An- und Rückreise (siehe Reiseführer S. 282)
Flüge
Es gibt mehrere Nonstop-Verbindungen aus dem deutschsprachigen Raum nach New York. Die Maschinen fliegen meist einmal täglich bzw. mehrmals wöchentlich und landen großteils auf dem John F. Kennedy International Airport (JFK), seltener auf dem Newark Liberty International Airport (EWR). Den La Guardia Flughafen (LGA) bedienen nur Inlandsflüge (Infos zu allen Flughäfen: www.panynj.gov/airports).
Nonstop fliegen American Airlines von Zürich, Austrian Airlines von Wien, Continental Airlines von Frankfurt, München, Hamburg, Berlin und Zürich nach Newark, Delta Air Lines von Berlin und Frankfurt zum JFK, ebenso Air Berlin tgl. ab Anfang Mai von Düsseldorf. Lufthansa bedient von Frankfurt, Düsseldorf und München Newark und von München und Frankfurt auch den JFK Airport. Singapore Airlines fliegt von Frankfurt und Swiss von Zürich zum JFK.
Daneben gibt es eine Reihe von Umsteigeverbindungen über europäische und US-amerikanische Großstädte, z. B. von United Airlines (Washington), British Airways (London), Air France (Paris), KLM (Amsterdam), Iceland Air (Reykjavik), SAS (Kopenhagen) oder Iberia (Madrid).
Bei der Planung einer Rundreise ist auf Anschlüsse, die Möglichkeit zu Gabelflügen oder stopovers (meist einer gratis) zu achten – Bedingungen, die von Gesellschaft zu Gesellschaft variieren. Oft ist diese Variante nämlich günstiger als extra Inlandsflüge zu buchen.
Die reine Flugzeit nach New York beträgt rund 9 Stunden. Da der Großteil der Flugzeuge am Nachmittag in Amerika landet und die Zeitverschiebung „nur“ 6 Stunden beträgt, lassen sich die Auswirkungen des Jetlag beim Hinflug weitgehend vermeiden. Die Tage nach der Heimkehr bereiten in der Regel größere Probleme, da man übermüdet am Morgen oder Vormittag in Deutschland ankommt. Zu Hause sollte man dennoch auf den verlockenden Nachmittagsschlaf verzichten und nicht länger als üblich schlafen, sondern besser einen zusätzlichen Urlaubstag einplanen.
Flugpreise
Je nach Anbieter, Fluggesellschaft, Jahreszeit, Wochentag, Route oder auch Länge der Vorausbuchung variieren die Preise. Im Allgemeinen bekommt man ein Economy-Ticket (hin und zurück) von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach New York City für etwa 450 € (inkl. aller Steuern, Gebühren und Entgelte). Am teuersten ist es in der Hochsaison, in den Sommerferien im Juli und August sowie rund um Weihnachten und Neujahr. Speziell für diese Zeiten ist eine frühzeitige Buchung dringend zu empfehlen, aber auch sonst ist das in der Regel empfehlenswerter als eine „Last Minute“-Buchung. Zur ersten Orientierung in Sachen Preise und Verbindungen helfen die Webpages großer Internetbroker wie www.expedia.de.
Speziell außerhalb der Hauptsaison offerieren die Fluggesellschaften selbst Sonderangebote. Dann kann man z. B. mit Lufthansa (www.lufthansa.de), Delta Air Lines (www.delta.com) oder Air Berlin (www.airberlin.com) für unter 400 € nach New York und zurück fliegen. Diese Tickets haben in der Regel eine befristete Buchungs- und Gültigkeitsdauer. Auch Jet-Travel – ein Spezialist für Jugend- und Studententickets – bietet „Schnäppchenflüge“ (www.jet-travel.de). Last-Minute-Flüge werden ab etwa 14 Tagen vor Abflug angeboten und lassen sich bei Spezialisten wie www.ltur.com buchen.
Preiswerter sind Jugend- und Studententickets (je nach Airline alle jungen Leute bis 29 Jahre und Studenten bis 34 Jahre). Kinder unter zwei Jahren fliegen ohne Sitzplatzanspruch kostenlos, ansonsten werden die regulären Preise je nach Airline um 25 bis 50 % ermäßigt. Ab dem 12. Lebensjahr gilt der Erwachsenentarif oder ein besonderer Jugendtarif.
Vom Flughafen in die Stadt
Der John F. Kennedy International Airport (www.panynj.gov/airports/jfk.html) ist einer der meistfrequentierten Flughäfen weltweit. Er liegt in Queens, etwa 20 km bzw. – bei normalem Verkehr – eine gute Fahrtstunde von Manhattan entfernt und ist mit Newark und La Guardia durch private Klein-/Linienbusse verbunden (Details: www.panynj.gov/airports/ jfk-airport-connections.html). Die Fluggesellschaften verteilen sich auf mehrere durch eine Magnetbahn (AirTrain) verbundene Terminals. Im International Arrivals Building befinden sich sämtliche Einrichtungen, die für Besucher nützlich sind: Reservierungsservice mit courtesy phones (kostenlose Direktverbindung), Autovermietungen, Infostände etc. Vor jedem Terminal fahren Taxis, Hotel- und Flughafen-Shuttles und die Busse der Autovermieter zu den Parkplätzen ab. Von den insgesamt acht per AirTrain verbundenen Terminals sind besonders 1 (Lufthansa, Austrian, Air France, Alitalia), 2/3 (Delta), 4 (KLM, Delta, Northwest, Swiss), 7 (British Airways, US Airways, United, Iceland Air) und 8 (Air Berlin) für Besucher wichtig.
Ein Airport Ground Transportation Center, das Auskünfte zu Fahrtmöglichkeiten in die Stadt gibt, findet sich ebenfalls in jedem Terminal. Es gibt drei Möglichkeiten, vom Flughafen nach Manhattan zu gelangen:
µ mit dem Taxi: $ 45 Fixpreis plus Brückenzoll/Tunnelgebühr und Trinkgeld, ca. $ 55, Fahrtdauer 45–60 Min. Der Fixpreis gilt auch von Manhattan zum JFK.
µ per Kleinbus zu Hotels bzw. zentralen Haltepunkten in Manhattan (einfache Fahrt $ 15–22), Abfahrt etwa alle 30 Min. Eine Vorreservierung ist im Allgemeinen nicht nötig, man teilt am Schalter einfach Personenzahl, Fahrtziel und Gepäckmenge mit und wird bei Eintreffen eines Busses zugeteilt. Die Wartezeiten betragen im Normalfall max. 30 Min., in Stoßzeiten etwas länger, und die Preise variieren. Ein Anbieter ist z. B. GO Airlink (www. goairlinkshuttle.com, Tel. 212 8129000 oder 1 877 5998200). Je nach Verkehr, Zahl der Fahrgäste bzw. Haltepunkte mind. 60 Min. Fahrtdauer. Detaillierte Infos erhält man im Web unter www.panynj.gov/airports/jfk-taxi-car-van-service.html
µ mit der Subway: Die preiswerteste, aber zeitaufwendigste Möglichkeit. Mit dem „Train“ gelangt man für nur $ 7,25 vom Flughafen in die Stadt, allerdings ist diese Variante wegen des eventuell nötigen Umsteigens nur etwas für Leute mit leichterem Gepäck. Per Magnetzug AirTrain geht es von den einzelnen Terminals bzw. vom „Federal Circle“ im 4- bis 10-Min.-Takt für $ 5 (bezahlbar an der Endstation an Automaten) in rund 12 Minuten zur Subway-Station Howard Beach und von dort mit der Line A mit einem Ticket zu $ 2,25 in 70 bis 90 Minuten nach Manhattan (Tickets an MetroCard-Automaten). Eine zweite, längere Variante ist die Fahrt mit dem AirTrain zur Subway-Station Sutphin Blvd./Archer Ave. und dann mit den Linien E, F oder Z in die Stadt. Die Bahn verkehrt rund um die Uhr alle 10 bis 20 Minuten.
µ Infos: Metropolitan Transit Authority (MTA), Tel. 718 3301234, www.mta.info bzw. www.panynj.gov/airports/jfk-public-transportation. html
Der Newark Liberty International Airport (www.panynj.gov/airports/newark- liberty.html) befindet sich in Newark, New Jersey, 26 km südwestlich von Manhattan. Die einzelnen Terminals sind ebenfalls durch eine Magnetbahn (AirTrain) miteinander verbunden, mit Stopp an der Newark Liberty International Airport Station, von wo aus als öffentliche Verkehrsmittel NJ-Transit- oder Amtrak-Züge zur Penn Station in Manhattan (5–2 Uhr, $ 15, www.njtransit.com, Tel. 1 800 6267433 bzw. www.amtrak.com, Tel. 1 800 8727245) verkehren. Per Taxi kostet die Fahrt vom Newark Airport je nach Ziel $ 50 bis 75 (zuzüglich Mautgebühren) und die Fahrtdauer beträgt ca. 45 Min.
Ansonsten stehen ebenfalls Shuttle-Busse zur Verfügung (www.panynj.gov/airports/ewr-taxi-car-van-service.html), z. B. Newark Liberty Airport Express, Super Shuttle oder GOAirlink. Sie fahren von jedem Terminal ab.
µ Detaillierte Infos und Telefonnummern gibt es unter: www.panynj.gov/airports/ewr-ground-transportation.html
La Guardia Airport im Norden von Queens (Airport Info Service: Tel. 718 5333400) ist der am nächsten zu Manhattan (rund 13 km) gelegene Flughafen, allerdings landen und starten hier nur Inlandsflüge. Nach Downtown gelangt man per Taxi, Shuttlebus oder mit öffentlichen Bussen (M60 und Q33). Es gibt keine Subway-Verbindung.
µ Details unter: www.panynj.gov/airports/ laguardia.html
Mit dem Schiff
Seit 2004 bietet der Luxusliner Queen Mary II („QM2“) der Cunard Line eine Linienverkehrsverbindung zwischen Southampton (Großbritannien) bzw. Hamburg und New York. Die Schiffsreise dauert 7 bis 10 Tage (einfache Strecke) und kostet inkl. einer Flugstrecke ab 1500 €.
µ Infos: www.cunard.de oder http://cunard.kreuzfahrtagentur.eu
Per Bahn oder Bus
Die (halbstaatliche) Eisenbahngesellschaft Amtrak bietet sich dank der Acela-Express-Züge und Metroliner für Städtetrips entlang der Ostküste zwischen Boston, New York, Philadelphia und Washington an. Es verkehren überdies Züge nach Chicago (und weiter an die Westküste) sowie nach Atlanta, New Orleans und Florida. In New York befindet sich der Amtrak-Bahnhof Penn(sylvania) Station im Madison Square Garden ì.
Regionalzüge aus New Jersey (PATH) und Long Island (LIRR) treffen ebenfalls in der Penn Station ein. Die Regionalzüge aus dem Norden (New York State und Connecticut) halten hingegen im Grand Central Terminal (Metro-North Railroad, MNR).
Überlandbusse erleben derzeit ein Revival. Die Zahl der Busgesellschaften steigt stetig und v. a. die Strecke New York–Washington ist eine viel frequentierte Route, die bereits um $ 20 und billiger erhältlich ist. Standards, Fahrzeuge, Bahnhöfe und Stopps, Fahrtdauer und Frequenz, Bequemlichkeit, Preise und Komfort sind unterschiedlich und ein Check der einzelnen Firmen lohnt. Abgesehen von Greyhound (Port Authority Bus Terminal, 8th Ave./40th–42nd St., www.greyhound.com) gibt es lokale Busgesellschaften wie
µ Megabus (www.megabus.com/us)
µ Boltbus (www.boltbus.com)
µ Tripper Bus (www.tripperbus.com)
µ Hola (www.holabus.com)
µ Vamoose (www.vamoosebus.com).
Im Allgemeinen bekommen Reisende, die früh buchen, billigere Tickets, als jene, die kurz vor der Abreise kommen.
Autofahren (siehe Reiseführer S. 288)
Auf einen Mietwagen kann man in New York aufgrund des gut ausgebauten und billigen Nahverkehrs gut verzichten. Aufgrund von Staus und Baustellen, Einbahnstraßen, extremer Parkplatznot und astronomischen Parkgebühren, höheren Mietwagen- und Benzinpreisen, vor allem aber wegen des aggressiven Fahrstils der New Yorker ist Autofahren in New York sogar wenig empfehlenswert. Falls man aus bestimmten Gründen ein Fahrzeug benötigt, sollte man dies bereits zu Hause im Reisebüro oder Internet buchen, da die offerierten „Pakete“ (inkl. Versicherungen, Steuern und unbegrenzten Kilometern) weit günstiger kommen als eine Buchung vor Ort.
Für „Durchreisende“ empfiehlt sich in New York das Anmieten eines Wagens erst am Abreisetag bzw. die Rückgabe am Tag der Ankunft.
Anbieter von Mietwagen sind z. B.
µ Avis: www.avis.de
µ Alamo: www.alamo.com
µ Hertz: www.hertz.com
µ Broker (www.mietwagen-brooker.de): Holiday Autos (www.holidayautos.de), Auto Europe (www.autoeurope.com), TUI (www.tui.de/mietwagen) oder DERTOUR Cars (www.dertour.de).
Barrierefreies Reisen (siehe Reiseführer S. 289)
Amerika ist für Menschen mit Behinderung ein ideales Reiseland und obwohl in der hektischen Metropole New York manches etwas schwieriger sein mag, ist eine Reise dorthin durchaus machbar. Immer mehr Busse sind beispielsweise mit Rollstuhllifts ausgestattet und viele Subway-Stationen verfügen über Aufzüge, Rampen und Sprachhilfen an Automaten. Detaillierte Informationen zur Zugänglichkeit von Einrichtungen finden sich unter:
In vielen Museen gibt es Touren für handicapped/disabled people (z. B. American Folk Art Museum, MoMA, Metropolitan Museum, New-York Historical Society, Brooklyn Museum of Art).
Auf der offiziellen Webpage des Bürgermeisters, „Mayor’s Office for People with Disabilities“, kann die hilfreiche Broschüre „Access New York – Guide to Accessible Travel In and Around New York City“ (auf Englisch) mit Infos zu möglichen Hilfen und zur Zugänglichkeit von öffentlichen Einrichtungen aller Art, Verkehrsmitteln, Museen, Theatern oder Klubs als PDF heruntergeladen werden. Lediglich zu Restaurants und Hotels müssen Informationen separat eingeholt werden.
