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Ihr Reiseführer "Pyrenäen" von Michael Schuh hat sich als sehr nützlich erwiesen, wir haben bei unserem Frankreichurlaub im letzten Herbst viele gute Tipps darin gefunden. Einige Punkte wären eventuell für die nächste Aktualisierung interessant:
An der Burg Puivert sind wir vorbei gefahren. Sie sah von weitem nett aus, aber nicht spektakulär, so dass wir keinen Stopp einlegten (wir waren auf dem Weg zu den "berühmteren" Burgen). Sie erinnerte uns vage an den Film "Die neun Pforten" - aber das täuscht ja oft, dachten wir uns....
Erst später erfuhren wir aus dem Internet, dass dies eine der ganz wenigen Burgen im Katharerland ist, die sehr gut auch für untrainierte Wanderer zu erreichen ist. Da wir beide nicht besonders gut zu Fuß sind, wäre diese Info für uns sehr hilfreich gewesen. Die allermeisten Burgen in der Gegend sind ja nur nach längerem oder recht steilem Weg vom Parkplatz zu besuchen. Hier haben wir also die Chance verpasst, auch einmal eine Burg von innen zu besichtigen. Das war schade. Außerdem fand ich die Info, dass hier in der Tat einige Schlüsselszenen für "Die Neun Pforten" gedreht wurden. Für Film- und Johnny Depp-Fans wäre dies sicher auch eine interessante Information.
Bei der Höhle von Niaux war die Organisation etwas chaotisch (einige angemeldete Gäste waren zum genannten Zeitpunkt nicht da, ihre Karten wurden darum spontanen Besuchern verkauft - als die anderen Gäste doch noch auftauchten, gab es einige Schwierigkeiten zu klären). Dadurch verspätete sich der Start der Tour um ca. 20 Minuten und es ging sehr gehetzt durch die Höhle zum Platz der Malereien (die großartig sind und jede Anstrengung wert sind!). Es sollte aber sehr deutlich darauf hingewiesen werden, dass gute Wanderschuhe und auch etwas Kondition erforderlich sind. Zum Teil sind sehr enge, rutschige und unebene Stellen zu überwinden. Ohne jeweils eigene Taschenlampe sollte man sich nicht darauf einlassen. Wegen der Organisationsprobleme waren in unserer Gruppe die Taschenlampen knapp - ich war sehr froh, eine eigene Lampe ergattert zu haben.
Und noch ein Restauranttipp: das L'ATLAS in Foix (14, place Pyrène) - nordafrikanische Küche. Wir haben hier hervorragend gegessen zu annehmbaren Preisen, die Kellnerin war sehr zuvorkommend und hat uns (unser Französisch ist nicht besonders gut) sehr geduldig die Speisekarte erläutert.
Seit Jahren greife ich für unsere Auslandsreisen mit Begeisterung auf Ihre Know-How-Reiseführer zurück, denn die Informationen sind sehr umfangreich und vor allem auch sehr detailliert! Echt super!
Aktuell führte uns nun eine Fahrt in die Pyrenäen, speziell nach Andorra. Dafür kam natürlich der Reiseführer von Michael Schuh zum Einsatz und war uns eine große Hilfe. Aber eine klitzekleine Anmerkung haben wir nun doch gefunden:
Vergeblich war unsere Suche nach Informationen über das Dörfchen "Os de Civis". Zugegeben, es liegt nicht in Andorra sondern in Spanien; ist aber interessanterweise nur über eine Straße in/aus Andorra erreichbar. Gut, zumindest ist dieses ehemalige Schmugglerdorf (schon deshalb wäre es erwähnenswert) im Kartenmaterial im Reiseführer zu finden (Seite 358, Übersichtskarte Andorra, dort ist auch die Zufahrtsstraße gut zu finden), wo man in anderen Unterlagen vergebens sucht, wäre aber auf jeden Fall einen Abstecher wert für diejenigen, die auf der Suche nach allem Ursprünglichen in den Pyrenäen sind. Denn dieses Dorf hat sich bei allem Tourismus einen Charme bewahrt, der Seltenheitswert hat! Auf jeden Fall ist die Geschichte dieses Dorf sehr eng verbunden mit dem ehemaligen schwunghaften Schmuggel, ganz besonders von Tabak, der in Andorra auch heute noch angebaut wird.
