Was man von einer Sprache in der Schule lernt, ist eine Sache, was man wirklich spricht, eine andere. Für Reisende, die nicht nur verstanden werden möchten, sondern auch verstehen wollen, "was Sache ist", bieten die Slang-Titel der Kauderwelsch-Reihe Wörter, Sätze und Ausdrücke der Umgangssprache, die man täglich hört, aber vom Lehrer verschwiegen wurden und auch kaum im Wörterbuch zu finden sind.
Scots ist eine Variante des Englischen, die sich zum Standard-Englisch ungefähr so verhält wie Plattdeutsch zu Hochdeutsch. Aus englischer Sicht ist es ein Dialekt - für sprach- und nationalbewußte Schotten ist es eine der drei Landessprachen: Englisch, Schottisch und Gälisch.
Wer in der Schule gelerntes Englisch redet, wird von allen Schotten verstanden und braucht sich nicht krampfhaft bemühen, Scots zu sprechen. Von ausländischen Besuchern in Deutschland erwartet man ja auch kein Mecklenburger Platt oder Ostfriesisch. Zum Verstehen des Gegenübers ist jedoch oft Hilfe nötig, und die soll hier gegeben werden - sowohl für das Begreifen des Wortsinns wie der schottischen Denk- und Lebensweise.
Kauderwelsch-Sprachführer sind anders, warum?
Weil sie Sie in die Lage versetzen, wirklich zu sprechen und die Leute zu verstehen. Abgesehen von dem, was jedes Sprachlehrbuch oder Wörterbuch bietet, nämlich Wörterlisten, Vokabeln, Beispielsätze, Übersetzungshilfen etc., zeichnen sich die Kauderwelsch-Sprachführer durch folgende Besonderheiten aus:
- Die Grammatik der jeweiligen Sprache wird in einfachen Worten so weit erklärt, dass man ohne viel Paukerei mit dem Sprechen beginnen kann, wenn auch nicht gerade druckreif.
- Alle Beispielsätze werden doppelt ins Deutsche übertragen: zum einen Wort-für-Wort, zum anderen in "ordentliches" Hochdeutsch. So wird das fremde Sprachsystem sehr gut durchschaubar. Denn in einer Fremdsprache unterscheiden sich z. B. Grammatik und Ausdrucksweise recht stark vom Deutschen. Mithilfe der Wort-für-Wort-Übersetzung kann man selbst als Anfänger schnell einzelne Vokabeln in einem Satz austauschen.
- Die AutorInnen haben die Sprache im Land gelernt und sind dort viel unterwegs. Sie wissen daher genau, wie und was die Leute auf der Straße sprechen. Deren Ausdrucksweise ist nämlich häufig viel einfacher und direkter als z. B. die Sprache der Literatur.
- Besonders wichtig sind im Reiseland Körpersprache, Gesten, Zeichen und Verhaltensregeln, ohne die auch Sprachkundige kaum mit Menschen in guten Kontakt kommen. In allen Bänden der Kauderwelsch-Reihe wird darum besonders auf diese Art der nonverbalen Kommunikation eingegangen.
- Kauderwelsch-Sprachführer sind viel mehr als ein klassisches Lehrbuch. Sie vereinen Sprachführer, Reiseführer und Wörterbuch in einem! Wenn Sie ein wenig Zeit investieren und einige Vokabeln lernen, werden Sie mit ihrer Hilfe auf Reisen schon nach kurzer Zeit Informationen bekommen und Erfahrungen machen, die "sprachstummen" Reisenden verborgen bleiben.
Rezensionen
| Geo Saison. Das Reisemagazin. |
| Ausgabe November 2011 |
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Praxisorientierte "Sprechführer" für mehr als 100 Sprachen und Dialekte. |
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| www.schottlandberater.de |
| Ausgabe Mai 2011 |
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Scots lernen mit dem Kauderwelsch-Sprachführer
Die dritte offizielle Sprache der Schotten ist das Scots, das sich als ein sehr eigenständiger Dialekt aus dem Englischen und dem Skandinavischen über die Jahrhunderte entwickelt hat. Dabei sind eine ganz Reihe regional unterschiedlicher Varianten in weiter Verbreitung erhalten geblieben, die heute noch kommunikativ gepflegt werden.
Um die Schotten also auch wirklich gut verstehen zu können, erscheint es sinnvoll, sich ein wenig mit dem Scots auseinanderzusetzen. Mittels eines übersichtlichen Handbuches und einer CD unter dem Titel Scots – die Sprache der Schotten aus der Kauderwelsch-Reihe gibt der Verlag Reise Know How eine hervorragende Hilfestellung. Vor allen Dingen der von einer Schottin von der Insel Arran besprochene Silberling, der auch einige dieser regionalen Sprachvariationen aus unterschiedlichen Regionen zu Gehör bringt, verdeutlicht schon allein beim Zuhören ohne Begleitbuch, dass sehr viele Parallelen zu den skandinavischen Sprachen existieren.
Sehr gut beispielsweise der Abschnitt über ‚falsche Freunde‘ im Buch, in welchem die Bedeutung gleichlautender Worte des Englischen und des Scots vorgestellt werden, die das eine oder andere Missverständnis zu verhindern helfen. Die vorgestellten gebräuchlichen Phrasen und Begriffe aus dem Alltag geben zudem auch einen kleinen Einblick in typische Traditionen und die schottische Mentalität.
Sprachführer und CD erleichtern dem Leser und Schottlandreisenden das Verständnis so mancher Konversation, die er auf der Straße hört oder in die er selbst mit einbezogen ist, wenngleich sie letztlich wohl nur eine ordentliche Grundlage und Einführung zum Lernen der Sprache liefern und nicht den Anspruch darauf erheben, das Scots nach der Lektüre perfekt beherrschen zu können. |
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