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ReiseführerCityTrip Neapel

  • 9.80 EUR Deutschland
  • 14.90 CHF Schweiz
  • 10.10 EUR Österreich
  • Preis inkl. MwSt.
 
  • Reiseführer CityTrip Neapel
    Größeres Bild
     
     
  • Versand ab 10 Euro kostenfreiAutor: Krasa, Daniel
    Herausgeber: Werner, Klaus
    ISBN: 978-3-8317-2068-2
    Seitenanzahl: 144
    Auflage: 1. Auflage
    Erscheinungsjahr: 2011

    Ausstattung:
    komplett in Farbe, zahlreiche stimmungsvolle Fotos, GPS-genauer Stadtplan (Faltplan zum Herausnehmen) und praktische Übersichtskarten, Sprachhilfe, ausführliches Register, strapazierfähige PUR-Bindung
    Format (h x b x t): 19,5 x 11

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Neapel, die malerische Hafenstadt am Fuße des Vesuv, zeichnet sich durch eine einzigartige Atmosphäre aus. Leidenschaft, Heiterkeit, viel Dolce Vita und ein wenig Chaos machen den besonderen Charme von „Bella Napoli“ aus. Der CityTrip Neapel führt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten und sucht das ursprüngliche Italien jenseits der Touristenpfade - ob in der historischen Altstadt oder den Szenevierteln an der Küste.
Mit zahlreichen Tipps und Empfehlungen versorgt, kann der Leser nach seinen persönlichen Vorlieben aus der Vielfalt Neapels wählen und die Stadt auf eigene Faust durchstreifen, denn die drittgrößte Stadt Italiens hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Interessante Exkurse und Hintergrundinformationen öffnen die Augen für das vielschichtige und aufregende Reiseziel. Der Autor, stets dicht am Puls der Stadt, hält die Augen nach dem Ungewöhnlichen und Besonderen offen und stellt dem Leser „sein“ Neapel vor.

    Aus dem Inhalt:
  • Die aufregendsten Plätze und Orte in Neapel
  • Bekannte Highlights und aktuelle Szenetipps
  • Shopping, Restaurants und Cafés
  • Übersichtlich nach Stadtteilen gegliederte Rundgänge
  • Die Vielfalt der Museen und der Architektur
  • Reichliche Informationen zu Kunst und Kultur
  • Ausflüge in die weniger bekannten Stadtteile jenseits der Innenstadt und nach Pompeji
  • Alle reisepraktischen Infos zu Anreise, Unterkunft, Preisen, Stadtverkehr, Touren, Events, Hilfe im Notfall ...
  • herausnehmbarer City-Faltplan und spezielle Luftbildansichten im Internet mit allen im Buch beschriebenen Points of Interest



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Rezensionen

Lehrerbibliothek.de
Rezension vom: 12/12
Napoli, Neapel, ist nach Rom und Mailand die bevölkerungsreichste Stadt Italiens mit ca. 1 Mio Einwohnern und ca. 4,5 Mio. im Ballungsgebiet Neapel, das geologisch geprägt ist vom Vulkangebiet des Vesuv, der auch das nahe gelegene Pompeji im Jahr 79 n. Chr. begraben hat und damit die größte zusammenhängende Stadtruine der Welt hinterlassen hat. Keine andere Sehenswürdigkeit in der Nähe Neapels zieht so viele Besucher an wie diese Ausgrabungsstätte des antiken römischen Küstenorts (vgl. dazu den Exkurs S. 102f). Das Buch "CityTrip" Neapel bietet in kompakter Weise alle wichtigen Informationen für einen Aufenthalt in der Stadt. Neben den unmittelbar reisepraktischen Fragen wie Zeitplanung, Informationsstellen, Anreise, Hotels und weitere Unterkünfte, Preise, Stadtverkehr, Touren, Restaurants, Shopping etc. werden alle Bereiche wie Einkaufen, Genießen, Kultur, Kunst und Museum sowie Nachtleben abgedeckt.

ekz. Bibliothekarische Dienste
Rezension vom: Oktober 2011
Handlicher, preiswerter Stadtführer für Neapel: Nach der reihenüblichen Zusammenstellung einiger Sehenswürdigkeiten und Adressen für den Kurzurlauber (u.a. Kaufhäuser, Souvenirläden, Märkte, Restaurants, Bars, Cafés, Theater, Museen) folgt die Beschreibung von 50 Sehenswürdigkeiten mit Bewertung und fortlaufender Nummer (u.a. Plätze, Kirchen, Theater, Einkaufsstraßen, historische Gebäude); reisepraktische Tipps, Linienfahrplan, Sprachhilfe und Register am Ende. Mit Innenstadtplan im Buchumschlag und herausnehmbarer Stadtkarte, auf der die nummerierten Sehenswürdigkeiten und Adressen leicht wieder zu finden sind.


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CityTripaus der Luftperspektive

Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.

Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen hier unten zum kostenlosen Download im universellen gpx-Austauschformat bereit.
Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden:
  Cover außen
  Cover innen vorn
  Cover innen hinten
  Inhaltsverzeichnis, Impressum
  Beispielseiten / Demo
  Anhang
  Faltplan
  GPS-Daten (.gpx-Datei)
  GPS-Daten (.txt-Datei)

Praktische Reisetipps aus dem Buch

Praktische Reisetipps aus dem Buch 

005nl Abb.: dk

Praktische Reisetipps

An- und Rückreise (siehe Reiseführer S. 106)

Nach Neapel zu kommen, ist kein Problem! Die Stadt ist das zentrale Verkehrsdrehkreuz Süditaliens, hier laufen viele große Autobahnstränge zusammen und auch im Zugverkehr ist Neapel ein fast schon unumgänglicher Knotenpunkt.

Mit dem Auto

Bei Neapel treffen drei große Autobahnen aufeinander: die A1 in Richtung Rom und weiter nach Chiasso, die A3, die über Salerno in Richtung Reggio Calabria verläuft, und die A16 über Avellino in Richtung Benevent und Bari. All diese autostrade sind gebührenpflichtig und man erreicht sie über die um die Stadt verlaufende, tangenziale genannte Ringautobahn A56.

Mit dem Flugzeug

Air Berlin, Lufthansa und Easyjet fliegen von zahlreichen deutschen Flughäfen und Letztgenannte auch von Basel und Genf direkt nach Neapel. Außerdem verbinden Alitalia und Brussels Airlines mehrere deutsche, österreichische und Schweizer Städte indirekt mit Neapel.

Der Aeroporto Internazionale di Napoli (Capodichino) liegt etwa 8 km nordöstlich des Stadtzentrums und ist über die Autobahn A56 mit der Stadt verbunden. Mit der von 6 bis 23 Uhr halbstündlich fahrenden, orangefarbenen Buslinie 3S gelangt man für 1,10 € (am Kiosk kaufen und im Bus abstempeln) über die Piazza Garibaldi à und die Piazza Municipio Ü zum Molo Beverello. Bequemer, schneller, aber auch etwas teuerer fährt man mit dem Alibus. Dieser fährt von 6 bis 23.30 Uhr etwa alle 20 Minuten vor der Ankunftshalle ab und verbindet den Flughafen mit der Piazza Garibaldi und der Piazza Municipio. Tickets (3 €) gibt es direkt im Bus. Eine Taxifahrt vom Flughafen in die Stadt oder umgekehrt sollte nicht mehr als 25 € kosten.

µ Aeroporto Internazionale di Napoli, Tel. 848888777, www.gesac.it

µ Alibus, Tel. 800639525, www.anm.it

µ Air Berlin, Tel. 199400737, www.airberlin.com

µ Lufthansa, Tel. 199400044, www.lufthansa.com

µ Easyjet, Tel. 899234589, easyjet.com

µ Alitalia, Tel. 06 2222, www.alitalia.com

µ Brussels Airlines, Tel. 02 6968364, www.flysn.com

Mit dem Schiff

Neapel verfügt über zahlreiche nationale und internationale Schiffsverbindungen. Am Molo Beverello (stazione marittima), in der Nähe der Piazza Municipio Ü, legen Fähren (traghetti) und Tragflügelboote (aliscafi) Richtung Capri, Ischia, Procida und nach Sorrent ab. Hier fahren auch die Fähren nach Sardinien, Sizilien, Tunesien usw. los und sogar die Kreuzfahrtschiffe legen hier an. Auch von Mergellina ç fahren Tragflügelboote zu den Inseln und nach Sorrent. Aktuelle Fahrpläne sind in der Stadtzeitschrift Qui Napoli, der Tageszeitung II Mattino (beide s. S. 113) und unter www.muoversincampania.it zu finden.

