An- und Rückreise (siehe Reiseführer S. 98)
Mit dem Flugzeug
Es gibt Nonstop-Verbindungen aus dem deutschsprachigen Raum zum Los Angeles International Airport (LAX): Lufthansa fliegt von Frankfurt, München und Zürich nach L.A., Air New Zealand von Frankfurt und München, ebenso Air Berlin, Letztere allerdings derzeit nur von Anfang Juni bis Ende Oktober und nur zwei bis dreimal pro Woche ab Düsseldorf.
Einen Flug mit Zwischenstopps bieten zahlreiche Gesellschaften. Zu bedenken ist jedoch, dass bei einer reinen Flugzeit von 11,5 bis 12,5 Stunden eine Flugverbindung mit mehr als einem Zwischenstopp zeittechnisch nicht empfehlenswert ist.
Die Flugpreise (hin und zurück) bewegen sich zwischen 600 € (Nebensaison, Sonderangebote, mit Stopp) und 1300 € (nonstop bzw. in der Hauptsaison). Zur ersten Orientierung helfen große Internetportale wie www.expedia.de. Die Fluggesellschaften selbst offerieren immer wieder zeitlich befristete Sonderangebote.
Die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und L.A. beträgt 9 Std. Der Großteil der Flugzeuge landet am Nachmittag oder frühen Abend und deshalb sind die Auswirkungen des Jetlag zu Anfang nicht gravierend. Schwieriger ist die Zeit nach dem Rückflug, da man nach durchwachter Nacht am Morgen ankommt.
Ankunft
LAX [bi] liegt 27 km von Downtown entfernt, am Pazifik, im Stadtteil Inglewood. Es handelt sich bezüglich Passagieraufkommen (56,5 Mio., Stand 2009) und Frachtmenge um den drittgrößten Flughafen der Welt. Das 1959 erbaute Ufo-artige „Theme Building“ ist das Wahrzeichen des Flughafens. Es wird von neun Terminals umgeben. Internationale Flüge starten und landen am Tom Bradley International Terminal (TBIT).
µ Infos zum Flughafen: www.lawa.org, www.airport-la.com, www.iflylax.com, Info-Tel. 310 6465252 oder Tel. 1 888 5449444 (kostenlos)
µ Fundstelle (Lost and Found): Tel. 310 417 0440
Im Rahmen des LAX Master Plan (www.laxmasterplan.org) ist eine Schnellbahnstation im Terminal geplant, ebenso eine neue Ringstraße, um den Airport besser an I–105 und I–405 anzubinden. Ein automated people mover, eine vollelektronische, fahrerlose Bahn, soll die einzelnen Terminals miteinander verbinden.
Sämtliche Verkehrsmittel, Vans, Courtesy Tram (zu Mietwagenstationen, Hotels etc.), Busse, Taxis sowie der LAX Shuttle fahren im (unteren) Arrival Level vor jedem Terminal ab und sind ausgeschildert. „Departure“ und „Ticketing“ befinden sich ein Stockwerk darüber.
Vom Flughafen in die Stadt
Grundsätzlich bieten sich folgende Alternativen an, um in die Stadt zu gelangen:
µ per Bus und Metro Rail: Zwischen den einzelnen Terminals verkehrt ein Free Shuttle Service (Busse weiß mit blauen und grünen Streifen), die Linie A (Airline Connection). Die Linie C (Airport Parking) bringt Besucher kostenlos zum City Bus Center nahe Parkplatz C an der 96th St., von wo aus MTA-Busse Ziele im Großraum L.A. und Downtown anfahren. Shuttlebusse der Linie G bringen Besucher ebenfalls gratis zur Metro Green Line Aviation Station, der U-Bahn-Haltestelle und von dort geht es dann (mit Umsteigen in die Blue Line) in die Stadt ($ 1,50, Infos: www.metro.net).
µ Per Bus: LAX-FlyAway-Busse (blau) verkehren vom Lower/Arrivals Level jedes Terminals zur Union Station (Downtown), nach Westwood (West Los Angeles), Irvine (Orange County) und Van Nuys (San Fernando Valley), tagsüber mind. alle 30 Min., nachts etwa stündlich. Nach Downtown kostet die einfache Fahrt $ 7, nach Westwood $ 5.
µ Per Klein(Shuttle-)bus: Am Ground-Transportation-Schalter in jedem Terminal gibt es Auskünfte und Tickets für door-to-door shuttle van service zu einzelnen Hotels, z. B. von Prime Time Shuttle oder SuperShuttle (ab $ 15 einfach).
µ Per Mietwagen geht von den Mietstationen am Airport Blvd. im Osten des Flughafens via Century Blvd. zur I–405 (San Diego Freeway) und von dort, je nach Fahrtziel, nordwärts Richtung Hollywood bzw. südwärts zur I–105 und I–110 Richtung Downtown.
µ Mit dem Taxi kostet die Fahrt nach Downtown einen Festpreis von derzeit $ 42 (plus Aufschläge/Trinkgeld ca. $ 50), ansonsten je nach Fahrtziel zwischen etwa $ 60 (West Hollywood, Beverly Hills) und $ 80 (Hollywood). Die Fahrtdauer beträgt günstigstenfalls 25 bis 35 Minuten.
Mit Bahn oder Bus
Die (halbstaatliche) Eisenbahngesellschaft Amtrak bzw. Amtrak California verkehrt entlang der Westküste und bietet sich gut für Städtetrips an. Anlaufpunkt der Züge ist in L.A. Downtown die Union Station Ê. Hier halten jedoch nicht nur die Überlandzüge, sondern auch drei Metro-Rail-Linien (Red/Purple/Gold) und Metrolink-Nahverkehrszüge (s. S. 125).
µ Der Pacific Surfliner verbindet mehrmals täglich L.A. mit San Diego, einige Züge fahren weiter bis Santa Barbara und San Luis Obispo.
µ Der Coast Starlight fährt täglich von L.A. über San Francisco und Portland nach Seattle bzw. zurück.
µ Der Southwest Chief pendelt täglich zwischen Chicago und L.A. quer durch Arizona, New Mexico (Albuquerque), Kansas (Kansas City) und Missouri.
µ Der Sunset Limited verbindet dreimal wöchentlich L.A. mit New Orleans über Tucson und San Antonio.
µ Infos: www.amtrakcalifornia.com, Tel. 1 800 872 7245 bzw. in Deutschland: www.crd.de/amtrak/bahnpaesse.php, Hotline: Tel. 040 30061623
Der Greyhound-Busbahnhof (www.greyhound.com) befindet sich in Downtown (1716 E 7th St.), darüberhinaus gibt es Busgesellschaften wie LuxBus (www.luxbusamerica.com, Anaheim–San Diego–Vegas) oder Low Fare Bus (www.lowfarebus.com, L.A.–San Francisco Bay Area).
Autofahren (siehe Reiseführer S. 100)
Autofahren ist in den USA normalerweise entspannend, denn man fährt hier defensiv und gemächlich – leider ist L.A. eine Ausnahme. Staus und eine eher temperamentvolle und unvorhersehbare Fahrweise machen das Herumkommen in der Stadt nicht immer stressfrei und nirgendwo sonst in den USA sind die Parkgebühren so astronomisch hoch.
Besonders zu vermeiden sind Fahrten während der rush hour – normalerweise 7 bis 9 und ab 15/16 bis 20 Uhr. Genaues Kartenstudium, ein guter Lotse als Beifahrer und eine gewisse Nervenstärke angesichts der zahlreichen Fahrspuren und des dichten Verkehrs sind Grundvoraussetzungen, um mit dem Auto in Los Angeles unterwegs zu sein.
Der kalifornische Automobilklub CAA (California State Automobile Association, www.csaa.com) – Teil der AAA – versorgt Reisende bei Vorlage einer ADAC-, ÖAMTC- oder TCS-Mitgliedskarte gratis – sonst aber auch gegen Gebühr – mit aktuellem Kartenmaterial und TourBooks. Es gibt mehrere CAA-Filialen im Großraum L.A., z. B.:
o215 [dh] CAA (L.A.), 2601 S Figueroa St.
o216 [g3] CAA (West Hollywood), 7100 Santa Monica Blvd.
Einen Mietwagen bucht man am besten schon zu Hause, da die angebotenen Komplettpakete günstiger sind als eine Buchung vor Ort. Abgesehen von den großen Firmen wie Avis (www.avis.de), Alamo (www.alamo.com) oder Hertz (www.hertz.com) gibt es auch günstige Mietwagen-Broker (www.mietwagen-brooker.de).
Bei Pannen schicken Verleihfirmen von Mietwagen – sofern möglich – einen Servicewagen, ansonsten sollte man den AAA-Pannendienst verständigen. Bei kleineren Defekten kann der Wagen an der nächsten Vermietstation repariert oder umgetauscht werden.
µ ADAC/ÖAMTC-Notruf: Tel. 1 888 2221373
µ AAA-Pannenhilfe: Tel. 1 800 2224357
Besondere Verkehrsregeln
µ Geschwindigkeiten: Stadtgebiet 20–35 mph (ca. 30–50 km/h), Landstraße max. 55 mph (ca. 90 km/h), Autobahn 65–75 mph (ca. 105–120 km/h). Speeding (zu schnelles Fahren) wird scharf überwacht und hart bestraft.
µ Rechtsabbiegen bei Rot ist erlaubt, wenn es gefahrlos möglich und kein Schild „No turn on red“ (Abbiegen bei Rot verboten) angebracht ist.
µ Auf- und Abfahrten sind in Kalifornien nach Meilen nummeriert und können sich auch links befinden.
µ Rechts überholen bei mehreren Spuren ist erlaubt.
µ Car Pools sind ausgewiesene, teils „eingemauerte“ Spuren – High Occupancy Vehicle (HOV) lanes – für Fahrgemeinschaften (2 oder 3 Pers.) oder Busse, die beschleunigtes Durchkommen im Stadtgebiet ermöglichen und weniger Abzweigungen aufweisen.
