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ReiseführerCityTrip Salzburg

  • 9.80 EUR Deutschland
  • 10.10 EUR Österreich
  • Preis inkl. MwSt.
 
  • Reiseführer CityTrip Salzburg
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  • Versand ab 10 Euro kostenfreiAutor: Brinke, Margit; Kränzle, Peter
    Herausgeber: Werner, Klaus
    ISBN: 978-3-8317-2241-9
    Seitenanzahl: 144
    Auflage: 4., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Auflage 2012

    Ausstattung:
    komplett in Farbe, mehr als 60 Fotos, GPS-genauer Stadtplan zum Herausnehmen und praktische Übersichtskarten, kleine kulinarische Sprachhilfe, ausführliches Register, strapazierfähige PUR-Bindung
    Format (h x b x t): 19,5 x 11

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Mozart, Festspiele und Schokoladenkugeln - drei Dinge, die Salzburg weltberühmt gemacht haben. Der aktuelle Stadtführer aus der Reihe CityTrip von Reise Know-How zeigt, wie viel mehr die Stadt an der Salzach zu bieten hat. Die Altstadt mit Dom und Residenz gehört zu den schönsten in der Welt, die Festung Hohensalzburg gilt als größte vollständig erhaltene Burg Europas. Das Buch wartet mit einer Fülle an praktischen Tipps und Empfehlungen zu allen reisespezifischen Fragen auf: Anreise, Unterkünfte in jeder Preiskategorie, Restaurants, Informationsstellen, öffentliche Verkehrsmittel, Nachtleben, Preise und Öffnungszeiten u.v.m. So lernen die Leser die viertgrößte Stadt Österreichs in all ihren Facetten kennen.

Der Reiseführer enthält in übersichtlich gegliederten Kapiteln Vorschläge für Rundgänge durch den Festungsbezirk, die Bürgerstadt, die Residenzstadt und interessante Ausflüge in die äußeren Bezirke. Ein GPS-genauer Stadtplan (als Faltplan zum Herausnehmen), durch das intelligente Nummernsystem eng mit dem Text verzahnt, erleichtert die Orientierung. Die kulinarische Sprachhilfe im Anhang macht Appetit auf leckere österreichische Spezialitäten.


Aus dem Inhalt von 'CityTrip Salzburg':
  • Die Stadt entdecken: sorgfältige Beschreibung der interessantesten Sehenswürdigkeiten und Stadtviertel.
  • Die ganze Breite der Gastronomie: von Feinschmeckerrestaurants über Cafés und Bars bis zum mitternächtlichen Imbiss.
  • Auf eigene Faust: alle reisepraktischen Infos zu Anfahrt, Preisen, Stadtverkehr, Touren, Shopping, Events, Hilfe im Notfall ...
  • Unterkünfte von nobel bis preiswert: gründlich vor Ort recherchiert und ausführlich kommentiert.
  • Hintergrundartikel mit Tiefgang: Geschichte, Mentalität der Bewohner, Leben in der Stadt ...
  • Service für Laptop, Navi, iPhone & Co.: Luftbild­ansichten passend zum Text, GPS-Daten und Buchinhalte zum Download.

Reise Know-How Guide Store
Auch als Smartphone-App erhältlich!





Ihre Meinung 

Rezensionen

www.lehrerbibliothek.de
Rezension vom: Sept. 2012
Die City-Trip-Reihe aus dem Bielefelder Reise Know-How Verlag bietet auf je knapp 150 S. ebenso kompakte wie kompetente Information als Stadtführer auch zu Städten, die keine Weltstädte sind, aber doch von (über)regionaler Bedeutung und mit Kulturanspruch. Das gilt jedenfalls auch für die Mozart-Stadt Salzburg. Nach einleitenden ca. 50 S. zu Geschichte, Eigenart und Leben in der Stadt bieten die nächsten ca. 50 S. Beschreibungen einzelner Stadtbezirke (vgl. Inhaltsverzeichnis), bevor Praktische Reisetipps konkret auf einen Aufenthalt in Salzburg vorbereiten. "Exkurse zwischendurch" bieten Hintergrundinformation, hier z.B. zu den Salzburger Festspielen oder Salzburger Nockerln, und der Cityatlas lässt die Orientierung einfach erscheinen!

Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de

ekz.bibliotheksservice GmbH
Rezension vom: Juni 2012
Eingeführte kleine attraktive Reihe.

Die Vorauflage (BA 7/09) wurde aktualisiert und kann verbraucht werden. Neu ist der City-Faltplan Salzburg (Maßstab 1:5.000 bzw. 1:7.500) zum Herausnehmen.


Ihre Meinung 

Salzburg aus der Luftperspektive

Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.

Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen unten zum kostenlosen Download im kml-Format bereit.

Besitzer der 3. Auflage finden die passenden GoogleMaps-Ansichten hier:

Faltplan als Geo-PDF

Der Faltplan des Buches wurde zur Nutzung auf PC, Laptop, Smartphones, iPhone und iPad speziell angepasst und georeferenziert und wird hier unten als Geo-PDF bereitgestellt. Mit dem Analyse-Werkzeug des aktuellen Adobe Acrobat Reader können die geographischen Daten in der Karte angezeigt und kann nach solchen gesucht werden.

Für iPhone und iPad empfehlen wir die App "PDF Maps" der Firma Avenza (www.avenza.com) mit vielen praktischen Zusatzfunktionen auf der Basis unserer Karte. Die App importiert den kostenlosen Stadtplan wahlweise aus dem integrierten Map Store oder von unserem Server unter http://www.reise-know-how.de/gpsmap/citymap-salzburg-2012.pdf

Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden:
  Cover außen
  Cover innen vorn
  Cover innen hinten
  Inhaltsverzeichnis, Impressum
  Praktische Reisetipps
  Faltplan
  GPS Sehenswertes (.kml-Datei)
  GPS Gastronomie (.kml-Datei)
  GPS Unterkünfte (.kml-Datei)
  GPS Diverses (.kml-Datei)

Praktische Reisetipps aus dem Buch

Praktische Reisetipps aus dem Buch 

005sb Abb.: mb

Praktische Reisetipps

Salzburg liegt nicht einmal 10 km jenseits der Grenze zu Bayern und Deutschland. Man spricht einen deutschen Dialekt, bezahlt mit dem Euro und gehört zur EU. Dennoch gibt es einige Besonderheiten, die man kennen sollte. Beispielsweise ist es interessant zu wissen, ob man in der Stadt ein Auto braucht, welche Anlaufstellen es gibt, wer in Notfällen hilft, welche Unterkünfte sich anbieten, welche Touren interessant sind. Auf diese und ähnliche Fragen sollen die folgenden Seiten mit Praktischen Reisetipps von A bis Z Antworten und Hinweise geben.

An- und Rückreise (siehe Reiseführer S. 96)

Mit dem Auto

Von Frankfurt nach Salzburg sind es rund 540 Autobahnkilometer, von München lediglich 140. Von München ist die Autobahn A8 die schnellste – wenn auch konstant staugefährdete – und direkte Verbindung nach Salzburg. Die A8 geht am Autobahnknoten Salzburg im Südwesten bei Piding in die österreichische A1 über, die als Ring- oder West-Autobahn die Stadt im Norden im Halbkreis umrundet und weiter Richtung Wien führt. Vom erwähnten Autobahnknoten Salzburg zweigt zudem die A10, die Tauernautobahn, Richtung Süden (Klagenfurt) ab. (Zu Verkehrsregeln und Maut siehe Abschnitt „Autofahren“ in diesem Kapitel.)

Mit dem Zug

Salzburg liegt an der Ost-West-Hauptstrecke zwischen München und Wien. Daher verkehren fast halbstündlich Züge, ob EC, ICE oder Regionalbahn. In Deutschland bieten sich Sparpreis -Tickets, Europa-Spezial oder auch das Bayernticket an.

µ Infos und Buchung: www.bahn.de. Zu den Angeboten der Österreichischen Bahnen (ÖBB): www.oebb.at.

Der im Norden der Innenstadt gelegene Salzburger Hauptbahnhof gilt als wichtigster Verkehrsknoten im Westen Österreichs. Der einstige Grenzbahnhof ist heute Drehscheibe nach Bayern und Deutschland. Der Bahnhof entstand 1860 im Zuge des Baus der Westbahn, der Verbindung zwischen Wien und München, wurde nach 1900 teilweise zum Endbahnhof umgebaut und wird derzeit grundlegend umgestaltet. Er soll bis 2014 seiner Rolle als Verkehrknotenpunkt an der Strecke München–Wien und als regionales Drehkreuz noch besser gerecht werden. Auch das derzeit wenig ansprechende Bahnhofsumfeld soll dann mit neuen Ladenpassagen und Lokalen an Attraktivität gewinnen.

Vom Hauptbahnhof erreicht man über die Rainerstraße in etwa zehn Gehminuten die Innenstadt am Mirabellplatz [J5]. Auch zahlreiche Buslinien (1, 2, 3, 5, 6, 25 und 840) fahren ins Zentrum zur Staatsbrücke oder zum Hanuschplatz [J6].

o164 [J3] Hauptbahnhof, Südtiroler Platz

Das Bahntarifsystem innerhalb Österreichs entspricht weitgehend dem deutschen, z. B. gibt es für Rund­fahrten ein günstiges, für bis zu fünf Personen gültiges Einfach-Raus-Ticket (ähnlich den deutschen Regional- bzw. Wochenendtickets) für 28 €. Es gilt in den Regionalzügen der ÖBB.

Mit dem Flugzeug

Austrian Airlines (www.austrian.com) und Lufthansa (www.lufthansa.com) fliegen von zahlreichen deutschen Flughäfen nach Salzburg (SZG), außerdem Air Berlin (www.airberlin.com) nonstop ab Berlin-Brandenburg, Düsseldorf und Hamburg. Von Schweizer Flughäfen aus bedient vor allem Swiss Salzburg (www.swiss.com).

