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ReiseführerCityTrip New York 2011 – Download

  • 8.90 EUR Deutschland
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  • Reiseführer CityTrip New York 2011 – Download
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  • Autor: Brinke, Margit; Kränzle, Peter
    ISBN: 978-3-8317-2092-7
    Seitenanzahl: 144
    Auflage: 2.
    Erscheinungsjahr: 2011

    Ausstattung:
    komplett in Farbe, GPS-genauer Stadtplan zum Herausnehmen, praktische Übersichtskarten, stimmungsvolle Fotos, kleine Sprachhilfe, cleveres Nummernsystem zur schnellen Orientierung, ausführliches Register, strapazierfähige PUR-Bindung
    Größe: 11,5 MB
    Format: PDF

    Infos zum Printprodukt: CityTrip New York.

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Dieser kompakte Reiseführer aus der Reihe CityTrip von Reise Know-How ist der ideale Begleiter für alle, die in wenigen Tagen New York City erkunden wollen. Mit aktuellen Szene-Tipps zu Unterkunft, Essen und Trinken, Shopping, Nightlife, Bühnen und Veranstaltungen, Broadway und Off-Broadway sowie Entdeckungen in den Boroughs lässt sich der Kurztrip nach New York so interessant und abwechslungsreich wie möglich gestalten. Natürlich finden die berühmten Sehenswürdigkeiten und Museen gebührend Raum in diesem Stadtführer, doch sollte auch etwas Zeit bleiben, den Big Apple aus anderen Blickwinkeln kennenzulernen. Dazu gibt es vielfältige Anregungen und Insider-Empfehlungen.

Ein GPS-genauer Stadtplan zum Herausnehmen, durch das clevere Nummernsystem eng mit dem Text verzahnt, sowie praktische Übersichtskarten erleichtern die Orientierung. Eine kleine Sprachhilfe und kulturelle Hintergrundinformationen runden das Buch ab.

CityTrip- die neuen Reiseführer für den individuellen Kurztrip in die schönsten Städte der Welt!

  • Die Stadt entdecken: sorgfältige Beschreibung der interessantesten Sehenswürdigkeiten und Stadtviertel, übersichtlich gegliedert
  • Auf eigene Faust: alle reisepraktischen Infos zu Anreise, Preisen, Öffnungszeiten, öffentlichen Verkehrsmitteln, Touren, Shopping, Nightlife, Events, Hilfe im Notfall ...
  • Die ganze Breite der Gastronomie: die besten Restaurants, Bars und Cafés
  • Unterkünfte von nobel bis preiswert: gründlich vor Ort recherchiert und ausführlich kommentiert
  • Hintergrundartikel mit Tiefgang: Geschichte, Mentalität der Bewohner, Leben in der Stadt ...
  • Richtig ankommen: exakte Adressangaben, leicht zu finden dank GPS-genauer Stadtpläne und buchbegleitender Luftbild­ansichten unter Google Maps™



Ihre Meinung 

CityTripaus der Luftperspektive

Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.

Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen hier unten zum kostenlosen Download im universellen gpx-Austauschformat bereit.
Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden:
  Cover außen
  Cover innen vorn
  Cover innen hinten
  Inhaltsverzeichnis, Impressum
  Beispielseiten / Demo
  Anhang
  Faltplan
  GPS-Daten (.gpx-Datei)
  GPS-Daten (.txt-Datei)

An- und Rückreise (siehe Reiseführer S. 100)

Reiseplanung und Flüge

Es gibt viele Nonstopverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum nach New York, sowohl zum John F. Kennedy International Airport (JFK) als auch zum Newark Liberty International Airport (EWR). Den La Guardia Flughafen (LGA) bedienen nur Inlandsflüge. Nonstop fliegen beispielsweise American Airlines von Zürich (JFK), Austrian Airlines von Wien (JFK), Continental Airlines von Frankfurt, Hamburg und Berlin (EWR), Delta Air Lines von Berlin und Frankfurt (JFK), Air Berlin/LTU von Düsseldorf (JFK), Lufthansa in Kooperation mit United/Continental von Frankfurt, Düsseldorf und München (JKF und EWR) und Singapore Airlines von Frankfurt (JFK).

Die reine Flugzeit nach New York beträgt rund 8 bis 9 Stunden. Die Flugpreise bewegen sich zwischen 350 € (Nebensaison, Sonderangebote) und 750 €. Am teuersten ist es in der Hauptreisezeit im Juli/August sowie rund um Weihnachten und Neujahr. Zur ersten Orientierung helfen die Websites großer Internetportale wie www.expedia.de weiter, doch die Fluggesellschaften selbst offerieren ebenfalls immer wieder zeitlich befristete Sonderangebote.

Da der Großteil der Flugzeuge am Nachmittag in Amerika landet und die Zeitverschiebung „nur“ 6 Stunden beträgt, lassen sich die Auswirkungen des Jetlag beim Hinflug weitgehend vermeiden. Die Tage nach der Heimkehr bereiten in der Regel größere Probleme, da man übermüdet am Morgen oder Vormittag in Deutschland ankommt. Zu Hause sollte man dennoch auf den verlockenden Nachmittagsschlaf verzichten und besser einen zusätzlichen Urlaubstag einplanen.

Ankunft

Mit dem Flugzeug

Der John F. Kennedy International Airport (JFK) ist einer der meistfrequentierten Flughäfen weltweit. Er liegt in Queens, etwa 20 km bzw. eine gute Fahrtstunde von Manhattan entfernt, und ist mit Newark und La Guar­dia durch private Klein-/Linienbusse verbunden (Details: www.panynj.gov/airports/jfk-airport-connections.html).

Im Airport Ground Transportation Center in jedem Terminal des JFK gibt es Auskünfte und Tickets für die Shuttlebusse in die Stadt. Grundsätzlich bieten sich drei Alternativen, um in die Stadt zu gelangen:

µ Taxi: $ 45 Fixpreis plus Brückenzoll/Tunnelgebühr und Trinkgeld, ca. $ 55, Fahrtdauer 45–60 Min.

µ per Kleinbus zu Hotels bzw. zentralen Haltepunkten in Manhattan (einfache Fahrt ab $ 20), Abfahrt etwa alle 30 Min., Anbieter z. B. GO Airlink (Infos: www.goairlinkshuttle.com, Tel. 212 8129000 oder 18775998200). Je nach Verkehr, Zahl der Fahrgäste bzw. Haltepunkte mind. 60 Min. Fahrtdauer. Detaillierte Infos erhält man unter www.panynj.gov/airports/jfk-taxi-car-van-service.html#carandvan

µ mit der Subway – die preiswerteste, aber zeitaufwendigste Möglichkeit. Mit dem öffentlichen Nahverkehr gelangt man für nur $ 7,50 vom Flughafen in die Stadt, allerdings ist diese Variante wegen des eventuell nötigen Umsteigens nur etwas für Leute mit leichtem Gepäck. Per AirTrain geht es im 4- bis 10-Min.-Takt von jedem Terminal für $ 5 in rund 12 Minuten zur Subway-Station Howard Beach und von dort mit der Line A („Far Rockaway“) für $ 2,50 in 70 bis 90 Minuten nach Manhattan (Tickets an Metro-Card-Automaten). Eine zweite, längere Variante ist die Fahrt mit dem AirTrain zur Subway-Station Sutphin Blvd./Archer Ave. und dann mit den Linien E, F oder Z in die Stadt. Die Bahn verkehrt rund um die Uhr alle 10 bis 20 Minuten.

µ Infos: Metropolitan Transit Authority (MTA), Tel. 718 3301234, www.mta.info bzw. www.panynj.gov/airports/jfk- public-transportation.html

Der Newark Liberty International Airport (EWR) befindet sich 26 km südwestlich von Manhattan. Per AirTrain geht es vom Flughafen zur Newark Liberty International Airport Station und von dort mit Zügen von NJ Transit oder Amtrak zur Penn Station/Manhattan (5–2 Uhr, ca. $ 15, www.njtransit.com, Tel. 18006267433). Es gibt keinen Taxi-Festpreis (Fahrpreis $ 60–80) und es verkehren ebenfalls Shuttlebusse.

Per Bahn oder Bus

Die (halbstaatliche) Eisenbahngesellschaft Amtrak bietet sich dank der Acela-Express-Züge und Metroliner für Städtetrips entlang der Ostküste zwischen Boston, New York, Philadelphia und Washington an.

Es verkehren überdies auch Züge nach Chicago (und weiter an die Westküste) sowie nach Atlanta, New Orleans und Florida. In New York befindet sich der Amtrak-Bahnhof Penn(sylvania) Station im Madison Square Garden Ý.

µ Infos: www.amtrak.railagent.com bzw. www.crd.de/amtrak/bahnpaesse.php, Amtrak-Hotline: Tel. 040 30061623

Regionalzüge aus New Jersey (PATH) und Long Island (LIRR) treffen ebenfalls in der Penn(sylvania) Station ein. Die Regionalzüge aus dem Norden (New York State und Connecticut) halten hingegen im Grand Central Terminal á (Metro-North Railroad, MNR).

Abgesehen von der nationalen Gesellschaft Greyhound (Port Authority Bus Terminal, 8th Ave./40th–42nd St.) gibt es lokale Busgesellschaften wie Megabus oder Boltbus, die ebenfalls die großen Ostküstenstädte (preiswert) miteinander verbinden.

