ReiseführerPyrenäen
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Autor: Schuh, MichaelISBN: 978-3-8317-1893-1
Seitenanzahl: 648
Auflage: 7., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Auflage
Erscheinungsjahr: 2010
Ausstattung: komplett in Farbe, über 150 Fotos, 45 Stadtpläne und Karten, zahlreiche Tipps für Wanderungen, 24 Seiten Kartenatlas, Glossar Französich/Spanisch/Katalanisch, ausführliches Register, Kartenverweise und Griffmarken, strapazierfähige PUR-Bindung
Format (h x b x t): 18 x 12
Mit diesem aktuellen Reiseführer voller Reise Know-How die französischen und spanischen Pyrenäen zwischen Atlantikküste und Mittelmeer individuell entdecken! Mit Extra-Kapitel zu Andorra.
Die zahlreichen reisepraktischen Tipps zu Unterkünften, Restaurants, Verkehrsmitteln, Preisen und Öffnungszeiten machen dieses Reisehandbuch zum nützlichen Begleiter für Entdeckungen mit dem Auto, Fahrrad und zu Fuß. Sorgfältige Beschreibungen der sehenswerten Orte und Landschaften sowie kultureller und architektonischer Höhepunkte werden ergänzt durch fundierte Empfehlungen zum sportlichen Teil des Urlaubs: Wandern, Radfahren, Rafting, Canyoning, Höhlenerkundung und Wintersport.
Die kulturellen, sozialen und historischen Hintergründe der zu Frankreich, Spanien und Andorra gehörenden Region werden im Hinblick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede kenntnisreich beschrieben. Ein 24seitiger Kartenatlas sowie 45 Stadtpläne und Übersichtskarten erleichtern die Orientierung. Wichtige geografische Begriffe auf Französich, Spanisch, Katalanisch und Deutsch.
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Zimmer im Ordesa Nationalpark von Harald Keller (Oktober 2011)
Wir waren im Ordesa Nationalpark und haben im Casa Lisa in Buerba ein günstiges, gemütliches, sauberes Zimmer erhalten und dazu sehr gut gegessen. Die Hausfrau kocht selber. Sehr empfehlenswert. Diese Adresse sollte im Pyrenäen-Reiseführer (ab Seite 465) aufgenommen werden.
Campingplätze in den Pyrenäen von Gisela Hermanns (August 2011)
Wir haben im Juni drei Wochen in den Pyrenäen verbracht und haben Dank Ihres wirklich guten Reiseführers schöne Ecken gesehen und viel erlebt. Ein paar Dinge haben allerdings nicht so geklappt, die ich Ihnen hiermit gerne mitteilen möchte:
Bidarray - der im Reiseführer auf S. 154 beschriebene Campingplatz ist wirklich nur für Wanderer mit Zelt gedacht und sollte auch so vermerkt werden. Wir haben ihn erst gar nicht gefunden, da auch kein Schild an der Straße bzw. am Haus ist. Es gibt keine Möglichkeit, mit dem Auto auf den Platz zu fahren. Er ist echt winzig und ein VW-Bus passt definitiv nicht drauf. Es gibt allerdings die Möglichkeit im Ort auf dem Parkplatz (gegenüber der Gite d'etappe) für eine Nacht zu stehen. Das wird geduldet. Öff. Toiletten gibt es auch, wenn auch ziemlich dreckige. Das hat uns alles jedoch nicht so zugesagt und wir sind leider nicht auf den Pic d'Irpala gestiegen.
St.-Palais - hierhin sind wir eigentlich nur wegen der Bemerkung, dass man auf dem Campingplatz Ur-Alde, wunderbar die Eisvögel beobachten kann. Leider haben wir keinen gesehen. Bedauerlicherweise wurde ganz in der Nähe eine Fabrik gebaut, die 24h lärmt. Der hintere Teil des Campingplatzes wird auch schon gar nicht mehr vom Besitzer gemäht und gepflegt. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass die Eisvögel durch den Dauerlärm vertrieben worden sind.
Canfranc-Estación - leider, leider ist mittlerweile alles abgesperrt und zugemauert. Man kann nur noch mit Abstand das alte Gemäuer bewundern. Sollte man vielleicht im Reiseführer vermerken.
Sierra de Guara - Danke für den Tipp! Nach den ziemlich verregneten und kalten Pyrenäen tat die Sierra richtig gut. Es gibt noch zwei wirklich schöne und gut zu erreichende Campingplätze in Alquézar (Rio vero, Puente de Colungo, 22145 Alquezar und Campingplatz Alquézar, Ctra. De Barbastro, s/n 22145 - Alquézar)und in Rodellar (El puente und Mascun). Auf Alquézar sollte man neben Nocito vielleicht dann auch noch näher eingehen.
