005br Abb.: kw
Der von ihnen genutzte Internet Explorer 6 unterstützt viele aktuelle Web-Funktionalitäten nicht. Für einen ungetrübten Genuss unseres Internetauftritts empfehlen wir eine aktuellere Version des Internet Explorers oder einer anderen Browser-Software.
Individualreisende finden zu fast allen wichtigen Zielen ein Handbuch von Reise Know-How. Gut so, denn damit sind sie bestens bedient. FOCUS Online
|
||||||||||||
| ||||||||||||
|
||||||||||||
|
||||||||||||
|
||||||||||||
|
||||||||||||
|
Autor: Gawin, IzabellaBreslau boomt, restaurierte Prachtgebäude leuchten in frischen Farben. Das studentische Treiben, eine lebendige Szene und preiswerte Unterkünfte machen die Odermetropole zum idealen Reiseziel für ein paar erlebnisreiche Tage in Polen. In diesem handlichen Stadtführer aus der Reihe CityTrip finden Besucher alles, was sie brauchen, um Breslau in Eigenregie entdecken zu können.
Dank vieler praktischer Tipps und persönlich getesteter Empfehlungen lernt man die tausendjährige Stadt in all ihren unterschiedlichen Aspekten kennen – von der historischen Dominsel, Altstadt und dem jüdischen Breslau bis zum Laboratorium der Moderne. Die nach Stadtvierteln übersichtlich gegliederten Kapitel enthalten Vorschläge für abwechslungsreiche Rundgänge. Die kleine Sprachhilfe Polnisch mit dem Vokabular für den touristischen Alltag erleichtert die Verständigung vor Ort. Alle Adressen und Beschreibungen in diesem kompakten Reiseführer sind perfekt abgestimmt mit dem detaillierten und GPS-genauen Stadtplan - dank Kartenverweisen und intelligentem Nummernsystem.
- die neuen Reiseführer für den individuellen Kurztrip in die schönsten Städte der Welt!
| Ihre Meinung | |||
angezeigte Latest News: 1 bis 3 (von 3 insgesamt)
Seiten: 1
Umbau des Bahnhofs in Breslau von Vera Urban (Oktober 2011)
Sehr geehrte Damen und Herren, da wir kürzlich aus einem Breslau –Besuch zurückgekommen sind, können wir Ihnen AKTUELLE Informationen liefern, die Sie vielleicht in Ihre kommende Breslau-Auflage aufnehmen werden: Da der Bahnhof zur Zeit umgebaut wird, sind viele Infos (Bus-, Tram Nr. nicht mehr aktuell)
1) Wichtig für Rentner: Senioren bezahlen pro Fahrt nur 1,20 Zloty anstelle von 2,40 Zloty.
2) Diese Bus-/Tramkarten gibt es im Kantor/Delikatessen Laden gegenüber des Hotels Silfor/Europejski, Pilsudski Str. 88 beim Hauptbahnhof.
3) Das Kantor(Wechselstube) ist ebenfalls dort integriert, Öffnet allerdings erst um 10.00 Uhr, während der Delikatessenladen 24Stunden geöffnet ist.
4) Ein weiterer nützlicher Tipp: Zum Jüdischen Friedhof, jetzt Museum kann man sehr leicht zu Fußgehen, das sind 3 Straßenbahnstationen Richtung Süden- SLEZNA- Str.
5) Nach einem Friedhofsbesuch bietet sich der Restaurant Besuch im hochgepriesenen WASSERTURM an, etwa 10 Min. Fußmarsch vom Friedhof. Leider macht das Restaurant im oberen Stockwerk erst ab 12.00 auf, außerdem wurde die sehenswerte Terrasse NICHT geöffnet, das war enttäuschend.
Das sind unsere neuesten Tipps aus Breslau. Übrigens ist das alte Kaufparadies RENOMA eine vorzügliche Adresse für Fotofans, überall gute Motive , die Galerie DOMINANSKA bietet kaum etwas für die Kamera.
Hinweise zu Restaurants, Schiffsausflug von Leser (Juni 2011)
Hallo, wir kommen gerade aus Breslau und sind noch beeindruckt von der Stadt. Ein paar Anmerkung zum Reiseführer "City Trip Breslau":
1. Auf Seite 91 steht unter Partisanenhügel: "...Kommandant Karl Hanke war noch 1960 stolz...". Nach allen unseren Internetrecherchen lebte Hanke da schon nicht mehr. Er soll schon 1945 getötet worden sein.
2. Seite 30: Das Restaurant Kurna Chata ist unter der Hausnummer 17 und nicht 7 zu finden. Unter 7 ist ein anderes Restaurant.
3. Seite 16: Schiffsausflüge - Vom Anleger nahe der Markthalle fahren die Schiffe erst ab einer Besetzung von 20 Personen. Das Schiff von der Sandinsel fuhr auch mit 5.
4. Auf der Dominsel steht, wenn man im Inhaltsverzeichnis des Reiseführers sucht, kein Dom. Erst im Text findet sich der Hinweis, dass die Johanniskathedrale der Dom ist. Auch im Internet ist die Kirche leichter unter Dom zu finden.
5. An der Ecke Swidnicka und Olawska (Olawska 1)gibt es ein Cafe, das Palm Cafe (http://www.palmcafe.pl), in dem man auch Frühstücken kann (sonst gibt es davon ja wenige Möglichkeiten). Wir hatten dort Kaffe, Schokolade und Kuchen und alles war sehr lecker.
Hinweise von Anke Neumann (Juni 2010)
Ich war über Pfingsten fünf Tage in Breslau und habe die Stadt genossen.
Ich möchte drei Anmerkungen zum Buch machen, die mir während der Reise aufgefallen sind.
1. Der Bus/Straßenbahnplan auf Seite 134/135 ist überholt. Es gibt mehrer Veränderungen, die ich mir allerdings nicht alle gemerkt habe und nicht auflisten kann. Vielleicht liegt es auch an den Baustellen, die zur Zeit sind. Z.B. ist die Linie 16 zum jüdischen Friedhof/Wasserturm nicht im Plan enthalten. Schön wäre auch der Hinweis, dass die Linie 0 eine Ringlinie ist, die um den Innenstadt bereich fährt.
2. S. 22: Empik verkauft keine deutschen Bücher. Ich habe in zwei Filialen nachgefragt.
3. Die Straße Swidnicka ist zur Zeit keine gute Adresse zum Einkaufen. Es herrscht großer Leerstand, wohl aufgrund der vielen Einkaufszentren. Schön wäre ein Hinweis auf den Markt, auf dem die Einheimischen einkaufen, irgendwo südwestlich der Innenstadt.
4. Wenn man es ganz genau nimmt, ist mit dem Wort Peron nicht das Gleis gemeint (101), sondern der Bahnsteig, an dem rechts und links ein Gleis verläuft. Auf der schwarzen Anzeigetafel steht also der Peron/Bahnsteig, nicht das Gleis. Kann sehr irreführend sein.
Ich habe im Hostel Mleczarnia übernachtet und kann eure Empfehlung nur bestätigen.
angezeigte Latest News: 1 bis 3 (von 3 insgesamt)
Seiten: 1
| Nelke Medien. polenreport.de |
| Rezension vom: 09/11 |
|
| Lehrerbibliothek.de |
| Rezension vom: 04/10 |
|
| ekz-Informationsdienst |
| Rezension vom: 01/10 |
|
| Ihre Meinung | |||
aus der Luftperspektive
Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.
Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen hier unten zum kostenlosen Download im universellen gpx-Austauschformat bereit.| Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden: |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
005br Abb.: kw
Praktische Reisetipps
Seit Ende 2007 entfallen Personenkontrollen sowohl an den deutsch-polnischen als auch an den tschechisch-polnischen Grenzübergängen. Bürger der EU benötigen allerdings für den Grenzübertritt auch weiterhin einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Auch Kinder brauchen ab dem ersten Lebenstag einen eigenhändig unterschriebenen Ausweis mit Nationalitätsvermerk und Lichtbild.
Von Deutschland und Tschechien stehen viele Grenzübergänge zur Wahl. Sie sind in der Regel rund um die Uhr geöffnet, Geldwechsel ist möglich. Der Lkw-Verkehr konzentriert sich auf die Übergänge bei Frankfurt/Oder, Forst und Görlitz. Zu Staus von Pkws kommt es bestenfalls zu Ferienbeginn und an Wochenenden sowie um den 1. bis 3. Mai, zu Weihnachten, Ostern und Fronleichnam.
Autofahrer benötigen bei der Einreise den nationalen Führerschein und den Kfz-Schein, gleichfalls erforderlich sind Warndreieck, Verbandskasten, eine Ersatzlampenbox sowie das Länderkennzeichen.
