorgestellt wird, ist überschaubar. Um die jeweiligen Sehenswürdigkeiten anzufahren, benötigt also niemand ein eigenes Fahrzeug. Ganz zu schweigen von der Parkplatzsuche: Es gibt natürlich Parkhäuser in der City, aber die sind beim besten Willen nicht als billig zu bezeichnen. An den markanten Sehenswürdigkeiten (Rathaus Í, Landungsbrücken ò) ist es schwierig, überhaupt einen Parkplatz zu finden und obendrein ist die zentrale innerstädtische Achse, die Mönckebergstraße Ê, für den Privatverkehr gesperrt. Es sei also jedem geraten, den eigenen Pkw stehen zu lassen. Wer trotzdem unbedingt mit dem Auto in die Stadt will oder muss, findet auf der Internetseite der Stadt Hamburg (www.hamburg.de) unter dem Stichpunkt „Verkehr“ Zugang zu Informationen über die aktuelle Verkehrslage, zu freien Parkplätzen und Park-and-ride-Möglichkeiten (Letzteres über den Menüpunkt „Auto & Straße“). Hamburg hat bislang übrigens keine Umweltzonen geplant. Eine Plakette ist also nicht notwendig.
Die außerhalb des Zentrums gelegenen Sehenswürdigkeiten lassen sich mit dem Auto schon leichter ansteuern, aber es gibt in jedem Fall auch gute Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Generell können auch Menschen mit Behinderungen die Hamburger Innenstadt erkunden, viele Museen und Sehenswürdigkeiten haben sich entsprechend eingestellt und Rampen und Fahrstühle für Rollstuhlfahrer eingebaut.
Die Stadtbusse haben sehr häufig eine ausklappbare Rampe, über die Rollstuhlfahrer hineinfahren können. S-Bahnen haben ebenfalls eine Rampe. Ihr Einsatz durch den Fahrer der S-Bahn ist an der ersten Tür hinter der Fahrerkabine möglich. Ebenso bieten viele U-Bahn-Bahnhöfe barrierefreien Zugang.
Auch für Sehbehinderte und blinde Mitbürger besteht oft ein Blinden-Leitsystem.
µ Informationen bietet die Internetseite www.hvv.de unter der Rubrik „Für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste“ (unter dem Menüpunkt „Wissenswertes“). Dort kann man auch die Broschüre „Barrierefrei unterwegs“ kostenlos herunterladen.
µ Die Fahrplanauskunft auf www.hvv.de (persönlicher Fahrplan) zeigt Verbindungen, die barrierefrei nutzbar sind.
µ Generelle Informationen gibt es auch bei der Hamburger Landesgemeinschaft für behinderte Menschen e. V., Tel. 29995666, www.lagh-hamburg.de. Auf der Homepage findet man u. a. auch Informationen aus einem Stadtführer für Rollstuhlfahrer.
Ist Hamburg eine teure Stadt? Sagen wir mal so: Sie ist umgekehrt keine billige Metropole. Ein Hotel mitten in der City, das deutlich unter 100 Euro kostet, muss man schon suchen. In den letzten Jahren sind etliche neue Häuser entstanden, deren Preisniveau aber eher die 200-Euro-Grenze erreicht. Diese Unterkünfte werden dann wohl auch nicht in die engere Wahl eines Wochenendurlaubers kommen.
Essen gehen kann teuer werden, muss es aber nicht zwangsläufig. Viele Lokale bieten einen günstigen Mittagstisch an – sogar manches Sternerestaurant. Abends sieht es dann anders aus. Aber auch hier gilt generell der alte Maklerspruch: Die Lage, die Lage, die Lage. Soll heißen: Ein Lokal am Wasser, also an der Großen Elbstraße, hat in der Regel ein höheres Niveau, als ein innerstädtisches Restaurant. Dagegen gibt es z. B. im Schanzenviertel ; und in St. Georg (s. S. 23) sehr viele ausgesprochen günstige Lokale und selbst auf St. Pauli zahlt man in den Restaurants nicht übermäßig viel. Als Preisidee: mit 10–15 Euro kommt man dort schon gut klar, während an der Großen Elbstraße sowohl Preise als auch Ansprüche darüber liegen – teilweise deutlich.
Auch beim Shopping gibt es deutliche Unterschiede. In der Innenstadt liegen viele Geschäfte und Kaufhäuser, die sicher immer mal wieder Rabatte anbieten, aber generell eher normalpreisig sind. Exklusiver sind die Läden am Neuen Wall und auch in einigen Seitenstraßen. Auch in Eppendorf findet man eher etwas höherpreisige Angebote. Ganz anders dagegen die kleinen Shops im Schanzenviertel, im Karolinenviertel und teilweise auch in St. Georg.
Die Informationsstellen sind mit Broschüren, Flyern und Stadtplänen gut bestückt und die kompetenten Mitarbeiter wissen auf fast jede Frage eine Antwort. Dort bekommt man die Hamburg Card, die eine ganze Menge an Vergünstigungen für den Besucher bietet (s. S. 111). Mit der Hamburg Card kann man auch die öffentlichen Verkehrsmittel des HVV (Hamburger Verkehrsverbund) nutzen.
µ Airport Office, Flughafen Fuhlsbüttel, im Airport Plaza zwischen Terminal 1 und 2, täglich 6–23 Uhr
i150 [O10] Hamburg Info Center, Rathauspassage unter dem Rathausmarkt, Mo.–Fr. 8–19 Uhr, Sa. 10–16 Uhr
i151 [Q10] Tourist Information im Hauptbahnhof, Ausgang „Kirchenallee“, Mo.–Sa. 9–19 Uhr, So. 10–18 Uhr,
i152 [N8] Tourist Information im Bahnhof Dammtor, Ausgang „CCH“, Mo.–Fr. 8–19.45 Uhr, Sa. 10–16 Uhr
i153 [L11] Tourist Information am Hafen, St. Pauli Landungsbrücken (zwischen Brücke 4 und 5), So.–Mi. 9–18, Do.–Sa. 9–19 Uhr
µ Tickets für Theater, Konzerte und Musicals erhält man bei den Tourist Informationen im Hauptbahnhof und am Hafen. In der Tourist Information am Hafen gibt es zudem eine Tauschbörse für Tickets.
µ Hamburg-Hotline, Tel. 30051300, tägl. 8–20 Uhr, Fax 30051333. Bei der Hotline der Tourismuszentrale können Hotels gebucht, aber auch Eintrittskarten für diverse Veranstaltungen bestellt werden.
µ www.hamburg.de: offizielle Homepage der Hansestadt
µ www.hamburg-tourism.de: Website der Hamburger Tourismuszentrale
µ www.hvv.de: alles über den Hamburger Verkehrsverbund inklusive genauer Fahrplanauskünfte
µ www.hamburg-magazin.de: ein ausführlicher Wegweiser durch die Hansestadt mit vielen praktischen Tipps
µ Es gibt drei monatlich erscheinende Szene-Zeitschriften, die im Handel erhältlich sind und das komplette Informationsspektrum zu Veranstaltungen, Kino- bzw. Theaterprogrammen und was sonst noch so los ist liefern: „Szene Hamburg“, „Oxmox“ und „Prinz Hamburg“.
µ Weiterhin bieten die Tageszeitungen „Hamburger Abendblatt“ und „Hamburger Morgenpost“ jeweils am Donnerstag eine umfangreiche Beilage mit sehr vielen Veranstaltungstipps für die jeweils kommende Woche.
