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ReiseführerÄthiopien

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  • Preis inkl. MwSt.
 
  • Reiseführer Äthiopien
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  • Versand ab 10 Euro kostenfreiAutor: Hildemann, Katrin; Fitzenreiter, Martin
    ISBN: 978-3-8317-1944-0
    Seitenanzahl: 528
    Auflage: 5., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Auflage
    Erscheinungsjahr: 2011

    Ausstattung:
    komplett in Farbe, 108 Fotos und Abbildungen, 27 Karten und Pläne, Übersichtskarten in den Umschlagklappen, 22 Seiten Atlas, Sprachhilfe Amharisch, ausführliches Register, Kartenverweise und Griffmarken, strapazierfähige PUR-Bindung
    Format (h x b x t): 18x12

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Der Reiseführer 'Äthiopien' von Reise Know-How ist das ideale Handbuch um das Land individuell zu entdecken.

Von der Danakil-Wüste am Roten Meer bis zu den unendlichen Weiten der Naturparks am Omo im Süden, von den tropischen Wäldern und Kaffeeplantagen im Westen bis zur Hochlandebene östlich des großen afrikanischen Grabenbruchs (Rift-Valley) im Osten – Äthiopien wird für jeden Reisenden unvergesslich bleiben.

Dieser Reiseführer führt den Leser jedoch keineswegs nur durch die verschiedenen Regionen und Landschaften, es wird vor allem mit detailliertem Fachwissen den kulturhistorisch Interessierten bei der „Reise in die Vergangenheit“ durch die Felskirchen in Lalibela, die jahrtausendealten Stelen von Axum, die Kirchen und Schlösser von Gondar oder durch die Klöster auf den Tana-Inseln begleiten.

Zahlreiche praktische Reisetipps, Unterkunftsempfehlungen, detaillierte Karten, ein kleiner Sprachführer Amharisch sowie ausführliche Hintergrundinformationen zur Geschichte, Archäologie, zu den Sehenswürdigkeiten, zur Bevölkerung sowie zur aktuellen Situation runden den Reiseführer ab.



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Timkat-Fest von Rolf Zimmermann (März 2012)

S. 313 Foto
Zu sehen ist der Ausgang am Grab des Adam

S. 329 Tukul Village
Aussicht auf die Berge und die Kirchen. Fünf neue Tukuls (Zweigeschossige Rundhäuser; Zimmer mit Vorraum und riesigem Bad). Room rates: Double / twin 85 US $, Triple 105 US $, Single 60 US $ / www.tukulvillage.com

S. 330 Feste: Timkat
Das Fest beginnt am Nachmittag des 19.01. gegen 15.00 h mit dem Auszug der Heiligen Schriften (tabot) aus den Kirchen. Die Prozessionen aus den einzelnen Kirchen vereinigen sich auf dem Weg zum Festplatz nach und nach zu einer großen Prozession. Unser lokaler Führer brachte uns zur Georgios-Kirche, um dem Auszug beizuwohnen. Wir hatten den Eindruck, dass dort nur Touristen waren. Im Nachhinein schien es uns die Strategie der örtlichen Führer zu sein, alle Touristen zu einer Kirche zu bringen, damit die Gläubigen ohne neugierige Touristen ungestört das für sie wichtige Fest begehen können. Richtig so!!!

Auf dem Festplatz gegenüber dem Roha-Hotel kommen die tabots in ein Zelt, wo sie die Nacht über verbleiben. Das Zelt ist die ganze Nacht von in der Regel schlafenden Gläubigen umgeben. In einem weiteren Zelt singen, beten und tanzen die Priester die ganze Nacht.

Mit Sonnenaufgang gegen 06.30 h setzt sich die Prozession der Priester mit den tabots zum wenige Meter entfernten Taufbecken in Gang. Der Platz um das Taufbecken ist an drei Seiten von Holztribünen für die Touristen umgeben. Ein TÜV hat sie nie abgenommen. Aber sie hielt und brach nicht unter den doch disziplinierten Touristen zusammen. Um einen guten Platz zu "ergattern" muss man sehr zeitig dort sein (5 Uhr) und möglichst schon am Vortag ein Ticket (200 Bir) gekauft haben. Sonnenstand nach dessen Aufgang bei der Platzwahl beachten. Die Plätze unterhalb der Tribünen sind ungünstig. Bei Beginn der Zeremonie stellt sich nämlich ein dichter Spalier der Debteras auf, so dass einem die Sicht fast völlig genommen wird. Am Taufbecken finden dann weitere Zeremonien und Gesänge der Priester statt, die in der Weihe des Wassers gipfeln. Danach gibt es für die Gläubigen kein Halten mehr: Jeder will etwas von dem Heiligen Wasser haben. Junge Männer stellen sich auf den Rand des Beckens und schöpfen mit großen Gefäßen Wasser aus dem Becken, das sie mit Schwung in die Menge schütten. Wer unten auf dem Platz steht hat keine Chance dem Spektakel trocken zu entkommen.

