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ReiseführerLondon

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  • Preis inkl. MwSt.
 
Reiseführer London
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Versand ab 10 Euro kostenfreiAutor: Semsek, Hans-Günter
Herausgeber: Werner, Klaus
ISBN: 978-3-8317-2063-7
Seitenanzahl: 312
Auflage: 12., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Auflage
Erscheinungsjahr: 2011

Ausstattung:
komplett in Farbe, über 90 Fotos und Abbildungen, 25 Seiten GPS-genauer CityAtlas und großer Faltplan, praktische Übersichtskarten, Sprachhilfe, ausführliches Register, Griffmarken, strapazierfähige PUR-Bindung
Format (h x b x t): 18 x 12

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London mit diesem umfassenden Reiseführer erkunden, Berühmtes und Verstecktes individuell entdecken!

Pubs und Ale, Punks und Yuppies, Queen und Tower, Jack the Ripper und Picadilly Circus, Hyde Park und Soho, Shakespeare und Underground – wer mit diesem Stadtführer voller Reise-Know-How durch die britische Metropole an der Themse streift, wird alles erleben. Gespickt mit unzähligen praktischen Tipps zu Pubs, Restaurants, Märkten, Sehenswürdigkeiten, Museen und natürlich Unterkünften in allen Preisklassen wird dieser aktuelle CityGuide sofort zum unentbehrlichen Begleiter.

Das clevere Nummernsystem ermöglicht ein schnelles Auffinden von Hotels, Sehenswürdigkeiten etc. in Text und Karten (GPS-genauer Stadtplan zum Herausnehmen und praktische Übersichtskarten). Ein U-Bahn-Plan von London, eine kleine Sprachhilfe Englisch, Vorschläge für Ausflüge in die Umgebung und ein Ausblick auf die Olympischen Spiele 2012 runden das Buch ab.

London aus der Luftperspektive

Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.

Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen hier unten zum kostenlosen Download im txt-Format und im universellen gpx-Austauschformat bereit.
Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden:
  Cover außen
  Cover innen vorn
  Cover innen hinten
  Inhaltsverzeichnis, Impressum
  Beispielseiten / Demo
  Anhang
  Faltplan

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Praktische Reisetipps aus dem Buch

Praktische Reisetipps aus dem Buch 

An- und Rückreise (siehe Reiseführer S. 234)

Mit dem Flugzeug

Londons fünf Flughäfen sind Heathrow (im Westen der Metropole), Gatwick (im Süden), Stansted (im Norden) Luton (im Nordwesten) und der London City Airport in den ehemaligen Docklands. Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und British Airways fliegen meist Heathrow an, die Billigflieger wie Germanwings oder Easy Jet haben Luton, Gatwick und Stansted in ihrem Angebot.

Die Preise für einen Hin- und Rückflug mit Lufthansa oder British Airways liegen bei knapp unter 400 €. Bei Germanwings und Easy Jet beginnen die Preise für einen einfachen Flug bei 19 €.

µ Austrian Airlines, www.aua.com

µ British Airways,

www.britishairways.com

µ Lufthansa, www.lufthansa.de

µ Swiss, www.swiss.com

µ Easy Jet, www.easyjet.com

µ Germanwings,

www.germanwings.com

Vom Flughafen in die Stadt

Von Heathrow aus fährt die Tube (Piccadilly Line), die Londoner U-Bahn, bis ins Stadtzentrum, während der Hauptverkehrszeiten sogar alle fünf Minuten. Die Fahrt bis Piccadilly Circus dauert ca. 45 Min., eine Fahrkarte kostet 4 £. Die erste U-Bahn verlässt morgens gegen 5 Uhr (So 5.50 Uhr) den Flughafen, der letzte Zug geht um 23.41 Uhr (So 23.53 Uhr).

Die schnellste Verbindung ins ­Zentrum bietet der 1998 in Dienst gestellte ­Heathrow Express, der alle 15 Minuten zwischen 5.10 und 0.08 Uhr fährt und bis Paddington Station nur 15 Minuten Fahrtzeit benötigt. Der Preis für eine Fahrkarte beträgt 18 £. Von Paddington Station aus erreicht der Besucher mit der U-Bahn sein weiteres Ziel.

Von Heathrow fährt außerdem ein Bus des National Express zwischen 5.35 und 21.35 Uhr in die Stadt bis zur Victoria Station. Die Fahrtzeit beträgt allerdings je nach Verkehrsaufkommen bis zu 90 Min., eine Fahrkarte kostet 5 £.

µ www.tfl.gov.uk/tube

µ www.heathrowexpress.com

µ www.nationalexpress.com

Vom Flughafen Gatwick aus fährt der Gatwick Express bis zur Victoria Station. Die Züge verkehren zwischen 6 Uhr und Mitternacht alle 15 Minuten und zwischen Mitternacht und 6 Uhr einmal pro Stunde. Die Fahrt dauert 30 Minuten und man zahlt 16,90 £.

Von Stansted aus verkehrt alle 15 bis 45 Minuten der Stansted Express zum Bahnhof Liverpool Street Station, eine Fahrkarte kostet 19,80 £. Das Flughafengebäude von Stansted ist übrigens mehrfach preisgekrönt worden.

µ www.gatwickexpress.com

µ www.stanstedexpress.com

Vom Flughafen Luton fährt alle paar Minuten ein kostenloser Shuttle-Bus zum Bahnhof Luton Airport Parkway und von dort verkehrt rund um die Uhr ein Thameslink-Zug in die Innenstadt, der für die Fahrt nach King’s Cross 25 Minuten benötigt. Der Fahrpreis beträgt 9,90 £.

Vom City Airport bringt die Docklands Light Railway (DLR) den Besucher zu den U-Bahnhöfen Canary Wharf oder Bank. Von dort geht es dann mit der Tube ans gewünschte Ziel. Eine Fahrkarte kostet 4 £, für die Tube und die DLR gelten auch die Travelcard und die Oyster Card (s. S. 257), die man u. a. am Flughafen bekommt.

Mit dem Zug

Ab den Metropolen Paris und Brüssel verkehrt der Eurostar-Hochgeschwindigkeitszug durch den Kanaltunnel bis nach London zum Bahnhof St. Pancras. Die Hin- und Rückfahrt von/bis Paris schlägt in einem voll flexiblen Tarif mit 275 £ zu Buche. Von St. Pancras aus kann man mit der U-Bahn weiterfahren. Weitere Informationen zu Fahrzeiten, Preisen und Buchung erhält man unter www.eurostar.com.

Mit dem Auto

Wer London mit dem eigenen Wagen besuchen will – was natürlich nicht zu empfehlen ist –, sollte die Fähre vom französischen Hafen Calais (bis Dover ca. 50 Min.) nehmen. Es gibt Angebote ab 60 € für die Hin- und Rückfahrt für ein Auto mit zwei Insassen. Autofähren aus Calais legen in der Regel an den Eastern Docks in Dover an, direkt hinter dem Zollbereich geht es links ab, Hinweisschilder zeigen an: „London–Canterbury A 2“ (sollte die Fähre an den Western Docks anlegen, folgt man zunächst den Wegweisern „All Routes“ (Alle Richtungen) und achtet dann auf die Hinweisschilder „London–Canterbury A 2“).

Des Weiteren kann man den Wagen im „Huckepack“-Verfahren auf einem Zug durch den Eurotunnel von Calais bis Folke­stone befördern lassen. Die Preise orientieren sich dabei an den Fährtarifen.

Wer mit dem Auto nach London fährt, muss sich darüber im Klaren sein, dass im Innenstadtbereich eine Mautgebühr von 10 £ pro Tag erhoben wird.

Dies gilt seit 2003 für die über 20 km² der Londoner Innenstadt, die Grenze bilden Inner Ring Road, Commercial Street, Mansell Street, Tower Bridge, Elephant and Castle, Vauxhall Bridge Road, Park Lane und Marylebone Road. Von Montag bis Freitag zwischen 7 und 18.30 Uhr muss in der Zone, die mit einem weiß auf rot markierten „C“ gekennzeichnet ist, die sogenannte Congestion Charge (City- Maut) pro Tag entrichtet werden. Nur Motorräder, Busse und Minibusse sind von dieser Regelung ausgenommen.

Zahlen kann man die Gebühr täglich oder wöchentlich in bestimmten Geschäften, Tankstellen, an Automaten größerer Parkplätze in London, die das Congestion- Charge-Symbol zeigen, oder bis zu 90 Tage vor der Ankunft über die Web­site www.cclondon.com. Telefonisch kann man auch mit Master- und Visacard unter Tel. 76499122 zahlen und sich die Belegnummer als Zahlungsbeweis notieren.

Wer den happigen Obolus nicht entrichtet, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 100 £ was sich allerdings auf 50 £ reduziert, wenn man die Schuld binnen 14 Tagen begleicht, oder sich auf satte 150 £ erhöht, wenn man nach 28 Tagen noch immer nicht bezahlt hat. Wer sein Fahrzeug in der Congestion-Charge-Zone drei oder mehr Tage stehen lässt, ohne die Gebühr zu entrichten, riskiert eine Kralle für zusätzliche 65 £ oder gar das Abschleppen des Fahrzeuges für 150 £ zuzüglich der Unterstellkosten von 25 £ pro Tag. Überprüft wird das Ganze durch Kameras, die in Congestion-Charge-Zonen Aufnahmen aller (!) Nummernschilder machen.

Und nicht vergessen: In Großbritannien herrscht Linksverkehr!

