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ReiseführerCityTrip London 2011 – Download

  • 8.90 EUR Deutschland
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  • Reiseführer CityTrip London 2011 – Download
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  • Autor: Semsek, Hans-Günter
    Herausgeber: Werner, Klaus
    ISBN: 978-3-8317-2098-9
    Seitenanzahl: 144
    Auflage: 3., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Auflage
    Erscheinungsjahr: 2011

    Ausstattung:
    komplett in Farbe, mehr als 50 Fotos, GPS-genauer Stadtplan zum Herausnehmen und Übersichtskarten, kleine Sprachhilfe Englisch, ausführliches Register, strapazierfähige PUR-Bindung

    Informationen zur Lieferbarkeit:
    erscheint am 19.4.2011
    Größe: 29,1 MB
    Format: PDF

    Infos zum Printprodukt: CityTrip London.

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Mit diesem kompakten Reiseführer eine der aufregendsten Städte der Welt erleben: das Buch hilft dabei, den London-Besuch zu strukturieren und bei der Wahl der Sehenswürdigkeiten die richtige Entscheidung zu treffen. Denn wer für seinen Aufenthalt in London nur einen Tag oder ein Wochenende zur Verfügung hat, kann bei der Größe von Englands Hauptstadt natürlich nicht alle Sehenswürdigkeiten besichtigen. Dazu werden zahlreiche Vorschläge für Besichtigungstouren gemacht. Wer London in Eigenregie erkunden will - kein Problem - auch in diesem Fall hat der Stadtführer aus der Reihe CityTrip von Reise Know-How jede Menge Tipps und Informationen parat. Die Leser werden von der Urlaubsplanung und der Wahl der passenden Unterkunft bis hin zur Abreise sachkundig beraten. Der durch ein intelligentes Nummernsystem eng mit dem Text verknüpfte Stadtplan (als Faltplan zum Herausnehmen) und die praktischen Übersichtskarten erleichtern die Orientierung. Eine kleine Sprachhilfe im Anhang enthält die wichtigsten Vokabeln für den touristischen Alltag.



CityTrip- die neuen Reiseführer für den individuellen Kurztrip in die schönsten Städte der Welt!




  • Die Stadt entdecken: sorgfältige Beschreibung der interessantesten
    Sehenswürdigkeiten und Stadtviertel

  • Die ganze Breite der Gastronomie: von Feinschmeckerrestaurants über Cafés und Bars bis zum mitternächtlichen Imbiss

  • Auf eigene Faust: alle reisepraktischen Infos zu Anfahrt, Preisen, Stadtverkehr, Touren, Shopping, Events, Hilfe im Notfall ...

  • Unterkünfte von nobel bis preiswert: gründlich vor Ort recherchiert und ausführlich kommentiert

  • Hintergrundartikel mit Tiefgang: Geschichte, Mentalität der Bewohner, Leben in der Stadt ...

  • Richtig ankommen: exakte Adressangaben, leicht zu finden dank GPS-genauer Stadtpläne und buchbegleitender Luftbild­ansichten unter Google Maps™



Ihre Meinung 

CityTripaus der Luftperspektive

Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.

Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen hier unten zum kostenlosen Download im universellen gpx-Austauschformat bereit.
Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden:
  Cover außen
  Cover innen vorn
  Cover innen hinten
  Inhaltsverzeichnis, Impressum
  Beispielseiten / Demo
  Anhang
  Faltplan

Praktische Reisetipps aus dem Buch

Praktische Reisetipps aus dem Buch 

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Praktische Reisetipps

An- und Rückreise (siehe Reiseführer S. 92)

Mit dem Flugzeug

Londons fünf Flughäfen sind Heathrow (im Westen der Metropole), Gatwick (im Süden), Stansted (im Norden), Luton (im Nordwesten) und der London City Airport in den ehemaligen Docklands. Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und British Airways fliegen meist Heathrow an, die Billigflieger wie Germanwings oder Easy Jet haben Luton, Gatwick und Stansted in ihrem Angebot.

Die Preise für einen Hin- und Rückflug mit Lufthansa oder British Airways liegen bei knapp unter 400 €. Bei Germanwings und Easy Jet beginnen die Preise für einen einfachen Flug bei 19 €.

µ Austrian Airlines, www.aua.com

µ British Airways, www.britishairways.com

µ Lufthansa, www.lufthansa.de

µ Swiss, www.swiss.com

µ Easy Jet, www.easyjet.com

µ Germanwings, www.germanwings.com

Vom Flughafen in die Stadt

Von Heathrow aus fährt die Tube (Piccadilly Line), die Londoner U-Bahn, bis ins Stadtzentrum, während der Hauptverkehrszeiten sogar alle fünf Minuten. Die Fahrt bis Piccadilly Circus dauert ca. 45 Min., eine Fahrkarte kostet 4 £. Die erste U-Bahn verlässt morgens gegen 5 Uhr (So 5.50 Uhr) den Flughafen.

Die schnellste Verbindung ins Zentrum bietet der Heathrow Express, der von den Terminals 1, 2, 3 und 5 zwischen ca. 5 und 24 Uhr alle 15 Minuten fährt und bis Paddington Station nur 15 Minuten Fahrtzeit benötigt. Wer am Terminal 4 landet, muss erst mit einem Shuttlezug (kostenlos) zu den Terminals 1, 2 und 3 fahren. Der Preis für eine Fahrkarte bis Paddington Station beträgt, je nachdem, ob man sie vorher am Automaten oder erst im Zug kauft, 18 £ bzw. 23 £. Von Paddington Sta­tion erreicht der Besucher mit der U-Bahn sein weiteres Ziel.

Von Heathrow fahren außerdem Busse des National Express zwischen 5.25 und 21.40 Uhr in die Stadt bis zur Victoria Station. Ein einfaches Ticket kostet 5 £ Die Fahrtzeit beträgt allerdings je nach Verkehrsaufkommen bis zu 90 Min.

µ www.tfl.gov.uk/tube

µ www.heathrowexpress.com

µ www.nationalexpress.com

Vom Flughafen Gatwick aus fährt der Gatwick Express bis zur Victoria Station. Die Züge verkehren zwischen 5.50 und 0.35 Uhr alle 15 Minuten und zwischen 0.35 und 5.50 Uhr unregelmäßig. Die Fahrt dauert 30 Minuten und man zahlt 16,90 £.

Von Stansted aus verkehrt zwischen 6 und ca. 0.30 Uhr alle 15 bis 30 Minuten der Stansted Express zum Bahnhof Liverpool Street Sta­tion, eine Fahrkarte kostet 19,80 £.

µ www.gatwickexpress.com

µ www.stanstedexpress.com

Vom Flughafen Luton fährt alle paar Minuten ein Shuttlebus zum Bahnhof Luton Airport Parkway (Fahrtpreis 1 £) und von dort verkehrt rund um die Uhr ein Thameslink-Zug in die Innenstadt, der für die Fahrt nach King’s Cross ca. 50 Minuten benötigt. Der Fahrpreis beträgt 12 £.

Vom City Airport bringt die Docklands Light Railway (DLR) den Besucher zu den U-Bahnhöfen Canary Wharf oder Bank. Von dort geht es dann mit der Tube ans gewünschte Ziel. Eine Fahrkarte kostet 4 £, für die Tube und die DLR gelten auch die Travelcard und die Oyster Card (s. S. 112), die man u. a. am Flughafen bekommt.

Mit dem Zug

Ab Paris und Brüssel verkehrt der Eurostar-Hochgeschwindigkeitszug durch den Kanaltunnel bis nach London zum Bahnhof St. Pancras. Von dort kann man mit der U-Bahn weiterfahren. Der Preis für die Hin- und Rückfahrt von/bis Paris variiert je nach Tageszeit und gewünschter Flexibilität stark. Informationen zu Fahrzeiten, Preisen und Buchung erhält man unter www.eurostar.com.

Mit dem Auto

Wer London mit dem eigenen Wagen besuchen will – was natürlich nicht zu empfehlen ist –, sollte die Fähre vom französischen Hafen Calais (bis Dover ca. 50 Min.) nehmen. Es gibt Angebote ab 60 € für die Hin- und Rückfahrt für ein Auto mit zwei Insassen. Autofähren aus Calais legen in der Regel an den Eastern Docks in Dover an, direkt hinter dem Zollbereich geht es links ab, Hinweisschilder zeigen an: „London–Canterbury A 2“ (sollte die Fähre an den Western Docks anlegen, folgt man zunächst den Wegweisern „All Routes“ (Alle Richtungen) und achtet dann auf die Hinweisschilder „London–Canterbury A 2“).

Des Weiteren kann man den Wagen im „Huckepack“-Verfahren auf einem Zug durch den Kanaltunnel von Calais bis Folkestone befördern lassen. Die Preise orientieren sich dabei an den Fährtarifen.

Autofahren (siehe Reiseführer S. 93)

Wer mit dem Auto nach London fährt, muss sich darüber im Klaren sein, dass im Innenstadtbereich, in der Zone, die mit einem weiß auf rot markierten „C“ gekennzeichnet ist, eine Mautgebühr (Congestion Charge) von 8 £ pro Tag erhoben wird.

