Arbeiten und Studieren in Shanghai (siehe Reiseführer S. 266)
Allgemeine Situation
Die rasante Entwicklung der chinesischen Wirtschaft zieht seit Jahren immer mehr Ausländer nach China im Allgemeinen und in die Metropole Shanghai im Speziellen. Zurzeit sind es mehr als 50.000 Ausländer allein in Shanghai, die hauptsächlich in Unternehmen mit ständigen Vertretungen tätig sind. Einen Überblick über Unternehmen mit Jobangeboten findet man in der Stellenbörse des Delegiertenbüros der Deutschen Wirtschaft:
Ingenieure, Vertriebsleiter und Finanzfachleute haben gute Chancen, insbesondere bei mittelständischen Unternehmen fündig zu werden. Bei großen Konzernen ist dies oft schwieriger, denn diese entsenden entweder ihre eigenen Mitarbeiter auf freie Stellen oder setzen auf in Deutschland ausgebildete Chinesen.
Wer aber nun unbedingt in Shanghai arbeiten möchte, kann auch vor Ort nach Stellen suchen. In Stellenbörsen kann man selbst inserieren und auf Inserate antworten. Eine weitere Möglichkeit sind Kontakte oder Direktbewerbungen bei Unternehmen, die auf dem chinesischen Markt aktiv sind. Häufig muss man Abstriche beim Gehalt machen, es sei denn, man besitzt bestimmte Fach- oder Sprachkenntnisse. Bewirbt man sich bei chinesischen Firmen, wird normalerweise nur ein „chinesisches Gehalt“ bezahlt, dass gerade einmal zum Leben in der Stadt ausreicht. Vor allem Stellen als Englischlehrer sind bei westlichen Studenten oder jungen Absolventen beliebt. Sprachschulen gibt es reichlich in Shanghai.
Groß ist auch das Interesse an einem Studium der Sinologie (Studium der chinesischen Sprache und Kultur) und viele Studenten verbringen während ihres Studiums ein oder zwei Semester in China. Zur Finanzierung des Studiums gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Zuschüsse zu erhalten. Beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) kann man sich für ein Jahresstipendium bewerben oder bei den Austauschprogrammen der eigenen Uni.
Auf jeden Fall sollte man seinen Aufenthalt in China langfristig planen. Bewerbungsfristen laufen häufig schon 12 bis 18 Monate vor dem geplanten Studienbeginn ab. Man sollte sich auch im Klaren darüber sein, dass das Studium in der Regel nur aus einem Sprachunterricht mit anderen ausländischen Studierenden besteht. Der Besuch von Lehrveranstaltungen mit chinesischen Kommilitonen ist normalerweise nicht möglich. In den meisten Fällen wird man in den Wohnheimen für ausländische Studenten an der Universität untergebracht. Das hat den Vorteil, dass man sich vor der Ankunft nicht selbst um eine Bleibe kümmern muss. Es liegt natürlich im Interesse der jeweiligen Universität, dass die ausländischen Studenten im Studentenwohnheim wohnen, da sie dafür Miete kassieren. Manche Unis verbieten den Studenten auch, eine eigene Wohnung zu mieten.
µ DAAD-Informationszentrum Shanghai, Abteilung Kultur und Bildung des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland, 628 Julu Lu (zwischen Fumin Lu und Xiangyang Beilu), 200040 Shanghai, Tel. 0086213222031, shanghai@daad.org.cn, www.daad.org.cn/shanghai.htm
Informationsstellen in Shanghai
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µ German Centre for Industry and Trade Shanghai Co. Ltd., 88 Keyuan Lu, Zhangjiang Hi-Tech Park, Pudong, Tel. 28986888, Fax 28986892, www.germancentreshanghai.com. Vermietung von Büroräumen an deutsche Firmen, Jobvermittlung, Investitions- und Rechtsberatung.
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µ Deutsche Handelskammer, Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft, 25/F China Fortune Tower, 1568 Century Avenue Pudong, Tel. 5081 2266, www.china.ahk.de oder www.ahk.de
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µ Deutsche Schule Shanghai, 350 Gao Guang Lu, Shanghai 201702, Tel. 021 39760555, Fax 39760566, www.ds-shanghai.org.cn
Jobbörsen im Internet
Auf folgenden Webseiten kann man als Ausländer fündig werden:
µ http://jobs.asiabot.com
µ http://china-jobboerse.chinaseite.de
Universitäten in Shanghai
Wer als Student nach Shanghai gehen möchte, kann sich auch direkt an eine der Hochschulen in Shanghai wenden und sich dort bewerben. Informationen dazu findet man auf der jeweiligen Homepage der Universität. Mit der Bewerbung muss man eine Bearbeitungsgebühr überweisen, die auch bei einer Absage nicht zurückerstattet wird. Erhält man eine Zulassung für ein Semester, kann man mit dieser Zulassung dann das notwendige Visum (X-Visum, siehe Abschnitt „Ein- und Ausreisebestimmungen“) beantragen. Die Studiengebühren müssen für ein halbes Jahr im Voraus bezahlt werden.
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µ East China Normal University Shanghai, 3663 Zhongshan Beilu, Tel. +86 (0)21 62232013, Fax 62570590, lxb@ied.ecnu.edu.cn, www.ecnu.edu.cn
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µ East China University of Science & Technology Shanghai, 130 Meilong Lu, Tel. +86 (0)21 64253277, Fax 64252769, ies@ecust.edu.cn, www.ecust.edu.cn
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µ Fudan University, 220 Handan Lu, Tel. +86 (0)21 65117628 oder 65642258, Fax 65117298, fso@fudan.edu.cn, www.fso.fudan.edu.cn. Eine der führenden Universitäten in der Volksrepublik China.
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µ Shanghai Jiao Tong University, 1954 Huashan Lu, Tel. +86 (0)21 62932277, Fax 62817613, iso@sjtu.edu.cn, www.sjtu.edu.cn
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µ Shanghai Second Medical University, 227 Chongqing Nanlu, Tel. +86 (0)21 63847078, Fax 63841367, liuxue@online.sh.cn, www.shsmu.edu.cn
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µ Shanghai University, 149 Yanchang Lu, Tel. +86 (0)21 56331839, Fax 56333187, cie@mail.shu.edu.cn, www.shu.edu.cn
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µ Tongji University Shanghai, 1239 Siping Lu, Tel. +86 (0)21 65983616 oder 65983611, Fax 65987933, istju@tongji.edu.cn, www.tongji.edu.cn
Autofahren (siehe Reiseführer S. 268)
Vom Fahren eines Autos oder gar Motorrades kann Touristen in Shanghai nur abgeraten werden! Der Verkehr ist chaotisch und auch für erfahrene Fahrer gerade in der Innenstadt eine schwer zu meisternde Herausforderung. Verkehrsregeln existieren offiziell, werden aber in der Praxis nicht eingehalten. Drängeln, Hupen, unerlaubtes Wechseln der Fahrbahnen, plötzliches Anhalten und Rückwärtsfahren auch auf Autobahnen (um die verpasste Ausfahrt doch noch irgendwie zu erreichen) gehören zur Tagesordnung. Ständige Staus nicht nur auf den Stadtautobahnen, Mangel an Parkmöglichkeiten und eine für Ortsfremde unübersichtliche Ausschilderung kommen erschwerend hinzu.
Wer trotzdem mit dem eigenen Auto in Shanghai unterwegs sein möchte, benötigt man eine zertifizierte Übersetzung seines deutschen oder internationalen Führerscheins, muss eine theoretische Führerscheinprüfung (Multiple Choice) ablegen und einen Sehtest bestehen. Die Prüfung besteht man aber in der Regel immer.
Besitzt man seit mindestens drei Jahren einen ausländischen Führerschein, entfällt die praktische Fahrprüfung. Zuständige Behörde:
µ Shanghai Vehicle Management Bureau, 179 Qinchun Lu.
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µ Shanghai Interpreters Association, Rm. 1607, 1277 Beijing Xilu, Tel. 63239910, Mo.–Fr. 9–16.30 Uhr. Ein zertifiziertes Übersetzungsbüro.
Die Alkoholgrenze liegt bei 0,5 Promille. Entspannter und nur unwesentlich teurer ist das Mieten eines Autos mit Fahrer. Diese bekommt man in jedem Hotel vermittelt, sind aber aufgrund des Preises nur für längere Überlandfahrten sinnvoll. Die preiswerteste und schnellste Methode in Shanghai ist es immer noch, längere Strecken mit der Metro, kürzere mit dem Taxi zu überwinden.
Diplomatische Vertretungen in China, Visaangelegenheiten (siehe Reiseführer S. 269)
Diplomatische Vertretungen in Shanghai
Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
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µ Kanzlei, 181 Yongfu Lu, Shanghai 200031, Tel. 021 34010106, Fax 021 64714448, info@gk-shanghai.org.cn, www.shanghai.diplo.de
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µ Büro für Konsular- und Visaangelegenheiten, 14/F New Century Plaza, 188 Wujiang Lu, Shanghai 200041, passvisa@ gk-shanghai.org.cn, Tel. 021 62171520, Fax 021 62180004. Der Bereitschaftsdienst des Generalkonsulats ist in Notfällen unter der Telefonnummer 13901892081 zu folgenden Zeiten erreichbar: Mo.–Fr. 16.30–24 Uhr (01.10.–31.05.), Mo.–Fr. 15.30–24 Uhr (01.06.–30.09.), Sa., So. und an Feiertagen 9–24 Uhr.
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µ Abteilung Kultur und Bildung (Goethe- Institut), 102 A Cross Tower, 318 Fuzhou Lu, www.goethe.de/ins/cn/sha/deindex.htm, Tel. 63912068. Im Shanghaier Goethe-Institut werden regelmäßig deutsche Filme gezeigt.
Österreichisches Generalkonsulat
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µ Qi Hua Tower, 3/F No. 3A, 1375 Huaihai Zhonglu, Shanghai 200031, Tel. 021 64740268 oder 64740278, Fax 64711554, shanghai-gk@bmaa.gv.at, www.aussenministerium.at/shanghaigk
Schweizer Generalkonsulat
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µ 22F, Bldg. A, Far East International Plaza, 319 Xianxia Lu, Shanghai 200051, Tel. 021 62700519, Fax 021 62700522, vertretung@sha.rep.admin.ch
Visaangelegenheiten
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µ Meshing Consultancy Services, Rm.3B, 4/F, 485 Henan Beilu, Shanxi Beilu, Tel. 33011478, 13501828752, info@visainchina.com, www.visainchina.com, Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 9.30–17 Uhr. Visabeschaffung und -verlängerung für Touristen und Geschäftsleute.
Elektrizität (siehe Reiseführer S. 270)
Landesweit kommt der Strom wie in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit 220 V, 50 Hz aus der Steckdose. Je nach Region sind aber Adapter erforderlich. Wer von Shanghai aus in ländliche Regionen reist, sollte einen Mehrfachadapter mit sich führen. In den größeren Hotels in Shanghai kommt man jedoch mit den in Deutschland üblichen Steckern zurecht. Adapter kann man im Notfall aber auch für wenige Yuan in den Elektroabteilungen der großen Shoppingmalls kaufen.
Fernsehen (siehe Reiseführer S. 270)
In den meisten Hotels kann man außer chinesischen Sendern wie CCTV (China Central TV) und anderen lokalen Kanälen auch ausländische Sender wie DW-TV (deutsch), BBC bzw. CNN (englisch), TV5 (französisch) und RAI (italienisch) empfangen. Der englischsprachige Kanal des chinesischen Fernsehens ist CCTV 9. CCTV bringt stündlich Nachrichten auf Englisch. Es gibt zudem einige englischsprachige Sport- und Spielfilmkanäle wie Star Movie, HBO oder Cinemaxx.
Film und Foto (siehe Reiseführer S. 270)
Chinesen sind ebenso fotobegeistert wie Japaner. Abgesehen von militärischen Anlagen ist Fotografieren überall erlaubt. Beim Fotografieren von Menschen sollte man sich aber vorher vergewissern, ob diese damit einverstanden sind. In der Regel ist das aber kein Problem – viele chinesische Touristen in Shanghai werden auf gleiche Weise versuchen, ein Gruppenfoto mit einem Ausländer an einer der Sehenswürdigkeiten zu bekommen. Trotz sprachlicher Probleme macht das häufig sehr viel Spaß.
Filmmaterial, Kamerabatterien und Speicherkarten für Digitalkameras sind in den Fachabteilungen der großen Kaufhäuser sowie in vielen Kamerageschäften zu bekommen. Eine große Auswahl findet man im Metro City sowie Digital Plaza in Xujiahui (s. S. 46). Digitalkameras kosten als Markengeräte genauso viel wie in deutschen Fachgeschäften. Farbnegativfilme kann man in Fotoläden entwickeln lassen und in den meisten Fällen bereits nach einigen Stunden wieder abholen.
Die günstigste Zeit zum Fotografieren ist der frühe Morgen zwischen 6 und 10 Uhr sowie der Nachmittag ab 16 Uhr bis zum Einbruch der Dämmerung. Wer gerne Menschen fotografiert, wird am frühen Morgen am Bund oder im Fuxing Park auf seine Kosten kommen. Die schönsten Stadtansichten bekommt man von einer der Dachterrassen am Bund (Peace Hotel oder M on the Bund).
Da Shanghai erst am Abend in vollem Glanz erstrahlt, ist die Mitnahme eines kleinen Stativs sinnvoll.
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S242 [K5] Guan Long Camera Shop, 340 Nanjing Donglu, Tel. 63221057, 9.30–21.30 Uhr. Hier bekommt man eine große Auswahl an Kameras, Objektiven, Filmmaterial und fast alles an Zubehör, was man sich wünschen kann. Die Preise sind etwas höher als in einigen anderen Shops der Stadt. Eine kleinere Filiale befindet sich in der 227 Jinling Donglu, westlich der Henan Lu.
Hygiene (siehe Reiseführer S. 272)
Die hygienischen Verhältnisse in Shanghai, Hangzhou und Suzhou sind bei Weitem nicht so schlecht, wie dies in vielen Gebieten der chinesischen Provinz oder einigen anderen asiatischen Ländern noch immer der Fall ist. Doch wird auch in Shanghai einiges bei Europäern Kopfschütteln und Ekelgefühle hervorrufen.
Insbesondere ein immer noch sehr beliebter chinesischer Volkssport sei hier genannt: das Spucken. Auch wenn es in ländlichen Gebieten noch weit mehr verbreitet ist, wird das Spucken dem Reisenden auch in Shanghai bereits kurz nach der Ankunft auffallen. Spucken wird überall auf der Straße oder in Parkanlagen lautstark praktiziert. Auch Taxi- und Busfahrer öffnen nicht selten vor roten Ampeln oder im Stau das Fenster, um sich schnell ihrer tief im Rachen befindlichen Schleime zu entledigen. Die Geräusche und der Gedanke, ständig auf Gehwegen darin hineintreten zu können, sind für viele Ausländer äußert unangenehm. Unhygienisch ist diese Praxis außerdem, da auch Krankheitserreger übertragen werden können. In China sieht man das Spucken hingegen als einen hygienischen Akt der Befreiung des Körpers von Schlacken.