µ Infos: www.greyhound.com, http://us. megabus.com, www.boltbus.com

Mit dem Schiff

Seit 2004 bietet der berühmte Luxusliner Queen Mary II („QM2“) der Cunard Line eine Linienverkehrsverbindung von Southampton (Großbritannien) bzw. Hamburg nach New York. Die Schiffsreise dauert 7 bis 10 Tage (einfache Strecke) und kostet inkl. Flug von/nach Hamburg ab 1800 €.

µ Infos: www.cunard.de oder http:// cunard.kreuzfahrtagentur.eu

Autofahren (siehe Reiseführer S. 102)

Autofahren ist in den USA normalerweise entspannend, die Ausnahme ist allerdings New York, wo nur Leute mit starken Nerven und viel Zeit und Geld selbst fahren sollten. Ständige Staus, Einbahnstraßen, akuter Parkplatzmangel, astronomisch hohe Parkgebühren und dazu erhöhte Mietwagen- und Benzinpreise, vor allem aber eine aggressive Fahrweise machen das Herumkommen in New York im Pkw zum puren Stress. Sinnvoller ist es, das gut ausgebaute öffentliche Verkehrssystem zu nutzen. Wer aus bestimmten Gründen dennoch einen Leihwagen braucht, bucht ihn am besten bereits zu Hause, da die Pakete (mit Versicherungen und unbegrenzten Kilometern) weit günstiger kommen als eine Buchung vor Ort.

Barrierefreies Reisen (siehe Reiseführer S. 102)

Amerika ist für Menschen mit Behinderung (handicapped/disabled people) ein ideales Reiseland und selbst eine New-York-Reise ist machbar. Auf der offiziellen Webpage des Bürgermeisters, „Mayor’s Office for People with Disabilities“, kann die hilfreiche Broschüre „Access New York – Guide to Accessible Travel In and Around New York City“ (auf Englisch) z. B. mit Infos zu möglichen Hilfen und zur Zugänglichkeit von öffentlichen Einrichtungen aller Art, Ver­kehrsmitteln, Museen, Theatern oder Klubs als PDF heruntergeladen werden. Lediglich zu Restaurants und Hotels müssen Informationen gesondert eingeholt werden.

µ www.nyc.gov/html/mopd, Menüpunkt „About MOPD“

µ Big Apple Greeter (s. S. 118) bietet auch (Gratis-)Touren für Menschen mit Behinderung an.

Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 103)

In Deutschland, Österreich, Schweiz

µ Botschaft der Vereinigten Staaten, Pariser Platz 2, D–10117 Berlin, Tel. 030 83050, Konsularabteilung (Visa): Clayallee 170, Tel. 0900 1850055 (Mo.–Fr. 7–20 Uhr, 1,86 €/Min.), http://germany.usembassy.gov

µ Botschaft der Vereinigten Staaten, Boltzmanngasse 16, A–1090 Wien, Tel. 01 313390, Visa: Tel. 0900 510300 (2,16 €/Min.), www.usembassy.at

µ Botschaft der Vereinigten Staaten, Sulgeneckstr. 19, CH–3007 Bern, Tel. 031 3577011, Visa-Terminabsprachen: Tel. 0900 878472 (CHF 2,50/Min.), http://bern.usembassy.gov

µ Eine Liste aller Auslandsvertretungen findet sich unter www.auswaertiges-amt.de (D), www.bmaa.gv.at (A), www.eda.admin.ch (CH)

In New York

o183 [G8] German Consulate General, 871 United Nations Plaza (1st Ave./49th St., Midtown East), NY 10017, Tel. 212 6109700, www.new-york.diplo.de

o184 [E6] Austrian Consulate General, 31 E 69th St. (Upper East Side), NY 10021, Tel. 212 7376400, www. aussenministerium.at/newyorkgk

o185 [F9] Swiss Consulate General, 633 3rd Ave. (Midtown), NY 10017–6706, Tel. 212 5995700, www.eda.admin.ch/newyork

Ein- und Ausreise­bestimmungen (siehe Reiseführer S. 103)

Einreiseformalitäten

Dank des Visa Waiver Program (VWP) ist ein Visum für Staatsbürger von Teilnehmerländern (wie Deutschland, Österreich und die Schweiz) bei einem Aufenthalt von max. 90 Tagen und bei Vorlage eines Rückflugtickets nicht nötig. Besucher müssen im Besitz eines maschinenlesbaren Reisepasses sein, der mindestens noch die gesamte Aufenthaltsdauer lang gültig ist. Auch Kinder benötigen einen eigenen Pass. Seit dem 12. Januar 2009 müssen sich alle Bürger, auch Kinder, die ohne Visum einreisen, spätestens 72 Stunden vor Abflug online registrieren lassen (Electronic System for Travel Authorization – ESTA). Dieser Registrierungsvorgang kostet einmalig $ 14.

Die Registrierung kann im Reisebüro oder im Internet auf folgender Website erfolgen:

µ https://esta.cbp.dhs.gov (Antrag) bzw. http://german.germany.usembassy.gov/visa/vwp/esta (deutsche Erläuterungen und Link)

Erfragt werden prinzipiell dieselben Angaben wie auch auf dem vormals im Flugzeug ausgeteilten grünen I–94 W-Formular zur Befreiung von der Visumspflicht: Name, Geburtsdatum, Adresse, Nationalität, Geschlecht, Passdetails, erstes Hotel, Zweck und Dauer der Reise etc. Wer einmal registriert ist, kann innerhalb von zwei Jahren mehrfach einreisen, sofern der Pass gültig ist.

Seit dem 1. November 2010 müssen die Fluggesellschaften im Rahmen von Secure Flight 72 Stunden vor Abflug alle maßgeblichen Passagierdaten zur Weiterleitung an die TSA (Transportation Security Administration) vorliegen haben: voller Name gemäß Reisepass, Geburtsdatum, Geschlecht. Normalerweise werden diese Angaben bereits bei Flugbuchung gefordert. Reisepassdetails, Staatsangehörigkeit, Wohnsitzland und erste Adresse in den USA können beim Check-in nachgereicht werden.

µ Infos: www.tsa.gov/what_we_do/ layers/secureflight/faqs.shtm

Wer länger als 90 Tage im Land bleiben möchte – zum Beispiel zum Studieren oder Arbeiten – oder Staatsbürger eines Landes ist, das nicht am VWP teilnimmt, muss sich ein Visum beschaffen. Infos dazu gibt es unter:

µ http://german.germany.usembassy.

gov/visa

Einreisekontrolle

Am Einreiseschalter (Immigration Counter) des ersten Flughafens in den USA wird der Pass gescannt und Fragen zu Reiseroute, Zweck der Reise, Beruf, Bekannten oder Freunden in USA, evtl. auch zum Reisebudget gestellt. Es werden tintenlose Fingerabdrücke genommen und es wird ein Foto gemacht, ehe es den Stempel mit einer auf normalerweise drei Monate festgelegten Aufenthaltsdauer gibt und ein Abschnitt des grünen Formulars in den Pass geheftet (und bei Ausreise wieder entnommen) wird. Keine Angst, der Vorgang dauert nur wenige Minuten.

Infos zu aktuellen Einreisebestim­mungen findet man im Internet:

µ http://travel.state.gov/visa/temp/ without/without_1990.html

Zoll

Im Flugzeug werden weiße Zollerklärungen (customs forms) verteilt, auf denen anzugeben ist, ob und welche Waren mitgeführt werden. Eine Devisenbeschränkung gibt es nicht, lediglich Summen über $ 10.000 müssen deklariert werden. Details zu den Einfuhrbestimmungen finden sich unter:

µ Deutschland: www.zoll.de, Zollinfocenter, Tel. 069 46997600

µ Österreich: www.bmf.gv.at, Zollamt Villach, Tel. 04242 33233

µ Schweiz: www.ezv.admin.ch, Zollkreis­direktion Basel, Tel. 061 2871111

Einfuhr USA

µ 1 l Alkohol bzw. 200 Zigaretten oder 100 Zigarren (keine kubanischen)

µ Geschenke im Wert bis $ 100

µ Verboten sind alle tierischen und pflanzlichen Frischprodukte/Lebensmittel sowie Samen und Pflanzen, außerdem Klappmesser u. a. gefährliche Objekte. Bei Medikamenten in größeren Mengen empfiehlt es sich, ein ärztliches Attest dabei zu haben, da die Einfuhr von Rauschmitteln untersagt ist.

µ Weitere Details unter www.customs.gov

Einfuhr Deutschland/Österreich/Schweiz

Bei der Rückreise nach Europa gelten folgende Bestimmungen:

µ Tabakwaren (über 17-Jährige in EU- Länder und CH): 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak

µ Alkohol (über 17-Jährige in EU-Länder): 1 l über 22 Vol.-% oder 2 l bis 22 Vol.-% und zusätzlich 2 l nicht-schäumende Weine; in die Schweiz: 2 l (bis 15 Vol.-%) und 1 l (über 15 Vol.-%)

µ Andere Waren für den persönlichen Gebrauch (über 15-Jährige): Waren bis zu 430 €. In die Schweiz dürfen andere Waren bis zum Wert von CHF 300 ein­geführt werden.

Elektrizität (siehe Reiseführer S. 105)

In den USA gibt es Wechselstrom von 110 bis 115 V, daher müssen mitgebrachte Geräte wie Föhn oder Rasierapparat umstellbar sein. Wegen der anderen Steckdosenform ist außerdem ein Adapter nötig, den man am besten schon von zu Hause mitbringt bzw. in einem Flughafen- oder Elek­tronikgeschäft kauft.

