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Individualreisende finden zu fast allen wichtigen Zielen ein Handbuch von Reise Know-How. Gut so, denn damit sind sie bestens bedient. FOCUS Online
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Autor: Losskarn, DieterKapstadt – die älteste Stadt Südafrikas – gehört heute zu den schönsten Metropolen der Welt. Kapstadt wirkt auf Anhieb so sympathisch, weil es auf den ersten Blick nicht wie eine Millionen-Metropole aussieht. Flankiert vom mächtigen, hoch aufragenden Tafelberg, dem neuen Cape Town Stadium und der Tafelbucht wirkt die 1652 ursprünglich als reine Versorgungsstation etablierte Siedlung überschaubar. Auf engstem Raum liegen praktisch alle historischen Sehenswürdigkeiten der „Moederstad“ touristenfreundlich beieinander. Mit interessanten Hintergrundinformationen sowie aktuellen Tipps und Trends führt der CityTrip Kapstadt den Leser direkt an den Puls der aufregenden Stadt. Kulinarische und kulturelle Besonderheiten finden ebenso Beachtung wie das prickelnde Nachtleben. Und Naturbegeisterten bietet der mitten in der Stadt aufragende Tafelberg ein einzigartiges Wanderparadies und eine Oase der Ruhe. Kapstadt ist auch ohne WM eine Reise wert.
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| Rezension vom: 05/11 |
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aus der Luftperspektive
Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.
Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen hier unten zum kostenlosen Download bereit.| Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden: |
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Praktische Reisetipps
Praktische Reisetipps
An- und Rückreise (siehe Reiseführer S. 102), Ausrüstung und Kleidung, Autofahren
Der Cape Town International Airport, der in den letzten Jahren renoviert und modernisiert wurde, liegt etwa 20 bis 30 Minuten Fahrzeit von der Kapstädter City entfernt. Vom Flughafen fahren Zubringerbusse die 22 km in die City. Manche Hotels holen ihre Gäste auch kostenlos ab.
Lufthansa fliegt nur noch im deutschen Winterflugplan (Sommer in Südafrika) direkt nach Kapstadt. Alle anderen Flüge führen über das Star-Alliance-Drehkreuz Johannesburg, wobei der Weiterflug dann immer mit South African Airways (SAA) erfolgt und nicht nur einfach mit einem Zwischenstopp, sondern mit Umsteigen und Zollabfertigung verbunden ist. Das Gepäck muss neu eingecheckt werden, die Gesamtreisezeit beträgt dann über 15 Stunden. Bei einem Nonstop-Flug sind es etwa 11,5 Stunden.
Air Berlin fliegt von München, South African Airways, die mit Lufthansa kooperiert, mehrmals wöchentlich ab Frankfurt, Hamburg und München mit Zwischenstopp in Johannesburg nach Kapstadt. Die Flugpreise liegen in der Economy Class während der Nebensaison bei ca. 700 €. Günstig fliegt auch die staatlich subventionierte Air France nach Kapstadt, allerdings via Paris – und Johannesburg.
Shuttlebusse nach Kapstadt fahren regelmäßig und kosten zwischen 200 und 300 Rand pro Person und einfacher Strecke. Sie sollten bereits vorher von zu Hause gebucht werden (Infos: www.airportshuttle.co.za, www.way2gotransfers.co.za, www.capetownshuttles.co.za oder www. inflightshuttles.co.za). Viele Hotels und Gästehäuser in Kapstadt bieten ihren Gästen auch kostenlose Flughafentransfers an.
µ Cape Town International Airport, Tel. 9371200, www.airports.co.za
µ Lufthansa, www.lufthansa.de
µ South African Airways, www.flysaa.com
µ Air Berlin, www.airberlin.de
µ Air France, www.airfrance.de
Es gibt nichts, was es in Kapstadt nicht an Ausrüstung zu kaufen gibt. Bekleidung, vor allem im Freizeitbereich und lokal hergestellt, ist deutlich günstiger als bei uns. Wer eines der netteren Restaurants besuchen möchte, sollte aber mehr als T-Shirts und Turnschuhe einpacken.
Kapstadt demonstriert oft alle vier Jahreszeiten an einem Tag. Pullover und eine leichte Goretex-Jacke sind ratsam, vor allem für einen Ausflug ans Kap, wo öfter der Wind pfeift. Wer eine Wanderung plant, sollte festes Schuhwerk dabeihaben. Batterien und Memory Cards gibt es überall.
Das Fahren innerhalb Kapstadts macht Spaß, der Verkehr kann nur zu Stoßzeiten etwas hektisch werden. In der City herrscht allerdings Parkplatzmangel, alle Parkplätze sind kostenpflichtig und man kommt hier auch gut zu Fuß voran. Der Trip zur Tafelberg-Talstation, zum Signal Hill oder gar nach Camps Bay wird aber ohne Auto zur anstrengenden und nicht empfehlenswerten Odyssee.
Die Parkplätze in der Innenstadt sind vor allem zu den üblichen Stoßzeiten rar und tagsüber gebührenpflichtig (etwa 10 Rand pro Std.). Sogenannte Parking Marshals, die über die ganze Stadt verteilt zu finden sind und von der Stadt bezahlt werden, kassieren die Parkgebühren vorher ab. Wer länger als die vereinbarte Zeit parkt, zahlt bei ihm oder ihr nach.
Vor Restaurants tummeln sich nachts oft inoffizielle Parkwächter (zu erkennen an ihren gelben Westen), die ausschließlich von Trinkgeldern leben. Man gibt ihnen etwa 10 Rand, allerdings nachdem man zu seinem Fahrzeug zurückgekommen ist, nicht vorher.
Die meisten Tankstellen in Kapstadt sind rund um die Uhr geöffnet. Das südafrikanische Zeichen für bleifreies Benzin ist die Farbe Grün. Diesel ist schwarz und Benzin (LRP – lead replacement petrol) für ältere Autos und Oldtimer ist rot markiert. In ganz Südafrika füllen uniformierte Tankwarte Benzin auf, prüfen auf Wunsch Reifenluftdruck, Wasser und Ölstand. Sie freuen sich über 5 Rand Trinkgeld. Die meisten Tankstellen akzeptieren keine Kreditkarten, man muss also zum Tanken Bares dabeihaben. Ein Liter Super/Diesel kostet um die 8,20 Rand (0,90 €). Praktisch alle Tankstellen innerhalb Kapstadts haben 24 Std. geöffnet. Die meisten verfügen außerdem über gut sortierte Supermärkte bzw. Shops, wo man nach dem normalen Geschäftsschluss noch prima einkaufen kann.
Südafrika und besonders die westliche Kapprovinz sind ein typisches Individualreiseziel. Die meisten Besucher buchen Flug und Mietwagen im heimischen Reisebüro und starten dann zu ein- bis dreiwöchigen Erkundungsreisen. Öffentliche Verkehrsmittel sind nicht der Rede wert und Trampen keinesfalls empfehlenswert.
Kapstadt verfügt über zahlreiche Autovermietungen. Es ist empfehlenswert, bereits vor Reiseantritt von zu Hause aus eine Reservierung vorzunehmen. Südafrikanische Autovermietungen sind in der Regel etwas günstiger als die internationalen Ketten und besitzen die neuesten Modelle.
Achtung: Die meisten Autovermieter vermieten nur an Personen, die über 25 Jahre alt sind und einen Internationalen Führerschein bei sich haben.
µ Avis, Tel. 0861021111, www.avis.co.za, mehrere Filialen in der Stadt und am Flughafen
µ Hertz, Tel. 9354800, www.hertz.co.za, mehrere Filialen in der Stadt und am Flughafen
µ Value Car Hire, Tel. 3867699, www.valuecarhire.co.za
µ Budget, Tel. 4185232, www.budget.co.za
µ Britz & 4x4 Rentals, Tel. 9825107, www.britz.co.za
µ Atlantic Car Hire, Tel. 9344600, www.atlanticcarhire.co.za
µ Short Shift Rentals, Tel. 5513258, www.shortshiftrentals.com
µ Scenic Car Hire, Tel. 4391698, www.sceniccarhire.com
µ Cape Cobra Hire, Tel. 0833219193, www.capecobrahire.co.za
Bei einer normalen Panne wendet man sich an den Automobilklub von Südafrika. Bei einem Autounfall mit dem Mietwagen muss auf jeden Fall die örtliche Polizeistation verständigt werden.
µ Automobile Association Rescue, Pannennotdienst (24-Std.-Dienst): Tel. 0800010101
µ Traffic & Metro Police (Polizei), Unfallmeldung unter Tel. 0860765423 oder Tel. 107 (bzw. mit dem Handy 112)
Für Menschen mit einer Behinderung ist das Reisen in Südafrika gut möglich. Alle neueren Hotels sind mit Rampen und rollstuhlgerechten Zimmern ausgestattet. Lediglich bei den historischen Gästehäusern sieht es da noch nicht so gut aus. Die meisten Restaurants sind ebenfalls rollstuhlgerecht eingerichtet.
Bordsteinkanten sind abgesenkt und Ampeln in der City haben Tonzeichen für Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung. Es gibt spezielle Taxis, die über ausfahrbare Rampen verfügen und auch die Sightseeingbusse können Rollstuhlfahrer befördern. Selbst die Strände sind für Menschen mit einer Gehbehinderung nicht unerreichbar, denn an einigen kann man leichtgewichtige Aluminiumrollstühle mit riesigen Ballonrädern mieten, die leicht über den Sand und zum Schwimmen ins Wasser geschoben werden können. Am Strand selbst fungieren sie als Liegestühle. Die Rollis gibt es in der Hauptsaison von Dezember bis März an folgenden Stränden: Cliftons Fourth Beach, Muizenberg, Mnandi Beach, Camps Bay, Bikini Beach, Strandfontein Beach, Silverstroom Beach, Llandudno Beach, Fish Hoek Beach und Gordon’s Bay.