Ist man mit einem geliehenen Auto unterwegs, muss man die amtlich beglaubigte Vollmacht des Fahrzeughalters vorweisen können – ansonsten geht man in Polen davon aus, der Wagen sei gestohlen.
Die Verkehrsinfrastruktur wird mit EU-Mitteln stetig verbessert. Schon jetzt kann man auf vierspuriger Autobahn (A4) ohne Unterbrechung von Berlin (Übergang Forst) in ca. 2,5 Std. nach Breslau fahren. Autobahnnutzungsgebühren werden auf dieser Strecke bisher nicht erhoben.
Von allen größeren Städten gibt es Verbindungen nach Breslau, die meisten laufen über Berlin. So fährt mehrmals täglich ein EuroCity (reservierungspflichtig, Dauer 6–7 Std.) von Berlin Zoo über Frankfurt/Oder nach Breslau (Wroc?aw). Von Hamburg gibt es morgens eine EC-Direktverbindung via Berlin Zoo (Dauer 8–9 Std.). Dazu fährt ein Regionalexpress in knapp sechs Stunden mehrmals täglich von Dresden über Görlitz nach Breslau.
Günstig wird die Bahnfahrt, wenn man die Sonderregelungen der Deutschen Bahn in Verbindung mit der BahnCard und den speziellen Familienangeboten nutzt. Ein Teil der Vergünstigungen gilt auch im Nachbarland.
µ Auskünfte über aktuelle Spartarife erhält man in den Reisezentren der Deutschen Bahn, in Reisebüros mit DB-Lizenz, beim telefonischen Reise-Service 11861 und im Internet unter www.bahn.de oder bei der Schweizer Bundesbahn (SBB) unter Tel. 0900 300300 und im Internet www.sbb.ch, bei der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) unter Tel. 05 1717 und im Internet www.oebb.at.
Der Breslauer Hauptbahnhof (Wroc?aw G?ówny) ñ, 1856 als einer der ersten großen Bahnhöfe im Deutschen Reich erbaut, wirkt von außen wie ein Palast. Kommt man vom Gleis, passiert man eine fast 200 Meter lange Halle, in der sich alles Wichtige befindet: Kassen, Toiletten, Fast-Food-Shops, Gepäckaufbewahrung (baga?ownia), Geldautomat und Wechselstube (allerdings mit schlechtem Kurs).
Vor dem Bahnhof verläuft die geschäftige ul. Pi?sudskiego, über die man in ca. 15 Gehminuten via ul. ?widnicka den 2 km entfernten Ring erreicht. Vor dem Bahnhof halten viele Straßenbahnen; mit Linie 22 (Fahrtrichtung Le?nica) kommen Sie über plac Legionów und Podwale zur Haltestelle Rynek, die sich ca. 300 m westlich des eigentlichen Rynek (Ring) befindet. Mit Umsteigen kommt man noch etwas näher ans Zentrum heran: vom Bahnhof mit Linie 0 bis zur Ecke Pi?sudskiego/?widnicka, dann umsteigen in Linie 6 (Richtung Kowale) oder 7 (Richtung Marino) bis zur Haltestelle ?widnicka.
Vor dem Bahnhof befindet sich auch der offizielle Taxistand: Bitte steigen Sie nur in einen zugelassenen Wagen mit Firmennamen auf dem Dach und seitlich angebrachter Tarifübersicht – Taxifahrer ohne Lizenz knüpfen Ausländern gern Fantasiepreise ab!
Falls Sie noch kein Ticket haben, können Sie es im Reisebüro Orbis am Ring oder im Bahnhof an der inter- nationalen Kasse (kasa mi?dzynarodowa) kaufen. Abfahrtszeiten (odjazdy) sind auf gelbem, Ankunftszeiten (przyjazdy) auf weißem Plakat angezeigt. Die Gleisangabe findet man unter dem Stichwort peron. Bitte überprüfen Sie die Zeit- und Gleisangaben auf der automatischen schwarzen Tafel!
ñ [H9] Hauptbahnhof (Dworzec G?owny PKP), ul. Pi?sudskiego 105, www.pkp.pl, Fahrplan auch in Deutsch unter www.rozklad-pkp.pl
Regelmäßige Verbindungen nach Breslau bietet die Deutsche Touring GmbH in Kooperation mit Eurolines. Eingesetzt werden komfortable Fernreisebusse mit Fernsehen und Toilette, zwei Fahrer wechseln sich ab, während der Fahrt herrscht Rauchverbot. Für Kinder und Jugendliche, Studenten und Senioren gibt es Preisermäßigung.
µ Deutsche Touring, Tel. 069 7903501, www.touring.de
Polen wird im Linienverkehr z. B. von folgenden Veranstaltern angesteuert:
µ Berlinlinienbus, Tel. 030 8619331, www.berlinlinienbus.de
µ Eurotrans, Tel. 02325 77432, www.eurotrans-bus.de
Der Breslauer Busbahnhof befindet sich gleich hinter dem Bahnhof, an den Schaltern ist man bisher allerdings kaum auf internationale Touristen eingestellt.
o105 [G9] Busbahnhof (Dworzec Centralny PKS), ul. Sucha 1/11, Tel. 0300 300122
Nicht nur LOT und Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und SAS steuern Wroc?aw an – auch Billigflieger wie Ryanair (www.ryanair.com) bringen Besucher nach Breslau, oft schon für weniger als 40 € pro Flugstrecke. Je eher man bucht, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man eines der begehrten Billigtickets ergattert. Wer erst kurz vor der Abreise bucht, zahlt für den gleichen Flug beträchtlich mehr.
Aktuelle Auskunft über die bestehenden Flugverbindungen findet man auf der Website des Breslauer Flughafens.
o106 Flughafen (Port Lotniczy Miko?aja Kopernika), ul. Skar?y?skiego 36, Tel. 071 3581381, www.airport.wroclaw.pl
Der Breslauer Flughafen liegt 14 km westlich des Stadtzentrums. In der Haupthalle findet man eine Touristeninformation, mehrere Geldautomaten und eine Wechselstube, Autoverleihfirmen, einen Zeitungskiosk (hier Busticketverkauf) und eine Postfiliale (mit Verkauf von Telefon-Prepaid-Karten). Vor der Halle warten Taxis, empfehlenswert sind nur jene mit Firmenschild auf dem Dach. Die Taxifahrt in die Stadt dauert je nach Verkehrsaufkommen 25–40 Min. und kostet ca. 12 €.
Gegenüber der Halle befindet sich die Bushaltestelle, wo der Bus 406 etwa alle 30 Min. (am So alle 40 Min.) für weniger als 1 € ins Stadtzentrum fährt. Wer vergessen hat, das Ticket im Kiosk in der Halle zu kaufen, kann dies im Münzautomaten neben der Haltestelle nachholen. Aussteigen kann man z. B. am zentralen pl. Ko?ciuszki oder an der Endhaltestelle am Hauptbahnhof.
Der Bus 406 zum Flughafen startet an der ul. Dworcowa 100 Meter nördlich des Hauptbahnhofs.
Auto- und Motorradfahrer müssen das ganze Jahr über mit Abblendlicht fahren. Parken ist bei Dunkelheit nur mit Standlicht gestattet. Das Halten ist innerhalb 100 Metern vor und nach einem Bahnübergang untersagt. Im Bereich von Kreuzungen ist das Überholen verboten, Straßenbahnen haben Vorfahrt. Wer an Kreuzungen rechts abbiegen möchte, braucht das Umschwenken der Ampel auf grün nicht abzuwarten, auch ist es in Polen erlaubt, sowohl links als auch rechts zu überholen.
Das Mobiltelefon darf beim Fahren nur benutzt werden, wenn es über eine Freisprechanlage verfügt und beide Hände am Steuer bleiben. Gurtpflicht besteht in Stadt und Land auf allen Sitzen, für Kinder bis zu 12 Jahren gilt Kindersitzpflicht. Außer Warndreieck und Verbandskasten ist auch eine Ersatzlampenbox mitzuführen. Die Promillegrenze beträgt 0,2 ? (= ein großes Bier), bei Überschreitung drohen drakonische Strafen.
Tankstellen sind fast ebenso zahlreich wie in Deutschland, flächendeckend sichergestellt ist die Versorgung mit Superbenzin (95 und 98 Oktan), bleifreiem Benzin (durchgestrichenes „Pb“) und Dieselkraftstoff (ON, oft auch Biodiesel). An wichtigen Fernverkehrsstraßen und in größeren Städten bleiben Tankstellen durchgehend geöffnet, ansonsten haben sie meist von 6 bis 22 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 7 bis 17 Uhr offen. Kraftstoff ist in Polen etwa 10 % günstiger als in Deutschland.