Mittlerweile, gerade auch im Hinblick die Expo 2010 in Shanghai mit Millionen von ausländischen Besuchern (vgl. „Expo 2010“), gibt es jedoch zahlreiche Kampagnen gegen das Spucken und an vielen touristischen Orten wie dem Bund ist diese Praxis verboten. Es werden in der ganzen Stadt vermehrt Hinweisschilder aufgestellt. Warum es allerdings nicht wenige davon seltsamerweise in englischer Sprache gibt, bleibt wohl ein chinesisches Rätsel. Ganz unterbinden lässt sich diese chinesische Gepflogenheit aber auch durch Verbotsschilder nicht und obwohl Bußgelder verhängt werden. Im Gegenzug empfinden Chinesen das Schnäuzen in ein Taschentuch und die in Europa übliche Praxis, das benutzte Taschentuch dann wieder einzustecken, als unappetitlich – andere Länder, andere Sitten.
Ein weiteres leidiges Thema sind die chinesischen Toiletten. Das Positive vorweg: In Shanghai gibt es mittlerweile zahlreiche öffentliche Toilettenhäuser. Einwandfreie Hygiene und Sauberkeit sollte man allerdings auch dort nicht erwarten. Viele Chinesen erledigen ihre Geschäfte immer noch gerne im Hocken, so dürfen auch Schuhabdrücke auf den Brillen – sofern es denn welche gibt – nicht verwundern. Häufig ist kein Toilettenpapier vorhanden, sodass man daher für den Notfall immer kleine Rollen mit sich führen sollte (bekommt man in den meisten kleinen Supermärkten im für Handtaschen gerechten Format ohne lästige Papprolle). Meistens kostet die Benutzung der öffentlichen Toiletten 1–2 Jiao.
In vielen kleineren Bars in den Vergnügungsvierteln müssen sich gerade Frauen darauf einstellen, dass es nur eine Toilette für alle gibt und diese auch nicht ständig gereinigt wird. Längere Wartezeiten und nicht immer hygienische Verhältnisse sollte man daher einkalkulieren. Viele Toiletten sind auch nicht auf das Wegspülen von Toilettenpapier ausgelegt. So ziehen es viele Chinesen vor, benutztes Toilettenpapier in einen Mülleimer neben die Toilette oder auch einfach nur daneben zu werfen. So bleibt die Hygiene natürlich auf der Strecke. Wer es einrichten kann, sollte Toiletten in einem der besseren Hotels oder Restaurants aufsuchen. Bei westlichen Touristen wird dies durchaus respektiert, sofern man höflich danach fragt.
Leitungswasser sollte man in Shanghai nur zum Zähneputzen und Duschen benutzen. Das Wasser riecht aus vielen Leitungen leicht nach Chlor, ist häufig mit Schadstoffen stark belastet und spätestens beim Befüllen einer Badewanne wird man eine leicht bräunliche Färbung feststellen. Leitungswasser mit Entkeimungsmitteln aufzubereiten, lohnt sich in Shanghai aber nicht. Trinkwasser bekommt man sehr preiswert in Flaschen oder kleinen Kanistern in jedem kleinen Supermarkt, im Hotel oder auch auf Reisen in Zügen. Nur in den Luxushotels ist das Leitungswasser genießbar. Man kann aber im Hotel nachfragen.
Obst kann man aus jedem Supermarkt oder beim Händler auf der Straße bedenkenlos kaufen und verzehren, wenn man es gründlich schält. Auch die Fleischspieße, die häufig am Abend an den vielen kleinen mobilen Grillständen angeboten werden, sind hygienisch unbedenklich und häufig ein kulinarischer Leckerbissen. Ungekochte, nicht gebratene Nahrungsmittel sowie Früchte und Gemüse, die nicht geschält werden können, sollte man hingegen unbedingt meiden!
In einfachen chinesischen Restaurants sollte man darauf achten, dass die hölzernen Einweg-Essstäbchen entweder noch verpackt oder zumindest noch am oberen Ende miteinander verbunden sind, wenn diese schon vor Betreten des Restaurants auf dem Tisch lagen. Dies ist ein sicheres Zeichen dafür, dass sie nicht schon vom vorherigen Gast benutzt wurden. Schälchen, Suppenlöffel oder Gläser, die im Restaurant bereits auf dem Tisch standen, kann man im Zweifelsfall austauschen lassen oder selber mit etwas heißem Tee ausspülen.
Internet (siehe Reiseführer S. 274)
Es gibt unzählige Internetcafés in Shanghai. Wer auf das weltweite Netz angewiesen ist, braucht sich in Shanghai nicht zu sorgen. Die Verbindungsgeschwindigkeit ist im Allgemeinen gut. Das chinesische Internet wird allerdings durch die staatliche Zensur kontrolliert. Einige Seiten wie etwa Wikipedia oder Yahoo werden immer wieder zeitweise gesperrt oder sind so langsam, dass der Browser die Verbindung abbricht. Es kann auch, von Einheimischen wie Gästen, der Reisepass verlangt werden, bevor man an die Internetplätze vorgelassen wird. Der bei uns bekannte Freemail-Anbieter GMX funktioniert in China häufig nicht, daher lohnt es sich, für einen längeren Aufenthalt vorübergehend eine andere Adresse zu benutzen bzw. einzurichten. Wer mit dem eigenen Notebook/Laptop in Shanghai unterwegs ist, kommt mittlerweile in den meisten einfachen Ho(s)-tels und Jugendherbergen in den Genuss einer kostenlosen WLAN-Verbindung in das weltweite Netz. Auch viele westliche Restaurants und Bars wie das Malone’s (s. S. 77) , Element Fresh (s. S. 138) oder Sasha’s (s. S. 72) bieten diesen Service an. Große internationale Hotels und Hotelketten lassen sich dieses Vergnügen leider immer noch häufig fürstlich entlohnen.
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@243 [J5] Zhigaodian Internet Bar, 4F, 463 Nanjing Donglu, Tel. 63605727
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@244 [D7] Shanghai Library Internet Café, 1555 Huaihai Zhonglu, Tel. 64455555. Gut ausgestattetes Café mit mit schnellen Internetverbindungen. Hier befindet sich auch die Deutsche Informationsbibliothek (tgl. 9–17 Uhr) mit deutschsprachigen Printmedien, Zeitungs- und Zeitschriftenabonnements, CD-ROM-Datenbanken und audiovisuellen Medien. Für die Nutzung der Materialien in der Bibliothek ist ein Ausweis für die Lesesäle der Shanghai Library erforderlich. Dieser kostet 10 ¥ für einen Monat oder 25 ¥ für ein Jahr.Um diesen Ausweis zu erhalten, muss man eine Aufenthaltsgenehmigung für Shanghai für mindestens drei Monate vorweisen können. Zudem ist die Hinterlegung einer Kaution in Höhe von 200 ¥ sowie die Zahlung einer Jahresgebühr von 10 ¥ erforderlich.
Wer mit einem Baby oder Kleinkind unterwegs ist, wird schnell feststellen dass Chinesen sehr kinderfreundlich und sehr bemüht sind, den Kleinen alles so angenehm wie möglich zu machen. Ob in Hotels oder Restaurants, überall wird man jemanden finden, der das Kind herumtragen oder mit ihm spielen will. Das Problem ist allerdings, dass es oftmals nicht respektiert wird, wenn ein Kind keinen Kontakt möchte und abwehrend reagiert. Da ist es häufig nicht einfach für Eltern, hier einen passenden Ausweg aus der Situation zu finden.
Die lange Anreise verarbeiten Kinder viel einfacher als Erwachsene. Bei der Flugbuchung sollte man ein Kindermenü gleich mitbestellen. Kinder bekommen dann nicht nur ein kindgerechtes Essen und einige kleine Spielzeuge, sie bekommen ihr Essen auch zuerst serviert. So kann man zunächst dem Kind behilflich sein und anschließend selbst in Ruhe essen. Kinder unter zwei Jahren zahlen nur eine geringe Fluggebühr, haben dann aber auch keinen Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz. Gerade in ausgebuchten Maschinen kann es äußerst anstrengend werden, die Kleinen die gesamte Flugzeit auf dem Schoß haben zu müssen. Man kann sich aber immer der Hilfe der FlugbegleiterInnen sicher sein, die einem den Flug so angenehm wie möglich zu machen versuchen. Vielleicht lässt sich ja doch noch ein freier Platz finden.
Die Zeitumstellung macht sich auch bei Kindern bemerkbar. In den ersten Nächten gehören Spielstunden am späten Abend zum Standardprogramm. Man sollte Kleinigkeiten zum Essen und Trinken aus der Heimat bereithalten, denn auch ein Kindermagen benötigt einige Tage für die Umstellung. Weiterhin muss man den Tagesablauf und die Besuchsziele den kindlichen Bedürfnissen anpassen. Galerien, Museen oder Modegeschäfte werden eher Langeweile und Protest hervorrufen.
Ein strukturierter Tag mit festen Spielstunden, Besuchen in Parks und kindgerechten Ausflugszielen werden auch die Reise nach Shanghai zu einem angenehmen Erlebnis für die ganze Familie machen. Ein fester Standort, von dem man auch Ausflüge in die Umgebung unternimmt, Besuche in immer wieder denselben Restaurants mit Spielplätzen und dem gleichen Personal werden schnell eine vertraute Umgebung schaffen, in der sich auch Kinder zu Hause fühlen. Unbedingt mitnehmen sollte man das Lieblingsspielzeug. Auch Kuscheltiere und die eigene Kuscheldecke geben Kleinkindern eine gewisse Sicherheit und sie fühlen sich in der fremden Umgebung schneller wohl.
Vor direkter Sonneneinstrahlung gerade in den feucht-heißen Sommermonaten müssen Kinder besonders geschützt werden. Ein schützender Sonnenhut, der auch die empfindlichen Kinderaugen abschattet, ist dann unverzichtbar. Die Mittagshitze sollte man in den Monaten Juni bis August meiden und die Aktivitäten auf die frühen Morgenstunden und den späten Nachmittag verlegen. Es gibt aber ausreichend Möglichkeiten, den ganzen Tag in klimatisierten Räumen oder Sehenswürdigkeiten zu verbringen. Auch die meisten Taxis sind klimatisiert. Mit älteren Kindern kann man sich dann die Zeit auch gut in diversen Bars mit Spielen wie Tischfußball, Poolbillard oder Darts vertreiben.
Austrocknung (Dehydration) geschieht fast unmerklich und bei Kindern noch viel schneller als bei Erwachsenen! Auf Ausflügen ins Umland sollte man daher immer ausreichend Wasser oder Fruchtsäfte bei sich haben. In größeren Ortschaften und natürlich auch in Shanghai kann man Getränke an fast jeder Straßenecke oder in unmittelbarer Nähe von Sehenswürdigkeiten günstig kaufen. Babynahrung (z. B. Heinz, Gerber, Danone und Hipp) findet man in einer relativ guten Auswahl in den Supermärkten der Stadt (z. B. Carrefour (s. S. 42)). Bei Milchpulver kann man unter verschiedenen Herstellern wählen, Hafer- und Grießbrei ist kaum zu finden und sollte mitgebracht werden.
Die medizinische Versorgung von Kindern ist in Shanghai recht gut gesichert. Die meisten Krankenhäuser haben spezielle Abteilungen für Kinder. Kleidung für Babys und Kinder bis sieben Jahre kann man in Shanghai sehr günstig erstehen, auf den Kleidermärkten und in kleinen Boutiquen z. B. in der Longmen Lu und der Ninghai Lu in der Nähe der Jingling Lu. Kinderbekleidung bis Größe 152 führen die großen Kaufhäuser (siehe „Shanghai für Kauflustige“).
Maße und Gewichte (siehe Reiseführer S. 276)
Das metrische System ist in China, vor allem in den großen Städten, weitverbreitet, auch wenn teilweise, so z. B. auf lokalen Märkten, noch mit traditionellen Gewichtseinheiten gemessen wird. Gemüse und Früchte werden in jin (500 g), kleinere Gewichte wie Gewürze, Kräuter oder auch Dumplings in liang (50 g) gewogen.
Gewichte
µ 1 liang 50 g
µ 1 jin 500 g
µ 1 gongjin 1 kg
µ 1 dan 50 kg
Volumen
µ 1 sheng 1 l
µ 1 dou 10 l
µ 1 dan 100 l
Längenmaße
µ 1 cun 330 mm
µ 1 chi 3333 mm
µ 1 li 500 m (chinesische Meile)
µ 1 gongli 1 km
Flächenmaße
µ 1 mu 0,066 ha
µ 1 qing 6,66 ha
Medizinische Versorgung (siehe Reiseführer S. 277)
Die medizinische Versorgung in Shanghai sowie der Standard vieler Kliniken erreichen heute durchaus westliches Niveau. Seit 1993 sind in China auch ausländische Ärzte zugelassen. Das erleichtert die Situation von Touristen und Expats im Krankheitsfall, da seitdem die Verständigung auf Englisch in vielen Hospitälern möglich ist. Alltägliche Eingriffe wie Blinddarmoperationen kann man in Shanghai heute ohne Bedenken durchführen lassen.
In den Ausländerabteilungen sind auch nachts immer Englisch sprechende Ärzte erreichbar. Man sollte aber bedenken, dass die Behandlungen und auch Operationen immer bar bezahlt werden müssen. Vorab kann und sollte man sich telefonisch über voraussichtliche Kosten und eventuell anfallende weitere Gebühren informieren. Bei ernsthaften Erkrankungen sollte man trotzdem nach Hause oder zumindest nach Hongkong fliegen, sofern man transportfähig ist. Eine Auslandskrankenversicherung, die auch die Kosten eines Rücktransports abdeckt, lohnt sich daher auf alle Fälle (siehe „Versicherungen“).
Krankenhäuser
(Die Auflistung stellt in ihrer Reihenfolge keine Bewertung dar.)
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Parkway Health Medical Centers, www.parkwayhealth.cn, Tel. 64455999. Westlicher Standard mit einem internationalen Ärzteteam. Ehemals World Link. Es gibt sechs Standorte in Shanghai:
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+245 [F5] Shanghai Center Clinic and Dental Center, 1376 Nanjing Xilu, 203–4 West Retail Plaza, Shanghai Centre
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µ Hongqiao Clinic, 2258 Hongqiao Lu
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+246 [H7] Specialty and Inpatient Center, 3F, 170 Danshui Lu (Nähe Xintiandi)
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+247 [G5] Shanghai Gleneagles International Medical, Dental und Surgical Centers, 389 Nanjing Xilu
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#248 Mandarine City Medical Center, 788 Hongxu Lu
????, ???51?
µ Jinqiao Clinic Medical and Dental Centre, 51 Hongfeng Lu, Tel. 64455999, Fax 50325825
Weitere empfehlenswerte Krankenhäuser in Shanghai:
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+249 [D6] Huashan Worldwide Medical Center, 12 Wulumuqi Zhonglu, Tel. 62483986, Fax 62498476. Ausländerstation im Huashan Hospital auf der 8. Etage von Gebäude No. 1 mit Erste-Hilfe-Station, tgl. 8–22 Uhr. Nach 22 Uhr begibt man sich im Notfall in die 15. Etage von Gebäude No. 6.
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+250 [G8] Ruijin Hospital, 197 Ruijin 2 Lu, Tel. 64370045, Fax 64333548, www.rjh.com.cn/chpage/c1352
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µ Shanghai United Family Hospital and Clinics, 1139 Xianxia Lu, www.unitedfamilyhospitals.com, Tel. 22163919, Fax 22163919, Notfallrufnummer innerhalb Shanghais (24 Std. täglich erreichbar): Tel. 22163999
????????, ?????????555?????????