µ Alkohol darf nur im Kofferraum transportiert werden. Gesetzlich gilt eine 0,5- Promille-Grenze, Verstöße werden streng geahndet.
µ Eine Gallone (3,8 l) Normalbenzin (unleaded regular) kostet ca. $ 3 bis $ 3,50 (Stand Ende 2010). Aktuelle Preise: www.losangelesgasprices.com.
µ Vorfahrt: Rechts vor links existiert nicht, stattdessen gibt es Stoppschilder, die nach dem Prinzip „wer zuerst kommt, fährt zuerst“ funktionieren.
Barrierefreies Reisen (siehe Reiseführer S. 102)
Die Vereinigten Staaten (und auch die Stadt L.A.) sind ein gutes Reiseziel für Menschen mit einer Behinderung (handicapped/disabled people). Ausgewiesene Parkplätze, Aufzüge und Fußwegabsenkungen sind generell üblich, ebenso Hotels oder Mietwagen mit behindertengerechten Einrichtungen. Allgemeine Infos erhält man bei:
µ SATH, Society for Accessible Travel & Hospitality, Tel. 212 4477284, www.sath.org
Konkrete Informationen zur Barrierefreiheit von Attraktionen und Museen sowie zum Nahverkehr und anderen praktischen Aspekten finden sich unter:
µ www.latourist.com/index.php?page=access-guide
µ http://discoverlosangeles.com/guides/la-living/active-la/la-for-disabled- visitors.html
Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 102)
In Deutschland, Österreich und der Schweiz
µ Botschaft der Vereinigten Staaten, Pariser Platz 2, 10117 Berlin, Tel. 030 83050, Konsularabteilung (Visa): Clayallee 170, Tel. 0900 1850055 (Mo.–Fr. 7–20 Uhr), http://germany.usembassy.gov
µ Botschaft der Vereinigten Staaten, Boltzmanngasse 16, 1090 Wien, Tel. 01 313390, Visa: Tel. 0900 510300, www.usembassy.at
µ Botschaft der Vereinigten Staaten, Sulgeneckstr. 19, 3007 Bern, Tel. 031 3577011, Visa-Terminabsprachen: Tel. 0900 878472, http://bern. usembassy.gov
In Los Angeles
o217 [e7] Consulate General of the Federal Republic of Germany, 6222 Wilshire Blvd., Suite 500, Los Angeles, CA 90048, Tel. 323 9302703, www.germany.info/Vertretung/usa/en/03_Consulates/Los_Angeles/01/ _Data.html
o218 [bg] Consulate General of Austria, 11859 Wilshire Blvd., Suite 501, Los Angeles, CA 90025, Tel. 310 4449310, www.austria-la.org
o219 [bg] Consulate General of Switzerland, 11766 Wilshire Blvd., Suite 1400, Los Angeles, CA 90025, Tel. 310 5751145, www.eda.admin.ch/la
Ein- und Ausreisebestimmungen (siehe Reiseführer S. 102)
Dokumente und Formulare
Dank des Visa Waiver Program (VWP) ist ein Visum für Staatsbürger von Teilnehmerländern (wie Deutschland, Österreich und der Schweiz) bei einem Aufenthalt von max. 90 Tagen und Vorlage eines Rückflugtickets nicht nötig. Besucher müssen im Besitz eines maschinenlesbaren Reisepasses sein, der mindestens noch die gesamte Aufenthaltsdauer gültig ist. Auch Kinder benötigen einen eigenen Pass. Alle Bürger, auch Kinder, die ohne Visum einreisen, müssen sich im Rahmen von ESTA (Electronic System for Travel Authorization) spätestens 72 Stunden vor Abflug online registrieren:
µ https://esta.cbp.dhs.gov (Antrag)
µ http://german.germany.usembassy. gov/visa/vwp/esta (deutsche Erläuterungen)
Bei der Online-Registrierung ist eine Gebühr von $ 14 zu bezahlen (per Kreditkarte bzw. im Reisebüro). Wer einmal registriert ist, kann innerhalb von zwei Jahren, ohne erneut zu bezahlen, mehrfach einreisen, sofern der Pass so lange gültig ist.
Seit dem 1. November 2010 müssen die Fluggesellschaften im Rahmen von „Secure Flight“ 72 Stunden vor Abflug alle maßgeblichen Passagierdaten (voller Name gemäß Reisepass, Geburtsdatum, Geschlecht) zur Weiterleitung an die TSA (Transportation Security Administration) vorliegen haben.
Die bislang üblichen APIS-Formulare (Advance Passenger Information System) sollen mit Secure Flight zusammengelegt werden, wobei die dort üblichen Angaben – Reisepassnummer, Ausstellungsland, Ablaufdatum, Staatsangehörigkeit, Wohnsitz, komplette Adresse in den USA – auch zu einem späteren Zeitpunkt aktualisiert werden können.
µ Infos: www.tsa.gov/what_we_do/ layers/secureflight/faqs.shtm
Das grüne I-94W-Formular zur visumsfreien Einreise wird derzeit von einigen Fluggesellschaften noch verteilt, soll aber ebenfalls entfallen.
Wer länger als 90 Tage lang im Land bleiben möchte – z. B. zum Studieren oder Arbeiten – oder Staatsbürger eines Landes ist, das nicht am VWP teilnimmt, muss sich ein Visum beschaffen. Informationen dazu gibt es unter:
µ http://german.germany.usembassy.gov/visa
Einreise
Am Einreiseschalter (Immigration Counter) des ersten Flughafens in den USA wird der Pass gescannt und es werden Fragen zu Reiseroute, Zweck der Reise, Beruf, Bekannten oder Freunden in USA, evtl. auch zum Reisebudget gestellt. Es werden elektronische Fingerabdrücke genommen und es wird ein Foto gemacht, ehe es den Stempel mit einer auf normalerweise drei Monate festgelegten Aufenthaltsdauer gibt. Der Vorgang dauert nur wenige Minuten.
Informationen zu den aktuellen Einreisebestimmungen gibt es im Internet unter:
µ http://travel.state.gov/visa/temp/ without/without_1990.html
Zoll
Im Flugzeug werden weiße Zollerklärungen (customs form) verteilt, auf denen anzugeben ist, ob bzw. welche zollpflichtigen Waren mitgeführt werden. Eine Devisenbeschränkung gibt es nicht, lediglich Summen über $ 10.000 müssen deklariert werden. Details zu den Einfuhrbestimmungen erhält man unter:
µ Deutschland: www.zoll.de, Zollinfocenter, Tel. 069 46997600
µ Österreich: www.bmf.gv.at, Zollamt Villach, Tel. 04242 33233
µ Schweiz: www.ezv.admin.ch, Zollkreisdirektion Basel, Tel. 061 2871111
Einreise in die USA.
µ 1 l Alkohol bzw. 200 Zigaretten oder 100 Zigarren (keine kubanischen)
µ Geschenke im Wert bis $ 100
µ Verboten sind tierische und pflanzliche Frischprodukte/Lebensmittel sowie Samen und Pflanzen, außerdem Klappmesser u. a. gefährliche Objekte. Bei Medikamenten in größeren Mengen empfiehlt sich ein ärztliches Attest, da die Einfuhr von Rauschmitteln untersagt ist.
µ Weitere Details finden sich unter www.customs.gov
Einreise nach Europa/ in die Schweiz
Bei der Rückreise gelten folgende Bestimmungen:
µ Tabakwaren (über 17-Jährige in EU-Länder und CH): 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak
µ Alkohol (über 17-Jährige in EU-Länder): 1 l über 22 Vol.-% oder 2 l bis 22 Vol.-% und zusätzlich 4 l nicht-schäumende Weine und 16 l Bier; in die Schweiz: 2 l (bis 15 Vol.-%) und 1 l (über 15 Vol.-%)
µ Andere Waren für den persönlichen Gebrauch (über 15-Jährige) bis zu einem Warenwert von 430 €, in die Schweiz bis CHF 300
µ Weitere Informationen erhält man unter www.zoll.de, www.bmf.gv.at bzw. www.ezv.admin.ch.
Elektrizität (siehe Reiseführer S. 104)
In den USA gibt es Wechselstrom von 110 bis 115 V, daher müssen mitgebrachte Geräte umstellbar sein. Wegen der anderen Steckdosenform ist außerdem ein Adapter nötig, den man am besten schon von zu Hause mitbringt bzw. am Flughafen oder in einem Elektrogeschäft kauft.
Geldfragen (siehe Reiseführer S. 104)
Karten und Reiseschecks
Das Zauberwort in Amerika heißt credit card, wobei Mastercard und Visa die gebräuchlichsten sind. Selbst Kleinstbeträge werden mit Kreditkarte bezahlt und sie ist nötig, um Kaution (z. B. Mietwagen, Hotelzimmer) zu stellen bzw. eine Buchung zu garantieren. Bei bargeldlosem Zahlen werden 1 bis 2 % für den Auslandseinsatz berechnet, Bargeld am Automaten (ATM), bei Banken, aber auch in Geschäften zu ziehen, kostet ebenfalls eine Gebühr in unterschiedlicher Höhe.
Die Maestro-(EC-)Karte ist an gekennzeichneten Automaten („Cirrus/Maestro“) und gegen einen Aufschlag (Höhe je nach Hausbank) einsetzbar. Mit der Postbank SparCard lässt sich an gekennzeichneten VISA-PLUS-Automaten zehnmal jährlich gebührenfrei Geld ziehen.
Travelers Cheques in Dollarbeträgen von günstigerweise $ 50 verhelfen schnell zu Bargeld – z. B. in American Express- oder Travelex-Filialen, aber auch in Hotels (meist max. $ 50/Tag) – und gelten als Zahlungsmittel in Geschäften. Restbeträge werden bar herausgegeben.
Wie Kreditkarten sind auch Schecks versichert (Seriennummern notieren und Kaufbeleg aufbewahren!), bei Verlust oder Diebstahl können die Sperrung (s. S. 113) und der Ersatz von Karten oder Schecks veranlasst werden.