Viele Straßen der Breslauer Altstadt bleiben Fußgängern oder Autofahrern mit spezieller Parkberechtigung vorbehalten und auch Hotels haben oft nur ein begrenztes Angebot an Parkplätzen. Tagsüber kann man vorerst noch kostenlos am Kaufhaus Galeria Arkady Wroc?awskie (s. S. 19) parken. Zentrumsnah liegt das mehrstöckige Parkhaus an der ul. Rze?nica (nahe Hotel Sofitel). Generell sollten Fahrzeuge möglichst nur auf bewachten Plätzen (parking stre?ony) abgestellt werden, z. B. hinter der Oper ï, an der Galeria Dominika?ska oder beim Panorama Rac?awicka ä.
Parkzonen, markiert mit großem P, sind werktags von 9–18 Uhr und samstags von 9–14 Uhr gebührenpflichtig. Den Parkschein erhält man beim Parkwächter oder im Parkautomaten. Doch sei zur Vorsicht geraten: Automaten geben oft kein Restgeld heraus! Wer unbefugt parkt, muss mit hohen Geldbußen rechnen.
Die Pannenhilfe des Polnischen Motorverbandes PZM erreicht man unter Tel. 981 (nach vorangestellter regionaler Vorwahl, z. B. 071 für Breslau), den Unfallrettungsdienst unter Tel. 999. Der Notarztwagen heißt auf Polnisch pogotowie ratunkowe. Bei Unfällen ist grundsätzlich die örtliche Polizei zu verständigen (Tel. 997). Um mögliche Schadenersatzansprüche durchsetzen zu können, sollte man im Besitz einer Rechtsschutz-, Kasko- oder Schutzbriefversicherung sein und ein Exemplar des Polizeiprotokolls verlangen. Unter Tel. 0049 89767676 erfährt man, wo sich in der Nähe des Urlaubsortes ein deutsch sprechender Arzt befindet (die Liste kann man auch vorab anfordern).
Hier die Internetseiten und Notrufnummern der wichtigsten Automobilklubs in Deutschland, Österreich und der Schweiz:
µ ADAC, www.adac.de, Tel. 0049 89222222
µ Notrufstation des ADAC in Polen: Tel. 022 6222060
µ ÖAMTC, www.oeamtc.at, Tel. 0043 12512000
µ TCS, www.tcs.ch, Tel. 0041 224172220
Wer Breslaus Umgebung per Mietauto erkunden will, findet Filialen mehrerer internationaler Firmen am Flughafen (www.europcar.pl, www.avis.pl, www.hertz.com.pl, www.sixt.pl). Günstiger und effizienter sind oft lokale Anbieter, z. B. Express (www.express.pl).
Für Rollstuhlfahrer ist Breslau nach wie vor kein Topreiseziel, viele Bürgersteige sind uneben und für Behinderte ein Ärgernis. Allerdings haben fast alle neueren Hotels mindestens ein behindertengerechtes Zimmer und es gibt sogar ein Hotel (s. o.), das sich völlig auf die Bedürfnisse von Reisenden mit Handicap eingestellt hat. Vor der Reise kann man aktuelle Infos bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Clubs Behinderter und ihrer Freunde e. V. in Mainz einholen (Tel. 06131 225514). Der Verein hat eine Broschüre herausgegeben, in der alle Reiseveranstalter mit Angeboten für behinderte Reisende aufgelistet sind.
o108 [H7] Deutsches Generalkonsulat (Konsulat Niemiecki), ul. Podwale 76, 50–449 Wroc?aw, Tel. 071 3772700, Fax 071 3424114, www.breslau.diplo.de, Mo–Fr 8.30–11 Uhr
o109 [A11] Österreichisches Honorarkonsulat (Konsulat Austriacki), ul. Buska 9/5, 53–326 Wroc?aw, Tel./Fax 071 3617560, www.wien.polemb.net, Mo–Fr 10–12 Uhr
Eine Schweizer Vertretung gibt es in Breslau nicht.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom, Adapter sind nicht erforderlich. Die Steckdosen entsprechen der EU-Norm.
Bis zur Einführung des Euro gilt in Polen der Z?oty (1 Z?oty = 100 Groszy). Im Umlauf sind Banknoten von 10, 20, 50, 100 und 200 Z?oty, dazu Münzen von 1, 2 und 5 Z?oty sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Groszy. Bargeld tauscht man in Polen besser als im Heimatland. Dabei ist zu beachten, dass in der Bank Gebühren anfallen, nicht aber in einer der vielen Wechselstuben (kantor). Die aktuellen Kurse hängen jeweils aus. Sie differieren zwischen den einzelnen Wechselstuben und Banken, deshalb lohnt ein Vergleich. Am Flughafen, im Hauptbahnhof und in den meisten Hotels sollte man nur geringe Summen tauschen – der Kurs ist dort um einige Prozentpunkte schlechter.
Mit der Maestro/EC-Karte oder mit der Postbank Sparcard bekommt man Bargeld an einem der zahlreichen Geldautomaten (bankomat). Mit der zugehörigen Geheimnummer kann man rund um die Uhr die benötigte Summe im Rahmen der festgesetzten Höchstbeträge abheben. Je nach Hausbank wird dafür pro Abhebung eine Gebühr von 3–5 € bzw. 5–7 SFr berechnet. Eine Ausnahme bildet die Postbank Sparcard, mit der viermal im Jahr kostenlos Geld an Visa/Plus-Automaten (blaues Plus-Symbol) abgehoben werden kann. Nur ausnahmsweise sollte man sich mit der Kreditkarte Geld holen, weil dabei möglicherweise bis zu 5,5 Prozent Gebühr einbehalten werden. Pro Woche darf nur ein eingeschränkter Höchstbetrag bar abgehoben werden; dieser ist je nach Karte unterschiedlich.
Am meisten verbreitet sind die Kreditkarten MasterCard und VISA. Sie werden in allen großen Hotels, Restaurants, Geschäften und Autovermietfirmen akzeptiert; die entsprechenden Embleme sind an Türen oder Schaufenstern angebracht. Vielfach kann man auch zum Tageskurs in Euro bezahlen, das Restgeld erhält man in Z?oty.
Das Polnische Fremdenverkehrsamt versorgt alle Polenurlauber mit Infoblättern und Broschüren:
µ Polnisches Fremdenverkehrsamt, Kurfürstendamm 71, 10709 Berlin, Tel. 030 2100920, Fax 030 21009214, info.de@polen.travel, www.polen.travel/de
µ Polnisches Fremdenverkehrsamt, Lerchenfelderstr. 2/Palais Auersberg, 1080 Wien, Tel. 01 5247191, wien@pot.gov.pl, www.polen.travel/de-at (auch für die Schweiz zuständig)
i112 [F6] Touristeninformation „The Meeting Point“ (Centrum Informacji Turystycznej), Rynek 14, Tel. 071 3443111, www.wroclaw-info.pl, geöffnet tägl. 9–20 Uhr. Die (private) Infostelle am Ring hilft bei der Suche nach einer Unterkunft und gibt Tipps zu Ausflügen. Publikationen zur Stadt und Breslauer Souvenirs sind gleichfalls erhältlich. Gegenüber, neben dem Eingang zum Alten Rathaus, öffnet die Dependance Wroc?aw-Info Coffee2go, in der ausschließlich über Veranstaltungen informiert wird, hier gibt es auch einen kostenlosen Internetzugang (ul. Sukiennice 12). Eine weitere Filiale befindet sich am Flughafen.
i113 [G6] Kulturinformation (O?rodek Kultury), Rynek-Ratusz 24, Tel. 071 3442864, www.dcik.pl, geöffnet Mo–Fr 10–18 Uhr. Die staatliche Infostelle an der Ostseite der Tuchhallen informiert über alle aktuellen Konzerte, Ausstellungen, Lesungen und Vorträge; auch Eintrittskarten sind hier erhältlich.
µ www.wroclaw.pl: Die offizielle touristische Website der Stadt Breslau informiert in Deutsch über Sehenswürdigkeiten, Hotels und Restaurants sowie Verkehrsmittel. Ein Veranstaltungskalender fehlt, dafür gibt es einen Stadtplan (nur auf der polnischsprachigen Seite unter Mapy Wroc?awia), in dem man sich hausnummergenau bewegen kann.
µ www.itwroclaw.pl: Die Website der Touristeninformation am Rynek wartet mit einem ähnlichen Angebot auf wie die Seite der Stadt.
µ www.inyourpocket.com: Übersichtlich gestaltetes englischsprachiges Portal, das im Verlauf des Jahres mehrmals aktualisiert wird. Es enthält viele Hotel- und Restaurantempfehlungen, die oft witzig-skurril kommentiert sind, auch Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen fehlen nicht.
µ www.wroclaw-life.com: Zwar ist diese englischsprachige Seite kommerziell (wer zahlt, kommt rein), gleichwohl vermittelt sie einen Überblick über die Hotellerie und Gastroszene, auch wichtige Events sind aufgelistet.