Der Salzburg Airport W. A. Mozart [A8] liegt nur 4 km westlich vom Stadtzentrum und hat einen eigenen Autobahnanschluss zur Westautobahn A1 (Richtung Wien/Budapest bzw. München über A8) sowie zur Tauernautobahn A10 (Richtung Kärnten-Villach, Italien).

Am günstigsten gelangt man mit der Buslinie 2 zum Hauptbahnhof Salzburg (tagsüber alle 10 Minuten, sonst alle 20 Minuten). Die Fahrzeit vom Bahnhof zum Flughafen beträgt etwa 20 Minuten, der Preis 2,10 € für Erwachsene, 1,10 € für Kinder. Fahrkarten gibt es am Automaten, beim Busfahrer oder in der Trafik „Newscorner“ am Flughafen. Dort gibt es auch 24-Stunden- und Wochenkarten. Taxis bringen Besucher für rund 9 € bei 10–15 Minuten Fahrtdauer in die Innenstadt.

µ Innsbrucker Bundesstr. 95, Tel. 85800, Flugauskunft Tel. 8580251, Ticketcenter Tel. 85807911, www.salzburg-airport.com

Autofahren (siehe Reiseführer S. 97)

In Salzburg braucht man eigentlich weder ein eigenes Auto noch einen Mietwagen. Zum einen ist das Stadtzentrum nicht allzu groß, zum anderen gibt es einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr. Hinzu kommt, dass die gesamte Salzburger Altstadt mit Getreidegasse, Judengasse, Altem Markt, Waagplatz, Mozartplatz, Linzergasse oder Kaiviertel strikte Fußgängerzone ist und dass sich das Parken schwierig gestaltet bzw. man auf relativ teure Parkplätze und -garagen angewiesen ist. Lediglich wer Ausflüge z. B. nach Schloss Hellbrunn oder ins weitere Umland plant, ist mit einem Pkw gut bedient.

µ Autobahnvignette: In Österreich sind alle Autobahnen und Schnellstraßen vignettenpflichtig (Klebevignette, erhältlich bei Automobilklubs sowie an Tankstellen und Postämtern im Grenzbereich, für 10 Tage 8 €, es gibt sie auch für zwei Monate oder ein Jahr, www.asfinag.at/maut). Wer auf dem Weg nach oder durch Österreich eine Sondermautstrecke benutzt, z. B. die Pyhrn-, Tauern-, Brennerautobahn oder die Arlbergschnellstraße, muss gesondert eine routenabhängig unterschiedlich hohe Streckenmaut bezahlen (Mautabfertigungsautomat oder Videomautkarte).

µ Geschwindigkeitsbeschränkungen: innerorts 50 km/h, außerorts 80 km/h, Autobahn 130 km/h

µ Wichtig: In Österreich muss ganztägig mit Abblendlicht gefahren werden und herrscht Warnwestenpflicht. Die Blut­alkoholgrenze liegt wie in Deutschland bei 0,5 ?.

µ Parkgebühren Salzburg: In den Altstadtgaragen im Mönchsberg o. a. Parkhäusern kostet die Stunde regulär 2,40 €. Lässt man sich das Parkticket in einem der angeschlossenen Geschäfte lochen, kann man bis zu 4 Stunden für 3 €, 8 Std. für 5 € parken. Weitere Parkhäuser gibt es u. a. am Bahnhof und in der Linzer Gasse (im Kapuzinerberg), außerdem sind gebührenpflichtige Kurzparkzonen mit Parkscheinautomaten verbreitet (Mo.–Fr. 9–19 Uhr, max. 3 Std.; pro Stunde ca. 1,20 €, Bezahlung auch mit Bankomatkarte möglich).

Barrierefreies Reisen (siehe Reiseführer S. 98)

Obwohl eine behindertengerechte Ausstattung bzw. Barrierefreiheit verschiedener Gebäude sowohl in der Gastronomie wie auch in der Hotellerie und bei Sehenswürdigkeiten oder Veranstaltungsorten wegen der historischen Bausubstanz nicht immer ganz leicht realisierbar ist, ist in Salzburg Barrierefreiheit weitgehend realisiert. Die Anreise nach Salzburg und das Fortbewegen innerhalb der Stadt ist mit behindertenfreundlichen Verkehrsmitteln größtenteils gewährleistet, zudem stehen zahlreiche öffentliche Behindertenparkplätze zur Verfügung.

Die meisten Gaststätten sind auch für behinderte Menschen zugänglich, ebenso der überwiegende Teil der Hotels. Zumindest die größeren und besseren Unterkünfte verfügen über rollstuhlgerechte Badezimmer und Lifts. Allzu viele öffentliche Behinderten-WCs existieren (noch) nicht und auch hinsichtlich der Einrichtungen für Gehörbehinderte besteht noch Nachholbedarf (z. B. in Theatern).

µ Infos finden sich auf der Seite von Tourismus Salzburg unter www.salzburg.info/barrierefrei, hier kann man spezielle Stadtinformationen als PDF-Dokument herunterladen.

µ Barrierefreie Hotels findet man unter www.salzburg.info/barrierefreie-hotels.

Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 98)

µ Deutsches Honorarkonsulat in Salzburg, Schwarzstr. 16, Tel. 0043 (0)662 880201121, Mo.–Fr. 9–11 Uhr

µ Deutsche Botschaft in Wien, Metternichgasse 3, 1030 Wien, Tel. 0043 (0)1 711540, www.wien.diplo.de, Konsular­abteilung Reisnerstr. 44, Mo.–Fr. 9–12 Uhr

µ Schweizer Konsulat in Salzburg, Alpenstr. 85, Tel. 0043 (0)662 622530

µ Schweizer Botschaft in Wien, Kärntner Ring 12, 1010 Wien, Tel. 0043 (0)1 79505, www.eda.admin.ch/wien, Mo.–Fr. 9–12 Uhr

Ein- und Ausreise­bestimmungen (siehe Reiseführer S. 99)

Da Deutschland, Österreich und seit 2008 auch die Schweiz Mitglieder des sogenannten Schengen-Raums sind, entfallen Kontrollen des Personenverkehrs an den gemeinsamen Grenzen. (Bei der Rückreise in die Schweiz sind jedoch weiterhin Zollkontrollen möglich bzw. üblich.) Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz müssen bei der Einreise nach Österreich einen gültigen Personalausweis mitführen.

In Österreich haben die innerhalb der EU geltenden Zollbestimmungen Gültigkeit (siehe www.bmf.gv.at/zoll). Tabakwaren oder alkoholische Getränke sind nur so weit abgabenfrei, als sie dem Eigenbedarf dienen. Es gibt einen Richtlinienkatalog, der z. B. 800 Zigaretten oder 20 l Wein vorsieht. Die Grenzen für Schweizer Bürger sind strenger und betragen z. B. nur 1 l Alkohol über 15 Vol.-% oder 200 Zigaretten (Infos: www.ezv.admin.ch).

Geldfragen (siehe Reiseführer S. 99)

Die österreichischen Münzen zeigen außer der österreichischen Flagge auf der Rückseite Bilder von Wolfgang Amadeus Mozart (1 €) und der Pazifistin und Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner (2 €), außerdem die Wiener Secession als bedeutendes Jugendstilbauwerk (50 Cent), das Barockschloss Belvedere (20 Cent) und den gotischen Stephansdom (10 Cent). Alpenprimel, Edelweiß und Enzian befinden sich auf den 5-, 2- und 1-Cent-Münzen.

Das Preisniveau in Salzburg ist vergleichbar mit jenem süddeutscher Großstädte. Die Maestro-(EC-)Karte (in Österreich „Bankomatkarte“ genannt) kann gegen Gebühr an jedem Automaten mit Geheimnummer zum Abheben von Bargeld eingesetzt werden. Einige Geldinstitute statten ihre Geldkarten mittlerweile mit der Bezahlfunktion „V Pay“ aus. An österreichischen Bankautomaten wird diese Funktion akzeptiert. Die Gebühren für das Abheben mit der Kreditkarte sind deutlich höher. Kreditkarten werden in den meisten Restaurants und Shops akzeptiert.

In Notfällen hilft der Western Union Bargeldservice weiter (Tel. 0180 5225822, www.westernunion.de), der von Post oder Reisebank angeboten wird.

Informations­quellen (siehe Reiseführer S. 101)

Infostellen zu Hause

µ Österreich Werbung Deutschland GmbH, Klosterstr. 64, 10179 Berlin, Tel. 030 2191480 (Mo.–Fr. 9–17 Uhr), www.austriatourism.com

µ Urlaubsservice der Österreich Werbung, Wien, Tel. 0180 2101818 (6 Cent/Anruf a. d. Festnetz)

Infostellen vor Ort

i165 [I5] Tourismus Salzburg GmbH, Auerspergstr. 6, A–5020 Salzburg, Tel. 889870, www.salzburg.info, hier kein Publikumsverkehr, dafür aber in den Filialen:

i166 [K7] Tourist Info – Mozartplatz, Mozartplatz 5, Tel. 88987330, Mo.–Sa. 9–18 Uhr, im Sommer auch So.

i167 [J3] Tourist Info – Hauptbahnhof, Südtiroler Platz, Tel. 88987340

µ Tourist Info – Salzburg Süd, Park&Ride-Parkplatz, Alpenstr., Tel. 88987360, nur im Sommer und an manchen Feiertagen

µ Info-Terminal im Flughafen. Hier gibt es vielerlei Informationen, Ticketverkauf und Hotelbuchung.

µ Prospektbestellung: www.salzburg.info/ de/service/broschueren.htm, brochures@salzburg.info, Tel. 889870

µ SalzburgerLand Tourismus GmbH, Wiener Bundesstr. 23, 5300 Hallwang bei Salzburg, Tel. 0662 668844, www.salzburgerland.com

Ticketverkaufsstellen siehe Kapitel „Salzburg am Abend“, S. 30.

