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ReiseführerCityTrip Kopenhagen

  • 9.80 EUR Deutschland
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  • Preis inkl. MwSt.
 
  • Reiseführer CityTrip Kopenhagen
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  • Versand ab 10 Euro kostenfreiAutor: Dörenmeier, Lars
    Herausgeber: Werner, Klaus
    ISBN: 978-3-8317-2187-0
    Seitenanzahl: 144
    Auflage: 1. Auflage 2012

    Ausstattung:
    - Handliches Buchformat mit Umschlagklappen, mehr als 50 Farbfotos, stabile PUR-Bindung - Sprachhilfe, ausführliches Register - Exakte Adressangaben, mit dem Text abgestimmte Stadtpläne und Luftbildansichten unter Google Maps™ - praktische Übersichtskarten, herausnehmbarer City-Faltplan - Begleitender Service für Smartphones, iPad & Co.: GPS-Daten aller beschriebenen Örtlichkeiten, Stadtplan als GPS-PDF
    Format (h x b x t): 19,5 x 11

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Dieser kompakte Kopenhagen-Reiseführer ist der ideale Begleiter, um während eines Kurzurlaubs die moderne Stadt am Öresund mit den ausgesprochen weltoffenen Bewohnern kennenzulernen. Das maritime Flair des einstigen "Hafens der Kaufleute" – so die ursprüngliche Bedeutung des Stadtnamens – hat sich bis heute erhalten. Kleine Wasserbusse schippern kreuz und quer durch den innerstädtischen Hafen und die vielen kleinen Kanäle, Heerscharen von umweltfreundlichen Radfahrern düsen auf den extrabreiten Fahrradwegen durchs Stadtgebiet.

Der Stadtführer beschreibt detailliert einzigartige Museen, kulinarische Tempel, royale Paläste und direkt in Kopenhagen gelegenen Sandstrände. Der GPS-genaue, eng mit dem Text verzahnte Stadtplan (Faltplan zum Herausnehmen) und die kleine Sprachhilfe Dänisch erleichtern Orientierung und Verständigung. Mit aktuellem, praxiserprobten Reise-Know-How begleitet das Buch seine Leser von den ersten Planungen bis zur Rückkehr auf ihrer spannenden Städtereise.

    Aus dem Inhalt von "CityTrip Kopenhagen":
  • Sorgfältige Beschreibung der interessantesten Sehenswürdigkeiten und Stadtviertel, erlebnisreiche Stadtspaziergänge.
  • Aktuelle Kulturtipps: die wichtigsten Museen, Galerien und Musikangebote.
  • Die ganze Breite der Gastronomie: von Feinschmeckerrestaurants über Cafés, Kneipen und Bars bis zum mitternächtlichen Imbiss.
  • Auf eigene Faust: alle reisepraktischen Infos zu Anreise, Preisen, Stadtverkehr, Touren, Events, Hilfe im Notfall ...
  • Unterkünfte von nobel bis preiswert: gründlich vor Ort recherchiert und ausführlich kommentiert.
  • Einkaufsführer von Vintage-Shops bis zur Szeneboutique und von Münzgeld bis zur Platinkreditkarte.
  • Highlights im jährlichen Veranstaltungskalender.
  • Abwechslungsreiche Ausflüge in die Umgebung.
  • Viele spannende Exkurse mit Tiefgang: Geschichte, Mentalität der Bewohner, Leben in der Stadt.

NEU: mit QR-Code! Mit dem Smartphone vom Buch direkt ins Web: textbegleitende Luftbildansichten der Sehenswürdigkeiten und Points of Interest unter Google Maps™: http://ct-kopenhagen.reise-know-how.de



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Rezensionen

Lehrerbibliothek.de
Rezension vom: Januar 2013
Als neuen Service bietet die CityTrip-Reihe aus dem Bielefelder Reise Know-How Verlag jetzt auch neben den praktischen Übersichtskarten und dem herausnehmbaren City-Faltplan einen begleitenden Service für Smartphones, iPad & Co.: GPS-Daten aller beschriebenen Örtlichkeiten und den Stadtplan als GPS-PDF. Damit ist man mobil noch besser unterwegs. - Kopenhagen, die Hauptstadt Dänemarks mit Sitz des Parlaments (Folketing), der Regierung und der Königin sowie das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes, gehört mit seinen ca. 550.000 Einwohnern zu den bedeutendsten Metropolen Nordeuropas und ist ein überaus beliebtes Reiseziel. - Für einen Wochenendtrip bietet dieser kompakte Reiseführer Kopenhagen alle notwendige Information!

Dieter Bach, lehrerbibliothek.de

ekz. bibliotheksservice GmbH
Rezension vom: Juli 2012
Erste Auflage der eingeführten Reihe. In handlicher, gut gebundener, übersichtlicher Form werden hier die Hauptsehenswürdigkeiten Kopenhagens für einen Kurzurlaub beschrieben. Auf 25 Seiten gibt es praktische Reisetipps. Eine kleine Sprachhilfe, ein Cityfaltplan im Maßstab 1:8.000, ein Liniennetzplan und ein Dutzend Themenessays bringen einem die Stadt von Hans Christian Andersen näher. ( … ) Gerne empfohlen.


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Kopenhagen aus der Luftperspektive

Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.

Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen unten zum kostenlosen Download im kml-Format bereit.

Faltplan als Geo-PDF

Der Faltplan des Buches wurde zur Nutzung auf PC, Laptop, Smartphones, iPhone und iPad speziell angepasst und georeferenziert und wird hier unten als Geo-PDF bereitgestellt. Mit dem Analyse-Werkzeug des aktuellen Adobe Acrobat Reader können die geographischen Daten in der Karte angezeigt und kann nach solchen gesucht werden.

Für iPhone und iPad empfehlen wir die App "PDF Maps" der Firma Avenza (www.avenza.com) mit vielen praktischen Zusatzfunktionen auf der Basis unserer Karte. Die App importiert den kostenlosen Stadtplan wahlweise aus dem integrierten Map Store oder von unserem Server unter http://www.reise-know-how.de/gpsmap/citymap-kopenhagen-2012.pdf

Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden:
  Cover außen
  Cover innen vorn
  Cover innen hinten
  Inhaltsverzeichnis, Impressum
  Praktische Reisetipps
  Faltplan
  GPS Sehenswertes (.kml-Datei)
  GPS Gastronomie (.kml-Datei)
  GPS Unterkünfte (.kml-Datei)
  GPS Diverses (.kml-Datei)

Praktische Reisetipps aus dem Buch

Praktische Reisetipps aus dem Buch 

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Praktische Reisetipps

An- und Rückreise (siehe Reiseführer S. 104)

Mit dem Flugzeug

Insbesondere seit dem Aufkommen der Billigflieger reisen viele Besucher, die Kopenhagen für einige Tage kennenlernen möchten, mit dem Flugzeug an. Schneller und preisgünstiger kann man die nordische Metropole von Mitteleuropa aus nicht erreichen.

Seit 1925 liegt der hauptstädtische Flughafen nur 9 km südlich vom Zentrum entfernt auf der Insel Amager. Offiziell unter dem Namen Københavns Lufthavn firmierend wird der Airport von den Einheimischen nur kurz und prägnant Kastrup genannt. Mit jährlich fast 23 Millionen Flugpassagieren, davon über 20 Millionen internationale Gäste, ist er der größte Flughafen des Nordens und das Hauptdrehkreuz der skandinavischen Airline SAS. Fast alle etablierten europäischen Fluggesellschaften haben Kastrup in ihrem Flugplan und aus dem deutschen Sprachraum steuern Air Berlin, Austrian Airlines, easyJet, Lufthansa, Niki, Norwegian Air, Ryan Air, SAS und Swiss Air die dänische Hauptstadt direkt an.

µ Flughafen Kastrup: www.cph.dk

Die preisgünstigste und flotteste Methode, um vom Flughafen in die Stadt zu kommen, ist die Metro. Tagsüber verkehrt sie in 4- bis 6-minütigen Intervallen und die Fahrzeit bis ins Stadtzentrum beträgt ca. 15 Minuten. In den Nachtstunden fährt alle 15 bis 20 Minuten eine Metro ins Herz der Stadt. Die Metrostation befindet sich am Terminal 3 und die Fahrscheine können am Schalter der DSB, dem dänischen Pendant der Deutschen Bahn, oder an Automaten erstanden werden, die jedoch nur dänische Münzen oder Kreditkarten akzeptieren. Der Preis für eine einfache Fahrt beträgt 36 kr (drei Zonen).

Alternativ können auch reguläre Züge für den Weg in die Stadt genutzt werden, die aber nicht so häufig verkehren wie die Metros. Der Zugbahnhof befindet sich ebenfalls am Terminal 3 und alle Züge Richtung Innenstadt verkehren ab Gleis 2. Der öffentliche Nahverkehr bietet noch eine dritte Transportmöglichkeit: den Bus. Besonders wenn das Ziel etwas abseits der Metro- bzw. Zugtrasse liegt, kann die direkte Busverbindung zeitlich attraktiver sein. Die Linien 5A, 35 und 36 fahren direkt vor dem Internationalen Terminal (Haltestelle: Lufthavn Udenrigs/Kastrup) ab – man sollte sich aber vorher informieren, ob das gewünschte Ziel auch wirklich an der Route liegt.

Die bequemste Art des Weitertransports stellt das Taxi dar. Für ca. 200 kr kommt man innerhalb von 15 bis 20 Minuten direkt zu seinem innerstädtischen Ziel.

Mit dem Auto

Die Anreise mit dem Pkw hat den besonderen Reiz, dass man unterwegs noch einiges von der dänischen Landschaft zu sehen bekommt oder die Anreise sogar mit einer Minikreuzfahrt kombinieren kann. Von Deutschland aus gibt es drei Hauptrouten, die in Betracht kommen. Die schnellste und kürzeste Verbindung führt von Hamburg über Lübeck auf die Insel Fehmarn. Dort fährt man mit dem Auto auf die Fähren der Vogelfluglinie, die Puttgarden (Fehmarn) mit dem dänischen Hafen Rødby (auf der Insel Lolland) verbinden. Die 45-minütige Fahrzeit auf den modernen Fähren kann man angenehm auf dem Sonnendeck oder in der Cafeteria verbringen. Die hervorragend ausgebaute Strecke vom dänischen Anleger bis in die Hauptstadt beträgt 160 Kilometer und nach einem Drittel der Strecke kommt man über die majestätische Farø-Brücke, die die Inseln Falster und Seeland miteinander verbindet.

