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Individualreisende finden zu fast allen wichtigen Zielen ein Handbuch von Reise Know-How. Gut so, denn damit sind sie bestens bedient. FOCUS Online
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Infos zum Printprodukt: CityTrip Paris.
Dieser kompakte Stadtführer aus der Reihe CityTrip von Reise Know-How richtet sich besonders an Besucher, die ein verlängertes Wochenende oder einen Kurzurlaub in Frankreichs Hauptstadt planen. Das Buch bietet in Form von Rundgängen die Möglichkeit, alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und auch die weniger bekannten Seiten von Paris auf eigene Faust zu erkunden. Alle Vorschläge lassen sich selbstverständlich auch zu einer individuellen Paristour kombinieren. Ausführliche Hintergrundinformationen und zuverlässige Tipps und Empfehlungen zu Anreise, Unterkunft, Gastronomie, Nightlife, öffentlichen Verkehrsmitteln, Reisen mit Kindern u.v.m. runden den aktuellen Reiseführer ab. Ein kleiner Französisch-Sprachführer im Anhang enthält die wichtigsten Wörter und Redewendungen für die Verständigung vor Ort. Der eng mit den Text verzahnte Stadtplan (Faltplan zum Herausnehmen) erleichtert die Orientierung.
CityTrip Paris lädt ein zum entspannten Stadtbummel, zur kulturhaltigen Museums- und Sightseeingtour, zum ausgiebigen Shopping oder zum Schlemmen & Genießen. Denn die beliebte Stadt an der Seine mit ihren weltberühmten Kulturdenkmälern, architektonischen Meilensteinen und verlockenden Einkaufsstraßen zeigt auch beim wiederholten Besuch immer neue Facetten.
- die neuen Reiseführer für den individuellen Kurztrip in die schönsten Städte der Welt!
| Ihre Meinung | |||
aus der Luftperspektive
Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.
Besitzer der 1. Auflage des CityTrips Paris finden die entsprechenden Luftbildkarten hier: Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte, Gastronomie, Praktische Reisetipps.
| Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden: |
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Praktische Reisetipps
Bei der Anreise nach Paris über die Autobahn sind die Mautgebühren einzuplanen.
Fast alle Autobahnen in Frankreich sind gebührenpflichtig. An den Mautstellen (péage) erhält man ein Ticket, das bei der Ausfahrt abgerechnet wird. Die Tarife sind je nach Entfernung und Fahrzeugart (Lkw, Pkw, Caravan oder Motorrad) unterschiedlich und in bar oder mit Kreditkarte zahlbar (www.autoroutes.fr).
Bei der Anreise mit dem eigenen Wagen ist ein Nationalitätskennzeichen am Wagen erforderlich, auch wenn das Nummernschild bereits die EU-Plakette enthält. Nützlich, aber nicht vorgeschrieben sind die grüne Versicherungskarte und eine Auslandsschutzversicherung.
Ist man von Europa mit einem Fahrzeug unterwegs, ist der Schutzbrief eines Automobilklubs eine Überlegung wert. Dies sind die wichtigsten Automobilklubs und ihre 24-Stunden-Notrufnummern im Ausland:
µ ADAC, www.adac.de, Notruf-Tel. 0049 89 222222. Unter 0049 89767676 erfährt man, wo sich in der Nähe des Urlaubsortes ein Deutsch sprechender Arzt befindet. Die Liste kann man auch vorab anfordern.
µ ÖAMTC, www.oeamtc.at, Notruf-Tel. 0043 1 2512000
µ TCS, www.tcs.ch, Notruf-Tel. 0041 22 4172220
Die Züge aus Norddeutschland (über Köln) kommen am Gare du Nord an, die Züge aus Süddeutschland und der Schweiz am Gare de l’Est. Am Gare du Nord hat das Office de Tourisme eine Vertretung, die Hotelzimmer reserviert. Von beiden Bahnhöfen gibt es Métro-Verbindungen in alle Stadtteile, ansonsten kann man mit Bus oder Taxi zum Hotel gelangen.
In Hochgeschwindigkeitszügen wie dem Thalys oder ICE wird man mit kurzen Zwischenstopps binnen vier Stunden von Köln, Stuttgart und Frankfurt nach Paris befördert, die Strecke von München ist im Bau. Von Hamburg oder Berlin schließt man daran bequem mit dem ICE an und braucht insgesamt 8 bis 9 Stunden.
Der DB NachtZug benötigt länger, dafür schläft man währenddessen komfortabel im Liege- oder Schlafwagen und kommt frühmorgens ausgeruht in Paris an. Die Nachtzugverbindungen sind auch von Österreich interessant. Die schnellsten Verbindungen von der Schweiz führen alle über Lausanne oder Genève, von wo aus man dann mit dem französischen TGV nach Paris flitzt.
Bahntickets kann man auch online oder telefonisch buchen. Man erhält sie dann per Post zugeschickt:
µ DB, www.bahn.de oder in Deutschland Tel. 11861 (0,06 Euro/7,3 Sek.)
µ ÖBB, www.oebb.at oder in Österreich Tel. 05 1717 (zum Ortstarif)
µ SBB, www.sbb.ch oder in der Schweiz Tel. 0900 300300 (1,19 SFr./Min.)
µ SNCF, www.sncf.com (auch auf Deutsch) oder in Frankreich Tel. 08.36.35.35.35
µ DB NachtZug, www.nachtzugreise.de oder über die obigen Bahngesellschaften
In allen Großstädten bieten Busunternehmen Kurztrips nach Paris an, zum Teil nur die Hin- und Rückfahrt, meist sind die Touren aber kombiniert mit Hotel und Stadtrundfahrt. Die Preise sind je nach Entfernung unterschiedlich, Auskunft geben Reisebüros und Busunternehmen.
In allen größeren Städten gibt es Zentralen, die Mitfahrgelegenheiten gegen Benzinkostenbeteiligung und manchmal sogar ohne eine Vermittlungsgebühr anbieten. Diese sind auch zahlreich im Internet vertreten, Stichwort „Mitfahrzentrale“ bei Google eingeben.
µ In Paris (Kontaktaufnahme telefonisch oder per E-Mail via Website): Allôstop, Tel. 01.53.20.42.42, www.allostop.net
Paris hat zwei für den internationalen Verkehr wichtige Flughäfen: Charles-de-Gaulle/Roissy (CDG) im Nordwesten und Orly (ORY) im Süden. Auf beiden landen Flugzeuge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (beide Flughäfen im Internet: www.adp.fr).
Wer preiswert nach Paris fliegen will, muss schon früh buchen. Es gibt regelmäßig Sonderaktionen, bei denen man mit etwas Glück sehr günstige Tarife buchen kann, für Feiertagswochenenden ist die Chance allerdings ausgesprochen gering. Auf Angebote wird per E-Mail-Newsletter aufmerksam gemacht, die auf den Internetseiten der Betreiber abonniert werden können.
Die Billigairline-Flüge kann man entweder auf der jeweiligen Website buchen oder über das entsprechende Callcenter (allerdings ist dann eine Zusatzgebühr fällig und der Anruf selbst ist meist auch kostenpflichtig). Diese Fluglinien stellen keine Tickets aus, sondern arbeiten per Online-Bestätigung mit einer Buchungsnummer auf der Website oder per E-Mail. Zur Bezahlung wird in der Regel eine Kreditkarte verlangt.
Billigairlines für Flüge nach Paris sind:
µ Easy Jet, www.easyjet.com oder Tel. 01803 654321. Billigairline von Dortmund nach Paris CDG ab 3,49 €, Berlin Schönefeld nach Paris ORY ab 4,49 € und Genf nach Paris ORY ab 25,95 CHF oneway zuzügl. Flughafensteuer und Gebühren.
µ Germanwings, www.germanwings.com oder Tel. 01805 955855. Billigairline von Köln/Bonn nach Paris CDG ab 19 € oneway inkl. Flughafensteuer und Gebühren.
µ Niki, www.airberlin.com oder Tel. 0820 400011. Von Wien ab 29 € oneway inkl. Steuern und Gebühren.
Verbindungen von und zu den Flughäfen mit den Air-France-Bussen, den RER-Schnellzügen und den RATP-Bussen. Ein Flughafenbus der Air France fährt vom Terminal des Invalides (Esplanade des Invalides) und vom Place Denfert-Rochereau alle 12 Min. nach Orly. Die Fahrtdauer beträgt 30 Minuten, wenn der Verkehr flüssig ist.
Der Flughafenbus zum Charles-de-Gaulle-Flughafen in Roissy startet am Terminal Maillot (Place de la Porte Maillot) und in der Rue Scribe an der alten Oper Ô alle 15 Min. und benötigt etwa 40 Minuten.
Beide Busse verkehren zwischen 5.50 und 23.00 Uhr.
Die normalen Buslinien der RATP von und zu den Flughäfen sind preiswert, aber auch langsam: Nr. 351 ab Nation Richtung Charles-de-Gaulle: Fahrtdauer 60 Min. Der Bus fährt alle 30 Min. zwischen 5.55 und 20.30 Uhr. Nr. 350 ab Gare de l’Est oder Gare du Nord Richtung Charles-de-Gaulle: Fahrtdauer 50 Min. Der Bus fährt alle 15 Min. zwischen 6.00 und 23.00 Uhr. Nr. 215 ab Denfert-Rochereau nach Orly: Fahrtdauer 40 Min. Der Bus fährt alle 12 Min. zwischen 6.00 und 23.00 Uhr.