Geldfragen (siehe Reiseführer S. 105)

Kreditkarten und Reiseschecks

Das Zauberwort in Amerika heißt credit card (CC), wobei Mastercard und Visa die gebräuchlichsten sind. Selbst Kleinstbeträge werden mit Kreditkarte bezahlt und sie ist nötig, um Kaution (z. B. für den Mietwagen) zu hinterlegen bzw. eine Buchung zu garantieren. Für das bargeldlose Zahlen werden ca. 1 bis 2 % des Betrags für den Auslandseinsatz berechnet, Bargeld am Automaten (Automatic Teller Machine), bei Banken, aber auch in Geschäften zu ziehen, kostet bis zu 5,5 % an Gebühr.

Die Maestro-(EC-)Karte ist nur an gekennzeichneten Automaten („Cirrus/Maestro“) und gegen eine je nach Hausbank variable Gebühr einsetzbar, damit aber günstiger als eine Abhebung per Kreditkarte. Mit der Postbank SparCard lässt sich an gekennzeichneten VISA-PLUS-Automaten sogar zehnmal jährlich gebührenfrei Geld abheben.

Travelers Cheques (TC) in Beträgen von $ 50 (bei der Bank vorbestellen!) verhelfen schnell zu Bargeld – z. B. bei American Express- oder Travelex-Filialen, aber auch in Hotels (meist max. $ 50/Tag) – und gelten als Zahlungsmittel in Geschäften. Restbeträge werden bar herausgegeben.

Wie Kreditkarten sind Schecks versichert (immer die Seriennummern notieren und Kaufbeleg aufbewahren!) und bei Verlust oder Diebstahl kann die Sperrung und der Ersatz von Karten oder Schecks veranlasst werden (s. S. 113).

Bargeld

Bargeld ist nur in wenigen Fällen unbedingt nötig, etwa an Automaten (v. a. Quarter-Münzen). Selbst in Supermärkten kann mit Kreditkarte bezahlt werden. Es ist kein Problem, in einer Bank oder (schneller) in einer Filiale von American Express (z. B. Macy’s (s. S. 20) oder World Financial Center Î), Change Group, Travelex oder Choice Forex Euro (oder Reiseschecks) umzuwechseln, allerdings ist der Kurs oft ungünstig und es fallen Gebühren an.

Die amerikanische Währungseinheit ist der US-Dollar: $ 1 (one „buck“) besteht aus 100 Cent (c).

µ Münzen: Penny (1 c), Nickel (5 c), Dime (10 c), Quarter (25 c). Quarter werden häufig für Automaten gebraucht.

µ Banknoten gibt es im Wert von $ 1, 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 („Grand“).

Preise und Kosten

Die Hotelkosten in New York belasten das Reisebudget am meisten. Was Verpflegung angeht, kommt man im Allgemeinen preiswert weg. Angesichts der enorm großen Angebotspalette gibt es hinreichend Alternativen zu teuren Restaurants und man kann preislich oft sogar günstiger wegkommen als in europäischen Großstädten.

Die Eintrittspreise sind der Qualität und Größe der Museen angemessen und entsprechen europäischem Niveau. Es gibt für Studenten und Senioren Ermäßigungen und gelegentlich zu bestimmten Zeiten in einigen Museen verbilligten oder freien Eintritt. Die Ticketpreise für den öffentlichen Nahverkehr sind – angesichts der möglichen Streckenlängen – sehr moderat.

Informations­quellen (siehe Reiseführer S. 106)

Informationen zu Hause

New York ist durch eine deutsche Agentur vertreten, die auch für Österreich und die Schweiz zuständig ist:

µ NYC & Company, c/o Aviareps Tourism, Sonnenstr. 9, 80331 München, Tel. 089 23662134, www.nycgo.com/de

µ Amerika Häuser bzw. Deutsch-Amerikanische Institute, z. B. in München, Berlin oder Frankfurt, verfügen über Bibliotheken, es gibt u. a. Informationsveranstaltungen, ein Beratungsangebot (z. B. für Austauschschüler) und Lesungen (www.amerikahaus.de/links.html)

Infostellen in der Stadt

Touristeninformation

NYC & Company betreibt mehrere Besucherzentren, die beiden größten befinden sich zentral in Midtown:

i186 [D8] Official NYC Information Center – Midtown, 810 7th Ave./53rd St., Tel. 212 4841200, www.nycgo.com, Mo.–Fr. 8.30–18, Sa./So. 9–17 Uhr. Topmodern und futuristisch ausgestattete Hauptstelle, mit Broschüren, interaktiven Karten sowie freundlichem und hilfsbereitem – zumeist mehrsprachigem – Servicepersonal

i187 [D9] Official NYC Information Center – Times Square Alliance, 1560 Broadway, tgl. 9–19 Uhr. Infomaterial, Tickets, Touren, NY-Souvenirs und WCs.

µ Infotelefon (mehrsprachig, 9–18 Uhr): Tel. 212 4841222

Außerdem gibt es mehrere zentral gelegene Besucherkioske:

i188 [F16] Official NYC Information Kiosk – City Hall, Broadway, am Süd­ende des City Hall Park, Mo.–Fr. 9–18, Sa./So. 10–17 Uhr

i189 [F17] Official NYC Information Center – Federal Hall, 26 Wall St., Tel. 212 4841222, Mo.–Fr. 9–17 Uhr

i190 [F15] Official Information Kiosk – Chinatown, Ecke Canal/Walker/ Baxter St., Mo.–So. 10–18 Uhr

µ Official NYC Information Center – Harlem, 144 W 125th St. (im Studio Museum of Harlem, s. S. 37), Mo.–Fr. 12–18, Sa./So. 10–18 Uhr

i191 [D6] Tavern on the Green Visitor Center & Gift Shop, 67th St./Central Park W

Veranstaltungs- und Kartenservice

Tickets für Theater, Veranstaltungen u. Ä. bucht man am besten möglichst frühzeitig oder sogar schon von zu Hause aus über den Reiseveranstalter oder das Internet. In New York erhält man Karten unter anderem beim Official NYC Information Center am Times Square oder einer der Filialen von Ticketmaster (s. S. 32). Bei TKTS gibt es für Veranstaltungen am selben Tag ermäßigte Eintrittskarten (s. S. 32).

Die Stadt im Internet

µ www.nycgo.com – offizielle Webpage von NYC & Company, dem Tourismus­amt, mit Links verschiedenster Art

µ www.nyc.gov – offizielle Webpage der Stadtverwaltung von New York City, auch für Besucher interessant

µ www.nycgovparks.org – Infos zu allen der Parkverwaltung unterstehenden Sehenswürdigkeiten, z. B. Ellis Island

µ http://newyork.citysearch.com – Informationen und Wertungen zu allen Arten von Veranstaltungen, Theatern, Museen, Shopping

µ http://newyork.timeout.com – Website des gleichnamigen Wochenmagazins v. a. mit Infos zu Veranstaltungen, Restaurants und Nachtleben

µ http://nymag.com – Webpage des New York Magazine mit teils tagesaktuellen Infos zu Restaurants, Shopping, Filmen, Kultur, Nachtleben und dazu interessante Berichte

µ http://innewyork.com – Tipps u. a. zu Shopping, Essen gehen und Entertainment

µ www.newyorkology.com – tagesaktuelle Infos zu verschiedenen reisepraktischen Belangen, zahlreiche Links

Publikationen und Medien

Stadtpläne gibt es bei den Touristeninformationen (s. S. 107). Ebenfalls hilfreich sind die ständig aktualisierten „Fodor’s Flashmaps New York City“ im Taschenbuchformat sowie die Faltkarten „StreetSmart NYC“ – v. a. die zu Manhattan. Dazu sollte man sich einen kostenlosen MTA-(Nahverkehrs-)Plan beschaffen – erhältlich in größeren Subway-Stationen – oder ausdrucken (www.mta.info/mta/maps.htm).

Zeitungen und Stadtmagazine

Beilagen in Tageszeitungen, z. B. am Freitag in der New York Times der „Weekend Guide“ oder donnerstags „Arts & Leisure“, geben Auskunft über das aktuelle Geschehen und Veranstaltungen.

Unter den zahlreichen Gratisheften zählen die monatlich erscheinenden Hefte Where – mit umfassenden Listen sowie Artikeln – und IN New York – viel zu Shopping sowie Veranstaltungskalender – zu den informativsten.

Bei Stadtmagazinen lohnt sich der Kauf folgender Publikationen:

µ Time Out New York, wöchentlich, $ 4,99, http://newyork.timeout.com. Rubriken wie „Around Town“, „Art“, „Clubs“, „Film“, „Music“, „Sports“, „Theater“ und große „Eat-Out“-Rubrik sowie Beiträge, Empfehlungen für alle Stadtteile, Veranstaltungskalender und Museumsliste

µ New York Magazine, http://nymag.com, wöchentlich, $ 4,99. Viel Lesestoff, außerdem Listen (Nachtklubs, Restaurants, Museen, Shops etc.).

µ The New Yorker, www.newyorker.com, wöchentlich, $ 5,99. Eher intellektuelles „Lesemagazin“

µ Village Voice, www. villagevoice.com, kostenloses Wochenmagazin. Kritisch-politisch mit interessanten Artikeln, Leserservice mit Veranstal­tungen u. a.