Weitere Informationen über behindertengerechte Einrichtungen und Tipps erhält man bei:
µ Disabled People of South Africa, Tel. 011 3334505
µ SA National Council for the Blind, Tel. 012 3461190
µ Independence Living Centre, Tel. 011 7525648
µ Botschaft der Republik Südafrika, Tiergartenstr. 18, 10785 Berlin, Tel. +49 (0)30 220730, Fax 22073190, www.suedafrika.org
µ Botschaft der Republik Südafrika, Sandgasse 33, 1190 Wien, Tel. +43 (0)1 320 6493, Fax 320 64935, www.dirco.gov.za/vienna
µ Botschaft der Republik Südafrika, Alpenstraße 29, 3006 Bern, Tel. +41 (0)31 3501313, www.southafrica.ch
o165 [E5] German Consulate, 19. Stock, Triangle House, 22 Riebeeck St., Tel. 4053000, www.kapstadt.diplo.de, geöffnet: Mo.–Fr. 9–12 Uhr, Notfalltelefon außerhalb der Öffnungszeiten: Tel. 083 3256513
o166 [E5] Swiss Consulate, 1 Thibault Square, Tel. 4007500, www.eda.admin.ch, geöffnet: Mo.–Fr. 9–12 Uhr
Nur Deutschland und die Schweiz unterhalten in Kapstadt Generalkonsulate. Österreicher wenden sich bitte an die:
µ Österreichische Botschaft, 1109 Duncan St., Brooklyn, Pretoria, Tel. 012 4529155, Fax 4601151, www.bmeia.gv.at/pretoria
Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten einen Reisepass, der bei der Ankunft in Südafrika noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Für Touristen ist kein Visum erforderlich. Weitere Informationen zu Arbeits- oder Studentenvisa erteilen die diplomatischen Vertretungen Südafrikas. Bei der Einreise nach Südafrika muss der Reisepass noch mindestens drei freie Seiten aufweisen. Kinder sollten ebenfalls eigene Reisepässe haben, Kinderausweise oder Einträge in den Pässen der Eltern reichen nicht aus.
Außer der persönlichen Ausrüstung dürfen zollfrei nach Südafrika eingeführt werden: 400 Zigaretten, 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen, 2 l Wein, 250 ml Eau de Toilette und 50 ml Parfüm, Geschenke im Wert von bis zu 200 Rand.
Bei der Rückreise gelten folgende Bestimmungen:
µ Tabakwaren (über 17-Jährige in EU- Länder und CH): 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak
µ Alkohol (über 17-Jährige in EU-Länder): 1 l über 22 Vol.-% oder 2 l bis 22 Vol.-% und zusätzlich 4 l nicht-schäumende Weine und 16 l Bier; in die Schweiz: 2 l (bis 15 Vol.-%) und 1 l (über 15 Vol.-%)
µ Andere Waren für den persönlichen Gebrauch (über 15-Jährige) bis zu einem Warenwert von 430 €, in die Schweiz bis CHF 300
µ Weitere Informationen erhält man unter www.zoll.de, www.bmf.gv.at bzw. www.ezv.admin.ch.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt. Für südafrikanische Steckdosen braucht man einen Adapter, den man in vielen Läden und Hotels bekommt. Neuere Etablissements haben alternativ Eurostecker in den Wänden.
Im internationalen Vergleich ist Kapstadt nach wie vor ein günstiges Reiseziel – trotz kürzlich erstarktem Rand. Vor allem in richtig guten Restaurants essen zu gehen und sich dabei auch noch ein erlesenes Tröpfchen zu gönnen, kostet deutlich weniger als in Deutschland (meist sogar weniger als die Hälfte). Und obwohl es viele teure Luxushotels gibt, locken Bed-and-Breakfast-Unterkünfte und Gästehäuser in der City mit günstigen Übernachtungsangeboten. Auch der Eintritt in Museen ist mit wenigen Ausnahmen sehr günstig.
Ein Rand (R) ist unterteilt in 100 Cents. Die fünf verschiedenfarbigen Geldscheine (10 Rand (grün), 20 Rand (braun), 50 Rand (rot), 100 Rand (blau) und 200 Rand (orange) zeigen die „Big Five“ – Nashorn, Elefant, Löwe, Büffel und Leopard.
Kreditkarten, vor allem Mastercard, Visa und Diners Card, werden überall akzeptiert. An einigen Bankautomaten vor größeren Bankfilialen kann auch mit Maestro-(EC-)Karte bzw. Kreditkarte und PIN-Nummer Geld abgehoben werden. Achtung: An Tankstellen werden Kreditkarten nicht immer akzeptiert.
Touristen bekommen die in Südafrika gezahlten 14 % Mehrwertsteuer (VAT) bei der Ausreise in ihrer Landeswährung zurückerstattet. Die erworbenen Güter müssen bei der Ausreise am Flughafen vorzeigbar (also nicht im Hauptgepäck) sein. Zurückerstattet wird ab einem Gesamteinkaufspreis von 250 Rand und zu jeder Ware muss eine Steuerrechnung (tax invoice) vorliegen, die der Verkäufer ausstellt. VAT-Büros gibt es an den Flughäfen von Kapstadt, Johannesburg und Durban. Vor dem Einchecken geht man mit den Rechnungen und den erworbenen Gütern zu dem ausgeschilderten VAT Refund Office, wo nach einer Kontrolle ein Scheck über den entsprechenden Mehrwertsteuerbetrag ausgestellt wird. Dieser kann nach dem Einchecken an einem weiteren VAT-Schalter eingelöst und in der jeweiligen Landeswährung ausgezahlt werden.
Für Kapstadt müssen keinerlei gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen getroffen werden. Selbst das Leitungswasser kann überall problemlos getrunken werden. Die Sonneneinstrahlung ist vor allem im Sommer sehr intensiv, daher sollte man Sonnenschutz mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden.
Für Deutschland, Österreich und die Schweiz
µ South African Tourism, Friedensstr. 6–10, D-60311 Frankfurt, www.dein-suedafrika.de. Kostenlose Landkarten, Prospekte und Kataloge können über die Website bestellt werden, auch von der Schweiz und Österreich aus.
i167 [E6] Cape Town Tourism, Ecke Castle und Burg St., Tel. 4876800, www.capetown.travel, geöffnet: Okt.–März (Sommer) Mo.–Fr. 8–18, Sa. 8.30–14, So. 9–13 Uhr, April–Sept. (Winter) Mo.–Fr. 8–17.30, Sa. 8.30–13, So. 9–13 Uhr. Der erste Stopp für Touristen in der Mother City. Sehr gutes Infozentrum mit freundlichem Personal, Internetcafé, Souvenirshop und Bistro. Außerdem Ticketverkauf und Hilfe bei Hotelbuchungen.
µ Cape Town Routes Unlimited, die Touristeninformation für die Western Cape Province einschließlich Kapstadt, kann unter Tel. 4054500 oder www.tourismcapetown.co.za kontaktiert werden.
In Kapstadt gibt es zahlreiche Internetcafés und sehr viele Internetnutzer. Hotels, Gästehäuser, B&Bs und Restaurants haben sich auf den Trend eingestellt und verfügen oft über gut aufgemachte Websites. Hier kann online ein Zimmer angesehen und gebucht werden. Bei den Restaurants lässt sich so bereits zu Hause ein Blick in die Speisekarte werfen und per E-Mail ein Tisch buchen, was vor allem in der Hochsaison Sinn macht.
µ www.kapstadt-net.de, www.kapstadt.de, www.kapstadt.com, www.kapstadt.org: allgemeine Internetseiten zu Kapstadt auf Deutsch
µ www.capetown.gov.za: Internetseite auf Englisch mit Infos über Kapstadt und das Western Cape
µ www.tablemountain.net: Kapstadts Wahrzeichen, der Tafelberg, hat seine eigene Website.
µ www.wine.co.za: Wer sich für die südafrikanischen Weine, Weingüter und -routen interessiert, kann das Weinland hier virtuell erleben. Es gibt eine Suche nach Weinreben und -gütern, Tipps zum Kauf und Versand und Wein-News.
µ www.dining-out.co.za, www.restaurants. co.za: Zum Wein darf das Essen natürlich nicht fehlen. Auf den beiden Websites sind viele Kapstädter Restaurants gelistet. Man kann nach der Art des Restaurants auswählen und in die Speisekarten gucken.
µ www.sanparks.org: Alle Unterünfte in den südafrikanischen Nationalparks lassen sich über das Internet buchen. Auf der Website gibt es Buchungsformulare und Informationen.
µ www.madameve.co.za: Südafrikas bester Comicstrip „Madam & Eve“ lässt sich hier erleben.
µ Computicket, Tel. 083 9158000, www.computicket.co.za. Die Institution, um in Kapstadt Tickets für große Events, Konzerte, Theatervorführungen, Festivals und Ausstellungen zu buchen, entweder online oder bei einer der Vorverkaufsstellen, die sich u. a. im Eingangsbereich aller Shoprite- und Checker-Supermärkte befinden.
Bei Cape Town Tourism (s. S. 109) in der City gibt es einige sehr gute kostenlose Karten und Stadtpläne. Zu den besten käuflichen Karten gehören die wasserdichten von The Map (www.themaps.co.za), die problemlos online bestellt werden können. Es gibt drei Einzelkarten zum Tafelberg: Table Mountain, Silvermine/Hout Bay und Simonstown.
Die Lieblings-Kapstadtkarte des Autors ist die Faltkarte Table Mountain & Cape Peninsula Adventures Road Map von Map Studio (Infos: www.mapstudio.co.za), die alle Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Park auflistet.