@155 [N7] Match Games, Rothenbaumchaussee 61, liegt genau gegenüber vom Völkerkundemuseum
+159 [M3] Uniklinik Eppendorf, Martinistr. 52 (Eppendorf), Tel. 74100. Eine der größen Kliniken Hamburgs.
+160 [R9] Asklepios Klinik St. Georg, Lohmühlenstr. 5, Tel. 1818850. Das wohl zentralste Krankenhaus Hamburgs.
+161 [C10] Asklepios Klinik Altona, Paul-Ehrlich-Str. 1, Tel. 1818810
+162 [L11] Gesundheitszentrum St. Pauli, Seewartenstr. 10, Tel. 31794940. Auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses hat sich dieses Gesundheitszentrum etabliert, das verschiedene medizinische Dienste anbietet, die sich auch speziell an die Bevölkerung des nahen St. Pauli und des Hafens richtet.
µ Unter www.zahnnotdienst-hamburg.de oder über www.zahnaerzte-hh.de lässt sich der aktuelle Bereitschaftsplan des zahnärztlichen Notdienstes einsehen.
µ Unter www.hamburg4kids.de findet man aktuelle Anregungen, was Kinder in der Hansestadt unternehmen können.
: [H2] Hagenbecks Tierpark. Immer noch ein Hit ist der Besuch in diesem Zoo, in dem die Tiere in Freigehegen leben, die ihrer natürlichen Lebenswelt nachempfunden sind.
ç [N11] Miniatur Wunderland. Ein begeisterter Besucher schrieb ins Gästebuch „Die Anlage ist ein Traum!“, und genau das ist sie, nämlich eine der größten Modelleisenbahnanlagen weit und breit. Die Züge rollen durch mehrere thematisch unterschiedlich gestaltete Landschaften und die Anlage wächst beständig weiter.
µ Planten un Blomen (s. S. 30). In der grünen Lunge der Stadt findet zwischen Mai und August ein spezielles Sommerprogramm statt, mit vielen Attraktionen auch für Kinder. Zudem gibt es dort einen großen, gut bestückten Spielplatz. Infos zum Sommerprogramm sind bei der Tourist Information (s. S. 100) erhältlich.
`156 [L10] Rollschuh- und Eislaufbahn, U-Bahnlinie U3 bis „St. Pauli“. In den Wallanlagen am oberen Rand von Planten un Blomen lockt auch die Rollschuhbahn (geöffnet ca. 9–21 Uhr), die sich im Winter in eine Eislaufbahn (etwa ab 10 Uhr) verwandelt.
U157 [H10] Theater für Kinder, Max-Brauer-Allee 76, Tel. 382538, www.theater-fuer-kinder.de, per S-Bahn bis „Altona“. Eine Bühne nur für Kids mit einem Programm nur für Kids.
ð [L11] Rickmer Rickmers und Cap San Diego ñ [M12]. Sowohl der alte Segler als auch das Motorschiff lassen Kinderherzen höher schlagen. Endlich dürfen sie mal alles anfassen und herumtoben.
µ Hamburger Dom. Findet im Frühjahr, Sommer und Winter jeweils für vier Wochen auf dem Heiligengeistfeld unweit der Reeperbahn statt. Alle Kids stürmen dann die Karussells, Achterbahnen und Zuckerstangenbuden.
µ Elbstrand. Mit dem Bus Nr. 112 bis zur Endstation fahren und dann an den Övelgönner Häusern bis zum Strand vorbeilaufen. Einfach mal im Sand buddeln und den Rest der Welt vergessen, während Papa ein Bierchen zischt und Mama ein Eis schleckt – das ist in Övelgönne 5 am Elbstrand sehr gut möglich.
6 [D12] Museumshafen Övelgönne. Hier kann man alte Holzschiffe und nicht ganz so alte Arbeitsschiffe (Schwimmkräne, Schlepper, Polizeiboot) begucken.
µ Schiffstouren. Da gibt es diverse Möglichkeiten, von einer Hafenrundfahrt bis hin zum Alsterschippern.
`158 [S10] i-punktskateland, Spaldingstr. 131 (U-Bahn: Berliner Tor), Mo.–Fr. 15–20 Uhr, Sa./So. ab 13 Uhr, der Eintritt in der Woche ist frei, Fr.–So., in Schulferien und an Feiertagen 2 ,50 € (bis 18 Jahre) bzw. 3 ,50 € (ab 18 Jahre). BMX- und MTB-Fahrer zahlen jeweils 1 € mehr und dürfen Sa. nicht fahren. In einer 1500 m² großen Halle und in Freianlagen können Skater, BMX- und MTB-Fahrer so richtig loslegen.
µ Polizei: Tel. 110
µ Feuerwehr/Rettungsdienst: Tel. 112
µ Zahnärztlicher Notdienst: Tel. 18030561 oder Tel. 01805 050518
µ Apotheken-Notdienst: Tel. 228022. Ein Hinweis, wer Notdienst hat, steht auch auf Tafeln oder elektronischen Anzeigen an allen Apotheken.
Bei Verlust der Maestro-(EC-) oder der Kreditkarte gibt es für Kartensperrungen eine deutsche Zentralnummer (unbedingt vor der Reise klären, ob die eigene Bank diesem Notrufsystem angeschlossen ist).
In Österreich und der Schweiz gibt es keine zentrale Sperrnummer, daher sollten sich Besitzer von in diesen Ländern ausgestellten Maestro-(EC-) oder Kreditkarten vor der Abreise bei ihrem Kreditinstitut über den zuständigen Sperrnotruf informieren.
Generell sollte man sich immer die wichtigsten Daten wie Kartennummer und Ausstellungsdatum separat notieren, da diese unter Umständen abgefragt werden.
µ Deutscher Sperrnotruf: Tel. +49 116116 oder Tel. +49 3040504050
Die Vorwahl von Hamburg lautet 040, die internationale Ländervorwahl von Deutschland 0049.
µ Im Hauptbahnhof É (Nordbereich), Ausgang „Kirchenallee“, in der Nähe der Tourist Information
µ Mönckebergstraße Ê, im Levantehaus (Hausnummer 7)
Es ist grundsätzlich keine schlechte Idee, Hamburg per Rad zu erkunden. Vor allem die weiten und zugleich ruhigen Strecken entlang der Außenalster, am Ufer der Elbe bis Blankenese 7 oder auch durch die Speicherstadt ã und selbst durch den Hafen lassen sich gut erradeln. Der innerstädtische Bereich ist mal mehr, mal weniger gut mit Radwegen versehen.
µ Stadtrad. In der ganzen Stadt sind etliche Leihstationen mit roten Fahrrädern verteilt, die man ausleihen und an einer beliebigen Station wieder abgeben kann. Allerdings muss man sich vorher anmelden (www.stadtrad-hamburg.de).
µ Hamburg anders erfahren, Tel. 0178 6401800, www.hamburg-anders-erfahren.de. Es können auch Touren gebucht werden. Räder werden ausschließlich geliefert.
`164 [N7] Fahrradstation Dammtor, Schlüterstr. 11 (bei der Uni), Tel. 41468277, www.fahrradstation-hh.de
Der Stadtteil St. Georg gilt als Gay Village. Nirgendwo sonst sieht man häufiger die farbenfrohe Fahne des Regenbogens flattern. Dort befinden sich auch etliche Lokalitäten für die schwul/lesbische Gemeinde, beispielsweise das Café Gnossa. Auch entlang des Steindamms finden sich entsprechende Kinos, Läden und Hotels.