Zahlen kann man die Gebühr täglich oder wöchentlich in bestimmten Geschäften, Tankstellen, an Automaten größerer Parkplätze in London, die das Congestion-Charge-Symbol zeigen, oder bis zu 90 Tage vor der Ankunft über die Website www. cclondon.com.

Wer den happigen Obolus nicht entrichtet, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 120 £, das sich allerdings auf 60 £ reduziert, wenn man die Schuld binnen 14 Tagen begleicht, oder sich auf satte 180 £ erhöht, wenn man nach 28 Tagen noch immer nicht bezahlt hat. Wer sein Fahrzeug in der Congestion-Charge-Zone drei oder mehr Tage stehen lässt, ohne die Gebühr zu entrichten, riskiert eine Kralle für zusätzliche 70 £ oder gar das Abschleppen des Fahrzeuges für 200 £ zuzüglich der Unterstellkosten von 40 £ pro Tag. Überprüft wird das Ganze durch Kameras, die in Congestion- Charge-Zonen Aufnahmen aller (!) Nummernschilder machen.

Und nicht vergessen: In Großbritannien herrscht Linksverkehr!

Barrierefreies Reisen (siehe Reiseführer S. 94)

Ausnahmslos alle Londoner Stadtbusse sind auf Rollstuhlfahrer eingerichtet. Der Busfahrer kann an der hinteren Ausstiegstür elektrisch eine Rampe ausfahren, sodass behinderte Besucher problemlos in den Bus kommen und dort einen freien Platz für ihren Stuhl finden. Sämtliche Stationen der Docklands Light Railway (DLR) sind ebenfalls behindertengerecht ausgerüstet. Bei der Londoner Tube, der U-Bahn, sieht die Sache leider anders aus. Noch nicht mal ein Drittel aller Stationen ist für Rollstuhlfahrer benutzbar. Lediglich die Haltestellen, die in den letzten zehn Jahren umfassend renoviert oder neu angelegt wurden, haben behindertengerechte Einrichtungen: Diese Stationen sind auf den Tube-Plänen mit dem Rollstuhlsymbol gekennzeichnet. Jede Station, die im Laufe der nächsten Jahre umgebaut wird, ist dann auch für Behinderte zu nutzen. Als Faustregel gilt, dass Sehenswürdigkeiten, die in der Nähe eine Tube-Station haben, auch von Bussen angefahren werden. An jeder Haltestelle ist die Route der Busse mit ihren Stationen verzeichnet.

Die folgenden Publikationen und Informationsstellen geben Auskunft, wie man Britanniens Metropole auch im Rollstuhl kennenlernen kann.

µ Das Büchlein „Access to the Underground“ („Zugang zur Untergrundbahn“) listet Aufzüge und Rampen des Londoner U-Bahn-Netzes auf. Erhältlich bei London Regional Transport, Access & Mobility, Windsor House, 42–50 Victoria Road, London SW 10TL, Tel. 79414600, und beim Informationsbüro von London Transport in der Victoria Station. Auch im zum Download verfügbaren „Tube Access Guide“ (ein U-Bahn-Plan) sind die rollstuhlgerechten Stationen markiert (www.tfl.gov.uk). Die Züge der Docklands Light Railway können an allen Stationen mit einem Rollstuhl benutzt werden.

µ Unter www.artsline.org.uk bzw. telefonisch unter der Nummer 73882227 gibt die Organisation Artsline Auskünfte über die behindertengerechte Einrichtung von z. B. Kinos, Theatern, Hotels, Sehenswürdigkeiten und anderen Veranstaltungsorten.

µ Das London Tourist Board gibt für Behinderte die Broschüre „London Made Easy“ heraus, die im Touristen­informa­tionsbüro der Waterloo Station erhältlich ist.

µ Bei jedem guten Zeitschriftenhändler ist das Büchlein „Access to London“ zu erstehen. Hier sind behindertengerechte Pubs, Theater, Kinos, Geschäfte etc. aufgelistet. „Access to London“ ist kostenfrei (eine Spende wird gerne gesehen) und postalisch bereits vor der Reise bei folgender Adresse zu beziehen: Access Project, 39 Bradley Gardens, West Ealing, London W 138 HE.

µ Auch die Royal Association for Dis­ability and Rehabilitation (RADAR), 12 City Forum, 250 City Road, London EC 1, Tel. 72503222, gibt Reisenden mit Behinderungen umfangreiche Informa­tionen zu allen Aspekten des Lebens und Reisens in London.

µ Bei Tourism for all UK, c/o Vitalise, Shap Road Industrial Estate, Shap Road, Kendal, Cumbria LA9 6NZ, Tel. 0845 1249971, www.tourismforall.org.uk, erhält man eine Auflistung von behindertengerechten Hotels und kann auch Buchungen vornehmen.

Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 95)

Die Diplomatischen Vertretungen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz findet man in London unter folgenden Adressen:

µ Deutsche Botschaft, 23 Belgrave Square, London SW1X 8PZ, Tel. 78241300, www.london.diplo.de

µ Österreichische Botschaft, 18 Belgrave Mews West, London SW1X 8HU, Tel. 73443250, www.bmeia.gv.at/ botschaft/london.html

µ Schweizer Botschaft, 16–18 Montagu Place, London W1H 2BQ, Tel. 76166000, www.eda.admin.ch/london

µ Auf der Website des British Foreign & Commonwealth Office (www.fco.gov.uk) findet man unter „Foreign Embassies in the UK“ die weiteren Botschaftsadressen in London zum Download.

Elektrizität (siehe Reiseführer S. 95)

In Großbritannien fließt die gleiche Stromstärke wie auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch die Leitungen. Allerdings benötigt man einen Adapter, um Stecker an die englische Steckdose anschließen zu können. Im Bad befindet sich häufig eine Steckdose, in den unsere heimischen Flachstecker hineinpassen, diese sind allerdings nur für einen Rasierapparat geeignet, ein Haarfön oder andere Geräte lassen sich damit nicht betreiben. Die Stromstärke reicht aber aus, um das Handy aufzuladen.

Geldfragen (siehe Reiseführer S. 95)

Das Englische Pfund (abgekürzt £, derzeit 1,18 €/CHF 1,51, Stand: März 2011) hat 100 Pence. „Pence“ werden kurz als „p“ bezeichnet. Alle Münzen und Scheine tragen das Bild der Queen.

Die preiswerteste Art der Geldbeschaffung ist eine Barabhebung mit der EC- bzw. Maestro-Karte. Das ist auch in London problemlos an Geldautomaten (ATM) mit dem Maestro-Logo möglich. Von Barabhebungen per Kreditkarte ist abzuraten, weil dabei bis zu 5,5 % an Gebühr fällig werden.

Das bargeldlose Zahlen ist in England weitverbreitet. Hohe Akzeptanz genießen Visacard, Mastercard, American Express und Diners Club. American Express hat Bargeldautomaten am Flughafen und auf allen wichtigen Bahnhöfen. Ohne Kreditkarte zur Kautionshinterlegung kann man bei den meisten internationalen Autovermietungen kein Fahrzeug bekommen und auch bei Onlinebuchungen (z. B. von Hotels) sind Kreditkarten heute meist vonnöten. Einige alteingesessene Geschäfte und auch Restaurants sowie Pubs akzeptieren die Plastikwährung dagegen nicht.

Wer dennoch lieber Reiseschecks verwendet, kann sie ohne Probleme in allen Banken eintauschen, Gleiches gilt für das Wechseln von Bargeld.

Die Öffnungszeiten der Banken liegen werktags zwischen 9.30 und 16.30 Uhr (manche schließen aber bereits um 15.30 Uhr), nur wenige Geldinstitute haben auch am Samstag geöffnet. An touristisch interessanten Punkten sowie in Gegenden, in denen es viele Hotels gibt, findet man auch eine Reihe von rund um die Uhr geöffneten Wechselstuben, hier sind aber die Kurse schlechter und man hat außerdem eine Gebühr (bis zu 5 %) zu zahlen.

Informations­quellen (siehe Reiseführer S. 96)

Infostellen zu Hause

Britische Botschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz

µ Deutschland: Wilhelmstr. 70–71, 10117 Berlin, www.britischebotschaft. de, Tel. 030 204570, Mo–Fr 9– 17.30 Uhr

µ Österreich: Jaurèsgasse 12, 1030 Wien, Tel. 01 716130, www.britishembassy.at, Mo–Fr 9–13 und 14–17 Uhr

µ Schweiz: Thunstr. 50, 3005 Bern, Tel. 031 3597700, www.britishembassy.ch, Mo–Fr 9–12 und 13–15 Uhr

Fremdenverkehrsämter

Unter www.visitbritain.com hat man die Möglichkeit, sich im Internet bereits von zu Hause aus über Land und Leute zu informieren und seinen Urlaub zu planen.

µ Deutschland: Visit Britain, Doro­theenstr. 54, 10117 Berlin.

µ Österreich: Britain Visitor Centre, c/o British Council, Siebensternstr. 21, 1070 Wien, Tel. 0800 150170

µ Schweiz: Visit Britain, Tel. 0844 007007, ch-info@visitbritain.org. Für schriftliche Anfragen ist das deutsche Büro in Berlin zuständig.