Es gibt zwei englischsprachige Tageszeitungen in Kapstadt, die Cape Times (www.capetimes.co.za), die jeden Morgen erscheint, und den Cape Argus (www.capeargus.co.za), der am Nachmittag mit den neuesten Nachrichten folgt.
Time Out Cape Town (www.timeout. com/cape-town) und Cape Unplugged (www.capeunplugged.co.za) veröffentlichen brandaktuelle Tipps zu Sehenswertem und zu Veranstaltungen in der Mother City und das zweimonatlich erscheinende Stadtmagazin Cape etc. (www.capeetc.com) ist der offizielle Kap-Unterhaltungsführer. Die Magazine werden an Kiosken, in Buchläden und bei Cape Town Tourism verkauft. Für Leute, die wissen wollen, was gerade in der Kapstadt-Szene absolut „in“ ist.
Die Internetverbindungen in Kapstadt sind sehr gut ausgebaut. So bieten die meisten Hotels, Einkaufszentren, Museen und Galerien ihren Gästen kostenloses WLAN. Internetcafés gibt es zwar noch einige, sie sind aber nicht mehr „in“. Dafür verfügen Coffeeshops wie Vida e Caffe (www.caffe. co.za) oder Mugg and Bean (www.muggandbean.co.za) über WLAN.
Die medizinische Versorgung in Kapstadt ist auf gleichem oder sogar höherem Niveau als in Mitteleuropa. Private Krankenhäuser und Ärzte sind modern ausgestattet und kümmern sich intensiv und freundlich um ihre Patienten. Apotheken und Optiker sind ebenfalls vom Feinsten.
Staatliche Krankenhäuser bieten zwar einen kostenlosen Service, sind aber meist überfüllt und die Wartezeiten können beträchtlich sein. Für Touristen empfehlen sich daher private Krankenhäuser wie Medi-Clinic (www.mediclinic.co.za).
Bezahlt wird mit Kreditkarte, die Belege werden dann zu Hause bei der eigenen Krankenversicherung eingereicht und verrechnet. Was genau erstattet wird, sollte man allerdings vor der Reise mit der Krankenkasse abklären.
Es empfiehlt sich in jedem Fall der Abschluss einer privaten Auslandskrankenversicherung, die auch einen eventuellen Rücktransport nach Hause einschließt.
Hier eine Auswahl von privaten Krankenhäusern:
+169 [ch] Cape Town Medi-Clinic, 21 Hof St., Oranjezicht, Tel. 4645500
+170 [D6] Chris Barnard Memorial Hospital, 181 Longmarket St., City, Tel. 4806111
+171 [dj] Constantiaberg Medi-Clinic, Burnham Rd., Plumstead, Tel. 7992193
+172 [E5] Netcare Travel Clinic, 58 Strand St., City, Tel. 4193172
+173 [D2] Somerset Hospital, Beach Rd., Green Point, Tel. 4026911
+174 Stellenbosch Medi-Clinic, Ecke Saffraan und Rokewood Av., Stellenbosch, Tel. 8869999
Die gelben Seiten listen alle privaten Ärzte bzw. Zahnärzte in Kapstadt auf. Man kann sie auch online unter www.yellowpages.co.za aufrufen (dort im Suchfeld medical practitioner cape town eingeben). Die Ärzte sind dort nach Stadtteilen und medizinischen Bereichen aufgelistet.
Die folgenden Apotheken (pharmacies) haben längere Öffnungszeiten und einen 24-Stunden-Telefondienst.
+175 [bg] Glengariff Pharmacy, 2 Main Road, Three Anchor Bay, Tel. 4348622, tägl. 8–22 Uhr, Mi. 9–22, sonn- und feiertags 9–21 Uhr
+176 [D8] Clicks Gardens Centre, Gardens Centre Mill Street, Gardens, Fr. 8.30–20, Mo.–Do 8.30–19 Uhr
+177 [E2] Clicks V & A Waterfront, Shop 7113, Lower Level, Victoria Wharf, V & A Waterfront, Tel. 4183800, tägl. 9–21 Uhr
+178 [bk] Wheelers Pharmacy, The Passage Way, Main Road, Hout Bay, Tel. 7903136, Mo.–Fr. 8.30–19, Sa. 8.30–18, sonn- und feiertags 9–18 Uhr
+179 [C7] Woolworths Pharmacy, Lifestyle Centre, 50 Kloof Street, Gardens, Tel. 4220155, Mo.–Fr. 9–19, Sa./So. 9–14 Uhr
Kapstadt ist eine Großstadt, die für Kinder erstaunlich viel zu bieten hat. Südafrikaner lieben Kinder und die Kleinen stören eigentlich niemanden und nirgends. Die „Mini-Urlauber“ können Delfine, Wale und andere Tiere, die sie sonst nur aus Fernsehen oder Zoo kennen, sehen und Berge, Meer, Sandstrände und temperaturfreundliche Badefreuden in den Gezeitenpools rund um die Stadt genießen.
Die größeren Hotels und Selbstversorgerplätze sind meistens auf Kinder eingestellt. Bei den kleineren, eleganten Hotels und guest houses sollte man sich aber unbedingt im Voraus erkundigen, ob Kinder bei ihnen gern gesehen sind.
o180 Ratanga Junction, Canal Walk, Century City, von Kapstadt kommend an der Abfahrt „Sable Street“ von der N 1, kostenlose Ratanga-Infoline: Tel. 086 1200300, www.ratanga.co.za, Adventurer Rider Tickets 120 Rand (über 1,30 m Körpergröße), Mini Adventurer Rider Tickets 60 Rand (unter 1,30 m), Fun Pass mit freien Zug- und Bootsfahrten, aber ohne Fahrgeschäfte 35 Rand. Vergnügungspark mit afrikanischem Ambiente. Nur in den Schulferien der Western Cape Province geöffnet, daher vor dem Besuch den Kalender auf der Ratanga-Website konsultieren. Berüchtigt für die wilde Achterbahn „Cobra“.
µ Boulders African Penguin Colony (s. S. 92). Die einzige „Pinguin-Festlandkolonie“ der Welt.
o181 Cheetah Outreach, Spier Wine Estate, an der R310 kurz vor Stellenbosch, Tel. 8093242, www.cheetah.co.za, geöffnet: tägl. 10–17 Uhr, werktags 10 Rand, am Wochenende 5 Rand. Ein Gepardenpark im Spiers Wine Estate bei Stellenbosch. Die Geparden können beim sogenannten personal encounter auch gestreichelt werden (tägl. 11–13 und 14–17 Uhr, 50 Rand pro Kind).
o182 [bm] Higgeldy Piggeldy Animal Farm, Imhoff Farm, Kommetjie Rd., Kommetjie, Tel. 7832007, www.imhofffarm.co.za, geöffnet: tägl. 9–17 Uhr. Eine willkommene Pause für große und kleine Kinder an der Kaphalbinsel. In dem Farmkomplex kann man Kamele und Esel reiten, einkaufen, einen Schlangenpark besichtigen und Bauernhoftiere streicheln.
µ Seal Island (s. S. 97) und V & A Waterfront Þ. Hier kann man Robben beobachten.
R183 [cl] The Barnyard Farmstall, Steenberg Rd., Tokai, Tel. 7126934, geöffnet: Mo.–Fr. 9–16.30 Uhr, Sa./So. 8.30–16.30 Uhr. Sehr kinderfreundliches, rustikales Farmrestaurant mit Streichelzoo.
µ Two Oceans Aquarium (s. S. 80). Sehr gut gemachtes Aquarium, in dem man u. a. mit Haien tauchen kann.
o184 [bj] World of Birds, Valley Rd., Tel. 7902730, www.worldofbirds.org.za, geöffnet: tägl. 9–17 Uhr, Erw./Kinder 65/40 Rand. In Afrikas größtem Vogelpark finden sich über 3000 verschiedene Vögel vom Geier bis zum Kakadu und 400 weitere Tiere vom Stachelschwein bis zum Erdmännchen. Die „Federträger“ finden sich in riesigen, begehbaren Volieren, die durch ein Netzwerk von Fußwegen verbunden sind. Es gibt keine Abgrenzung und die Besucher kommen den Tieren recht nahe. Tolle Fotomöglichkeiten.
o185 [E2] Build-a-Bear-Workshop, Shop 7104, Victoria Wharf, V & A Waterfront, Tel. 4188544, www.buildabear.co.za, geöffnet: tägl. 9–21 Uhr. Ein innovativer Laden, wo Kids ihr eigenes Stoff-Kuscheltier (hauptsächlich Bären, aber auch die komplette südafrikanische Fauna wie Leopard, Nashorn oder Elefant) kreieren können. Einschließlich „Herz“, das eingenäht wird. Zum Anziehen gibt es eine Riesenauswahl an originellen, aber nicht gerade preisgünstigen Klamotten, von der Harley-Lederjacke bis zum khakifarbenen Safari-Outfit. Die Preise für die Stofftiere starten bei etwa 159 Rand, allerdings ohne Klamotten und Accessoires. Die komplette Stofftier- und Zubehörliste findet sich samt Preisen auf der übersichtlichen Website.
o186 [E2] Jolly Roger Pirate Boat, Quay 5, V & A Waterfront, Tel. 4210909, www.pirateboat.co.za, tägl. Ausfahrten, am Morgen Erw./Kinder 100/50 Rand, Afternoon Cruise 100/50 Rand; die Sunset Clifton Cruise für 200/100 Rand beinhaltet freien Sekt und Drinks. Nicht nur für Kinder ist die Fahrt mit dem Piratenschiff in die Tafelbucht ein großer Spaß. Wenn die Säbel rasseln, werden Erinnerungen an Captain Jack Sparrow wach. Genaue Abfahrtszeiten nach Vereinbarung.
o187 MTN ScienCentre, Shop 407, Canal Walk, www.mtnsciencentre.org.za, Tel. 5298100. Das Wissenschaftszentrum von MTN, einem der lokalen Handy-Serviceprovider, ist vollgepackt mit interaktiver Technologie und Kids können nach Herzenslust interessante Experimente durchführen, Spaß haben und etwas dabei lernen.