Auf St. Pauli liegen ebenfalls etliche Läden und Kinos, speziell in der Talstraße, die von der Reeperbahn õ abzweigt. Einige Klubs bieten an bestimmten Tagen spezielle Veranstaltungen für die „Gay Community“. Ein Dauerbrenner ist die Wunderbar, wo die schwule Gemeinde schwer abfeiert.
µ www.hamburg.gay-web.de bietet Infos zu Kultur, Sport, Veranstaltungen, Klubs etc.
µ Auf der Homepage www.lesben- hamburg.de finden interessierte Frauen eine Menge Infos und konkrete Tipps.
µ Allgemeine Infos für die Gay Community hat die Tourismus Zentrale Hamburg auf ihrer Website (www.hamburg-tourism.de) unter dem Menüpunkt „Sehenswertes“ („Hamburg für ...“).
µ „Hamburg, Hannover und Sylt von hinten“ ist ein spezieller City-Gay-Guide mit einer Vielzahl von Tipps zu Hotels, Kneipen und Sonstigem. Verlag: Bruno Gmünder.
#166 [Q9] Café Gnossa, Lange Reihe 93 (St. Georg)
D167 [J10] Wunderbar, Talstr. 14 (St. Pauli), www.wunderbar-hamburg.de, tägl. ab 22 Uhr
S168 [R9] Buchladen Männerschwarm, Lange Reihe 102 (St. Georg), Tel. 436093, www.maennerschwarm.de
i169 [R10] Hein & Fiete, Pulverteich 21, Tel. 240333, www.heinfiete.de. Hamburgs schwuler Infoladen.
Eine klare Ansage: Hamburg ist keine unsichere Stadt! Natürlich ist es nicht auszuschließen, dass sich auch hier, wie in jeder Großstadt, Taschendiebe herumtreiben und gezielt auf der Suche nach leichtsinnigen Menschen sind. Deshalb muss man beim Einkaufsbummel über die Mönckebergstraße oder auch beim Spaziergang entlang der Landungsbrücken eben aufpassen. Überall, wo viele Menschen zusammenkommen, haben Diebe leichtes Spiel. Die Wertsachen sollten deshalb gleich im Hotel bleiben, am besten im Zimmersafe. Wer nachts einen Reeperbahnbummel plant, sollte das auf jeden Fall machen. Und zu St. Pauli muss (leider) auch eine gezielte Bemerkung gemacht werden. Auf der Reeperbahn ist am Wochenende immer viel los und der Alkohol fließt in Strömen. Das führte immer wieder mal zu aggressivem Auftreten. Schlägereien entstanden teilweise aus Nichtigkeiten und oftmals wurden diese dann mit Messern ausgetragen. Für St. Pauli wurde deshalb ein Waffenverbot ausgesprochen, dass auch von der Polizei kontrolliert wird. Neuerdings gilt auch ein Verkaufsverbot von Glasflaschen nach 20 Uhr am Wochenende, da abgebrochene Flaschenhälse schon als Waffe genutzt wurden.
Wer mit seinem Auto nach Hamburg kommt, sollte drauf achten, dass keine wertvollen Sachen sichtbar im Wagen liegen.
Ein bisschen was für die Fitness tun? Zu viel herumgesumpft? Auf dem Kiez die Nacht zum Tag gemacht? Jetzt wollen Sie wieder fit werden? Hier ein paar Tipps.
Auf zwei wunderschönen Laufstrecken kann man ordentlich abhecheln, einmal um die Außenalster oder entlang des Elbufers.
µ Um die Außenalster: Gesamtlänge: 7,5 km, Lieblingsstrecke vieler Promis! Es geht immer entlang des Alsterufers, teilweise durch schöne Grünanlagen und nur über sehr kurze Strecken an einer Straße. Gestartet werden kann natürlich überall, die meisten Läufer beginnen an der Krugkoppelbrücke (U-Bahn: Klosterstern), dort steht auch der Kilometerstein Null.
µ Entlang der Elbe: Bei halbwegs schönem Wetter spazieren hier Hunderte entlang, eigentlich nicht gerade ideale Bedingungen für Jogger. Dennoch eine tolle Strecke, läuft man doch fern von Autos immer am Elbufer. Gestartet wird in Övelgönne am Museumshafen 6 (Endstation von Linienbus Nr. 112) und das Ziel heißt entweder Fähranleger Teufelsbrück (ca. 5 km) oder gar Blankenese 7 (10 km). Zurück gehts per Bus Nr. 36, der an beiden Zielpunkten ermattete Jogger mitnimmt.
Hamburg wird von Kanälen durchzogen, hat etliche kleine Seen und die nun wahrlich nicht als klein zu bezeichnende Alster mitten in der City zu bieten. Was liegt da näher, als einmal kräftig in die Riemen zu greifen?
µ Bodo’s Bootssteg, Alte Rabenstraße, Ecke Harvestehuder Weg (der Bootssteg ist zugleich Anleger „Rabenstraße“ der Alster-Dampfer), Tel. 4103525. Ruder-, Tret- und Segelboote.
µ Bobby Reich, Fernsicht 2 (U-Bahn: Klosterstern), Tel. 487824, www.bobbyreich.de. Kanus, Ruderboote, Segelboote.
µ Goldfisch, Isekai 1, Tel. 41357575, www.goldfisch.de. Kanus und Tretboote, auf Wusch mit Picknickkorb.
Sowohl die Spiele des HSV als auch des FC St. Pauli sind zumeist gut besucht, nicht selten sogar ausverkauft. Tickets entweder vorher im Internet bestellen (www.hsv.de bzw. www.fcstpauli.com) oder hier nachfragen (bis auf den FC St. Pauli Fan-Shop):
o170 [O10] HSV City Store, Schmiedestraße 2, Tel. 4227607, Mo.–Sa. ab 10 Uhr. Der Shop liegt in einer Nebenstraße der Mönckebergstraße gegenüber der St. Petrikirche (unweit vom Rathaus). Neben aktuellen HSV-Souvenirs gibt es auch Tickets.
o171 [L9] FC St. Pauli Kartencenter auf dem Heiligengeistfeld beim Millerntorstadion (U-Bahn: St. Pauli“, sehr nah bei der Reeperbahn, Mo.–Sa. ab 10 Uhr, Tel. 01805 600151
o172 [K11] FC St. Pauli Fan-Shop, Reeperbahn 89. Das muss sein, ein Laden mit Totenkopfshirts und ähnlichem Pauli-Accessoires auf dem Kiez.
Es gibt mehrere Anbieter, die alle in einer großen Schleife, aber mit leichten Unterschieden, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ansteuern und in knapp zwei Stunden den Besuchern einen kompakten Überblick verschaffen.
Gestartet wird entweder an den Landungsbrücken ò oder am Hauptbahnhof É, zu übersehen sind die bunten Busse (zumeist Doppeldecker) eigentlich nicht, jede Gesellschaft hat ihre eigene Farbe. Der Preis liegt einheitlich bei 13–16 €, Kinder zahlen etwa die Hälfte, mit der Hamburg Card (s. S. 111) gibt es eine Ermäßigung. Tickets gibt es direkt bei den Bussen oder teilweise auch bei der Tourismus Information (s. S. 100). Gefahren wird in der Saison (April bis Oktober) meist halbstündlich zwischen 9 bzw. 10 und 17 bzw. 18 Uhr, außerhalb der Saison etwas seltener. Bei etlichen Touren können die Gäste an bestimmten Haltestellen vor Sehenswürdigkeiten aussteigen und später mit dem nächsten Bus weiterfahren.
