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Individualreisende finden zu fast allen wichtigen Zielen ein Handbuch von Reise Know-How. Gut so, denn damit sind sie bestens bedient. FOCUS Online
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Autor: Krull, Stefan; Dörenmeier, LarsStockholm mit diesem praktischen Reiseführer in seinem ganzen Facettenreichtum erleben. Das Buch führt den Leser kenntnisreich durch die verschiedenen Stadtteile wie die faszinierende Gamla Stan, das noble Östermalm, das moderne Norrmalm, die nur auf dem ersten Blick verschlafen wirkende Vasastan oder den lebendigen Szenestadtteil Södermalm. Sie alle konkurrieren um die Gunst der Besucher. Mal glaubt man sich in die Beschaulichkeit einer kleinen mittelschwedischen Ortschaft versetzt, in der gleich neben dem Stadtschloss geangelt werden kann. Einen Augenblick später sieht man sich in einer pulsierenden und weltoffenen Hauptstadt, die mit der alljährlichen Verleihung der Nobelpreise nur einen von zahlreichen Höhepunkten von internationalem Format vorzuweisen hat.
Der kompakte Citytrip liefert erstaunliches, informatives und hilfreiches Hintergrundwissen sowie alle wichtigen Informationen für die Reisevorbereitung. Er macht Lust auf Entdeckungen und dient während des Aufenthalts als unentbehrlicher Begleiter vor Ort.
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Seiten: 1
Hotel und Essensempfehlung von Anna (Mai 2012)
Mit Ihrem City-Trip Reiseführer sind wir gut 3 Tage durch Stockholm gekommen.
Wir waren im Hotel Hornsgatan. Das Zimmer vorne zur Straße war zwar etwas laut, aber sonst ist das Hotel empfehlenswert. http://de.hotels.com/ho212737/hotel-hornsgatan-stockholm-schweden/
Schwedisch essen waren wir im Kvarnen, das Sie S. 41 (Nr. 112) nur unter "Nachtleben" aufführen. Das Essen war sehr lecker, Vorbestellung eines Tisches empfiehlt sich, da es nach 20 Uhr sehr voll wurde.
Nr. 50 "Sardin" hat uns auch gut gefallen, allerdings gibt es nur Tapas, die waren aber lecker.
"Stockholm Hostel" und Cafe "Amy`s" von Sophia (April 2012)
Dieses Wochenende waren wir in Stockholm und hatte den City Trip Stockholm als Reiseführer dabei. Das war in jedem Fall sehr hilfreich. Dennoch hätte ich eine Anmerkung:
Wir hatten in der Nähe von Fridhelmsplan nach einem Cafe gesucht und fanden eure Angabe auf Seite 120 Nr. 181 "Anna pa Kungsholmen", haben es gesucht und was sehr nettes aber anderes gefunden. Genau bei dieser Adresse befindet sich ein schönes Cafe mit dem Namen "Amy`s". Es ist bunt, klein und hat ein wunderbares Frühstück mit selbst gemachten Fruchtjoghurts, lecker belegten Brötchen, Ei mit Speck, kleiner Tagessuppe, O-Saft super Kaffee zu fairen Preisen. Tagsüber auch perfekt für eine kurze Pause mit Chai-Tee oder einfach wieder Kaffee. Wir waren 2x mal dort (1x morgens, 1x nachmittags) es war immer was los. An den Wänden hatte Amy ein paar Kleinkunstgegenstände zum Verkauf hängen (vermutlich von Künstlern aus Stockholm). Sehr freundliche Besitzerin. Also wenn Sie Lust haben den Eintrag zu ändern... Übrigens gibt es auch eine Internetseite www.amys.se.
Wir haben übrigens in dem "Stockholm Hostel" übernachtet (nicht bei euch im Buch aufgelistet). Es ist ursprünglich eine Tiefgarage gewesen, die sehr modern und nagelneu eingerichtet ist. Die Badezimmer sind toll und die Lounge/Küche ist modern und mit Flachfernseher ausgestattet. Zudem gab es Tee und Obst gratis. Gewöhnungsbedürftig sind die (ich glaube alle) fensterlosen Zimmer in frischem neuen Beton gegossen. Ich fands super, wer Tageslichtausblick zum Schlafen braucht, gefällt das sicher nicht. Auch wiederum jedes Zimmer (meist 4er) hatte ein eigenes Bad das süß gekachelt war und top in Schuss.
Hinweise von Frank Schroeder (November 2011)
Ich war mit Eurer 1. Auflage in Stockholm und möchte auf folgende Dinge hinweisen:
1. Fotomuseum
Das Fotomuseum ist in Detailkarte V "Södermalm" falsch kartiert, es liegt etwa 600 m weiter östlich direkt am Ufer...
2. Anreise
Auf Seite 106 wird als Bus nur "Flygbussarna" erwähnt, Preis 119 SKR. Parallel dazu fährt aber auch "Swebus", genauso häufig, und für 99 SKR. Fahrt dauert 35 Minuten zum Cityterminal. Es sind saubere, neue Reisebusse, alles vollprofessionell. Hier z. B. ein Link:
http://www.swebus.se/Express/Sokresultat/?from=83&fromtype=City&to=1&totype=BusStop&away=2011-11-03&home=2011-11-03&isAirportTransfer=on&Adult=1&Child=0&Youth=0&Student=0&Pensioner=0#bookingSearchResults
3. Seefahrt/Schiffereimuseum
Auf dieses möchte ich hinweisen. Es liegt, zusammen mit einigen anderen Museen, an der Stelle, die in den Karten mit "M176" markiert ist. Es gibt dort zudem ein ethnografisches Museum, Sportmuseum, Technikmuseum. Ich war nur im Schiffereimuseum. Das hat Aufmerksamkeit verdient, weil es sehr liebevoll modernisiert wurde. Es gibt eine aufwändig gemachte feste Ausstellung über Handel ("shipping and shopping"), ansonsten Piraterie (historisch und modern), Schiffsmodelle, Fundsachen usw. Alles sehr liebevoll. Auch das Museumsteam ist nett und sie haben viele Besucher verdient. Liegt etwas außerhalb; 15 Minuten Busfahrt mit Linie 69 von Särgels Torg; ohne Umsteigen; Bus hält vor der Tür. Im Anhang 4 Fotos.
Allgemein
Ich fand das Buch gut, auch die Texte. Gibt schon ein gutes Gefühl, weil es wohl bei Euch einen ordentlichen Lektor gibt und man nicht alle 5 Zeilen über Fehler stolpert. Es wäre noch zu wünschen, dass die U-Bahnlinien deutlicher in den Karten erkennbar wären, sie sind recht dünn.
Guter Reiseführer ansonsten. Danke!
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Seiten: 1
| Westfälische Nachrichten |
| Rezension vom: 24.12.2011 |
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| ekz, Informationsdienst |
| Rezension vom: Mai 2011 |
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| Lehrerbibliothek.de |
| Rezension vom: 05/11 |
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aus der Luftperspektive
Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.
Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen hier unten zum kostenlosen Download bereit.| Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden: |
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Praktische Reisetipps
Stockholms internationaler Flughafen heißt Arlanda (www.arlanda.se, Tel. 08 7976000), ca. 40 km nördlich von Stockholm gelegen. Alle gängigen Airlines fliegen den Hauptstadtflughafen an, für Deutschland besonders wichtig sind wahrscheinlich Air Berlin, German Wings, Lufthansa und SAS.
Eine komfortable und sicherlich die schnellste Möglichkeit, von dort nach Stockholm zu gelangen, ist der Arlanda Express. Die Züge verkehren bis auf wenige Stunden in der Nacht mehrmals stündlich, brauchen für die Strecke 20 Min. und befördern die Fluggäste direkt zum Stockholmer Hauptbahnhof Ñ. Tickets können auch noch im Zug (kostet 50 Skr zusätzlich), an den wenigen Schaltern oder an Automaten gelöst werden.