Die Stadt im Internet

µ www.salzburg.info: Die Seite von Tourismus Salzburg ist die umfassendste und aktuellste Infoseite mit Hinweisen zu Attraktionen, Veranstaltungen, Hotels, Gastronomie und Shopping sowie praktischen Tipps.

µ www.stadt-salzburg.at: Offizieller Internetauftritt der Stadt Salzburg mit Zahlen, News, Veranstaltungen etc., v. a. interessant ist die Rubrik „TouristInfo“.

µ www.salzburg.com: Seite der auch überregional bekannten „Salzburger Nachrichten“, mit Tipps und Veranstaltungshinweisen.

µ www.salzburg.at: Internetplattform für die Europaregion Salzburg. Hinweise und Tipps zu Veranstaltungen, Freizeit, Tourismus und Verkehr in der gesamten Region.

Publikationen und Medien

Haupttageszeitung sind die „Salzburger Nachrichten“, denen jeden Freitag die nützliche Veranstaltungsbeilage „Salzburg Life“ beiliegt. Das Blatt gehört neben der „Presse“ und dem „Standard“ (beide Wien) zu den renommiertesten österreichischen Tageszeitungen. Daneben gibt es die „Salzburger Volkszeitung“, außerdem Wochenzeitungen und Magazine wie das Gesellschaftsmagazin „Die Salzburgerin“ (8-mal jährlich plus Sonderbeilagen, 3 €, www. diesalzburgerin.at), „vision.altstadt“ (vierteljährlich, 2,50 €, www.visionaltstadt.at), die „Salzburger Woche“ (gratis) oder „erlebe salzburg magazin“ (monatlich, gratis) mit Veranstaltungskalender. Ein studentischer Lokalradiosender ist der „Freie Rundfunk Salzburg – Radiofabrik“, Welle 107,5 und 97,3, mit Sitz im ARGE Kulturzentrum.

Internet und Internetcafés (siehe Reiseführer S. 103)

Viele Hotels v. a. internationaler Ketten bieten gratis WLAN-Internetzugang im Zimmer bzw. in der ­Lobby, ansonsten sieht es mit öffentlichen WLAN-Hotspots in Salzburg noch schlecht aus. Einer befindet sich auf dem Max-Reinhardt-Platz gegenüber dem Festspielhaus und in zentraler Lage bietet das Café Fürst WLAN in seinen (kleinen) Räumen. Dazu kann man im Flughafen und in der Universität sowie in McDonald?s-Filialen gratis surfen. Unter http://v4.jiwire.com und www.salzburg-surft.at lassen sich Listen Salzburger WLAN-Hotspots aufrufen.

Außerdem existieren die folgenden zentral gelegenen Internetcafés:

@168 [K7] Cybar Internetcafé, Mozartplatz 5, neben Salzburg Info, Tel. 844822

@169 [I6] City Net Café, Gstättengasse 11, Kaffee und Snacks.

Medizinische Versorgung (siehe Reiseführer S. 103)

Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) können gesetzliche Krankenversicherte europaweit unmittelbar erforderliche medizinische Versorgung in Anspruch nehmen. Die Karte gilt in allen Ländern der EU und bei in Deutschland gesetzlich Versicherten ist sie kostenlos bei der Kasse zu erhalten. Sie ersetzt den früher notwendigen „Auslandskrankenschein“ E111. Das Vorlegen der Karte genügt, um bei einem Unfall oder einer akuten Erkrankung medizinisch behandelt zu werden. Gegebenenfalls kann es von Vorteil sein, zusätzlich eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, insbesondere hinsichtlich der Übernahme der Kosten für einen Rücktransport im Krankheitsfall.

Apotheken sind leicht zu finden. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten (meist 8–12.30 und 14.30–18 Uhr, Sa. 8–12 Uhr) sind die diensthabenden Apotheken an der Türe angeschlagen. Der Apotheken-Notruf lautet: 1455.

+170 [J6] Apotheke Zum goldenen Biber, Getreidegasse 4. Zentral gelegene, alteingesessene Apotheke.

+171 [J6] Engel-Apotheke, Linzer Gasse 5. 1805 als erste Apotheke rechts der Salzach gegründet, hier soll Georg Trakl einst ein Praktikum gemacht haben.

Diensthabende Zahnärzte können erfragt werden bei:

µ Zahnärztliches Notdienstzentrum Salzburg, Bergstr. 14, Tel. 870022, ansonsten hilft weiter:

µ smile clinic, Bayerhamerstr. 53, Tel. 883988, Mo.–Fr. 9–17, Sa. 8–13 Uhr.

Zentral gelegene Krankenhäuser:

+172 [H5] St.-Johannsspital-Landeskrankenanstalten Salzburg, Müllner Hauptstr. 48, Tel. 44820

+173 [L7] Unfallkrankenhaus, Dr.-Franz-Rehrl-Platz 5, Tel. 65800

Mit Kindern unterwegs (siehe Reiseführer S. 104)

Für aktive Familien gibt es mehrere Möglichkeiten, eine unterhaltsame Zeit in Salzburg zu verbringen, z. B. mit dem Segway (Elektroroller für eine Person, Verleih am Mozartplatz, www. segway-salzburg.at) oder mit dem Fahrrad durch die Stadt (s. S. 109). Bequemer und ein schönes Erlebnis für Kinder ist eine Bootsfahrt auf der Salzach (siehe „Stadttouren“).

Für Kinder interessante Ziele sind neben der Festung Hohensalzburg É mit dem Marionettenmuseum das Schloss Hellbrunn ä samt Park mit Wasserspielen sowie das Salzburger Spielzeug Museum Ø. Etwas zeitaufwendiger ist ein Ausflug nach Gut Aiderbichl (www.gut-aiderbichl.com), wo diverse Tiere aus aussichtslosen Lebensumständen gerettet und aufgepäppelt werden.

Empfehlungen für den kulturell interessierten Nachwuchs:

C174 [J6] Kino für Kinder, Am Gisela­kai 11, www.daskino.at, Tel. 873100. Empfehlenswertes Programmkino mit aktuellem Kinderprogramm.

U175 [C2] Oval – Die Bühne im Europapark, Tel. 44202131,www.oval.at. Mi. und Fr. (jeweils 15 Uhr) sowie Sa. (13 Uhr) spezielle Kinderfilme.

µ Salzburger Marionettentheater, Schwarzstr. 24, www.marionetten.at, Tel. 872406. Täglich 14 Uhr (seltener 16 Uhr) Kinderaufführungen, v. a. Mozartopern (s. S. 31), außerdem 19.30 Uhr.

U176 [J5] Toihaus – Theater am Mirabellplatz, www.toihaus.at, Tel. 8744390. Theater mit Musik und Tanz, meist für Kinder ab fünf Jahren.

Notfälle (siehe Reiseführer S. 105)

Verlust und Diebstahl

Den Verlust oder Diebstahl des Ausweises muss man bei der Polizei melden und protokollieren lassen.

X178 [J6] Polizeiinspektion Rathaus, Rudolfskai 2, Tel. 1335588100

Verloren gegangene Kredit- oder EC-Karten sollte man umgehend per Anruf beim zentralen Sperrannahmedienst für Debitkarten (z. B. girocard-Karten, Maestro-Karten, BankCards, SparkassenCards) unter Tel. 0049 (0)1805021021 (14 Cent/Min.) oder aber beim zentralen Sperr-Notruf unter Tel. 0049 116116 oder 0049 30 40504050 (gebührenpflichtig, hier auch Kreditkartensperrung möglich) melden. Details finden sich unter www.sperr-notruf.de. Es empfiehlt sich, vor der Reise die individuellen Kartensperrnummern (auf Merkblatt bzw. Kartenrückseite) zu notieren.

µ Infos: www.kartensicherheit.de

In Österreich und der Schweiz gibt es keine zentrale Sperrnummer, daher sollten sich Besitzer von in diesen Ländern ausgestellten Maestro-(EC-) oder Kreditkarten vor der Abreise bei ihrem Kreditinstitut über den zuständigen Sperrnotruf informieren.

Generell sollte man sich immer die wichtigsten Daten wie Kartennummer und Austellungsdatum separat notieren, da diese unter Umständen abgefragt werden.

Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 105)

In Österreich sind die meisten Geschäfte Mo.–Fr. 9/10–18/18.30 Uhr, Sa. 9/10–16/17 Uhr geöffnet, kleinere Läden machen manchmal eine Mittagspause. Lebensmittelläden öffnen meist früher und schließen samstags oft schon am frühen Nachmittag, Postämter sind je nach Lage werktags ganztägig und samstags bis zum frühen Nachmittag geöffnet. Museen besucht man am sichersten zwischen 10 und 16 Uhr. Zur Festspielzeit sind die regulären Schlusszeiten außer Kraft gesetzt, vor allem Lokale und Shops, Bars und Cafés haben dann gerne länger geöffnet.

Post (siehe Reiseführer S. 105)

In Österreich gibt es für Auslandsbriefverkehr zwei Versandarten: Priority und Economy, wobei Standardsendungen bis 20 g und Postkarten immer schnell bzw. Priority transportiert werden und 0,70 € innerhalb Europas, 1,70 € weltweit kosten. Im Inland werden für Standardbriefe und Postkarten 0,62 € fällig.

Briefkästen sind gelb, rote Streifen weisen auf zusätzliche Leerung an Sonn- und Feiertagen hin.

P179 [K7] Postamt Residenzplatz, Residenzplatz 9

P180 [J6] Postamt Makartplatz, Makartplatz 6

P181 [J3] Postamt Hauptbahnhof, Südtiroler Platz 1

Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 106)

Anlaufstellen in Salzburg sind z. B.

i182 [H5] Homosexuelle Initiative, Beratungsstelle für Schwule und Lesben, Müllner Hauptstr. 11, Tel. 840900 oder 4359270, www.hosi.or.at. Die Initiative gibt auch das vierteljährlich erscheinende Magazin „Hosifest“ heraus.