Internet und Internetcafés (siehe Reiseführer S. 109)

Internetnutzung per Laptop stellt dank zahlreicher WLAN-Hotspots in New York kein Problem dar. Zum Beispiel verfügen folgende zentral gelegene Parks und Plätze über Hotspots: Times Square, Bowling Green Park, Bryant Park (s. S. 75), City Hall Park Ó, Pier 17 (South Street Seaport Ò), Union Square Park [E12/F12], World Financial Center Î und Winter Garden.

In Hotels ist Internetzugang nicht immer kostenlos und gelegentlich nur in der Lobby, nicht aber im Zimmer verfügbar. In vielen Cafés (wie Starbucks), Geschäften (Chelsea Market, Apple Store) und in öffentlichen Einrichtungen (Public Library, Besucher­info am Times Square, s. S. 107) gibt es ebenfalls WLAN-Hotspots oder frei bzw. preiswert nutzbare internettaugliche Computer. Listen der Hotspots in New York finden sich unter:

µ http://manhattan.about.com/od/citylife1/a/freewifihotspot_2.htm

µ http://auth.nycwireless.net/hotspots_map.php (Karte)

Wer nicht mit dem eigenen Laptop unterwegs ist und ein Internetcafé aufsuchen möchte, der findet die New Yorker Adressen unter

µ http://anywwwhere.com/findalocation.aspx

Maße und Gewichte (siehe Reiseführer S. 110)

Längen

1 inch (in) 2,54 cm

1 foot (ft) 30,48 cm

1 yard (yd) (= 3 feet) 0,91 m

1 mile (= 1760 yards) 1,61 km

Flächen

1 square inch 6,45 cm²

1 square feet 929 cm²

1 square yard 0,84 m²

1 acre 4046,80 m² (0,405 ha)

1 square mile (= 640 acres) 2,59 km²

Hohlmaße

1 pint 0,47 l

1 quart (= 2 pints) 0,95 l

1 gallon (= 4 quarts) 3,79 l

Gewichte

1 ounce (oz) 28,35 g

1 pound (= 16 ounces) 453,59 g

Temperaturen

Umrechnungsschlüssel:

(Grad Fahrenheit - 32) x 0,56 = Grad Celsius, z. B.:

23 Grad F -5 Grad C

32 Grad F 0 Grad C

50 Grad F 10 Grad C

60 Grad F 15 Grad C

70 Grad F 21 Grad C

Medizinische Versorgung (siehe Reiseführer S. 110)

Besonderen Risiken sind USA-Reisende nicht ausgesetzt, spezielle Impfungen nicht nötig, das Wasser ist gelegentlich etwas gechlort, aber qualitativ gut. Erkältungen wegen der üblichen Vollklimatisierung von Räumen, Läden etc. kann man durch entsprechende Kleidung (Jacke, Pullover, Halstuch) vorbeugen. Hygiene wird in den USA großgeschrieben und WCs sind normalerweise sehr sauber.

Den hohen Arzt-, Medikamenten- und Krankenhauskosten in Amerika steht ein hoch entwickeltes medizinisches System gegenüber. Eine schnelle und gründliche Behandlung ist gesichert, immer vorausgesetzt, man kann die eigene Zahlungsfähigkeit (zum Beispiel durch Vorlage einer Kreditkarte) nachweisen. Bei Praxisbesuchen ist im Allgemeinen sofort zu bezahlen. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht, weswegen der Abschluss einer Reisekrankenversicherung (s. S. 127) ratsam ist.

Krankenhäuser und Arztpraxen

Hausbesuche sind in den USA an sich unüblich. Im Notfall ruft man die Ambulanz oder fährt zu einer Krankenhausnotaufnahme (emergency room).

+192 [E5] Doctors House Call Service/Travelers Medical Center, 952 5th Ave./76th St., Tel. 212 7371212. Arztbesuche rund um die Uhr, auch in Hotels

+193 [E10] DOCS, 55 E 34th St., Tel. 212 2526000. „Walk-in“, d. h. Praxisbesuch ohne Anmeldung

+194 [D11] DOCS, 202 W 23rd St/ 7th Ave., Tel. 212 3522600

+195 [D12] St. Vincent’s Hospital, 153 W 11th St./7th Ave., Tel. 212 6047998. Zentrales Krankenhaus mit Notaufnahme

Zahnärztliche Notfälle

+196 [F12] Dr. Isaac Datikashvili, 77 E 12th St., Tel. 212 4869458. 24-Stunden-Notfallservice

+197 [E9] Emergency Dental Associates, 30 E 40th St., Tel. 212 9729299. Rund-um-die-Uhr-Service

Apotheken

Pharmacies (Apotheken) sind selten, dafür gibt es in jedem Supermarkt und drugstore ein Grundsortiment (größer und preiswerter als z. B. in Deutschland) an freiverkäuflichen Arzneimitteln. In drugstores kann man an speziellen Schaltern auch ärztliche Verordnungen (prescriptions) für rezeptpflichtige Medikamente einlösen. Verbreitet in New York sind CVS Pharmacy, Duane Reade und Rite Aid. Auf internationale Reisende spezialisiert ist:

+198 [G9] Anatole Pharmacy, 650 1st Ave./E 37thSt., Tel. 212 4810909

Mit Kindern unterwegs (siehe Reiseführer S. 111)

Kinder sind in den USA gern gesehen und kommen in den Genuss vielerlei Vergünstigungen, z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln (kostenlose Fahrt bis 1,12 m Körpergröße). In Hotels übernachten Kids oft kostenlos im Zimmer ihrer Eltern, Restaurants bieten vielfach Kindermenüs und -sitze, in Museen gelten Sondertarife.

NYC & Co. hat Tipps für Kids zusammengestellt, die unter http://nycgo.com/?event=view.article&id=55468 abgerufen werden können. Aktuelle Veranstaltungen für Kinder findet man außerdem unter http://www. nycgo.com/kids.

Interessant sind außerdem Besuche im Children’s Museum of Manhattan, im American Museum of Natural History ï und im Zoo, z. B. im Bronx Zoo (s. S. 98) oder im Zoo des Central Park è, wo sich auch das Marionette Theater At The Swedish Cottage, Spielplätze und Karussells befinden. Ebenfalls unterhaltsam sind ein Ausflug nach Coney Island ô, eine Fahrt mit dem Water Taxi (s. S. 118) oder eine Radtour auf dem Manhattan Waterfront Greenway (s. S. 116).

Empfehlenswert ist auch das Restaurant Cercle Rouge (241 W Broadway, www.cerclerougeresto.com), wo es am Wochenende einen „Kids’ Magic Brunch“ mit Zauberer und zudem wechselnde Kindermenüs gibt. Und wer nach dem Transatlantikflug noch ein Bestechungsgeschenk braucht, um die Kleinen bei Laune zu halten, findet in New York mehr als genug Spielzeugläden: z. B. FAO Schwarz (767 5th Ave.), Toys ??R’’ Us (1514 Broadway/Times Sq.), American Girl Place (609 5th Ave./49th St.), Built-A-Bear Workshop (565 5th Ave.) oder World of Disney (5th Ave./55th St.)

m199 [C5] Children’s Museum of Manhattan, 212 W 83rd St. (Upper West Side), Tel. 212 7211245, www.cmom.org, Di.–So. 11–17 Uhr, $ 10 (Kinder u. Erw.), erster Fr. im Monat 17–20 Uhr (freier Eintritt). Abteilungen für Kindergarten-, Schulkinder und Jugendliche, dazu viele Sonderausstellungen und Workshops

U200 [D5] Marionette Theater At The Swedish Cottage, W 79th St. (Central Park), Tel. 212 9889093, www.centralpark2000.com/database/marionette_theater.html, Mo.–Fr. 10.30 und 12 Uhr, Mi. zusätzl. 14.30 Uhr, Sa./So. nur 13 Uhr, $ 8 (Kinder $ 5), Reservierung erforderlich. Seit 1947 gibt es im Cottage wechselnde Stücke.

Notfälle (siehe Reiseführer S. 113)

Das nächste Polizeirevier erfährt man unter der Telefonnummer 311, es gibt eines in jedem Stadtviertel. Bei Diebstahl (zum Beispiel Reisepass) oder sonstigen Verbrechen ist dort Anzeige zu erstatten. Darüberhinaus sollte man sich wegen der Ausstellung eines Ersatzreiseausweises an die zuständige diplomatische Auslandsvertretung (s. S. 103) wenden. Auch in anderen Notfällen, beispielsweise medizinischer oder rechtlicher Art, bemüht man sich dort, vermittelnd zu helfen.

µ Zentraler Notruf (Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr): Tel. 911

Kartensperrung

Bei Verlust der Maestro-(EC-) oder der Kreditkarte gibt es für Kartensperrungen eine deutsche Zentralnummer (unbedingt vor der Reise klären, ob die eigene Bank diesem Notrufsystem angeschlossen ist).

In Österreich und der Schweiz gibt es keine zentrale Sperrnummer, daher sollten sich Besitzer von in diesen Ländern ausgestellten Maestro-(EC-) oder Kreditkarten vor der Abreise bei ihrem Kreditinstitut über den zuständigen Sperrnotruf informieren.

Generell sollte man sich immer die wichtigsten Daten wie Kartennummer und Austellungsdatum separat notieren, da diese unter Umständen abgefragt werden.

Wer dringend eine größere Summe Geld benötigt, kann sich außerdem über Western Union/Reisebank (www.reisebank.de) Geld nach New York schicken lassen.