Bargeld
Bargeld ist nur in wenigen Fällen unabdingbar, etwa an Automaten (v. a. Quarter-Münzen) oder für Trinkgelder. Selbst in Supermärkten und an Zapfsäulen kann mit Kreditkarte bezahlt werden. Es ist an sich aber kein Problem, in einer Bank oder (schneller) in einer Filiale von American Express, Travelex oder anderen „Currency Exchange“-Stellen Euro (oder Reiseschecks) in US-Dollar ($ 1 = 100 Cent) umzuwechseln, sofern man die Fahrt dorthin nicht scheut und die schlechteren Kurse und zusätzlichen Gebühren in Kauf nimmt.
o220 [a6] American Express, 327 N Beverly Dr., Beverly Hills
o221 [B4] Bank of America, 333 S Hope St.
o222 [bg] International Currency Express, 427 N Camden Dr., Beverly Hills
o223 [B4] Wells Fargo Bank, 333 S Grand Ave.
Preise und Kosten
L.A. ist ein ziemlich teures Pflaster, gleichermaßen was Hotelpreise angeht wie auch bei den Kosten für Restaurantbesuche, Parkgebühren oder Einkaufstouren. Wochenmärkte, Läden und Imbisslokale bieten jedoch Alternativen zu teuren Lokalen.
Die Eintrittspreise sind der Qualität und Größe der Museen angemessen und es gibt für Studenten und Senioren Ermäßigungen und gelegentlich verbilligten oder freien Eintritt (s. S. 34). Die Ticketpreise für den öffentlichen Nahverkehr sind – angesichts der Streckenlängen – sehr moderat.
Informationsquellen (siehe Reiseführer S. 106)
Informationsstellen zu Hause
L.A. ist durch eine deutsche Agentur vertreten, die auch für Österreich und die Schweiz zuständig ist:
µ LA INC., The Los Angeles Convention and Visitors Bureau, c/o. 2shores International, Anette Kaiser-Rott, Tel. 05691 8066388, akaiserrott@LAinc.us, www.discoverlosangeles.com. Versand von kostenlosem Infomaterial über L.A.
µ Informationsmaterial über Kalifornien verschickt der Touristikdienst Truber, Schwarzwaldstr. 13, 63811 Stockstadt/Main, www.visitcalifornia.de (deutsch), Tel. 06027 402820.
Informationsstellen in L.A.
Touristeninformation
o224 [B4] LA INC., The Los Angeles Convention and Visitors Bureau (LACVB), 333 S Hope St., Tel. 213 6247300, www.discoverLosAngeles.com. Hauptstelle des Tourismusamtes mit mehrsprachigem Personal, Broschüren, Tickets, Karten und vielerlei Infomaterial.
Außerdem gibt es in Los Angeles noch zwei Besucherzentren:
o225 [A5] Downtown Los Angeles Visitor Information Center, 685 S Figueroa St., Tel. 213 689 8822, Mo.–Fr. 8–17, Sa. ab 8.30 Uhr. Infomaterial, Tickets u. a. Service.
o226 [h2] Hollywood Los Angeles Visitor Information Center, Hollywood & Highland Center, 6801 Hollywood Blvd., Tel. 323 4676412, Mo.–Sa. 10–22, So. 10–19 Uhr. Services wie oben, allerdings eher Infostand.
µ Infos zu anderen Stadtteilen im Internet: www.visitwesthollywood.com, www.beverlyhillsbehere.com und www.TheValley.net
µ Arts Information Hotline: Tel. 213 6882787. Infos zu Kulturevents aller Art.
Veranstaltungs- und Kartenservice
Tickets für Theater, Veranstaltungen etc. bucht man am besten möglichst frühzeitig oder sogar schon zu Hause über Reiseveranstalter oder Internet. In L.A. erhält man Tickets außer bei der Touristeninformation (s. S. 107) auch bei:
µ LAStage, www.theatrela.org, Tickets zum halben Preis für alle Arten von Veranstaltungen, in den Visitor Information Centers in Hollywood und Downtown, immer Di. für den Rest der Woche.
µ Ticketmaster, 3701 Wilshire Blvd., Tel. 213 4803232, www.ticketmaster.com
µ Live Nation, 151 El Camino Dr., Beverly Hills, www.LiveNation.com, Tel. 310 5984076
µ First Class Tickets, 195 S Beverly Dr., Beverly Hills, Tel. 310 2754200, www.firstclasstixx.com
µ Hollywood Tickets, Tel. 818 688 3974, www.hollywoodtickets.com
µ Audiences Unlimited, Tel. 818 7533470, www.tvtickets.com. Tickets für Live-Sitcoms u. a. Shows.
µ TV Tix, Tel. 323 6534105, www.tvtix.com. Tickets für verschiedene TV-Shows und als Zuschauer bei Filmproduktionen.
µ Hinweise zu Veranstaltungen liefern die „Calendar“-Sektion der Los Angeles Times am Sonntag, LA Weekly u. a. Publikationen.
Die Stadt im Internet
µ www.discoverlosangeles.com – offizielle Webpage von LA INC., modern aufgemacht mit verschiedenen Rubriken für Besucher und Backgroundinformationen
µ www.downtownnews.com – Internetzeitung über die Ereignisse in Downtown L.A., viele Berichte, aber auch eine Menge praktische Tipps
µ www.wherela.com/LA/la_newinla.html – wie im kostenlos aufliegenden Printmagazin Artikel und nach Stadtvierteln sortierte Tipps zu Shopping, Attraktionen, Nightlife etc.
µ www.lacity.org – offizielle Seite der Stadtverwaltung (City of Los Angeles) mit Rubrik „Recreation & Tourism“ für Besucher (dort v. a. Links)
µ www.losangeles.com – Website von Boulevards City Guides, Restaurants, Hotels, Attraktionen und Nachtleben als Schwerpunkte, mit Hotelbuchungsmöglichkeit
µ www.experiencela.com – „What to do/How to get there“, dazu „What’s hot in L.A.“ – aktuelle Events und viel zum Herumkommen in der Stadt. ExperienceLA ist ein Zusammenschluss von Kultur- und Kunstinstituten.
µ www.discoverhollywood.com – vierteljährlich erscheinendes Gratismagazin mit Internetauftritt, v. a. zu Veranstaltungen aller Art, aber auch zu Lokalen, Shops und Attraktionen
µ http://findlocal.latimes.com – „Entertainment“-Seite der L.A. Times, u. a. mit Infos zu beliebten Lokalen, Bars, Klubs, Veranstaltungen, aber auch zu neighborhoods und Attraktionen
Publikationen und Medien
Einfache Stadtpläne gibt es bei den Touristeninformationsstellen (s. S. 107), genauer sind jene der CAA (s. S. 100). Dazu sollte man sich ggf. einen kostenlosen Nahverkehrsplan von Metro Rail (s. S. 125) beschaffen oder unter www.metro.net ausdrucken.
Zeitungen und Stadtmagazine
Die maßgebliche Tageszeitung ist die Los Angeles Times, die werktags für $ 0,75, sonntags für $ 1,50 auch über Veranstaltungen und Aktuelles in der Stadt informiert. Dazu gibt es mehrere, meist wöchentliche Stadtmagazine wie Destination L.A., Key – This Week in L.A., L.A. Weekly, Los Angeles Downtown News oder WHERE Los Angeles (monatlich). Sie liegen in den Touristeninformationen (s. S. 107), in Hotels, Shops und Museen kostenlos aus. Weitere Infoquellen sind:
µ Los Angeles (www.lamag.com) ist ein monatlich erscheinendes Stadtmagazin für $ 4,95 mit Stories, Blogs und vielen Tipps.
µ LA Now ist ein in den Touristeninformationen (s. S. 107) ausliegendes Hochglanzmagazin des LACVB mit Feature Stories und Listen zu verschiedenen Aspekten wie Hotels, Restaurants, Shops.
µ Der Los Angeles Visitors Guide des Los Angeles Convention and Visitors Bureau erscheint als Magazin zweimal jährlich und enthält fast ausschließlich Adresslisten (Hotels, Restaurants, Shops).
µ Downtown Los Angeles Guide (einmal jährlich) und Discover Hollywood (viermal jährlich), beide kostenlos, beschäftigen sich mit Downtown bzw. Hollywood und deren spezifischen Angeboten.
µ Museums Los Angeles gibt eine Beschreibung der Museen im Großraum Los Angeles, kostet „offiziell“ $ 4,95, liegt aber meist gratis aus, z. B. in Museen und Kultureinrichtungen.
Internet und Internetcafés (siehe Reiseführer S. 110)
Die Internetnutzung mit privaten Laptops stellt dank zahlreicher WLAN-Hotspots kein Problem dar. Zum Beispiel verfügen folgende zentral gelegene Parks, Plätze und Einrichtungen über Hotspots:
µ Pershing Square (Downtown) [B5]
ß [f7] LACMA Plaza
µ Hermosa Beach (s. S. 40)
o227 [f7] Goethe-Institut, 5750 Wilshire Blvd., Tel. 323 5253388, Mo.–Do. 9–17, Fr. 9–15 Uhr, www.goethe.de/ins/us/los/deindex.htm. „Media Lounge“ mit deutschen Zeitungen und Magazinen, DVDs, CDs, PC-Stationen, deutschem TV und Gratis-WLAN sowie Möglichkeit, kostenlos nach Deutschland zu telefonieren.
In Hotels ist Internetzugang nicht immer kostenlos und gelegentlich nur in der Lobby verfügbar.
Eine Liste mit Coffeeshops, die über kostenloses WLAN verfügen, gegliedert nach Downtown, Hollywood, Westside, Beach Cities und San Fernando Valley, findet sich im Internet unter www.wififreespot.com/ca.html. Ein paar Beispiele:
@228 [B5] Camille’s Sidewalk Cafe, 655 S Hope St.
@229 [C4] Lost Souls Café, 124 W 4th St
@230 [E4] The Novel Cafe, 811 Traction Ave.
