Der von ihnen genutzte Internet Explorer 6 unterstützt viele aktuelle Web-Funktionalitäten nicht. Für einen ungetrübten Genuss unseres Internetauftritts empfehlen wir eine aktuellere Version des Internet Explorers oder einer anderen Browser-Software.

Schnellsuche
 
  Erweiterte Suche
Auswahl nach LÄNDERN


oder klicken Sie auf die Karte.

PRODUKTAUSWAHL
Unsere Reihen
Infos/Kontakt
 Impressum
 Hilfecenter/ FAQ
 Lieferbedingungen
 Datenschutz
 AGB
 Über uns
 Mitarbeit
 Kontakt
Partnerprogramm
 Partner Log-in
Medienpartner
 Presse Log-in

ReiseführerCityTrip Madrid

  • 9.80 EUR Deutschland
  • 14.90 CHF Schweiz
  • 10.10 EUR Österreich
  • Preis inkl. MwSt.
 
  • Reiseführer CityTrip Madrid
    Größeres Bild
     
     
  • Versand ab 10 Euro kostenfreiAutor: Büscher, Tobias
    Herausgeber: Werner, Klaus
    ISBN: 978-3-8317-2123-8
    Seitenanzahl: 144
    Auflage: 2.
    Erscheinungsjahr: 2011

    Ausstattung:
    komplett in Farbe, mehr als 60 Fotos, GPS-genauer Stadtplan zum Herausnehmen, praktische Übersichtskarten, kleine Sprachhilfe Spanisch, cleveres Nummernsystem zur schnellen Orientierung, ausführliches Register, strapazierfähige PUR-Bindung
    Format (h x b x t): 19,5 x 11

    Artikel sofort lieferbar

    Artikel in den
    Warenkorb legen 
 

Dieser aktuelle Stadtführer aus der Reihe CityTrip ist für alle gedacht, die Madrid von seiner spannendsten Seite kennenlernen und nicht nur die Highlights wie den Prado oder den Retiro-Park sehen möchten. Denn auch versteckte Winkel sind aufgeführt: kultige Designerbars, Hotels mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis, lohnende Einkaufsmöglichkeiten und vieles mehr. Spaniens pulsierende Hauptstadt bietet für jeden etwas: Urige Tapas-Bars, fantastische Museen, schicke und trendige Läden, ein unschlagbar lebendiges Nachleben, moderne Architektur der Extraklasse sowie Festivals und Stadtfeste, die schon allein einen Besuch wert sind.

Das Buch führt die Leser mit zahlreichen praktischen Tipps und persönlich getesteten Empfehlungen dorthin, wo der Puls der Stadt schlägt. Die kleine Sprachhilfe Spanisch mit dem Vokabular für den touristischen Alltag erleichtert die Verständigung vor Ort. Alle Adressen und Beschreibungen in diesem kompakten Reiseführer sind perfekt abgestimmt mit dem detaillierten und GPS-genauen Stadtplan zum Herausnehmen - dank Kartenverweisen und intelligentem Nummernsystem.

CityTrip- die neuen Reiseführer für den individuellen Kurztrip in die schönsten Städte der Welt!

  • Die Stadt entdecken: sorgfältige Beschreibung der interessantesten Sehenswürdigkeiten und Stadtviertel, mit aktuellen Szene-Tipps
  • Auf eigene Faust: alle reisepraktischen Infos zu Anreise, Preisen, Öffnungszeiten, öffentlichen Verkehrsmitteln, Touren, Shopping, Nightlife, Events, Hilfe im Notfall ...
  • Die ganze Breite der Gastronomie: empfehlenswerte Restaurants, Bars und Cafés
  • Unterkünfte von nobel bis preiswert: gründlich vor Ort recherchiert und ausführlich kommentiert
  • Hintergrundartikel mit Tiefgang: Geschichte, Mentalität der Bewohner, Leben in der Stadt ...
  • Richtig ankommen: exakte Adressangaben, leicht zu finden dank GPS-genauer Stadtpläne und buchbegleitender Luftbild­ansichten unter Google Maps™



Ihre Meinung 

angezeigte Latest News: 1 bis 1 (von 1 insgesamt)

Seiten:  1 

Kunstmuseum Prado von Autorin Susanne Muxfeldt (November 2011)

Ab dem 16. Januar hat das berühmte Madrider Kunstmuseum Prado auch am Montag geöffnet!

angezeigte Latest News: 1 bis 1 (von 1 insgesamt)

Seiten:  1 

CityTripaus der Luftperspektive

Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.

Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen hier unten zum kostenlosen Download im universellen gpx-Austauschformat bereit.

Besitzer der 1. Auflage des CityTrips Madrid finden die entsprechenden Luftbildkarten hier: Sehens­würdigkeiten, Unterkünfte, Gastronomie, Praktische Reisetipps.

Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden:
  Cover außen
  Cover innen vorn
  Cover innen hinten
  Inhaltsverzeichnis, Impressum
  Beispielseiten / Demo
  Anhang
  Faltplan
  GPS-Daten (.gpx-Datei)
  GPS-Daten (.txt-Datei)

Praktische Reisetipps aus dem Buch

Praktische Reisetipps aus dem Buch 

068md Abb.: tb

Praktische Reisetipps

An- und Rückreise (siehe Reiseführer S. 108)

Mit dem Flugzeug

Fliegen ist die schnellste und einfachste Anreisemöglichkeit. Madrids Großflughafen Barajas fliegen Lufthansa und Iberia von vielen Städten im mitteleuropäischen Raum nonstop an. Die Flugzeit z. B. ab Frankfurt/Main nach Madrid beträgt etwa 2½ Stunden. Preiswerter geht es mit etwas Glück, wenn man bei einer Billigfluggesellschaft frühzeitig online bucht. In diesem Fall werden keine Tickets ausgestellt, sond ern man bekommt nur eine Buchungsnummer per E-Mail. Zur Bezahlung wird in der Regel eine Kreditkarte verlangt.

µ Air Berlin: von fast allen deutschen Flughäfen sowie von Basel/Mülhausen, Zürich, Salzburg, Linz, Wien und Amsterdam (alle Flüge via Palma de Mallorca), www.airberlin.com

µ easyJet: von Berlin, www.easyjet.com

µ Germanwings: von Stuttgart, www.germanwings.com

µ Ryanair: von Frankfurt/Hahn im Hunsrück, www.ryanair.com

Madrids Flughafen Barajas liegt 15 km nordöstlich des Stadtzentrums. Man landet entweder an den Terminals 1, 2 und 3 oder am hypermodernen Terminal T4 (Iberia), den der britische Stararchitekt Richard Rogers entworfen hat.

Vom Flughafen in die Stadt

Mit Taxis kommt man bequem, aber teuer und nur wenig schneller als mit dem Bus in den Stadtkern. Sie kosten inklusive Zuschlag für das Gepäck rund 30 € pro Fahrt.

Der Airport Express für 2 € ist die beste Wahl. Der Bus fährt die Strecke Flughafenterminals T4, T2, T1, O’Donell, Plaza de Cibeles (und umgekehrt) rund um die Uhr, tagsüber alle 15 Min. (auch bis Atocha), nachts nur noch alle 30 Min. Die Fahrtzeit beträgt rund 40 Minuten.

Am günstigsten ist die Metrolinie 8. Sie fährt vom Flughafen bis zur Station „Nuevos Ministerios“. Wer weiter zur zentralen Puerta del Sol É will, muss noch zweimal umsteigen. Daher muss man ab Flughafen eine gute Dreiviertelstunde Fahrtzeit einplanen. (Das gilt natürlich auch für den Rückflug!) Normalerweise kostet eine Metrofahrt in der Innenstadt 1 €, nur vom und zum Flughafen zahlt man ein „suplemento aeropuerto“ von zusätzlich 1 €.

Mit dem Auto

Die Anreise mit dem Auto ist wegen der Autobahngebühren und der langen Strecke nicht wirklich empfehlenswert. Auch die Parkplatzsituation in Madrid ist alles andere als paradiesisch, der Verkehr extrem und Falschparker werden rigoros abgeschleppt.

Die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten betragen in Spanien auf den Autobahnen 120 km/h, auf Schnellstraßen maximal 100 km/h und innerstädtisch 50 km/h. Aber 50 km/h in Madrid zu erreichen, ist nicht einfach. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt in Madrid tagsüber bei unter 14 km/h. Vielleicht liegt es daran, dass der spanische Regisseur Carlos Saura schon vor einigen Jahren seinen Film „Taxi“ vor allem in der Nacht drehte ...

µ Mitfahrzentrale: www.drive2day.de

Mit dem Zug

Züge aus dem Norden führen über Paris bzw. Zürich und Barcelona zum Madrider Bahnhof Chamartín, der nördlich des Zentrums liegt. Hier gibt es einen Metroanschluss (Linien 1 und 10) und ein Informationsbüro.

o158 [cf] Estación Chamartín

Online lassen sich Zugfahrten buchen unter folgenden Internetseiten, auf denen man sich auch nach aktuellen Sonderangeboten erkundigen kann:

µ www.bahn.de

µ www.oebb.at

µ www.sbb.ch

Barrierefreies Reisen (siehe Reiseführer S. 109)

Vor allem für Rollstuhlfahrer ist die Situation in Madrid durchwachsen. Während der moderne Flughafen und viele Sehenswürdigkeiten und Unterkünfte über Rampen verfügen, gibt es noch immer Metrozugänge, die nur mit Treppen ausgestattet sind. Die eingesetzten Busse sind aber schon vielfach stufenlos.