Die wichtigsten Fährgesellschaften sind:

µ Alilauro, Tel. 081 4972238, www.alilauro.it

µ Caremar, Tel. 081 5513882, www.caremar.it

µ MedMar, Tel. 081 3334411, www.medmargroup.it

µ Metro del Mare, Tel. 199600700, www.metrodelmare.net

µ Navigazione Libera del Golfo, Tel. 081 5520763, www.navlib.it

µ SNAV, Tel. 081 428 5555, www.snav.it

µ TTT Lines, Tel. 800915365, www.tttlines.it

Mit dem Zug

An Neapels Hauptbahnhof, der Stazione Centrale FS an der Piazza Garibaldi à, enden und „starten“ alle nationalen und internationalen Fernzüge bzw. legen einen kurzen Halt ein, bevor es weitergeht. Unter der Stazione erstreckt sich eine B-Ebene mit Geschäften und Restaurants, die auch die Unterführung zu den Bahnsteigen der südlich des Hauptbahnhofs gelegenen Stazione Circumvesuviana (Tel. 081 7722244, www.vesuviana.it) darstellt. Letzteren Bahnhof bedienen die Nahverkehrszüge z. B. nach Herculaneum, Pompeji oder Sorrent. Wer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz anreist, muss in der Regel zumindet einmal – meist in Rom oder Mailand – umsteigen. Der Hauptbahnhof liegt knapp 1 km nordöstlich des Centro Storico und man hat von hier Metro- und Busanschluss, sodass es ein Leichtes ist, jedes erwünschte Ziel in Neapel und im Umland schnell und ohne Umstände zu erreichen.

µ Info und Buchung: www.trenitalia.com, Fahrplanauskunft unter Tel. 892021 (7–21 Uhr)

Autofahren (siehe Reiseführer S. 107)

In Neapel benötigt man weder ein eigenes Auto noch einen Mietwagen, höchstens wer das Umland und die Küste kennenlernen möchte, sollte auf ein Fahrzeug zurückgreifen. Das öffentliche Verkehrsnetz der Stadt ist verhältnismäßig gut ausgebaut und leicht durchschaubar. Außerdem ist das Stadtzentrum übersichtlich und viele Ziele der Innenstadt lassen sich auch mühelos zu Fuß erreichen. Hinzu kommt, dass Autodiebstähle häufig sind, wobei besonders ausländische Wagen gerne gestohlen werden. Es ist also mehr als empfehlenswert, das Fahrzeug nicht auf der Straße stehenzulassen (gilt auch tagsüber!), wodurch man auf relativ teure Parkplätze und Parkhäuser angewiesen ist. Die Kosten für selbige liegen zwischen 2 und 4 € pro Stunde, sind dafür aber im 24-Stunden-Takt günstiger. Hotelparkhäuser gibt es nur vereinzelt.

p195 [D6] Garage Domenico Morelli, Via Domenico Morelli 40, 250 Stellplätze, 4 €/Std., 36 €/Tag

p196 [C4] Garage Kerbaker, Via Michele Kerbaker 16, 280 Stellplätze, 4 €/Std., 45 €/Tag

p197 [D6] Gran Garage Incoronata, Vico Santa Maria a Cappella Vecchia, 300 Stellplätze, 3 €/Std., 25 €/Tag

p198 [I2] Gran Garage Victoria, Corso Giuseppe Garibaldi 390, 300 Stell­plätze, 2 €/Std., 18 €/Tag

p199 [E6] Italia Parcheggi, Via Lucia 38, 250 Stellplätze, 3 €/Std., 15 €/Tag

p200 [H1] Parcheggio San Francesco, Piazza San Francesco di Paola, 200 Stellplätze, 3 €/Std., 30 €/Tag

p201 [F5] Parking Porto, Vico degli Scioppettieri 47, 200 Stellplätze, 3 €/Std., 30 €/Tag

p202 [E4] Supergarage, Via Shelley 11, 350 Stellplätze, 10 €/Tag

Man sollte generell Folgendes beachten: Autofahren kann in Neapel äußerst nervenaufreibend sein. So mancher Einheimische nimmt es mit den roten Ampeln und Einbahnstraßen nicht sonderlich genau, weshalb man immer und überall höchst aufmerksam fahren sollte! Teile der Innenstadt – area azzurra genannt – sind Mo bis Fr von 7.30 bis 18.30 nur für Anwohner befahrbar und gerade am Sonntag werden viele Straßen komplett für den Autoverkehr gesperrt.

Die Geschwindigkeitsbeschränkung ist innerorts 50 km/h, außerorts 90 bis 110 km/h und auf der Autobahn 130 km/h. Das Mitführen einer grünen Versicherungskarte ist als Versicherungsnachweis und zur einfacheren Schadensabwicklung empfehlenswert. Eine Warnweste im Auto zu haben und sie bei Unfall oder Panne zu tragen, ist Pflicht.

Die Polizei führt einen gnadenlosen „Feldzug“ gegen Temposünder und diese müssen mit saftigen Geldbußen rechnen. Bereits die Überschreitung des Tempolimits von bis zu 10 km/h kostet 100 €. Wer zwischen 10 und 40 km/h zu schnell ist, zahlt knapp 500 €. Schmerzliche 1000 € Strafe und der Entzug des Führerscheins für bis zu drei Monaten drohen Fahrern, die Tempolimits um mehr als 40 km/h überschreiten. Die Blutalkoholgrenze in Italien liegt bei 0,5 ?.

Mietwagen, Scooter und Vespa

Die internationalen Autoverleiher sind am Flughafen, am Hauptbahnhof und entlang dem Lungomare vertreten. Die wichtigsten sind:

µ Avis, Tel. 081 7805790 (Flughafen), Tel. 081 2400307 (Via Partenope 13), www.avis.it

µ Europcar, Tel. 081 7805643 (Flughafen), www.europcar.it

µ Hertz, Tel. 081 7802971 (Flughafen), Tel. 081 206228 (Hauptbahnhof), www. hertz.it

µ Maggiore-Budget, Tel. 081 7803011 (Flughafen), Tel. 081 287858 (Hauptbahnhof), www.maggiore.it

Wer sich eine Vespa oder einen Scooter mieten möchte, sollte sich an Rent Sprint wenden: Via Santa Lucia 36a, www.rentsprint.it, Tel. 081 7641333.

Barrierefreies Reisen (siehe Reiseführer S. 109)

Durch ihre engen Gassen, den chaotischen Verkehr und teilweise steile Straßen ist Neapel für Reisende, die auf eine barrierefreie Infrastruktur angewiesenen sind, verhältnismäßig schlecht geeignet. Nur wenige Buslinien (180, C12, C14, C16, C19, C34, C38, R2 und R3) und ausschließlich die Metrolinie 1 erlauben an einigen Stationen einen barrierefreien Zutritt und auch die Zugangswege sind nur selten entsprechend mit Aufzügen ausgestattet. Die Organisation Turismo Accessibile hat detaillierte Informationen über Zugangsmöglichkeiten zu Institutionen, Museen, Kirchen, Gaststätten und Hotels (www.turismoaccessibile.it). Für weitere Unterstützung kann man sich außerdem an den AACST (s. S. 112) und die Organisation SuperAbile wenden.

µ SuperAbile, Tel. 800810810, www.superabile.it

Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 109)

o203 [B5] Deutsches Generalkonsulat, Via Crispi 69, 80121 Napoli, Tel. 081 2488511, www.neapel.diplo.de, Mo–Fr 9–12 Uhr

o204 [H2] Österreichisches Honorarkon­sulat, Corso Umberto I. 275, 80132 Napoli, Tel. 081 287724, consaustriana@virgitio.it, Mo–Fr 9.30–12.30 Uhr

o205 [D6] Schweizerisches Konsulat, Via Carlo Poerio 9, 80121 Napoli, neapel@honorarvertretung.ch, Tel. 3358315257, Mo–Fr 9–12 Uhr

Kann das entsprechende Konsulat nicht helfen, muss man sich an die Botschaft in Rom wenden:

µ Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Via San Martino della Battaglia 4,I–00185 Rom, Tel. 06 492131, Fax 06 4452672, www.rom.diplo.de

µ Botschaft der Republik Österreich, Via Pergolesi 3,I–00198 Rom, Tel. 06 8440141, Fax 06 8543286, rom-ob@bmaa.gv.at, www.austria.it

µ Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Via Barnaba Oriani 61, I–00197 Rom, Tel. 06 809571, Fax 06 8088510, www.eda.admin.ch/roma

Elektrizität (siehe Reiseführer S. 110)

Die Netzspannung beträgt wie in Mitteleuropa 220 Volt. Meistens passen die üblichen Flachstecker (jedoch nur selten Schukostecker), aber es gibt auch immer wieder dreipolige Steckdosen, für die man einen Adapter braucht, der aber in den meisten Fällen an der Hotelrezeption zu haben ist. Wer sichergehen will, besorgt ihn sich am besten schon zu Hause im Elektrohandel.