Barrierefreies Reisen (siehe Reiseführer S. 236)

Ausnahmslos alle Londoner Stadtbusse sind auf Rollstuhlfahrer eingerichtet. Der Busfahrer kann an der hinteren Ausstiegstür elektrisch eine Rampe ausfahren, sodass behinderte Besucher problemlos in den Bus kommen und dort einen freien Platz für ihren Stuhl finden. Sämtliche Stationen der Dockland Light Railway (DLR) sind ebenfalls behindertengerecht ausgerüstet. Bei der Londoner Tube, der U-Bahn, sieht die Sache leider anders aus. Noch nicht mal ein Drittel aller Stationen ist für Rollstuhlfahrer benutzbar. Lediglich die Haltestellen, die in den letzten zehn Jahren umfassend renoviert oder neu angelegt wurden, haben behindertengerechte Einrichtungen: Diese Stationen sind auf den Tube-Plänen mit dem Rollstuhlsymbol gekennzeichnet. Jede Station, die im Laufe der nächsten Jahre umgebaut wird, ist dann auch für Behinderte zu nutzen. Als Faustregel gilt, dass Sehenswürdigkeiten, die in der Nähe eine Tube-Station haben, auch von Bussen angefahren werden. An jeder Haltestelle ist die Route der Busse mit ihren Stationen verzeichnet.

Die folgenden Publikationen und Informationsstellen geben Auskunft, wie man Britanniens Metropole auch im Rollstuhl kennenlernen kann.

µ Das Büchlein „Access to the Underground“ („Zugang zur Untergrundbahn“) listet Aufzüge und Rampen des Londoner U-Bahn-Netzes auf. Erhältlich bei London Regional Transport, Access & Mobility, Windsor House, 42–50 Victoria Road, London SW 10TL, Tel. 79414600, und beim Informationsbüro von London Transport in der Victoria Station. Auch im zum Download verfügbaren „Tube Access guide“, einem U-Bahn-Plan, sind die rollstuhlgerechten Stationen markiert (www.tfl.gov.uk). Die Züge der Docklands Light Railway können an allen Stationen mit einem Rollstuhl benutzt werden.

µ Unter Tel. 73882227 gibt die Organisation Artsline Auskünfte über Kinos und Theater, die auch von Rollstuhlfahrern besucht werden können und die über behindertengerechte Toiletten verfügen.

µ Das London Tourist Board gibt für Behinderte die Broschüre „London Made Easy“ heraus, die im Touristeninformationsbüro der Waterloo Station erhältlich ist.

µ Bei jedem guten Zeitschriftenhändler ist das Büchlein „Access to London“ zu erstehen. Hier sind behindertengerechte Pubs, Theater, Kinos, Geschäfte etc. aufgelistet. „Access to London“ ist kostenfrei (eine Spende wird gerne gesehen) und postalisch bereits vor der Reise bei folgender Adresse zu beziehen: Access Project, 39 Bradley Gardens, West Ealing, London W 138 HE.

µ Auch die Royal Association for Disability and Rehabilitation (RADAR), 12 City Forum, 250 City Road, London EC 1, Tel. 72503222, gibt Behinderten umfangreiche Informationen zu allen Aspekten des Lebens und Reisens.

µ Bei Tourism for all UK, c/o Vitalise, Shap Road Industrial Estate, Shap Road, Kendal, Cumbria LA9 6NZ, Tel. 01539 735567, www.tourismforall.org.uk, erhält man eine Auflistung von behindertengerechten Hotels und kann auch Buchungen vornehmen.

Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 237)

Die Diplomatischen Vertretungen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz findet man in London unter folgenden Adressen:

µ Deutsche Botschaft, 23 Belgrave Square, London SW1X 8PZ, Tel. 78241300, www.london.diplo.de

µ Österreichische Botschaft, 18 Belgrave Mews West, London SW1X 8HU, Tel. 73443250, www.bmeia.gv.at/botschaft/london.html

µ Schweizer Botschaft, 16–18 Montagu Place, London W1H 2BQ, Tel. 76166000, www.eda.admin.ch/london

µ Auf der Website des British Foreign & Commonwealth Office (www.fco.gov.uk) findet man unter „Foreign Embassies in the UK“ die weiteren Botschaftsadressen in London zum Download.

Elektrizität (siehe Reiseführer S. 237)

In Großbritannien fließt die gleiche Stromstärke wie auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch die Leitungen. Allerdings benötigt man einen Adapter, um die deutschen Stecker an die englische Steckdose anschließen zu können. Solche Adapter bekommt man in Elektroläden und in vielen Flughafengeschäften. Im Bad befinden sich häufig Steckdosen, in die unsere heimischen Flachstecker hineinpassen, diese sind allerdings nur für einen Rasierapparat geeignet, ein Haarfön oder andere Geräte lassen sich damit nicht betreiben. Die Stromstärke reicht aber aus, um das Handy aufzuladen.

Geldfragen (siehe Reiseführer S. 237)

Das Englische Pfund (englisch „Pound“, abgekürzt £, derzeit 1,19 €/CHF 1,54, Stand: Februar 2011) hat 100 Pence. „Pence“ (Einzahl „Penny“) werden kurz als „p“ bezeichnet. Alle englischen Münzen und Scheine tragen das Bild der Queen.

Die preiswerteste Art der Geldbeschaffung ist eine Barabhebung mit der EC- bzw. Maestro-Karte. Das ist auch in London problemlos an Geldautomaten (ATM) mit dem Maestro-Logo möglich. Je nach Hausbank in Europa wird dafür pro Abhebung eine Gebühr von ca. 1,30–4 € bzw. CHF 4–6 berechnet. Von Barabhebungen per Kreditkarte ist abzuraten, weil dabei bis zu 5,5 % an Gebühr fällig werden.

Das bargeldlose Zahlen ist in England weitverbreitet. Hohe Akzeptanz genießen Visacard, Mastercard, American Express und Diners Club.

American Express hat Bargeldautomaten am Flughafen und auf allen wichtigen Bahnhöfen. Ohne Kreditkarte zur Kautionshinterlegung kann man bei den meisten internationalen Autovermietungen kein Fahrzeug bekommen und auch bei Onlinebuchungen (z. B. von Hotels) sind Kreditkarten heute meist vonnöten. Einige alteingesessene Geschäfte und auch Restaurants sowie Pubs akzeptieren die Plastikwährung dagegen nicht. Der Kreditkartenaussteller berechnet bei bargeldloser Zahlung eine Gebühr für den Auslandseinsatz (ca. 1–2 %).

Wer dennoch lieber Reiseschecks verwendet, kann sie ohne Probleme in allen Banken eintauschen, Gleiches gilt für das Wechseln von Bargeld.

Die Öffnungszeiten der Banken liegen werktags zwischen 9.30 und 16.30 Uhr (manche schließen aber bereits um 15.30 Uhr), nur wenige Geldinstitute haben auch am Samstag geöffnet. An touristisch interessanten Punkten sowie in Gegenden mit vielen Hotels findet man auch eine Reihe von rund um die Uhr geöffneten Wechselstuben, hier sind aber die Kurse schlechter und man hat außerdem eine Gebühr (bis zu 5 %) zu zahlen.

Informationsquellen (siehe Reiseführer S. 239)

Infostellen zu Hause

Britische Botschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz

µ Deutschland: Wilhelmstr. 70–71, 10117 Berlin, www.britischebotschaft.de, Tel. 030 204570, Mo–Fr 9–17.30 Uhr

µ Österreich: Jaurèsgasse 12, 1030 Wien, Tel. 01 716130, www.britishembassy.at, Mo–Fr 9.15–12.30 und 14–15.45 Uhr

µ Schweiz: Thunstr. 50, 3005 Bern, Tel. 031 3597700, www.britishembassy.ch, Mo–Fr 8.30–12.30 und 13.30–17 Uhr

Fremdenverkehrsämter

Auf der Website www.visitbritain.com hat man die Möglichkeit, sich bereits von zu Hause aus online über Land und Leute zu informieren und seinen Urlaub zu planen, ein Hotelzimmer zu buchen oder ein Ticket für die Tube zu kaufen.

µ Deutschland: Visit Britain, Dorotheenstr. 541, 10117 Berlin

µ Österreich: Britain Visitor Centre, c/o British Council, Siebensternstr. 21, 1070 Wien, Tel. 0800 150170

µ Schweiz: Visit Britain, ch-info@visitbritain.org, Tel. 0844 007007. Mit schriftlichen Anfragen muss man sich an das deutsche Büro in Berlin wenden.

Infostellen in der Stadt

Touristeninformation

i204 [M13] Britain and London Visitor Centre, 1 Regent Street SW 1, Mo 9.30–18.30 Uhr, Di–Fr 9–18.30 Uhr, Sa–So 10–16 Uhr, U-Bahn Piccadilly Circus. Mit vielsprachigem Personal werden hier Unterkünfte, Stadtrundfahrten u. v. m vermittelt.

i205 [M12] London Information Centre, Leicester Square (im Kiosk für verbilligte Theaterkarten), Tel. 72922333, U-Bahn Leicester Square. Hier kümmern sich 20 mehrsprachige Mitarbeiter täglich von 8 bis 23 Uhr darum, dem Besucher ein möglichst preiswertes Quartier zu besorgen und helfen bei Reisebuchungen, Ticketverkäufen und der Planung von Stadttouren.

µ Telefonische Auskünfte über wirklich jeden Aspekt des Londoner Lebens erhält man Mo–Fr 10–22 Uhr, Sa/So 10–16 Uhr von der Capital Radio Helpline unter der Nummer 74844000. Kann eine Frage vom Personal einmal nicht beantwortet werden, so wird man zu anderen Auskunftsstellen durchgeschaltet.

Veranstaltungs- und Kartenservice

Außer bei den Touristeninformationen kann man Karten vorab in London auch an den Box Offices der einzelnen Theater bekommen.

Auf dem Leicester Square befindet sich außerdem ein Theaterkiosk (TKTS Half Price Ticket Booth), der von Mo–Sa 10– 17 Uhr, So 12–15 Uhr Theatertickets für den gleichen Abend zum halben Preis verkauft (zuzüglich 2 £ Bearbeitungsgebühr, Kreditkarten werden nicht akzeptiert) und immer von schlangestehenden Besuchern umrahmt ist.

