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Individualreisende finden zu fast allen wichtigen Zielen ein Handbuch von Reise Know-How. Gut so, denn damit sind sie bestens bedient. FOCUS Online
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Autor: Dörenmeier, LarsDie Ostseemetropole boomt! Helsinki scheint die verlorenen, von der Randlage zwischen den Blöcken geprägten Jahrzehnte im Sprint aufzuholen. Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur erleben eine Blüte, die jedem Besucher sofort ins Auge springt. Dieser CityTrip-Band ist ein unverzichtbarer Wegbegleiter, der über die neuesten Trends in Helsinki auf dem Laufenden ist. Er führt direkt in das pulsierende Leben der finnischen Hauptstadt. Breite Boulevards und enge Hinterhöfe, schweißtreibende Saunabesuche und kühle Getränke an der Eis-Bar, postmoderne Architektur und klassizistische Häuserfassaden – alles auf wenige Quadratkilometer komprimiert. Wo Wandel und Tradition aufeinandertreffen, erweist sich dieser Reiseführer auf historisch und architektonisch verschlungenen Pfaden als ausgesprochen trittsicher.
| Ihre Meinung | |||
| Badische Zeitung |
| Rezension vom: 18.11.2011 |
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| ekz. Bibliotheksservice GmbH |
| Rezension vom: 07/11 |
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| Ihre Meinung | |||
aus der Luftperspektive
Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.
Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen hier unten zum kostenlosen Download im universellen gpx-Austauschformat bereit.| Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden: |
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Praktische Reisetipps
Viele Besucher, die Helsinki für einige Tage kennenlernen möchten, reisen – insbesondere seit dem Aufkommen der Billigfluggesellschaften – mit dem Flugzeug an. Schneller und preisgünstiger kann man die nordische Metropole aus Mitteleuropa auch nicht erreichen.
Der Flughafen Helsinki-Vantaa (internationaler Flughafencode „HEL“) wurde pünktlich zu den Olympischen Spielen Anfang der 1950er-Jahre eröffnet und löste damit Helsinki-Malmi als Hauptflughafen ab. Mit über 13 Millionen Reisenden pro Jahr ist Vantaa der mit Abstand größte Flughafen des Landes. Er liegt ca. 15 km nördlich des Stadtzentrums. Angeflogen wird er von vielen etablierten Fluggesellschaften wie Finnair, SAS oder Lufthansa.
Preisgünstige Verbindungen von vielen deutschen Flughäfen nach Helsinki – teilweise mit Zwischenlandung in Berlin-Tegel oder Düsseldorf – bietet Air Berlin an. Auf den Internetseiten der entsprechenden Airlines kann man problemlos weitere Informationen finden oder Flüge buchen.
o143 Flughafen Helsinki-Vantaa, www.helsinki-vantaa.fi
µ Air Berlin, www.airberlin.com
µ Finnair, www.finnair.com
µ Lufthansa, www.lufthansa.de
µ SAS, www.flysas.com/de/de
Der Finnair Citybus verbindet den Flughafen Vantaa innerhalb von 35 Minuten mit dem Hauptbahnhof × in Helsinkis Innenstadt. Die Taktung erfolgt in Intervallen von 20 Minuten, der Fahrpreis beträgt 5,90 €. Die Buslinie 615 der Helsinkier Verkehrsbetriebe verbindet ebenfalls Innenstadt und Flughafen. Je nach Linienführung – es gibt die 615, 615T, 615TK, 615V und 615VK – dauert die Fahrt zwischen 35 und 45 Minuten und kostet 4 €. Wochentags fahren die Busse ab Flughafen von 5.35 bis 22.50 Uhr (Sa. und So. 6.05–22.30 Uhr), ab Hauptbahnhof von 4.45 bis 1.20 Uhr (Sa. und So. 5.15–1.20 Uhr) In der Innenstadt kann man mit der Fahrkarte kostenfrei Anschlussverbindungen nutzen. Taxis verlangen pro Weg 35 bis 40 €, man sollte jedoch vorher nach dem Preis fragen.
µ Informationen/Fahrplan Finnair Citybus: http://www.finnair.com/finnaircom/wps/portal/Transportation/en_INT
µ Fahrplan Buslinie 615: http://aikataulut.hsl.fi/linjat/en/s615.html
Eine wirklich spannende Alternative zur Anreise über Land oder per Flugzeug stellt die Fährverbindung Travemünde–Helsinki dar. Auf diese Weise kann man den Städtetrip um eine Minikreuzfahrt erweitern. Die Fähren der Reederei Finnlines verlassen Travemünde täglich um 3 Uhr morgens und erreichen Helsinki am darauffolgenden Tag um 7.30 Uhr. Vom Hansa-Terminal der Finnlines, der etwas außerhalb der Stadt gelegen ist, existiert eine gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt Helsinkis. Optional kann man auch seinen Pkw mitnehmen, um sich eine optimale Mobilität in Finnland zu sichern. Die Fähren in Richtung Deutschland verlassen den Anleger in Helsinki täglich um 17.30 Uhr und legen am nächsten Abend um 20.30 Uhr in Travemünde an.
Alternativ bietet Finnlines auch die Verbindung Rostock–Helsinki an. Die Fähre sticht dreimal wöchentlich (Di., Do. und Sa. jeweils um 16.30 Uhr) in Rostock in See, wobei man eine Schiffpassage schon sehr mögen sollte, da die Fahrzeit 40 Stunden beträgt. Insbesondere in den Wintermonaten bietet Finnlines attraktive Paketangebote mit bis zu 40 % Rabatt an – am besten auf der Website der Reederei einmal nachschauen:
Eine Alternative auf der Route Rostock–Helsinki bietet mit vier wöchentlichen Abfahrten die Tallink Silja Line an (Mi., Do., Fr. und Sa. jeweils um 2 Uhr nachts). Der Vorteil der Überfahrt mit Tallink ist die deutlich kürzere Fahrzeit von 27 Stunden. Diese Verbindung soll jedoch Mitte August 2011 eingestellt werden und über eine Wiederaufnahme in 2012 ist bislang noch nicht entschieden worden.
Neben den deutsch-finnischen Fährverbindungen existieren selbstverständlich noch diverse andere Routen. So kann man von Polen, dem Baltikum, St. Petersburg und natürlich von Schweden aus nach Helsinki übersetzen.
Die Anreise mit dem Pkw hat den besonderen Reiz, dass man unterwegs noch viel von der skandinavischen Natur zu sehen bekommt. Unterschiedliche Routen bieten sich hierfür an, wobei zumeist mindestens einmal mit der Fähre übergesetzt werden muss. Entweder nutzt man die oben genannten, direkten Schiffsverbindungen oder man fährt über Dänemark (die einzige fährfreie Route führt über die Großer-Belt- und Öresundbrücke) nach Schweden. Alternativ kann man von Mecklenburg-Vorpommern an die schwedische Südspitze übersetzen (Fährverbindung Rostock–Trelleborg).
In Schweden angekommen, fährt man dann auf der sehr gut ausgebauten E4 immer gen Norden bis nach Stockholm. Von dort aus kann man dann problemlos innerhalb von einer Nacht Helsinki per Fähre erreichen. Folgende Reedereien bieten die Schiffsverbindung Stockholm–Helsinki an:
µ Silja Line, www.tallinksilja.com
µ Viking Line, www.vikingline.de
Eisenbahnfreunde wählen die flotteste Verbindungen über Hamburg, Kopenhagen und Stockholm nach Helsinki, wobei in der dänischen Hauptstadt der Zug gewechselt werden muss. Inklusive der Fährüberfahrt Stockholm–Turku beträgt die Reisedauer ab Hamburg ca. 30 Stunden.
Wer nicht mit dem eigenen Pkw anreist, aber trotzdem auf die individuelle Mobilität vor Ort nicht verzichten möchte, dem bietet sich selbstverständlich die Möglichkeit, ein Auto zu mieten. Besonders für Tagesausflüge ins Umland sind die „eigenen“ vier Räder zu empfehlen. Alle großen Autoverleiher haben mehrere Filialen in Helsinki, zumeist in der Innenstadt und direkt am internationalen Flughafenterminal:
µ Auto Alex, Mannerheimintie 100, Tel. 040 5223938, http://autoalex.com. Oft Sonderangebote, die sich lohnen.
µ Avis, am Flughafen Helsinki-Vantaa, Tel. 09 822833; in Helsinki: Malminkatu 24, Tel. 09 441155, www.avis.fi
µ Europcar, am Flughafen Helsinki-Vantaa, Tel. 062800; in Helsinki-Innenstadt (direkt am Hauptbahnhof gelegen): Elielinaukio 5, Tel. 06 2803, www.europcar.fi
µ Hertz, am Flughafen Helsinki-Vantaa, Tel. 020 5552100; am Hauptbahnhof Helsinki: Elielinaukio 3, Tel. 020 5552315, www.hertz.com
µ LaCara, Hämeentie 12, Tel. 09 719062, www.lacara.net. Bei Autoübergabe am Flughafen kostet die Vermietung pauschal 18 € mehr.
µ Scandia Rent, am Flughafen Helsinki-Vantaa, Tel. 09 47803444; in Helsinki: Mannerheimintie 50 (im Hotel Crowne Plaza), www.scandiarent.fi, Tel. 020 7435342
µ Transvell, am Flughafen Helsinki-Vantaa, Tel. 010 4239944, http://transvell.fi. Günstige Wochenendangebote.
Höchstgeschwindigkeiten:
µ Innerorts: 50 km/h
µ Landstraße: 80 km/h
µ Autobahn: 120 km/h
Die Promillegrenze liegt bei 0,5 Promille. Warndreieck und Verbandskasten sind mitzuführen. Bis 12 Jahre oder 150 cm Körpergröße ist ein Kindersitz Pflicht. Straßenbahnen und Busse haben immer Vorfahrt. Fahrzeuge im Kreisverkehr müssen Vorfahrt gewähren. Zudem sind Winterreifen vom 1. Dezember bis zum 1. März Pflicht. Tagsüber muss außerhalb von Ortschaften mit Abblendlicht gefahren werden.
Beim Tanken in Finnland kann man wie in Mitteleuropa zwischen Super (95 Oktan), Super Plus (98 Oktan) und Diesel wählen. Auch bei den Preisen muss man sich nicht umgewöhnen, sie liegen in etwa auf deutschem Niveau.
Parkplätze in der Innenstadt sind ein rares Gut. Und wenn man das Glück hat, einen freien zu finden, wird man kräftig zur Kasse gebeten. Im Zentrum zahlt man dann 4 € pro Stunde. Die Stadt ist insgesamt in drei Parkzonen eingeteilt und als Daumenregel gilt: Je zentraler man parken möchte, desto teurer wird es:
µ Zone 1: 4 €/Std.
µ Zone 2: 2 €/Std.
µ Zone 3: 1 €/Std.
An den aufgestellten Parkterminals kann man ablesen, in welcher Zone man sich gerade befindet, der Automat spuckt dann automatisch den korrekten Parkschein aus. Alternativ kann man auch in Parkhäusern oder in Tiefgaragen sein Auto abstellen – aber preiswerter ist auch das nicht. Und wer ganz mutig sein Vehikel ohne gültigen Parkschein abstellt, wird von der Stadtverwaltung mit 50 € zur Kasse gebeten. Tipp: Den Pkw in der Peripherie abstellen und dann mit den öffentlichen Verkehrsmittel in die Innenstadt fahren.
Die Möglichkeiten für Behinderte, sich in Helsinki unabhängig zu bewegen, sind besonders im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten recht ausgeprägt, wie das Beispiel des öffentlichen Personennahverkehrs zeigt: Die Metro und die öffentlichen Busse sind behindertengerecht ausgestattet und die Fahrer helfen gern beim Zusteigen.