Eine alternative Fährverbindung, besonders interessant für Anreisen aus dem Osten Deutschlands, stellt die Route Rostock – Gedser dar. Die Fahrzeit auf der Ostsee beträgt 1 Stunde 45 Minuten und ab Gedser sind es dann noch 150 Kilometer bis nach Kopenhagen. Wem der Wasserweg nicht so zusagt, kann auch die Land-Brücken-Verbindung über das dänische Festland und die Brücke über den Großen Belt wählen. Die Fahrstrecke ist jedoch länger und auch die Brückenmaut sollte bedacht werden.

Mit dem Bus

Auch per Linienbus kann man die dänische Hauptstadt erreichen. Die Fahrten sind ab vielen deutschen Großstädten möglich und pro Weg sollte man 40 € kalkulieren. Mit etwas Glück und einer langfristigen Buchung kann man die Tickets auch günstiger bekommen. Besonders die Verbindung Berlin – Kopenhagen ist sehr attraktiv, da es mehrfach pro Tag Abfahrten gibt. Die Gesamtfahrzeit auf letztgenannter Route beträgt ca. 7,5 Stunden.

µ www.touring.de

µ www.berlinlinienbus.de

Mit dem Zug

Die Deutsche Bahn bietet in Kooperation mit der dänischen Staatsbahn (DSB) direkte Zugverbindungen von Hamburg nach Kopenhagen an. Ohne Umsteigen erreicht man in knapp fünf Stunden den Hauptbahnhof Kopenhagen, da die Züge mit der Fähre über die Ostsee geschippert werden. Eine weitere Verbindung geht über Jütland und dann über die Insel Fünen und die Brücke über den Großen Belt. Dabei muss man in Fredericia umsteigen und die Fahrt dauert knapp sechs Stunden.

Autofahren (siehe Reiseführer S. 105)

Parken

Im Innenstadtbereich gibt es, anders als in Deutschland, kaum größere Parkplätze. Es wird zu 90 % am Straßenrand geparkt und kaum ein Däne fährt mit dem Auto in die City. Die wenigen zentralen Parkplätze findet man hier:

p105 [B7] Europark Nykredit, Kalvebod Brygge 1–3 und 5–7, http://europark.dk/parkering/kalvebod-brygge.htm, Parkgebühr: 15 kr/Stunde

p106 [C4] Parkhaus Gammel Mønt, Gammel Mønt 1–3, Tel. 41997500, www.jeudan.dk, geöffnet: Mo.–Sa. 6–21 Uhr (das Auto kann aber zu jeder Zeit abgeholt werden!), Parkgebühr: 35 kr/Stunde

p107 [A3] Qpark, Israels Plads 1, Einfahrt von der Linnésgade, unterirdische Parkgarage, max. Höhe 2,1 m, www.qpark.dk, geöffnet: tägl. 6–24 Uhr, Parkgebühr 29 kr/Stunde

Mietwagen

Wer nicht mit dem eigenen Pkw anreist, aber trotzdem auf ein Auto nicht verzichten möchte, dem bietet sich selbstverständlich die Möglichkeit, einen Pkw zu mieten. Besonders für Tagesausflüge ins Umland sind die „eigenen“ vier Räder zu empfehlen. Alle großen Autoverleiher haben mehrere Filialen in Kopenhagen, zumeist in der Innenstadt und direkt am internationalen Terminal am Flughafen Kastrup.

µ www.avis.dk

µ www.europcar.com

µ www.hertzdk.dk

µ http://dk.sixt.com

Verkehr

Grundsätzlich ist das Autofahren – egal ob Miet- oder Privatwagen – in Dänemark deutlich entspannter als auf deutschen Straßen. Die Nordlichter lassen ihre Gefährte weniger aggressiv und gemütlicher über den Asphalt rollen. Selbst in der Metropole Kopenhagen geht es ruhiger zu als in deutschen Großstädten mittlerer Größe.

Das Straßennetz ist hervorragend ausgebaut und die Nutzung durchgehend gebührenfrei. Ausnahmen bilden nur die Fährverbindungen und die beiden mächtigen Brückenkonstruktionen in west-östlicher Richtung. Für die Große-Belt-Brücke, die die Inseln Fünen und Seeland verbindet, wird eine Mautgebühr von 230 kr erhoben und für die Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden werden 310 kr fällig (jeweils für einen Pkw bis zu 6 m Länge pro Überquerung).

Beim Falschparken verstehen die dänischen Ordnungshüter noch weniger Spaß als ihre deutschen Kollegen. Auf entsprechend markierten Flächen zeigen meist Schilder die erlaubte Parkdauer an: 1 time, 2 timer usw. (1 Stunde, 2 Stunden). Entsprechend ist die obligatorische Parkscheibe auf die Ankunftszeit einzustellen, wobei die Dänen nur die halbstündlichen Einteilungen erlauben (sprich: zwischen z. B. 9.46 und 10.15 Uhr den Pfeil jeweils auf die volle Stunde – also 10 Uhr – und zwischen 10.16 Uhr und 10.45 Uhr auf „halb“ – also 10.30 Uhr – stellen). Oftmals klärt einen auch der Parkscheinautomat über den zu entrichtenden Stundensatz auf. Ganz wichtig: Immer mindestens 10 Meter Abstand zur nächsten Straßenecke einhalten. Alle Verfehlungen schlagen mit mindestes 510 kr (ca. 70 €) zu Buche und können seit 2010 auch in Deutschland gerichtlich eingetrieben werden.

Bei Pannen kann man sich unter der Telefonnummer 33137555 direkt an den Falk Pannen- und Rettungsdienst wenden oder seinen Automobilklub in der Heimat kontaktieren. Bei schwereren Unfällen sollte man die dänische Notrufnummer 112, die für Polizei und Krankenwagen gleichermaßen gilt, umgehend wählen.

µ ADAC (Deutschland): Tel. +49 89222222. Unter Tel. +49 89767676 gibt es auch Adressen von deutschsprachigen Ärzten in der Nähe des Urlaubsortes (Liste auch vorab anforderbar).

µ ÖAMTC (Österreich): Tel. +43 12512000 oder für medizinische Notfälle Tel. +43 12512020

µ TCS (Schweiz): Tel. +41 224172220

Barrierefreies Reisen (siehe Reiseführer S. 107)

Die Möglichkeiten für Menschen mit einer Behinderung, sich in Kopenhagen unabhängig zu bewegen, sind besonders im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten recht ausgeprägt, wie das Beispiel des öffentlichen Personennahverkehrs zeigt: Die Metro und die öffentlichen Busse sind behindertengerecht ausgestattet und die Fahrer helfen gern beim Zusteigen.

Zudem bieten die meisten Taxis ausreichend Platz, um einen Rollstuhl mitzuführen. Vorheriges Nachfragen beim jeweiligen Taxiunternehmen ist allerdings sinnvoll. Die meisten Museen der Stadt verfügen über eine behindertengerechte Infrastruktur, die Bürgersteige sind breit, in einem guten Zustand und vielerorts für Rollstuhlfahrer abgesenkt. Die Fußgängerampeln der Stadt geben akustische Signale und sind somit auch für Menschen mit Sehbehinderung geeignet. Jedoch sollten Sehbehinderte (wie auch Normalsichtige!) besonders auf die oft parallel zum Bürgersteig verlaufenden Radwege achten: Die Radfahrer der Stadt fahren ausgesprochen flott und haben Vorfahrt.

Auch die meisten Gebäude sind auf die Bedürfnisse Behinderter eingerichtet. Alle öffentlichen Gebäude müssen von Gesetzes wegen für Menschen mit Behinderungen erreichbar sein. Ebenfalls wurde per Gesetz verfügt, dass jedes Gebäude mit mehr als drei Stockwerken einen Aufzug haben muss. Toiletten für Rollstuhlfahrer gibt es in vielen Restaurants, Einkaufszentren oder öffentlichen Einrichtungen. Einige Hotels bieten darüber hinaus spezielle Allergikerzimmer an. Generell kann man davon ausgehen, dass man in Unterkünften, Museen und anderen öffentlichen Einrichtungen den speziellen Bedürfnissen körperlich eingeschränkter Menschen gegenüber aufgeschlossen ist.

Vor Antritt der Reise sollte man jedoch auch Kontakt zur einheimischen Behindertenorganisation aufnehmen. Dort erhält man spezielle und detaillierte Informationen und Hilfen von professioneller Seite. Der Dachverband der 32 dänischen Behinderteninitiativen ist unter folgender Adresse erreichbar:

µ Danske Handicaporganisationer, Kløverprisvej 10b, 2650 Hvidovre, Tel. 36751777, www.handicap.dk

Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 108)

o108 [C1] Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Stockholmsgade 54, S-Bahn: Østerport Station, Tel. 35459900, 40172490 (nur in Not­fällen), www.kopenhagen.diplo.de, geöffnet: Mo.–Di. 9–12, Mi. 13–16, Do.–Fr. 9–12 Uhr

o109 Österreichische Botschaft, Sølundsvej 1, S-Bahn: Svanemøllen Station, Tel. 39294141, www.bmeia.gv.at/ botschaft/kopenhagen.html, geöffnet: Mo.–Fr. 9.30–12 Uhr

o110 [E4] Schweizer Botschaft, Amaliegade 14, Metro: Kongens Nytorv, Tel. 33141796, www.eda.admin.ch/eda/de/home/reps/eur/vdnk/afoden.html, geöffnet: Mo.–Fr. 9.30–12.30 Uhr

Elektrizität (siehe Reiseführer S. 108)

Die Elektroanschlüsse machen in Dänemark keine Probleme: Bei 220 Volt Netzspannung werden die auch in Deutschland üblichen Steckdosen verwendet. Auf Adapter kann folglich verzichtet werden. Oft haben die Steckdosen jedoch einen Ein-/Ausschalter, den man nicht übersehen sollte!