Bequemer und schneller erreicht man Paris mit den Zügen der S-Bahn (RER): Roissy Rail, die Linie B der RER, fährt zum Charles-de-Gaulle alle 15 Min. zwischen 5.30 und 23.30 Uhr. Orly Rail, die Linie C der RER, fährt nach Orly, ebenfalls alle 15 Min. zwischen 5.30 und 23 Uhr; Orly Val, eine Verbindung zum Flughafen über die RER-Linie B. Fahrtdauer etwa 35 Min. An beiden Flughäfen bringen Autobusse die Fahrgäste zu den RER-Bahnhöfen.
Mit dem Taxi braucht man außerhalb der Rushhour etwa 30 bis 40 Min. nach Orly, 40 bis 50 Min. zum Charles-de-Gaulle-Flughafen und zahlt etwa 40–45 €.
Die Höchstgeschwindigkeit beträgt auf französischen Autobahnen 130 km/h. Auf vierspurigen Nationalstraßen darf man 110 km/h fahren, auf Landstraßen 90 km/h (bei Nässe 110, 100 bzw. 80 km/h) und innerhalb der Ortschaften 50 km/h. Ist der Führerschein noch kein Jahr alt, sind maximal 90 km/h erlaubt.
In Frankreich besteht Gurtanlegepflicht, die Promillegrenze beträgt 0,5 ?. Motorradfahrer müssen einen Schutzhelm tragen und auch am Tag mit Abblendlicht fahren.
Grundsätzlich ist von der Anreise mit dem eigenen Wagen eher abzuraten. Täglich fahren fast 1,5 Mio. Fahrzeuge in die Metropole hinein und abends wieder heraus. Mit Staus muss gerechnet werden, zu Stoßzeiten kommt man mit dem Wagen kaum schneller vorwärts als zu Fuß. Parkplätze sind knapp und Falschparken kommt teuer zu stehen.
Weil „Velib“ (s. S. PB) so eine Erfolgsgeschichte ist, gibt es seit 2011 auch „Autolib“: Elektroautos zum Ausleihen.
Hinweis: An allen gelb markierten Straßenrändern ist Parken verboten, auch wenn keine speziellen Schilder darauf hinweisen. Am sinnvollsten stellt man das Auto in einem der Parkhäuser ab, die Gebühr beträgt je nach Lage etwa 15–35 € für 24 Stunden. Weder in der Tiefgarage noch anderswo sollte man Wertsachen im Wagen lassen.
Fast alle Parkplätze in den Straßen sind gebührenpflichtig, man muss sich eine Parkkarte besorgen oder aus Automaten ein Ticket ziehen.
Die Tankstellen in Paris sind leicht zu übersehen. Es handelt sich nicht um riesige Anlagen, sondern hier und dort steht einfach eine Zapfsäule am Straßenrand. Sonntags sind fast alle Tankstellen geschlossen.
Informationen für Rollstuhlfahrer (Paris comme sur des roulettes) bekommt man bei der Association des Paralysés de France. Der Stadtführer ist mit vielen Stadtplänen, Tipps und Adressen versehen.
µ 17, Bd. Auguste Blanqui, Père Guérion, 75013 Paris, www.apf.asso.fr, Tel. 01.40.78.69.00
µ Ambassade d’Allemagne (deutsche Botschaft): 13, Av. Franklin D. Roosevelt (8e). Métro: Franklin-Roosevelt, www.amb-allemagne.fr, Tel. 01.53.83.45.00
µ Ambassade d’Autriche (österreichische Botschaft): 6, Rue Fabert, Métro: Invalides, www.aussenministerium.at/paris, Tel. 01.40.63.30.63
µ Ambassade de Suisse (Schweizer Botschaft): 142, Rue de Grenelle, Métro: La Tour Maubourg oder Varenne, Tel. 01.49.55.67.00, www.eda.admin.ch/paris
Das Atout France, der französische Tourismusverband, vermittelt Informationen über Unterkünfte, Ausstellungen, Theater und vieles mehr. Man kann diese Infos über www.franceguide.com oder bei den Auslandsvertretungen anfordern:
µ Deutschland: Westendstr. 47, 60325 Frankfurt, Tel. 0190 570025 (Mo.–Fr. 9–18 Uhr; 0,62 € pro Min.), Fax 0190 599061, de.franceguide.com
µ Österreich: Argentinierstr. 41 a, 1040 Wien, Tel. 0900 250015 (0,68 € pro Min.), Fax 01 5032871, at.franceguide.com
µ Schweiz: Rennweg 42, 8001 Zürich, Tel. 0900 900699 (1,20 SFr. pro Min.), Fax 01 2174617, ch.franceguide.com
Das offizielle Tourismusbüro der Stadt Paris hilft mit Informationen weiter, außerdem sind spezielle Prospekte, Hotel- und Restaurantverzeichnisse, Veranstaltungskalender, Fahrpläne sowie Stadtpläne und Métro-Pläne erhältlich. Auch Hotelzimmer und Theaterkarten können über das Büro reserviert werden. Einige der Angestellten sprechen Englisch oder Deutsch.
i190 [G5] Office du Tourisme de Paris, 25, Rue des Pyramides (1er), Métro: Pyramides, Tel. 08.92.68.30.00 (0,34 € pro Min.), www.parisinfo.com, Juni–Okt. tgl. 9–19 Uhr, Nov.–Mai Mo.–Sa. 10–19 Uhr, So. 11–19 Uhr
Die Landeskennung am Ende französischer Websites ist „fr“. Man erzielt bessere Ergebnisse über französische Suchmaschinen (z. B. www.yahoo.fr und www.google.fr) als über deutsche Pendants. Die Akzente spielen im Web keine Rolle. Hier sind nur allgemeine Internetlinks zu Paris angegeben. Für Links zu Hotelbuchung, Verkehrsmitteln und anderen praktischen Dingen siehe die jeweiligen Kapitel.
µ www.paris.fr – Offizielle Website der Stadt Paris, u. a. aktuelle News und Beschreibungen zu Museen, Märkten, Parks, Universitäten und Touren mit dem Fahrrad (auch auf Englisch).
µ www.paris.org – Neben vielen Tipps zu Hotels, Restaurants, Einkaufen, Szene, Verkehr etc. werden besondere Highlights geboten: „interaktiver“ Stadtplan, E-Card-Versand, Online Magazin Paris und jede Menge Links zum Thema Paris (auch auf Englisch).
µ www.paris-26-gigapixels.com – Diese Panorama-Ansicht von Paris wurde aus mehr als 2300 Fotos zusammengesetzt, aufgenommen bei bestem Wetter und extremer Fernsicht von den Türmen der Kirche Saint-Sulpice. Mit „Making of“.
µ www.parissi.com – Eine „junge“ Seite, die sich auf Trends, Nightlife, Musik, Kino, Mode und TV konzentriert. Ebenfalls viele Tipps zu Hotels, Bars und Restaurants.
µ www.parisvoice.com – Englischsprachiges Online-Magazin für Pariser und Touristen. Mit aktuellem Veranstaltungskalender, großem Szeneführer und Redaktionstipps.
µ www.parisinfo.com – Website des Pariser Tourist Office
µ www.timeout.com/paris – Das englischsprachige Stadtmagazin Time Out hat eine eigene Redaktion in Paris, die jährlich einen Stadtführer herausgibt und das für Feinschmecker unentbehrliche, umfangreiche und stets wohlinformierte Sonderheft „Eating & Drinking“. Auf der Website gibt es monatlich aktuelle Tipps für alle Rubriken und zu Ausstellungen.
An den Pariser Kiosken werden zahllose Presseerzeugnisse angeboten, überregionale Tageszeitungen – von Le Monde über Le Figaro bis zur Libération – ebenso wie Nachrichtenmagazine, Mode- und Klatschblätter, Illustrierte und Fernsehzeitschriften.
Als Veranstaltungskalender erscheinen wöchentlich mittwochs zwei preiswerte Heftchen, Pariscope und Officiel des Spectacles. Sie verzeichnen alle neuen Filme, Theaterstücke, Konzerte, Museen und Ausstellungen und nennen Adressen, Telefonnummern und Öffnungszeiten von einigen Restaurants, Schwimmbädern, Eislaufhallen, Diskotheken und Jazzkellern.
Als kulinarische Hauptstadt der Welt bietet Paris sehr viel mehr empfehlenswerte Restaurants als in diesem Führer genannt werden können. Die Auswahl an Gastroführern reicht vom Klassiker Michelin über den Gault-Millau bis zum Pudlowski und dem englischsprachigen Time-Out-Restaurantführer. Fast alle bieten neben den Gesamtfrankreichbänden inzwischen Auskoppelungen mit den Paris-Seiten an (auf französisch). Das englischsprachige Stadtmagazin Time Out veröffentlicht regelmäßig preiswerte Führer zum Thema „Eating & Drinking in Paris“. Über 750 Restaurant-, Bar- und Bistrotipps lassen keinen Wunsch offen.
Auf den ersten Blick ist Paris eine Stadt für Erwachsene. Doch auch in einer Weltstadt gibt es ein paar Dinge, die (zumindest etwas größeren) Kindern Spaß machen.
Kleine Segelboote kann man im Jardin de Luxembourg â und in den Tuilerien Î mieten und auf den Bassins treiben lassen. Sollte zu wenig Wind wehen, hat jedes Kind auch eine lange Stange, mit der das Boot wieder in Fahrt geschubst werden kann. Richtig schöne alte Karussells stehen am Forum des Halles Ù, am Eiffelturm, im Jardin de Luxembourg, im Jardin des Tuileries Î und am Fuß des Montmartre.