Zudem bieten die meisten Taxis ausreichend Platz, um einen Rollstuhl mitzuführen. Vorheriges Nachfragen beim jeweiligen Taxiunternehmen ist allerdings sinnvoll. Die meisten Museen der Stadt verfügen über eine behindertengerechte Infrastruktur, die Bürgersteige sind breit, in einem guten Zustand und vielerorts für Rollstuhlfahrer abgesenkt.
Auch die meisten Gebäude sind auf die Bedürfnisse Behinderter eingerichtet. Alle öffentlichen Gebäude müssen von Gesetzes wegen für Menschen mit Behinderungen erreichbar sein. Ebenfalls wurde per Gesetz verfügt, dass jedes Gebäude mit mehr als drei Stockwerken einen Aufzug haben muss. Toiletten für Rollstuhlfahrer gibt es in vielen Restaurants, Einkaufszentren oder öffentlichen Einrichtungen. Einige Hotels bieten darüber hinaus spezielle Allergiker-Zimmer an. Generell kann man davon ausgehen, dass man in Unterkünften, Museen und anderen öffentlichen Einrichtungen den speziellen Bedürfnissen Behinderter gegenüber aufgeschlossen ist.
Vor Antritt der Reise sollte man jedoch auch Kontakt zur einheimischen Behindertenorganisation aufnehmen. Dort erhält man spezielle und detaillierte Informationen und Hilfen von professioneller Seite.
i144 [bh] Finnischer Invalidenverband, Mannerheimintie 107, Tel. 09 613191, www.invalidiliitto.fi/portal
i145 [D5] Finnische Stiftung für behinderte Kinder und Jugendliche, Mikonkatu 8 A, Tel. 09 6829530, www.vamlas.fi.
µ Infos zum barrierefreien Reisen in der Stadt: http://esteetonhelsinki06.onet.tehonetti.fi/
o146 [aj] Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Krogiuksentie 4, Tel. 09 458580 (Notfallnummer: 050 5636546), Fax 09 45858258, www.helsinki.diplo.de
o147 [D6] Österreichische Botschaft, Unioninkatu 22, Tel. 09 6818600, Fax 09 665084, www.bmeia.gv.at/ botschaft/helsinki.html
o148 [C6] Schweizer Botschaft, Uudenmaankatu 16 A, Tel. 09 6229500, Fax 09 62295050, www.eda.admin.ch/helsinki
Die Elektroanschlüsse werfen in Finnland keine Probleme auf: Bei 220 Volt Netzspannung werden die üblichen Steckdosen verwendet. Auf Adapter kann folglich verzichtet werden.
Finnland ist sowohl Mitglied in der EU wie auch Euro-Land. Deshalb entfällt für Deutsche und Österreicher das leidige Thema Geldwechseln. Man kann sich also in monetären Angelegenheiten wie zu Hause fühlen: Beim ersten Gebrauch eines finnischen Geldautomaten, die zumeist an dem Schriftzug „Otto“ zu erkennen sind, wird ein gewisser Wiedererkennungseffekt eintreten. Mit der inzwischen weit verbreiteten Maestro-(EC-)Karte und persönlicher Geheimnummer kann man in Finnland inzwischen auch im kleinsten Städtchen Bargeld abheben. Über die jeweilige Gebühr muss man sich jedoch bei der heimischen Bank im Voraus erkundigen.
Kreditkarten sind bei den Nordlichtern deutlich populärer als in Deutschland oder Österreich. So findet man praktisch keinen volljährigen Finnen, der nicht mit der Kreditkarte zahlt, und sei es nur die Packung Kaugummi in der Tankstelle. Auch abends wird gern mit dem Plastikgeld bezahlt. So ist es gang und gäbe, dem Barkeeper, bei dem man ein Bier und eine Cola bestellt hat, die Visa-, Master-, Diners- oder American-Express-Karte leger auf die Theke zu legen.
Das Preisniveau ist in Helsinki deutlich höher als in deutschsprachigen Großstädten. Typische, für Touristen relevante Produkte und Dienstleistungen reißen teilweise ein mittelgroßes Loch in die Reisekasse. Wenn man sich nicht mit Imbiss- oder Fast-Food-Essen begnügen möchte, muss man in einem durchschnittlichen Restaurant für eine Mahlzeit mit Getränken für zwei Personen ca. 50 € einplanen. Selbstverständlich steht der Preis in direktem Verhältnis zu dem Niveau der Lokalität. Für ein gezapftes 0,4-l-Bier bezahlt man in der Innenstadt 4–5 €, wobei es zu besonderen Happy-Hour-Zeiten auch 50 % günstiger geht. Oftmals hilft ein Abstecher in dezentralere Viertel Helsinkis, dort sind die kulinarischen Angebote deutlich preiswerter. Für Übernachtungen in Finnlands Hauptstadt wird der Besucher ebenfalls stärker zur Kasse gebeten. Wem nicht so sehr an der Gemeinschaftsdusche von Hostels oder Jugendherbergen gelegen ist, der muss für ein einfaches Doppelzimmer etwa 80 bis100 € pro Nacht einkalkulieren.
Vergleicht man deutsche Supermarktpreise mit finnischen, so ist leider auch hier ein Unterschied festzustellen. Die Befüllung eines Einkaufswagens in Finnland dürfte ca. 25 bis 30 % teurer sein. Preisliche Ausreißer nach oben versprechen insbesondere Süßigkeiten und Alkoholika.
Das finnische Fremdenverkehrsamt hat seinen Hauptsitz in Helsinki, man kann es aber über seine Frankfurter Dependance kontaktieren:
µ Finnische Zentrale für Tourismus, Lessingstr. 5, 60325 Frankfurt/Main, Tel. 069 50070157, www.visitfinland.de
Die ausgezeichnete Touristeninformation der Stadt Helsinki befindet sich im Herzen der Stadt direkt an der Esplanade.
i149 [D5] Helsinki City Tourist Information, Pohjoisesplanadi 19, Tel. 09 31013300, Fax 09 31013301, www.visithelsinki.fi, geöffnet: Mai–Sept. Mo.–Fr. 9–20, Sa., So. 9–18 Uhr, Okt.–April Mo.–Fr. 9–18, Sa., So. 10–16 Uhr. Die Mannschaft der Touristeninformation ist ausgesprochen hilfreich und kompetent. Auf (fast) alle Fragen gibt es hier eine Antwort, seien es Hotelbuchungen oder Transportalternativen. In den Räumlichkeiten kann man auch Souvenirs, Postkarten und Bücher zum Thema Helsinki bzw. Finnland erstehen. Im Büro selbst sollte sofort eine Wartenummer gezogen werden, damit man möglichst schnell per blinkender Leuchtschrift zum Schalter gerufen wird. Seit 2010 betreibt das Fremdenverkehrsamt Helsinki auch einen Info-Container, der in den Sommermonaten direkt auf der Esplanade (neben dem Havis-Amanda-Springbrunnen) platziert ist. Hier gibt es flott und ganz unbürokratisch Informationen und Hilfe.
i150 [C5] Tourist Information am Hauptbahnhof, geöffnet: Juni–Aug. Mo.–Fr. 9–18, Sa., So. 10–18 Uhr, Sept.–Mai Mo.–Fr. 9–18, Sa. 10–18 Uhr, So. geschlossen. Die Filiale ist weniger frequentiert und man kommt deshalb schneller an die Reihe, wenn es im Hauptbüro sehr voll ist.
Für den öffentlichen Nahverkehr im Stadtgebiet und im Helsinkier Umland zeichnet seit Januar 2010 die HSL (Helsingin seudun liikenne – Helsinki Regionaltransportbehörde) verantwortlich. Informationen zu Reiseverbindungen oder Ticketpreisen sind – leider nicht auf Deutsch, aber zumindest auf Englisch – erhältlich unter:
Als kulturelle Kapitale des Landes finden in Helsinki jährlich unzählige Veranstaltungen und Konzerte statt. Infos dazu erhält man in der Touristeninforation an der Esplanade oder online unter:
µ www.worldticketshop.de/stadte/helsinki
µ http://eventful.com
Die Stadt beherbergt auch eine große Zahl an allgemeinen Bibliotheken wie auch speziellen Fachbibliotheken. Besonders lohnenswert ist die folgende:
l151 [D6] Rikhardinkatu-Bibliothek, Rikhardinkatu 3, Tel. 09 31085013, www.lib.hel.fi/en-GB/rikhardinkatu, geöffnet: Mo.–Do. 9–20, Fr. 9–18, Sa. 10–16 und So. 12–16 Uhr. Unter dem Namen der Stadtbibliothek firmierend, ist diese Bücherkollektion auf 2500 m² definitiv einen Besuch wert. Das wunderschöne Gebäude wurde der Stadt vom Vorläufer des staatlichen Alkoholmonopolisten „Alko“ für die Bibliotheksgründung Ende des 19. Jahrhunderts übereignet.
µ www.visithelsinki.fi: Der umfangreiche und fast allumfassende Internetauftritt des Helsinkier Fremdenverkehrsamtes ist ein idealer Anlaufpunkt, um sich über aktuelle Ereignisse und Veranstaltungen in der Stadt zu informieren. Aber auch übergeordnete Kategorien wie „Hotels“, „Essen“ oder „Sehenswürdigkeiten“ können bei der Reisevorbereitung helfen (auf Englisch, deutsches Angebot sehr begrenzt).
µ www.helsinki.fi: Diese von der Stadt und der Universität Helsinki betriebene Internetpräsenz informiert über das kulturelle, akademische und alltägliche Leben in der finnischen Hauptstadt. Aber auch praktische Tipps wie neue Restaurants oder Routenänderungen der öffentlichen Verkehrsmittel finden Erwähnung (auf Englisch).
µ www.hel.fi: Die offizielle Homepage der Stadtverwaltung, die auch auf Deutsch abrufbar ist, beschäftigt sich mit Ereignissen, Beschlüssen und Zukunftsstrategien des Großraums Helsinki. Außerdem können hier viele praktische Infos zu öffentlichen Einrichtungen wie Museen, Konzerthallen oder Bibliotheken eingesehen werden (auf Deutsch und Englisch).
µ www.helsinki.com: Obwohl von kommerziellen Trägern betrieben, finden Besucher hier viele nützliche Infos. Neben Hoteltipps und nächtlichen Ausgehempfehlungen werden unter der Rubrik „News“ interessante Videos zu der Stadt und dem (musikalischen) Leben präsentiert (auf Englisch).
Wie in den meisten Großstädten weltweit ist auch in Helsinki das breiteste Spektrum an Presse am Hauptbahnhof × erhältlich. Neben Dutzenden von finnischen Blättern aus allen Landesteilen ist auch die internationale Presse gut vertreten, unter anderem auch viele deutsche Zeitungen und Magazine. Nur die englischen Blätter sind noch zahlreicher vertreten als die in deutscher Sprache.
In den Sommermonaten bieten auch viele Kioske und Lädchen im Innenstadtbereich fremdsprachige Zeitschriften feil. Einfach mal vor Ort schauen oder sich mutig das „Hufvudstadsbladet“ kaufen, das Sprachrohr der Finnlandschweden: Für deutsche Muttersprachler ist die schwedische Schriftsprache gar nicht so schwer zu entziffern, wie man denken mag. Die Vielzahl an Leihworten aus dem Deutschen macht eine oberflächliche Lektüre durchaus möglich und zumeist findet man schnell heraus, worum es in den Artikeln geht.