Geldfragen (siehe Reiseführer S. 108)

Dänemark ist zwar Mitglied der EU, jedoch kein Mitglied in der Währungsunion. Folglich ist die gültige Währung die Dänische Krone (kr) und nicht der Euro. Eine Dänische Krone besteht aus 100 Øre. Im Alltag spielt die Untereinheit der Krone jedoch keine nennenswerte Rolle und die kleinste Münze ist das 50-Øre-Stück, weshalb die Preise immer gerundet werden.

In den letzten Jahren haben sich die Preise in Deutschland und Dänemark angenähert. Während Anfang des Jahrhunderts im Lebensmittelsektor die dänischen Preise um 35 % über den deutschen lagen, sind es nach den neusten Berechnungen von 2011 nur noch 24 %. Im Bereich der alkoholischen Getränke ist die Preisschere aber noch immer sehr deutlich messbar und liegt bei ca. 50 %. Die Preise bei Dänemarks nordischen Nachbarn sind jedoch diesbezüglich noch höher und während dort Bier, Wein oder hochprozentige Destillate nur in staatlich lizenzierten Läden vertrieben werden, kann man sie in Dänemark ganz normal im Supermark erstehen. Bei modischen Textilien und sportlicher Freizeitbekleidung kann man auch als Deutscher oftmals Schnäppchen machen, da in Dänemark mehrfach im Jahr ausgeprägte „Ausverkaufsaktionen“, auf Dänisch mit „udsalg“ gekennzeichnet, lanciert werden.

Wer Bargeld braucht, kann mit seiner Maestro-(EC-)Karte und der persönlichen Geheimnummer inzwischen auch im kleinsten dänischen Städtchen am pengeautomat (Geldautomat) Geld abheben. Kreditkarten sind bei den Nordlichtern deutlich populärer als in Deutschland oder Österreich. So findet man praktisch keinen volljährigen Dänen, der nicht mit der Kreditkarte zahlt, und wenn es nur die Packung Kaugummi in der Tankstelle ist. Auch abends wird gern mit dem Plastikgeld bezahlt und so ist es gang und gäbe, dem Barkeeper, bei dem man ein Bier und eine Cola bestellt hat, die Kreditkarte auf die Theke zu legen.

Wer Euro in Dänische Kronen wechseln möchte, sucht entweder eine Bank auf oder entscheidet sich für die kleinen Wechselstuben, die auch deutlich kundenfreundlichere Öffnungszeiten bieten. Von letzteren findet man im Innenstadtbereich von Kopenhagen diverse, besonders markant sind die gelben Filialen der Forex-Kette (www.forexbank.dk).

o111 [em] Forex Hauptbahnhof, im Hauptbahnhof, Ausgang Richtung Reventlowsgade, Tel. 33112225, geöffnet: tägl. 8–21 Uhr

o112 [B3] Forex Nørreport, Nørre Voldgade 90, Tel. 33328100, geöffnet: Mo.–Fr. 9–19, Sa. 10–16 Uhr

o113 [B5] Money Exchange, Vimmelskaftet 47, Tel. 33930418, www.changegroup.com, geöffnet: Mo.–Sa. 8.30–21, So. 9.30–17.30 Uhr

Informationsquellen (siehe Reiseführer S. 110)

Infostellen zu Hause

Das dänische Fremdenverkehrsamt hat seinen Hauptsitz für die deutschsprachigen Länder in Hamburg. Das Büro ist für Publikumsverkehr nicht zugänglich, kann aber auf postalischem, telefonischem oder elektronischem Wege kontaktiert werden.

µ Visit Denmark, Postfach 701740, 22017 Hamburg, Tel. 01805 326463, www.visitdenmark.dk

Infostellen in der Stadt

Die erste Adresse, die von Touristen bei Fragen jeglicher Art angesteuert werden sollte, ist das Touristeniformationszentrum, das nur wenige Meter vom Hauptbahnhof entfernt liegt:

i114 [em] Copenhagen Visitor Centre, Vesterbrogade 4A, Tel. 70222442, www.visitcopenhagen.de, geöffnet: Mai–Juni Mo.–Sa. 9–18, So. 10–14 Uhr, Juli–August Mo.–Sa. 9–20, So. 10–18 Uhr, September–April Mo.–Fr. 9–16, Sa. 9–14 Uhr. Das Visitor Centre ist eine Institution, an der sich andere Städte ein Vorbild nehmen könnten. Diverse Infowände, nach inhaltlichen Schwerpunkten sortiert, geben Auskunft über Unterkunft, Transport, Museen, Veranstaltungen, Gastronomie etc. Ergänzt wird das Angebot durch eine Vielzahl an Informationsbroschüren, Flugblättern und Stadtplänen, die man kostenlos mitnehmen kann. Elektronische Medien sind an Touchscreen-Computern zugänglich und wessen Fragen dann noch immer nicht beantwortet sind, der erhält selbstverständlich auch eine persönliche Beratung durch die freundlichen Service­mitarbeiter, die meist auch des Deutschen mächtig sind. Für das persönliche Gespräch sollte man umgehend eine Wartenummer ziehen, damit man möglichst bald zum Schalter gerufen wird.

Informationen über regionale Züge (inkl. S-Bahnen), nationale Fernzüge und internationale Verbindungen erhält man im DSB Rejsecenter, das sich im historischen Wartesaal des Hauptbahnhofs befindet.

i115 [em] DSB Rejsecenter, Bernstorffsgade 16–22, Tel. 70131415, www.dsb.dk, geöffnet: tägl. 6–22.30 Uhr, Fahrkarten für Auslandsverbindungen sind jedoch nur von 9.30–18 Uhr erhältlich. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten kann man Fahrscheine an den Fahrkartenautomaten erwerben. Bei verlorenen Gegenständen wendet man sich auch an das Rejsecenter oder erreicht das Fundbüro der Dänischen Staatsbahn ebenfalls unter obiger Telefonnummer.

Eintrittskarten für Theater, Konzerte, Zirkus, Variete oder Sportveranstaltungen erhält man von spezialisierten Ticketgroßhändlern oder bei den jeweiligen Spielstätten, die meist auch noch ihren eigenen Kartenverkauf betreiben.

µ www.billetnet.dk oder telefonisch unter 70156565 (Mo.–Fr. 10–17 Uhr). Oftwerden Veranstaltungstickets auch in den größeren Postfilialen der Stadt vertrieben, da die Dänische Post mit billetnet kooperiert.

µ www.billetlugen.dk, Tel. 70263267 (werktags 10–17 Uhr). Billetlugen arbeitet mit der großen Elektrokaufhauskette FONA (www.fona.dk) zusammen, weshalb in allen FONA-Filialen Eintrittskarten ganz analog erstanden werden können.

Ein guter Anlaufpunkt für Events jeglicher Art ist auch das Billettkontor des Vergnügungsparks Tivoli É.

µ Tivolis Billetcenter, Vesterbrogade 3 (direkt links neben dem Haupteingang), Tel. 33151012, www.tivoli.dk, geöffnet: in der Saison Mo.–Fr. 9–20, Sa.–So. 10–20 Uhr, außerhalb der Saison: werktags 9–17 Uhr

Kopenhagen im Internet

µ www.visitcopenhagen.de: Der umfangreiche Internetauftritt des Kopenhagener Fremdenverkehrsamtes ist ein idealer Anlaufpunkt, um aktuelle Ereignisse und Veranstaltungen in der Stadt in Erfahrung zu bringen. Aber auch übergeordnete Kategorien wie „Hotels“ oder „Essen“ können bei der Reisevorbereitung helfen.

µ www.kk.dk: Betrieben von der Kommune København, also der Stadtverwaltung, wirkt diese Seite auf den ersten Blick sehr sachlich und nüchtern. Es stehen nicht Sehenswürdigkeiten und Gastronomie im Vordergrund, sondern die größeren Zusammenhänge und die zukünftige Stadtentwicklung. In englischer Sprache werden neuste Nachrichten und Hintergründe präsentiert.

µ www.copenhagen.com: Englische Seite, die neben Infos zu Sehenswürdigkeiten, Museen und typischen touristischen Interessen auch praktische Tipps von A bis Z gibt. Stringent eingeteilt in Kategorien oder alphabetisch geordnet und somit gut zum Nachschlagen – der Seitenbesucher entscheidet selbst.

µ www.goethe.de/kopenhagen: Die offizielle Seite des deutschen Goethe-Instituts hat den Fokus auf den deutsch-dänischen Beziehungen. Aktuelle Veranstaltungen und Ausstellungen werden beleuchtet und auf Deutsch besprochen.

µ http://copenhagen.unlike.net: Auf dieser Seite korrespondiert ein ansprechendes Layout mit ansprechenden Inhalten. Eine moderne Website, die Architektur mit Zeitgeist verbindet oder Nachtleben mit Frühstücksbrunch. Aktuelle Themen und Interviews runden den Auftritt in englischer Sprache ab.

Publikationen und Medien

Informationsbroschüren, Stadtpläne und der aktuelle Veranstaltungskalender in gedruckter Form liegen in vielen Hotels, Unterkünften und Lokalen kostenfrei aus. Selbstverständlich sind die Publikationen auch im Copenhagen Visitor Centre (s. S. 111) erhältlich.

Fast alle Museen, Kunst- und Kulturinstitutionen, Veranstaltungsarenen oder Konzerthäuser veröffentlichen regelmäßig ihre Angebote in gedruckter Form. Diese liegen dann jeweils vor Ort aus und der Interessierte kann sich die Faltheftchen kostenfrei mitnehmen. Gleiches gilt für die Angebote benachbarter Kommunen und Städte: Auch diese Print­ausgaben sind im Visitor Centre erhältlich.

Internet und Internetcafés (siehe Reiseführer S. 112)

Wer auch während seines Kopenhagenaufenthaltes mit dem Rest der Welt verbunden sein möchte, der kann sich in Internetcafés, fast allen Unterkünften und den öffentlichen Bibliotheken ins Internet einwählen. Die meisten Hotels verfügen über ein offenes, kostenloses WLAN-Netz. Ist das Netzwerk geschützt, so hilft meist eine kurze Anfrage an der Rezeption und man erhält das Passwort.