Geldfragen (siehe Reiseführer S. 110)

Auch in Italien zahlt man mit dem Euro. Das Preisniveau in Neapel liegt leicht unter dem deutscher, österreichischer oder Schweizer Städte. So kostet ein Espresso knapp 1 €, der Eintritt ins Museum selten mehr als 5 €, ein ordentliches Hotelzimmer gibt es ab 40 € und ein Abendessen zu zweit inklusive einer Flasche Wein bekommt man schon ab knapp 20 €.

Die Maestro-(EC-)Karte kann gegen Gebühr an jedem Automaten mit Geheimnummer (PIN) zum Abheben von Bargeld eingesetzt werden, die Gebühren für das Abheben mit der Kreditkarte sind deutlich höher. Kreditkarten werden in den meisten Restaurants und Geschäften sowie an allen Tankstellen akzeptiert – jedoch Vorsicht, das „Klonen“ von Karten kommt relativ häufig vor.

Reiseschecks können bei Banken, am Hauptbahnhof, am Flughafen und in großen Hotels eingelöst werden, wofür mind. 1 % des Betrags als Gebühr anfallen. In Notfällen hilft der Bargeldservice von Western Union weiter (Tel. 0180 5225822, www.westernunion.de), der von Post oder Reisebank angeboten wird. Mit ihm kann jemand zu Hause Geld einzahlen und dieses dann an einen Empfänger nach Neapel „verschicken“.

Informationsquellen (siehe Reiseführer S. 110)

Infostellen zu Hause

Im Heimatland haben die staatlichen Italienischen Fremdenverkehrsämter Ente Nazionale Italiano per il Turismo (ENIT, www.enit.it) Antworten auf alle möglichen Fragen zum Italienurlaub.

µ ENIT Deutschland, Barckhausstraße 10, D–60325 Frankfurt/M., Tel. 069 237069, frankfurt@enit.it

µ ENIT Österreich, Kärntner Ring 4, A–1010 Wien, Tel. 01 505163912, vienna@enit.it

µ ENIT Schweiz, Uraniastr. 32, CH–8001 Zürich, Tel. 043 4664040, zurich@enit.it

Infostellen in der Stadt

i206 [E5] AACST, Via San Carlo 9, Tel. 081 402394, www.inaples.it, Mo–Fr 8.30–19 sowie Sa und So 9–14 Uhr. Bei der Azienda Autonoma di Cura, Soggiorno e Turismo, der offiziellen Touristeninformation Neapels, gibt es neben Broschüren und vielen Infos über Neapel und die Umgebung auch Hilfe bei der Unterkunftssuche, Literatur, Karten, Buchung von Führungen und Stadtrundfahrten und Ausflügen, Verkauf von Tickets und der campania artecard. Diese Organisation gibt außerdem monatlich die nützliche kostenlose Informationsbroschüre Qui Napoli (ital./engl.) heraus, die auch als Download (www.inaples.it/deu/quinapoli.htm) zur Verfügung steht.

i207 [F3] AACST, Piazza del Gesù, Tel. 081 5512701, www.inaples.it, Mo–Fr 8.30–19 sowie Sa und So 9–14 Uhr

i208 [E6] AACST, Via Santa Lucia 107, Tel. 081 2457475, www.inaples.it, Mo–Fr 8.30–19 sowie Sa und So 9–14 Uhr

Neapel im Internet

µ www.inaples.it: Die Website von AACST (ital./engl.) ist die umfassendste und aktuellste Infoseite mit Hinweisen zu Attraktionen, Veranstaltungen, Hotels, Gastronomie, Shopping und vielen weiteren praktischen Tipps.

µ www.comune.napoli.it: Die Website der Stadtverwaltung (ital./engl.) wartet mit Zahlen, News, Veranstaltungen etc. auf. V. a. die Rubrik turismo e cultura ist für Besucher recht aufschlussreich.

µ www.eptnapoli.info: Die Website der regionalen Tourismusorganisation mit exzellenten Tipps und Infos, aber leider nur auf Italienisch.

µ www.napoli.com: Diese hervorragende Website beinhaltet Infos, die über die normalen Touristenbedürfnisse weit hinausgehen. Neben Veranstaltungshinweisen erfährt man hier auch, was Neapel bewegt, die aktuelle Wetterlage sowie reichlich Hintergrundwissen zur Stadt (ital./deutsch).

µ www.napolinapoli.com: News und allerlei Wissenswertes zu Neapel gibt es auf dieser Website, die auch jede Menge Insiderinfos und Partytipps verrät. Nur auf Italienisch.

Publikationen und Medien

Die beiden renommiertesten Tageszeitungen mit ausgiebigen Lokalteilen sind II Mattino und La Repubblica Napoli, die über Beilagen verfügen, die auch für Touristen recht aufschlussreich sind. Der Corriere della Serra hat zwar ebenfalls einen brauchbaren Lokalteil – genannt Corriere del Mezzogiorno –, doch steht er inhaltlich den beiden Erstgenannten etwas nach.

Die beste Stadtzeitschrift ist zweifelsohne das monatlich von der AACST kostenlos herausgegebene Magazin Qui Napoli, mit allem Wichtigen zu „wer, was, wann und wo“. Man erhält es in den Tourismusinformationen (s. S. 112), bereits am Informationsschalter in der Ankunftshalle des Flughafens oder online unter www. inaples.it/deu/quinapoli.htm.

Internet und Internetcafés (siehe Reiseführer S. 113)

Erfreulicherweise bieten mittlerweile die meisten Hotels und Bed and Breakfasts kostenlosen WLAN-Internetzugang im Zimmer bzw. in der Lobby. Auch gibt es in immer mehr Cafés – z. B. an der Piazza Bellini Ô – die Möglichkeit, sich mit dem eigenen Laptop in das World Wide Web einzuloggen. Außerdem existieren die folgenden, zentral gelegenen Internetcafés:

@209 [E4] ClicNet, Via Toledo 393, Tel. 081 5529370

@210 [F2] Giuseppina Internet, Via Placido Pasquale 16, Tel. 081 298082

@211 [E5] Sanjanni Internet Point, Via Nardones 108, Tel. 081 4107577

@212 [E5] Zeudi, Via Chiaia 199/C, Tel. 081 2512250

Medizinische Versorgung (siehe Reiseführer S. 113)

Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) können gesetzlich Krankenversicherte europaweit eine unmittelbar erforderliche medizinische Versorgung in Anspruch nehmen. Die Karte gilt in allen Ländern der EU und bei in Deutschland und Österreich gesetzlich Versicherten ist sie kostenlos bei der Krankenkasse zu erhalten. Die Vorlage der Karte genügt, um bei Unfall oder akuter Erkrankung behandelt zu werden. Gegebenenfalls kann es aber von Vorteil sein, eine Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen, insbesondere hinsichtlich des Rücktransports im Krankheitsfall. Schweizer sollten sich im Vorfeld der Reise bei ihrer Krankenversicherung erkundigen, welche Leistungen in Italien erbracht werden.

Apotheken sind in Neapel zahlreich und leicht zu finden. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten (meist Mo–Sa 8.30–13.30 und 16.30–20 Uhr) sind diensthabende Apotheken den Aushängen an den Apotheken – farmacia di turno – zu entnehmen oder über Tel. 892424 zu erfragen.

Bei kleineren Verletzungen kann man sich in die Erste-Hilfe-Station (pronto soccorso) eines Krankenhauses begeben. Die Krankenhäuser und Notdienststellen machen vielleicht nicht immer den besten Eindruck, trotzdem ist die Qualität der Ärzte in der Regel gut.

+213 [ch] Azienda Ospedaliera Antonio Cardarelli, Via Antonio Cardarelli 9, Tel. 081 7471111

+214 [ch] Azienda Ospedaliera D. Cotugno, Via Quagliariello 54, Tel. 081 5908111

+215 [H2] Ospedale Cardinale Ascalesi, Via Egiziaca a Forcella 3, Tel. 081 201124

+216 [B2] Ospedale Santobono, Via Mario Fiore 6, Tel. 081 2205111

Mit Kindern unterwegs (siehe Reiseführer S. 114)

Für aktive Familien gibt es mehrere Möglichkeiten, eine unterhaltsame Zeit in Neapel zu verbringen, nicht zuletzt weil die Neapolitaner in der Regel geradezu vernarrt in die bambini sind. Mit etwas Vorbereitung, z. B. Erklärungen zur Geschichte, können Sehenswürdigkeiten wie die Festungen Castel Nuovo Ý, Castel dell’Ovo ä oder Castel Sant’Elmo é und speziell für Kinder ab 12 Jahren auch Ausgrabungen wie der Complesso Monumentale San Lorenzo Maggiore Í oder die Unterwelt von Napoli Sotterranea (s. S. 60) äußerst interessant sein.