Wer möchte kann seine Tickets aber auch schon vor der Reise von Deutschland aus buchen:

µ West End Theatre Tickets, Auf der Schmitt 14, 56626 Andernach, Tel. 02632 496745, Fax 496747, www.westendtickets.de

Fundbüros (Lost Property)

Falls man etwas am Flughafen vergisst, helfen einem folgende Telefonnummern weiter:

µ Gatwick Airport, Tel. 01293 503162

µ Heathrow Airport, Tel. 8745–7727

µ London City Airport, Tel. 7646000

µ Luton Airport, Tel. 01582 395219

µ Stansted Airport, Tel. 01279 663293

Für im Londoner Nahverkehr verlorene Gegenstände sollte man sich an folgende Adressen oder Telefonnummern wenden:

µ Liegengelassenes Gepäck in Zügen oder auf Bahnsteigen: Tel. 08700 005151

µ Für die U-Bahn und Londoner Taxis: Lost Property Office, 200 Baker Street, U-Bahn Baker Street, Tel. 79182000

µ Hat man etwas in einem Londoner Bus liegengelassen, muss man Tel. 72221234 anrufen und sich erkundigen, in welchem Depot der Bus seinen Standort hat.

Internetcafés

@206 [L15] Easy Internet Café, 12 Wilton Road, U-Bahn Victoria Nach eigenen Angaben das größte Internetcafé der Welt.

@207 [G14] Easy Internet Café, 160 Kensington High Street, U-Bahn High Street Kensingtron

@208 [M11] Easy Internet Café, 9 Tottenham Court Road, U-Bahn Tottenham Court Road

@209 [L12] Easy Internet Café, Piccadilly Circus, in der Filiale von Burger King, U-Bahn Piccadilly Circus

London im Internet

µ www.london.gov.uk: Die offizielle Webseite der Stadt London.

µ www.visitlondon.com: Deutschsprachige Website, die von Sehenwürdigkeiten über Unterhaltung und Restaurants bis zu Informationen für Schwule und Leben vieles im Angebot hat.

µ www.london.de: Ebenfalls deutschsprachig, hier kann man Tickets aller Art bestellen.

µ www.londonheute.com: Deutschsprachige Webseite mit Informationen zu Anreise, Unterkunft, Freizeit, Kultur, Gastronomie und Einkaufen, die von deutschsprachigen Londonern unterhalten wird.

µ www.tfl.gov.uk: Die Webseite von London Transport informiert über die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt.

µ www.londontown.com: Kommerzielle, englischsprachige Site mit vielen direkten Buchungsmöglichkeiten und Angeboten sowie Live Chats mit London-Kennern.

Publikationen und Medien

Landkarten und Stadtpläne bekommt man in allen Buchgeschäften und bei der Touristeninformation.

Das Stadtmagazin Time Out, das jeden Dienstag erscheint, ist bei allen mobilen Zeitungshändlern in den Straßen und vor den U-Bahn-Stationen sowie in Zeitungsgeschäften (Newsagents) erhältlich. Eine Onlineausgabe des Magazins findet man auf der Internetseite www.timeout.com/london.

Deutsche Zeitungen wie FAZ, Süddeutsche oder Magazine wie Spiegel und Stern bekommt man ebenfalls bei fast allen Newsagents sowie bei der übermächtigen Zeitungskette W. H. Smith in sämtlichen Bahnhöfen.

Maße und Gewichte (siehe Reiseführer S. 241)

Mit Ausnahme der Meile (1523 m) und des Hohlmaßes Pint (0,568 l) gelten in Großbritannien die gleichen Maß- und Gewichtsangaben wie hierzulande auch.

Medizinische Versorgung (siehe Reiseführer S. 243)

Der in den letzten Jahren auf wesentlich besserem Niveau arbeitende National Health Service (NHS) behandelt alle britischen Bürger sowie die Besucher aus EU Staaten kostenlos.

Folgende Krankenhäuser sind umfassend (innere Medizin, Kardiologie, Chirurgie, Kinderkrankheiten etc.) auf Un- und Notfälle eingestellt und haben einen rund um die Uhr arbeitenden Notdienst:

+210 [Q13] Guy’s Hospital, St. Thomas Street, Tel. 71887188, U-Bahn London Bridge Station

+211 [S11] Royal London Hospital, Whitechapel Road, Tel. 73777000, U-Bahn Whitechapel

+212 [N14] St. Thomas Hospital, Lambeth Palace Road, Tel. 71887188, U-Bahn Westminster

µ Bei Zahnschmerzen wendet man sich an den Dental Emergency Care Service im Guy’s Hospital unter Tel. 71880511

µ Die deutsche, Schweizer und österreichische Botschaft (s. S. 237) vermittelt für Besucher deutsch- oder französischsprechende Vertrauensärzte.

Notfälle (siehe Reiseführer S. 243)

Sämtliche Hilfseinrichtungen wie z. B. Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr sind über die zentrale Notrufnummer 999 erreichbar.

Bei Verlust der Maestro- (EC-) oder der Kreditkarte gilt die folgende deutsche Zentralnummer: 0049 116116. Für österreichische und schweizerische Karten gelten:

µ Maestro-Karte: (A) Tel. 0043 1 2048800, (CH) Tel. 0041 44 2712230; UBS: 0041 800 888601; Credit Suisse: 0041 800 800488

µ MasterCard/VISA: (A) Tel. 0043 1 717014500 (MasterCard) bzw. Tel. 0043 1 71111770 (VISA); (CH) Tel. 0041 58 9588383 für alle Banken außer Credit Suisse, Corner Bank Lugano und UBS

µ American Express: (A) Tel. 0049 69 97971000, (CH) Tel. 0041 44 6596333

µ Diners Club: (A) Tel. 0043 1 5013514; (CH) Tel. 0041 44 8354545

Polizeidienststellen findet man in der Innenstadt z. B. unter folgenden Adressen:

µ Charing Cross Police Station, Agar Street, U-Bahn Covent Garden, Tel. 72401212

µ Chelsea Police Station, 2 Lucan Place, U-Bahn Soane Square, Tel. 75891212

µ Kensington Police Station, 72 Earl’s Court Road, U-Bahn High Street Kensington, Tel. 73761212

µ West End Police Station, 27 Savile Row, U-Bahn Piccadilly Circus, Tel. 74371212

µ Wird man selbst beschuldigt, an einer kriminellen Handlung beteiligt zu sein, sorgen die Botschaften (s. S. 237) für Hilfe und für eine anwaltliche Unterstützung.

Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 243)

µ Ämter und Firmen: Mo–Fr 9–17 Uhr

µ Banken: Mo–Fr 9–16.30 Uhr (manche schließen auch schon um 15.30 Uhr)

µ Geschäfte: Mo–Sa 10–18 Uhr oder länger nach eigener Wahl, So nach eigener Wahl 11–17 oder 12–18 Uhr

µ Museen: in der Regel 10–17 oder 18 Uhr, einmal die Woche deutlich länger

µ Post: Mo–Fr 9–17.30, Sa 9–12 Uhr

µ Pubs: generell 11–23 Uhr, So bis 22.30 Uhr. Wirte mit einer gesonderten Lizenz können ihre Kneipen auch bedeutend länger geöffnet haben.

µ Restaurants: Mo–Fr 12/12.30–14.30/ 15 Uhr und 19/19.30–23/24 Uhr; Sa/So 18/19–23/24 Uhr

Post (siehe Reiseführer S. 244)

Briefmarken bekommt man in Postämtern, in den Zeitschriftenläden (News­agents) und in vielen Supermärkten. Ein Brief oder eine Postkarte innerhalb Europas kostet 56 p.

µ Als Hauptpostamt der Metropole mit den längsten Öffnungszeiten gilt das Trafalgar Square Post Office, 24 William IV. Street, Mo–Fr 8.30–18.30 Uhr, Sa 9–17.30 Uhr. Alle anderen Postfilialen haben Mo–Fr 9–17.30 Uhr und Sa 9–12 Uhr geöffnet.

µ Für generelle Postauskünfte siehe www.postoffice.co.uk

Radfahren (siehe Reiseführer S. 244)

An allen wichtigen Sehenswürdigkeiten, Bahnhöfen, großen U-Bahn-Stationen oder anderen wichtigen Knotenpunkten in der Stadt, befinden sich Fahrrad-Depots. Hier kann man sich für wenig Geld einen Drahtesel für wenige Minuten, mehrere Stunden oder einen ganzen Tag leihen. Die geliehenen Räder müssen wieder in ein „Depot“ eingestellt werden, man kann sie also nichteinfach irgendwo stehen lassen. Um den Service zu nutzen, muss man sich unter www.tfl.gov.uk/roadusers/cycling/11598.aspx registrieren lassen. Beim Transport for London bekommt man Fahrradkarten.

µ Transport for London: www.tfl.gov.uk

µ London Cycle Network: www.londoncyclenetwork.org.uk

µ London Cycling Campaign: www.lcc.org.uk

Fahrradvermietung und -touren

Die London Bicycle Tour Company, 1 a Gabriel’s Wharf, 56 Upper Ground, South Bank, www.londonbicycle.com, Tel. 79286838, U-Bahn Southwark, Blackfriars, Waterloo, vermietet Fahrräder und bietet Sa/So geführte Radtouren an.

Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 244)

Schwule und Lesben erhalten Informa­tionen aller Art bei:

µ London Friend, www.londonfriend.org.uk, Tel. 78373337. London Friend ist eine bereits seit 35 Jahren arbeitende Organisation, in der Freiwillige sich um alle Belange von Homo-, Trans- und Bisexuellen kümmern und im Internet überblickartig ihre Leistungen vorstellt.

µ London Lesbian & Gay Switchboard, Tel. 78377324, www.queery.org.uk. „Queery“ liefert Veranstaltungshinweise aller Art für Großbritannien und Nordirland.

µ Das Stadtmagazin Time Out hat einen Gay & Lesbian London Guide zum Preis von 10 £ auf dem Markt, der im Buchhandel verkauft wird.