Õ [D7] Planetarium. Ein Blick ins All mit kindergerechten Erläuterungen.
µ Warrior Toy Museum (s. S. 48). Spielzeugmuseum, das neben Zinnsoldaten auch Puppen, Modellautos und eine elektrische Eisenbahnanlage zur Schau stellt.
X188 [E7] Cape Town Central Police Station, Ecke Buitenkant/Albertus St., Tel. 4678079, www.saps.gov.za
µ zentraler Notruf (auch über Handy) für Polizei, Krankenwagen, Feuerwehr: Tel. 112
µ Polizei: Tel. 10111
µ Stadtpolizei (Cape Town Charge Office, staatlich): Tel. 021 4678000
µ Stadtwache (Metro Protection Service, privat): Tel. 021 4494336
µ Krankenwagen (Emergency Services): Tel. 10177
µ Bergrettung (Mountain Rescue Services): Tel. 021 9489900
µ Nationale Seerettung (National Sea Rescue): Tel. 021 4493500
µ Notruf bei Schlangenbiss (Poison Crisis Centre): Tel. 021 9316129
Die üblichen Ladenöffnungszeiten sind werktags von 8.30 bis 17 Uhr und Sa. von 8.30 bis 13 Uhr. Einige Geschäfte und Shoppingcenter haben länger geöffnet, die Läden der Waterfront sind auch sonntags offen.
Postämter haben Mo. bis Fr. von 8.30 bis 16.30 und Sa. von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Briefe und Postkarten sollte man immer per Luftpost versenden. Eine Briefmarke für eine Postkarte kostet 3 Rand, für einen Brief werden 5 Rand verlangt. Außer bei Postämtern kann man Briefmarken meist auch im Zeitschriftenhandel und in manchen Supermärkten und Drogerien bekommen. Briefkästen erkennt man an ihrer roten Farbe.
P189 [E6] Cape Town Post Office, Grand Central Building, Plein St., Tel. 4641754. Auf der Website von South African Post Office (www.sapo.co.za) sind alle Postfilialen gelistet.
In Kapstadt selbst ist es aufgrund des dichten Verkehrs und der Fahrweise der meisten Südafrikaner nicht unbedingt empfehlenswert, mit dem Fahrrad zu fahren. Es sei denn, man weiß, wo man hin will. Hierzu gibt es organisierte Fahrradtouren in der Stadt. Im Naturschutzgebiet am Kap oder auf den ausgeschilderten Mountainbike-Trails macht es allerdings richtig Spaß, durch die grandiose Natur zu radeln.
`190 [E3] Bike & Saddle, Cape Grace Hotel, V & A Waterfront, Tel. 8136433, www.bikeandsaddle.com/trails. Tolle Auswahl an Mietfahrrädern (Mountainbikes je nach Typ zwischen 350 und 800 Rand am Tag) und ausführliche Tourenvorschläge für die Stadt. Empfehlenswert ist die organisierte Kapstadt Sundowner Tour am späten Nachmittag, die am Cape Grace Hotel mit einem Glas Wasser beginnt und zwei Stunden später auch dort wieder endet – diesmal mit einem Gläschen Sekt und Snacks. Tourguides, ebenfalls auf Rädern, erklären unterwegs viel zur Stadt. Tourpreis 650 Rand pro Person (inkl. Mietfahrrad).
Kapstadt ist eines der Topreiseziele für Homosexuelle. Obwohl Homosexualität während der Apartheid verboten war, wurde sie in Kapstadt immer geduldet und seit dem demokratischen Wandel sind die Rechte von Schwulen und Lesben fest in der Verfassung verankert. Südafrika gehört damit zu den schwulen- und lesbenfreundlichsten Ländern der Welt. Homosexualität ist generell akzeptiert und gleichgeschlechtliche Hochzeiten ein Menschenrecht. Heute ist die Mother City, speziell im Viertel De Waterkant Ü, das „pinke Zentrum“ des Landes. Hier gibt es viele Kneipen, Bars, Hotels, Boutiquen und Fachgeschäfte. Lesbische Lokalitäten und Events sind allerdings noch deutlich rarer als schwule.
µ Das alljährliche MCQP – Mother City Queer Project – lockt neben Lesben und Schwulen auch massenhaft Heterosexuelle an. Die „Mutter aller Partys“ wird jedes Jahr im Dezember veranstaltet und ist ein dekadentes Highlight in Kapstadts Veranstaltungskalender (www.mcqp.co.za).
:191 [D4] Adam and Eve, 24 Napier St., De Waterkant, geöffnet: tägl. ab 16. Rot-weiß-schwarze Lounge-Bar auf zwei Ebenen. Wird – wie der Name bereits andeutet – sowohl von Lesben als auch von Schwulen frequentiert.
:192 [D4] Amsterdam Action Bar, 10 Cobern St., Green Point, www. amsterdambar.co.za, geöffnet: tägl. ab 12 Uhr. Freitagabends treten männliche Stripper auf.
:193 [D4] Beaulah Bar, 28–30 Somerset Rd./Ecke Cobern St., De Waterkant, Tel. 4216798. Hauptsächlich von Lesben frequentierte Bar.
h194 [bg] The Glen €€€, 3 The Glen, Sea Point, Tel. 4390086, www.glenhotel.co.za. Strategisch günstig zwischen Beach und City Life gelegen. Die 11 eleganten Zimmer, der marokkanische Dampfraum, die schwedische Sauna und der Pool ziehen Schwule aus aller Welt an.
o195 [D4] The Hot House, 18 Jarvis St., De Waterkant, Tel. 4183888, www. hothouse.co.za, geöffnet: Mo.–Do. 12– 2 Uhr, Fr./Sa. durchgehend, tagsüber 80 Rand, nachts 100 Rand. Der berühmteste Saunakomplex der Stadt. Auf 1000 m² gibt es Dampfräume, Saunas, Whirlpools und private Abteile. Die Dachterrasse ist ideal zum Bräunen. Freundliches Personal, sehr sauber und hygienisch.
Sicherheit ist ein in den internationalen Medien häufig diskutiertes Thema. Die Kriminalität in Kapstadt ist, wie in fast allen Großstädten der Welt, relativ hoch, findet allerdings zum größten Teil in den Townships der Städte statt. Auf bestimmte Dinge sollte man als Tourist besonders achten: Townships und abgelegene Stadtteile nicht auf eigene Faust besuchen, Schmuck und Kameras nicht offen tragen und nicht auf offener Straße in den Stadtplan starren, sondern lieber in einen Laden oder ein Café gehen und sich dort orientieren. Kapstadt hat durch die Installation von Dutzenden von Kameras im Innenstadtbereich die Kriminaltätsrate um 90 % gesenkt. Die Zugriffszeiten auf Taschendiebe und Geldautomatenbetrüger liegen nun meist unter einer Minute! Ein Kontrollzentrum meldet den Fluchtweg von Tätern direkt an in der City patrouillierende Polizisten. Absolut sicher sind die großen Shoppingmalls wie die Victoria & Alfred Waterfront oder der Vergnügungspark Ratanga Junction.
Auch auf die Gefahr hin, als unhöflich zu gelten, sollten Kapstadt-Besucher keine Anhalter mitnehmen. Das Risiko des car hijacking ist zu groß. Man sollte auch keine Wertsachen im geparkten Auto liegen lassen und das leere Handschuhfach offen lassen.
Der Central City Improvement District (CCID) ist eine nicht profitorientierte und staatlich geförderte private Organisation, die von Laden- und Hausbesitzern der Innenstadt gegründet wurde, um die City sicherer zu machen. Die privaten Sicherheitsleute mit ihren grün-gelben Westen arbeiten eng mit der Polizei zusammen und patrouillieren die Innenstadt 24 Std. am Tag und sieben Tage die Woche. Sie sind sehr sichtbar – zur Abschreckung potenzieller Diebe –, überwachen Geldautomaten und helfen Touristen bei der Orientierung oder im Falle einer Panne.
µ The Central City Improvement District (CCID), Tel. 4191881, 24-Std.-Notfallnummer: 082 4157127, www.capetownpartnership.co.za/ccid
Südafrikaner aller Hautfarben sind sportbegeistert. Die früher rein „weißen“ Nationalsportarten sind Rugby und Cricket. Fußball (soccer), einst „schwarzer“ Township-Sport, gewinnt immer mehr an Bedeutung – vor allem seit der Fußballweltmeisterschaft, die 2010 zum ersten Mal in der FIFA-Geschichte auf dem Schwarzen Kontinent stattfand. Tennisturniere und Grand-Prix-Rennen werden begeistert kommentiert. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Südafrika schon in einigen Jahren wieder ein eigenes Formel-1-Rennen veranstalten wird. Erstmals wurde 1962 in Südafrika ein Grand Prix ausgetragen, zuletzt 1993 in Kyalami bei Johannesburg.
Zu den zahlreichen Sportarten in Südafrika gibt es eine ausführliche Website, auf der man sich über Angebote und Anbieter informieren kann: www.southafrica.co.za/sport.
Praktisch alle größeren Hotels oder Gästehäuser in Kapstadt, die etwas auf sich halten, haben Wellness im Angebot. Die zahlreichen Behandlungen sind im internationalen Vergleich recht günstig. Camelot unterhält die meisten Wellnesszentren im Land. Unter www.camelothealth.co.za finden sich ausführliche Infos und eine Liste mit Hotels, deren Spas von Camelot geführt werden.