µ Roter Doppeldeckerbus, Landungsbrücken, Brücke 1–2, Tel. 7928979, www.die-roten-doppeldecker.de
µ Gelber Doppeldeckerbus, Landungsbrücken, Brücke 4, Tel. 0410244339, www.stadtrundfahrthamburg.de
µ Blauer Doppeldeckerbus, Landungsbrücken, Brücke 3a, 32318590, www.hamburg-city-tour.de
Eine Vereinigung von Historikern und anderen Hamburg-Kennern bietet unterschiedliche geführte Rundgänge an, die jeweils unter einem thematischen Schwerpunkt stehen. So kann man beispielsweise die Kontorhäuser kennenlernen, einen Spaziergang durch die Speicherstadt ã machen oder ganze Stadtteile besichtigen. Weitere Angebote wären z. B. ein Streifzug durch St. Pauli oder die historische Innenstadt.
µ Näheres zu Terminen, Themen und Preisen unter www.spurensuchen.de
Weitere geführte Stadttouren kann man z. B. auch bei folgenden Anbietern buchen:
µ Stattreisen, Tel. 8708100, www. stattreisen-hamburg.de. Der Verein Stattreisen veranstaltet verschiedene themenbezogene Stadtrundgänge, beispielsweise „Auf der Reeperbahn bei Nacht“ oder „Quer durch die Innenstadt“.
µ Hurentour, Tel. 04163 868030, www.hurentour.de, Termine ganzjährig am Do., Fr., Sa. um 20 Uhr ab Davidwache. Der außergewöhnliche Stadtrundgang führt über die Reeperbahn, gewährt Einblicke in Bordellzimmer und gibt Erklärungen zur Prostitution. Die Gästeführerin trägt dabei ein fahlgelbes Kleid, die historische Dirnenbekleidung.
µ Kulturverwaltung, Tel. 31790747, www.kurverwaltungstpauli.de. Ein anderer St.-Pauli-Rundgang wird von der „Kurverwaltung“ organisiert. Ehrenamtliche Helfer führen „Kurgäste“ über den Kiez und auch in einige raubeinige Lokale. Termine: Di., Mi., Sa. um 20 Uhr ab U-Bahn-Station St. Pauli (ohne Anmeldung möglich).
µ StadtKulTour und Spicy’s Gewürzmuseum bieten am Samstag eine 1½-stündige Führung mit dem „Pfeffermann“ durch die Speicherstadt an, inklusive eines Besuchs im Gewürzmuseum (s. S. 30). Treff: 15 Uhr am Sandtorkai 32 vor Spicy’s Gewürzmuseum. Am Samstag um 20.30 Uhr zieht ein Nachtwächter mit Fackeln durch die Speicherstadt und erklärt alles Wichtige. Treff: U-Bahn-Station Baumwall, Ausgang Kehrwiederspitze.
µ Infos: StadtKulTour, Tel. 366269, www.hamburger-nachtwaechter.de
Die meisten Hotels in Hamburg sind über die Tourismus-Zentrale buchbar (Tel. 040 30051300, www.hamburg-tourism.de).
Insgesamt 12 kleine, charmante Hotels, die rund um die Alster liegen, haben sich zusammengetan und werben gemeinsam. Alle sind inhabergeführt, liegen citynah und haben zwischen sieben und 40 Zimmer (www.hamburg-kleinehotels.de).
Die in diesem Buch aufgeführten Häuser liegen fast alle im erweiterten Zentrumsbereich. Die €-Zeichen geben eine Indikation für den Preis eines normalen Doppelzimmers pro Nacht:
h173 [N9] Alameda €€, Colonnaden 45, U1 Stephansplatz, Tel. 344000, Fax 343439, www.hotelalameda.de. Sehr ruhig in einer Fußgängerzone gelegenes kleines Haus, nur fünf Gehminuten vom Dammtor-Bahnhof entfernt.
h174 [O9] Alster-Hof €€€, Esplanade 12, U1 Stephansplatz, Tel. 350070, Fax 35007514, www.alster-hof.de. Nur wenige Schritte von der Binnenalster entfernt gelegenes Haus mit 114 Zimmern, ein Großteil davon weist zum ruhigen Innenhof.
h175 [O10] Am Rathaus €, Rathausstr. 14, U-/S-Bahn Jungfernstieg, Tel. 337489, Fax 30393834, www.pension-am-rathaus.de. Mitten in der City gelegene kleine familiäre Pension mit drei Einzel- und zwölf Doppelzimmern, überwiegend ohne Bad. Kein Frühstück.
h176 [O9] Baseler Hof €€€, Esplanade 11, U1 Stephansplatz, Tel. 359060, Fax 343777, www.baselerhof.de. Zentral gelegenes Haus mit 167 Zimmern, nur zwei Minuten von der Binnenalster und fünf Minuten vom Dammtor-Bahnhof entfernt.
h177 [K10] Etap Hotel €, Simon-von-Utrecht-Straße 64, U3 St. Pauli, Tel. 31765620, Fax 31765625, www. etaphotel.com. Minimalistische, aber absolut korrekte und sehr zweckmäßige Einrichtung. Bestens geeignetes Haus für Kiez-Nachtschwärmer, denn es liegt nur eine Parallelstraße hinter der Reeperbahn. WLAN-Hotspot
h178 [L11] Hotel Hafen Hamburg €€€, Seewartenstr. 9 (U- und S-Bahn: Landungsbrücken), Tel. 311130, www.hotel-hafen-hamburg.de. Was für ein Blick! Das Hotel liegt in der Nähe von St. Pauli schön erhöht genau gegenüber der Landungsbrücken und bietet einen traumhaften Ausblick auf den Hafen. Unbedingt nach einem Zimmer zur Wasserseite fragen. Ansonsten bleibt noch ein ähnlich phänomenaler Blick aus der angeschlossenen Tower Bar (s. S. 24). WLAN-Hotspot
h179 [P9] Ibis Hamburg-Alster €€, Holzdamm 4–12 u. 16 (Hauptbahnhof), Tel. 248290, Fax 24829999, www.ibishotel.com. Ganz nah an der Außenalster und direkt gegenüber vom Luxushotel Atlantic liegt dieses funktionale Frühstückshotel einer größeren Kette in einer ruhigen Seitenstraße.
h180 [P10] InterCity Hotel Hauptbahnhof €€, Glockengießerwall 14/15, (Hauptbahnhof), Tel. 248700, Fax 24870111, www.intercityhotel.de. 155 komfortable Zimmer der bekannt guten Hotelkette, schräg gegenüber vom Hauptbahnhof gelegen, keine fünf Minuten Fußweg von der Binnenalster und der Mönckebergstraße entfernt.
h181 [L11] Stella Maris €€, Reimarusstr. 12 (U- und S-Bahn: Landungsbrücken), Tel. 3192023, www.raphaelhotels.de. Das helle 49-Zimmer-Haus liegt ganz nahe bei den Landungsbrücken am Hafenrand. Ideal für Nachtschwärmer, da es nicht weit ist bis zur Reeperbahn, außerdem liegen zahlreiche iberische Lokale einmal um die Ecke. WLAN-Hotspot
h182 [J10] Zleep Hotel €€, Königstr. 4, S1/S3 Reeperbahn, Tel. 403118210, Fax 40311821101, www.zleephotels.com. Mit 148 funktionalen Zimmern liegt das Haus für ideal Nachtschwärmer am oberen Ende der Reeperbahn.