Danach gibt es eine Pause bis ca. 10.00 h. Dann setzt sich der Festzug wieder in Bewegung, um die tabots zurück in die Kirchen zu bringen. Die Prozession stoppt auf ihrem Weg in die Kirchen einige Male und die Priester singen und tanzen erneut. So dauert es bis zum späten Nachmittag bis die Prozessionen die Kirchen wieder erreichen.

Die Besonderheit in Lalibela ist, dass am 21.01. das Fest des Heiligen Michael gefeiert wird. So verbleiben die Heiligen Schriften der Michaels-Kirche noch eine weitere Nacht auf dem Festplatz und werden erst am 21.01. mit einer Prozession, unter Singen und Tanzen der Priester, wieder in die Kirche zurück gebracht. Bei unserem Besuch in Lalibela waren am 21.01. fast keine Touristen mehr in Lalibela und so fand dieses Fest fast "unter Ausschluss der Öffentlichkeit" statt.

S. 240 Sonstiges
Kompetenter Reiseführer für Bahir Dar und Tana-See: Temesgen Aguma / agumas23@gmail.com / Tel. +251 91 8026386

Restaurant in Lalibela von Projekt (März 2012)

Ich habe mit meiner Familie den Jahreswechsel in Äthiopien verbracht und Ihr Reiseführer war uns ein guter Begleiter und Ratgeber.

In Lalibella haben wir eine beeindruckende Frau kennengerlernt, welche Ihren Traum lebt und den Menschen von ihrer Lebensfreude so viel gibt. Susan aus Irland. Anbei sende ich Ihnen einen Link von Ihrem Projekt. www.benabeba.com

Danakil und Historische Route von Leser (Juli 2011)

Ich war im November 2010 in Äthiopien: Danakil und Historische Route. Ihr Reiseführer war mir dabei eine wirklich gute Hilfe! Ich buchte über das NTO-Büro sehr bemüht und freundlich!!!) und diese stellten mir ein Auto mit Guide und Fahrer zur Verfügung (In der Danakil 2 Fahrzeuge - Küche, Koch, Ausrüstungen für Übernachtungen) Ich schicke Ihnen nun Neues für Ihren Reiseführer:

1) Die Fahrt zum Erta Ale über Awash: Eine super Asphaltstraße geht durchgehend bis zum Lake Afrera. Das Fahren ist kein Problem, toll ausgebaut, wenig Verkehr. (S 402)

2) In Semera gibt es das neue Hotel "Erta Ale" - einfach und man bemüht sich um Sauberkeit. Es befindet sich gleich am Ortsanfang.

3) Die beste und schnellste Fahrt zum Dallol führt auf einer guten Piste von WUK (nördlich von Mekele) über Bere Ale (Speisemöglichkeit) nach Ahmed Ela (=Hamed Ela), ein einfaches Dorf am Salzsee des Dallol. Also zeitig in der Früh weg von Mekele, dann kommt man noch früh genug zum Salzsee und Dallol. Rückfahrt mit Rast in Ahmed Ela und abends wieder in Mekele.

4) GONDAR: Da gibt es ein neues, ganz tolles exzellentes Hotel: Hazel TAYE in der unmittelbaren Nähe des Gemp. Kann ich bestens empfehlen (Super Zimmer und ausgezeichnetes Essen!) (S.287)

5) Durch den berüchtigte ABAY-CANYON führt seit etwa 2,5 Jahren eine ausgebaute Asphaltstraße. Also keine Abenteuerpiste mehr. Auf Grund des Schwerverkehrs hat die Straße schon etwas gelitten (Rillen und Buckeln stellenweise), was aber der grandiosen Fahrt keinen Abbruch tut. (S. 208)

Allgemeines Goja und Lalibela von David Heidler (April 2011)

Da ich meine Äthiopien-Reise nun beendet habe, habe ich natürlich auch alle Änderungen zum Reiseführer notiert! (Stand März 2011)

S.25:
Einreise aus Kenia mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist über Moyale problemlos möglich. Auf Äthiopischer Seite mehrere Busse (ca 1,5 Tage) von Addis bis Moyale - auf Kenianischer Seite 1 Bus täglich Moyale - Nairobi (24h - 2000 KSH)

S. 26:
Einreise nach Somaliland problemlos möglich. Expressbus von Addis nach Jijiga (zB Selam Bus - 11h), von dort Bus nach Wajaale an die Grenze, Einreise problemlos. Bis Hargeysa share-Taxis. Visum vor Reise in Addis Abeba holen!