µ Urth Caffe (s. S. 25)
Weitere Internetcafés mit Computerstationen finden sich unter:
µ www.world66.com/northamerica/unitedstates/california/losangeles/internetcafes
Maße und Gewichte (siehe Reiseführer S. 110)
Längen
1 inch (in) 2,54 cm
1 foot (ft) 30,48 cm
1 yard (yd) (= 3 feet) 0,91 m
1 mile (mi) (= 1760 yards) 1,61 km
Flächen
1 square inch 6,45 cm²
1 square feet 929 cm²
1 square yard 0,84 m²
1 acre 4046,80 m² (0,405 ha)
1 square mile 2,59 km²
(= 640 acres)
Hohlmaße
1 pint 0,47 l
1 quart (= 2 pints) 0,95 l
1 gallon (= 4 quarts) 3,79 l
Gewichte
1 ounce (oz) 28,35 g
1 pound (= 16 ounces) 453,59 g
Temperaturen
Umrechnungsschlüssel
(Grad Fahrenheit - 32) x 0,56 = Grad Celsius
Beispiele
23 Grad F -5 Grad C
32 Grad F 0 Grad C
50 Grad F 10 Grad C
Medizinische Versorgung (siehe Reiseführer S. 111)
Besonderen Risiken sind USA-Reisende nicht ausgesetzt und spezielle Impfungen nicht nötig. Das Wasser ist gechlort, aber trinkbar. Erkältungen wegen der üblichen Vollklimatisierung von Räumen, Bahnen, Läden etc. kann man durch entsprechende Kleidung vorbeugen. L.A. ist allerdings noch immer berüchtigt für seine schlechte Luftqualität, die bei Atemproblemen Schwierigkeiten bereiten kann.
Den hohen Arzt-, Medikamenten- und Krankenhauskosten in Amerika steht ein hoch entwickeltes medizinisches System gegenüber. Schnelle und gründliche Behandlung ist gesichert, vorausgesetzt, man kann die Zahlungsfähigkeit (zum Beispiel durch Kreditkarte) nachweisen. Bei Praxisbesuchen ist im Allgemeinen sofort zu bezahlen. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht, weswegen der Abschluss einer Reisekrankenversicherung (s. S. 126) und das Sammeln ausführlicher Quittungen und Rechnungen ratsam ist.
Krankenhäuser und Praxen
Hausbesuche sind in den USA unüblich. Im Notfall fährt man zu einer Arztpraxis (Adressen erfährt man im Hotel), ruft eine Ambulanz (Tel. 911) oder fährt zu einer Krankenhausnotaufnahme (emergency room).
+231 [dh] California Hospital Medical Center, 1401 S Grand Ave., Tel. 213 7482411
+232 [bg] Ronald Reagan UCLA Medical Center, 757 Westwood Plaza, allg. Infos: Tel. 310 8259111, Notfälle: Tel. 310 8252111, Kinderkrankenhaus: Tel. 310 2679440
+233 [a6] Dr. Samuel A. Berkman, 9400 Brighton Way, Beverly Hills, Tel. 310 2716229. Dr. Berkman spricht deutsch, ebenso die beiden folgenden Ärzte:
+234 [dg] Dr. Wolfgang Scheele, 201 S Alvarado St., Tel. 213 4135040
+235 [e2] Dr. Sina Kniter, 8182 Sunset Blvd., www.DrSinaidaKniter.com, Tel. 323 6541100. Zahnärztliche Notfälle.
Apotheken
Apotheken (pharmacies) sind rar, aber ein Grundsortiment an Arzneimitteln findet sich frei käuflich in Supermärkten und drugstores. In Letzteren kann man an speziellen Schaltern auch ärztliche Verordnungen (prescriptions) für rezeptpflichtige Medikamente einlösen. In L.A. ist v. a. Rite Aid Pharmacy verbreitet, daneben gibt es zahlreiche Filialen von Walgreens und CVS Pharmacy, z. B.:
+236 [A2] CVS, 1050 W Sunset Blvd., 24 Std. geöffnet
+237 [C5] Rite-Aid, 501 S Broadway oder
+238 [B5] Rite-Aid, 600 W 7th St., tgl. 7–20 Uhr außer So.
+239 [B5] Uptown Drug & Gift Shop, 444 S Flower St., www.uptowndrugs.com, werktags 8.30–17.40 Uhr
Mit Kindern unterwegs (siehe Reiseführer S. 112)
Kinder sind in den USA gern gesehen und kommen in den Genuss vielerlei Vergünstigungen, z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Hotels, wo Kids meist kostenlos im Zimmer der Eltern übernachten. Restaurants bieten vielfach Kindermenüs und -sitze, in Museen gibt es je nach Alter freien oder ermäßigten Eintritt.
Bei den La Brea Tar Pits à mit Page Museum gibt es spannende Überreste von Urzeitwesen zu sehen, im Griffith Observatory ì kann man in die Sterne schauen und im Los Angeles Zoo (s. S. 113) Tiere streicheln. Interessant für die ganze Familie sind auch das Natural History Museum Õ und das California ScienCenter Ö mit riesigem IMAX-Theater. Besonders umfangreiche Kinderprogramme werden im Family Room des Getty Center ç und der Getty Villa è angeboten.
Aktiv werden können Familien am Santa Monica Pier (s. S. 82) mit Buden und dem Pacific Park, einem Vergnügungspark mit vielerlei Fahrgeschäften (www.pacpark.com). Hollywoods Walk of Fame × mit Grauman’s Chinese Theatre Ù, Hollywood Museum Ú und Madame Tussauds Hollywood Wax Museum (s. S. 34) sind ebenso ein Muss für Jung und Alt wie Disneyland ð, Universal Studios Hollywood Þ oder Knott’s Berry Farm ñ.
Noch ein paar spezielle Tipps:
U240 [dg] Bob Baker Marionette Theater, 1345 W 1st St. Marionettenshows Di.–Fr. 10.30, Sa./So. 14.30 Uhr, $ 15, www.bobbakermarionettes.com.
r241 [C5] Clifton’s Cafeteria, 648 S Broadway. Über 60 Jahre alte Cafeteria, ideal für Familien, vernünftige Preise, Hausmacherküche zum Sattwerden und tolle Desserts serviert in „Urwald-Atmosphäre“.
U242 [bg] Geffen Playhouse, 10886 Le Conte Ave., Westwood, www. geffenplayhouse.com, $ 15. Kindertheater, besonders lohnend: Sa. 11 Uhr „Saturday Scene“.
s243 [df] L.A. Zoo, 5333 Zoo Dr./Griffith Park, www.lazoo.org, tgl. 10–17 Uhr, $ 14. Aufgrund seiner Dimensionen und der Artenvielfalt wird er als zweitwichtigster Tiergarten des amerikanischen Westens (nach San Diego und vor San Francisco) bezeichnet. Anfahrt: Großer (kostenloser) Parkplatz direkt am Zoo. Öffentlicher Nahverkehr: Bus 96 (ab Downtown, z. B. „Civic Center“) bis „L.A. Zoo“ ($ 3 Ermäßigung im Zoo bei Vorlage eines Nahverkehrstickets).
µ Weitere Tipps für Familien gibt es unter: http://gocitykids.parentsconnect.com
Notfälle (siehe Reiseführer S. 113)
Die zentrale, gebührenfreie Notrufnummer (Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr, kostenlos) lautet 911. Wenn es sich um keinen direkten Notfall handelt, erfährt man unter der Telefonnummer 311 (non-emergency city services), wo sich das nächste Polizeirevier befindet. Ansonsten ist die Polizei (LAPD) unter Tel. 1 877 2755273 erreichbar.
Bei Diebstahl (z. B. Reisepass, Kreditkarte) oder sonstigen Verbrechen ist in einer Polizeistation Anzeige zu erstatten. Für die Ausstellung eines Ersatzreiseausweises ist die diplomatische Auslandsvertretung (s. S. 102) zuständig. Auch in anderen Notfällen, beispielsweise medizinischer oder rechtlicher Art, bemüht man sich dort, vermittelnd zu helfen. Polizeidienststellen gibt es in fast jedem Stadtteil, z. B.:
X244 [C3] LAPD, 150 N. Los Angeles St., gegenüber dem Rathaus
Kartensperrung
Bei Verlust der Maestro-(EC-) oder der Kreditkarte gibt es für Kartensperrungen eine deutsche Zentralnummer. Man sollte vor der Reise klären, ob die eigene Bank diesem Notrufsystem angeschlossen ist. Österreicher und Schweizer sollten sich vor Abreise bei ihrer Bank oder ihrem Kreditinstitut über den zuständigen Sperrnotruf informieren.
Vor dem Reiseantritt sollte man für alle Karten, Schecks und Versicherungen die Notfalltelefon- und Karten-/Policennummern kopieren bzw. notieren und gesondert einpacken.
µ Deutscher Sperrnotruf (von den USA aus): Tel. 011 49 116116 oder Tel. 011 49 3040504050
Wer dringend eine größere Summe Geld benötigt, kann sich diese von zu Hause über Western Union (via Postbank oder Reisebank, z. B. an Bahnhöfen oder Flughäfen) schicken lassen.
Fundbüros
Es gibt kein städtisches Fundbüro, lediglich die öffentlichen Verkehrsbetriebe und LAX (s. S. 98) unterhalten Sammelstellen.
o245 [g7] Metro Lost & Found, 5301 Wilshire Blvd. (Wilshire/La Brea Customer Center), Tel. 323 9378920
Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 114)
In den USA gibt es kein verbindliches Ladenschlussgesetz, was allerdings auch nicht heißt, dass jeder Laden rund um die Uhr geöffnet hat.
µ Geschäfte: je nach Art und Größe von 9/10 bis mind. 18 Uhr, an Sonntagen nicht alle geöffnet
µ Kaufhäuser/Malls: 10–19/20, So. meist 11–18/19 Uhr
µ Restaurants: ca. 12–15 (Lunch) und 18–22 Uhr (Dinner)
µ Bürozeiten: Mo.–Fr. 9–17 Uhr
µ Banken: werktags 10–14/15 Uhr
µ Postämter: Mo.–Fr. 8/9–17, Sa. bis 13/14 Uhr
µ Museen und Sehenswürdigkeiten besucht man am besten Di. bis So. 10 bis 17 Uhr. Oft gibt es an bestimmten Tagen eine längere Abendöffnung.