Das indische Taj Cape Town Hotel hat ein ganz besonderes Wellnesszentrum, das Jiva Spa, wo indische Therapeuten das Personal monatelang ausgebildet haben.
Hier einige empfehlenswerte Wellnessadressen in Kapstadt:
o196 [bi] 12 Apostles Hotel, Victoria Rd., Oudekraal, Tel. 4379000, www.12apostleshotel.com/wellness/spa. An der Küstenstraße, am Fuße der Zwölf Apostel zwischen Camps Bay und Llandudno gelegen, mit Superaussicht auf Berge und Meer. Wellnesszentrum Sanctuary Spa in einer künstlichen Grotte. Behandlungen auch für Nichtgäste.
o197 [E1] Camelot Spa at the Table Bay Hotel, Waterfront, Tel. 4065904, www.camelothealth.co.za, geöffnet: tägl. 8–21 Uhr. Tagesbesucher sind willkommen. Sehr empfehlenswert sind das zweistündige Bali Spice Ritual und die einstündige Hot-Stone-Massage mit chakra-regulierendem Kristallauflegen.
o198 [D4] Glasshouse, Unit 110a, The Foundry, Green Point, Kapstadt, www.glasshousemen.com , Tel. 4199599 oder 4199598. Im trendigen Teil von Green Point gelegen, ein Spa mit maskulinem Touch ausschließlich für Männer. Tipp: die Nassrasur oder das Jetlag Special.
Südafrika verfügt, wie bereits erwähnt, über eine sehr liberale Verfassung, was sich auch auf die offiziellen Sprachen im Land auswirkt. Jeder Stamm bzw. jede Bevölkerungsgruppe bekommt in jedem Amt das gewünschte Formular in einer der 11 offiziellen Landessprachen ausgehändigt. Neben Englisch und Afrikaans sind das folgende 9 „schwarze“ Sprachen: Zulu, Xhosa, Sotho, Tswana, Swazi, Northern Sotho, Tsonga, Venda und Ndebele. Kapstadt-Besucher kommen überall in Kapstadt mit Englisch durch. Die Sprachhilfe am Buchende vermittelt außerdem ein paar Brocken Afrikaans.
µ Historical Walking Trail, Tel. 083 4521112, www.footstepstofreedom.co.za, tägl. ab 10.30 Uhr (3 Std.) von Cape Town Tourism (s. S. 109) aus, 150/80 Rand Erw./Kinder. Historische Stadtkerntour mit einem erfahrenen Guide. Besucher erfahren alles Wissenswerte zum Castle of Good Hope, der Grand Parade, der Slave Lodge, dem Parlamentsgebäude und dem District Six Museum.
µ Soccer Tour, www.andulela.com, Tel. 4243572, 550 Rand pro Person. Auf dieser nachmittäglichen Halbtagestour (4 Std.) durch die Townships kann man u. a. lokale Fußballer treffen und ein Match im Township live erleben. Abholung bei allen Cityhotels.
µ Der beste Tipp für eine Stadterkundung ist die Fahrt mit dem City-Sightseeing-Bus (s. S. 9).
µ Bei Bike & Saddle (s. S. 115) kann man Touren buchen und die Mother City aktiv vom Fahrradsattel aus erleben.
Die Landesvorwahl von Südafrika ist die 0027, die Städtevorwahl von Kapstadt die 021. Bei einem Gespräch etwa von Deutschland nach Kapstadt wählt man die Landesvorwahl, die Städtevorwahl ohne Null und die jeweilige Rufnummer.
Bei Telefonaten innerhalb Südafrikas wird auch innerorts die jeweilige Städtevorwahl mitgewählt. Bei allen Telefonnummern in diesem Buch muss also die dreistellige Vorwahl 021 plus die siebenstellige Anschlussnummer gewählt werden. Handynummern starten mit den Ziffern 082, 083 oder 072.
Von den blauen Münz- oder grünen Kartentelefonen aus zu telefonieren ist kein Problem (am besten mit 50-Cent- und 1-Rand-Stücken), Telefonkarten gibt es in vielen Geschäften, auf den meisten Telefonen ist die nächstmögliche Bezugsquelle vermerkt. Am besten kauft man gleich am Flughafen eine Telefonkarte.
Südafrika hat Roaming-Abkommen mit fast allen europäischen Handynetzbetreibern. Bei automatischer Netzwahl wird sich das Mobiltelefon in das Partnernetz Ihres Heimatanbieters einwählen.
Wer viel telefoniert, dem sei eine lokale Prepaidkarte zu empfehlen. Damit umgeht man die mit den deutschen Karten anfallenden Kosten für eingehende Anrufe. Zu beachten ist allerdings, dass man mit der Karte eine neue Nummer hat und die Gültigkeit der südafrikanischen Prepaidkarten nur sehr kurz ist. Das Startguthaben hat nur einen Monat Gültigkeit und erreichbar ist man mit der Karte ohne erneutes Aufladen nur insgesamt zwei Monate.
Bei der Ankunft am Flughafen gibt es Möglichkeiten, SIM-Karten für das Handy zu mieten. Das kostet bei den drei südafrikanischen Netzanbietern Vodacom, MTN und Cell C etwa 20 Rand am Tag und knapp 5 Rand pro Minute. Abgerechnet wird über die Kreditkarte. Der Nachteil ist auch hier, dass man eine neue Rufnummer hat.
Der Zeitunterschied zwischen Kapstadt und Mitteleuropa beträgt eine Stunde, d. h., wenn es in Deutschland 8 Uhr ist, ist es in Kapstadt bereits 9 Uhr. Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied. Kapstadt lässt sich also im Gegensatz zu anderen internationalen Metropolen ohne Jetlag genießen.
In Kapstadt und der näheren Umgebung gibt es einige stilvolle und außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten. Von luxuriösen Hotels über erst in den letzten Jahren populär gewordene und trendige Designer- und Boutiquehotels bis zu kleinen, gemütlichen guest houses und Bed-and-Breakfast-Lokalitäten, die meist von ihren Besitzern selbst gemanagt werden, nur über wenige Zimmer verfügen und häufig in restaurierten, historischen Gebäuden untergebracht sind. Die meisten dieser Häuser sind mehr als Übernachtungsplätze, sie sind eigenständige „Reiseziele“ und Sehenswürdigkeiten für sich.
Außerdem gibt es noch Selbstversorgerapartments mit kleinen Küchen für diejenigen, die gerne mal selbst kochen. Die Preise reichen von recht günstig bis sehr teuer, wenn man gleich ein ganzes Haus mieten möchte. Am unteren Ende der Unterkunftspreisskala liegen die Backpacker-Herbergen, die neben den typischen Sammelunterkünften auch Doppelzimmer anbieten und trotz sehr günstiger Preise immer qualitativ überzeugen. Backpackers konzentrieren sich an den Hotspots der Stadt, vor allem in der Long Street und im Stadtteil Observatory.
Wer „abenteuerlustig“ ist, kommt einfach an und versucht, direkt vor Ort eine Unterkunft zu finden, was in der Saison aber problematisch werden kann. Sind allerdings kurzfristig noch Zimmer frei, lassen sich die Preise, selbst für luxuriöse Etablissements, oft deutlich herunterhandeln. Hotelbesitzer verkaufen lieber zum Selbstkostenpreis, bevor ihre Zimmer leer stehen. Wem das zu unsicher ist, der sollte sein Bett vorher reservieren. Im Folgenden sind zu allen Übernachtungstipps Internetadressen genannt. Dort können die Zimmer in aller Ruhe angesehen und direkt gebucht werden. Auch Sondertarife in der Nebensaison finden sich neben aktuellen Preisen im Internet. Natürlich ist aber auch eine Hotelbuchung über die gängigen Buchungsportale möglich.
Hotels gibt es in Kapstadt in allen Preisklassen. Sie werden zwar mit ein bis fünf Sternen klassifiziert, die meisten kleineren Unterkünfte verzichten allerdings auf die offizielle Kategorisierung und erreichen trotzdem, oft aufgrund ihres sehr persönlich gehaltenen Services, ihres geschmackvollen Interieurs und der wunderschönen Lage locker „Mehrsterneniveau“.
h199 [E6] Inn on the Square €€, Greenmarket Square, City, Tel. 4232050, www. threecities.co.za. Zentral und günstig liegt dieses in einem Art-déco-Haus untergebrachte 165-Zimmer-Hotel direkt am Greenmarket Square mitten in der Stadt. Aufgrund der kürzlich verkehrsberuhigten Innenstadt ist es auch in den Zimmern nicht laut. Alle Sehenswürdigkeiten der City liegen in Gehweite. Das hausinterne Restaurant mit Außenterrasse offeriert südafrikanische Küche. WLAN.
h200 [E5] Strand Towers €€, Strand St., City, www.strandtowerhotel.co.za, Tel. 4317500. Citynah gelegenes Stadthotel mit guter Aussicht, vor allem von den Zimmern weiter oben. Das Flair ist gehobenes Jugendherbergsambiente. WLAN.
h201 [D3] The Breakwater Lodge €–€€, Portswood Rd., Tel. 4061911, www.breakwaterlodge.co.za. Preiswertes Hotel in der Victoria & Alfred Waterfront, das zur südafrikanischen Protea-Gruppe gehört. 300 kleine, aber saubere Zimmer in einem ehemaligen Gefängnis. LCD-TV, Radio, Telefon, WLAN-Hotspot, 24-Stunden-Rezeption.