µ Ein Taxi für einen Rollstuhlfahrer („taxi para una persona con silla de ruedas“) lässt sich unter Tel. 915478600 bestellen.

µ Für Blinde erklingt an den Ampeln ein Pfeifton, wenn sie auf Grün schaltet. Extra eingerichtet wurde für Menschen mit Sehbehinderung auch ein Museum (s. S. 49, http://museo.once.es).

µ Die Stadt organisiert an manchen Wochenenden Besichtigungstouren für Menschen mit Behinderung, aktuelle Termine nennt das Tourismusamt an der Plaza Mayor 27 (s. S. 111).

Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 110)

o159 [bi] Deutsche Botschaft, Fortuny 8, Metro: Rubén Dario, Tel. +34 915579000, www.madrid.diplo.de

o160 [bh] Österreichische Botschaft, Paseo de la Castellana 91, Metro: Cuzco, Tel. +34 915565315, www. aussenministerium.at/madrid

o161 [H1] Botschaft der Schweiz, Nuñez de Balboa 35–7°, Edificio Goya, Metro: Velázquez, Tel. +34 914363960

Elektrizität (siehe Reiseführer S. 110)

230-Volt-Wechselstrom ist in Spanien die Regel. Nur in älteren Herbergen kann es noch vorkommen, dass man für den Föhn oder Rasierapparat einen Adapter benötigt.

Geldfragen (siehe Reiseführer S. 110)

Madrid ist im europäischen Vergleich keine sehr teure Stadt, vor allem die Hotels und Restaurants sind im Durchschnitt günstiger als in Paris oder Rom.

In Spanien gilt der Euro. Beim Bezahlen sagt man z. B. un euro con veinte, also „ein Euro mit zwanzig“ anstatt „ein Euro zwanzig“. Das Wort euro wird dabei Buchstabe für Buchstabe ausgesprochen: e-u-ro.

Mit der Maestro-(EC-)Karte kann man rund um die Uhr Geld an Bankautomaten abheben. Je nach Hausbank wird dafür pro Abhebung eine Gebühr von 1,30–4 € bzw. 4–6 CHF berechnet. Gängige Kreditkarten akzeptieren alle größeren Hotels, Restaurants und Geschäfte. Oft wird jedoch weiterhin die Barzahlung bevorzugt, vor allem bei kleinen Summen.

Informations­quellen (siehe Reiseführer S. 111)

Zu Hause

Die vier Büros von Turespaña in Deutschland verschicken auf Anfrage kostenlose Infobroschüren:

µ Grafenberger Allee 100, 40237 Düsseldorf, Tel. 0211 6803981, Fax 6803985, dusseldorf@tourspain.es

µ Kurfürstendamm 63, 5. Stock, 10707 Berlin, Tel. 030 8826543, Fax 8826661, berlin@tourspain.es

µ Myliusstr. 14, 60323 Frankfurt, Tel. 069 725038, Fax 725313, frankfurt@ tourspain.es

µ Allgemeine Infoseite: www.spain.info/de

µ In der Schweiz: Seefeldstr. 19, 8008 Zürich, Tel. 044 2536050, Fax 2526204, zurich@tourspain.es

µ In Österreich: Walfischgasse 8, 1010 Wien, Tel. 01 5129580, Fax 5129581, viena@tourspain.es

In Madrid

i162 [C4] Oficina de Turismo, Casa de la Panadería, Plaza Mayor 27, tgl. 9.30–20.30 Uhr, Tel. 915882900. Die beste Auskunftstelle der Stadt, mit Internetzugang, guten Stadtplänen, einem Shop mit Produkten rund um Madrid und geschulten Mitarbeitern, von denen manche auch Deutsch sprechen. Weitere Infoämter gibt es im Flughafengebäude und im Bahnhof Chamartín (s. S. 109).

i163 [bk] Oficina de Objetos Perdidos (Fundbüro), Paseo Molino 7, Metro: Legazpi, Tel. 915279590, Mo–Fr 9–13.30 Uhr

µ Kostenlose Infohotline rund um die Stadt: Tel. 010 (städtisches Infoamt, auf Spanisch und Englisch)

µ Deutsche Telefonauskunft: 11841

Madrid im Internet

µ www.esmadrid.com: Aktuelles zu Kultur, Lesungen, neuen Filmen und Ausstellungen, auch auf Englisch.

µ www.munimadrid.es: Tipps der Stadtverwaltung zu Museen, Theater, Kino, Hotels und Restaurants, auch auf Englisch.

µ www.spain.info: Spanien-Portal mit vielen Infos (auch auf Deutsch) vom Stadtplan bis zur Pension.

µ www.spanien-reisemagazin.de: Website zu Spanien mit vielen Infos zu Madrid.

µ www.guiadelocio.com: Online­version des Wochenhefts mit aktuellen Infos zu Kinoprogramm, Restaurants und aktuellen Events aller Art (nur auf Spanisch).

Publikationen und Medien

µ El País: Eine der führenden Tageszeitungen Spaniens, linksliberal, vor allem an Sonntagen mit aufwendigen Beilagen am Markt (www.elpais.com).

µ ABC: Wertkonservativ und die älteste Tageszeitung der Stadt (www.abc.es).

µ El Mundo: Liberal-konservativ und sehr erfolgreich. Das Design ist preisgekrönt (www.elmundo.es).

µ La Razón: Besonders königstreu und seit 1998 eine Rivalin für ABC und El Mundo (www.larazon.es).

µ Público: Spaniens jüngste Tageszeitung (seit 2007) steht eindeutig auf Seiten der Gewerkschaften und der Linken (www.publico.es). Ihr liegen oft Gratis-CDs bei (Filme, Musik, Dokus).

µ Aktuelle deutschsprachige Zeitungen gibt es an der Puerta del Sol É.

Internet und Internetcafés (siehe Reiseführer S. 113)

Madris Internetcafés bieten Stunden- und günstige Langzeittarife. In einigen „normalen“ Cafés kann man gratis mit dem eigenen Laptop online gehen (s. S. 32).

µ Infoamt an der Plaza Mayor (s. S. 111), tgl. 9.30–20.30 Uhr. Freier Internetzugang für 15 Minuten pro Person und Tag.

@164 [D3] Locutorio, Matute Ecke Jardines. Telefon und Internet nahe der Metro Gran Vía.

Mit Kindern unterwegs (siehe Reiseführer S. 113)

Kinder sind in Madrid gern gesehene Gäste. Quengeln und Brüllen beispielsweise wird in den Restaurants von anderen Gästen gutmütig toleriert, denn Madrilenen sind kinderlieb und der Geräuschpegel ist in der Regel ohnehin hoch.

o165 [bi] Gondelbahn Teleférico, am Paseo del Pintor Rosales, Metro: Argüelles, tgl. 12–19, im Sommer bis 21 Uhr, hin und zurück rund 5,10 €, Kinder unter 3 Jahren gratis. Die Gondelbahn fährt vom Parque del Oeste direkt in den Park Casa de Campo.

µ Retiro-Park á. Zum Sonntagsspazier­gang gehen viele Madrider in den Retiro-Park, besonders an den Wochen­enden finden sich dort die Gaukler und Straßenkünstler der Stadt ein. Bei Pantomime, Marionettenspielern, Bootsfahrten auf dem kleinen Parksee und Luftballon­verkäufern wird es auch Kindern mit Sicherheit nicht langweilig. Hinter dem Eingang an der Puerta de Alcalá befindet sich außerdem ein kleines Marionettentheater.

o166 [aj] Vergnügungspark Parque de Atracciones, Casa del Campo s/n, Metro: Batán, www.parquedeatracciones.es. Autoscooter, Riesenrad, Achterbahn, Schießbuden, Themen-Bootsfahrten und Zuckerwatte – der Parque de Atracciones im Casa de Campo ist das ganze Jahr über ab 12 Uhr mittags geöffnet, als Familie kann man mehrere Stunden dort verbringen.

o167 [aj] Zoo Aquarium, Casa del Campo s/n, www.zoomadrid.com, Metro: Batán, tgl. 11–18 Uhr, im Sommer länger geöffnet. Im Zoo des Stadtparks Casa del Campo tummeln sich mehrere Tausend Tiere, von Zebras über weiße Tiger bis hin zu Delfinen und Haien.

Medizinische Versorgung (siehe Reiseführer S. 114)

Bei einem dringenden medizinischen Notfall hilft die Notfallaufnahme (urgencia) des nächsten Krankenhauses (hospital). Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen werden in den Krankenhäusern bei Vorlage ihrer Europäischen Krankenversicherungs­karte (European Health Insurance Card) umsonst behandelt.

Im Allgemeinen gilt, dass sich der Abschluss einer zusätzliche Auslandskrankenversicherung empfiehlt, um Sonderleistungen wie Rücktransport abzudecken. Wer in Vorkasse treten muss, etwa beim Zahnarzt (dentista), sollte sich unbedingt eine detaillierte Quittung geben lassen. AOK, Barmer und andere Kassen kommen nur für die Kosten auf, die man für die gleiche Leistung beim Zahnarzt zu Hause zahlen würde, daher zahlt man meist drauf.