µ Shanghai United Family Clinic, Jinfeng Lu, Lane 555, Minhang District, Tel. 22010995, Fax 22010996, Mo. 13–19 Uhr, Di.–Fr. 12–18 Uhr, Sa. 9–15 Uhr (Ableger des Shanghai United Family Hospital)
Apotheken
Apotheken findet man überall in der Stadt. Häufig gibt es dort Joint-Venture-Präparate, die erheblich preiswerter sind als die Originalpräparate der westlichen Pharmahersteller. Eine gute Adresse ist die
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+251 [J5] Shanghai No.1 Pharmacy, 616 Nanjing Donglu, Zhejiang Zhonglu, Tel. 63224567, Öffnungszeiten: 10–22 Uhr
Zahnärzte
Auch bei Zahnschmerzen oder -problemen braucht man in Shanghai nicht in Panik zu verfallen. Es gibt eine ganze Reihe guter Ärzte und Kliniken, an die man sich wenden kann:
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µ Arrail Dental, Unit 204, Lippo Plaza, 222 Huaihai Zhonglu, www.arrail-dental.com, Tel. 53966538, 53966539, 53563380, Fax 53965971
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µ DDS Dental Care, 1 Taojiang Lu, Dongping Lu, Tel. 64660928, Fax 54562311, 24-Stunden-Hotline: Tel. 13012881288
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µ Dr. Harriet Jin, 2088 Huashan Lu, 1904 Hui Yin Plaza, Tel. 64480882, Fax 54072108, harrietjin@online.sh.cn
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µ World Link Medical and Dental Centers, 1/F, 135 Jianguo Xilu, Tel. 64451515, Fax 64459595, www.worldlink-shanghai.com
µ Die deutsche Zahnärztin Dr. Anja Lenschow praktiziert im Shanghai United Family Hospital and Clinics, 1139 Xianxia Lu (s. o.). Termine kann man unter Tel. 22163909 vereinbaren.
Kinderärzte
Hilfe in Not- und Krankheitsfällen beim Nachwuchs sollte man am besten in den unten genannten Kinderkliniken suchen. Bei Notfällen mit Kindern kann man aber grundsätzlich auch in jede andere Klinik gehen, insbesondere zu den Kinderärzten der Parkway Health Medical Centers (s. o.).
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µ Shanghai Children’s Medical Centre, 1678 Dongfang Lu, Pudong, Tel. 58732020, Fax 58393915
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µ Children’s Hospital of Fudan University, 399 Wanyuan Lu, Tel. 64169809
Augenärzte
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µ New Vision Eye Clinic, 12/F New Out-patient Building, Ruijin Hospital, 197 Ruijin Er Lu, Tel. 64377445, www.rjeye.com
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µ Shanghai Aier Eye Hospital, 1286 Hongqiao Lu, Songyuan Lu, Tel. 32519930 , http://en.aier021.com, webmaster@aier021.com, Mo.–So. 8–17 Uhr
Traditionelle chinesische Medizin
Die traditionelle Medizin ist schon mehrere Tausend Jahre alt. Sie beinhaltet u. a. Kräuterheilkunde, Akupunktur und Massagen.
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+252 [J2] Shanghai Chinese Medical Hospital, 274 Zhijiang Zhonglu, Tel. 56639828, 7–11 Uhr u. 12.30–16.30 Uhr
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+253 [G5] Shanghai Yue-yang Integrated Medicine Hospital, 44 Qinghai Lu, Tel. 62536300, www.yymyc.com
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+254 [J8] Body & Soul, The TCM Clinic, 14/F, An Ji Plaza, 760 Xizang Nanlu, 1 Jianguo Xin Lu, Tel. 51019262, www.tcm-shanghai.com. Bei der deutschen Doris Rathgeber kann man sich in allen Fragen der Traditionellen Chinesischen Medizin beraten lassen.
Rückholdienst
Beim Abschluss einer Auslandskrankenversicherung sollte man unbedingt darauf achten, dass die Kosten für einen Rücktransport übernommen werden (siehe „Versicherungen“). Im Ernstfall muss ein Arzt vor Ort feststellen, ob die Evakuierung des Patienten notwendig ist und entscheiden, ob der Transport in einer Linienmaschine oder in einem Notarztflugzeug zu erfolgen hat. Ein solcher Transport kann sehr teuer werden. Wer z. B. nach Hongkong ausgeflogen oder in sein Heimatland transportiert werden muss, kann sich in Shanghai z. B. an SOS wenden, die den Transport organisieren:
µ International SOS – Shanghai Representative Office, Unit E–G, 22 /F, Sun Tong Info-port Plaza, 55 Huaihai Xilu, Huashan Lu, Tel. 62959951, 52989538, Fax 52989096. 24-Stunden-Alarm-Centre: Tel. 62950099, www.internationalsos.com
Notfälle (siehe Reiseführer S. 280)
Bei Unfällen kann man über die Notrufnummer Tel. 120 in Shanghai eine Notfallzentrale erreichen. Leider gibt es dort immer noch aufgrund fehlender Sprachkenntnisse Verständigungsschwierigkeiten. Wenn möglich, sollte man daher einen Englisch sprechenden Chinesen um Hilfe bitten.
Unbedingt angeben muss man die exakte Adresse auf Chinesisch und falls möglich die Anzahl der verletzten Personen und die Art der Verletzung(en). Danach wird entschieden, ob ein Krankenwagen zum Transport oder ein Rettungswagen mit ärztlicher Hilfe zum Unfallort geschickt wird.
Obwohl die Notrufzentrale recht gut organisiert ist, sollte man nicht immer auf schnelle Hilfe hoffen. Auch Kranken- und Rettungswagen werden in der Regel nicht anders behandelt als andere Verkehrsteilnehmer und ebenso wenig durchgelassen. Gerade zur Rushhour kann es schon einmal sehr lange dauern, bis Hilfe eintrifft.
Westliche Ausländer bringt man in das nächstgelegene Krankenhaus mit einer Ausländerabteilung. Wichtig ist, dass man seinen Reisepass und etwas Bargeld dabei hat, denn in den Kliniken wird fast ausnahmslos Bargeld akzeptiert. Zusätzlich zu den Behandlungskosten sind 110 ¥ für einen Kranken- bzw. 160 ¥ für einen Rettungswagen bar zu zahlen.
Geldbeschaffung
Im monetären Notfall kann man sich nach Shanghai über das Unternehmen Western Union aus Deutschland, Österreich und der Schweiz schnell Geld von Verwandten, Freunden oder Bekannten überweisen lassen.
Die Abwicklung einer Überweisung dauert nur wenige Minuten, wenn das Geld bei einer Western-Union-Agentur im Heimatland eingezahlt wird. (Die Standorte der Western-Union-Agenturen in Deutschland sind unter www.reisebank.de in Erfahrung zu bringen.) Nach der Einzahlung des Geldes erhält der Geldabsender eine Bestätigungsnummer (MTCN), die er dem Geldempfänger mitteilen muss. Dieser geht anschließend mit seinem Ausweis und der MTCN zu der nächstgelegenen Western-Union-Agentur und kann dann das Geld in bar abholen. Western-Union-Agenturen in Shanghai:
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P255 [E7] China Post, 1337 Huaihai Zhonglu, Tel. 64374071
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P256 [G7] China Post, 7 Sinan Road, Tel. 63848398
In Filialen der Agricultural Bank of China ist es ebenfalls möglich, das überwiesene Geld zu bekommen. Weitere Informationen findet man unter:
Kartensperrung
Bei Verlust oder Diebstahl einer Kredit-, Maestro-(EC-) oder SIM-Karte (Mobiltelefon) sollte man diese umgehend per Anruf beim zentralen Sperr-Notruf unter Tel. 0049 116116 (aus dem Ausland gebührenpflichtig) sperren lassen (www.sperr-notruf.de). Bis dato sind nur von Postbank und Karstadt-Quelle-Bank ausgegebene Karten nicht eingeschlossen (Infos: www.kartensicherheit.de). Ansonsten sind die Notrufnummern meist auf der Rückseite von Karten vermerkt und man sollte sich diese vorab notieren.
Leider gilt dieser zentrale Notruf nur für Deutschland. Für österreichische und Schweizer Karten gelten folgende Nummern:
µ Maestro-(EC-)Karte, (A) Tel. 0043 1 2048800; (CH) Tel. 0041 44 2712230
UBS: 0041 800 888601, Credit Suisse: 0041 800 800488
µ MasterCard/VISA, (A) Tel. 0043 1 717014500 (MasterCard) bzw. Tel. 0043 1 71111770 (VISA); (CH) Tel. 0041 58 9588383 für alle Banken außer Credit Suisse, Corner Bank Lugano und UBS
µ American Express, (A) Tel. 0049 69 97971000; (CH) Tel. 0041 44
6596333
µ Diners Club, (A) Tel. 0043 1 5013514; (CH) Tel. 0041 44 8354545
Passverlust
Hat man seinen Reisepass verloren, kann das jeweilige Generalkonsulat (s. S. 269) einen Reiseausweis als Passersatz zur Rückreise oder einen vorläufigen Reisepass ausstellen. Will man seine Reise durch China fortsetzen, muss man sich einen vorläufigen Reisepass ausstellen lassen. Dazu ist eine Ermächtigung der deutschen Passbehörde nötig.
Vor Beantragung des Ersatzpasses muss unbedingt bei der chinesischen Ausländerpolizei eine Verlust- bzw. Diebstahlsanzeige beantragt werden. Empfehlenswert ist es, diese gleich in einer zweisprachigen Version ausstellen zu lassen (chinesisch und englisch).
Mit der Anzeige und zwei Passfotos kann dann der Reiseausweis als Passersatz bzw. ein neuer Reisepass beantragt werden. Mit den neuen Ausweispapieren und dem Original der Verlustanzeige muss man anschließend noch einmal zur Ausländerpolizei, um ein neues chinesisches Visum zu beantragen.
µ Amt für Aus- und Einreiseangelegenheiten, 1500 Mingsheng Lu, Tel. 68541199, Fax 68547009, Öffnungszeiten: 9-17 Uhr, 24-Stunden-Bereitschaftsdienst (nur chinesisch): 68547110, Metro: Linie 2, Science and Technology Museum
Diebstahl
Im Falle eines Diebstahls sollte man unbedingt sofort zur Polizei gehen, um den Diebstahl anzuzeigen. Dies ist auch wichtig, um Ansprüche gegenüber Reisegepäckversicherungen geltend machen zu können. Die Ausländerpolizei, in der die meisten Beamten Englisch sprechen, befindet sich in der 333 Wusong Lu, Ecke Kunshan Lu, Tel. 63576666.
Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 281)
In China gibt es kein Ladenschlussgesetz und die Öffnungszeiten differieren erheblich. Behörden und Banken sind in der Regel Mo.–Fr. 8.30–12 Uhr und 14–17 Uhr geöffnet, einige größere Filialen der Bank of China auch am Samstag und an Feiertagen 9–13 Uhr. Kaufhäuser und Einkaufszentren öffnen üblicherweise täglich 10–22 Uhr, viele kleinere Supermärkte sind 24 Stunden täglich geöffnet und man kann sich dementsprechend auch nachts noch mit dem Notwendigsten versorgen. Folgende allgemeine Richtwerte sollen die zeitliche Orientierung vor Ort erleichtern:
µ Banken: Mo.–Fr. 9–12 u. 14–17 Uhr, Sa. 8–11.30 Uhr
µ Behörden: Mo.–Fr. 8–12 u. 13–17 Uhr
µ Geschäfte: Mo.–Fr. 8–20 Uhr
µ Parks: 7–20 Uhr
µ Post: Mo.–Fr. 8–19 Uhr, Sa. 8–14 Uhr
µ Restaurants: 10–24 Uhr
µ Sehenswürdigkeiten: 9–16 Uhr
Post (siehe Reiseführer S. 282)
Das Hauptpostamt mit Englisch sprechendem Personal liegt in der Suzhou Beilu (s. u.). Weitere Postämter liegen am Hauptbahnhof, am Shanghai Stadium, an der Huaihai Lu sowie im Shanghai Centre an der Nanjing Xilu.
Das Porto für Luftpostbriefe bis 10 g nach Europa beträgt 5,40 ¥, bis 20 g 6,50 ¥, für Postkarten 4,50 ¥. Pakete sollte man unverschlossen zum Postamt bringen, denn häufig wird der Inhalt von den Postbeamten inspiziert. Päckchen bis 500 g nach Europa kosten zwischen 220 ¥ und 280 ¥. Post nach Europa benötigt etwa eine Woche. Briefmarken sind auch in Hotels erhältlich, dort können zudem Postkarten und Briefe aufgegeben werden, die zuverlässig weitergeleitet werden.
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P257 [K5] Shanghai Post Bureau, 276 Suzhou Beilu, Tel. 63936666
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P258 [C10] Shanghai Stadium Post Office, 855 Tianyaoqiao Lu
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P259 [E7] Huaihai Zhonglu Post Office, 1337 Huaihai Zhonglu
Radfahren (siehe Reiseführer S. 282)
Zum Thema Radfahren in Shanghai oder in chinesischen Großstädten im Allgemeinen gibt es unter westlichen Reisenden und Expats völlig unterschiedliche Meinungen. Wenn man Grundlegendes beachtet, werden auch längere Touren mit dem Drahtesel in Shanghai oder Peripherie ein Vergnügen.
Akzeptable Fahrräder bekommt man in einigen Fachgeschäften oder in den entsprechenden Abteilungen der großen Supermärkte wie Carrefour. Die Fertigungsqualität ist mit jener in Europa nicht zu vergleichen, dafür bekommt man für wenig Geld ein Fortbewegungsmittel und kann sich unabhängig in der Stadt bewegen. Die billigsten Fahrräder kosten in Shanghai 150 ¥, in ein brauchbares Bike mit Gangschaltung sollte man jedoch 350–450 ¥ investieren. Leider gibt es nur wenige Möglichkeiten – abgesehen von den Luxushotels –, um sich Fahrräder zu mieten.
Ist man erst einmal in Besitz eines Drahtesels, ob gemietet oder gekauft, kann es losgehen. Wichtig: Bremsen und Klingel müssen einwandfrei funktionieren! Für kürzere Strecken ist das Rad bei den chronischen Staus in der Stadt eine wirkliche Alternative, insbesondere für kleine Besorgungen. Wer in Shanghai in einem der Compounds am Stadtrand lebt, kann sogar längere Ausflüge in die Umgebung unternehmen.
Fährt man passiv, langsam und vorausschauend, kann eigentlich auch im Stadtzentrum nicht viel passieren. Man sollte aber jederzeit auf rechtsabbiegende Autos, Fußgänger und auch offene Kanaldeckel achten sowie viel befahrene Hauptverkehrsstraßen meiden.
Ein weiteres Problem ist, dass viele Straßen für Radfahrer eigentlich gesperrt sind. Die örtliche Polizei ahndet Vergehen bei Touristen oder westlichen Ausländern jedoch aufgrund der Verständigungsschwierigkeiten in den seltensten Fällen. Ob man nun die Unwägbarkeiten des Radfahrens in Shanghai auf sich nimmt oder nicht, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Kindern ist davon dringend abzuraten und ein Fahrradhelm ist zur eigenen Sicherheit Pflicht.