Infostellen in der Stadt

Touristeninformation

i134 [K11] Britain and London Visitor Centre, 1 Regent Street SW 1, Mo 9.30–18.30 Uhr, Di–Fr 9–18.30 Uhr, Sa–So 10–16 Uhr, U-Bahn Piccadilly Circus. Mit vielsprachigem Personal werden hier Unterkünfte, Stadtrundfahrten und vieles mehr vermittelt .

i135 [K11] London Information Centre, Leicester Square (im Theaterkiosk für verbilligte Theaterkarten), Tel. 72922333, Mo–Sa 10–17 Uhr, So 12–15 Uhr, U-Bahn Leicester Square. Hier kümmern sich 20 mehrsprachige Mitarbeiter täglich von 8 bis 23 Uhr darum, dem Besucher ein möglichst preiswertes Quartier zu besorgen und helfen auch gern bei Reisebuchungen, Ticketkäufen und der Planung von Stadttouren.

µ Telefonische Auskünfte über wirklich jeden Aspekt des Londoner Lebens erhält man Mo–Fr 10–22 Uhr, Sa/So 10–16 Uhr von der Capital Radio Help­line unter der Nummer 74844000. Kann eine Frage vom Personal nicht beantwortet werden, so wird man zu anderen Auskunftsstellen durchgeschaltet.

Veranstaltungs- und Kartenservice

Außer bei den Touristeninforma­tionen kann man Karten auch an den Box Offices der einzelnen Theater bekommen. Auf dem Leicester Square befindet sich außerdem ein Theaterkiosk (TKTS Half Price Ticket Booth), der von Mo–Sa 10–17 Uhr, So 12– 15 Uhr Theatertickets für den selben Abend zum halben Preis verkauft (zuzüglich 2 £ Bearbeitungsgebühr, Kreditkarten werden nicht akzeptiert) und immer von schlangestehenden Besuchern umrahmt ist.

Man kann seine Tickets aber auch schon vor der Reise buchen:

µ West End Theatre Tickets, Auf der Schmitt 14, 56626 Andernach, Tel. 02632 496745, Fax 496747, www.westendtickets.de

Fundbüros (Lost Property)

Falls man etwas am Flughafen vergisst, helfen einem folgende Telefonnummern weiter:

µ Gatwick Airport, Tel. 01293 503162

µ Heathrow Airport, Tel. 87457727

µ London City Airport, Tel. 7646000

µ Luton Airport, Tel. 01582 395219

µ Stansted Airport, Tel. 01279 663293

Für im Londoner Nahverkehr verlorene Gegenstände sollte man sich an folgende Adressen oder Telefonnummern wenden:

µ Liegen gelassenes Gepäck in Zügen oder auf Bahnsteigen: Tel. 08700 005151

µ Für die U-Bahn und Londoner Taxis: Lost Property Office, 200 Baker Street, U-Bahn Baker Street, Tel. 79182000

µ Hat man etwas in einem Londoner Bus liegen gelassen, muss man Tel. 72221234 anrufen und sich erkundigen, in welchem Depot der Bus seinen Standort hat.

London im Internet

µ www.london.gov.uk: Die offizielle Webseite der Stadt London.

µ www.visitlondon.com: Deutschsprachige Webseite, die von Sehenwürdigkeiten, Unterhaltung und Restaurants bis zu Informationen für Schwule und Leben vieles im Angebot hat.

µ www.london.de: Ebenfalls deutschsprachig, hier kann man Tickets aller Art bestellen.

µ www.londonheute.com: Deutschsprachige Webseite mit Informationen zu Anreise, Unterkunft, Freizeit, Kultur, Gastronomie und Einkaufen, die von deutschsprachigen Londonern unterhalten wird.

µ www.tfl.gov.uk: Die Webseite von London Transport informiert über die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt.

Publikationen und Medien

Landkarten und Stadtpläne bekommt man in allen Buchgeschäften und bei der Touristeninformation.

Das Stadtmagazin Time Out, das jeden Dienstag erscheint, ist bei allen mobilen Zeitungshändlern in den Straßen und vor den U-Bahn-Stationen sowie in Zeitungsgeschäften (Newsagents) erhältlich. Eine Onlineausgabe des Magazins findet man auf der Internetseite www.timeout.com/london.

Deutsche Zeitungen wie FAZ, Süddeutsche oder Magazine wie Spiegel und Stern bekommt man ebenfalls bei fast allen Newsagents sowie bei der übermächtigen Zeitungskette W. H. Smith in sämtlichen Bahnhöfen.

Internetcafés (siehe Reiseführer S. 98)

@136 [J13] Easy Internet Café, 12 Wilton Road, U-Bahn Victoria. Nach eigenen Angaben das größte Internet­café der Welt.

@137 [E12] Easy Internet Café, 160 Kensington High Street, U-Bahn High Street Kensington

@138 [K10] Easy Internet Café, 9 Tottenham Court Road, U-Bahn Tottenham Court Road

@139 [J11] Easy Internet Café, Piccadilly Circus, in der Filiale von Burger King, U-Bahn Piccadilly Circus

Maße und Gewichte (siehe Reiseführer S. 100)

Mit Ausnahme der Meile (1523 m) und des Hohlmaßes Pint (0,568 l) gelten in Großbritannien die gleichen Maß- und Gewichtsangaben wie hierzulande auch.

Medizinische Versorgung (siehe Reiseführer S. 100)

Der in den letzten Jahren auf wesentlich besserem Niveau arbeitende National Health Service (NHS) behandelt alle britischen Bürger sowie die Besucher aus EU-Staaten kostenlos.

Folgende Krankenhäuser haben einen rund um die Uhr arbeitenden Notdienst:

+140 [O12] Guy’s Hospital, St. Thomas Street, Tel. 71887188, U-Bahn London Bridge Station

+141 [Q10] Royal London Hospital, Whitechapel Road, Tel. 73777000, U-Bahn Whitechapel

+142 [L12] St. Thomas Hospital, Lambeth Palace Road, Tel. 71887188, U-Bahn Westminster

µ Bei Zahnschmerzen wendet man sich an den Dental Emergency Care Service im Guy’s Hospital unter Tel. 71880511

Mit Kindern unterwegs (siehe Reiseführer S. 100)

Naturgemäß haben Kinder und Erwachsene meist unterschiedliche Vorstellungen von einer Besichtigungstour, doch eine 30-minütige Rundfahrt mit dem Riesenrad London Eye ì ist auch für Kinder auf jeden Fall interessant, das Gleiche gilt für einen Besuch des direkt nebenan gelegenen London Aquarium í. Im Globe Theatre ê entwickelt der Nachwuchs vielleicht sein Interesse für die Bühne oder beschließt auf der Golden Hinde ç, mit der Sir Francis Drake die Welt umsegelte, Seefahrer zu werden.

Ein Besuch in dem weltberühmten Wachsfigurenkabinett Madame Tussaud’s Ô und im gruseligen London Dungeon (s. S. 65) sind zweifellos ein Muss. Verpflichtend ist sicher aber auch ein Besuch auf dem schweren Kreuzer HMS Belfast ä. Auf diesem ausgedienten Kriegsschiff aus dem Zweiten Weltkrieg kann man alle sieben Decks genau unter die Lupe nehmen.

Im Tower à und dem Museum of London õ bekommt man einen spannenden Einblick in die Geschichte der Stadt und ein Abstecher zu den Gauklern, Feuerschluckern und Musikern in Covent Garden Ò darf natürlich auch nicht fehlen. In Viertel Kensington lockt das Natural History Museum < mit Saurierskeletten und im Science Museum ; können Kinder und Jugendliche selbstständig physikalische Prozesse in Gang setzen. Eine Flussfahrt nach Greenwich ist immer interessant, da man die Stadt einmal aus einer anderen Perspektive erleben kann und in Greenwich selbst vermitteln die Cutty Sark J (die zurzeit aber leider renoviert wird), das National Maritime Museum L und das Royal Observatory (die Sternwarte) M mit dem Planetarium Seefahrerromantik. Von Little Venice N aus läßt sich eine Bootsfahrt auf den alten Kanälen machen, die früher der Versorgung der Metropole dienten, dabei schippert man dann auch durch das Areal des London Zoo Õ.

Notfälle (siehe Reiseführer S. 101)

Sämtliche Hilfseinrichtungen wie z. B. Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr sind über die zentrale Notrufnummer 999 erreichbar.

Bei Verlust von deutschen Maestro-, Kredit- und SIM-Karten gilt überwiegend die einheitliche Sperrnummer 0049 116116, im Ausland zusätzlich die Nummer 0049 3040504050. Details finden sich im Internet unter www. sperr-notruf.de. Es empfiehlt sich, vor der Reise (von einem erhaltenen Merkblatt bzw. der Kartenrückseite) die individuelle Karten-Sperrnummer zu notieren.

Da es leider für österreichische und Schwei­zer Karten keine zentrale Sperrnummer gibt, sollten sich deren Inhaber nach einer aktuell gültigen Notrufnummer ihres jeweiligen Kreditkartenanbieters erkundigen.