+168 [ch] Kinderärztin Dr. Claudia Rettberger, Avda. Concha Espina 8, Metro: Santiago Bernabéu, Tel. 915646905

+169 [bg] Zahnarzt Dr. Ulf Thams, Capitán Haya 23, Metro: Cuzco, Tel. 915550870

+170 [cf] Krankenhaus La Paz, Paseo de la Castelana 261, Metro: Begoña, ? Tel. 917277000. Eines der besten Krankenhäuser der Stadt.

Notfälle (siehe Reiseführer S. 114)

Notrufnummern

µ Notfallhilfe und Ambulanz: Tel. 061

µ Polizei: Tel. 091

µ Rotes Kreuz: Tel. 915333105

µ Apothekennotdienst: Tel. 098

µ Fundbüro: Tel. 915279590

µ Kartensperrung (EC-Karten, Handykarten) in Deutschland: Tel. 0049 116116

Kartenverlust

Für deutsche Maestro-, Kredit- und SIM-Karten gilt überwiegend die einheitliche Sperrnummer 0049 116116, im Ausland zusätzlich die Nummer 0049 3040504050. Details finden sich im Internet unter www. sperr-notruf.de. Es empfiehlt sich, vor der Reise (von einem erhaltenen Merkblatt bzw. der Kartenrückseite) die individuelle Karten-Sperrnummer zu notieren.

Da es für österreichische und Schwei­zer Karten keine zentrale Sperrnummer gibt, sollten sich deren Inhaber nach einer aktuell gültigen Notrufnummer ihres jeweiligen Kreditkartenanbieters erkundigen.

Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 115)

µ Einkaufszentren und Kaufhäuser: Corte Inglés, FNAC u. a., Mo–Sa 10–22 Uhr, So 11–21/21.30 Uhr

µ Läden: unterliegen keinem Ladenschlussgesetz, in der Regel 10–14 und 16–20 Uhr.

µ Ämter: werktags 10–14 und 16–20 Uhr

µ Banken: werktags meist 10–14 Uhr

µ Museen: viele Mo geschl.

µ Restaurants: So zumeist Ruhetag

Post (siehe Reiseführer S. 116)

Briefmarken (sellos) verkaufen auch die vielen Tabakläden in der Stadt. Momentan beträgt das Porto für eine Postkarte nach D, A und CH 0,70 €, der genaue Betrag ändert sich aber häufig. Die gelben, runden Briefkästen mit der Aufschrift „Correo“ haben einen eigenen Einwurfschlitz für Sendungen ins Ausland (extranjero).

µ Zentrales Postamt: Plaza de Cibeles Ü, Tel. 915230694, Mo–Fr 8.30–21.30, Sa 8.30–14 Uhr

Radfahren (siehe Reiseführer S. 116)

Fahrräder sind in Madrids Zentrum ein seltenes Kuriosum. Die Stadt ist hügelig, Fahrradwege und Spezialläden sind rar. Der Stadtverkehr ist für den Drahtesel nicht konzipiert und wer dennoch radelt, spürt die Rücksichtslosigkeit des motorisierten Verkehrs und dessen Abgase. Die meisten der wenigen Radfahrer der Stadt wappnen sich auf ihre Art gegen den Verkehr: mit Sturzhelm und Mundschutz wie in einem Operationssaal.

Lohnend dagegen ist es, auf dem Anillo Verde Ciclista rund um die Stadt zu fahren. Auf den insgesamt 64 km fährt man entlang der Parkanlage Casa del Campo, über den Campo de las Naciones und vorbei am Estadio Olímpico und ist drei bis vier Stunden unterwegs (ausgeschildert). Einen Überblicksplan und weitere Infos für Radfahrer findet man auf www.anilloverdeciclista.es (spanisch).

Ein anderer Treffpunkt für Radler ist der Pinienwald Casa del Campo. In der Metro dürfen Räder Sa und So von 6–16 Uhr mitgenommen werden.

o171 [B4] Urbanmovil, Calle Mayor 78, nahe Plaza Mayor, www.urbanmovil.com. Verleih von Rädern und Segways.

Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 116)

Die homosexuelle Szene hat in Madrid eine Hochburg: das Stadtviertel Chueca (s. S. 102) nördlich der Gran Vía. Fast alle einschlägigen Treffs sind dort auf überschaubarem Raum versammelt, besonders angesagt sind derzeit die Bars rund um die Plaza de Chueca å. Hier wirkt Madrid wie ein Paradies für Schwule, Lesben und Transen, doch der Alltag sieht verhaltener aus. Gleichgeschlechtliche sind in Madrid diskreter und reservierter als in den großen Städten des nördlichen Europa.

Seit mehreren Jahren existiert eine offizielle Vertretung der Homosexuellen, der COGAM (Colectivo Gai de Ma­drid), der im Wesentlichen aus einem kleinen harten Kern besteht. Alle drei Monate gibt der COGAM das Magazin „¿Entiendes?“ heraus und steuert gelegentlich zum Programm eines Piratensenders einige Sendeminuten bei. Bei Demonstrationen, zu denen ­COGAM aufruft, zeigt man zwar Flagge und erreicht auch die erhoffte Präsenz in den Medien, doch die Zahl der Teilnehmer ist bei einer Stadt von der Größe Ma­drids nicht sehr beeindruckend.

µ Informationsbroschüre: Guía gay de España, erhältlich ein- bis zweimal monatlich an vielen Kiosken an der Gran Vía [C–E3] und an der Puerta del Sol É.

µ Internet: www.cogam.org (spanisch/englisch), www.portalgay.com. Auf den Websites wird auch über Kundgebungen, Events und Paraden beim Dia del Orgullo Gay („Tag des schwulen Stolzes“) berichtet (meist Ende Juni/Anfang Juli).

Sicherheit (siehe Reiseführer S. 117)

Nachtbusse und Taxis sind sinnvoll, wenn man nachts alleine unterwegs ist. Taschendiebe sind auch in Madrid relativ begabt und unterwegs vor allem in der Metro, auf dem Flohmarkt Rastro und in touristisch belebten Gebieten wie der Puerta del Sol É, der Plaza Mayor Í und am Paseo del Prado.

Wertgegenstände hebt man besser im Hotelsafe auf (falls vorhanden), evtl. auch das Original des Personalausweises. Die Polizei akzeptiert in der Regel eine Kopie und man vermeidet gegebenenfalls nervenaufreibende Behördengänge. Eine gute Idee ist es, wichtige Dokumente vorher zu scannen und zusammen mit den wichtigsten Telefonnummern an seine eigene E-Mail-Adresse zu schicken, damit man sie jederzeit aufrufen und ausdrucken kann.

Wird man Opfer eines Diebstahls, ist eine Anzeige bei der nächsten Polizeibehörde nur für Ansprüche gegenüber Versicherungen (zum Beispiel Reisegepäckversicherung) wichtig. Ansonsten ist die Stadtpolizei mit Nachforschungen bei Kleinkriminalität völlig überfordert.

Extra für ausländische Besucher hat die Stadt Madrid einen Service eingerichtet, der bei Diebstahl, Unfall oder anderen rechtlichen, aber auch sprachlichen und psychologischen Belangen hilft: Servicio de Atención al Turista Extranjero (SATE) heißt der Betreuungsdienst für ausländische Touristen. Man solle nicht zögern, bei „unangenehmen Vorfällen jeglicher Art“ vorbeizukommen, meint eine Mitarbeiterin, außerdem spreche man nahezu alle Sprachen, ob Deutsch, Englisch, Russisch oder Chinesisch.

o172 [B2] SATE, im Polizeirevier der Straße Leganitos 19, Metro: Plaza de España, Tel. +34 915488537 (häufig besetzt), tgl. 8–21 Uhr

Sprache (siehe Reiseführer S. 118)

Die Madrilenen sprechen mehrheitlich Kastilisch (castellano), nur in regionalen Restaurants hört man schon mal Galicisch (galego), Katalanisch (català) oder Baskisch (euskera). Auch die Akzente aus Sevilla, Buenos Aires und Havanna sind auf der Straße hörbar, denn Madrid ist ein Schmelztiegel lateinamerikanischer und regionaler Sprechweisen.

Das kastilische Spanisch ist hart, reich an Konsonanten und wird in Madrid atemberaubend schnell gesprochen. Die Durchsagen am Flughafen sind noch moderat, die Nachrichtensprecher im Radio wirken auf fremde Ohren aber so, als seien sie gerade auf der Flucht. Auch in Bars und Restaurants wird viel, schnell und oft auch gleichzeitig geredet. So ist es zunächst auch mit Spanischkenntnissen nicht leicht, sich in ein Gespräch einzuschalten. Andererseits freuen sich die Madrilenen sehr, wenn man auch nur ein paar Worte auf Spanisch sagen kann (siehe „Kleine Sprachhilfe“ im Anhang). Wer einen schnellen und umkomplizierten Einstieg in das Spanische sucht, dem sei der Kauderwelsch-Band „Spanisch – Wort für Wort“ aus dem Reise Know-How Verlag ans Herz gelegt.

Auffällig ist die Vulgärsprache, die in Madrid bis hinauf in die höchsten Kreise gepflegt wird wie sonst nirgends im Land. Ob cojones (Hoden) oder hijo puta (Hurensohn), kaum ein Gespräch kommt ohne solche Begriffe aus, wobei der eigentliche Sinn natürlich längst nicht mehr mitgedacht wird und nur auf fremde Ohren anstößig wirkt.

