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Das angekündigte kostenpflichtige Visum für Sri Lanka kommt später und es wird zudem deutlich preiswerter als ursprünglich geplant. Touristen müssen erst bei Einreisen ab dem *1. April 2012* eine Gebühr von 20 US-Dollar (rund 15 Euro) zahlen. Bis zu diesem Zeitpunkt erhält man weiter am Flughafen kostenlos einen Einreisestempel. Ursprünglich wollte Sri Lanka schon ab dem 1. Januar 50 US-Dollar für das Touristenvisum verlangen, welches dann 30 Tage gültig ist.
Die Botschaft von Sri Lanka http://www.srilanka-botschaft.de in Berlin bestätigte, dass Besucher erst bei Einreisen ab 1. April 2012 das Visum vorab online beantragen müssen. Der Antrag sei aber bereits zu Beginn des Jahres unter http://www.eta.gov.lk möglich.
Unawatuna
Sri Lankas Behörden haben am Dienstag, 13.12.2011 wie zuvor schon in der östlichen Arugam Bay mit dem Abriss von angeblich illegal errichteten Hotels und Strandrestaurants an der Südküste begonnen. Betroffen hiervon ist u.a. auch der beliebte Urlaubsort Unawatuna mit seinen Traumstränden.
Unter starken Protesten von Eigentümern und Betreibern sowie auch zahlreichen anwesenden Touristen gingen Arbeiter mit schwerem Gerät gegen direkt am Strand errichtete Gebäude vor. Die betroffenen Häuser seien gemäß eines 1981 erlassenen Umweltschutzgesetzes widerrechtlich gebaut worden, hieß es offiziell zur Begründung. Zuvor erlassene Räumungsbescheide seien ignoriert worden.
Quelle:
http://www.net-tribune.de/nt/node/86354/news/Umweltbehoerde-veranlasst-Abriss-von-Strandhotels-in-Sri-Lanka
Das Hotel "Tartaruga " wurde nach meinen derzeitigen Kenntnisstand vollständig abgerissen. Das bei Touristen sehr beliebte Strandrestaurant "Happy Banana " ist anscheinend bisher nicht betroffen.
Mehr Informationen, Fotos und Diskussionen zum Thema auch hier:
http://www.sri-lanka-board.de/showthread.php?12271-Zahlreiche-Hotels-in
Teilabschnitt der Autobahn Colombo – Matara eröffnet
Am 27. November 2011 eröffnete Sri Lankas Präsident Mahinda Rajapaksa in einer feierlichen Stunde offiziell die erste Schnellstraße des Landes. Die 95 km lange mautpflichtige Verbindung E01 (Expressway 01) führt von Kottawa im Bezirk Colombo zunächst bis nach Pinnaduwa in den südlichen Bezirk Galle. Die Gebühr für die gesamte Strecke beträgt zurzeit 400 Rs (Mindestgebühr 100 Rs). Für Touristen bedeutet dies eine erhebliche Zeitersparnisse auf dem Weg in die beliebten Ferienorte der Südküste. Unawatuna beispielsweise ist nun schon in ca. 2,5 anstatt wie bisher in ca. 6 Stunden vom Airport aus zu erreichen.
Das Auswärtige Amt weist auf geänderte Einreisevorschriften für Deutsche hin:
"Bei Einreisen ab dem 01.01.2012 ist für Deutsche die vorherige Einholung eines gebührenpflichtigen Visums erforderlich. Dieses soll vorab als „Electronic Travel Authorization“ (ETA) im Online Verfahren unter www.eta.gov.lk beantragt werden. Möglich ist jedoch auch die Beantragung bei einer srilankischen Auslandsvertretung oder über einen deutschen Reiseveranstalter. Gegen Aufpreis und in Ausnahmefällen kann das Visum auch bei der Einreise am Flughafen ausgestellt werden. Die Gebühr für ein Besuchsvisum mit einer Gültigkeit von bis zu 30 Tagen für die einmalige Einreise beträgt 50 USD, für ein Geschäftsvisum 60 USD. Wenn das Visum bei der Einreise am Flughafen ausgestellt wird, erhöht sich die die Gebühr auf 75 USD. Die Ausstellung eines längerfristigen Visums ist nur durch eine srilankische Auslandsvertretung möglich. Für detaillierte Informationen zur Beantragung des Visums und zur Höhe der Gebühren wenden Sie sich bitte an die zuständige srilankische Auslandsvertretung oder konsultieren Sie die o.g. Webseite.
