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ReiseführerCityTrip Rom

  • 9.80 EUR Deutschland
  • 14.90 CHF Schweiz
  • 10.10 EUR Österreich
  • Preis inkl. MwSt.
 
  • Reiseführer CityTrip Rom
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  • Autor: Schwarz, Frank; Simeoni, Roberta
    Herausgeber: Werner, Klaus
    ISBN: 978-3-8317-1993-8
    Seitenanzahl: 144
    Auflage: 2., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Auflage
    Erscheinungsjahr: 2011

    Ausstattung:
    komplett in Farbe, detaillierter Stadtplan (Faltplan zum Herausnehmen) und praktische Übersichtskarten, über 40 stimmungsvolle Fotos, kleine Sprachhilfe Italienisch, ausführliches Register, strapazierfähige PUR-Bindung
    Format (h x b x t): 19,5 x 11

    Informationen zur Lieferbarkeit:
    vergriffen, momentan nur als ebook (pdf zum Download, siehe unten) erhältlich, die nächste Auflage erscheint voraussichtlich 19. Juni 2012
 

"CityTrip Rom" ist der ideale Stadtführer für einen Kurztrip in die Ewige Stadt. In diesem Buch gibt es alle notwendigen reisepraktischen Informationen und viele Tipps auf einen Blick. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten werden vorgestellt und eine Ideensammlung für die Gestaltung des Aufenthalts geliefert. So ist ein individuelles Entdecken und Erleben der Stadt möglich. Der GPS-genaue Stadtplan ist zum Herausnehmen und clever mit dem Text verknüpft. Eine kleine Sprachhilfe Italiensisch sorgt zusätzlich für unkomplizierte Konversation.

Aus dem Inhalt des Reiseführers "CityTrip Rom":

  • Die Stadt entdecken: sorgfältige Beschreibung der interessantesten
    Sehenswürdigkeiten und Stadtviertel.
  • Die ganze Breite der Gastronomie: von Feinschmeckerrestaurants über Cafés und Bars bis zum mitternächtlichen Imbiss.
  • Auf eigene Faust: alle reisepraktischen Infos zu Anfahrt, Preisen, Stadtverkehr, Touren, Shopping, Events, Hilfe im Notfall ...
  • Unterkünfte von nobel bis preiswert: gründlich vor Ort recherchiert und ausführlich kommentiert.
  • Hintergrundartikel mit Tiefgang: Geschichte, Mentalität der Bewohner, Leben in der Stadt ...
  • Richtig ankommen: exakte Adressangaben, leicht zu finden dank GPS-genauem Stadtplan (Faltplan zum Herausnehmen) und buchbegleitender Luftbild­ansichten unter Google Maps™



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Seiten:  1 

Ein Lederwarenfabrikant rettet das Kolosseum von Autor Frank Schwarz (Juli 2011)

Das einst größte Amphitheater der Welt ist schon seit Jahren von der Umweltverschmutzung in Rom bedroht. Die eigentlich weiße Fassade des Kolosseums ist rußgeschwärzt und vom Einsturz bedroht. Auch die starken Regenfälle der vergangenen Jahre und die immer zahlreicher werdenden Touristen haben dem Gebäude schwer zugesetzt – kurzum: Die Arena müsste dringend renoviert werden.

Geld ist aber keines da. Seit Jahren drücken sich alle Regierungen, egal ob links oder rechts, vor den dringend notwendigen Maßnahmen zum Erhalt der fast 2000 Jahre alten Ruine. Der Mitte-Rechts Regierung Berlusconi liegt Kultur grundsätzlich nicht gerade am Herzen. Unter Finanzminister Giulio Tremonti wurden, gegen den Protest zahlreicher Intellektueller, die Zuschüsse für Theater- und Opernhäuser brutal gekürzt. Der Staat zieht sich immer mehr aus seiner Verantwortung für die Erhaltung der zahlreichen Kulturdenkmäler des Landes zurück und begibt sich neuerdings auf die Suche nach privaten Sponsoren.

Die geplante Sanierung des Kolosseums war die erste derartige Ausschreibung, die das Kulturministerium je veranlasst hatte – und sie war erfolgreich. Ende Juni verkündete der italienische Lederwarenhersteller TOD’S mit rund 25 Millionen Euro den größten Anteil der zu erwartenden Kosten zu übernehmen. Zwei bis drei Jahre sollen die Arbeiten dauern mit denen im September 2011 begonnen wird, das Amphitheater bleibt aber für die Besucher geöffnet. Danach sollen die 13.000 Quadratmeter Travertin wieder weiß leuchten, zudem soll nach der Sanierung eine deutlich größere Fläche des Kolosseums zugänglich sein.

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Rezensionen

Welcome! Magazin
Rezension vom: Ausgabe 1/2011
Kompakter Stadtführer mit Infos zur Vorbereitung sowie vor Ort. Leichte Orientierung dank Nummernsystem. Mit großem City-Faltplan.

Lehrerbibliothek
Rezension vom: 11/12
Rom ist neben London und Paris häufiges Ziel von Klassenfahrten! Nirgends auf der Welt findet sich dermaßen viel Weltkulturerbe auf so engem Raum wie in Rom. Nur in Rom kann der Besucher mehr als 2000 Jahre Geschichte in zwei Stunden durchstreifen. Rom ist die Wiege abendländisch-christlicher Kultur. Aber nicht nur Kultur- und Sprachreisende werden in der Ewigen Stadt auf ihre Kosten kommen; auch religiös motivierte Reisen in das Herz des römischen Katholizismus prägen Rom seit Jahrhunderten. Die Reihe "CityTrip" bietet neue Reiseführer für den individuellen Kurztrip in die schönsten Städte Europas. CityTrip bietet in prägnanter und kompakter Weise alle wichtigen Informationen für einen erfolgreichen Aufenthalt in der Stadt. Neben den unmittelbar reisepraktischen Fragen wie Zeitplanung, Informationsstellen, Anreise, Hotels und weitere Unterkünfte, Preise, Stadtverkehr, Touren, Restaurants, Shopping etc. werden alle Bereiche wie Einkaufen, Genießen, Kultur, Kunst und Museum sowie Nachtleben abgedeckt. Hintergrundartikel beleuchten exkursartig Geschichte, Mentalität der Bewohner, Leben in der Stadt etc. Genaue Stadtpläne, ÖVP-Netz und motivierende Fotos unterstützen die informative Darstellung. - Die französische Metropole, das Zentrum von Haute Couture und Nouvelle Cuisine, mit ihrem überreichen Kulturangebot und einer Fülle weltberühmter Kulturdenkmäler, architektonischer Meilensteine und historischer Stätten tritt umfassend vor Augen. Fazit: Geeignet auch zur Vorbereitung und Durchführung von Klassenfahrten!

Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de


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CityTripaus der Luftperspektive

Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.

Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen hier unten zum kostenlosen Download im txt-Format und im universellen gpx-Austauschformat bereit.

Besitzer der 1. Auflage des CityTrips Rom finden die entsprechenden Luftbildkarten hier: Sehens­würdigkeiten, Unterkünfte, Gastronomie, Praktische Reisetipps.

Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden:
  Cover außen
  Cover innen vorn
  Cover innen hinten
  Inhaltsverzeichnis, Impressum
  Beispielseiten / Demo
  Anhang
  Faltplan
  GPS-Daten (.gpx-Datei)
  GPS-Daten (.txt-Datei)

An- und Rückreise (siehe Reiseführer S. 90)

Mit dem Flugzeug

Rom hat zwei Flughäfen: Leonardo da Vinci ist der größere. In Roma Ciampino landen neben den Fliegern der Billigfluglinien auch Charter- und Militärflugzeuge.

µ Infos zu beiden Flughäfen: www.adr.it

µ Fluginformation: Leonardo da Vinci-Airport Tel. 06 65951, Ciampino Tel. 06 794941

Etliche Fluggesellschaften fliegen diese Flughäfen an.

µ Lufthansa: www.lufthansa.it

µ Austrian Airlines: www.aua.com

µ Swiss International Airlines: www.swiss.com

µ Alitalia (CAI): www.alitalia.com

µ Air France: www.airfrance.it

µ British Airways: www.britishairways.com

µ Air Berlin: www.airberlin.com

µ Germanwings: www.germanwings.com

Leonardo da Vinci

Der Flughafen Leonardo da Vinci liegt 36 km südwestlich von Rom in Fiumicino und hat drei Abfertigungshallen. Die Ankunftshallen sind unten, die Abflughallen oben (Halle A Inlandsflüge, Halle B internationale Flüge und Halle C internationale und interkontinentale Flüge).

µ In der Halle B (Ankunft/Arrivi) befindet sich ein Informationsbüro der APT, des Fremdenverkehrsamts. Hier kann man sich mit Informationsmaterial und Karten eindecken. Geöffnet: 8.15–19.15 Uhr.

µ Mit dem Zug (Leonardo Express) fährt man für 12 € nonstop in 60 Minuten bis zum Hauptbahnhof (Stazione Termini) im Zentrum. Der Zug fährt halbstündlich ab 6.37 Uhr, der letzte um 23.37 Uhr. Ab Hauptbahnhof fährt der erste Zug zum Flughafen um 5.52 Uhr und dann ebenfalls halbstündlich bis um 22.52 Uhr.

µ Bei Ankunft in der Nacht gibt es vier Nachtbusse. Abfahrtszeiten: 0.30, 1.15, 2.15, 3.30 und 5 Uhr.