Tuixén - puh, der im Buch auf S. 540 beschriebene Campingplatz Moli de Fornols, ist fürchterlich. Vielleicht war er mal schön und leer. Wir sind dann auf dem Camping Cadi in Gósol ausgewichen, der allerdings auch voller Dauercamper ist. Für 2 Nächte durften wir uns dann auf einer kleinen Wiese stellen, die eigentlich als Parkplatz diente. Vielleicht könnte man vermerken, dass in der Hauptsaison es dort schwer wird, kurzfristig einen Platz zu bekommen. Zelten ist nicht möglich.
Hinweise von Leserin (Juli 2011)
Wieder einmal habe ich einen schönen Urlaub mit einem Ihrer gelungenen Reiseführer verbracht, diesmal Pyrenäen, 7. Aufl. 2010, von Michael Schuh, und möchte gern Ihrer Bitte nachkommen, S. 604, Hinweise auf Änderungen und Anregungen zu geben.
S. 395 Das Museo Chillida-Leku ist, es heißt wegen Geldmangels, inzwischen geschlossen worden.
S. 503 Ein schöne Wanderung führt ab Baqueira-Beret zum Santuari de Montgarri (eingezeichnet auf Ihrer schönen Landkarte Pyrenäen 1 : 250.000).
S. 496 Die Fresken sind nach Barcelona verbracht worden, um sie vor dem Verkauf zu retten.
Eindrücke mit dem Motorrad von Kurt Kriwanek (Juli 2010)
Im Juni 2010 habe ich eine mehrwöchige Motorradtour durch die Pyrenäen unternommen. Grundlage für die Planung war das Reisehandbuch von Michael Schuh.
Nachstehend möchte ich Ihnen einige Kommentare und Eindrücke tlw. Im Zusammenhang mit dem Handbuch wiedergeben:
Zunächst ein ganz großes Kompliment an Michael Schuh. Er schreibt und beschreibt derart präzise, aufmerksam, ja liebevoll (z.B. über die „sterbenden oder schon toten“ Kurorte auf der französ. Seite, beispielsweise les Eaux-Chaudes, S.182), dass man an Ort und Stelle das Gefühl hat, schon einmal hier gewesen zu sein.
Weiters sind die Hinweise auf örtliche Besonderheiten so aktuell, dass ich kein einziges Mal enttäuscht wurde.(...)
Nun einige Hinweise:
Zu An- und Rückreise, S.14: Wenn man mit dem eigenen Fahrzeug anreisen will und einer der erwähnten Autoreisezüge nicht in Frage kommt (München-Narbonne ist vor ca. 2 Jahren eingestellt worden), bietet sich als Alternative das Fährschiff Genua-Barcelona an. Man ist 18 Stunden unterwegs (über Nacht) und erspart sich rund 800 Straßenkilometer. In meinem Fall war’s billiger als selbst zu fahren.(...)
Die Führung durch die Grottes de l’Aguzou (S.286) habe ich mit Philippe Moreno alleine gemacht. War ein Riesenabenteuer. Wenn man das als Ganztagestour unternimmt, wäre es günstig, in der Nähe zu übernachten. Dafür gibt’s lediglich eine Möglichkeit: Les Myrtilles in Artigues bei Quérigut, Mme Georgette Mege, Tel 0033-4.68.74.26.65, Zimmerpreis € 38,00, Halbpens. € 50,00. Äußerst empfehlenswert, vor allem wegen der Kochkunst von Madame. Ich möchte sagen: Haubenqualität!
Im übrigen sind alle Ortsnamen (…..-les-Bains) in dieser Region schöner als das, was es dazu noch an Gebäuden gibt. Nämlich durchwegs Ruinen…
Die kühne Fußgängerbrücke über die Gorges d’Holzarté (Foto S.164) ist zufolge eines Orkans zerstört, wie mir gesagt wurde. Über einen Wiederaufbau habe ich nichts erfahren.
Unabhängig vom Reiseführer zwei Bemerkungen:
Die Methode der Fahrbahnsanierung auf französischer Seite ist – überspitzt formuliert – genauso prähistorisch wie die Höhlenbilder von Niaux: Es wird großflächig Kaltbitumen auf die Fahrbahn gespritzt und dann scharfkantiger Streusplitt (bis 8mm) drübergestreut. Denn Rest besorgen die Straßenbenützer. Daß das für Einspurige (auch Radsportler gibt es zu Tausenden!) ein enormes Gefahrenpotential darstellt samt scheußlicher Verschmutzung der Fahrzeuge ist den Verantwortlichen offensichtlich egal! Viele Paßstraßen waren auf diese Weise „saniert“.
Zum Fährschiff: In Genua war die Zufahrt zum Hafen bis zum Eincheckkiosk hervorragend ausgeschildert. Im Gegensatz dazu Barcelona: (...)Letztendlich habe ich eine Polizeistreife aufgehalten, und die freundlichen Herren haben mich mangels Erklärungsmöglichkeit gelotst.
Unterm Strich: Ihr Reiseführer „pyrenäen“ war nicht nur für die Planung dieser Tour von großer Bedeutung. Er hat mich auch auf der Fahrt begleitet, war eine wertvolle Hilfe, und manchmal habe ich am Abend nachgelesen, was ich am jeweiligen Tag versäumt hatte….
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