Der große Zoo liegt auf der anderen Seite von Paris im Bois de Vincennes, eine kleine Menagerie im Botanischen Garten im Quartier Latin. Im Jardin des Plantes à gibt es hohe Glashäuser mit tropischen Pflanzen, das Naturgeschichtsmuseum (Musée d’Histoire Naturelle à) mit den Dinosauriern und ein Labyrinth.
Bei gutem Wetter ist eine Kanalfahrt vom Bassin de l’Arsenal [K8] zum Park von La Villette è sicher erholsam und vor der Abfahrt kann man noch Segelboote und Lastkähne im Port de Plaisance an der Bastille bestaunen. Die Fahrt geht durch einen langen Tunnel und altmodische Schleusen.
Bei schlechtem Wetter verlocken eher die Museen: Empfehlenswert ist das Wissenschaftsmuseum (Cité des Sciences) (s. S. 42) im Park von La Villette. Tausend Knöpfe und Hebel dürfen benutzt werden, jeder bewirkt irgendeinen Effekt. Am schönsten ist der Ausflug für Kinder sicher, wenn man mit dem Boot hin- oder zurückfährt.
Das Wachsfigurenkabinett des Musée Grévin (s. S. 44) kommt auch in Frage, vielleicht auch das Marinemuseum (Musée National de la Marine) mit Schiffsmodellen oder das Musée de l’Homme (s. S. 43) mit Exponaten zur Geschichte der Menschen.
Gemeinsam ist allen möglichen Unternehmungen in Paris, dass sie sehr teuer sind. Wirklich preisgünstig ist nur eins: die Métro. Kinder bis zu vier Jahren: kostenlose Beförderung, bis zu zehn Jahren: demi-tarif, halber Preis.
Die gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz garantieren eine Behandlung in Frankreich auch im akuten Krankheitsfall, wenn die medizinische Versorgung nicht bis nach der Rückkehr warten kann. Als Anspruchsnachweis benötigt man die Europäische Krankenversicherungskarte, die man von seiner Krankenkasse bekommt. Ein Merkblatt für Auslandsaufenthalte ist bei jeder Krankenkasse erhältlich.
Zusätzlich ist der Abschluss einer privaten Auslandskrankenversicherung zu empfehlen. Diese sollte außerdem eine zuverlässige Reiserückholversicherung enthalten, denn der Krankenrücktransport wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Bei der Wahl der Auslandskrankenversicherung sollte man typische Leistungsunterschiede in den Bereichen Rücktransport, Selbstbeteiligung, Nachleistungsfrist, Altersgrenze und bei chronischen Krankheiten prüfen.
Zur Erstattung der Kosten benötigt man grundsätzlich Quittungen (mit Datum, Namen, Bericht über Art und Umfang der Behandlung, Kosten der Behandlung und Medikamente = feuille des soins).
Apotheken erkennt man in Frankreich an einem weißen Schild mit einem grünen Kreuz darin. Ein Aushang gibt Auskunft darüber, welche Apotheke Wochenend- oder Nachtdienst hat. Bei Arzneimitteln gibt es drei Kategorien: mit blauem Etikett (40 % des Preises werden erstattet), mit weißem Etikett (70 % Erstattung) und besonders wichtige Arzneien, deren Kosten ganz erstattet werden. Auf den Verpackungen befindet sich eine Marke (vignette), die auf den Behandlungsschein aufgeklebt werden muss.
+191 [C5] Pharmacie Les Champs, 84, Av. des Champs-Elysées, Tel. 01.45.62.02.41, Métro: George-V, rund um die Uhr geöffnet
Krankenhaus:
+192 [H7] Hôpital Hôtel-Dieu, Place du Parvis de Notre-Dame, Tel. 01.42.34. 82.34, Métro: Cité, Notdienst/Notaufnahme nach 17.30 Uhr sowie nachts, Sa., So. und feiertags
µ Ärztlicher Notdienst (SOS Médecins): 01.43.07.77.77
µ Aids: 01.45.82.93.93
µ Apotheke: 01.45.62.02.41
µ Drogenhilfe: 01.45.74.00.04
µ Feuerwehr: 18
µ Krankenwagen (SAMU): 01.45.67.50.50
µ Notruf: 15
µ Polizei: 17
µ Pannenhilfe (SOS Dépannage): 01.47.07.99.99
µ Schlüsseldienst: 01.47.07.99.99
µ Vergiftung: 01.40.37.04.04
µ Zahnärztlicher Notdienst (SOS Dentistes): 01.43.37.51.00
Verloren gegangene Kredit- oder EC-Karten sollte man umgehend per Anruf beim zentralen Sperrannahmedienst für Debitkarten (z. B. girocard-Karten, Maestro-Karten, SparkassenCards) unter Tel. 0049 (0)180 5021021 (14 Cent/Min.) oder aber beim zentralen Sperr-Notruf unter Tel. 0049 116116 oder 0049 3040 504050 (gebührenpflichtig, hier auch Kreditkartensperrung möglich) melden. Details finden sich unter www.sperr-notruf.de. Es empfiehlt sich, vor der Reise die Kartensperrnummern (zu finden auf einem Merkblatt bzw. der Kartenrückseite) zu notieren.
µ Infos: www.kartensicherheit.de
In Österreich und der Schweiz gibt es keine zentrale Sperrnummer, daher sollten sich Besitzer von in diesen Ländern ausgestellten Maestro-(EC-) oder Kreditkarten vor der Abreise bei ihrem Kreditinstitut über den zuständigen Sperrnotruf informieren.
Generell sollte man sich immer die wichtigsten Daten wie Kartennummer und Austellungsdatum separat notieren, da diese unter Umständen abgefragt werden.
µ Objets Trouvés, 36, Rue des Morillons (15e), Métro: Convention. Es werden keine telefonischen Auskünfte gegeben, man muss persönlich vorsprechen oder schreiben.
Im Allgemeinen sind die Geschäfte Mo.–Sa. 9/10–19 Uhr geöffnet, Supermärkte und Kaufhäuser ohne Mittagspause, kleinere Läden schließen häufig über Mittag sowie für zwei bis drei Wochen im August. Supermärkte verlängern ihre Öffnungszeiten zusätzlich an einem Tag in der Woche bis 22 Uhr. Märkte finden meist Di.–So. 7–13 Uhr statt.
Sonntags haben vereinzelte Bäckereien geöffnet (die dafür oft montags schließen). Auch viele Restaurants sind geschlossen. Anders ist das nur im Marais, weil dort samstags der jüdische Sabbat größtenteils noch geachtet wird. Dafür öffnen dann sonntags fast alle Läden etwa in der Rue des Francs-Bourgeois, entlang der es viele hübsche Geschäfte, Boutiquen und Galerien gibt. Da ist dann entsprechend viel los in dieser und den benachbarten Straßen.
Die Postleitzahl entspricht immer der Kennzahl des Départements, für Paris also 75. Insgesamt muss die Postleitzahl aber fünfstellig sein – die letzten beiden Ziffern bezeichnen das Arrondissement. Haben Sie also eine Hoteladresse mit der Zahl 75008, so erkennen Sie daran, dass Ihre Unterkunft im 8. Arrondissement liegt.
Postämter sind Mo.–Fr. 8–19 Uhr geöffnet, Sa. 8–12 Uhr. Briefmarken erhält man außer in den Postämtern auch in Café-Tabacs. Das Hauptpostamt ist täglich (auch So.) rund um die Uhr geöffnet:
P193 [H6] Poste du Louvre, 52, Rue du Louvre (1er)
Paris ist eine teure Stadt. Für ein Doppelzimmer der Mittelklasse muss man ab 150 € pro Nacht rechnen. Addiert man die Preise für Essen und Trinken, Museenbesuche und Transportmittel hinzu, so kommt man leicht auf mindestens 150 € pro Tag und Person.
Billiger wird es nur dann, wenn man in den Häusern der preiswertesten Kategorie wohnt (DZ ab 90 €), beim Essen keinerlei Ansprüche stellt und oft zu Fuß geht. Einige Preisbeispiele: Ein Kaffee kostet ca. 3 €, ein Milchkaffee, ein Wasser oder ein Glas Bier um 5 €, eine Schachtel Zigaretten knapp 6 €, ein Baguette um 70 Cent, ein Métro-Ticket 1,60 €, eine Tageszeitung 1,20 €, ein Abendessen ca. 50 €.
Trinkgeld: In den meisten französischen Restaurants und Cafés ist die Bedienung im Preis inbegriffen (service compris). Dennoch ist es üblich, ein Trinkgeld von 5 bis 10 Prozent der Rechnungssumme zu geben. Außerdem erwarten Reiseleiter, Platzanweiserinnen im Kino, Hotelpersonal, Taxifahrer und Garderobieren ein Trinkgeld.
Mehrwertsteuer: In Frankreich wird eine sehr hohe Mehrwertsteuer (33,33 %) auf Luxusartikel erhoben, dazu gehören unter anderem Juwelen, Tabak, Schallplatten, Parfums. Touristen können sich die in Frankreich bezahlte Summe rückerstatten lassen, wenn sie die Waren erst im Ausland in Gebrauch nehmen. Dazu muss man sich beim Kauf eine detaillierte Rechnung ausschreiben lassen, aus der der Betrag ablesbar ist. Informationen beim Zoll.