µ www.arlandaexpress.com, Tel. 0771 720200, Einzelfahrpreis 240 Skr, retour 460 Skr, häufig gibt es aber auch spezielle Vergünstigungen
Busse, die sogenannten Flygbussarna, verkehren alle 15 Min. zwischen Arlanda und dem Stockholmer Busbahnhof direkt am Hauptbahnhof. Die Fahrzeit beträgt etwa 40 Min., Abfahrten beinahe rund um die Uhr.
µ www.flygbussarna.se, Tel. 08 58822828, Einzelfahrt 119 Skr, Hin- und Rückfahrt 219 Skr. Fahrscheine können nicht im Bus erworben werden, es gibt sie an der Haltestelle nur (!) per Kreditkarte, gegen Bargeld im Flughafengebäude oder in den Pressbyrån- und 7-Eleven-Shops
Taxis nach Stockholm kosten ungefähr 450–500 Skr und sind in der Regel schneller als Busse. Der Preis sollte jedoch mit dem Taxifahrer vor der Fahrt abgesprochen werden.
Arlanda ist gleich an die Autobahn E4 angeschlossen, daher kann Stockholm auch gut von dort mit dem Auto/Leihwagen in 30 Min. erreicht werden. Die gängigen Leihwagenfirmen finden sich am Flughafen, ein Shuttlebus bringt die Gäste vom Haupteingang zu den Leihwagenunternehmen (Adressen s. Kapitel „Autofahren“).
Mit Bromma besitzt Stockholm einen innerstädtischen Flughafen, der hauptsächlich für Inlandsflüge genutzt wird. Der Flughafen liegt zwischen den U-Bahn-Stationen Sundbybergs Centrum und Brommaplan. Mit den Flygbussarna (Abfahrt nach Bedarf, 20 Min., 80 Skr) oder einem Taxi (ca. 170 Skr) ist er direkt an die City angebunden.
Zudem fliegen einige Billigfluggesellschaften Stockholm über die Flughäfen in Västerås und Skavsta an. Västerås (www.vasterasflygplats.se, Tel. 021 805600) liegt am westlichen Ufer des Mälaren, ca. 110 km von Stockholm entfernt. Skavsta (www.skavsta-air.se, Tel. 0155 280400) ist von Stockholm aus 100 km in südlicher Richtung gelegen. Die nächstgrößere Stadt ist Nyköping. Skavsta ist vor allem deshalb interessant, weil der Flughafen von Deutschland aus durch die Billigfluggesellschaft Ryanair bedient wird.
Von beiden Flugplätzen verkehren Busse, auch Flygbussarna, in die Hauptstadt, die sich an der jeweiligen Landezeit orientieren. Die Fahrtdauer von Västerås und Skavsta beträgt um die 80 Min., ein Einzelfahrschein kostet ca. 150 Skr. Hier gibt es Spezialangebote, häufig können zwei Personen für den Preis von einer fahren. Für ein Taxi muss man ca. 1200 Skr (von Skavsta) bzw. 1300 Skr (von Västerås) einkalkulieren. Von Nyköping und Västerås aus fahren auch Züge in Richtung Hauptstadt, jedoch müssen dann erst die jeweiligen Bahnhöfe in den Städten erreicht werden.
Viele Urlauber steuern Stockholm mit dem Auto an. Dank der Öresundbrücke ist dies jetzt auch gänzlich auf dem Landweg möglich. Auf der Autobahn E4 erreicht man Stockholm vom Süden und vom Norden, die E20 führt südlich des Mälaren und die E18 nördlich des Mälaren von Westen in die Stadt. In der City von Stockholm selbst ist es schwierig und teuer, einen Parkplatz zu finden. Daher macht es eher Sinn, sich etwas außerhalb eine Parkgelegenheit zu suchen, um dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt zu gelangen (s. auch www.stockholm-parkering.se).
Die Endstation der meisten Busreisenden wird Cityterminalen sein, der moderne Busbahnhof am Hauptbahnhof Ñ. Von hier verkehren auch die Flughafenbusse und die Innenstadt ist leicht durch die U-Bahn (Station T-Centralen) oder auch zu Fuß zu erreichen. Schnelle Überlandverbindungen bietet Swebusexpress oder auch Svenska Buss:
µ www.swebusexpress.se, Tel. 077 218218
µ www.svenskabuss.se, Tel. 0771 676767
Von Deutschland aus operiert beispielsweise der große Anbieter Touring (www.touring.de). Beispiel Berlin – Stockholm: Dauer ca. 17 Std., Tickets ab 56 €.
Busverbindungen aus der Region fahren Slussen [D6] an, den Busbahnhof zwischen Södermalm und Gamla Stan.
In unmittelbarer Nähe des Busbahnhofs liegt Stockholms Hauptbahnhof Ñ (Stockholm C – C steht für „Central“, die generelle Bezeichnung für Hauptbahnhof). Dies ist der zentrale Knotenpunkt für Züge aller Art, weiter zu Zielen in Stockholm selbst gelangt man von dort bequem mit der U-Bahn.
Über Verbindungen informieren die Homepage der schwedischen Eisenbahngesellschaft SJ oder die Websites der deutschen, österreichischen oder Schweizer Bahngesellschaften:
Ein gut ausgebautes Straßennetz sowie die relativ geringe Verkehrsdichte machen Autofahren in Schweden zu einer angenehmen Angelegenheit. Auch die Vorzüge der zahlreichen Kreisverkehre wird man schätzen lernen. Es sei denn, arg strapazierte Gäste aus dem Autofahrerland Deutschland bringen kein Verständnis für Ampeln oder Kreisverkehr auf Autobahnen auf oder dafür, dass die Strecke Stockholm – Oslo kurzfristig gesperrt wird, da für einen Hobbykapitän die Brücke hochgelassen werden muss. Für Schweden gehört dies zur Selbstverständlichkeit, sich selber sollte man bei Gelegenheit daran erinnern, dass man sich ja im Urlaub befindet. Das mit der relativ geringen Verkehrsdichte gilt allerdings nicht für den Ballungsraum Stockholm, dort wird die Geduld durch hohes Verkehrsaufkommen häufig auf eine harte Probe gestellt. Aber wieso soll es den Stockholmern diesbezüglich auch anders gehen als den Autofahrern anderer europäischer Großstädte?
Bei Pannen wendet man sich am besten an einen der mobilen Hilfsdienste: Larmtjänst (Tel. 020 910040) oder Assistancekåren (Tel. 020 912912). Ist der Pkw noch fahrtauglich, sucht man eine bilverkstad oder einen bilservice auf. Hilfreich sind vielleicht auch die Gelben Seiten (www.gulasidorna.se). Außerdem kann man sich auch direkt an seinen Automobilklub in der Heimat wenden. Die drei größten für Deutschland, Österreich und die Schweiz:
µ ADAC, (D)-Tel. 089 222222, unter (D)-Tel. 089 767676 gibt es auch Adressen von deutschsprachigen Ärzten in der Nähe des Urlaubsortes (Liste auch vorab anforderbar)
µ ÖAMTC, (A)-Tel. 01 2512000 oder (A)-Tel. 01 2512020 für medizinische Notfälle
µ TCS, (CH)-Tel. 022 4172220
Schweden verfügt über ein gut ausgebautes Tankstellennetz. Bei mit Kort beschrifteten Tankstellen zahlt man mit der Kredit- oder der jeweiligen Tankkarte, bei Sedel (dt. Banknote) direkt an der Zapfsäule mit Geldscheinen, bei Kassa (dt. Kasse) an der Tankstellenkasse. An den Zapfsäulen wird Benzin mit Oktanzahlen von 95, 96 und 98 angeboten, wobei an deutschen Tankstellen Super 95 und Super Plus 98 Oktan aufweisen. Blyfri bedeutet Bleifrei, Diesel heißt Diesel. Im Allgemeinen ist Treibstoff in Schweden im Vergleich zu Deutschland nicht teurer, sondern eher günstiger: Super kostet pro Liter ca. 12,50 Skr, Diesel 11,50 Skr (Stand Ende 2010).