S. 33:
Seit neustem auch 1 Birr - Münzen.

S. 48:
Sim-Karten von ETC sind problemlos erhältlich. Kosten um die 70 Birr und man benötigt eine Kopie des Ausweis/Reisepass und 2 Passfotos.

S. 48:
Internet zwischen 20 und 25 Cent die Minute, außer Lalibela: 1 Birr die Minute. In Addis Abeba in Broadband Internetcafes relativ schnelle Verbindungen (rund um Piazza)

S. 196:
Bel Air Hotel: EZ 150 bis 200 Birr; Tourist Hotel EZ 141, DZ 181 Birr; Taitu Hotel DZ 150-400 Birr

S. 309:
Ticket für die Felskirchen (gültig für 5 Tage) pP 350 Birr; Führer ist jedoch nicht pflicht!
Neu: Lalibela Hotel in lalibela. DZ USD 15. Klein aber fein – viele Tourguides schlafen hier

S. 330:
Täglich Busse von Addis Abeba mit Nacht in Dessie nach Lalibela (und zurück) sowie täglich Busse zwischen Bahir Dar und Lalibela

S. 239:
Bahir Dar Hotel - klein, gut, günstig (SC EZ 80 Birr)

S. 241:
Bus von Bahir Dar nach Tis Abay ca 13 Birr one-way. Führer ist nicht notwendig - alles gut zu finden. Eintritt 15 Birr - Studenten/Schüler 5 Birr

Tipp:
Wako Wondimu ist deutschsprachiger Tourguide für ganz Äthiopien. Kontakt hier http://www.nationwidetourethiopia.com/ und nach Wako verlangen. Kompetenter Guide und sehr entspannter Reisepartner – alles in fließendem deutsch.

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Rezensionen

Redaktion Motorradreisefuehrer.de
Rezension vom: Januar 2012
Äthiopien für Individualisten

Äthiopien, was für ein Land! Abwechslungsreicher als die Einöde im Sudan, die staubigen Pisten des südlichen Ägyptens bringt Äthiopien individualreisenden eine willkommene Abwechslung: eine grandiose Bergwelt, Savanne, Regenwälder, Gipfel und fruchtbare Täler.

Gebirgig, und nur durch den schmalen Streifen Eritreas (bis 1991 Teil Äthiopiens), Djibouti und Somalias vom Roten Meer getrennt, liegt zwischen Blauen Nil und dem Horn von Afrika das Hochland des alten Abessiniens. Äthiopien besitzt wegen seiner krassen Geographie extreme Höhenunterschiede deshalb sehr unterschiedliche Klimata.

Die Kaiserstadt Gondar war im 4. Jahrhundert ein Zentrum des Christentums, heute zeugen noch etliche Felsenkirchen (Lalibela) und Klöster von den frommen Hochzeiten.

Die Danakil-Wüste, die Obelisk-artigen Stelen von Aksum, der afrikanische Grabenbruch und Naturparks am Omo oder die Tana-Inseln im gleichnamigen See, 370 km nordwestlich der hochgelegenen Hauptstadt Addis Abeba (2355 m).

Die Autoren verstehen es, ihr kulturhistorisches Wissen zu vermitteln, geben Insider-Reisetipps und viele Hintergrundinformationen zu einem der interessantesten Länder Ostafrikas.

Bis 1993 wütete ein fast 30jähriger Bürgerkrieg im Land, aufgrund einer Dürre forderte eine Hungersnot 1984-85 fast eine halbe Million Opfer, Katastrophen, von denen sich das Land nur langsam erholen konnte. Aktuell ist es auch um die Menschenrechte nicht gut bestellt, trotzdem oder gerade deswegen setzt das Land auf einen wachsenden Tourismus der 5,5 % des BIB ausmacht. Die genannten Nationalparks (Semien-Nationalpark) und die Kultur vom alten Abessinien (980 v. Chr. – 1974) und des Aksumitischen Reiches besitzen genug Anziehungskräfte, um diesen Wirtschaftszweig weiter auszubauen.