#183 [K4] Kupferpfandl, Paracelsusstr. 14, Tel. 875760, Cafébetrieb tgl. ab 16 Uhr, Pub tgl. 21–4 Uhr. Beliebter Szenetreff.

:184 [L5] Mexxx Gay Bar, Schallmooser Hauptstr. 20, www.mexxxgaybar.at. Partys und Getränkespecials. Mo.–Do./So. 20.30–4, Fr./Sa. 20.30–5 Uhr

:185 [J6] Zweistein Bar & Café, Giselakai 9, www.zweistein.at, Tel. 877179, tgl. 18–4 Uhr, Do./Fr./Sa. 18–5 Uhr. Salzburger Szenelokal direkt an der Staatsbrücke für die LGBT-Community. Unterhaltung und Events sowie Tanzfläche im Erdgeschoss, Lounge im 1. Stock.

µ www.gayboy.at: schwules Onlinemagazin mit Chat, News und Events

Sicherheit (siehe Reiseführer S. 106)

Für Besucher ist Salzburg eine sichere Stadt bzw. keinesfalls unsicherer als jede andere mittelgroße Stadt in Europa. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen im Hinblick auf Schmuck, Handtaschen und Geldbeutel, Kameras u. a. Wertgegenstände, vor allem bei Massenaufläufen, Veranstaltungen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, sind wie immer und überall angeraten. Ist man bestohlen worden, muss bei der Polizei Anzeige erstattet werden (siehe „Notfälle“).

Sport und Erholung (siehe Reiseführer S. 106)

Salzburg ist ein Paradies für Sportbegeisterte, zum einen wegen der geografisch günstigen Lage zwischen Voralpen und Salzburger Seengebiet, zum anderen aufgrund des breiten Freizeitangebots in der Stadt selbst. Dieses reicht von Tennis, Badminton und Squash bis zu Wassersport, Fischen, Golfen, Reiten oder Wandern. Eine besondere Rolle spielt der Wintersport, von Alpinski bis Langlauf. Ein Shuttlebus verkehrt im Winter von Salzburg zu den Skiarealen im Umland:

µ Flachau Ski-Shuttle, von Mitte Dez. bis Anfang März tgl. 8.30 Uhr ab Mirabellplatz [J5], Abfahrt dort 16 Uhr (70 km, rund 1 Std. Fahrtzeit), Reservierung über Tourismus Salzburg (s. S. 101) bzw. unter Tel. 88987340, www.salzburg.info/ skishuttle, gratis.

Auskünfte zu Winter- und Wanderaktivitäten erteilt:

µ Alpinschule Salzburg, Albert-Schweitzer-Str. 8/2, Tel. 629882 oder 11169200, www.alpinschule-salzburg.at. Bergsteigerschule, Bergsafaris, Schneeschuhwandern usw.

µ Österreichischer Alpenverein, Nonntaler Hauptstr. 86, Tel. 822692, www.alpenverein-salzburg.at. Informa­tionen v. a. für Wanderer.

Freizeitangebot

µ Kletterpark Waldbad Anif – Hochseilgarten, Waldbadstraße, 5081 Anif, Tel. 0664 4309380, www.kletterparkwaldbadanif.at, Mi.–Fr. 14–18, Sa./So. 10–18 Uhr, Juli–Anf. Sept. tgl. 10–19 Uhr, 28 €. Kletterparadies mitten in der Natur für alle Ansprüche und auch für die ganze Familie.

µ Sommerrodelbahn Keltenblitz, Zinkenlifte Bad Dürrnberg, 5400 Hallein, Tel. 06245 85105, www.duerrnberg.at, Mai – Okt. tgl., 9 €. Mit 2,2 km eine der längsten Sommerrodelbahnen, schön gelegen in beliebtem Freizeit- und Skigebiet.

µ Waldhochseilgarten „untersberg challenges“, Glanstr. 31, Fürstenbrunn- Grödig (Autobahnabfahrt Salzburg Süd-Gröding), Tel. 0699 10364841, www.untersberg-challenges.at, Feb.–Nov. bei schönem Wetter, 29 €. Nicht einmal 9 km von der Innenstadt entfernt liegen mehrere Kletterparcours, die auch für Kinder geeignet sind. Der Familienbetrieb bietet darüber hinaus Sportaktivitäten wie Schneewandern oder Skitouren an.

Radfahren

Die Salzburger sind radbegeistert und angesichts der räumlichen Nähe aller wichtigen Orte und des Parkplatzmangels in Salzburgs Altstadt wundert das nicht. Über 175 km Radweg auf 13 beschilderten Routen, die sternförmig durch die Stadt führen und Zwischenverbindungen aufweisen, stehen in Salzburg und Umgebung zur Verfügung. Es gibt Radverleihstellen und geführte Touren. Infos und einen Radplan erhält man bei Tourismus Salzburg (s. S. 101) und bei „Top Bike“ am Hanuschplatz:

µ Top Bike Salzburg, Tel. 676 4767259, www.topbike.at. Fahrradverleih am Hbf. (Südtiroler Platz 1, Juni–Sept. mind. 10–17 Uhr) und an der Staatsbrücke/Franz-Josef-Kai: April–Okt. mind. 10–17 Uhr, 1 Tag 15 €, Ermäßigung mit Salzburg Card (s. S. 100)

o186 [J7] AVELO/VELOactive, Tel. 4355950, www.a-velo.at. Fahrradverleih am Mozartplatz von Ostern bis Oktober

µ City Bike Salzburg, Tel. 0810 500500, www.citybikesalzburg.at. Leihfahrräder am Hanuschplatz [J6] (Staatsbrücke), die man täglich rund um die Uhr ausleihen kann. Gegen eine einmalige Anmeldegebühr von 1 € erhält man am Automaten ein Passwort, mit dem man das Fahrrad aufschließen kann. Die erste Stunde ist gratis, für die längere Nutzung ist eine kleine Gebühr fällig, die auch mit Maestro- oder Kreditkarte bezahlt werden kann.

µ Movelo, Tel. 08651 7666666, www. movelo.com. Pedelec, (Elektrorad-)Verleih, viele Verleihstellen, auch in Hotels.

Zuschauersport

o187 [A2] EM-Stadion Wals-Siezenheim. Das 2003 im Westen der Stadt, im Nachbarort Wals-Siezenheim direkt an der Autobahn A1 und an der Bahnlinie zwischen Salzburg und München eröffnete Fussballstadion mit etwa 32.000 Plätzen war Austragungsort von drei Spielen der Fußball-EM 2008. Etwa 10–15 Minuten zu Fuß entfernt befindet sich der neue S-Bahnhof Europapark/Taxham am Einkaufszentrum Europapark. Zudem verbinden die Buslinien 1 und 28 das Stadion mit der Innenstadt. Das Stadion ist die Heimat des Bundesligisten FC Red Bull Salzburg (http://redbulls.com/soccer/salzburg)

o188 [M7] EC Red Bull Salzburg, Hermann-Bahr-Promenade 2, Tel. 630752 (Tickets), www.redbulls.com/icehockey. Das Eishockeyteam spielt in der höchsten österreichischen Liga, die „Erste Bank Liga“, und gehört dort zu den Topmannschaften. Die Heimspiele finden in der Salzburger Eisarena, dem „Volksgarten“, vor maximal 3200 Zuschauern von Mitte September bis Mitte März statt (Buslinien 6, 7 und 20).

Stadttouren (siehe Reiseführer S. 110)

Bustouren

µ Salzburg Panorama Tours (s. S. 31), www.panoramatours.com/salzburg-tour.aspx, Tel. 662 8832110. Reguläre Touren wie die beliebte „The Sound of Music Tour“ (ca. 4 Std.), die „Mozarttour“ (Rabatt mit Salzburg Card), diverse Stadtrundfahrten und „ARCHITECTours“ – Architekturführungen zu Fuß und im Kleinbus (www.panoramatours.com/de/Salzburg-Sightseeing.aspx).

µ Salzburg Sightseeing Tours, Mirabellplatz 2, www.salzburg-sightseeingtours.at, Tel. 881616, 2- oder 24-Std.-Hop-on-hop-off-Stadtrundfahrten im Luxusbus, mit Audiotour u?ber Kopfhörer sowie Kombitickets mit Schifffahrt, ab 15 €. Hop-on-hop-off-Stadtrundfahrt im Luxusbus und mit Audiotour über Kopfhörer. Zwölf Stopps zum beliebigen Ein- und Aussteigen. Rabatt mit der Salzburg Card (s. S. 100).

µ Bob’s Special Tours, Rudolfskai 38, Tel. 8495110, www.bobstours.com. Sehr beliebt ist seine „The Sound of Music“-Tour, auch Fahrten in die Umgebung.

Touren zu Fuß

µ Stadtführungen/SGS-Salzburg Guide Service, Tel. 840406, www.salzburg-guide.at und www.salzburg.info/de/sehenswertes/rundfahrten_fuehrungen. Für einzelne Gäste gibt es täglich eine Mittagsführung ohne Anmeldung (tgl. 12.15 ganzjährig/14 Uhr Mai–Mitte Sept. Mo.–Sa. ab Infostelle am Mozartplatz [K7], 60–90 Min., 9 €, mit Salzburg Card 20 % Ermäßigung). Außerdem „Ver-Führungen“: Touren ab Mozartplatz (10 €, ohne Anmeldung) zu bestimmten Terminen (meist Fr.) und Themen. Darüberhinaus Spezialführungen wie Nachtwächtertour, Bierwanderung (s. S. 85), Gruseltour (s. S. 111) u. a. auf Anmeldung.