µ www.nyc.gov/html/mopd („About MOPD“)
µ Big Apple Greeter (s. S. 316) bietet auch (Gratis-)Touren für Menschen mit Behinderung an.
Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 289)
In Deutschland, Österreich und der Schweiz
µ Botschaft der Vereinigten Staaten, Pariser Platz 2, D–10117 Berlin, Tel. 030 83050, Konsularabteilung (Visa): Clayallee 170, Tel. 0900 1850055 (Mo.–Fr. 7–20 Uhr, 1,86 €/Min.), http://germany.usembassy.gov
µ Botschaft der Vereinigten Staaten, Boltzmanngasse 16, A–1090 Wien, Tel. 01 313390, Visa: Tel. 0900 510300 (2,16 €/Min.), www.usembassy.at
µ Botschaft der Vereinigten Staaten, Sulgeneckstr. 19, CH–3007 Bern, Tel. 031 3577011, Visa: Tel. 0900 878472 (CHF 2,50/Min.), http://bern.usembassy.gov
In New York
Die Botschaften von Deutschland, Österreich und der Schweiz befinden sich in Washington, D.C. In New York helfen im Notfall aber die Konsulate weiter. Eine Liste aller Auslandsvertretungen findet sich im Web unter www.auswaertiges-amt.de (D), www.bmaa.gv.at (A), www.eda.admin.ch (CH).
o472 [E14] German Consulate General, 871 United Nations Plaza (1st Ave./49th St.), Tel. 212 6109700, www.new-york.diplo.de
o473 [D12] Austrian Consulate General, 31 E 69th St., Tel. 212 7376400, www.aussenministerium.at/newyorkgk
o474 [D15] Swiss Consulate General, 633 3rd Ave., Tel. 212 5995700, www.eda.admin.ch/newyork
Ein- und Ausreisebestimmungen (siehe Reiseführer S. 290)
Dokumente und Formulare
Dank des Visa Waiver Program (VWP) ist ein Visum für Staatsbürger von Teilnehmerländern (darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz) bei einem Aufenthalt von max. 90 Tagen und bei Vorlage eines Rückflugtickets nicht nötig. Besucher müssen im Besitz eines maschinenlesbaren Reisepasses mit integriertem Computerchip sein, der mindestens noch die gesamte Aufenthaltsdauer lang gültig ist. Derzeit sind auf solchen „e-Pässen“ außer einem Digitalfoto auch zwei Fingerabdrücke gespeichert, die Aufnahme weiterer biometrischer Daten bei neu ausgestellten Ausweisen ist für die Zukunft geplant. Auch Kinder benötigen einen eigenen Pass.
Seit dem 12. Januar 2009 müssen sich alle Bürger – auch Kinder –, die ohne Visum einreisen, spätestens 72 Stunden vor Abflug online registrieren lassen (Electronic System for Travel Authorization – ESTA). Mit einem neuen Tourismusförderungsgesetz, das Präsident Obama am 4. März 2010 unterzeichnete, wurde die Einführung einer Gebühr zur Mitfinanzierung einer neuen staatlichen Tourismusbehörde ab einem noch nicht festgelegten Zeitpunkt beschlossen. $ 10 bis $ 15 sollen dann von jedem nicht-visumspflichtigen Reisenden, d. h. Teilnehmer des Visa Waiver Programs, beim Ausfüllen des ESTA-Formulars eingefordert werden. Das Formular wie die Gebühr sind für beliebig viele Reisen während zwei Jahren gültig.
Die Registrierung kann im Reisebüro oder im Internet auf folgender Website erfolgen:
µ https://esta.cbp.dhs.gov (Antrag) bzw.
µ http://german.germany.usembassy.gov/visa/vwp/esta (deutsche Erläuterungen und Link)
µ Infos zum neuen Tourismusförderungs- Gesetz: www.ustravel.org
Erfragt werden prinzipiell die gleichen Angaben wie auch auf dem bis dato im Flugzeug ausgeteilten grünen I–94W-Formular zur Befreiung von der Visumspflicht (das Formular wird voraussichtlich im Spätsommer 2010 abgeschafft): Name, Geburtsdatum, Adresse, Nationalität, Geschlecht, Passnummer, erstes Hotel, Zweck und Dauer der Reise etc. Wer einmal registriert ist, kann innerhalb von zwei Jahren mehrfach einreisen, sofern der Pass solange gültig ist. Updates wie die Ergänzung bzw. Änderung der ersten Adresse vor Ort oder Datumsänderungen sind nachträglich möglich. Nach der Registrierung erfolgt im Allgemeinen sofort eine Mitteilung („Authorization Approved“). Bei Besitz eines Visums ist keine Registrierung nötig.
Die gleichen allgemeinen Daten wie bei der ESTA-Registrierung fordert die Fluggesellschaft auch beim Check-in auf einem APIS-(„Advance Passenger Information“-)Formular zur Weiterleitung an die U.S. Customs and Border Protection.
Wer länger als 90 Tage im Land bleiben möchte – zum Beispiel, um zu studieren oder zu arbeiten – oder Staatsbürger eines Landes ist, das nicht am VWP teilnimmt, muss sich ein Visum beschaffen. Um ein solches „Nichteinwanderungsvisum für vorübergehenden Aufenthalt“ zu bekommen, ist eine persönliche Vorsprache in den Konsulaten in Frankfurt, Berlin oder München, Wien oder Bern nötig. Über die Details informiert:
µ http://travel.state.gov/visa/visa_1750.html
Immigration
Am Einreiseschalter (Immigration Counter) des ersten Flughafens in den USA wird der Pass gescannt und es werden Fragen zu Reiseroute, Zweck der Reise, Beruf, Bekannten oder Freunden in USA, evtl. auch zum Reisebudget gestellt. Es werden tintenlose Fingerabdrücke genommen und es wird ein Foto gemacht, ehe es den Stempel mit einer auf normalerweise drei Monate festgelegten Aufenthaltsdauer gibt. Der Vorgang dauert nur wenige Minuten.
Infos zu aktuellen Einreisebestimmungen findet man im Internet unter:
µ www.dhs.gov/us-visit (Homeland Security) bzw. http://travel.state.gov/visa/temp/without/without_1990.html (Visa Waiver Program)
µ http://german.germany.usembassy.gov/visa (hilfreiche Visa-Informationen der US-Botschaft auf Deutsch)
Gepäck und Zoll
Nach der Einreise geht es weiter zum Gepäckband (baggage claim) und hat man dort sein Gepäck in Empfang genommen, geht es (im Allgemeinen) durch den Ausgang mit der Aufschrift „Nothing to declare“ („Nichts zu verzollen“). Hier wird die im Flugzeug ausgeteilte weiße Zollerklärung (customs form) – eine pro Familie mit gleicher Adresse – abgegeben. Auf ihr ist anzugeben, ob und welche Waren bzw. wie viel Geld mitgeführt wird, gelegentlich finden Stichproben statt. Bei einem Anschlussflug muss das Gepäck anschließend neu eingecheckt werden.
Einreise in die U.S.A.
Eine Devisenbeschränkung gibt es nicht, lediglich Summen über $ 10.000 müssen deklariert werden. Die Einfuhr von Alkohol und Tabak ist begrenzt:
µ 1 l Alkohol bzw. 200 Zigaretten oder 100 Zigarren (keine kubanischen)
µ Geschenke im Wert bis $ 100
µ Verboten sind alle tierischen und pflanzlichen Frischprodukte/Lebensmittel sowie Samen und Pflanzen, außerdem Klappmesser u. a. gefährliche Objekte. Bei Medikamenten in größeren Mengen empfiehlt es sich, ein ärztliches Attest dabei zu haben, da die Einfuhr von Rauschmitteln untersagt ist.
µ Details finden sich im Internet unter www.customs.gov
Einreise in Europa
Bei der Rückreise gelten folgende Bestimmungen:
µ Tabakwaren (über 17-Jährige in EU-Länder und die Schweiz): 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak
µ Alkohol (über 17-Jährige in EU-Länder): 1 l über 22 Vol.-% oder 2 l bis 22 Vol.-% und zusätzlich 4 l nicht-schäumende Weine und 16 l Bier; in die Schweiz: 2 l (bis 15 Vol.-%) und 1 l (über 15 Vol.-%)
µ Andere Waren für den persönlichen Gebrauch (gilt für über 17-Jährige) können nach Deutschland und Österreich maximal im Wert von 430 € eingeführt werden. In die Schweiz dürfen andere Waren bis zu einem Wert von CHF 300 eingeführt werden.
Wird der Warenwert von maximal 430 € bzw. CHF 300 überschritten, werden Einfuhrabgaben auf den Gesamtwert der Ware erhoben. Die Berechnung erfolgt dabei entweder pauschalisiert oder nach dem Zolltarif jeder einzelnen Ware zuzüglich eventueller sonstiger Steuern.
Einfuhrbeschränkungen bestehen z. B. für Tiere, Pflanzen, Arzneimittel, Betäubungsmittel, explosive Materialien, Lebensmittel, Raubkopien, bestimmte Schriften (Hetzschriften, Pornografie etc.), Waffen und Munition; in Österreich auch für Rohgold und in der Schweiz für CB-Funkgeräte. Nähere Informationen liefern folgende Stellen:
µ Deutschland: www.zoll.de, Zollinfocenter, Tel. 069 46997600
µ Österreich: www.bmf.gv.at, Zollamt Villach, Tel. 04242 33233
µ Schweiz: www.ezv.admin.ch, Zollkreisdirektion Basel, Tel. 061 2871111
Elektrizität (siehe Reiseführer S. 292)
In den USA gibt es Wechselstrom von 110 bis 115 V, daher müssen mitgebrachte Geräte wie Fön oder Rasierapparat umstellbar sein. Wegen der anderen Steckdosenform ist außerdem ein Adapter nötig, den man am besten schon von zu Hause mitbringt bzw. in einem Flughafen- oder Elektronikgeschäft kauft.
Geldfragen (siehe Reiseführer S. 292)
Karten und Reiseschecks
Das Zauberwort in Amerika heißt credit card (CC), wobei Mastercard und Visa die gebräuchlichsten sind. Selbst Kleinstbeträge werden mit Kreditkarte bezahlt und sie ist nötig, um eine Kaution (z. B. für den Mietwagen) zu stellen und um Reservierungen, Ticketbestellungen und Buchungen zu garantieren. Für das bargeldlose Zahlen werden ca. 1 bis 2 % des Betrags für den Auslandseinsatz berechnet, damit Bargeld am Automaten (Automatic Teller Machine/ATM) zu ziehen, kostet bis zu 5,5 % Gebühr.
Die Maestro-(EC-)Karte ist nur an gekennzeichneten Automaten („Cirrus/ Maestro“) und gegen eine Gebühr von ca. 2 bis 5 € bzw. CHF 4 bis 6 (je nach Hausbank) einsetzbar, damit aber günstiger als eine Abhebung per Kreditkarte. Mit der Postbank SparCard lässt sich an gekennzeichneten VISA-PLUS-Automaten sogar zehnmal jährlich gebührenfrei Geld abheben.
Travelers Cheques (TC) in Dollarbeträgen werden von American Express und Travelex (früher Thomas Cook) zur Verfügung gestellt. In Stückelungen von nicht mehr als $ 50 pro Scheck verhelfen sie schnell zu Bargeld – z. B. bei AmEx- oder Travelex-Filialen, aber auch in Hotels (meist max. $ 50/Tag – „to cash a cheque“). Sie gelten als Zahlungsmittel in Geschäften und Restbeträge werden bar herausgegeben.
Wie Kreditkarten sind auch Schecks versichert (Seriennummern notieren und Kaufbeleg aufbewahren!) und bei Verlust oder Diebstahl kann die Sperrung (s. S. 306) und der Ersatz von Karten oder Schecks veranlasst werden.
Bargeld
Es gibt nur wenige Orte, an denen Bargeld unbedingt nötig ist, z. B. für Trinkgelder in Hotels bzw. für den Kauf einer Zeitung oder ein Getränk am Automaten. Selbst in Supermärkten und an Tankstellen ist die Zahlung mit Kreditkarte möglich. Günstig ist es, Quarter zu sammeln, da diese häufig für Automaten gebraucht werden.
Die amerikanische Währungseinheit ist der US-Dollar: $ 1 (one „buck“) besteht aus 100 Cent (c).
µ Münzen: Penny (1 c), Nickel (5 c), Dime (10 c), Quarter (25 c)
µ Banknoten: $ 1, 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 („Grand“) – alle sind grün und etwa gleich groß, der Unterschied liegt im Wertaufdruck und dem abgebildeten Staatsmann.
Es ist kein Problem, in einer Bank oder American-Express-Filiale (z. B. Macy’s é oder World Financial Center Ð), bei Change Group, Travelex oder Choice Forex Euro oder Reiseschecks umzuwechseln, allerdings ist der Kurs oft ungünstig und es fallen Gebühren an.
µ Details unter: www.nycgo.com/?event=view.article&id=72296
Preise und Kosten
Hotelkosten belasten in New York das Reisebudget am meisten. Der offizielle Schnitt liegt bei $ 300 pro Doppelzimmer, doch mit etwas Glück findet man auch weit günstiger, etwa für die Hälfte, etwas.
Was Verpflegung angeht, kommt man im Allgemeinen preiswert weg, oft sogar günstiger als in europäischen Großstädten. Preiswert essen lässt sich in neighborhoods wie Chinatown oder der Lower East Side, im Essex Street Market (s. S. 31) oder mittels Einkauf auf einem der greenmarkets (s. S. 30). Ein Abendessen in einem Lokal kostet im offiziellen Durchschnitt rund $ 40, wobei zum Preis auf der Speisekarte in New York insgesamt rund 25 % an tax und Trinkgeld dazuaddiert werden müssen.
Die Eintrittspreise sind der Qualität und Größe der Museen angemessen und entsprechen europäischem Niveau. Es gibt es für Studenten und Senioren Ermäßigungen und gelegentlich an bestimmten Tagen bzw. Abenden verbilligten („pay what you wish“) oder freien Eintritt (s. S. 59). Der Andrang zu diesen Zeiten ist allerdings meist beachtlich. Abgesehen von diesen speziellen Tagen oder Zeiten handelt es sich in den New Yorker Museen um suggested donations, also eine „vorgeschlagene Spende“, die theoretisch freiwillig ist. Dennoch wird die Höhe meist genau vorgegeben und es wird erwartet, dass sie auch vom Besucher exakt eingehalten wird.