Für Kids besonders spannende Ziele sind außerdem die Certosa di San Martino ê mit der Weihnachtskrippenausstellung, das Centro Musei Scienze Naturali (s. S. 41), die Città della Scienza (s. S. 41), das Museo Archeologico Nazionale á, das Museo del Mare (s. S. 43), das Museo di Fisica (s. S. 43), das Museo Ferroviario Nazionale (s. S. 43) und natürlich die Unterwasserwelt in der Stazione Zoologica (s. S. 44).

Wem das alles zu wenig Sauerstoff beinhaltet, der findet im Parco di Capodimonte (s. S. 44), in der Villa Comunale (s. S. 45), entlang dem Lungomare æ und im Porticciolo di Mergellina ç auch draußen reichlich Amüsantes für Groß und Klein.

Notfälle (siehe Reiseführer S. 115)

Verlust und Diebstahl

Diebstähle und Verlust von Wertgegenständen, Geld, Maestro-(EC-) und Kreditkarten sowie des Ausweises muss man bei der Polizei melden und protokollieren lassen.

X217 [F4] Questura Centrale, Via Medina 75, Tel. 081 7941111

µ Ufficio Oggetti Rinvenuti (allgemeines Fundbüro), Tel. 081 2395992

µ Fundbüro der Verkehrsbetriebe, Tel. 800639525

µ Fundbüro des Flughafens, Tel. 081 7896237 oder 081 7896765

Deutsche Staatsbürger sollten verloren gegangene Kredit- oder Debitkarten umgehend per Anruf beim zentralen Sperrnotruf unter Tel. 0049 116116 sperren lassen. Österreicher und Schweizer sollten die jeweiligen Sperrnummern vor Reisebeginn bei ihrer Bank erfragen.

Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor der Reise die individuellen Kartensperrnummern (auf Kartenrückseite bzw. Merkblatt zu finden) sowie die Karteninformationen wie Nummer und Gültigkeitsdauer etc. separat zu notieren.

µ www.kartensicherheit.de

µ www.sperr-notruf.de

Notrufnummern

µ Notruf: 112

µ Polizei: 113

µ Feuerwehr: 115

µ ACI-Pannenhilfe: 116

µ Rettung/Notarzt: 118

µ See- und Küstennotruf: 1530

Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 115)

Feste Ladenöffnungszeiten wie in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gibt es in Italien nicht. Das Gros der Geschäfte hat Mo bis Sa von 9 bis 13 Uhr und im Winter außerdem von 15.30 bis 19.30 Uhr bzw. im Sommer von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Doch gerade an der Via Toledo Ö und entlang der Via Chiaia gibt es viele Geschäfte, die auf die traditionelle Mittagspause verzichten und durchgehend geöffnet haben. Viele Läden bleiben auch sonntags für einige Stunden offen und das gilt auch für Feiertage, an denen die Neapolitaner scheinbar dem Shoppingwahn verfallen und sich in riesigen Trauben durch die Gassen von Chiaia schieben. Geschlossen bleiben einige Geschäfte höchstens in den Sommermonaten Juli und August, weil viele Einheimische die Stadt aufgrund der oftmals unerträglichen Hitze fluchtartig verlassen.

Die Museen haben keine einheitliche Regelung, öffnen aber erfahrungsgemäß Mi bis Mo von 9 bis 19 Uhr, Di ist oft Ruhetag. Kirchen sind meist Mo bis Sa von 7 bis 12 und 15 bis 19 Uhr geöffnet, So nur vormittags. Banken haben Mo bis Fr von 8.30 bis 13.30 Uhr und auch nachmittags meist 1 bis 2 Stunden auf und Postämter Mo bis Fr von 8.30 bis 13.30 Uhr. Hauptpostämter haben bis 19 Uhr und Sa bis 11.45 Uhr geöffnet.

Post (siehe Reiseführer S. 116)

In Italien kosten Standardbriefe bis 20 g und Postkarten innerhalb Europas 0,65 € und weltweit 1,40 € Porto. Im Inland werden für Standardbriefe und Postkarten 0,60 € fällig. Daneben wird eine schnellere Versandart namens posta prioritaria angeboten, bei der die Lieferungen in der EU innerhalb von drei Tagen ankommen, was aber etwas teurer wird. Die roten Briefkästen haben einen Schlitz für Stadtpost (per la città) und einen für andere Orte (tutte le altre destinazioni). Briefmarken (francobolli) erhält man auch in den meisten Tabakläden (tabaccaio), die außen mit einem weißen „T“ auf schwarzem Grund gekennzeichnet sind.

P218 [F2] Hauptpostamt Altstadt, Piazza Luigi Miraglia

P219 [E5] Hauptpostamt Innenstadt, Galleria Umberto I.

P220 [F4] Hauptpostamt Neapel, Palazzo Centrale della Posta, Piazza Giacomo Matteotti

P221 [G4] Postamt Hafen, Via Marchese Campodisola 11

µ Mehr Informationen gibt es unter www.poste.it.

Radfahren (siehe Reiseführer S. 116)

Neapel ist leider alles andere als eine radfreundliche Stadt! Durch die vielen Steigungen, den teils äußerst chaotischen Verkehr und nicht zuletzt durch die häufigen Diebstähle von Drahteseln macht das Radeln hier nicht wirklich Spaß. Ausnahmen bieten höchstens der Parco di Capodimonte (s. S. 44) oder speziell sonntags – denn dann werden weite Teile für den Autoverkehr gesperrt – der Lungomare æ und die angrenzende Villa Comunale. Die beiden bekanntesten Verleiher von Fahrrädern sind:

`222 [eh] Bidonville, Parco di Capodimonte Porta Piccola, Tel. 081 5529988 und 081 5517210, www.bidonville.org (nur sonn- und feiertags 9–14 Uhr)

`223 [D6] Napoli Bike, Riviera di Chiaia 201, www.napolibike.com, Tel. 081 411934

Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 116)

Neapel verfügt nur über eine kleine und eher diskrete schwul-lesbische Szene. Zwar sind die meist streng katholischen Neapolitaner grundsätzlich tolerant gegenüber Homosexuellen, dennoch sollte man auf Zeichen der Zuneigung – vom Händchenhalten angefangen – in der Öffentlichkeit besser verzichten. Ein wirkliches Epizentrum der schwul-lesbischen Szene gibt es nicht, vielmehr sind Lokale und Klubs mit vorrangig homosexuellem Publikum über die ganze Stadt verteilt. Die erste Anlaufstelle in Bezug auf Programm und Informationen sollten eine der folgenden Adressen oder das Café IntraMoenia (s. S. 35) sein:

i224 [F3] Arcigay, Vico San Geronimo alle Monache 17–20, Tel. 081 5528815, www.arcigaynapoli.org. Eine Art Beratungsstelle vorrangig für Schwule, aber auch für Lesben, mit vielen Informationen zum homosexuellen Leben in der Stadt. Angeschlossen ist eine kleine Bar.

µ Arcilesbica, im selben Gebäude wie Arcigay, www.arcilesbica.it/napoli, Tel. 081 5496956. Das lesbische „Gegenstück“ zu Arcigay. Hier befinden sich eine Bibliothek und eine kleine Kneipe.

µ Free Lovers, Tel. 3283071105 oder 3289446753, www.freelovers.it. Bei Free Lovers handelt es sich um eine Eventagentur, die an verschiedenen Orten der Stadt schwul-lesbische Happenings organisiert.

Ausgesprochene „Homosexuellenlokalitäten“ sind:

:225 [bk] Antica Birreria, Via John Fitzgerald Kennedy 18. Als Allroundbar der homosexuellen Szene mit Chill-out-Lounge, Terrasse, DJs und tollen Cocktails ist die im Countrystil gehaltene Antica Birreria seit vielen Jahren aktuell.

D226 [eh] Depot, Via della Veterinaria 72, www.depotnapoli.com. Die faktisch einzige reine Schwulendisco in Neapel liegt im Viertel Sanità. House- und technolastige Musik, Darkroom, Cruising- Labyrinth und reichlich themenbezogene Happenings.

:227 [F2] Fiorillo, Via Santa Maria di Costantinopoli 99. Eine der hippsten Bars der Szene unweit der Piazza Bellini. Gegen Abend der perfekte Treffpunkt für Homosexuelle.

D228 [eh] MachoLato, Via Abate Minichini 62, www.macholato.it. Diese event location richtet sich vorrangig an Lederfetischisten. Das Publikum gehört exklusiv zur gay community.

:229 [F2] The Basement, Via Atri 36. Diese Cruising Lounge Bar richtet sich ebenfalls ausschließlich an ein schwules Publikum mit Hang zu Leder.