µ Deutscher Sperrnotruf (von den USA aus): Tel. 011–49–116116 oder Tel. 011–49–3040504050

Fundbüros

Es gibt kein städtisches Fundbüro, lediglich die Taxivereinigung und MTA (Metropolitan Transit Authority) unterhalten Sammelstellen:

µ New York City Taxi & Limousine Commission, Tel. 212 8404734

µ MTA-Fundstelle: Tel. 212 7124500 oder 212 7124501, http://advisory.mtanyct.info/lostfound (Forschung nach Fund­objekten), Abholung: Subway-Station 34th St./8th Ave.

Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 113)

In den USA gibt es kein verbindliches Ladenschlussgesetz und in New York gilt oft sogar „24/7“, d. h. Betrieb täglich und rund um die Uhr.

µ Geschäfte: je nach Art und Größe von 8/9 bis mind. 18 Uhr, an Wochenenden nur z. T. geöffnet

µ Kaufhäuser/Malls: 10–19/20 Uhr, So. meist 11–18/19 Uhr

µ Restaurants: ca. 12–15 und 18–22 Uhr warmes Essen

µ Delis: 7–24 Uhr, manche rund um die Uhr

µ Bürozeiten: Mo.–Fr. 9–17 Uhr

µ Banken: werktags 10–14/15 Uhr

µ Postämter: Mo.–Fr. 8/9–17, Sa. bis 13/14 Uhr

µ Museen und Sehenswürdigkeiten besucht man am besten Di. bis So. zwischen 10 und 17 Uhr (montags ist häufig geschlossen). Oft ist an einem bestimmten Tag auch abends geöffnet.

Post (siehe Reiseführer S. 113)

Briefkästen sind blau-rot und mit der Aufschrift „US-MAIL“ und einem Adler gekennzeichnet. Express Mail und Priority Mail sind schnellere, aber teurere Versandmöglichkeiten, für die es eigene Briefkästen gibt. Größere Sendungen schickt man via parcel service (zum Beispiel UPS, FedEx, DHL).

Die Portogebühren (Stand: Anfang 2011) nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz betragen für Karten und Standardbriefe bis 1 oz (28 g) 98 c (jedes weitere oz: 84 c). Die Beförderungsdauer beträgt ca. 5 bis 7 Tage. Für Inlandspost (Standard oder „First Class“) gilt: Briefe bis 1 oz (28 g) kosten 44 c, jedes weitere oz. 17 c, Karten 28 c.

P201 [D10] Farley Post Office (Hauptpostamt), 421 8th Ave./31st St., gegenüber Madison Square Garden, Mo.–Fr. 7–22, Sa. 9–21, So. 11–19 Uhr

Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 114)

Die LGBT-Szene (die Abkürzung steht für „Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender“) konzentriert sich in New York auf neighborhoods wie Greenwich Village, das benachbarte Chelsea und Teile von SoHo. Jackson Heights (Queens) ist für sein gay nightlife bekannt und Park Slope (Brooklyn) ein beliebter Wohnort. Die Zulassung von Ehen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern im Staat New York hat mit der Zustimmung des Repräsentantenhauses bereits 2009 die erste Hürde genommen.

Treffs und Klubs

i202 [D12] LGBT Community Center, 208 W 13th St./7th Ave., Tel. 212 6207310, www.gaycenter.org. Infozentrum und Beratungsstelle

:203 [E13] The Monster, 80 Grove St./ 7th Ave., www.manhattan-monster.com. Beliebter Gay-Klub, im Erdgeschoss Pianobar, im Untergeschoss Disco; gute Margaritas und v. a. Latinopublikum

:204 [E13] Stonewall Inn, 53 Christopher St./Sheridan Sq. Die wohl legendärste Schwulenbar der Welt, www.thestonewallinnnyc.com.

:205 [D12] Gym Sportsbar, 167 8th Ave., www.gymsportsbar.com. Bis 4 Uhr morgens Barbetrieb und im Untergeschoss „locker room“ mit intimer Partyatmosphäre. Vor allem für Männer

:206 [D13] Henrietta Hudson, 438 Hudson St. (West Village), www.henriettahudson.com. Lesbenbar mit DJs und Billard

Sicherheit (siehe Reiseführer S. 115)

New York ist stolz darauf, unter den 25 größten US-Städten 2010 zum zweiten Mal in Folge zur sichersten gekürt worden zu sein. Die Kriminalitätsrate ist gesunken und v. a. Gewaltverbrechen sind stark rückläufig. Street crimes (Taschendiebstähle etc.) und Drogenkriminalität sind hingegen nicht ausgerottet und daher ist besonders bei Massenveranstaltungen und Menschenaufläufen, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln oder während Veranstaltungen, Vorsicht geboten.

In den letzten Jahren hat sich in den touristisch frequentierten Gebieten, aber auch in früheren high crime areas wie dem nördlichen Central Park oder Harlem und Teilen von Queens, den Bronx oder Brooklyn die Situation erheblich verbessert. Harlem kann mitterweile angstfrei besucht werden. In den U-Bahn-Stationen gibt es kameraüberwachte Wartezonen (off-hour waiting areas) und in den mittleren Wagen hält sich stets ein Zugbegleiter auf.

Wer die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beherzigt, ist gut beraten. Bargeld sollte man nur in kleineren Mengen mit sich führen und das Aufteilen von Papieren/Schecks zwischen zwei zusammenreisenden Personen ist ebenso empfehlenswert wie die getrennte Aufbewahrung von Dokumentkopien und Originalen.

Sport und Erholung (siehe Reiseführer S. 115)

Parks und Freizeitareale sind in New York zahlreich, an erster Stelle steht dabei der Central Park è. Auch Botanische Gärten und Zoos sind in allen fünf Stadtteilen zu finden und selbst an Stränden herrscht kein Mangel: Coney Island ô in Brooklyn ist der bekannteste.

Im Winter gibt verschiedene Eislaufbahnen (mit Schlittschuhverleih) im Freien, beispielsweise im Bryant Park (s. S. 75), am Rockefeller Center ä oder im Central Park (Wollman Rink).

Radfahren

Der Manhattan Waterfront Greenway führt auf knapp 50 km beinahe rings um Manhattan. Am schönsten ist ein knapp 18 km langer biketrail entlang der West Side vom Battery Park É bis zur George Washington Bridge. Der Pfad ist relativ schmal und im Südabschnitt stärker befahren als im Norden.

µ Infos: www.nyc.gov/html/dcp/html/mwg/mwghome.shtml

Fahrradverleih und Radtouren bieten z. B. Bike and Roll, Bike The Big Apple (www.bikethebigapple.com) oder auch Central Park Bike Tours (www. centralparkbiketour.com) an. Bei Bike New York (www.bikenewyork.org), einer 65-km-Fahrradtour für jedermann, kann man Anfang Mai die Stadt vom Sattel aus betrachten.

`208 [C9] Bike and Roll, Pier 84, Hudson River Park, 557 12th Ave./43rd St., www.bikeandroll.com, Tel. 212 2600400

Fitness

`209 [C11] Chelsea Piers Sports & Entertainment Complex, 17th–23rd St./Hudson River, Tel. 212 3366666, www.chelseapiers.com. Fitnesseinrichtungen aller Art, Laufbahn, Pool, Eisbahn, Golf, Sport- und Spielfelder, Jachthafen, aber auch Shops und Lokale

Zuschauersport

New York ist ein Paradies für Sportfans, spielen hier doch Profiteams aller vier Nationalsportarten – Basketball (NBA), Baseball (MLB), American Football (NFL) und Eishockey (NHL) – sowie Mannschaften der Fußballliga (MLS).

American Football

`210 NY Giants, ab 2010 im neuen Giants Stadium im Meadowlands Sports Complex New Jersey (S-Bahn-Anschluss ab Manhattan), Tel. 2019358222, www.giants.com

`211 NY Jets, ebenfalls Giants Stadium, Tel. 5165608200, www.newyorkjets.com

Baseball

µ NY Yankees, Yankee Stadium õ

`212 NY Mets, CitiField, Willets Points Blvd., Flushing, Tel. 718 5078499, http://newyork.mets.mlb.com, Subway 7

Basketball

µ NY Knicks, Madison Square Garden Ý, Tel. 212 3077171, www.nba.com/knicks

µ NY Liberty (Frauen-Profibasketball), Madison Square Garden Ý, Tel. 212 5649622, www.wnba.com/liberty

`213 New Jersey Nets, IZOD Center, im Meadowlands Sports Complex New Jersey, Shuttlebusse ab Port Authority Bus Terminal (8th Ave./40th–42nd St.), Tel. 2019358888, www.nba.com/nets. Für 2012 Umzug nach Brooklyn geplant

Eishockey/Hockey

µ NY Rangers, Madison Square Garden Ý, Tel. 212 3077171, www.newyorkrangers.com

`214 New Jersey Devils, Prudential Center in Newark (PATH-Station „WTC“), www.newjerseydevils.com, Tel. 2019356050

`215 NY Islanders, Nassau Veterans’ Memorial Coliseum, Union­dale, mit öffentlichem Nahverkehr nicht erreichbar, www.newyorkislanders.com, Tel. 5165016700

Fußball/Soccer

`216 Red Bull New York, Red Bull Arena in Harrison (New Jersey, erreichbar mit PATH ab Manhattan), Tel. 1 877 72762237, www.newyorkredbulls.com

Sprache (siehe Reiseführer S. 116)

Ganz ohne Englisch kommt man in New York nicht aus, allerdings ist small talk auch mit kleinem Wortschatz möglich und die Erwartungshaltung der Amerikaner nicht hoch. Das amerikanische weicht zum Teil vom Schulenglisch ab, es gibt Unterschiede bezüglich Wortschatz, Grammatik und Aussprache. Gewisse Universalfloskeln gehören zum guten Ton, z. B. „How are you (today)?“ – die Frage nach dem Befinden, aber vor allem auch Begrüßungsformel. „Have a nice day/trip“ dient der Verabschiedung, ebenso wie „It was a pleasure meeting you“ oder „See you“. Letzteres ist selten als Einladung gemeint, sondern vielmehr ein legerer Abschiedsgruß.