h183 [R7] Alsterblick €€€, Schwanenwik 30, U3 Uhlandstraße, Tel. 22948989, Fax 22948880, www.hotel-alsterblick.de. Kleines Haus mit 35 modernen Zimmern in einer stilvollen Villa aus dem Jahr 1891. Die Außenalster wird tatsächlich überblickt, nur einmal die Straße überqueren, schon ist man da.
h184 [M9] Frauenhotel Hotel Hanseatin €€, Dragonerstall 11, U2 Gänsemarkt, Tel. 341345, Fax 345825, www.frauenhotel.de. Ein Hotel nur für Frauen! Alle Zimmer sind unterschiedlich eingerichtet, ein Frauencafé mit Garten ist angeschlossen.
h185 [R10] Junges Hotel €€, Kurt- Schumacher-Allee 14 (Hauptbahnhof), Tel. 419230, www.jungeshotel.de. Ein modernes, funktionales Haus, das sich schon farblich (silber!) von den umliegenden Büropalästen abhebt. Angeboten werden Einzel-, Doppel-, aber auch sehr günstige Mehrbettzimmer.
h186 [G10] Meininger City Hostel €–€€, Goetheallee 9–11, S1/S3 Altona, Tel. 28464388, www.meininger-hotels.com. Sehr ruhige Lage in einer Seitenstraße vom Bahnhof Altona. Jugendliche Atmosphäre in einem renovierten Altbau von sechs Etagen mit zweckmäßig guter Einrichtung. Zitat eines Freundes: „Ikea-like.“ Insgesamt 62 EZ/DZ, 54 Vier- bis Sechsbettzimmer, hier mit getrennten Räumen für Bad und WC. Außerdem 30Plätze in einer Tiefgarage, W-LAN.
h187 [L10] Motel One €€, Ludwig-Erhard-Str. 26, Tel. 35718900, Fax 357189010, www.motel-one.com. Tolle Lage, nur 5 Gehminuten zur Reeperbahn und vielleicht 10 Min. zu den Landungsbrücken. Großes Haus in insgesamt schickem Design mit 437 gut ausgestatteten Zimmern. WLAN-Hotspot
h188 [R10] Superbude €–€€, Spaldingstraße 152, Tel. 3808780, www. superbude.de. Per S-/U-Bahn bis Berliner Tor, dort Ausgang Heidkampsweg nehmen und nach 30 m rechts ab in die Spaldingstraße. Das Haus ist eine Mischung aus Hotel und Jugendherberge, bietet neben DZ auch Vier- und Mehrbettzimmer an. Jede Etage ist in einer anderen Farbe gehalten. Insgesamt ein gutes Niveau bei günstigen Preisen, denn es wurde nicht am falschen Platz gespart (gute Matratzen, Schallschutzfenster, Flatscreen im Zimmer). Die Umgebung ist wenig anheimelnd, aber man ist rasch in der City. WLAN-Hotspot
Ì189 [M7] Bed and Breakfast Anke Barenscher €–€€, Monetastr. 4, U2/U3 Schlump, www.schlafschoen.com, Tel. 41354949. In einer hübsch renovierten Altbauwohnung hält Anke Barenscher sechs geräumige Zimmer bereit. Bad/WC auf dem Gang.
Ì190 [F10] Schanzenstern Altona €, Kleine Rainstraße 24–26 (Bahnhof Altona), Tel. 39919191, Fax 39919192, www.schanzenstern-altona.de. In einer ruhigen Seitenstraße, mitten im quirligen Ottensen gelegenes jugendliches Haus. Bietet 13 Einzel-, 6 Doppel- und 11 Mehrbettzimmer, alle Zimmer sind rauchfrei. Gäste versorgen sich in einer eigenen Küche selbst.
Ì191 [R7] Schwanenwik €€, Schwanenwik 29, U3 Uhlandstraße, Tel. 2200918, Fax 2290446, www.hotel-schwanenwik.de. Kleinere Nichtraucher-Pension mit 18 Zimmern in einem schönen Gebäudekomplex, der 1892 erbaut wurde. Nur durch eine Straße von der Außenalster getrennt. WLAN-Hotspot
Ì192 [K7] YoHo – the young hotel €–€€, Moorkamp 5, U2 Christuskirche, Tel. 2841910, Fax 28419141, www.yoho-hamburg.de. Insgesamt 30 Gästezimmer in einer alten Stadtvilla, am Rande von Eimsbüttel gelegen. Wer jünger als 26 Jahre ist, zahlt weniger. Außerdem bietet das Restaurant u. a. „Mazza“, „eine Vorhauptnachspeisenspezialität in 1001 Schälchen“ (Zitat) an, die hochgelobt wird. WLAN-Hotspot
j193 [L11] Jugendherberge €, Auf dem Stintfang, Alfred-Wegener-Straße 5 (U- oder S-Bahn: Landungsbrücken), Tel. 313488, www.jugendherberge.de. Für solch einen Blick zahlt man sonst in Hamburg Millionen! Direkt am Hafen, schön erhöht am Elbhang gelegene Herberge, obendrein noch in Kiez-Nähe. Phänomenaler Blick auf den Hafen! Insgesamt 336 Betten in 2- bis 8-Bett-Zimmern.
ñ [M12] Cap San Diego €€–€€€, Tel. 364209, Fax 362528, www.capsandiego.de, Einzelkabine 76 €, Doppelkabine 95 €, Kapitänskabine 125 €, Frühstück kostet extra. An Bord des Museumsschiffes Cap San Diego kann in einer der original erhaltenen vier Einzel- oder vier Doppelkabinen übernachtet werden. Jede Kabine hat ein Vollbad, außerdem TV und Minibar sowie Wasserkocher nebst Tee- und Kaffeesortiment. Gäste können sich auf der Decksfläche frei bewegen und abends auf der Brücke den Hafen bewundern. Frühstück wird nach Vorbestellung serviert.
h194 [M12] Feuerschiff €€, Tel. 362553, Fax 362555, www.das-feuerschiff.de, Einzelkabine 65 €, Doppelkabine 100 €, inkl. Frühstück. Das Feuerschiff LV 13 liegt im Sportboothafen und bietet zwei Einzel- und vier Doppelkabinen mit Duschbad an.
z195 [G3] Campingplatz Buchholz, Kieler Straße 374, www.camping-buchholz.de, Tel. 5404532, Fax 5402536, ganzjährig geöffnet. Sehr kleiner Platz, nicht allzu weit von der Autobahnausfahrt „Stellingen“ entfernt. Per Bus aus der City (z. B. ab Bahnhof Altona) mit der Linie 183 bis zur Haltestelle „Basselweg“ oder per MetroBus Nr. 4 vom Rathaus bis „Basselweg“.