Polizeidienststellen findet man in der Innenstadt z. B. unter folgenden Adressen:

µ Charing Cross Police Station, Agar Street, U-Bahn Covent Garden, Tel. 72401212

µ Chelsea Police Station, 2 Lucan Place, U-Bahn Soane Square, Tel. 75891212

µ Kensington Police Station, 72 Earl’s Court Road, U-Bahn High Street Kensington, Tel. 73761212

µ West End Police Station, 27 Savile Row, U-Bahn Piccadilly Circus, Tel. 74371212

Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 102)

µ Ämter und Firmen: Mo–Fr 9–17 Uhr

µ Banken: Mo–Fr 9–16.30 Uhr (manche schließen auch schon um 15.30 Uhr)

µ Geschäfte: Mo–Sa 10–18 Uhr oder länger nach eigener Wahl, So nach eigener Wahl 11–17 oder 12–18 Uhr

µ Museen: in der Regel 10–17 oder 18 Uhr, einmal die Woche länger

µ Post: Mo–Fr 9–17.30, Sa 9–12 Uhr

µ Pubs: generell 11–23 Uhr, So bis 22.30 Uhr. Wirte mit einer gesonderten Lizenz können ihre Kneipen auch bedeutend länger geöffnet haben.

µ Restaurants: Mo–Fr 12/12.30– 14.30/15 Uhr und 19/19.30– 23/24 Uhr, Sa/So 18/19–23/24 Uhr

Post (siehe Reiseführer S. 102)

Briefmarken bekommt man nicht nur bei allen Postämtern, sondern auch in den Zeitschriftenläden (Newsagents) sowie in vielen Supermärkten.

µ Als Hauptpostamt der Metropole mit den längsten Öffnungszeiten gilt das Trafalgar Square Post Office, 24 William IV. Street, Mo–Fr 8.30–18.30 Uhr, Sa 9–17.30 Uhr. Alle anderen Postfi­lialen haben Mo–Fr 9–17.30 Uhr und Sa 9–12 Uhr geöffnet. .

µ Für generelle Postauskünfte siehe www.postoffice.co.uk

Radfahren (siehe Reiseführer S. 102)

An allen wichtigen Sehenswürdigkeiten, Bahnhöfen, großen U-Bahn-Stationen oder anderen wichtigen Knotenpunkten in der Stadt befinden sich Fahrrad-Depots. Hier kann man sich für wenig Geld einen Drahtesel für wenige Minuten, mehrere Stunden oder einen ganzen Tag leihen. Die geliehenen Räder müssen wieder in ein „Depot“ eingestellt werden, man kann sie also nicht einfach irgendwo stehen lassen. Um den Service zu nutzen, muss man sich unter www.tfl.gov.uk/roadusers/cycling/11598.aspx registrieren lassen.

Bei Transport for London bekommt man Fahrradkarten der Stadt.

µ Transport for London: www.tfl.gov.uk

µ London Cycle Network: www. londoncyclenetwork.org.uk

µ London Cycling Campaign: www.lcc.org.uk

Fahrradvermietung und -touren

Die London Bicycle Tour Company, 1 a Gabriel’s Wharf, 56 Upper Ground, South Bank, www.londonbicycle.com, Tel. 79286838, U-Bahn Southwark, Blackfriars, Waterloo, vermietet Fahrräder und bietet Sa/So geführte Radtouren an.

Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 103)

Schwule und Lesben erhalten Informationen aller Art bei:

µ London Friend, www.londonfriend.org.uk, Tel. 78373337. London Friend ist eine bereits seit 35 Jahren arbeitende Organisation, in der Freiwillige sich um alle Belange von Homo-, Trans- und Bisexuellen kümmern und im Internet überblickartig ihre Leistungen vorstellt.

µ London Lesbian & Gay Switchboard, Tel. 78377324, www.queery.org.uk. „Queery“ liefert Veranstaltungshinweise für Großbritannien und Nordirland.

µ Das Stadtmagazin Time Out hat einen Gay & Lesbian London Guide zum Preis von 10 £ auf dem Markt, der im Buchhandel verkauft wird.

µ Der bedeutendste Club mit dem größten Angebot aller Londoner Schwulendiscos ist G-A-Y@The Astoria, 157 Charing Cross Road, Tel. 74349592, www.g-a-y.co.uk, U-Bahn Tottenham Court Road, Mo, Do, Fr, Sa.

µ Das Heaven, The Arches, Villiers Street, Tel. 79302020, www.heaven-london.com, U-Bahn Charing Cross, besteht seit mehr als 25 Jahren und ist der berühmteste Klub für die Schwulengemeinde in der Metropole.

µ Bei den Pubs kann man Barcode in Soho hervorheben, 3 Archer Street, Tel. 77343342, U-Bahn Piccadilly oder Leicester Square. Der Pub bietet über zwei Stockwerke viel Kommunikation und unten auch eine Tanzfläche. Dienstagabends gibt es ein Kabarett-Programm unter dem Namen Comedy Camp, das sehr beliebt ist.

µ Die Candy Bar in Soho, 4 Carlisle Street, Tel. 74944041, www.candybarsoho.com, U-Bahn Tottenham Court Road, ist ein Refugium für Lesben der gesamten Alterspalette.

Sicherheit (siehe Reiseführer S. 104)

Eine Weltmetropole wie London hat natürlich mit dem gesamten kriminalistischen Spektrum zu kämpfen. In den letzten Jahren haben verantwortungslos handelnde Medien und geltungssüchtige Politiker vor allem terroristische Angriffe in den Fokus ihrer Warnungen gestellt und eine Atmosphäre der permanenten Unsicherheit geschürt. Die Londoner Bevölkerung, seit Jahrzehnten latent bedroht durch die Irish Republican Army (IRA), lässt sich von solcherlei Szenarien aber kaum beeindrucken und trägt die typisch britische Haltung des „Jetzt erst recht“ mit eindrucksvoller Stärke vor sich her. Der ausländische Besucher, der maximal in einen Betrug oder Diebstahl verwickelt werden kann, sollte sich von künstlich geschürter Angst vor Kriminalität und Terror den Aufenthalt in einer der faszinierendsten Städte der Welt nicht vermiesen lassen. Letztendlich gilt, dass man sich in London genauso verhalten sollte wie in einer Großstadt zu Hause.

Generell gilt: Es gibt im Londoner Stadtbezirk keine sogenannten „No Go Areas“. Halten Sie Geldbörsen eng und nicht sichtbar am Körper. Lassen Sie keine Taschen oder Kleidungsstücke unbeaufsichtigt. Nehmen Sie vor allem nachts keine Abkürzungen durch Parks, kleine dunkle Straßen, Parkhäuser etc.

Generell gilt, dass Londoner Polizisten gegenüber ausländischen Besuchern eine ausgesuchte Höflichkeit und sehr große Hilfsbereitschaft an den Tag legen. Wer sich dennoch durch die Polizei schlecht behandelt fühlt, der achte auf die Identifizierungsnummer des Polizisten, die deutlich sichtbar an der Schulterepaulette angebracht ist, und wende sich dann mit seiner Beschwerde an die Independent Police Complaint Commission, 90 High Holborn, London WC1 V6BH, Tel. 0845 3002002.

Sprache (siehe Reiseführer S. 104)

Als Besucher kommt man mit seinem Schulenglisch in London gut zurecht. An den Rezeptionen der Hotels sprechen viele Mitarbeiter außerdem deutsch und französisch und dasselbe gilt für die Mitarbeiter der Touristeninformationen. Im Anhang dieses Führers gibt es zusätzlich eine kleine Sprachhilfe Deutsch–Englisch und der Sprechführer „Kauderwelsch Englisch – Wort für Wort“ aus dem ­Reise Know-How Verlag vermittelt schnell und einfach Grundkenntnisse.

Stadttouren, organisierte (siehe Reiseführer S. 105)

Guided Walks

Ganz ausgezeichnet sind die Guided Walks der Firma The Original London Walks, www.walks.com, Tel. 76243978. Buchungen sind nicht notwendig: Man trifft sich zu einer bestimmten Zeit vor einer bestimmten U-Bahn-Station, zahlt seinen Obolus (in der Regel 8 £) und wird von wirklich kompetenten Führern durch bestimmte Bereiche der Stadt geleitet (allerdings nur in englischer Sprache). Im Angebot sind u. a.:

µ Shakespeare’s London, Mo, Sa 10 Uhr, U-Bahn Westminster, Exit 4

µ Old Westminster – 1000 Years of History, Di 14, Sa 11 Uhr, U-Bahn Westminster, Exit 4

µ The Beatles „In My Life“ Walks, Di, Sa 11.20 Uhr, U-Bahn Marylebone

µ The Along the Thames Pub Walk, Mo, Mi, Fr 19 Uhr, U-Bahn Blackfriars, Exit 3

µ Ghost of the Old City, Di 19.30, U-Bahn St. Paul’s

µ Jack the Ripper Haunts, Mo–Fr 19.30 Uhr, U-Bahn Tower Hill

µ Hidden London, Fr 11 Uhr, U-Bahn Monument, Exit Fish Hill Street

µ Charles Dickens’ London, Fr 14.30 Uhr, U-Bahn Temple

Von Anfang März bis Ende Oktober bietet London Tours auf Deutsch (www.londontoursaufdeutsch.com, Tel. 74874736) von Freitag bis Sonntag unterschiedliche, geführte Touren in deutscher Sprache an (Erwachsene 15 £/Kinder 7 £). Die ca. zweistündigen Spaziergänge beinhalten auch immer den Besuch eines Museums, einer Galerie oder auch eines Pubs. Voranmeldung ist nicht notwendig, man tifft sich an den jeweiligen U-Bahn-Stationen. Im Angebot sind:

µ The City of London and Southwark Tour, Sa 14.15 Uhr, U-Bahn London Bridge, Ausgang Tooley Street, vor der Starbucks Kaffeebude

µ Soho und Covent Garden Tour, Fr 16.30 Uhr, U-Bahn Oxford Circus, Exit 6, Argyll Street

µ Jack the Ripper’s London/Pub Tour, So 13.30 Uhr, U-Bahn Liverpool Street, vor dem McDonald’s

µ Westminster–Whitehall–St. James’s Tour, So 10.30 Uhr, U-Bahn Green Park, Exit Piccadilly South

Stadtrundfahrten

Es gibt ein kaum überschaubares Angebot an Stadtrundfahrten durch London. In der Zeit von 10 bis 17 Uhr fahren z. B. an folgenden Straßen und Plätzen Sightseeingbusse im regelmäßigen Turnus ab: Trafalgar Square, Piccadilly Circus, Westminster Abbey, Russel Square und Whitehall. Man bekommt einen Kopfhörer, den man neben seinem Sitz einstöpseln kann, und wählt an einem Drehschalter die gewünschte Sprache. Die Tickets sind einen ganzen Tag lang gültig, sodass man die Rundfahrt auch beliebig unterbrechen kann, um eine der Sehenswürdigkeiten genauer unter die Lupe zu nehmen. Danach steigt man dann einfach in den nächsten Bus und fährt weiter.

Telefonieren (siehe Reiseführer S. 106)

Im gesamten Londoner Stadtgebiet gibt es öffentliche Telefonzellen, die mit Münzgeld und/oder der Kreditkarte genutzt werden können. Man kann sich in den Zellen auch anrufen lassen: Die Nummer ist gut sichtbar am Gerät angebracht.

Das deutsche Handy (im Englischen mobile phone oder portable phone) kann auch in England problemlos genutzt werden. Es loggt sich im Normalfall automatisch in bestehende Netze ein, man kann sich aber auch bei seiner Mobilfunkgesellschaft erkundigen, welcher Anbieter vor Ort der günstigste ist und dann dessen Netz manuell anwählen. Nicht zu vergessen sind die passiven Kosten, wenn man von zu Hause angerufen wird (Mailbox abstellen!). Wer vorhat, in London viel zu telefonieren und über ein SIM-lock-freies Mobiltelefon verfügt, kann sich auch eine örtliche Prepaidkarte besorgen. Man hat dann allerdings eine andere Telefonnummer.

Um ins Ausland telefonieren zu können, muss man 0049 (Deutschland), 0043 (Österreich), 0041 (Schweiz) und daran anschließend die gewünschte Ortsnetzkennzahl ohne die Null wählen. Aus dem Ausland muss man für Großbritannien 0044 eingeben und die nachfolgende 0 der Vorwahl entfällt dann ebenfalls.

Die Londoner Vorwahl ist 020 und muss innerhalb des Stadtgebietes von Festnetzanschlüssen aus nicht mitgewählt werden.

Die Notrufnummer für Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen etc. lautet 999.

Uhrzeit (siehe Reiseführer S. 107)

In Großbritannien gilt die Greenwich Mean Time, die unserer mitteleuropäischen Zeit um eine Stunde „hinterherhinkt“, und zwar egal ob Sommer- oder Winterzeit. Die Uhrzeiten werden mit a.m. und p.m. angegeben:

µ 10 a.m. = 10 Uhr morgens

µ 10 p.m. = 22 Uhr abends

Unterkunft (siehe Reiseführer S. 107)

Man sollte nicht nach London fliegen, ohne vorher verbindlich eine Unterkunft gebucht zu haben, und es empfiehlt sich, nicht direkt in einem Hotel zu buchen, sondern zuvor die Kataloge deutscher Reiseveranstalter zu konsultieren. Diese Agenturen buchen pro Saison Hunderte, wenn nicht Tausende von Zimmern und geben den dadurch entstandenen Preisvorteil zumindest teilweise an ihre Kunden weiter. Als Faustregel gilt, dass Hotels, die auch von Reisebüros angeboten werden, bei individueller Buchung rund ein Drittel teurer sind.

Hotels und Bed & Breakfast

Die £-Zeichen geben einen Hinweis auf den Preis eines normalen Doppelzimmers pro Nacht.

£ unter 120 £

££ 100–150 £

£££ 150–230 £

££££ über 230 £

Preiswert

h143 [K10] Arosfa £, 83 Gower Street, Tel. 76362115, www.arosfalondon.com, U-Bahn Goodge Street. Ein ehemaliges Townhouse in großartiger Lage in Bloomsbury, im Zentrum der Metropole, spartanisch eingerichtete En-suite- Zimmer mit teilweise winzigen Bädern.

h144 [E11] Garden Court Hotel £, 30 Kensington Garden Square, Tel. 72292553, www.gardencourthotel.co.uk, U-Bahn Bayswater oder Queensway. Das kleine Haus bietet Zimmer mit und ohne Bad, ist seit mehr als 50 Jahren im Besitz der gleichen Familie und wurde kürzlich umfassend renoviert. Atmosphärereiche, modern eingerichtete Zimmer, eine luftige Lounge mit bequemen Ledersofas vor dem Kamin, wie der Name schon sagt mit einem geschützten Garten.

h145 [G6] Hampstead Village Guesthouse £, 2 Kemplay Road, www.hampsteadguesthouse.com, Tel. 74358679, U-Bahn Hampstead. Komfortables Bed & Breakfast in einem alten viktorianischen Haus im Zentrum des einstigen Dörfchens Hampstead. Die meisten der individuell eingerichteten neun Zimmer sind mit Bad/Dusche und WC, im Sommer mit Frühstück im Garten.

h146 [K9] Montana Excel Hotel £, 18 Argyle Sq., www.stpancrashotels.co.uk, Tel. 78373664, U-Bahn Charing Cross. Winzige, aber ordentliche Zimmer, alle mit Bad/Dusche und WC, für die Innenstadt gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

h147 [K9] Montana Hotel £, 16 Argyle Square, www.stpancrashotels.co.uk, Tel. 78373664, U-Bahn Charing Cross. Winzige, ordentliche Zimmer, einige mit Dusche, ansonsten nur Waschbecken, Toilette immer außerhalb.

h148 [I13] Morgan House £, 120 Ebury Street, www.morganhouse.co.uk, Tel. 77302384, U-Bahn Pimlico, Victoria. Privates Bed & Breakfast im Zentrum der Metropole, kleine ordent­liche Zimmer mit Bad/Dusche und WC.

h149 [L12] Premier Travel Inn London County Hall £, County Hall, Belvedere Road, www.premierinn.com, Tel. 08702383300, U-Bahn Westminster. Haus einer Hotelkette in unschlagbarer Lage direkt am Themseufer in der alten London County Hall gegenüber der Houses of Parliament und neben dem London Eye, einfach ausgestattete Zimmer mit Bad/Dusche und WC allerdings ohne Themseblick, da der attraktivere Teil der einstigen Stadthalle vom teuren Marriott Hotel belegt ist.

h150 Riverside Hotel £, 23 Petersham Road, Richmond-on-Thames, Tel. 89401339, www.riversiderichmond.co.uk, U-Bahn Richmond. Im Südwesten Londons im einstigen Örtchen Richmond direkt an der Themse gelegen, schöne Zimmer mit Bad, Garten und Themseblick, eingerichtet im traditionellen englischen Landhausstil.