Informationsbroschüren, Stadtpläne und aktuelle Veranstaltungskalender in gedruckter Form liegen in vielen Hotels, anderen Unterkünften und gastronomischen Einrichtungen kostenfrei aus. Gebündelt und immer erhältlich sind die Publikationen selbstverständlich auch im Helsinkier Fremdenverkehrsamt an der Esplanade (s. S. 102). Monatlich erscheint auf Englisch das kostenlose Magazin „Helsinki this Week“. Dem Heft kann man frische Veranstaltungstermine oder Shoppingtipps entnehmen. Ein großer Innenstadtplan am Ende des Hefts erleichtert die Orientierung.
Zweimonatlich erscheint das Gratismagazin „We are Helsinki“, das bilingual (auf Finnisch und Englisch) die Besucher informiert. In übersichtliche Kapitel eingeteilt, enthält die Publikation viele nützliche Adressen und kurze Erklärungen zu den Attraktionen der Stadt – ebenfalls mit Stadtplan am Ende des Hefts, in dem die beschrieben Besuchspunkte markiert sind.
Wer auch während seines Helsinki-Aufenthalts mit der Heimat oder dem Rest der Welt verbunden sein möchte, dem steht die WWW-Welt zur Verfügung. Die meisten Hotels verfügen über ein offenes und kostenloses WLAN-Netz, in das man sich problemlos mit dem Laptop oder dem WLAN-fähigen Handy einwählen kann. Ist das Netzwerk geschützt, so hilft zumeist eine kurze Anfrage an der Rezeption und man erhält das Passwort.
In der Stadt selbst ist die drahtlose Verbindung ins Netz ebenfalls nahezu überall problemlos möglich. Insbesondere die Helsinkier Innenstadt ist übersät mit öffentlichen Hotspots und die Router der Cafés, Kneipen und Restaurants senden ihre Signale lustig durch die ganze Stadt. Auch hier hilft bei verschlüsselten Netzwerken oft ein freundliches Nachfragen bei der Bedienung nach dem entsprechenden Netzwerkschlüssel. Gleiches gilt für öffentliche Gebäude oder Museen: Fast alle ermöglichen den schnurlosen Zugriff auf das weltweite Netz.
µ Grundsätzlich gibt es in allen Bibliotheken der Stadt die Möglichkeit, kostenfrei einen Computerterminal mit Internetzugang zu nutzen!
µ Die finnische Affinität zur digitalen Welt führt inzwischen sogar soweit, dass einige Busse und Straßenbahnen der Stadt mit einem Router ausgestattet sind und somit den Zugriff auf das Internet ermöglichen! Ein entsprechender Aufkleber in den öffentlichen Verkehrsmitteln weist darauf hin.
µ Im Internet gibt es unter http://ptp.hel.fi/wlan/index_en.html einen Stadtplan Helsinkis mit entsprechenden Infos, wo und wie man Zugriff auf das Internet bekommt.
Eine empfehlenswerte Adresse für Besucher ohne eigene Hardware ist die mbar im Glaspalast (Lasipalatsi):
@153 [C5] mbar, Mannerheimintie 22–24, Tel. 09 61245420, www.mbar.fi, geöffnet: Mo., Di. 9–24, Mi., Do. 9–2, Fr., Sa. 9–3, So. 12–24 Uhr. In der mbar stehen 13 PC-Terminals zur Verfügung, die für 5 € Gebühr pro Stunde genutzt werden können. Mindestnutzungsdauer: 20 Min. für 2 €.
Aufgrund europäischer Abkommen sind EU-Bürger bei ärztlichen Behandlungen den Finnen gleichgestellt, folglich kommen auch sie relativ problemlos in den Genuss des modernen finnischen Gesundheitssystems. Mit der European Health Insurance Card (EHIC), die bei der heimischen Krankenversicherung erhältlich ist, können notwendige medizinische Leistungen beim Arzt, Zahnarzt oder im Krankenhaus in Anspruch genommen werden. (Alternativ kann man auch eine provisorische Ersatzbescheinigung, PEB, vorlegen.) Da man nach dem in Finnland gültigen Recht behandelt wird, muss der Patient die Behandlungskosten vorstrecken. Deshalb ist es wichtig, Rechnungen zu sammeln und diese in der Heimat bei seiner Krankenkasse einzureichen. Das gleiche gilt für Bürger aus Nicht-EU-Staaten, also auch Schweizer Staatsbürger.
Da die Abrechnungskriterien zwischen dem heimatlichen und finnischen System durchaus voneinander abweichen können, sollte zur Sicherheit eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden, die eventuelle Lücken sicher abdeckt. Diese sollte eine Reiserückholversicherung enthalten, denn der Krankenrücktransport wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Zusätzliche Informationen liefern die jeweiligen Krankenkassen im Heimatland oder auch die „Deutsche Verbindungsstelle für Krankenversicherung Ausland“ (www.dvka.de). Eine solche Zusatzversicherung ist in Deutschland für wenige Euro pro Jahr erhältlich.
Über Sprachbarrieren muss man sich beim Arztbesuch keine großen Gedanken machen: Vielfach wird man dort auf englisch- oder sogar deutschsprachige Ärzte treffen. Sollten doch sprachliche Probleme auftreten, kann man sich an die Deutsche Botschaft wenden, die einem hilft, deutschsprachige Mediziner zu finden. Unter der Internetadresse der Deutschen Botschaft kann man sich selbstständig eine Liste mit entsprechenden Ärzten herunterladen:
µ www.helsinki.diplo.de (unter „Informationen für deutsche Staatsangehörige“)
Medikamente sind in Apotheken (Apteekki) erhältlich, in den meisten Fällen allerdings nur gegen Rezept. Ist man auf Medikamente angewiesen oder aber weiß man im Voraus, auf welche Medikamente nicht verzichtet werden kann, so empfiehlt es sich, diese aus dem Heimatland mitzubringen. Geöffnet haben die Apotheken zu normalen Geschäftszeiten, im Stadtzentrum Helsinkis gibt es jedoch auch einige, die 24 Stunden geöffnet haben.
+154 [A5] Maria Hospital, Lapinlahdenkatu 16, Tel. 09 31067468.
+155 [bi] Haartman Hospital, Haartmaninkatu 4, Tel. 09 31063231 oder 09 3105018.
+156 [bj] HUCS Lastenklinikka, Stenbäckinkatu 11, Tel. 09 10023 oder 09 4711. Dieses Krankenhaus ist auf Kinderheilkunde spezialisiert.
+157 [A1] Helsingin Hammas Terveys Päivystys, Mannerheimintie 47 C, Tel. 0440 111422 (auch 24-Std.-Notdienst).
+158 [C5] City Hammaslääkärit (City Dental-Klinik), Aleksanterinkatu 21 A (Citypassage), Tel. 09 6226610, geöffnet: Mo.–Do. 7.30–19, Fr. 7.30–16 Uhr
Folgende Apotheken haben ausgesprochen lange Öffnungszeiten und liegen im Innenstadtbereich:
+159 [D6] Kauppatorin Apteekki, Eteläesplanadi 2, geöffnet: Mo.–Do. 8–19, Fr. 8–18, Sa. 9–16 Uhr
+160 [A1] Yliopiston Apteekki, Mannerheimintie 96, Tel. 030020200 (landesweite Infonummer). Die zentral gelegene Apotheke hat rund um die Uhr geöffnet.
+161 [C5] Yliopiston Apteekki, Mannerheimintie 5, Tel. 030020200 (landesweite Infonummer), geöffnet: tägl. 7–24 Uhr
Nicht erst seit der PISA-Studie weiß man, dass dank einer weitsichtigen Familienpolitik in Finnland offensichtlich anders und vor allem rücksichtsvoller mit Kindern umgegangen wird. Dies wird man als Gast des Landes schnell im Alltag bemerken. In jeder noch so kleinen Kommune finden sich beispielsweise eine Schule, ein Kindergarten, gut ausgebaute Sportanlagen und eine Bibliothek. Viele Unterkünfte bieten speziell familiengerechte Zimmer an. Der Personennahverkehr ist gut mit Kinderwagen zu bewältigen, die fast überall vorzufindenden Aufzüge tun ihr Übriges. In den Zügen gibt es ebenso Wickelräume wie in den zahlreichen (öffentlichen) Toiletten. Besucht man mit Kindern Museen oder ähnliche Einrichtungen, so werden dort wie selbstverständlich Kinderwagen angeboten. Kindgerechte Multimedia-Einrichtungen oder Führungen eigens für Kinder sind dort ebenfalls keine Seltenheit. Möchte man Kultur eher ohne den Nachwuchs genießen, so ist dieser in der pädagogisch geschulten Obhut der zahlreichen „Spielzimmer“ gut aufgehoben, sogar in den Kirchen findet man spezielle Spielecken für den Nachwuchs.
Außerdem empfiehlt es sich immer, nach Ermäßigungen zu fragen: Preisnachlässe bis hin zum freien Eintritt werden in Museen oder bei Veranstaltungen fast in jedem Fall gewährt, Kinder bis sieben Jahre fahren beispielsweise kostenlos Bus und Bahn. Werden Kindersitze benötigt, so ist dies rechtzeitig bei den gängigen Autoverleihern nachzufragen. In Gaststätten gibt es Kindersitze, mitgebrachte Nahrung für Kleinkinder wird dort gerne aufgewärmt.
Der Erwerb von Babynahrung oder anderen Kleinkindutensilien (Windeln, Feuchttücher, Puder usw.) gestaltet sich für Helsinki-Besucher ebenfalls problemlos. In den Supermärkten, Drogerien und Apotheken findet man alles, was das Mutter- beziehungsweise Vaterherz höher schlagen lässt. Weitere Ratschläge finden sich in der Broschüre „Helsinki – Finnlands größter Themenpark“, die in der Touristeninformation an der Esplanade (s. S. 102) ausliegt.
Besonders zu empfehlen und absolut kindgerecht sind folgende Attraktionen Helsinkis:
ã [aj] Freilichtmuseum Seurasaari
µ Heureka – Finnisches Wissenschaftszentrum (s. S. 40)
o163 [fk] Korkeasaari Zoo, Insel Korkeasaari, erreichbar mit der Fähre ab Marktplatz Ï (Mai–Sept.) oder Buslinie 11 ab Hauptbahnhof, Tel. 09 31037900, www.korkeasaari.fi, geöffnet: Mai–Aug. 10–20, Sept., April 10–18, Okt.–März 10–16, Eintritt: 10 €, 6–17 Jahre 5 €, unter 6 Jahre gratis. Von Mai bis September gibt es ein Kombi-Ticket inkl. Fähre vom Marktplatz für 16 bzw. 8 €. Ob Asien, Amerika, Afrika oder Australien – Tiere aus allen Kontinenten sind auf der Zooinsel zu bestaunen. Und natürlich ist auch die heimische Fauna vertreten.
µ Naturhistorisches Museum (s. S. 42)
U164 [C2] Puppentheater Grüner Apfel (Nukketeatteri Vihreä Omena), Eläintarhantie 18, Tramlinie 8, Haltestelle „Linnanmäki“, Tel. 09 712818. Schon seit den 1970er-Jahren freuen sich Kinder und Erwachsene über die unterhaltsamen Puppen des „Grünen Apfels“. Gastspiele ausländischer Ensembles sind nicht selten, da beim Kindertheater die Sprache nebensächlich ist.
o165 [C1] Sealife, Tiviolitie 10, Tramlinien 3b (Haltestelle „Alppila“) und 9 (Haltestelle „Kotkankatu“), Tel. 09 5658200, www.sealife.fi, geöffnet: Mo., Di., Do.–So. 10–17, Mi. 12–20, Eintritt: 15 €, 3–14 Jahre 10 € (beim Online-Eintrittskartenkauf gibt es pro Karte 2 € Rabatt). Von der Ostsee bis zum Pazifik wird die Unterwasserwelt im Sealife mit viel Liebe zum Detail präsentiert. Ob tückische Piranhas, geschmeidige Moränen oder angsteinflößende Haie – in diversen Aquarien und Becken kann man alles bestaunen, was sich sonst unter der Wasseroberfläche verbirgt. Toll ist auch der Meerestunnel, in dem man von drei Seiten vom „Meer“ umgeben ist. Nicht verpassen sollte man die wechselnden Fütterungszeiten der Fische, die auf der Homepage vermerkt sind. Das Sealife liegt ganz in der Nähe des Vergnügungsparks Linnanmäki.