Das Kastilische entwickelte sich – Zufall oder nicht – aus dem Vulgärlatein zu einer frühromanischen Sprache und wird heute weltweit von schätzungsweise 455 Millionen Menschen gesprochen. Während der Reconquista (Wiedereroberung der maurisch regierten Iberischen Halbinsel) breitete sich die Sprache aus und wurde seit der nationalen Einigung durch die katholischen Könige (1492) immer mehr zur allgemeinen Landessprache. Der maurische Einfluss macht sich heute noch in vielen Worten bemerkbar, z. B. ayuntamiento (Rathaus) oder alcázar (Festung).

Während der Franco-Diktatur waren die Regionalsprachen verboten, heute allerdings sorgen die Regierungen in Barcelona, Vitoria und Santiago de Compostela dafür, dass ihre eigenen Sprachen präsenter sind als die Weltsprache Kastilisch. So werden in galicischen Säuglingsstationen gern Kinderlieder-CDs auf Galicisch verteilt, damit die Kleinen gleich von Beginn an das „Richtige“ hören, und in Katalonien müssen Barbesitzer ihren Kneipen katalanische Namen geben, um eine Lizenz zu bekommen.

Nicht in jedem kleineren Restaurant oder Hostal versteht man Englisch, geschweige denn Deutsch, wohl aber in den großen Hotels und – wenn der Zuständige nicht gerade im Urlaub ist – im Infoamt an der Plaza Mayor (s. S. 111).

Stadttouren (siehe Reiseführer S. 119)

Descubre Madrid – „Madrid entdecken“ – heißen die Stadtführungen, die täglich am Touristenbüro an der Plaza Mayor (s. S. 111) starten. Es gibt verschiedene Varianten, von Rundgängen über Fahrrad- bis zu etwas teureren Bustouren. Die thematischen Schwerpunkte variieren zwischen Geschichte, Legenden, Architektur, Literatur und Kunst. So hat man beispielsweise die Wahl zwischen „Meisterwerke im Prado“ und „Geheimnisse des Retiro-Parks“. Auch Schauspieler in Kostümen kommen schon mal zum Einsatz. Der Preis liegt pro Rundgang bei rund 5 € pro Person (Museumseintritte kosten extra).

µ Infos: www.esmadrid.com

Bus Turistico Madrid bietet mit seinen Doppeldeckerbussen verschiedene Routen an: durch das historische, das moderne und das monumentale Madrid. Man kann beliebig aus- und einsteigen, Tickets kosten für einen Tag rund 20 €, unter 16- und über 65-Jährige zahlen etwa die Hälfte, Kinder unter 8 Jahren gar nichts.

µ www.autobusturisticomadrid.com

Unterwegs mit Isabel Campo: Die sympathische Reiseleiterin Isabel spricht fließend Deutsch und bietet mit ihren Kollegen informative und unterhaltsame Rundgänge durch Museen und Stadtviertel an. Dabei lassen sich auch Schwerpunkte wie Architekturtouren buchen. Prädikat: empfehlenswert!

µ www.madridatuaire.com

Telefonieren (siehe Reiseführer S. 120)

µ Im Zentrum findet man an jedem belebten Platz und entlang der großen Verkehrsstraßen öffentliche Telefone. Die meisten haben keine geschlossenen Kabinen, daher kann der Straßenlärm das Gespräch erheblich stören. Auch viele Bars und Restaurants verfügen über öffentliche Telefone. An den Sprechautomaten sind mehrsprachige Erklärungen zu den nationalen und internationalen Vorwahlen angebracht. An den Kiosken (estancos) gibt es Telefonkarten (tarjetas telefónicas).

µ Auslandsgespräche führt man am günstigsten nach 22 Uhr. Dann gilt bis 8 Uhr morgens täglich der reduzierte Tarif.

µ Ortsgespräche und Telefonate innerhalb Spaniens sind relativ günstig. Alle spanischen Nummern sind neunstellig, eine Ortsvorwahl gibt es nicht.

µ Handys: Alle deutschen, österreichischen und Schweizer Provider haben Roaming-Verträge mit Partnern in Spanien. Am besten beim Provider nachfragen, welcher der Roamingpartner am preiswertesten ist, und diesen per manuelle Netzauswahl voreinstellen. Dank eines EU-Beschlusses gelten für das Telefonieren mit Handy im EU-Ausland seit 2007 maximale Preisobergrenzen, die 2011 nochmals gesenkt wurden: 35 Cent/Min. für abgehende Gespräche, 11 Cent/Min. für eingehende Anrufe (jeweils zzgl. MwSt). Wer in Madrid viel mit dem Handy zu telefonieren gedenkt, sollte sich jedoch vor Ort eine Prepaid-Karte besorgen (dafür ist ein SIM-Lock-freies Handy nötig). Der Empfang von SMS ist meist kostenfrei, der von Bildern per MMS dagegen gnadenlos teuer.

Uhrzeit (siehe Reiseführer S. 120)

In Spanien – die Kanarischen Inseln ausgenommen – gilt die Mitteleuropäische Zeit (MEZ), im Sommer die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Deutsche, Österreicher und Schweizer müssen ihre Uhren also nicht umstellen.

Unterkunft (siehe Reiseführer S. 121)

Von der Herberge bis zum Hotel weist Madrid ein großes Angebot auf, auch in der Hauptsaison findet man daher leicht eine Unterkunft. Die Preise liegen etwas unter denen in Paris, Rom und London. Zimmerreservierungen kann man im Vorfeld unter den unten stehenden Websites, in Reisebüros, aber auch am Bahnhof Chamartín (s. S. 109) und am Flughafen Barajas bei der Ankunft vornehmen.

Die Hotelkategorie verrät ein hellblaues Schild mit weißer Aufschrift an der Unterkunft, ein aufgedrucktes „H“ mit ein bis fünf Sternen. Ein Hostal ist etwas einfacher und dafür meist billiger. Es reicht von der sehr einfachen fonda (Gasthof) bis zum Drei-Sterne-Hostal. Besonders günstig sind die Backpackerunterkünfte und die neue, hervorragende Jugendherberge im Zentrum. Strategisch am besten übernachtet man in Huertas rund um die Plaza Santa Ana Ù, in Chueca und in den Unterkünften rund um Gran Vía und Puerta del Sol É.

Für Zimmer in WGs lohnt ein Blick auf die Schwarzen Bretter in der Uni, bei Sprachschulen wie Tandem (s. S. 119), dem Goethe-Institut (Zurbarán 21, Metro: Alonso Martínez) oder im Jugendreisebüro TIVE (Fer­nando el Católico 88, Metro: Moncloa, Mo–Fr 9–14 Uhr).

Empfehlenswerte Onlineportale zum Suchen und Buchen:

µ www.ht-hoteles.com

µ www.apartmentsapart.com

µ www.ibero.com

Jugendherbergen, Hostels

j174 [E1] Albergue Juvenil €, Mejía Lequerica 21, Metro: Bilbao, Tribunal oder Alonso Martínez, Tel. 915939688, www.ajmadrid.es, Bett 18–26 €. Die modern eingerichtete Jugendherberge liegt zentral im Stadtviertel Chueca und ist sehr empfehlenswert für alle, die ihr Geld lieber in leckere Tapas stecken und ohnehin nicht in erster Linie zum Schlafen in Madrid sind. Dabei sind die 25 Gemeinschaftsräume schön eingerichtet, sie haben vier bis sechs Betten und jeweils ein eigenes Bad und Schließfach. Das Frühstück ist im Preis inbegriffen, es gibt sogar einen Fitnessraum, Billard­tisch, Rollstuhlrampen, kostenlosen Internetzugang, Waschgelegenheit, Kinderspielraum und TV/DVD auf jedem Zimmer. Bettzeug und Waschen kosten jeweils 3 €.

j175 [D4] Cat’s Hostel €, Cañizares 6, Metro: Antón Martín, www.catshostel.com, Bett ab 20, DZ ab 25 €. Das Haus aus dem 17. Jh. ist maurisch dekoriert, hat einen Innenhof mit andalusischen Kacheln und eine coole Kellerbar (mit freiem Internetzugang), wo ab und zu Flamenco aufgeführt wird. Mittwochs veranstalten die Betreiber für ihre Gäste Partys in der nahegelegenen Disco Sweet. Die Mehrbettzimmer (bis zu 14 Betten) haben Gemeinschaftsbäder, es gibt aber auch kleine Doppelzimmer mit eigenem Bad.

j176 [C3] Los Amigos Sol Backpackers’ Hostel €, Arenal 26, Metro: Sol, www.losamigoshostel.com, Tel. 915592472, Bett 18–25 €. Das Los Amigos Sol bietet Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad, Kochgelegenheiten, Büchertausch, Fernsehzimmer, freien Internetzugang und ein junges Ambiente. Vor allem Studenten aus aller Welt übernachten hier. Ein paar Blocks entfernt liegt nahe Ópera die ähnlich eingerichtete Zweigstelle Los Amigos Backpackers’ Hostel.