Mittelkasse

h151 [H10] 22 York Street £, 22 York Street, www.22yorkstreet.co.uk, Tel. 72242990, U-Bahn Baker Street. Wenn man vor der Haustür steht, kündet nichts von einem Beherbergungsbetrieb, Liz und Michael Collins verlassen sich für ihr exklusives Bed & Breakfast ganz auf Mundpropaganda, komfortable Zimmer in zwei zusammengelegten Stadthäusern.

h152 [G13] Aster House £££, 3 Summer Place, Tel. 75815888, www.asterhouse.com, U-Bahn High Street Kensington. Ein mehrfach preisgekröntes Bed & Breakfast mit geräumigen komfortablen Räumen, Garten mit Teich und ein palmenbewachsener Wintergarten für das Frühstück.

h153 [F14] Hotel 167 ££, 167 Old Brompton Road, Tel. 73730627, U-Bahn Gloucester Road oder South Kensington. Seit 30 Jahren von einer irischen Familie betrieben, die freundlichen Zimmer präsentieren sich aus einem Mix von Altem und Neuem, viktorianisches Mobiliar neben neuen Betten, alte Gemälde neben modernen Grafiken.

h154 [M11] Mad Hatter ££, 3 Stamford Street, www.fullershotels.com, Tel. 74019222, U-Bahn Southwark, Waterloo. Gehört zur „Fuller’s“-Kette, demzufolge befinden sich die 30 angenehmen, komfortabel ausgestatteten Zimmer (mit Bad/Dusche und WC) über einer Kneipe aus dem 19. Jh.; kurze Fußwege u. a. zum Globe Theatre und der Tate Modern.

h155 [N11] Southwark Rose ££–£££, 43 South­wark Bridge Road, Tel. 70151480, www.southwarkrosehotel.co.uk, U-Bahn London Bridge. Funktional eingerichtete Zimmer, kurze Fußwege u. a. zur Tate Modern und zur Tower Bridge.

h156 [E12] Vicarage Hotel ££, 10 Vicarage Gate, www.londonvicaragehotel.com, Tel. 77294030, U-Bahn High Street Kensington. Die öffentlichen Räumlich­keiten dieses ehemaligen viktorianischen Wohnhauses scheinen von gehobenem Niveau, die Zimmer (einige mit, einige ohne Bäder) können dem allerdings nicht ganz folgen, trotzdem gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

h157 [M9] Zetter Restaurants & Rooms £££, 86 Clerkenwell Road, Tel. 73244444, www.thezetter.com, U-Bahn Farringdon. Ein Loft-Hotel in einem umgebauten Lagerhaus, geschmackvoll eingerichtet im Stil der 1970er-Jahre; helle, lichtdurchflutete Räume und das italienische Restaurant ist ausgezeichnet.

Teuer

h158 [H13] Cadogan ££££, 75 Sloane St., Tel. 72357141, www.cadogan.com, U-Bahn Sloane Square. Edward VII. traf sich hier mit seiner Geliebten und Oscar Wilde wurde in Zimmer Nr. 118 verhaftet.

h159 [K11] Hazlitt’s ££££, 6 Frith Street, Tel. 74341771, www.hazlittshotel.com, U-Bahn Tottenham Court Road. Mitten in Soho gelegen, war dieses Hotel im 18. Jh. einmal die Residenz des Essayisten William Hazlitt. Individuell und geschmackvoll eingerichtete Zimmer.

h160 [I11] The Dorchester ££££, 53 Park Lane, www.thedorchester.com, Tel. 76298888, U-Bahn Hyde Park Corner. Eines der ganz großen, traditionsreichen Hotels der Metropole, riesige Lobby und gediegene, vornehme Atmosphäre.

É [J11] The Ritz ££££, 150 Piccadilly, Tel. 74938181, www.theritzlondon.com, U-Bahn Green Park. Der Name Ritz ist in die englische Umgangssprache eingegangen und bedeutet so viel wie „außerordentlich luxuriös“, genauso sieht es auch in diesem Haus aus.

Wohnen bei Privatleuten

Es gibt verschiedene Agenturen, die Unterkünfte in Privatwohnungen und -häusern vermitteln. Je nach Lage und Ausstattung schwanken hier die Preise zwischen 25 und 75 £ für ein Einzelzimmer und zwischen 55 und 105 £ für ein Doppelzimmer.

µ At Home in London, Tel. 87481945, www.athomeinlondon.co.uk

µ Bulldog Club, Tel. 02392 631714, www.bulldogclub.com

µ Host & Guest Service, Tel. 73859922, www.host-guest.co.uk

µ London Bed & Breakfast Agency, Tel. 75867268, www.londonbb.com

µ London Homestead Services, Tel. 72865115, www.lhslondon.co.uk

Jugendherbergen und Hostels

Jugendherbergen

London hat sieben Jugendherbergen (youth hostels), für deren Benutzung man einen internationalen Jugendherbergsausweis haben muss (die Unterkunftspreise werden sonst mit 2 £ mehr berechnet). Einen solchen Ausweis (Preis: unter 26 Jahre 12,50 €, sonst 21 €) bekommt man in jeder Jugendherberge oder beim Deutschen Jugendherbergswerk unter www.jugendherberge.de.

Alle Jugendherbergen haben Doppelzimmer und Schlafsäle. Die zentrale Webseite für sämtliche englischen Youth Hostels lautet www.yha.org.uk. Die Preise für eine Übernachtung beginnen bei 16 £.

j161 [E14] Earl’s Court, 38 Boltons’s Garden, Tel. 0870 7705804, U-Bahn Earl’s Court, 186 Betten

j162 [D12] Holland Park, Holland Walk, Tel. 0870 7705866, U-Bahn High Street Kensington, 200 Betten

j163 [J10] London Central, 104 Bolsover Street, Tel. 0870 7706144, U-Bahn Great Portland Street, 294 Betten

j164 [S12] London Thameside, 20 Salter Road, Tel. 0870 7706010, U-Bahn Rother­hithe, 320 Betten

j165 [J10] Oxford Street, 14 Noel Street, Tel. 0870 7705984, U-Bahn Oxford Circus oder Tottenham Court Road, 75 Betten

j166 [K9] St. Pancras,79 Euston Road, Tel. 0870 7706044, U-Bahn King’s Cross, 152 Betten

j167 [N11] St. Paul’s Youth Hostel, 36 Carter Lane, Tel. 0870 7705764, U-Bahn St. Paul’s oder Blackfriars, 190 Betten

Private Hostels

Für privat betriebene Hostels benötigt man keinen Jugendherbergsausweis. Sie sind in der Ausstattung mit den obigen Häusern vergleichbar, liegen meist aber näher am Zentrum.

j168 [L9] Ashlee House, 261 Gray’s Inn Road, www.ashleehouse.co.uk, Tel. 78339400, U-Bahn King’s Cross, ein Hostel mit Stil, DZ 50 £, Schlafsaal ab 11 £

j169 [F13] Astor Kensington Hostel, 138 Cromwell Road, Tel. 73735138, www.astorhostels.com, U-Bahn Kensington High Street, Schlafsaal ab 16 £

j170 [K10] Astor Museum Inn Hostel, 27 Montague Street, Tel. 75805360, www.astorhostels.com, U-Bahn Tottenham Court Road, Schlafsaal ab 18 £

j171 [F11] Astor Quest Hostel, 45 Queensborough Terrace, Tel. 72297782, www.astorhostels.com, U-Bahn Bays­water, Queensway, Schlafsaal ab 16 £

j172 [J14] Astor Victoria Hostel, 71 Belgrave Street, www.astorhostels.com, Tel. 78343077, U-Bahn Victoria, Schlafsaal ab 16 £

j173 [F11] Backpackers Hostel London, 55 Inverness Terrace, Tel. 72299982, www.backpackershostellondon.com, U-Bahn Bayswater, Schlafsaal 16 £

j174 [K9] Generator, 37 Tavistock Place, Tel. 73887666, www.generatorhostel.co.uk, U-Bahn Russell Square, DZ 40 £, Schlafsaal 15 £

j176 [A2] London Backpackers Hostel, 1st Floor Queens Parade, Queens Road, Tel. 82031319, www.ukhostels.com, U-Bahn Hendon Central, Schlafsaal 12 £

j177 [J11] Piccadilly Backpackers Hostel, 12 Sherwood Street, Tel. 74349009, www.piccadillyhotel.net, U-Bahn Piccadilly, Schlafsaal 12 £

Camping

µ Crystal Palace Caravan Club Site, Crystal Palace Parade, Tel. 87787155, www. caravanclub.co.uk. Ganzjährig geöffneter, gut ausgestatteter Camping und Caravan Park am Rande der Metropole. Wird direkt von Bus Nr. 3 von Piccadilly und Oxford Circus angefahren.

Verhaltenstipps (siehe Reiseführer S. 110)

Touristen sind für Londoner in der U-Bahn ein stetes Ärgernis, denn obwohl überall groß und deutlich zu lesen ist, das man bei der Rolltreppenfahrt rechts steht und links geht, blockieren die Besucher oft stehend die linke „Spur“ und die sich in Eile befindenden Bewohner müssen sich durch die Reihen kämpfen. Um die Nerven der Einheimischen nicht zu strapazieren, sollte man sich an diese einfache Regel halten.

Da in Großbritannien Linksverkehr herrscht, schaut man beim Wechseln der Straße entgegen unserer Gewohnheit nach rechts und nicht nach links. Grundsätzlich gilt auch, dass man als Fußgänger nicht bei roter Ampel die Straße überqueren sollte, auch wenn die Londoner dies gern tun. Bus- und Taxifahrer halten unvermindert auf solche Leute zu und außerdem hat man ja möglicherweise doch nicht zuerst nach rechts geschaut.

An den Buhaltestellen reihen sich die Briten ordentlich in eine Schlange (queue). Man sollte das Gleiche tun, denn sich vorzudrängeln ist sehr unhöflich.

Und nicht vergessen: Seit Juli 2007 ist das Rauchen in sämtlichen öffentlichen Räumen (dazu zählen auch die Pubs) verboten.