µ www.dcik.pl: Wer Polnisch spricht, informiert sich hier über anstehende Konzerte, Ausstellungen, Opern und Musicals.
µ www.wroclawweekly.pl: Die auf Englisch erscheinende Website listet in der Rubrik „This Week“ sehr übersichtlich die kommenden Kulturveranstaltungen auf.
µ www.e2012.eu: Auf der Seite „Breslau 2012“ wird die Stadt als Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft präsentiert. Man wird über den Stand der Bauprojekte informiert und erfährt alles Wichtige über lokale und nationale Fußballvereine.
µ www.wroclove.com: Das Breslauer Internetradio sendet rund um die Uhr in englischer Sprache.
µ The Visitor (www.thevisitor.pl) – macht dem Pocket Guide Konkurrenz, ist aber nicht so ausführlich und auch weniger übersichtlich.
µ Wroc?aw in your pocket (www.inyourpocket.com) – erscheint etwa alle vier Monate (in vielen Hotels kostenlos) und informiert über das Unterkunftsangebot, Restaurants, Cafés und Bars, dazu gibt es den Veranstaltungskalender und eine Fülle von Basisinfos.
Wer seinen Laptop dabei hat, kann sich freuen: Nicht nur Hotels, auch Cafés, Bars und Restaurants bieten gratis WLAN-Hotspots. In der Touristeninformation am Rynek (s. S. 106) steht Besuchern ein kostenloses Internetportal zur Verfügung. Dort erfährt man auch, wo sich die besten Internetcafés befinden.
Gesetzlich Krankenversicherte können sich vor der Reise von ihrer Krankenkasse eine Anschriftenliste des Nationalen Polnischen Gesundheitsfonds NFZ (Narodowy Fundusz Zdrowia) geben lassen. Bei den auf dieser Liste aufgeführten Ärzten und Zahnärzten kann man sich gegen Vorlage der Europäischen Versicherungskarte und einer Kopie des Identitätsausweises behandeln lassen. In der Regel erfolgt die Behandlung kostenlos; wird Geld verlangt, zahlt man dem Arzt die erbrachten Leistungen und erhält nach der Rückkehr von der Krankenkasse jene Summe zurück, die beim entsprechenden Arztbesuch im Heimatland angefallen wäre. Zwingend nötig zur Erstattung sind Quittungen mit Datum, Namen des Arztes und Angaben zu Art, Umfang und Kosten der Behandlung. Darauf sollte auch der Vermerk gotówka (Barzahlung) dokumentiert sein. Der Abschluss einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung sichert vor der Gefahr, dass die Krankenkasse nicht bereit ist, alle entstandenen Kosten zu übernehmen.
Unter Tel. 0049 89767676 erfährt man, wo sich in der Nähe des Urlaubsortes ein deutsch sprechender Arzt befindet (die Liste kann man auch vorab anfordern).
Breslau ist flächendeckend mit Apotheken versorgt, eine befindet sich z. B. auf dem Rynek, an der Ecke zur ul. Ku?nicza. Stets zeigt eine Tafel zeigt an, welche Apotheke Notdienst hat.
+114 [F15] Akademicki Szpital Kliniczny, ul. Borowska 213, Tel. 071 7331110, www.aszk.wroc.pl
„Schon wieder ein Zwerg!“, rufen Kinder aus, die in Breslau auf Entdeckungstour gehen. Die kleinen Bronzefiguren sind so dezent postiert, dass es beinah eine Kunst ist, sie wahrzunehmen. Die Touristeninformation (s. S. 106) hält eine Liste aller „Fundorte“ bereit, sodass man seine Sprösslinge gezielt zu den Zwergen führen kann (s. S. 67).
Spaß machen Kindern auch die beiden Hexenhäuschen vor der Elisabethkirche Ì und die bronzenen Tierfiguren auf den Alten Schlachtbänken Í hinter dem Gotteshaus, auf denen man prima herumklettern kann. Breslau aus der Vogelperspektive kommt ebenfalls gut an (s. S. 17) und wenn schon eine Kirche besucht werden muss, dann bitte Maria auf dem Sande ×, wo man in der Kapelle der Blinden und Tauben das ganze Jahr über eine bizarre Weihnachtskrippe bestaunen kann: Wirft man eine Münze in den Apparat, setzen sich Hunderte von Figuren in Bewegung. Unter den Museen kommt am besten das Naturhistorische Museum ß mit seinen raumfüllenden Skeletten an, das Panorama von Rac?awice ä beeindruckt die etwas älteren Kinder.
Im Sommer kann man per Ausflugsschiff zum Zoo ù fahren und – einmal dort – gleich noch im Scheitniger Park den Japanischen Garten ÷ besuchen. Gaudi verspricht eine Fahrt mit Rikscha, Kutsche oder Elektrowagen (s. das Kap. „Breslau für Citybummler“). Von der Gondelbucht startet man per Ruderboot zum Flusstrip.
Spielecken gibt es in allen Einkaufszentren, aber auch in einigen Cafés, so in der Schokoladentrinkstube Czekoladziarnia (s. S. 26). Was das Essen angeht, ist die Lodziarnia La Scala (s. S. 27) der absolute Renner: dort gibt es Breslaus bestes Eis! Soll es etwas Gesundes sein, kehrt man in eines der vegetarischen Lokale ein. Sie sind nicht nur günstig, sondern haben auch den Vorteil, dass sich die Kinder das ausgestellte Essen selbst aussuchen können.
Die folgenden Nummern gelten für ganz Polen und können von öffentlichen Telefonzellen kostenlos angewählt werden:
µ Polizei: 997
µ Feuerwehr: 998
µ Ambulanz: 999
µ Pannenhilfe: 981
µ Taxi: 919
Polizei in Breslau:
X115 [E7] Policja, pl. Muzealny 2, Tel. 071 3444867
Über den Touristennotruf 0800 200300 (kostenfrei) oder die Handy-Nr. 0048608599999 (gebührenpflichtig) können sich Urlauber von Juni bis September, täglich von 10–22 Uhr, auf Deutsch oder Englisch an Servicekräfte der Polizei wenden.
Deutsche Kunden, die ihre Kreditkarte, die Maestro/EC-Karte oder ihr Handy verloren haben, können sie über die zentrale Sperrnummer Tel. 0049 116116 blockieren lassen. Für Österreicher und Schweizer wird dieser Service vorerst nicht angeboten, deshalb sollten sie sich vor der Reise bei der zuständigen Bank über die Sperrnummer informieren.
In Polen gibt es keine gesetzlich festgelegten Ladenschlusszeiten, Geschäfte sind werktags meist von 9 bis 19 Uhr, samstags bis 14 Uhr und oft auch länger geöffnet.
Supermärkte und Einkaufszentren laden ebenfalls an Sonntagen zum Besuch ein, nur an wichtigen kirchlichen Feiertagen (z. B. Ostern, Fronleichnam) bleiben sie ganztägig geschlossen.
µ Restaurants: tgl. 12–22 Uhr
µ Post: am Rynek 28, rund um die Uhr
µ Bank und Wechselstuben: Mo–Fr 8–17 Uhr, Sa 8–14 Uhr
µ Apotheken: Mo–Fr 8–19 Uhr, Sa 9–14 Uhr
µ Museen: montags und an Feiertagen geschlossen
µ Kirchen: meist tägl. 8–20 Uhr
Die rund um die Uhr geöffnete Hauptpost befindet sich am Rynek (Ecke ul. ?widnicka).
Wer eine Briefmarke wünscht, fragt nach znaczki pocztowe, die Portogebühren entsprechen in etwa denen der übrigen EU-Länder.
Frei von Autoverkehr radelt man auf dem Promenadenweg õ rund um die Altstadt und im Scheitniger Park ÷. Erst vor Kurzem begann die Stadt damit, ordentliche Radwege anzulegen (s. Extratipp „Radweg am Wasser“).
In mehreren Hostels können Gäste auf Leihräder zurückgreifen (z. B. im Mleczarnia, s. S. 118). Eine Verleihstation gibt es in den Tuchhallen hinter dem Alten Rathaus:
`116 [G6] W Sercu Miasta, Przej?cie ?ela?nicze 4 (Rynek-Ratusz), Tel. 071 3424675
Im erzkatholischen Polen ziehen es Schwule meist vor, sich nicht zu outen. Anders als in westeuropäischen Großstädten gibt es keine spezifisch gayfreundlichen Unterkünfte, doch werden homosexuelle Paare in den Hotels genauso gut behandelt wie heterosexuelle. Die zahlenmäßig kleine Breslauer Gayszene trifft sich in den Bars des ehemaligen Freiburger Bahnhofs, Dworzec ?wiebodzki (s. S. 41), dem alternativen Kulturzentrum südwestlich der Altstadt.