Klappräder sind zurzeit der Renner in Shanghai. Sie passen in jedes Taxi, in Bus oder Bahn – hat man sein Ziel erreicht, radelt man einfach weiter. Solche Räder gibt es mittlerweile sogar mit Gangschaltung und Trommelbremsen für deutlich weniger als 1500 ¥. Ebenso populär und inzwischen auch mit Doppelsitzbank erhältlich sind Elektroräder. Für diese batteriebetriebenen, absolut geräusch- und geruchlosen Mofas benötigt man nicht einmal einen Führerschein. Brauchbare Räder kosten zwischen 1500 und 3000 ¥ und haben eine durchschnittliche Reichweite von 50 km. Fällt die Batterie einmal aus, so kann man die Elektroräder wie ein normales Fahrrad mit Pedalen bewegen. Für längere Strecken sind diese Modelle aufgrund ihres hohen Gewichts allerdings nicht zu empfehlen.
Wer sein Rad längere Zeit (besonders nachts) draußen stehen lassen muss, sollte es unbedingt sicher an einen Pfosten anketten. Fahrräder verschwinden hier noch schneller als Dumplings in den Mündern hungriger Restaurantgäste.
Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 283)
Bis 2001 galt Homosexualität im Reich der Mitte noch als Geisteskrankheit, nun beginnt das Tabu zu bröckeln. Chinas sexuelle Revolution erreicht die Hochschulen: Die Fudan-Universität Shanghai startet den ersten Kurs über schwule Kultur, das Interesse ist enorm. Seit 1997 ist Analverkehr zwischen Männern nicht mehr strafbar, seit 2001 gilt Homosexualität nicht mehr als Geisteskrankheit.
Zuvor waren Homosexuelle als Symbolfiguren des dekadenten Westens nach der kommunistischen Revolution 1949 rücksichtslos verfolgt worden.
Heute gibt es einige Szenetreffs, in denen aber auch Heterosexuelle willkommen sind.
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:260 [H6] G8 Bistro & Bar, 399 Dagu Lu (Shimen Yi Lu, Chengdu Beilu), Tel. 53750084, www.frangipanibar.com. Lesbian Nights jeden Dienstag, Happy Hour bis 23 Uhr.
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:261 [C7] Eddy’s Bar, 1877 Huaihai Zhonglu, Tel. 62820521, 19–2 Uhr. Eine der ersten und bekanntesten Gay-Bars in Shanghai. Preiswerte Getränke und gute Stimmung. Hier trifft man garantiert nette Gleichgesinnte.
Aktuelle Informationen zur Szene in Shanghai findet man unter:
µ www.utopia-asia.com/chinshan.com
Sicherheit (siehe Reiseführer S. 284)
Shanghai und auch die Städte Hangzhou und Suzhou sind – wie eigentlich ganz China – ein sicheres Reiseziel. Auch alleinreisende Frauen können sich in der Megacity Shanghai zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher bewegen. Touristen finden sich lediglich wie in jedem anderen Urlaubsziel auch kleineren Gaunereien ausgesetzt. Man sollte die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachten: Wertsachen, Tickets und Papiere sollte man immer gegen Quittung im Safe der Hotelrezeption deponieren. Zudem sollte man auf Taschendiebe achtgeben (keine Geldbeutel in die hintere Hosentasche!), dies gilt insbesondere für touristische Zentren, Märkte, überfüllte Busse, die U-Bahn sowie belebte Plätze und Straßen. In der Gegend um den Hauptbahnhof ist es in letzter Zeit häufiger zu Diebstählen auch an Touristen gekommen. Nachts sollte man dieses Viertel daher meiden.
Besonders aufmerksam sollte der Besucher im Straßenverkehr sein. Auch auf Gehwegen ist man vor Fahrrädern und Motorrollern nicht sicher. Beim Überqueren von Straßen auch an grünen Ampeln sollte man sich vergewissern, ob sich nicht doch noch ein Taxi oder anderes Fahrzeug vordrängelt.
Das Betteln ist eines der auffälligsten sozialen Probleme in Shanghai. Viele Kinder, Behinderte und Musikanten beschaffen sich auf diese Weise ihren Lebensunterhalt. Des Nachts sind sie in den Vergnügungsvierteln besonders aktiv, Bettler sind dann deutlich aggressiver als normalerweise. Sie halten Passanten sogar manchmal fest, um ein Almosen zu erhalten. Ob man etwas geben will, sollte jeder für sich selbst entscheiden.
In Shanghai besteht die Gefahr, auf nächtlichen Touren in Spelunken ausgenommen zu werden. Wird man auf der Straße von vermeintlich günstigen Angeboten gelockt, sollte man daher stets vorsichtig sein und im Zweifelsfall dankend ablehnen. In der Fußgängerzone der Nanjing Donglu wird man außerdem häufig von angeblichen Sprachstudenten angesprochen. Einer Bitte zu einer Einladung auf einen Kaffee in ein spezielles Restaurant folgt dann später oftmals eine überhöhte Rechnung, die man zu begleichen hat, sofern man Ärger vermeiden möchte.
Auch Prostitution ist in Shanghai trotz hoher Strafen ein alltägliches Phänomen. In vielen Barstraßen oder vor Diskotheken ist es für alleinreisende Männer häufig schwierig, ohne Damenbegleitung in ein Taxi zu steigen. Man sollte dann resolut auftreten oder versuchen, das Taxi zu wechseln. Diebstähle sind auch in diesem Geschäft an der Tagesordnung.
Sport und Erholung (siehe Reiseführer S. 285)
Sportliche Naturen kommen in Shanghai nicht zu kurz. Chinesen sind begeisterte Sportler und das Angebot ist dementsprechend groß. Am einfachsten und preiswertesten ist der morgendliche Lauf durch einen der zahlreichen Parks. Hier trifft man dann auch garantiert Einheimische, die das Gleiche tun oder sich mit Tai-Chi, Gymnastik und anderen Aktivitäten beschäftigen. Aber auch für alle anderen Sport- und Erholungsmöglichkeiten hat man in der Stadt genügend Möglichkeiten. Hier eine kleine Auswahl:
Bowling
In Shanghai gibt es mehr als 2000 Bowlingbahnen, viele findet man in den Hotels oder Shoppingmalls. Abhängig von der Tageszeit liegen die Preise zwischen 10 und 20 ¥ pro Spiel, Schuhe können gemietet werden.
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µ Shanghai High Score Bowling Alley, 456 Dongjiangwan Lu, Tel. 56711111, Mo.–Fr. 10–3 Uhr, Sa.–So. 9–3 Uhr
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µ Tong Ling Bow ling Alley, Lane 123 Caoxi Lu, Tel. 64685858, 24 Stunden geöffnet
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µ Sakura Bowling Alley, 580 Jiangning Lu, Tel. 62271088, 9–1.30 Uhr
Fahrradfahren
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µ Bohdi Adventures, Rm. 2308, Bldg. 2, 2918 Zhongshan Beilu, Tel. 52669013, www.bohdi.com.cn, info@bohdi.com.cn . Der Veranstalter organisiert an Sonntagen Fahrradtouren durch Shanghai, mit Fahrradverleih.
µ Wolf’s Mountain Bike Club, Tel. 13801953000, wolfs@263.net
Fußball
Auch Freunde des runden Leders müssen in Shanghai nicht auf ihren Lieblingssport verzichten und bleiben mit Shanghai Shenhua immer am Ball. Denn Shanghai Shenhua ist der bekannteste und erfolgreichste Klub in Shanghai und gewann 1995 und 2003 die chinesische Meisterschaft in der damals höchsten Spielklasse (Jia A). 2004 wurde die Chinese Super League (CSL) als neue oberste Liga gegründet. Die beste Saison in der CSL hatte Shanghai Shenhua 2005. In diesem Jahr holte der Verein den Vizemeistertitel.
Der Verein wurde 1994 gegründet und ist seit Bestehen einer ersten Liga in China vor elf Jahren einer der erfolgreichsten Fußballklubs Chinas. Shanghai Shenhua führt bereits eine Partnerschaft mit dem englischen Fußballverein Manchester United und pflegt seit März 2005 eine freundschaftliche Kooperation mit dem Hamburger SV. Der ehemalige HSV-Spieler Jörg Albertz spielte von 2003 bis 2004 bei Shanghai Shenhua als erster deutscher Profifußballer in einer chinesischen Mannschaft. Der Klub war 2006 zudem Arbeitgeber des früheren deutschen Nationalspielers Carsten Jancker, der nach seiner Ausmusterung beim 1. FC Kaiserslautern einen Kontrakt für ein Jahr unterschrieb. Heimat des Vereins ist das Hongkou Soccer Stadium westlich des Lu Xun Parks.
Einige Gruppenspiele der olympischen Fußballwettbewerbe 2008 fanden in Shanghai statt: neun Vorrundenspiele, darunter sechs Spiele der Männer und drei Spiele der Frauen, begeisterten Tausende von Chinesen und ausländische Fußballfans.
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µ Hongkou Soccer Stadium, 444 Dongjiangwan Lu, Huayuan Lu, Tel. 65400009, Metro: Line 3 bis Station „Hongkou Football Stadium“, Tel. 800820661 oder 65870975 (Einzeltickets), 51501109 (Gruppentickets)
Wer in Shanghai auch gerne selber Fußball spielen möchte, kann sich an die Klubs des Malone’s American Café oder O’Malley’s wenden. Die Teams spielen in der Shanghai International Football League (SIFL). Informationen auf www.eteamz.com/sifl.
Golf
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µ Shanghai Binhai Golf, Binhai Resort, Nanhui County, Pudong, Tel. 58058888, www.binhaigolf.com
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µ Shanghai Golf Club, Shuang Tang Village, Jiading District, 3765 Jiahanggong Lu, Tel. 59950111, sgc@uninet.com.cn
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µ Shanghai International Golf Country Club, 961 Zhujiajiao, Tel. 59728111, SIGC@sh163A.sta.net.cn
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µ Hongqiao Golf Club, 555 Hongxu Lu, Tel. 64215522, 13801879189, www.happygolf.com.cn
Gyms – Fitnessstudios
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µ Kerry Centre Gym, 2/F, 1515 Nanjing Xilu, Shanghai Kerry Centre, Tel. 62794625, 6–23 Uhr. Pool, Tennisplätze, Kletterwand, Aerobic, Yoga, Tai-Chi und Spa vereint dieser Klub. Die Mitgliedsbeiträge liegen bei 4000/7000/13.000 ¥ für 3/6/12 Monate.
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µ Portman Ritz-Carlton Fitness Centre, 7/F, 1376 Nanjing Xilu, Tel. 62798888. Gym mit Vollausstattung: Kraftraum, Squash-Courts, Aerobicstudio, Hallen- und Freibad.
Kartbahnen
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µ DISC KART Indoor Karting, 809 Zaoyang Lu, Tel. 62222880, 62857778, www.kartingchina.com, 14–2 Uhr, 70 ¥ für 8 Minuten
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µ Shanghai Quyang Racing Car Club, 880 Zhongshan Bei Yi Lu (im Quyang Park), Tel. 65316800, 50 ¥ für 8 Minuten
Laufen
Wer gerne läuft und in netter Gesellschaft ist, sollte sich einmal bei einer der Laufvereinigungen wie den Hash House Harriers umsehen. Diese international bekannte Lauf- und Gehvereinigung der „Trinker mit einem Laufproblem“ veranstaltet jeden Sonntag Läufe in Shanghai oder der Umgebung. Ebenso wichtig wie das Laufen ist die soziale Komponente und so treffen sich die Hobbysportler nach jedem Lauf für gewöhnlich auf ein oder mehrere Getränke in einer Bar.
µ Shanghai Hash House Harriers, www.shanghai-hhh.com
µ Drunken Dragon Hash House Harriers, 1376 Nanjing Xilu, www.drunkendragonhhh.com
µ Pudong Full Moon Hash, Tel. 13918533716, cococo99@yahoo.com, www.pudongfullmoonhash.com. Veranstaltet einmal im Monat an einem Mittwoch zum Vollmond Läufe durch das nächtliche Pudong.
Massage
In Shanghai kann man nach einem harten Arbeitstag oder nach den Mühen des Sightseeings in Massagezentren bei einer Gesundheitsmassage herrlich entspannen. Oftmals werden diese Salons von blinden Masseuren betrieben. Der Grund hierfür: Auf diese Weise kann sich auch die Damenwelt unbesorgt vor „lüsternen Blicken“ einfach nur verwöhnen lassen.
Es gibt spezielle Zentren, in denen ausschließlich Fußmassagen und Fußpflegen angeboten werden. Bei normalen Friseuren wird oftmals eine sehr wohltuende Kopf- und Rückenmassage gleich mit angeboten, die einen Friseurbesuch zu einer echten Entspannung werden lassen. Angebote in kleineren Friseursalons in der Nähe größerer Hotels sind allerdings häufig unseriös.
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µ Dragonfly, 20 Donghu Lu, Tel. 54050008
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µ Green Massage, 58 Taicang Lu, Tel. 53860222, professionelle Massagen für 88 ¥ (45 Minuten)
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µ The Spa of the Hilton, 4/F, The Hilton Shanghai, 250 Huashan Lu, Tel. 6248 0000, sh@hilton.com. Ein großes Angebot an hervorragenden Gesichts-, Körper- und Ölmassagen sowie Sauna und Dampfbad bietet dieses Spa.
Motorsport
Motorsport hat in China keine lange Tradition. 2004 fand zum ersten Mal der Große Preis von China der Formel 1 in Anting, 30 km nordwestlich von Shanghai, statt. Der Shanghai International Circuit wurde in weniger als 18 Monaten auf künstlichen Hügeln in einem ehemaligen Sumpfgebiet errichtet und bietet ca. 200.000 Zuschauern Platz. Die Gesamtkosten für die Rennstrecke betrugen 245 Millionen Euro. Shanghai hat einen Formel-1-Vertrag bis zum Jahr 2010 erhalten.
Der Streckenverlauf ist an die Form des chinesischen Schriftzeichens „shang“ angelehnt, das übersetzt „hoch oben“ bedeutet. Die längste Gerade befindet sich zwischen den Kurven 13 und 14. Dort können die Fahrer über 1,3 Kilometer lang Vollgas geben und erreichen dabei eine Höchstgeschwindigkeit von über 330 km/h. Tickets gibt es über die Internetseite der Rennstrecke:
Auch Freunde des Motorradsports kommen in Shanghai auf ihre Kosten. Der Moto GP Shanghai wird ebenfalls auf dieser Rennstrecke ausgetragen. Informationen zum Moto GP gibt es auf
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µ F1 Shanghai Circuit, 2000 Yining Lu, Jiading
Schwimmen
Alle größeren Hotels haben auch ein Schwimmbad, das man, auch wenn man dort nicht residiert, gegen eine Gebühr benutzen kann. Der Eintrittspreis ist allerdings häufig recht hoch und das Schwimmbecken dafür oft eher klein. In den folgenden Bädern können Wasserratten ausgedehnt ihre Runden ziehen:
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µ Pudong Swimming Pool, 3669 Pudong Nanlu, Tel. 58890101
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µ Shanghai Swimming Pool, 1300 Zhongshan Nan Er Lu, Tel. 64382372, www.shswim.com
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µ Mandarine City, Mindu Jiudian Gongyu, 788 Hongxu Lu, Tel. 64050404, Fax 64011302. Den riesigen Outdoorpool mit Poolbar und Sonnenliegen können auch Nichtbewohner dieses Compounds gegen eine Gebühr von 100 ¥ benutzen.Besonders in den heißen Sommermonaten bietet sich hier die Gelegenheit für eine eine willkommene Abkühlung.