Informationsquellen (siehe Reiseführer S. 295)
Infostellen zu Hause
New York ist durch eine deutsche Agentur vertreten, die auch für Österreich und die Schweiz zuständig ist:
µ NYC & Company, c/o Aviareps Tourism, Sonnenstr. 9, 80331 München, Tel. 089 23662134, www.nycgo.com/de
µ NY State: NY State Division of Tourism, Seeleitn 65, 82541 Muensing, Tel. 08177 9989506, http://nylovesu.de bzw. www.iloveny.com oder www.state.ny.us
µ Amerika Häuser, z. B. in München, Berlin oder Frankfurt, oder Deutsch-Amerikanische Institute in verschiedenen Städten verfügen über Bibliotheken, es gibt dort Informationsveranstaltungen und ein Beratungsangebot (z. B. für Austauschschüler), Lesungen u. a. Events. Eine Adressliste findet sich unter www.amerikahaus.de/links.html.
µ Unter www.vusa-germany.de finden sich allgemeine Infos und Links zu den USA
Infostellen in der Stadt
Touristeninformation
NYC & Company betreibt mehrere Besucherzentren, die beiden größten befinden sich zentral in Midtown:
i475 [C14] Official NYC Information Center, 810 7th Ave./53rd St., Tel. 212 4841200, www.nycgo.com, Mo.–Fr. 8.30–18, Sa./So. 9–17 Uhr. Topmodern und futuristisch ausgestattet, mit Broschüren, interaktiven Karten (Interactive Map Tables) sowie freundlichem und hilfsbereitem – zumeist mehrsprachigem – Servicepersonal
i476 [C15] Official NYC Information Center – Times Square Alliance, 1560 Broadway, 46th–47th St, Tel. 212 7681560, tgl. 8–20 Uhr. Infomaterial, Tickets, Touren, MetroCards, Geldautomat, Internetzugang, Souvenirs u. a. in einem historischen Theater, betrieben von der Times Square Alliance (www.timessquarenyc.org)
Außerdem gibt es mehrere zentral gelegene Besucherkioske:
i477 [D22] Official NYC Information Kiosk – City Hall, Broadway, am Südende des City Hall Park, Mo.–Fr. 9–18, Sa./So. 10–17 Uhr
i478 [D23] Official NYC Information Center – Federal Hall, 26 Wall St., Mo.–Fr. 9–17 Uhr
i479 [D21] Official Information Kiosk – Chinatown, Ecke Canal/Walker/Baxter St., Mo.–So. 10–18 Uhr
µ Official NYC Information Center – Harlem, 144 W 125th St. (im Studio Museum of Harlem (s. S. 60)), Mo.–Fr. 12–18, Sa./So. 10–18 Uhr
Sehr hilfreich ist auch das Lower East Side Visitors Center:
i480 [E20] Lower East Side Visitors Center, 54 Orchard St., Tel. 212 2269010, www.lowereastsideny.com, Mo.–So. 10–16 Uhr, Gratis-Walkingtouren So. 11 Uhr (Apr.–Dez.)
Veranstaltungs- und Kartenservice
Tickets für Theater, Veranstaltungen u. Ä. bucht man am besten möglichst frühzeitig oder sogar schon von zu Hause aus über den Reiseveranstalter oder das Internet. In New York erhält man Karten u. a. beim Official NYC Information Center am Times Square (siehe oben)oder einer der Filialen von Ticketmaster (s. S. 53). Bei TKTS gibt es für Veranstaltungen am selben Tag ermäßigte Eintrittskarten (s. S. 53).
Die Stadt im Internet
µ www.nycgo.com – offizielle Webpage (auch auf Deutsch: www.nycgo.com/german) von NYC & Company, dem Tourismusamt, mit Listen, Informationen und Links verschiedenster Art. Spezielle Empfehlungen unter www.nycgo.com/justaskthelocals
µ www.nyc.gov – offizielle Webpage der Stadtverwaltung von New York City, weniger touristisch, aber trotzdem auch für Besucher interessant
µ www.nycparks.org – Infos zu allen der Parkverwaltung unterstehenden Sehenswürdigkeiten, z. B. Ellis Island
µ www.newyork.citysearch.com – Informationen und Wertungen zu allen Arten von Veranstaltungen, zu Theatern, Museen und Shopping
µ www.timeoutny.com – Webpage des gleichnamigen Wochenmagazins, v. a. mit Infos zu Veranstaltungen, Restaurants und Nachtleben
µ http://nymag.com – Webpage des New York Magazine mit teils tagesaktuellen Infos zu Restaurants, Shopping, Filmen, Kultur, Nachtleben und dazu interessante Berichte
µ www.innewyork.com – Tipps u. a. zu Shopping, Essen gehen und Entertainment
µ www.newyorkology.com – tagesaktuelle Infos zu verschiedenen Aspekten (v. a. reisepraktischen Belange) und zahlreiche Links
µ www.nytimes.com – Website der wichtigsten Tageszeitung New Yorks und der USA
Einzelne Stadtteile (boroughs)
Informationen zu den einzelnen boroughs, zu Events, Neuigkeiten, Anlaufstellen, Infrastruktur etc. finden sich auf den folgenden Webseiten:
µ Brooklyn: www.visitbrooklyn.org, außerdem zu Coney Island: www.coneyisland.com
µ Bronx: www.ilovethebronx.com und www.bronxarts.org (Bronx Council On the Arts)
µ Queens: www.discoverqueens.info
µ Staten Island: www.visitstatenisland.com
µ Long Island: www.licvb.com
Einzelne Viertel und Attraktionen
µ www.centralparknyc.org – virtuelle Tour durch den Central Park
µ www.lowereastsideny.com – alles über die Lower East Side
µ www.explorechinatown.com – Infos zum Chinesenviertel New Yorks
µ www.villagevoice.com – Webpage der gleichnamigen alternativen Stadtteilzeitung
µ www.timessquarenyc.org – Informationen zum „Herz der Stadt“, News, Veranstaltungen etc., zusammengestellt von der Times Square Alliance
µ www.renewnyc.com – Webpage der Lower Manhattan Development Corporation, v. a. über Entwicklungen rund um die World Trade Center Site
µ www.downtownny.com – Infos zur Entwicklung von Downtown und der World Trade Center Site, informative Pläne und Infos zu Nahverkehr, Straßen, Fähren etc.
µ www.harlemonestop.com – aktuelle Veranstaltungen, Sights, Touren und einzelne Viertel in Harlem
µ http://harlemtourismnow.com – Seite des Chamber of Commerce (Handelskammer) zu verschiedenen Aspekten Harlems
µ www.myharlem.org – Infos v. a. zur Kunst- und Museumsszene und zu Events
µ www.east-harlem.com – East Harlem, El Barrio und Spanish Harlem mit Veranstaltungskalender und Links
µ www.forgotten-ny.com – Infos zu alten Straßen, historischen Bauten, Parks und idyllischen Ecken
Publikationen und Medien
Landkarten, Pläne
Einfache Stadtpläne gibt es bei den Touristeninformationsstellen (s. S. 296). Ebenfalls hilfreich ist der ständig aktualisierte Band „Fodor’s Flashmaps New York City“ mit Karten und Infos im handlichen Taschenbuchformat, den es in Buchläden gibt.
Dazu sollte man sich einen kostenlosen MTA-(Nahverkehrs-)Plan beschaffen – erhältlich in größeren Subway-Stationen – oder ausdrucken (www.mta.info/ mta/maps.htm).
Der amerikanische Automobilklub AAA gibt jährlich neu ein TourBook New York (Attraktionen, Hotels, Restaurants und Stadtpläne) heraus und verfügt zudem über gute Karten. Europäische Autoklubmitglieder erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises Infomaterial und Karten kostenlos, beim ADAC gibt es die TourBooks ebenfalls, aber gegen eine Gebühr.
Stadtmagazine
Beilagen in Tageszeitungen, z. B. am Freitag und Sonntag in der New York Times, geben Auskunft über das aktuelle Geschehen und Veranstaltungen. Unter den zahlreichen Gratisheften zählen die monatlich erscheinenden Hefte Where – mit umfassenden Listen sowie Artikeln – und IN New York (www.innewyork.com) – viel zu Shopping sowie Veranstaltungskalender und Sonderausgaben wie „Dining Issue“ – zu den informativsten. An Stadtmagazinen lohnen:
µ Time Out New York, www.timeoutny.com, wöchentlich. Rubriken wie „Around Town“, „Art“, „Clubs“, „Film“, „Music“, „Sports“, „Theater“ und große „Eat-Out“-Rubrik sowie längere Beiträge, umfassender Serviceteil zu allen Stadtteilen, Museumslisten sowie Veranstaltungskalender, außerdem Sonderhefte
µ New York Magazine, http://nymag.com, wöchentlich. Viel Lesestoff, außerdem Listen (Nachtklubs, Restaurants, Museen, Shops etc.)
µ The New Yorker, www.newyorker.com, wöchentlich. Eher intellektueller Lesestoff. 1925 von Harold Ross gegründet und bekannt für den umfassenden Kulturteil, Berichte und Glossen aus der Gesellschaft („Talk of the Town“); außerdem Kurzgeschichten, Kulturnachrichten und Rezensionen aller Art. Schriftsteller wie John Updike, J. D. Salinger oder Truman Capote haben für den New Yorker gearbeitet.
µ Village Voice, www.villagevoice.com, kostenloses mittwochs erscheinendes Wochenmagazin. Interessante Artikel, Leserservice mit Listen, Veranstaltungen und Tipps aus allen Bereichen, auch Gratis-Events („Open City“). Als linksliberales Boheme-Blatt 1955 von Norman Mailer gegründet. Es befasst sich kritisch mit Politik, Kultur und Gesellschaft.
Zeitungen
Eine an nahezu jeder Straßenecke erhältliche überregionale Zeitung heißt USA Today (www.usatoday.com) und kostet 75 ct. Sie bietet eine informative Mischung aus News und Kommentaren, hat einen ausführlichen und hervorragenden Sportteil und legt großen Wert auf grafische Gestaltungselemente.
Im New Yorker Großraum gibt es insgesamt zehn Tageszeitungen, neben etwa hundert lokalen und ethnisch orientierten Blättern, Abend- und Sonntagszeitungen unterschiedlicher Qualität. Die New York Times (www.nytimes.com) zählt zu den wenigen großen überregionalen daily papers („Tageszeitungen“) von Ruf. Sie existiert seit 1851 und gilt als Flaggschiff des amerikanischen Pressewesens. Die Besonderheit des Blattes sind die sections – themenbezogene Beilagen wie freitags der „Weekend Guide“ oder am Donnerstag „Arts & Leisure“. Beliebt sind überdies der Kultur- und Lokalteil („Metro Section“). Samstag um Mitternacht kommt die kiloschwere Sonntagsausgabe auf den Markt, sie enthält u. a. die Rubrik „New York Times Book Review“ (Literaturkritik), verschiedene Magazine und einen umfangreichen Comicteil.
Dem Wall Street Journal (http:// online.wsj.com) – mit 1,8 Mio. Auflage die meistgelesene Tageszeitung in den USA – haftet der Ruf an, führender Meinungsmacher der USA zu sein. Es richtet sich v. a. an die Wirtschaftswelt, es gibt keinen Lokalteil, kein Feuilleton und keine Beilagen.
Daneben existieren Boulevardblätter wie Daily News (www.nydailynews.com) und New York Post (www.nypost.com), deren Stärken die Lokalteile sind. Newsday (www.newsday.com) bietet im Unterschied zu den beiden vorher genannten gute Kommentare.
The New York Observer (www.observer. com) ist eine lachsfarbene Wochenzeitung für die „Happy Few“: zynisch, liberal-demokratisch, einfallsreich. Bekannt geworden ist die 1987 gegründete „Zeitung für Journalisten“ durch Kolumnen von Candace Bushnell („Sex and the City“) und lesenswerte Geschichten aus der Society, Literatur, Kunst und Stadtpolitik.
Internet und Internetcafés (siehe Reiseführer S. 302)
Internetnutzung mit privaten Laptops stellt normalerweise kein Problem dar, denn es gibt zahlreiche WLAN-Hotspots in New York, zum Beispiel an folgenden Orten:
µ Bowling Green Ê
µ Bryant Park [C15]
µ City Hall Park (s. S. 128)
µ Hanover Square (William–Hanover St, [D23])
µ Pier 17 (South Street Seaport Ô)
µ Times Square ï (Broadway Pedestrian Plaza)
µ Union Square â
µ Vietnam Veterans Park (South–Water St., [D23])
µ World Financial Center Ð, Winter Garden
Listen der Hotspots in New York finden sich unter:
µ http://manhattan.about.com/od/citylife1/a/freewifihotspot_2.htm
µ http://auth.nycwireless.net/hotspots_map.php (Karte)
In vielen Cafés (wie Starbucks), Geschäften (Chelsea Market, Apple Store) und in öffentlichen Einrichtungen, z. B. der New York Public Library ó, der Besucherinformation am Times Square (s. S. 296) gibt es ebenfalls Hotspots oder frei bzw. preiswert nutzbare internettaugliche Computer. In Hotels steht manchmal Internet gratis im Zimmer zur Verfügung, gelegentlich nur in der Lobby, vielfach ist es auch kostenpflichtig. Zusätzlich stehen manchmal business center mit Gästecomputern zur Verfügung.