µ Der bedeutendste Club mit dem größten Angebot aller Londoner Schwulendiscos ist G-A-Y, Astoria, 157 Charing Cross Road, Tel. 74349592, www.g-a-y.co.uk, U-Bahn Tottenham Court Road, Mo, Do, Fr, Sa.

µ Das Heaven, The Arches, Villiers Street, Tel. 79302020, www.heaven-london.com, U-Bahn Charing Cross, besteht seit mehr als 25 Jahren und ist der berühmteste Klub für die Schwulengemeinde in der Metropole.

µ Bei den Pubs kann man Barcode in Soho hervorheben, 3 Archer Street, Tel. 77343342, U-Bahn Piccadilly oder Leicester Square. Der Pub bietet über zwei Stockwerke viel Kommunikation und unten auch eine Tanzfläche. Dienstagabends gibt es ein Kabarrett-Programm unter dem Namen Comedy Camp, das sehr beliebt ist.

µ Die Candy Bar in Soho, 4 Carlisle Street, Tel. 74944041, www.candybarsoho.com, U-Bahn Tottenham Court Road, ist ein Refugium für Lesben der gesamten Alterspalette.

Sicherheit (siehe Reiseführer S. 245)

Eine Weltmetropole wie London hat natürlich mit dem gesamten kriminalistischen Spektrum zu kämpfen, zu dem Mord, Körperverletzung, Raub, Diebstahl, Betrug, Rauschgift- und Mädchenhandel sowie erpresste Prostitution gehören. In den letzten Jahren haben verantwortungslos handelnde Medien und geltungssüchtige Politiker vor allem terroristische Angriffe in den Focus ihrer Warnungen gestellt und eine Atmosphäre der permanenten Unsicherheit geschürt. Die Londoner Bevölkerung, seit Jahrzehnten latent bedroht durch die Irish Republican Army (IRA), lässt sich von solcherlei Szenarien aber kaum beeindrucken und trägt die typisch britische Haltung des „Jetzt erst recht“ mit eindrucksvoller Stärke vor sich her. Der ausländische Besucher, der maximal – wenn überhaupt – in einen Betrug oder Diebstahl verwickelt werden kann, sollte sich die von künstlich geschürter Angst vor Kriminalität und Terror den Aufenthalt in einer der faszinierendsten Städte der Welt nicht vermiesen lassen. Letztendlich gilt, dass man sich in London genauso verhalten sollte wie zu Hause in Berlin, Hamburg, Köln oder München. Wenn Sie in Köln nicht nach 23 Uhr durch den Beethovenpark spazieren, werden Sie dies auch im Hyde Park nicht tun und wenn Sie in München nachts nicht in einen leeren U-Bahn-Wagen einsteigen, so sicher auch nicht in London usw.

Generell gilt: Es gibt im Londoner Stadtbezirk keine sogenannten „No Go Areas“. Halten Sie Brieftaschen mit Flugtickets, Personalausweis, Pass, Führerschein etc. und Geldbörsen mit Kreditkarten eng und nicht sichtbar am Körper. Lassen Sie keine Handtaschen, Rucksäcke, Aktenkoffer oder Kleidungsstücke unbeaufsichtigt und legen Sie sie auch nicht außer Sichtweite. Nehmen Sie vor allem nachts keine Abkürzungen durch Parks, kleine dunkle Straßen, Parkhäuser etc.

Generell gilt, dass Londoner Polizisten gegenüber ausländischen Besuchern eine ausgesuchte Höflichkeit und sehr große Hilfsbereitschaft an den Tag legen. Wer sich dennoch durch die Polizei schlecht behandelt fühlt, der achte auf die Identifizierungsnummer des Polizisten, die deutlich sichtbar an der Schulterepaulette angebracht ist, und wende sich dann mit seiner Beschwerde an die Independent Police Complaint Commission, 90 High Holborn, London WC1 V6BH, Tel. 0845 3002002.

Sprache (siehe Reiseführer S. 246)

Als Besucher kommt man mit seinem Schulenglisch in London gut zurecht. An den Rezeptionen der Hotels sprechen viele Mitarbeiter außerdem deutsch und französisch und dasselbe gilt für die Mitarbeiter der Touristeninformationen. Im Anhang dieses Führers gibt es zusätzlich eine kleine Sprachhilfe Deutsch–Englisch und der Sprechführer „Kauderwelsch Englisch – Wort für Wort“ aus dem Reise Know-How Verlag vermittelt schnell und einfach Grundkenntnisse.

Stadttouren (siehe Reiseführer S. 246)

Guided Walks

Ganz ausgezeichnet sind die Guided Walks der Firma The Original London Walks, Tel. 76243978, www.londonwalks.com. Buchungen sind nicht notwendig: Man trifft sich zu einer bestimmten Zeit vor einer bestimmten U-Bahn-Station, zahlt seinen Obolus (in der Regel 8 £) und wird von wirklich kompetenten Führern durch bestimmte Bereiche der Stadt geleitet (allerdings nur in englischer Sprache). Im Angebot sind u. a.:

µ Shakespeare’s London, Mo, Sa 10 Uhr, U-Bahn Westminster, Exit 4

µ Old Westminster – 1000 Years of History, Di 14, Sa 11 Uhr, U-Bahn Westminster, Exit 4

µ The Beatles „In My Life“ Walks, Di, Sa 11.20 Uhr, U-Bahn Marylebone

µ Old Jewish Quarter, Mi, Fr 11.30 Uhr, U-Bahn Tower Hill

µ The Along the Thames Pub Walk, Mi, Fr 19 Uhr, U-Bahn Blackfriars, Exit 3

µ Ghost of the Old City, Di 19.30, U-Bahn St. Paul’s

µ Little Venice, Mi 11, Sa/So 14, U-Bahn Warwick Avenue

µ Jack the Ripper Haunts, Mo–Fr 19.30 Uhr, U-Bahn Tower Hill

µ Historic Greenwich, Di, Do, So 10.40 Uhr, Tower Hill

µ Soho in the Morning, Fr 10.15 Uhr, U-Bahn Leicester Square

µ Hidden London, Fr 11 Uhr, U-Bahn Monument, Exit Fish Hill Street

µ Charles Dickens’ London, Fr 14.30 Uhr, U-Bahn Temple

Von Anfang März bis Ende Oktober bietet London Tours auf Deutsch (Infos unter www.londontoursaufdeutsch.com, Tel. 74874736) von Freitag bis Sonntag fünf unterschiedliche, geführte Touren in deutscher Sprache an. Die ca. zweistündigen Spaziergänge beinhalten auch immer den Besuch eines Museums, einer Galerie oder auch eines Pubs. Voranmeldung ist nicht notwendig, man tifft sich an den jeweiligen U-Bahn-Stationen. Im Angebot sind:

µ The City of London and Southwark Tour, Sa 14.15 Uhr, U-Bahn London Bridge, Ausgang Tooley Street, vor der Starbucks Kaffeebude

µ Soho und Covent Garden Tour, Fr 16.30 Uhr, U-Bahn Oxford Circus, Exit 6, Argyll Street

µ Jack the Ripper’s London/ Pub Tour, So 13.30 Uhr, U-Bahn Liverpool Street, vor dem Mc Donald’sl

µ Westminster–Whitehall–St. James’s Tour, So 10.30 Uhr, U-Bahn Green Park, Exit Piccadilly South

Rundfahrten

Es gibt ein kaum überschaubares Angebot an Stadtrundfahrten durch London. In der Zeit von 10 bis 17 Uhr fahren z. B. an folgenden Straßen und Plätzen Sightseeingbusse im regelmäßigen Turnus ab: Trafalgar Square, Piccadilly Circus, Westminster Abbey, Russel Square und White­hall. Man bekommt einen Kopfhörer, den man neben seinem Sitz einstöpseln kann, und wählt an einem Drehschalter die gewünschte Sprache. Die Tickets sind einen ganzen Tag lang gültig, sodass man die Rundfahrt auch beliebig unterbrechen kann, um eine der Sehenswürdigkeiten genauer unter die Lupe zu nehmen. Danach steigt man dann einfach in den nächsten Bus und fährt weiter.

Telefonieren (siehe Reiseführer S. 248)

Im gesamen Londoner Stadtgebiet gibt es öffentliche Telefonzellen, die mit Münzgeld und/oder der Kreditkarte genutzt werden können. Man kann sich in den Zellen auch anrufen lassen: Die Nummer ist gut sichtbar am Gerät angebracht. Für 20 p kann man ein knapp 2-minütiges Ortsgespräch führen, Ferngespräche und internationale Gespräche sind entsprechend teurer.

Das deutsche Handy, das im Englischen mobile phone oder portable phone heißt, kann auch in England problemlos genutzt werden. Es loggt sich im ­Normalfall automatisch in bestehende Netze ein, man kann sich aber auch bei seiner Mobilfunkgesellschaft erkundigen, welcher Anbieter vor Ort der Günstigste ist und dann dessen Netz manuell anwählen.

Nicht zu vergessen sind die passiven Kosten, wenn man von zu Hause angerufen wird (Mailbox abstellen!). Der Anrufer zahlt nur die Gebühr ins heimische Mobilnetz, die teure Rufweiterleitung ins Ausland zahlt der Empfänger.

Wer vorhat, in London viel zu telefonieren und über ein SIM-lock-freies Mobiltelefon verfügt, kann sich auch eine örtliche Prepaidkarte besorgen. Man hat dann allerdings eine andere Telefonnummer.

Um ins Ausland telefonieren zu können, muss man 0049 (Deutschland), 0043 (Österreich), 0041 (Schweiz) und daran anschließend die gewünschte Ortsnetzkennzahl ohne die Null wählen. Aus dem Ausland muss man für Großbritannien 0044 eingeben und die nachfolgende 0 der Vorwahl entfällt dann ebenfalls.