Für Studenten (bis 25 Jahre) und für Schüler gibt es in Museen und Kinos ermäßigten Eintritt. Man sollte daher nicht vergessen, sich bereits zu Hause beim AStA, im Reisebüro oder beim Studentenwerk einen Schüler- (IYTC) bzw. Studentenausweis (ISIC) zu beschaffen. Die normalen Studenten- oder Schülerausweise werden nur selten akzeptiert (siehe www.isic.de).
Wer in einer Jugendherberge übernachten möchte, sollte den Jugendherbergsausweis schon zu Hause besorgt haben.
µ Deutsches Jugendherbergswerk, Bismarckstraße 8, 32657 Detmold, Tel. 05231 74010, www.jugendherberge.de
µ Österreichischer Jugendherbergsverband, Schottenring 28, 1010 Wien, Tel. 01 5335353, www.oejhv.or.at
µ Schweizer Jugendherbergen, Schaffhauserstraße 14, 8042 Zürich, Tel. 01 3601414, www.youthhostel.ch
Immer mehr Pariser entdecken das Radfahren, vor allem seit – von Bürgermeister Delanoë unterstützt – an vielen Stellen in Paris städtische Leihfahrräder aufgestellt wurden, deren Miete recht günstig ist.
Die Mitnahme von Rädern in Métro und S-Bahn ist von RATP und SNCF nicht einheitlich geregelt: In den RER-Linien C, D und E dürfen Fahrräder transportiert werden außer zur Rushhour (Mo.–Fr. 6.30–9 Uhr und 16.30–19.30 Uhr), in der Métro-Linie 1 (La Défense-Château de Vincennes) nur sonntags 9–16.30 Uhr, in RER A und B darf man zwar Räder mitnehmen (nur in den mit einem Rad-Logo gekennzeichneten Wagen am Zuganfang und -ende), aber nur an wenigen Stationen ein- und aussteigen.
Über ein paar Schleichwege durch ruhige Nebenstraßen lassen sich durchaus auch jetzt schon einige hübsche Touren planen. Besonders schön sind die folgenden Sonntagsausflüge am Wasser entlang: An Sonntagen ist ein Teil der Schnellstraße am rechten Seine-Ufer für den Autoverkehr gesperrt (9–17 Uhr Pont de l’Alma bis Pont Charles de Gaulle) und wird ausgiebig von Fußgängern, Inlineskatern und Radfahrern genutzt. Ebenfalls Sonntags gesperrt ist eine Strecke am Canal Saint-Martin (s. S. 48). Von dort aus lässt sich die Tour entlang dem Canal de l’Ourcq bis zum Parc de la Villette weiter verlängern.
Fahrradverleih (ab 15 € pro Tag, 25 € pro Wochenende, 150–300 € Kaution) und/oder geführte Radrundfahrten (um 30 €) bietet an:
µ Paris à vélo c’est sympa, 22, Rue Alphonse Baudin (11e), Tel. 01.48.87.60.01, www.parisvelosympa.com, Métro: Richard-Lenoir
Treffpunkte für Frauen sind die schicke Bar Les Scandaleuses im Marais (8, Rue des Ecouffes, 4e), das Bliss (30, Rue du Roi de Sicile, 4e, Métro: Saint-Paul) unweit davon oder die Bar La Champmeslé (4, Rue Chabanais, 2e). Bekannt ist auch das Pulp (25, Bd. Poissonnière, 2e, www.pulp-paris.com, Métro: Grands Boulevards, Mi.–Sa. von Mitternacht bis 5 Uhr), Bar und Klub mit internationalen DJs.
Die Pariser Gay-Szene (französisch: gai) hat ihre Treffs und Klubs in den letzten Jahren rund um das Hallenviertel ausgedehnt. Zentren sind die Rue Sainte Croix de la Bretonnerie, die Rue des Archives und die Rue Vieille-du-Temple im Marais mit diversen angesagten Bars und Klubs. In den Bars und Klubs für Männer im Marais trifft man sich zu später Stunde im Le Swing, Le Piano Zinc, Central, Quetzal oder im Subway. In Latex oder Leder rückt mann hier nah aneinander. Sehr beliebt und sehr schräg ist das Banana Café unweit des Centre Pompidou, eine Bar mit einer kleinen Tanzfläche im Untergeschoss in der Rue de la Ferronnerie. Disco der Gay-Szene und Tanztempel für Drag-Queens ist das Le Queen an den Champs-Elysées.
Die einzelnen Busagenturen für organisierte Stadtrundfahrten unterscheiden sich wenig: Panoramabusse, Kommentare vom Kopfhörer in mehreren Sprachen, ähnliche Preise. Alle Busagenturen organisieren nicht nur Stadtrundfahrten in Paris, sondern bieten auch eine große Auswahl an Ausflügen in die Ile-de-France und Nachtfahrten mit Revuebesuch an. Dafür ist eine Voranmeldung erforderlich, nicht aber für die Rundfahrten, man muss sich nur etwa 15 Minuten vor dem gewählten Termin einfinden. Abfahrtstelle zwischen Louvre und den Tuilerien, am Place des Pyramides mit der vergoldeten Reiterfigur von Jeanne d’Arc.
µ Cityrama/Gray Line, 4, Place des Pyramides (1er), Tel. 01.44. 55.61.00, www.graylineparis.com, Métro: Palais-Royal. Abfahrt am Place des Pyramides stündlich zwischen 9.30 und 14.30 Uhr, außer 12.30 Uhr. Im Sommer häufiger. Unterschiedliche Touren von zwei Stunden (25 €) bis zu ganztägigen Rundfahrten (75 €). Außerdem organisieren die Unternehmen Ausflüge in die Umgebung, nach Disneyland, Paris-bei-Nacht-Touren und Variété-Besuche.
µ Paris Vision, 214, Rue de Rivoli (1er), www.parisvision.com, Tel. 01.42.60.30.01. Abfahrt, Termine, Preise wie bei Cityrama.
Das eigene Mobiltelefon lässt sich in Frankreich problemlos nutzen. Die Gesprächsgebühren ins heimische Fest- oder Mobilfunknetz können jedoch noch stark ins Geld gehen. Preiswerter wird es, wenn man bei seinem Provider nachfragt (oder auf deren Website nachschaut), welcher Roamingpartner in Frankreich für das eigene Netz am günstigsten ist und diesen per manueller Netzauswahl voreinstellt.
Nicht zu vergessen sind auch die passiven Kosten, wenn man selbst angerufen wird. Ein im Heimatland befindlicher Anrufer zahlt nur die Gebühr ins inländische Mobilnetz. Die Rufweiterleitung nach Frankreich findet man später auf der eigenen Rechnung wieder.
Dank eines EU-Beschlusses gelten für das Telefonieren mit im EU-Ausland seit 2007 maximale Preisobergrenzen, die 2009 nochmals gesenkt wurden: 43 Cent/Min. für abgehende Gespräche, 19 Cent/Min. für eingehende Anrufe (exklusive Mehrwertsteuer).
Falls das Mobiltelefon SIM-lock-frei ist (keine Sperrung anderer Provider vorhanden) und man viele Telefonate innerhalb von Paris führen möchte, kann man sich eine örtliche Prepaid-SIM-Karte besorgen.
Falls das Handy verloren geht oder gestohlen wird, sollte man bei einem Laufzeitvertrag, aber auch bei bestimmten Prepaid-Abonnements die Nutzung der SIM umgehend beim Provider sperren lassen (nicht immer kostenfrei!). Dazu muss man in der Regel folgende Angaben machen können, die man sich vorab möglichst irgendwo notieren sollte: Rufnummer, SIM-Kartennummer (auf SIM vermerkt), Kundennummer oder Kundenkennwort und IMEI-Nummer (elektronische Zulassungsnummer), die nach Eingabe des Tastencodes Stern-Raute-null-sechs-Raute auf dem Display erscheint – diese Nummer muss man auch bei der Polizei bei der Diebstahl- oder Verlustmeldung angeben.
Öffentliche Telefonzellen funktionieren nur bargeldlos mit der Télécarte – der französischen Telefonkarte –, erhältlich mit 50 und 120 Einheiten in Postämtern, Tabakläden und in Telecomläden.
Ermäßigte Gebühren ins Ausland gelten nach 21.30 Uhr, samstags ab 14 Uhr und den ganzen Sonntag.
Innerhalb Frankreichs gelten zehnstellige Telefonnummern ohne weitere Vorwahl. Vom Ausland aus wählt man die französische Landesvorwahl, dann die Rufnummer ohne die Anfangsnull. Nach den internationalen Vorwahlen wählt man jeweils die Rufnummer ohne Anfangsnull:
µ Deutschland: 0049
µ Österreich: 0043
µ Schweiz: 0041
µ Frankreich: 0033
Wie in den meisten Weltstädten, die klassische Touristenziele sind, ist eine rechtzeitige Hotelreservierung dringend zu empfehlen, besonders in den Monaten zwischen Ostern und Oktober. Gerade die preiswerten und komfortablen Hotels sind Wochen im Voraus ausgebucht. Meist wird nach der telefonischen Anmeldung die Nummer der Kreditkarte oder ein Scheck mit dem Betrag für die erste Nacht als Bestätigung für die Reservierung erwartet.
In Paris gibt es über 1500 Hotels, bewertet mit einer Klassifizierung von einem bis vier Sterne und einer Luxuskategorie darüber, daneben viele unklassifizierte Unterkünfte bis hin zu billigen Absteigen. In preiswerten Ein-Stern-Hotels sollte man nicht mehr erwarten als ein Bett und ein Bad. Das Office de Tourisme vermittelt nur 2- bis 4-Sterne-Hotels.