Wer sich in Breslau bewegt, wird sich sicherer fühlen als in den meisten westeuropäischen Großstädten. Grundsätzlich gelten die üblichen Sicherheitshinweise: Keine Gegenstände sichtbar im Auto zurücklassen. Auf Großveranstaltungen oder Märkten, aber auch beim Einkaufsbummel in den Shoppingcentern sollte man sich vor Taschendieben hüten. Abends und nachts sollte man besonders wachsam sein, erst recht, wenn man allein unterwegs ist.
Seit Polen EU-Mitglied ist, werden bedeutend weniger Autos gestohlen, gleichwohl kann es nicht schaden, den Wagen prinzipiell auf einem bewachten Parkplatz (parking strze?ony) abzustellen (s. S. 103).
`117 [G12] Aquapark (Park Wodny), ul. Borowska 99, Tel. 071 7711511, www.parkwodny.wroc.pl. Aquapark mit großer Badelandschaft, mehreren Turbo-Rutschen und künstlichen Wellen, Whirlpools sowie einem 25 Meter langen Sportschwimmbecken (acht Bahnen).
`118 [I5] Bootsverleih (Zatoka Gondoli), ul. Purkyniego s/n, Tel. 071 3404483, geöffnet 15. April bis 15. Okt., tgl. 10–19 Uhr. Ausleihbar sind Kajaks, Ruder- und Motorboote.
`119 [H5] Schiffsausflüge (?egluga Pasa?erska), Przysta? Uniwersytecki/Hala Targowa und Przysta? Kardynalski (Sandinsel), www.statekpasazerski.pl. Von der Anlegestelle nahe der Markthalle starten Schiffe von Mai bis Ende Okt. mehrmals täglich zu halb- und einstündigen Ausflügen. Von der Anlegestelle auf der Sandinsel fahren sie zum Zoo (und auch wieder zurück).
`120 [F7] Wellness & Spa Monopol, ul. Heleny Modrzejewskiej 2, Tel. 071 3437041, www.hotel.com.pl/ monopolwroclaw. In den Kellergewölben des Hotels befindet sich ein stimmungsvoller Pool (15 x 5 m) mit Gegenstromanlage und Hydro-Massagen. Außerdem im Haus: Jacuzzi, Trocken- und Feuchtsauna sowie eine Salzgrotte mit Wänden aus „weißem Gold“ vom Toten Meer. Angeboten werden Massagen und Beautybehandlungen mit Thalgo-Produkten in edel gestylten Räumen. Wer lieber aktiv ist, besucht das ultramoderne Fitnessstudio.
`121 [G7] Wroc?awksie Centrum Spa, ul. Teatralna 10–12, www.spa.wroc.pl. In der Städtischen Badeanstalt von 1897, einem gründerzeitlichen Prachtbau, schwimmt man unter einer Glaskuppel und Arkaden, umgeben von Reliefs und Mosaiken zum Thema Wasser. Die restaurierte Anlage bietet Aroma-, Moor- und Thalasso-Bäder, Fango- und Algenpackungen sowie Massagen.
In Breslau kommt man mit Englisch und Deutsch gut zurecht. Wer den Ehrgeiz hat, ein paar Brocken Polnisch zu lernen, findet im Anhang eine kleine polnische Sprachhilfe oder erwirbt den Sprachführer „Polnisch – Wort für Wort“ aus der Kauderwelsch-Reihe des Reise Know-How Verlags, Bielefeld.
Empfehlenswert sind die vom Jüdischen Informationszentrum (s. S. 86) auch auf Deutsch angebotenen Rundgänge, die mit dem wenig erschlossenen jüdischen Erbe der Stadt bekannt machen. Weitere Rundgänge organisiert die Touristeninformation am Ring (s. S. 106), auf Wunsch auch zu Sonderthemen wie „Breslaus Zwerge“ oder „Auf den Spuren von Inspektor Mock“.
Die Wägelchen stehen am Nordwestrand des Rings bei der Elisabethkirche und bieten thematisch unterschiedliche, einstündige Touren, z. B. „Rund um die Altstadt“ und „Brücken und Oderinseln“. Unterwegs erfährt man über Audiotext alles Wichtige in deutscher Sprache.
o122 [F5] Agatours, Rynek, Tel. 508–212412, www.agatours.pl, geöffnet April–Okt. 9–19 Uhr, pro Wagen und Stunde 25–40 €
Internationale Vorwahlnummern:
µ 0048: aus dem Ausland nach Polen
µ 0049: von Polen nach Deutschland
µ 0043: von Polen nach Österreich
µ 0041: von Polen in die Schweiz
Bei Anrufen von und nach Polen (von Polen auch bei Benutzung eines nicht polnischen Handys) wird bei der Ortsvorwahl die erste Null gestrichen.
Wer in Breslau eine Breslauer Nummer anwählt, muss die einstige Vorwahl 071 mitwählen – die ehemalige Vorwahl ist in die Rufnummer integriert!
Das eigene Mobiltelefon lässt sich in Polen problemlos nutzen, der Gebrauch freilich ist teuer: Der einheimische Provider lässt sich den Auslandseinsatz gut bezahlen! Da auch beim Empfang des Gesprächs kassiert wird, gibt es nicht wenige Handybenutzer, die alle ankommenden Gespräche sperren lassen. Besonders tief muss in die Tasche greifen, wer mit der Mailbox arbeitet oder in Polen einen Teilnehmer im Ausland anruft. Preiswerter ist es, sich von vornherein auf das Versenden von SMS zu beschränken, deren Empfang ist in der Regel kostenfrei.
Immerhin wurden durch die Einführung des EU-Tarifes die Preiskonditionen für das Telefonieren mit dem Handy innerhalb der EU angeglichen. In den aktuellen Roaming-Tarifen finden sich kaum Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern, sodass man sich in das am besten empfangbare Netz einbuchen kann. Bei automatischer Netzwahl wird sich das Mobiltelefon in das Partnernetz des Heimatanbieters einbuchen.
Falls das eigene Mobiltelefon SIM-lock-frei ist, also andere Provider nicht gesperrt sind, kann man sich vor Ort eine Prepaid-Karte (z. B. Orange) kaufen. Vorteil: Man zahlt nichts für eingehende Gespräche, erhält allerdings eine neue Rufnummer für die Karte.
Für öffentliche Telefonkabinen kann man bei der Post, im Hotel oder am Kiosk Telefonkarten (karta telefoniczna) kaufen. Alle von Fernsprechern angewählten drei- und vierstelligen Auskunftsnummern sind gebührenfrei. Allerdings ist damit zu rechnen, dass die freundliche Dame am anderen Ende der Leitung nur Polnisch versteht.
Die Telefonauskunft hat landesweit die folgenden Nummern:
µ Ausland: Tel. 912
µ Inland: Tel. 913
Öffentliche Toiletten sind rar, doch ist es kein Problem, in einem Café oder Restaurant nach toalety zu fragen – schlimmstenfalls wird ein kleiner Obolus in Rechnung gestellt. Übrigens gibt es in Polen recht eigenwillige Toilettensymbole: Für Frauen gilt der Kreis und für Männer das Dreieck.
Die Auswahl an Unterkünften ist groß, jedes Jahr kommen in allen Preissegmenten neue Angebote hinzu: Von Fünfsternehäusern bis zu Hostels mit Doppelzimmern (s. Exkurs) findet in Breslau jeder ein passendes Quartier. Dank großer Konkurrenz sind die Preise relativ niedrig. Am Wochenende lohnt es, nach „special offers“ zu fragen.
Unter www.booking.com und www.holidaycheck.de kann man fast alle Hotels online buchen, Orientierungshilfe bieten Bewertungen anderer Reisender, wobei man freilich bedenken sollte, dass manch eine Kritik fingiert sein könnte.