Die Londoner Vorwahl ist 020 und muss innerhalb des Stadtgebietes von Festnetzanschlüssen aus nicht mitgewählt werden.

Die Notrufnummer für Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen, Küstenwache etc. lautet 999.

Uhrzeit (siehe Reiseführer S. 248)

In Großbritannien gilt die Greenwich Mean Time, die unserer mitteleuropäischen Zeit um eine Stunde „hinterherhinkt“, und zwar egal ob Sommer- oder Winterzeit. Die Uhrzeiten werden mit a.m. und p.m. angegeben:

µ 10 a.m. = 10 Uhr morgens

µ 10 p.m. = 22 Uhr abends

Unterkunft (siehe Reiseführer S. 248)

Man sollte nicht nach London fliegen, ohne vorher verbindlich eine Unterkunft gebucht zu haben, und es empfiehlt sich, nicht direkt in einem Hotel zu buchen, sondern zuvor die Kataloge deutscher Reiseveranstalter zu konsultieren. Diese Agenturen buchen pro Saison Hunderte, wenn nicht Tausende von Zimmern und geben den dadurch entstandenen Preisvorteil zumindest teilweise an ihre Kunden weiter. Als Faustregel gilt, dass Hotels, die auch von Reisebüros angeboten werden, bei individueller Buchung rund ein Drittel teurer sind.

Hotels und Bed & Breakfast

Die £-Zeichen geben eine Indikation für den Preis eines normalen Doppelzimmers pro Nacht.

£ unter 120 £

££ 100–230 £

£££ über 230 £

Preiswert £

h213 [M11] Arosfa, 83 Gower Street, Tel. 76362115, www.arosfalondon.com, U-Bahn Goodge Street. Ehemaliges Townhouse in großartiger Lage in Bloomsbury, im Zentrum der Metropole, spartanisch eingerichtete En-suite-Zimmer mit teilweise winzigen Bädern, ab DZ 85 £. Arosfa bedeutet auf walisisch „Willkommen“ oder „Rastplatz“.

h214 [M9] California Hotel, 4 Belgrove Street, Rel. 78377629, www.stpancrashotels.co.uk, U-Bahn Charing Cross. Winzige, aber ordentliche und vernünftig eingerichtete Zimmer, alle mit Bad oder Dusche und WC, DZ ab 85 £.

h215 [G12] Garden Court Hotel, 30 Kensington Garden Square, Tel. 72292553, www.gardencourthotel.co.uk, U-Bahn Bayswater oder Queensway. Das kleine Haus bietet Zimmer mit und ohne Bad, ist seit mehr als 50 Jahren im Besitz der gleichen Familie und wurde kürzlich umfassend renoviert. Atmosphärereiche, modern eingerichtete Zimmer, eine luftige Lounge mit bequemen Ledersofas vor dem Kamin, wie der Name schon sagt mit einem geschützten Garten, DZ 120 £.

h216 [I6] Hampstead Village Guesthouse, 2 Kemplay Road, Tel. 74358679, www.hampsteadguesthouse.com, U-Bahn Hampstead. Komfortables Bed & Breakfast in einem alten viktorianischen Haus im ­Zentrum des einstigen Dörfchens Hampstead. Die meisten der individuell eingerichteten neun Zimmer sind mit Bad/Dusche und WC, sommertags wird das ­Frühstück im geschützten Garten serviert, DZ 95 £.

h217 [G15] Mayflower Hotel, 26 Trebovir Road, Tel. 73700991, www.mayflowerhotel.co.uk, U-Bahn Earl’s Court. Vor Kurzem umfassend renoviert, einfach, im asiatischen Stil eingerichtete Zimmer mit Bad, Ventilatoren unter den Zimmerdecken und die Palmen im Garten schaffen zusätzlich fernöstliche Atmosphäre, DZ So–Do 105 £.

h218 [M10] Montana Excel Hotel,18 Argyle Square, www.stpancrashotels.co.uk, Tel. 78373664, U-Bahn Charing Cross. Winzige, aber ordentliche Zimmer, alle mit Bad/Dusche und WC, für die Innenstadt gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, DZ 80 £.

h219 [M10] Montana Hotel, 16 Argyle Square, Tel. 78373664, www.stpancrashotels.co.uk, U-Bahn Charing Cross. Winzige, ordentliche Zimmer, einige mit Dusche, ansonsten nur Waschbecken, Toilette immer außerhalb, DZ mit Dusche 75 £.

h220 [K15] Morgan House, 120 Ebury Street, Tel. 77302384, www.morganhouse.co.uk, U-Bahn Pimlico, Victoria. Ein privates Bed & Breakfast im Zentrum der Metropole mit kleinen ordentlichen Zimmern mit Bad/Dusche und WC, DZ 98 £.

h221 [I11] Pavilion, 34 Sussex Gardens, Tel. 72620905, www.pavilionhoteluk.com, U-Bahn Edgware Road, Marylebone oder Paddington. Die Zimmer mit den kleinen Bädern sind nach Themen eingerichtet, so gibt es bspw. den Raum Highland Fling, der sämtliche schottische Klischees bedient, oder den Honky Tonk Afro, der sich dem schwarzen Kontinent widmet, also absolut kein gesichtsloses Haus, DZ 105 £.

h222 [N14] Premier Travel Inn London County Hall, County Hall, Belvedere Road, Tel. 0870 2383300, www.premierinn.com, U-Bahn Westminster. Haus einer Hotelkette in unschlagbarer Lage direkt am Themseufer in der alten London County Hall gegenüber der Houses of Parliament und neben dem Rieserad London Eye, einfach ausgestattete Zimmer mit Bad/Dusche und WC allerdings ohne Themseblick, da der attraktivere Teil der einstigen Stadthalle vom teuren Marriott Hotel belegt ist, DZ Fr–So 116 £, sonst 125 £.

µ Riverside Hotel, 23 Petersham Road, Richmond-on-Thames, Tel. 89401339, www.riversiderichmond.co.uk, U-Bahn Richmond. Im Südwesten Londons im einstigen Örtchen Richmond direkt an der Themse gelegen, mit Garten, der zum Flussufer hinunterführt, schöne Zimmer mit Bad und Themseblick, eingerichtet im traditionellen englischen Landhausstil, DZ 100 £.

h224 [M11] St. Margaret’s Hotel, 26 Bedford Place, www.stmargaretshotel.co.uk, Tel. 76364277, U-Bahn Holborn, Russell Square. Ein ehemaliges Townhouse mit 64 einfach eingerichteten, aber geräumigen Zimmern vor allem für Familien, allerdings nur zwölf Zimmer mit Bad/Dusche und WC, DZ ab 95 £.

Mittelkasse ££

h225 [J11] 22 York Street, 22 York Street, Tel. 72242990, www.22yorkstreet.co.uk, U-Bahn Baker Street. Wenn man vor der Haustür steht, kündet nichts von einem Beherbergungsbetrieb, Liz und Michael Collins verlassen sich für ihr exklusives Bed & Breakfast ganz auf Mundpropaganda, komfortable Zimmer in zwei zusammengelegten Stadthäusern, DZ 120 £.

h226 [I15] Aster House, 3 Summer Place, Tel. 75815888, www.asterhouse.com, U-Bahn High Street Kensington. Das mehrfach preisgekrönte Bed & Breakfast bietet seinen Gästen geräumige komfortable Räume, einen Garten mit Teich, auf dem Enten schwimmen, und einen palmenbewachsener Wintergarten für das Frühstück, DZ 180 £.

h227 [K15] B & B Belgravia, 64 Ebury Street, Tel. 78234938, www.bb-belgravia.com, U-Bahn Victoria. Noch ein edles, unprätentiöses und komfortables Bed & Breakfast für den Liebhaber individuell gestalteter Unterkünfte, DZ 120 £.

h229 [H15] Hotel 167, 167 Old Brompton Road, Tel. 73730627, U-Bahn Gloucester Road oder South Kensington. Seit 30 Jahren von einer irischen Familie betrieben, die freundlichen Zimmer präsentieren sich aus einem Mix von Altem und Neuem, viktorianisches Mobiliar neben neuen Betten, alte Gemälde neben modernen Grafiken, DZ 115 £.

h230 [O13] Mad Hatter, 3 Stamford Street, Tel. 74019222, www.fullershotels.com, U-Bahn Southwark, Waterloo. Gehört zur „Fuller’s“-Kette, demzufolge befinden sich die 30 angenehmen, komfortabel ausgestatteten Zimmer (mit Bad/Dusche und WC) über einer Kneipe aus dem 19. Jh., kurze Fußwege zum Globe Theatre, der Southwark Cathedal, der HMS Belfast und der Tate Modern, DZ 145 £.

h231 [J11] Park Plaza Sherlock Holmes, 108 Baker Street, Tel. 74866161, www. parkplazasherlockholmes.com, U-Bahn Baker Street. Die Park-Plaza-Hotelkette hat das Hilton aufgekauft und mutig runderneuert, geschmackvolle große Zimmer, in den öffentlichen Räumen viel Memorabilien, die an Sherlock Holmes erinnern, weshalb wohl auch das Restaurant „Sherlock’s Grill“ heißt, DZ ab 199 £.

h232 [P13] Southwark Rose, 43 Southwark Bridge Road, www.southwarkrosehotel.co.uk, Tel. 70151480, U-Bahn London Bridge. Funktional eingerichtete Zimmer und kurze Fußwege zu Sehenswürdigkeiten wie Tate Modern, HMS Belfast, Tower Bridge und dem Globe Theatre, DZ 130 £.

h233 [H15] Swiss House Hotel, 171 Old Brompton Road, Tel. 73732769, U-Bahn Gloucester Road. Ein viktorianisches Stadthaus, das einmal eine private Residenz für die Crews der Schweizer Airline war. Helle, luftige, geräumige Zimmer, sehr kinderfreundlich mit sieben Familienräumen im Angebot, dazu alles, was Kinder und Eltern benötigen, inklusive eines Babysitter- Service, DZ 125 £.

h234 [G13] Vicarage Hotel, 10 Vicarage Gate, Tel. 77293030, www.londonvicaragehotel.com, U-Bahn High Street Kensington. Die öffentlichen Räumlichkeiten dieses ehemaligen viktorianischen Wohnhauses geben einen Eindruck von gehobenem Niveau, dem die Zimmer (einige mit, einige ohne Bäder) allerdings nicht ganz entsprechen, trotzdem gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, DZ 125 £

h235 [K15] Windermere Hotel, 142 Warwick Way, www.windermere-hotel.co.uk, Tel. 78345163, U-Bahn Victoria. Haus mit Tradition, denn hier wurde 1881 das erste Bed & Breakfast Londons eröffnet, den freundlich eingerichteten Zimmern mit Bad sieht man das natürlich nicht an, DZ ab 119 £.

h236 [O10] Zetter Restaurants & Rooms, 86 Clerkenwell Road, Tel. 73244444, www.thezetter.com, U-Bahn Farringdon. Ein Loft-Hotel in einem umgebauten Lagerhaus, geschmackvoll eingerichtet im Stil der 1970er-Jahre, helle, lichtdurchflutete Räume dank großer Industriefenster, das italienische Restaurant ist ausgezeichnet, DZ ab 180 £.