µ Vom Flughafen in Fiumicino fährt auch ein Bus der regionalen Verkehrsgesellschaft COTRAL zum Hauptbahnhof (Stazione Termini). Abfahrtszeiten ab Fiumicino: 1.15, 2.15, 3.30, 5, 10.55, 12, 15.30, 19 Uhr. Fahrpreis: 4,50 €, www.cotralspa.it

µ Die Fahrt mit dem Taxi bis zum Bahnhof dauert 40 bis 50 Min. und kostet ca. 45 €. Beim Verlassen des Terminals wird man oft von vermeintlichen Taxifahrern angesprochen. Schwarztaxis sollten gemieden werden, da es zu unangenehmen Überraschungen kommen kann.

µ Mietauto: Alle Mietwagenfirmen sind in dem Parkhaus gegenüber des Terminals zu finden. Der Weg ist gut beschildert (Car rent).

Ciampino

Der Flughafen der Billiganbieter liegt etwa 15 km südöstlich des Stadtzentrums, die Stadt ist gut zu erreichen.

µ Terravision bietet einen Shuttleservice vom Flughafen Ciampino bis zum Hauptbahnhof (Stazione Termini). Die Busse verkehren zwischen 8.40 und 0.20 Uhr. Die Fahrtzeit beträgt rund 40 Minuten. Die Einzelfahrt kostet 8 €, bei Onlinebuchung 4 €. www.terravision.eu

µ Es gibt auch öffentliche Verkehrsmittel. Die blauen COTRAL Busse fahren vom Flughafenvorplatz von 6.30–23.10 Uhr bis zur Metrostation der Linie A (Anagnina).

µ Vom Flughafen Ciampino fährt für 5 € ein Bus zum Hauptbahnhof (8.45– 23.45 Uhr), Informationen unter www.sitbusshuttle.it.

µ Taxi: Eine Fahrt ins Zentrum kostet ca. 40 €.

µ Zug: Abfahrt von der Haltestelle Ciampino alle 15 Minuten ins Stadtzentrum, einfache Fahrt 3 €.

µ Mietauto: Die Autovermietungen befinden sich direkt neben der Ankunftshalle (arrivi). Die Fahrt dauert mindestens 40 Minuten je nach Verkehrslage. Die GRA Ringstraße führt in Roms Stadtzentrum.

Mit dem Auto

Nach Möglichkeit sollte man es vermeiden, mit dem Auto nach Rom zu fahren. Wer es dennoch tut, der überprüft besser seine Unfall- und Haftpflichtversicherung vorher noch einmal. Ratsam ist vor allem auch eine Versicherung gegen Diebstahl. Besonders ausländische Wagen werden gerne aufgebrochen.

Verkehrsbestimmungen

Grundsätzlich gilt auf den italienischen Autobahnen ein maximales Tempo von 110 km/h und auf Landstraßen (wie ausgeschildert) zwischen 90 und 110 km/h. Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt das Tempolimit 50 km/h.

Neuerdings muss auf Landstraßen und Autobahnen auch bei Tageslicht das Abblendlicht eingeschaltet sein. Eine gelbe Sicherheitsweste muss im Fahrzeug liegen. Die Weste ist auch bei Dunkelheit gut erkennbar und muss angezogen werden, wenn man mit dem Auto liegen bleibt und aussteigt.

Vergessen Sie nicht, sich bei der Versicherung eine grüne Versicherungskarte zu besorgen. Zwar soll nach einer EU-Richtlinie die Karte nicht mehr Pflicht sein, trotzdem bestehen einige Carabinieri auf dem Dokument.

Nützliche Hinweise für Reisen nach Italien erteilt der italienische Automobilklub im Internet unter: www.aci.it

Trampern drohen neuerdings auf italienischen Autobahnen hohe Strafen. Je nach Standort werden zwischen 25 € und 100 € Strafe berechnet. Das Tramperverbot gilt nicht nur auf allen Fahrbahnen des Autobahnnetzes, sondern auch auf den Auffahrtstraßen sowie an den Autobahntankstellen.

Neuerdings müssen auch Temposünder mit saftigen Geldbußen rechnen. Bereits die Überschreitung des Tempolimits bis zu 10 km/h kostet 100 €. Wer zwischen 10 und 40 km/h zu schnell ist, zahlt knapp 460 €. Schmerzliche 1074 € Strafe und der Entzug des Führerscheins bis zu drei Monaten drohen den Fahrern, die Tempolimits um mehr als 40 km/h überschreiten.

Alkoholkontrollen gibt es seit einiger Zeit immer häufiger. Wer betrunken einen Unfall verursacht, muss mit einer saftigen Strafe rechnen. Die Promillegrenze liegt bei 0,5.

Ankunft in Rom

Egal von welcher Seite man sich Rom nähert, um den Raccordo Anulare, die römische Autobahnumgehung, kommt der Autofahrer nicht herum. Mittlerweile hat der Raccordo über 50 Ausfahrten. Vorsicht: Wer einmal eine Ausfahrt verpasst hat, läuft Gefahr, sich hemmungslos zu verirren.

Von Norden kommende Autoreisende (Autobahn A 1) finden an der Raststätte Salaria Ovest (etwa 30 km vor der Autobahnumgehung) ein E.P.T.-Büro (Ente Provinciale per il Turismo), das bei der Zimmervermittlung sehr hilfreich ist. Wer aus dem Süden kommt, fährt die Raststätte Frascati Est (etwa 20 km vor der Autobahnumgehung) an, die ebenfalls über ein E.P.T.-Büro verfügt.

Die Innenstadt Roms ist zu bestimmten Uhrzeiten für den Autoverkehr gesperrt. Um an den vigili, den römischen Stadtpolizisten, vorbeizukommen, sollte man die Reservierungsbestätigung des Hotels vorzeigen können.

Autofahren in Rom (siehe Reiseführer S. 92)

Verkehrssituation

Die Polizei führt einen gnadenlosen Kleinkrieg gegen die Autofahrer. Auf den Verkehrsleitsystemen am Tiber­ufer wird darauf hingewiesen, welche drakonischen Strafen den Autofahrer erwarten, der etwa trotz Verbots in das historische Zentrum fährt. Überwachungskameras im Zentrum nehmen jeden auf, der unberechtigt mit dem Auto unterwegs ist. Mittlerweile ist es schon ein abenteuerliches Unterfangen, selbst mit dem Taxi das eigene Hotel zu erreichen, da sogar für die römischen Taxifahrer Einfahrtsbeschränkungen gelten.

µ Notruf des italienischen Automobilklubs ACI: 116

Tanken

Achtung: Viele Tankstellen halten konsequent die Mittagspause zwischen 13 und 17 Uhr ein. Meistens gibt es aber Automaten, an denen man mit Banknoten bezahlen kann. Meistens übernehmen den Service Arbeitslose, die für ein kleines Trinkgeld beim Tanken helfen.

Diesel heißt in Italien Gasolio. Bleifreies Benzin ist grün gekennzeichnet und hat 95 Oktan (Normal) oder 98 Oktan (Super). Die Preise liegen etwa auf dem deutschen Niveau.

Parken

Parkplätze gibt es am Tiberufer, natürlich auch nur in begrenzter Zahl. Wer das Glück hatte, einen Platz zu finden, muss am Parkscheinautomat (parcometro) ein Ticket lösen (pro Stunde 1 €). Es gibt am Rande der Innenstadt zwei große Parkplätze:

µ Villa Borghese, Einfahrt auf dem Corso Italia oder von der Porta Pinciana; 1 Stunde 1,30 €, ein ganzer Tag (24 Stunden) 16 €

µ Parking Ludovisi, Einfahrt an der Ecke Via Ludovisi/Via Crispi, Tel. 06 4740632; 1 Stunde 2 €, ein Tag (24 Stunden) 18 €

Mietwagen

µ Avis: Via Giovanni Giolitti 34, Tel. 06 4814373

µ Europcar: Via Fiume Giallo 196, Tel. 800014410

µ Hertz: Via Veneto 156, Tel. 199112211

µ Maggiore: Via Po 8, Tel. 06 8840137

Barrierefreies Reisen (siehe Reiseführer S. 93)

Anreise mit Zug oder Flugzeug

In den Flughäfen können Passagiere mit einer Behinderung auf Wunsch während des Ein- und Aussteigens in das bzw. aus dem Flugzeug sowie beim Aufenthalt im Flughafen betreut werden.

Die Fluggesellschaft ALITALIA verfügt im Flughafen Fiumicino in Rom über die „Sala Amica“, einen Raum zum Warten auf den Flug und zum Check-in für behinderte oder ältere Personen und für Minderjährige ohne Begleitung (bis 12 Jahre). Informationen unter Tel. 06 2222 (die Nummer ist nur aus Rom erreichbar).

Vom Flughafen „Leonardo da Vinci“ in Fiumicino erreichen Sie den Hauptbahnhof „Roma Termini“ mit dem Direktzug „Leonardo Express“. Im Bahnhof des Flughafens gibt es auf Wunsch einen Shuttlebusdienst für Personen mit Rollstuhl und eine Begleitung für behinderte Personen bis zum Bahnsteig. Am Hauptbahnhof Roms, „Termini“, steht dann ebenfalls eine Hilfe beim Aussteigen zur Verfügung. Für diesen Service wenden Sie sich einfach an den Hilfsdienst für Behinderte (accoglienza a persone disabili) im Bahnhof Fiumicino, Tel. 06 47305300.