Sicherheit (siehe Reiseführer S. 117)

Neapel eilt sein schlechter Ruf als Hochburg des Organisierten Verbrechens voraus und deshalb überlegen viele Touristen immer noch zweimal, bevor sie die Stadt als Reiseziel in Betracht ziehen. Man muss an dieser Stelle aber klar sagen, dass interne Mafiafehden, die sich in Form von bewaffneten Auseinandersetzungen äußern, mit dem Alltag in den touristisch sehenswerten Stadtteilen Neapels wenig zu tun haben. Wenn Gewalttaten stattfinden, dann kommen sie fast ausschließlich in einschlägigen Gegenden in der Peripherie wie Scampia, Secondigliano oder gar in der weiteren Umgebung wie Caserta, Casal di Principe oder Castel Volturno vor.

Zwar ist Neapel immer noch das Zentrum der Camorra (s. S. 53) – der lokalen Version der Mafia – und ihre Clans haben auf verschiedene Stadtviertel enormen Einfluss, dennoch ist es äußerst unwahrscheinlich, dass man als Außenstehender davon etwas merkt oder gar hautnah damit konfrontiert wird. Viertel wie die Quartieri Spagnoli (s. S. 72), Forcella (s. S. 87) oder Sanità (s. S. 88) sollte man abends mit Vorsicht genießen, tagsüber genügen hier aber wie auch in anderen Städten ein wenig gesunder Menschenverstand und die üblichen Vorsichtsmaßnahmen.

Wer etwas genauer hinsieht, stellt nämlich schnell fest, dass die Stadt nicht gefährlicher als jede andere europäische Metropole ist. Am häufigsten taucht in der Kriminalstatistik der Taschendiebstahl auf, doch liegt Neapel hier sogar noch hinter Städten wie Mailand, Florenz oder Pisa. Dennoch: Gerade in den Sommermonaten haben es die Diebe v. a. auf Touristen abgesehen. Lassen Sie Ihre Tasche nie aus den Augen und tragen Sie sie immer auf der von der Straße abgewandten Seite, damit ein vorbeifahrender Motorradfahrer sie Ihnen nicht entreißen kann. Die Geldbörse gehört in die innere Jackentasche, der Rucksack auf Märkten oder in öffentlichen Transportmitteln auf den Bauch und alle zu entbehrenden Wertgegenstände – wie wertvoller Schmuck oder größere Geldbeträge – sollten im Hotelsafe bleiben. Gerne werden auch Autos aufgebrochen, daher sollte man nichts sichtbar im Auto liegen lassen und falls möglich das Autoradio ebenfalls im Hotel deponieren. Am besten lässt man auch das Handschuhfach offen, damit zu erkennen ist, dass es hier nichts zu holen gibt. Wenn man bestohlen wurde, sollte man auf der nächsten Polizeistation Anzeige erstatten (s. S. 115), denn das ist wichtig für Ansprüche gegenüber Versicherungen (z. B. Reisegepäckversicherung) usw.

Sightseeingtouren (siehe Reiseführer S. 118)

Stadttouren

Diese Touren sind in der Regel praktisch, da alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in einem Rutsch „abgeklappert“ werden, wirklich persönlich sind sie aber nicht unbedingt, so werden z. B. die Erklärungen zu den einzelnen Attraktionen häufig als vorgefertigte Audiodatei über Kopfhörer eingespielt.

µ CitySightseeing Napoli, www.napoli.city-sightseeing.it, Tel. 081 5517279. Die roten, oben offenen Doppeldeckerbusse sieht man überall in Neapel. CitySightseeing bietet vier verschiedene Touren durch die Stadt und entlang der Bucht an (auch auf Deutsch per Kopfhörer), wobei das Ticket (Normalpreis 22 €, ermäßigt 11 €) 24 Stunden gültig ist und im „Hop On Hop Off“-Verfahren auf allen Linien benutzt werden kann. Die Busse fahren an der Piazza Municipio vor dem Castel Nuovo Ý ab.

µ Discover Naples, www.discovernaples.net, Tel. 081 446799, Preise ab 35 €. Verschiedene interessante Stadtführungen zu Fuß (auch auf Deutsch), die jeweils einem bestimmten Thema folgen, z. B. Archäologie, Museen, Centro Storico, Centro Monumentale etc. Daneben gibt es auch Besichtigungen von Weinkellern, Kochkurse und vieles mehr.

µ GATA, www.gataguide.com, Tel. 081 8615661. GATA ist die Kooperative der Stadtführer der Region Kampanien. Die vier angebotenen Touren in Neapel (auch weitere in der Umgebung) sind gut strukturiert, allerdings wenig kreativ und verhältnismäßig teuer (ab 95 €), dafür aber auch auf Deutsch buchbar.

µ Il Vagabondo, www.ilvagabondo.org, Tel. 0835 336946. Äußerst spannende Stadtbegehungen z. B. durch die Quartieri Spagnoli, Sanità oder zum Motto Pizza etc. Im Mittelpunkt stehen häufig urbane Probleme wie Ökologie, Raubbau oder Ähnliches (nur auf Italienisch).

µ Legambiente, www.napolisworld.it, Tel. 081 4203161. Eine Reihe themenbezogener Stadtführungen z. B. durch weniger bekannte Stadtviertel wie Sanità o. Ä. Das Programm (nur auf Italienisch) richtet sich eigentlich an Einheimische, ist dabei aber auch für Besucher äußerst interessant. Definitiv ein Blick über den Touri-Tellerrand!

µ Napolijamm, www.napolijamm.it, Tel. 081 5621313. Der Verband der Fremdenführer Napolijamm gehört zum offiziellen Fremdenverkehrsamt der Stadt. Vier verschiedene geführte Spaziergänge mit den unterschiedlichsten Themen werden angeboten (ital./engl.), darunter auch die klassische „rote“ Einführungstour durch die Altstadt. Der Preis einer Tour liegt bei 15 €, exklusive eventueller Eintrittspreise.

Touren im Umland

Das Umland der Stadt verfügt über eine Vielzahl an attraktiven Sehenswürdigkeiten, die problemlos als Halbtags- oder Ganztagsausflug von Neapel aus besichtigt werden können. Hierzu gehören die Phlegräischen Felder, ein Gebiet mit vulkanischer Aktivität am westlichen Stadtrand, die v. a wegen der Fumarolen und durch ihre Thermalquellen bekannt sind, der Vesuv selbst, dessen Krater man vom Parkplatz innerhalb des gleichnamigen Nationalparks zu Fuß (ca. 200 Höhenmeter) erreicht sowie die grandiosen Ausgrabungen aus römischer Zeit in Herculaneum und natürlich im sagenumwobenen Pompeji (s. S. 103).

µ Gea Guide Turistiche, Tel. 3351002381 oder 3351002382, www.geaguide.com. Gea ist eine Genossenschaft von Fremdenführern und Reiseleitern der Region Kampanien, die Touren und Führungen im ganzen Umland anbieten, darunter auch eher weniger besuchte Ziele wie Paestum, Kyme (Cuma) und das Königsschloß von Caserta. Preise je nach Ziel und Gruppe unterschiedlich.

µ Napoli da Mare, Tel. 199600700, www.metrodelmare.net. Diese, von der Fährgesellschaft Metró del Mare organisierte Rundfahrten per Schiff (etwa drei Stunden) finden täglich zweimal statt – Kostenpunkt 15 € p. P.

µ PNS, www.projectnapoliservice.it, Tel. 081 2488315. PNS organisiert ausgesprochen gut und individuell geführte Touren durch Neapel, nach Pompeji, auf den Vesuv, durch die Phlegrä­ischen Felder, aber auch nach Capri, Sorrent oder Amalfi. Preise ab ca. 60 € p. P. inklusive Transport, Mittagessen und Eintrittsticket.

Sprache (siehe Reiseführer S. 119)

Nur wenige Neapolitaner beherrschen eine Fremdsprache und wenn, dann am ehesten Englisch. Die Einheimischen sind aber den Umgang mit Fremden gewohnt und entwickeln eine erstaunliche Kreativität, wenn es darum geht, ihr Gegenüber zu verstehen. Im Anhang dieses Buches befindet sich zur besseren Verständigung vor Ort eine Sprachhilfe mit den wichtigsten italienischen Begriffen und Redewendungen (s. S. 128).

Doch auch wer gut Italienisch spricht, wird anfangs seine Schwierigkeiten mit dem neapolitanischen Dialekt haben! Wie auch das Hochitalienische, hat sich das Neapolitanische aus dem Vulgärlatein entwickelt, weist jedoch deutliche grammatikalische Unterschiede zu diesem auf und hat eine viel stärkere Beeinflussung durch das Griechische, das Spanische, das Französische, aber auch das Arabische erfahren.

Neapolitanisch ist mit schätzungsweise 8 bis 10 Millionen Sprechern nicht nur der meistgesprochene „Dialekt“ des Italienischen, sondern auch einer der wenigen, die auf eine lange Tradition in Literatur, Musik, Theater und Film zurückblicken können.