µ Suomenlinna-Spielzeugmuseum (s. S. 91)
o166 [ei] Tropicario, Sturenkatu 27, Tramlinien 1, 1A, 7A und 7B, Tel. 09 750076, www.tropicario.com, geöffnet: tägl. 10–19 Uhr, Eintritt: 11 €, 4–14 Jahre 7 €, Familienkarte 33 €. In diesem Tropenhaus kann man gigantische, meterlange Würgeschlangen, zierliche Giftschlangen, diverse Echsenarten und schläfrige Krokodile bewundern – zum Glück hinter stabilen Glasscheiben.
ç [C1] Vergnügungspark Linnanmäki
Die finnischen Institutionen, die man in Not- und Ausnahmefällen kontaktieren muss, sind ausgesprochen hilfsbereit, freundlich und fast immer in der Lage, einem auch sprachlich (zumeist auf Englisch, manchmal auch auf Deutsch) unter die Arme zu greifen.
µ Notruf Polizei und Feuerwehr/ Ambulanz: Tel. 112
µ Seenotrettungsdienst: Tel. 0204 1000
o167 [D6] Polizeiwache Innenstadt, Pieni Roobertinkatu 1–3, Tel. 071 8770111, www.poliisi.fi
Verloren gegangene Kredit- oder EC-Karten sollte man umgehend per Anruf beim zentralen Sperrannahmedienst für Debitkarten (z. B. Maestro-Karten, BankCards, SparkassenCards) unter Tel. 0049 (0) 1805 021021 oder aber beim zentralen Sperr-Notruf unter Tel. 0049 116116 oder 0049 3040504050 (aus dem Ausland gebührenpflichtig, hier auch Kredit- und SIM-Karten-Sperrung möglich) melden. Es empfiehlt sich, vor der Reise die individuellen Kartensperrnummern (auf Merkblatt bzw. Kartenrückseite) zu notieren.
Für Besitzer von österreichischen oder Schweizer Karten wird dieser Service vorerst nicht angeboten, deshalb sollten sie sich vor der Reise über die jeweiligen Sperrnummern informieren.
o168 [D6] Fundbüro der Polizei, Punanotkonkatu 2, Tel. 071 8773180 (telefonische Anfragen Mo.–Fr. 10–14 Uhr)
o169 [di] Fundbüro Finland’s Found Property Service, Mäkelänkatu 56, Tel. 0600 41006 (gebührenpflichtig, 1,97 € pro Minute), Mo.–Fr. 10–18, Sa. 10–14 Uhr. Dieses private Fundbüro arbeitet eng mit Transportunternehmen wie Bus-, Zug- und Fähranbietern zusammen.
Generell sind die Öffnungszeiten in Finnland recht kundenfreundlich. Unter der Woche empfangen die meisten Geschäfte von 9 bis 20 Uhr ihre Kunden, manchmal auch noch später. Samstags gilt das Zeitfenster von 9 bis 18 Uhr und sonntags heißen größere Supermärkte sogar von 12 bis 21 Uhr ihre Kunden willkommen. Auch einige Geschäfte im direkten Innenstadtkern rund um die Esplanade öffnen am siebten Tag der Woche ihre gläsernen Türen.
Für kleinere Kioske gibt es keine gesetzlichen Vorschriften und die Besitzer legen die Zeiten nach eigenem Gutdünken fest. Gleiches gilt auch für Apotheken.
Die Banköffnungszeiten wochentags erstrecken sich von 9 bis 16.30 Uhr, am Wochenende haben die Geldhäuser grundsätzlich geschlossen.
Die finnische Post gilt grundsätzlich als sehr zuverlässig und schnell. Die Briefkästen sind einfach auszumachen, da sie sich vom Farbdesign nicht von ihren deutschen Pendants unterscheiden: Sie sind postgelb! Briefmarken kann man an den meisten Kiosken oder den Verkaufsständen für Postkarten erstehen. Postkarten und Briefe kosten in Finnland das gleiche: 0,75 € im Priority-Versand. Nach Mitteleuropa dauert die Zustellung dann zwischen zwei und fünf Tage. Sparfüchse wählen den Economy-Tarif für 0,65 € und müssen sich dafür auf eine sehr gemächliche Überbringung des Postgutes einstellen: 8–16 Tage.
P170 [C5] Hauptpost, Elielinaukio 2 (direkt neben dem Hauptbahnhof), Tel. 0200 71000, geöffnet: Mo.–Fr. 7–21, Sa., So. 10–18 Uhr
Im Gegensatz zu vielen anderen Metropolen ist Radfahren in Helsinki ohne Einschränkungen zu empfehlen. Der Autoverkehr ist nur moderat und die finnischen Autofahrer steuern ihre Fahrzeuge sehr diszipliniert und rücksichtsvoll. Das flache Profil der Stadt ermöglicht eine entspannte Radtour ohne gemeine Anstiege. Im Stadtgebiet existieren über 750 km Radwege, die oft durch Grünanlagen oder direkt am Wasser entlang führen.
Als sehr hilfreich bei der Planung einer Radtour hat sich der spezielle Stadtplan für Radfahrer erwiesen, der kostenlos bei der Touristeninformation (s. S. 102) erhältlich ist. Wer sich schon vor Ankunft in Helsinki kundig machen will, dem seien folgende Internetressourcen ans Herz gelegt:
µ http://ptp.hel.fi/ulkoilukartta: (ein Routenplaner für Radfahrer in Helsinki)
µ www.kaupunkipolut.fi: Hier kann man vier Routen als PDF-Dateien herunterladen und anschließend ausdrucken.
o171 [B6] Greenbike, Bulevardi 32, Tel. 050 5501020, für Reservierungen: Tel. 050 4040400, www.greenbike.fi, geöffnet: 1.5.–30.8. tägl. 10–18 Uhr, sonst Mi. 10–17 und Sa. 10–14 Uhr. Je nach Radtyp liegen die Preise pro Tag zwischen 15 und 25 €.
o172 [A1] Ecobike, Savilankatu 1b, Tel. 0400 844358, http://ecobike.fi, geöffnet: im Winter nur Di. 13–18 Uhr, Sommerzeiten variieren. Nicht ganz so zentral gelegen, aber neben Radverleih besteht auch die Kaufmöglichkeit gebrauchter Räder, was bei längeren Aufenthalten interessant werden kann.
Ganz Skandinavien ist ausgesprochen liberal und tolerant. Da macht Finnland keine Ausnahme. Seit 2009 existiert in der Hauptstadt sogar ein Zusammenschluss besonders queer-freundlicher Gastrobetriebe, Geschäfte und Hotels. Das „Gay Friendly Helsinki Network“ hat sich einem offensiven Anti-Diskriminierungs-Katalog verschrieben und will damit die Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben erreichen.
µ Infos zum Netzwerk unter www.visithelsinki.fi ? „For you“ ? „Gay visitors“
Das größte Homo-Event des Landes steigt alljährlich in der letzten Juniwoche und zieht über 10.000 Teilnehmer an: das Helsinki Pride Festival (s. S. 13).
Nach Einbruch der Dunkelheit, was sich im nordeuropäischen Sommer durchaus ziehen kann, treffen sich Interessenten schneller, unverbindlicher Kontakte im Parkareal rund um das Olympiastadion å.
:173 [C6] DTM (Don’t Tell Mama), Iso Roobertinkatu 28, Tel. 010 8416969, www.dtm.fi, geöffnet: Mo.–Sa. 10–4, So. 13–4 Uhr (Disco nur Mi.–Sa.). Skandinaviens größter Schwulen- und Lesbenklub hat täglich geöffnet – tagsüber bereits als Café, abends als Disko – und bietet am Wochenende Amüsement auf zwei Etagen. Samstags im Obergeschoss „Frauenklub“, für Männer gilt dann: Zutritt verboten!
:174 [E1] Fairytale, Helsinginkatu 7, Tel. 09 8703226, www.fairytale.fi, geöffnet: Mo.–Fr. 16–2, Sa., So. 14–2 Uhr. Die Regenbogenfahne am Eingang weist den Weg in die kleine Bar. An der Tür klingeln, erst dann wird Einlass gewährt.
:175 [C5] Hercules, Lönnrotinkatu 4, Tel. 09 6121776, www.herculesgayclub.com, geöffnet: tägl. 21–4 Uhr. Einer der bekanntesten Homo-Klubs der Stadt, in welchem man(n) schnell Kontakte schließen kann. Etwas reiferes Publikum ab 30.
:176 [C6] Hugo’s Room, Iso Roobertinkatu 3, www.hugosroom.fi, Tel. 09 6980180, geöffnet: Mo.–Sa. 12–2, So. 14–2 Uhr. Tagsüber ein sehr trendig eingerichtetes Café, verwandelt sich Hugo’s in den Abendstunden zu einer ausgesprochen „männerlastigen“ Bar mit internationalem Publikum.
µ Jenny Woo (s. S. 37)
µ Lost & Found (s. S. 37)
o177 [di] Sauna Vogue, Sturenkatu 27a, Tel. 09 7282008, www.saunavoque.net, geöffnet: Mo.–Di. 15–22, Mi.–So. 15–23 Uhr, Eintritt: 18 €. In der einzigen Schwulensauna Finnlands – so die Eigenwerbung – geht es ausgesprochen heiß zu (mit Dark Room).
Finnland ist insgesamt betrachtet ein sehr sicheres Reiseland. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Verbrechens zu werden, ist minimal, wenn man sich an gewisse, in allen Großstädten gültige Grundregeln hält. Das Gros aller in Finnland begangenen Straftaten fällt unter die Rubriken „Schwere Verkehrsdelikte“ (zumeist unter massivem Alkoholeinfluss) und „Eigentumsdelikte“. Letztere sind auch die Hauptgefahr für Touristen. Plätze und Orte, an denen sich viele Menschen tummeln, sind automatisch ein bevorzugtes Jagdrevier für Taschendiebe. Dort sollte man besondere Vorsicht walten lassen, aber auch sonst immer aufmerksam auf seine persönlichen Habseligkeiten achten. Nächtens ist es zudem keine gute Idee, allein durch abgelegene Vorstädte zu schlendern.
Da insbesondere an den Wochenenden in Helsinki sehr viel Alkohol getrunken wird – der Terminus „saufen“ wäre hier durchaus angemessen – trifft man in den Abendstunden auch häufiger auf entsprechend alkoholisierte Großstädter. Zumeist sind sie friedlich, aber einer Kneipendiskussion über welches Thema auch immer sollte man aus dem Weg gehen, da sie inhaltlich zu nichts führt und man sein Gegenüber nicht so gut einschätzen kann. Handgreiflichkeiten sind im finnischen Nachtleben nichts Ungewöhnliches.
Als disziplinierter mitteleuropäischer Fußgänger sollte man eine besondere Aufmerksamkeit bei der Überquerung von Straßen walten lassen. Ein Zebrastreifen in Helsinki besitzt für die Landsleute der Formel-1-Weltmeister Häkkinen und Räikkönen eher einen empfehlenden als einen bindenden Charakter. Also sollte man lieber einmal zusätzlich nach rechts und links schauen, bevor man eine Straße überquert.