Alle hier aufgeführten Adressen sind danach ausgesucht, ob sie so zentral liegen, dass man viel zu Fuß unternehmen kann. Am Stadtrand und in Bahnhofsnähe gibt es weitere preiswerte Hotels, auch Kettenhotels wie Ibis können eine Alternative sein. Lohnend ist auch ein Versuch bei den diversen Hotelreservierungssystemen wie Hotel Reservation Service (s. u.).
Für Low-Budget-Hotels muss man in Paris mit 50 bis 100 € pro DZ rechnen (50 € zahlt man für zwei Personen sogar schon in der Jugendherberge), Mittelklassehotels und Hotels der gehobenen Kategorie kosten 150 bis 800 € pro DZ. Luxushotels mit vierstelligen Zimmerpreisen werden in dieser Liste nicht genannt.
Viele der nachfolgend genannten Hotels sind auf den folgenden Websites vertreten:
µ www.hrs.de (Hotel Reservation Service)
µ http://hotels.parishotels.com
h194 [K7] Grand Hôtel Jeanne d’Arc, 3, Rue de Jarente (4e), Tel. 01.48.87.62.11, www.hoteljeannedarc.com, Métro: Saint-Paul. 2-Sterne-Hotel mit 36 kleinen Zimmern im Marais, sauber, ohne großen Komfort, aber mit freundlich-sympathischem Service und recht ruhig gelegen. Der hübsche Place du Marché Sainte-Catherine liegt um die Ecke. Auch 3- und 4-Bett-Zimmer. DZ 95–120 €.
h195 [L8] Hôtel Baudelaire Bastille, 12, Rue de Charonne (11e), www.paris-hotel-bastille.com, Tel. 01.47.00.40.98, Métro: Ledru-Rollin. 2-Sterne-Hotel mit 46 einfachen Zimmern im Bastille-Viertel, unweit der Kneipenmeile Rue de Lappe. DZ 60–90 €.
h196 [J9] Hôtel des Grandes Ecoles, 75, Rue du Cardinal Lemoine (5e), www.hotel-grandes-ecoles.com, Tel. 01.43. 26.79.23, Métro: Cardinal Lemoine. Fast wie ein Landhotel, mit Blümchentapeten und kleinem Garten. Das Hotel mit 51 Zimmern nahe dem Place de la Contrescarpe besteht aus drei kleinen Häusern. Schnell ausgebucht, also früh reservieren! DZ 120–145 €.
h197 [H6] Hôtel du Cygne, 3–5, Rue du Cygne (1er), Tel. 01.42.60.14.16, www.hotelducygne.fr, Métro: Etienne-Marcel. Einfaches Hotel in der belebten Fußgängerzone zwischen Centre Pompidou und Forum des Halles. 20 Zimmer in einem Gebäude aus dem 17. Jh. (Hôtel de Charme). DZ 90–150 €.
h198 [K7] Hôtel du Septième Art, 20, Rue Saint-Paul (4e), Tel. 01.44.54.85.00, www.paris-hotel-7art.com, Métro: Saint-Paul. Im Marais gelegen, 23 kleine, mit Kinoplakaten und -postkarten dekorierte Zimmer, freundlich-junger Service. Gleich gegenüber: die Trödelläden des Village Saint-Paul. DZ 100–160 €.
h199 [H10] Hôtel Port-Royal, 8, Bd. Port-Royal (5e), Tel. 01.43.31.70.06, www.hotelportroyal.fr, Métro: Les Gobelins. 1-Stern-Hotel mit 46 Zimmern am Rand des Quartier Latin. DZ 52–90 €.
h200 [G7] Hôtel Saint-André-des-Arts, 66, Rue Saint-André-des-Arts (6e), Tel. 01.43.26.96.16, Métro: Saint-Michel oder Odéon. 1-Stern-Hotel in einer belebten Straße in Saint-Germain. In einem Gebäude aus dem 17. Jh. mit Fachwerk. Kleine Zimmer. DZ ab 95 €.
h201 [K7] Hôtel Sévigné, 2, Rue Malher (4e), Tel. 01.42.72.76.17, www. le-sevigne.com, Métro: Saint-Paul. 2-Sterne-Hotel mit 30 einfachen Zimmern im Marais. Nichtraucherhotel. DZ 90–100 €.
h202 [H6] Hôtel Tiquetonne, 6, Rue Tiquetonne (2e), Tel. 01.42.36.94.58, Métro: Etienne-Marcel. Richtig altmodisches 1-Stern-Hotel in der Fußgängerzone nahe der Marktstraße Rue Montorgueil. 47 zum Teil große Zimmer, recht hellhörig und sehr einfach. DZ 60 €.
h203 [G3] Regyn’s Montmartre, 18, Place des Abbesses (18e), www.paris-hotels-montmartre.com, Tel. 01.42. 54.45.21, Métro: Abbesses. 2-Sterne-Hotel mit 22 kleinen Zimmern in Montmartre. Von den oberen Etagen bietet sich eine schöne Aussicht über die Stadt oder auf Sacré-C?ur – die Zimmer sind aber auch etwas teurer. DZ 90–120 €.
h204 [H8] Trois Collèges, 16, Rue Cujas (5e), Tel. 01.43.54.67.30, www.3colleges.com, Métro: Luxembourg. 2-Sterne-Hotel mit 44 Zimmern nahe der Sorbonne im Quartier Latin. Als Hôtel de Charme qualifiziert. DZ 110–150 €.
h205 [G3] Hotel Amour, 8, Rue Navarin (9e), Tel. 01.48.78.31.80, www.hotelamourparis.fr, Métro: Saint-Georges. Das Hotel liegt in einem lebendigen, untouristischen Viertel und dennoch nahe Montmartre. Sehr lässige, entspannte Atmosphäre, auch beim Service. Da Empfang und (schöner) Innenhof zugleich als Restaurant dienen, sind ausnahmsweise mal die Zimmer zur Straße ruhiger. DZ 155–215 €.
h206 [C6] Hôtel de la Tulipe, 33, Rue Malar (7e), Tel. 01.45.51.67.21, www.paris-hotel-tulipe.com, Métro: La Tour-Maubourg. Unweit des Eiffelturms liegt dieses kleine 3-Sterne-Hotel mit 21 Zimmern, das man eher in Südfrankreich vermuten würde. Bei schönem Wetter Frühstück im begrünten Innenhof. Farbenfroh-mediterranes Ambiente mit alten Holzbalken und freigelegten Steinmauern. DZ 135–165 €.
h207 [K7] Hôtel de la Place des Vosges, 12, Rue de Birague (4e), Tel. 01.42. 72.60.46, www.hotelplacedesvosges.com, Métro: Bastille. Unweit des Place des Vosges in einer Seitenstraße der Rue Saint-Antoine, 2-Sterne-Hotel mit 16 einfachen Zimmern in einem Gebäude aus dem 17. Jh. DZ 100–150 €.
h208 [G7] Hôtel de la Place du Louvre, 21, Rue des Prêtres-Saint-Germain-l’Auxerrois, www.paris-hotel-place-du-louvre.com, Métro: Louvre, (1er). Tel. 01.42.33.78.68. 3-Sterne-Hotel mit 20 Zimmern direkt am Louvre und nur wenige Schritte von der Seine entfernt. Die modern eingerichteten Räume sind nach Malern benannt und mit Kunst dekoriert. Frühstücksraum im Gewölbekeller. DZ 130–165 €.
h209 [G7] Hôtel des Marronniers, 21, Rue Jacob (6e), Tel. 01.43.25.30.60, www.paris-hotel-marronniers.com, Métro: Saint-Germain. 3-Sterne-Hotel mit 37 Zimmern in der Antiquitätenstraße in Saint-Germain. Ruhig, da das Hotel in einem Hinterhaus liegt. Frühstück im Wintergarten oder im Garten mit Kastanienbäumen (marronniers), Zimmer mit Stilmöbeln und Eichenbalken. Von den Räumen nach hinten Blick auf die Kirche Saint-Germain. DZ 175–190 €.
h210 [G8] Hôtel Le Clos Médicis, 56, Rue Monsieur-le-Prince (6e), Tel. 01.43.29.10.80, www.closmedicis.com, Métro: Odéon. 3-Sterne-Hotel mit 38 Zimmern nahe Boulevard Saint-Michel und Jardin du Luxembourg. In Braun- und Naturtönen eingerichtet, als Hôtel de Charme qualifiziert, kleiner Patio. DZ 215–245 €.
h211 [J8] Hôtel Saint-Louis, 75, Rue Saint-Louis-en-l’lle (4e), Tel. 01.46. 34.04.80, www.saintlouisenlisle.com, Métro: Pont-Marie. 3-Sterne-Hotel mit 19 Zimmern im klassisch-französischen Stil. Ruhige Lage auf der idyllischen Seine-Insel. DZ 170–240 €.
h212 [G3] Timhotel Montmartre, 11, Place Emile Godeau (18e), Tel. 01.42.55.74.79, www.timhotel.fr, Métro: Abbesses. 2-Sterne-Hotel mit 60 Zimmern an einem ruhigen Platz am Montmartre, an dem früher das berühmte Atelierhaus Bateau Lavoir stand. Schöne Aussicht auf Paris aus den Zimmern in den oberen Etagen, dafür sind die Wege in das Pariser Stadtzentrum etwas weiter. DZ ab 120 €.