Der römische Hauptbahnhof verfügt über ein Aufnahmezentrum für Behinderte, das auf Wunsch dem Reisenden bei seiner Ankunft und Abreise einen Begleitdienst zur Verfügung stellt. Diesen Dienst kann man telefonisch unter Tel. 06 4881726 anfordern, Gehörlose können auch das D.T.S.-Telefon unter Tel. 06 47306245 benutzen.

Mit dem eigenen Fahrzeug

Ein Tourist mit Behinderung, der eine spezielle Fahrerlaubnis hat, kann die für öffentliche Verkehrsmittel und Taxen reservierte Fahrbahn benutzen sowie auf den reservierten Parkplätzen ohne Schild oder Genehmigungsnummer und gratis auf den kostenpflichtigen Parkplätzen parken, die mit den blauen Linien gekennzeichnet sind.

Autovermietung

Rom bietet verschiedene Möglichkeiten, einen speziell ausgestatteten Minibus mit Fahrer für Personen mit Rollstuhl zu mieten.

µ Capodarco Coop. Soc. e Integrata, Tel. 06 57177001, Fax 06 5742387, www.capodarco.coop, carpodarco@sociale.it

µ Targarent, Flughafen Fiumicino, kostenloser Anruf Tel. 199856856 (nur von Italien aus), targarent.reservation@targasys.com

µ Leurini SRL, Tel. 06 30891393, Fax 06 30891393, giulianoleurini@tiscalinet.it

µ Bus Travel Service, Tel. 06 24408493, www.bustravelservice.com

µ So.Me.T Travel Gest SRL, Tel. 06 66182113, www.sometviaggi.com, somet@sometviaggi.com

µ Schiaffini Travel, Tel. 06 9387123, Fax 06 93361081, www.schiaffini.com, info@schiaffino.com

Öffentlicher Nahverkehr

Zwei U-Bahnen verbinden die Altstadt mit den Außenbezirken von Rom. Die Linie A verläuft auf der Strecke Anagnina–Battistini. Die Linie B verkehrt zwischen dem Bahnhof Laurentina zum Bahnhof Rebibbia. Die ältere Linie A wurde in den letzten Jahren an den wichtigsten U-Bahnhöfen mit Aufzügen ausgestattet, damit Rollstuhlfahrer sie erreichen und benutzen können. Bis jetzt sind noch nicht alle Haltestellen der Strecke für behinderte Personen benutzbar. Die Linie B ist hingegen komplett benutzbar bis auf die drei Bahnhöfe Colosseo, Circo Massimo und Cavour.

Was den Transport auf der Straße betrifft, so gibt es mittlerweile Rampen im Bürgersteig und zahlreiche Busse mit hydraulischer Plattform wurden in Umlauf gebracht. Wir müssen jedoch darauf hinweisen, dass die Busse manchmal Schwierigkeiten haben, an dieser Rampe zu halten, was ihre Benutzung durch Passagiere im Rollstuhl erschwert.

Die Straßenbahn-Linie 8, die auf der Strecke Casaletto (Außenbezirk) –Torre Argentina (Altstadt) verkehrt, wurde ebenfalls für Passagiere mit Rollstuhl ausgestattet.

µ Informationen auf der Website der römischen Verkehrsbetriebe www.atac.roma.it (nur in der italienischen Version)

Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 94)

µ Deutsche Botschaft, Via San Martino della Battaglia 4, I–00185 Rom, Tel. 06 492131, Fax 06 4452672, www.rom.diplo.de

µ Botschaft der Bundesrepublik Österreich, Via Pergolesi 3, I–00198 Rom, Tel. 06 8440141, Fax 06 8543286, rom-ob@bmaa.gv.at, www.austria.it

µ Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Via Barnaba Oriani 61, I–00197 Rom, Tel. 06 809571, Fax 06 8088510, www.eda.admin.ch/roma

Elektrizität (siehe Reiseführer S. 94)

Die Netzspannung beträgt 220 Volt. Meistens passen die üblichen Flachstecker, aber es gibt immer wieder dreipolige Steckdosen, für die man einen Adapter braucht, der aber fast immer an der Hotelrezeption zu haben ist. Wer sichergehen will, besorgt sich am besten schon zu Hause im Elektrohandel einen Adapter.

Geldfragen (siehe Reiseführer S. 94)

Mit Bankkarten (EC-/Maestro-Karte) oder einer Kreditkarte kann man an fast allen Geldautomaten in der Stadt Bargeld abheben.

In ganz Italien liegen die Preise deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Vor allem Rom ist kein preisgünstiges Reiseziel. An den Orten, an denen sich viele Touristen aufhalten, sind die Preise grundsätzlich zu hoch. Teuer ist auch das Übernachten. Ein Doppelzimmer kostet mindestens 80 € und ein Preis von 180 € kann schon als durchschnittlich gelten.

Eigentlich sollte ein Espresso nicht mehr als 0,80 € kosten. Vor dem Pantheon kann man aber auch schon mal schnell 2,50 € ausgeben. Meiden Sie solche Orte und gehen Sie lieber in die nächste Seitenstraße, wo der Kaffee dann wieder einen normalen Preis hat.

Es gibt sie noch, die kleinen Trattorien in den verträumten Altstadtgassen – preisgünstig sind sie aber auch nicht. Durchschnittlich muss man für einen einfachen Teller Nudeln ab 8 € rechnen. Eine Pizza Margherita kostet etwa 6,50 €, ein Hauptgericht (Secondo) ist ab 10 € zu haben. Ein halber Liter Hauswein kostet ab 7 €.

Schuhe italienischer Herstellung sind wesentlich preisgünstiger und besser verarbeitet als in Deutschland und es lohnt sich auch, nach Oberbekleidung zu schauen. Billig sind die vielen Märkte unter freiem Himmel, die meistens auch Bekleidung anbieten, allerdings lässt die Qualität zu wünschen übrig.

Die Eintrittspreise sind dem Ereignis angemessen. Der Eintritt für den Palatin und das Kolosseum, die beiden Hauptsehenswürdigkeiten des alten Rom, beträgt 14 €.

Pro Tag sollte man mit Reisekosten von mindestens 100 € pro Person rechnen.

Informations­quellen (siehe Reiseführer S. 96)

Infostellen zu Hause

Italienisches Fremdenverkehrsamt ENIT

µ 60311 Frankfurt/Main, Neue Mainzer Str. 26, Tel. 069 237434, Fax 232894, enit.ffm@t-online.de

µ 10117 Berlin, Friedrichstraße 187, Tel. 030 2478398, Fax 2478399, enit-berlin@t-online.de

µ 80538 München, Prinzregentenstr. 22, Tel. 089 531317, Fax 534527, enit-muenchen@t-online.de

µ 1010 Wien, Kärntner Ring 4, Tel. 01 505163912, Fax 01 5050248, delegation.wien@enit.at

µ 8001 Zürich, Uraniastraße 32, Tel. 043 4664040, Fax 4664041, info@enit.ch

µ Internet: Unter www.enit-italia.de, www.enit.at, www.enit.ch, www.enit.it erreicht man die offizielle Website des Staat­lichen Italienischen Fremdenverkehrsamtes ENIT mit allgemeinen Reiseinformationen, einem Anbieter­verzeichnis, Prospekten zum Download und vielen weiteren nützlichen Dingen.

Botschaft Italiens

µ 10785 Berlin, Hiroshimastraße 1, Tel. 030 254400, Fax 030 25440116, www.ambberlino.esteri.it

µ 1030 Wien, Rennweg 27, Tel. 01 7125121, Fax 01 7139719, www.ambitalia-tirana.com/ambasciata_vienna

µ 3000 Bern 16, Elfenstraße 14, Tel. 031 3500777, Fax 031 3500711, www.ambberna.esteri.it/ambasciata_berna

Infostellen in der Stadt

Touristische Informationen

i114 [J5] APT (Azienda di Promozione Turistica di Roma), Via Parigi 11 (Nähe Hauptbahnhof), Tel. 06 488991 (deutschsprachiges Callcenter), www.aptroma.com, Mo.–Sa. 9–19 Uhr. Prospektmaterial und Infos zu allen Sehenswürdigkeiten Roms.

In der Innenstadt verteilt sind sogenannte PIT (Punti di Informazione Turistica) des städtischen Fremdenverkehrsamts. In den Pavillons bekommt man Prospekte und Auskünfte.

µ Engelsburg, Piazza Pia

µ Fontana di Trevi, Via Minghetti

µ Fori Imperiali, Piazza del Tempio della Pace

µ Lateran, Piazza di San Giovanni in Laterano

µ Piazza Navona, Piazza delle Cinque lune

µ Santa Maria Maggiore, Via dell’Olmata

µ Stazione Termini (Hauptbahnhof); das Büro befindet sich in einem Seitenflügel des Bahnhofs nach dem Bahnsteig 26 (Ausgang Via Giovanni Giolitti).

µ Trastevere, Piazza Sonnino

µ Flughafen Leonardo da Vinci, Terminal C, Internationale Ankünfte

i115 [J6] Das Deutsche Reisebüro an der Piazza d. Esquilino 27/29, Tel. 06 4827531, informiert in deutscher Sprache über Stadttouren und organisiert Führungen.

µ Hotel-Reservierung: Tel. 06 6991000, täglich 7–22 Uhr. Kostenlos und ideal für alle, die kurzfristig ein Zimmer suchen.