Im Folgenden werden die interessantesten Unterkünfte vorgestellt. Sofern nicht anders erwähnt, verfügen alle Zimmer über ein eigenes Bad, das Frühstück ist im Preis inbegriffen.
h123 [F7] Monopol, ul. Heleny Modrzejewskiej 2/Ecke ?widnicka (Haltestelle Opera), www.hotel.com.pl/monopolwroclaw, Tel. 071 7723777, Fax 071 7723778, 121 Zimmer und Suiten, DZ ab 145 €. Das legendäre Monopol ist das Tophotel der Stadt, 1892 gegenüber der Oper im Stil des Art nouveau erbaut und nach langjähriger Renovierung 2009 als Fünfsternehaus neu eröffnet. In den Zimmern gehen dunkel gebeiztes Naturholz und roher Beton, Seidenbrokat-Vorhänge und minimalistisches Mobiliar eine gelungene Symbiose ein. Sehr schön sind die Marmorbäder im Design à la Philip Starck mit Whirlpool, superweichen Handtüchern und Molton-Brown-Kosmetik. In fünf Zimmern ist das Bad derart in den Schlafraum integriert, dass man von der Wanne aus alles im Blick hat. Zur Ausstattung gehören gratis WLAN-Zugang und Flatscreen-Sat-TV. Im Restaurant der unteren Ebene bedient man sich am warm-kalten Frühstücksbüfett, ein zweites Restaurant serviert exquisite Kost auf dem Hoteldach – allein wegen seiner Aussicht lohnt ein Besuch! Und außerdem gibt es eine Weinbar, einen Indoor-Pool und einen exklusiven Wellnessbereich.
h124 [G6] Qubus Hotel Wroc?aw, ul. ?w. Marii Magdaleny 2 (Haltestelle O?awska), Tel. 071 7979800, Fax 071 3410920, www.qubushotel.com, 83 Zimmer, DZ ab 140 €. Das Viersternehotel steht gegenüber der gotischen Maria-Magdalena-Kirche 300 Meter östlich des Rings – von einigen Zimmern scheinen die gotischen Giebel zum Greifen nah. Freundliches Ambiente, gutes Frühstücksbüfett und im Untergeschoss ein Hallenbad mit Whirlpool und Sauna zum Entspannen.
h125 [F6] Sofitel Wroc?aw, ul. ?w. Miko?aja 67 (Altstadt-Zentrum, Haltestelle Rynek), Tel. 071 3588300, Fax 071 3588301, www.sofitel.com, 206 Zimmer, DZ ab 145 €. Avantgardistischer Glasbau gegenüber der Elisabethkirche, eine Gehminute vom Markt. Das Design ist minimalistisch, warme Naturfarben und erstklassige Materialien garantieren Wohnkomfort. Das Frühstücksbüfett ist vom Feinsten, im Obergeschoss befindet sich ein Spa-Center mit finnischer und türkischer Sauna sowie Whirlpool.
h126 [F5] Art, ul. Kie?ba?nicza 20 (Haltestelle Rynek), Tel. 071 3424249, Fax 071 3423929, www.arthotel.pl, 81 Zimmer, DZ ab 100 €. Ein Haus aus dem 16. Jh. nahe dem Ring im Schatten der Elisabethkirche: Es begrüßt die Besucher mit gotischen Gewölben und viel Pracht, doch wirken die modernen Zimmer im Vergleich etwas blass. Freuen kann man sich aufs Frühstücksbüfett im mittelalterlichen Backsteinkeller.
h127 [G4] HP Park Plaza, ul. Drobnera 7 (Haltestelle Dubois), Tel. 071 3208400, Fax 071 3208459, www.beph.pl, 178 Zimmer, DZ ab 120 €. Das Viersternehotel am nördlichen Oderufer bietet – je nachdem, welches Stockwerk und welche Seite man wählt – unterschiedlichen Wohnkomfort. Den besten Blick bieten die höher gelegenen Zimmer zur Südseite: Über grüne Inseln schaut man auf die barocke Prachtfassade der Universität.
h128 [P6] O?rodka Szkolenia Pa?stwowei Inspekcji Pracy (Seminarhotel der Staatlichen Arbeitsinspektion), ul. M. Kopernika 5 (D?bie/Große Insel), Anfahrt: Straßenbahn 1, 2, 4, 10, 16, Haltestelle Tramwajowa, Tel. 071 3710404, Fax 071 3710402, www.ospip.pl, DZ 75 €. Für Liebhaber moderner Architektur, die einmal in einem Scharoun-Bau übernachten wollen: Im 1929 erbauten Ledigenhaus ø, nahe dem Scheitniger Park, werden 20 Maisonettezimmer im Bauhausstil vermietet.
h129 [I5] Radisson, ul. Purkyniego 10 (Haltestelle Urz?d Wojewódzki), Tel. 071 3750000, Fax 071 3750010, www.radissonblu.com, 162 Zimmer, DZ ab 105 €. Das Viersternehotel der skandinavischen Kette liegt knapp östlich der Altstadt gegenüber von Panorama Rac?awicka und Stadtpark. Zusammen mit der Breslauer Kunstakademie teilt es sich einen Palast im neoklassizistischen Stil. Die Räume sind in Naturfarben gehalten, das Design ist klar und elegant; Bilder Breslauer Künstler sorgen für Farbtupfer. Alle Zimmer sind mit Sat-TV, Minibar, gratis Safe, Internetanschluss und Hosenbügler ausgestattet. Mit Gourmetrestaurant, bewachter Tiefgarage, Sauna und Fitnessbereich.
h130 [F8] Scandic Wroc?aw, ul. Pi?sudskiego 49/57/Ecke Powsta?ców ?l?skich (Haltestelle Arkady), Tel. 071 7870000, Fax 071 7870001, www.scandichotels.com, 164 Zimmer, DZ ab 110 €. Das ehemalige Holiday Inn ist ein moderner Glasbau auf dem Weg vom Bahnhof zur Altstadt, mit extrabreiten Betten und empfehlenswertem Frühstücksbüfett.
h131 [F6] Dwór Polski, ul. Kie?ba?nicza 2 (Haltestelle Rynek), Tel. 071 3723415, Fax 071 3725829, www.dworpolski.wroclaw.pl, 28 Zimmer, DZ ab 90 €. Der „Polnische Hof“ liegt unmittelbar am Ring, doch der Eingang ist von der Kie?ba?nicza zu erreichen. Über knarrende Dielen gelangt man in die dunklen Zimmer. Mit Himmelbetten und leicht angestaubtem Dekor, eine Renovierung würde dem Haus gut tun.
h132 [H6] Mercure Panorama, pl. Dominika?ski 1 (Haltestelle Galeria Dominika?ska), Tel. 071 3232700, Fax 071 3443681, www.orbis.pl, 150 Zimmer, DZ ab 80 €. In der Glasfassade des Hotels spiegelt sich die mittelalterliche Adalbertkirche, nebenan befindet sich das noble Einkaufszentrum Dominika?ska (s. S. 19). Besucher erwartet Dreisternekomfort, die Zimmer sind freundlich, teilweise jedoch laut – man sollte versuchen, ein Zimmer im sechsten, dem obersten Stock zu bekommen! Zum Ring geht man knapp zehn Minuten.
h133 [F5] Patio, ul. Kie?ba?nicza 24 (Haltestelle Rynek), Tel. 071 3750400, Fax 071 3439149, www.hotelpatio.pl, 50 Zimmer, DZ ab 95 €. Freundliches Dreisternehotel drei Gehminuten vom Ring. Die Zimmer sind behaglich und ohne viel Schnickschnack eingerichtet. Sie gruppieren sich rings um einen verglasten Innenhof, das Frühstück wird im hoteleigenen Restaurant T?te à t?te eingenommen.
h134 [H4] Tumski, ul. Wyspa M?y?ska 10 (Haltestelle pl. Berna), Tel. 071 3226088, Fax 071 3226113, www.hotel-tumski.com.pl, 56 Zimmer, DZ ab 95 €. Das neugotische Palais auf der Mühleninsel zwischen Altstadt und Dominsel gehörte einst einer Burschenschaft. Heute ist es ein gemütliches, komfortables Mittelklassehotel.
h135 [E4] Campanile, ul. Jagie??y 7 (Haltestelle Pomorska), Tel. 071 3267801, Fax 071 3267801, www.campanile.com.pl, 110 Zimmer, DZ ab 70 €. Das Zweisternehotel der französischen Kette liegt 1 km nordwestlich der Altstadt. Geräumige, freundlich eingerichtete Zimmer mit Sat-TV und (leider nicht individuell einstellbarer) Klimaanlage.
h136 [F6] Europeum, ul. Kazimierza Wielkiego 27-A (Haltestelle Rynek), Tel. 071 3714500, Fax 071 www.europeum.pl, 20 Zimmer, DZ ab 70 €. Der moderne Glasbau steht an der lauten, die Altstadt flankierenden Umgehungsstraße neben der ehemaligen Hofkirche. Die Zimmer sind klein und funktional, der Service zuvorkommend. Für die Tiefgarage muss man leider extra zahlen.
h137 [G8] Savoy, pl. Ko?ciuszki 19 (Haltestelle Renoma), Tel. 071 3443071, Fax 071 3725379, www.savoy.wroc.pl, 26 Zimmer, DZ ab 45 €. Das Hotel am zentralen Ko?ciuszki-Platz. Stattlich ist das Äußere, bescheiden das Innere, aber alle Zimmer haben ein eigenes Bad, einige auch einen Balkon. Die Rezeption befindet sich im 1. Stock.