Post (siehe Reiseführer S. 114)
Briefkästen sind blau-rot und mit der Aufschrift „US-MAIL“ und einem Adler gekennzeichnet. Express Mail und Priority Mail sind schnellere, aber teurere Versandmöglichkeiten. Größere Sendungen schickt man per parcel service (z. B. UPS, FedEx, DHL).
Die Portogebühren (Stand: Herbst 2010) nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz betragen für Karten und Standardbriefe bis 1 oz (28 g) 98 c (jedes weitere oz: 84 c). Die Post braucht ca. 5 bis 7 Tage.
Für Inlandspost (Standard oder „First Class“) gilt: Briefe bis 1 oz (28 g) kosten 44 c, jedes zusätzliche oz kostet weitere 17 c, Karten 28 c.
P246 [D2] US Post Office, Los Angeles Terminal Annex, 900 N Alameda St.
Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 114)
Die LGBT-Szene („Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender“) konzentriert sich in Los Angeles vor allem auf West Hollywood (WeHo), wo 40 % der Bewohner homosexuell sein sollen. Kleinere „Enklaven“ finden sich in Venice Beach, Santa Monica oder Hollywood.
LGBT-Szene im Internet
µ http://losangeles.gaycities.com – Tipps zu Events, Bars, Klubs, Restaurants, Hotels u. a. Treffs
µ www.gaylosangeles.com – Guide für Lesben und Schwule mit homo-freundlichen Adressen und Kontakten
µ www.edgelosangeles.com – News, Artikel und Tipps für Homosexuelle
µ www.frontiersweb.com: Webpage des LA Gay Lifestyle Magazine
Treffs und Klubs
S247 [c4] A Different Light, 8853 Santa Monica Blvd., West Hollywood, www.adlbooks.com, 10–mind. 22 Uhr. Gay Bookshop seit 1979, auch Videos, Karten, Lesungen und Autogrammstunden.
:248 [c4] East West Lounge, 8851 Santa Monica Blvd., West Hollywood, www.eastwestlounge.com. Bis 2 Uhr nachts geöffnete Gay-Bar, Do. rein-weiblich.
i249 [i2] Gay and Lesbian Center Los Angeles, McDonald/Wright Building, 1625 N Schrader Blvd., Tel. 323 9937400, http://laglc.convio.net. Treff und Veranstaltungen.
:250 [cf] Oil Can Harry’s, 11502 Ventura Blvd., Studio City, www.oilcanharrysla. com. Di. und Do. bis Sa. geöffnete „Country and Western“-Bar für Schwule und Lesben, besonders Sa. beliebter Tanztreff.
:251 [d4] Palms, 8572 Santa Monica Blvd., West Hollywood. Älteste Lesbenbar in L.A. (www.thepalmsbar.com)
:252 [dg] Silverlake Lounge, 2906 W Sunset Blvd., www.foldsilverlake.com. Transvestiten-Bar, Rockklub und Indieszene.
s253 Will Rogers Beach, 17700 Pacific Coast Highway, Pacific Palisades. „Ginger Rogers Beach“ ist in der Gay-Szene beliebt.
Veranstaltungen
µ LA Pride. Großes Schwulenfest in West Hollywood an einem Wochenende Mitte Juni, San Vicente Blvd. (Santa Monica Blvd.–Melrose Ave.), mit Parade am So. (www.lapride.org).
µ West Hollywood Halloween Carnaval (www.westhollywoodhalloween.com). Am 31. Oktober Musik auf mehreren Bühnen und Parade.
µ Outfest. Los Angeles Gay & Lesbian Film Festival, Mitte Juli 11 Tage lang auf sechs verschiedenen Bühnen. Ältestes kontinuierlich bestehendes Filmfestival in L.A. (www.outfest.org).
LGBT-Hotels
h254 [Seite 83] Hotel Casa del Mar $$$$, 1910 Ocean Way, Santa Monica, Tel. 310 5815533, www.hotelcasadelmar.com. Sehr edles Hotel direkt am Strand.
h255 [c4] San Vicente Inn-Resort $$$, 845 N San Vicente Blvd., Cynthia St–Santa Monica Blvd., Tel. 310 8546915, www.thesanvicenteinn.com. Bekanntestes Gay-Hotel der Stadt.
Sicherheit (siehe Reiseführer S. 115)
Inzwischen ist in L.A. dank Bürgermeister Antonio Villaraigosa und einer Umstrukturierung im LAPD die Gewaltkriminalität enorm zurückgegangen. Bandenkriminalität spielt hingegen immer noch eine große Rolle und den unehrenhaften Ruf, „Gang Capital of America“ zu sein, konnte die Stadt noch nicht ablegen. Allerdings liegen die Schwerpunkte in Vierteln – besonders in South und East L.A. –, in denen Besucher nichts verloren haben. Die meisten Touristenattraktionen in L.A., in Hollywood, Beverly Hills, Westwood oder Downtown gelten als sicher.
Wie überall ist bei Massenveranstaltungen und Menschenaufläufen, z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln oder während Veranstaltungen, vor allem wegen Taschendiebstahl Vorsicht geboten, doch wer die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beherzigt, dem sollte nichts passieren. Bargeld sollte man nur in kleineren Mengen mitführen und das Aufteilen von Papieren/Schecks zwischen zwei zusammenreisenden Personen ist ebenso empfehlenswert wie die getrennte Aufbewahrung von Dokumentkopien und Originalen. An Stränden sollte man seine Habseligkeiten im Auge behalten, ebenso in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Vor allem in Hollywood und in Downtown sind bettelnde Obdachlose häufig, jedoch im Allgemeinen harmlos. Vorsicht vor sogenannten Hollywood-Talentsuchern, die vorgeblich nach Talenten für Fotoshootings Ausschau halten. Schlimmstenfalls endet man in einem Pornostudio.
Sport und Erholung (siehe Reiseführer S. 115)
Nach L.A. fährt man nicht zum Radfahren oder Wandern und die Stadt ist auch nicht bekannt für romantische kleine Stadtparks oder community gardens wie z. B. New York oder San Francisco. L.A. bedeutet Fitness- und Schönheitswahn und Wellnesseinrichtungen, gesunde Lebensführung, Selbstfindung und Diäten. Kostenlose Yogakurse wie im Runyon Canyon (www.myspace.com/ runyoncanyonyoga), asiatische Entspannungstechniken, die kuriosesten Behandlungen und Therapien in den zahlreichen Spas (v. a. in Hotels) – dafür ist die Glitzer-Glimmer-Stadt bekannt.
Eine große grüne Erholungsoase ist der Griffith Park ì mit Trails aller Art, Sport- und Spielplätzen sowie Reitställen, schöne Gartenanlagen umgeben Getty Villa è und Getty Center ç und der wohl vielseitigste Botanische Garten befindet sich um die Huntington Library ï. Ein grünes Stadtidyll ist der kleine Park an der Walt Disney Concert Hall Î.
Surfing
Surfen ist der Nationalsport Kaliforniens. Für Anfänger lohnen Zuma oder Will Rogers State Beach, beliebt sind auch Malibus Surfrider Beach, Bay Street Beach in Santa Monica oder Venice Pier Beach. Wer Surfen lernen möchte, findet hier Anleitung:
µ Surf Academy, Tel. 310 3722790, www.surfacademy.org, Santa Monica
µ Santa Monica Surf School, www.santamonicasurfschool.com, Tel. 310 5263346
Fitness
µ Gold’s Gym, 360 Hampton Dr./Rose Ave., Venice, www.goldsgym.com, $ 20/Tag. „Mecca of Bodybuilding“, hier trainierte auch Schwarzenegger.
µ CrossFit, 3201 Santa Monica Blvd., www.crossfitla.com. „The Spartan Workout“ mit 20-Min.-Workouts hoher Intensität, verschiedene Stufen und Klassen.
µ Muscle Beach Venice (www.musclebeachvenice.com). Spielplatz für Erwachsene mit dem größten „Outdoor Gym der Welt“, in dem Arnold Schwarzenegger seine Karriere begann.
Sonstiges
µ Sunset Ranch 3400 N Beachwood Dr., Hollywood, www.sunsetranchhollywood.com. Im Griffith Park gelegene Ställe, die Ausritte anbieten.
µ Venice Beach Skate Park. Ein neuer Skatepark (www.veniceskatepark.com), der vor allem von „Profis“ genutzt wird, allein schon das Zuschauen ist faszinierend.
Zuschauersport
L.A. ist eine Hochburg des Profisports – Basketball (NBA), Baseball (MLB), Eishockey (NHL) –, von den vier Profi-Nationalsportarten fehlt in L.A. nur der American Football (NFL), dafür bieten die beiden großen Unis, UCLA und USC, sehenswerten College Football. Darüberhinaus gibt es zwei Fußballklubs in der höchsten Liga (MLS/Major League Soccer): Galaxy und Chivas. Sie spielen beide in Carson, im Home Depot Center (18400 Avalon Blvd.). In Anaheim gibt es ebenfalls eine Baseball- und eine Eishockeymannschaft.
`256 [dg] Dodger Stadium, Elysian Park Ave., www.dodgers.com (auch Tour-Infos), Anfahrt: bei Heimspielen eigener Metro-Shuttleservice „Dodger Stadium Express“ (ab Bahnsteig 3, Patsaouras Plaza at Union Station, Eintrittskarte gilt als Ticket). Noch Teil der Innenstadt, allerdings schon am Abhang der Santa Monica Montains gelegen, breitet sich die großzügige Grünanlage des Elysian Parks aus. Das Zentrum markiert das imponierende, nach dem Baseballklub benannte Dodger Stadium. 1962 eröffnet, finden hier bei Dodgers-Spielen – neben den New York Yankees und den Boston Red Sox eine der Baseballmannschaften – jeweils 56.000 Zuschauer Platz.