Verkehrsmittel (siehe Reiseführer S. 111)

U-Bahn (Tube)

Die Londoner Tube ist nicht nur die älteste U-Bahn der Welt, sondern hat auch das längste Streckennetz. Eröffnet wurde die Tube am 10. Januar 1863 mit der Metropolitan Railway (die heutige Metropolitan Line). Die Züge wurden damals noch von Dampflokomotiven gezogen. Von der Bezeichnung Metropolitan Railway leitet sich weltweit der Name „Metro“ ab, in England jedoch sprach man schon Ende des 19. Jh. nur von der „Underground“. Wenig später führte der Volksmund den Namen „Tube“ ein, was so viel wie „Röhre“ bedeutet. Außerhalb des Londoner Zentrums verkehrt die Tube überirdisch, die Tunnel haben am gesamten Streckennetz nur einen Anteil von ca. 45 %. Vollständig unterirdisch verlaufen nur zwei der insgesamt zwölf Linien – die Victoria und die Waterloo & City Line. Im Schnitt befördert die Tube pro Tag 2,7 Mio. Menschen, an Spitzentagen können es aber bis zu 3,5 Mio. sein.

Das Londoner U-Bahn-Netz ist in verschiedene Tarifzonen eingeteilt. Es gibt keine Einheitspreise, zwischen den einzelnen Stationen gelten unterschiedliche Fahrpreise, die man den Auflistungen an den Ticketautomaten entnehmen kann. Bei vielen dieser Automaten muss man den exakten Fahrpreis einwerfen, da sie kein Wechselgeld herausgeben (Aufschrift: „No Change“).

Die Tube hat äußerst hohe Tarife, daher sollte der Besucher bereits in Deutschland (in jedem Reisebüro möglich) unbedingt die sogenannte Visitor Travelcard erstehen, mit der man das gesamte U-Bahn-, Bus- und auch das Docklands-Light-Railway-Netz nutzen kann. Die Karten sind für ein, drei oder sieben Tage gültig. Beim Kauf muss man unbedingt angeben, für wie viele Zonen man eine Karte möchte. Für die in diesem Band beschriebenen Besichtigungen reichen zwei Zonen völlig aus. An großen U-Bahn-Stationen sowie an den Zug-Bahnhöfen bekommt man die Travelcards an den Schaltern von London Transport.

Eine Tageskarte für zwei Zonen kostet 7,20 £. Für längere Zeiträume kann man eine Oyster Card kaufen, eine Plastikkarte, die man bei den automatischen Sperren einfach über die gelbmarkierte Fläche streicht. Die Oyster Card ist nicht übertragbar. Für die Karte fällt für Besucher eine Aktivierungsgebühr von 2 £ an und man muss sich registrieren lassen. Die Karte kann dann mit Guthaben aufgeladen werden. Für einen Aufenthalt von drei Tagen benötigt man eine Oyster Card mit 20 £, für eine Woche eine Karte mit 30 £.

Ein- und Ausgänge der U-Bahn-Stationen sind durch automatische Sperren vor Schwarzfahrern geschützt. Man steckt sein Ticket vorne in den Schlitz dieser Sperren, nimmt es oben wieder heraus und gleichzeitig öffnet sich die Sperre. Auf die gleiche Weise verlässt man am Zielbahnhof die Station, Tickets also immer bis zum Verlassen des Bahnhofes aufbewahren!

Die ersten Züge fahren ab ca. 5 Uhr morgens, die letzten verlassen das Stadtgebiet zwischen 23.30 und 24 Uhr, sonntags fährt die U-Bahn erst ab 7.30 Uhr. An jeder Tube-Sta­tion hängt für die betreffende Linie ein exakter Fahrplan aus.

Ausnahmslos auf allen Bahnhöfen ist Rauchen streng verboten, seitdem vor einigen Jahren King’s Cross Station abbrannte. Vor allem spät am Abend häufen sich Raubüberfälle in den Stationen und den Bahnen. Steigen Sie nie in einen leeren Waggon ein! In überfüllten Wagen sind Taschendiebe am Werk!

Busse

Busse verkehren im innerstädtischen Bereich Mo bis Sa von ca. 6 bis 24 Uhr und So von 7.30 bis 23.30 Uhr, die exakten Zeiten sind an jeder Bushaltestelle (Bus Stop) angeschlagen. Je nach Verkehrsaufkommen kann es zu oft erheblichen Verspätungen kommen. Die U-Bahn ist auf alle Fälle schneller, allerdings sieht man auf einer Busfahrt mehr von der Stadt (die Linien 6, 88 und 159 führen an allen Sehenswürdigkeiten vorbei; eine preiswerte Art der Stadtrundfahrt).

Stationsschilder mit dem Zusatz „Request“ weisen den Fahrgast darauf hin, dass er beim Nahen eines Busses heftig zu winken hat, ansonsten hält der Fahrer nicht an. Man zahlt beim Fahrer. Bereits in einem deutschen Reisebüro sollte man sich die verbilligte Visitor Travelcard oder eine Oyster Card besorgen (s. S. 112), denn der öffentliche Nahverkehr in London ist teuer.

Nachtbusse fahren im Schnitt alle 60 Minuten von verschiedenen Stationen im Zentrum (Aldwych, Barbican, Elephant and Castle, Hammer­smith, Islington, King’s Cross, Liverpool Street, Marble Arch, Notting Hill Gate, Piccadilly Circus, Tottenham Court Road, Victoria Station, Waterloo) zu den städtischen Randgebieten. Alle Busse kreuzen dabei grundsätzlich Trafalgar Square.

Nachtbusse haben ein „N“ vor der Routennummer, die Haltestellen kennzeichnen blaue und gelbe Ziffern. Travelcards gelten nicht für Nachtbusse.

Taxis

In London hält man Taxis per Handzeichen auf der Straße an. Ein freies Taxi erkennt man an einem beleuchteten Schild mit der Aufschrift „For Hire“. Kurze Strecken sind relativ preiswert (wenn man nicht stundenlang im Stau steht), geht die Fahrt über einen Sechs-Meilen-Radius (ca. 10 km) hinaus, so darf der Fahrer die Beförderung ablehnen, in der Regel versucht er jedoch, einen höheren Fahrpreis auszuhandeln (Londoner Taxichauffeure gelten als sehr ruppig). Obwohl per Gesetz dazu verpflichtet, weigern sich viele Fahrer, einen Gast in Gegenden zu bringen, in denen sie keinen Kunden für die Rückfahrt finden. Mittlerweile sind die meisten Taxis mit einem elektronischen Taxameter ausgerüstet. Wenn noch eine alte Uhr in Gebrauch ist, so weist eine Tabelle an der Trennscheibe den richtigen Tarif aus. Es gibt Zuschläge für jeden weiteren Passagier sowie für große Gepäckstücke und für Fahrten zwischen 20 und 6 Uhr. Trinkgeld ist obligatorisch, es sollte ca. 10 % des Fahrpreises betragen. Alle Taxis können telefonisch bei der Zentrale bestellt werden. Radio Taxis (Tel. 72720272) oder Dial a Cab (Tel. 7253500) haben einen 24-Stunden-Service.

Mini Cabs (auch „Saloon Cars“ genannt) sind billiger als die Black Cabs, vor allem nachts und an Wochenenden. Aber: Die Fahrer haben meist keine Lizenz, sie sind in der Regel nicht ordentlich ausgebildet, oft nicht versichert, nicht immer zuverlässig und manchmal sogar gefährlich. Eine der größten und seriöseren Firmen ist Addison Lee, Tel. 73878888, deren Fahrer Kunden in allen Stadtteilen Londons abholen.

Einen speziellen Taxiservice für Frauen bekommt man bei Lady Cabs, Tel. 72723300. Hier sind nur Fahrerinnen beschäftigt.

Bootsfahrten

Vom Westminster Pier (unterhalb der Houses of Parliament gelegen) und vom Greenwich Pier (unterhalb des Liegeplatzes der Cutty Sark) kann man Bootsfahrten zu einigen herausragenden Sehenswürdigkeiten antreten.

Auskünfte zu Bootsfahrten erhält man unter Tel. 79302062 bei der Westminster Passenger Service Association (im Internet unter www.wpsa.co.uk).

Versicherungen (siehe Reiseführer S. 114)

Die gesetzlichen Krankenkassen von Deutschland und Österreich garantieren eine Behandlung im akuten Krankheitsfall auch in Großbritannien, wenn die medizinische Versorgung nicht bis nach der Rückkehr warten kann. Als Anspruchsnachweis benötigt man die Europäische Krankenversicherungskarte, die man von seiner Krankenkasse erhält.

Im Krankheitsfall besteht ein Anspruch auf ambulante oder stationäre Behandlung bei jedem zugelassenen Arzt und in staatlichen Krankenhäusern. Da jedoch die Leistungen nach den gesetzlichen Vorschriften im Ausland abgerechnet werden, kann man auch gebeten werden, zunächst die Kosten der Behandlung selbst zu tragen. Obwohl bestimmte Beträge von der Krankenkasse hinterher erstattet werden, kann ein Teil der finanziellen Belastung beim Patienten bleiben und zu Kosten in kaum vorhersagbarem Umfang führen. Deshalb wird der Abschluss einer privaten Auslandskrankenversicherung dringend empfohlen. Diese sollte eine zuverlässige Reiserückholversicherung enthalten, denn der Krankenrücktransport wird von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Schweizer sollten bei ihrer Krankenversicherungsgesellschaft nachfragen, ob die Auslandsdeckung auch für Großbritannien inbegriffen ist. Sofern man keine Auslandsdeckung hat, kann man sich kostenlos bei Soliswiss (Gutenbergstr. 6, 3011 Bern, Tel. 031 3810494, info@soliswiss.ch, www.soliswiss.ch) über mögliche Krankenversicherer informieren.