Fahrplanauskünfte

µ Auf der Internetseite der römischen Verkehrsbetriebe ATAC kann man Start- und Zielpunkt eingeben für alle Verbindungen mit Bus, Straßenbahn oder Metro. www.atac.roma.it

µ Zugverbindungen in Italien: www.ferroviedellostato.it

µ Deutsches Reisebüro (s. o.), Fahrplanauskünfte aller Art

Veranstaltungs- und Kartenservice

o116 [K3] Il Sogno, Viale Regina Margherita 192, Tel. 06 85301758, www.romeguide.it. Karten für Konzerte und Veranstaltungen, Callcenter für sofortige Kartenreservierung: 06 85301758

o117 [J6] ORBIS, Piazza dell’Esquilino 36, Tel. 06 4827403, 06 4744776, 9.30–13 und 16–19.30 Uhr, Sa. bis 13.00 Uhr

Rom im Internet

µ www.enit-italia.de. Offizielle deutschsprachige Website des staatlichen italienischen Fremdenverkehrsamts, Informationen über ganz Italien, einschließlich Rom

µ www.comune.roma.it. Offizielle Website der Stadtgemeinde Rom, Informationen zu den Sehenswürdigkeiten

µ www.roma-antiqua.de. Sicherlich die wichtigste deutschsprachige Website im Internet. Hier tauschen eingefleischte Romfans den neusten „talk of the town“ aus. Wer eine Reise nach Rom plant, kann sich hier umfangreich informieren.

µ www.museidiroma.com. Infos zu aktuellen Kunstausstellungen

µ www.pilgerzentrum.de. Preisgünstige Pilgerunterkünfte in Rom

µ www.ticketeria.it. Für viele Sehenswürdigkeiten ist eine Voranmeldung obligatorisch, die auch über das Internet vorgenommen werden kann.

µ www.romaeur.it. Website mit vielen architektonischen und historischen Details zur Entstehung des faschistischen Stadtviertels EUR

µ www.sanlorenzoroma.org. Informationen zum Stadtteil San Lorenzo, dem Studentenviertel Roms

µ www.vatican.va. Offizielle Website des Vatikan

µ www.catacombe.roma.it. Informationen zu den römischen Katakomben

µ www.romecity.it. Alles rund um die Stadt, viele aktuelle Neuigkeiten

µ www.romeguide.it. Englisch- und deutschsprachige Website mit allen Informationen zur Ewigen Stadt von Erotik bis Vatikan

µ www.beniculturali.it. Alle dem Staat unterstehenden Kulturgüter fallen unter die Aufsicht des mächtigen und einflussreichen Ministero per i beni e le attività culturali. Diese Behörde verfügt über eine gute Internetseite, auf der viele Sehenswürdigkeiten virtuell besichtigt werden können.

µ www.romace.it. Die Website der wichtigsten Stadtzeitung Roms mit allen Veranstaltungen, Konzerten, Diskotheken und Ausstellungen, die in Rom gerade stattfinden.

Publikationen und Medien

µ Ein wirklich guter Stadtplan (mappa di Roma) kann an jedem Zeitungskiosk erworben werden. Empfehlenswert ist etwa der handliche Taschenplan von Editrice Lozzi für 6,50 €, der Rom bis in den kleinsten Winkel hinein geografisch erschließt.

µ Die in Rom erscheinende Tageszeitung Il Messaggero verfügt über einen umfangreichen Lokalteil mit einem Service­bereich. Er beinhaltet beispielsweise die aktuellsten Kneipen in Rom oder Öffnungszeiten der Nachtapotheken und Tankstellen.

µ Sehr zu empfehlen ist auch der Lokalteil der linksliberalen und auflagenstärksten italienischen Tageszeitung La Reppubblica. Dieser informiert ebenfalls umfangreich über das Nachtleben, die Restaurants sowie aktuelle Livekonzerte in Rom.

µ Für Nachtschwärmer ist die wöchentlich erscheinende Zeitschrift Roma C’è ein absolutes „Muss“. Sie ist an jedem Zeitungskiosk erhältlich. Wer Italienisch nicht beherrscht, kann beruhigt sein: Die wichtigsten Ereignisse sind ins Englische übersetzt! Erscheint neu an jedem Donnerstag. www.romace.it

µ Eine reine Anzeigenzeitung ist das mittwochs und samstags erschei- nen­de Blatt Porta Portese. Hier werden auch Wohnungen und Jobs angeboten. www.portaportese.com (nur italienisch)

µ Die einzige in Rom erscheinende deutschsprachige Zeitung ist die „Prawda des Papstes“, der Osservatore Romano, der in vielen Sprachen herausgegeben wird.

Internet und Internetcafés (siehe Reiseführer S. 99)

Mit dem in Rom verwendeten Standard kommt jedes WLAN-fähige Gerät zurecht. Mittlerweile gibt es in Rom mehr als 40 Hotspots. Die gesamte römische Innenstadt ist sehr gut abgedeckt. Anmelden muss man sich über seinen Internetbrowser. Eine Stunde am Tag kann man sich kostenlos im Internet bewegen. Informationen und eine Kartenübersicht der Hotspots unter www.romawireless.com (auf Englisch).

@119 [L6] Internet Cafè, Via dei Marrucini 12, www.internetcafe.it

Medizinische Versorgung (siehe Reiseführer S. 99)

Von der eigenen Krankenkasse erhält man die Europäische Krankenversicherungskarte, die eine medizinische Behandlung in Italien ermöglicht. Es wird zusätzlich zum Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung geraten.

Eine Erste-Hilfe-Behandlung (pronto soccorso) ist kostenlos. Die Krankenhäuser und Notdienststellen machen vielleicht nicht immer den besten Eindruck, trotzdem können Besucher aber den Ärzten vertrauen.

Krankenhäuser

+120 Policlinico A. Gemelli, Unfallstation, Largo Gemelli 8, Via Pineta Sacchetti, Tel. 06 30154036/7

+121 European Hospital, Via Portuense 694, Tel. 06 65975

+122 [D6] Ospedale Pediatrico del Bambino Gesù (Kinderkrankenhaus), Vicolo di San Onofrio 4, Tel. 06 68 59 2351

Deutschsprachige Ärzte

+123 [C6] Dr. Tobias Wallbrecher, Via Domenico Silveri 30, Tel. 06 6380569

+124 [K7] Dr. Dagmar Rinnenburger Spisanti, Via Buonarotti 7, Tel. 06 77207573

+125 [C6] Dr. Andreas Heinz, Via della Stazione San Pietro 45, Tel. 0639387984

Ständig geöffnete Apotheken

+126 [H5] Farmacia Internazionale, Piazza Barberini 49 (Altstadt)

+127 [I6] Farmacia Piram, Via Nazionale 228 (zwischen Bahnhof und Kolosseum)

+128 [F8] Farmacia San Agata, Piazza Sonnino 47 (Trastevere)

Mit Kindern unterwegs (siehe Reiseführer S. 100)

Auch in Rom ist die Geburtenrate rückläufig. Immer mehr Paare verzichten ganz auf Nachwuchs oder begnügen sich mit einem Kind. Trotzdem rufen Kinder aber bei den meisten Römern herzliche Gefühle hervor. Ohne Schwierigkeiten kann der Romreisende seine kleinen Begleiter überallhin mitnehmen.

Vor allem für Kinder unter zehn Jahren ist Rom eine Stadt, die zum großen Teil aus nichtssagenden Ruinen besteht. Meiden sollte man auf jeden Fall die weitläufigen Vatikanischen Museen, die für Kinder unerträglich langweilig sind und für die Erwachsene sich Zeit nehmen sollten. Auch Kirchenbesuche sind bei den meisten Kindern unbeliebt.

Wer seinen Kindern im Teenageralter schon vor der Reise nach Rom die Geschichte von der Wölfin und den Zwillingen Romulus und Remus erzählt oder von den schaurigen Gladiatorenkämpfen und den mächtigen Kaisern berichtet, wird es später leichter haben, auch längere Besichtigungstouren mit den Kindern zu unternehmen.

µ Bioparco. Mehr als tausend Tiere befinden sich in dem Zoo, der inmitten des Parks der Villa Borghese liegt. Wunderschöne Parkanlage mit einem Teich und Spazierwegen. Geöffnet: 28. Okt. bis 29. März 9.30–17 Uhr (Einlass bis 16 Uhr), 30. März bis 26. Okt. 9.30–18 Uhr (Einlass bis 17 Uhr), Eintritt 10 €, Kinder 8 €, Kinder bis 3 Jahre frei, www.bioparco.it. Anfahrt mit der Metro A bis Haltestelle Barberini, dann zu Fuß über die Via Veneto bis zur Aurelianischen Mauer.

µ Auch in Rom kann es mal regnen. Einen Ausweg aus der Langeweile bietet das Kinderhaus im Park der Villa Borghese. Hier können Kinder am Nachmittag basteln oder in einem großen Raum toben. Piazza di Siena, Mo. Ruhetag, Eintritt pro Kind 3 €, www.casinadiraffaello.it

µ In EUR gibt es einen Vergnügungspark (Luna Park) mit Achterbahn, Riesenrad und Karussells. Via Tre Fontane, geöffnet: (ganzjährig) täglich 17–24 Uhr (Di. Ruhetag), Metrolinie B bis EUR Fermi

µ Eine kleine Besonderheit zum Schluss: Der Kinderfriseur in der Nähe der Piazza di Spagna ist für alle, die Kinder haben, ein absolutes „Muss“. Seit 1939 besteht der Laden und es hat sich seitdem kaum etwas geändert. Das schönste aber sind die Friseurstühle, auf denen die kleinen Kunden Platz nehmen dürfen. Da gibt es eine Giraffe, einen Elefanten und einen Bären, die alle schon abgenutzt sind von den kleinen Händen der vielen Kinder, die in den letzten Jahrzehnten auf den Stühlen gesessen haben. Der Besitzer ist stolz darauf, dass die Stühle von der Nürnberger Spielwarenmesse stammen.