h213 [F8] De l’Abbaye, 10, Rue Cassette (6e), Tel. 01.45.44.38.11, www.hotelabbayeparis.com, Métro: Saint-Sulpice. Ländlich-elegantes Hotel mit 46 Zimmern nahe dem Jardin du Luxembourg. Im Sommer Frühstück im begrünten Innenhof. Halle mit offenem Kamin, ruhige, geschmackvolle Zimmer, zum Teil mit Terrasse oder Balkon, sehr freundlicher Service. DZ 230–360 €.
h214 [K6] Hôtel du Petit Moulin, 29–31, Rue de Poitou (3e), Tel. 01.42.74. 10.10, www.hoteldupetitmoulin.com, Métro: Saint-Sébastien-Froissart, Filles du Calvaire. In einer ruhigen Ecke des Marais, die sich gerade entwickelt. Hinter der Bäckereifassade versteckt sich ein ausgefallenes Hotel, dessen Innenausstattung der Modedesigner Christian Lacroix übernahm. Jeder Raum ist individuell gestaltet, mit unterschiedlichen Materialien, Mustern und Farben. Nur 17 Zimmer, früh reservieren! DZ 190–290 €.
h215 [D5] Monna Lisa, 97, Rue de la Boétie (8e), Tel. 01.56.43.38.38, www.hotelmonnalisa.com, Métro: George-V, Franklin-Roosevelt. Designhotel in einem Pariser Stadthaus nahe den Champs-Elysées. Der Italiener Roberto Casavecchia stattete das Hotel mit viel Weiß in Kombination mit erdigen Tönen und funktionalen Möbeln aus dunklen Hölzern und Leder aus. 20 Zimmer und zwei Suiten. DZ 250–350 €.
h216 [A4] Pergolèse, 3, Rue Pergolèse (16e), Tel. 01.53.64.04.04, www.pergolese.com, Métro: Porte- Maillot, Argentine. Die Designerin Rena Dumas (verantwortlich für die Gestaltung der Hermès-Boutiquen) richtete in einem Bürgerhaus des 19. Jh. ein feines, elegantes Hotel ein. Farbenprächtig mit behutsam arrangierten Details, auch technisch anspruchsvoll ausgestattet (B&O-Fernseher). 40 Zimmer. DZ 130–240 €.
In Paris gibt es mehrere Jugendhotels für Gruppen- und auch Alleinreisende, die in der Regel ganzjährig geöffnet sind. Bei einigen dieser Jugendhotels handelt es sich um restaurierte Altbauten mit sauberen 4- bis 8-Bett-Zimmern. Maubuisson, Fauconnier und Fourcy liegen alle sehr zentral im Marais. Die Preise gelten pro Person.
j217 [H8] Centre International BVJ Quartier Latin, 44, Rue des Bernardins (5e), Métro: Maubert Mutualité, Tel. 01.43.29.34.80, www.bvjhotel.com, EZ 49 €, DZ 35 €, Mehrbettzimmer 29 €. Relativ zentrales Jugendhotel, Zimmer mit Dusche, WC auf dem Gang.
j218 [M2] Christopher’s Inn, 159, Rue de Crimée (19e), Tel. 01.40.34.34.40, www.st-christophers.co.uk, Métro: Riquet. Neues Hostel direkt am Canal Saint-Martin. DZ 30–47 €, Mehrbettzimmer 24–30 €.
j219 [K7] Le Fauconnier, 11, Rue du Fauconnier (4e), Métro: Pont Marie, Tel. 01.40.27.81.64, www.mije.com, EZ 49 €, DZ 36 €, Mehrbettzimmer 30 € (Übernachtung max. sieben Nächte)
j220 [J7] Le Fourcy, 6, Rue Fourcy (4e), Métro: St.-Paul, Tel. 01.40.27.81.64, www.mije.com, EZ 49 €, DZ 36 €, Mehrbettzimmer 32 € (Übernachtungsdauer max. sieben Nächte)
j221 [J7] Le Maubuisson, 12, Rue des Barres (4e), Métro: Hotel de Ville, Tel. 01.40.27.81.64, www.mije.com, EZ 49 €, DZ 36 €, Mehrbettzimmer 32 € (Übernachtungsdauer max. sieben Nächte)
j222 [H9] Young and happy, 80, Rue Mouffetard (5e), Métro: Place Monge, www.youngandhappy.fr, Tel. 01.47.07.47.07, DZ 28 €, Mehrbettzimmer 24–26 €. In der Marktstraße des Quartier Latin, Dusche und WC auf dem Gang.
Buchen kann man über das Paris Youth Hostels Central Booking Office (Budget Hotels, Hostels and Accomodations), 18, Bd. Jules Ferry (11e), Tel. 01.43.57.37.33, www.bha.fr, oder direkt beim FUAJ (fédération unie des auberges de jeunesse), www.fuaj.org. Die nachfolgenden Tarife gelten nur, wenn man einen gültigen Jugendherbergsausweis vorlegen kann, den man bereits zu Hause besorgt haben sollte (s. S. 102).
j223 [L5] Auberge de Jeunesse, 8, Bd. Jules Ferry (11e), nahe Canal Saint-Martin, Métro: République, Tel. 01.43.57.55.60, im Mehrbettzimmer ab 18,50 €
j224 [P6] Auberge de Jeunesse D’Artagnan, 80, Rue Vitruve (20e), Métro: Porte de Bagnolet, Tel. 01.40.32.34.56, DZ 20 €. Es ist die größte Jugendherberge Frankreichs: 439 Betten, verteilt auf 7 Etagen. Mit Bar, Internetzugang, Waschsalon.
j225 [D1] Auberge de Jeunesse Léo Lagrange, 107, Rue Martre, 92110 Clichy, Métro: Mairie de Clichy, Tel. 01.42.70.03.22, DZ 20 €
j226 [M8] Auberge Internationale des Jeunes, 10, Rue Trousseau (11e), Métro: Ledru-Rollin, Tel. 01.47.00.62.00, www.aijparis.com, Juli, Aug. 17 €, März–Juni, Sept., Okt. 15 €, Nov.–Feb. 13 €
Grundsätzlich ist für Paris die Untergrundbahn das billigste, schnellste und auch das bequemste Fortbewegungsmittel. Das Netz ist dicht und die nächste Métro-Station meist kaum weiter als 500 Meter entfernt. Der Takt liegt in der Hauptverkehrszeit unter zwei Minuten, sodass man nie lange warten muss. Nachts zwischen 0.30 Uhr und 5.30 Uhr verkehrt die Bahn allerdings nicht.
Ein Teil des unterirdischen Métro-Netzes wird von der RER (Réseau Express Régional) befahren, regionalen Schnellbahnen für den Nahverkehr. Die meisten Linien verbinden den innerstädtischen Bereich mit den Vororten. Es gibt fünf Linien (A bis E), die jeweils eine Hauptstrecke befahren und sich am Ende teilweise in Seitenstrecken verzweigen. Die Anzeigetafeln auf den Gleisen zeigen mit den erleuchteten Namen die jeweils angefahrenen Bahnhöfe der Strecke.
Zuletzt allerdings hat die RATP die (oberirdische) Straßenbahn wiederentdeckt: Im Westen, Süden und Nordosten von Paris gibt es jetzt drei Tramlinien (www.ratp.fr).
Die Orientierung im Liniennetz ist einfach. In allen Stationen hängen große Pläne aus, kleine Faltpläne sind gratis an den Schaltern der Betriebsgesellschaft RATP erhältlich. Alle Linien heißen nach ihrer Endstation und sind farblich unterschiedlich gekennzeichnet. Um die Linie herauszufinden, die man nehmen muss, sollte man also zuerst nach dem Namen der Endstation suchen. An den Umsteigebahnhöfen zeigt das orangefarbene Schild Correspondence die Gänge zu den anderen Linien an, blaue Schilder mit dem Hinweis Sortie führen zu einem Ausgang. Schilder mit der Aufschrift Accès aux quais führen zu den Bahnsteigen.
Es gibt Einzelfahrscheine (1,70 €), Tageskarten (bzw. Mobilis, ab 6,10 €), Wochenkarten (ab 18,35 €) und Monatskarten (ab 60,40 €) sowie das Carnet, ein Zehnerblock (12 €). Bleibt man eine ganze Woche oder länger, lohnt sich eine Wochen- oder Monatskarte, für die man ein Passbild und eine sogenannte Carte Orange benötigt, die an jeder Station gratis erhältlich ist und als Ausweis dient.
Die angebotenen Touristenkarten Paris Visite für ein, zwei, drei oder fünf Tage dagegen sind etwas teurer (9,30 €, 15,20 €, 20,70 €, 29,90 € für Zone 1–3), verschaffen allerdings u. a. Ermäßigungen für Kanalfahrten, das Montparnasse-Hochhaus und das Musée Grévin.
Das Ticket muss vor Fahrtantritt an den automatischen Sperren entwertet werden. Es gilt dann für den gesamten Stadtbereich, unabhängig von Fahrtdauer oder Umsteigen (anders bei Autobussen) und muss bis Fahrtende aufbewahrt werden. Nur in die Vororte gelten gestaffelte Tarife.
Während der Rushhour morgens vor Arbeitsbeginn oder nachmittags im Feierabendgedrängel sollte man auf Tasche und Portemonnaie aufpassen. Die Enge nutzen auch Taschendiebe zu ihrem Vorteil!