Hotels

h177 [D3] Acapulco €€, de la Salud 13, Metro: Gran Vía, Tel. 915311945, www.hostalacapulco.com. Das kleine hostal hat Stil: Marmorböden, gute Betten, renovierte Badezimmer – und Doppelverglasung für mehr Ruhe. Besonders empfehlenswert sind die hellen Zimmer mit Balkon und Blick auf die zentrale Plaza del Carmen.

h178 [D3] Americano €, Puerta del Sol 11, Metro: Sol, Tel. 915222822. Einzel-, Doppel-, und Dreierzimmer mit teils fantastischer Sicht auf Madrids Hauptplatz Puerta del Sol, toll ist auch die Sicht vom Aufenthaltsraum aus. Etwas in die Jahre gekommen sind die Zimmer inkl. Bad, aber durchaus noch akzeptabel.

h179 [D3] Arosa €€€, Salud 21, Metro: Gran Vía, www.hotelarosa.com, Tel. 915321600. Neoklassisches Prachthotel an der Gran Vía. Ruhige Zimmer, Speiseraum mit Blick auf die Nightlife-Straße, freier Internetzugang, Satelliten-TV und Fitnessraum, Garage.

h180 [E4] Astoria €€, Carrera de San Jerónimo 30, Metro: Sevilla, Tel. 914291188, www.hostalastoria.com. Zu den Cafés und Jazzkneipen im Stadtviertel Huertas ist es von hier aus genauso nah wie zum Prado-Museum. Hochgewachsene können sich freuen: Die 26 relativ frisch renovierten Zimmer mit guten Bädern sind teils mit zwei Meter langen Betten ausgestattet!

h181 [B2] Casón del Tormes €€€, Río 7, Metro: Plaza de España, www.hotelcasondeltormes.com, Tel. 915419746. Das funktionale, bei Geschäftsleuten beliebte 3-Sterne-Hotel – wenige Meter von der Gran Vía entfernt – hat einen beachtlichen Vorteil: Die 63 Zimmer mit Bad, Telefon und TV sind ruhig.

h182 [E4] Cervantes €, Cervantes 34, Metro: Antón Martín, Tel. 914298365, www.hostal-cervantes.com, rund 55 €. Familiär, zentral, günstig und ruhig, daher auch trotz der banalen Zimmereinrichtung empfehlenswert (mit TV und Internetanschluss).

h183 [D4] Matute €, Plaza de Matute 11, Metro: Antón Martín, Tel. 914295585, www.hmatute.com. Attraktive Lage in einem geräumigen Bürgerhaus des Stadtviertels Huertas an einem winzigen Platz mit Terrassencafés. Zimmer mit Bad, TV, Fliesenboden, Rezeption rund um die Uhr geöffnet. Ein Katzensprung zur lebhaften Plaza Santa Ana.

h184 [D4] ME Madrid Reina Victoria €€€, Plaza de Santa Ana 14, Metro: Sol oder Antón Martín, Tel. 917016000, http://memadridreinavictoria.madridhotels.it. Einst hieß es Gran Victoria und war die Absteige berühmter Toreros und Schauspieler, heute ist das strahlend weiße Luxushotel an der Plaza de Santa Ana in Huertas ein Klassiker des modernen Designs. Die Terrassenbar hat eine geniale Aussicht und kann per separatem Aufzug auch von Nicht-Gästen besucht werden.

h185 [D2] Medieval €, Fuencarral 46, Metro: Gran Vía oder Tribunal, Tel. 915222549. Zimmer mit komplettem Bad, die anderen Zimmer nur mit Dusche und Waschbecken sind etwas günstiger. Die Lage und die sympathischen Besitzer machen die Verkehrsgeräusche von der Straße Fuencarral in jedem Fall wett.

h186 [E3] Monaco €€, Barbieri 5, Metro: Chueca, Tel. 915224630. Üppig dekorierte Unterkunft, die an Charme nichts vermissen lässt, günstig im Stadtviertel Chueca gelegen. Am besten sind die Zimmer 20, 21, 23 und 27.

h187 [C4] Moderno €€€, Arenal 2, Metro: Sol, www.hotel-moderno.com, Tel. 915310900. Etwas enge, aber klimatisierte Zimmer ganz nahe der Puerta del Sol. Die Doppelfenster halten den Lärm von der Straße einigermaßen ab. Gute Bäder und TV.

h188 [E3] Oscar €€–€€€, Plaza Vázquez de Mella 12, Metro: Gran Vía, Tel. 917011173, www.room-matehotels.com. Ansprechendes, für den gebotenen Standard relativ günstiges Designerhotel im Stadtviertel Chueca: Nicht nur die Zimmer, auch die Lobby und der Frühstücksraum sind mit kuriosen Farben und Lichteffekten ausgestattet. Die Dachterrasse mit Pool, Liegen, Lounge-Musik und Bar lieben die Gäste allein wegen der Aussicht. Ein weiteres Plus ist der kostenlose Internetzugang und auch das Telefonieren vom Zimmer aus ist nicht teuer. Zur Kette gehören auch das „Alice“ im Ausgehviertel Huertas direkt an der Plaza Santa Ana, das „Mario“ nahe der Oper und das „Laura“ östlich der Puerta del Sol (siehe Website).

h189 [D4] Plaza d’Ort €€, Plaza del Ángel 13, Metro: Antón Martín, Tel. 914299041, www.plazadort.com. In einer lebhaften Ecke Madrids gelegenes Hotel, nicht weit zu den Kinos und Shoppingmeilen. Klimatisierte Zimmer mit TV, Föhn, Internetzugang und Minitresor.

h190 [A1] Ríos €, Juan Álvarez Mendizábal 44, Metro: Ventura Rodríguez, Tel. 915595156. Wer nicht allzu viel wert auf die Einrichtung legt, weil er/sie sowieso die Unterkunft nur zum Schlafen benutzt, ist hier goldrichtig. Nette Besitzer, super Preis, nordwestlich der Plaza España und nahe an den O-Ton-Kinos in der Straße Martín de los Heros gelegen.

h191 [D3] Vázquez de Mella €€, Plaza Vázquez de Mella 1–3, Metro: Chueca, Tel. 915223214. Sauberes, ausgesprochen empfehlenswertes Mittelklassehotel an einem weiten Altstadtplatz, unter dem ein neues Parkhaus liegt. Zentrale, relativ ruhige Lage in Chueca nahe Gran Vía.

h192 [E4] Urban €€€, Carrera de San Jerónimo 34, Metro: Sevilla, Tel. 917877770, www.hotelurban.com. Katalanische Architekten haben dieses moderne 5-Sterne-Hotel zwischen Puerta del Sol und Thyssen-Museum gestaltet und dabei Wert auf viel Licht und Glas gelegt. Die 96 Zimmer sind avantgardis­tisch gestaltet und luxuriös möbliert. Ein kleiner Pool gehört zu der Unterkunft genauso wie eine Dachterrasse, die nachts auch für Nicht-Gäste geöffnet ist und einen Blick auf die Dächer Madrids ermöglicht. Mit Garage. Vorteil für Nachtschwärmer: Frühstück gibt es bis 13 Uhr.

Verhaltenstipps (siehe Reiseführer S. 124)

Am besten so

µ Beim doppelten Begrüßungskuss nur leicht die Wange berühren.

µ Beim Ausgehen mit Spaniern auch selbst für die ein oder andere Runde sorgen. Eventuellen Einspruch ignorieren und sich durchsetzen, das kommt sehr gut an.

µ In Jubel ausbrechen, wenn bei der Liveübertragung in der Kneipe ein Tor für Real Madrid fällt.

µ Ein typisches Geschenk von zu Hause mitnehmen, denn man könnte ja mal eingeladen werden.

µ Ein paar Wörter Spanisch lernen, das freut die Bewohner.

µ Taxis am Wochenende zu später Stunde telefonisch bestellen, auf der Straße sind sie schon mal Mangelware.

µ Im Hochsommer die Mittagshitze meiden.

So besser nicht

µ Samstags und sonntags nicht vor 11 Uhr anrufen!

µ Nicht ärgern, wenn man geduzt wird, das ist hier ganz normal.

µ Frauen wird oft hinterhergepfiffen – besser nicht kontern, sondern ignorieren.

µ In Sandalen und Shorts fällt man sowohl den Dieben als auch den madrilenischen Gästen am Nebentisch zu sehr auf.

µ Zum Essen im Restaurant mittags nicht vor 14 Uhr und abends nicht vor 21 Uhr erscheinen.

µ Nie die Bankautomaten auf der Straße nutzen, nur jene in der Schalterhalle.

µ Kein Portemonnaie in der hinteren Hosentasche tragen oder in der Umhängetasche – Diebstahlgefahr!

µ Bei Verabredungen nicht über Verspätungen ärgern, die Uhr tickt hier anders.

µ Den beliebten „Russischen Salat“ (ensaladilla rusa) in einfachen Kneipen meiden. Er besteht aus sehr viel Mayonnaise, und die ist nicht immer frisch.

Verkehrsmittel (siehe Reiseführer S. 125)

Metro

Die Metro (www.metromadrid.es) ist eine der ältesten Europas (seit 1919) und das Streckennetz über 170 km lang. Sie ist mit Abstand die praktischste und preiswerteste Art, in Madrid voranzukommen.

µ Ein Plan mit dem gesamten Metronetz (mapa de metro) ist auf dem Cityfaltplan dieses Buches abgedruckt, man bekommt ihn zudem kostenlos in den Metrostationen.