Notfälle (siehe Reiseführer S. 101)

Notruf

In Italien gilt die Notrufnummer 113. Mit dieser Nummer erreicht der Reisende gebührenfrei eine zentrale Notrufstelle, die das Gespräch entsprechend weiterleitet.

µ Kindernotruf: 114

µ ACI (Italienischer Automobilklub), Notruf: 116

µ Polizei (Polizia di stato): 113

µ Ärztlicher Notdienst: 118

µ Feuerwehr: 115

Sperrnotruf

Kartensperrung (EC-, Kredit- und Handy­karten) in Deutschland: Tel. 0049 116116 (zentrale Nummer). Österreicher und Schweizer sollten vor der Reise bei ihrer Bank die für sie geltende Sperrnummer erfragen.

Polizeidienststellen

µ [M4] Porta Pia, Via Forli 26, Tel. 06 4417131

µ Porta Maggiore, Via G. De Agostini 50, Tel. 06 2785991

µ Stadtteil EUR, Via Cristofero Colombo 575, Tel. 06 5439381

µ Stadtteil Prati (Nähe Vatikan), Via Ruffini 1, Tel. 06 328071

µ [F9] Stadtteil Trastevere, Via San Francesco a Ripa 64, Tel. 06 5839141

Diebstahl

Wenn man bestohlen wurde, sollte man zur nächsten Polizeistation gehen, um den Fall anzuzeigen. Das ist wichtig für Ansprüche gegenüber Versicherungen (z. B. Reisegepäckversicherung). Ansonsten dient die Anzeige lediglich der Statistik, da die römische Polizei mit den zahllosen Diebstählen hoffnungslos überfordert ist. Wer bestohlen wurde und eine Anzeige machen möchte, wendet sich am besten an die Polizia di Stato oder die Carabinieri, die für solche Fälle zuständig sind.

µ Polizeinotruf: 113

µ Fundbüro (Ufficio oggetti rivenuti), Circonvallazione Ostiense 191, Tel. 06 67693214

Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 101)

Feste Ladenöffnungszeiten wie in Deutschland gibt es nicht. Die meisten Geschäfte haben im Winter vormittags 9–13 Uhr und nachmittags von 15.30–19.30 Uhr geöffnet, im Sommer 16–20 Uhr. Im Stadtzentrum gibt es viele Geschäfte, die auf die traditionelle Mittagspause verzichten und durchgehend geöffnet haben. Die meisten Läden haben sonntags geschlossen, es findet sich jedoch immer wieder ein geöffneter Supermarkt. In aller Regel sind die Geschäfte am Montagnachmittag geschlossen, aber auch hier gibt es Ausnahmen.

Im Winter haben die Lebensmittelgeschäfte am Donnerstagnachmittag geschlossen, im Sommer am Samstagnachmittag. Früher wurde Rom in den Sommermonaten Juli und August „die Verlassene“ genannt, weil die Einheimischen die Stadt wegen der unerträglichen Hitze fluchtartig verließen. Natürlich waren dann auch die meisten Geschäfte geschlossen. Heute hat sich die Situation etwas beruhigt, viele Römer verbringen den Sommer mittlerweile auch gerne in der Stadt. Um den 15. August herum ist aber auf jeden Fall vieles in der Stadt geschlossen.

Post (siehe Reiseführer S. 102)

Die roten Briefkästen haben einen Schlitz für Stadtpost (per la città) und einen für andere Orte (tutte le altre destinazioni). Sämtliche Postämter sind von Montag bis Freitag 8–19 Uhr geöffnet, am Samstag schließen sie schon um 13 Uhr.

P129 [G5] Hauptpost (ufficio postale), Piazza San Silvestro 18–20

Briefmarken (francobolli) erhält man auch in jedem Tabakladen und Bars, die außen mit einem weißen „T“ auf schwarzem Grund gekennzeichnet sind. Postkarten und Briefe kosten derzeit 0,60 € in Italien und 0,65 € für das europäische Ausland.

Die italienische Post bietet auch einen Schnellservice an, der etwas teurer ist, aber deutlich schneller als der normale Briefweg. Der Service heißt Posta Prioritaria und kostet für einen Brief ins europäische Ausland 0,67 €. Bei jeder Poststelle in Rom kann nach diesem Service gefragt werden.

Außerdem gibt es in Rom noch die Vatikanische Post. Das Postamt auf dem Petersplatz gibt eigene Briefmarken heraus und befördert Briefpost deutlich schneller ins Ausland als die italienische Post auf dem normalen Briefweg.

Wichtige Postämter in der Innenstadt

P130 [F7] Post, Via Arenula 1

P131 [H7] Post, Via Cavour 277

P132 [J8] Post, Via San Giovanni in Laterano 98

P133 [F6] Post, Via della Scrofa 61/63

P134 [J6] Post, Via Terme di Diocleziano 30

P135 [E9] Post, Viale Trastevere 189

Radfahren (siehe Reiseführer S. 102)

Verschiedene Geschäfte vermieten Fahrräder und Motorroller. Man sollte aber wissen, dass es aufgrund des starken Verkehrs nicht ungefährlich ist, Rom auf dem Zweirad zu erkunden, und sich auf Touren in der verkehrsberuhigten Innenstadt oder durch den Park der Villa Borghese beschränken.

Am Wochenende wird ein Großteil des Gebiets rund um die Via Appia für den Autoverkehr gesperrt. Hier ist es dann besonders schön, mit dem Drahtesel unterwegs zu sein.

Fahrrad- und Mopedverleih

µ Mittlerweile vermietet auch die Stadt Rom Fahrräder. In den Informationsstellen (PIT) der Comune di Roma (s. S. 97), die überall in der Stadt zu finden sind, können Interessierte gegen eine Kaution von 30 € eine Karte erhalten, mit der sie die Fahrräder benutzen können. Infos unter www.roma-n-bike.com

µ [J6] Bici e Baci. Ein Fahrrad kostet 10 € am Tag, Mopeds ab 32 €. Hier werden auch Motorräder verliehen. Die Zweiräder werden sogar bis ins Hotel geliefert. Via del Viminale 5 (Metrostation Termini), Tel. 06 4828443, geöffnet: 8–19 Uhr, www.romeguide.it

µ [J6] Due Ruote Rent. Vespas kosten hier ab 30 € pro Tag, Fahrräder 10 €. Via Farini 3 (Metrostation Termini), Tel. 06 4818185

µ [F7] Romarent. Ein Fahrrad kostet 15–20 € am Tag, Mopeds ab 35 €. Es gibt spezielle Wochenendtarife! Vicolo de’ Bovari 7 a, Tel. 06 6896555, geöffnet: 8.30–19 Uhr

Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 103)

Informationen

µ Circolo Mario Mieli. Interessensvertretung schwuler Männer in Rom. Via Efeso 5, Tel. 06 5413985, www.mariomieli.org

µ [D7] Coordinamento Lesbiche Romane. Hinweise auf Veranstaltungen für Lesben in Rom. Via San Francesco di Sales 1, Tel. 066864201, www.clrbp.it

Treffpunkte

D136 [F10] Alibi. Das Alibi ist in den Monte Testaccio, den Scherbenberg des alten Rom, hineingebaut. Durch in die Wände eingelassene Glasscheiben sieht man, dass die Diskothek wirklich nur auf Scherben gebaut ist. Jeden Samstag verwandelt sich das Alibi in einen Schwulentreffpunkt. Via Monte Testaccio 40, Eintritt 13 € (mit einem Getränk), geöffnet: 22.30–4 Uhr, Mo. und Di. Ruhetag, www.alibionline.it

µ Die Diskothek Goa öffnet immer am letzten So. des Monats nur für Frauen (s. S. 29).

D138 [L7] Max’s Bar. Diskothek mit großer Bar in der Nähe des Hauptbahnhofs: House und Tribal, immer voll. Via Achille Grandi 7 a, Tel. 06 70301599, geöffnet: Do.–Mo. ab 23 Uhr

µ In der Diskothek Qube feiern jeden Freitag ab 22.30 Uhr die Römer eine der verrücktesten Partys der Stadt unter dem Namen Muccassassina. Auf drei Stockwerken finden Misswahlen mit Dragqueens, Theaterveranstaltungen und alle möglichen Events statt. Schrill und schräg! www.muccassassina.com (s. S. 29)

D140 Frutta e verdura. Gut frequentierter Chillout, geöffnet: sonntags und an Feiertagen ab 4.30 Uhr. Via Placido Zurla 68, Info in Englisch unter der Handynummer 3472446721.

:141 [I8] Coming Out. Alteingesessene Schwulenbar in der Nähe des Kolosseums. Via San Giovanni in Laterano 8, Tel. 06 7009871, geöffnet: 19.30–2 Uhr, www.comingout.it

Sicherheit (siehe Reiseführer S. 104)

Am häufigsten taucht in der römischen Kriminalstatistik der Taschendiebstahl auf. Meistens haben es die Diebe auf Touristen abgesehen. Lassen Sie Ihre Tasche nie aus den Händen und tragen Sie sie immer auf der von der Straße abgewandten Seite, damit ein vorbeischießender Motorradfahrer sie Ihnen nicht entreißen kann. Der Geldbeutel gehört in die innere Jackentasche.