Wer nicht mit dem eigenen Laptop unterwegs ist und ein Internetcafé aufsuchen möchte, der kann z. B. eine der Adressen der über das Stadtgebiet verbreiteten Kette Anywwwhere Internet Café Services aufsuchen:
µ http://anywwwhere.com/findalocation.aspx
Maße und Gewichte (siehe Reiseführer S. 303)
Längen
1 inch (in) 2,54 cm
1 foot (ft) 30,48 cm
1 yard (yd) 0,91 m
(= 3 feet)
1 mile 1,61 km
(= 1760 yards)
Flächen
1 square inch 6,45 cm²
1 square feet 929 cm²
1 square yard 0,84 m²
1 acre 4046,80 m²
(0,405 ha)
1 square mile 2,59 km²
(= 640 acres)
Hohlmaße
1 pint 0,47 l
1 quart (= 2 pints) 0,95 l
1 gallon (= 4 quarts) 3,79 l
Gewichte
1 ounce (oz) 28,35 g
1 pound 453,59 g
(= 16 ounces)
Temperaturen
Umrechnungsschlüssel
(Grad Fahrenheit - 32) x 0,56 = Grad Celsius
Beispiele
23 Grad F -5 Grad C
32 Grad F 0 Grad C
50 Grad F 10 Grad C
Medizinische Versorgung (siehe Reiseführer S. 304)
Allgemeine Situation
Den hohen Arzt-, Medikamenten- und Krankenhauskosten in Amerika steht ein hoch entwickeltes medizinisches System gegenüber. Schnelle und fachkundige Behandlung ist gesichert, vorausgesetzt, man kann die Zahlungsfähigkeit (durch Vorlage einer Kreditkarte) nachweisen. Bei Praxisbesuchen ist sofort zu bezahlen, gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht, weswegen der Abschluss einer Reisekrankenversicherung (s. S. 332) ratsam ist.
Besonderen Risiken sind US-Reisende nicht ausgesetzt, es gibt selten Umstellungsprobleme mit der Nahrung und das Wasser kann unbesorgt getrunken werden, in den letzten Jahren hat sich sogar der Chlorgeschmack verringert. Besondere Impfungen sind nicht nötig. Relativ häufig sind Erkältungen aufgrund der Vollklimatisierung von Bauten und Verkehrsmitteln. Empfindliche sollten immer eine Jacke, einen Pullover, ein Tuch oder einen Schal dabei haben. Hygiene wird in den USA großgeschrieben und WCs sind normalerweise sehr sauber.
Ärzte und Apotheken
An qualifizierten Ärzten besteht kein Mangel, der Spezialisierungsgrad ist hoch und die Konkurrenz groß, daher preisen Mediziner in Zeitungen und Telefonbüchern ihre Dienstleistungen an. Health Care oder Family Centers sind Gemeinschaftspraxen, die ohne Termin und lange Wartezeiten („walk-in“) weiterhelfen. Hausbesuche sind unüblich. Im Notfall ruft man die Ambulanz oder fährt zu einer Hospital-Notaufnahme (emergency room). Namen und Adressen von Ärzten können leicht über die Hotelrezeption bzw. das Telefonbuch (medical services/physicians) in Erfahrung gebracht werden.
Krankenhäuser und Arztpraxen
+481 [D11] Doctors House Call Service/ Travelers Medical Center, 952 5th Ave./76th–77th St., Tel. 212 7371212, www.travelmd.com. Arztbesuche rund um die Uhr, auch in Hotels sowie medical center (24 Std.)
+482 [D16] D.O.C.S., 55 E 34th St., Tel. 212 2526000. „Walk-in“, d. h. Praxisbesuch ohne Anmeldung
+483 [C17] D.O.C.S., 202 W 23rd St/7th Ave., Tel. 212 3522600
+484 [C18] St. Vincent’s Hospital, 153 W 11th St./7th Ave., Tel. 212 6047998. Zentrales Krankenhaus mit Notaufnahme
Zahnärztliche Notfälle
+485 [D18] Dr. Isaac Datikashvili, 77 E 12th St., Tel. 212 4869458. 24-Stunden Notfallservice
+486 [D15] Emergency Dental Associates, 30 E 40th St., Tel. 212 9729299. Rund-um-die-Uhr-Service
Apotheken
Pharmacies sind rar, dafür gibt es in jedem Supermarkt und drugstore ein Grundsortiment (größer und preiswerter als z. B. in Deutschland) an freiverkäuflichen Arzneimitteln. In drugstores kann man an speziellen Schaltern auch ärztliche Verordnungen (prescriptions) für rezeptpflichtige Medikamente einlösen. In New York verbreitet sind die drugstores CVS Pharmacy (www.cvs.com), Duane Reade (www.duanereade.com) und Rite Aid (24-Std.-Service).
Es empfiehlt sich dennoch, die übliche kleine Reiseapotheke und dringend benötigten Arzneien von zu Hause mitzubringen. Auf internationale Reisende spezialisiert ist:
+487 [E15] Anatole Pharmacy, 650 1st Ave./E 37thSt., Tel. 212 4810909
Notfälle (siehe Reiseführer S. 305)
Verhalten im Notfall
Im Notfall hilft ein Polizist (cop) oder die gebührenfreie zentrale Notrufnummer 911 (Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr). Das nächste Polizeirevier kann man unter Tel. 311 oder Tel. 212 3746735 erfragen. Bei Diebstahl (zum Beispiel Reisepass) oder sonstigen Verbrechen ist dort Anzeige zu erstatten. Darüber hinaus sollte man sich wegen der Ausstellung eines Ersatzreiseausweises an die zuständige diplomatische Auslandsvertretung (s. S. 290) wenden. Auch in anderen Notfällen, medizinischer oder rechtlicher Art, bemüht man sich dort, vermittelnd zu helfen.
Karten- und Schecksperrung
Bei Verlust der Maestro-(EC-) oder der Kreditkarte gibt es für Kartensperrungen eine deutsche Zentralnummer (unbedingt vor der Reise klären, ob die eigene Bank diesem Notrufsystem angeschlossen ist).
In Österreich und der Schweiz gibt es keine zentrale Sperrnummer, daher sollten sich Besitzer von in diesen Ländern ausgestellten Maestro-(EC-) oder Kreditkarten vor der Abreise bei ihrem Kreditinstitut über den zuständigen Sperrnotruf informieren.
Generell sollte man sich immer die wichtigsten Daten wie Kartennummer und Ausstellungsdatum separat notieren, da diese unter Umständen abgefragt werden.
µ Deutscher Sperrnotruf (von den USA aus): Tel. 011–49–116116 oder Tel. 011–49–3040504050
µ Unter www.kartensicherheit.de gibt es zusätzliche Informationen und es kann ein SOS-Infopass mit den wichtigsten Telefonnummern heruntergeladen und ausgedruckt werden.
Gegen Angabe der Seriennummern bzw. sogar des Kaufbelegs werden Reiseschecks innerhalb von 24 Stunden ersetzt. Dazu ist bei einem Verlust oder Diebstahl umgehend die Meldung bei American Express bzw. Travelex nötig: Telefonnummern und Hinweise erhält man zusammen mit den gekauften Schecks (vorher notieren!). Gegebenenfalls wird ein Polizeiprotokoll gefordert und muss ein Rückerstattungsformular ausgefüllt werden.
Manche Mobilfunkkarten lassen sich ebenfalls über die zentrale deutsche Sperrnummer sperren. Ansonsten ist ein sofortiger Anruf bei der Kundenbetreuung des Anbieters nötig. Dort kann die SIM-Karte gesperrt und eine neue SIM-Karte bestellt werden. Um die Karte sperren zu lassen, werden neben der Rufnummer evtl. auch die PUK-Nummer, die Kartennummer oder das Kundenkennwort abgefragt.
Fundbüros
Es gibt kein städtisches Fundbüro, lediglich die Taxivereinigung und MTA (Metropolitan Transit Authority) unterhalten Sammelstellen:
µ New York City Taxi & Limousine Commission, Tel. 212 8404734
µ MTA-Fundstelle: Tel. 212 7124500 oder 212 7124501, http://advisory.mtanyct.info/lostfound (Forschen nach Fundobjekten), Abholung: Subway-Station 34th St./8th Ave.
Geld von zu Hause
Bei der Kreditkarte wie auch bei Maestro-(EC-)Karten kann pro Transaktion bzw. Woche nur einen bestimmter, festgelegter Höchstbetrag bar abgehoben werden. Je nach ausgebender Bank und Art der Karte bzw. Konditionen, gilt im Ausland meist ein Tageslimit von ca. 500 bis 1000 €, bis der vorgegebene Kreditrahmen ausgeschöpft ist.
Wer dringend eine größere Summe benötigt, kann sich weltweit über Western Union Geld schicken lassen. Für den Transfer muss die Person, die das Geld schicken soll, bei einer Western-Union-Vertretung (in Deutschland bei der Postbank oder der Reisebank mit Filialen an vielen Bahnhöfen, Flughäfen etc.) ein entsprechendes Formular ausfüllen und den Code der Transaktion dem Empfänger in den USA übermitteln. Code und Reisepass verhelfen dann in einer beliebigen Vertretung von Western Union in New York nach Ausfüllen eines Formulars binnen Minuten zu Geld. Die Gebühren hierfür liegen bei 7 bis 10 %.
µ Infos unter www.westernunion.de, www.reisebank.de oder www.postbank.de (Menüpunkt „Konten u. Karten/Konto-Services“)
Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 307)
In den USA gibt es kein verbindliches Ladenschlussgesetz und in New York gilt oft sogar „24/7“, d. h. Betrieb täglich und rund um die Uhr.
µ Geschäfte: je nach Art und Größe von 9/10 bis mind. 18 Uhr, oft länger (v. a. Buchläden). An Sonntagen manchmal geschlossen oder ab 11/12 bis 17 Uhr.
µ Kaufhäuser/Malls: 10–19/20 Uhr, So. meist 11–18/19 Uhr
µ Restaurants: ca. 12–15 und 18–22 Uhr warmes Essen
µ Delis: 7–24 Uhr, manche rund um die Uhr
µ Bürozeiten: Mo.–Fr. 9–17 Uhr
µ Banken: werktags 10–14/15 Uhr
µ Postämter: Mo.–Fr. 8/9–17, Sa. bis 13/14 Uhr
µ Museen und Sehenswürdigkeiten besucht man am besten Di. bis So. zwischen 10 und 17 Uhr (Mo. ist manchmal geschlossen).
Post (siehe Reiseführer S. 307)
Postämter benötigt man heute fast nur noch zum Kauf von Briefmarken. In Automaten sind sie meist nur in ungünstigen Stückelungen und mit Preisaufschlag erhältlich. Briefkästen sind blau-rot und mit der Aufschrift „US-MAIL“ und einem Adler gekennzeichnet. Express Mail und Priority Mail sind schnellere, aber teurere Versandmöglichkeiten, für die es eigene Briefkästen gibt.
Größere Sendungen verschickt man mit einem parcel service (zum Beispiel UPS, FedEx, DHL) und Geldanweisungen gibt man bei Western Union auf (Tel. 1 800 3254176).
Postlagernde Sendungen werden 30 Tage lang im Hauptpostamt (Farley Post Office) bereitgehalten und müssen folgendermaßen adressiert sein: Adressat, Poste Restante („postlagernd“), c/o General Delivery, New York, NY 10001.
P488 [B16] Farley Post Office, 421 8th Ave./31st St., gegenüber Madison Square Garden, Mo.–Fr. 7–22, Sa 9–21, So 11– 19 Uhr
Radfahren (siehe Reiseführer S. 308)
Der Manhattan Waterfront Greenway führt auf knapp 50 km beinahe rings um Manhattan. Am schönsten ist ein knapp 18 km langer Abschnitt mit bike trail entlang der West Side vom Battery Park Ë bis zur George Washington Bridge. Der Pfad ist relativ schmal und im Südabschnitt stärker befahren als im Norden.
µ Infos: www.nyc.gov/html/dcp/html/mwg/mwghome.shtml
Fahrradverleih und Radtouren bietet z. B. Bike and Roll an und Anfang Mai findet Bike New York (www.bikenewyork.org) statt, eine 65-km-Fahrradtour für jedermann.
`489 [A15] Bike and Roll, Pier 84, Hudson River Park, 557 12th Ave./43rd St., www.bikeandroll.com, Tel. 212 2600400. Es gibt z. B. Touren auf dem Hudson River Park Greenway entlang der Waterfront und durch den Central Park sowie über die Brooklyn Bridge (2–3 Std., $ 45–50). Fahradverleih ab $ 34/Tag.
Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 308)
Die LGBT-Szene (die Abkürzung steht für „Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender“) konzentriert sich in New York auf Greenwich Village, das benachbarte Chelsea und Teile von SoHo. Auch Jackson Heights in Queens ist für sein gay nightlife bekannt und Park Slope (Brooklyn) ist ein beliebter Wohnort.
Treffs, Bars und Klubs
i490 [C18] LGBT Community Center, 208 W 13th St./7th Ave., Tel. 212 6207310, www.gaycenter.org. Infozentrum und Beratungsstelle
:491 [C19] The Monster, 80 Grove St./7th Ave., www.manhattan-monster.com. Beliebter Gay-Klub, im Erdgeschoss Pianobar, im Untergeschoss Disco, überall gute Margaritas und v. a. Latinopublikum
:492 [C19] Stonewall Inn, 53 Christopher St./Sheridan Sq. Die wohl legendärste Schwulenbar der Welt
:493 [B18] Gyms Bar, 1678th Ave., www. gymsportsbar.com. Bis 4 Uhr morgens Barbetrieb und im Untergeschoss „locker room“ mit intimer Partyatmosphäre. Vor allem für Männer
:494 [C19] Henrietta Hudson, 438 Hudson St. (West Village), www.henriettahudsons.com. Lesbenbar mit DJs und Billiard
h495 [B18] Chelsea Pines Inn, 317 W 14th St. (8th–9th Ave., Chelsea), Tel. 212 9291023, www.chelseapinesinn.com. Großteils von Gay-Publikum frequentiertes Hotel in guter Lage. In einem alten Reihenhaus aus der Mitte des 19. Jh. warten 26 neu renovierte, gut ausgestattete Zimmern ab $ 150/DZ auf die Gäste.
LGBT-Szene im Internet
µ www.nycgo.com (Menüpunkt „nyc live/gay“) – Rubrik von NYC & Co.
µ www.newyorkgaytravel.com – Tipps zu Hotels, Bars, Nightlife, Shopping etc.
µ http://newyork.timeout.com/section/gay – eigene Rubrik in „Time Out NY“.
µ www.nycpride.org – NYC Pride ist ein 9-tägiges Fest Ende Juni in Erinnerung an die Stonewall Riots, mit großem Umzug entlang der Christopher Street.