Teuer £££

h237 [J14] Cadogan, 75 Sloane Street, Tel. 72357141, www.cadogan.com, U-Bahn Sloane Square. Edward VII. traf sich hier immer mit seiner Geliebten und Oscar Wilde wurde in Zimmer Nr. 118 verhaftet, DZ 385 £.

h238 [M12] Hazlitt’s, 6 Frith Street, Tel. 74341771, www.hazlittshotel.com, U-Bahn Tottenham Court Road. Mitten in Soho gelegen, war dieses Hotel im 18. Jh. einmal die vornehme Residenz des Essayisten William Hazlitt. Hier brachte dieser herausragende Intellektuelle seiner Zeit Freunde und Besucher unter, darunter Jonathan Swift. Individuell und äußerst geschmackvoll eingerichtete Zimmer, DZ 250 £.

h239 [K13] The Dorchester, 53 Park Lane, Tel. 76298888, www.thedorchester.com, U-Bahn Hyde Park Corner. Eines der ganz großen, traditionsreichen Hotels der Metropole, riesige Lobby und gediegene, vornehme Atmosphäre, DZ ab 450 £.

É [L13] The Ritz. Der Name Ritz ist in die englische Umgangssprache eingegangen und bedeutet so viel wie „außerordentlich luxuriös“, genauso sieht es auch in diesem Haus aus, DZ ab 495 £.

K [N12] The Savoy. Erbaut wurde das Hotel um 1869 für betuchte Theaterbesucher und ebenso wie das Ritz ist es eine der traditionsreichsten Edelherbergen Londons. Monet malte von seinem Zimmer aus die berühmten Themse-Ansichten, Vivian Leigh traf sich hier immer mit Lawrence Olivier im Savoy Grill, alle Großen dieser Welt sind hier abgestiegen, DZ ab 465 £.

Wohnen bei Privatleuten

Es gibt verschiedene Agenturen, die sowohl für Einzelreisende als auch für Paare und Familien Unterkünfte in Privatwohnungen und -häusern vermitteln. Je nach Lage und Ausstattung schwanken hier die Preise zwischen 25 und 75 £ für ein Einzelzimmer und zwischen 55 und 110 £ für ein Doppelzimmer.

µ At Home in London, Tel. 87481945, www.athomeinlondon.co.uk

µ Bulldog Club, Tel. 02392 631714, www.bulldogclub.com

µ Host & Guest Service, Tel. 73859922, www.host-guest.co.uk

µ London Bed & Breakfast Agency, Tel. 75867268, www.londonbb.com

µ London Homestead Services, Tel. 72865115, www.lhslondon.co.uk

Jugendherbergen und Hostels

Jugendherbergen

London hat sieben Jugendherbergen (youth hostels), für deren Benutzung man einen internationalen Jugendherbergsausweis der International Youth Hostel Federation (IYHF) haben muss (die Unterkunftspreise werden sonst mit 2 £ mehr berechnet). Einen solchen Ausweis (Preis 12,50 €, wenn man unter 26 Jahre ist, sonst 21 €) bekommt man in jeder Jugendherberge oder direkt beim Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) unter www.jugendherberge.de.

Alle Jugendherbergen haben Doppelzimmer und Schlafsäle. Die zentrale Webseite für sämtliche englischen Youth Hostels lautet www.yha.org.uk.

j241 [G16] Earl’s Court, 38 Boltons’s Garden, Tel. 0870 7705804, U-Bahn Earl’s Court, 186 Betten, ab 18 £ aufwärts

j242 [F14] Holland Park, Holland Walk, Tel. 0870 7705866, U-Bahn High Street Kensington, 200 Betten, ab 18 £ aufwärts

j243 [L11] London Central, 104 Bolsover Street, Tel 0870 7706144, U-Bahn Great Portland Street, 294 Betten, ab 20 £ aufwärts

j244 [U13] London Thameside, 20 Salter Road, Tel. 0870 7706010, U-Bahn Rotherhithe, 320 Betten, ab 16 £ aufwärts

j245 [L12] Oxford Street, 14 Noel Street, Tel. 0870 7705984, U-Bahn Oxford Circus oder Tottenham Court Road, 75 Betten, ab 18 £ aufwärts

j246 [M10] St. Pancras,79 Euston Road, Tel. 0870 7706044, U-Bahn King’s Cross, 152 Betten, ab 20 £ aufwärts

j247 [P12] St. Paul’s Youth Hostel, 36 Carter Lane, Tel. 0870 7705764, U-Bahn St. Paul’s oder Blackfriars, 190 Betten, ab 16 £ aufwärts

Private Hostels

Für privat betriebene Hostels benötigt man keinen Jugendherbergsausweis und sie sind in der Ausstattung den obigen Häusern vergleichbar, liegen in der Regel aber näher am Zentrum.

j248 [N10] Ashlee House, 261 Gray’s Inn Road, www.ashleehouse.co.uk, Tel. 78339400, U-Bahn King’s Cross, ein Hostel mit Stil, DZ 50 £, Schlafsaal ab 16 £

j249 [H15] Astor Kensington Hostel, 138 Cromwell Road, Tel. 73735138, www.astorhostels.com, U-Bahn Kensington High Street, Schlafsaal 15 £

j250 [M11] Astor Museum Inn Hostel, 27 Montague Street, Tel. 75805360, www.astorhostels.com, U-Bahn Tottenham Court Road, Schlafsaal 16 £

j251 [H12] Astor Quest Hostel, 45 Queensborough Terrace, www.astorhostels.com, Tel. 72297782, U-Bahn Bayswater, Queensway, Schlafsaal 16 £

j252 [L15] Astor Victoria Hostel, 71 Belgrave Street, www.astorhostels.com, Tel. 78343077, U-Bahn Victoria, Schlafsaal 12 £

j253 [H12] Backpackers Hostel London, 55 Inverness Terrace, Tel. 72299982, www.backpackershostellondon.com, U-Bahn Bayswater, Schlafsaal 18 £

j254 [M10] Generator, 37 Tavistock Place, Tel. 73887666, www.generatorhostel.co.uk, U-Bahn Russell Square, DZ 40 £, Schlafsaal 15 £

j256 [D2] London Backpackers Hostel, 1st Floor Queens Parade, Queens Road, Tel. 82031319, www.ukhostels.com, U-Bahn Hendon Central, Schlafsaal 12 £

j257 [L12] Piccadilly Backpackers Hostel, 12 Sherwood Street, Tel. 74349009, www.piccadillyhotel.net, U-Bahn Piccadilly, Schlafsaal 12 £

Studentenwohnheime (University Residences)

In der Zeit von Mitte Juni bis Mitte September, über Weihnachten und Neujahr sowie auch über Ostern stehen die universitären Studentenwohnheime leer und man kann dort preiswerte Zimmer bekommen.

µ Goldsmid House, 36 North Row, Tel. 74936097, U-Bahn Bond Street oder ­Marble Arch, EZ 32 £, DZ 44 £

µ Walter Sickert Hall, 29 Graham Street, Tel. 70408822, www.city.ac.uk/ems, U-Bahn Angel, EZ 42 £, DZ 62 £

µ International Students House, 229 Great Portland Street, www.ish.org.uk, Tel. 76318300, U-Bahn Great Portland Street, Schlafsäle 14–20 £, EZ 35 £, DZ 54 £, ganzjährig zu buchen

Camping

µ Crystal Palace Caravan Club, Crystal Palace Parade, Tel. 87787155, www.caravanclub.co.uk. Ganzjährig geöffneter, gut ausgestatteter Camping und Caravan Park am Rande der Metropole. Wird direkt von Bus Nr. 3 von Piccadilly und Oxford Circus angefahren. Pro Person 9 £

Verhaltenstipps (siehe Reiseführer S. 255)

Touristen sind für Londoner in der U-Bahn ein stetes Ärgernis, denn obwohl überall groß und deutlich zu lesen ist, das man bei der Rolltreppenfahrt rechts steht und links geht, blockieren die Besucher oft stehend die linke „Spur“ und die stressgeplagten und sich in Eile befindenden Bewohner müssen sich durch die Reihen kämpfen. Um die Nerven der Einheimischen nicht zu strapazieren und Karambolagen zu vermeiden, sollte man sich an diese einfache Regel halten.

Da in Großbritannien Linksverkehr herrscht, schaut man beim Wechseln der Straße entgegen unserer Gewohnheit nach rechts und nicht nach links. Grundsätzlich gilt auch, dass man als Fußgänger nicht bei roter Ampel die Straße überqueren sollte, auch wenn die Londoner dies gern tun. Bus- und Taxifahrer halten unvermindert auf solche Leute zu und außerdem hat man ja möglicherweise doch nicht zuerst nach rechts geschaut.