Parkverbot (Parkering Förbjuden) herrscht 10 m vor und nach Straßeneinmündungen oder Zebrastreifen. Spezielle Verbote gibt es in der Stockholmer City auch zur Straßenreinigung und für den Schneeräumdienst. Dazu gilt es, die Verkehrsschilder am Straßenrand (gelbes Schild mit roter Umrahmung) mit den Tages- und Zeitangaben zu beachten.
Ob es für Ortsunkundige sinnvoll ist, in der Innenstadt auf Parkplatzsuche zu gehen, muss jeder für sich entscheiden. Wenn man denn einen Parkplatz gefunden hat, kann es aber auch ein teures Vergnügen werden. In Parkuhren wirft man ca. 12 Skr/Std. oder 96 Skr für 24 Std. Teilweise kann man auch mit Kreditkarten zahlen, ansonsten muss man wohl oder übel eine Menge Kleingeld parat haben. Die Parkhausgebühren hängen von der Citylage ab, man bezahlt ab 150–170 Skr für 24 Std. aufwärts – in Östermalm können bspw. 240 Skr für 24 Std. verlangt werden. Mit der Stockholm Card (s. S. 112) sind Parkplätze umsonst, jedoch nicht in Parkhäusern. Weitere Tipps und Hilfen zum Thema Parken erhält man im Internet unter www.stockholm-parkering.se.
Und man sollte sein Auto immer ordnungsgemäß abstellen bzw. die Parkgebühr auch wirklich entrichten. Knöllchen aus dem Ausland sind zwar vielleicht ein exotisches Souvenir, aber ob dieses Stück Papier einem 400–900 Skr wert ist – so viel kosten die Strafzettel in Stockholm – sollte man sich vorher gut überlegen. Wer sein Auto besonders rücksichtslos parkt, der muss auch im konfliktarmen Schweden mit dem Abschlepphaken rechnen. Abgesehen von den Lauf- und Scherereien kostet das „Umparken“ durch Dritte mindestens 1300 Skr, mit deutlich Luft nach oben für etwaige Zusatzkosten.
Ohne triftigen Grund oder Ortskenntnisse sollte Gamla Stan mit dem Fahrzeug gemieden werden: Dort wimmelt es von verwinkelten und engen Gassen sowie Einbahnstraßen, zu spärlich sind die Parkmöglichkeiten. Hotelgäste sollten sich auf alle Fälle im Voraus beim Hotel über Parkmöglichkeiten informieren.
Gute Parkmöglichkeiten für Wohnmobile bietet der Parkplatz auf Långholmen ì: 150 Skr pro Tag, 210 Skr mit Stromanschluss.
Das Thema Maut wurde in Stockholm heiß diskutiert. Seit August 2007 wird für Fahrten in die Innenstadt eine Gebühr erhoben. Für die Touristen in Stockholm ist dies jedoch nur zweitrangig, Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen sind von den Mautgebühren nicht betroffen. Bei Mietwagen, die in Schweden angemietet werden, wird die Mautgebühr dem Mieter in Rechnung gestellt. Maximal können dabei 6 € pro Tag fällig werden. Am Wochenende oder im Ferienmonat Juli entfällt die Gebühr jedoch.
Ebenfalls sollte man sich nicht wundern, wenn der hilfsbereite Schwede bei der Frage, wie weit denn Stockholm noch entfernt liege, die durchaus korrekte Auskunft erteilt, es seien nur noch 25 Meilen, obwohl es doch tatsächlich 250 km sind: In Schweden gibt es noch die Maßeinheit „schwedische Meile“, die 10 km entspricht!
Die gängigen Mietwagenfirmen haben ihre Büros in Stockholm vor allem längs des Hauptbahnhofes, Norrmalm, U-Bahn T-Centralen.
o160 [II C4] Avis, Vasagatan 8, www.avis.se, Tel. 08 202060; Flughafen Arlanda: Tel. 08 7979970
o161 [II C4] Europcar, Vasagatan 4, www.europcar.se, Tel. 08 210650; Flughafen Arlanda: Tel. 08 55598400
o162 [II C4] Hertz, Vasagatan 26, www.hertz.se, Tel. 08 4546250; Flughafen Arlanda: Tel. 08 7979900
µ Sixt, Grev Turegatan 8, www.sixt.se, Tel. 08 4772336; Flughafen Arlanda: Tel. 08 59400250
Die Möglichkeiten für Behinderte, sich in Stockholm unabhängig zu bewegen, sind besonders im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten recht ausgeprägt, wie am Beispiel des öffentlichen Personennahverkehrs gut dargestellt werden kann: Fast sämtliche Bahnsteige der U-Bahn sind mit Fahrstühlen zu erreichen, die öffentlichen Busse und Bahnen sind ebenfalls behindertengerecht ausgestattet. Zudem bieten die meisten Taxis ausreichend Platz, um einen Rollstuhl mitzuführen. Vorheriges Nachfragen bei dem jeweiligen Taxiunternehmen erscheint allerdings sinnvoll.
Die Ampeln in Stockholms Straßen sind mit akustischen Signalen ausgestattet, die Bürgersteige sind breit, in einem guten Zustand und vielerorts für Rollstuhlfahrer abgesenkt. Auch sind die Gebäude auf die Bedürfnisse Behinderter eingestellt. Alle öffentlichen Gebäude müssen von Gesetzes wegen für Menschen mit Behinderungen erreichbar sein. Folglich finden sich hier barrierefreie Zugänge. Ebenfalls wurde per Gesetz verfügt, dass jedes Gebäude mit mehr als drei Stockwerken einen Aufzug haben muss.
Toiletten für Rollstuhlfahrer gibt es in vielen Restaurants, Einkaufszentren oder öffentlichen Einrichtungen. Einige Hotels bieten darüber hinaus für Allergiker spezielle allergiefreie Zimmer an.
Generell kann man davon ausgehen, dass die Menschen in den Unterkünften, Museen oder anderen öffentlichen Einrichtungen den speziellen Bedürfnissen Behinderter gegenüber aufgeschlossen sind. Vor Antritt der Reise sollte man jedoch auch Kontakt zu der heimischen Behindertenorganisation aufnehmen. Dort sind vielfach spezielle und detaillierte Informationen und Hilfen von professioneller Seite erhältlich. In Schweden selbst erhält man Unterstützung vom Schwedischen Behindertenverband:
o164 [A7] De Handikappades Riksförbund (DHR), Katrinebergsvägen 6, U-Bahn Liljeholmen, Tel. 08 6858000, www.dhr.se
o165 [G3] Deutsche Botschaft („Tyska Ambassaden Stockholm“), Skarpögatan 9, 115 27 Stockholm, Tel. 08 6701500, Fax 08 6701572, Notfallnummer außerhalb der normalen Öffnungszeiten: Tel. 070 8529420, www.stockholm.diplo.de
o166 [IV E3] Österreichische Botschaft, Kommendörsgatan 35/V, 114 58 Stockholm, Tel. 08 6651770, Fax 08 6626928
o167 [D2] Schweizer Botschaft, Valhallavägen 64, 100 41 Stockholm, Tel. 08 6767900, Fax 08 211504, www.eda.admin.ch/stockholm
Schweden ist zwar in der EU, jedoch kein Mitglied der Währungsunion. Folglich ist die gültige Währung die Schwedische Krone (Svenska Krona, Skr) und nicht der Euro! Eine Schwedische Krone besteht aus 100 Öre. Im Alltag spielte die Untereinheit der Krone jedoch nur noch eine untergeordnete Rolle und die kleinste Münze hatte einen Wert von 50 Öre, weshalb die Preise immer gerundet wurden. Im September 2010 schließlich wurde das 50-Öre-Stück in Schweden als Zahlungsmittel abgeschafft. Damit ging auch auch eine Epoche zu Ende: Die Einheit Öre war noch älter als die Krone.