Helsinki bietet eine Vielzahl an Ertüchtigungs- und Erholungsmöglichkeiten. Neben vielen kommerziellen Angeboten wie Fitnessstudios, Squash-, Badminton- oder Tennishallen gibt es auch natürliche Oasen wie Parks oder ruhige Küstenabschnitte zur Erholung. Zum Baden bieten sich an der Küste im Süden und in der Helsinkier Peripherie unzählige Möglichkeiten an. Besonders im Schärengarten – als ausgesprochen innenstadtnah sind Pihlajasaari ð, Liuskasaari und Uunisaari [dm] sowie Suomenlinna ñ zu empfehlen – reiht sich Badestelle an Badestelle.
Typisch finnische Aktivitäten, von Sauna bis Eisschwimmen, sind definitiv mehr als einen Versuch wert:
`178 Arctic Sport Center/Ylläs Halli, Savikiekontie 4, Buslinie 94b ab Metrohaltestelle „Kontula“ (Fahrzeit ab Zentrum ca. 45 Min.), Tel. 09 2245103, www.yllas-halli.fi, geöffnet: tägl. 10–19 Uhr, Eintritt: 18 €, Kinder (4–14 Jahre) 15 €. Wintersport das ganze Jahr über bietet die 2009 eröffnete Ylläs Halli an. Ob Langlauf, Biathlon, Schlittenfahren, Ski Alpin oder Eisklettern – die große „Lappland-Halle“, die sich ca. 13 km nordöstlich des Stadtzentrums befindet, ermöglicht alle Wintersportaktivitäten. Selbstverständlich kann man hier auch die notwendige Sportausrüstung für die jeweilige Aktivität ausleihen.
o179 [D1] Arlan Sauna, Kaarlenkatu 15, Tel. 09 719218, www.arlansauna.net, geöffnet: Mi.–So. 14–20 Uhr, Eintritt: 10 €. Im Viertel Kallio liegt diese traditionelle Sauna. Das bunte Interieur lässt vergessen, dass die Sauna ein wenig in die Jahre gekommen, aber deshalb sehr urig ist. Wie immer gilt auch hier: Männer und Frauen saunieren getrennt.
`180 [C5] Icepark Helsinki, Bahnhofsvorplatz, http://icepark.fi, geöffnet: Mo.–Fr. 12–21, Sa. 10–22, So. 10–18 Uhr, Eintritt: 5 € plus 5 € Schlittschuh-Leihgebühr, Kinder 3 € plus 3,50 € Verleihgebühr (unter 18 Jahre). Wenn es die Witterungsbedingungen zwischen November und März zulassen, verwandelt sich der Platz vor dem Hauptbahnhof in eine große Eisfläche. Jung und alt haben dann einen Riesenspaß dabei, sich mehr oder weniger geschmeidig auf den dünnen Kufen zu bewegen. Zum Aufwärmen danach oder für Zuschauer werden Heißgetränke gereicht.
`181 [eh] Kart’in Club Helsinki, Koskelantie 39, Buslinien 75, 77, 740 und 742 bis Haltestelle „Valtimontie“ (Fahrzeit knapp 30 Min.), Tel. 09 576500, www.kic.fi, geöffnet: Mo.–Fr. 14–21, Sa., So. 10–20 Uhr, Eintritt: 20 €. Wenn nicht hier, wo dann?! Im Land der Formel-1-Piloten und Rallyefahrer bietet diese Gokart-Bahn ein erstklassiges Trainingsterrain für Nachwuchskräfte und die Möglichkeit, seine Fähigkeiten am Lenker mit den Einheimischen zu messen.
o182 [E1] Kotiharjun Sauna, Harjutorinkatu 1, www.kotiharjunsauna.fi, Tel. 09 7531535, geöffnet: Di.–Fr. 14–20, Sa. 13–19 Uhr (die Schließzeit ist der letzte Einlass, die Lichter gehen erst zwei Stunden später aus, also um 22 bzw. 21Uhr), Eintritt: Erwachsene 10 €, frische Birkenzweige 5 €! Die älteste Sauna der Stadt lässt ihre Besucher seit 1928 schwitzen. Als einzige Sauna Helsinkis wird die Kotiharju noch durch einen riesigen Steinofen beheizt, der regelmäßig mit Holzscheiten gefüttert werden muss. Das finnischste aller finnischen Erlebnisse wird gerne vor der Sauna, direkt neben der Straße, mit einem kühlen Bier abgerundet.
`183 [C5] Schwimmbad Yrjönkatu (Yrjönkadun uimahalli), Yrjönkatu 21b, Tel. 09 31087401, 09 31087800 (Saunabuchung 9–14 Uhr), geöffnet: für Damen Mo., Mi., Fr., So., für Herren Di., Do., Sa., tägl. bis 21 Uhr, Eintritt: 12 €. Dieses Schwimmbad ist eines der schönsten Europas! Die klassizistische Halle aus den 1920er-Jahren ist unverändert geblieben und hat allen Moden und Stilen getrotzt. Sie ist so beeindruckend, dass erstmalige Besucher vor lauter Staunen manchmal ganz den Grund ihres Kommens vergessen. Wie schon aus den Öffnungszeiten ersichtlich, schwimmen und saunieren die Geschlechter hier getrennt. Für Nudisten ist von Interesse, dass 2001 eine kleine Revolution die Grundmauern des populären Bades erschütterte: Badekleidung wurde erlaubt. Trotzdem sind die Nackten auch heute noch deutlich in der Überzahl. Und für Veteranen, die den Finnischen Frontorden vorweisen können, ist der Eintritt kostenlos.
µ Eisschwimmen: Diese Sportart ist nur etwas für die wirklich Harten! Wenn sich die Gewässer der Hauptstadt in den kalten Wintermonaten unter einer dicken Eisschicht verstecken, kommen heldenhafte Finnen mit Hammer und Meißel um die Ecke, um ein großes Loch ins Eis zu hauen. Dann ist es Zeit, nur mit Badehose oder Badeanzug ins wortwörtlich eiskalte Wasser zu steigen. Infos über mögliche Schwimmstellen erhält man in der Touristeninformation (s. S. 102). Ein feste Adresse für Eisbären ist der Rastila Campingplatz:
z184 Rastila Camping, Karavaanikatu 4, Tel. 09 31078517, www.rastilacamping.fi
Hinsichtlich Fremdsprachen sind die Helsinkier eine Klasse für sich. Neben dem intensiven Fremdsprachenunterricht schon in frühester Kindheit und den nicht synchronisierten Filmen kommt auch noch das kosmopolitische Element der Hauptstadt hinzu. Helsinki pflegt weit verzweigte, internationale Verbindungen und durch den Hafen kamen und kommen alljährlich viele nicht Finnisch sprechende Personen in die Ostseemetropole. Und mit denen muss man sich ja schließlich auch unterhalten bzw. mit ihnen Geschäfte machen können.
Als zweite offizielle Sprache wird in der finnischen Hauptstadt Schwedisch gesprochen. Obwohl alle Finnen in der Schule diese zweite Landessprache lernen müssen, sieht es in der Praxis jedoch oft anders aus und Englisch ist dann die bevorzugte Wahl. Mit Englisch kommt man in 90 % der Fälle weiter, aber häufig klappt es auch mit Deutsch, da dies zumeist die zweite (oder dritte) Fremdsprache ist. Wer nun noch einige Worte oder sogar Sätze auf Finnisch beisteuern kann, der wird mit größtem Wohlwollen betrachtet und sicherlich ob seiner „brillanten“ Sprachkenntnisse von den Muttersprachlern hoch gelobt werden. Erste Gehversuche, um die Komplimente der Einheimischen zu provozieren, kann man mithilfe der „Kleinen Sprachhilfe“ im Anhang (s. S. 128) tätigen.
Wirklich hilfreich, um das kommunikative Eis zu brechen, ist hierbei der Sprechführer „Finnisch – Wort für Wort“, der in der Kauderwelsch-Reihe des Reise Know-How Verlags erschienen ist.
Da Helsinki eine Stadt mit viel Wasser ist, empfiehlt sich eine Stadtrundfahrt auf dem nassen Element. Die Reederei „Sunlines – Helsinki by Sea“ veranstaltet in den Sommermonaten von Mai bis September eine ausgiebige Bootsrundfahrt durch den Hafen und den umliegenden Inselgarten. Im Mai und im September gibt es drei tägliche Abfahrten, im Hochsommer sogar neun. Startpunkt der 90-minütigen Mini-Kreuzfahrt ist der Marktplatz Ï am Südhafen.
o185 [E5] Sunlines, Tel. 020 7418210, 020 7418213 (Fahrkartenbüro am Marktplatz), www.sunlines.fi, Preis: 20 €, Kinder 7–16 Jahre 10 €
Die Bootsrundfahrt der Firma „Royal Line“ hat einen etwas anderen Routenverlauf, bei dem die Festungsinsel Suomenlinna ñ mehr im Fokus steht. Ebenfalls von Mai bis September kreuzen deren Ausflugsdampfer durch die nahe Helsinkier Inselwelt. Drei bzw. acht tägliche Abfahrten zum Preis von 20 € (Kinder 7–16: 10 €) werden angeboten. Täglich (bis auf Sonntag) um 18 Uhr legt außerdem ein Boot zur umfangreicheren Schärengartenrundfahrt ab, die in gut zwei Stunden die lieblichen Ostseeinseln erkundet.
o186 [E5] Royal Line, Tel. 0207 118333, www.royalline.fi.
Stadtrundfahrten mit dem Bus kann man über die Touristeninformation buchen, sie sind im Umfang der „Helsinki Card“ enthalten (s. S. 11).
Alternativ kann man die Stadt auch mit Hop-on-hop-off-Bussen und dem im Preis eingeschlossenen Audioguides kennenlernen. Dabei muss man sich für die gelbe (im Süden der Stadt) oder die grüne Route (im Norden der Stadt) entscheiden. Beiden Touren ist eines gemeinsam: Bei schönem Wetter fahren die Busse „oben ohne“, sodass man ohne ärgerliche Fensterreflexionen fotografieren kann. Das 24 Stunden gültige Ticket kostet 25 € und ist im Bus erhältlich. Startpunkt beider Routen, die nur in der Hauptsaison von Mai bis September angeboten werden, ist der Senatsplatz É. Infos unter:
Finnland ist Nokia-Land! Weltweit dürfte es wohl kein Flächenland geben, in dem sich die Telekommunikationsinfrastruktur auf einem so hohen Niveau befindet. Neben den obligatorischen Breitbandinternetverbindungen findet man mit seinem Handy oft auch in den völlig abgelegenen Winkeln des Landes ein Netz – in Helsinki sowieso!
Die mobile Telefonie hat jedoch auch dazu geführt, dass Telefonzellen in Helsinki rar gesät sind. Gehört man zu den glücklichen Entdeckern einer solchen, kann man mit einer entsprechenden Telefonkarte, die man bei Postämtern, Hotels oder Kiosken erstehen kann, sofort lostelefonieren. Münztelefone findet man nur noch sehr selten.
Bei nationalen Gesprächen innerhalb Finnlands, egal ob zu Handys oder Festnetzanschlüssen, wählt man die jeweilige Ortsvorwahl mit der „0“. Bei einem Anruf ins Festnetz von Helsinki wählt man z. B. die „09“ vor der eigentlichen Nummer (in Ausnahmefällen gibt es auch die „010“ oder die „020“ als Helsinkier Ortsvorwahl), befindet man sich jedoch im Stadtgebiet und ruft von Festnetz- zu Festnetzanschluss an, kann die Vorwahl entfallen.
Ländervorwahlen:
µ Finnland: 00358 (dann die Ortsvorwahl ohne Null, also 00358 9 XXXXX)
µ Deutschland: 0049
µ Österreich: 0043
µ Schweiz: 0041
Die Telefonauskunft in Helsinki erreicht man unter der Nummer 118 oder 020202.