µ Fahrkarten: Für nur 1 € kann man im gesamten Zentrum beliebig weit fahren und umsteigen. An den Fahrkartenschaltern gibt es auch die preisgünstige 10-Fahrten-Karte (Metrobús) für 9,30 €. Sie ist auch für Busse gültig. Für die Fahrt zum Flughafen zahlt man einen Zuschlag (s. S. 108).

µ Betriebszeiten: Die Züge fahren ab 6 Uhr morgens bis nachts um 1.30 Uhr, Sa und So dürfen von 6 bis 16 Uhr Fahrräder mitgenommen werden.

µ Wer viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, sollte sich in der Metrostation oder am Kiosk ein Touristenticket (abono turístico) besorgen. Es kostet für einen Tag knapp 6 €, bei zwei und mehreren Tagen wird es noch günstiger.

Bus

Die roten EMT-Busse (www.emtmadrid.es) fahren zwischen 6 und 23 Uhr. Danach sind die mit einem großen „N“ gekennzeichneten Buhos („Eulen“) unterwegs, die von der zentralen Plaza de Cibeles Ü in mehrere Richtungen starten. Sie sind bis 5.30 Uhr im Einsatz. Tagsüber kommen die Busse alle 15 bis 20 Minuten, nachts in etwas längeren Abständen. An den Haltestellen sind alle Stationen der jeweiligen Linie aufgelistet und ein Pfeil markiert die Fahrtrichtung.

Zusätzlich fahren umweltfreundliche und leise Elektro-Minibusse auf verschiedenen Routen Mo–Sa 8–21 Uhr. Für sie gelten die gleichen Fahrkarten wie für Metro und normale Busse. Fahrpläne bekommen Sie beim Infoamt an der Plaza Mayor.

µ Fahrkarten: Eine Fahrt kostet 1 €, das Ticket kann man im Bus lösen. Mit der 10-Fahrten-Karte (auch für die Metro gültig) fährt man günstiger (9,30 €). Koffer dürfen in den Bussen nicht transportiert werden.

µ Airport Express: Der Flughafenbus startet alle 15 bis 30 Min., tagsüber am Bahnhof Atocha â und rund um die Uhr an der Plaza de Cibeles Ü.

Taxi

Es gibt nahezu 16.000 Taxis in Madrid. Die Wagen sind frei, wenn hinter der Windschutzscheibe das Schild „Libre“ klemmt oder nachts die grüne Lampe auf dem Autodach leuchtet. Nach 1.30 Uhr nachts, wenn die Metro schließt, sind sie sehr gefragt, vor allem an Wochenenden. Dann sollte man besser eines telefonisch bestellen.

µ Teletaxi: Tel. 914459008

Tagsüber bekommt man im Zentrum immer schnell ein freies Taxi. Längst hat die Stadtverwaltung gesonderte Spuren für Busse und Taxis auf den zentralen Straßen eingeführt.

Für 10–15 € kommt man per Taxi durch die ganze Innenstadt. Die Tarife variieren: Neben der Grundgebühr und dem Kilometergeld gibt es Zuschläge für Fahrten in der Nacht, an Wochenenden und an Feiertagen. Auch für Hunde, Fahrten zu Fußballspielen und zum Stierkampf oder zwischen Flughafen und Zentrum werden sogenannte suplementos („Zuschläge“) kassiert.

Sollte einem der Preis zu hoch erscheinen, kann man eine Rechnung (factura) verlangen und beim Infoamt (s. S. 111) nach der aktuellen Beschwerdestelle fragen. Die häufigsten Klagen betreffen überteuerte Fahrten vom Flughafen ins Zentrum. In der Regel sind die Fahrer aber fair, redegewandt und für ihren Stress erstaunlich freundlich.

Nahverkehrszüge

Cercanias (www.renfe.es/cercanias) entsprechen unseren S-Bahnen. Für Besucher attraktive Strecken sind: Príncipe Pío – Puerta del Sol – Avenida de América und Atocha – Recoletos (nahe Cibeles) – Chamartín sowie die Verbindung vom Bahnhof Chamartín zum Flughafen Barajas (Terminal 4). Die mit „C“ plus Nummer gekennzeichneten Züge sind schneller als die Metro und kosten nur wenig mehr (ab 1,20 € pro Fahrt).

Wetter und Reisezeit (siehe Reiseführer S. 127)

In Madrid regnet es wenig, dafür sorgen die karstige Hochebene und die entlegenen Gebirgsketten, an denen die Regenwolken abprallen. Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge liegt bei 500 mm, die relative Luftfeuchtigkeit beträgt 62 %. Die regenreichsten Monate sind Oktober und Dezember, auch im Frühjahr regnet es gelegentlich.

Das kontinentale Mittelmeerklima hier ist also trocken. Zwar hat das spanische Wetteramt eine Durchschnittstemperatur von 14 °C errechnet, doch sagt diese Statistik angesichts der hohen Temperaturschwankungen wenig aus. Deutlicher beschreibt der Volksmund das Klima: „Madrid, neun Monate Winter, drei Monate Hölle“.

Die Sommermonate sind heißer und trockener als an der Küste. In dieser Zeit liegen die Temperaturen im Schnitt bei 23 °C. Durch die intensive Sonneneinstrahlung vom wolkenlosen Himmel kommt es im August zu mittleren Tagestemperaturen von 30 °C, mit Spitzenwerten von 40 °C im Schatten. Die meisten Madrilenen nehmen in diesem Monat Urlaub und fliehen an die Küste.

Auch der Winter ist hier extremer als am Meer. Im November und Dezember ist das Wetter noch sehr wechselhaft. Je nachdem, ob der Wind aus Süden oder Norden weht, kann man Anfang Dezember an einem Tag noch im T-Shirt ins Freie gehen und am nächsten Tag schon die Wintersachen überziehen. In den Wintermonaten liegen die Durchschnittstemperaturen bei 7,5 °C und können bis auf einige Grade unter Null sinken.

Auch wenn der Volksmund die Jahreszeiten nicht zu Unrecht in Winter und Hölle unterteilt, gibt es gemäßigte Tage im Frühjahr und Herbst. Trotz der gelegentlichen Temperaturschwankungen ist das Klima in diesen Jahreszeiten mild und von daher für eine Stadtreise besonders geeignet. Ich selbst halte den Mai für den besten Reisemonat, denn zusätzlich zum milden Klima locken im Umkreis des dann stattfindenden Festes des Schutzpatrons der Stadt, San Isidro (s. S. 14), viele interessante Veranstaltungen.

Aber der raue Winter und der heiße Sommer sollte von einem Stadtbesuch nicht abhalten. Selbst der klimatisch extreme Monat August, wenn in der Stadt renoviert und gebaut wird und viele Gaststätten und Läden schließen, hat seine Reize. Als „Trost“ für die Daheimgebliebenen und als Anreiz für die Touristen bietet die Stadt dann ein interessantes Sommerkulturprogramm, man steht kaum noch Schlange und der immense Verkehr nimmt deutlich ab.

An dieser Stelle noch ein Hinweis zur Kleidung: Selbst bei sehr warmen Temperaturen legen Madrilenen Wert auf gepflegtes Aussehen. Bermudashorts an Männerbeinen in Res­taurants, der Kirche oder anderswo wirken deplatziert. Selbst im August wird man kaum einen Spanier in kurzen Hosen treffen. Bei Frauen ist man da etwas großzügiger.

052md Abb.: tb

Praktische Reisetipps

Barrierefreies Reisen

EXTRATIPP

Gepäckaufbewahrung

Büros zur Gepäckaufbewahrung (consignas) gibt es am Flughafen Barajas im Terminal 1 nahe der Bushaltestelle, in Terminal 2 nahe dem Metroeingang und im Terminal 4 im Erdgschoss. Ein Schließfach für das Gepäck kostet für 24 Stunden rund 4–5 € (7–23 Uhr).

Am Flughafen Barajas

Seite 107: Der Eingang der Metrostation Opera

µ Eine Fahrt mit der Metro oder dem Bus kostet auch so nur 1 €, doch wer eine Zehnerkarte kauft („billete de diez viajes“), spart zusätzlich 0,70 €.

µ Ein Glas Wein gibt es für vergleichsweise günstige 3 €, ein Mittagsmenü erhält man auch in besseren Restaurants oft schon für weniger als 15 € inklusive Getränk. Und eine Übernachtung im Doppelzimmer in einem einfachen Hostal ist schon für unter 60 € zu haben.

µ Der Prado kostet normalerweise 8 € Eintritt, gratis ist er aber für alle Besucher Di–Sa 18–20 und So 17–20 Uhr.

µ Für EU-Bürger sind einige weitere Museen und Sehenswürdigkeiten mittwochs kostenlos, darunter die Real Academia de Bellas Artes Ê, das Kloster Encarnación Ô und der Königspalast Ñ.

µ Wer nur ein Bier oder ein paar Tapas zu sich nehmen möchte, zahlt an der Theke oft weniger als am Tisch!