µ Umrechnungskurs (Stand Jan. 2011): 1 € = 9,25 Skr, 1 CHF = 7 Skr, 1 Skr = 0,11 € bzw. 0,14 CHF
Preislich ist ein Urlaub in Stockholm günstiger, als es die über Jahre festgefügten Vorurteile über das nordische Preisniveau suggerieren. So haben sich die deutschen und schwedischen Preise insbesondere nach dem schwedischen EU-Beitritt 1995 mehr und mehr angenähert. Vergleicht man deutsche Supermarktpreise mit ihren schwedischen Pendants, so ist ein Unterschied kaum noch festzustellen. Preisliche Ausreißer nach oben sind jedoch noch immer Süßigkeiten und Alkoholika. Modische Textilien oder sportliche Freizeitbekleidung hingegen kann man teilweise – insbesondere im schwedischen Ausverkauf – günstiger als daheim erstehen. Autofahrer stellen fest, dass der Tank in Schweden günstiger als in Deutschland befüllt werden kann.
Ansonsten fühlt man sich in monetären Angelegenheiten wie zu Hause, beispielsweise dürfte beim ersten Gebrauch eines schwedischen Geldautomaten (auf Schwedisch Bankomat) ein gewisser Wiedererkennungseffekt eintreten. Mit der inzwischen weitverbreiteten EC/Maestro-Karte und seiner persönlichen Geheimnummer kann man in Schweden inzwischen auch im kleinsten Städtchen Bargeld abheben. Kreditkarten sind bei den Nordlichtern deutlich populärer als in Deutschland oder Österreich. So findet man praktisch keinen volljährigen Schweden, der nicht mit der Kreditkarte zahlt, und wenn es nur die Packung Kaugummi an der Tankstelle ist. Auch abends wird gerne mit dem Plastikgeld bezahlt und so ist es gang und gäbe, dem Barkeeper, bei dem man ein Bier und eine Cola bestellt hat, die Kreditkarte leger auf die Theke zu legen.
Wer Bargeld wechseln will, sucht entweder eine Bank auf oder entscheidet sich für die kleinen Wechselstuben, die auch deutlich kundenfreundlichere Öffnungszeiten bieten. Von Letzteren findet man diverse im Innenstadtbereich, besonders markant sind die gelben Filialen der Forex-Kette.
Fragen zu Schweden werden unter der Telefonnummer (069) 22223496 beantwortet. Aus Österreich wählt man Tel. (0192) 86702, aus der Schweiz Tel. (044) 5806294. Schriftliche Anfragen werden direkt nach Schweden gerichtet: VisitSweden, Stortorget 2–4, 83130 Östersund, Fax 0046 63128137. Alternativ informiert man sich auch auf der Homepage von VisitSweden, dort können auch Broschüren bestellt werden:
i168 [II C4] Stockholm Tourist Information, Vasagatan 14, U-Bahn T-Centralen, www.stockholmtown.com, Tel. 08 50828508, Mo.–Fr. 9–19 Uhr (im Winter nur bis 18 Uhr), Sa. 10–17 und So. 10–16 Uhr
Kostenlose Hilfestellungen liefern die monatlich an vielen Stellen ausliegenden Hefte „What’s On Stockholm“ und „Nöjesguiden“ (www.nojesguiden.se). Die wöchentliche Beilage der Tageszeitung Dagens Nyheter (www.dn.se) präsentiert einen Überblick über das, was in der Woche in der Hauptstadt los ist.
µ www.destination-stockholm.com: Der Zusammenschluss einiger wichtiger Touristikunternehmen liefert viele Informationen für die Besucher der Stadt.
µ www.stockholm.se: die offizielle Website der Stadt Stockholm mit dem hilfreichen Unterpunkt „Kultur & Freizeit“
µ www.stockholmtown.com: die informative offizielle Homepage der Stockholmer Touristikbehörde
µ www.pastan.nu: Hier finden sich ebenfalls viele Tipps und Hinweise zu dem, was in der Stadt passiert, diesmal von der überregionalen Tageszeitung Dagens Nyheter.
µ www.alltomstockholm.se: Die Boulevardzeitung Aftonbladet präsentiert auf dieser Website Tipps zu Veranstaltungen, Restaurants und Nachtleben.
Neben der Verkaufsstelle im zentralen Touristenbüro oder über das Internet können Eintrittskarten für Konzerte, Theater oder andere Veranstaltungen natürlich auch noch an den jeweiligen Abendkassen erworben werden. Die wichtigste Kontaktadresse im Internet für Veranstaltungen aller Art ist:
µ Ticnet, Tel. 0771 707070, www.ticnet.se
Wer auch während seines Stockholmaufenthaltes mit der Heimat oder dem Rest der Welt verbunden sein möchte, dem steht die WWW-Welt zur Verfügung. Neben Internetcafés bieten auch fast alle Unterkünfte und die öffentlichen Bibliotheken einen Internetzugang an. Die meisten Hotels verfügen über ein offenes und kostenloses WLAN-Netz, in das man sich problemlos mit dem Laptop oder dem WLAN-fähigen Handy einwählen kann. Ist das Netzwerk geschützt, so hilft zumeist eine kurze Anfrage an der Rezeption und man erhält das Passwort.
In der Stadt selbst ist die drahtlose Verbindung ins Netz ebenfalls problemlos möglich. Insbesondere die Stockholmer Innenstadt ist übersät mit WLAN-Hotspots und die Router der Cafés, Kneipen und Restaurants senden ihre Signale lustig durch die ganze Stadt. Auch in diesen Fällen hilft bei verschlüsselten Netzwerken oft ein freundliches Nachfragen bei der Bedienung nach dem entsprechenden Netzwerkschlüssel.
Wer ohne eigene erforderliche Hardware in Stockholm unterwegs ist, der kann in den Filialen der „Sidewalk Express“-Kette für eine vorher festgelegte Zeitspanne einen Internetterminal benutzen. Die ungemein schnell expandierende Firma verfügt in Stockholm bereits über mehr als 80 Filialen, die oftmals in Kooperation mit 7-Eleven-Shops und Zeitungskiosken (bekanntester Kiosk-Markenname ist hier das Pressbyrån) betrieben werden. Grundsätzlich sind sie immer dort zu finden, wo viele Menschen aufeinandertreffen, wie z. B. auf Flughäfen, in Bahnhöfen oder Einkaufszentren.
Die Kosten für eine Internetverbindung – so sie denn überhaupt kostenpflichtig ist – liegen im Normalfall bei 20–30 Skr pro Stunde. Einige der billigeren Hotelketten wie z. B. Ibis bitten ihre Gäste hierfür jedoch gerne ordentlich zur Kasse und verlangen dann auch deutlich höhere Einstiegspreise.
Mit der European Health Insurance Card (EHIC), die EU-Bürger bei ihrer heimischen Krankenversicherung erhalten, können notwendige medizinische Leistungen beim schwedischen Arzt, Zahnarzt oder im Krankenhaus in Anspruch genommen werden. Da man nach dem in Schweden gültigen Recht behandelt wird, kann es durchaus zu Zusatzzahlungen kommen. Sollte es Probleme geben – ein Arzt nimmt die Karte beispielsweise nicht an und rechnet die Kosten privat ab –, ist es in jedem Falle sinnvoll, Rechnungen zu sammeln und diese in der Heimat bei seiner Krankenkasse einzureichen. Zudem können beim Arztbesuch Gebühren in Höhe von etwa 240–400 Skr anfallen. Bürger aus Nicht-EU-Staaten werden für alle medizinischen Behandlungen zur Kasse gebeten.