All das wird sehr präzise im Buch abgebildet. Leider fehlen dem Buch bessere Bilder und auch eine weniger verspielte Typografie (bei den Überschriften) wäre ein Zugewinn. Im Anhang des Buches gibt es einen nützlichen Kartenatlas und einen kleinen Sprachführer.

Eine andere Rezension endet mit den Worten „Das Land hat sich viele Mythen und Eigenheiten bewahrt, das Buch hilft, sie zu entdecken“ – dem schließen wir uns an.

Markus Golletz.

Wüstenschiff.de
Rezension vom: 06/11
Wer an den touristischen Highlights und der Kultur und Geschichte Äthiopiens interessiert ist, dem bietet dieser Reiseführer sehr viel an Informationen und Hintergrundwissen. ( ... ) Sehr angenehm ist der Kartenatlas am Ende des Buchs - dadurch wird es zunächst nicht zwingend erforderlich, Kartenmaterial von Äthiopien zu kaufen.

Food and Travel. Heft Nr. 3
Rezension vom: Mai/Juni 2011
Die Bände vom Verlag Reise Know-How bieten detaillierte, top recherchierte Einblicke in Afrikas Reiseländer ...

Griesheimer Anzeiger
Rezension vom: 03/11
Griesheimer Anzeiger

Äthiopien – Reisen zur Wiege der Menschheit

Der ostafrikanische Grabenbruch gilt als Wiege der Menschheit. Das Land am Horn von Afrika, das „Dach Afrikas“ zieht mit seiner 3000-jährigen Geschichte und Kultur immer mehr Touristen an. Die drei Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam sind tief verwurzelt in die Geschichte des Landes mit seinen rund 80 Nationalitäten. Wer auf dem modernen Flughafen Addis Abeba, der dritthöchsten Hauptstadt der Welt, landet, hat es nur wenige Kilometer bis in Orte, in denen das Leben dem im Mittelalter ähnelt.

Die Landschaft ist ebenfalls voller Kontraste: Grüne Hügel, schroffe Felsen, Regenwälder Savanne und Wüste. Das Reiseführer-Handbuch für individuelles Entdecken „Äthiopien“ ist ein ausgezeichneter Begleiter. Es beschreibt unterhaltsam die Provinzen des ostafrikanischen Landes mit ausführlichen Darstellungen der Sehenswürdigkeiten. Karten und Fotos sind so detailliert, dass die Leser Äthiopien fast überall ohne fremde Hilfe erleben können. Praktische Hinweise für Stadtbesichtigungen, Unterkünfte, Restaurants und viele touristisch wertvolle Tipps ergänzen die Kapitel.

Lohnenswerte Ziele sind der Tanasee, die alte Kaiserstadt Gondar, die Simien Berge, die weltberühmten Felsenkirchen von Labilela, die Salzseen des Awash sowie die Wasserfälle des Blauen Nils.

Ein hervorragender Schlüssel zum Verständnis für die Bewohner, ihre Religion und Kultur sowie ihre Geschichte ist die umfangreiche Einführung. Mit der farblichen Markierung findet man die gesuchte Information auf einen Blick. Den Autoren gelingt es, Blicke in das Leben der Stämme zu eröffnen. Sie inspirieren und ermutigen die Besucher, Pfade abseits des Massentourismus und der Sehenswürdigkeiten zu beschreiten. Das Land hat sich viele Mythen und Eigenheiten bewahrt, das Buch hilft, sie zu entdecken. Wer noch tiefer eintauchen möchte, nimmt den Sprachführer „Kauserwelsch- Amharisch“ mit.

„Äthiopien“ von Katrin Hildemann, Martin Fitzenreiter, REISE-KNOW-HOW Verlag, 2011, 528 Seiten, 23,90 Euro.

„Kauderwelsch Amharisch“, Micha Wedekind, REISE-KNOW-HOW Verlag, 2009, 7,90 Euro.

ekz-Informationsdienst
Rezension vom: 03/11
Zur Zeit gibt es keinen weiteren aktuellen Titel zu Äthiopien.

AOL Bücherbrief, JG 29/2010 Nr. 66
Rezension vom: 01/11
Dieser Reiseführer ist das ideale Handbuch um das Land individuell zu entdecken.


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