In der Stadt selbst ist die drahtlose Verbindung ins Netz ebenfalls problemlos möglich. Insbesondere in der Innenstadt finden sich zahllose Hotspots und die Router der Cafés, Kneipen und Restaurants senden ihre Signale lustig durch ganz Kopenhagen. Auch hier hilft bei verschlüsselten Netzwerken oft ein freundliches Nachfragen bei der Bedienung nach dem entsprechenden Passwort und schon ist man verbunden.

Medizinische Versorgung (siehe Reiseführer S. 113)

Aufgrund europäischer Abkommen sind EU-Bürger bei ärztlichen Behandlungen den Dänen gleichgestellt, folglich kommen auch sie relativ problemlos in den Genuss des modernen dänischen Gesundheitssystems. Mit der European Health Insurance Card (EHIC) können notwendige medizinische Leistungen beim Arzt, Zahnarzt oder im Krankenhaus in Anspruch genommen werden. (Alternativ kann man auch eine provisorische Ersatzbescheinigung, PEB, vorlegen.) Da man nach dem in Dänemark gültigen Recht behandelt wird, muss der Patient die Behandlungskosten vorstrecken. Deshalb ist es wichtig, Rechnungen zu sammeln und diese in der Heimat bei seiner Krankenkasse einzureichen. Dasselbe gilt für Bürger aus Nicht-EU-Staaten, also auch Schweizer Staatsbürger.

Da die Abrechnungskriterien zwischen dem heimatlichen und dänischen System durchaus voneinander abweichen können, sollte zur Sicherheit eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden, die eventuelle Lücken abdeckt. Diese sollte eine Reiserückholversicherung enthalten, denn der Krankenrücktransport wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Zusätzliche Informationen liefern die jeweiligen Krankenkassen im Heimatland oder auch die Deutsche Verbindungsstelle für Krankenversicherung Ausland (www.dvka.de). Eine solche Zusatzversicherung ist in Deutschland für wenige Euro pro Jahr erhältlich.

Über Sprachbarrieren muss man sich beim Arztbesuch keine großen Gedanken machen: Vielfach wird man dort auf englisch- oder sogar deutschsprachige Ärzte treffen. Sollten doch sprachliche Probleme auftreten, kann man sich an die deutsche Botschaft wenden, die einem hilft, deutschsprachige Mediziner zu finden.

Folgende Krankenhäuser haben eine Notaufnahme, die 24 Stunden besetzt ist:

+116 Amager Hospital, Italiensvej 1, Tel. 32343500

+117 Bispebjerg Hospital, Bispe­bjerg Bakke 23, Tel. 35312373

+118 [ak] Frederiksberg Hospital, Nordre Fasanvej 57, Tel. 38163522

Ein zahnärztlicher Notdienst findet sich ganz in der Nähe der Østerport Station:

+119 [D1] Tandlægevagten (zahnärzt­licher Notdienst), Oslo Plads 14, Tel. 35380251

Rund um die Uhr geöffnet sind folgende Apotheken:

+120 Sønderbro Apotek, Amager­brogade 158, Tel. 32580140, www.sonderbro.dk

+121 [dm] Steno Apotek, Vesterbro­­gade 6c, www.183.netapotek.dk, Tel. 33148266

Mit Kindern unterwegs (siehe Reiseführer S. 114)

Nicht erst seit der PISA-Studie weiß man, dass dank einer weitsichtigen Familienpolitik in Dänemark (und ganz Skandinavien) offensichtlich anders und vor allem rücksichtsvoller mit Kindern umgegangen wird. Dies wird man als Gast schnell im Alltag bemerken. In jeder noch so kleinen Kommune finden sich beispielsweise eine Schule, ein Kindergarten, gut ausgebaute Sportanlagen und eine Bibliothek. Viele Unterkünfte bieten familiengerechte Zimmer an. Der Personennahverkehr ist gut mit Kinderwagen zu bewältigen, die fast überall vorzufindenden Aufzüge tun ihr Übriges. In den Zügen gibt es ebenso Wickelräume wie in den zahlreichen (öffentlichen) Toiletten. Besucht man mit Kindern Museen oder ähnliche Einrichtungen, so werden dort wie selbstverständlich Kinderwagen angeboten. Kindgerechte Multimedia-Einrichtungen oder Führungen eigens für Kinder sind ebenfalls keine Seltenheit. Möchte man Kultur eher ohne den Nachwuchs genießen, so ist dieser in der Obhut der pädagogisch geschulten Mitarbeiter der zahlreichen „Spielzimmer“ gut aufgehoben, sogar in den Kirchen findet man spezielle Spielecken für den Nachwuchs.

Außerdem empfiehlt es sich immer, nach Ermäßigungen für Kinder zu fragen: Preisnachlässe bis hin zu freiem Eintritt werden in Museen oder bei Veranstaltungen fast in jedem Fall gewährt. Kinder bis 12 Jahre fahren beispielsweise kostenlos Bus, Bahn und Metro.

Werden Kindersitze für Mietwagen benötigt, so muss man diese rechtzeitig bei den gängigen Autoverleihern anfragen. In Gaststätten gibt es Kindersitze, mitgebrachte Nahrung für Kleinkinder wird dort gerne aufgewärmt.

Neben einer Hafenrundfahrt sind folgende Attraktionen absolut kindgerecht und können vorbehaltlos empfohlen werden:

æ Amager Strand. Innenstadtnaher, weißer Sandstrand, der für Groß und Klein geeignet ist. Strandurlaub mitten in der Metropole.

Ý [B2] Botanischer Garten. Schöne Gartenanlage mit dem tropischen Palmenhaus, einem Dschungel im Miniaturformat.

µ Experimentarium (s. S. 38). Ein spannendes Museum, das die Besucher zum aktiven Mitmachen animiert.

µ Kriegsschiffe auf Holmen (s. S. 40). Der vormalige Stolz der dänischen Marine ist auch für friedliche Menschen von Interesse.

µ Nationalmuseum (s. S. 41). Die bewegte dänische Geschichte mit all ihren globalen Facetten der Großmachtzeit ist eher für die Älteren interessant, während die Kids sich im angeschlossenen Kindermuseum (Børnenes Museum) sehr gut unterhalten fühlen.

Ñ [B4] Runder Turm. Immer im Kreis herum geht es nach oben und kurz bevor man zum Brummkreisel wird, hat man die Aussichtsplattform erreicht und genießt den Ausblick über die Stadt.

É [A6] Tivoli. Einer der bekanntesten Vergnügungsparks der Welt ist das Kinderparadies par excellence.

ë [dm] Tycho Brahe Planetarium. Sterne und Weltraum, auch für Kinder aufbereitet, sind besonders an verregneten Tagen eine interessante Alternative zum Sightseeing.

ê [am] Zoo Kopenhagen. Tiere aus aller Herren Länder lassen Kinderherzen höher schlagen.

µ Zoologisches Museum (s. S. 42). Hier kann man Dinosaurier und pelzige Mammuts bestaunen.

Notfälle (siehe Reiseführer S. 116)

Die dänischen Institutionen, die man in Not- und Ausnahmefällen kontaktieren kann, sind ausgesprochen hilfsbereit, freundlich und fast immer in der Lage, einem auch sprachlich (zumeist auf Englisch, manchmal auch auf Deutsch) unter die Arme zu greifen. Das Fundbüro (hittegodskontor) der Polizei ist werktags von 10 bis 14 Uhr unter Tel. 38748822 erreichbar.

µ Notruf (Polizei,Feuerwehr/Ambulanz): Tel. 112 (in weniger dringenden Fällen kann man die Polizei landesweit unter Tel. 114 erreichen)

o122 [dm] Københavns Politi/Station City, Halmtorvet 20, Tel. 33141448, www.politi.dk/Koebenhavn

Bei Verlust der Maestro-(EC-) oder der Kreditkarte gibt es für Kartensperrungen eine deutsche Zentralnummer. Bei diesem Sperrnotruf kann man die meisten Debit- und Kreditkarten sperren lassen. Einzelne Institute, wie zurzeit die Postbank und die Valovis Bank (ehem. KarstadtQuelle Bank), nehmen aber nicht am Sperrnotruf teil, daher sollte man vor der Reise klären, ob die eigene Bank diesem Notrufsystem angeschlossen ist.

µ Deutscher Sperrnotruf: Tel. 01149 116116 oder Tel. 01149 30 40504050

µ Unter www.kartensicherheit.de gibt es weitere Informationen. Bei Bedarf kann man einen SOS-Infopass mit den wichtigsten Telefonnummern ausdrucken.

In Österreich und der Schweiz gibt es keine zentrale Sperrnummer. Reisende dieser Länder können sich bei ihrem Kreditinstitut über den zuständigen Sperrnotruf informieren.

Wichtig für alle: Die Kartennummer und die Gültigkeitsdauer sollte man separat notieren, da die Daten bei einer Sperrung abgefragt werden.

Wird der Reisepass oder Personalausweis im Ausland gestohlen, muss man den Verlust bei der örtlichen Polizei melden. Darüber hinaus sollte man sich an die nächste diplomatische Auslandsvertretung (s. S. 108) seines Landes wenden, damit man einen Ersatzausweis ausgestellt bekommt.

Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 116)

Die vormals sehr strikten und nur bedingt kundenfreundlichen Öffnungszeiten sind in den letzten Jahren liberalisiert worden und können nun flexibler gehandhabt werden. Die Kernzeiten sind werktags für gewöhnlich von 10 bis 18 Uhr und am Freitag eine Stunde länger. Samstags sind die Verkaufsstätten von 10 bis 16 Uhr geöffnet und am ersten und letzten Sonntag des Monats kann von 12 bis 16 Uhr eingekauft werden. Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte haben meist erweiterte Öffnungszeiten und kleine Eckkioske oder Bäckereien dehnen sie ebenfalls von früh morgens bis spät abends aus und öffnen sogar jeden Sonntag.

Öffentliche Institutionen und Banken empfangen werktags von 10 bis 16 Uhr ihre Kunden. Nur am wöchentlichen Dienstleistungs-Donnerstag werden die Türen erst um 18 Uhr geschlossen.