Absolut praktisch, wenn auch nicht unbedingt preisgünstig, ist der Gebrauch von Mobiltelefonen in Finnland. Das Netz der Sendemasten ist sehr eng geknüpft und Funklöcher sind trotz der Größe des Landes relativ selten. Die Preise für ein Telefonat nach Deutschland schwanken sehr, hängen sie doch von diversen Faktoren wie dem deutschen Anbieter und dem finnischen Roamingpartner ab. Seit dem letzten Eingriff der Brüsseler Wettbewerbshüter im Juli 2010 sind die Preisobergrenzen für Handytelefonate im EU-Ausland jedoch festgeschrieben: Abgehende Gespräche kosten maximal 39 Cent pro Minute und angenommene Telefonate maximal 15 Cent (jeweils zzgl. Mehrwertsteuer). Am besten informiert man sich bereits in der Heimat über die genauen Konditionen und Preise, damit nach der Rückkehr die böse Überraschung in Form der Handyrechnung ausbleibt. Auf den Internetseiten der deutschen Anbieter findet man die Preise unter den Rubriken „Roaming“ oder „Telefonieren im Ausland“.
Bei längeren Aufenthalten in Finnland kann es sich durchaus lohnen, sein Handy mit einer finnischen Prepaid-SIM-Karte auszustatten – vorausgesetzt, das eigene Handy ist SIM-Lock-frei, d. h., es akzeptiert andere SIM-Karten. Telefonate innerhalb Finnlands werden auf diese Weise um ein Vielfaches billiger und von daheim kann man dann auf seiner neuen finnischen Nummer angerufen werden, ohne dabei auch nur einen Cent Roaminggebühr bezahlen zu müssen. Der Mobilfunkprovider „Saunalahti“ bietet diese SIM-Karten an. Man erhält sie in den Geschäften der Kette „R-Kioski“, die landesweit über 700 Kioske betreibt. Dort kann man die Karte auch unter Nennung der Mobilnummer aufladen lassen. Die Minutenpreise für Gespräche innerhalb Finnlands fallen dann auf 6,6 Cent/Min.
µ Infos: http://saunalahti.fi/eng
Nicht wenige Besucher Finnlands haben auf dem Flughafen von Helsinki schon ihren Anschlussflug verpasst, da ihnen ein gravierender Fehler unterlief: Aus Mitteleuropa kommend war es ihnen nicht bewusst, dass finnische Uhren anders gehen. In Suomi gilt nämlich die Eastern European Time (EET). Das bedeutet in der Praxis, dass es in Finnland immer eine Stunde später ist als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. 13 Uhr in Frankfurt bedeuten somit 14 Uhr in Helsinki. Zum Glück nutzen die Finnen von Ende März bis Ende Oktober auch die uns übliche Sommerzeit und somit bleibt es das ganze Jahr über bei der Zeitdifferenz von einer Stunde.
Übernachtungen in Helsinki sind zumeist kein preiswertes Vergnügen. Insbesondere in der Innenstadt liegen die Hoteltarife deutlich über dem aus Mitteleuropa bekannten Preisniveau.
Einige Besonderheiten im finnischen Hotelgewerbe sollte man beachten, um eine optimale Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Preisrelevante Faktoren sind bekanntlich Reisezeit und Wochentag, in Finnland wird das ansonsten wohlvertraute Schema jedoch teilweise auf den Kopf gestellt: So gibt es im Hochsommer oft Rabattaktionen – beispielsweise drei Nächte zum Preis von zweien –, um Gäste in die Herbergen zu locken, da sich in dieser Zeit viele Finnen im Auslandsurlaub befinden und auch die Geschäftsreisenden in den Sommermonaten ausbleiben. (Ausnahmen bilden hierbei die attraktiven Küstenorte und reinen Sommer-Touristenziele, in denen von Juni bis August die Preise massiv anziehen.).
Zudem sind die Tarife in den Nächten auf Samstag und Sonntag oftmals deutlich reduziert, sodass man im Vergleich zu den Preisen unter der Woche schnell mal 30 bis 40 Prozent sparen kann. Fragen nach besonderen Paket- oder Aktionsangeboten kosten nichts und bei Erfolg entlastet man die Reisekasse schnell um einige Euros – oder man nächtigt dann zum gleichen Preis in einer höheren Kategorie. Auf den Websites der Hotels werden diese Schnäppchen in der Regel offen angepriesen.
Für Besucher, die mit eigenem Pkw anreisen, bieten die meisten Hotels eine kostenpflichtige Parkmöglichkeit in der Nähe der Herberge an. Diese muss dann auf Tages- bzw. Wochenbasis bezahlt werden. Ab drei oder vier Nächten ist oft der Wochentarif günstiger als die Einzelabrechnung, auch hier kann man durch Nachfragen Geld sparen.
Wer sich einen Überblick verschaffen will, dem sei eine Visite des Internetauftritts des Helsinkier Fremdenverkehrsbüros zu empfehlen. Unter der Rubrik „Accomodation“ findet sich eine umfangreiche Auflistung diverser Unterkunftsbetriebe:
Ansonsten kann man natürlich auch über die internationalen Hotelbuchungs- und Reiseportale wie Expedia, Opodo oder die global agierenden Hotelketten sein Glück versuchen.
Hostels und Jugendherbergen bieten das kostengünstigste Dach über dem Kopf. Durch Mitgliedschaft im Finnischen Jugendherbergs- und Hostelverband kann man pro Nacht und Person 2,50 € sparen. Die 12 Monate gültige Karte kostet jedoch 17 €, sodass man schon länger in Finnland verweilen muss, damit es sich auch lohnt. Die Wahl eines Mehrbettschlafplatzes entlastet die Reisekasse ebenfalls und wenn man all diese Tipps beherzigt, kann man für geringe 25 bis 30 € pro Nacht sein Haupt betten.
µ Infos: www.hostellit.fi
Für Freunde der Übernachtung in Zelt, Wohnwagen oder Holzhütte bietet die finnische Hauptstadt leider nur wenig Optionen. Die einzige Campingmöglichkeit in Helsinki, der Campingplatz Rastila (s. S. 115), liegt jedoch eher dezentral und man ist somit immer auf ein Verkehrsmittel angewiesen. Die Metro (Linie nach Vuosaari, Haltestelle „Rastila“) benötigt ca. 20 Minuten von der Innenstadt bis zum Campingplatz.
h187 [D4] Hotel Arthur €€, Vuorikatu 19, Tel. 09 173441, www.hotelarthur.fi. Verkehrs- und preisgünstiges Hotel mitten im Herzen der Stadt. Einfach und schnörkellos eingerichtete Zimmer, die man für unter 100 € pro Nacht mieten kann. Auch 3-, 4- und 5-Bett-Zimmer sind im Angebot.
h188 [D6] Hotel Fabian €€€€, Fabianinkatu 7, www.hotelfabian.fi, Tel. 09 61282000. Das im Jahr 2010 eröffnete Hotel Fabian ist ein wunderschönes Boutique-Hotel, bei dem einfach jedes Detail stimmt. Tolle Zimmer und angenehme Gemeinschaftsräumlichkeiten, die in dieser Preisklasse ihresgleichen suchen.
h189 [D6] Hotel Haven €€€€, Unioninkatu 17, Tel. 09 681930, www.hotelhaven.fi. Das Haven gehört zur Gruppe der „Small Luxury Hotels of the World“ – und das absolut zu Recht. Die gediegenen Zimmer mit Band-&-Olufsen-Unterhaltungselektronik und teilweise mit Blick auf den Hafen haben jedoch auch ihren Preis. Dafür gibt es aber auch keine zentralere Lage in Helsinki. Manchmal Spezialangebote.
h190 [B6] Hotel Linna €€€, Lönnrotinkatu 29, www.palacekamp.fi, Tel. 010 3444100. Im Hotelkonzern Palace Kämp nimmt das Hotel Linna eine besondere Stellung ein: Der Baustil und die Granitfassade erinnern an eine alte Ritterburg – wenn hinter der Rezeptionstheke König Artus auftauchen würde, wäre man nicht wirklich verwundert. Mit Internet und Frühstück bietet das Linna ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
h191 [C5] Hotelli Finn €€, Kalevankatu 3b, Tel. 09 6844360, www.hotellifinn.fi. Dieses kleine Hotel mit insgesamt 27 Zimmern liegt zentral und ist relativ preisgünstig. Wer zusätzlich sparen möchte, kann auch die Option mit Gemeinschaftsbad wählen. Kostenloses WLAN, Frühstück muss aber extra bezahlt werden.
h192 [B6] Omena Hotel (1) €€, Eerikinkatu 24
h193 [C6] Omena Hotel (2) €€, Lönnrotinkatu 13
h194 [C5] Omena Hotel (3) €€, Yrjönkatu 30, www.omenahotels.com. Die Hotels im Zeichen des Apfels (omena = Apfel) sind nicht zu verwechseln mit den Elektronikprodukten unter dem Apfel-Logo. Das trifft zum Glück auch auf die Preise zu. Die finnische Omena-Kette verfügt ausschließlich über ein Online-Buchungssystem, eine Rezeption sucht man vergebens. Mit elektronisch versandtem PIN-Code – als E-Mail oder SMS aufs Handy – checkt man selbstständig ein und bekommt einheitlich standardisierte, aber funktionelle Zimmer.
h195 [B6] Sokos Hotel Aleksanteri €€€, Albertinkatu 34, Tel. 020 1234643, Fax 020 1234644, www.sokoshotels.fi. Zentral gelegenes Hotel der Sokos-Kette; klassisch eingerichtete Zimmer mit Holzparkett und historischem Touch, der gerne durch einen modernen Flachbildfernseher kontrastiert wird. Schnelle Internetanbindung in allen Zimmern. Im gleichen Haus liegt auch das vorzügliche französische Restaurant ?Fransmanni’.
h196 [C5] Sokos Hotel Torni €€€€, Yrjonkatu 26, www.sokoshotels.fi, Tel. 020 1234604. Tolle Lage und tolles Ambiente: Die schicken Zimmer (alle mit kostenlosem WLAN) sind stilvoll eingerichtet. Aus vielen Zimmern bietet sich ein großartiger Blick über die Stadt, da das Gebäude mit 70 m eines der höchsten Helsinkis ist. In der Turmspitze befindet sich die Ateljee-Bar (s. S. 35).
j197 [F6] Eurohostel €, Linnankatu 8, Tel. 09 6220470, www.eurohostel.fi. Wenig spektakulärer Bau, wenig spektakuläre Zimmer, aber mit Doppelzimmern für unter 50 € preislich in Helsinki kaum zu unterbieten. Wichtig: Die 24 Stunden geöffnete Rezeption ermöglicht auch längere nächtliche Exkursionen.
j198 [A5] Hostel Academica €€, Hietaniemenkatu 14, Tel. 09 13114334, www.hostelacademica.fi, nur vom 1. Juni bis 1. September geöffnet. Etwas teurer als vergleichbare Unterkünfte im Stadtgebiet, dafür aber auch mit einem Mehr an Ausstattung und Service wie eigenes Bad, teilweise Internet im Zimmer und morgendliches Schwimmen im Pool.
j199 [C6] Hostel Erottajanpuisto €€, Uudenmaankatu 9, Tel. 09 642169, www.erottajanpuisto.com. Das in einem alten Backsteinbau gelegene Hostel besticht mit einer superzentralen Lage und hohen Räumen. Nette Gemeinschaftsküche mit Kachelofen und kostenlosem WLAN.
j200 [fm] Hostel Suomenlinna €€, Festungsinsel Suomenlinna, Tel. 09 6847471, www.snk.fi/suomenlinna. Wer es eher ruhig, beschaulich und naturnah mag, der ist hier hervorragend ausgehoben. Die traumhafte Lage auf der festungsinsel Suomenlinna ist jedoch auch mit einer großen Einschränkung verbunden: Man ist immer auf die Fähre angewiesen, die zwischen der Innenstadt und der Insel pendelt und deren abendliches bzw. nächtliches Intervall 60 Minuten beträgt.
j201 [B1] Stadion Hostel €, Pohjoinen Stadiontie 4, Tel. 09 4778480, www.stadionhostel.fi. „Ich habe im Olympiastadion geschlafen“ kann man zu Hause stolz berichten, wenn man sich für dieses Hostel entscheidet. Trotz 24-Stunden-Service sollte man sich rückversichern, dass auch wirklich jemand rund um die Uhr präsent ist – heimlich in die Tür gelegte Steine, die selbige offen halten sollen, werden nämlich gerne weggeräumt!