µ Knaus Campingpark Hamburg, Wunderbrunnen 2, Tel. 5594225, Fax 5507334, www.campingplatz-hamburg.de, geöffnet: 15. März bis 10. Januar. Der mittelgroße Platz besteht aus einem parzellierten Wiesengelände, das direkt hinter dem IKEA-Gelände in der Nähe der A7 liegt. AB-Abfahrt: „Schnelsen Nord“ und den Wegweisern zu IKEA folgen. Von dort ausgeschildert. Mit dem HVV: mit der U2 bis „Niendorf Markt“, von dort per Bus Nr. 191 bis „Dornröschenweg“. Von dort ca. 500 Meter zu Fuß (ausgeschildert). Oder per U-Bahn bis „Niendorf-Nord“ und von dort per Bus 284 bis direkt zum IKEA-Gelände (Busse fahren nur während der IKEA-Öffnungszeiten).
z197 [K11] WoMo-Stellplatz. Direkt an der Elbe zwischen Landungsbrücken und Fischmarkt liegt ein WoMo-Stellplatz. Der Blick auf den Hafen ist sicher formidabel, aber eine stark befahrene Straße führt nahe vorbei. Achtung: Am Samstag- bzw. Sonntagmorgen nur bis maximal zum unübersehbaren Schild „Fischmarkt“ parken. Wer diese Grenze deutlich überschreitet, wird aufgefordert, wegzufahren (tief in der Nacht, wenn die Marktbeschicker ihre Stände aufbauen), oder gar abgeschleppt!
Im Hamburger Verkehrsverbund sind mehrere Verkehrsmittel zusammengeschlossen: U-Bahn, S-Bahn, bestimmte Regionalbahnen, Stadtbusse und als Hamburger Besonderheit auch Hafenfähren.
U- und S-Bahnen verkehren von knapp 5 Uhr bis ca. 20 Uhr normalerweise im 10-Minuten-Takt, zu Stoßzeiten sogar alle 5 Minuten. Nach 20 Uhr werden die Taktzeiten dann etwas länger, am Wochenende verkehren sie die ganze Nacht. Busse fahren zumindest in der Innenstadt etwa alle 10–20 Minuten.
Für alle Verkehrsmittel gilt ein einheitliches Tarifsystem, das nach Zonen unterteilt ist. Grundsätzlich wird zwischen einem recht engen City-Bereich, dem sogenannten Großbereich und dem Gesamtbereich unterschieden. Die in diesem Buch vorgestellten Sehenswürdigkeiten liegen alle im Großbereich. An den meisten Fahrkartenautomaten hängt auch noch eine alphabetische Übersicht mit den Zielbahnhöfen und der zugehörigen Tarifzone.
Im Bus kann ein Ticket auch beim Fahrer gelöst werden. Es muss nicht, wie in anderen Großstädten, noch extra abgestempelt werden. Mit einem Ticket für eine einfache Fahrt kann man in Richtung Ziel von einem Verkehrsmittel zum nächsten umsteigen.
Wer mehrere Fahrten unternehmen möchte, sollte eine Tageskarte oder eine Familienkarte bzw. gleich die Hamburg Card (s. o.) erwerben. Die Familien- oder Gruppenkarte des HVV gilt für fünf Personen beliebigen Alters ab 9 Uhr und am Wochenende ganztägig. Die Tageskarte gilt für einen Erwachsenen und max. drei Kinder von 6–14 Jahren von Montag bis Freitag ab 9 Uhr, am Wochenende auch schon vor 9 Uhr.
µ Informationen zu den einzelnen Varianten und Preisen erhält man unter www.hvv.de bzw. Tel. 19449.
In Hamburg gibt es keinen Ringverkehr, deshalb führen die meisten Linien durch die City. Zentrale Umsteigestationen sind Hauptbahnhof É und Jungfernstieg Ð. Touristisch interessant ist die U-Bahn-Linie 3, die zwischen den Stationen Rödingsmarkt und St. Pauli oberirdisch direkt am Hafen vorbei fährt und ein tolles Panorama bietet.
Etwa 1300 Busse fahren durch Hamburg, touristisch interessant ist die Linie 112, die vom Hauptbahnhof É nach St. Pauli und weiter zum Hafenrand bis zur Endstation Övelgönne, direkt an der Elbe, fährt.
µ MetroBus: Es gibt 22 MetroBus-Linien, die als Direktverbindungen in die City oder als Querverbindungen außerhalb laufen. Die Busse tragen Nummern von 1–14 und 20–27.
µ Schnellbusse: Ein kleines Netz (8 Linien) von Schnellbussen durcheilt die Stadt mit einer zentralen Umsteigestation am Rathaus Í. Diese Busse legen größere Entfernungen zurück und halten dementsprechend seltener. Allerdings muss der Kunde hier einen Zuschlag (1,40 €, bei Einzelfahrten pro Fahrt, bei Tageskarten pro Karte) bzw. ein 1.-Klasse-Ticket lösen. Schnellbusse tragen Nummern zwischen 31 und 49 (nicht durchgehend). Touristisch sehr interessant ist hierbei die Linie 36, die von der Innenstadt u. a. über die Reeperbahn õ und weiter über die 9 km lange Elbchaussee nach Blankenese 7 fährt.
µ Nachtbusse: Insgesamt 29 Busse verkehren teils täglich, teils nur an Wochenenden in der Zeit von Mitternacht bis etwa 5 Uhr. Viele Linien passieren den Rathausmarkt, dort kann man also sehr gut umsteigen. Die Frequenz schwankt erheblich, als grobe Faustformel gelten 30 Minuten.
µ Behinderte Fahrgäste können sich unter der Telefonnummer 32880 täglich ab 22 Uhr nach Einsatz von Niederflurbussen erkundigen. Laut Fahrplan verkehren auf fast allen Nachtlinien derartige Busse. Die Busse tragen Nummern zwischen 600 und 644.
Einzigartig in einer Hafenstadt dürfte die Tatsache sein, dass auch einige Hafenfähren ganz regulär mit einem HVV-Ticket genutzt werden können. Ausgangspunkt aller Linien sind die Landungsbrücken ò. Von dort schippern die Fähren rüber in die Seitenarme der Elbe zu den Werften und Terminals, andere pendeln immer entlang dem Elbufer bis Finkenwerder und Teufelsbrück. Hier eine Übersicht zu den touristisch relevanten Fährverbindungen (es gibt noch weitere, die aber primär für die Beschäftigten im Hafen ausgelegt sind):
µ Fähre Nr. 62 Speicherstadt ã – Landungsbrücken ò – Finkenwerder.
Fährt von der Speicherstadt zur Brücke 3 und weiter über Museumshafen Övelgönne 6 nach Finkenwerder auf die andere Elbseite, täglich zwischen 5.15 und 8 Uhr und nach 19.15 Uhr alle 30 Minuten, sonst alle 15 Minuten (letzte Fähre um 23.45 Uhr).
µ Fähre Nr. 64 Finkenwerder – Teufelsbrück. Pendelt täglich zwischen 5.17 Uhr (Sa./So. ab 6.17 Uhr) und 20.47 Uhr alle 30 Minuten.
µ Eine weitere Fähre der HADAG fährt vom Anleger Teufelsbrück über Blankenese 7 rüber auf die andere Elbseite bei Cranz. Leider gelten auf dieser sehr schönen Strecke die Tickets des HVV nicht!
Eine andere Schiffsverbindung wäre die Maritime Circle Line, die mehrmals am Tag (zwische 10 und 18 Uhr alle zwei Stunden, im Winter seltener) von den Landungsbrücken ò (Brücke 10) auch zur Speicherstadt ã fährt, aber noch weitere Stopps einlegt, u. a. bei der Ballinstadt 7. Gäste können an verschiedenen Stationen aussteigen und mit dem nächsten Schiff weiterfahren, denn die Route führt wieder zurück zu den Landungsbrücken. Preis: Erw. 8 €, Kinder (7–15 Jahre) 5 € für einmal „Circeln“.