µ Walk of Modern Art, jeden 1. Sa. im Monat nach Anmeldung. Kunsthistorische Führung zu den Werken der Salzburg Foundation (Details s. S. 48).

Schifffahrten

o189 [J6] Salzburg Stadt Schiff-Fahrt, Hanuschplatz – Übergang Makartsteg, Tel. 825858, www.salzburgschifffahrt.at. April–Sept. Salzach-Bootstouren mit Panoramaboot, Rundfahrten ab Makartsteg (13 €), außerdem Hop-on-hop-off-Touren, „Salzburg by Night“ oder Fahrten zum Schloss Hellbrunn ä (16 €) mit dem extra für die starke Strömung der Salzach gebauten Panorama-Speedboat „Amadeus“. Eine Rundfahrt und die Tour nach Hellbrunn sind in der Salzburg Card (s. S. 100) enthalten.

Sonstige Touren

µ Fiakertouren, ab Residenzplatz [J7], Tel. 435894, www.fiaker-salzburg.at. 20 bis 25- oder 50-minütige Altstadttouren für 40/80 € (4 Pers.). Es sind auch längere Fahrten durch die Altstadt oder sogar bis nach Hellbrunn ä möglich.

µ Fräulein Marias Bicycle Tours, ab Mirabellgarten Û, Tel. 0650 3426297, www.mariasbicycletours.com, tgl. 9.30, Juni–Aug. auch 16.30 Uhr (reservieren!). Dreieinhalb stündige Radtour auf den Spuren des Musicalfilms „The Sound of Music“, 24 €.

µ Helmut’s Kultur-Radeln, Tel. 884839, www.salzburg-tourguide.com. Helmut Ebergassner hat sich auf Radtouren spezialisiert.

Telefonieren (siehe Reiseführer S. 112)

Salzburgs Festnetzvorwahl lautet 0662, sie muss innerhalb der Stadt von Festnetz zu Festnetz nicht mitgewählt werden, vom Handy zum Festnetz schon.

Die Ländervorwahl nach Österreich lautet 0043. Die darauffolgende 0 der Ortsnummer entfällt bei Auslandsgesprächen, muss jedoch im Land mitgewählt werden. Von Österreich muss folgende Nummer vorgewählt werden:

µ Deutschland: 0049

µ Schweiz: 0041

Bei Münz- und Wertkartentelefonen der Telekom Austria gibt es im Inlandsverkehr nur eine Zone (gesamtes Bundesgebiet) und keine zeitliche Staffelung. Telefonkarten sind in Postämtern und in Tabaktrafiken erhältlich.

Mobiltelefone funktionieren im GSM-Netz im 900-MHz- und im 1800-MHz-Bereich. Dank eines EU-Beschlusses gelten für das Telefonieren mit Handy im EU-Ausland seit 2007 maximale Preisobergrenzen, die danach noch mehrmals gesenkt wurden: 39 Cent/Min. für abgehende Gespräche, 15 Cent/Min. für eingehende Anrufe. Ab 1.7.2011 gilt 35 Cent/Min. für abgehende Gespräche und 11 Cent/Min. für eingehende Anrufe.

Umgangsformen und Verhaltenstipps (siehe Reiseführer S. 112)

Österreich ist ein Vielvölkerstaat und aufgrund der vielen Zuwanderungswellen ist es kaum möglich, von spezifischen „abstammungsbedingten“ Eigenschaften zu sprechen. Österreich ist aber auch das Land von Sigmund Freud und Heimito von Doderer und wird geprägt von einem gewissen Zwiespalt zwischen Minderwertigkeitskomplex und Größenwahn, einer Mischung aus Unterwürfigkeit und Widerspenstigkeit.

Selbst das Klischee, dass die Österreicher etwas langsam, altmodisch, formell, aber zugleich gesellig, tolerant und sympathisch seien, trifft nur bedingt zu. Eher schon stimmt die Ansicht, dass Österreicher viel Wert auf Titel legen und dass in Österreich alles auf Beziehungen hinausläuft. Wer jemanden kennt, der wiederum jemand anderen kennt, kommt leichter an Festspieltickets, an einen Tisch in einem beliebten Restaurant oder in den Genuss anderer Vergünstigungen, beschleunigt Aufträge oder erfährt Neuigkeiten schneller.

Das Attribut „gemütlich“ mag ebenfalls zutreffen, allein was die Sprechweise angeht. Dies mag vielleicht ein Grund dafür sein, dass man sich mit den ebenfalls etwas langsamer sprechenden Bayern besser versteht als mit den wortgewandt-schnellschießenden Norddeutschen.

Und nicht zuletzt legt die Kaffeehauskultur Zeugnis vom Wesenszug, gemütlich zu sein, ab. Jung und Alt, Geschäftsleute und Rentner, Studenten und Hausfrauen oder Mütter mit Kindern treffen sich im Kaffeehaus zur Unterhaltung, zum Philosophieren, zum Spielen oder Zeitunglesen. Man wählt zwischen Dutzenden von Kaffee-, Mehlspeisen- und Tortensorten und kann ein breites Angebot an Zeitungen und Zeitschriften durchstöbern.

Österreichische Besonderheiten – Dos und Don’ts

µ In Österreich legt man Wert auf die korrekte Verwendung von Titeln und das beginnt schon mit „Herr Magister XY“, „Frau Magistra YZ“, „Frau Hofrat“ oder „Herr Ingenieur“. Es wird Wert gelegt auf eine protokollgerechte Anrede, und das gilt, anders als in Deutschland, auch für untere oder mittlere Ränge.

µ Bussi und Umarmung zur Begrüßung und zum Abschied sind in Österreich gang und gäbe.

µ Österreicher sind traditionsbewusst und legen bei öffentlichen Events und offiziellen Einladungen Wert auf konservative Kleidung und einwandfreie Manieren.

µ In Österreich geht vieles, was eigentlich nicht geht. Man sollte also nicht nachfragen, woher ein Ticket, eine Einladung o. Ä. kommen. Einfach akzeptieren, denn dank eines weitverzweigten Beziehungsnetzes klappt in Österreich oft auch Unmögliches.

µ Selbst wenn die Festung Hohensalzburg wie eine Burg aussieht, Salzburger sprechen niemals von „Burg“, sondern immer von ihrer „Festung“.

µ Obwohl Red-Bull-Chef Mateschitz viel für Salzburg getan hat und weiterhin tut und auch im Stadtbild omnipräsent ist, nimmt man seinen Namen in der Öffentlichkeit nicht gern in den Mund. Selbst das Thema Fußball ist brisant: Obwohl der FC Red Bull inzwischen eine beachtliche Anhängerschaft hat, können viele Salzburger die alte Austria nicht ver­gessen und hängen noch immer an den „Violetten“, die derzeit die 2. Liga ansteuern (s. S. 108).

Unterkunft (siehe Reiseführer S. 113)

Allgemeine Situation

Salzburg verfügt über Hotels aller Kategorien und ist für eine Touristenstadt auch nicht übermäßig teuer. Normalerweise gilt auch in Salzburg die Regel, dass Altstadthotels bzw. zentrumsnahe Herbergen teurer sind als solche im Umkreis. Das Hotelangebot, derzeit knapp 150 Hotels, konzentriert sich auf die 4- und 3-Sterne-Kategorie, wobei in letzter Zeit auch vermehrt neue Budgethotels wie Star Inn oder Motel One Mirabell dazukamen. Insgesamt stehen rund 11.000 Hotelbetten zur Verfügung, dazu kommen sieben Jugendherbergen, 5 christliche Unterkünfte und drei Campingplätze sowie über 50 Privatquartiere.

Angenehm ist, dass in Salzburg, wie fast überall in Österreich, ein reichhaltiges Frühstück (meist in Buffetform) im Preis eingeschlossen ist.

Hotel-Vorausbuchung empfiehlt sich fast das ganze Jahr über, speziell aber bei Veranstaltungen wie den Festspielen, im Advent oder an Wochenenden. Die teuerste Saison sind meist die Wochen um die Festspiele, außerdem Juli/August und der Dezember.

Hilfreiche Adressen im Internet

µ www.salzburg.info/de/unterkunft: Unterkunftsübersicht von Tourismus Salzburg, erster Anlaufpunkt bei der Hotelsuche

µ www.salzburgcityhotels.com: Hotels in der Altstadt von Salzburg

Broker wie beispielsweise die folgenden können ebenfalls hilfreich sein:

µ www.hotelreservierung.de (in der Suchmaske „Salzburg“ eingeben)

µ www.booking.com/Salzburg

µ www.hrs.de

Unterkunftstipps

Gehobene Kategorie

h190 [I7] arthotel Blaue Gans €€€, Getreidegasse 41–43, Tel. 84249150, www.blauegans.at. Ein sehr schickes Hotel mit Kunstwerken, minimalistisch-modern, sehr luftig und geschmackvoll aus­gestattete Zimmer in historischem Bau. Mit Gewölberestaurant, gemütlicher (Jazz-)Bar und Gastgarten sowie Spa.

h191 [J7] Boutiquehotel am Dom €€€, Goldgasse 17, www.hotelamdom.at, Tel. 842765. Mitten in der Altstadt gelegene Pension, die zum Designerhotel mutierte. 15 individuell eingerichtete Zimmer auf fünf Etagen.

h192 [H6] Hotel Schloss Mönchstein €€€, Mönchsberg Park 26, Tel. 8485550, www.monchstein.at. Luxusherberge im riesigen Schlosspark oberhalb der Stadt mit 24 Zimmern und Suiten, Wellnessbereich und Panoramarestaurant. Vielerlei Packages, hervorragende Restaurants sowie absolut ruhig und idyllisch.

h193 [J6] Hotel Stein €€–€€€, Giselakai 3–5, Tel. 8743460, www.hotelstein.at. 55 unterschiedlich gestaltete Zimmer, vor allem sehr geschmackvoll eingerichtete Suiten mit allem technischen und sonstigen Komfort. Ein Frühstücksbuffet steht für Gäste im „Salon“ bereit, außerdem gehört die Steinterrasse Café-Bar-Lounge im OG mit Ausblick dazu. Seit 1399 dokumentiert und seit 1870 eine Herberge, heißt das Haus seit 1924 „Hotel Stein“. 2001 übernahm die tea&co Handelsgesellschaft das historische Hotel, sanierte es komplett und eröffnete es neu als 4-Sterne-Haus.