Madrid preiswert

Praktische Reisetipps

Informations­quellen (siehe Reiseführer S. 111)

Internetterminal im Infoamt an der Plaza Mayor

053md Abb.: tb

EXTRATIPP

Veranstaltungstipps

Der Guía del Ocio ist ein praktisches Wochenheft mit aktuellen Infos zu Kino, TV, Musik, Theater, Nachtleben, Restaurants und Kunstausstellungen. Am Kiosk gibt es ihn jede Woche neu. Alternativ besucht man den Webauftritt des Heftes:

µ www.guiadelocio.com/madrid (auf Spanisch, tagesaktuell)

Empfehlenswert ist auch die Beilage „Metropoli“ der Tageszeitung El Mundo, die der Tageszeitung immer freitags beiliegt. Hier finden sich ebenfalls aktuelle Infos über Musikveranstaltungen, Kinoprogramm, Galerien, neue Museen und Shopping.

Die hier vorgeschlagenen, aus dem Spanischen übersetzten Bücher kann man im Internet bestellen. Sprachprofis finden die original spanischen Ausgaben im Madrider Kulturkaufhaus FNAC (s. S. 22).

µ Martin Casariego: „In einer Nacht in einer Bar“, Ullstein. Max, bislang Bodyguard eines Drogendealers, trinkt in seiner Madrider Stammkneipe Whisky. Plötzlich steht seine Exfreundin Elsa neben ihm ... Der Rest ist Hochspannung. Martin Casariego hat sich in wenigen Jahren zum Kultautor und erfolgreichen Drehbuchschreiber entwickelt.

µ Camilo José Cela: „Der Bienenkorb“, Piper. Flirts und Katastrophen, Huren und Hinterhöfe – der „Bienenkorb“ („La Colmena“) ist ein Potpourri der Impressionen aus Madrids Nach-Bürgerkriegszeit. Geschrieben hat ihn Spaniens Nobelpreisträger Camilo José Cela (1916–2002), der nichts mehr liebte als junge Frauen und die ordinärsten Sprüche seiner Romanhelden. Den Roman verfilmte Mario Camus mit einem Staraufgebot an Schauspielern, darunter Victoria Abril, Antonio Resines, Ana Belén und Francisco Rabal (als Video/DVD erhältlich).

µ Miguel de Cervantes: „Don Quijote“, dtv. Der Weltklassiker ist im Grunde Knastliteratur. Cervantes (1547–1616) saß gerade wegen Betrugs ein, als er den edlen Ritter von der traurigen Gestalt gegen Windmühlen anreiten ließ. Der „Quijote“ war eine Parodie auf die im Mittelalter so häufigen Schelmenromane. Herausgekommen ist dabei Spaniens berühmtestes Buch aller Zeiten. Es lebt vom Spannungsgrad zwischen Wahn (Don Quijote) und Wirklichkeit (dessen Knappe Sancho Panza). Cervantes schlug sich zu Lebzeiten mal als Kammerdiener, mal als Soldat, mal als Steuereintreiber durch. Auch mit seinem erfolgreichen Buch verdiente er fast nichts. Sein Verleger kassierte, der Autor starb verarmt.

µ Rafael Chirbes: „Der Fall von Madrid“, Heyne. November 1975: Das Radio meldet den Tod Francos. Eine spanische Großfamilie erlebt da­raufhin die spannende Übergangszeit von der Diktatur zur parlamentarischen Monarchie. Chirbes entwirft ein erfrischend neutrales Bild von alten Vorurteilen und neuen Herausforderungen.

µ Lion Feuchtwanger: „Goya oder Der Arge Weg der Erkenntnis“, Aufbau Tb. Künstlerbiografie über einen Maler, der Könige, Kriegsbilder und Horrorvisionen malte. Das dekadente Leben am Hof, die Liebe des genialen Malers zur Herzogin Alba, v. a. auch die Entstehung der Gemälde sind hervorragend erzählt. Herzogin Alba portraitierte Goya übrigens splitternackt, wofür er sich später vor einem Inquisitionsgericht verantworten musste. Mein Tipp: Erst lesen, dann die Goya-Abteilung im Prado Þ besuchen.

µ Graham Greene: „Monsignore Quijote“, dtv. Der Brite Greene macht in seinem humorigen Spätwerk aus dem fahrenden Ritter einen eigensinnigen Pfaffen, aus Sancho Panza einen linken Dorfvorsteher und aus Rosinante einen klapprigen Seat 600. Witzig, verrückt und traurig, aber niemals trostlos.

Meine Literaturtipps

Praktische Reisetipps

Internet und Internetcafés (siehe Reiseführer S. 113), Mit Kindern unterwegs

055md Abb.: tb

Der Beweis: auch für Kinder ist Madrid spannend

EXTRATIPP

Deutschsprachige Ärzte

Die Deutsche Botschaft (s. S. 110) informiert über derzeit in Madrid arbeitende deutschsprachige Allgemeinmediziner und Fachärzte: Tel. 915579090.

µ Nachtlärm: Es gibt sie, die gut gelaunten Discogäste, die nach 4 Uhr morgens im Pulk auf der Straße stehen und grölen und krakeelen, dass die Hostalzimmerwände wackeln, am besten noch mit Whisky- und Litrona-Bierflaschen im Gepäck, die dann splitternd auf dem Asphalt das Zeitliche segnen. Vamos, geht wieder rein in die Disco, die ist zwar noch lauter als ihr, aber dafür schalldicht und garantiert melodischer! Wirklich, gegen euch sind die ständigen Baustellen, hupenden Taxis und scheppernden Müllwagen gar nichts!

µ Augusthitze: Wenn das Thermometer über 40 °Celsius klettert – und das tut es in Madrid gerne –, dann ist die Stadt erst nach Sonnenuntergang halbwegs erträglich und man sitzt im T-Shirt an der Terrasse. Nichts wie weg, sagen sich die Madrilenen selbst, verschwinden an die Küste, vor allem nach Galicien am kühlen Atlantik, und lassen die wenigen zu Hause. Sicher, es gibt dann weniger Verkehr in der Stadt, auch ein Kulturprogramm mit Freiluftkonzerten im Retiro-Park, aber dafür hat jeder zweite Laden geschlossen. Am schlimmsten ist es, wenn man nach 3 Uhr mittags aus einem kühlen Restaurant in die Hitze kommt, am besten noch nach ein bis zwei Gläsern Rotwein. Das haut einen um und spätestens jetzt sagt man sich: Das nächste Mal komm ich im Mai. Basta.

Erscheinungen, ohne die man gut klarkommen würde

Praktische Reisetipps

Notfälle (siehe Reiseführer S. 114), Öffnungszeiten

EXTRAINFO

Im August geschlossen

Viele Restaurants, Bars und so manche Läden sind im August geschlossen, weil dann die halbe Stadt Urlaub macht. Doch keine Sorge, verhungern wird in der Stadt auch in diesem heißen Monat niemand.

Sasan aus dem Senegal ist ein sehr junger und sehr schneller Mann. Er verkauft raubkopierte CDs zum Schleuderpreis von 3 €, die im FNAC oder Corte Inglés das Sechsfache kosten, mal in den Metrogängen, dann wieder in den Seitengassen der Puerta del Sol oder am Rastro. Sieht er Straßenpolizisten, sammelt er seine Ware innerhalb von Sekunden in eine Decke ein, schultert gut und gerne 100 CDs der aktuellen Hitliste und rennt garantiert schneller und sportiver als die Uniformierten hinter ihm.

Ob Hijas del Tomate, Shakira, Estopa oder romantische Filmmusik, der Senegalese weiß, was die Kundschaft möchte. Der Boom mit Raubkopien grassiert seit einiger Zeit in der spanischen Hauptstadt. Dabei ist es keineswegs Sasan, der das große Geld macht. Er ist einer von zahllosen „manteros“ (manta = Decke), die pro Scheibe kaum einen Euro verdienen. Den Rest kassieren obskure Organisationen, die in den Außenbezirken der Stadt von billigen Arbeitskräften (sogenannten „Toastern“) im Akkord stapelweise CDs brennen lassen. Der Schaden für die Plattenfirmen ist beachtlich, pro Jahr streichen die Produktpiraten allein in Madrid mehrere Millionen Euro ein. Doch vor allem für Sasan ist der Deal gefährlich. Er lebt illegal in Madrid. Erwischt man ihn, drohen ihm Geldstrafen und Abschiebung. Aber wie gesagt: Der Mann ist schnell, schneller als die Polizei erlaubt.