Mitführpflicht für Alkoholtester
Ab dem 1. Juli 2012 müssen alle Autofahrer in Frankreich (auch Urlauber auf der Durchreise) einen Alkohol-Schnelltest mit sich führen, andernfalls droht ein Bußgeld. Die Tests sind z.B. an Tankstellen, in Apotheken oder Drogerien erhältlich.
Weitere Informationen:
http://www.botschaft-frankreich.de/spip.php?article5986
Wir waren im Ordesa Nationalpark und haben im Casa Lisa in Buerba ein günstiges, gemütliches, sauberes Zimmer erhalten und dazu sehr gut gegessen. Die Hausfrau kocht selber. Sehr empfehlenswert. Diese Adresse sollte im Pyrenäen-Reiseführer (ab Seite 465) aufgenommen werden.
Wir haben im Juni drei Wochen in den Pyrenäen verbracht und haben Dank Ihres wirklich guten Reiseführers schöne Ecken gesehen und viel erlebt. Ein paar Dinge haben allerdings nicht so geklappt, die ich Ihnen hiermit gerne mitteilen möchte:
Bidarray - der im Reiseführer auf S. 154 beschriebene Campingplatz ist wirklich nur für Wanderer mit Zelt gedacht und sollte auch so vermerkt werden. Wir haben ihn erst gar nicht gefunden, da auch kein Schild an der Straße bzw. am Haus ist. Es gibt keine Möglichkeit, mit dem Auto auf den Platz zu fahren. Er ist echt winzig und ein VW-Bus passt definitiv nicht drauf. Es gibt allerdings die Möglichkeit im Ort auf dem Parkplatz (gegenüber der Gite d'etappe) für eine Nacht zu stehen. Das wird geduldet. Öff. Toiletten gibt es auch, wenn auch ziemlich dreckige. Das hat uns alles jedoch nicht so zugesagt und wir sind leider nicht auf den Pic d'Irpala gestiegen.
St.-Palais - hierhin sind wir eigentlich nur wegen der Bemerkung, dass man auf dem Campingplatz Ur-Alde, wunderbar die Eisvögel beobachten kann. Leider haben wir keinen gesehen. Bedauerlicherweise wurde ganz in der Nähe eine Fabrik gebaut, die 24h lärmt. Der hintere Teil des Campingplatzes wird auch schon gar nicht mehr vom Besitzer gemäht und gepflegt. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass die Eisvögel durch den Dauerlärm vertrieben worden sind.
Canfranc-Estación - leider, leider ist mittlerweile alles abgesperrt und zugemauert. Man kann nur noch mit Abstand das alte Gemäuer bewundern. Sollte man vielleicht im Reiseführer vermerken.
Sierra de Guara - Danke für den Tipp! Nach den ziemlich verregneten und kalten Pyrenäen tat die Sierra richtig gut. Es gibt noch zwei wirklich schöne und gut zu erreichende Campingplätze in Alquézar (Rio vero, Puente de Colungo, 22145 Alquezar und Campingplatz Alquézar, Ctra. De Barbastro, s/n 22145 - Alquézar)und in Rodellar (El puente und Mascun). Auf Alquézar sollte man neben Nocito vielleicht dann auch noch näher eingehen.
Tuixén - puh, der im Buch auf S. 540 beschriebene Campingplatz Moli de Fornols, ist fürchterlich. Vielleicht war er mal schön und leer. Wir sind dann auf dem Camping Cadi in Gósol ausgewichen, der allerdings auch voller Dauercamper ist. Für 2 Nächte durften wir uns dann auf einer kleinen Wiese stellen, die eigentlich als Parkplatz diente. Vielleicht könnte man vermerken, dass in der Hauptsaison es dort schwer wird, kurzfristig einen Platz zu bekommen. Zelten ist nicht möglich.
Wieder einmal habe ich einen schönen Urlaub mit einem Ihrer gelungenen Reiseführer verbracht, diesmal Pyrenäen, 7. Aufl. 2010, von Michael Schuh, und möchte gern Ihrer Bitte nachkommen, S. 604, Hinweise auf Änderungen und Anregungen zu geben.
S. 395 Das Museo Chillida-Leku ist, es heißt wegen Geldmangels, inzwischen geschlossen worden.
S. 503 Ein schöne Wanderung führt ab Baqueira-Beret zum Santuari de Montgarri (eingezeichnet auf Ihrer schönen Landkarte Pyrenäen 1 : 250.000).
S. 496 Die Fresken sind nach Barcelona verbracht worden, um sie vor dem Verkauf zu retten.
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