Die augenscheinlichsten Differenzen zwischen Italienisch und Neapolitanisch sind der Gebrauch von voi statt Lei für die höfliche Anrede, mo’ statt adesso („jetzt“), pure statt anche („auch“) und statt ciao oder salve („Hallo“/„Grüß dich“). Unter jungen Leuten redet man sich häufig mit guagliò statt ragazza bzw. ragazzo („Mädchen“/„Junge“) an.

Telefonieren (siehe Reiseführer S. 120)

Neapels Vorwahl lautet 081 und sie muss auch innerhalb der Stadt immer mitgewählt werden. Die Landesvorwahl von Italien lautet 0039. Die darauffolgende Null der Ortsnummer muss auch bei Gesprächen aus dem Ausland stets mitgewählt werden.

Öffentliche Fernsprecher funktionieren mit Telefonkarten (scheda telefonica) zu 2,50 bzw. 5 €, die bei Postämtern und in Tabakläden erhältlich sind. Das Telefonieren aus dem Hotelzimmer kann deutlich teurer sein als an öffentlichen Apparaten. Die Rufnummer für die nationale Telefonauskunft ist Tel. 12, für die internationale Auskunft Tel. 176.

Mobiltelefone funktionieren im GSM-Netz im 900-MHz- und im 1800-MHz-Bereich. Dank eines EU-Beschlusses gelten für das Telefonieren mit Handy im EU-Ausland mittlerweile maximale Preisobergrenzen, deren aktuelle Höhe man am besten vor der Reise beim Handybetreiber erfragt.

Unterkunft (siehe Reiseführer S. 120)

Allgemeine Situation

Das Thema Unterkunft stellt in Neapel keine größeren Probleme dar. Die Stadt verfügt über knapp 200 Hotels aller Kategorien – die regionale Tourismusorganisation EPT gibt jährlich ein Unterkunftsverzeichnis für die Stadt und die Provinz Neapel heraus – und ist, im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten auch nicht übertrieben kostspielig. Die Hotels in Santa Lucia, Chiaia und auf dem Vomero sind normalerweise teurer als die in der Altstadt oder außerhalb des Zentrums. Wer ein Zimmer in einem Bed and Breakfast sucht kann sich an Organisationen wie Associazione Bed and Breakfast (www.tightrope.it/bbnaples) oder B&B Napoli (www.bb-napoli.com) wenden. Apartments findet man am besten über Rent a Bed (www.rentabed.it).

Eine Buchung im Voraus empfiehlt sich das ganze Jahr über, speziell aber in den Frühlings- und Sommermonaten sowie im Advent, über Silvester und generell an Wochenenden. Die Hochsaison ist um Ostern und Pfingsten, von Juni bis August sowie im Dezember, dann werden die Zimmer oft knapp.

i230 [D6] EPT, Piazza dei Martiri 58, Tel. 081 4107211, www.eptnapoli.info. Die regionale Tourismusorganisation EPT verfügt über reichlich Infos zum Thema Hotelbuchung.

µ Alternativ zur EPT gibt es Broker wie www.hotel.de, www.hotelreservierung.de oder www.hrs.de.

Hotels und Pensionen

Luxuskategorie

h231 [E7] Grand Hotel Vesuvio €€€, Via Partenope 45, Tel. 081 7640044, www.vesuvio.it. Das seit 1882 bestehende Grandhotel am Jachthafen von Santa Lucia ist zweifelsohne eines der hochklassigsten Hotels der Stadt. Wem die Preise nicht zu teuer sind, dem ist hier in einem der 160 im Art-déco-Stil eingerichteten Zimmer (inkl. WLAN) ein besonders exklusiver Aufenthalt garantiert. Das hauseigene Restaurant im 9. Stock gilt außerdem als eines der besten der Stadt.

h232 [E7] Excelsior €€€, Via Partenope 48, Tel. 081 7640111, www.excelsior.it. Dieses luxuriöse Traditionshaus in Santa Lucia, in dem bereits zahlreiche Monarchen und Staatschefs genächtigt haben, ist definitiv eine der schönsten 5-Sterne-Adressen Neapels. Mit 130 äußerst komfortabel gestalteten Zimmern und Suiten (inkl. WLAN) und seiner Lage direkt am Meer stellt es ein ideales, wenn auch teures Refugium für einen Neapelbesuch dar.

h233 [E7] Royal Continental €€€, Via Partenope 38–44, Tel. 081 2452068, www.hotelroyal.it. Das in den 1950er-Jahren erbaute Businesshotel in Santa Lucia ist zwar nicht das eleganteste unter den Luxusadressen der Stadt, doch in Sachen Service und Komfort kann es das Royal Continental mit allen anderen Häusern Neapels problemlos aufnehmen. Einzigartig ist der Pool auf dem Dach. Mit 400 Zimmern (inkl. WLAN) eines der größten Hotels Neapels.

Gehobene Kategorie

h234 [G2] Caravaggio Hotel €€–€€€, Piazza Cardinale Sisto Riario Sforza 157, www.caravaggiohotel.it, Tel. 081 2110066. Dieses kleine Designhotel mit nur 16 Zimmern befindet sich in einem Adelspalast aus dem 17. Jahrhundert an der kleinen Piazza Cardinale Sisto Riaro Sforza, also mitten im brodelnden Herzen des historischen Napoli. Die Zimmer und Suiten – letztere haben Blick auf die Piazza – sind aber alle ruhig und gemütlich, wenn auch teilweise etwas klein. Auch eine sympathische Bar gehört zum Haus.

h235 [I2] Cavour €€–€€€, Piazza Garibaldi 32, www.hotelcavournapoli.it, Tel. 081 283122. Das Cavour an der belebten Piazza Garibaldi mag zwar von der Lage nicht das einladendste Hotel der Stadt sein, die 93 komfortabel eingerichteten Zimmer sind aber definitiv ihr Geld wert. Wer zentral wohnen möchte und Tagesausflüge in die Umgebung plant, der wird das Cavour als Standort nicht bereuen.

h236 [E5] Chiaja Hotel de Charme €€–€€€, Via Chiaia 216, Tel. 081 415555, www.hotelchiaia.it. „Kleine, aber feine Luxusoase“ beschreibt dieses geschmackvoll gestaltete Hotel wohl am allerbesten. Bei den 27 Zimmern – WLAN inklusive – stehen Charme, Eleganz und Individualität im Vordergrund und durch die Lage im beschaulichen Chiaia kommen hier auch stressgeplagte Besucher sicherlich zur Ruhe.

h237 [F2] Costantinopoli 104 €€€, Via Santa Maria di Costantinopoli 104, Tel. 081 5571035, www.costantinopoli104.com. Mitten im schicken Stadtzentrum befindet sich dieses geschmackvoll im viktorianischen Stil designte Hotel in einer Patriziervilla. Die 19 Zimmer sind allesamt individuell eingerichtet und bieten ein wahrhaft erstaunliches Ambiente.

h238 [F3] Decumani Hotel de Charme €€€, Via San Giovanni Maggiore Pignatelli 15, Tel. 081 5518188, www.decumani.com. In einem bereits im 17. Jh. erbauten Palazzo im Herzen der historischen Altstadt befindlich, bietet das Decumani Hotel de Charme Komfort der Meisterklasse. Mit nur 19 Zimmern (inkl. WLAN) eine der kostspieligeren, gleichwohl aber auch persönlichsten Alternativen unter den „edlen“ Hotels der Stadt.

h239 [B5] Grand Hotel Parker’s €€€, Corso Vittorio Emanuele 135, Tel. 081 7612474, www.grandhotelparkers.com. Mit 74 Zimmern und 9 Suiten stellt das vor kurzem komplett renovierte Luxushotel seit Mitte des 19. Jh. eine beliebte Adresse betuchter Reisender aus aller Welt dar. 1889 ließ sich der britische Meeresbiologe George Parker das ehemalige, pleite gegangene Hotel Tramonto Beaurivage kurzerhand „auf die Zimmerrechnung setzen“, nachdem er vom Vollstreckungsbeamten aus seinem Mittagsschlaf geweckt wurde. Neben der geschmackvollen Einrichtung überzeugt das Parker’s durch sein reiches Verwöhnangebot von Entspannung bis Fitness und sein hervorragendes Restaurant im 6. Stock, von wo man einen traumhaften Ausblick genießt.

h240 [C5] Pinto Storey €€, Via Giuseppe Martucci 72, Tel. 081 681260, www.pintostorey.it. Dieses charmante Hotel im britischen Landhausstil – selbst das Frühstücksbüfett ist insulanisch inspiriert – befindet sich im 4. und 5. Stockwerk eines wunderschönen Jugendstilgebäudes im Herzen von Chiaia. Das Pinto Storey unterscheidet sich von der Konkurrenz durch die herzliche, geradezu familiäre Atmosphäre. Von einigen der 16 kürzlich renovierten Zimmer hat man einen Blick aufs Meer.

h241 [E4] San Francesco al Monte €€€, Corso Vittorio Emanuele 328, Tel. 081 4239111, www.sanfrancescoalmonte.it. San Francesco al Monte ist eines der außerordentlichsten Hotels der Stadt. Auf dem Vomero gelegen, befindet sich das Hotel in einem ehemaligen Kloster aus dem 16. Jh., von dem noch reichlich Bausubstanz und zahlreiche Fresken erhalten sind. Die 45 Zimmer und Suiten sind im Barockstil ausgestattet (WLAN inklusive) und haben in der Regel einen Weitblick über die Bucht. Mehr als sehenswert sind außerdem der hoteleigene Spa-Bereich und der Pool auf der teilweise von wildem Wein überwucherten Sonnenterrasse im obersten Stock.