h202 [D2] The Dockhouse Boutique Hotel & Spa €€€, Portswood Close, Portswood Ridge, V & A Waterfront, Tel. 4219334, www.newmarkhotels.com/newmark/dockhouse. Das intimste Hotel der Waterfront (sechs Zimmer) mit dem größten Stück Rasen in der Region liegt oberhalb des Hafenviertels, wodurch man dieses prima vom Garten aus überblicken kann. Im 19. Jh. war das Dockhouse Wohnhaus des Hafenkapitäns, seither sind einige Millionen Euro ins Innendesign gesteckt worden. Wenn man im Garten sitzt, hat man das Gefühl, in einem Landhotel abgestiegen zu sein. WLAN.
h203 [E7] Townhouse Hotel €€, 60 Corporation St., www.townhouse.co.zav. Ein weiteres modernes Cityhotel mit relativ günstigen Übernachtungspreisen, ebenfalls ruhig in einer Seitenstraße gelegen. WLAN.
h204 [D4] Victoria Junction Hotel €€, Ecke Somerset/Ebenezer Rd., Tel. 4181234, www.proteahotels.co.za. Das ultramoderne Hotel gehört zu den komfortableren Unterkünften der südafrikanischen Protea-Gruppe und erinnert im Stil an das Paramount in New York mit Design-Einflüssen von Philippe Starck. Es ist besonders bei Models, Foto- und Filmcrews beliebt. Jeweils 5 Min. zu Fuß in die Waterfront oder zu Cape Quarters. 172 Zimmer, davon 24 wunderbare Loft-Apartments. WLAN.
h205 [D7] 15 on Orange €€€, Orange St., City, www.africanpridehotels.com, Tel. 4698000. Abgefahren und modern eingerichtetes Hotel mit einer großen Liebe zum Detail dekoriert. Die Aussicht auf den Tafelberg, die Company Gardens und die Stadt ist von den meisten Zimmern aus absolut atemberaubend. Abends ist das gesamte Hotel ein Lichtertraum. Allein schon wegen der Beleuchtung lohnt es sich, hier eine Nacht zu verbringen. Der City-Sightseeing-Bus (s. S. 9) hält alle 20 Minuten direkt vor der Tür. 5 Gehminuten bis in die Kloof oder Long Street. WLAN.
h206 [D5] Cape Heritage Hotel €€, 90 Bree St., Heritage Square, City, Tel. 4244646, www.capeheritage.co.za. Am südlichen Rand von Bo-Kaap im stilvoll restaurierten Heritage Square gelegen. Jedes der 15 Zimmer in dem historischen Gebäude von 1771 ist individuell eingerichtet. WLAN.
h207 [D5] Cedric’s Lodges €€, 39 Dixon St., Waterkant Village, Tel. 4257635, www.cedricslodge.com. Die deutschen Auswandererschwestern Jutta und Ute aus Wiesbaden haben die acht komfortablen Zimmer in Kapstadts trendigstem Viertel De Waterkant entworfen und gebaut. Man sollte auch unbedingt das Restaurant Piroschka (s. S. 34) der beiden Cook Sisters besuchen. Es gibt außerdem ein Zweibettapartment (für zwei Paare) im New-York-Stil mit Tafelbergblick vom Balkon im Rockwell-Gebäude in Green Point. WLAN.
h208 [D6] Daddy Long Legs €€, 134 Long St., City, www.daddylonglegs.co.za , Tel. 4223074. Übernachten in einer Art Kunstgalerie, jedes der 13 relativ kleinen Zimmer wurde von einem anderen südafrikanischen Künstler oder Designer gestaltet. Wer eine Krankenhausphobie hat sollte „The Emergency Room“ meiden und dann lieber das „Far from Home“ oder das „501“ – für Fans der amerikanischen Jeans – buchen. WLAN.
h209 [B3] Dysart Boutique Hotel €€, 17 Dysart Rd., Green Point, Tel. 4392832, www.dysart.de. Stilvoll-modern und in Geh- und Sichtweite zum Cape Town Stadium und Fan Walk. Deutscher Besitzer. WLAN.
h212 [C7] Hippo Boutique Hotel €€, 5–9 Park Rd., Gardens, Tel. 4232500, www.hippotique.co.za. In einem komplett revitalisierten Straßenzug steht dieses coole Boutiquehotel mit zen-minimalistischem Stil. Alle 20 Zimmer sind mit edler Miniküche im stilvollen Schrank, Satellitenfernsehen, Computer mit kostenlosem 24-Stunden-ADSL-Internetanschluss, DVD-Spieler, Musikanlage und Safe, in den ein Laptop passt, ausgestattet. Außerdem ist sicheres Parken möglich. Besonders bei Foto- und Filmteams äußerst beliebt. Restaurants im Haus und in Gehweite in der Kloof und Long Street.
h213 [bk] Hout Bay Manor Hotel €€€, Baviaanskloof, von der Main Road abgehend, Hout Bay, Tel. 7900116, www.houtbaymanor.com. Das älteste Haus in Hout Bay hat über die Jahre einige Metamorphosen durchgemacht und war immer mal wieder Hotel, aber nie etwas Besonderes. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Nach intensiven 18 Monaten Renovierung ist eine Perle von Boutiquehotel mit nach südafrikanischen Stämmen benannten und entsprechend dekorierten Zimmern (insgesamt 20) entstanden. Im Haus befinden sich außerdem ein Wellnesszentrum und das ausgefallen eingerichtete Restaurant Azur, das auch Nichtgästen offen steht. WLAN.
h214 [C7] Protea Hotel Fire & Ice €€, 198 Bree St., www.proteahotels.com/fireandice , Tel. 4882555. Das coole Hotel ist ein Designkunstwerk für sich: gewaltige Kristalllüster an Bergsteigerseilen, Surfboards und Skier zieren die Wände. Die fünf Gästetoiletten haben alle verschiedene Themen, Designs und Namen: von Long Drop (Plumpsklo) bis Temptation (Versuchung). Hier hatten die Macher ebenso viel Spaß wie nun die Gäste. Das Restauraunt serviert über ein Dutzend verschiedene Gourmet-Burger und Milchshakes. Im Raucherzimmer sitzt man auf Särgen (!), im Sound-Room gibt es Plasmafernseher, Stereoanlage und Playstation. Die Zimmer sind zwar recht klein, aber super gestylt und mit LCD-Flatscreen, Bose-Hi-Fi-Anlagen und kostenlosem Internetanschluss ausgestattet.
h215 [D6] Urban Chic €€, 172 Long St., City, Tel. 4266119, www.urbanchic.co.za. Ultra-trendiges Hotel mitten in der Long Street, schick und elegant. WLAN.
h216 [bh] Bay Hotel €€€, 69 Victoria Rd., Camps Bay, Tel. 4304444, www.thebay.co.za. Relaxter Luxus im Miami-Vice-Stil mit Blick auf Strand und Meer. WLAN.
h217 [E3] Cape Grace €€€€, West Quay, Waterfront, www.capegrace.com, Tel. 4107100. Eines von Kapstadts schönsten Luxushotels. In der Waterfront gelegen und mit einer relaxten Atmosphäre auf hohem Niveau. Luftig-leichtes Interieur mit Korbsesseln und Pastellfarben, ein ausgezeichnetes Restaurant und exzellenter Service, auf drei Seiten von Wasser umgeben. WLAN.
h218 [C8] Mount Nelson Hotel €€€€, 76 Orange St., Gardens, Tel. 4231050, www.mountnelson.co.za. Das über 100 Jahre alte „Pink Nellie“ ist einer der Hotelklassiker Afrikas, viel Geschichte, viel englisches Publikum. WLAN.
h219 [D6] Pepper Club €€–€€€, Ecke Loop/Pepper St., City, Tel. 8128888, www.pepperclub.co.za. Wenn sich der Autor für ein Luxushotel in der Stadt entscheiden müsste, dann wäre es Pepper Club, und das nicht nur wegen des brandneuen Rolls Royce, der als Hotellimousine fungiert. Neben fairen Preisen überzeugt das Gesamtkonzept. Bei 260 Zimmern kann man zwar nicht mehr von Boutiquehotel sprechen, aber durch das geschickte Dekor und die Architektur wirkt das Haus nicht groß und unpersönlich, sondern intim und individuell. WLAN. Tipp: Direkte Onlinebuchungen sind deutlich günstiger.
h220 [E6] Taj Palace €€€€, Wale St., City, Tel. 8192000, www.tajcapetown.co.za. Das ehemalige, historische Bankgebäude wurde von der indischen Taj-Hotelgruppe fabelhaft restauriert und mit einem neuen Hotel verbunden. Alt geht nahtlos in Neu über, was brilliant funktioniert – eine architektonische Meisterleistung. Die Zimmer sind teilweise traditionell, teilweise modern eingerichtet. Die Lage mitten in der City könnte nicht besser sein. Die Aussicht von den Zimmern ist fantastisch. Im Haus findet sich ein sehr gutes indisches Restaurant, eine Alternative für Steakliebhaber ist das informelle und moderne Restaurant Mint. WLAN.
Ì222 [bh] Ezard House €€€–€€€€, Camps Bay, 20 Theresa Avenue, Tel. 4386687, www.ezardhouse.com. Eine der exklusivsten Adressen in Kapstadt, relaxter Ersteklasseservice, sehr privat, unschlagbare Meeres- und Lion’s-Head-Aussicht. Die Zimmer haben eigene Saunas. Jacuzzi zum Sternegucken auf dem Dach. Exzellentes Restaurant für Gäste im Haus.
Ì223 [bk] Harbour Lodge €–€€, 14 Albert Rd., Hout Bay, Tel. 7900657, Fax 7905115, www.harbourlodge.co.za. Toller Bergblick, nur wenige Minuten zu Fuß vom Strand entfernt, sehr schönes Bed and Breakfast mit 5 Zimmern, stilvoll afrikanisch dekoriert.