Stadttouren (siehe Reiseführer S. 117)

Bustouren

µ Gray Line, Tel. 212 3972600, www.newyorksightseeing.com, Touren unterschiedlicher Länge (z. B. mehrsprachige „Hop-on-hop-off“-Tour, 48 Std. gültig, $ 54), mit unterschiedlichem Fokus und in verschiedenen Kombinationen, z. B. inklusive Bootsfahrt

µ City Sights NY, Tel. 18774868769, www.citysightsny.com. Stadtrundfahrten in Doppeldeckerbussen, beliebiges Ein- und Aussteigen („Hop-on-hop-off“ für $ 54/$ 49 online, 48 Std.) sowie viele andere Touren.

Walkingtouren

gratis

µ Big Apple Greeter Program, Tel. 212 6698198, www.bigapplegreeter.org. Kostenlose Führungen von New Yorkern durch ihre Wohnviertel. Vorherige Anmeldung nötig

µ Historic Orchard St. Walking Tour, www.lowereastsideny.com. Gratis-Walkingtouren durch die Lower East Side, ab Katz’s Delicatessen (s. S. 26), So. 11 Uhr, keine Anm. nötig

µ Discover Flatiron Walking Tour, www.flatironbid.org. Gratistouren durch den historischen Flatiron District, So. 11 Uhr ab Südwestecke Madison Square Park (23rd St./Broadway), Subway: 23rd St.

µ Wall Street Walking Tour, www. downtownny.com/walkingtour. 90-Min.-Spaziergänge Do. und Sa. 12 Uhr ab U.S. Custom House, One Bowling Green, ohne Reservierung

kostenpflichtig

µ Big Onion Walking Tours, Tel. 212 4391090, www.bigonion.com. Touren ($ 15) von Historikern durch verschiedene Viertel und zu verschiedenen Themen

µ Municipal Art Society, Tel. 212 4391049, http://mas.org/tours. Verschiedene interessante Touren mit Schwerpunkt Architektur/Stadtplanung/Kultur, $ 10–15

µ Susansez NYC Walkabouts, Tel. 917 5093111, www.dbsystemsgroup.com/susansez. Verschiedene ausgefallene Touren speziell in den boroughs Bronx, Queens und Brooklyn

Spezialtouren

µ A Slice of Brooklyn Bus Tours, www. asliceofbrooklyn.com. Verschiedene, empfehlenswerte Touren (zumeist mit Bus ab Manhattan) durch die neighborhoods von Brooklyn (s. S. 96).

µ Harlem Heritage Tours, Tel. 212 2807888, www.harlemheritage.com. Breite Palette an Walking- und Bustouren (kleine Gruppen) durch das Harlem von früher und heute. Ebenfalls interessante Harlem-Touren findet man unter www.harlemyourwaytours.com oder www.harlemonestop.com.

µ Helicopter Tours of NY, Tel. 212 3550801, www.heliny.com. Touren ab 15 Min.; weitere Anbieter sind z. B. www.libertyhelicopters.com oder www.newyorkhelicopter.com.

µ HusHTours, Tel. 212 2093370, www.hushtours.com. U. a. „Hip-Hop“-Bus­touren (Fr./Sa. 11 Uhr, Harlem/Bronx) auf den Spuren von Rap- und Hip-Hop-Legenden, auch Touren durch Queens und Brooklyn.

µ NY Rock and Roll Walking Tours, Tel. 212 6966578, www.rockjunket.com. Zweistündige Musiktouren zu verschiedenen Themen in unterschiedlichen Vierteln

µ On Location Tours, Tel. 212 2093370, www.screentours.com. Auf den Spuren großer Stars und ihrer Filme New York entdecken, z. B. unter dem Motto „Sex and the City“ oder auch bei deutsch­sprachigen Touren.

µ Enthusiastic Gourmet, www. enthusiasticgourmet.com, Tel. 646 2094724. Susan Rosenbaum, u. a. Absolventin des French Culinary Insti­tute, bietet in kleinen Gruppen kulinarische Touren durch verschiedene ethnische Viertel an; dreistündige Touren $ 50 inkl. Kostproben.

Schifffahrten

µ Circle Line Sightseeing Cruises, Pier 83/W 42nd St., Tel. 212 5633200, www.circleline42.com. Ganze oder halbe Umrundung Manhattans, außerdem diverse Abend- und Dinner-Cruises

µ New York Waterway, Tel. 1 800 5333779, www.nywaterway.com. Regelmäßiger Fährverkehr und diverse Touren ab W 38th St./Hudson River Park

Telefonieren (siehe Reiseführer S. 119)

Eine Eins gefolgt von einem dreistelligen area code – in Manhattan 212 bzw. 646 und 917 für mobil phones, in der Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island 718 oder 347 geht der siebenstelligen Rufnummer voraus und muss auch bei Ortsgesprächen mitgewählt werden.

Die Rufnummer kann auch als werbewirksame Buchstabenkombination (2 – ABC, 3 – DEF, 4 – GHI, 5 – JKL, 6 – MNO, 7 – PQRS, 8 – TUV, 9 – WXYZ) angegeben sein.

Gebührenfrei, aber regional begrenzt, sind 1–800er-/866er-/877er-/ 888er-Nummern, teuer sind jene, die mit 1–900 beginnen.

Telefonkarten

In Hotels bereitet Telefonieren kein Problem, es wird meist über Kreditkarte abgerechnet. An (selten gewordenen) öffentlichen Fernsprechern sind massenhaft Quarter-Münzen notwendig. Bei Telefonkarten wird grundsätzlich zwischen calling cards (monatliche Abrechnung vom Kreditkartenkonto) und prepaid oder phone cards (geladen mit einem bestimmten Betrag) unterschieden. Da die Karten zur schwer durchschaubaren Wissenschaft geworden sind, sei hier auf einige hilfreiche Web­sites verwiesen:

µ www.callingcards.com – Übersicht über Anbieter und Preise (auch www.long- distance-phone-cards.info/callingcards)

µ www.us-callingcard.info – empfehlenswerte beliebig wiederaufladbare Karte ohne Grundgebühr

Mobile phone (Handy)

Zur Nutzung der in den USA gut ausgebauten GSM-Mobilfunknetze (850/1900 MHz) ist ein Triband- oder Quadbandgerät nötig. Der eingedeutschte Begriff „Handy“ existiert übrigens im Englischen nicht, man spricht von cell oder mobile (phone).

Uhrzeit und Datum (siehe Reiseführer S. 120)

Die Vereinigten Staaten sind in vier Hauptzeitzonen eingeteilt – Eastern Time, Central Time, Mountain Time, Pacific Time –, die eine Verschiebung von der mitteleuropäischen Zeit um 6 bis 9 Stunden bedeuten. In New York gilt Eastern Time, d. h. 6 Stunden Zeitverschiebung. Wenn es in Mitteleuropa 16 Uhr ist, ist es in New York erst 10 Uhr morgens.

In den USA wird bei der Uhrzeit nicht bis 24 durchgezählt, sondern nur bis 12. Die Zufügung von a.m. (ante meridiem) weist auf vormittags, p.m. (post meridiem) auf nachmittags hin. 12 Uhr mittags heißt noon, 0 Uhr midnight.

Sommerzeit (daylight saving time/DST) herrscht in den USA vom ersten Märzwochenende bis zum ersten Novemberwochenende.

Das Datum wird in der Reihenfolge Monat–Tag–Jahr angegeben, z. B. September 30, 2009 oder kurz 9/30/2009.

Unterkunft (siehe Reiseführer S. 120)

Generell lässt das Preis-Leistungs-Verhältnis in New York im Vergleich zu anderen US-Städten eher zu wünschen übrig. Service, Größe, Ausstattung und Lage der Hotels bzw. der Zimmer sind nicht immer akzeptabel. Der offizielle Durchschnittspreis ist zwar gesunken, liegt jedoch mit rund $ 210 für ein Doppelzimmer immer noch zu hoch; dazu kommt die tax (Steuer) in Höhe von 14,75 % und je nach Zimmerzahl noch ein zusätzlicher Aufschlag pro Nacht (Hotel Room Occupancy Tax).

In der Realität lässt sich derzeit mit etwas Recherchieren ab etwa $ 150 ein ordentliches Zimmer finden. Während sich die typischen Touristenhotels vornehmlich in Midtown, im Umkreis von Theater District und Broadway befinden, sind weiter nördlich, an der 5th Ave. bzw. auf der Upper East Side verstärkt die Luxushotels zu Hause. In Szenevierteln wie SoHo, Gramercy oder dem Meatpacking District wächst die Zahl schicker Boutiquehotels.