Post (siehe Reiseführer S. 117)

Die dänische Post gilt grundsätzlich als sehr zuverlässig und schnell. Die Briefkästen sind einfach auszumachen, da sie in einem knallroten Farbton lackiert sind. Briefmarken für Postkarten kann man an den meisten Kiosken oder den Verkaufsständen erstehen. Das Porto für Postkarten und Briefe kostet von Dänemark nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz 12 kr im Priority-Versand. Nach Mitteleuropa dauert die Zustellung dann zwei bis drei Tage. Sparfüchse wählen den Economy-Tarif für 11 kr und müssen sich dafür auf eine sehr gemächliche Überbringung des Postgutes einstellen: Dauer 5 bis 8 Tage.

Das Postamt im Hauptbahnhof hat die kundenfreundlichsten Öffnungszeiten und öffnet sogar am Wochenende seine Tore:

P123 [em] Posthus – Københavns hoved­banegård, Hovedbanegården (direkt im Hauptbahnhof), Tel. 80207030, www.postdanmark.dk, geöffnet: Mo.–Fr. 8–21, Sa.–So. 10–16 Uhr

Radfahren (siehe Reiseführer S. 117)

Ohne Übertreibung behaupten die sonst sehr bescheidenen Dänen, dass ihre Hauptstadt die radfahrerfreundlichste Großstadt der Welt ist. Dem Zweiradverkehr wird grundsätzlich Priorität eingeräumt und der Begriff „Kopenhagenization“ hat Einzug in die Sprache der Verkehrsplaner gehalten, wenn es um globale Radkonzepte geht. Folglich sollte man sich auf jeden Fall auf eine Erkundung Kopenhagens per Rad einlassen. Aber nicht ärgern, wenn man selbst auf den breit ausgebauten Radstreifen mal im Zweiradstau steckt. Das ist nämlich aktuell das Luxusproblem Kopenhagens!

Für Besucher der Stadt ist folgendes besonders interessant: Im Sommer 1995 fiel der Startschuss für das weltweit einmalige Experiment „bycyklen“. 1000 Fahrräder, über 100 Fahrradständer, private Sponsoren und viel Mut waren die Eckpunkte des neuartigen Projekts. Das Prinzip der Einkaufwagen im Supermarkt nachahmend – nachdem man eine Münze in den Schlitz gesteckt hat, kann man das Gefährt nutzen –, wurden in der Kopenhagener Innenstadt kostenlose Leihräder aufgestellt. Die Räder sind klobige Sonderanfertigungen, deren Teile anderweitig nicht nutzbar sind und die man aufgrund ihres eigenwilligen Designs auch nicht privat fahren könnte, da sie zu auffällig sind. Man steckt eine 20-Kronen-Münze in den Schließmechanismus und kann dann unbegrenzt lange im Innenstadtbereich herumradeln. Hat man sein Ziel erreicht, steuert man eine der vielen Stationen an, legt das Rad an die Kette und bekommt seine Münze zurück.

Nach über 15 Jahren wird das Leihsystem derzeit überarbeitet: Nach einer weltweiten Ausschreibung haben sich die Firmen OPENbike und myloop den Auftrag sichern können. Mithilfe von RFID-Chip, GPS und Smartphone werden die festen Radstationen dann Geschichte sein und auch das klobige „bycyklen“ der 1990er-Jahre wird dann seinen verdienten Platz im Radmuseum erhalten. Ab 2013 soll das neue Hightech-System implementiert sein und wird auch dann sicherlich wieder andere Metropolen zum Nachahmen einladen.

Viele Hotels bieten ihren Gästen aber auch Leihräder an. Dann kann man direkt vom Hotel aus starten und spart sich den Weg zur Verleihstelle. Und außer dem kostenlosen „bycyklen“ bieten auch reguläre Radverleiher ihre Dienste an:

o124 [el] Baisikeli Bike Rental, Turesensgade 10, Tel. 53710229, www.cph-bike-rental.dk, geöffnet: April–November tägl. 10–18 Uhr. So schnell lernt man Swahili: Der Name des Radverleihs stammt aus Afrika, da jährlich 1200 Fahrräder im Rahmen eines Entwicklungshilfeprojekts zum schwarzen Kontinent verschifft werden. Die Ausleihpreise beginnen bei 50 kr für den sechsstündigen Verleih eines einfachen Rades.

o125 [A3] Københavns Cykelbørs, Gothersgade 157, www.cykelborsen.dk, Tel. 33140717, geöffnet: werktags 9–17.30, Sa. 10–13.30 Uhr. Zum Tagessatz von 75 kr erhält man hier ein Zweirad (Pfand 300 kr). Moderne Hightech-Räder sind entsprechend teurer.

o126 [B4] Pedal Atleten, Gråbrødre Torv 16, Tel. 33112865, www.pedalatleten.dk, geöffnet: Mo.–Fr. 8–18, Sa. 9–15 Uhr. Die Pedal Atleten haben inzwischen vier Filialen im Stadtgebiet. Hier, in der Zentrale, kann man Räder ab 85 kr (plus 500 kr Pfand) für 24 Stunden mieten.

Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 118)

Dänemark gilt traditionell seit Jahrzehnten als ein Hort der Toleranz und Liberalität, auch wenn es im letzten Jahrzehnt unter wechselnden konservativen Regierungen eher in die gegenläufige Richtung ging. Bereits 1933 wurde Homosexualität legalisiert und als weltweit erstes Land verabschiedete Dänemark 1989 ein Gesetz zu eingetragenen Lebenspartnerschaften. Personen des öffentlichen Lebens stehen seit vielen Jahren offen zu ihrer sexuellen Neigung und somit war es auch nie ein mediales Thema, ob ein Außenminister schwul oder eine TV-Moderatorin lesbisch ist.

Kopenhagen ist Zentrum dieses toleranten Landes und somit konzentriert sich auch hier das homosexuelle Leben. In Bars, Kneipen und Nachtklubs wird offen die gleichgeschlechtliche Liebe zelebriert. Die Szene ist jedoch sehr beweglich und unterliegt einem ungemein schnellen Wandel: Was heute hip ist, kann morgen schon wieder „kalter Kaffee“ sein. Unter www.outandabout.dk (auch auf Englisch) kann man sich über die aktuell angesagten Adressen und Partys infomieren. Als „Institutionen“ unter der Regenbogenfahne sind aber folgende zu empfehlen:

:127 [bm] Café Intime, Allégade 25, Tel. 38341958, www.cafeintime.dk, geöffnet: tägl. 18–2 Uhr. Schon in den 1920er-Jahren trafen sich hier Künstler, Musiker und andere Kreative: Die abgetrennten Separees ermöglichten schon damals ein ungestörtes Zusammensein. Hobbysänger und -musiker können hier jeden Montag auf der Bühne ihr Talent zeigen. Das Publikum besteht vornehmlich aus gleichgeschlechtlich orientierten Männern und Frauen, aber auch Heteros sind willkommen.

:128 [B5] Centralhjørnet, Kattesundet 18, www.centralhjornet.dk, Tel. 33118549, geöffnet: So.–Do. 12–2, Fr.–Sa. 12–3 Uhr. Seit Jahrzehnten stellt die „Zentral­ecke“ einen der abendlichen Anlaufpunkte des schwulen Kopenhagen dar. Ohne Pomp und mit einer schlichten Inneneinrichtung, regelmäßigen Live-Auftritten und fairen Getränkepreisen hat die Bar ein festes Stammpublikum.

:129 [B5] Club Christopher, Knabrostræde 3, www.clubchristopher.dk, Tel. 60807116, geöffnet: Fr. 24–5, Sa. 23–5 Uhr. Eintritt: 150 kr (Fr.), 225 kr (Sa.) inklusive (!) aller gängigen Getränke. Hier brennt am Wochenende die Tanzfläche und Schwule und Lesben amüsieren sich bei Gratisgetränken und Musik von wechselnden DJs.

:130 [B5] Oscar Bar – Cafe, Rådhuspladsen 77, www.oscarbarcafe.dk, Tel. 33120999, geöffnet: So.–Do. 11–23, Fr.–Sa. 11–2 Uhr. Kleine Mahlzeiten und kühle Biere locken an allen Wochentagen homosexuelle Gäste aus aller Welt in die kleine, gemütliche Eckbar in der Nähe des Rathauses.

:131 [dm] Vela Gay Club, Viktoriagade 2-4, Tel. 33313419, www.velagayclub.dk, geöffnet: Mi.–Do. 20–24, Fr.–Sa. 20-5 Uhr. Einer der ganz seltenen reinen Lesbenklubs der Stadt serviert an vier Tagen die Woche die berühmten „Pussytails“ und kann durchaus als eine „orientalische Homo-Perle“ charakterisiert werden.

Sicherheit (siehe Reiseführer S. 119)

Dänemark ist insgesamt betrachtet ein sehr sicheres Reiseland. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Verbrechens zu werden, ist minimal, wenn man sich an gewisse, in allen Großstädten gültige Grundregeln hält. Das Gros aller in Dänemark begangenen Straftaten fällt unter die Rubriken „Schwere Verkehrsdelikte“ (oft unter Alkoholeinfluss) und „Eigentumsdelikte“. Letztere sind auch die Hauptgefahr für Touristen. Plätze und Orte, an denen sich viele Menschen tummeln, sind automatisch ein bevorzugtes Jagdrevier für Taschendiebe, wobei insbesondere der Kopenhagener Hauptbahnhof ein risikoreiches Pflaster darstellt. Dort sollte man besondere Vorsicht walten lassen, aber auch sonst immer aufmerksam auf seine persönlichen Habseligkeiten achten. Falls man dennoch Opfer eines Diebstahls wird, sollte man sich umgehend an die Polizei wenden (s. S. 116).

Sprache (siehe Reiseführer S. 120)

Was Fremdsprachen angeht, sind die Kopenhagener und auch die meisten anderen Dänen eine Klasse für sich. Neben dem intensiven Fremdsprachenunterricht, der bereits in frühester Kindheit beginnt, und der Tatsache, dass Filme in Dänemark nicht synchronisiert werden, kommt auch noch das kosmopolitische Element hinzu. Kopenhagen hat weitverzweigte internationale Verbindungen und durch den Hafen kamen und kommen alljährlich viele nicht Dänisch sprechende Personen in die Metropole. Und mit denen muss man sich ja schließlich auch unterhalten bzw. mit ihnen Geschäfte machen können.