Tai-Chi
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µ Regal Int’l East Asia Hotel, 516 Hengshan Lu, Tel. 64155588. Wöchentlich stattfindende Tai-Chi-Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene.
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µ Wu Yi Guan, 1/F, No.21, Lane 372 Xingguo Lu, Huaihai Zhonglu, Tel. 62810783. Einer der ersten Tai-Chi-Klubs in Shanghai mit erfahrenen Ausbildern, liegt in sehr ruhiger Umgebung.
Yoga
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µ Breeze Yoga and Health Centre, Xijiao Sports Centre, 1949 Hongqiao Lu, Tel. 62959068, www.breezeyoga.com. Ab 140 ¥ für eine Unterrichtseinheit, mehr als 30 unterschiedliche Yogakurse sind im Angebot (Ashtanga, Hatha und Unterricht für Kinder).
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µ Kundalini Yoga Asia, Rm. 15A08, 495 Jiangning Lu, Kangding Lu, Tel. 13601798232, www.yogaasia.com
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µ Yoga Shala Shanghai, Lane 1487, Huaihai Zhonglu, www.yogashalashanghai.com, Tel. 64375915. Kurse in Ashtanga und Hatha Yoga, mit Garten im Hinterhof.
Sprache (siehe Reiseführer S. 289)
In China gibt es mehrere Dialekte. Das Hochchinesisch (Mandarin) ist die offizielle Sprache in der Volksrepublik China und mit mehr als einer Milliarde Sprechern die meistgesprochene Sprache weltweit. Die Dialekte im Land sind so unterschiedlich, dass eine Kommunikation zwischen einem Sprecher des Mandarin und einem des Kantonesischen sehr schwierig bis fast unmöglich ist.
Spiel- oder Fernsehfilme werden daher mit chinesischen Schriftzeichen untertitelt, die im ganzen Land unabhängig vom Dialekt verstanden werden. Im Alltag kommen Chinesen mit 6000 Schriftzeichen schon relativ gut zurecht. In der Volksrepublik China werden die vereinfachten (simplified chinese), in Hongkong und Taiwan die traditionellen (traditional chinese) Schriftzeichen verwendet, wobei eine Silbe immer einem Schriftzeichen entspricht. Im Mandarin ist jeweils einer der vier sogenannten Tonfälle ausschlaggebend für die Identität der Silbe oder des Wortes. Shanghai hat seinen eigenen Dialekt der chinesischen Sprache Wu, der im Gegensatz zum Mandarin nur zwei ausgeprägte Töne besitzt. Es gibt im Shanghaier Dialekt zahlreiche Begriffe insbesondere aus der Wirtschafts- oder der Finanzwelt, die im Mandarin nicht existieren.
Für ausländische Reisende ist es selbst im westlich geprägten Shanghai mühsam, die Stadt auf eigene Faust ohne chinesische Sprachkenntnisse zu erkunden. In gehobenen Hotels, Restaurants und in den von Ausländern frequentierten Vergnügungsvierteln wird in der Regel Englisch gesprochen und verstanden. Spätestens im Taxi ist man aber auf chinesische Sprachkenntnisse oder andere Hilfsmittel angewiesen. Kaum ein Taxifahrer spricht mehr Englisch als „Hello“ oder „Where are you going?“. Nach der Antwort auf Englisch wird man normalerweise nur noch auf verständnislose, fragende Blicke stoßen. Man sollte sich daher einen guten Sprachführer zulegen und sich seine Fahrziele immer im Hotel oder von einem chinesischen Bekannten in chinesischen Schriftzeichen aufschreiben lassen. Bewährt hat sich auch das Sammeln von Visitenkarten der Restaurants oder Sehenswürdigkeiten, die man bereits besucht hat. So findet man zumindest immer wieder dorthin zurück und kann weitere Unternehmungen von dort aus starten.
Busfahrpläne und auch die Beschriftung von Tafeln an den Haltestellen sind nicht auf Englisch verfasst. Zumindest sind aber Straßennamen, Sehenswürdigkeiten und die Haltestellen der Metro fast immer auch in Pinyin, der phonetischen Umschrift auf der Basis des lateinischen Alphabets, ausgeschildert. Die Haltestellen der Metro werden zudem auf Englisch angesagt.
Sprachkurse in Shanghai
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µ Mandarin House, Rm. 1901, 1266 Nanjing Xilu, Shaanxi Nanlu, Tel. 62882308, www.mandarinhouse.cn, Mo.–Fr. 9–21 Uhr, Sa.–So. 9–18 Uhr. Eine der besten Sprachschulen in Shanghai. Die Schule bietet Chinesischkurse in Kleingruppen mit professionellen Lehrern und Unterrichtsmaterialien. Ein Kurs bei Mandarin House ist viel mehr als ein einfacher Sprachunterricht, es ist ein internationaler und interkultureller Austausch sowie eine gute Gelegenheit, die eigenen Sprachkenntnisse zu erweitern.
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µ Shanghai Hongqiao Language & Culture School, 810 Wuzhong Lu, Hongmei Lu, Tel. 64012786, hongqiaos@sohu.com, www.ls-shcn.com
Chinesisch im Internet
µ www.mandarintools.com – Neben einem englisch-chinesischen Wörterbuch findet sich auf dieser Seite eine ganze Reihe nützlicher Hilfsmittel rund um die chinesische Hochsprache.
µ www.zapchinese.com – Die Website beherbergt einen Online-Sprachkurs für Einsteiger mit den wichtigsten Redewendungen und Vokabeln als Audiodateien zum Nachsprechen.
µ www.chinaboard.de/chinesisch_deutsch.php und
µ www.chinalink.de/sprache – Wörterbücher Deutsch – Chinesisch
Stadttouren, organisierte (siehe Reiseführer S. 290)
Stadttouren und Gruppenreisen in die Umgebung Shanghais lassen sich in den meisten Hotels organisieren und buchen.Dort bekommt man auch Tickets für abendliche Unterhaltungen wie Akrobatenshows, die Peace Hotel Jazz Bar oder Bootsfahrten auf dem Huangpu. Überwiegend werden Touren von China International Travel Service (CITS) angeboten (siehe „Informationsquellen“). Hier lassen sich auch individuelle Touren mit Guide, Auto und Fahrer buchen, die in den Hotels nicht angeboten werden.
Hat man eher wenig Zeit, sind organisierte Gruppentouren sehr angenehm, gut organisiert und preiswerter als individuell gebuchte Ausflüge. Gruppenausflüge kosten zwischen 250 und 400 ¥ pro Teilnehmer. Leider hat man auf diesen Gruppenreisen häufig wenig Zeit, um sich die Hauptsehenswürdigkeiten in Ruhe anzusehen, und man ist oft in sehr großen Gruppen unterwegs. Die Erklärungen zu den Zielen werden zum Großteil bereits auf der Busfahrt gegeben.
i262 [F6] Jin Jiang City Tours Center, 191 Changle Lu, Tel. 64720354, Fax 64720184, www.chinacityex.com. Das Unternehmen organisiert Bustouren durch Shanghai mit Englisch sprechender Reiseleitung und Lunch für 400 ¥. Die Touren beinhalten touristisch interessante Ziele wie den Jade Buddha Tempel, Yu Yuan, Xintiandi, das Shanghai Museum, den Bund und einen kurzen Ausflug nach Pudong. Jin Jiang bietet auch Tagestouren nach Suzhou und Zhouzhuang (650 ¥) und Hangzhou (850 ¥) an. Diese sind deutlich preiswerter als entsprechende Touren, die in den Hotels angeboten werden. Es werden zudem individuelle Ganztagestouren durch Shanghai und Umgebung organisiert. Diese Touren mit Englisch sprechendem Guide, Fahrer mit klimatisiertem Auto und Abholung im Hotel kosten 950 ¥ inkl. Mittagessen. Bei zwei Teilnehmern reduziert sich der Preis auf 550 ¥ pro Person (480 ¥ bei drei oder vier Teilnehmern).
i263 [C5] Shanghai Spring International Travel Service, 1558 Dingxi Lu, Tel. 62515777, Fax 62523734, www.china-sss.com. Ein weiterer etablierter Tourenanbieter.
i264 [E5] Gray Line Shanghai, 1399 Beijing Xilu, Tel. 62894655, Fax 61020893, jane@graylineinfo.com. Bietet Touren zu Zielen in Shanghai und die nähere Umgebung.
Telefonieren (siehe Reiseführer S. 291)
Das Telefonnetz in Shanghai und im Osten Chinas ist hervorragend ausgebaut. Gespräche von Hotels ins Ausland sind jedoch sehr teuer. Hotels berechnen Extragebühren von mehr als 30 % und Mindestgesprächszeiten.
Wer preiswert telefonieren möchte, sollte sich Telefonkarten (IC-Cards) kaufen. Diese kann man in jedem Shop der China Telecom sowie an Straßenständen erwerben. IC-Karten gibt es zu 20, 50, 100 und 200 ¥. Benutzen kann man diese Karten in den Shops der Telecom, in öffentlichen Telefonen sowie in den meisten Hotels. Ein 24 Stunden geöffnetes Office der China Telecom befindet sich neben dem Peace Hotel (s. S. 297). Die meisten Auslandsgespräche kosten mit IC-Karten 8,2 ¥ pro Minute.
Auch mit dem Mobiltelefon kann man von Shanghai aus problemlos ins Ausland telefonieren. Das Telefonieren über D1-, D2-Vodafone-, E-Plus-Netze usw. ist möglich. Die Preise sollte man beim jeweiligen Anbieter erfragen. Der jederzeit günstigste Tarif für Gespräche von Deutschland nach China lässt sich im Internet über www.billiger-telefonieren.de ermitteln. Für ein- und ausgehende Gespräche werden dann allerdings teure Roaminggebühren berechnet. Empfehlenswert ist dies also nur für Kurzaufenthalte oder im Notfall.
Bei längeren Aufenthalten in China kauft man sich für private Telefonate innerhalb des Landes gleich nach Ankunft eine chinesische Prepaid-SIM-Karte – vorausgesetzt man verfügt über ein SIM-Lock-freies Mobiltelefon. Diese bekommt man an kleinen Ständen überall in der Stadt oder in einigen Mobilfunkabteilungen der Kaufhäuser (z. B. Carrefour). Die Preise für eine SIM-Karte schwanken zwischen 60 bis 300 ¥. Kurios: Eine Telefonnummer, in der die Zahl „8“ gleich mehrfach vorkommt, kostet mehr, da die „8“ eine Glückszahl ist.
Die Netzanbieter sind frei wählbar. China Mobile bietet derzeit den besten Empfang, vor allem wenn man in ganz China unterwegs ist. Die SIM-Karte wird mittels Prepaid-Karten mit 50 oder 100 ¥ aufgeladen. Die Kosten von China Mobile liegen bei 0,6 ¥ pro Minute. Möchte man mit diesen Karten auch ins Ausland telefonieren, muss man diese dafür freischalten lassen und mit mindestens 500 ¥ aufladen (entweder direkt im Geschäft oder direkt bei der Telefongesellschaft).
Es macht bei Inlandsgesprächen übrigens keinen finanziellen Unterschied, ob man jemanden anruft oder Anrufe entgegennimmt – man bezahlt dieselbe Gebühr. SIM-Karten mit Vertrag sind für Ausländer nur mit einem chinesischen Staatsbürger oder einer chinesischer Firma als Bürge zu bekommen.
Eine weitere Möglichkeit ist der Erwerb sogenannter Internet Phonecards (IP-Cards). Diese funktionieren ähnlich wie Prepaid-Telefonkarten, die Verbindung erfolgt jedoch über das Internet. Der große Vorteil sind die geringen Telefonkosten gerade bei Auslandsgesprächen. IP-Cards kann man von jedem Festnetzanschluss und einigen öffentlichen Telefonen nutzen. Die Vorgehensweise ist recht simpel: Man wählt die auf der Karte angegebene Nummer, ein Passwort und dann die gewünschte Nummer (Anweisungen auf den Karten in Chinesisch und Englisch).
Derzeit zahlt man für Gespräche nach Nordamerika und Europa zwischen 2,4 und 3,2 ¥. Es gibt IP-Karten zu 50, 100, 200 und 500 ¥, erhältlich sind diese an vielen Ständen auf den Shoppingmeilen Nanjing Lu oder Huaihai Lu. Ortsgespräche und Gespräche innerhalb Chinas sind vergleichsweise günstig, manchmal sogar kostenlos. Da es sehr viele unterschiedliche IP-Karten gibt, sollte man sich diese beim Kauf genau ansehen. Mit einigen kann man im ganzen Land, mit anderen wieder nur in Shanghai telefonieren. Der Preis für diese IP-Karten ist – seltsamerweise – verhandelbar. Üblich für eine Karte mit einem Gesprächsguthaben von 100 ¥ ist ein Preis von 35 ¥. Lokale Gespräche lassen sich auch von vielen kleineren Geschäften oder Kiosken aus führen. Diese kosten dann 0,5–1 ¥.
Mobiltelefone sind in China recht preiswert, schon ab etwa 50 € bekommt man recht ordentliche Geräte ohne Vertragsabschluss. Das verbleibende Gesprächsguthaben auf einer SIM-Karte von China Mobile lässt sich mit der SMS „Yecx“ an die Nummer 1861 erfragen.
Vorwahlnummern
µ von D, Ö, CH nach Shanghai: 0086 21
µ von D, Ö, CH nach Hangzhou: 0086 571
µ von D, Ö, CH nach Suzhou: 0086 512
µ von China nach Deutschland: 0049
µ von China nach Österreich: 0043
µ von China in die Schweiz: 0041
Wichtige Telefonnummern
µ Notruf: 120
µ Polizei: 110
µ Polizei (englisch): 63576666
µ Telefonauskunft: 114
µ Tourist-Hotline: 64390630 oder 64398947
µ Vorwahl China: 0086
µ Wetter: 121
Uhrzeit (siehe Reiseführer S. 293)
In China gibt es – im Gegensatz zu den USA oder Russland – keine verschiedenen Zeitzonen. Trotz der großen West-Ost-Ausdehnung gilt in ganz China nur eine Zeitzone. Es gibt zudem keine Sommerzeit, d. h., es gilt für ganz China die MEZ +7 Stunden. Im Winter bestehen also +7 Stunden Zeitunterschied zu Deutschland, Österreich und der Schweiz, im Sommer +6 Stunden.
Unterkunft (siehe Reiseführer S. 293)
Unterkünfte gibt es in Shanghai in allen Preisklassen und für jeden Anspruch. Es überwiegen allerdings Hotels der gehobenen Klasse und Luxushotels. Angebot und Nachfrage bleiben aber in Shanghai im Gleichgewicht und so sind auch luxuriöse Unterkünfte in Shanghai nicht so teuer wie etwa in London, New York oder Tokio. Doch wo soll man nun übernachten in Shanghai? Bei der Wahl seines Hotels sollte man gerade im Hinblick auf die Verkehrssituation in der City auch die Lage mit einbeziehen. Viele Touristen wohnen gerne in Hotels nahe am Bund É oder an der Nanjing Donglu Ê, von wo aus man viele der interessantesten Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß erreichen kann.