Gerne werden auch Autos aufgebrochen, daher sollte man nichts sichtbar im Auto liegen lassen. Am besten öffnet man das Handschuhfach, damit man sieht, dass es hier nichts zu holen gibt.

Eine persönliche Bedrohung habe ich in Rom noch nicht erlebt. Die Straße ist dort ein lebendiger, öffentlicher Raum, der einen Überfall, wie er in einer dunklen Ecke einer deutschen Großstadt theoretisch passieren kann, von vornherein verhindert.

Dies gilt allerdings nicht für die Randgebiete Roms, die sogenannten Borgate, und für die Gegend um den Hauptbahnhof. Aufpassen sollte man auch auf die kleinen Kinder, die vor allem an den Touristenschwerpunkten ihr Glück als Taschendiebe versuchen. Auch hier sollte man stets seine Tasche mit festem Griff auf der straßenabgewandten Seite tragen, um Dieben zu entgehen, die ihre Taten auf Motorrollern begehen.

Wegen Terrordrohungen ergreift die Ewige Stadt Sicherheitsmaßnahmen, die es in dieser Form noch nie gegeben hat. Polizisten mit Spürhunden laufen fast täglich über den Petersplatz, während in die Torbögen des Kolosseums Absperrgitter eingelassen wurden. Auch die Engelsburg wird ihrer wahren Bestimmung gerecht: Die ehemalige Trutzburg des Papstes wurde in eine Festung verwandelt mit Metalldetektoren, durch die alle Besucher geschleust werden, und einer konsequenten Taschenkontrolle. Derartige Sicherheitsmaßnahmen gibt es bereits seit Längerem am Eingang der Vatikanischen und Kapitolinischen Museen und des Petersdoms.

Bisher haben die Besucher mit Verständnis reagiert. Schließlich wissen die meisten, dass Italien unter dem Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, der als einer der engsten Verbündeten der USA Soldaten im Irak stationiert hat, einem erhöhten Anschlagsrisiko ausgesetzt ist.

Sprache (siehe Reiseführer S. 104)

Nur wenige Römer beherrschen eine Fremdsprache. Am besten kann man sich noch auf Englisch verständigen. Die Einheimischen sind aber seit Jahrhunderten den Umgang mit Fremden gewohnt und entwickeln eine erstaunliche Kreativität, wenn es darum geht, das Gegenüber zu verstehen.

Im Anhang dieses Buches finden Sie zur besseren Verständigung vor Ort eine „Kleine Sprachhilfe“ mit den wichtigsten italienischen Begriffen und Redewendungen.

Stadttouren (siehe Reiseführer S. 105)

µ Wer Interesse an einer deutschsprachigen Führung hat, wendet sich an Green Line Tours. Hier werden fünf verschiedene Stadttouren angeboten (ab ca. 35 €). Außerdem werden Führungen in die Umgebung Roms organisiert (ab 40 €). Es können bis zu 20 Personen an einer Führung teilnehmen. Man kann auch eine Stadtführung mit einem persönlichen Führer unternehmen. Für einen Tag kostet das etwa 240 €. Via Farini 5a, Tel. 06 4827480, www.greenlinetours.com

µ Auf den Spuren des Erfolgsromans „Illuminati“ von Dan Brown führt der Kunsthistoriker und Holländer Ewout Kleckens mit seinem „Rudi-Carell-Deutsch“ zu den verschiedenen Schauplätzen des Bestsellers. Die Führung dauert ca. 4 Stunden und kostet 55 €, www.­illuminatitour.com.

µ Eine Panoramarundfahrt mit dem oben offenen Doppeldeckerbus durch Rom sollte man sich bei schönem Wetter nicht entgehen lassen. Der Bus 110 verkehrt stündlich ab dem Platz vor dem Hauptbahnhof und hält an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten (Kolosseum, Vatikan). An Bord erhält man über Kopfhörer Informationen. Sie können ein- und aussteigen, wo sie möchten. Ein Tagesticket kostet 16 € (Kinder 13 €, bis 5 Jahre gratis).

µ Mit dem Archeobus können Sie eine Runde entlang der wichtigsten Ausgrabungsstätten des alten Rom machen. Tagesticket: 13 €, Ticket für die Linie 110 und den Archeobus (zwei Tage gültig): 24 €, www.trambus.com

µ Mit dem Bus kann man sich auch auf die Spuren des christlichen Rom begeben. Roma Cristiana heißt die Buslinie, die 19 € kostet und nach dem stop&go-Prinzip funktioniert. Der Bus verkehrt täglich von 8.30 Uhr–19.30 Uhr, außer an Sonn- und Feiertagen und fährt vier Haltestellen an: S. Maria del Popolo, Hauptbahnhof (Termini), Santa Maria Maggiore und Santa Maria in Cosmedin.

Telefonieren (siehe Reiseführer S. 106)

Das eigene Mobiltelefon lässt sich in der Regel problemlos nutzen, denn alle Mobilfunkgesellschaften haben Roamingverträge mit italienischen Gesellschaften, sodass sich die Handys automatisch in das Partnernetz einloggen. Dank eines EU-Beschlusses gelten für das Telefonieren mit Handy im EU-Ausland seit 2007 maximale Preisobergrenzen, die 2009 nochmals gesenkt wurden: 43 Cent/Min. für abgehende Gespräche, 19 Cent/Min. für eingehende Anrufe. Der Empfang von SMS ist in der Regel kostenfrei. Der Versand und Empfang von Bildern per MMS hingegen ist nicht nur relativ teuer, sondern je nach italienischem Roamingpartner auch gar nicht möglich.

Falls das Mobiltelefon SIM-lock-frei, also für andere Provider nicht gesperrt, ist und man viele Telefonate innerhalb Roms führen möchte, kann man sich eine örtliche Prepaid-SIM-Karte besorgen. Diese werden ab 25 € in Tabakläden und Supermärkten angeboten. Der Nachteil dabei: Man bekommt für die Gültigkeitsdauer natürlich eine neue, italienische Rufnummer, die man den Daheimgebliebenen erstmal mitteilen muss.

Wer nach Italien und innerhalb Italiens telefoniert, muss beachten, dass Ortsvorwahlen immer mit der vorangestellten „0“ gewählt werden müssen. Für Rom bedeutet das 0039 (Italien) 06 (Rom).

Die Vorwahlen von Italien aus lauten nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Uhrzeit (siehe Reiseführer S. 106)

Die Zeit in Italien entspricht der MEZ (Mitteleuropäische Zeit) bzw. der MESZ (Mitteleuropäische Sommerzeit).

Unterkunft (siehe Reiseführer S. 106)

Wer kurzfristig ein Hotel buchen will, kann dies telefonisch oder auch online beispielsweise bei folgendem Anbieter tun:

µ H.R. Hotel Reservation, Tel. 06 6991000, www.hotelreservation.it

Die Preisangaben verstehen sich, soweit nicht anders vermerkt, pro Zimmer und Nacht.

Oberklasse

h142 [A2] Cavalieri Hilton. Auf dem Monte Mario etwas außerhalb des Zentrums hat man bestimmt einen der schönsten Blicke auf die Ewige Stadt. Das Hotel beherbergt außerdem eines der besten Restaurants in Rom. Im „La Pergola“ bereitet Küchenchef Heinz Beck – ja, wirklich ein Deutscher – römische Spezialitäten vom Feinsten (s. S. 23). Zudem verfügt das Hotel über einen der schönsten Swimmingpools der Stadt. Doppelzimmer ab 390 €. Tipp: Im August gibt es günstige Wochenendangebote, die man am besten schon von Deutschland aus reservieren sollte. Via Cadlolo 101, Tel. 06 35091, Fax 06 35092241, www.cavalieri-hilton.it.

h143 [C6] Residenza Paolo VI. Das Hotel mit dem atemberaubendsten Blick direkt auf den Petersdom. Das unter deutscher Leitung stehende Haus befindet sich teilweise schon auf dem Gelände des Vatikanstaats. Doppelzimmer ab 180 €. Via Paolo VI 29, Tel. 06 68134108, Reservierungszentrale Deutschland (Frau Kronimus): Tel. 070026878425, www.residenzapaolovi.com.

h144 [J6] Raffaello. Ein Tipp für diejenigen, die bereit sind, etwas mehr Geld auszugeben, aber dafür in einem herrlichen Altstadthotel mit allem Komfort und netten Besitzern zu wohnen. Doppelzimmer ab 120 €. Via Urbana 5, Tel. 06 4884342, www.hotelraffaello.it.

h145 [F7] Teatro di Pompeio. Sehr zu empfehlendes kleines Altstadthotel (ruhig) mit familiärer Atmosphäre (nur 12 Doppelzimmer). Alle Zimmer mit Bad, TV und Minibar. Ein Doppelzimmer mit Frühstück kostet ab 180 €, Dreibettzimmer ab 240 €. Largo del Pallaro 8, Tel. 06 68300170, Fax 06 68805531, www.hotelteatrodipompeo.it.