Verlängerungen von Touristenvisa sind in Ausnahmefällen möglich. Eine frühzeitige Aufnahme mit dem Department of Immigration and Emigration, 45 Ananda Kumaraswamy Mawatha, Colombo 8, wird dringend empfohlen (e-mail: adcvisa@immigration.gov.lk)"
Quelle: www.auswaertiges-amt.de, Stand 24.10.2011
Nette Unterkunft in Mount Lavina:
Palm Beach Hotel, mittleres Preisniveau, Strandnah, große Zimmer, trotz Bahnlinie in der Nähe nicht zu laut. schön um Stadtbesuch und Erholung zu kombinieren: das nahe liegende Colombo entdecken und relaxen am gepflegten Pool.
Gute Unterkunft in Kandy:
Queens Hotel. Zentral gelegen, aber nicht zu laut.
Sehr empfehlenswerter Fahrer in Kandy:
Sanjeewa Asanka (www.thiranditours.yolasite.com, +94777842311) Sanjeewa fährt sehr umsichtig, spricht gutes Englisch, macht faire Preise und ist sehr freundlich.
In Ergänzung zu Ihrem Sri Lanka Reiseführer möchte ich dem Reisenden folgende Empfehlung geben für Tangalle, Südküste, östlich der Stadt, Medaketiya Beach:
Das Meer an diesem Strand ist ausgesprochen gefährlich und immer wieder ertrinken Leute dort. Steine und Felsen erschweren das Schwimmen dort zusätzlich
Sadilka Guesthouse and Restaurant
Übernachtung schon ab 800 Rupies. Zimmer einfach und sauber. Nach dem Tsunami hat Niluscha mit ihrem Mann dieses kleine Gästehaus mit einfachsten Mitteln aufgebaut und bietet in ihrem Restaurant exzellente Reis-Currys und selbstgemachten Wattalapam. Empfehlenswert auch Chicken fish und Coconut Pancake. Das Restaurant liegt etwas versteckt hinter der Art Gallery in Strandnähe.
Als allgemeinen Hinweis muß ich anfügen, dass es uns auf unserer zweiten Sri Lanka Reise nicht mehr so gut gefallen hat. Durch den Tsunami hat sich beispielsweise der ganze Küstenabschnitt von Unawatuna verschoben. Dort ist es nicht mehr so lauschig, das Örtchen zehrt von besseren Tagen. Der Verkehr auf der Küstenstraße ist generell explodiert und macht auch in den besseren Unterkünften am Strand den Schlaf zu einer Herausforderung. Dodunduwa beispielsweise verliert auf diese Weise Qualität und Charme. Auf die Webseiten der Hotels kann man kaum etwas geben, die Bilder und Texte haben mit der Realität nichts zu tun. Wir haben erlebt, dass man in Pensionen und einfacheren Hotels, die sich im Netz schamlos angepriesen haben, nicht mal die benutzte Bettwäsche und Handtücher wechselt und die sanitären Anlagen nicht funktionieren. Highlight war für uns Mirissa, was noch Anklänge hat an karibischen Charme und einen Traveller-Urlaub wie wir ihn uns eigentlich vorgestellt hatten. Höchstwahrscheinlich durch die Klimaveränderung bedingt hat es in den nördlichen und östlichen Landesteilen durchgehend geregnet - wir waren im Februar da - und wegen der vielen Überflutungen und katastrophalen Reiseverbindungen (Gleisbett überflutet, Zugverkehr eingestellt, Straßen kaum befahrbar) haben wir unseren "Explorationsteil" auf der Insel abgebrochen.
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