Wer geschäftlich in Shanghai zu tun hat, sollte sich überlegen eine Unterkunft in der Nähe des Arbeitsplatzes oder der geschäftlichen Termine zu wählen. Dann lässt sich das alltägliche Verkehrschaos weitestgehend vermeiden und täglich kostbare Zeit sparen.
Im westlich vom Huangpu gelegenen Puxi sind so gut wie alle internationalen Hotelketten mindestens einmal vertreten. Zahlreiche kleinere und romantische Unterkünfte mit Atmosphäre findet man im Gebiet der ehemaligen Französischen Konzession: wunderschöne alte Villen aus der Kolonialzeit mit dem Flair der 1930er-Jahre.
Wer länger in der Stadt lebt, sollte sich überlegen, ein Service-Apartment zu beziehen. Diese verfügen neben Küche, Bad, einem Wohn- und Schlafbereich häufig auch noch über Freizeiteinrichtungen wie ein Schwimmbad oder einen Fitnessraum.
Alle Preisangaben in diesem CityGuide sind rack rates, also Preise, die man für ein Doppelzimmer (für zwei Personen) an der Rezeption zahlt zuzüglich einer Servicegebühr von 10 bis 15 Prozent. Deutlich preiswerter ist es, gehobene Hotels über ein Reisebüro oder das Internet zu buchen. In den Wintermonaten gibt es häufig deutliche Preisnachlässe und die Chancen, erfolgreich über den Zimmerpreis verhandeln zu können, stehen gut. Gute Buchungsseiten im Internet sind:
µ http://english.ctrip.com (häufig sehr günstige Angebote)
Luxushotels
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h265 [M6] Grand Hyatt Shanghai, Shànghai Jin Mào Junyuè Dàjiudiàn, Jin Mao Tower, 88 Century Boulevard, Tel. 50491234, Fax 50491111, www.shanghai.grand.hyatt.com, DZ ab 170 €. Das höchste Hotel der Welt mit den besten Ausblicken auf Shanghai zwischen der 54. und der 87. Etage des Jin Mao Tower beherbergt das Feinste vom Feinen. Das Hotelatrium beginnt in der 53. Etage und ist mit einer Höhe von 152 m das höchste der Welt. Alle 555 luxuriösen Zimmer und Suiten haben mindestens eine vollständig verglaste Wand – also wirklich nichts für Gäste mit Höhenangst.
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h266 [J5] Howard Johnson Plaza Shanghai, 595 Jiujiang Lu, Zhejiang Zhonglu, Tel. 33134888, www.hojoshanghai.com, DZ ab 120 €. Luxushotel mit mehreren Restaurants, Bars und einer perfekten Lage im Zentrum der Stadt (zwischen People’s Square und Bund) in der Nähe zu vielen Sehenswürdigkeiten.
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h267 [L5] Hyatt on the Bund, 199 Huangpu Lu, Tel. 63931234, www.shanghai.bund. hyatt.com, DZ ab 210 €. Was für eine Aussicht! Die meisten der mehr als 600 Zimmer im neuen Hyatt on the Bund bieten einen einmaligen Blick auf beide Ufer des Huangpu, auf die historische Promenade Bund im Westen und das funkelnde moderne Pudong im Osten. Der Gast bekommt hier alles, was man von einem guten Fünfsternehotel erwartet: Das Notebook kann geladen werden, während es im Safe liegt, die Lieblingssongs des eigenen iPods tönen via Dockingstation aus den Lautsprechern, in der Vue Bar lässt es sich herrlich chillen.
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h268 [H6] JW Marriott Tomorrow Square, Wànháo Jiudiàn, 399 Nanjing Xilu, www.marriott.com, Tel. 53594969, Fax 63755988, DZ ab 270 €. „The Rocket“ heißt der höchste Turm in Puxi, in dem sich das 2003 eröffnete JW Marriott befindet. Ab dem 38. Stockwerk erwarten den Gast luxuriöse Zimmer, Cafés, Restaurants und Bars mit grandiosem Ausblick. In den Eckzimmern kann man den Blick über die Stadt auch noch aus der Badewanne genießen.
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h269 [F5] Portman Ritz Carlton, Shànghai Botèmàn Lìjia Dàjiudiàn, 1376 Nanjing Xilu, Tel. 62798888, Fax 62798800, www.ritzcarlton.com, DZ ab 160 €. Das Ritz Carlton liegt sehr zentral im Shanghai Center und ist auch deswegen bei Geschäftsleuten beliebt. Selbst George W. Bush wohnte hier während der APEC-Konferenz im Jahr 2001. Das Hotel punktet mit seinem professionellen und exzellenten Service. Eigentlich bräuchte man den Komplex des Shanghai Centre nicht einmal zu verlassen: Es gibt einen Supermarkt, eine Klinik, mehrere exklusive Boutiquen, Geldautomaten, Restaurants, Bars und sogar ein Starbucks-Café.
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h270 [L6] Pudong Shangri-La, Pudong Xianggélila Fàndiàn, 33 Fucheng Lu, www.shangri-la.com, Tel. 68828888, Fax 68826888, DZ ab 190 €. Das Shangri-La Hotel liegt direkt am Huangpu mit atemberaubenden Blicken auf Shanghais Skyline und den Bund. Wenn das Hotel auch von außen nicht sehr ansprechend ist, so gehört das Shangri-La doch unbestritten zu den besten Hotels der Stadt. Nach der Eröffnung des zweiten Turms im Jahr 2005 ist das Shangri-La mit 981 Zimmern das größte Hotel Shanghais.
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h271 [G6] Shanghai Four Seasons Hotel, Shànghai Sìjì Jiudiàn, 500 Weihai Lu, Tel. 62568888, Fax 62565678, www.fourseasons.com/shanghai, DZ ab 260 €. Optimale Lage in der Nähe zur Nanjing und Huaihai Lu. Das Four Seasons zählt zu einer der besten Adressen über die Grenzen Shanghais hinaus. Ein Spa, verschiedene Restaurants und der angesagten Klub Jazz 37 mit Livemusik inklusive.
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h272 [E6] Shanghai Hilton, Jìng An Xierdùn Dàjiudiàn, 250 Huashan Lu, Tel. 62480000, www.hilton.de/shanghai, Fax 62483868, DZ ab 150 €. Das Luxushotel der Hilton-Gruppe liegt in der ehemaligen Französischen Konzession. Die zentrale Lage in der Nähe zum Jing’an Tempel und dem umliegenden quirligen Geschäftsviertel macht das Hilton zu einem idealen Ausgangspunkt für Sightseeing. Das verglaste Atrium ist auch für sich sehenswert und lohnt den Besuch für eine kurze gemütliche Pause.
Gehobene Hotels
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h273 [E6] Equatorial Hotel, Guójì Guìdu Dàjiudiàn, 65 Yan’an Xilu, Tel. 62481688, Fax 62481773, www.equatorial.com/sha, DZ ab 100 €. Das Hotel liegt direkt neben dem Hilton und fällt durch seine preisgekrönte Architektur auf.
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h274 [F5] JC Mandarin Shanghai, Jincang Wénhuá Dàjiudiàn, 1225 Nanjing Xilu, Tel. 62791888, www.jcmandarin.com, DZ ab 110 €. Große und gemütliche Zimmer, Schwimmbad, Tennis- und Squashplätze sind die Vorzüge des JC Mandarin.
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h275 [F6] Jinjiang Fandian, Jin Jiang Fàndiàn, 59 Maoming Lu, Tel. 32189888, Fax 64725588, http://jj.jinjianghotels.com, DZ ab 140 €. In dem historischen Gebäude aus den 1930er-Jahren unterzeichneten US-Präsident Richard Nixon und Zhou Enlai 1972 das Shanghai Communiqué zur Wiederaufnahme chinesisch-amerikanischer Beziehungen. Das Hotel mit allen Annehmlichkeiten liegt in zentraler Lage im Herzen des Französischen Viertels.
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µ Marriott Hotel Hongqiao, Shanghai Wanhao Hong Qiao Dajiudian, 2270 Hongqiao Lu, www.marriott.com, Tel. 62376000, Fax 62376222, DZ ab 120 €. Das in der Nähe zum Hongqiao Airport und zum Zoo Shanghai gelegene Hotel ist bei Geschäftsleuten beliebt, die im Westen Shanghais zu tun haben. Empfehlenswert ist der sehr opulente und für ein Hotel dieser Klasse preiswerte Sunday Brunch.
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h276 [F6] Okura Garden Hotel, Huayuán Fàndiàn, 58 Maoming Lu, Tel. 64151111, Fax 64158866, www.gardenhotelshanghai.com, DZ ab 95 €. Im 1926 im Barockstil erbauten Gebäude befinden sich Lobby und Atrium, die modernen Gästezimmer liegen im 1990 eröffneten Anbau. Das Preis-Leistungs- Verhältnis ist sehr gut.
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h277 [K5] Peace Hotel, Hépíng Fàndiàn, 20 Nanjing Donglu, Tel. 63216888, Fax 63291888, www.fairmont.de/peacehotel, DZ ab 100 €. Das traditionsreiche Art-déco-Hotel von 1929 befindet sich in bester Lage direkt am Bund. Mit seinen weißen Marmorböden und teilweise noch ursprünglicher Jugendstileinrichtung lässt es die schillernde Vergangenheit Shanghais aufleben. Allabendlich lädt die stadtbekannte Alt-Herren-Jazzband zum Tanz ein. Das traditionell-chinesisch eingerichtete Dragon-&-Phoenix-Restaurant bietet einen unvergesslichen Blick auf das quirlige Treiben im Herzen der Stadt.
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h278 [L5] Pujiang Hotel, Pujiang Fàndiàn, 15 Huangpu Lu, Tel. 63246388, Fax 63243179, www.pujianghotel.com, DZ ab 130 €. Zentrale Lage, recht große Zimmer. Das älteste Grandhotel der Stadt liegt in der Nähe des Bund, hieß früher einmal Astor House Hotel und fängt wieder an, sich so zu nennen. Man sollte rechtzeitig reservieren, da das stilvolle alte Haus aus dem Jahr 1860 häufig ausgebucht ist. In den großen Zimmern nächtigten schon Charlie Chaplin und Albert Einstein.
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µ Renaissance Yangtze Shanghai, Shànghai Yángzi Jiang Dàjiudiàn, 2099 Yan’an Xilu, Tel. 62750000, Fax 62750750, www.marriott.com, DZ ab 120 €. Komfortables Hotel im Westen der Stadt mit internationalem Standard und guter Verkehrsanbindung zum Hongqiao Airport und zu den westlichen Vororten Anting und Jiading.
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h279 [C5] Shanghai Mayfair Hotel, Balí Chuntian Dàjiudiàn, 1555 Dingxi Lu, www.newworldmayfair.com, Tel. 62408888, Fax 62407777, DZ ab 140 €. Das gehobenen Standards genügende Hotel liegt südlich des Zhongshan Park und gewährt häufig hohe Rabatte.
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µ Sheraton Grand Taipingyang, Xi Lai Deng Hao Da Tai Ping Yang Da Fandian, 5 Zunyi Nanlu, Tel. 62758888, Fax 62755420, www.sheratongrand-shanghai.com, DZ ab 140 €. Ausgezeichnetes Hotel auf halbem Weg zwischen Hongqiao Airport und Innenstadt.
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h280 [J5] Sofitel Hyland Shanghai, 505 Nanjing Donglu, Fujian Lu, Tel. 63515888, www.sofitel.com, DZ ab 110 €. Gehobenes Mittelklassehotel in absolut zentraler Lage.
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µ The St. Regis Shanghai, Shànghai Ruìjí Hóngta Dàjiudiàn, 889 Dongfang Lu, Pudong, Tel. 50504567, Fax 68756789, www.stregis.com, DZ ab 170 €. Die Standardzimmer des luxuriösen Hotels in Pudong sind wohl die größten in Shanghai. Die Lobby ähnelt einem Theatersaal. Der exzellente Service lässt keine Wünsche offen – es gibt sogar einen einzigartigen Butlerservice für alle Gäste rund um die Uhr.
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h281 [K6] The Westin Shanghai, Shànghai Weisiting Dàfàndiàn, 88 Henan Zhonglu, Tel. 63351888, Fax 63352888, www.westin.com/shanghai, DZ ab 120 €
Standardhotels
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µ Cypress Hotel, Lóngbai Fàndiàn, 2419 Hongqiao Lu, Tel. 62688868, Fax 62681878, www.cypresshotel-shanghai.com, DZ ab 70 €. Stilvolles Hotel in einer Villa mit schönem Park.
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µ Gubei Garden Hotel, Gubeiwan Dajiudian, 1446 Hongqiao Lu, Tel. 52574888, Fax 62958500, DZ ab 60 €. Mittelklassehotel im florierenden Gubei District, das in für Geschäftsleute verkehrstechnisch günstiger Lage zum Hongqiao Airport und zu den in den Nordwesten nach Anting und Jiading führenden Highways liegt.
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h282 [B9] Shanghai Sports Hotel, 15 Nandan Lu, Tel. 64382222, Fax 64386648, www.shanghaisportshotel.com, DZ ab 65 €. Ein ideales Hotel für sportliche Naturen im Herzen des Einkaufsviertels Xujiahui. Es gibt ein Fitnessstudio, Plätze für Tischtennis, Basketball, Tennis, Indoorsoccer, Badminton, Volleyball und einen Swimmingpool.
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h283 [L1] Starway Jiaxin Hotel, 230 Dongjiangwan Lu, Tel. 51288000, Fax 51288012, www.starwayhotel.com, DZ ab 40 €. Ruhiges, in einer Seitenstraße gelegenes, sauberes Hotel in Hongkou. Chinesisches Frühstücksbuffet. Wer möglichst wenig andere westliche Touristen sehen möchte, ist in diesem Hotel und Viertel goldrichtig aufgehoben. Das Hongkou Football Stadium sowie die Metro Linien 3 und 8 befinden sich in unmittelbarer Nähe. Im kleinen Mini-Supermarkt gegenüber bekommt man Getränke und kleine Snacks.
Preiswerte Unterkünfte
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h284 [K6] Captain Hostel, Chuanzhang Qingnian Jiudian, 37 Fuzhou Lu, Sichuan Zhonglu, www.captainhostel.com.cn, Tel. 63255053, Bett im Schlafsaal ab 55 ¥, DZ ab 35 €. Eine der preiswertesten Unterkünfte der Stadt, dabei in zentraler Lage in der Nähe vom Bund gelegen.
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h285 [M4] Changyang Hotel, 1800 Changyang Lu, Tel. 65434890, Fax 65430986, DZ 25 €. Einfache, aber saubere Unterkunft im Nordosten der Stadt.
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h286 [J5] East Asia Hotel, Dongya Fandian, 680 Nanjing Donglu, Tel. 63223222, DZ ab 35 €. Direkt im Herzen der Stadt an der Fußgängerzone der Nanjing Donglu im Gebäude des früheren Sincere (Shanghai Bekleidungsfirma). Preiswerter kann man in dieser Lage nicht übernachten.