Sicherheit (siehe Reiseführer S. 309)
Allgemeine Situation
Gute Neuigkeiten vermeldete zum Jahresanfang 2010 Bürgermeister Bloomberg: Die Mordrate fiel erneut, auf 461 Morde im Jahr. USA-weit ging die Zahl laut FBI in der ersten Jahreshälfte 2009 um 10 % zurück, in New York aber sogar um 19 %. Auch andere Kriminaldelikte fielen im Vergleich zum Vorjahr um 11 %. New York, aus Filmen als Stadt der Diebe und Straßengangs, der Mafia und der Banden bekannt, ist zu Recht stolz darauf, sich mittlerweile in die Reihe der sichereren Großstädte der USA einordnen zu dürfen. Vor allem die Gewaltverbrechen sind in den letzten Jahren um rund ein Drittel zurückgegangen, wohingegen street crimes, Delikte wie Taschendiebstähle, aber auch Überfälle, Schutzgelderpressungen und Drogengeschäfte wie in anderen Großstädten schwieriger zu bekämpfen sind.
Seit dem 11. September 2001 hat sich viel verändert, nicht nur was die Umgangsformen angeht, sondern auch was erhöhte Polizeipräsenz und verschärfte Sicherheitsvorkehrungen, Beobachtungskameras und Kontrollen betrifft. Am Einlass zu Events, Sportveranstaltungen oder Attraktionen und Museen wird wie am Flughafen kontrolliert, Taschen werden durchsucht und größere Rucksäcke sind nicht erlaubt. Ebenso kann Gepäck in Nahverkehrsmitteln oder Subway-Stationen überprüft werden.
In den letzten Jahren hat sich in touristisch frequentierten Gebieten, selbst in früheren high crime areas wie dem nördlichen Central Park oder Harlem und Teilen von Queens, den Bronx oder Brooklyn die Situation erheblich verbessert. Harlem kann mitterweile angstfrei besucht werden. Die Polizei ist wesentlich stärker präsent und es ist als gutes Zeichen zu werten, dass sich viele Innenstadtbereiche mit der Zeit wieder beleben und zu Wohnvierteln entwickeln.
Vorbeugende Maßnahmen
Vorsicht ist bei Massenveranstaltungen und Menschenaufläufen, z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln oder während Veranstaltungen, geboten. Taschendiebstahl (pickpocketing) ist eines der häufigsten Delikte. Dagegen stellen die in Subway-Stationen und an den Straßen sitzenden Obdachlosen (homeless people) normalerweise keine Gefahr dar. Parks, verlassene Gegenden und dunkle Parkgaragen sollte man bei Dunkelheit (besonders allein) besser meiden und Umwege in Kauf nehmen, wenn sie durch belebtere Viertel führen.
Wie in jedem anderen Urlaubsland ist davon abzuraten, Handtaschen, Fotoausrüstungen, dicke Brieftaschen (womöglich in der Gesäßtasche) und kostbaren Schmuck offen herumzutragen und Reisegepäck unbeaufsichtigt zu lassen. Stattdessen sind Brustbeutel, Gürteltaschen und ein kleiner Rucksack sinnvolle Alternativen. Bargeld sollte man nur in kleineren Mengen bei sich haben und das Aufteilen von Papieren/Schecks zwischen zwei zusammenreisenden Personen ist ebenso empfehlenswert wie das getrennte Aufbewahren von Dokumentenkopien und Originalen.
In der teils zu Unrecht verrufenen Subway ist es wichtig, die speziellen Sicherheitshinweise, vor allem bei Nachtfahrten, zu beachten und z. B. die kameraüberwachten Wartezonen aufzusuchen (off-hour waiting areas). Häufig halten sich Polizeibeamte in Subway-Stationen auf. In den mittleren Wagen hält sich ein Zugabfertiger auf. Busse sind nachts oft die sicherere Alternative, da die Fahrer mit Funk ausgestattet sind. Nur in offizielle gelbe Taxis mit Lizenz und Tarifuhr einsteigen!
In Hotels/Motels haben Spione, mehrfache Schließanlagen, verschlossene Verbindungstüren sowie das Angebot, Wertgegenstände im Safe zu deponieren, ihren Sinn. Serviceschilder sollte man nicht an die Türklinke hängen, sie zeigen lediglich deutlich an, dass niemand im Zimmer ist.
Sport und Erholung (siehe Reiseführer S. 311)
Aktivsport und Freizeitvergnügen
Grünflächen, Parks und Freizeitareale sind in New York reichlich vorhanden. Am bekanntesten und größten ist der Central Park F, größenmäßig gefolgt vom Riverside Park (entlang dem Hudson River), der nordwärts in Fort Tryon und Inwood Hill Parks übergeht, und vom Prospect Park ] in Brooklyn (mit Zoo und Wildlife Center). Mehrere kleine Parks verteilen sich auf Midtown und Downtown, etwa der Battery Park Ë, der Washington Square Park [C/D19] oder der Bryant Park [C15], dazu kommen community gardens (s. S. 69). Man entdeckt derzeit die waterfront (v. a. am Hudson River) und die alten Piers neu, sie werden u. a. zum Sonnenbaden genutzt (Pier 45) oder mit Lokalen bzw. Bars (Pier 65 sowie 84) ausgestattet.
Botanische Gärten sind ebenfalls in allen Stadtvierteln zu finden: vom Conservatory Garden (Central Park) über New York Botanical Garden und Wave Hill in der Bronx bis hin zum Queens und Brooklyn Botanic Garden.
Auch an Stränden herrscht kein Mangel, sei es auf Coney Island/Brooklyn (z. B. Brighton oder Manhattan Beach), Long Island (Rockaway Beach), in der Bronx (Orchard Beach) oder in Queens (Jamaica Bay). Einen Teil von Staten Island nimmt die Gateway National Recreation Area (Strände, Sportanlagen, Jogging-/Fahrradwege u. a.) ein und Governors Island (s. S. 110) gilt ebenfalls als neues grünes Freizeitidyll am Wasser.
Abgesehen von einer Eislaufbahn im Bryant Park befinden sich im Winter weitere am Rockefeller Center ú (50th St./5th Ave.), im Central Park F (Wollman Rink) und im Prospect Park ]. Überall werden auch Schlittschuhe verliehen.
Der Manhattan Waterfront Greenway führt auf knapp 50 km beinahe rings um Manhattan und wird von Spaziergängern, Joggern, Bikern und Skatern gleichermaßen benutzt.
Freizeitangebot im Central Park
Der Central Park, der an Wochenenden für den Verkehr gesperrt ist, bietet Möglichkeiten für verschiedenste Freizeitaktivitäten, z. B. Sport- und Spielplätze aller Art sowie Fahrrad-, Skates- und Bootsverleih (s. S. 220).
Fitness
`496 [A17] Chelsea Piers Sports & Entertainment Complex, 17th–23rd St./Hudson River, Tel. 212 3366666, www.chelseapiers.com. Fitnesseinrichtungen aller Art, Laufbahn, Pool, Eisbahn, Golf, Sport- und Spielfelder, Jachthafen, aber auch Shops und Lokale wie Chelsea Brewing Company
Profisport
New York ist ein Paradies für Sportfans mit Profiteams in den vier Nationalsportarten Basketball (National Basketball Association/NBA: November–Anfang Juni; Women’s National Basketball Association/WNBA: Juni–August), Baseball (Mayor League Baseball/MLB: April–Oktober), American Football (National Football League/NFL: September–Januar) und Eishockey (National Hockey League/NHL: Oktober–Mai) sowie im Soccer (Fußball: Mai–Oktober).
Einen Besuch im Madison Square Garden ì, z. B. wenn die Rangers (Eishockey) oder die Knicks (Basketball) spielen, sollte man sich nicht entgehen lassen. Lohnend ist auch ein Baseballspiel, sei es der viel gefeierten Yankees oder der Mets (Karten frühzeitig vorbestellen, vor Ort oft schwer zu bekommen), die sich zuletzt 2000 im Meisterfinale gegenüberstanden.
American Football
µ New York Giants (NFL), ab Sept. 2010 im neuen Meadowlands Stadium (Meadowlands Sports Complex, 50 State Hwy. 120, East Rutherford/NJ – S-Bahn-Anschluss ab Manhattan/Penn Station und Expressbusse zu Spielen ab Port Authority Bus Terminal, 8th Ave./42nd St., www.giants.com
µ New York Jets (NFL), ebenfalls im Meadowlands Stadium, s. o., www. newyorkjets.com
Baseball
µ New York Yankees (MLB), Yankee Stadium f, www.yankees.com
µ New York Mets (MLB), CitiField c, http://newyork.mets.mlb.com
Basketball
µ New York Knicks (NBA), Madison Square Garden ì, www.nba.com/knicks
µ New York Liberty (WNBA), Madison Square Garden ì, www.wnba.com/liberty
µ New Jersey Nets (NBA), vorübergehend Spiele im Prudential Center (siehe New Jersey Devils), www.nba.com/nets
Eishockey („hockey“)
µ New York Rangers (NHL), Madison Square Garden ì, www.newyorkrangers.com
µ New Jersey Devils (NHL), Prudential Center, 165 Mulberry St., Newark/New Jersey (PATH ab Manhattan), www.newjerseydevils.com
µ New York Islanders (NHL), Nassau Veterans’ Memorial Coliseum, Uniondale (s. S. 280), www.newyorkislanders.com
Fußball („soccer“)
µ Red Bull New York (MLS), Red Bull Arena, 600 Cape May St., Harrison/New Jersey (PATH ab Manhattan), www.newyorkredbulls.com bzw. www.redbullarena.us
Sprache (siehe Reiseführer S. 314)
Es dürfte schwierig sein, in den USA ganz ohne Englisch auszukommen, doch es ist einfacher als in jedem anderen Land, sich trotzdem durchzuschlagen. Small Talk ist auch mit kleinem Wortschatz möglich und die Erwartungshaltung der Amerikaner nicht hoch. Das Amerikanische weist gegenüber dem britischen Englisch etliche Abweichungen hinsichtlich des Wortschatzes, der Grammatik und der Aussprache auf. Gewisse Universalfloskeln gehören zum guten Ton, z. B. „How are you (today)?“ – die Frage nach dem Befinden ist aber vor allem auch eine Begrüßungsformel. „Have a nice day/trip“ dient der Verabschiedung, ebenso wie „It was a pleasure meeting you“ oder „See you“. Letzteres ist selten als Einladung gemeint, sondern vielmehr ein legerer Abschiedsgruss.
Stadttouren (siehe Reiseführer S. 315)
Bustouren
µ Gray Line, www.newyorksightseeing.com, Tel. 212 3972600, Touren verschiedener Länge (z. B. „Hop-on-hop-off“-Tour, 48 Std. gültig, $ 54), mit unterschiedlichem Fokus und in verschiedenen Kombinationen, z. B. auch inklusive Bootsfahrt
µ City Sights NY, Tel. 1 877 4868769, www.citysightsny.com. Stadtrundfahrten in Doppeldeckerbussen, beliebiges Ein- und Aussteigen („Hop-on-hop-off“) u. a. Angebote
Walking Tours
gratis
µ Big Apple Greeter Program, Tel. 212 6698198, www.bigapplegreeter.org. Kostenlose Führungen von New Yorkern durch ihre Wohnviertel. Vorherige Anmeldung nötig
µ Historic Orchard St. Walking Tour, www. lowereastsideny.com. Kostenlose Walkingtouren durch die Lower East Side, ab Katz’s Delicatessen (s. S. 42), Apr.–Sept. So. 11 Uhr, keine Anmeldung nötig
µ Lower Manhattan Tours, ab NYC Information Kiosk City Hall (s. S. 296), Broadway. Historischer Spaziergang Di. 12 Uhr, City-Hall-Besichtigung Mi. 12 Uhr (ohne Vorreservierung)
µ Discover Flatiron Walking Tour, Tel. 212 7412323, www.flatironbid.org/tour.php. Gratistouren durch den historischen Flatiron District, So. 11 Uhr ab Südwestecke Madison Square Park (23rd St./Broadway), Subway: 23rd St.
µ Wall Street Walking Tour, www.downtownny.com/walkingtour, Do. und Sa. 12 Uhr, 90-Min. Spaziergänge durch das Finanzviertel der Stadt ab Haupteingang U.S. Custom House (1 Bowling Green), keine Anmeldung nötig
kostenpflichtig
µ Big Onion Walking Tours, Tel. 212 4391090, www.bigonion.com. Touren ($ 15) von Historikern durch verschiedene Viertel und zu verschiedenen Themen
µ Municipal Art Society, Tel. 212 4391049, www.mas.org. Regelmäßig Di. 12.30 Downtown-Tour, Mi. 12.30 Uhr Grand Central Terminal, ansonsten meist Sa./So. interessante Touren mit Schwerpunkt Architektur/Stadtplanung/Kultur ($ 15)
µ Susansez NYC Walkabouts, Tel. 917 5093111, www.dbsystemsgroup.com/ susansez. Verschiedene ausgefallene Touren, auch außerhalb Manhattans, z. B. Arthur Ave. (Italienerviertel) und City Island in der Bronx, Astoria in Queens; unterschiedliche Dauer und Preise
µ NY Insightseeing Tours, Tel. 718 4471645, www.insightseeing.com. Deutschsprachige Führungen in kleinen Gruppen in unterschiedlichen Vierteln und zu unterschiedlichen Themen ab $ 23
Spezialtouren
µ Bike the Big Apple, Tel. 1 877 8650078, www.bikethebigapple.com. 4- bis 5-stündige Touren auf dem (Leih-)Fahrrad durch verschiedene Viertel
µ Enthusiastic Gourmet, Tel. 646 2094724, www.enthusiasticgourmet.com. Susan Rosenbaum, u. a. Absolventin des French Culinary Institute, bietet in kleinen Gruppen kulinarische Touren durch verschiedene ethnische Viertel an; dreistündige Touren $ 50 inkl. Snacks.
µ Harlem Heritage Tours, Tel. 212 2807888, www.harlemheritage.com. Breite Palette an Walking- und Bustouren (kleine Gruppen) durch das Harlem von früher und heute. Ebenfalls interessante Harlem-Touren findet man unter www.harlemyourwaytours.com (Walking-, Bus- und Spezial-Touren). Harlem is Home Tours (www.harlemonestop.com) bietet Touren mit Einheimischen.