Mittlere Kategorie

h194 [J4] Achat Plaza Zum Hirschen €€, Saint-Julien-Str. 21–23, Tel. 889030, www.zumhirschen.at. Das Hotel in der Nähe von Hauptbahnhof und Salzach mit 62 geschmackvoll eingerichteten, unterschiedlich großen Zimmern und Suiten bietet außerdem Familienzimmer und günstige „Packages“, inklusive Frühstücksbuffet und Sauna

h195 [K6] Altstadthotel Amadeus (Minotel) €€–€€€, Linzer Gasse 43–45, Tel. 871401, www.hotelamadeus.at. In der Fußgängerzone der Linzer Gasse liegt das über 500 Jahre alte, denkmalgeschützte Haus. Persönliche Atmosphäre, 26 Zimmer, inklusive Frühstücksbuffet und Nachmittagskaffee, auch auf der Sonnenterrasse.

h196 [K7] Altstadthotel Kaserer­braeu €€, Kaigasse 33, Tel. 0662 842445, www.kasererbraeu.at. Kürzlich renoviertes 4-Sterne-Hotel in denkmalgeschütztem Haus und in ruhiger Lage, auch Specials und Frühbucherrabatte. Schöner Wellnessbereich und Kino im Haus.

h197 [K7] Altstadthotel Weisse Taube €€, Kaigasse 9, www.weissetaube.at, Tel. 842404. Nahe dem Nonnberg in ruhiger, doch zentraler Lage liegt dieses Haus von 1465 (in Familienbesitz). Ordentliche DZ in der NS ab 100 €, günstige Specials.

h198 [J7] Altstadthotel Zur Goldenen Ente €€, Goldgasse 10, Tel. 845622, www.ente.at. Ruhig gelegenes Altstadthotel mit 17 Zimmern (ab 125 €). Moderner „Landhausstil“ mit allem Komfort, auch günstige Specials. Im zugehörigen Restaurant gibt es österreichische Gerichte wie Salzburger Nockerln.

h199 [F7] Hotel Astoria Salzburg €–€€, Maxglaner Hauptstr. 7, Tel. 834277, www.astoriasalzburg.com. Kleines, modernes, aber familiär geführtes und mit Kunstwerken ausgestattetes Hotel hinter dem Mönchsberg mit eigenem Kaffeehaus. Eine Bushaltestelle befindet sich vor dem Hotel, das Frühstücksbuffet ist im Preis inbegriffen.

h200 [K6] Hotel Goldene Krone €€, Linzer Gasse 48, Tel. 872300, www.hotel-goldenekrone.com. Das im 15. Jh. erbaute, renovierte Hotel liegt in der Fußgängerzone Linzer Gasse. Es verfügt über insgesamt 24 ordentliche, schlichte, nicht sehr große Zimmer und einen Innenhof.

h201 [E12] Hotel Pension Frauenschuh €–€€, Gsengerweg 1 a (Moosstr.), in Leopoldskron Moos, etwa 15 Min. mit dem Bus zur Altstadt, Tel. 832334, www.frauenschuh.at. ­Idyllisch im Grünen gelegenes rustikales Hotel mit viel Komfort. Es bietet auch Familienzimmer und Ferienwohnungen, dazu Garten und Balkone, Sauna und Dampfbad.

h202 [I7] Schwärzler Hotel Neutor €€, Neutorstr. 8, Tel. 8441540, www.neutor.at. „Künstlertreff Salzburg" mit 89 Zimmern. Persönliche Atmosphäre und gute Lage, Vernissagen und Events.

h203 [K7] Hotel Wolf €€, Kaigasse 7, Tel. 0662 8434530, www.hotelwolf.com. ­Individuelle, gut ausgestattete Zimmer ab 110 € in einem alten, bereits 1429 erstmals urkundlich erwähntem Bürgerhaus.

h204 [K5] Hotel Wolf-Dietrich €€–€€€, Wolf-Dietrich-Str. 7, Tel. 871275, www.salzburg-hotel.at. „Biohotel“ im Stadtzentrum mit liebevoll ausgestatteten, gemütlichen Zimmern und Suiten, neues Spa mit Sauna, Dampfbad und Hallenbad, Biofrühstücksbuffet, Kaffee und Kuchen (alles im Preis inklusive), WLAN-Hotspot.

h206 [J6] Star Inn Hotel Salzburg Gablerbräu €€, Richard Mayr Gasse 2, Tel. 879662, www.starinnhotels.com/de/salzburg-gablerbraeu. Neues, modernes 3-Sterne-Hotel mit über 80 Zimmern verschiedener Kategorien zentrumsnah am Mönchsberg gelegen.

Preiswerte Kategorie

h207 [K2] Gasthof Auerhahn €, Bahnhofstr. 15, www.auerhahn-salzburg.at, Tel. 4510523. 15 ordentliche, schlichte Zimmer zu günstigem Preis mit Dusche/WC, Telefon und TV sowie Frühstücksbuffet. Zugehöriges Hauben-Restaurant mit Gastgarten.

h208 [I4] Motel One Salzburg-Mirabell €–€€, Elisabethkai 58-60, www.motel-one.com/de/hotels/salzburg.html. Liegt am Elisabethkai, direkt an der Salzach. Gut ausgestattete, funktional eingerichtete Zimmer, gratis WLAN.

h209 [K5] Hotel Hofwirt €–€€, Schallmoser Hauptstr. 30, Tel. 8721720, www.hofwirt.net. Nettes 3-Sterne-Hotel, 10 Min. zur Altstadt, mit gutem Frühstücksbuffet.

h210 [K7] Hotel-Pension Chiemsee €–€€, Chiemseegasse 5, Tel. 0662 844208, http://hotel-chiemsee.members. cablelink.at. Kleines familiäres Altstadthotel mit 10 Zimmern und 2 Suiten. Im Haus befindet sich das Lokal „Zur Schnitzel Schmiede“.

h211 Hotel Plainbrücke €, Itzlinger Hauptstr. 91, Tel. 451728, www.plainbruecke.at. 17 unterschiedliche ordentliche und schlichte Zimmer, außerdem Familienzimmer mit Sitzgruppe, inkl. Frühstück. Zentrumsnahe Lage (Buslinie 6).

h212 [J6] Hotel Schwarzes Rössl €, Priesterhausgasse 6, www.academiahotels.at, Tel. 874426, geöffnet 1. Juli–30. Sept. Preiswerte 80 Betten in 50 Zimmern, teilweise Etagenbäder, in historischem Gasthof in zentraler Lage, inkl. Frühstück.

Ì213 [K9] Pension Katrin €, Nonntaler Hauptstr. 49 b, Tel. 830860, www. pensionkatrin.at. Zentrum mit Buslinie 5 erreichbar.Schöne Pension mit fast mediterranem Garten, 20 Betten in 12 Zimmern bzw. Suiten, DZ ab 76 € in der NS.

Ì214 [K3] Pension Sandwirt , Lastenstr. 6a, Tel. 874351. Preiswerte Familienpension mit 11 (auch Mehrbett-) Zimmern, teils Etagenduschen und -WCs, ab 50 €, gegenüber dem Bahnhof.

Jugendherbergen

j215 [L8] JUFA Gästehaus Salzburg €, Josef-Preis-Allee 18, Tel. 05 7083613, www.jufa.at. Im Stadtteil Nonntal (am Unipark), 5 Minuten von der Altstadt entfernt gelegene moderne Herberge mit knapp 400 Betten in Doppel-, Mehrbett- und Familienzimmern, Bett ab ca. 20 € inkl. Frühstück, auch mit Essen (VP/HP). Aufenthaltsräume, Internetcafé, Kinderspielbereich.

j216 Eduard-Heinrich-Haus €, Eduard-Heinrich-Str. 2, Tel. 625976, http://heinrichhaus.hostel-salzburg.at/de. 138 Betten (ab 21 €), auch Zweibettzimmer, Halb- oder Vollpension möglich. TV- und Aufenthaltsraum, Terrasse.

j217 [I7] Naturfreundehaus Stadtalm €, Mönchsberg 19 c, Tel. 841729, www.stadtalm.at/de/herberge. Ganzjährig geöffnete Jugendherberge mit Superausblick. Pro Pers. inkl. Frühstück 19 €, 22 Schlafplätze in 2-, 4-, 6-Bett-Zimmern. Zugehörig: Gasthof Stadtalm (s. S. 75).

j218 [K4] YOHO-Salzburg THE HOSTEL €, Paracelsusstr. 9, www.yoho.at, Tel. 879649. Moderne neue Jugendherberge mit Sälen und Zimmern (ab 19 €/Bett), auch mit eigener Dusche. Günstig in Bahnhofsnähe gelegen. WLAN-Hotspot.

Außerdem stehen Zimmer in religiösen Einrichtungen zur Verfügung (www.salzburg.info/de/unterkunft/religioese_unterkuenfte), neu renoviert und günstig gelegen ist z. B. das Haus St. Benedikt im Toscaninihof 1.

Camping

Es gibt mehrere Campingplätze unterschiedlicher Größe und Ausstattung im Umkreis. Auskünfte da­rüber gibt es auf der Website www.camping.info/österreich/salzburg oder unter www.salzburg.info/de/unterkunft/camping.