`257 [A7] Staples Center, 1111 S Figueroa St., www.staplescenter.com (auch Ticketinfo), Anfahrt: Metro Rail – Blue Line bis „Pico“. Gegenüber von L.A. LIVE und neben dem Convention Center steht die 1999 erbaute Sporthalle der Stadt, das Staples Center. Sie ist gleichzeitig Heimat von vier Profiteams: den legendären Basketballern der L.A. Lakers, deren Lokalrivalen, den L.A. Clippers, den Profibasketballerinnen L.A. Sparks und den Eishockey-Cracks L.A. Kings. Zudem finden hier Konzerte statt.
Infos zu den Mannschaften und Tickets für Spiele findet man im Internet auf den folgenden Seiten:
µ Anaheim Ducks (Eishockey), http://ducks.nhl.com
µ L.A. Angels of Anaheim (Baseball), http://losangeles.angels.mlb.com
µ L.A. Clippers (Basketball), www.nba.com/clippers
µ C.D. Chivas USA (Fußball), www.cdchivasusa.com
µ L.A. Galaxy (Fußball), www.lagalaxy.com
µ L.A. Lakers (Basketball), www.nba.com/lakers
µ L.A. Kings (Eishockey), http://kings.nhl.com
µ L.A. Sparks (Frauenbasketball), www.wnba.com/sparks
µ L.A. Dodgers (Baseball), http://losangeles.dodgers.mlb.com
µ USC Trojans (College Football und Basketball), www.usctrojans.com
µ UCLA Bruins (College Football und Basketball), www.uclabruins.com
Sprache (siehe Reiseführer S. 118)
Ganz ohne Englisch kommt man in L.A. nicht aus, allerdings ist small talk auch mit kleinem Wortschatz möglich und die Erwartungshaltung der Amerikaner nicht hoch. Das Amerikanische weicht zum Teil vom Schulenglisch ab, es gibt Unterschiede bezüglich Wortschatz, Grammatik und Aussprache.
Gewisse Universalfloskeln gehören zum guten Ton, z. B. „How are you (today)?“, die Frage nach dem Befinden, aber vor allem auch als Begrüßungsformel genutzt. „Have a nice day/trip“ dient der Verabschiedung, ebenso wie „It was a pleasure/It was nice to meet/meeting you“ oder „See you“. Letzteres ist selten als Einladung gemeint, sondern vielmehr ein legerer Abschiedsgruß.
Stadttouren (siehe Reiseführer S. 118)
Am Anfang könnte zur Orientierung eine Grand Tour of L.A., wie sie die großen Bustouranbieter Starline (Grand Tour of Los Angeles) oder LA City Tours (City Tour L.A.) anbieten, empfehlenswert sein. Einen Überblick gibt:
Bustouren
o258 [h2] LA City Tours, 6806 Hollywood Blvd., gegenüber der Kreuzung Hollywood and Highland, Tel. 323 9600300, www.lacitytours.com. Verschiedene Touren, z. B. Movie Star Homes (Minibusse durch Bel Air und entlang dem Sunset Strip, tgl. 11.30/13.30/15.30 Uhr) oder Beach & Shopping Tour (mit Venice Beach Boardwalk, Santa Monica Pier und 3rd Street Promenade, tgl. 9 Uhr).
o259 [h2] Starline Tours, 6925 Hollywood Blvd. Tel. 323 4633333, www.starlinetours.com. Bei „Hop-on, Hop-off Double Decker City Tours“ transportieren rote Doppeldeckerbusse Besucher auf vier farblich gekennzeichneten Routen und liefern auch Informationen. Man kann an mehreren Stopps beliebig ein- und aussteigen. In Downtown (Purple Line) sind es 13 Haltestellen, die Red Line hält 16-mal in Hollywood, West Hollywood und Beverly Hills, die kurze Blue Line verbindet Hollywood mit Universal City und den Studios, während die Yellow Line vom Rodeo Drive und Beverly Hills über Westwood nach Santa Monica und über Century City zurückführt. Das Ticket kostet $ 30 für 1 Tag, $ 40 für 2 Tage. Empfehlenswert sind außerdem die Movie Stars Home Tours (www.starlinetours.com/los-angeles-tour-1.asp), auch im Hollywood CityPass (s. S. 64) enthalten, die neue Malibu Stars’ Homes Tour oder die City Tour by Night (www.starlinetours.com/los-angeles-tour-3B.asp).
Walkingtouren
µ Hollywood Behind-the-Scenes Tour, 6708 Hollywood Blvd., Tel. 323 4021074, www.redlinetours.com, tgl. 10/12/14/16 Uhr, $ 25 (im Hollywood CityPass enthalten, s. S. 64). Spaziergang durch Hollywood.
µ Hollywood Heritage Walking Tours, www.hollywoodheritage.org, Tel. 323 4656716. Dreieinhalbstündige Spaziergänge durch den Hollywood Boulevard Entertainment & Commercial District, ganzjährig Sa. 9 Uhr, $ 10.
µ Venice Beach Walking Tours, www. venicebeachwalkingtours.com, Tel. 310 3961585. Zwei- bis dreistündige Touren durch Venice Beach, mit oder ohne Lunch ($ 60/40).
µ Studiotouren siehe S. 71
Spezialtouren
µ Architecture Tours L.A., Tel. 323 4647868, www.architecturetoursla.com. Tgl. 9.30 und 13.30 Uhr verschiedene Neighborhood-Tours ($ 75, 2–3 Std.), z. B. Hollywood/Beverly Hills, Silver Lake, Downtown oder West Hollywood. Führerin Laura Massino Smith ist Autorin der „Architectural Tours L.A. Guidebooks“.
µ Eagle Rider Tours, Tel. 1 888 9009901, www.eaglerider.com/los angeles. Mit der Harley auf dem Sunset Strip, die Beaches entlang oder auf dem Mulholland Drive cruisen.
µ Las Angelitas del Pueblo, Tel. 213 6281274, www.lasangelitas.org. Di.–Sa. 10/11/12 Uhr kostenlose 50-Min.-Touren ab dem Büro Las Angelitas del Pueblo, Sepulveda House, 622 N Main St. In erster Linie für Schulgruppen, doch auch Privatleute können teilnehmen. Anmeldung im Internet.
µ Melting Pot Food Tours, Tel. 212 2093370, www.meltingpottours.com. Sa./So. 10.30–13.30 Uhr. Old Pasadena Food Tasting WalkingTour ($ 49), außerdem Farmers Market/3rd Street Food Tasting Walking Tour (Mi./Fr./Sa./So. 9.30–13 Uhr, $ 49).
µ Six Taste Food Tours, Tel. 1 888 3130936, www.sixtaste.com. Kulinarische Touren durch verschiedene neighborhoods (3,5 Std., ab $ 55).
µ Urban Shopping Adventures, www. urbanshoppingadventures.com, Tel. 213 6839715. Shopping-Know-how und spezielle Tipps für verschiedene Stadtviertel, auch inkl. Essen, teils zu Fuß, teils mit dem Bus, ab $ 36.
Telefonieren (siehe Reiseführer S. 119)
Eine 1 gefolgt von einem dreistelligen area code – in Downtown L.A. z. B. 213 – geht der siebenstelligen Rufnummer voraus und muss auch bei Ortsgesprächen mitgewählt werden, d. h. vollständig heißt es offiziell z. B. 1 (213) 123 4567. Die Rufnummer kann auch als werbewirksame Buchstabenkombination (2 – ABC, 3 – DEF, 4 – GHI, 5 – JKL, 6 – MNO, 7 – PRS, 8 – TUV, 9 – WXY) angegeben sein.
Gebührenfrei, aber regional begrenzt, sind 1–800er-/866er-/877er-/888er-Nummern, teuer sind jene, die mit 1–900 beginnen.
Es existieren mehrere verschiedene Vorwahlnummern im Großraum L.A. Die wichtigsten sind 213 (Downtown L.A.), 323 (außerhalb von Downtown, z. B. Hollywood, West Hollywood, Watts), 310 (West L.A., Beverly Hills, Teile West Hollywoods, Santa Monica, LAX), 714 und 949 (Orange County), 626 (Pasadena) und 818 (San Fernando Valley).
Telefonkarten
In Hotels bereitet Telefonieren kein Problem, es wird meist über Kreditkarte abgerechnet. Öffentliche Fernsprecher sind selten geworden und erfordern zudem massenhaft Quarter-Münzen. Bei Telefonkarten wird grundsätzlich unterschieden zwischen calling cards (monatliche Abrechnung vom Kreditkartenkonto) und prepaid oder phone cards (geladen mit einem bestimmten Betrag). Da die Karten zur schwer durchschaubaren Wissenschaft geworden sind, hier nur einige hilfreiche Webseiten:
µ www.callingcards.com – Übersicht über Anbieter und Preise
µ www.long-distance-phone-cards.info/callingcards – ebenfalls eine Übersicht über Anbieter und Preise
µ www.us-callingcard.info – empfehlenswerte beliebig wiederaufladbare Karte ohne Grundgebühr
Mobile Phone (Handy)
Zur Nutzung der in den USA gut ausgebauten GSM-Mobilfunknetze (850/1900 MHz) ist ein Triband- oder Quadbandgerät nötig. Der eingedeutschte Begriff „Handy“ existiert im Amerikanischen nicht, das Wort handy heißt nichts anderes als „handlich“, „praktisch“ oder „geschickt“. Man spricht von cell(ular) oder mobile (phone).
Uhrzeit und Datum (siehe Reiseführer S. 120)
Die USA sind in vier Hauptzeitzonen eingeteilt – Eastern Time, Central Time, Mountain Time, Pacific Time –, die eine Verschiebung von der mitteleuropäischen Zeit (MEZ) um 6 bis 9 Stunden bedeuten. In L.A. gilt Pacific Time, d. h. 9 Stunden Zeitverschiebung. Zeigt die Uhr in Mitteleuropa 18 Uhr, ist es in L.A. 9 Uhr morgens.