Mittelklasse

h146 [F6] Primavera. „Typisch römisch“ mit freundlichen, unaufdringlichen Besitzern an der Piazza Navona. Schöne, neu renovierte Zimmer. Ein Doppelzimmer kostet 90–130 €. Piazza di San Pantaleo 3–4, Tel. 06 68803109, www.hotelprimavera-roma.it.

h147 [F6] TeatroPace33. Ganz in der Nähe der Piazza Navona, also mittendrin im Herzen Roms. Nur 23 schön eingerichtete Zimmer. Doppelzimmer ab 140 € mit Frühstück – allerdings, romantische Gemüter können zufrieden sein, wird das Frühstück nur im Zimmer serviert. Via del Teatro Pace 33, Tel. 06 6879075, www.hotelteatropace.com.

h148 [H5] Trinità dei Monti. Einfache, aber saubere und ruhig gelegene Pen­sion, nur 100 Meter von der Spanischen Treppe entfernt. Ein Doppelzimmer mit Dusche kostet 120–180 €. Via Sistina 91, Tel. 06 6797206.

Preisgünstige Unterkünfte

h149 [D7] La Casa internazionale delle donne. Einfaches und sauberes Hotel mit 13 Zimmern und Restaurant in einem Kulturzentrum in Trastevere nur für Frauen. EZ ab 52 €, Mehrbettzimmer schon ab 28 €. Im Sommer sitzt man in einem alten Innenhof mitten im pittoresken Stadtviertel Trastevere. Via San Francesco di Sales 1, Tel. 06 6864201, www.casainternazionaledelledonne.org.

h150 [E8] Pensione Manara. Im Zentrum von Trastevere gelegen mit nur 18 für römische Verhältnisse wirklich ruhigen Zimmern. An der Rezeption wird auch Englisch gesprochen. EZ ab 80 €, DZ ab 105 € (mit Frühstück). Via Luciano Ma­nara 25, Tel. 06 5814713, hoteltrastevere@tiscalinet.it.

h151 [G5] Pensione Panda. In der Nähe der Spanischen Treppe mit nur 20 einfachen und sauberen Zimmern (ohne Frühstück). Von der Terrasse der Pension aus hat man einen schönen Blick über die Dächer Roms. EZ ab 80 €, DZ ab 98 €, 4-Bett-Zimmer ab 160 €. Via della Croce 35, Tel. 06 6780179, www.hotelpanda.it.

h152 [F7] Sole. Ein am Campo de’ Fiori gelegenes Altstadthotel, das aber leider meistens ausgebucht ist. DZ ab 100 € (keine Kreditkarten). Angeblich die älteste, möglicherweise aber die beliebteste Pension in Rom. Am besten schon ein Jahr vorher anrufen! Der Dachgarten ist übrigens einer der schönsten in der Stadt. Via del Biscione 76, Tel. 06 68806873, Fax 06 6893787, www.solealbiscione.it.

h153 [D9] Villa Maria. Schön in einer Wohnanlage mit Garten gelegen und nur 20 Minuten zu Fuß vom Petersdom entfernt. Zimmer mit Bad und kleine Appartements. Largo Berchet 4, Tel. 06 5852301, www.villamaria.pcn.net.

h154 [F8] Casa di San Francesca Romana. Mitten im Herzen Trasteveres, in einem schönen alten Gebäude. Einzelzimmer bis 4-Bett-Zimmer. Ab 112 € für das Doppelzimmer. Via dei Vascellari 61, Tel. 06 5812125.

Pilgerunterkünfte

Für Pilger oder diejenigen, die meinen, welche werden zu können, gibt es noch die kirchlichen Aufnahmezentren. Die Preise weichen nur unwesentlich von denen der Pensionen ab. Die Hausordnungen sind natürlich sehr konservativ. So wird beispielsweise meistens erwartet, dass man sich spätestens um Mitternacht wieder in der Unterkunft befindet. Am besten klärt man das schon bei der Reservierung von Deutschland aus.

h155 [E6] Pilgerzentrum Don Antonio Tedesco. Das deutsche Pilgerzentrum vermittelt günstige Quartiere für Pilger. Via del Banco di Santo Spirito 56 (in der Nähe des Vatikan), Tel. 06 6897197, www.­pilgerzentrum.de.

h156 [F5] Fraterna Domus. In der Nähe der Piazza Navona gelegenes, von Nonnen geführtes Gästehaus. Die Räume sind spartanisch eingerichtet, verfügen aber sogar über ein Badezimmer. Das Abendessen ist herzhaft und preisgünstig. Vicolo del Leonetto 16, Tel. 06 68802727.

h157 [E7] Casa di Santa Brigida. 24 Zimmer mit eigenem Bad. Eine der besten Übernachtungsmöglichkeiten in einem römischen Konvent. Die Schwestern von Santa Brigida sind für ihre höflichen Umgangsformen bekannt. Rechtzeitig buchen! Piazza Farnese 96 (Eingang Via Monserrato 54), Tel. 06 68892497.

Bed and Breakfast

Bei den mittlerweile selbst für 1-Sterne-Hotels astronomischen Zimmerpreisen in der römischen Innenstadt ist es durchaus sinnvoll, über Alternativen nachzudenken. Eine davon ist Bed and Breakfast, eine preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit, die sich mittlerweile auch in Italien etabliert hat. Wer mit Bed and Breakfast heruntergekommene Zimmer in fragwürdigen Stadtvierteln verbindet, wird sich wundern: Mittlerweile gibt es auch schicke Unterkunftsangebote in Villen und Privathäusern – die sind allerdings nicht mehr ganz billig.

µ Agenzia Italia. Die Agentur vermittelt 5700 Feriendomizile in ganz Italien. In Rom befinden sich die meisten Unterkünfte in der Innenstadt. Meistens handelt es sich um schön eingerichtete, gehobene Privatunterkünfte. Die Preise liegen zwischen 90 und 180 € pro Person. Feldbergstr. 6, D–65830 Kriftel, Tel. 06192 911674, www.agenzia-italia.de.

Ì158 [N4] The Home in Rome. In der Nähe der Piazza Bologna, einem der beliebtesten Wohngebiete Roms, befindet sich das koschere Bed an Breakfast The Home in Rome. Die sehr warmherzigen jüdischen Betreiber bieten ihren Gästen komfortable Zimmer mit Frühstück zum Preis zwischen 80 und 120 € an. Die U-Bahn-Sation befindet sich nur wenige Schritte entfernt, in 15 Minuten erreicht man das Kolosseum. Via Ravenna 34, www.thehomeinrome.it, Tel. 06 86328734.

Ì159 [B4] B&B Susy. In der Nähe des Vatikan kann man in einem typisch römischen Wohnhaus mit allem Komfort den Aufenthalt in Rom genießen! Ein Doppelzimmer kostet zwischen 90 und 125 € (inkl. Frühstück). Via Tommaso Campanella 15 b, Tel. 06 39743842, Fax 06 39745132, www.travel.it/roma/bbsusy.

Ì160 [M6] Casa della Palma. Früher war San Lorenzo ein Arbeiterviertel – heute ist es der pulsierende Lebensmittelpunkt der Studenten und Kreativen. Mittendrin befindet sich die Casa della Palma. Das Jugendstilgebäude beherbergt seine Gäste in individuell eingerichteten Zimmern im Nostalgiestil. Das DZ mit Frühstück kostet 95 €. Via dei Sabelli 98, Tel. 06 4454264, www.casadellapalma.it.

Ì161 [I7] Kerouac Bed and Breakfast. Preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit zwischen Bahnhof und Kolosseum, DZ mit Frühstück für wirklich günstige 70 €. Via Cavour 136 (2. Stock), Tel. 06 4743428.

Ì162 [F6] Navona Suite. Im Stadtzentrum in einer schönen Altstadtstraße liegt die Navona Suite. Exklusive B&B-Unterkunft, DZ mit Bad inkl. Frühstück 98 €. Via dei Sediari 8, Tel. 06 6869124.

Ì163 [E6] Pie’ di Marmo. Wer ein kleines, aber ruhiges Zimmer zwischen Piazza Venezia und Pantheon sucht, ist genau richtig im Pie’ di Marmo. Signora Paola kümmert sich gerne persönlich um ihre Gäste. Doppelzimmer (inkl. Frühstück) 100 €. Bed & Breakfast Italia, Corso Vittorio Emanuele II 284, Tel. 06 6878618.

Jugendherberge

j164 Ostello per Ia Gioventù. Roms Jugendherberge liegt im Komplex des Foro Italico in der Nähe des Vatikan, verfügt über 334 Betten in Doppel- oder Sechsbettzimmern, eine Bar, ein Restaurant und einen Waschsalon. Wer seinen Jugendherbergsausweis zu Hause vergessen hat und älter als 18 Jahre ist, kann auch hier einfach einen erwerben. Eine Übernachtung mit Frühstück kostet 19 €. Es empfiehlt sich, mindestens zwei Monate im Voraus zu buchen! Man kann maximal 7 Tage lang in der Jugendherberge übernachten. Via delle Olimpiadi 61, Tel. 06 3236267, Fax 3242613. Ab Hauptbahnhof (Stazione Termini) erreicht man die Jugendherberge mit der Buslinie 91 bis zur Endhaltestelle Piazza Mancini. Von dort fährt der Bus 280 nach drei Haltestellen direkt zur Herberge.

Camping

z165 Camping Seven Hills. Der Platz, in der römischen Campagna vor den Toren der Stadt gelegen, ist der schönste Roms. Seven HilIs verfügt über ein Schwimmbad und ein Restaurant. Eine Übernachtung kostet hier 20 €, jede weitere Person zahlt 9,50 €, Bungalows gibt es ab 45 €. Es werden auch Ausflüge in die Innenstadt organisiert. Via Cassia 1216 (am Kilometer 13), zu erreichen mit dem Bus ab Via Lepanto (Nähe Piazza Mancini), Tel. 06 30310826, www.sevenhills.it.