An den Buhaltestellen reihen sich die Briten ordentlich in eine Schlange (queue), tun Sie das Gleiche, denn sich vorzudrängeln ist sehr unhöflich.

Seit Juli 2007 ist das Rauchen in sämtlichen öffentlichen Räumen (dazu zählen auch die Pubs) verboten (s. S. 38).

In englischen Pubs werden die Gäste nicht am Tisch bedient werden; vielmehr geht man zügig auf den Bartresen zu und gibt die Bestellung mit einem kräftigen „Please“ abgerundet auf. Die Getränke müssen gleich bezahlt werden, ein Trinkgeld ist nicht üblich und wird auch nicht erwartet. Auch jede weitere Bestellung wird am Tresen vorgenommen, wobei der Wirt es gerne sieht, wenn man die leeren Gläser wieder mitbringt. Verkehrsmittel

U-Bahn (Tube)

Die Londoner Tube ist nicht nur die älteste U-Bahn der Welt, sondern hat auch das längste Streckennetz von allen unterirdischen Verkehrsmitteln sämtlicher Kontinente. Von 274 Stationen kann man den insgesamt 408 km langen Schienenstrang befahren. Eröffnet wurde die Tube mit der Metropolitan Railway (die heutige Metropolitan Line) am 10. Januar 1863 mit Zügen, die von Dampflokomotiven gezogen wurden. Von der Bezeichnung Metropolitan Railway leitet sich weltweit der Name „Metro“ ab, in England jedoch sprach man schon Ende des 19. Jh. nur von der „Underground“. Wenig später führte der Volksmund den Namen „Tube“ ein, was so viel wie „Röhre“ bedeutet, da das Profil der nahezu halbkreisförmigen Tunnel eben an Röhren erinnert. Außerhalb des Londoner Zentrums verkehrt die Tube überirdisch, die Tunnel haben am gesamten Streckennetz nur einen Anteil von 45 %. Vollständig unterirdisch verlaufen nur zwei der insgesamt zwölf Linien – nämlich die Victoria und die Waterloo & City Line. Im Schnitt befördert die Tube pro Tag 2,7 Mio. Menschen, an Spitzentagen können es aber bis zu 3,5 Mio. sein. Das Londoner U-Bahn-Netz ist in sechs Tarifzonen eingeteilt. Es gibt keine Einheitspreise, zwischen den einzelnen Stationen gelten unterschiedliche Fahrpreise, die man den Auflistungen an den Ticketautomaten entnehmen kann. Bei vielen dieser Automaten muss man den exakten Fahrpreis einwerfen, da sie kein Wechselgeld herausgeben (Aufschrift: „No Change“).

Die Tube hat – wie auch die roten Doppeldeckerbusse – äußerst hohe Tarife, daher sollte der Besucher bereits in Deutschland (in jedem Reisebüro möglich) unbedingt die sogenannte Visitor Travelcard erstehen, damit kann man das gesamte U-Bahn-, Bus- und auch das Docklands-Light-Railway-Netz nutzen. Die Karten sind für ein, drei oder sieben Tage gültig. Beim Kauf muss man unbedingt angeben, für wie viele Zonen man eine Karte möchte, da die Londoner U-Bahn in fünf Tarifzonen gegliedert ist. Für die in diesem Band beschriebenen Besichtigungen reichen zwei Zonen völlig aus. Wenn man weiter hinausfahren möchte (etwa nach Wimbledon), dann kauft man am U-Bahn-Schalter eine sogenannte Extension, ein Ticket, welches für eine einmalige Fahrt über drei, vier oder auch fünf Zonen gilt. An großen U-Bahn-Stationen sowie an den Zug-Bahnhöfen bekommt man die Travelcards an den Schaltern von London Transport.

Eine Tageskarte für zwei Zonen kostet 7,20 £. Für längere Zeiträume kann man eine Oyster Card kaufen, eine Plastikkarte, die man bei den automatischen Sperren einfach über die gelbmarkierte Fläche streicht. Die Oyster Card ist nicht übertragbar. Für die Karte fällt für Besucher eine Aktivierungsgebühr von 2 £ an und man muss sich registrieren lassen. Die Karte kann dann mit Guthaben aufgeladen werden. Für einen Aufenthalt von drei Tagen benötigt man eine Oyster Card mit 20 £, für eine Woche eine Karte mit 30 £.

Ein- und Ausgänge der U-Bahn-Stationen sind durch automatische Sperren vor Schwarzfahrern geschützt. Man steckt sein Ticket vorne in den Schlitz dieser Sperren, nimmt es oben wieder heraus und gleichzeitig öffnet sich die Sperre. Auf die gleiche Weise verlässt man am Zielbahnhof die Station, Tickets also immer bis zum Verlassen des Bahnhofes aufbewahren!

Die ersten Züge fahren ab ca. 5 Uhr morgens, die letzten verlassen das Stadtgebiet zwischen 23.30 und 24 Uhr, sonntags fährt die U-Bahn erst ab 7.30 Uhr. An jeder Tube-Station hängt für die betreffende Linie ein exakter Fahrplan aus.

Ausnahmslos auf allen Bahnhöfen ist Rauchen streng verboten, seitdem vor einigen Jahren King’s Cross Station abbrannte. Vor allem spät am Abend häufen sich Raubüberfälle in den Stationen und den Bahnen. Steigen Sie nie in einen leeren Waggon ein! In überfüllten Wagen sind Taschendiebe am Werk!

Busse

Im innerstädtischen Bereich verkehren die berühmten roten Doppeldecker­busse Mo–Sa ca. 6–24 Uhr, So von 7.30–23.30 Uhr, die exakten Zeiten sind an jeder Bushaltestelle (Bus Stop) angeschlagen. Je nach Verkehrsaufkommen kann es zu oft erheblichen Verspätungen kommen. Die U-Bahn ist auf alle Fälle schneller, allerdings sieht man auf einer Busfahrt mehr von der Stadt (die Linien 6, 88 und 159 führen an allen Sehenswürdigkeiten vorbei; eine preiswerte Art der Stadtrundfahrt).

Stationsschilder mit dem Zusatz „Request“ weisen den Fahrgast darauf hin, dass er beim Nahen eines Busses heftig zu winken hat, ansonsten hält der Fahrer nicht an. Man zahlt beim Fahrer. Bereits in einem deutschen Reisebüro sollte man sich die verbilligte Visitor Travelcard oder eine Oyster Card besorgen (s. S. 257), denn der öffentliche Nahverkehr in London ist teuer.

Nachtbusse fahren im Schnitt alle 60 Minuten von verschiedenen Stationen im Zentrum (Aldwych, Barbican, Elephant and Castle, Hammersmith, Islington, King’s Cross, Liverpool Street, Marble Arch, Notting Hill Gate, Piccadilly Circus, Tottenham Court Road, Victoria Station, Waterloo) zu den städtischen Randgebieten. Alle Busse kreuzen dabei grundsätzlich Trafalgar Square.

Nachtbusse haben ein „N“ vor der Routennummer, die Haltestellen kennzeichnen blaue und gelbe Ziffern. Travelcards gelten nicht für Nachtbusse.

Taxi

In London hält man Taxis per Handzeichen auf der Straße an. Ein freies Taxi erkennt man an einem beleuchteten Schild mit der Aufschrift „For Hire“. Kurze Strecken sind relativ preiswert (wenn man nicht stundenlang im Stau steht), geht die Fahrt über einen Sechs-Meilen-Radius (ca. 10 km) hinaus, so darf der Fahrer die Beförderung ablehnen, in der Regel versucht er jedoch, einen höheren Fahrpreis auszuhandeln (Londoner Taxichauffeure gelten als sehr ruppig). Obwohl per Gesetz dazu verpflichtet, weigern sich viele Fahrer, einen Gast in Gegenden zu bringen, in denen sie keinen Kunden für die Rückfahrt finden. Mittlerweile sind die meisten Taxis mit einem elektronischen Taxameter ausgerüstet, wenn noch eine alte Uhr in Gebrauch ist, so weist eine Tabelle an der Trennscheibe den richtigen Tarif aus. Es gibt Zuschläge für jeden weiteren Passagier sowie für große Gepäckstücke und für Fahrten zwischen 20 und 6 Uhr. Trinkgeld ist obligatorisch, es sollte ca. 10 % des Fahrpreises betragen. Alle Londoner Taxis können telefonisch bei der Zentrale bestellt werden. Radio Taxis (Tel. 72720272) oder Dial a Cab (Tel. 7253500) haben einen 24-Stunden-Service.

Mini Cabs (auch „Saloon Cars“ genannt) sind billiger als die Black Cabs, vor allem nachts und an Wochenenden. Aber: Die Fahrer haben meist keine Lizenz, sie sind in der Regel nicht ordentlich ausgebildet, oft nicht versichert, nicht immer zuverlässig und manchmal sogar gefährlich. Eine der größten und seriöseren Firmen ist Addison Lee, Tel. 73878888, deren Fahrer Kunden in allen Stadtteilen Londons abholen.

Einen speziellen Taxiservice für Frauen bekommt man bei Lady Cabs, Tel. 72723300. Hier sind nur Fahrerinnen beschäftigt.

Bootsfahrten

Auskünfte zu Bootsfahrten erhält man unter Tel. 79302062 bei der Westminster Passenger Service Association (im Internet unter www.wpsa.co.uk).

Von den folgenden Piers im Innenstadtgebiet kann man Bootsfahrten zu einigen herausragenden Sehenswürdigkeiten antreten:

µ Westminster Pier (unterhalb der Houses of Parliament gelegen): nach Greenwich, nach Hampton Court (nur im Sommer), nach Kew Gardens (nur im Sommer), nach Richmond (nur im Sommer), zum Thames Barrier (mit Stopp in Greenwich), zum Tower of London

µ Greenwich Pier (unterhalb des Liegeplatzes der Cutty Sark): zum Thames Barrier und nach Westminster

Versicherungen (siehe Reiseführer S. 259)

Egal für welche Versicherungen man sich entscheidet, hier ein Tipp: Für alle abgeschlossenen Versicherungen sollte man die Notfallnummern notieren und mit der Policenummer gut aufheben! Bei Eintreten eines Notfalles sollte die Versicherungsgesellschaft sofort telefonisch verständigt werden!