In New York City ist trotz der rund 80.000 zur Verfügung stehenden Zimmer eine Buchung im Voraus das ganze Jahr über ratsam, sei es über hiesige Reiseveranstalter oder auf eigene Faust (im Internet). DERTOUR (www.dertour.de), FTI (www.fti.de) oder Meier’s Weltreisen (www.meiers-weltreisen.de) bieten eine breite Palette an Stadthotels und dazu Begleitprogramm an. Für individuelle Reiseplanung ist America Unlimited (www.america-unlimited.de) bekannt. Die Preise in Reisekatalogen beginnen in der Nebensaison bei rund 150 € für ein schlichtes Doppelzimmer ohne Frühstück. Preiswerter ist meist eine Buchung im Internet, z. B. bei

µ http://applecorehotels.com (mehrere NY-Hotels der preiswerten Kategorie)

µ www.cheaphotellinks.com/usa/ny/nyc

µ www.expedia.de/hotels („New York“)

µ www.hotelbook.com

µ www.justnewyorkhotels.com

µ http://nycgo.com („where to stay“)

µ www.quikbook.com/10009.asp

µ www.reservation-services.com/ new-york-newyork-hotels.html

Hoteltipps

Luxusklasse/gehobene Kategorie

h217 [F17] Andaz Wall Street $$$$, 75 Wall St., Tel. 212 5901234, www.andaz.com. Schick-moderne Zimmer mit vielen Extras. Filiale: Andaz 5th Ave, 485 5th Ave./41st St., gegenüber der New York Public Library.

h218 [E17] Ritz Carlton New York $$$$, 2 West St., Tel. 212 3440800, www. ritzcarlton.com/hotels/new_york_ battery_park. 298 große, edle Zimmer, viele mit Hafenblick.

h219 [E8] Hilton New York $$$$, 1335 Ave. of the Americas (53rd–54th St.), Tel. 212 2615870, www.hilton.com. Gut gelegenes Hotel, erschwinglich, da Sonderangebote und verschiedene Zimmertypen.

Mittlere Kategorie

h220 [D8] The Belvedere $$–$$$, 319 W 48th St., www.belvederehotelnyc.com, Tel. 212 2457000. Art-déco-Bau im Theater District, große Zimmer mit Kitchenette, breites Preisspektrum (ab ca. $ 140!).

h221 [G7] The Bentley $$$, 500 E 62nd St./York Ave., Tel. 212 6646000, www.hotelbentleynewyork.com. Große Zimmer, Rooftop-Restaurant, Cappuccinobar (24 Std.), bei deutschen Veranstaltern buchbar, aber im Internet günstiger.

h222 [D9] Hotel 41 $$$, 206 W 41st St., Tel. 212 7038600, www.hotel41nyc.com. Tolle Lage am Times Square. 47 Zimmer auf 6 Etagen mit DVD-/CD-Player und Internetzugang. Kostenlose 24-Std.-Kaffee-/Tee-Bar.

h223 [F11] Marcel Hotel $$$, 201 E 24th St., http://hotelmarcelnewyork.com, Tel. 212 6963800. 135 moderne Zimmer, Kaffeebar und Restaurant.

h224 [E13] Washington Square Hotel $$$, 103 Waverly Place, Tel. 212 7779515, www.washingtonsquarehotel.com. Obere Etagen mit Parkblick, neu renovierte Zimmer, mit Frühstück.

Preiswerte Kategorie

h225 [D8] Ameritania Hotel $$, 230 W 54th St./Broadway, Tel. 212 2475000, www.ameritaniahotelnewyork.com. Im Theater District gelegenes Hotel (auch bei deutschen Veranstaltern), schlicht-modern, günstige Internetangebote.

h226 [D11] Chelsea Lodge $$, 318 W 20th St., 8–9th Ave., Tel. 212 2434499, www.chelsealodge.com. Brownstone-Bau in Chelsea mit 22 preiswerten (kleinen) Zimmern (DZ ab $ 134) mit Waschbecken und Dusche, WC auf dem Flur.

h227 [D10] Chelsea Star Hotel $, 300 W 30th St., Tel. 1 877 8276969, www.starhotelny.com. Sauberes, modern-schlicht eingerichtetes Hotel mit verschiedenen Zimmertypen und auch Schlafsaalbetten.

h228 [E15] Cosmopolitan Hotel $$–$$$, 95 W Broadway/Chambers St., Tel. 212 5661900, www.cosmohotel.com. Günstig gelegen in TriBeCa, 125 Zimmer und „Minilofts“ mit schlichter Möblierung, klein, sauber, nach hinten raus ruhiger

h229 [E11] The Gershwin $–$$$, 7 E 27th St., www.gershwinhotel.com, Tel. 212 5458000. 100 (große) Zimmer in prima Lage zwischen SoHo und Theater District. Verschiedene Kategorien ab $ 45 (Schlafsaal) bis zur Suite; auch bei deutschen Veranstaltern

h230 [F8] The Pod Hotel $$, 230 E 51st St., www.thepodhotel.com, Tel. 1 800 7425945. Midtown-Hotel mit 360 verschiedenartigen (kleinen) Zimmern, gut und witzig ausgestattet mit Minibädern. Schicker Outdoor-Patio mit Ausblick.

Bed and Breakfast

Ì231 Harlem Guesthouse $$, 214 W 137th St., Tel. 646 5995651, www.easylivingharlem.com. Vier große helle Gästezimmer in einem historischen Brownstone House in gutem Viertel in Harlem, mit Gemeinschaftsküche und -wohnzimmer (mit TV), Garten, Gratis-WLAN und kenntnisreichen und hilfsbereiten Gastgebern (Heidi ist Deutsche). Ab $ 125 (keine Tax!) pro DZ.

Ì232 [D0] Harmony Hospitality House $–$$, 216 W 122nd St., Tel. 212 6622878, HAJA216@aol.com. Apartment ab $ 500 pro Woche, auch tageweise möglich. Unidozentin Cynthia Nibbelink-Worley und ihr Ehemann, Gospelsänger und Umweltschutzaktivist Haja Worley, die mit ihrem Nachbarschaftsprojekt, „Project Harmony“ und den neighborhood gardens (Gemeinschaftsgärten) Harlem lebenswerter machen wollen, vermieten in der obersten Etage ihres alten, liebevoll renovierten Brownstone-Reihenhauses in Harlem zwei Apartments mit Ausblick, Kochnischen und großen Bädern, Klimaanlage und Internetzugang.

Ì233 The Strange Dog Inn $$$, 51 DeKoven Court, Tel. 718 3387051, www.strangedoginn.com. Apartment für 2 bis 4 Pers., inkl. taxes und vieler Ex­tras! The Strange Dog Inn in Brooklyn liegt nur gut 30 Subway-Minuten von Manhattan entfernt in einem ruhigen denkmalgeschützten Wohnviertel. Zum großen Apartment für max. vier zusammenreisende Personen gibt es eine MetroCard für die gesamte Aufenthaltsdauer, Gourmetfrühstück, Internet, Kühlschrank mit kostenlosen Getränken sowie liebenswert-stadtkundige Gastgeber. Kostenlose Vormerkung möglich

Hostels und Jugendherbergen

Eine ausführliche Liste von Hostels und Billigunterkünften in New York mit Be­schreibungen und Sofortbuchungs­mög­lichkeit findet sich unter:

µ www.hostels.com/us.ny.ny.html

j234 [E9] Big Apple Hostel $–$$, 119 W 45th St., Tel. 212 3022603, www.bigapplehostel.com. Ab $ 40 ein sauberer Schlafplatz, ab $ 120 ein Zimmer in guter Midtown-Lage.

j235 [F3] The Wanderers Inn $–$$, 179 E 94th St., Tel. 212 2898083, www.wanderersinn.com/east. Gute Lage nahe Subway-Station, Doppelzimmer mit TV ($ 100) und Schlafsäle ($ 30), Küche und Gemeinschaftsräume; Frühstück inklusive

j236 [D1] Wanderers Inn West $–$$, 257 W 113th St., Tel. 212 2225602. Eine weitere Wanderers-Inn-Filiale

j237 [F9] YMCA Vanderbilt Hotel $–$$, 224 E 47th St., Tel. 212 9122500, http://ymcanyc.org. Eine der besten Herbergen im UN-Viertel mit 371 neu renovierten Zimmern (ab $ 100), Gemeinschaftsbädern, Fitness-, TV-Raum und Cafeteria

j238 [C2] Hostelling International New York $, 891 Amsterdam Ave./W 103rd St., Tel. 212 9322300, www.hinewyork.org. 624 Betten in Schlafsälen für 4 bis 12 Personen (ab $ 30), Grünanlage, Cafeteria, Gemeinschaftsküche. Jugendherbergsausweis oder Tagesmitgliedschaft nötig

Verhaltenstipps und Umgangsformen (siehe Reiseführer S. 123)

Auch wenn die Stadt und ihre Bewohner einen eher schlechten Ruf haben, was Umgangsformen angeht, sind Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Diskretion und Disziplin üblich. Der Kunde ist König. Vordrängen, Muffigkeit, Aggressivität und Hektik sind verpönt.

Do’s und Don’ts – amerikanische Besonderheiten

µ Trinkgeld (tipp/gratuity) ist nicht inklusive und die Löhne im Dienstleistungsgewerbe sind gering. Im Restaurant werden mind. 15 % vom Rechnungsbetrag erwartet. Auch Taxifahrer und Zimmermädchen erhoffen sich etwas Kleingeld.