In den USA wird bei der Uhrzeit nicht bis 24 durchgezählt, sondern nur bis 12. Die Zufügung von a.m. (ante meridiem) weist auf vormittags, p.m. (post meridiem) auf nachmittags hin. 12 Uhr mittags heißt noon, 0 Uhr midnight.
Sommerzeit (daylight saving time/DST) herrscht in den USA vom ersten Märzwochenende bis zum ersten Novemberwochenende.
Das Datum wird in der Reihenfolge Monat–Tag–Jahr angegeben, z. B. Sept. 30, 2010 oder kurz 9/30/2010.
Unterkunft (siehe Reiseführer S. 120)
Die Hoteloptionen in L.A. sind breit gestreut. Bei der Hotelwahl könnte auch das geplante Besuchsprogramm ein wichtiges Kriterium sein, da man so die Wege verkürzen kann. Hollywood und West Hollywood sind hoteltechnisch wohl die beliebtesten Ziele, Downtown ist ebenfalls gut ausgestattet. Beverly Hills hat die wohl luxuriösesten Hotels zu bieten, für Strandliebhaber sind Santa Monica oder Venice geeignete Standpunkte. Wer nur einen Zwischenstopp einlegt, könnte ein Hotel in Flughafennähe wählen.
Die Preisschwankungen sind in Los Angeles relativ groß und dazu stark abhängig von Lage, Events, Messen und Veranstaltungen. Auch Wochen- und Feiertage spielen eine Rolle, aber andererseits gibt es in flauen Zeiten manchmal günstige Angebote. Der offizielle Durchschnittspreis liegt bei gegenwärtig rund $ 150 pro Doppelzimmer, dazu kommt in der City of L.A. immer eine sales tax (Mehrwertsteuer) von 14 %.
Eine Buchung im Voraus ist das ganze Jahr über ratsam, sei es über hiesige Reiseveranstalter oder – meist preiswerter – auf eigene Faust im Internet, z. B. bei
Hoteltipps
Downtown
h260 [A7] JW Marriott Los Angeles at L.A. LIVE $$$–$$$$, Tel. 213 7658600, www.lalivemarriott.com, und
h261 [A7] The Ritz-Carlton Los Angeles $$$–$$$$, 900 W Olympic Blvd., Tel. 213 7438800, www.ritzcarlton.com/en/Properties/LosAngeles/ Default.htm. Das 2010 eröffnete Doppelhotel in einem spektakulären 54-stöckigen Wolkenkratzer bietet allen Luxus. Das Marriott verfügt über 800 Zimmer, das Ritz-Carlton in den oberen Etagen über 123.
h262 [C4] Kawada Hotel $$–$$$, 200 S Hill St., Tel. 213 6214455, Reservierungen: www.kawadahotel.com, Tel. 1 800 7529232. In günstiger Downtownlage mit angeschlossenem Coffeeshop und Restaurant. Kleine, aber ordentlich ausgestattete 116 Doppelzimmer (mit Kitchenette, Internet), Parken relativ günstig.
h263 [B6] O Hotel $$–$$$, 819 S Flower St., www.ohotelgroup.com, Tel. 213 6239904. Boutiquehotel in historischem Bau (67 Zimmer), nahe L.A. LIVE. Fancy und hip, besonders die Lobby mit Bar, wo am Wochenende Bands spielen. Zimmer eher klein, doch technisch und auch sonst gut ausgestattet, etwas laut, aber preiswert (auch das Parken).
h264 [B6] Ritz Milner Hotel $$–$$$, 813 S Flower St., Tel. 213 6276981, www.milner-hotels.com. Ordentliche Zimmer inkl. Frühstück, seit 1918 in Familienbesitz, Retropub im Untergeschoss, Parken günstig.
h265 [B5] Standard Downtown Hotel $$$–$$$$, 550 S Flower/6th St., Tel. 213 8928080, www.standardhotels.com/los-angeles. Extravagant wie das Partnerhotel in New York, v. a. technisch gut ausgestattete Zimmer mit Minibar, Safe und kostenlosem WLAN. Zugehörig ist ein 24/7-Restaurant (tgl. 24 Std. geöffnet). Weitere Filiale: 8300 Sunset Blvd., www.standardhotels.com/hollywood.
h266 [B5] The Millennium Biltmore $$$$, 506 S Grand Ave., Tel. 213 6241011, www.millenniumhotels.com. 1923 eröffnetes, renoviertes altehrwürdiges Nobelhotel. Fast 700 Zimmer, mehrere Lokale und günstige Lage. Preiswertere Last-Minute-Angebote.
Hollywood und Westside
h267 [bg] Beverly Hills Hotel $$$$, 9641 Sunset Blvd., Tel. 310 276 2251, www.beverlyhillshotel.com. 5-Sterne-Hotel mit legendärer Gästeliste. Über 200 hervorragend ausgestattete, elegante Doppelzimmer verschiedener Typen (auch Suiten und Bungalows), teils mit Balkon. Mehrere Bars, Lounges und Lokal, alles umgeben von tropischer Grünanlage.
h268 [d5] ÉLAN Hotel $$$–$$$$, 8435 Beverly Blvd., Tel. 323 6586663, www.elanhotel.com. Zwischen Beverly Hills und West Hollywood gelegenes Boutiquehotel mit 49 Zimmern, inklusive Frühstück, WLAN und abendlichem Weinumtrunk.
h269 [h2] Hollywood Roosevelt Hotel $$$–$$$$, 7000 Hollywood Blvd., Tel. 323 4667000, www.thompsonhotels.com/hotels/la/hollywood-roosevelt. Altehrwürdiges Hotel von 1927, in dem schon Hollywoodstars genächtigt haben und wo die ersten Oscars vergeben wurden. 300 neu renovierte Zimmer verschiedener Typen.
LAX
Eine Vielzahl von Unterkünften in allen Preiskategorien reiht sich entlang dem Century Blvd. und den Airport Blvd. auf, z. B.:
h271 [ci] Four Points Hotel Los Angeles International Airport $$$–$$$$, 9750 Airport Blvd., Tel. 310 6454600, www.fourpointslax.com. Doppelzimmer ab $ 100. Nur 5 Min. von LAX entfernt, mit Pool, Café und großen, gut ausgestatteten 573 Zimmern.
h272 [ci] Travelodge Hotel at LAX $$, 5547 W Century Blvd., I–405, Tel. 310 649 4000. 147 Zimmer auf zwei Ebenen mit Coffeeshop und Pool sowie Airport Shuttle und Frühstück inklusive.
Anaheim
h273 Disney’s Grand Californian Hotel & Spa $$$–$$$$, 1600 Disneyland Dr., und
h274 Disneyland Hotel $$$–$$$$, 1150 Magic Way, und
h275 Disneyland Hotel Disney’s Paradise Pier Hotel $$$–$$$$, 1717 S Disneyland Dr., http://disneyland.disney.go.com/hotels, Tel. 714 5205045, auch Packages. Alle drei liegen in bzw. am Rand der Vergnügungsparks und sind ideal für Familien.
h276 Portofino Inn & Suites $$–$$$, 1831 S Harbor Blvd. www.portofinoinnanaheim.com, Tel. 714 7827600 oder Tel. 1 800 3983963, . Neuer, großzügig angelegter Hotelkomplex mit geräumigen Zimmern (auch für Familien) in schöner Anlage, auch kombiniert mit Disneyland-Tickets buchbar, Parken kostenlos.
Beaches
h277 [Seite 83] Fairmont Miramar Hotel & Bungalows $$$–$$$$, 101 Wilshire Blvd., Santa Monica, Tel. 1 866 5404470 o. 310 5767777, www.fairmont.com/ santamonica. Miramar ist spanisch und bedeutet „Seeblick“ und den haben die meisten Zimmer tatsächlich. Vom Eingangsportal und der Zufahrt mit altem Feigenbaum und (neuen) Palmen über die Lobby bis zu den Zimmern strahlt das Haus historische Eleganz aus. Ende des 19. Jh. erbaut von John P. Jones, einem früheren Senator und Silberbaron von Nevada, gelangte das Privatanwesen 1921 in den Besitz von Gilbert Stevenson. 1924 kamen Gästebungalows dazu, die gerne von Stars und Politikern gebucht werden. Im Haupthaus nächtigen die „normalen“ Gäste. Von abendlichen Cocktails am Koi-Teich, einer schönen Poolanlage, einem Health Club und Spa über das ausgezeichnete Fig Restaurant, in dem saisonale Gerichte lokaler Provenienz serviert werden, bis hin zur Lobby Lounge fehlt es an nichts.
h278 [Seite 83] Inn at Venice Beach $$$, 327 Washington Blvd., Venice Beach, www.innatvenicebeach.com, Tel. 319 8212557. Kleines Hotel mit 43 schönen Zimmern etwas abseits des Strands und mit Innenhofcafé. Das Frühstück ist im Zimmerpreis inklusive, ebenso das WLAN. Günstiges Parken, auch diverse Packages buchbar.
h279 [Seite 83] Loews Santa Monica Beach Hotel $$$$, 1700 Ocean Ave., Santa Monica, Tel. 310 4586700 oder Tel. 1 866 5639792. Traumhaftes Strandhotel am Santa Monica Pier mit luxuriösen Zimmern, teils mit Meerblick, www.santamonicaloewshotel.com.
h280 [Seite 83] The Cadillac $$–$$$, 8 Dudley Ave., Venice Beach, Tel. 310 3998876, www.thecadillachotel.com. Am Ocean Front Walk gelegenes Art- déco-Hotel von 1912 mit Topausblick.