Sasan ist schneller als die Polizei

056md Abb.: tb

Motorisierte Wächter im Retiro-Park á

EXTRATIPP

Spanisch lernen in der Hauptstadt

Bei TANDEM können nicht nur Deutschsprachige Spanisch, sondern auch Spanier Deutsch lernen. Neben dem Unterricht in kleinen Gruppen bekommt jeder Sprachschüler einen Deutsch lernenden Spanier als „Tandem“ vermittelt. Das Ganze läuft über lustige Fragebögen, in denen Hobbys, Interessen etc. abgefragt werden. Mit dem zugeteilten Partner trifft man sich in der Freizeit. So entsteht schnell Kontakt zu Spaniern und im Sprachaustausch können sogleich die neuesten Vokabeln angewandt werden. Sehr nette spanische Lehrerinnen und Lehrer, die sich neben den Pflichtstunden auch um ein reichhaltiges Kultur- und Freizeitprogramm kümmern, runden das Angebot ab. Die Schule vermittelt zudem Praktika in spanischen Firmen und Unterkünfte bei Familien oder in WGs.

o173 [E3] TANDEM, Escuela Internacional, Marqués de Cubas 8, 28014 Madrid, Tel. 915322715, Fax 915224539, www.tandem-madrid.com/de/ spanischkurse-spanien.php (Infos zu Kursen und Preisen auf Deutsch)

Auf Entdeckungstour im Doppeldeckerbus

057md Abb.: tb

Vorwahlen von Spanien aus (nach der Landesvorwahl die lokale Vorwahl ohne 0 wählen):

µ nach Deutschland: 0049

µ nach Österreich: 0043

µ in die Schweiz: 0041

Vorwahl nach Spanien:

µ von D, A, CH: 0034

Telefonvorwahlen

€ bis 60 €

€€ 60–120 €

€€€ ab 120 €

(Preis für ein Doppelzimmer pro Nacht)

Preiskategorien Unterünfte

059md Abb.: tb

Das Cat’s Hostel (s. S. 122) überzeugt mit maurischem Ambiente

Auf dem Dach des Hotels Oscar befindet sich eine chillige Terrasse mit Pool

058md Abb.: tb

Begrüßungskuss an der Puerta del Sol É

060md Abb.: tb

062md Abb.: tb

In Madrid parken auch schon mal kleine Rennfahrer

061md Abb.: tb

Sol É: Verkehrsknotenpunkt im Zentrum der Stadt

Madrileninnen, heißt es, haben eine ganz schön große Klappe – sie hier auf alle Fälle

063md Abb.: tb

Dieser Artikel kann als Datei zum Download erworben werden.

  Inhalt Seitenanzahl Größe Format Preis
CityTrip Madrid 2011 – Download 144 9,2 MB PDF 8.90 EUR
Individuelle Auswahl nach Seiten: Preis pro Seite 0.09 EUR
Berechnen 

Zur Auswahl konkreter Seiten benutzen Sie bitte das Inhaltsverzeichnis in der Buchvorschau.

Markierte Downloads in den Warenkorb legen 
Hilfe 
 

Käufer von "Reiseführer CityTrip Madrid" haben auch die folgenden Artikel erworben:
Ihr Warenkorb
0 Produkte
NEU in dieser Kategorie
Weitere Artikel zum Land
Reiseführer:
Madrid 2011 – Download
Reiseführer:
CityTrip Palma de Mallorca 2012 – Download
Reiseführer:
CityTrip Barcelona 2012 – Download
Reiseführer:
Barcelona
Reiseführer:
CityTrip Palma de Mallorca
Reiseführer:
CityTrip Granada, Sevilla, Córdoba
Reiseführer:
CityTrip Sevilla
Reiseführer:
CityTrip Madrid 2011 – Download
Reiseführer:
CityTrip Sevilla – Download
Reiseführer:
Barcelona 2011 – Download
Reiseführer:
Madrid
Reiseführer:
CityTrip Barcelona
Reiseführer:
Costa Blanca
Reiseführer:
InselTrip Fuerteventura
Reiseführer:
Gran Canaria
Reiseführer:
Fuerteventura
Reiseführer:
Katalonien
Reiseführer:
La Palma 2010 – Download
Reiseführer:
Costa Blanca 2011 – Download
Reiseführer:
Costa del Sol - mit Granada
Reiseführer:
Costa Dorada mit Barcelona 2010 – Download
Reiseführer:
Gomera - Mit 20 Wanderungen
Reiseführer:
Katalonien 2009 – Download
Reiseführer:
Teneriffa
Fahrrad Reiseführer:
Fahrradführer Europa
Reiseführer:
Fuerteventura 2012 – Download
Reiseführer:
Gomera - Mit 20 Wanderungen 2012 – Download
Reiseführer:
Spaniens Mittelmeerküste
Reiseführer:
Costa de la Luz – mit Sevilla
Reiseführer:
Costa Brava – mit Barcelona 2011 – Download
Reiseführer:
Costa Brava – mit Barcelona
Reiseführer:
Menorca, die unentdeckte Baleareninsel
Reiseführer:
Nordspanien und der Jakobsweg 2012 – Download
Reiseführer:
InselTrip Lanzarote
Reiseführer:
Gran Canaria 2010 – Download
Reiseführer:
Costa de la Luz – mit Sevilla 2011 – Download
Reiseführer:
Pyrenäen
Reiseführer:
Costa del Sol - mit Granada 2012 – Download
Reiseführer:
Andalusien
Reiseführer:
El Hierro
Reiseführer:
Lanzarote
Reiseführer:
Pyrenäen 2010 - Download
Reiseführer:
Fuerteventura - Schnäppchen
Reiseführer:
Andalusien 2011 – Download
Reiseführer:
Mallorca
Reiseführer:
Nordspanien und der Jakobsweg
Wandern auf Mallorca
Reiseführer:
El Hierro – Download
Reiseführer:
Lanzarote 2010 – Download
Reiseführer:
Ibiza mit Formentera
Reiseführer:
Formentera
Reiseführer:
La Palma
Reiseführer:
Costa Dorada mit Barcelona
Kauderwelsch Sprachführer:
Spanisch kulinarisch – Wort für Wort
Landkarte:
Mallorca West (1:40.000)
Kulturführer:
KulturSchock Spanien 2008 – Download
Landkarte:
Andalusien (1:350.000)
Kauderwelsch Sprachführer:
Spanisch – Wort für Wort, AusspracheTrainer (Audio-CD)
Kauderwelsch Sprachführer:
Spanisch digital – Wort für Wort für den PC (CD-ROM)
Landkarte:
Mallorca Süd (1:40.000)
Kauderwelsch Sprachführer:
Alemán (spanische Ausgabe), AusspracheTrainer (Audio-CD)
Kauderwelsch Sprachführer:
Katalanisch digital – Wort für Wort für den PC (CD-ROM)
Landkarte:
Iberische Halbinsel (1:900.000)
Kauderwelsch Sprachführer:
Spanisch 3 in 1 - Kauderwelsch Jubiläumsband 5
Kauderwelsch Sprachführer:
Katalanisch – Wort für Wort – Download
Kauderwelsch Sprachführer:
Katalanisch, AusspracheTrainer (Audio-CD)
Kulturführer:
KulturSchock Spanien
Landkarte:
Pyrenäen (1:250.000)
Kauderwelsch Sprachführer:
Spanisch für Andalusien – Wort für Wort, AusspracheTrainer (Audio-CD)
Ratgeber:
Gran Canaria aktiv – Der Praxis-Ratgeber für Aktivtouristen
Landkarte:
Mallorca Nord (1:40.000)
Kauderwelsch Sprachführer:
Spanisch 3 in 1 - Kauderwelsch Jubiläumsband 5 – Download
Kauderwelsch Sprachführer:
Mallorquinisch – Wort für Wort, AusspracheTrainer (Audio-CD)
Ratgeber:
Andalusien aktiv – Der Praxis-Ratgeber für Aktivtouristen
Landkarte:
Spanien, Nord / Jakobsweg (1:350.000)
Landkarte:
Spanien, Portugal (1:900.000)
Kauderwelsch Sprachführer:
Spanisch für die Kanarischen Inseln – Wort für Wort, AusspracheTrainer (Audio-CD)
Ratgeber:
Katalonien aktiv – Der Praxis-Ratgeber für Aktivtouristen
Kauderwelsch Sprachführer:
Baskisch, AusspracheTrainer (Audio-CD)
Ratgeber:
Spaniens attraktivste Fiestas
Kauderwelsch Sprachführer:
Spanisch kulinarisch – Wort für Wort – Download
Kauderwelsch Sprachführer:
Fußball-Wörterbuch in 7 Sprachen – Download
Kauderwelsch Sprachführer:
Spanisch Slang – das andere Spanisch
Ratgeber:
Reiseziel: Zahnersatz
Kauderwelsch Sprachführer:
Fußball-Wörterbuch in 7 Sprachen
Kauderwelsch Sprachführer:
Spanisch für die Kanarischen Inseln – Download
Kauderwelsch Sprachführer:
Katalanisch – Wort für Wort
Kauderwelsch Sprachführer:
Spanisch Slang (Audio-CD)
Kauderwelsch Sprachführer:
Galicisch – Wort für Wort
Kauderwelsch Sprachführer:
Spanisch für Andalusien – Download
Edition RKH:
Geschichten aus dem anderen Mallorca
Kauderwelsch Sprachführer:
Mallorquinisch – Wort für Wort
Kauderwelsch Sprachführer:
Katalanisch digital – Download
Kauderwelsch Sprachführer:
Motorrad-Wörterbuch in 5 Sprachen
Kauderwelsch Sprachführer:
Alemán – palabra por palabra (Deutsch als Fremdsprache, spanische Ausgabe)
Kauderwelsch Sprachführer:
Spanisch für die Kanarischen Inseln – Wort für Wort
Kauderwelsch Sprachführer:
Spanisch digital – Download
Kauderwelsch Sprachführer:
Spanisch für Andalusien – Wort für Wort
Landkarte:
Mallorca (1:80.000)
Kauderwelsch Sprachführer:
Spanisch – Wort für Wort
Ratgeber:
Auf Mallorca leben und arbeiten
Kauderwelsch Sprachführer:
Baskisch (Euskara) – Wort für Wort
Landkarte:
Mallorca Ost (1:40.000)
Kauderwelsch Sprachführer:
Motorrad-Wörterbuch in 5 Sprachen – Download