Eine ausgezeichnete Alternative zu Hotels und Hostels stellen temporär zu mietende Apartments dar. Bei einem etwas längeren Aufenthalt, ab 4 bis 5 Tagen, ist es oftmals preisgünstiger, sich eine eigene Wohnung zu mieten. Dort kann man sich selbst versorgen und ist nicht im gleichen Maße auf (teure) Lokale und Restaurants angewiesen. Weitere Pluspuntke: ein mehr an Privatsphäre und Ruhe.
µ Interessant ist diesbezüglich die Internetplattform www.only-apartments.com.
Empfehlenswerte Angebote:
o202 [F5] Katajanokka Studio Apartment, Satamakatu 5b, Tel. 050 4394546, www.kolumbus.fi/ulla-maija.alanen//satamakatu.swf, Preis: 550 € pro Woche, Absprache mit der Vermieterin bei kürzerer Mietdauer nötig. Eine absolute Perle bietet die Vermieterin Ulla-Maija hier an: in einem traumhaften Jugendstilgebäude gelegen, hat man von der Wohnung im 5. Stock (zwei Schlafplätze) eine erstklassige Aussicht auf die Uspenski-Kathedrale.
o203 [E1] Hotel Room, Helsinginkatu 12, Tel. 040 8336696 (Lina), 0400981956 (Timo), www.hotelroom.fi. Je länger man die Wohnung mietet, umso billiger wird der Preis pro Nacht (Startpreis für eine Nacht: 120 €) – einfach anfragen! Der Hotel Room ist eine 30-m²-Wohnung, die im absoluten Retro-Stil – andere würden es kitschig nennen– eingerichtet ist und im Kneipen-Viertel Kallio liegt. Ausgesprochen amüsanter Internetauftritt, der die Wohnung mit dem Slogan „A room with a nice view ... to the liquor store“ anpreist. Mal was anderes.
Obwohl Finnland nur zwei Flugstunden von Mitteleuropa entfernt ist, unterscheiden sich die Verhaltensweisen in einigen Bereichen doch signifikant. Folgende Daumenregeln können dem fremden Besucher das Leben in Helsinki leichter machen.
µ Wird man von Finnen nach Hause eingeladen, sollte man auf jeden Fall direkt an der Türschwelle die Schuhe ausziehen. Es gilt als ausgesprochen unhöflich, mit dreckigen Straßenschuhen die Wohnung zu betreten.
µ Bei einer Einladung im privaten Rahmen sollte man immer so lange bleiben, bis der Gastgeber zum Abschluss einen Kaffee offeriert, der (manchmal) das offizielle Ende einer Zusammenkunft markiert.
µ Der Gastgeberin ein kleines Geschenk mitbringen.
µ Dem neuen Bekannten an der Bar ein Getränk ausgeben, aber sich anschließend nicht wundern, wenn man mit dessen Trinkgeschwindigkeit nicht mithalten kann.
µ Die Finnen mit Vornamen ansprechen, da die Ansprache mit dem Nachnamen als sehr distanziert angesehen wird. Als sehr deutsch/österreichisch gilt die Nennung eines möglichen Titels. Ein „Herr Dr. Müller“ ruft bei den Finnen ein (zumindest innerliches) Grinsen hervor.
µ Die Einheimischen aussprechen lassen. Das höhere Sprechtempo im deutschen Sprachraum führt manchmal dazu, bei etwas längeren Pausen zwischen den Sätzen, die in Finnland absolut normal sind, verbal dazwischenzupreschen.
µ Einige Worte Finnisch lernen und sie im passenden Kontext anwenden. Die Muttersprachler in Helsinki wissen das sehr zu schätzen und ein charmantes kiitos (Danke) im Supermarkt kann Wunder wirken.
µ Finnische Größen aus Politik, Sport und Gesellschaft kritisieren. Die Finnen sind sehr stolz auf ihr Land und nehmen Kritik, z. B. an der Staatspräsidentin, schnell persönlich. Noch schlimmer: Nie behaupten, dass der große Rivale Schweden besser wäre, selbst wenn die finnische Eishockey-Nationalmannschaft gegen das schwedische Team gerade 8 : 0 verloren hat.
µ Unverbindliche Zusagen oder Versprechungen machen. Die Finnen stufen ein „Lass uns doch am Freitag baden gehen“ als verbindliche Absprache ein und stehen dann schnell in Badehose vor der Tür.
µ Eine eher belanglose Konversation führen, die über Small Talk nicht hinausgeht. Finnen beteiligen sich an Gesprächen immer mit Ehrlichkeit und Herzblut. Ein lockeres „Wie geht’s?“ könnte schnell in einen Diskurs über emotionale Abgründe führen.
µ Im öffentlichen Raum überlaut sprechen, singen oder schreien. In Helsinki geht es ruhig und bedächtig zu und nur Ausländer sind laut. Ausnahme: der Freitag- und Samstagabend.
µ Stolz von persönlichen Erfolgen berichten, selbst wenn es zutrifft. Solch ein Verhalten gilt in Finnland schnell als arrogant und großspurig.
µ Sich in öffentlichen Institutionen wie Bank, Fahrkartenschalter oder Apotheke vordrängeln. Hier gilt es, erst eine Wartenummer am Automaten zu ziehen und geduldig darauf warten, dass die gezogene Nummer aufgerufen wird.
Im Bereich des Stadtzentrums – also bis etwa gut drei Kilometer rund um den Senatsplatz É – ist die Straßenbahn die erste Wahl für Einheimische und Besucher. Bei größeren Distanzen oder Ausflügen in die Peripherie sind Busse oder die Metro zu empfehlen. Und für eine Stadt am Meer wie Helsinki darf eines natürlich nicht fehlen: die kleinen Fähren, die das Festland mit den vorgelagerten Inseln verbinden.
Durch die gute Vernetzung des öffentlichen Nahverkehrs in der Region Helsinki haben die Fahrkarten auch über die Stadtgrenzen hinweg ihre Gültigkeit und man kann problemlos auch nach Espoo oder Vantaa reisen. Der Fahrpreis ist natürlich abhängig davon, ob man nur innerhalb einer Tarifzone reist oder ob man mehrere durchfährt. Auch der Kaufort spielt dabei eine Rolle: Am Fahrkartenautomaten sind die Fahrscheine grundsätzlich preisgünstiger als beim Fahrer oder Schaffner!
Innerhalb Helsinkis – was vermutlich für normale Besucher in 95 % der Fälle zutrifft – sind die Tickets 60 Minuten lang gültig und man darf in diesem Zeitraum auch das Verkehrsmittel wechseln. Die Preise gestalten sich folgendermaßen (für Kinder zwischen 7 und 16 Jahren jeweils die Hälfte):
µ Einzelfahrkarte: 2,50 €, am Automaten: 2 €
µ Tram-Einzelfahrkarte am Automaten: 1,80 €
µ Bußgeld für Schwarzfahren: 80 € (plus den Preis der regulären Fahrkarte)
µ Für Vielfahrer bieten sich Tageskarten an, die man für 1 bis 7 Tage lösen kann. Gestaffelt kosten diese Zeitfahrkarten je nach Nutzungslänge zwischen 7 und 28 €.
µ Für Besucher der Festungsinsel Suomenlinna ñ ist ein Extra-Fahrschein erhältlich. Für 4 € (erm. 2 €) erhält man ein 12 Stunden gültiges Ticket, das einem die Hin- und Rückfahrt mit den Pendelfähren ermöglicht. Andere Verkehrsmittel darf man damit jedoch nicht benutzen.
Regulären Fahrkarten und (Mehr-)Tageskarten erhält man an allen Automaten, Verkaufstellen wie den R-Kiosken oder dem Kaufhaus Stockmann Ö und den Service-Punkten des Nahverkehrverbandes HSL:
µ HSL-Schalter im Hauptbahnhof ×, Tel. 09 47664000, Mo.–Do. 7.30–19, Fr. 7.30–17, Sa. 10–15 Uhr
Online kann man sich ausgezeichnet auf der Website des Verkehrsverbandes auf Englisch informieren: www.hsl.fi.
Busse nach Espoo und Überlandbusse in weiter entfernte Regionen des Landes fahren im „Keller“ des Einkaufszentrums Kamppi (s. S. 21) ab. Im Untergeschoss befinden sich zwei riesige, moderne Busbahnhöfe: der Espoon terminaali für alle Verbindungen nach Espoo und der Helsingin linja-autoasema für alle sonstigen Fernverbindungen. Mehr als 1700 Busse fahren täglich vom Kampin keskus ab.
Die bequemste Art der innerstädtischen Fortbewegung ist sicherlich das Taxi. Die Preise sind jedoch ca. 25 bis 30 % höher als in Deutschland. Wichtig: Bei Fahrten zwischen Flughafen und Innenstadt (in beide Richtungen) gibt es oft Festpreise, diesbezüglich vorher den Fahrer fragen!
µ Taksi Helsinki, Tel. 01000700, für längerfristige Vorbestellungen Tel. 01000600, www.taksihelsinki.fi
Eine Stadt, die von drei Seiten vom Meer umgeben ist, lockt selbstverständlich auch mit diversen maritimen Zielen direkt vor der Haustür. Folgende Reedereien bieten insbesondere in den Sommermonaten Touren zu den direkt der Stadt vorgelagerten Inseln wie Pihlajasaari ð, die mit einem Damm verbundenen Inseln Liuskasaari und Uunisaari [dm] oder abgelegenere Eilande wie Kaunissaari, das über 20 km von der Innenstadt entfernt liegt, an:
µ Sunlines (s. S. 116), Fahrkartenbüro am Marktplatz
µ Royal Line (s. S. 116). Der Pier liegt zentral am Marktplatz.
µ JT-Line, Tel. 09 534806, www.jt-line.fi. Neben Sonderfahrten wie Piraten-Cruise oder Dinner-Cruise auch regelmäßiger Verkehr nach Suomenlinna, Pihlajasaari und Mustasaari.
µ IHA-Lines, Tel. 09 68745050, www.ihalines.fi. Die Reederei bietet diverse Touren auf dem Flagschiff M/S Doris an.
µ M/S J. L. Runeberg, Tel. 019 5243331, www.msjlruneberg.fi. Mit dem historischen Dampfer kann man Tagestouren nach Porvoo (ca. 50 km östlich von Helsinki) unternehmen.
µ Helsingin Venetaksi, Tel. 050 5566711, www.helsinginvenetaksi.fi. Dieses Unternehmen bietet private Wassertaxis oder Bootscharter an. Nicht ganz preisgünstig.
Erwähnt man Finnland als mögliches Reiseziel, so ist oftmals die Reaktion Unkundiger vorprogrammiert. Umgehend wird die arktische Kälte angeführt, die einen ja seit Jahren von einem Besuch abhält. Sicherlich wird es in Helsinki im Winter oft knackig kalt, aber dafür hat man auch (fast) eine Schneegarantie – und wo kann man sonst schon mitten in der Stadt Schlittschuhlaufen? In der Vorweihnachtszeit ist es auch überhaupt nicht dunkel, da die Innenstadt um Esplanade Î und Aleksanterinkatu [C-E5] festlich illuminiert ist. Gerade der Stadturlaub ermöglicht auch im Winter vielerlei Aktivitäten wie Shopping, Museums-, Ausstellungs- und Konzertbesuche. Natürlich sollte man dann warme Winterkleidung im Gepäck haben, die Küstenwinde können beißend kalt sein.