Grundsätzlich ist der Abschluss einer privaten Auslandskrankenversicherung zu empfehlen – auch weil diese schon für wenige Cent pro Tag abgeschlossen werden kann. Auf alle Fälle sollte man sich zuvor über die Leistungen und Inhalte informieren, beispielsweise über die Frage eines Krankenrücktransports im Krankheitsfall. Informationen liefern die jeweiligen Krankenkassen im Heimatland.
Das moderne schwedische Gesundheitssystem kennt nicht das System niedergelassener Fachärzte, vielmehr wendet man sich bei akuten Problemen an die nächste Unfallambulanz (Akutmottagning), das nächste Krankenhaus (Sjukhus) oder Ärztezentrum (Vårdcentral). Bei Zahnarztbesuchen (tandläkare) muss man mit wesentlich höheren Eigenanteilen rechnen. Über Sprachbarrieren muss man sich beim Arztbesuch keine großen Gedanken machen, vielfach trifft man auf deutschsprachige Ärzte.
Medikamente sind in Apotheken (Apoteket) erhältlich, in den meisten Fällen allerdings nur gegen Rezept. Ist man auf Medikamente angewiesen oder aber weiß man im Voraus, auf welche Medikamente nicht verzichtet werden soll, so empfiehlt es sich, diese aus seinem Heimatland mitzubringen. Geöffnet haben die Apotheken zu normalen Geschäftszeiten (s. S. 119), Nachtapotheken (nättöppet) findet man zumindest in den größeren Städten. In Stockholm lassen sich Apotheken problemlos finden. Eine zentrale 24-Stunden-Apotheke ist die:
+170 [II C4] Apoteket C. W. Scheele, Klarabergsgatan 64, Norrmalm, U-Bahn T-Centralen, Tel. 4548130
Adressen ausgewählter Krankenhäuser in Stockholm:
+171 [A1] Karolinska Sjukhuset, Karolinska Vägen, Solna, Bus Nr. 3, 52, 73 oder 77, Tel. 51770000, www.karolinska.se
+172 [A4] Sankt Görans Sjukhuset, Sankt Göransplan 1, Kungsholmen, U-Bahn Fridhemsplan, Tel. 58701000, www.stgoran.se
+173 [C7] Södersjukhuset, Sjukhusbacken 10, Södermalm, U-Bahn Skanstull oder Bus Nr. 3, 74, Tel. 6161000, www.sodersjukhuset.se
Schweden im Allgemeinen und Stockholm im Speziellen gelten nicht nur als kinderfreundlich, sie sind es tatsächlich auch noch! Viele Unterkünfte bieten familiengerechte Zimmer an. Der ÖPNV ist gut mit Kinderwagen zu bewältigen, die fast überall vorzufindenden Aufzüge tun ihr Übriges. In den Zügen gibt es ebenso Wickelräume wie in den zahlreichen (öffentlichen) Toiletten. Besucht man mit Kindern Museen oder ähnliche Einrichtungen, so werden dort wie selbstverständlich Kinderwagen angeboten, kindergerechte Multimediaeinrichtungen oder Führungen speziell für Kinder sind dort ebenfalls keine Seltenheit. Möchte man Kultur eher ohne den Nachwuchs genießen, so ist dieser in der pädagogisch geschulten Obhut der zahlreichen „Spielzimmer“ gut aufgehoben, sogar in den Kirchen findet man spezielle Spielecken für den Nachwuchs.
Zudem empfiehlt es sich immer, nach Ermäßigungen zu fragen: Preisnachlässe bis hin zum freien Eintritt werden in Museen oder bei Veranstaltungen fast immer gewährt. Kinder bis sieben Jahre fahren beispielsweise kostenlos Bus und Bahn. Werden Kindersitze benötigt, so ist dies rechtzeitig bei den gängigen Autoverleihern nachzufragen.
In Gaststätten gibt es Kindersitze, mitgebrachte Nahrung für Kleinkinder wird dort gern aufgewärmt. Weitere Ratschläge finden sich in den Broschüren „Schweden für Kinder“ und „What’s On Stockholm“, die in jedem Touristenbüro ausliegen (s. S. 113).
Auch laden die vielen Parks, Grünflächen und Strände in der unmittelbaren Umgebung zum Spielen, aktiven Erholen und Verweilen ein.
Hier eine Auswahl an Attraktionen für Kinder und Jugendliche:
â [F5] Aquaria Vattenmuseum
ã [F5] Gröna Lund
á [F4] Junibacken
m174 [F7] Leksaksmuseet, Tegelviksgatan 22, Bus 2 und 66, Tel. 08 6416100, www.leksaksmuseet.se, Mo.–Fr. 10–17, Sa./So. 11–16 Uhr, Eintritt: Erwachsene 40 Skr, Kinder unter 7 Jahre gratis. Das Spielzeugmuseum umfasst alles, was das Kinderherz hüpfen lässt: Puppen, Modelle, Autos, Flugzeuge, Dampfmaschinen ...
m175 [IV E4] Musikmuseet, Sibyllegatan 2, Östermalm, U-Bahn Östermalmstorg, Tel. 51955490, www.musikmuseet.se, Di.–So. 12–17 Uhr, Eintritt: Erwachsene 50 Skr, bis 19 Jahre Eintritt frei. Ein Musikmuseum auch für all diejenigen, die einmal selbst in die Tasten hauen wollen.
µ Naturhistoriska Riksmuseet (s. S. 46). Egal ob in der spannenden Ausstellung oder im IMAX-Kino: Die Kinder werden einfach begeistert sein!
ä [F5] Skansen
µ Teater Bambino (s. S. 44). Theater für die kleinen Besucher der Stadt.
m176 [H4] Tekniska Museet, Museivägen 7, Ladugårds Gärdet, Bus Nr. 69, Tel. 4505600, www.tekniskamuseet.se, Mo.–Fr. 10–17 Uhr, Mi. 10–20 Uhr, Sa./So. 11–17 Uhr, Eintritt: 70 Skr, Kinder (6–19 Jahre) 40 Skr. Das Technische Museum bietet einen anschaulichen Überblick über die Welt der Maschinen und technische Entwicklungen. Besonderes Aufsehen wird die Autoausstellung erregen: Hier kann man sich selbst hinter ein Gokart-Steuer setzen oder mit der Carrera-Bahn fahren.
Im Falle eines Falles stehen folgende Einrichtungen und Telefonverbindungen zur Verfügung:
µ Notruf Polizei und Rettungsdienste: Tel. 112, allgemeine Angelegenheiten Tel. 11414.
X177 [B4] Polizei Hauptwache, Norra Agnegatan, Tel. 11414, Kungsholmen, U-Bahn Rådhuset
Deutsche Kunden, die ihre Kreditkarte, die Maestro(EC)-Karte oder ihr Handy verloren haben, können sie über die zentrale Sperrnummer Tel. 0049 116116 blockieren lassen. Für Österreicher und Schweizer wird dieser Service vorerst nicht angeboten, sie sollten sich vor der Reise über die jeweiligen Sperrnummern informieren.
o178 [B4] Fundbüro Polizei, Bergsgatan 54, U-Bahn Rådhuset, Tel. 08 4010788, Mo./Di. 13–15 Uhr, Fr. 10–12 Uhr
o179 [II D4] Fundbüro ÖPNV, SL (Storstockholms Lokaltrafik), Klara Östra Kyrkogata 6, U-Bahn T-Centralen, Tel. 08 6001000, Mo. 8–19 Uhr, Di.–Fr. 8–17 Uhr, Sa. 8–14 Uhr
o180 [II D4] Fundbüro Bahn, Centralstation, nördliche Bahnhofshalle, U-Bahn Centralstation, www.bagport.se oder www.missingx.com, Tel. 50125590, Mo.–Fr. 9–19 Uhr
Die Öffnungszeiten der Geschäfte sind recht unterschiedlich, sodass eine generelle Aussage schwerfällt. Läden öffnen ihre Türen am späten Vormittag ab 10, 11 oder auch schon mal 12 Uhr (bis 18 Uhr), Kaufhäuser öffnen etwas zeitiger. An Wochenenden fallen die Zeiten etwas verkürzt aus, aber viele Geschäfte, vor allem im Innenstadtbereich, laden auch samstags und sonntags zum Einkaufen ein.