Mit Englisch kommt man in 90 % aller Situationen weiter, aber häufig klappt es auch auf Deutsch, da dies meist die zweite (oder dritte) Fremdsprache der Dänen ist. Wer nun noch einige Worte oder sogar Sätze auf Dänisch beisteuern kann, der wird mit größtem Wohlwollen betrachtet und sicherlich ob seiner „brillanten“ Dänischkenntnisse von den Muttersprachlern hoch gelobt werden. Erste Gehversuche – um die Komplimente der Dänen zu „provozieren“ – kann man mit der „Kleinen Sprachhilfe“ im Anhang tätigen (s. S. 130).

Wer sich intensiver mit dem Dänischen beschäftigen möchte, dem sei der Sprachführer „Dänisch – Wort für Wort“ empfohlen, der in der Kauderwelsch-Reihe des Reise Know-How Verlags erschienen ist.

Stadttouren (siehe Reiseführer S. 120)

In Kopenhagen gibt es eine Vielzahl an organisierten Stadtführungen und Rundfahrten. Ob per Rad, per Bus, per Boot, per Kajak, per Segway oder per pedes – das sollte man sich vorher überlegen.

Mit dem Bus

Die bunten Hop-On-Hop-Off-Busse sind im Kopenhagener Stadtbild allgegenwärtig. In der Hochsaison fahren die Busse zwischen 9.30 und 16.30 Uhr im Halbstundentakt und im Winter immerhin noch vier Mal täglich. Es gibt drei unterschiedliche Fahrtrouten. Die Tickets, die beim Fahrer an allen 26 Haltestellen erstanden werden können, kosten je nach Umfang (von einer bis drei Routen) und Saison zwischen 125 und 220 kr. Egal welche Route man auch wählt, am Rathausplatz Ë kommen alle Busse vorbei und man kann problemlos zusteigen. Im Preis inbegriffen ist eine Audioführung in acht Sprachen.

µ www.sightseeing.dk

Zu Fuß

o132 [E6] Christiania Rundvisning, Christiania, Sydområdet 4, 2. Etage, Tel. 21853878, www.rundvisergruppen.dk. Wer etwas über die Hintergründe, den Alltag und den alternativen Freistaat an sich erfahren möchte, der kann hier individuelle Führungen (250 kr, bis sieben Personen) buchen.

µ Copenhagen Walks, Tel. 32847435, www.copenhagenwalks.dk. Auf den Spuren von H. C. Andersen, eine Schlössertour oder diverse andere Spaziergänge stehen hier auf dem Programm. Startpunkt ist meist um 10.30 Uhr vor dem Copenhagen Visitor Centre (s. S. 111). Nur auf Englisch, ab 75 kr p. P.

µ History Tours, Tel. 28494435, www.historytours.dk. Der Name verrät bereits alles: Der Historiker Christian Holm Donatzky veranstaltet Spaziergänge durch die Jahrhunderte der Kopenhagener Stadtgeschichte. Von April bis September beginnen die Führungen jeden Samstag um 10 Uhr am Højbro Plads [C5] (am Denkmal des Bischofs Absalon). Die 90-minütigen Spaziergänge kosten pro Person 80 kr und werden auf Englisch abgehalten. Um sicher zu gehen, dass die Führung auch wirklich stattfindet, am besten einmal kurz anrufen.

µ New Copenhagen Tours, www.newcopenhagentours.com. Das Konzept von kostenlosen, geführten Touren – die ­Guides erhalten nur das mögliche Trinkgeld – hat sich in den letzten Jahren weltweit etabliert: Täglich um 11Uhr versammeln sich die Interessierten direkt vor dem Kopenhagener Rathaus Ë und begeben sich anschließend auf die dreistündige Tour. Auch wenn es kostenlos ist: Die Onlinebuchung ist Pflicht.

µ Poverty Walks, Tel. 61627850 (Susannah Sönderlund), www.gadensstemmer.dk. Ehemalige Obdachlose leiten diese besondere Art von Stadtwanderung. Statt royalem Glanz stehen hier Hinterhöfe, provisorische Nachtlager und Armenspeisungen auf dem Programm. Harter Tobak, aber eine Möglichkeit, den aus der Gesellschaft Verstoßenen eine Stimme zu geben. Teilweise sind Führungen auch auf Englisch möglich, bitte vorher informieren.

µ Running Tours Copenhagen, Tel. 50869504, www.runningtours.dk. Kopenhagen auf die sportliche Art erlaufen und Gleichgesinnte kennenlernen ist die Idee, die hinter diesem Konzept steckt. Stadtführung im Joggingtempo, natürlich mit kurzen Fotostopps – aber dann geht es auch schon schnell weiter. Ab 50 €, Dauer ca. 90 Minuten, auf Englisch.

Mit dem Fahrrad

o133 [el] Bike Mike Tours, Turesensgade 10, www.bikecopenhagenwithmike.dk, Tel. 26395688. Sein richtiger Name ist Michael Sommerville, aber als Bike Mike ist er eine Kopenhagener Institution auf zwei Rädern. Nachdem er die halbe Welt per Drahtesel erkundet hat, leitet er nun Radtouren durch seine Heimatstadt, mit einem sehr persönlichen Touch! Touren auf Englisch ab 290 kr inkl. Radmiete.

µ Biking Copenhagen, Tel. 29899373, www.bikingcopenhagen.com. Diverse geführte Radtouren, die von historischen Innenstadtführungen bis hin zu 90 km langen Überlandtouren reichen. Preise ab 150 kr plus Radmiete.

o135 Copenhagen Rickshaw, Vermundsgade 21, Tel. 35430122, www.rickshaw.dk. Im Kopenhagener Stadtbild sind sie kaum noch wegzudenken: die über 80 Fahrrad-Rikschas, die kunterbunt mit Reklame beklebt sind. Wer zu bequem zum Selberstrampeln ist, der kann sich ganz klimaneutral chauffieren lassen und erfährt dabei noch so einiges über Land und Leute. Zu finden sind sie an den touristischen Hotspots der Stadt.

Per Segway

o136 [C4] Segway Tours, Nils Hemmingsens Gade 20, Tel. 23959932, www.segwaytours.dk. Die berühmtesten Elektrozweiräder der Welt sind die Grundlage dieser Stadtrundfahrten. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt vom Segway aus zu betrachten, kostet 495 kr und beinhaltet Segway, Sicherheitsausrüstung und natürlich die Führung per Guide.

o137 [B5] Tours Cph, Løngangstræde 19, Tel. 22356286, www.tourscph.com. Eine zweistündige Stadtrundfahrt mit dem Segway kostet 499 kr und sollte vorher angemeldet werden. Helm, Einführungstraining und das Elektrogefährt sind im Preis inkludiert.

Mit dem Kajak

o138 Kajak Ole, Havkajakvej 8, Amager, Tel. 40504006, www.kajakole.com. Auch wenn sich die Basis von Kajak Ole am Amager Strand befindet, kann man hier (auch telefonisch oder online) Touren buchen, um individuell oder in geführten Gruppen die Kanäle der Stadt zu durchpaddeln. Preise von 295 kr für die Christianshavn-Tour inkl. Kaffeepause bis hin zu 1600 kr für den Individuallehrgang „Eskimorolle“.

Hafenrundfahrten

Was liegt näher als eine Hafenstadt auch einmal in Ruhe vom Wasser aus zu besichtigen?! Die offenen Boote der Hafenrundfahrt sind dabei ausgesprochen niedrig und passen somit auch unter den flachsten Brücken hindurch. Innerhalb von 60 Minuten erhält man einen wunderschönen Überblick über die in der Nähe das Hafens gelegenen Viertel, sieht knapp zwei Dutzend Sehenswürdigkeiten – selbstverständlich ist auch die Kleine Meerjungfrau dabei – und erhält dabei Erklärungen, in der Hochsaison auch auf Deutsch. Die Erläuterungen werden von geschulten Guides live vorgetragen. Denn nichts ist einschläfernder als eine monotone Stimme vom Band. Auch im Winter muss man auf dieses Erlebnis nicht verzichten, da dann nur geschlossene und beheizbare Schiffe eingesetzt werden. Nur in ganz kalten Wintern wird der Verkehr eingestellt. Die Ab- bzw. Anlegestationen befinden sich am Nyhavn (Canal Tours & Netto-Bådene) und am Gammel Strand (Canal Tours) bzw. an der Holmens Kirke gegenüber der Börse (Netto-Bådene).

o139 [D4] DFDS Canal Tours, Nyhavn 3, und:

o140 [C5] DFDS Canal Tours, ­Gammel Strand 26, Tel. 32963000, www.canaltours.dk, im Sommer bis zu vier Mal pro Stunde, im Winter fünf Fahrten pro Tag (Fahrzeit 60 Min.), Fahrpreis: Erwachsene 70, Kinder zwischen 3–11 Jahren 40 kr.

o141 [C5] Netto-Bådene, Holmens Kirke, Tel. 32544102, im Sommer diverse tägliche Abfahrten, im Winter geht es vier Mal pro Tag durch den Hafen und die Kanäle (Fahrzeit 60 Min., hier alle Fahrten dreisprachig auf Dänisch, Englisch und Deutsch!), Fahrpreis: Erwachsene 40, Kinder 15 kr.

Telefonieren (siehe Reiseführer S. 123)

Wie inzwischen in allen modernen Staaten der Welt gibt es auch in Dänemark kaum noch jemanden ohne Handy und das Telefonieren im öffentlichen Raum gehört zum Stadtbild. Die mobile Telefonie hat jedoch auch dazu geführt, dass Telefonzellen in Kopenhagen rar gesät sind. Gehört man zu den glücklichen Entdeckern einer solchen, kann man mit einer entsprechenden Telefonkarte, die man bei Postämtern, Hotels oder Kiosken erstehen kann, sofort lostelefonieren. Oft sind die Telefone auch für den Münz- oder Kreditkartengebrauch ausgelegt.

Bei nationalen Gesprächen innerhalb Dänemarks, egal ob zu Handys oder Festnetzanschlüssen, wählt man einfach die achtstellige Rufnummer ohne weitere Vorwahlnummern – im Königreich Dänemark gibt es solche nämlich nicht!