Die klassische Reisezeit für Finnland ist sicherlich der Sommer. In der Zeit von Mai bis September besuchen mit Abstand die meisten Touristen das Land im hohen Norden. Die Temperaturen sind angenehm und das Meer vor Helsinki lädt dann zum Baden und Schwimmen ein. Die Tage sind lang, die Sonne gibt dem Besucher die Energie für sportliche Betätigung und auch der Schärengarten zeigt sich von seiner attraktivsten Seite. Und an einem schönen Sommertag ist es abends ein Traum, auf einer Restaurantterrasse der Innenstadt zu schlemmen und zu trinken.
Im Dezember sind die Tage mit unter 6 Stunden zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang (ca. 9.30 bis 15.15 Uhr) erwartungsgemäß kurz, im Juni hingegen mit 19 Stunden Tageslicht (ca. 4 bis 23 Uhr) ausgesprochen lang.
Imposante Fähren verbinden Helsinki u. a. mit Travemünde
Vorseite: Ein historisches Leuchtturmschiff liegt dauerhaft im Südhafen Helsinkis
040hi Abb.: ht, Kimmo Brandt
041hi Abb.: ld
Schön und funktional: der Hauptbahnhof ×
Praktische Reisetipps
Diplomatische Vertretungen, Elektrizität, Geldfragen
Helsinki ist schön, aber leider relativ teuer
µ Die preiswerteste Stadtrundfahrt Helsinkis kann man für 1,80 € mit der Straßenbahn absolvieren. Die Trams der Linien 3B/3T fahren dabei an einer Vielzahl der städtischen Sehenswürdigkeiten vorbei. Und Startpunkt, zeitlichen Ablauf und mögliche Stopps bestimmt man dabei ganz individuell (s. S. 85).
µ Viele Restaurants der Stadt pflegen eine Tradition, die sowohl Einheimische wie auch Touristen sehr gerne in Anspruch nehmen. In der Mittagszeit wird ein Tagesgericht (oder auch mehrere) zu besonders günstigen Konditionen angeboten. Teilweise kosten die Speisen dann nur 50 % im Vergleich zur Abendkarte. Oft beinhaltet das Gericht sogar noch Salat und/oder Brot. Einfach nach „lounas“ Ausschau halten.
µ Im Nokia-Land ist modernste IT-Infrastruktur, von der im Rest von Europa nur Computer-Fachmagazine schwärmen, alltägliche Realität. Neben vielfältigen Apps für die neueste Generation an Smartphones, die in Finnland programmiert werden, hat man fast im gesamten Stadtzentrum Zugang zu unzähligen kostenlosen WLAN-Netzen. Neben offiziellen Routern der Kommune Helsinki, auf die man kostenfrei zugreifen kann, ermöglichen auch viele Geschäfte und gastronomische Einrichtungen ihren Gästen den Gratiseintritt in die WWW-Welt. Folgende Online-Überblickskarte hilft bei der Suche nach freiem WLAN-Zugang: www.wificafespots.com/wifi/city/FI--Helsinki.
µ Neben einigen städtischen Museen, die grundsätzlich keinen Eintritt erheben (z. B. das Stadtmuseum Helsinki Ì), haben die meisten Museen und Ausstellungshallen der Stadt besondere Zeitfenster – oftmals am ersten Mittwoch des Monats –, in denen der interessierte Besucher das Kassenhäuschen passieren darf, ohne seine Geldbörse zücken zu müssen. Entsprechende Infos erhält man auf den jeweiligen Internetseiten oder in der Touristeninformation (s. S. 102).
Helsinki preiswert
042hi Abb.: ht, Ewan Bell
EXTRATIPP
Deutsche Publikationen kostenlos lesen
Dank des historisch weit zurückreichenden deutschen Einflusses auf Finnland und dank zwölf deutschsprachiger Familien, die im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts den Grundstein für eine Büchersammlung legten, existiert mitten in der Stadt noch heute die Deutsche Bibliothek. Im Katalog der Bibliothek sind über 40.000 Titel aufgelistet und für Generationen von Germanisten in Finnland war und ist sie die erste Anlaufstelle. Für temporäre Besucher Helsinkis ist besonders der Lesesaal von Interesse, da man dort die aktuellen deutschen Zeitungen und Zeitschriften studieren kann.
l152 [D6] Deutsche Bibliothek, Pohjoinen Makasiinikatu 7, www.deutsche-bibliothek.org, Tel. 09 669363, geöffnet: Mo. 10–18, Di.–Fr. 10–16 und am letzten Samstag des Monats 10–15 Uhr
µ Matti Rönkä, Bruderland, Grafit-Verlag 2008. Der eigenwillige und ausgesprochen sachliche Privatschnüffler Viktor Kärppä gerät ungewollt zwischen die Fronten der organisierten Drogenkriminalität. Angenehm unprätentiös geschrieben, skizziert der Krimi ein Helsinki-Panorama, in dem man die Nähe zum Baltikum und zur St. Petersburger Drogenmafia in jeder Zeile spürt.
µ Ildiko Hamos und Ilari Sohlo, KulturSchock Finnland, Reise Know-How Verlag 2008. Wer Finnland und seine Bewohner verstehen möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt: komprimierte Informationen zu Kultur, Geschichte und Gesellschaft, kombiniert mit einem sympathischen Psychogramm der finnischen Mentalität.
µ Ernst-Otto Luthardt und Max Galli, Reise durch Finnland, Stürtz Verlag 2009. Ausdrucksstarke Fotos in Kombination mit kurzen informativen Texten charakterisieren diese „Reise“. Als Einstimmung oder Rückschau einer Helsinki-Reise zu empfehlen.
µ Jonathan Clements, Mannerheim: President, Soldier, Spy, Haus Publishing 2010. Ein auch für Nicht-Historiker empfehlenswertes Buch über einen Mann, der fasziniert. Clements beschreibt das abenteuerliche Leben eines der großen Staatenlenker des 20. Jahrhunderts (Exkurs zu Mannerheim s. S. 70). Leider nur auf Englisch erhältlich.
Meine Literaturtipps
Praktische Reisetipps
Internet (siehe Reiseführer S. 105), Medizinische Versorgung
043hi Abb.: ht, Kimmo Brandt
Die saisonale Eisbahn auf dem Rautatientori (Bahnhofsplatz) [C5] erfreut nicht nur Kinder
Praktische Reisetipps
Notfälle (siehe Reiseführer S. 108), Post, Radfahren
044hi Abb.: ld
Einen Fahrradparkplatz findet man immer irgendwo ...
Eine Sportart nur für die ganz Harten: Eisschwimmen
045hi Abb.: ht, Comma Image Oy
Und wer hat’s erfunden? Die Finnen waren es! Wohl nur wenige kulturelle Errungenschaften verbindet man so sehr mit Finnland wie die Sauna. Noch heute existieren in dem Land bei gut 5 Millionen Einwohnern 1,7 Millionen Saunas: Drei Finnen teilen sich also rechnerisch eine Sauna! Schon seit Jahrhunderten gehört die Sauna zur finnischen Lebenskultur. Anfangs war es ein offenes Feuer in den einfachen Hütten, das mit Steinen umgeben wurde, die auch in den kalten Nächten die Wärme speichern konnten. Mit der Zeit wurden wegen der Feuergefahr daraus eigene, freistehende Gebäude, die nur zum Zweck des Saunierens errichtet wurden.
In Finnland wird, anders als in Deutschland, traditionell nach Geschlechtern getrennt sauniert. Die Saunierer sitzen auf drei in der Höhe abgestuften Bänken, wobei es auf der oberste Bank immer am heißesten ist. In der trockenen Sauna liegen die Temperaturen zwischen 80 und 100 Grad Celsius, ein regelmäßiger Aufguss sorgt immer wieder für eine neue Temperaturspitze. Dem heißen Wasserdampf, auf Finnisch „Löyly“, wird in Kombination mit dem Schwitzvorgang eine besondere reinigende Wirkung von Körper und Seele zugesprochen. Zur äußeren Abkühlung nimmt man im Anschluss an das Saunieren gerne ein eiskaltes Bad – auf dem Lande werden die Saunagebäude meist direkt am nächstgelegenen See errichtet – und für innerliche Abkühlung wählen nicht nur finnische Männer oft ein kühles Bier.
Neben den nachgewiesenen gesundheitlich positiven Auswirkungen mag der Triumphzug der Sauna aber auch noch durch einen anderen Effekt unterstützt worden sein, von dem die Finnen absolut überzeugt sind: Frauen sind nach dem Saunagang am schönsten!
Die Macht des Löyly: Saunieren in Finnland
EXTRATIPP
SpåraKOFF – die rollende Bar
Wem die klassischen Stadtrundfahrten zu „trocken“ sind, für den gibt es in Helsinki eine ausgezeichnete Alternative. Seit 1995 rollt eine quietsch-rote Straßenbahn der Brauerei ?Koff’ durch Helsinkis Straßen und über der Fahrerkabine steht als Fahrziel „Pub“ angeschlagen. Für den Preis von 8 € kann man einen Fahrschein für die ca. 45 minütige Stadtrundfahrt erstehen. Darin sind zwar keine Getränke enthalten, die können jedoch an der Straßenbahn-Bar erstanden werden. Die Fahrten beginnen um 14, 15, 17, 18, 19 und 20 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle auf dem Bahnhofsplatz. Das Vergnügen findet aber nur im Zeitraum Ende Mai – Ende August, dienstags bis samstags, statt. Infos unter Tel. 020 1234800 oder www.koff.net/sparakoff.
Ganz wichtig: Es gibt eine Toilette an Bord!
046hi Abb.: ld
Hauptstädtische Möwen vor Himmel in finnischen Farben
Die nachfolgenden Preiskategorien können lediglich als Anhaltspunkte dienen, da Preise saisonal schwanken (DZ pro Nacht).
€ bis 50 €
€€ 50–100 €
€€€ 100–150 €
€€€€ über 150 €
Preiskategorien
Ein Hotel im Rittergewand: das Hotel Linna
047hi Abb.: ld
Unter den meist ernsten Finnen finden sich auch ein paar Clowns
049hi Abb.: ld
EXTRATIPP
Persönlicher Kontakt gewünscht?
Wer neben der Übernachtungsmöglichkeit auch an persönlichen Kontakten mit Helsinkiern Interesse hat, dem sei die Alternative Bed and Breakfast nahe gelegt. Hier nächtigt man mit den Wohnungs- bzw. Hauseigentümern unter einem Dach und kann so mit den Einheimischen in Verbindung treten. Unter www.hbb.fi sind die potenziellen „Gastgeber“ in Helsinki nach Himmelsrichtungen sortiert.
Zuverlässig, sauber und schnell: die Metro ist uneingeschränkt zu empfehlen
048hi Abb.: ld
050hi Abb.: ht, Sakke Somerma
051hi Abb.: ht, Comma Image Oy
Fähren sind im Schärengarten das alternativlose Verkehrsmittel
Auch in Helsinki gilt: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Bekleidung
052hi Abb.: ht, Ralph Larmann
053hi Abb.: ht, Sakke Somerma
Im Winter wird der Helsinkier Dom Ê festlich beleuchtet
Eichhörnchen haben das Freilichtmuseum Seurasaari ã erobert – und das ganz friedlich
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© Verlagsgruppe Reise Know-How, Bielefeld 2012 |