Autobusse fahren in Paris etwa zwischen 7 Uhr morgens und 0.30 Uhr, danach verkehren nur noch spezielle Nachtbusse (Noctambus). Das Busnetz ist in Zonen unterteilt. Für Busse gelten dieselben Tickets wie für die Métro, jedoch nach Entfernung gestaffelt: in Paris 1–2 Tickets, in die Vororte 2–6 Tickets. Pläne an den Haltestellen zeigen diese Zonen genau an. Wichtig bei Wochen- und Monatskarten: das Ticket in den Bussen nur vorzeigen, nicht entwerten.
Balabus: Von April bis September betreibt die RATP eine Buslinie, die ab mittags vom Gare de Lyon etwa alle 15 Minuten zur Grande Arche in La Défense fährt (und in umgekehrter Richtung) und dabei viele wichtige Sehenswürdigkeiten passiert.
Noctambus: Die Nachtbusse fahren in den Zeiten, in denen die Métro nicht mehr verkehrt. Zwischen 1.30 Uhr und 5.30 Uhr verkehren stündlich 18 Buslinien vom Châtelet (Avenue Victoria) aus an die Peripherie von Paris und nach Rungis, am Wochenende alle halbe Stunde. Die Nachtbushaltestellen erkennt man am Logo mit einer gelb-schwarzen Eule.
Taxis kann man auf der Straße einfach heran winken – frei sind die Wagen mit erleuchtetem Dachschild. In der Regel nehmen Taxifahrer maximal drei Personen mit. Die Tarife sind in drei Preisklassen gestaffelt: A gilt tagsüber zwischen 7 und 19 Uhr, der etwas höhere Tarif B nachts und an Feiertagen und der Tarif C für Strecken weit über das Stadtgebiet hinaus. Dazu kommen Extratarife für mehr Gepäck, an Bahnhöfen und Flughäfen. Taxifahren ist etwas preiswerter als in der Bundesrepublik. Für etwa 15 € kommt man schon durch die halbe Stadt. 10 bis 15 Prozent Trinkgeld sind üblich.
Taxiruf per Telefon:
µ Taxis Bleus, Tel. 01.49.36.10.10
µ Taxi Radio Etoile, Tel. 01.42.70.41.41
µ G7 Radio, Tel. 01.47.39.47.39
Eine ganz besondere Attraktion bietet eine Schiffsfahrt auf der Seine. Abends, wenn die Sehenswürdigkeiten erleuchtet sind, kann so eine Rundfahrt sehr stimmungsvoll sein. Das letzte Boot startet meist zwischen 21 und 23 Uhr. Viele Agenturen bieten auch die Kombination Menü und Rundfahrt an, häufig sind Kinder nicht zugelassen. Das sollte Sie jedoch nicht ärgern, da von dieser Art gastronomischer Freuden sowieso eher abzuraten ist. Zwischen Oktober und April fahren die Boote seltener und nur bei mindestens 10 Fahrgästen. Preis pro Person bei allen Gesellschaften um 10 €, Kinder um 5 €.
µ Vedettes du Pont Neuf, Square du Vert-Galant, Tel. 01.46.33.98.38, www.vedettesdupontneuf.com, Métro: Pont-Neuf. Abfahrt 10–22.30 Uhr alle 30 Min., Dauer 1 Stunde.
µ Bateaux Parisiens, Pont d’léna, www.bateauxparisiens.com, Tel. 01.44.11.33.44. Start an der Brücke unterhalb des Eiffelturms.
µ Bateaux-Mouches, Pont de l’Alma, Quai de la Conférence (8e), www.bateaux-mouches.fr, Tel. 01.40.76.99.99, Métro: Alma- Marceau. Abfahrt am Rive Droite April–Okt. 10–23 Uhr alle 30–45 Min., im Winter ca. 4–5-mal tgl.
µ Batobus, Tel. 08.25.05.01.01, www.batobus.com, Fahrten zwischen 10 und 19 Uhr, im Juni/Juli/August bis 21 Uhr, alle 25 Min. (April bis Oktober). Tarife: 14 € Tageskarte, 18 € Zweitageskarte, 21 € Fünftageskarte. Keine klassische Seine-Rundfahrt, sondern mit acht Haltestellen zwischen Eiffelturm und Jardin des Plantes, die es den Passagieren erlauben auszusteigen, die interessanten Museen und Monumente an dieser Stelle zu besichtigen und anschließend das nächste Schiff bis zur nächsten Haltestelle zu nehmen. Stopps und Zusteigemöglichkeiten: Notre-Dame, Hôtel de Ville, Louvre, Champs-Elysées, Eiffelturm, Musée d’Orsay, Saint-Germain-des-Prés, Jardin des Plantes. Geplant ist es, den Service auf 18 Haltestellen und nur zehnminütige Abstände zu erweitern.
Nicht nur auf der Seine sind Bootsfahrten möglich, empfehlenswert sind auch die Kanalfahrten. In Paris gibt es drei miteinander verbundene Kanäle: den Canal Saint-Martin im 10. Arrondissement, den Canal Saint-Denis und den Canal de l’Ourcq (s. S. 48) im 19. Arrondissement (im Internet unter www.pariswater.com).
µ Canauxrama, Tel. 01.42.39.15.00, www.canauxrama.com. Ab Parc de la Villette zum Hafen Paris-Arsenal an der Bastille: tgl. um 9.45 und 14.45 Uhr. Abfahrt: Bassin de la Villette, 5 bis, Quai de la Loire. Métro: Jaurès. In umgekehrter Richtung: Ab Hafen Paris-Arsenal zum Parc de la Villette täglich um 9.30 und 14.30 Uhr. Abfahrt vor Nummer 50, Bd. de la Bastille. In der Nebensaison von beiden Abfahrtstellen nur ein Abfahrttermin. Fahrtdauer etwa drei bis vier Stunden und gut kombinierbar mit einem Besuch im Technikmuseum von La Villette vor oder nach der Fahrt. Zwischen 15. Nov. und 15. März finden nur auf spezielle Reservierung hin Fahrten statt. Preis: 15 €, ermäßigt 8–11 €.
Auf der Fahrt sieht man eine Hebebrücke, vier Doppelschleusen, einen unterirdischen Teil des Kanals mit grünlichem, geheimnisvollem Licht unter alten Gewölben, zwei Drehbrücken und eiserne Fußgängerstege.
µ Paris Canal, Tel. 01.42.40.96.97, www.pariscanal.com. Abfahrt am Musée d’Orsay 9.30 Uhr. Abfahrt am Parc de la Villette um 14.30 Uhr. April–Okt. Halbtägige Fahrten auf der Seine und dem Kanal Saint-Martin. Preis 18 €, ermäßigt 11–15 €.
Zur Hauptreisezeit im Frühjahr und im Herbst sind besonders Ostern und Pfingsten klassische Termine für einen Paris-Besuch, daher sollte man besonders frühzeitig Zimmer reservieren. Paris hat einen ungewöhnlich ausgedehnten Frühling, in den Monaten April, Mai und Juni herrscht ideales mildes Klima.
Im Sommerloch August ist die Stadt kulturell ausgestorben, doch von Touristen überschwemmt. Die Sommerferien dauern in Frankreich drei Monate, von Juli bis September. Viele Pariser verlassen die Hauptstadt und fahren aufs Land, zur Familie oder in ein Wochenendhaus. Nicht nur die Theater haben Sommerpause, auch viele Restaurants bleiben geschlossen. Doch bei strahlend sonnigem Sommerwetter ist Paris einfach bezaubernd.
Empfehlenswert sind auch Herbst und Winter als Reisezeit. Im Oktober, November und Dezember hat die kulturelle Saison ihren Höhepunkt. Premieren von Theaterstücken, Oper und Ballett, die Verleihung der wichtigen Literaturpreise, alle kulturellen Highlights folgen Schlag auf Schlag, Schule und Universität beginnen das neue Semester. Die sogenannte Rentrée belebt die ganze Stadt.
Im Januar und Februar kann es häufig regnen, aber Paris bietet 150 Museen, in denen man trockenen Fußes in Kultur schwelgen kann. Und genauso gut kann es vorkommen, dass im Februar schon die Stühle der Cafés ins Freie gestellt werden und die erste Sonne wärmt. Ein zeitiger Frühling ist nicht ungewöhnlich für die vom Klima sehr begünstigte Hauptstadt (www.meteo.fr und auf Deutsch über http://wetter.rtl.de u. a.).
041ps Abb.: gk
Luxusrestaurant im Bahnhof: Le Train Bleu im Gare de Lyon
Rushhour auf den Champs-Elysées Ñ
Sprache und Verständigung
Wenn es eine Weltstadt gibt, in der es nach wie vor wichtig ist, die Landessprache zu beherrschen, dann ist das sicherlich Paris. Deutsch- und Englischkenntnisse kann man zwar in internationalen Hotels und Restaurants sowie in den Touristen- informationsstellen voraussetzen, ein paar Worte Französisch helfen aber enorm, das Gewünschte zu erhalten.
Extratipp
042ps Abb.: gk
### Abstand ###
Kauderwelsch: Französisch-Sprechführer
Die Sprechführer aus der Reihe Kauderwelsch des Reise Know-How Verlags orientieren sich nah am Reisealltag und vermitteln ohne lästiges Büffeln das nötige Rüstzeug, um schnell mit dem Sprechen beginnen zu können.
Zum Französischen sind folgende Titel erschienen: Französisch – Wort für Wort, Französisch Slang und Französisch kulinarisch. Zu den Bänden gibt es begleitendes Tonmaterial.