µ Helicopter Tours of NY, Tel. 212 3550801, www.heliny.com. Touren ab 15 Min. Dauer, weitere Anbieter sind zum Beispiel www.libertyhelicopters.com oder www.newyorkhelicopter.com
µ HusHTours, www. hushtours.com, Tel. 212 2093370. „Hip-Hop“-Bustouren (Sa. 11 Uhr) auf den Spuren von Rap-Legenden und zu Filmschauplätzen durch Harlem und die Bronx
µ Jewish Tours (s. S. 254). Empfehlenswerte Rundgänge durch Brooklyns jüdisches Viertel.
µ NoshWalks, www.noshwalks.com, Tel. 212 2222243. Kulinarische Touren in den boroughs Queens, Brooklyn, Bronx. Die Ergänzung für alle, die Enthusiastic Gourmet schon kennen
µ New York Rock and Roll Walking Tours, Tel. 212 6966578, www.rockjunket.com. Zweistündige Musik(Bus-)touren zu verschiedenen Themen in unterschiedlichen Vierteln
µ On Location Tours, Tel. 212 2093370, www.screentours.com. Auf den Spuren großer Stars und ihrer Filme New York entdecken
µ Wild Food and Ecology Tours, Tel. 914 8352153, www.wildmanstevebrill.com. Touren durch den Central Park und andere Parks mit „Wildman“ Steve Brill, der Besuchern u. a. zeigt, was essbar ist und was nicht
Schiffsfahrten
µ Circle Line Sightseeing Cruises, Pier 83/W 42nd St., Tel. 212 5633200, www.circleline42.com. Ganze oder halbe Umrundung Manhattans, außerdem diverse Abend- und Dinner-Cruises
µ New York Waterway, Tel. 1 800 5333779, www.nywaterway.com. Regelmäßiger Fährverkehr und diverse Touren ab W 38th St./Hudson River Park
Telefonieren (siehe Reiseführer S. 318)
Eine Eins gefolgt von einem dreistelligen area code – in Manhattan 212 im Festnetz bzw. 646 und 917 für mobil phones, in der Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island 718 oder 347 – geht der siebenstelligen Rufnummer voraus und muss auch bei Ortsgesprächen mitgewählt werden.
Die Rufnummer kann auch als werbewirksame Buchstabenkombination (meist Namensabkürzung) angegeben sein: 2 – ABC, 3 – DEF, 4 – GHI, 5 – JKL 6 – MNO, 7 – PQRS, 8 – TUV, 9 – WXYZ.
Gebührenfrei, aber regional begrenzt, sind 1–800er-/866er-/877er-/888er-Nummern, teuer sind Nummern, die mit 1–900 beginnen.
In jedem Hotel-/Motelzimmer liegen Telefonbücher aus: ein General Directory (white pages) und ein Classified Directory (yellow pages), also ein Branchenbuch, oft auch mit allgemeinen Stadtinfos und Karten. Bei den Telefonkosten wird unterschieden zwischen local calls (bis 3 Min. meist 50 c), non-local (außerhalb der Stadt), long-distance (innerhalb der USA) und oversea calls (ins Ausland).
Telefonkarten
In Hotels bereitet Telefonieren kein Problem, es wird meist über Kreditkarte abgerechnet. An (selten gewordenen) öffentlichen Fernsprechern sind massenhaft Quarter-Münzen notwendig, die bessere und preiswerte Alternative dazu und zu Handy-Gesprächen sind Telefonkarten. Bei diesen wird grundsätzlich zwischen calling cards (monatliche Abrechnung vom Kreditkartenkonto) und prepaid oder phone cards (geladen mit einem bestimmten Betrag) unterschieden. Da die verschiedenen auf dem Markt befindlichen Karten zur schwer durchschaubaren Wissenschaft geworden sind, sei hier lediglich auf einige hilfreiche Webseiten verwiesen:
µ www.callingcards.com – Übersicht über Anbieter und Preise, ebenso:
µ www.long-distance-phone-cards.info/callingcards
µ www.us-callingcard.info – empfehlenswerte beliebig wiederaufladbare Karte ohne Grundgebühr
In den USA gibt es Telefonkarten auch in Supermärkten oder Tankstellen zu kaufen. Die Bedingungen bzw. Einsatzmöglichkeiten der Karten unterscheiden sich aber gravierend und viele sind für Überseegespräche ungeeignet.
Mobile Phone (Handy)
Zur Nutzung der in den USA gut ausgebauten GSM-Mobilfunknetze (850/1900 MHz) ist ein Triband- oder Quadbandgerät nötig. Der eingedeutschte Begriff „Handy“ existiert im Englischen in Bezug auf Telefone nicht, handy heißt lediglich „praktisch“, „nützlich“ oder „geschickt“. Man spricht von cellphone oder mobile (phone).
Wegen hoher Gebühren sollte man bei seinem Anbieter herausfinden, welcher Roamingpartner günstig ist und diesen ggf. per manueller Netzauswahl voreinstellen. Da sich die passiven Kosten, wenn man von zu Hause aus angerufen wird, addieren, besser die Mailbox deaktivieren.
Uhrzeit und Datum (siehe Reiseführer S. 320)
Die Vereinigten Staaten sind in vier Hauptzeitzonen eingeteilt – Eastern Time, Central Time, Mountain Time, Pacific Time –, die eine Verschiebung von der mitteleuropäischen Zeit zwischen 6 und 9 Stunden bedeuten. In New York gilt Eastern Time, d. h. 6 Stunden Zeitverschiebung. Wenn es in Mitteleuropa 12 Uhr mittags ist, ist es in New York erst 6 Uhr morgens.
In den USA wird bei der Uhrzeit nicht bis 24 durchgezählt, sondern nur bis 12. Die Zufügung von a.m. (ante meridiem) weist auf vormittags, p.m. (post meridiem) auf nachmittags hin. 12 Uhr mittags heißt noon, 0 Uhr midnight.
Sommerzeit (daylight saving time/DST) herrscht in den USA vom ersten Märzwochenende bis zum ersten Novemberwochenende. Das Datum wird in der Reihenfolge Monat–Tag–Jahr angegeben, z. B. Sept. 30, 2009 oder kurz 9/30/2009.
Den Jetlag, der sich glücklicherweise bei Ankunft in den USA (meist am späten Nachmittag/frühen Abend) im Unterschied zur Rückkehr kaum bemerkbar macht, übersteht man am besten, indem man sich möglichst gleich auf die Ortszeit einstellt. Besser im Flugzeug auf dem Hinweg nicht schlafen – es bleibt ohnehin hell – und trotz des langen Anreisetages erst zu gewohnter Zeit am Abend schlafen gehen.
Die Tage nach der Rückkehr bereiten mehr Probleme, weil man am Morgen oder Vormittag in Deutschland ankommt. Wohl dem, der es ungeachtet aller Enge geschafft hat, ein paar Stunden im Flugzeug zu schlafen! Ansonsten zu Hause möglichst auf den verlockenden Nachmittagsschlaf verzichten, erst am Abend zu Bett gehen und nicht länger als üblich schlafen. Viel frische Luft hilft, aber die Umstellung kann dennoch ein paar Tage dauern. Günstig ist es, einen zusätzlichen Urlaubstag einzuplanen bzw. an einem Wochenende zurückzukehren.
Unterkunft (siehe Reiseführer S. 320)
Überspitzt könnte man behaupten, in New York gäbe es nur zwei Hotelarten: superteure Luxusherbergen und teure Absteigen. Die Zimmer in letzterer Kategorie sind meist klein, zur Grundausstattung gehören Farbfernseher, Telefon sowie (oft laute) Klimaanlagen. Die (Schallschutz-)Fenster sind häufig nicht zu öffnen und blicken oft auf triste, dunkle Hinterhöfe. Frühstück ist fast nie im Preis enthalten. Generell lässt das Preis-Leistungs-Verhältnis, was Service, Größe, Ausstattung und Lage der Hotels bzw. der Zimmer angeht, in New York im Vergleich zu anderen US-Städten zu wünschen übrig.
Derzeit sind es knapp 80.000, bis 2012 sollen Besuchern 90.000 Zimmer zur Verfügung stehen. Der offizielle Durchschnittspreis ist zwar gesunken, liegt jedoch mit rund $ 220 für ein Doppelzimmer immer noch viel zu hoch; dazu kommt die tax (Steuer) in Höhe von 14,75 % und je nach Zimmerzahl noch ein zusätzlicher Aufschlag pro Nacht (Hotel Room Occupancy Tax). In Realität lässt sich mit etwas Recherchieren ab etwa $ 150 ein ordentliches Zimmer finden. Während sich die typischen Touristenhotels vornehmlich in Midtown, im Umkreis von Theater District und Broadway befinden, sind weiter nördlich, an der 5th Ave. bzw. auf der Upper East Side verstärkt die Luxushotels angesiedelt. In Szenevierteln wie SoHo, Gramercy oder dem Meatpacking District wächst die Zahl schicker, aber ebenfalls teurer boutique hotels.
In New York ist eine Buchung im Voraus das ganze Jahr über ratsam, sei es über hiesige Reiseveranstalter wie DERTOUR (www.dertour.de), Meier’s Weltreisen (www.meiersweltreisen.de) oder FTI (fti.de) oder auf eigene Faust, z. B. im Internet oder telefonisch, über Hotelbroker oder direkt beim Hotel. Ein weiterer Vorteil ist, dass es sich dann um „Inklusivpreise“ handelt. Die Preise in Reisekatalogen beginnen in der Nebensaison bei rund 150 € für ein schlichtes Doppelzimmer ohne Frühstück. In die dort angebotene günstige Kategorie fallen auch die in diesem Buch empfohlenen Häuser The Gershwin (s. S. 324) und Marcel Hotel (s. S. 324). Preiswerter ist meist eine Buchung im Internet, z. B. bei
µ www.cheaphotellinks.com/usa/ny/nyc
µ www.expedia.de/hotel („New York“)
µ http://nycgo.com („hotels“)
µ www.reservation-services.com/hotelsinnewyork.html
Hat man bereits zu Hause ein Hotelzimmer gebucht, legt man an der Rezeption den erhaltenen Voucher bzw. die erhaltene Reservierungsnummer und eine Kreditkarte – als Sicherheit und für Zusatzkosten (incidentals) – vor. Bei Suche vor Ort lohnt es sich auf alle Fälle, nach special rates zu fragen (z. B. Summer Specials, Senior, AAA-, Corporate oder Frequent Flyer Rates).
Hoteltipps
Luxusklasse
Der neueste Trend in New York sind Boutique Hotels. Sie sind fast ebenso teuer wie die altehrwürdigen Luxusherbergen, aber klein und schick, mit dem gewissen Etwas und allem erdenklichen Luxus, viel Hightech und Wellness, natürlichen Materialien und edler Ausstattung mit hippem Flair.
h497 [B13] 6 Columbus Circle $$$–$$$$, 6 Columbus Circle, Tel. 212 2043000, www.6columbus.com. 88 Gästezimmer in Designerhotel am Central Park, cool, modern, zeitlos, elegant und avantgardistisch. Mit großem Bad und Minibar im Zimmer
h498 [C14] The Blakely $$$–$$$$, 136 W 55th St., www.blakelynewyork.com, Tel. 212 2451800. Traditionell-edel gestaltetes Hotel mit rund 100 gut ausgestatteten Zimmern, mit CD-/DVD-Player, WLAN und Küchenecke
h499 [C14] Hilton New York Hotel $$$$, 1335 Ave. of the Americas, Tel. 212 5867000, http://www.hilton.de/newyork. Gut gelegenes, auch von Deutschland aus buchbares Hotel, noch erschwinglich, da es Sonderangebote und verschiedene Zimmertypen gibt. Toller Ausblick von den Zimmern in den oberen Etagen
h500 [D15] The Library Hotel New York $$$$, 299 Madison Ave./E 41st St., Tel. 212 9834500, www.libraryhotel.com. Aller erdenklicher Luxus und ideal für Bücherwürmer. Im Preis enthaltenes Frühstücksbuffet, Gratisgetränke, cookies und Obst, Wein und Käse am Abend, WLAN etc. Zahlreiche specials und Packages
h501 [C15] The Muse Hotel $$$–$$$$, 130 W 46th St., www.themusehotel.com, Tel. 212 4852400. Guter Tipp in Midtown für Leute, die in Luxus investieren möchten: Boutiquehotel mit verschiedenen Zimmertypen, Superservice und Lokal.
h502 [D14] New York Palace $$$$, 455 Madison Ave., www.newyorkpalace.com, Tel. 212 8887000. Schräg gegenüber der St. Patrick’s Cathedral, rund 900 Zimmer in drei Kategorien verteilen sich auf das Herrenhaus (von 1882) des New Yorker Finanziers Henry Villard im Stil eines italienischen Palazzo und mit 55-stöckigem Turm
h503 [C23] Ritz Carlton New York $$$$, 2 West St., Tel. 212 3440800, www.ritzcarlton.com/hotels/new_york_battery_park. 298 große, edle Zimmer, viele mit Hafenblick!
h504 [B18] Standard Hotel $$$, 848 Washington St., www.standardhotels.com/new-york-city, Tel. 212 6454646. Schon wegen der Lage über dem High Line Park ein heißer Tipp. Boutiquehotel mit allem Drum und Dran, auch Restaurant, Bar und Biergarten
Mittlere Kategorie
h505 [B18] Abingdon Guest House $$–$$$, 21 8th Ave., www.abingdonguesthouse.com, Tel. 212 2435384. Im West Village werden in zwei townhouses nahe dem Village Vanguard Jazz Club nur neun unterschiedlich ausgestattete Zimmer angeboten, 2 bis 3 Tage Mindestaufenthalt.
h506 [C16] The Ace Hotel $$–$$$, 20 W 29th St., Tel. 212 6792222, www.acehotel.com. Günstig zum Theater District gelegen, in 12-stöckigem historischem Bau mit 260 unterschiedlich großen Zimmern (small, medium, large, bunk) in interessantem hippem Design, teils mit Sitzecke und Kühlschrank. Gratis-WLAN, Bar in der Lobby
h507 [D23] Andaz Wall Street $$$–$$$$, 75 Wall St., Tel. 212 5901234, http://newyork. wallstreet.andaz.hyatt.com. 253 große Zimmer und Suiten auf 13 Etagen im Finanzviertel. Hohe Decken und große Fensterfronten verleihen den Zimmern ein loftartiges Ambiente, dazu kommen warme Farben und natürliche Materialien wie Bambus oder Marmor. Ein Garten ist zugehörig, Frühstück und Internet sind inklusive und das Restaurant Wall & Water mit saisonaler Küche aus lokalen Produkten aus dem Hudson River Valley gehört wie The Spa dazu.
h508 [B14] The Belvedere $$–$$$, 319 W 48th St., www.belvederehotelnyc.com, Tel. 212 2457000. Art-déco-Bau im Theater District, große Zimmer mit Kitchenette, breites Preisspektrum
h509 [E13] The Bentley $$$, 500 E 62nd St./York Ave., Tel. 212 6646000, www.hotelbentleynewyork.com. Große Zimmer, Rooftop-Restaurant, Cappuccinobar (24 Std.), auch bei deutschen Veranstaltern buchbar, aber im Internet günstiger
h510 [C15] Hotel 41 $$$, 206 W 41st St., Tel. 212 7038600. Die Lage am Times Square besticht. 47 Zimmer auf 6 Etagen mit DVD-/CD-Player und Internetzugang. Kostenlose 24-Std.-Kaffee-/Tee-Bar
h511 [D16] Hotel 373 $$$, 373 5th Ave., Tel. 212 2133388, www.hotel373.com. 70 moderne Zimmer gegenüber dem Empire State Building, mit WLAN, LCD-TV, iPod-Dock u. a. Komfort, aber etwas klein
h512 [D17] Marcel Hotel $$$, 201 E 24th St., www.marcelhotelnewyork.com, Tel. 212 6963800. 135 kompakte, moderne Zimmer, Kaffeebar und Restaurant im Haus, auch von Deutschland aus buchbar
h513 [C19] Washington Square Hotel $$$, 103 Waverly Place, Tel. 212 7779515, www.washingtonsquarehotel.com. Neu renovierte Zimmer, Preise inkl. Frühstück. Die obere Etagen bietet einen schönen Parkblick.