Verkehrsmittel (siehe Reiseführer S. 118)

Autofahren in der Stadt ist wegen der Parkplatznot und zahlreicher Fußgängerzonen wenig empfehlenswert. Am besten lässt man das Auto auf dem Hotelparkplatz stehen oder reist gleich mit der Bahn an. Salzburgs Stadtkern ist nicht sehr groß und leicht zu Fuß zu erkunden, alles liegt eng zusammen.

Von den vier S-Bahn-Linien S1/11, 2 und 3 ist besonders die S3 zwischen Salzburg/Freilassing über Europapark bzw. Stadion zum Hauptbahnhof [J3] bzw. weiter südwärts Richtung Hallein für Besucher interessant.

Busse

Der städtische Nahverkehr wird über die Salzburg AG – StadtBus abgewickelt. Es gibt O-Busse (Linien 1–8), Elektrobusse mit Oberleitung, und reguläre Busse (Linie 20 und höher).

Außer Einzelfahrscheinen stehen 24-Stunden-, Familien-, Mehrfahrten-, Wochenend- und Feiertagstickets zum Verkauf. Beim Fahrer kostet das Einzelticket 2,10 €, am Automaten 1,90 € und im Vorverkauf (als Fünferblock) 1,60 €, Mo.–Fr. 9–17 Uhr in der Kernzone („Einzelfahrt 09/17“) 1,30 €. Die Tageskarte ist günstig für 3,20 € (Vorverkauf), 4,20 € (Automat) oder 5 € (im Fahrzeug) zu bekommen. Mit der Salzburg Card (s. S. 100) genießt man nicht nur 24, 48 oder 72 Stunden lang freien Eintritt in (fast) alle Sehenswürdigkeiten und Museen, sondern kann auch die Stadtbusse gratis nutzen.

µ Infos: Service-Tel. 44801500, www.stadtbus.at

Nachts verkehrt ein BusTaxi: So.–Do. 23.30–1.30 Uhr, an Wochenenden 23.30–3 Uhr, halbstündiges Intervall, Pauschalpreis 4,50 €, 12 feste Routen ab Hanuschplatz [J6] oder Theatergasse [J6]. Außerdem gibt es den „Nachtstern“: halbstündig von 23.15 bis 0.45 Uhr verkehrende O-Buslinien ab Rathaus, Hanuschplatz oder Theatergasse.

Taxi

Es gibt mehrere Taxiunternehmen. Die Grundgebühr beträgt 3 € inkl. der ersten 100 m bzw. 30 Sek. Wartezeit. Für jede weitere angefangene Fahrtstrecke von 100 m fallen bis zu einer Strecke von 1500 m 0,20 € an, das entspricht einem Kilometerpreis von 2 €. Danach wird für 145 m 0,20 € verrechnet, was einem Kilometerpreis von 1,40 € gleichkommt.

µ Salzburg-Funktaxi 81–11, www.taxi.at, Vorbestellung: Tel. 874400

µ 2284 Taxi, Tel. 2284

µ Taxi 2220, Tel. 2220

Wetter und Reisezeit (siehe Reiseführer S. 119)

Die Stadt Salzburg liegt im Voralpenraum am Nordrand der Alpen und wird stark durch das alpine Klima beeinflusst. Die Winter sind im Allgemeinen kalt mit viel Schnee, die Sommer warm mit reichlich Regen. Der Salzburger „Schnürlregen“ ist ein legendäres Phänomen, das bedingt durch Nordstaulagen häufig eintritt. Es handelt sich dabei um einen meist schnell vorübergehenden Regenschauer aus heiterem Himmel, der aufgrund des Windes in schrägen „Schnüren“ vom Himmel fällt. Eine weitere klimatische Besonderheit ist der Föhn, ein in Alpennähe verbreiteter Südwind, mit dem warme Luft aus Italien über die Berge gelangt und der für Kopfweh und Grantigkeit (ärgerliche Gemütsverfassung) verantwortlich gemacht wird.

Erich Kästner hat Salzburg mit seinem Roman „Der kleine Grenzverkehr“ ein liebenswertes Denkmal gesetzt und er schlug in seinem Gedicht „Nasser November“ vor, die ältesten Schuhe anzuziehen und auch bei Regen durch die Straßen zu gehen. Kein Wunder, dass es in Salzburg so viele Geschäfte für Lodenbekleidung (ein Walkstoff aus Schafwolle) – Lodenmantel, „Wetterfleck“, ein Lodenumhang oder Walkjanker sind die beliebtesten Kleidungsstücke – gibt und dass die Schirmmacher zu den ältesten Gewerbetreibenden der Stadt gehören.

Reisende sollten zwar selbst im Hochsommer Regenschirm oder -jacke dabei haben, um gegen den „Schnürlregen“ gewappnet zu sein, doch ansonsten ist Salzburg ein ganzjähriges Reiseziel. Die Stadt hat ebenso ihre Reize im Regen wie bei Schnee, bei Sonne und bei Sturm und bietet darüber hinaus genug Möglichkeiten, sich bei Bedarf ins Innere von Museen, Kirchen, Geschäften, Kaffeehäusern oder Gaststätten zurückzuziehen.

Mit dem Bayernticket für derzeit 29 € kann man als Gruppe bis maximal fünf Personen bzw. allein für 21 € von jedem Ort in Bayern in Nahverkehrszügen nach Salzburg fahren. Gegebenenfalls ist der Erwerb eines zweiten Bayerntickets für die Rückfahrt, so- fern man übernachten möchte, günstiger als eine reguläre Bahnfahrkarte.

Extratipp

Pannen-Notrufnummern

µ ADAC Notruf Österreich: Tel. 012512060 (Festnetz) bzw. 004312512060 (Mobil)

µ ÖAMTC-Nothilfe: Tel. 120 (österreichweit, 24 Std.)

µ Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs (ARBÖ), Münchner Bundesstr. 9, Tel. 433601, Pannendienst (24-Std.-Notruf): Tel. 123

Der Grünmarkt auf dem Universitätsplatz [J7] bietet insbesondere samstags eine große Auswahl

014sb Abb.: mb

Ein- und Ausreise­bestimmungen (siehe Reiseführer S. 99), Geldfragen

Salzburg preiswert

µ Der beste Tipp für Salzburg-Besucher, die mehrere Attraktionen besuchen möchten, ist der Kauf einer Salzburg Card (s. S. 100). Sie gilt für ein bis drei Tage, gewährt freien Eintritt in die wichtigsten Attraktionen und eine kostenlose Benutzung des öffentlichen Nahverkehrsnetzes. Darüber hinaus kommt man in den Genuss etlicher anderer Ermäßigungen.

µ Günstig zum Einkaufen für Selbstversorger sind der Grünmarkt (Mo.–Sa.) und v. a. der Schrannenmarkt (Do., s. S. 19). Dort gibt es Leckeres aus Stadt und Umland zu moderaten Preisen.

µ Für einen sättigenden, preiswerten Imbiss bietet sich auch der winzige Balkan-Grill (s. S. 24) an – eine Salzburger Legende – oder man genießt einen Mittags­teller ab 5 € in einem der empfohlenen Restaurants, z.B. bei Kölbl (s. S. 17), im Triangel (s. S. 24), im Afro Coffee (s. S. 24) oder im ARGE Beisl (s. S. 31).

µ Unterhaltung gratis gibt es Ende Oktober bei Jazz & The City. Gratiskonzerte an mehreren Tagen und verschiedenen Orten (s. S. 12).

Salzburg Card

Die Salzburg Card gewährt einmalig freien Eintritt in fast alle Sehenswürdigkeiten und Museen der Stadt, außerdem die freie Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel inkl. Festungsbahn, Salzach-Schiff und Untersbergbahn sowie Ermäßigungen bei Veranstaltungen und Vergünstigungen an Ausflugszielen. Sie gilt 24, 48 oder 72 Stunden und kostet in der Hochsaison (1.5.–31.10.) 25/34/40 €, in der Nebensaison (1.1.–30.4. und 1.11.–31.12.) 22/30/35 €, für Kinder zwischen 6 und 15 Jahren die Hälfte, für Kleinkinder ist sie gratis.

Die Card ist an Hotelrezeptionen, bei den Infostellen von Tourismus Salzburg, in Kartenbüros sowie online unter www.salzburg.info/de/ sehenswertes/salzburg_card, mit Liste, erhältlich. Auskünfte: Tel. 889870. Es gibt Sie auch kombiniert mit Übernachtungen, siehe Abschnitt „Unterkunft“.

Extratipp

Erste Anlaufstelle für Besucher: die Infostelle am Mozartplatz [K7]

049sb Abb.: mb

Unsere Literaturtipps

µ Herbert Rosendorfer: Salzburg für Anfänger, DTV 2005. Ein humorvoller Führer mit interessanten Beobach­tungen über die Mentalität der Salzburger.

µ Manfred Baumann: Jedermanntod, 2010, und Wasserspiele, 2011, beide Gmeiner Verlag. Salzburg-Krimis mit Komissar Martin Merana.

µ Erich Kästner: Der kleine Grenzverkehr oder Georg und die Zwischenfälle, DTV 1988. Ein liebenswertes Denkmal an die Stadt. Der Hauptakteur, Georg Rentmeister, trifft zur Festspielzeit in Salzburg ein und verliebt sich in eine Frau, die sich als reiche Gräfin entpuppt, was zu heftigem Grenzverkehr zwischen Bayern und Österreich und etlichen Verwirrungen führt.

µ Ernestine Stadler, Frank Taubenheim: Alles außer gewöhnlich. Über Leute und ihre Läden in Salzburg, Residenz Verlag 2007. Vom Bosna-Grill in der Getreidegasse über den „Hemden Babitsch“ bis hin zum „Kaslöchl“ – Salzburg hat Läden (und Besitzer), die ebenso einmalig wie entdeckenswert sind.

µ Edith Kneifl, Wolfgang Steinmetz: Geheimes Salzburg: Ein genussvoller Roman, Lichtblick Verlag 2008. Ein Mordfall während der Festspiele und der Aufführung des „Don Giovanni“, dazu eine Gourmetkritikerin, die in Töpfe schaut. Es gibt 60 Rezepte zu Nachkochen.