Ì224 [C7] Parker Cottage €€, 1 & 3 Carstens St., Tamboerskloof, Tel. 4246445, www.parkercottage.co.za. Zwei gemütliche, 1895 erbaute viktorianische Stadthäuser wurden umweltfreundlich renoviert und nachdem ein paar Wände durchgebrochen waren, miteinander verbunden. Bei dem herzlichen englischen Gastgeber-Pärchen Liz and Phil fühlt man sich als Besucher gleich wie zu Hause.
Ì225 [bj] Thulani River Lodge €€, 14 Riverside Terrace, Tel. 7907662, www.thulani.za.com. Hartmut und Claudia von Lemm habe sich ihren Traum erfüllt und sind mit ihrer Familie von Deutschland nach Südafrika ausgewandert, um eine afrikanisch angehauchte Lodge zu kaufen und als guest house zu betreiben. Das reetgedeckte Anwesen steht auf einem der größten Grundstücke in Hout Bay – und ein Fluss plätschert mittendurch.
Ì226 Vicky’s B&B €, C685A Kiyane Street, Site C, Tel. 082 2252986. 220 Rand pro Person für Dinner, Übernachtung und Frühstück. Das einfache doppelstöckige Haus, aus Holz und Wellblech errichtet, liegt mitten im größten Township Kapstadts – eine intensive Erfahrung.
o227 [F4] Harbour Bridge Hotel & Suites, Harbour Bridge, Roggebaai Canal, Waterfront, Tel. 4653530, www.relais.co.za/harbour_bridge/index.php. Am Rande der Waterfront gelegen, die von den Apartments aus per Taxiboot auf dem Roggebaai-Kanal zu erreichen ist. In Gegenrichtung liegt das Cape Town International Convention Centre (CTICC). Modern-coole Einrichtung.
µ Kleine, aber feine und günstigere Unterkünfte für Selbstversorger finden sich auf folgenden Websites: www.capestay.co.za, www.wheretostay.co.za, www.sa-venues.com, www.capetownaccomodation.co.za.
j228 [C8] Ashanti Lodge €, 11 Hof St., Gardens, Tel. 4238721, www.ashanti.co.za. Sowohl für Gruppenmenschen, die gerne Küche, Pool und Bar miteinander teilen, aber auch für individuelle Reisende, die ihre Privatsphäre schätzen. Es gibt sowohl sehr günstige Mehrbettzimmer, als auch „normale“ DZ.
j229 [D7] Long Street Backpackers €, 209 Long St., City, Tel. 4230615, www.longstreetbackpackers.co.za. Absolut zentral gelegen. Schlafräume, DZ und EZ und 16 Badezimmer. Bekannt als Partyzentrum und ideal für jüngere Singles.
j230 [C7] The Backpack €, 74 Church St., Tamboerskloof, Tel. 4235555, www.backpackers.co.za. Sehr günstig, aber trotzdem stilvoll gemacht, mit afrikanisch dekorierten Zimmern. Die Angestellten kennen Kapstadt wie ihre Westentasche. Schlafräume und normale DZ.
j231 [E6] Two Oceans Backpacker €, 47 Long St., City, www.twooceansbp.co.za, Tel. 4225401. Im „ruhigeren“, unteren Teil der Long Street gelegenes Backpacker mit den wohl günstigsten Zimmern der City. Einfach, aber sauber mit Gemeinschaftsraum und -bädern.
µ In Restaurants gilt „Wait to be seated“. Man wartet also, bis man an einen Tisch gebracht wird, und erhält dann die Speisekarte. Dann kommt die Bedienung, die sich meist mit Namen vorstellt.
µ In Südafrika wird man meist mit einem formellen Handschlag begrüßt, vor allem bei offiziellen Anlässen. Ansonsten ist die Art der Begrüßung recht locker. Oft reicht ein freundliches „Hi“ oder das lokale „Howzit“. Nach der Begrüßung spricht man sich praktisch immer mit dem Vornamen an.
µ FKK ist nirgendwo in Kapstadt erlaubt. Oben ohne Baden ist noch immer unüblich und fällt enorm auf.
µ Im Normalfall ist in der Restaurantrechnung kein Trinkgeld enthalten. Den Bedienungen gibt man etwa 10 %. Die meisten von ihnen erhalten keinen Stundenlohn und sind ausschließlich auf Trinkgelder angewiesen.
µ In fast allen Restaurants kann man seinen eigenen Wein mitbringen („Bring Your Own“ = BYO). Dann zahlt man eine corkage fee, ein „Korkengeld“.
µ Bevor man Fotos von Menschen macht, sollte man diese um Erlaubnis fragen. Auf keinen Fall darf man militärische Einrichtungen ohne Genehmigung fotografieren.
µ In Kapstadt kommt man schnell mit Einheimischen aller Hautfarben ins Gespäch. Dabei nie belehrend wirken und politische sowie Rassismus- und Apartheid-Themen meiden. Südafrikaner sind sehr stolz auf ihr Land und können besserwisserische Besucher nicht ausstehen. Am besten ins erste Gespräch kommt man mit Themen wie Sport, Autos oder über die Schönheit Kapstadts.
Die meisten Kapstädter haben eine Aversion gegen öffentliche Verkehrsmittel. Erst bei der Fußball-WM 2010 sah man viele Südafrikaner zum ersten Mal in ihrem Leben in einen Bus steigen. Der Großteil der schwarzen Bevölkerung ist täglich auf rasende Minibustaxis oder überfüllte Nahverkehrszüge angewiesen. Kapstadt-Touristen sind beide allerdings nicht zu empfehlen.
Die orangefarbenen und nicht sehr bequemen Golden-Arrow-Busse fahren zwar in der ganzen Stadt und den Vororten herum, die beste Buswahl für Kapstadtbesucher ist aber eindeutig der City-Sightseeing-Bus (s. S. 9), der auf zwei Routen (rot und blau) verkehrt.
Wer die etwas weiter vom Cityzentrum entfernten Sehenswürdigkeiten entdecken möchte, muss sich so oder so ein Fahrzeug mieten (s. S. 104). Aber keine Angst: Der Berufsverkehr ist in Kapstadt lange nicht so hektisch wie in anderen Großstädten der Welt.
µ Golden Arrow Buses, Tel. 9378800, www.gabs.co.za, 10–15 Rand pro Fahrt
µ City Sightseeing, Tel. 5116000, www.citysightseeing.co.za
Der Begriff „Taxi“ kann in Kapstadt so ziemlich alles bedeuten: vom wilden, unsicheren und überfüllten Minibus bis zum sauberen bequemen London-Taxi mit Taxameter und geregelten Tarifen, die etwa 12 Rand pro Kilometer ausmachen. In der Regel werden Taxis bestellt, freie Taxis halten aber auch im Straßenverkehr, wenn man sie heranwinkt. Zentrale Wartezonen sind außerdem an der Waterfront, am Bahnhof und vor großen Hotels.
µ Unicab, Tel. 4861610
µ Excite, Tel. 4184444, www.excitetaxis.co.za
µ Rikkis Taxis, Tel. 0861745547, www.rikkis.co.za
µ The Green Cab, Tel. 4180982, mit Flüssiggas betriebenes, umweltfreundliches Taxi
Südafrika liegt in der südlichen Hemisphäre, die Jahreszeiten sind also denen auf der Nordhalbkugel entgegengesetzt. Dezember und Januar sind Hauptferienzeit und die meisten südafrikanischen Touristen möchten dann im schönen Kapstadt Urlaub machen. Die schönsten Tage in Kapstadt liegen im „Süd-Herbst“ (zwischen Mai und Juni), dann ist es tagsüber warm und nachts kühl. Wanderer ziehen diese Zeit und den „Süd-Frühling“ (Ende August bis Ende September) vor. Anfang Juli bis Ende September kann es in Kapstadt recht kalt und feucht sein, in der Kapregion ist das die Green Season. Es regnet häufig, zwischendurch scheint die Sonne, alles blüht und sprießt und in den Restaurants und guest houses gibt es Glühwein am offenen Kaminfeuer und eine heimelige Atmosphäre. Die Bekleidung richtet sich nach den Jahreszeiten: leichte und luftdurchlässige Textilien, dazu ein Pullover und festes Schuhwerk für Wanderungen, im Winter ein Goretex-Anorak.
An allen südafrikanischen Tankstellen gibt es Komplettservice
µ In Südafrika herrscht Linksverkehr, es darf nur rechts überholt werden.
µ „Don’t Drink and Drive.“ Die Alkoholkontrollen sind deutlich strenger geworden. Die Grenze liegt bei 0,5 Promille.
µ Kreuzungen sind in Südafrika oft „four way stops“, also mit vier Stoppschildern ausgestattet. Hier gilt „wer zuerst kommt, fährt zuerst“, dann der Zweite, der Dritte usw. Das funktioniert erstaunlich gut.
µ Für alle Fahrzeuginsassen gilt Anschnallpflicht.
µ Handybenutzung ist im Auto nur mit Freisprechanlage erlaubt.
µ Der Führerschein muss beim Fahren mitgeführt werden (in diesem Falle ein Internationaler Führerschein).
µ Geschwindigkeitsbeschränkung auf Highways, Freeways and allen anderen Hauptstraßen in Südafrika ist 120 km/h, auf Landstraßen 100 km/h, in städtischen Gebieten normalerweise 60 km/h, falls nichts anderes angezeigt ist.
µ In Südafrika ist es rechtswidrig, sein Fahrzeug auf der anderen Straßenseite in Richtung des ankommenden Verkehrs zu parken.
µ Am Kreisverkehr haben die Fahrzeuge im Kreisverkehr Vorfahrt.
µ An Ampeln kann bei Grün geradeaus gefahren und links abgebogen werden. Wer rechts abfahren möchte, muss beachten, dass der Gegenverkehr Vorfahrt hat.