Unterkunft (siehe Reiseführer S. 123)

Kopenhagen ist kein günstiges Pflaster, trotzdem kann man bei der richtigen Hotelauswahl einige Hundert Kronen sparen, wenn man nicht im 4- oder 5-Sterne-Hotel nächtigen möchte. Viele Unterkünfte bieten auch – insbesondere in den Sommermonaten – Spezialangebote an wie kostenlose Zimmerupgrades oder drei Übernachtungen zum Preis von zwei. Grundsätzlich sind die Zimmer im Norden deutlich kleiner, als man es aus Mittel- oder Südeuropa kennt.

Der Schwerpunkt der hier aufgeführten Hotelauswahl sind Unterkünfte, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten und sich im Innenstadtbereich befinden. Die fußläufige Erreichbarkeit der Hauptattraktionen ist für die meisten Besucher schließlich das A und O einer Städtereise.

Hotels

h142 [dm] Absalon Hotel €€, Helgolandsgade 15, 200 m vom Hauptbahnhof entfernt, www.absalon-hotel.dk, Tel. 33242211. Wer sich an der etwas „rauen“ Umgebung hinter dem Hauptbahnhof nicht stört, der wohnt hier zu einem günstigen Preis mitten in der City. Für die Preisklasse relativ großzügige Zimmer, teilweise noch im Stil der 1980er-Jahre, sehr sauber. Ein aufwendiges Frühstücksbuffet ist im Zimmerpreis eingeschlossen und sehr lohnenswert. Im angeschlossenen Absalon Annex kann man nochmals Geld sparen, da die Zimmer 200 bis 300 kr günstiger sind, dafür liegen die Dusche und das WC aber auf dem Gang.

h143 [A7] Cabinn City €€, Mitchellsgade 14, Tel. 33461616, www.cabinn.com. Diese Herberge der Cabinn-Kette ist sehr zentral gelegen und besonders für Zugreisende perfekt. Für die 250 m bis zum Hauptbahnhof kann man sich das Taxigeld sparen. Einfache, kleine Zimmer, die jedoch alle Bad, WC und TV vorweisen können. Der Internetzugang ist ebenso kostenlos wie die nette Aufmerksamkeit in jedem Zimmer: Wasserkocher plus Kaffee/Tee.

h144 [E5] Hotel Bethel Sømandshjem €€, Nyhavn 22, Metro: Kongens Nytorv, Tel. 33130370, www.hotel-bethel.dk. Näher am Touristenmagnet Nyhavn kann man nicht residieren: Einige Zimmer haben sogar Blick auf den schönen Kanal. Die ehemalige Unterkunft für Seemänner befindet sich in einem markanten Eckgebäude aus Backstein. Kaffee, Tee und Internetzugang sind für Hotelgäste kostenlos.

h145 [D5] Hotel Maritime €€, Peder Skrams Gade 19, Metro: Kongens Nytorv, www.hotel-maritime.dk, Tel. 33134882. Solides Cityhotel, das in Steinwurfweite von Nyhavn liegt. Freundliches und hilfsbereites Personal, das bei Extrawünschen gerne weiterhilft, die bequemen Betten und die ruhige Lage machen das Maritime zu einem guten Tipp.

h146 [A3] Hotel Windsor €€, Frederiksborggade 30, S-Bahn oder Metro: Nørreport, www.hotelwindsor.dk, Tel. 33110830. Ausgesprochen preiswertes Hotel, bei dem man keine weiteren Kosten einkalkulieren muss, da WLAN und Frühstück bereits im Preis eingeschlossen sind. Kleine, gemütliche Zimmer im nordischen Design mit Waschbecken im Zimmer, Dusche und WC befinden sich aber auf dem Gang.

h147 [A3] Ibsens Hotel €€, Vendersgade 23, Metro: Nørreport, Buslinie 40A, Tel. 33131913, www.ibsenshotel.dk. Typisches skandinavisches Stadthotel in der Nähe der Nørreport Station, aber trotzdem sehr ruhig, da es in einer Seitenstraße liegt. Attraktiv sind die XL-Zimmer mit charmanter Dachschräge. Die Frühstücksoption ist relativ teuer, deshalb sollte man in Betracht ziehen, außerhalb zu frühstücken. Internetzugang kostenlos.

h148 [dm] Omena Hotel €€, Colbjørnsensgade 5–11, 200 m vom Hauptbahnhof entfernt, www.omenahotels.com. Ein ungewöhnliches Konzept haben sich die finnischen Betreiber der Omena-Kette da ausgedacht: komplett ohne Rezeptionspersonal und Zimmerreinigung frühestens nach dem fünften Tag. Man bucht online und erhält umgehend seinen Zimmercode, der einem alle Türen öffnet. Moderne Zimmer, in denen bis zu vier Personen nächtigen können. Preislich kaum zu schlagen, da auch der Internetzugang inkludiert ist.

h149 [A5] The Square €€€, Rådhuspladsen 14, www.thesquarecopenhagen.com, Tel. 33381200. Modern, ein wenig in Richtung Boutiquehotel tendierend und genau am Rathausplatz gelegen. Unbedingt auf der Homepage nach „special offers“ schauen, da häufig besondere Aktionen laufen und die Zimmer dann günstiger vermietet werden. Der Frühstücksraum im 6. Stock hat sogar einen Balkon und einen Blick auf das bunte Treiben im Herzen der Stadt.

h150 [en] Wakeup Hotel Copenhagen €€, Carsten Niebuhrs Gade 11, 700 m vom Hauptbahnhof entfernt, Tel. 44800000, www.wakeupcopenhagen.com. Das Wakeup Hotel ist modern und funktio­nal eingerichtet. Die Lage ist zentral, wenn auch nicht sonderlich lebendig. Eine logisch strukturierte Preisstaffelung macht das Buchen je nach Interessenlage möglich: Über die Zimmergröße und die Aussicht aus den Zimmern bestimmt man selbst. Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Hostels und Jugendherbergen

Alle Hostels und Jugendherbergen haben auch Doppelzimmer oder kleinere Mehrbettzimmer im Angebot. Angebenen ist hier jeweils die preisgünstigste Variante im großen Schlafsaal.

j151 [B7] Danhostel Copenhagen City €, H.C. Andersens Boulevard 50, Buslinie 5A ab Hauptbahnhof oder ca. 900 m Fußweg, Tel. 33118585, www.danhostelcopenhagencity.dk, Schlafplatz im 10er-Zimmer ab 135 kr, Miete für Bettwäsche 60 kr oder eigene Bettwäsche, Schlafsäcke sind nicht zugelassen. Der Besitz der Danhostel-Karte ist obligatorisch, sie kostet einmalig 70 kr. Mit über 1000 Schlafplätzen ist dieses direkt am Hafen gelegene Hochhaus-Hostel das größte Europas. Besonders attraktiv sind die zentrale Lage und die tolle Aussicht aus den oberen Stockwerken. Nach einem Besitzerwechsel 2011 ist nun auch das schnurlose Internet gratis. Frühstücksbuffet 74 kr. pro Person.

j152 [C4] Generator Hostel Copenhagen €, Adelgade 5–7, Metro: Kongens Nytorv, von dort 5 Min. zu Fuß, Tel. 78775400, www.generatorhostels.com, im 8er-Zimmer ab 150 kr. Vom Flughafen aus erreicht man das zentral gelegene Generator Hostel ganz ohne umzusteigen mit der Metro in 20 Minuten. Das Hostel wurde erst 2011 eröffnet und die Inneneinrichtung ist gleichzeitig funktio­nal und schick. Die Bettwäschenmiete und WLAN sind im Preis enthalten, Frühstück kostet extra.

j153 [ck] Sleep-In Heaven €, Struenseegade 7, Buslinie 3A, 250S, Tel. 35354648, www.sleepinheaven.com, ab 135 kr im Mehrbettzimmer plus einmalig 40 kr für Bettwäsche (oder man bringt sie selber mit). Hier bettet man sich in einem alten Backsteingebäude, das an einer ruhigen Seitenstraße gelegen ist. Die Mehrbettzimmer sind teilweise ein bisschen eng, aber die Lage im lebendigen Nørrebro (20 Min. Fußweg ins Stadtzentrum), ein eigener Biergarten und die freundliche Atmosphäre gleichen das aus. WLAN kostenlos.

Verkehrsmittel (siehe Reiseführer S. 126)

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Vernetzung der unterschiedlichen öffentlichen Verkehrsmittel in Kopenhagen ist ausgezeichnet. Egal ob Bus, Metro, S-Bahn oder die Wasserbusse im Hafen, alle sind ausgesprochen zuverlässig, schnell und sauber. Das Umsteigen von einem Transportmittel in das nächste ist problemlos und die Fahrscheine gelten übergreifend – man muss also nicht erneut lösen, wenn man das Verkehrsmittel wechselt. Fahrscheine erhält man an den Bahnhöfen und Metrostationen an Schaltern oder an Ticketautomaten. Für letztere gilt jedoch ebenso wie für den Fahrkartenkauf beim Busfahrer, dass man ausreichend Münzen parat halten sollte, da Geldscheine nicht angenommen werden. An den Automaten kann allerdings auch mit Kreditkarte bezahlt werden.

Der Fahrpreis ist nach Zonen gestaffelt. An allen Verkaufsstellen sind deshalb farbige Netzkarten ausgehängt, auf denen man die Anzahl der zu durchfahrenden Zonen ablesen kann. Es muss mindestens für zwei Zonen bezahlt werden, selbst wenn man sich nur innerhalb der gleichen Zone bewegt. Ein Einzelfahrschein für Erwachsene (ab 16 Jahren) kostet 24 kr, deckt zwei Zonen ab und reicht praktisch für alle Ziele im Stadtzentrum. Preiswerter ist die 10er-Karte, die sogenannte Klippekort. Hier einige Preisbeispiele:

µ Einzelfahrkarte 2 Zonen: 24 kr, mit Klippekort: 14,50 kr, 60 Min. gültig

µ Einzelfahrkarte 3 Zonen: 36 kr, mit Klippekort: 19 kr, 60 Min. gültig

µ City Pass 24/72 Stunden: 75/190 kr (für unbegrenztes Fahren in den Zonen 1–4)

µ 24-Stunden-Karte (24 timers billet): 130 kr (für unbegrenztes Fahren in allen Zonen)

Fahrscheine für Kinder (bis einschl. 15 Jahren) kosten die Hälfte, werden jedoch bei krummen Beträgen zum nächsten 5-Kronen-Schritt aufgerundet. Pro Erwachsenem können zwei Kinder unter 12 Jahren komplett kostenfrei reisen. Fahren die Kids jedoch ohne Begleitung, wird auch für die unter 12 Jahren ein Kinderticket fällig.