Preiswerte Kategorie
h514 [C15] Americana Inn $, 69 W 38th St./6th Ave., www.theamericanainn.com, Tel. 212 8406700. 54 ordentliche, neu renovierte und preiswerte, wenn auch etwas kleine Zimmer im Garment District
h515 [C14] Ameritania Hotel $$, 230 W 54th St./Broadway, Tel. 212 2475000, www.ameritaniahotelnewyork.com. Im Theater District gelegenes Standardhotel mit zweckmäßigen, schlicht-modernen Zimmern. Das Hotel ist auch bei deutschen Veranstaltern buchbar und es gibt günstige Angebote im Internet
h516 [B17] Chelsea Lodge $$, 318 W 20th St., Tel. 212 2434499, www.chelsealodge.com. Brownstone-Bau in Chelsea mit 22 charmanten und preiswerten (kleinen) Zimmern mit Waschbecken und Dusche, WC auf dem Flur
h517 [C21] Cosmopolitan Hotel $$, 95 W Broadway/Chambers St., Tel. 212 5661900, www.cosmohotel.com. Günstig gelegen in TriBeCa, 125 Zimmer und „Minilofts“ mit schlichter Möblierung, relativ klein, aber sauber, nach hinten raus ruhiger
h518 [D16] Deauville Hotel $–$$, 103 E 29th St., Tel. 212 6830990 www.hoteldeauville.com. Schlichtes, sauberes Familienhotel in altem Brownstone-Bau, 54 Zimmer mit oder ohne eigenem Bad
h519 [D17] The Gershwin $–$$, 7 E 27th St., Tel. 212 5458000, www.gershwinhotel.com. Gut 100 (große) Zimmer in prima Lage zwischen SoHo und Theater District. Verschiedene Kategorien vom Stockbett im Schlafsaal bis zur Suite; auch bei deutschen Veranstaltern buchbar.
h520 [C16] Herald Square Hotel $$, 19 W 31st St., www.heraldsquarehotel.com, Tel. 212 2794017. 130 unterschiedlich eingerichtete, gemütliche Zimmer in ehemaligem Sitz des LIFE Magazine (1883–1936). Kostenloses WLAN
h521 [D18] Hotel 17 $, 225 E 17th St., Tel. 212 4752845, www.hotel17ny.com. 122 preiswerte kleine Zimmer. Glamourös und kultig, altmodisch mit viel Holz, nicht alle mit eigenem Bad
h522 [B19] The Jane $$–$$$, 113 Jane St., Tel. 212 9246700, www.thejanenyc.com. Standard Single Cabin mit nur knapp 5 m² und Badezimmer im Gang beginnend bei $ 69, Bunk Bed Cabins für 2 Personen mit technisch guter Ausstattung sowie größere Captain’s Cabins mit eigenem Bad. Im West Village nahe dem Hudson River
h523 [A9] Marrakech Hotel $$–$$$, 2688 Broadway/102nd–103rd St., Tel. 212 2222954, www.marrakechhotelnyc.com. 125 ausgefallene, saubere Zimmer (auch für 4 Pers.) in kräftigen Farben, nahe Subway-Stopp in günstiger Lage (auch in dt. Reisekatalogen!)
h524 [D14] The Pod Hotel $–$$, 230 E 51st St., Tel. 1 800 7425945, www.thepodhotel.com. 360 Zimmer in Midtown, winzig, gut, witzig ausgestattet mit Minibädern. Schicker Outdoor-Patio mit Ausblick; auch Schlafsäle
h525 [B14] Skyline Hotel $$, 725 10th Ave./ 49th, Tel. 212 5863400, www.1skyline.com. 230 motelartige, moderne und ordentlich ausgestattete große Zimmer nahe dem Broadway, auch bei deutschen Veranstaltern buchbar
h526 [C16] Wolcott Hotel $$, 4 W 31st, Tel. 212 2682900, www.wolcott.com. 176 renovierte Zimmer, sauber und relativ preisgünstig, dazu in guter Lage nahe Empire State Building
Bed and Breakfast
Ì527 [C6] Harmony Hospitality House $–$$, 216 W 122nd St., Tel. 212 6622878, HAJA216@aol.com. Unidozentin Cynthia Nibbelink Worley und ihr Ehemann, Gospelsänger und Umweltschutzaktivist Haja Worley, die mit ihrem Nachbarschaftsprojekt, „Project Harmony“ und den neighborhood gardens (Gemeinschaftsgärten) Harlem lebenswerter machen wollen (s. S. 230), vermieten in der obersten Etage ihres liebevoll renovierten Brownstone-Reihenhauses in Harlem zwei Apartments mit Ausblick, Kochnischen und großen Bädern, Klimaanlage und Internetzugang.
Ì528 The Strange Dog Inn $$$, Paula und Gail Monroe, 51 DeKoven Court, Tel. 718 3387051, www.strangedoginn.com, Subway (B, Q): Newkirk Ave. Das Inn in Brooklyn liegt nur gut 30 Subway-Minuten von Manhattan entfernt in einem ruhigen grünen denkmalgeschützten Wohnviertel. Zum großen Apartment für maximal vier zusammenreisende Personen gibt es eine MetroCard für die gesamte Aufenthaltsdauer, Gourmetfrühstück, Internet, Kühlschrank mit kostenlosen Getränken sowie liebenswert-stadtkundige Gastgeber. Langfristige Vorausbuchung ist empfehlenswert, kostenlose Vormerkung möglich. Keine Kreditkarten! Kinder unter 12 Jahren werden normalerweise nicht aufgenommen.
Ì529 [D10] Stay the Night $$, 18 E 93rd St., Tel. 212 7228300, www.staythenight.com. Sieben Zimmer und Suiten (davon 1 Apartment) in einem townhouse nahe dem Central Park. Im Erdgeschoss liegt die Wohnung des Vermieters.
Jugendherbergen und Hostels
Eine ausführliche Liste von Hostels und Billigunterkünften, mit Beschreibungen und Buchungsmöglichkeit, findet sich unter www.hostels.com/us.ny.ny.html.
j530 [A1] Guesthouse $, 63 Audubon Ave. (Washington Heights), Tel. 212 7811842, www.guesthouseny.com. Saubere Zimmer und Gemeinschaftsbäder, kleine Küche und gut erreichbar von JFK und dem Zentrum mit dem Blue Train bis 168th St./„Washington Heights“
j531 [B8] Hostelling International New York $, 891 Amsterdam Ave./W 103rd St., Tel. 212 9322300, www.hinewyork.org. 624 Betten in Schlafsälen für 4 bis 12 Personen, Grünanlage, Cafeteria, Gemeinschaftsküche. Jugendherbergsausweis oder Tagesmitgliedschaft nötig
j532 [B10] International Student Center $, 38 W 88th St., Tel. 212 7877706, www. nystudentcenter.org. 18- bis 30-Jährige können nahe dem Central Park in einem historischen Bau im Schlafsaal nächtigen. Reservierung über Internet möglich
j533 [B14] Jazz Hostel on Times Square $, Tel. 212 9746400, www.jazzhostels.com. Neue zentral gelegene und gut ausgestattete Herberge mit unterschiedlich großen Schafsälen, auch Doppelzimmer. Weitere fünf Häuser in New York in verschiedenen Vierteln: Jazz on the Park und Jazz on the City (beide Upper West Side), Jazz on the Town (East Village), Jazz on Leno und Jazz on the Villa (beide Harlem)
j534 [D9] The Wanderers Inn $–$$, 179 E 94th St., www.wanderersinn.com/east, Tel. 212 2898083. Gute Lage nahe Subway-Station, Doppelzimmer mit TV oder Schlafsäle, Küche und Gemeinschaftsräume; inkl. Frühstück. Weiteres Inn: 257 W 113th St., Tel. 212 2225602
j535 [D15] YMCA Vanderbilt Hotel $–$$, 224 E 47th St., www.ymcanyc.org, Tel. 212 9122500. Eine der besten Herbergen im UN-Viertel mit 371 neu renovierten Zimmern, Gemeinschaftsbädern, Fitness-, TV-Raum und Cafeteria
Für längere Aufenthalte
o536 [C16] Sara’s New York Homestay, 1 W 34th St./5th Ave., Tel. 212 5645979, www.sarahomestay.com. Ideal für Aufenthalte ab einer Woche und für Studenten, Unterbringung in Familien, WGs oder Studios/Apartments verschiedener Typen und Standards in ganz New York City, ab ca. $ 100 pro Nacht in Manhattan.
µ New York Apartment, Tel. 718 3732226, www.aptpl.com. Die Immobilienmaklerin Petra Loewen bietet rund 1500 Objekte in allen Vierteln, in unterschiedlicher Größe und Ausstattung, vom Kleinstudio über das Luxus-Penthouse bis zum Loft. Deutschsprachig
µ craigslist.com – http://newyork.craigslist.org („housing“). Privatleute vermieten während ihrer Abwesenheit ihre Wohnungen/Apartments (z. B. übers Wochenende). Preise sind Verhandlungssache, v. a. bei längeren Aufenthalten.
Verhaltenstipps und Umgangsformen (siehe Reiseführer S. 326)
Selbst in New York, das bezüglich der Umgangsformen einen eher schlechten Ruf hat, sind Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Diskretion und Disziplin üblich. Der Kunde ist König, Vordrängen, Muffigkeit, Aggressivität und Hektik sind verpönt.
Do’s und Don’ts – amerikanische Besonderheiten
µ Trinkgelder (tipp oder gratuity) sind in den USA nicht inklusive. Angesichts der geringen Löhne der Beschäftigten im Dienstleistungsgewerbe ist es üblich, in Restaurants, Klubs, Bars etc. 15 bis 20 % vom Rechnungsbetrag zu der Gesamtsumme zu addieren. Ein Amerikaner berechnet meist auf den Cent genau das Trinkgeld, manchmal sogar anhand eigens dafür konstruierter Tabellen. Ein ähnlicher Richtwert gilt für Taxifahrer (15 %), während in Hotels für den Transport von Gepäck durch den bellboy mindestens $ 1 pro Gepäckstück angemessen sind, $ 1 bis 2 für das Bereitstellen des Pkws. Zimmermädchen (maids) erhoffen sich ca. $ 2 pro Aufenthaltstag und auch guides gibt man ein Trinkgeld, selbst wenn die Touren gratis sind.
µ Obwohl in vielen Museen New Yorks nur von einer suggested donation die Rede ist, gilt es als unhöflich, die vorgeschlagene Summe nicht zu bezahlen.
µ Rauchen ist auf den meisten Plätzen und in öffentlichen Gebäuden, in Nahverkehrsmitteln und auch in der Mehrzahl von Restaurants und Bars verboten. Die Zahl reiner Nichtraucherhotels wächst ebenfalls.
µ Alkohol darf nicht an Personen unter 21 Jahren verkauft/ausgeschenkt und generell nicht in der Öffentlichkeit konsumiert werden.
µ Bei offiziellen Einladungen oder Restaurantbesuchen sollte man sich nach den Kleidervorschriften erkundigen: formal („elegant“) oder casual („leger“)?
µ Händeschütteln ist bei der Begrüßung eher unüblich, dafür werden altersunabhängig schnell die Vornamen benutzt.
µ Eine Wissenschaft ist der Gebrauch der weiblichen Anredeformen: Mrs. (meist verheiratet oder verwitwet, älter) steht „Miss“ als universal anwendbare Anredeform, unabhängig von Alter und oft auch Stand – und geschrieben noch neutraler „Ms.“ – gegenüber.
µ Die amerikanischen Tischsitten unterscheiden sich besonders im Hinblick auf das Hantieren mit dem Besteck: Amerikaner schneiden mit dem Messer vor und benutzen dann nur noch die Gabel. Beidhändig zu essen gilt als „europäisch“. Es würde keinem Amerikaner einfallen, Pizza oder Meeresfrüchte mit Messer und Gabel zu essen. Selbst in Toplokalen kann man sich Essensreste in ein doggy bag einpacken lassen.
µ Toiletten nennt man nie toilet sondern immer restroom, ladies’ bzw. men’s room, bath oder powder room; Handys heißen in den USA mobile oder cell phone, bedeutet doch das Wort handy nichts anderes als „handlich“, „praktisch“ oder „geschickt“.
Verkehrsmittel (siehe Reiseführer S. 327)
Subway und Busse
Die New Yorker Nahverkehrsbetriebe MTA (Metropolitan Transit Authority) betreiben seit 1965 Busse und U-Bahnen. Die Verbindung nach New Jersey stellt hingegen New Jersey Transit her.