µ Obwohl in manchen Museen New Yorks nur von einer „suggested admission“ die Rede ist, gilt es als unhöflich, die vorgeschlagene Summe nicht zu bezahlen.

µ Rauchen ist auf den meisten öffentlichen Plätzen und in den meisten öffentlichen Gebäuden, in Nahverkehrsmitteln und auch in der Mehrzahl von Restaurants und Bars verboten. Die Zahl reiner Nichtraucherhotels wächst ebenfalls.

µ Alkohol darf nicht an Personen unter 21 Jahren verkauft, ausgeschenkt und generell nicht in der Öffentlichkeit konsumiert werden.

µ Bei offiziellen Einladungen oder auch bei Res­taurantbesuchen sollte man sich nach den Kleidervorschriften erkundigen: formal („elegant“) oder casual („leger“)?

µ Händeschütteln ist bei der Begrüßung eher unüblich, dafür werden altersunabhängig schnell die Vornamen benutzt.

µ Eine Wissenschaft ist der Gebrauch der weiblichen Anredeformen: Mrs. (meist verheiratet oder verwitwet, älter) steht „Miss“ als universal anwendbare Anredeform, unabhängig von Alter und oft auch Stand, und geschrieben noch neutraler „Ms.“ gegenüber.

µ Die amerikanischen Tischsitten unterscheiden sich besonders im Hinblick auf das Hantieren mit dem Besteck von den europäischen: Amerikaner schneiden mit dem Messer vor und benutzen dann nur noch die Gabel. Es würde keinem Amerikaner einfallen, Pizza oder Meeresfrüchte mit Messer und Gabel zu essen. Selbst in Toplokalen kann man sich Essensreste in ein doggy bag einpacken lassen.

µ Toiletten nennt man nie toilet, sondern immer restroom, ladies’/men’s room, bathroom oder powder room. Handys heißen in den USA mobile oder cell phone, bedeutet doch das Wort handy nichts anderes als „handlich“, „praktisch“ oder „geschickt“.

Verkehrsmittel (siehe Reiseführer S. 124)

Nahverkehrsmittel

Subway und Busse

Die New Yorker Nahverkehrsbetriebe MTA (Metropolitan Transit Authority) unterhalten Busse und U-Bahnen. Die Subway, der sogenannte train, verfügt über die größte U-Bahn-Flotte der Welt und mit dieser werden täglich über 4,5 Mio. Fahrgäste transportiert. Dabei verkehren die meisten Linien rund um die Uhr. Es handelt sich um ein schnelles, sicheres und preiswertes Verkehrsmittel. Auch wenn Pannen an der Tagesordnung sind, lässt sich ein New Yorker davon nicht aus der Ruhe bringen. Schließlich hat er/sie immer Lesestoff dabei.

U-Bahnen fahren in Manhattan entweder „Uptown“ (nach Norden) oder Richtung „Downtown“ (nach Süden) und sind mit Buchstaben oder Nummern sowie mit der Endstation gekennzeichnet.

Busse sind wesentlich stärker verkehrsabhängig und erfordern mehr Geduld und bessere Ortskenntnis. Auf Bussen wird die Endhaltestelle angegeben. Sie verkehren entlang den Avenues in Nord-Süd-Richtung und etwa jede 10. Straße ist das Umsteigen in „Crosstown-Busse“ – in West-Ost-Richtung – möglich.

Bei Bussen und U-Bahnen wird zwischen „Express“ und „Local“ unterschieden. Erstere halten nicht überall und sind schneller (und im Fall der Busse teurer).

Preise

Der streckenunabhängige Einheitspreis für ein Einzelticket („Single- Ride“) beträgt $ 2,50 (Expressbusse $ 5,50), Kinder unter 1,12 m Größe fahren gratis. Bei Bezahlung bar im Bus oder mit einer aufladbaren MetroCard („Regular“) sind nur $ 2,25 fällig. MetroCards sind an Automaten oder Schaltern erhältlich, der Fahrpreis wird an einer Schranke automatisch abgebucht. Die Karte kann von mehreren Personen gleichzeitig benutzt werden und ab $ 10 Wert gibt es einen Rabatt von 7 %. Umsteigen in ein anderes Verkehrsmittel ist innerhalb von 2 Stunden möglich, erfordert aber ein Umsteige-(Transfer-)Ticket (beim Schaffner bzw. am Automaten).

Für Besucher empfehlenswert sind Zeitkarten („MetroCard Unlimited Ride“) für beliebig viele Fahrten, z. B. die Wochenkarte für $ 29.

µ Infos: Metropolitan Transit Authority, Tel. 718 3301234 und 718 3304847 (mehrsprachig), www.mta.info (mit Fahrplänen und Karten). Interessant sind auch: www.straphangers.org und www.nycsubway.org

Taxis und Limousinen

Abseits von Sammelpunkten wie Bahnhöfen oder Flugplätzen werden Taxis in New York auf der Straße mehr oder weniger waghalsig in gewünschter Fahrtrichtung per Handzeichen angehalten (to hail a taxi), Taxistände sind unbekannt. Auf dem Dach des Taxis zeigt ein erleuchtetes Schild mit einer Nummer an, dass das Fahrzeug frei ist. Ein Taxi nimmt auch mehrere Passagiere in etwa gleicher Fahrtrichtung auf (jeder zahlt separat), ansonsten werden bis zu vier zusammenreisende Personen zu einem Fahrpreis transportiert. Mittlerweile kann auch mit Kreditkarte gezahlt werden. Man sitzt immer auf der Rückbank, die von den Vordersitzen durch Plexiglas abgetrennt ist. Nur in offizielle gelbe Taxis, die mit Taxameter, Foto des Fahrers und Lizenznummer ausgestattet sind, einsteigen und ans Trinkgeld (10–15 %) denken!

Die Taxipreise gestalten sich wie folgt (Stand Herbst 2010): Grundgebühr $ 3 plus 40 c für jede zusätzliche 1/5 mi (ca. 300 m) bzw. 20 c pro Min. Wartezeit. Aufschläge können nachts, zu Stoßzeiten bzw. für besondere Fahrten anfallen.

µ Beschwerden: Tel. 212 2218294

µ Fundbüro: Tel. 212 8404734

Limousinen sind bei mehreren Personen eine Alternative zum Taxi. Es gibt meist Stundentarife, Anbieter ist z. B. Lincoln Limousine Service, www.lincolnlimousines.com, Tel. 212 6665050.

Fähren

Die Hauptanlegestellen für Fähren sind: Pier 17 (South Street Seaport), Pier 11 (Wall St.), Staten Island Ferry Terminal (Whitehall St.), Battery Park (Slip 6, vor Castle Clinton É), World Financial Center Î, Pier 83 (Circle Line).

µ Staten Island Ferry, Whitehall Terminal, Whitehall/South St., www.siferry.com. Gratisfahrten nach Staten Island, vorbei an der Statue of Liberty und mit Blick auf Manhattans Skyline

µ Governors Island Ferry, Battery Maritime Building, neben dem Hafen der Staten Island Ferry. Kostenloser Pendelverkehr mit Ausblick zur Erholungsinsel

µ NY Waterway, mehrere Anlegestellen, www.nywaterway.com. Verbindung zwischen Manhattan und Weehawken, Hoboken, Jersey City (NJ), außerdem Shuttle Pier A–11

µ NY Water Taxi, mehrere Anlegestellen, www.nywatertaxi.com (s. S. 118)

Versicherungen (siehe Reiseführer S. 126)

Eine einzige Versicherung ist in den USA unverzichtbar: eine private Auslandskrankenversicherung. Da nämlich die Kosten für eine ärztliche Behandlung von den gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland und Österreich (Schweizer nachfragen!) nicht übernommen werden, können im Krankheits- oder Notfall sonst hohe Kosten anfallen. Am günstigsten sind Jahres- bzw. Familienkrankenversicherungen. Zur Erstattung der Kosten zu Hause benötigt man ausführliche Quittungen.

Nicht immer sinnvoll ist der Abschluss weiterer Versicherungen wie Reiserücktritts-, Gepäck-, Reisehaftpflicht- oder Reiseunfallversicherung. Sie enthalten viele Ausschlussklauseln und zudem sind gewisse Schäden und Verluste auch durch bereits existierende Versicherungen wie Privathaftpflicht oder Unfallversicherung abgedeckt. Auch in manchen (Gold-)Kreditkarten sind bestimmte Versicherungen schon enthalten.

Wetter und Reisezeit (siehe Reiseführer S. 126)

Für New York gibt es keine „Nebensaison“, es ist eine ganzjährige Topdestination und selbst bei schlechtem Wetter und im Winter gibt es etwas zu tun. Die jährlichen Klimaschwankungen sind stärker als in Europa. Sehr heißen und feuchten Sommern stehen kalte und schneereiche Winter gegenüber.

Im Sommer finden zwar die meisten Freiluftveranstaltungen statt, die Hitze in der Stadt kann aber unerträglich werden, fehlende Luftzirkulation und Luftverschmutzung verstärken den Effekt. Es empfiehlt sich leichte (Baumwoll-)Kleidung, erkältungsanfällige Personen sollten aber wegen der Klimaanlagen Pullover oder Jacke dabei haben, außerdem ist Regenschutz immer sinnvoll.

Beste Reisezeiten sind der Herbst (v. a. Sept./Anf. Okt.) und – allerdings bei schnelleren Wetterwechseln und mehr Regenschauern – das Frühjahr bzw. der Frühsommer (Mai/Juni).

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