Mittlere und günstige Kategorie

Ì242 [D6] Cappella Vecchia 11 €, Vico Santa Maria a Cappella Vecchia 11, www.cappellavecchia11.it, Tel. 081 2405117. Ein wirklich angenehmes kleines Familienhotel mit gerade sechs Zimmern inmitten des Zentrums von Chiaia. Für die tolle Lage ausgesprochen günstig und die Betreiber sind extrem hilfsbereit und haben genügend Tipps parat.

h243 [ei] Casa del Monacone €€, Via Sanità 124, www.catacombedinapoli.it/ casadelmonacone.asp, Tel. 081 5441305. Dieses in einem ehemaligen Konvent untergebrachte Stadthotel befindet sich im volkstümlichen und eigentlich nicht besonders touristischen Viertel Sanità. Das Team ist sehr zuvorkommend und die Zimmer lassen für diese Preiskategorie wahrlich keine Wünsche offen.

Ì244 [A6] Casa Mira Napoli €, Via Giordano Bruno 169, Tel. 081 7611035, www.casamiranapoli.it. In Mergellina unweit des Jachthafen gelegen ist dieses kleine Bed and Breakfast zwar nicht das zentralste, dafür aber eines der gemütlichsten (optimales Preis-Leistungs-Verhältnis). Das Familienunternehmen befindet sich im 10. Stock eines Hochhauses (bei Ankunft 10 Cent für den Lift bereithalten) und verfügt nur über wenige Zimmer, allerdings alle mit wunderbarem Blick.

Ì245 [G2] Diletto a Napoli €€, Via Sedil Capuano 16, Tel. 081 0330977, www.dilettoanapoli.it. Als familiär und gemütlich kann man dieses in einer Stadtvilla im Centro Storico gelegene Bed and Break­fast wohl am allerbesten bezeichnen. Die Zimmer sind alle individuell, ja direkt künstlerisch konzipiert, geräumig und haben durchweg hohe Decken. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

h246 [E2] Hotel Correra 241 €–€€, Via Francesco Correra 241, Tel. 081 19562842, www.correra.it. Eines der ersten Art-Hotels Süditaliens, das weit mehr „kann“, als man seinen niedrigen Preisen zutrauen würde. In den 12 stilvoll dekorierten Zimmern soll sich der Gast nämlich wie zu Hause fühlen und nicht nur sein Gepäck abstellen – so die Betreiber. Kostenloses WLAN und ausgesprochen gutes Frühstück auf der Terrasse.

h247 [F2] Hotel Piazza Bellini €€, Via Santa Maria di Costantinopoli 101, Tel. 081 451732, www.hotelpiazzabellini.com. Sympathisches, modern gehaltenes Hotel in einem Palazzo aus dem 16. Jahrhundert in unmittelbarer Nähe der netten Piazza Bellini. Eine der persönlichsten Adressen – und das nur wenige Schritte von praktisch allen Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt entfernt.

h248 [E5] MH Design Hotel €€, Via Chiaia 245, www.mhhotel.it, Tel. 081 19571576. In diesem cool-schicken Boutiquehotel mit seinen 20 Zimmern werden sich v. a. jüngere Leute wohlfühlen. Der Komfort der Zimmer (DVD-Player und Klimaanlage sind Standard) ist für die Preisklasse vorbildlich. Und selbst in die Innenstadt hat man es von hier im Zentrum Chiaias nicht weit.

Ì249 [E5] Nardones 48 €, Via Nardones 48, Tel. 3388818998 oder 0812451446, www.nardones48.it. Gemütlich, schlicht und einfach geht es in diesen Apartments in den Quartieri Spagnoli zu. Alle Apartments haben Bad, Schlaf- und Wohnzimmer sowie eine Küchennische, liegen jedoch im 5. Stock (kein Lift).

Ì250 [C5] PM3 b&b €–€€, Via del Parco Margherita 3, Tel. 3355282667, www.pm3bbnapoli.com. In der Nähe der abends lebendigen Piazza Amedeo liegt dieses trendig-junge Hotel mit nur wenigen Zimmern. Das außergewöhnlich stylische Interieur richtet sich an ein junges Publikum, doch im PM3 dürfte sich jeder wohlfühlen.

h251 [B3] Weekend a Napoli €€–€€€, Via Enrico Alvino 157, Tel. 081 5781010, www.weekendanapoli.com. Das Motto des Weekend a Napoli ist „Luxusurlaub zum Verwöhnen mit bestem Service“. In der Tat ist dieses angenehme Hotel auf dem Vomero eines der besten seiner Kategorie und überzeugt durch zeitgemäße Ausstattung, Komfort, Eleganz und Gastfreundlichkeit.

Hostels und Jugendherbergen

j252 Fabric Hostel & Club, Via Bellucci Sessa 22, Tel. 081 7765874, www.fabrichostel.com. In einer ehemaligen Textilfabrik im 12 km von Neapel entfernten Portici (Nahverkehrszüge verbinden die Stadt mit der Stazione Circumvesuviana in Neapel) liegt dieses Hostel mit 7 Zweibett- und 13 Mehrbettzimmern (ab 12 €) sowie einem eigenen Klub und einem sog. music lab für Bands. Ideal für junge Leute, die Anschluss suchen.

j253 [D2] La Controra Flashpackers Hos­tel, Piazzetta Trinità alla Cesarea 231, Tel. 081 5494014, www.lacontrora.com. Eines der beliebtesten Hostels der Stadt, unweit der Metrostation Salvator Rosa. In erster Linie praktisch und günstig. Es gibt Zwei-, Drei- und Mehrbettzimmer in verschiedenen Ausführungen, die preislich ab 15 € liegen. WLAN.

j254 [ak] Ostello Mergellina, Via Corrado Barbagallo, 23, Tel. 081 7612346. Ganz im Westen Mergellinas liegt Neapels offizielle Jugendherberge mit verschiedensten Zimmer- (von 2-Bett bis 6-Bett) und Preiskategorien (ab 14 €). Aufenthaltsraum mit Sat-TV, Chill-out-Lounge mit kostenpflichtigem Internetzugang, Waschmaschinen und Trockner. Reservierung notwendig!

Verkehrsmittel (siehe Reiseführer S. 125)

Öffentlicher Nahverkehr

Neapel verfügt über ein gutes, wenn auch verbesserungsfähiges Nahverkehrsnetz. Praktisch jeden Ort der Stadt erreicht man mit den „Öffentlichen“ und selten hat man mehr als 500 m bis zur nächsten Station oder Haltestelle zu gehen. Es gibt eine Straßenbahn-, zwei Metro-, vier Schienenseilbahn- (Funicolare) sowie zahlreiche Buslinien, die von ANM und Metronapoli betrieben werden. Ein Ticket kann für alle öffentlichen Verkehrsmittel verwendet werden und erlaubt auch das Umsteigen.

Die Fahrkarten können vor Fahrtantritt an Automaten, in Tabakläden (tabaccaio) oder an offiziellen Vorverkaufsstellen gekauft werden, müssen jedoch bei Fahrtbeginn durch Abstempeln entwertet werden. Eine Einzelfahrt (gültig für 90 Minuten) kostet dabei 1,10 €. Daneben gibt es Tagestickets namens giornaliero (3,10 €, am Wochenende nur 2,60 €) sowie die mind. 72 Stunden gültige campania artecard (ab 12 €, www.campaniartecard.it), die auch viele Vergünstigungen in Museen und anderen Sehenswürdigkeiten beinhaltet.

Das Metronetz ist verständlich und übersichtlich gestaltet und viele Sehenswürdigkeiten außerhalb der Innenstadt können problemlos unterirdisch erreicht werden. Die Metrolinien verkehren täglich von 6 bis 22.30 Uhr.

Zahlreiche Buslinien verbinden praktisch alle in diesem Buch beschriebenen Ziele miteinander, doch muss man in Neapel beim Busfahren etwas Geduld aufbringen, denn häufig sind die Linien überfüllt und bewegen sich nur langsam durch den Stadtverkehr. Sie fahren täglich bis 24 Uhr, danach verkehren auf den wichtigsten Strecken stündlich Nachtbusse.