Auch in Breslau haben sich die neuen Hostels auf die Wünsche der Traveller eingestellt. So bieten sie nicht nur ein preiswertes Bett im Schlafsaal, sondern auch etwas teurere, dafür komfortable Doppelzimmer mit eigenem Bad. Außer polyglotten, engagierten Rezeptionisten gibt es in Hostels Gemeinschaftsräume, eine Küche, manchmal auch eine Lounge-Bar. Selbstverständlich sind Internetportale und WLAN-Hotspots, Safes für Rucksack und Laptop sowie ein Waschsalon. Was das Hostel gegenüber jedem traditionellen Hotel überlegen macht, ist der Inklusivpreis: Kein Service wird extra berechnet, alles ist im Übernachtungspreis inbegriffen. Das kommunikative Ambiente sorgt für gute Stimmung: Hier trifft man Gleichgesinnte, die es lieben, auf eigene Faust unterwegs zu sein. Hostels haben in MySpace, Facebook, Tuentin und YouTube ihren Auftritt, unter www.hostelworld.com ihre Reservierungszentrale. Breslaus bestes Hostel ist Mleczarnia, beliebt sind auch Nathan’s Villa, Cinnamon und Avantgarde.
j139 [G8] Avantgarde Hostel, ul. Ko?ciuszki 55 (Haltestelle Renoma), www.avantgardehostel.pl, Tel./Fax 071 3410738, DZ ab 50 €, Bett im Vielbettraum ab 10 € p. P. Der Name ist Programm: Modern-minimalistisch gestyltes Hostel ca. 10 Gehminuten südöstlich des Rings mit viel Metall und grauem Farbspektrum. Es gibt Doppel- bis Sechsbettzimmer, gratis WLAN-Zugang, Küche und Gemeinschaftsraum, aber kein Frühstück.
j140 [E6] Boogie Hostel, ul. Ruska 35/Ecke u. ?w. Miko?aja (Haltestelle Rynek), www.boogiehostel.pl/de, Tel./Fax 071 3424472, 17 Zimmer, DZ ab 40 € (ohne Bad), Bett im Vielbettzimmer ab 10 € p. P. Das Hostel in einem Bürgerhaus aus dem 18. Jh. liegt nur wenige Schritte westlich des Rings und erlaubt sich eine Prise Exzentrik: Violetttöne und Holzbalken, dazu ein spiralförmiges Treppenhaus im Backsteinturm. Zur Wahl stehen bescheidene Zimmer für 2–9 Personen, es gibt eine Küche, einen Aufenthaltsraum und einen Radverleih.
j141 [G6] Cinnamon Hostel, ul. Kazimierza Wielkiego 67 (Haltestelle Rynek), Tel. 071 3445858, www.cinnamonhostel.com, 9 Zimmer, DZ ab 50 €, Bett im Vielbettraum ab 12 € p. P. „Lebe würzig!“ ist das Motto der Betreiber des Zimt-Hostels, die seine Zimmer (für 2–10 Pers.) nach unterschiedlichen Gewürzen benannt und farblich entsprechend gestaltet haben. Die Devise lautet aber auch: „Spare Geld bei der Unterkunft und gib es besser für andere Unternehmungen aus!“ Das Hostel befindet sich an der lauten Umgehungsstraße, die Zimmer sind in Ordnung, auch einen Radverleih gibt es.
j142 [H4] Jugendherberge Tumski (Schronisko na Wyspie), ul. Wyspa M?y?ska 10 (nordöstl. der Altstadt, Haltestelle pl. Berna), Tel. 071 3221150, Fax 017 3226113, www.hotel-tumski.com.pl, 7 Zimmer, DZ ab 35 €, Bett im Vielbettzimmer ab 10 € p. P. Schöne Herberge mit Zwei- bis Zehnbettzimmern neben dem gleichnamigen Hotel auf der Mühleninsel (nahe Dominsel). Besonders preiswert mit Jugendherbergsausweis.
j143 [F6] Moon Hostel, ul. Krupnicza 6–8/Eingang ul. Kazimierza Wielkiego 27 (Haltestelle Ruska), Tel. 071 3430022, www.moonhostel.pl, 22 Zimmer, DZ ab 30 €, Bett im Vielbettzimmer ab 10 € p. P. 2009 eröffnetes Hostel an der lauten Umgehungsstraße, 5 Gehminuten südwestlich des Rings. Es gibt Zimmer für zwei bis fünf Personen, Gemeinschaftsbäder und einen mit Kabel-TV und gratis WLAN-Zugang ausgestatteten Gemeinschaftsraum. Private Parkplätze stehen zur Verfügung, sind aber gebührenpflichtig.
j144 [G6] Nathan’s Villa, ul. ?widnicka 13/Ecke ul. Kazimierza Wielkiego (Haltestelle ?widnicka), Tel. 071 3441095, www.nathansvilla.com, DZ ab 55 €, Bett im Vielbettraum ab 12 € p. P. Keine Villa, wie der Name suggeriert, sondern zwei Etagen in einem Eckhaus an der Shoppingstraße ?widnicka und der lauten Umgehungsstraße. Das Ambiente ist freundlich, die Zimmer sind sauber und funktional (10 DZ). Das Frühstück wird mit weitem Blick auf die Stadt eingenommen, auch gibt es eine Küche für Selbstversorger.
In der Altstadt ist man am besten zu Fuß unterwegs. Wer Breslaus Rand- und Außenbezirke erkunden will, kommt mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut voran. Im Rahmen der hier vorgestellten Sehenswürdigkeiten fährt man mit der Straßenbahn zum Scheitniger Park, nach S?polno und zum Jüdischen Friedhof.
Fahrkarten für Bus und Straßenbahn bekommt man an Automaten (auf korrektes Kleingeld achten!) und in Zeitungskiosken (Ruch) mit dem Aufdruck Bilety MPK. Tickets sind sofort nach dem Einsteigen zu entwerten. Normale Busse tragen die Nummern 100 bis 149. Sie verkehren – ebenso wie die Straßenbahnen – zwischen 5 und 22.30 Uhr und stoppen an jeder Haltestelle. Etwas teurer sind die farblich gekennzeichneten Nachtbuslinien (autobusy nocne, Nummern 240–259), die mit Buchstaben markierten Expressbusse (autobusy po?pieszne, Nummern ab 400) und die Vorstadtlinien (autobusy strefowe, Nummern 600–900). Die Tickets gelten immer nur für eine Linie, beim Umsteigen muss man eine neue Karte entwerten.
Es gibt auch preiswerte Tages-, Dreitages- und Wochenkarten (bilet dniowy, trzydniowy, tygodniowy), die tagsüber innerhalb der Stadtgrenzen auf allen normalen Linien gültig sind. Man braucht sie nur bei der ersten Fahrt zu entwerten.
µ Infos: www.mpk.wroc.pl (Rozklad jazdy)
Wer gern Taxi fährt, ist gut beraten, den Wagen telefonisch an den gewünschten Ort zu bestellen, denn die Anfahrt wird nicht berechnet. Beim letzten Test erwiesen sich als zuverlässig und preislich günstig:
µ Asco Taxi, Tel. 071 19455
µ Lux Radio Taxi, Tel. 071 19623
µ Radio Taxi, Tel. 071 9629
µ Taxi Radio, Tel. 071 19191
In Breslau ist das Wetter ähnlich wie im nahen Berlin. Zwar ist die Stadt das ganze Jahr über ein gutes Reiseziel, doch hat die wärmere Jahreszeit von April bis Oktober ihren besonderen Reiz: Bei jedem Sonnenstrahl treibt es die Breslauer an die Luft, Terrassencafés öffnen und auch kulturell ist mehr los.
Bei der Reservierung des Hotels sollte man beachten, dass bestimmte Feiertage wie das erste Maiwochenende, Fronleichnam und Pfingsten in Polen beliebte Termine für einen Citytrip sind – für diese Tage sollte man rechtzeitig reservieren.
EXTRATIPP
Kluger Routenplaner
Unter www.viamichelin.de erhält man bei Angabe des Abfahrts- und Zielorts eine detaillierte, übersichtliche Routenberechnung, dazu Angaben zu evtl. Mautgebühren und Spritkosten!
Vorseite: Elektromobile warten vor den Häuschen „Hänsel & Gretel“ an der Nordwestecke des Rings É
058br Abb.: gs
In Breslaus Außenbezirken
059br Abb.: kw
Praktische Reisetipps
Barrierefreies Reisen, Diplomatische Vertretungen
EXTRATIPP
Für Reisende mit Handicap – Hotel Dikul
Das Mittelklassehotel in einem restaurierten Gründerzeitbau gegenüber vom Arsenal bietet ein modernes Ambiente, 26 Zimmer mit Sat-TV, geräumigem Bad und extrabreiten Türen. Auf Wunsch gibt es Diätküche, die auch aufs Zimmer serviert wird. Benannt ist das Hotel nach Valentin Dikul, einem russischen Trapezkünstler, der nach einem Unfall querschnittsgelähmt war, aber so lange an sich arbeitete, bis er sportliche Guinnessrekorde aufstellte. Nach seiner Methode kann man in den Fitness- und Therapieräumen des Hotels unter Anleitung üben.
h107 [F5] Dikul, ul. Cieszy?skiego 17, Tel. 071 7967766, www.dikul.eu, EZ ab 75 €, DZ ab 100 €
Praktische Reisetipps
Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 104), Geldfragen
In Breslau kann man bei guter Planung sehr günstig Urlaub machen. Hotels, die werktags ihr Geld mit Geschäftsleuten machen, locken am Wochenende die „normalen“ Touristen mit starkem Rabatt. Auch sind immer mehr Hostels (siehe unten) entstanden: Sie bieten preiswerte Doppel- und Vielbettzimmer. Dank der vielen Studenten wimmelt es von günstigen Lokalen, in einigen, z. B. im Kuchnia Marché (s. S. 33) oder dem Multifood STP (s. S. 34), halbiert sich nach 20 Uhr der Preis.
Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel (Straßenbahn, Bus) reißt kein Loch ins Budget, Gleiches gilt für den Eintrittspreis in Museen. Übersteigt er 3 € (und das kommt selten vor), wird er an entsprechender Stelle aufgeführt. An einem Tag der Woche, der allerdings mit jedem Jahr wechselt, bieten Museen sogar komplett freien Eintritt. Über kostenlose Events, Konzerte und Vernissagen, informiert die Kulturinformation am Ring (s. S. 106).
Breslau preiswert
Kurz & Knapp
Aktueller Umtauschkurs
Der Kurs des Z?oty unterlag in den vergangenen Jahren erheblichen Schwankungen. So kam es vor, dass er innerhalb eines Jahres um 40 % stieg oder fiel. Der Mittelwert liegt bei 1:4, d. h., für einen Euro bekommt man 4 Z?oty. Unter www.nbp.pl ist der aktuelle Umtauschkurs zu erfragen.
EXTRATIPP
Deutsche Presse gratis
Im Deutschen Lesesaal in bester Lage am Ring kann man alle wichtigen deutschen Zeitungen lesen – meist stammen sie vom gleichen Tag. Auch Zeitschriften liegen aus.
µ Deutscher Lesesaal/Biblioteka Publiczna, Rynek 58, Sa u. So geschl.
µ Gawin, Izabella/Schulze, Dieter: KulturSchock Polen, Reise Know-How Verlag, Bielefeld 2006. Andere Länder, andere Sitten: Vom Handkuss bis zum Madonnenfieber werden die irritierenden Erfahrungen beschrieben, die im Umgang mit dem Nachbarn gemacht werden – eine spannende Begleitlektüre für jeden Polenurlaub!
µ Krajewski, Marek: Festung Breslau, dtv, München 2008. Ausgerechnet in den letzten Kriegstagen, an denen Mord und Totschlag an der Tagesordnung waren, siedelt der Autor Inspektor Mocks letzten Fall an: Die bizarre Story erzählt von einer deutschen Gräfin, der Frau eines Widerstandkämpfers. Sie ist im städtischen Sammellager inhaftiert, wo sie von den Mitgefangenen als Heilige verehrt wird. Vom ausgebrannten Inspektor Mock verlangt sie, er solle ihr Henker sein (s. S. 83).
µ Schieb, Roswitha: Literarischer Reiseführer Breslau, Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam 2004. Hier wird ein Breslau vorgestellt, das es heute nicht mehr gibt. Anhand von Zitaten unterschiedlichster Autoren – vom deutsch-nationalen Volksdichter Gustav Freytag bis hin zum progressiven Kulturphilosophen Günter Anders – entsteht eine Folie, die sich über die heutigen Straßen und Plätze legt: das Bild der untergegangenen böhmisch-deutschen Stadt.
µ Zawada, Andrzej: Niederschle- sien – Land der Begegnung, Thelem, Dresden 2005. Der einfühl- same Essay des Breslauer Professors und Schriftstellers veranschaulicht, wie es den ersten Generationen von Polen in der einst deutschen Stadt ergangen ist. En passant lernt man eine Menge über die Geschichte und den Charakter Breslaus.
Meine Literaturtipps
Praktische Reisetipps
Internetcafés (siehe Reiseführer S. 108), Medizinische Versorgung, Mit Kindern unterwegs
060br Abb.: kw
Erfrischung im Sommer – im Japanischen Garten
EXTRATIPP
Puppentheater (Teatr Lalek)
Alles, was mit Puppen und Pantomime zu tun hat, steht in Breslau hoch im Kurs. So befindet sich das Puppentheater (s. S. 41) in einem Prachtbau aus dem 19. Jh., davor sprudelt ein witziger Zwergenbrunnen. Das mittags geöffnete Restaurant im Untergeschoss ist à la Alice im Wunderland inszeniert: Hier nehmen Kinder unter überdimensionalen Goldstühlen Platz, während eine elektrische Eisenbahn ihre Runden dreht. Fast jeden Nachmittag um 17 Uhr gibt es eine Märchenvorstellung, die optisch so reich inszeniert ist, dass auch deutschsprachige Kinder ihre Freude daran haben. Vor der Aufführung öffnet das theatereigene Puppenmuseum. Im Sommer ist ein Märchenbus auf dem Ring unterwegs.
Praktische Reisetipps
Notfälle (siehe Reiseführer S. 110), Öffnungszeiten, Post
EXTRAinfo
Notruf 112
In der gesamten EU gilt die zentrale Notrufnummer 112. Am anderen Ende der Leitung sollte jemand sitzen, der zumindest Englisch spricht. Wer die Nummer wählt, sollte klare Aussagen machen: Was ist wo passiert, wer ist der Anrufer und wie ist er telefonisch erreichbar?
EXTRATIPP
Radweg am Wasser
Ein markierter Weg führt erst am Festungsgraben (ul. Podwale) entlang, dann über die Sandinsel hinüber zum Scheitniger Park. Startet man z. B. am plac Teatralny, kommt man durch den städtischen Grüngürtel rasch zur Grunwaldzki-Brücke ô, überquert diese und schwenkt auf den Promenadenweg Wybrze?e Wyspia?skiego õ ein. Dieser führt zur Passbrücke (most Zwierzyniecki), wo man die einzige viel befahrene Straße überquert.
Fortan radelt man stets am Wasser entlang: auf einem Sandweg im Schatten des Zoos ù mit Löwengebrüll im Ohr, dann mit Blick auf weite, scheinbar unberührte Flussauen.
Am Ostzipfel der Großen Insel knickt der Radweg nach Norden ab und führt erst am Kanal, dann längs der Alten Oder zur bereits bekannten Brücke Zwierzyniecki zurück.
Unterwegs kann man mehrere Abstecher machen, etwa zur Jahrhunderthalle ö, nach S?polno ø und zum Scheitniger Park ÷.
Praktische Reisetipps
Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 110), Schwule und Lesben, Sicherheit, Sport und Erholung
Praktische Reisetipps
Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 111)
069br Abb.: kw
Praktische Reisetipps
Stadttouren, Telefonieren
Aus einem Kajak ergeben sich völlig neue Perspektiven
Stilgerecht: Telefonhäuschen am Salzmarkt
062br Abb.: kw
Praktische Reisetipps
Telefonieren (siehe Reiseführer S. 113), Unterkunft
Viel Marmor, viel Stuck: im Frühstückssaal des Monopol
063br Abb.: gs
064br Abb.: kw
Im Schatten der Elisabethkirche: Hotel Art
EXTRATIPP
Tolles Hostel im Szeneviertel
Mleczarnia, das Hostel oberhalb des gleichnamigen, beliebten Cafés (s. S. 27), befindet sich in einem schönen Gründerzeithaus gleich neben der Synagoge. Es hat große, wunderbar altmodische Räume mit Holzbetten, Tiffany-Lämpchen und alten Gemälden, aber mit modernem Bad. Die neun Zimmer sind unterschiedlich eingerichtet und bieten Raum für 2, 3 und 4 Personen, die Herbergszimmer für 6, 8 und 12 Personen. Wer etwas Feineres wünscht, fragt nach dem Apartment in der ul. Ruska, zu Fuß wenige Minuten entfernt. In einer nostalgisch eingerichteten Wohnküche kann man sich gratis Tee und Kaffee zubereiten und auch Kleinigkeiten kochen. Im Preis inbegriffen sind Computer mit Internet, WLAN-Zugang und Fahrradverleih. Frühstücksgedecke bekommt man im Café.
j138 [E6] Mleczarnia, ul. W?odkowica 5 (Haltestelle Rynek), Tel./Fax 071 7877570, www.mleczarniahostel.pl, Bett im Vielbettraum ab 12 € p. P., DZ ab 55 €.
Kutschen warten an der Südostecke des Rings
065br Abb.: kw
066br Abb.: gs
Wirkt wie ein Schloss: der Breslauer Hauptbahnhof ñ
|
|||||||||
|
|||||||||
|
|
© Verlagsgruppe Reise Know-How, Bielefeld 2012 |