Die Subway, kurz train genannt, verfügt über die größte U-Bahn-Flotte der Welt – rund 600 Subway-Züge auf 25 Linien mit 468 Stationen – und transportiert täglich über 4,5 Mio. Fahrgäste auf einer etwa 370 km langen Schienenstrecke, swohl unterirdisch als auch oberirdisch. Es handelt sich um ein schnelles, sicheres und preiswertes Verkehrsmittel. Auch wenn technische Pannen an der Tagesordnung sind und irgendwo stets Bauarbeiten anstehen, lässt sich ein New Yorker davon nicht aus der Ruhe bringen. Schließlich hat er/sie immer Lesestoff dabei. Riding the train bedeutet, mit unzähligen Kulturen, Hautfarben, Sprachen, Geräuschen und Gerüchen, Zeitungs- und Buchtiteln konfrontiert zu werden, und erlaubt interessante Sozial- und Gesellschaftsstudien.
Außerdem betreibt die MTA über 4500 Busse, knapp 250 Linien in fünf Stadtteilen, die gut 14.000 Haltestellen bedienen und an einem normalen Werktag auf insgesamt etwa 3000 km Liniennetz über 2,2 Mio. Fahrgäste transportieren.
Der streckenunabhängige Einheitspreis für ein Einzelticket beträgt $ 2,25 (Expressbusse $ 5,50), Kinder unter 1,10 m Größe fahren gratis. Bezahlt wird mit einer MetroCard, die es entweder als Geldwertkarte, d. h. „Pay-Per-Ride“, oder als Zeitkarte, „Unlimited-Ride“, gibt. Eine Zoneneinteilung und damit Preisstaffelung wird mittelfristig erwogen.
Die Geldwertkarte kann in Subway-Stationen an Automaten oder Schaltern mit einer beliebigen Summe zwischen $ 4,50 und $ 80 aufgeladen werden, der Fahrpreis wird an einer Schranke bzw. einem Lesegerät (in Bussen) beim Durchziehen automatisch abgebucht. Normalerweise kommt auf dem Display die Meldung „GO“, bei Ungültigkeit der Karte oder Problemen „Please, swipe again“ („Bitte wiederholen“). Es gibt an Ausgängen von U-Bahn-Stationen auch MetroCard Reader, Lesegeräte, zur Überprüfung der Restsumme. Die Karte kann von mehreren Personen gleichzeitig benutzt werden und ab $ 8 Wert gibt es einen Rabatt von 15 %. Sie ist wiederaufladbar und normalerweise ein Jahr gültig (das Datum steht oben links).
Das kostenlose Umsteigen zwischen Bus und U-Bahn (bzw. umgekehrt) oder von Bus zu Bus ist innerhalb von 2 Stunden möglich, allerdings mit gewissen Einschränkungen. So darf z. B. ein Bus mit demselben Ticket nicht auch zur Rückfahrt benutzt werden und Expressbusse ($ 5,50) sind ausgeschlossen. Es gibt eine Broschüre, die die Sonderfälle auflistet. Beim erneuten Durchziehen der Karte nach dem Umsteigen erscheint dann die Anzeige „Transfer OK“ statt einer Neuabbuchung. In Bussen ist es nötig, beim Schaffner bzw. am Automaten ein Umsteige-(Transfer-)Ticket zu besorgen.
Die MetroCard gilt nicht nur in Manhattan, sondern auch in den Verkehrsmitteln anderer Gesellschaften wie MTA Long Island Busse, MTA SIR und mehreren anderen Buslinien in Queens oder Staten Island.
Für Besucher empfehlenswert sind Zeitkarten (Unlimited-Ride) für beliebig viele Fahrten, z. B. eine Tageskarte für $ 8,25 oder eine Wochenkarte für $ 27 bzw. ein Ticket für 14 Tage $ 51,50. Die 7-Tages-Karte lohnt bereits ab zehn Fahrten, was leicht zu erreichen ist. Bei Wechsel der Station (z. B. weil man versehentlich am falschen Gleis steht) kann eine Unlimited-Ride MetroCard erst nach 18 Minuten erneut benutzt werden. Sie ist damit auch nicht von mehreren Personen gleichzeitig zu verwenden.
µ Infos: MTA, Tel. 718 3301234 und 718 3304847 (mehrsprachig), www.mta.info (mit Fahrplänen und Karten)
µ Interessant sind auch: www.straphangers.org und www.nycsubway.org und ein Besuch des New York Transit Museums in Brooklyn (s. S. 61)
µ Fundbüro MTA: http://advisory.mtanyct.info/lostfound, Abholung: Subway-Station 34th St./8th Ave.
Taxi
Martin Scorsese bzw. Travis Bickle in „Taxi Driver“ machten die Berufssparte unsterblich und tatsächlich scheint es, als seien in New York mehr Taxis auf der Straße als private Autos. Es sollen über 13.000 lizenzierte Gefährte und 47.000 Taxifahrer 85 verschiedener Nationalitäten auf den Straßen unterwegs. Rund 90 % aller Fahrer wurden im Ausland geboren, was man auch schnell merkt, wenn man in eine der Karossen steigt.
1907 wurden in NYC erstmals rot-grüne Taxis in Betrieb genommen, seit 1967 sind sie gelb lackiert. Klassisch waren die Checker Cabs, gefolgt von Ford Crown Victorias, die bis 2012 komplett durch Hybridfahrzeuge (Ford Escape Hybrid-SUV) ersetzt werden sollen. Man hat mittlerweile Kreditkartenzahlung in Taxis eingeführt und ist dabei, alle mit neuer Satellitentechnik (zur Lokalisierung) auszustatten und mit Videobildschirmen, auf denen Fahrgäste das Kinoprogramm oder Stadtpläne, gekoppelt mit allerlei Werbung, sehen können.
Abseits von Sammelpunkten wie Bahnhöfen oder Flugplätzen werden Taxis in New York auf der Straße mehr oder weniger waghalsig in gewünschter Fahrtrichtung per Handzeichen angehalten (to hail a taxi). Taxistände sind unbekannt. Auf dem Dach des Fahrzeugs zeigt ein erleuchtetes Schild mit einer Nummer an, dass das Fahrzeug frei ist. Ein Taxi nimmt auch mehrere Passagiere in etwa gleicher Fahrtrichtung auf (jeder zahlt separat), ansonsten werden bis zu vier zusammenreisende Personen zu einem Fahrpreis transportiert. Man sitzt immer auf der Rückbank, die von den Vordersitzen durch Plexiglas abgetrennt ist. Dort klebt meist auch die Lizenz. Man sollte immer nur in offizielle gelbe Taxis mit Taxameter, Foto des Fahrers und Lizenznummer einsteigen und ans Trinkgeld (10–15 %) denken!
Limousinen
Limousinen sind bei mehreren Personen eine Alternative zum Taxi. Limousinen-Gesellschaften bieten meist Stundentarife für 1 bis 4 Personen (ab ca. $ 35 Grundpreis) an. Extras kosten Aufpreis und für Flughafenfahrten gibt es oft einen Fixpreis. Die Anbieter sind zahlreich, einer davon ist
µ Lincoln Limousine Service, Tel. 212 6665050, www.lincolnlimousines.com. Individuelle Touren und Flughafenfahrten nach Absprache
Regionalzüge
Regionalzüge aus New Jersey und Long Island – betrieben von PATH, NJTransit und LIRR (Long Island Railroad) – kommen in der Penn Station, die aus dem Norden (New York State und Connecticut) von Metro North Railroad hingegen im Grand Central Terminal (42nd St./Park Ave.) an.
PATH stellt die Verbindung nach Newark, New Jersey her. Ein zweiter PATH-Bahnhof befindet sich an der World Trade Center Site Ñ. LIRR frequentiert 130 Stationen auf Long Island, hält u. a. an Shea Stadium und Belmont Park.
µ Metro North: www.mta.info/mnr
µ PATH: www.panynj.gov/path
µ NJTransit: www.njtransit.com
µ LIRR: www.mta.info/lirr
Fährverkehr
Die Hauptanlegestellen für Fähren sind: Pier 17 (South Street Seaport Ô), Pier 11 (Wall St.), State Island Ferry Terminal (Whitehall St.), Battery Park (Slip 6, vor Castle Clinton Ë), WFC (World Financial Center Ð), Pier 83 (Circle Line).
µ Staten Island Ferry (s. S. 106). Gratisfahrten nach Staten Island, vorbei an der Statue of Liberty und mit Blick auf Manhattans Skyline. Abfahrten alle 30 Min., rund um die Uhr, jeweils zur vollen und halben Stunde
µ Governors Island Ferry (s. S. 106). Kostenloser Pendelverkehr mit Ausblick auf die Erholungsinsel. Fr.–So. 10–17 Uhr alle 30 Min. Fähren, Mi./Do. 10 und 13 Uhr Fähre und Ranger-Tour auf der Insel
µ NY Waterway, mehrere Anlegestellen, www.nywaterway.com. Verbindung zwischen Manhattan und Weehawken, Hoboken, Jersey City (New Jersey), außerdem Shuttle zwischen Pier A und 11
µ NY Water Taxi (s. S. 318). Außer den Hop-on-hop-off-Touren gibt es mehrere reguläre Schnellbootlinien (Hudson River, East River Line, Rockaway Commuter Service) sowie eine Fähre zwischen IKEA Red Hook (Brooklyn, mit großen Parkplätzen!) und Pier 11 (South Street Seaport) in Manhattan (Mo.–Fr. 14–19.40 Uhr $ 5, an Wochenenden 11.40–20 Uhr gratis). Neu ist eine NY HarborWayFerry, ein Express zwischen Brooklyn und Manhattan (Fr.–So.), der freitags auf Governors Island stoppt.
Versicherungen (siehe Reiseführer S. 332)
Eine Versicherung ist in den USA unverzichtbar: eine private Auslandskrankenversicherung, da die Kosten für ärztliche Behandlungen in den USA von den gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland und Österreich nicht übernommen werden. Schweizer sollten bei ihrer Versicherungsgesellschaft nachfragen.
Der Abschluss einer Jahresversicherung ist in der Regel kostengünstiger als mehrere Einzelversicherungen. Günstiger ist auch die Versicherung als Familie statt als Einzelpersonen. Zur Erstattung der Kosten zu Hause benötigt man ausführliche Quittungen (mit Datum, Namen, Bericht über Art und Umfang der Behandlung, Kosten der Behandlung und Medikamente). Zu achten ist bei Versicherungsabschluss auf Vollschutz ohne Summenbeschränkung, außerdem sollte im Falle einer schweren Krankheit oder eines Unfalls auch der Rücktransport übernommen werden. Wichtig ist auch, dass im Krankheitsfall der Versicherungsschutz über die vorher festgelegte Zeit hinaus automatisch verlängert wird, wenn die Rückreise nicht möglich ist.
Nicht immer sinnvoll ist der Abschluss weiterer Versicherungen wie Reiserücktritts-, Gepäck-, Reisehaftpflicht- oder Reiseunfallversicherung. Sie enthalten viele Ausschlussklauseln und zudem sind gewisse Schäden und Verluste auch durch bereits existierende Versicherungen wie Privathaftpflicht oder Unfallversicherung abgedeckt. Auch in manchen (Gold-)Kreditkarten sind bestimmte Versicherungen schon enthalten, meist allerdings nur für den Karteninhaber und oft nur bei Bezahlung der Reiseleistung mit der Kreditkarte.
Eine Reiserücktrittsversicherung lohnt bei unterschiedlich hohem Selbstbehalt und zu unterschiedlichen Konditionen nur für teure Reisen und für genau definierte Fälle, z. B. gelten Terroranschlag, Streik oder Naturkatastrophen nicht als Rücktrittsgründe.
Bei der Reisegepäckversicherung ist zu bedenken, dass zum Beispiel bei Flugreisen verlorenes Gepäck oft nur nach Kilopreis und nach Zeitwert oder sogar nur nach Vorlage von Rechnungen bzw. eines Polizeiprotokolls ersetzt wird. Dabei gibt es strikte Regeln, was Sorgfalt und Aufsichtspflicht angeht, und eine lange Liste an Ausschlussgründen. Überdies deckt häufig die Hausratversicherung schon Einbruch, Raub und Beschädigung von Eigentum auch im Ausland ab.
Eine Privathaftpflichtversicherung hat man in der Regel bereits und bei einer existierenden Unfallversicherung sollte man prüfen, ob diese im Falle plötzlicher Arbeitsunfähigkeit aufgrund eines Unfalls im Urlaub zahlt.
Wetter und Reisezeit (siehe Reiseführer S. 333)
Für New York gibt es keine „Nebensaison“ und eigentlich auch kein „schlechtes Wetter“, denn dafür ist die Angebotspalette an Museen und „Indoor-Attraktionen“ zu groß.
Die jährlichen Klimaschwankungen in New York sind extremer als hierzulande. Sehr heißen und feuchten Sommern stehen kalte und durchaus schneereiche Winter gegenüber. Im Sommer kann die Hitze in der Stadt unerträglich werden, verstärkt durch hohe Luftfeuchtigkeit, fehlende Luftzirkulation und die Luftverschmutzung. Kurioserweise sind während des Hochsommers, in der Ferienzeit, die Flüge am teuersten, während Hotels gerade dann mit Sonderangeboten und Ermäßigungen locken. In den Sommermonaten empfiehlt sich leichte Kleidung. Erkältungsanfällige Personen tun jedoch gut daran, Pullover oder Jacke mitzunehmen. Regenschutz ist wegen der annähernd gleichmäßigen Verteilung der Niederschläge übers Jahr sinnvoll, ebenso bequeme feste Schuhe.
Frühjahr und Herbst sind meist mild, haben kühle Nächte und sind daher die empfehlenswerteren Jahreszeiten. Der Herbst (vor allem Sept./Anf. Okt.) birgt den Vorteil meist größerer Wetterstabilität, während das Frühjahr bzw. der Frühsommer (Mai/Anf. Juni). längeres Tageslicht bietet, allerdings auch schnellere Wetterwechsel und Regenschauer.
Der Winter ist recht wechselhaft, häufig sehr kalt und schneereich, vor allem im Januar und Februar. Hingegen herrschen meist zum Christmas Shopping, vor Weihnachten, noch relativ gute Wetterbedingungen: Es ist nicht all zu kalt und der Schnee hält sich in Grenzen.





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