µ Tel. 28493963, www.maritime-circle-line.de. Infos und Tickets an den Landungsbrücken (Brücke 10).
Entlang der gesamten Landungsbrücken ò warten Barkassen, Fährschiffe und größere Fahrgastschiffe auf Kundschaft. Die großen Schiffe können naturgemäß nicht in die kleinen Elbarme fahren, bieten aber einiges an Komfort und Restauration. Die kleinen Barkassen sind wendiger, können dadurch auch eher versteckte Ecken ansteuern und fahren auch in die Speicherstadt ã.
Gefahren wird eigentlich immer, so etwa ab 10 Uhr bis ca. 18 Uhr, im Winter meist bis zur Dämmerung, aber es gibt auch generell immer mal wieder Nachtfahrten.
µ Meist dauern die Fahrten eine gute Stunde, Preise liegen je nach Anbieter meist zwischen 10 € und 15 €. Informationen gibt es direkt an den Landungsbrücken, dort sind alle Anbieter mit kleinen Kiosken oder „Koberern“ vertreten, also Leuten, die Gäste lautstark „überreden“ sollen, mit „ihrem“ Schiff zu fahren.
Schnell mal von der Reeperbahn zum Schanzenviertel rüber? In tiefster Nacht, wenn einem der Nachtbus vor der Nase weggefahren ist, bleibt da oftmals nur ein Taxi. Taxen dürfen die speziell eingerichteten Busspuren mitnutzen und können deshalb selbst beim Feierabendverkehr relativ rasch zum Ziel gelangen. Hier eine Auswahl von Hamburger Taxizentralen:
µ Taxiruf: Tel. 441011
µ Taxi Hamburg: Tel. 666666
µ Hansa Funktaxi: Tel. 211211
µ das Taxi: Tel. 221122
µ Jumbo Taxi: Tel. 0800 3339990 (Großraumtaxi)
Ganz gemächlich kann man sich per Fahrradtaxi durch die Stadt fahren lassen. Sowohl eine reine Taxifahrt als auch eine Stadtrundfahrt mit Erklärungen sind möglich.
µ Pedalotours, Tel. 0177 7367042, www.pedalotours.de.
„Hamburger Schmuddelwetter“ wurde schon fast zu einem festen Begriff, aber sooo schlecht ist das Hamburger Wetter gar nicht. In Hamburg herrscht eine jährliche Sonnenscheindauer von rund 1500 Stunden, das wären 34 % der überhaupt möglichen Sonnenscheindauer. Und sooo oft regnet es übrigens auch nicht, im jährlichen Durchschnitt der letzten 20 Jahre fielen 764 mm.
Die durchschnittlichen Temperaturen liegen um 9,6 °C. Mitunter wird es im Sommer ja auch richtig heiß. Dann macht sich an Elbe und Alster fast mediterranes Feeling breit. Die Menschen sonnen sich am Elbstrand, relaxen am Alsterufer, stürmen die Cafés und freuen sich schlichtweg über Sonne, Strand und kurze Wege. Umgekehrt wird es sehr selten knackig kalt. Wenn aber doch, dann wartet die ganze Stadt darauf, dass die Alster zufriert, was aber sehr selten passiert. Dann jedoch gibt es einzigartiges „Alster-Vergnügen“ auf der zugefrorenen Alster, mit Glühweinbuden und endlosen Schlittschuhtouren. Kommt nur viel zu selten vor, leider.
Hamburg entwickelt sich immer mehr zu einem ganzjährigen Reiseziel, aber gibt es eine ideale Reisezeit? Schwer zu sagen. Da es keine Sonnengarantie gibt, muss jeder Besucher zunächst einmal ein relativ unbeständiges Wetter akzeptieren. Aber wenn es auch nur die kleinste Chance auf Sonnenschein gibt (und das gilt auch im Dezember!), dann ist der Hamburger draußen, dreht seine Runde um die Alster oder spaziert entlang der Elbe und hockt natürlich draußen(!) vor den Lokalen. Dann kann Hamburg wunderschön sein, selbst im Dezember. Frei nach dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung!“
Trotzdem hat man es ja doch lieber etwas wärmer und das bieten erfahrungsgemäß vor allem die Monate Mai und Juni. Außerdem finden während dieser Zeit einige Festivitäten statt, von denen vor allem der Hafengeburtstag und das Japanische Kirschblütenfest schon etwas Besonderes darstellen (s. „Zur richtigen Zeit am richtigen Ort“). Der Juli ist da eher ein unsicherer Wackelkandidat, der August zeigt sich etwas beständiger, vor allem in der zweiten Hälfte. Der September ist meist noch recht nett, aber durchaus etwas frischer. Bei Reisen während der anderen Monate sollte man sich über warmes Wetter freuen, es aber nicht erwarten.
Während der Ferienzeit verreisen viele Hamburger, was man als Pendler meist in der U-Bahn merkt. Aber dass dann die Lokale, Theater und allgemein die Straßen und Geschäfte leerer wären, kann auch nicht gesagt werden.
Umgekehrt gibt es keine weltweit „wichtigen“ Messen, die schon Monate im Voraus alle Hotels blockieren, wie beispielsweise die Buchmesse in Frankfurt oder die Reisemesse ITB in Berlin. Allerdings kommen bei einigen sportlichen Großveranstaltungen wie Marathon, Triathlon, Cyclassics Tausende nach Hamburg, da wird es dann doch mal etwas eng bei der Unterkunftsfrage.
Vorseite: Eine wahre Pracht: die Rickmer Rickmers ð an den Landungsbrücken
Am besten gleich ohne Auto: Hamburg ist gut per Zug erreichbar – hier der Hauptbahnhof
Autofahren
Praktische Reisetipps
Praktische Reisetipps
Barrierefreies Reisen, Geldfragen
Das passt am Neuen Wall: teures Auto vor teurem Shop
056ha Abb.: fr
Wer bei seinem Besuch mehrere Museen besuchen und viel mit Öffentlichen Verkehrsmittel fahren will, sollte sich die Hamburg Card (s. S. 111) besorgen. Sie bietet über 100 Rabatte und freie Fahrt im HVV.
Auf jeden Fall lohnenswert ist eine Fahrt mit der U3, die ab der Station „Rathaus“ oberirdisch langsam an den Landungsbrücken ò vorbeifährt. Von hier aus hat man einen wunderbaren Panoramablick auf den Hafen und die Speicherstadt ã (s. S. 72).
Mit dem Bus Nr. 36 kann man zum normalen HVV-Tarif (allerdings mit 1.-Klasse-Zuschlag) von der Mönckebergstraße Ê an verschiedenen Sehenswürdigkeiten vorbei und dann über die 9 km lange Elbchaussee ganz hoch bis Blankenese 7 fahren (s. S. 87).
Wer Sightseeing gern vom Wasser aus mag, kann von den Landungsbrücken ò (Brücke 3) aus mit der Elbfähre Nr. 62 am Fischmarkt ô vorbei nach Övelgönne zum Museumshafen 6 fahren und dann auf die andere Elbseite nach Finkenwerder. Dort steigt man auf die Elbfähre Nr. 64 um, die zurück ans andere Elbufer nach Teufelsbrück fährt (hier hält auch der Bus Nr. 36). Man erlebt so das atemberaubende Panorama des Elbufers mit seinen tollen Villen und erhält einen kleinen Einblick in den Hamburger Hafen. Für diese Tour gelten ebenfalls die normalen HVV-Tickets (und dementsprechend auch die Hamburg Card).