Lebensmittelgeschäfte können auch ab 8/9 Uhr geöffnet haben und schließen erst zwischen 20 und 22 Uhr. Dies gilt teilweise auch für das Wochenende. Die meisten der 7-Eleven-Shops haben rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche offen. Einige Bäckereien sind auch schon ab 6.30 Uhr geöffnet.
In den Sommermonaten können diese Zeiten etwas abweichen, sie fallen dann in der Regel verkürzt aus. Es gibt auch einige Inhaber, die in dieser Zeit ihre Geschäfte gänzlich schließen, ähnlich wie einige Restaurants. Verkürzte Öffnungszeiten (bis mittags) gelten auch an Tagen vor einem Feiertag.
Wenn man sich bei einem Bankbesuch an dem Zeitraum zwischen 10 und 15 Uhr orientiert, liegt man meistens richtig. Manchmal gibt es einen Tag in der Woche, an dem längere Zeiten für den Publikumsverkehr existieren (z. B. donnerstags 16.30/17.30 Uhr), zudem haben einige Banken verkürzte Sommeröffnungszeiten.
Die Post ist an Schildern mit blauem Posthorn und Krone auf gelbem Hintergrund zu erkennen, manchmal sind die Farben auch genau andersherum. Es gibt blaue Briefkästen für den lokalen Briefverkehr, die innerschwedischen und internationalen Sendungen kommen in die gelben Briefkästen. Aber nicht nur in den klassischen Postfilialen kann man Dienstleistungen rund um das Posthorn erwerben, sondern auch in Kiosken, kleinen Lebensmittelgeschäften und in diversen Supermärkten, insbesondere in denen der COOP- und ICA-Kette. Briefmarken kann man auch zusammen mit Cola und Hotdog bei 7-Eleven oder den Läden der Pressbyrån-Kette erstehen.
Ein Brief, der von Schweden in ein anderes europäisches Land verschickt wird, kostet im „Prioritaire“-Versand 12 Skr Porto und sollte innerhalb von 2 bis 3 Tagen sein Ziel erreichen. Informationen zu anderen Postdienstleistungen sind unter www.posten.se zu recherchieren.
Es ist schon ein riesiges Vergnügen, sich auf das Fahrrad zu schwingen, um die einzelnen Sehenswürdigkeiten der Stadt abzuklappern oder einfach einen Ausflug in die nähere Umgebung mit ihrer herrlichen Natur zu unternehmen. Allerdings kann es aufgrund des Straßenverkehrs in der City durchaus unangenehme Augenblicke geben.
Wenn man sich dazu entschlossen hat, auf das Rad als Fortbewegungsmittel umzusatteln, stellen die öffentlich zugänglichen Citybikes die wohl beste und einfachste Möglichkeit dar. Mittlerweile gehören diese ebenso unverwechselbaren wie unverwüstlichen Drahtesel zum Stadtbild. Eine Saisonkarte vom 1. April bis 31. Oktober kostet 250 Skr (online: 200 Skr), eine 3-Tages-Karte 125 Skr. Unter anderem können die Karten auch an den SL-Vorverkaufsstellen (ÖPNV) am Sergels Torg, am Bahnhof, beim Slussen oder im Sverigehuset erworben werden. An mittlerweile 73 über die Stadt verteilten Stellen kann man die gut gepflegten Drahtesel entnehmen und wieder abstellen. Man darf zunächst nur 3 Std. fahren, danach ist das Fahrrad abzustellen. Ein neues kann aber sofort – falls vorhanden – ausgeliehen werden. Schäden sollten dem Servicebüro gemeldet werden, Helme sind zu empfehlen und können ebenfalls ausgeliehen werden. Das Ausleihen ist täglich von 6 bis 22 Uhr möglich.
µ www.citybikes.se, Tel. 077 4442424
Wie so häufig findet sich auch in Schweden die größte LGBT-Szene in der Hauptstadt. Die Szene kann jedoch nicht als allzu groß bezeichnet werden, für Besucher ist sie in der Öffentlichkeit nur selten wahrzunehmen. Die momentan angesagtesten Viertel liegen in Södermalm und in Gamla Stan. Einen Höhepunkt des Jahres stellt die Stockholmer Pride Week Ende Juli/Anfang August dar (s. S. 14). Traditionell fand das Festival immer in Södermalm statt, aber seit Sommer 2010 wird im Park des Historischen Seefahrtsmuseums (in der Nähe des Kaknästurms î, nördlich von Djurgården) gefeiert, da dort, wie die Initiatoren hervorheben, die Einbindung in das kulturelle Umfeld besser gelinge und das neue Veranstaltungsareal auch weitläufiger sei. Schließlich ist Stockholm Pride das größte gleichgeschlechtlich orientierte Festival Skandinaviens (nähere Infos unter www.stockholmpride.org).
Schweden pflegt dank seiner liberalen und toleranten Mentalität eine ebenso lche Einstellung in Hinsicht auf Lesben und Schwule. Die Rechte homosexueller Paare sind im Großen und Ganzen mit denen ihrer heterosexuellen Pendants identisch, sie dürfen Kinder adoptieren, die gleichgeschlechtliche Hochzeit ist seit 1995 erlaubt. Informationen über das homosexuelle Leben in Stockholm erhält man beim
µ RFSL (Reichsverband für sexuell Gleichgesinnte), www.rfsl.se, Sveavägen 57–59, Postfach 350, 10126 Stockholm.
µ Alternativ informiert das monatlich erscheinende Magazin QX (allerdings auf Schwedisch) bzw. dessen Website www.qx.se, die auch auf Englisch abrufbar ist.
Nach Einbruch der Dunkelheit, was sich im nordeuropäischen Sommer durchaus ziehen kann, treffen sich Interessenten schneller, unverbindlicher Kontakte im Skinnarviksparken auf Södermalm. Die Grünanlagen am Stadshuset Ù und der verschachtelte Gebäudekomplex des Rathauses selbst sind ebenfalls beliebte Cruising-Areale der schwedischen und internationalen Gay-Gemeinde Stockholms.
Folgende Lokalitäten sind der gleichgeschlechtlichen Szene gegenüber besonders aufgeschlossen:
c181 [A4] Anna på Kungsholmen, Drottningholmsvägen 9, U-Bahn Fridhemsplan, Tel. 08 6521119, Mo.–Fr. 10–20 Uhr, am Wochenende 11–18 Uhr. Gemütliches Café unter homosexueller Leitung.
R182 [II D3] Babs Kök & Bar €€, Birger Jarlsgatan 37, U-Bahn Östermalmstorg, Tel. 08 236101, www.babsbar.se, tägl. 17–1 Uhr. Ausgezeichnetes Restaurant und gut bestückte Bar.
R183 [I D5] Cattelins €€€, Storkyrkobrinken 9, U-Bahn Gamla Stan, Tel. 08 201818, www.cattelins.com, werktags ab 11, am Wochenende ab 12 Uhr, Mi.–Sa. bis 3 Uhr, sonst bis 22 Uhr. Restaurant/Bar und auch Klub für Homosexuelle.
µ Chokladkoppen (s. S. 36), Stortorget 18, U-Bahn Gamla Stan, Tel. 08 203170, tägl. 9–23 Uhr. Café in absolut zentraler Lage, breites Info-Angebot für die internationale Gay-Szene Stockholms, im Sommer auch ausgezeichnete Außengastronomie.