µ Das große österreichische Tortenbuch, Leopold Stocker Verlag Graz 2012. Damit man die Spezialitäten aus den Cafés nachbacken kann ...

050sb Abb.: mb

Internet und Internetcafés, Medizinische Versorgung

Zeitungen und Zeitschriften gibt es in sogenannten „Trafiken“

Spezielles für Kinder

c177 [I6] Stadtcafé, Museumsplatz 5, tgl. 8.30–19.30 Uhr. Im Haus der Natur befindliches Café-Bistro, bekannt für verschiedenste Waffeln, außerdem Kindermenü und Spielecke.

µ Literaturtipp: M. Salamonsberger, J. de Wailly: Salzburg. Stadtführer für Kinder, Picus Verlag 2010. Das Buch umfasst sieben Führungen durch die Stadt aus der Sicht von Kindern und mit spezieller Berücksichtigung ihrer Interessen.

Extratipp

062sb Abb.: mb

Das imposante mechanische Theater im Schlosspark Hellbrunn ä begeistert auch jüngeres Publikum

Notrufnummern

µ Euronotruf: 112

µ Feuerwehr: 122

µ Polizei: 133

µ Rettung/Notarzt: 144

µ Ärzte-Funkdienst: 141

µ Bergrettung: 140

µ ÖAMTC-Pannenhilfe: 120

Notfälle (siehe Reiseführer S. 105), Öffnungszeiten, Post

Der FC Red Bull Salzburg spielt im neuen EM-Stadion in Wals-Siezenheim

052sb Abb.: mb

Fußball in Salzburg

Das Jahr 2005 bedeutete in der Geschichte des Salzburger Fußballs einen wichtigen Einschnitt. Damals kämpfte der SV Austria Salzburg, 1933 aus dem Zusammenschluss des Arbeitervereins FC Rapid Salzburg und des bürgerlichen FC Hertha Salzburg hervorgegangen, um seine sportliche und wirtschaftliche Existenz. Am 6. April 2005 übernahm schließlich die Red Bull GmbH die Geschäfte von der Betreibergesellschaft Salzburg Sport AG.

Seither spielt der 2005 neu konstituierte FC Red Bull Salzburg in der Bundesliga, Österreichs höchster Liga. Schon 2005/06 wurde der FC Red Bull unter Trainer Kurt Jara österreichischer Vizemeister. Als Berater fungiert seit damals Franz Beckenbauer und er half – in Zusammenarbeit mit dem FC Bayern München – mit, beachtliche Verpflichtungen wie Alexander Zickler zu tätigen. Im März 2006 kaufte die Red Bull GmbH sogar den erstklassigen US-Soccerclub in New York dazu – und sorgte dafür, dass im „Big Ap­ple“ 2009 ein nagelneues Fußballstadion entstand. Mit dem prominenten Trainergespann Lothar Matthäus und Giovanni Trappatoni („Trapat­thäus“ genannt) holte der Verein 2007 unangefochten die erste Meisterschaft. 2009 und 2010 folgten gleich die nächsten Titel. National inzwischen zu den Topteams gehörig, versucht man nun auch interna­tional mitzuhalten. Die überraschenden Auftritte in der Euro League 2009/10 und 2011/12 waren ein erster Schritt des Vereins in Richtung europäische Spitzenklasse.

So reibungslos, wie es den Anschein hat, verlief die Übernahme von Aus­tria durch Red Bull einst jedoch nicht. Viele Mitglieder und Fans waren enttäuscht, dass der FC Red Bull die Tradition des Vereins ignorierte und z. B. das traditionelle Violett des Klubs in Bulls-Red umwandelte. Eine Annäherung scheiterte, deshalb wurde der Sportverein Austria Salzburg, kurz SV Austria Salzburg, Ende 2005 neu gegründet (www.austria-salzburg.at). Als Nachfolger des alten Traditionsvereins beruft man sich auch auf dessen Geschichte von 1933 bis 2005, dessen Traditionen und Erfolge – und die alten Vereinsfarben, Violett und Weiß. Die „alte“ Austria feierte 1994 unter Trainer Otto Baric die erste Meisterschaft, 1995 und 1997 folgten zwei weitere Titel und man erreichte 1994 sogar das UEFA-Cup-Finale (Niederlage gegen Inter Mailand).

Von diesen Erfolgen zehren die treuen Fans der „neuen“ Austria heute noch, denn der Verein musste wieder ganz unten anfangen. Inzwischen ist er in der 3. Liga (Regionalliga) angelangt und die Fangemeinde – bei Heimspielen pilgern über 2000 Fans ins Stadion im Stadtviertel Maxglan – hofft auf eine Rückkehr ihrer „Violetten“ in die Bundesliga.

053sb Abb.: mb

Marathon durch Salzburg und Umgebung

Während des Salzburg Marathon trifft sich jedes Jahr Anfang Mai an einem Wochenende die internationale Laufelite. Der Salzburger Marathon ist nach dem Vienna City Marathon die zweite österreichi­sche Laufver­anstaltung, die von der IAAF (International Association of Athletics Federations) mit einem Qualitätssiegel ausgestattet wurde.

µ www.salzburg-marathon.at, Tel. 840101

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Dank solcher Verleihstationen ist es einfach, Salzburg per Fahrrad zu erkunden

Stadtrundfahrten im Luxusbus mit Salzburg Sightseeing Tours

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Gruselwandern in Salzburg

Während eines gut eineinhalbstündigen Spaziergangs bei Dunkelheit weiht die Stadtführerin Sabine Rath die Besucher in die finsteren Geheimnisse Salzburgs ein. Dabei geht es um einen Hexenprozess im 17. Jh., den berühmten Zauberer Jakl, Hexen­sabbate und andere Schauermärchen. Der Weg führt über den Friedhof St. Peter und auf die Festung Hohensalzburg. Dort soll die „Weiße Frau“ in Vollmondnächten ihr Unwesen getrieben haben. Ehemalige Gefängnisse, Folterkammern und Hinrichtungsplätze sind weitere Stationen der Tour, die immer am letzten Fr. im Monat ab Festungsgasse/Talstation für 12 € (Anmeldung nötig!) stattfindet bzw. für Gruppen gebucht werden kann.

Ebenfalls einzigartig ist Sabine Raths Tour „Salzburg für Salzburger“, bei der Gäste die wahren Geheimnisse der Stadt abseits von Touristenpfaden kennenlernen oder die Führung durch Schloss Leopoldskron, einen prachtvollen Bau von 1736, der sonst nicht öffentlich zugänglich ist.

µ Informationen zu bzw. Anmeldung für diese u. a. Touren: Sabine Rath, Tel. 0043 664 2016492, www.tourguide-salzburg.at, ideal für kleine Gruppen!

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Stadtführerin Sabine Rath weiht Besucher in die finsteren Geheimnisse der Stadt ein

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Herr Ober, bitte ... – auf Höflichkeit und gute Umgangsformen wird Wert gelegt

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Hilfe bei der Hotelsuche

Tourismus Salzburg bietet eine kostenlose Hotelbuchung im Internet (www.salzburg.info/de/unterkunft) oder telefonisch (Tel. 0043 662 889870) an. Außerdem stehen verschiedene „Salzburg Card Packages“, die Übernachtungen, Salzburg Card (s. S. 100), Veranstaltungstickets und manchmal auch Führungen beinhalten, im Programm. Es gibt sie ab 99 € (3 Nächte, Vorsaison).

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Im Hotel Auersperg (s. S. 116) stimmen Qualität und Preis

Preiskategorien

Da Preise saisonal variieren und zudem rasch veränderlich sind, können die nachfolgend verwendeten Preiskategorien lediglich als Anhaltspunkte dienen (pro DZ und Nacht):

€€€ über 150 €

€€ 100–150 €

€ unter 100 €

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Nächtigen im „Stadthotel mit Garten“

1890 hatte bereits ein Herr Heinrich Nowak die Privatvilla im Salzburger Stadtteil Schallmoos gekauft. 1948/ 49 umgebaut und renoviert, wurde sie schließlich 1959 als Pension eröffnet. Die Villa an sich war beeindruckend, doch erst 1977, als Nowaks Tochter Erika und ihr Mann Kurt Raschhofer das Hotel übernahmen, wurde daraus ein kleines, aber feines Hotel, das „Auersperg“, das nun in dritter Generation von Bettina Wiesinger, geb. Raschhofer, geführt wird.

Die Lage ist ungewöhnlich, da nicht malerisch in einer der Altstadtgassen, sondern zwischen Schloss Mirabell und Bahnhof in einem Wohnviertel. Hier würde man ein derart geschmackvolles und edles Hotel kaum vermuten und auch von außen protzt man nicht. Im Vordergrund stehen die familiäre Atmosphäre und der hervorragende Service. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ebenso ungewöhnlich und gut wie die 55 angenehm modern gestylten, großen Zimmer und Suiten in Haupthaus und Villa mit allem technischen Komfort. Dazu gehören ein gemütlicher Sauna- und Wellnessbereich mit Dachterrasse, eine kleine Bar und ein wunderschöner Garten. Im Preis eingeschlossen sind ein reichhaltiges, gesundes Frühstücksbuffet, es gibt gratis Leihfahrräder und WiFi.

h205 [K5] Hotel & Villa Auersperg €€–€€€, Auerspergstr. 61, www.auersperg.at, Tel. 889440

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058sb Abb.: mb

Historische Fahrzeuge wie dieser O-Bus werden nur noch für Nostalgiefahrten eingesetzt

Auch im Winter ist Salzburg ein empfehlenswertes Reiseziel

059sb Abb.: ts

060sb Abb.: ts

Das frühlingshafte Salzburg vor beeindruckender Alpenkulisse

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