Fünf Kunstmuseen bieten ein Gemeinschaftsticket für 29 €, den „Kunstmeilenpass“, der 12 Monate lang gilt (www.kunstmeile-hamburg.de). Verschiedene Museen haben zudem an bestimmten Tagen Vergünstigungen oder sogar freien Eintritt:
µ Museum für Kunst und Gewerbe (s. S. 29), am Mi. und Do. ab 17 Uhr Eintritt 5 €
µ Völkerkundemuseum (s. S. 29), Fr. ab 16 Uhr freier Eintritt
µ Bucerius Kunst Forum (s. S. 28), Mo. Einheitspreis 5 €
µ Deichtorhallen (s. S. 28), Highflyer-Kunden mit Ticket immer 3,50 €
Hamburg preiswert
Geldfragen
Praktische Reisetipps
Praktische Reisetipps
Informationsquellen
057ha Abb.: sm
Per Doppeldecker die Stadt erkunden
µ Virginia Doyle: „Die rote Katze“, „Der gestreifte Affe“, „Die schwarze Schlange“, Heyne. Der Name „Virginia Doyle“ ist das Pseudonym eines angesehenen Hamburger Autors. Drei in sich abgeschlossene Romane, die zusammen eine Trilogie um den Polizisten Heinrich Hansen bilden, der von 1903 bis 1943 in der Davidwache auf St. Pauli ermittelt. Beschrieben werden drei Verbrechen im jeweiligen zeittypischen Kontext. Polizist Hansen ist auf St. Pauli aufgewachsen, kennt jeden Winkel dort und stößt bei seinen Ermittlungen immer wieder auf alte Freunde, die sich auf St. Pauli alle irgendwie eingerichtet haben. Sehr eindringliche Beschreibung der historischen Zustände und der Menschen in ihrem sozialen und zeittypischen Kontext, jeder Band wird somit zugleich auch zu einem kleinen Geschichtsbuch.
µ Thomas Hampel (Hg.): „Speicherstadt“, Junius Verlag. Schön gemachter kleiner, aber ungemein informativer Band, der die Hamburger Speicherstadt in allen Facetten näher erläutert und auch einen Blick auf die neue HafenCity wirft. Optisch sehr gut gelungen.
µ Gabriele Hoffmann: „Das Haus an der Elbchaussee“, Pieper. Familiensaga über die Geschichte der Reederfamilie Godeffroy. Ursprünglich aus Frankreich eingewandert, stiegen die Godeffroys erst zur erfolgreichen hanseatischen Kaufmannsfamilie auf, gerieten dann in finanzielle Turbulenzen und gingen schließlich bankrott. Sehr unterhaltsam und kenntnisreich geschrieben, liefert auch dieses Buch einen tiefen Einblick in die Welt Hamburgs zur Mitte des 19. Jh.
µ Petra Oelker: „Tod am Zollhaus“, rororo. Noch tiefer in die Geschichte steigt die Autorin Petra Oelker mit ihren Krimis um die fahrende Schauspielerin Rosina ein, nämlich in Hamburg um das Jahr 1765. In eindringlicher Weise werden die Lebensverhältnisse in der Stadt beschrieben. Durch eine geschickte Verknüpfung der armen Protagonistin mit der Familie eines reichen Hamburger Kaufmanns bekommt der Leser Einblicke in beide Welten. Weitere Bücher aus der Reihe um Rosina: „Lorettas letzter Vorhang“, „Die ungehorsame Tochter“, „Der Sommer des Kometen“, „Die zerbrochene Uhr“.
µ Timm, Uwe: „Die Entdeckung der Currywurst“, dtv. Hamburg in den letzten Tagen des 2. Welt krieges. Ein Soldat versteckt sich bei einer Frau, die ihm das Ende des Krieges verheimlicht. In ein- drucksvoller Sprache wird diese Liebesromanze vor dem Hintergrund der letzten Kriegstage in Hamburg mit viel Lokalkolorit dargestellt. Und nebenbei erfährt man noch, wie es zur Entdeckung der Currywurst kam.
Meine Buchtipps
Meine Buchtipps
Praktische Reisetipps
Praktische Reisetipps
Internetcafés, Medizinische Versorgung, Mit Kindern unterwegs
Notfälle, Post und Telefon, Radfahren
Praktische Reisetipps
Praktische Reisetipps
Schwule und Lesben, Sicherheit
Räder im HVV
Fahrräder dürfen auf Hafenfähren immer kostenlos mitgenommen werden. Gleiches gilt für U- und S-Bahnen, außer Mo.–Fr. von 6–9 und von 16–18 Uhr.
EXTRATIPP
Sport und Erholung
Praktische Reisetipps
058ha Abb.: sm
Die schönste Joggingrunde führt rund um die Außenalster
Praktische Reisetipps
Stadttouren
Unterkunft
Praktische Reisetipps
€ bis 60 €
€€ 60–100 €
€€€ über 100 €
Praktische Reisetipps
Unterkunft
059ha Abb.: sm
Vom Hotel Hafen Hamburg bietet sich ein toller Blick auf den Hafen
Unterkunft
Praktische Reisetipps
Praktische Reisetipps
Verkehrsmittel
Verkehrsmittel
Hamburg Card
Ideal für Hamburg-Besucher, die mehrere Touren mit dem HVV fahren und obendrein das eine oder andere Museum besuchen wollen, ist die sogenannte Hamburg Card. Mit dieser Karte kann man U-Bahn, S-Bahn, Busse (auch Schnell- und Nachtbusse) und die Hafenfähren nutzen, außerdem erhält man diverse Ermäßigungen bei Museen, Stadt- und Hafenrundfahrten, in einigen Geschäften und auch in speziellen Restaurants. Man kann sie für einen, drei oder fünf Tage erwerben. Die Tageskarte gilt für einen Erwachsenen und bis zu drei Kinder unter 15 Jahren, die Gruppenkarte für bis zu fünf Personen.
µ Tageskarte: 8,50 €, Gruppenkarte 13,50 €
µ 3-Tageskarte: 19,90 bzw. 32,90 €
µ 5-Tageskarte: 34,90 bzw. 55,90 €
Erwerben kann man die Hamburg Card bei der Tourist Information (s. S. 100), an Fahrkartenautomaten, in einigen Hotels und sogar beim Busfahrer.
Wer möchte, kann die Karte aber auch schon vor dem Hamburg-Besuch bei der Hamburger Tourismuszentrale online erwerben:
Praktische Reisetipps
Praktische Reisetipps
Verkehrsmittel
060ha Abb.: sm
Große und kleine Schiffe bieten Hafenrundfahrten an
Wetter und Reisezeit
Praktische Reisetipps
Praktische Reisetipps
Wetter und Reisezeit
EXTRATIPP
Wind beachten!
Oft wird eine banale Tatsache von auswärtigen Besuchern unterschätzt: Hamburg liegt am Wasser und hier ist es immer einen Tick kühler. Außerdem weht ständig ein Wind, der auch ein wenig die Luft abkühlt, was besonders am Abend deutlich zu spüren ist. Deshalb niemals zu dünn angezogen auf Tour gehen, schon gar nicht entlang der Elbe oder am Hafenrand.
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© Verlagsgruppe Reise Know-How, Bielefeld 2012 |