Auch in der Nacht kommt der Großstadtverkehr nicht zum Erliegen, auch wenn die Intervalle natürlich länger werden. Die mit „N“ gekennzeichneten Busse sind Nachtbusse, die ausschließlich im Zeitfenster zwischen 1 und 5 Uhr verkehren. Die voll automatisierten und somit fahrerlosen Metros bedienen die zwei vorhandenen Linien ohne Pause 24 Stunden am Tag.

µ www.rejseplanen.dk: allgemeine Fahrplanauskunft für die Hauptstadt, verkehrsmittelübergreifend

µ www.dsb.dk: Infos zur S-Bahn

µ www.moviatrafik.dk: Website zu den Bussen und Wasserbussen, mit kurzer deutscher Erklärung

µ www.m.dk: Infos zur Metro

Taxi

Besonders bequem ist natürlich der Transport per Taxi. Im gesamten Innenstadtbereich ist es zu keiner Tages- oder Nachtzeit ein Problem, am Straßenrand ein Taxi heranzuwinken – die Anzahl ist sehr groß. Preislich muss man nachts natürlich tiefer ins Portemonnaie greifen. Einige Eckwerte für herangewunkene Taxis, per Telefon herbeigerufene haben höhere Preise:

µ Startgebühr: 24 kr, Wochenende 23–7 Uhr 40 kr

µ Kilometerpreis: tagsüber 14 kr, abends/nachts 15 kr, am Wochenende 23–7 Uhr 17,50 kr

µ Wartezeit: 6 kr pro Minute

Wer ein Taxi bestellen möchte, kann sich an die folgenden Unternehmen wenden:

µ Dantaxi, www.dantaxi.dk, Tel. 70252525

µ Taxa 4x35, www.taxa.dk, Tel. 35353535

Wetter und Reisezeit (siehe Reiseführer S. 128)

Fällt der Begriff „Dänemark“ als mögliches Reiseziel, so ist oftmals die Reaktion der „Unwissenden“ vorprogrammiert: Sofort wird die arktische Kälte angeführt, die einen ja seit Jahren von einem Besuch abhält. Dabei ist es insbesondere am Öresund meist gar nicht so kalt, wenn auch windiger und etwas feuchter als in mitteleuropäischen Flachlandgefilden.

Die klassische Reisezeit in Dänemark ist sicherlich der Sommer. In der Zeit von Mai bis September besuchen mit Abstand die meisten Touristen das Land im Norden. Die Temperaturen sind angenehm und das Meer vor Kopenhagen lädt dann zum Baden und Schwimmen ein. Die Tage sind lang und das strahlende Nordlicht gibt dem Besucher die Energie für sportliche Betätigung oder Besuche der vielen Freiluftareale von Cafés, Restaurants und Kneipen.

Doch auch die kalte und dunkle Jahreszeit hat in Kopenhagen ihren Reiz. In der Vorweihnachtszeit ist es auch überhaupt nicht dunkel, da die Innenstadt rund um die Einkaufsmeile Strøget festlich illuminiert ist. Auch im Winter hat der Besucher die Möglichkeit zu vielerlei Aktivitäten wie Shopping, Museums-, Ausstellungs- und Konzertbesuchen. Jedoch sollte man dann natürlich warme Winterkleidung im Gepäck haben, da die Küstenwinde ganz schön beißend sein können.

Wer mit dem Zug anreist, kommt am Hauptbahnhof [A6] an

Vorseite: Der malerische Chris­tianshavn-Kanal [E6/F5] durchquert das gleichnamige Stadtviertel

037kn Abb.: ld

Besondere Verkehrsregeln in Dänemark

µ Höchstgeschwindigkeit: innerorts 50 km/h, Landstraße 80 km/h, Autobahn 130 km/h (in Ausnahmefällen teilweise nur 110 km/h)

µ Abblendlicht: In Dänemark muss immer mit Abblendlicht gefahren werden, auch bei strahlendem Sonnenschein.

µ Anschnallen: Für alle Fahrzeug­insassen gilt Anschnallpflicht.

µ Promillegrenze: 0,5 Promille

µ Vorfahrt: An vielen Kreuzungen oder Straßenmündungen findet man kein regelndes Verkehrszeichen. Hier bitte auf die Fahrbahnmarkierungen achten, da in Dänemark die sogenannten „Haifischzähne“ die Vorfahrt regeln: Zeigt die Spitze zum Fahrzeug, muss man Vorfahrt gewähren.

Tanken

Dänische Tankstellen funktionieren genau wie ihre Pendants in Mitteleuropa. Nur die Bezeichnungen weichen etwas von den deutschen ab und können leicht verwirren. Einige Tankstellen werden komplett automatisiert betrieben. Dort zahlt man per Banknote oder per Kreditkarte und erhält die entsprechende Menge Benzin.

µ Normal bleifrei = Blyfri 92

µ Super bleifrei = Blyfri 95

µ Super Plus bleifrei = Blyfri 98

µ Diesel = Diesel

Extrainfo

Die Dänen bleiben ihrer Krone treu und die Wechselstuben freuen sich darüber

038kn Abb.: ld

Wechselkurs

Stand: Mai 2012

1 € = 7,43 kr

1 SFr = 6,19 kr

1 kr = 0,13 € bzw. 0,16 SFr

Kopenhagen preiswert

µ Die günstigste Stadtrundfahrt stellt eine Fahrt mit der regulären Buslinie 11A dar. Zum normalen Fahrpreis (z. B. mit der 10er-Klippekort für 14,50 kr) fahren die gelben Busse quer durchs Stadtzentrum und passieren dabei viele der klassischen Sehenswürdigkeiten. Nur auf den fahrtbegleitenden Kommentar muss man leider (oder zum Glück?!) verzichten.

µ Feinste Kunst, große Geschichte, tolle Exponate – alles ganz kostenlos: Die Dänische Nationalgalerie Þ und das Nationalmuseum (s. S. 41) nehmen grundsätzlich keinen Eintritt und die meisten anderen Museen bieten einen Tag in der Woche kostenlosen Eintritt (oft mittwochs).

µ Hafenrundfahrt zum kleinen Preis gefällig? Mit den Wasserbussen der Linien 991 (Richtung Süden) und 992 (Richtung Norden), die als reguläre Verkehrsmittel eingesetzt werden, kann man zum Preis einer Einzelfahrt (24 kr oder 14,50 kr mit der 10er-Karte) von Tegelholmen (Süden) nach Nordre Toldbod (Norden) einmal komplett durch den Hafen fahren. An der nördlichen Endhaltestelle wird man auch schon erwartet: Die Kleine Meerjungfrau à sitzt dort auf ihrem Stein!

039kn Abb.: cmc-mj

Einen ruhigen Leseplatz am Wasser findet man überall in der Stadt

Meine Literatur- und Filmtipps

µ Hans Christian Andersen, Andersens Märchen, Anaconda Verlag 2010. Über 100 Märchen des berühmten Autoren sind in diesem Band zusammengefasst. Nicht nur für Kinder!

µ Die Krimis des in Deutschland relativ unbekannten Dan Turèll wurden bereits verfasst, als die Erfolgswelle von skandinavischen Autoren nicht einmal zu ­erahnen war. Turèll (1947–1993) ­schildert in seinen Büchern das ­inzwischen verblichene Kopenhagen der 1970er/1980er-Jahre und ver­packt seine Milieustudien in zwölf Krimis, in denen ein versoffener Journalist ohne Namen der Protagonist ist.

µ Peter Høeg und dessen literarischer Durchbruch mit „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ versetzen den Leser ins winterlich kalte Kopenhagen. Wenn man sich in Høegs Schreibstil hineingelesen hat, dann lässt einen das Buch bis zum Ende nicht mehr los.

µ Ein absolutes Muss für Krimiserienfreunde ist „Kommisarin Lund – Das Verbrechen“. Die Kopenhagener Kommissarin ermittelt dabei in den ersten zwei Staffeln in sehr verworrenen Fällen mit immer wieder abrupten Wendungen und unerwartetem Ausgang. Die dritte und abschließende Staffel soll ab Herbst 2012 im dänischen Fernsehen anlaufen.

Medizinische Versorgung

literaturtipps

040kn Abb.: mh

Die vielen Parks der Stadt (hier der Botanische Garten Ý) sind nicht nur für Kinder Oasen der Ruhe

Die besten Plätze..

... findet man in der Metro ganz vorne! Wer sich einmal wie ein U-Bahn-Fahrer fühlen möchte, sollte sich an der Metrostation im vorderen Wartebereich postieren. Da die Metro­züge vollautomatisch von der Zentrale aus gesteuert werden, entfällt die Fahrerkabine. Dort befinden sich zwei Sitzreihen, von denen aus man die Fahrt durch den Tunnel ganz genau beobachten kann.

Extratipp

Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 116), Radfahren

041kn Abb.: ld

Grüne Welle für Radfahrer – aber nur dann, wenn man nicht schneller als 20 km/h fährt

Leben und leben lassen: die Dänen sind sehr tolerant

042kn Abb.: cmc-ts

043kn Abb.: ld

Stadttouren (siehe Reiseführer S. 120), Unterkunft

Die Hafenrundfahrten mit mehrsprachigen Erläuterungen sind jede einzelne Krone wert

Ländervorwahlen

µ Dänemark: Tel. 0045

µ Deutschland: Tel. 0049

µ Österreich: Tel. 0043

µ Schweiz: Tel. 0041

Preiskategorien

Die Preiskategorien beziehen sich auf eine Nacht im Doppelzimmer für zwei Personen.

€ bis 500 kr (ca. 65 €)

€€ 500–1000 kr (65–135 €)

€€€ über 1000 kr (über 135 €)

Einige Zimmer im Danhostel Copenhagen City bieten eine atem­beraubende Aussicht

044kn Abb.: mh

Die Wasserbusse im Hafen sind Bestandteil des regulären öffentlichen Nahverkehrs

045kn Abb.: cmc-ts

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