Bed and Breakfast
Eine Liste von Privatzimmern in verschiedenen Preiskategorien, Komfortstufen und Vierteln gibt es z. B. auf:
µ www.bedandbreakfast.com/los- angeles-california.html
µ www.bbonline.com/ca/region5.html
Hostels und Jugendherbergen
j281 [j2] Banana Bungalow Holly- wood $, 5920 Hollywood Blvd., Tel. 323 4692500 oder Tel. 1 877 9775077, www.bananabungalow.com. Schlafsaal (6 Betten) und Zimmer, mit Patio, „Fun Lounge“ und Küche. Gratis-Internet, -Frühstück sowie Flughafenabholung bei mehr als 4 Tagen. Filiale: 603 N Fairfax Ave., West Hollywood.
j282 [h2] Hollywood International Hostel $, 6820 Hollywood Blvd., Tel. 1 800 5577038 bzw. Tel. 323 4632770, www.hollywoodhostels.com. Betten im Schlafsaal, aber auch Doppelzimmer, inkl. Frühstück und Bettwäsche.
j283 [i2] USA Hostels – Hostel Hollywood $, 1624 Schrader Blvd., Tel. 1 323 4623777 oder Tel. 1 800 5246783, www.usahostels.com („Hollywood“). Gut ausgestattete, saubere Herberge mit Schlafsälen (Bett ab $ 31) und Zimmern.
Eine ausführliche Liste von weiteren Hostels und Billigunterkünften mit Beschreibungen und Sofortbuchungsmöglichkeit gibt es unter:
Umgangsformen und Verhaltenstipps (siehe Reiseführer S. 124)
Auch wenn Los Angeles als besonders oberflächlich, „lässig“ und „relaxt“ gilt, gelten durchaus amerikanische Umgangsformen: Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Diskretion und Disziplin. Der Kunde ist König. Vordrängen, Muffigkeit, Aggressivität und Hektik sind verpönt.
Do’s und Don’ts – amerikanische Besonderheiten
µ Trinkgeld (tipp/gratuity) ist nicht inklusive und die Löhne der Beschäftigten im Dienstleistungsgewerbe gering. Im Restaurant werden mind. 15 % tipp erwartet. Auch Taxifahrer oder Zimmermädchen erhoffen sich ein Trinkgeld.
µ Alkohol darf nicht an unter 21-Jährige verkauft, ausgeschenkt und generell nicht öffentlich konsumiert werden.
µ Händeschütteln ist bei der Begrüßung eher unüblich, dafür werden altersunabhängig sofort die Vornamen benutzt.
µ Anredeformen: „Mrs.“ (meist verheiratet oder verwitwet, älter) steht „Miss“ als universal anwendbare Anredeform, unabhängig von Alter und oft auch Stand, und geschrieben noch neutraler „Ms.“ gegenüber.
µ Amerikanische Tischsitten unterscheiden sich besonders beim Hantieren mit dem Besteck von den europäischen: Amerikaner schneiden mit dem Messer vor und benutzen dann nur noch die Gabel. Beidhändig zu essen identifiziert den Europäer. Selbst in Toplokalen kann man sich Essensreste in ein doggy bag einpacken lassen oder nur kostenlos serviertes Leitungswasser trinken.
µ Toiletten nennt man nie toilet sondern immer restroom, ladies’ bzw. men’s room, bathroom oder powder room.
Verkehrsmittel (siehe Reiseführer S. 125)
Nahverkehrsmittel
Das Nachverkehrssystem in L.A. ist besser als sein Ruf, wären da nur nicht die riesigen Entfernungen! Die Los Angeles County Metropolitan Transportation Authority, kurz „Metro“, betreibt Busse und Schnellbahnen (Metrolink), die teils unter-, teils oberirdisch fahren. Da Metro Rail und Metro Busses viele Viertel und Sehenswürdigkeiten, wie Downtown, Little Tokyo, Koreatown, Hollywood, Universal City, North Hollywood, Chinatown, Pasadena oder Long Beach miteinander verbinden, kann ihre Nutzung auch für Besucher eingeschränkt empfehlenswert sein. Metrolink sind unabhängig davon betriebene Nahverkehrszüge, die ab Union Station in erster Linie von Pendlern genutzt werden (Preise nach Entfernung, z. B. Union Station–Anaheim $ 8,25, www.metrolinktrains.com).
Metro Bus und DASH
Busfahren ist im Allgemeinen aufgrund der Entfernungen und Staus für Besucher sehr zeitaufwendig und erfordert etwas Kartenstudium und Ortskenntnis. Metro betreibt verschiedene Bustypen: Local (orange) – mit häufigen Stopps –, Rapid (rot) und, als schnellste Variante, blaue Expressbusse (700er-Nummern), die entlang dem Freewaysystem nur selten halten. Es gibt derzeit 25 Metro Rapid Bus Lines sowie zwei in Santa Monica.
DASH untersteht hingegen der City of Los Angeles Transportation (LADOT) und verkehrt als DASH Downtown auf sechs Linien in der Innenstadt (Fixpreis pro Fahrt $ 0,35, Mo.–Fr. 6.30–18.30 Uhr alle 5–10 Min., Sa./So. seltener bzw. nicht).
µ Infos und Pläne: www.ladottransit.com/dash
Metro Rail
Empfehlenswert, da schnell und vom Streckennetz gut überschaubar, ist Metro Rail, teils unter-, teils überirdisch verkehrende Schnellbahnlinien, die aus der Innenstadt herausführen. Kurioserweise werden auch zwei Buslinien (Silver und Orange) dazugerechnet. Die Linien sind durch verschiedene Farben gekennzeichnet:
µ Red Line: von Downtown (Union Station) nach Hollywood, Universal City und North Hollywood
µ Blue Line: von Downtown (7th St./Metro Center Station) durch South Los Angeles nach Long Beach
µ Green Line: von der South Bay (bei LAX) östlich von Norwalk entlang der I–105 mit Anschluss an LAX nach Redondo Beach
µ Purple Line: von Downtown (Union Station) nach Koreatown (Wilshire)
µ Gold Line: von East L.A. durch Downtown (Union Station, Chinatown) nach Pasadena
µ Expo Line (Neubauprojekt): von Downtown (7th St./Metro Center Station) über Expo Park (2011) nach Culver City (2012) und Santa Monica (2015)
µ Silver Line: Schnellbuslinie zwischen South L.A., Downtown (Stops an L.A. LIVE, Staples Center, Walt Disney Concert Hall, MOCA, Union Station) und East L.A.
µ Orange Line: Hightech-Buslinie mit eigener Fahrtrasse von North Hollywood durch das San Fernando Valley zum Warner Center.
Metro-Informationen und -Fahrpreise
Es gibt vier Kundenzentren (Metro Customer Centers), z. B.
o284 [D2] Union Station/Gateway Transit Center, East Portal, Mo.–Fr. 6–18.30 Uhr, Tel. 1 800 2666883. Infos zu Metro-Bussen und Metro-Rail.
µ Pläne und Fahrpläne zum Herunterladen: www.metro.net
µ Preise: Einzelfahrausweis $ 1,50 (an Automaten in den Stationen), Silver Line: $ 2,45, zwei Kinder unter 5 Jahren fahren kostenlos mit. Tagespass $ 6 (an Automaten oder in Bussen), Wochenpass $ 20 (im Customer Center). Metro-to-Muni-Transfer (Umsteigen von Metro auf Bus $ 0,35) möglich, nicht gültig für ein Umsteigen von Bus auf Metro Bus und Metro Rail.
Taxis
Die Grundgebühr (für 180 m Fahrtstrecke) beträgt $ 2,85, pro km kommen $ 1,68 dazu, plus Aufschläge, z. B. für Fahrten zum Flughafen, Sondergepäck oder Wartezeiten. Verbreitet sind z. B.
µ Yellow Cab Company, Tel. 310 8081000 oder Tel. 1 800 2001085
µ Checker Cab, Tel. 310 3005007 oder Tel. 1 800 3005007
µ United Independant Taxi, Tel. 213 4837660
Versicherungen (siehe Reiseführer S. 126)
Eine Versicherung ist in den USA absolut unverzichtbar: eine private Auslandskrankenversicherung. Da die Kosten für eine ärztliche Behandlung von den gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland und Österreich (Schweizer bitte nachfragen!) nicht übernommen werden, können im Krankheits- oder Notfall in den USA nämlich sonst hohe Kosten anfallen. Am günstigsten sind Jahres- bzw. Familienkrankenversicherungen. Zur Erstattung der Kosten zu Hause benötigt man ausführliche Quittungen.
Es ist nicht immer sinnvoll, weitere Versicherungen wie Reiserücktritts-, Gepäck-, Reisehaftpflicht- oder Reiseunfallversicherung abzuschließen. Sie enthalten meist viele Ausschlussklauseln und zudem sind gewisse Schäden und Verluste auch durch bereits existierende Versicherungen wie eine Privathaftpflicht oder eine Unfallversicherung abgedeckt. Auch in manchen (Gold-)Kreditkarten sind bestimmte Versicherungen schon enthalten.
Wetter und Reisezeit (siehe Reiseführer S. 126)
Für Los Angeles gibt es keine eigentlich schlechte Reisezeit. Selten ist das Wetter länger anhaltend schlecht, die Luftfeuchtigkeit ist gering und Regen selten. Es herrscht mediteranes oder subtropisches Klima mit trockenen Sommern und 330 Tagen Sonnenschein. Die Monate Mai bis Oktober sind heiß und trocken mit Durchschnittstemperaturen um die 23 bis 29 °C, mindestens aber 14 bis 19 °C. Oft werden jedoch – v. a. im Inland – sogar über 30 °C erreicht. Die Monate von November bis April sind im Allgemeinen mild mit höherer Regenwahrscheinlichkeit und durchschnittlichen Temperaturen zwischen 20 und 12 °C. Der meiste Regen fällt von Januar bis März.
Charakteristisch sind die vielen Mikroklimate, die Unterschiede von bis zu 10 Grad zwischen Inland und Küste zur Folge haben können. Ein Wetterphänomen heißt June Gloom bzw. May Gray und es weist auf neblige, graue Verhältnisse an der Küste an Vormittagen hin, die sich bis mittags in Sonne verwandeln. V. a. tritt das im späten Frühjahr und Frühsommer ein.
Beste Reisezeiten sind September, Oktober und – allerdings bei schnelleren Wetterwechseln und mehr Regenschauern – das Frühjahr bzw. der Frühsommer (Mai/Juni).





Autor: 

aus der Luftperspektive