:185 [V E6] Lady Patricia, Stadsgårdskajen 152, U-Bahn Slussen, Tel. 08 7430570, www.patricia.st, Mi.–Do. 17–24 Uhr, Disco am Wochenende ohne sexuelle Präferenzen bis 5 Uhr, So. 18–3 Uhr Gay-Night. Historisches Schiff, das sogar an der Landung der Alliierten in der Normandie 1944 beteiligt war – heute Restaurant, Bar und Klub auf der M/S Patricia.
R186 [A5] Mälarpaviljongen €€, Norr Mälarstrand 64, U-Bahn Fridhemsplan, Tel. 08 6508701, www.malarpaviljongen.se, tägl. ab 11 Uhr, im Winter geschlossen! Restaurant, Bar und Café – traumhaft schön am bzw. auf dem Wasser gelegen, ausgesprochen gemischtes Publikum, jedoch sehr gay-freundlich.
:187 [I D5] Mandus €€, Österlånggatan 7, U-Bahn Gamla Stan, Tel. 08 206055, tägl. 17–0 Uhr. Urige, kleine Bar mit Restaurant, ausgesprochen freundliche Bedienungen.
:188 [V D6] Side Track, Wollmar Yxkullsgatan 7, U-Bahn Mariatorget, Tel. 08 6411688, www.sidetrack.nu, Mi.–Sa. 18–1 Uhr. Restaurant, Kiez-Kneipe und Kellerbar für die Homo-Szene Södermalms.
:189 [C6] SLM – Scandinavian Leather Men, Wollmar Yxkullsgatan 18, U-Bahn Mariatorget, www.slmstockholm.se, Tel. 08 6433100, Mi. 19–23, Fr./Sa. 22–2 Uhr. Einschlägig bekannter Klub für Lack-, Leder-, Gummi- und Uniformen-Liebhaber.
:190 [I D5] Torget, Mälartorget 13, U-Bahn Gamla Stan, Tel. 08 205560, www.torgetbaren.com, Mo.–Do. 17–1, Fr.–So. 16–1 Uhr. Schwulenbar mit üppigen Kronleuchtern und ausgewähltem kulinarischen Angebot.
Schweden ist insgesamt betrachtet ein sehr sicheres Reiseland. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Verbrechens zu werden, ist minimal, wenn man sich an gewisse, in allen Großstädten gültige Grundregeln hält. Nicht erst seit Winston Churchills Bonmot („Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe“) sind Statistiken bekanntlich immer abhängig vom Standpunkt des Betrachters. Doch die schwedische Kriminalstatistik ist eindeutig: 48 % (in 2006) aller in Schweden begangenen Verbrechen fallen unter die Rubrik „Eigentumsdelikte“ und selbige sind auch die Hauptgefahr für Touristen. Plätze und Orte, an denen sich viele Menschen tummeln, sind automatisch ein bevorzugtes Jagdrevier der Taschendiebe. Dort sollte man besondere Vorsicht walten lassen, aber auch sonst immer aufmerksam auf seine persönlichen Habseligkeiten achten. Nächtens ist es zudem keine gute Idee, allein durch abgelegene Vorstädte zu schlendern ...
Stockholm bietet – auch für Kurzurlauber – eine Vielzahl abwechslungsreicher Sportmöglichkeiten. Golf ist in Schweden Volkssport, folglich sind im unmittelbaren Umland der Hauptstadt hervorragende Parcours entstanden. Allgemeine Informationen dazu findet man unter www.swegolf.se.
Attraktive Laufstrecken liegen vor allem auf Djurgården oder im benachbarten Ladugårdsgärdet [G3]. Die vielen Wasserstrecken, beispielsweise in Kungsholmen, üben natürlich auch ihren gewissen Reiz aus, allerdings sind die Strecken dort häufig asphaltiert oder liegen nah am Straßenverkehr.
Erste Adresse zum Inlineskaten ist das Djurgårdsbrons Sjöcafé auf Djurgården (s. S. 89). Dort kann man auch eine Ausrüstung leihen und man findet sich praktischerweise gleich im Herzen einer einzigartigen Skaterstrecke. Ebenfalls an dem Café können Fahrräder und Kanus ausgeborgt werden. Von dort sind die herrlichen Paddelreviere rund um Djurgården schnell zu erreichen und für Unverzagte ist die Innenstadt mit dem Stadtschloss dann auch gar nicht mehr so weit entfernt. Weitere hilfreiche Adressen zum Paddeln:
Mit seinen 14 Inseln und der ständigen Wasserpräsenz lädt Stockholm förmlich zum Schwimmen ein. Gute Bademöglichkeiten im Freien gibt es auf Långholmen ì und im Smedsuddsbadet/Rålambshovsparken [A4/5] auf Kungsholmen, während die beiden in Södermalm liegenden Schwimmbäder Eriksdalsbadet und Forsgrenska Badet beliebte und moderne Publikumsmagneten sind. Eher zum Wohlfühlen und Entspannen gedacht sind das Centralbadet und das noch edlere Sturebadet.
`191 [D8] Eriksdalsbadet, Hammarby Slussväg 20, Södermalm, U-Bahn Skanstull, www.eriksdalsbadet.se, Tel. 08 50840258, Mo.–Do. 6.30–21, Fr. 6.30–20, Sa. 9–17, So. 9–18 Uhr
`192 [V D6] Forsgrenska Badet, Medborgarplatsen 6, Södermalm, U-Bahn Medborgarplatsen, Tel. 08 50840320, Mo. 12–21, Di. 6.30–21, Mi. 6.30–18, Do. 6.30–21, Fr. 6.30–19, Sa. 9–16, So. 10–17 Uhr, im Sommer geschlossen
`193 [II C3] Centralbadet, Drottninggatan 88, Norrmalm, U-Bahn Hötorget, Tel. 08 54521300, www.centralbadet.se, Sommeröffnungszeiten Di.–Sa. 10–20 Uhr
`194 [II D3] Sturebadet, Sturegallerian 36, Östermalm, U-Bahn Östermalmstorg, Tel. 08 54501500, www.sturebadet.se, wochentags 6.30–22, Sa./So. 9–19 Uhr
Kommunikationsprobleme aufgrund von Sprachbarrieren sind in Stockholm eher unwahrscheinlich. In den allermeisten Fällen wird man mit Englisch sehr weit kommen, da die meisten Schweden sehr gute Englischkenntnisse besitzen. Ähnliches, wenn auch nicht ganz so ausgeprägt wie im Englischen, gilt für die deutsche Sprache: Sehr häufig wird man auf seine in Schwedisch oder Englisch gestellten Fragen eine Antwort auf Deutsch bekommen.
Im Anhang dieses CityTrips findet sich eine kleine Sprachhilfe, die die wichtigsten Begriffe und Redewendungen umfasst. Wer sich weitergehend mit dem Schwedischen befassen möchte, dem sei der Kauderwelsch-Band „Schwedisch – Wort für Wort“ aus dem Reise Know-How Verlag ans Herz gelegt.
Die Möglichkeiten einer geführten Stadttour in Stockholm sind vielfältig. Dabei bieten sich Boots- und Bustouren, aber auch andere Varianten an:
µ Stockholm Sightseeing, Abfahrt von Strömkajen oder auch von der Stadshusbron, Tel. 08 12004000, www.stockholmsightseeing.com. Auch Hop-on-Hop-off-Touren. Preisbeispiel: Historische Kanalfahrt, 50 Min., 140 Skr.
µ Open Top Tours, Tel. 08 12004000, www.opentoptours.com, Erw. 220 Skr, 6–11 Jahre 50 Skr. Touren im offenen Doppeldeckerbus oder im Boot. Die Möglichkeit des ständigen Zu- und Aussteigens macht die Tour so attraktiv.
o195 [E4] RIB Sightseeing, Museikajen 1, Blasieholmen, U-Bahn Kungsträdgården, Tel. 08 202260, 08 6114000, www.ribsightseeing.se, 1,5-Std.-Tour für ca. 395 Skr. Die PS-starken Motorboote machen diese Tour bestimmt zu einem einzigartigen Erlebnis.