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µ Lintong Hotel, 188 Lintong Lu, Tel. 65465060, Fax 65373903, DZ ab 26 €. Angenehmes und sauberes Standardhotel am nördlichen Bund mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
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h287 [C6] Motel 168, 1119 Yan’an Xilu, Tel. 51177777. Wie der Name schon andeutet, kosten die Zimmer in dieser sauberen Unterkunft ab 168 ¥ bzw. 16 €.
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h288 [J6] YMCA Hotel, Qingnián Huì Binguan, 123 Xizang Nanlu, Tel. 63221040, Fax 63201957, DZ ab 40 €, Bett im Schlafsaal ab 15 €. Preiswertes Wohnen in bester Lage am People’s Square in einem historischen Backsteingebäude aus dem Jahr 1929.
Hotels mit Flair
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h289 [D8] Anting Villa, 46 Anting Lu, www.antingvillahotel-shanghai.com, Tel. 64331188, Fax 64339726, DZ ab 60 €. Das sympathische Hotel und die stilvolle Kolonialvilla bieten Zimmer mit Blick auf einen romantische alte Gartenanlage.
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h290 [F6] Hengshan-Moller-Villa, Héngshan Malè Biéshù Fàndiàn, 30 Shaanxi Nanlu, Tel. 62478881, www.mollervilla.com, DZ ab 90 €. Historische Villa mit modernem Komfort, das elf romantische Suiten mit Blick auf den Garten und zusätzlich 34 Zimmer im hellen Neubau im Hinterhof beherbergt.
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h291 [F6] Mansion Hotel, 82 Xinle Lu, Tel. 54039888, www.chinamansionhotel.com, DZ ab 198 €. Die Villa aus dem Jahr 1932 wurde von dem französischen Architekten Lafayette als Clubhaus für den mächtigen Mafiaboss Du Yuesheng (s. S. 152) erbaut und vermischt französische und asiatische Baustile. Jedes der 30 Zimmer ist liebevoll gestaltet und verfügt über einen Whirlpool. Auf der Dachterrasse kann man zudem hervorragend essen und den Ausblick auf die Skyline der Stadt genießen. Es lohnt sich, die Umgebung zu erkunden, denn in unmittelbarer Nähe finden sich zahlreiche Restaurants, Cafés, Boutiquen und Kuriositätenläden.
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h292 [E6] Old House Inn, Lao Shi Guang Jiudian, No. 16 Lane 351 Huashan Lu, Tel. 62486118, www.oldhouse.cn, DZ ab 70 €. Schönes kleines Guesthouse mit 12 Zimmern in einer ruhigen Seitengasse der Huashan Lu, das von netten, hilfsbereiten Leuten geführt wird. Es wird empfohlen, rechtzeitig zu reservieren, da das Old House Inn häufig schon lange im Voraus ausgebucht ist.
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h293 [H7] 88 Xintiandi, 380 Huangpi Nanlu, Tel. 53838833, www.88xintiandi.com, DZ ab 310 €. Das „88“ gilt als das erste luxuriöse Boutique-Hotel der Stadt.
Service-Apartments
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h294 [K9] Zhong Fu Youth Garden Service Apartment, 23 Hai Chao Lu, Tel. 63083966, ab 16 €. Apartments in der Nähe der Nanpu-Brücke mit Waschmaschine, Kühlschrank, Mikrowelle und Fernseher. Es gibt einen Supermarkt, Sauna sowie eine Bar und ein Restaurant.
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µ Mandarine City, Mindu Jiudian Gongyu, 788 Hongxu Lu, Tel. 64050404, Fax 64011302, ab 40 €. Compound im Herzen von Gubei und somit in unmittelbarer Nähe zu zahlreichen, von in Shanghai lebenden Ausländern geschätzten Einrichtungen wie Carrefour gelegen. Im Sommer lädt der riesige Outdoor-Swimmingpool mit Poolbar zu einer wilkommenen Abkühlung ein. Auch wer nicht zu den Gästen des Hotels gehört, kann die Poolanlage gegen eine Gebühr von 100 ¥ nutzen.
Verhaltenstipps und chinesische Sitten (siehe Reiseführer S. 301)
China und damit auch die Menschen im Land haben in den vergangenen 20 Jahren einen rasanten Wandel durchgemacht, wie man sich ihn im Westen kaum vorstellen kann. Viele ältere Chinesen und Chinesen mittleren Alters, die heute durch Geschäfte wohlhabend geworden sind, hohe Positionen als Manager bekleiden oder mittelständische Unternehmen leiten, haben am eigenen Leib Armut, Hunger und den staatlichen Terror während der Kulturrevolution miterlebt.
Kommt man zum ersten Mal nach Shanghai bzw. China, fallen dem Reisenden unweigerlich einige typische Verhaltensweisen auf, die uns zumindest fremdartig, manchmal auch arrogant oder abstoßend vorkommen, denen man aber auch nicht ausweichen kann. Dabei sollte man aber immer daran denken, dass auch viele westliche Eigenarten bei Chinesen Unverständnis hervorrufen.
Als besonders unangenehm empfinden viele Besucher das Spucken auf den Boden. Dies ist eine chinesische Sitte, die im ganzen Land verbreitet ist. Der Schleim aus Nase und Hals wird lautstark hochgezogen, um dann ebenso lautstark auf die Straße gespuckt zu werden (siehe „Hygiene“). Vielen Chinesen aber ist die Vorstellung, sich mit einem Taschentuch die Nase zu putzen und diese dann in der eigenen Hosentasche verschwinden zu lassen, einfach zuwider. Nun hat man aber einen neuen Grund gefunden, der Hygieneforderung Nachdruck zu verleihen: die Weltausstellung 2010 in Shanghai. Was soll denn das internationale Publikum denken, wenn die Gastgeber ihren Schleim überall in der Stadt verteilen? Als Besucher sollte man versuchen, über diese Unart zu schmunzeln und sie einfach zu akzeptieren. Lautstarker Protest wird kaum Verständnis finden und ist daher völlig sinnlos.
Gerade das Drängeln ist eine weitere, äußerst enervierende (Un-)Sitte. Überall wird gedrängelt und geschoben. Irgendwer versucht immer, irgendwo der Erste zu sein oder sich in einer Schlange nach vorne zu drängeln. Viele drängeln, um in einen Bus zu kommen oder auch vor den Regalen im Supermarkt. In öffentlichen Anstalten hat dieses Verhalten zum Glück etwas nachgelassen, sei es durch das Ziehen von Nummern oder durch massive Eisengitter. Leider kann man auch gegen das Drängeln wenig machen. Daher bleibt nur die Möglichkeit, auch als westlicher Besucher, selbst die Ellbogen auszufahren und im täglichen Nahkampf kräftig einzusetzen.
Ähnlich unangenehm ist für uns das Rülpsen und Schmatzen am Tisch. Während man dies in Deutschland nicht (mehr) tun sollte, ist es in China durchaus normal und bedeutet nichts weiter, als dass es einem schmeckt. Als Ausländer sollte man jedoch besser darauf verzichten, in den Chor mit einzustimmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich dabei der Lächerlichkeit preisgibt, ist recht hoch.
Westliche Verhaltensweisen sind in China zwar durchaus bekannt, können aber trotzdem ein unangenehmes Gefühl beim chinesischen Gegenüber hervorrufen. So wird ein tiefer, langer Blick in die Augen bei Gesprächen ebenso wie ein zu fester Händedruck bei der Begrüßung als unangenehm und aufdringlich empfunden. Bei einem ersten geschäftlichen Treffen überreicht man seinem Gegenüber seine Visitenkarte mit beiden Händen – der Text muss für den Empfänger lesbar sein – und sagt seinen Namen. Bekommt man eine Visitenkarte, liest man diese sorgfältig durch, bevor man sie einsteckt. Visitenkarten sollte man immer in der Brusttasche aufbewahren (nahe dem Herzen), niemals in der Hosentasche (nahe dem Gesäß) oder dem Portemonnaie!
Chinesen rauchen sehr viel und fast überall. Dies mag gerade in der heutigen Zeit angesichts der Verbote in Deutschland viele Raucher erfreuen, doch für andere Reisende bedeutet das, dass sie ständig Rauch um sich haben. In den Restaurants wird viel geraucht – nicht selten wird kein Aschenbecher benutzt und der Glimmstengel auf den Boden geworfen. Auch manche Taxifahrer rauchen während der Fahrt. Da in China das Rauchen so weit verbreitet ist, stören sich wenig Chinesen daran und erwarten, dass sie fast überall rauchen dürfen. Mittlerweile (Stand Anfang 2011) sind aber auch in Shanghai Rauchverbote in der Diskussion und die Situation dürfte sich in absehbarer Zeit ändern. In einigen Hotels und auf öffentlichen Plätzen wie auf der Flaniermeile Bund ist es bereits untersagt.
Als Besucher in China sollte man sich stets bemühen, möglichst neutrale Gesprächsthemen zu wählen und Diskussionen über chinesische Außen- und Innenpolitik (Menschenrechte, Tibet usw.) ebenso zu vermeiden wie das Schimpfen über die deutsche, österreichische oder Schweizer Politik. Negative Äußerungen über das eigene Land würden in China auf erhebliches Unverständnis stoßen. Auf der anderen Seite gibt es Themen, die in Deutschland Befremden auslösen würden, über die man sich in China jedoch völlig unbefangen unterhält. Da ist zum Beispiel die direkte Frage nach den Familienverhältnissen oder dem eigenen Einkommen, die schon nach kurzer Zeit gestellt werden. Man kann diese Fragen beantworten, darf dabei jedoch gerne auch ein wenig schwindeln.
In brenzligen Situationen, bei Streitereien, Beschwerden oder anderem Ärger empfiehlt es sich, ruhig und freundlich zu bleiben. Nichts ist für Chinesen schlimmer, als wenn sich jemand lauthals aufregt. Man verliert sein Gesicht und das bringt einen keineswegs weiter – im Gegenteil.
Einen tieferen Einblick in die chinesischen Sitten und Gebräuche bietet der „KulturSchock China“ von Hanne Chen aus dem Reise Know-How Verlag.
Verkehrsmittel (siehe Reiseführer S. 304)
Metro
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Die Shanghaier Metro (U- und S-Bahnen) ist für Reisende neben dem Taxi die beste Möglichkeit, Shanghai kostengünstig und vor allem zeitsparend zu entdecken. Die Bahnen sind modern und sicher, das Streckennetz wird seit einigen Jahren mit Höchstgeschwindigkeit ausgebaut (vgl. Metroplan in vorderer Umschlagklappe). Die nächstliegenden U- und S-Bahn-Stationen sind in der Stadt überall ausgeschildert. Gerade an Regentagen oder Wochenenden kann man so den unzähligen Staus auf den Hauptverkehrsstraßen der Stadt ausweichen und alle Sehenswürdigkeiten und Shoppingmeilen schnell und preiswert erreichen.
Allerdings sind die Bahnen dann auch häufig überfüllt und es herrscht ein ziemliches Gedränge und Geschiebe. Gerade an den großen Stationen wie People’s Square oder in Xujiahui kann zur Rushhour oder an Samstagnachmittagen das Ein- und Aussteigen in einen regelrechten Kampf ausarten. Man sollte sich immer rechtzeitig in die Nähe der Türen begeben und kräftig mitschieben und drängeln. Ansonsten kommt man nicht sehr weit und schon so mancher Reisende ist unfreiwillig die eine oder andere Haltestelle zu weit gefahren. Obwohl die Bahnen teilweise schon hoffnungslos überfüllt sind, versuchen viele Einheimische dennoch zuerst zuzusteigen, bevor man Fahrgäste aussteigen lässt. Europäische Höflichkeit und Zurückhaltung ist hier völlig fehl am Platz. Aus Sicherheitsgründen werden daher auch immer mehr Schutzwände aus Glas installiert, die erst öffnen, wenn eine Bahn eingefahren und zum Stillstand gekommen ist.
Der Fahrpreis beträgt in Abhängigkeit der Fahrtstrecke 3–10 ¥. Für Entfernungen bis 6 Kilometer zahlt man 3 ¥, weitere 10 Kilometer jeweils 1 ¥ und für Strecken über 76 Kilometer 10 ¥. Seit Dezember 2005 gibt es ein sogenanntes Ein-Ticket-System. Es ist nun möglich, zwischen allen Linien zu wechseln, ohne hierfür einen neuen Fahrschein lösen zu müssen. Vorher war dies nur zwischen den Linien 1 und 2 am People’s Square möglich.
Fahrkarten bekommt man in den Metrostationen an den zahlreichen Fahrscheinautomaten oder am Schalter. Alle Kartenautomaten sind mittlerweile auch mit englischer Menüführung ausgestattet.
Einige Automaten akzeptieren ausschließlich Münzen und keine Banknoten. An den großen Stationen spricht man mittlerweile an den Fahrkartenschaltern auch ein paar Worte Englisch, sodass es eigentlich kein Problem sein sollte, auch ohne Chinesischkenntnisse ein Ticket zu lösen. Dieses Plastikticket im Kreditkartenformat benötigt man dann sowohl an den Zugängen zu den Bahnsteigen als auch nach Ende der Fahrt an den Ausgängen. Daher muss man die Plastikkarte bis zur Zielhaltestelle gut aufbewahren. Ohne gültiges Ticket kommt man nicht zu den Gleisen und Schwarzfahren ist somit unmöglich. Die Bahnen fahren zwischen 5 und 23 Uhr.
Die einzelnen Haltestellen sind inzwischen durchgängig in Chinesisch und Englisch ausgeschildert und auch die Durchsagen in den Zügen erfolgen praktischerweise zweisprachig. Sollte man doch einmal eine länger als gezahlte Strecke zurücklegen, kann man an den Ausgängen der Zielhaltestelle entsprechend nachzahlen.
Wer viel mit der Metro und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, besorgt sich am besten die Shanghai Public Transportation Card. Man bekommt diese aufladbare Karte für 100 ¥ an den Ticketschaltern der Metrostationen. 30 ¥ sind Pfand und werden bei Rückgabe erstattet. Man kann die Karte immer wieder mit der gewünschten Summe Yuan aufladen mit ihr nicht nur die Metro nutzen, sondern auch in Bus und Taxi zahlen. Gerade bei längeren Aufenthalten in der Stadt ist dies eine sehr sinnvolle Lösung.
In fast allen Metrostationen gibt es mannigfaltige Möglichkeiten zum Shopping: Getränke, Snacks, Bücher und Zeitschriften, SIM-Karten für Mobiltelefone usw. sind überall zu bekommen. In den größeren Stationen – allen voran Xujiahui – gibt es ganze Shoppingpassagen mit Bekleidungsgeschäften, Elektronikläden und etlichen Restaurants. Gerade an verregneten Tagen kann man sich hier gut einige Stunden aufhalten. Eine interaktive Karte der Shanghai Metro mit Berechnungsmöglichkeit von Fahrpreisen und –zeiten findet man unter www.exploreshanghai.com/metro.
Taxi
Gerade wenn man nicht in der Nähe einer der zahlreichen Metrostationen wohnt, ist das Taxi die beste Alternative. In Shanghai gibt es mehr als 45.000 Taxis und mehr als 100.000 Fahrer. Man stellt sich also einfach an die Straße, gibt ein deutliches Handzeichen und es dauert selten länger als 30 Sekunden, bis man mitgenommen wird.
Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen: Sobald es beginnt zu regnen, in den Rushhours (morgens 7.30–9 Uhr, abends 17–20 Uhr) oder am Samstag muss man mit teilweise sehr langen Wartezeiten rechnen. Ganz Shanghai scheint dann plötzlich mit dem Taxi unterwegs zu sein und gerade an Orten wie dem People’s Square, Xujiahui oder auf der Huaihai Lu ist es fast unmöglich, eine Fahrgelegenheit zu ergattern. Auch hier heißt es: Keine Zurückhaltung oder höfliches Warten, sondern schnell sein – wer zuerst am Taxi ist, fährt mit. Nicht selten kommt es zu diesen Zeiten auch zu kleinen Auseinandersetzungen oder kleineren Rangeleien. Westler sind hiervon aber äußerst selten betroffen. Man ist daher gut beraten, zu diesen Stoßzeiten auf die Metro auszuweichen. Auch wenn diese überfüllt ist, so kommt man doch weit schneller an sein Ziel und steht nicht stundenlang im Stau.
Die Grundgebühr beträgt für die ersten 3 km 12 ¥ (23–5 Uhr: 16 ¥), jeder weitere Kilometer wird mit 2,40 ¥ berechnet, ab 10 km steigt dieser Preis auf 3,60 ¥. Für 35 ¥ kann man in Shanghai schon weite Strecken fahren und die Stadt von West nach Ost durchqueren. Am Ziel angekommen, zahlt man den Betrag, der auf dem Taxameter erscheint, und bekommt eine Quittung. Trinkgeld ist für Taxifahrer nicht üblich und ruft häufig Verwunderung hervor. Viele Taxis sind inzwischen mit kleinen Fernsehern vor dem Beifahrer und in den Kopfstützen der Vordersitze ausgerüstet. So kann man während der Fahrt noch chinesische Soaps, Werbung oder Sportübertragungen ansehen.
Da Taxifahrer in Shanghai in der Regel kein Englisch sprechen, sollte man sich sein Ziel vorher im Hotel in chinesischen Schriftzeichen aufschreiben lassen. Es macht daher Sinn, sich Visitenkarten in Restaurants oder Sehenswürdigkeiten aushändigen zu lassen, wenn man diese oder in der Nähe gelegene Ziele später noch einmal besuchen möchte.
Taxifahrer in Shanghai gehören zu den ehrlichsten in ganz China. Betrügereien sind selten, das mag wohl auch daran liegen, dass die Registriernummer mit dem Foto des Fahrers gut sichtbar vor dem Beifahrersitz angebracht ist. Die meisten Gauner trifft man am Flughafen Pudong. Hier werden ankommende Reisende häufig von selbsternannten Taxifahrern angesprochen, die Fahrten in die Innenstadt anbieten. Fahrpreise von bis zu 800 ¥ sind in diesen „Taxis“ keine Seltenheit. Man sollte alle Angebote dieser Art daher ignorieren und direkt zu den offiziellen Taxiständen außerhalb der Flughafenterminals gehen. Fahrten ins Zentrum kosten je nach Ziel zwischen 150 und 200 ¥. Es gibt am Flughafen reichlich Taxis, sodass man nie lange warten muss.
Es gibt mehrere große und unzählige kleinere Taxiunternehmen in Shanghai. Da Zhong (türkise Lackierung der Taxis) ist das größte und professionellste Taxiunternehmen. Die Fahrer sind durchgängig gut ausgebildet, die Autos relativ neu und in einem guten Zustand. Qiang Sheng (an der gelben Lackierung zu erkennen) arbeitet ebenfalls professionell. Weitere gute Unternehmen sind Jin Jiang (weiße Lackierung) und Bashi (hellgrün). Die zahlreichen roten und blauen Taxis, die man in Shanghai auf den Straßen sieht, gehören zu den zahlreichen kleineren Unternehmen und werden aufgrund der schlechten Qualität von Autos und Fahrern, die nicht unbedingt immer den kürzesten Weg zum Ziel wählen, auch von Chinesen im Normalfall gemieden. Seit März 2010 bereichern 4000 nagelneue „Expo-Taxis“, größtenteils vom Typ Volkswagen Touran, das Shanghaier Straßenbild. Die Telefonnummern der größeren Taxiunternehmen (ein wenig Englisch wird verstanden):
µ Da Zhong: Tel. 96822
µ Qiang Sheng: Tel. 62580000
µ Jin Jiang: Tel. 96961
µ Bashi: Tel. 96840
µ Nong Gong Shang: Tel. 62145588
µ Expo Taxi: Tel. 96822
Jin Jiang, Qiang Sheng und Da Zhong bieten für größere Gruppen Großraumtaxis an. Unter den Telefonnummern Tel. 62758800 (Jin Jiang) oder Tel. 62580000 (Qiang Sheng) lassen sich Fahrzeuge mieten, in denen bis zu zehn Personen Platz finden. Der Fahrpreis ist dabei der gleiche wie für die herkömmlichen Taxis, nur dass für die ersten drei Kilometer 5 ¥ hinzukommen. Da Zhong bietet unter der Nummer Tel. 82222 komfortable Limousinen für bis zu sieben Personen an.
Ein Englisch sprechender Taxifahrer mit hervorragenden Ortskenntnissen ist Chen Quan (David Chen) vom Unternehmen Jin Jiang. Man erreicht ihn unter der Nummer Tel. 13801929519 und kann mit ihm auch Tagestouren in die Umgebung organisieren. Seit 2005 gibt es unter der Telefonnummer Tel. 96965 zudem ein Callcenter, das alle 45.000 Taxis in Shanghai erfasst. Für anrufende Fahrgäste ist es heute immer möglich – auch wenn es bei Regen bislang fast unmöglich war, ein Taxi zu bekommen – das nächste freie Fahrzeug zu reservieren.
Bus
In Shanghai gibt es zurzeit mehr als 20 Busunternehmen mit mehr als 1200 Linien. Englische Fahrpläne existieren leider nicht, daher ist es für Reisende ohne Chinesischkenntnisse äußerst schwierig, die genaue Route zu finden. Fahrten mit den Stadtbussen sind aber die preiswerteste und interessanteste Möglichkeit, Shanghai zu erkunden.
Auch wenn die Situation sich langsam ändert, sind immer noch viele Busse veraltet, langsam, restlos überfüllt und vor den Haltestellen gibt es lange Warteschlangen und chaotisches Drängeln. Ältere Busse haben noch Sitze aus Holz und kosten 1 ¥, neuere klimatisierte Busse 2 ¥. Fährt man mit dem Bus, bietet sich einem auf der anderen Seite aber die Möglichkeit, Shanghaier Alltag hautnah zu erleben. Es lässt sich am Straßenrand so manche interessante Szene entdecken, die man aus der Metro oder aus dem Taxi auf einer der Stadtautobahnen nicht zu sehen bekommt. Unbedingt jedoch sollte man die Hauptverkehrszeiten morgens und abends meiden!
Mittlerweile verkehren auf vielen Routen klimatisierte Busse, die wesentlich komfortabler und nicht ganz so überfüllt sind. Gerade in den heißen Sommermonaten sind diese Linien wesentlich angenehmer. Ist man nicht im Besitz einer Shanghai Public Transportation Card (s. o.), sollte man genügend Kleingeld bereithalten, das man in eine Box wirft oder von einer Schaffnerin eingesammelt wird. Wechselgeld gibt es in der Regel nicht. Wer ein wenig auf Entdeckungstour gehen will, genügend Zeit hat und flexibel ist, trifft mit den Bussen eine gute Wahl. Und wenn man sich einmal verfahren hat und nicht mehr weiß, wie es weitergeht, springt man einfach in das nächste Taxi.
Ist man sich nicht sicher, welcher Bus denn nun wohin fährt, bekommt man unter der Infonummer Tel. 96900 Auskünfte auf Englisch. Unter derselben Nummer erhält man auch eine Fülle weiterer Informationen rund um den öffentlichen Nahverkehr in Shanghai.
Einige wichtige Buslinien in Shanghai
µ Die Linie 911: Quer durch Shanghai – von West nach Ost
Die Doppeldecker der 911 sind mit weitem Abstand die von Touristen und in der Stadt lebenden Ausländern frequentiertesten Busse. Die Linie 911 verbindet viele interessante Punkte Shanghais mit guter Aussicht und dem relativ angenehmen Komfort eines klimatisierten Doppeldeckers. Leider ist auch diese Linie zur Rushhour häufig restlos überfüllt.
Der Startpunkt liegt im Westen Shanghais, kurz nach der Mündung der Wuzhong Lu in die Qixin Lu. Die Haltestelle ist benannt nach dem gewaltigen Wan Ke Cheng Shi Hua Yuan Compound. Von hier geht es mit der 911 über Qixin Lu und Hu Qing Ping Lu bis zum Busknotenpunkt Wu Jia Xiang. Weiter fährt der Bus entlang der Hu Qing Ping Lu am Flughafen vorbei zur Yan’an Lu, danach geht es über die Hongqiao Lu vorbei am Shanghai Zoo in die Shuicheng Nanlu. Hier hat man neben den vielen Shoppingangeboten (u. a. ein Carrefour) auch die Möglichkeit, in die Linie 925 zum People’s Square oder in die 936 Richtung Pudong umzusteigen. Die 911 fährt von der Shuicheng Nanlu wieder zurück über die Yan’an auf die Hongqiao Lu und biegt später links in die Huaihai Xilu ab. Der Bus hält auf der Huaihai Lu an der Shanghai Library und einigen anderen Haltestellen, bis er schließlich auf die Renmin Lu stößt, dort rechts abbiegt und an der Ecke mit der Fuxing Lu seine Endstation erreicht. Von dort ist die Altstadt mit dem Yu Garten × nur noch einige Schritte weit entfernt. Zurück nimmt der Bus dieselbe Strecke, allerdings enden einige Busse am Shanghai Zoo. Wer weiter nach Wan Ke möchte, sollte auf die Zeichen an der hinteren Bustür achten. Findet man hier die Zeichen für Shanghai, endet der Bus am Zoo.
Weitere Linien:
µ Linie 925 A startet hinter dem Shanghai Museum Î von der Ringstraße um den People’s Square und folgt der Yan’an Lu mit Stopps an allen wichtigen Querstraßen sowie der Pearl Line Station am Tianshan Gong Yuan, weiter über die Hongqiao Lu mit Halt an der Shuicheng Lu (Carrefour) zum Hongqiao Airport.
µ Linie 925 B ist eine weitere Ost-West-Verbindung. Da diese Linie aber die Yan’an Lu abwechselnd unten und oben auf dem Highway nutzt, ist sie wesentlich schneller als die Linie 925 A. Ausgangspunkt ist wiederum das Shanghai Museum, über die Yan’an Lu geht es dann am Hongqiao Airport vorbei in den Westen Shanghais.
µ Linie 936: Von Hongqiao über People’s Square und Oriental Pearl Tower bis zur Pudong-Freihandelszone führt diese populäre Linie.
Bahn
Shanghai besitzt zwei Bahnhöfe. Die Shanghai Railway Station [G3] und die neue Shanghai South Railway Station. Die wichtigsten Eisenbahnlinien sind die Jinghu Railway (Beijing – Shanghai) und die Shanghai-Hangzhou Railway (Hu Hang Line). Shanghai ist ohne Zweifel der bedeutendste Verkehrsknotenpunkt für den Zugverkehr mit sehr guten Verbindungen in alle Landesteile Chinas.
Die meisten Verbindungen gibt es von der Shanghai Railway Station. Dieser größte und älteste Bahnhof der Stadt ist an die Metrolinien 1, 3 und 4 angebunden. Verbindungen in den Süden Chinas und nach Hongkong gibt es ab der neuen, supermodernen Shanghai South Railway Station. Von hier starten auch die meisten Züge nach Hangzhou. Dieser moderne Bahnhof kann mit den Metrolinien 1 und 3 erreicht werden.
Zugtickets bekommt man entweder am Bahnhof oder über ein Reisebüro. Normalerweise lässt sich an der Shanghai Railway Station und Shanghai South Railway Station zumindest ein Angestellter finden, der einige Brocken Englisch spricht. An der Shanghai Railway Station gibt es wie in der Metro zudem zahlreiche Fahrkartenautomaten mit englischsprachiger Menüführung – die einfachste und schnellste Methode, um an ein Ticket zu gelangen. Will man ganz sichergehen, wendet man sich bei längeren Fahrten durch China an ein Reisebüro und zahlt dort zusätzlich eine geringe Gebühr.
Grundsätzlich gibt es sieben Klassen: First Class Seat und Second Class Seat gibt es ausschließlich in den Hochgeschwindigkeitszügen CRH (Chinese Railway High-Speed) der Serie EMU (Electric Multiple Unit), die auch auf den Strecken Shanghai – Hangzhou und Shanghai – Suzhou verkehren. Der Komfort der jeweiligen Sitzkategorie entspricht dem eines deutsche ICE. Hardseater sind die billigsten Plätze in häufig überfüllten Waggons mit harten Holzsitzen und für längere Reisen (vor allem bei Nachtfahrten) nicht zu empfehlen. Softseater gibt es auf einigen Strecken, z. B. zwischen Shanghai und Hangzhou, und sind für kurze Entfernungen durchaus aureichend. Die Kategorie Hardsleeper ist für Nachtreisen vollkommen ausreichend. Es handelt sich hierbei um offene Abteile mit sechs engen Betten, so kommt man während der Reise gut mit chinesischen Mitreisenden ins Gespräch. Achtung: Hardsleeperplätze sind an Feiertagen oft ausgebucht. Softsleeper bilden die Luxusklasse und sind verhältnismäßig teuer. Es handelt sich um bequeme Abteile für zwei oder vier Personen, ein Ticket dieser Kategorie kostet fast genauso viel wie ein Flugticket. Luxury Soft Sleeper gibt es auf einigen wenigen Strecken wie Beijing – Lhasa oder Shanghai – Hongkong.
Nach Beijing gibt es Nachtzüge ab Shanghai Railway Station. Diese fahren abends ab 19 Uhr in einem Intervall von 10 bis 15 Minuten und erreichen Beijing am nächsten Morgen zwischen 7 und 8 Uhr (Softsleeper-Preis: ca. 500 ¥). Chinesische Züge sind sehr pünktlich und verkehren zwischen allen großen Städten Chinas.
Die Tickets werden bei Betreten des Bahnhofs kontrolliert und das Gepäck wie auf Flughäfen durchleuchtet. Eine zweite Kontrolle erfolgt beim Betreten des Bahnsteigs, eine dritte dann beim Einsteigen in den Zug. Auf jedem Zugticket sind die Nummer des Waggons und die Platznummer vermerkt. Achtung: Man muss die Tickets auf jeden Fall aufbewahren, da beim Verlassen des Bahnsteigs nochmal kontrolliert wird und man ansonsten das Ticket nochmals bezahlen muss!
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o295 [G3] Shanghai Railway Station, 303 Moling Lu, Tianmu Xilu, Tel. 63179090 (Info-Hotline), Tickets Tel. 8008207890 und 95109105
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µ Shanghai South Railway Station, 289 Humin Lu, Tel. 645110390 und 63179090 (Info-Hotline)





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