Verhaltenstipps (siehe Reiseführer S. 109)

In allen Kirchen und religiösen Sehenswürdigkeiten Roms wird angemessene Kleidung erwartet. Bei Männern bedeutet das keine kurzen Hosen, bei Frauen dass die Schultern bedeckt sind und dass die Röcke unter dem Knie enden.

In Italien haben die Römer keinen besonders guten Ruf. Sie gelten als arrogant, faul und gleichgültig. Ihr Dialekt erscheint vielen Italienern als laut und vulgär. Sicher leben viele Einheimische in dem Bewusstsein in einer der historisch bedeutendsten Städte der Welt zu leben. Das mag eine gewisse Arroganz mit sich bringen. Aber wer den Römern freundlich gegenübertritt, kann auch schon mit ein paar Brocken Italienisch mit den Menschen ins Gespräch kommen. Die Einheimischen sind neugierig und freuen sich über jede Gelegenheit, ein Schwätzchen zu halten.

Verkehrsmittel (siehe Reiseführer S. 110)

Für Buslinien, U-Bahn und Straßenbahn ist in Rom die ATAC (Tel. 800431784, www.atac.roma.it) zuständig. Auf der Internetseite der römischen Verkehrsbetriebe können Sie auch Touren planen. Wenn Sie Ihren gewünschten Start- und Zielpunkt eingeben, wird angezeigt, welche Metro oder welchen Bus Sie nehmen müssen.

Alle Verbindungen in die Umgebung liegen in der Hand von COTRAL (Tel. 06 57031). Tickets kann man in den Bars, den Tabak- und Zeitungsläden und an den Automaten in den Bahnhöfen der Metro kaufen. Schwarzfahren kostet übrigens 50 €.

Folgende Tickets werden angeboten (auch an den Automaten):

µ BIT (Biglietto Integrato a Tempo): 1 €. 75 Minuten lang gültig, für alle Busse, Straßenbahnen und Metrolinien.

µ BIG (Biglietto Integrato Giornaliero): 4 €. Eine Tageskarte, die 24 Stunden lang für alle Verkehrsmittel in der Stadt gültig ist.

µ CIS (Carta Integrata Settimanale): 16 €. Gültig für 7 Tage, ohne Einschränkungen.

µ Mensile: Die Monatskarte für alle öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb Roms kostet 46 €.

µ BTI (Biglietto Turistico Integrato): Für 11 € kann man 3 Tage alle römischen Verkehrsmittel benutzen.

Metro

In Rom gibt es zwei Metrolinien. Linie A verbindet Cinecittà im Südosten Roms über die Piazza di Spagna und die Vatikanischen Museen mit dem Nordwesten (Battistini). Linie B verkehrt von der Vorstadt EUR über Kolosseum und Hauptbahnhof bis in den Nordosten (Rebibbia). Beide kreuzen sich am Hauptbahnhof.

Die U-Bahn fährt im Acht-Minuten-Takt von 5.30 bis 23.30 Uhr (Sa. 5.30–0.30 Uhr). Mit einer Fahrkarte können Sie immer nur in eine Richtung fahren.

Zu erkennen sind die Metrostationen an einem weißen M auf rotem Grund. An den Stationen sind Fahrkartenautomaten aufgestellt.

Übrigens: Rauchen ist auf den Bahnhöfen untersagt!

µ www.metroroma.it

Autobus

Die Busse sind nach wie vor das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel Roms und deswegen auch chronisch überfüllt. Einen Bus betritt man durch die hintere Tür (salita) und verlässt ihn durch die mittlere Tür (uscita). Im Bus müssen Sie Ihren Fahrschein an einem Automaten entwerten.

Die wichtigsten Buslinien:

23 San Paolo – Ostiense – Piazza Risor- gimento (Vatikanische Museen)

40 Termini – Petersdom

64 Termini – Piazza Venezia – Corso Vittorio Emmanuele II – Petersdom

75 Termini – Forum Romanum – Kolosseum

81 Kolosseum – Petersdom

Elektrobus

Die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs im Stadtzentrum Roms: Kleine, elektrisch betriebene Busse, die schnell und ohne die Umwelt zu verschmutzen Fahrgäste befördern. Außerdem bieten die Kleinbusse eine Stadtrundfahrt, die sonst recht teuer ist, zum Preis eines normalen Tickets von 1 € an.

Viele Elektrobusse verfügen über kleine Fahrscheinautomaten, an denen man sein Ticket kaufen kann. Ein Fahrschein gilt 75 Minuten lang. Im Gegensatz zur Metro kann man im Bus die Fahrtrichtung wechseln.

Mittlerweile gibt es drei Linien: Die 116 verkehrt zwischen Villa Borghese, Pantheon und Gianicolo. Zwischen 8 und 20 Uhr verkehrt der Bus im 10-Minuten-Takt. Linie 117 verkehrt zwischen Lateran, Kolosseum und Piazza del Popolo mitten durch die Fußgängerzone zwischen 8 und 20 Uhr alle acht Minuten.

Die Linie 119 gilt als die attraktivste Elektrobuslinie für Touristen. Der Bus beschreibt einen Rundkurs von der Via del Corso durch haarsträubend enge Gassen über die Piazza Rotonda, Piazza di Spagna und Piazza del Popolo (von 8 bis 20 Uhr, fährt alle 20 Minuten).

µ www.atac.roma.it

Straßenbahn

Nach der Verdrängung der Straßenbahn (tram) aus der italienischen Hauptstadt in den 1960er- und 1970er-Jahren sind nur noch sechs Linien übrig geblieben.

Auch für die tram gilt der Fahrpreis von 1 €, Tickets sind an den üblichen Verkaufsstellen zu erwerben. Von den wenigen Verbindungen, die noch existieren, ist die Linie 3 am interessantesten. Vom Circo Massimo über das Kolosseum bis ins Arbeiterviertel San Lorenzo und auf den römischen Zentralfriedhof Campo Verrano führt die Strecke. Momentan wird die Straßenbahn allerdings durch einen Bus ersetzt, weil ein Teil der Strecke baufällig ist. Am Wochenende fährt die Bahn aber meistens. Die Situation ist verwirrend wie so vieles in Rom.

Pferdedroschken

Am Petersplatz, an der Piazza di Spagna und am Kolosseum kann man zwischen Frühjahr und Herbst bis etwa 19 Uhr eine Pferdedroschke mieten. Das ist allerdings kein ganz billiges Vergnügen. Vom Kolosseum aus kostet eine einstündige Tour ab 50 € pro Person. Allerdings kann und sollte man um den Preis auch etwas handeln (Info unter 06 79349693).

Taxi

Die Preise der römischen Taxen entsprechen ungefähr denen deutscher Großstädte. Das Gebührensystem ist jedoch äußerst kompliziert.

Wer in eines der weißen oder gelben Fahrzeuge einsteigt, muss erst einmal eine Grundgebühr von 2,70 € bezahlen. Für jeden gefahrenen Kilometer kommen dann noch 0,78 € hinzu. Für eine durchschnittliche Stadtfahrt (etwa vom Palatin bis zum Bahnhof) muss man daher insgesamt mit rund 8 € rechnen. Von 22–7 Uhr gilt ein Zuschlag von 2,60 €, an Feiertagen von 1 €. Gepäck kostet auch noch mal 1 € extra. Wer sich bis außerhalb der Autobahnumgehung Roms (Raccordo Annulare) fahren lässt, muss die Rückfahrt des Taxifahrers zum Raccordo mitbezahlen.

Dringend abzuraten ist von den vielen Schwarztaxen, die in Rom verkehren!

Es ist leider recht schwierig, am frühen Morgen ein Taxi zu bekommen. Das ist wichtig für viele Reisende, die mit einer Billigfluglinie auf dem Flughafen Ciampino ankommen, weil dort die Flüge meist sehr früh starten.

Man sollte auch auf keinen Fall vergessen, dass die Damen und Herren in der Taxizentrale nicht unbedingt Englisch oder irgendeine andere Sprache außer Italienisch beherrschen.

Die größten Taxihalteplätze in der Stadtmitte sind an der Piazza della Reppubblica, an der Piazza Venezia und am Largo Argentinia zu finden.

Unter den Telefonnummern 06 4994, 06 6645 oder 06 5551 kann man ein Taxi bestellen. Allerdings muss dabei immer eine örtliche Telefonnummer angegeben werden.

Wetter und Reisezeit (siehe Reiseführer S. 112)

In Rom herrscht ein gemäßigt warmes Klima. Selbst im Winter fallen die Temperaturen fast nie unter den Gefrierpunkt. Im Frühjahr und Spätherbst können Gewitter zu sintflutartigen Überschwemmungen der Straßen führen. Im Juli und August ist das Klima in der Stadt unerträglich: Die Römer fliehen in dieser Zeit aus der Metropole ans Meer, um sich Abkühlung zu verschaffen. Dies hat natürlich den Vorteil, dass die Stadt wie ausgestorben ist. Leider haben in dieser Zeit aber auch viele Geschäfte in Rom geschlossen.

Unser bevorzugter Reisezeitpunkt ist der Dezember, da ist es dann zu Hause gerade so richtig kalt geworden, während man in Rom mit etwas Glück auch schon mal einen Tag mit 20 Grad erwischen kann. Zudem halten sich im Dezember nicht so viele Touristen in der Stadt auf.

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