Auslandskrankenversicherung

Die gesetzlichen Krankenkassen von Deutschland und Österreich garantieren eine Behandlung im akuten Krankheitsfall auch in Großbritannien, wenn die medizinische Versorgung nicht bis nach der Rückkehr warten kann. Als Anspruchsnachweis benötigt man die Europäische Krankenversicherungskarte, die man von seiner Krankenkasse erhält.

Im Krankheitsfall besteht ein Anspruch auf ambulante oder stationäre Behandlung bei jedem zugelassenen Arzt und in staatlichen Krankenhäusern. Da jedoch die Leistungen nach den gesetzlichen Vorschriften im Ausland abgerechnet werden, kann man auch gebeten werden, zunächst die Kosten der Behandlung selbst zu tragen. Obwohl bestimmte Beträge von der Krankenkasse hinterher erstattet werden, kann ein Teil der finanziellen Belastung beim Patienten bleiben und zu Kosten in kaum vorhersagbarem Umfang führen.

Deshalb wird der Abschluss einer privaten Auslandskrankenversicherung dringend empfohlen. Diese sollte eine zuverlässige Reiserückholversicherung enthalten, denn der Krankenrücktransport wird von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Schweizer sollten bei ihrer Krankenversicherungsgesellschaft nachfragen, ob die Auslandsdeckung auch für Großbritannien inbegriffen ist. Sofern man keine Auslandsdeckung hat, kann man sich kostenlos bei Soliswiss (Gutenbergstr. 6, 3011 Bern, www.soliswiss.ch, Tel. 031 3810494) über mögliche Krankenversicherer informieren.

Zur Erstattung von Kosten benötigt man ausführliche Quittungen (mit Datum, Namen, Bericht über Art und Umfang der Behandlung, Kosten der Behandlung und Medikamente).

Der Abschluss einer Jahresversicherung ist in der Regel kostengünstiger als mehrere Einzelversicherungen. Günstiger ist auch die Versicherung als Familie statt als Einzelpersonen. Hier sollte man nur die Definition von „Familie“ genau prüfen.

Andere Versicherungen

Ist man mit einem Fahrzeug unterwegs ist der Europaschutzbrief eines Automobilclubs eine Überlegung wert. Ob es sich lohnt, weitere Versicherungen wie eine Reiserücktrittsversicherung, Reisegepäckversicherung, Reisehaftpflichtversicherung oder Reiseunfallversicherung abzuschließen, ist individuell abzuklären. Gerade diese Versicherungen enthalten viele Ausschlussklauseln, sodass sie nicht immer Sinn machen.

Wetter und Reisezeit (siehe Reiseführer S. 260)

Das britische Wetter wird vom atlantischen Klima bestimmt, das der Insel kühle Sommer und vergleichsweise warme Winter bringt. Regen geht ganzjährig nieder, wenngleich es aufgrund der bestimmenden West-Ost-Strömung nur selten zu ergiebigen Niederschlägen am Stück kommt. Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und September.

An- und Rückreise

Ab hier ist die Congestion Charge fällig – allerdings inzwischen schon ganze 10 Pfund

082ln Abb.: hs

Diplomatische Vertretungen, Elektrizität, Geldfragen

London preiswert

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei London, wie bei den meisten anderen Metropolen auch, um ein eher teures Pflaster. Wenn man nicht aufpasst oder es sich leisten kann, kann man hier eine ganze Stange Geld „loswerden“. Doch auch in London gibt es einige Dinge, die man preisgünstig erleben kann.

So fahren beispielsweise die Buslinien 6, 88 und 159 an fast allen Sehenswürdigkeiten vorbei und man bekommt auf preiswerte Art eine Stadtrundfahrt – wenn auch ohne Erläuterungen.

Staatliche Museen wie z. B. das Britsh Museum, die Tate Modern oder die National Gallery erheben für Besucher keinen Eintrittspreis.

Sollte man andere Sehenswürdigkeiten besuchen wollen, lohnt sich der Kauf eines London Passes, mit dem man Eintritt zu über 50 Sehenswürdigkeiten erhält. Der Pass kostet für Erwachsene/Kinder für sechs Tage 90/64 £, drei Tage 68/46 £, zwei Tage 55/41 £ und für einen Tag 40/27 £.

Der London Pass ist auch als Kombi-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr (Tube, Bus, DLR) erhältlich und kostet dann für sechs Tage 137/86 £, für drei Tage 90/52 £, für zwei Tage 70/45 £ und für einen Tag 48/29 £. Die Kombi-Variante ist nur im Internet erhältlich, die normale Ausgabe kann man auch vor Ort in allen ­Reiseinformationszentren in den großen Bahnhöfen oder U-Bahn-Stationen kaufen.

Weitere Informationen findet man unter www.londonpass.com.

Informationsquellen

083ln Abb.: hs

Das City of London Information Centre neben St. Paul’s Cathedral B

Maße und Gewichte

D GB

Damenbekleidung

36 10

38 12

40 14

42 16

44 18

46 20

48 22

50 24

Herrenbekleidung

46 36

48 38

50 40

52 42

54 44

56 46

Schuhe

36 3–3,5

37 4–4,5

38 5–5,5

39 5,5–6

40 6,5–7

41 7–7,5

42 7,5–8

43 8,5–9

44 9,5–10

45 10–10,5

46 11–11,5

Konfektionsgrößen

Ein Muss für den ambitionierten London-Besucher ist der Band des englischen Kultautors Peter Ackroyd „London – Die ­Biographie“, in der die Stadt wie ein lebender Organismus beschrieben wird.

Wer tiefer in die Geschichte der Me­tropole eintauchen möchte, der sollte zur „The London Encyclopaedia“ von Weinreb und Hibbert greifen, in der alle nur denkbaren Stichworte lexikalisch aufgelistet und ausführlich beschrieben werden.

In dem Band „1999“ findet Martin Amis, Sohn des bekannten Schriftstellers Kingsley Amis, sein Thema in der Furcht der Londoner Mittelschicht vor dem drohenden wirtschaftlichen Absturz. Hier glimmt die Thatcher-Ära noch nach.

In dem schon 1959 erschienenen Roman „Absolute Beginners“, der erst 1986 auf deutsch erschienen ist, beschreibt Colin MacInnes wortstark die jugendliche Subkultur in den 1950er-Jahren des Nachkriegs-Englands.

Zadie Smiths Debütroman „Zähne zeigen“ erzählt von drei nicht in die Gesellschaft integrierten Einwandererfamilien im Norden Londons und zeigt die unterschiedlichen Kulturen auf, die hier aufeinanderprallen.

Ein ähnliches Thema greift Hanif Kureishi mit dem Buch „Dem Buddha aus der Vorstadt“ auf, das die Hoffnungen und Sehnsüchte einer Gruppe asiatischer Migranten in London zum Thema hat.

Auch „Brick Lane“ von Monica Ali beschreibt das Schicksal einer ausländischen Frau in London: Es handelt von dem Lebensweg der Nazneen, einer Muslima aus Bagladesch.

Sehr komisch kommt Nick Hornbys Roman „High Fidelity“ daher, der die Kultur der Generation der Mittdreißiger beleuchtet, in der sich die Existenz auf die Frage reduziert, ob man mit jemandem zusammenleben kann, dessen Plattensammlung nicht zur eigenen passt.

Virginia Woolfs Klassiker „Mrs. Dalloway“ beobachtet mit großer Schärfe das Leben mehrerer Personen an einem Tag im London des Jahres 1923.

Obwohl er sie gar nicht selbst miterlebt hat, schildert uns Daniel Defoe in „Die Pest zu London“ die gewaltige Epidemie von 1665 und lässt den Leser am Grauen der unbekannten Krankheit fesselnd teihaben.

1903 publizierte Jack London seine eigenen Erfahrungen in den Armutsvierteln der Stadt, wo er sich unter die Leute gemischt und ihren prekären Alltag geteilt hatte, unter dem Titel „Die Stadt der Verdammten“.

Die Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing beobachtet in „Der Preis der Wahrheit“ in 18 Kurzgeschichten die Stadt und ihre Bewohner.

Der sozialkritische Schriftsteller Charles Dickens lässt den Leser in seinem „Oliver Twist“ teilhaben an den Abenteuern eines Jungen in London, der einer Diebesbande in die Hände fällt und durch große Gefahren gehen muss. Interessant ist der Band allein schon wegen der Beschreibung des viktorianischen Londons.

Jake Arnotts „Der große Schwindel“ spielt im Soho der 1960er-Jahre und ist hart, rasant geschrieben und humorvoll zu lesen.

Graham Greenes „Das Ende einer Affäre“ spielt im kriegsverwüsteten London am Ende des Zweiten Weltkriegs und zeigt die Nöte der Menschen in der urbanen Wüste auf.

Meine Literaturtipps

Medizinische Versorgung, Notfälle, Öffnungszeiten

Auf berittene Polizisten kann man auch im 21. Jh. nicht verzichten

084ln Abb.: hs

Sicherheit

Stadttouren

Während einer Stadtrundfahrt mit dem Doppeldeckerbus

085ln Abb.: hs

¸ Karte Seite 250

Unterkunft

¸ Karte Seite 250

Unterkunft

¸ Karte Seite 250

Verhaltenstipps

086ln Abb.: hs

Verkehrsmittel

Die U-Bahn-Station am Leicester Square Ô

088ln Abb.: hs

Ein klassischer Londoner Doppeldeckerbus

Auf der Themse – Fahrt nach Greenwich

089ln Abb.: hs

Versicherungen

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