Wichtige Verkehrsvorschriften
050kp Abb.: dl
EXTRATIPP
Nice to „meet“ you
Motor Classic in Kapstadt ist mit über 50 historischen Fahrzeugen der weltgrößte Vermieter von Oldtimern. Vermietet wird so ziemlich alles, was in der Klassikerszene Eindruck macht: vom coolen Käfer und Jaguar-E-Type-Cabrio über den attraktiven Peugeot 504 bis zum kernigen Morgan Plus 8 Roadster.
µ Motor Classic, 1 Waterloo St., Vredehoek, Tel. 4617368, www.motorclassic.co.za. Mietpreise zwischen 1290 Rand und 3500 Rand pro Tag mit 100 Freikilometern, jeder weitere Kilometer kostet zwischen 6 und 10 Rand. Die Buchung kann auf Deutsch erfolgen.
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Ein Jaguar E-Type am Chapman’s Peak Drive ï
EXTRATIPP
American Way of Drive
Der Kapstädter Harley-Händler vermietet die neuesten Maschinen des amerikanischen Herstellers. Ideale Untersätze für einen Trip ums Kap und entlang der spektakulären Küstenstraße Chapman’s Peak Drive.
µ Harley-Davidson Cape Town, 9 Somerset Rd., Tel. 4469999, www.harley-davidson-capetown.com
Praktische Reisetipps
Barrierefreies Reisen, Diplomatische Vertretungen
Praktische Reisetipps
Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 105), Elektrizität
Hausgemachtes gibt es auf Kapstadts Märkten: frisch gebackenes Brot auf dem Neighbourgoods Market in der Old Biscuit Mill (s. S. 27)
Mit die schönsten Aktivitäten in Kapstadt sind nicht nur erstklassig, sondern dazu auch noch kostenlos: auf den Lion’s Head ä oder den Tafelberg ç steigen, durch die Company’s Gardens Ó spazieren, den „Vibe“ der Long Street erleben oder sonnenbaden und schwimmen an den schönsten Stränden der Welt.
An Feiertagen wie dem Freedom Day oder dem Youth Day ist der Eintritt in alle 13 Iziko-Museen Kapstadts (s. S. 45) kostenlos. Am besten schaut man die genauen Tage auf den Websites der Museen nach.
Günstig nächtigen lässt es sich in Kapstadts Townships, was gleichzeitig den Vorteil hat, auch mal das andere Kapstadt hautnah zu erleben. Eine Nacht in Vicky’s B&B (s. S. 125) in Khayelitsha kostet zum Beispiel 220 Rand pro Person für Dinner, Übernachtung und Frühstück.
In Kapstadts Winter, der „Green Season“, die von Mai bis September dauert, bieten die meisten Restaurants der Stadt supergünstige „Specials“ an, z. B. zu zweit essen und nur für das jeweils teurere Hauptgericht bezahlen.
Kapstadt preiswert
052kp Abb.: dl
Praktische Reisetipps
Gesundheitsvorsorge und Hygiene (siehe Reiseführer S. 108), Informationsquellen
(Stand Februar 2011)
1 Rand = 0,10 €/0,13 SFr
1 € = 9,86 Rand
1 SFr = 7,54 Rand
Wechselkurs
µ Deon Meyer (www.deonmeyer.com): Südafrikanischer Thrillerautor, der mehrere spannende Romane mit Schauplatz Kapstadt bzw. Südafrika verfasst hat. Die Bücher können mit denen amerikanischer und englischer Krimiautoren locker mithalten und sind auch auf Deutsch erhältlich.
µ Roger Smith (www.rogersmithbooks.com): Ein weiterer zeitgenössischer südafrikanischer Thrillerautor, der allerdings erheblich schonungsloser als Meyer die Kehrseite Kapstadts und Südafrikas aufzeigt. Seine beiden knallharten und spannenden Debutwerke „Mixed Blood“ und „Wake Up Dead“ sind auch auf Deutsch erhältlich („Kap der Finsternis“, Heyne Verlag, und „Blutiges Erwachen“, Tropen bei Klett-Cotta).
µ James A. Michener: Das Buch „Verheißene Erde“ des amerikanischen Autors ist, obwohl es mit den Anti-Apartheid-Protesten in den 1980er-Jahren endet, eine prima Urlaubslektüre, da es die Anfänge der Kapkolonisierung in Romanform anschaulich darstellt. Taschenbuch, Droemer Knaur, München.
µ J. M. Coetzee: „Schande“ wurde mit John Malkovich in der Hauptrolle verfilmt. Es ist eine schonungslose und melancholische Beschreibung des kontemporären Südafrika. Taschenbuch, Fischer, Frankfurt.
Meine Literaturtipps
Praktische Reisetipps
Internet und Internetcafés, Medizinische Versorgung
Sich einmal wie Captain Jack Sparrow fühlen: auf dem Jolly Roger Pirate Boat (s. S. 114) in der Waterfront
Praktische Reisetipps
Mit Kindern unterwegs
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„Frackträger“ ganz nah – von der Ausichtsplattform bei der Boulders African Penguin Colony (s. S. 92)
Praktische Reisetipps
Notfälle, Öffnungszeiten, Post, Radfahren, Schwule und Lesben
055kp Abb.: dl
Kapstadt ist das „pinke Zentrum“ Südafrikas
EXTRATIPP
Homofreundliche Tourunternehmer
µ Cape Fusion Tours (Tel. 4612437, www.capefusiontours.com) veranstaltet Gourmettrips am Kap und ins Weinland.
µ Cape Info Africa (Tel. 4256461, www.capeinfoafrica.co.za) liegt mitten im Schwulenviertel und organisiert alle Urlaubswünsche, von Unterkunfts- und Flugbuchungen bis zu Automiete und Sehenswürdigkeiten.
Praktische Reisetipps
Sicherheit (siehe Reiseführer S. 116), Sport und Erholung
Praktische Reisetipps
Sport und Erholung (siehe Reiseführer S. 116), Stadttouren, Telefonieren
Praktische Reisetipps
Sprache (siehe Reiseführer S. 117), Unterkunft
Landesvorwahlen
µ Deutschland: Tel. +49
µ Österreich: Tel. +43
µ Schweiz: Tel. +41
µ Südafrika: Tel. +27
Die angegebenen Kategorien beziehen sich auf den ungefähren Preis für ein Doppelzimmer mit Frühstück.
€ bis 750 Rand (bis ca. 80 €)
€€ 750 bis 1500 Rand (ca. 80 bis 165 €)
€€€ 1500 bis 3500 Rand (165 bis 380 €)
€€€€ über 3500 Rand (über 380 €)
Preiskategorien
Die opulente Bar im Boutiquehotel 15 on Orange
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EXTRATIPP
Übernachten im Trailer Park
Momentan mit Sicherheit eine der ungewöhnlichsten Übernachtungsmöglichkeiten in der Mother City: Auf dem Dach des Grand Daddy Hotel warten sieben silbern glänzende Airstream Caravans mit unschlagbarem Tafelbergblick auf Gäste. Die amerikanischen Kultklassiker wurden alle von verschiedenen lokalen Künstlern umgebaut und eingerichtet. Frühstück im Hotel, dessen Zimmer auch cool sind. WLAN.
h210 [E5] Grand Daddy & Airstream Trailer Park €€, 38 Long Street, Tel. 4247247, www.granddaddy.co.za
Mitte 2010 führten die Grand-Daddy-Macher ihre Idee fort. Etwas außerhalb von Kapstadt entstand der „ländliche“ Airstream Trailer Park als Pendant zur Version in der Long Street. Die Einrichtung der silbernen Klassiker in der Old Mac Daddy Lodge ist noch wilder als beim städtischen Airstream Trailer Park. Wem der Wohnwagenpark in der Stadt gefällt, der sollte den Ausflug aufs Land unbedingt einplanen.
h211 Old Mac Daddy Lodge €€, Elgin Valley, www.oldmacdaddy.co.za, Tel. 4621709. Anfahrt auf der N2 Richtung Osten über den Sir Lowry’s Pass, nach dem Peregrine Farmstall auf der rechten Seite geht es 5 km weiter bis zum Abzweig in die Valley Road (rechts), auf dieser 8 km bis zur Lodge. WLAN.
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Themenwohnwagen in der Old Mac Daddy Lodge
EXTRATIPP
Absolut romantisch
Eine der romantischsten Lodges mit der wohl besten Lage in Südafrika unterhalb vom Chapman’s Peak Drive direkt am Atlantik. Alle zehn „normalen“ Suiten und die Präsidentensuite sind nach berühmten Inseln benannt und entsprechend dekoriert (es gibt sogar eine Robben Island Suite). Aber nicht nur das Bett für die Nacht ist ein Hit, das Essen ist ebenfalls exzellent und Besucher werden mit einem Gläschen Sekt auf der Terrasse direkt vor den Wellen willkommen geheißen. Luxus dieser Qualität ist natürlich nicht billig, aber den Preis wert. Wer nicht übernachten möchte, sollte versuchen eine Dinnerbuchung zu ergattern. Wenn die Lodge nicht voll ist, können auch Nichtgäste dort dinieren. WLAN.
h221 [bk] Tintswalo Atlantic €€€€, Chapman’s Peak Drive, von Hout Bay auf der Main Rd. Richtung Chapman’s Peak Drive, kurz hinter der Mautstation rechts, Tel. 087 7549300 oder Tel. 086 5431510, www.tintswalo.co.za
Stadtrundfahrt im City-Sightseeing-Bus (s. S. 9)
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Deutlich bequemer als ein Minibus: ein „richtiges“ Taxi in der Kapstädter City
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Ausgezeichnet von der Internationalen Tourismusbörse 2010 mit dem „Autorenpreis Südafrika für Elke und Dieter Losskarn“. Urteil der Jury |
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© Verlagsgruppe Reise Know-How, Bielefeld 2012 |