In der russischen Umgangssprache stolpert man immer wieder über Ausdrücke, die in keinem Wörterbuch stehen. Die Sprache der Lehrbücher ist eben eine andere als die der Straße, Hinterhöfe, Küchen und Studentenwohnheime. So rauschen viele witzige Details im Alltag an einem vorbei, weil man sie nicht versteht. Und wenn man dann beginnt, seinen Wortschatz um auf der Straße gehörte Ausdrücke zu erweitern, kann es schnell sein, dass man ganz kräftig ins Fettnäpfchen tritt, weil nicht alles, was einem auf Russisch um die Ohren fliegt, auch stubenrein ist.
Dieses Büchlein verrät, was so vom Stapel gelassen wird, wenn es auf Russisch zur Sache geht, ob beim Plausch mit einer Verkäuferin auf dem Markt in Wladiwostok, auf einer Studentenparty in St. Petersburg, in der Banja mit dem Geschäftspartner in Moskau oder beim Schnack mit den russlanddeutschen Nachbarn. Mit der Zeit werden Sie lernen, das Gespräch wohl dosiert mit Slang zu würzen und dabei vielleicht den einen oder anderen wohlmeinenden Lacher ihrer Gesprächspartner zu ernten.
Rezensionen
| Geo Saison. Das Reisemagazin. |
| Ausgabe November 2011 |
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Praxisorientierte "Sprechführer" für mehr als 100 Sprachen und Dialekte. |
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| Universität Trier, FB II: Sprach-, Literatur- und Medienwissensc |
| Ausgabe 12/09 |
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Für den praktischen Gebrauch ist "Russisch Slang" wegen der Gefahr, von einem sprachlichen Minenfeld ins nächste zu geraten und dabei womöglich körperlichen Schaden zu nehmen, nur bedingt zu empfehlen, es bietet sich aber unbedingt für alle jene an, die jenseits der normativen Wörterbücher und Grammatiken nach authentischem Sprachmaterial auch unterhalb der Gürtellinie des guten Geschmacks suchen, und sei es auch nur, um einen leichteren sprachlichen Zugang zu den Werken moderner russischer Autoren zu bekommen." |
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| russland.TV Deutschland |
| Ausgabe 02/08 |
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Russisch-Slang in Buchform
Eigentlich ist der Titel dieses kleinen Büchleins aus dem Reise Know-How Verlag falsch. Denn nicht nur Slang oder Sprache aus bestimmten Szenen umfasst der nützliche Helfer „Russisch Slang – das andere Russisch“. Er behandelt viel umfassender den gesamten Bereich der bodenständigen russischen Alltagssprache, den man nicht im Russischunterricht an der (Volkshoch)schule lernen kann.
So enthält das Buch sehr viele Begriffe, die erfahrene Russlandreisende, die nicht nur zu Geschäftsverhandlungen oder Empfängen im Land sind, schon oft gehört haben, die aber im „normalen“ Sprachführer immer nicht zu finden sind. Worunter das echte Verständnis der umgebenden Situation oft leidet. „Russisch Slang“ schafft Abhilfe mit einer treffenden, umfassenden und tabulosen Darstellung der russischen Umgangssprache.
Begriffe und Redewendungen vom Ausdruck einfacher Gefühlsregungen in verschiedenen Situationen (Überraschung, Erstaunen, Ärger u.a.) über das etwas bestimmtere Loswerden von Schlafmützen, Langweilern oder Schwatzköpfen bis hin zu echten Kraftausdrücken werden gut strukturiert erläutert. Das Buch ist hierbei mit Sicherheit kein Werk für absolute Russisch-Neulinge, aber sehr hilfreich für alle, die erste Gehversuche in der Sprache schon gemacht haben. Vor allem, wenn sie zum Studienaufenthalt, zum Privatbesuch oder beruflich längere Zeit ins Land kommen.
Die Herkunft und Verwendung der Begriffe wird ebenso leicht verständlich erklärt wie Unterschiede in der russischen und deutschen Umgangssprache. Ebenso regionale Mundarten und Aussprachehilfen, die auch Ungeübteren das sofortige Lossprechen erleichtert. Alle Begriffe werden im Original, in einer vereinfachten Lautschrift, in wörtlicher und in sinngemäßer Übersetzung präsentiert.
Vor der Verwendung wird bei einer Reihe von Begriffen (recht witzig markiert mit kleinen Bömbchen) aber gleich gewarnt, denn die tabulose Herangehensweise des handlichen Werks macht auch vor vulgärsten Redensarten (für Experten: z.B. die „mat“-Flüche) und ihren Bedeutungen nicht halt. Hier kann man sich dem Rat des Autors namens Holger Knauf, seines Zeichens studierter Slawist, nur anschließen: Die Kenntnis von solchen Begriffen sollte man nur passiv nutzen und sie nicht selbst verwenden.
Das Buch ist dabei aufgebaut wie eine Mischung aus Sach- und Wörterbuch und eignet sich deshalb ebenso zum Nachschlagen wie als interessante und unterhaltsame Lektüre. Milieus und ihr Vokabular – wie der Slang der Halbwelt, des Militärs, der Russlanddeutschen – fehlen natürlich nicht, stellen jedoch nicht den Schwerpunkt des Buches da. Die große Mehrheit des Vokabulars kennt fast jeder Russe und wohl kaum jemand hat noch nie etwas davon verwendet. So stammen ganze Kapitel aus den gar nicht szenigen Bereichen Familie, Technik, Toiletten oder Liebesleben.
Aber gerade das macht das Buch so praxistauglich und interessant. Ein Register, Lesetipps zum Thema und viele passend freche Fotos runden den Inhalt ab. Auf 160 Seiten wird im reisefreundlichen Taschenformat viel Inhalt geboten. Wer abseits von der geschlossenen Touristengruppe durch Russland reist, wird nicht lange unterwegs sein, bis er den ersten Begriffen live begegnet. Nicht fehlen sollte jedoch wie gesagt der Grundwortschatz im „normalen“ Russisch, um die Slang-Kenntnisse anwenden zu können. Außer vielleicht dem einen Satz:
„Ich habe von Russisch keinen blassen Schimmer.“ |
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| n-ost Korrespondent Marcus Schöbel |
| Ausgabe 12/07 |
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"... ein neuer Sprachführer, der sammelt, ordnet und erklärt, wovor andere Wörterbücher in der Regel kapitulieren: russischen Slang.
Autor Holger Knauf hat auf 160 Seiten zusammengetragen, was in Russlands Küchen, Straßen, Kneipen und Hinterhöfen gesprochen wird." |
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