Die einzige Straßenbahnlinie verbindet das Viertel Poggioreale mit der Piazza Vittoria in Chiaia und führt an der Piazza Garibaldi vorbei und dann die Hafenstraße entlang. Wirklich typisch neapolitanisch ist die Funicolare: Neapels großartige Schienenseilbahnen. Von den Stationen Montesanto (Quartieri Spagnoli), Centrale (Via Toledo, Nähe Piazza Trieste e Trento) und Chiaia (Piazza Amadeo) geht es auf den Vomero. Die Funicolare Mergellina (Via Mergellina) erklimmt den Posillipo.

µ www.anm.it

µ www.metro.na.it

Taxis

Neapel verfügt über mehrere Taxikooperativen. Die offiziellen Taxis sind weiß und tragen als Emblem das Stadtwappen. Die Grundgebühr beträgt tagsüber 3 € und steigt dann entsprechend der gefahrenen Strecke – jedoch gibt es einen Mindestumsatz von 4,50 € und am Wochenende sogar 5,50 €. Wichtige Telefonnummern von Taxiunternehmen sind:

µ Radio Taxi Free, Tel. 081 5515151

µ Radio Taxi Consortaxi, Tel. 081 5525252

µ Radio Taxi La Partenope, Tel. 081 5560202

µ Radio Taxi Napoli, Tel. 081 5564444

Wetter und Reisezeit (siehe Reiseführer S. 126)

In Neapel herrscht ein gemäßigt warmes Klima. Selbst im Winter fallen die Temperaturen fast nie unter den Gefrierpunkt. Die durchschnittliche Tagestemperatur liegt im Januar bei etwa 8 °C, im April bei etwa 15 °C, im Juli bei über 25 °C und im Oktober bei 18 °C. Unangenehm sind die Regenfälle im Frühjahr und Spätherbst, die teilweise zu sintflutartigen Überschwemmungen der Straßen führen. Im Juli und August ist die Hitze in der Stadt nicht selten unerträglich, weshalb viele Menschen aus der Metropole ans Meer „flüchten“, um sich Abkühlung zu verschaffen. Dies hat zwar den Vorteil, dass die Stadt ruhiger ist als sonst, leider haben entsprechend aber auch viele Geschäfte und Museen geschlossen.

Die besten Reisezeiten sind also zweifelsohne Frühling (März, April, Mai), Spätsommer und Frühherbst (September und Oktober), aber auch der Dezember, wenn es zu Hause gerade so richtig kalt geworden ist und man in Neapel mit etwas Glück auch schon mal einen Tag mit 20 Grad erwischen kann.

Die stilvollste Anreise nach Neapel ist immer noch die per Schiff

Vorseite: Auch kleine Park­sünden werden in Bella Napoli streng geahndet

050nl Abb.: dk

Pannennotruf

µ ADAC-Notruf Italien: Tel. 03 921041 (Festnetz) bzw. 003903921041 (Mobil)

µ Pannenhilfe: Tel. 800116800

µ Automobile Club d’Italia (ACI), www.aci.it/Deutsch

Extrainfo

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Barrierefreies Reisen (siehe Reiseführer S. 109), Diplomatische Vertretungen

Klassischer geht es kaum – mit der Vespa durch die Stadt

Raus aufs Wasser!

Wem das Vergnügen, sich ein Motorboot, einen Katamaran, ein Segelboot (auch mit Skipper) oder gar eine Jacht zu mieten, nicht zu teuer ist, der ist bei diesen Adressen richtig:

µ Mulas & Charter S.r.l., Via Posillipo 405/E, Tel. 081 5752322, www.mulascharter.com

µ Napoli Charter, Via Paolo Tosti 11, www.napolicharter.com, Tel. 081 2411429

µ Sail Yachting, Via Francesco Caracciolo 3, Tel. 081 19576050, www.sailyachting.it

µ Vela Charter S.r.l., Piazzetta Ascensione 14, Tel. 081 426469, www.velacharter.it

Extratipp

Neapel preiswert

µ Ein guter Tipp für Neapelbesucher, die mehrere Attraktionen besuchen möchten, ist der Kauf einer campania artecard. Sie gilt für drei oder sieben Tage, erlaubt dabei freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und gewährt Vergünstigungen in den meisten Museen. Sie kostet ab 12 € und ist z. B. bei AACST erhältlich (s. S. 112). Weitere Infos gibt es unter www.campaniartecard.it.

µ In Bars und Cafés Neapels bekommt man auf Anfrage immer Wasser zum Kaffee. Wer also ab und an einen Stopp auf einen Espresso einlegt, kann gleichzeitig den Durst stillen.

µ In Sachen Shopping ist Neapel schlichtweg die Wucht. So sind z. B. Schuhe wesentlich preisgünstiger und in der Regel besser verarbeitet als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz und es lohnt sich auch, nach Oberbekleidung zu schauen. Noch mal günstiger sind die vielen Märkte unter freiem Himmel, allerdings lässt hier die Qualität manchmal zu wünschen übrig.

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Die überall zu findenden Märkte sind für Schnäppchenjäger schlicht paradiesisch

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Deutschsprachige Zeitungen und Zeitschriften

Es ist in Neapel nicht gerade ein Leichtes, an deutschsprachige Zeitungen und/oder Zeitschriften zu kommen. Am größten ist die Wahrscheinlichkeit an den Kiosken entlang der Via Toledo Ö, wo häufig die BILD, die FAZ, die Süddeutsche sowie der Spiegel oder der Stern zu finden sind.

Extratipp

Wer wissen will, was los ist, der sollte möglichst über Italienischkenntnisse verfügen, va bene?

Meine Literaturtipps

Zur Einstimmung oder als Begleitung auf der Reise bieten sich die folgenden Werke an:

µ Luciano De Crescenzo, Also sprach Bellavista – Neapel, Liebe und Freiheit (1977). Äußerst humorvolle, aus dem Leben der Stadt gegriffene Anekdoten, die die Mentalität der Neapolitaner mit einem Augenzwinkern beleuchten.

µ Curzio Malaparte, Die Haut (1991). Dieser gleichzeitig spannende und schockierende Roman in Reportageform spielt im Neapel der Nachkriegszeit. Der Autor rechnet auf drastisch-realistische Weise mit den Schrecken des Krieges ab.

µ Maria Carmen Morese, Gebrauchsanweisung für Neapel und die Amalfi-Küste (2008). Eine brauchbare Einführung in die neapolitanische Lebensart und in allerlei Kuriositäten der Stadt.

µ Dieter Richter, Neapel – Biographie einer Stadt (2005). Die vielleicht umfassendste Kulturgeschichte Neapels – zumindest auf Deutsch – von den vorchristlichen Anfängen bis heute. Trotz der vielen Informationen erfreulicherweise sehr „locker“ geschrieben.

µ Marino Niola, Totem und Ragù – Neapolitanische Spaziergänge (2000). Kein Wanderführer, sondern eine durchaus akademisch fundierte Liebeserklärung an Neapel. Anhand von Spaziergängen erfährt der Leser an bestimmten Orten so einiges über die Stadt und ihre eigensinnigen Bewohner.

Internet und Internetcafés, Medizinische Versorgung

Auch für die Kleinen hat Napoli so einiges zu bieten – z. B. Ponyreiten im Parco di Capodimonte (s. S. 44)

054nl Abb.: dk

Mit Kindern unterwegs (siehe Reiseführer S. 114), Öffnungszeiten

In Neapel sind die Hüter des Gesetzes überall präsent

055nl Abb.: dk

Landesvorwahlen

µ Deutschland: 0049

µ Österreich: 0043

µ Schweiz: 0041

µ Italien: 0039

Preiskategorien

Da Preise häufig saisonal variieren können die nachfolgenden Preis­kategorien nur als Anhaltspunkt dienen (pro Doppelzimmer und Nacht inkl. Frühstück).

€ unter 100 €

€€ 100–150 €

€€€ über 150 €

056nl Abb.: dk

Im Grand Hotel Parker’s (s. S. 123) ist sogar der Wellness­bereich etwas Besonderes

Die Stadt verfügt über ein bestens ausgebautes Busliniennetz

058nl Abb.: dk

Achtung Baustelle!

Bis voraussichtlich Ende 2012 befindet sich das Metronetz Neapels im Umbau. Die einzelnen Linien werden erweitert und es werden neue Haltestellen angelegt. Dadurch kann es vielerorts zu Fahrplan- und Streckenänderungen – auch bei der Straßenbahn und den Buslinien – kommen. Die im Buch gegebenen Informationen zum Öffentlichen Nahverkehr sind daher ohne Gewähr.

Extratipp

057nl Abb.: dk

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