Literaturtipp
Paris wird zur „digitalen Stadt“
An mehr als hundert öffentlichen Plätzen können Anwohner und Besucher drahtlos und kostenlos mit ihrem Rechner ins Internet gehen. Bis Ende 2010 sollen es schon über 400 WLAN-Hotspots im Stadtgebiet sein, viele davon im Freien in Parks und Gartenanlagen. Weitere Plätze mit Zugang zu „Wi-Fi“, wie WLAN-Netzwerke im Französischen heißen, gibt es in Bibliotheken, Museen und städtischen Gebäuden. Eine Liste der aktiven und noch geplanten Standorte ist online abrufbar (http://www.paris.fr/portail/Economie/Portal.lut?page_id=7799).
Der Pass Paris Wi-Fi ermöglicht auch Besuchern kostenlosen Zugang ins Internet. Ob mit Notebook oder Smartphone, so geht’s: Das (unverschlüsselte) Signal „Paris Wi-Fi“ suchen, den Internetbrowser aktivieren, das Netz „Orange“ wählen, irgendeine beliebige Webadresse eingeben, zum Beispiel www.paris.fr. Den Pass „Paris Wi-Fi 2h“ wählen, den die Stadt Paris anbietet. Das wars!
Extratipp
Literaturtipps der Autorin
Manche dieser lesenswerten Paris-Bücher sind nicht mehr im regulären Handel zu finden – das Stöbern in Antiquariaten lohnt sich aber allemal.
µ Lion Feuchtwanger, Exil, Ffm 2002. Der Roman spielt im Paris des Jahres 1935, voller Flüchtlinge aus dem faschistischen Deutschland, die alle um ihr Überleben kämpfen.
µ Ernest Hemingway, Paris – ein Fest fürs Leben, Reinbek 1999. Hemingways Erinnerungen an die Zeit im Paris nach dem Ersten Weltkrieg gehören zu den berühmtesten Beschreibungen der Künstlerszene.
µ Victor Hugo, Der Glöckner von Notre-Dame, München 2005. Mit „Notre-Dame de Paris“ schrieb Hugo den romantischen Roman Frankreichs, der seitenfüllend das mittelalterliche Paris und die Welt der Gauner, Diebe und Vaganten evoziert. Die Protagonisten wie die schöne Zigeunerin Esmeralda und der bucklige Glöckner Quasimodo sind heute eher durch die Verfilmungen bekannt.
µ Léo Malet, Die neuen Geheimnisse von Paris, 15 Bände, Elster Verlag. Der französische Krimiautor widmete in den 1950er-Jahren fast jedem Pariser Arrondissement einen eigenen Band. Durch Seitenstraßen und Hinterhöfe, Bistros und dunkle Ecken streift der Privatdetektiv Nestor Burma – und vermittelt zugleich mit der Aufklärung seines Falls einen atmosphärisch dichten Eindruck des jeweiligen Viertels.
µ Louis-Sébastien Mercier, Tableau de Paris, Zürich 1990. „Bilder aus dem vorrevolutionären Paris“ beschreibt Mercier in seinen seit 1775 auf Spaziergängen gesammelten Eindrücken und Erlebnissen.
µ George Orwell, Erledigt in Paris und London, Zürich 2007. In den 1930er-Jahren hat Orwell als Tellerwäscher in Paris gearbeitet; im zweiten Teil seiner packenden Sozialreportage pilgert er mit Pennern durch die Obdachlosenasyle von London.
µ Jean Paul Sartre, Paris unter der Besatzung. Artikel und Reportagen 1944–1945, Reinbek 1997. Die sechs Beiträge des Bandes, in denen er sich mit Widerstand und Kollaboration auseinandersetzt, hat Sartre bereits 1944/45 veröffentlicht.
µ Gertrude Stein, Autobiographie von Alice B. Toklas, Zürich 1986. Die amerikanische Schriftstellerin ist der Mittelpunkt eines künstlerischen Kreises im Paris der „Roaring Twenties“. Ihre „Autobiografie“ ist ein spannendes Dokument eben dieser Zeit.
µ Eugène Sue, Die Geheimnisse von Paris, Ffm 2000. Der 1842 erschienene Fortsetzungsroman um die „Mystères de Paris“ ist eine vielschichtige und spannende Darstellung der Pariser Welt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
µ Patrick Süskind, Das Parfüm, Zürich 1998. Der Erfolgsroman um den geruchlosen Grenouille beginnt im „stinkenden Paris“.
µ Emile Zola, Der Bauch von Paris, München 2000. Im Romanzyklus „Rougon-Macquart“ erschien 1873 der Roman um die legendären Pariser Markthallen.
µ Emile Zola, Das Paradies der Damen, Ffm 2004. Die Gründungsgeschichte der großen Pariser Kaufhäuser (1883), die zum gleichen Romanzyklus gehören, der insgesamt 20 Bände umfasst.
Bolzplatz auch für kleine Skater im Jardin du Luxembourg â
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Attraktion für die ganz Kleinen: Karussell im Tuilerien-Garten Î
Warteschlangen am Museum wie vor der Orangerie Î muss man in Paris einkalkulieren
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Paris preiswert
Der „Paris Museum Pass“ ermöglicht den Besuch von rund 60 Museen in Paris und der Ile de France und erspart außderdem das lästige Schlangestehen. Der Museumspass (www.parismuseumpass.fr) wird im Office de Tourisme, in großen Métro-Stationen und in FNAC-Filialen verkauft: 35 € kostet die 2-Tages-Karte, 50 € die 4-Tages-Karte, 65 € die 6-Tages-Karte. In Versailles wird der Eintritt ab 15 Uhr günstiger (13 € statt 15 €). Im Musée Carnavalet, im Mémorial de la Shoah und im Musée d?Art Moderne de la Ville de Paris ist der Besuch gratis (nur Wechselausstellungen kosten Eintritt).
Ermäßigte Theaterkarten für denselben Abend gibt es im Kiosque Théâtre, Place de la Madeleine, 8. Arr., Di.–Sa. 12.30–20, So. 12.30–16 Uhr, Métro: Madeleine. Ermäßigte Kinokarten gibt es an einem Tag der Woche, je nach Kino montags oder mittwochs.
Die Tageskarte „Mobilis“ kostet von 6,10 € für Zone 1 und 2 bis zu 17,30 € für sechs Zonen. Das Ticket „Paris-Visite“ gilt für ein, zwei, drei oder fünf Tage, ist in RER, Métro und Bus gültig und gewährt ermäßigten Eintritt in einige Sehenswürdigkeiten. Die Preise sind jeweils gestaffelt nach Zahl der Zonen (von Tageskarte Zone 1–3 9,30 € bis 5-Tages-Karte Zone 1–3 29,90 €).
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Vélib-Fahrradstation am Boulevard Saint-Michel [H8–G9]
Velib – Die Fahrradrevolution in Paris
In der Autostadt Paris gibt es neuerdings einen Radfahrerboom. Seit die Stadt über 20.000 Fahrräder an 1500 Leihstationen in der französischen Hauptstadt postieren ließ, versuchen sich immer mehr Pariser an der für sie ungewohnten Fortbewegungsart.
Die Tarife wurden für kurze Nutzungszeiten konzipiert, den Anbietern, die Fahrräder für längere Zeiträume vermieten, soll keine Konkurrenz gemacht werde. Die Informationen an den Terminalstationen sind auch auf Deutsch verfügbar.
„Carte Vélib“ für ein Jahr 29 € (Grundgebühr), „Abonnement Courte Durée“ (Kurzzeitabo) ein Tag 1,70 €, sieben Tage 8 €. Bei 7-Tage-Abo und Jahreskarte muss eine Kaution von 150 € hinterlegt werden. Die ersten 30 Minuten jeder Fahrstrecke sind kostenfrei, die erste halbe Stunde danach 1 €, die zweite halbe Stunde danach 2 €, die dritte 4 €. Infos www.velib.paris.fr
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Open Tour
Etwas Besonderes sind die offenen Doppeldeckerbusse. Man kann an verschiedenen Haltestellen aus- und wieder einsteigen. Abfahrt z. B. ab Madeleine [E5], Notre-Dame É oder Eiffelturm æ in Intervallen von 15–30 Minuten. Fahrkarte ein oder zwei Tage gültig (29 € bzw. 32 €); es gibt vier Routen mit rund 50 Haltestellen, an denen man aus- und wieder zusteigen kann (www.pariscityrama.com).
Extratipp
Bei den roten Sightseeing-Bussen kann man an vielen Stationen aus- und wieder zusteigen
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Christopher’s Inn: das neue Jugendhostel am Canal Saint-Martin (s. S. 110)
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Designhotel mitten in
Saint-Germain: das Artus
Auch oberirdisch ist das Verkehrsnetz dicht: Bus in der Rue Soufflot am Panthéon á
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Erinnert an ein U-Boot: die Métro-Station Arts-et-Métiers
Jugendstil von Hector Guimard: die Métro-Station Châtelet
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Wie ein Bus auf dem Wasser unterwegs: Batobus
Unterwegs auf Inlinern
Jeden Freitagabend treffen sich mehrere Tausend Inlineskater gegen 21.45 Uhr am Gare Montparnasse zur Roller-Rallye. Rund drei Stunden geht es über 25 km durch die Stadt. 30 Polizisten-Skater begleiten den Tross – und ganze Straßen werden freigehalten. Zum Mitmachen! Allerdings nicht für Anfänger – das Tempo ist hoch und man muss gut bremsen können.
µ Im Web unter www.pari-roller.com
Extratipp
Zum chinesischen Neujahrsfest passende Dekoration vor dem Hôtel de Ville
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© Verlagsgruppe Reise Know-How, Bielefeld 2012 |