Zur Erstattung von Kosten benötigt man ausführliche Quittungen (mit Datum, Namen, Bericht über Art und Umfang der Behandlung, Kosten der Behandlung und Medikamente).

Der Abschluss einer Jahresversicherung ist in der Regel kostengünstiger als mehrere Einzelversicherungen. Günstiger ist auch die Versicherung als Familie statt als Einzelpersonen. Hier sollte man nur die Definition von „Familie“ genau prüfen.

Ist man mit einem Fahrzeug unterwegs, ist der Europaschutzbrief eines Automobilklubs eine Überlegung wert. Ob es sich lohnt, weitere Versicherungen (Reiserücktritts-, Reisegepäck-, Reisehaftpflicht- oder Reiseunfallversicherung) abzuschließen, ist individuell abzuklären.

Egal für welche Versicherungen man sich entscheidet, hier ein Tipp: Für alle abgeschlossenen Versicherungen sollte man die Notfallnummern notieren und mit der Policenummer gut aufheben! Bei Eintreten eines Notfalles sollte die Versicherungsgesellschaft sofort telefonisch verständigt werden!

Wetter und Reisezeit (siehe Reiseführer S. 114)

Das britische Wetter wird vom atlantischen Klima bestimmt, das der Insel kühle Sommer und vergleichsweise warme Winter bringt. Regen geht ganzjährig nieder, wenngleich es aufgrund der bestimmenden West-Ost-Strömung nur selten zu ergiebigen Niederschlägen am Stück kommt. Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und September.

Vorseite: Big Ben, eines der bekanntesten Wahrzeichen (s. S. 54)

Praktische Reisetipps

Autofahren (siehe Reiseführer S. 93)

049ln Abb.: hs

Wer mit dem Auto in die Innenstadt will, muss die Mautgebühr bezahlen

Praktische Reisetipps

Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 95), Elektrizität, Geldfragen

Bei London handelt es sich – wie auch bei den meisten anderen Metropolen – um ein eher teures Pflaster, doch auch hier gibt es einige Dinge, die man preisgünstig erleben kann.

So fahren beispielsweise die Bus­linien 6, 88 und 159 an fast allen Sehenswürdigkeiten vorbei und man bekommt auf preiswerte Art eine Stadtrundfahrt – wenn auch ohne Erläuterungen.

Staatliche Museen wie z. B. das British Museum, die Tate Modern oder die National Gallery erheben für Besucher keinen Eintrittspreis.

Sollte man andere Sehenswürdigkeiten besuchen wollen, lohnt sich der Kauf eines London Pass, mit dem man Eintritt zu über 50 Sehenswürdigkeiten erhält. Der Pass kostet für Erwachsene/Kinder für sechs Tage 90/64 £, drei Tage 68/46 £, zwei Tage 55/41 £ und für einen Tag 40/27 £. Der London Pass ist auch als Kombi-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr (Tube, Bus, DLR) erhältlich und kostet dann für sechs Tage 137/86 £, für drei Tage 90/52 £, für zwei Tage 70/45 £ und für einen Tag 48/29 £. Die Kombi-Variante ist nur im Internet erhältlich, die normale Ausgabe kann man auch vor Ort in allen Reiseinformationszentren in den großen Bahnhöfen oder U-Bahn-Stationen kaufen. Weitere Informationen findet man unter www.londonpass.com.

London preiswert

Die Mitarbeiter der Londoner Touristen­informationen helfen bei Fragen und Wünschen gern weiter

050ln Abb.: hs

Praktische Reisetipps

Informations­quellen (siehe Reiseführer S. 96)

Ein Muss für den ambitionierten London-Besucher ist der Band des englischen Kult-Autors Peter Ackroyd „London – Die Biographie“, in der die Stadt wie ein lebender Organismus beschrieben wird.

Wer tiefer in die Geschichte Londons eintauchen möchte, der sollte zur „The London Encyclopaedia“ von Weinreb und Hibbert greifen, in der alle möglichen Stichworte lexikalisch aufgelistet und beschrieben werden.

In dem Band „1999“ findet Martin Amis, Sohn des Schriftstellers Kingsley Amis, sein Thema in der Furcht der Londoner Mittelschicht vor dem drohenden wirtschaftlichen Absturz. Hier glimmt die Thatcher-Ära nach.

In dem schon 1959 erschienenen Roman „Absolute Beginners“, der erst 1986 auf deutsch erschienen ist, beschreibt Colin MacInnes wortstark die jugendliche Subkultur in den 1950er-Jahren des Nachkriegs-Englands.

Zadie Smiths Debütroman „Zähne zeigen“ erzählt von drei nicht in die Gesellschaft integrierten Einwande­rerfamilien im Norden Londons und zeigt die unterschiedlichen Kulturen auf, die hier aufeinanderprallen.

Ein ähnliches Thema greift Hanif Kureishi mit „Der Buddha aus der Vorstadt“ auf, das die Hoffnungen und Sehnsüchte einer Gruppe asiatischer Migranten zum Thema hat.

Auch „Brick Lane“ von Monica Ali beschreibt das Schicksal einer ausländischen Frau in London: Es handelt von dem Lebensweg der Nazrneen, einer Muslima aus Bangladesch.

Sehr komisch kommt Nick Hornbys Roman „High Fidelity“ daher, der an einem Beispiel die Kultur der Generation der Mittdreißiger beleuchtet, in der sich die Existenz auf die Frage reduziert, ob man mit jemandem zusammenleben kann, dessen Plattensammlung nicht zur eigenen passt.

Virginia Woolf Klassiker „Mrs. Dalloway“ beobachtet mit großer Schärfe das Leben mehrerer Personen an einem Tag im London des Jahres 1923.

Obwohl er sie gar nicht selbst miterlebt hat, schildert uns Daniel Defoe in „Die Pest zu London“ die gewaltige Epidemie von 1665 und lässt den Leser am Grauen der unbekannten Krankheit fesselnd teilhaben.

1903 publizierte Jack London seine eigenen Erfahrungen in den Armutsvierteln der Stadt, wo er sich unter die Leute gemischt und ihren prekären Alltag geteilt hatte unter dem Titel „Die Stadt der Verdammten“.

Die Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing beobachtet in „Der Preis der Wahrheit“ in 18 Kurzgeschichten die Stadt und ihre Bewohner.

Der sozialkritische Schriftsteller Charles Dickens lässt den Leser in seinem „Oliver Twist“ teilhaben an den Abenteuern eines Jungen in London, der einer Diebesbande in die Hände fällt und durch große Gefahren gehen muss. Interessant ist der Band allein schon wegen der Beschreibung des viktorianischen London.

Jake Arnotts „Der große Schwindel“ spielt im Soho der 1960er-Jahre und ist hart, rasant geschrieben und humorvoll zu lesen.

Graham Greenes „Das Ende einer Affäre“ spielt im kriegsverwüsteten London am Ende des Zweiten Weltkriegs und zeigt die Nöte der Menschen in der urbanen Wüste auf.

Meine Literaturtipps

Praktische Reisetipps

Meine Literaturtipps

(D – GB)

Damen Herren

36 10 46 36

38 12 48 38

40 14 50 40

42 16 52 42

44 18 54 44

46 20 56 46

48 22

50 24

Schuhe

36 3–3,5

37 4–4,5

38 5–5,5

39 5,5–6

40 6,5–7

41 7–7,5

42 7,5–8

43 8,5–9

44 9,5–10

45 10–10,5

46 11–11,5

Konfektionsgrößen

051ln Abb.: ws

Praktische Reisetipps

Mit Kindern unterwegs (siehe Reiseführer S. 100)

Ein Besuch von Buckingham Palace Þ ist nicht nur für Erwachsene spannend

In den Fahrrad-Depots warten bequeme Citybikes auf Benutzer

058ln Abb.: fotolia.com

Praktische Reisetipps

Post (siehe Reiseführer S. 102)

053ln Abb.: hs

Sicherheit wird in London großgeschrieben

Bequemes Sightseeing – mit dem Bus durch London

054ln Abb.: hs

Praktische Reisetipps

Sprache (siehe Reiseführer S. 104)

055ln Abb.: ws

Werden langsam vom Handy ersetzt: die roten Telefonzellen

Praktische Reisetipps

Telefonieren (siehe Reiseführer S. 106), Unterkunft

Praktische Reisetipps

Unterkunft (siehe Reiseführer S. 107)

Manche Rolltreppen zur Londoner Tube sind recht steil

056ln Abb.: hs

Praktische Reisetipps

Unterkunft (siehe Reiseführer S. 107)

057ln Abb.: hs

Ein Symbol für London: der rote Doppeldeckerbus

Praktische Reisetipps

Verkehrsmittel (siehe Reiseführer S. 111)

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