µ Stockholmer Fahrradführungen, Tel. 08 6422491, www.stockholmadventures.se. In 2 bis 2,5 Std. können hier die Stockholmer Innenstadt und einige Außenbezirke mit dem Drahtesel entdeckt werden. Der Spaß kostet etwa 300 Skr, Helm und Regenponcho sind inklusive. Teilnehmen kann jeder, der Freude am Fahrradfahren hat. Auch Wanderungen, Paddeltouren oder Segeltörns sind im Angebot.
µ RoofTopTour, Norra Ridderholmshamnen 5, Riddarholmen, U-Bahn Gamla Stan, Tel. 08 223005, www.upplevmer.se, 420 Skr für etwa 90 Min. In Gruppen von bis zu 10 Personen werden die Dächer auf Riddarholmen erklommen, um in 43 m Höhe eine ganz andere Perspektive auf die Altstadt einzunehmen. Man ist am Seil gesichert, Helme werden gestellt. Englisch- und schwedischsprachige Führungen, auf Nachfrage auch auf Deutsch.
µ U-Bahn-Führungen, www.sl.se/art. In den Sommermonaten geführte Touren durch die kunstvollen Bahnhöfe der Stockholmer U-Bahn. An verschiedenen Tagen rückt jeweils eine der Hauptlinien in den Fokus.
µ Catch&Relax, Tel. 08 54491320, www.catchrelax.se. Wer seine Jägerinstinkte ausleben möchte, kann dies auf einem Angelausflug in den Schärengarten tun. Ob es dabei eher aufregend oder eher ruhig zugeht, bleibt jedem selbst überlassen. Ausrüstung samt Picknickkorb wird gestellt.
Rundflüge im Ballon bieten an:
o197 [z6] Far & Flyg, Gröndalsvägen 38, Gröndal, www.farochflyg.se, Tel. 08 6457700. Flüge ab 1790 Skr.
o198 [B4] Scandinavian Balloon AB, Kungsgatan 73, Norrmalm, U-Bahn T-Centralen, www.balloons-sweden.se, Tel. 08 55640465, . Normalpreis 1995 Skr, teilweise werden die Flüge im Internet günstiger angeboten.
o199 [II D4] Upp & Ner, Regeringsgatan 25, Norrmalm, in der Gallerian-Einkaufspassage am Sergelstorg, Tel. 08 6440400, www.uppner.se. Flüge zwischen 995 Skr (Budgetversion) und 1795 Skr (Komfortversion), auch Stadttouren mit Segways (ab 395 Skr) und RIB-Motorbooten.
Schweden verfügt über eine hochmoderne Telekommunikations-Infrastruktur. Neben den fast obligatorischen Breitband-Internetverbindungen, selbst in Kleinstädten und auf dem Lande, sind auch Telefonzellen an fast allen zentralen Punkten aufgestellt. Zumeist handelt es sich hierbei jedoch um Kartentelefone – die notwendigen Telefonkarten sind in Kiosken, Lebensmittelgeschäften, Tankstellen und natürlich bei den schwedischen Telefongesellschaften erhältlich. Die Telefonzellen sind multilingual und der Benutzer kann die gewünschte Sprache per Knopfdruck auswählen (wenn es nicht gerade ein vorderasiatischer Turkmenendialekt ist). Ausgesprochen günstig sind auch Prepaid-Karten, mit denen man praktisch rund um die Welt telefonieren kann. So kostet beispielsweise mit einer bei www.phonecards.se erstandenen Karte die Minute nach Deutschland nicht einmal zwei Cent pro Minute. Mit diesen Karten kann man sowohl vom Festnetz als auch vom Handy ins Ausland telefonieren.
Als absolut praktisch, wenn auch nicht unbedingt preisgünstig, erweisen sich natürlich Mobiltelefone in Schweden. Die Preise für ein Telefonat nach Deutschland schwanken, hängen sie doch vom Roamingabkommen des eigenen Providers ab. Am besten man informiert sich bereits in Deutschland über die entsprechenden Konditionen und Preise. Günstigerweise wurden 2010 durch die EU Obergrenzen für Roaminggebühren im EU-Ausland beschlossen: 0,39 €/Min. für selbst getätigte, 0,15 €/Min. für angenommene Anrufe (jeweils zzgl. MwSt.).
Bei längeren Aufenthalten in Schweden kann es sich durchaus lohnen, sein Handy mit einer schwedischen Prepaid-Karte auszustatten. Telefonate innerhalb Schwedens werden so um ein Vielfaches billiger und von daheim kann man dann auf seiner neuen schwedischen Nummer angerufen werden, ohne dabei auch nur einen Cent Roaminggebühr zu bezahlen. Die SIM-Karten können in den meisten Kiosken wie z. B. 7-Eleven erstanden werden. Infos gibt es unter:
µ www.telia.se (schwedisches Pendant zur Telekom)
µ www.comviq.se (besonders günstig)
Preislich sehr attraktiv sind auch die Angebote vieler Internetcafés (s. S. 115). Über das Internet (Stichwort „Voice over IP“) kann man dort zu kleinen Preisen mit der Heimat telefonieren.
Bei nationalen Gesprächen innerhalb Schwedens, egal ob ins Mobil- oder Festnetz, wählt man immer die jeweilige Ortsvorwahl mit der „0“. Die Ortsvorwahl für Stockholm ist die 08, bei einem Anruf ins Festnetz von Stockholm wählt man also die „08“ vor der eigentlichen Nummer. Die Vorwahl für Schweden ist die 0046. Für Telefonate aus Schweden gelten folgende Vorwahlen:
µ Deutschland: 0049
µ Österreich: 0043
µ Schweiz: 0041
In Schweden gilt wie auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Ebenso wie im kontinentalen Mitteleuropa werden auch in Schweden die Uhren Ende März auf die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) umgestellt, um dann im Herbst wieder eine Stunde zurückgestellt zu werden.
Die Stockholmer Hotellandschaft ist breit gefächert. Von der einfachen Schlafgelegenheit im Schlafsaal der Jugendherbergen (Vandrarhem) bis hin zur exquisiten Nobelsuite in der Luxusherberge – die schwedische Hauptstadt lässt keine Wünsche offen. Erster Anlaufpunkt für Unterkunftsuchende wird die Touristeninformation sein (s. S. 113). Hier erhält man eine informative Broschüre über die Unterkünfte der Stadt. Für Frühbucher ist folgende Website zu empfehlen:
µ www.stockholmtown.com („Stay“)
Besucher, die mit Auto anreisen, sollten bei dem Hotel ihrer Wahl unbedingt nachfragen, ob und zu welchen Konditionen Parkmöglichkeiten vorhanden sind.
Wichtiges und zugleich Kurioses gilt es über die Übernachtungspreise zu berichten: In den Sommermonaten reisen zwar viele ausländische Besucher an, dafür jedoch machen die Stockholmer und die übrigen Schweden Urlaub im Ausland oder in der eigenen Stuga (Hütte). Zudem bleiben in der heißen Jahreszeit die nicht zu unterschätzenden Geschäftsleute und Konferenzgäste aus. Dies bedeutet, dass die meisten Hotels spezielle Sommerpreise anbieten, die in der Regel um einige Hundert Schwedische Kronen günstiger ausfallen, in Ausnahmefällen kann es sich aber auch schon mal um noch bedeutendere Beträge von über 1000 Skr handeln!
Zudem unterscheidet man in Stockholm häufig zwischen Wochenend- und Wochentagtarifen: In der Woche fallen die Preise (teilweise deutlich) höher aus als am Wochenende. Um einen generellen Preisvergleich zu ermöglichen, werden in diesem Abschnitt die Wochentagspreise, also die teuerste Variante, angeführt. Einige Hotels bieten im Sommer spezielle Sonderangebote (z. B. 3 Übernachtungen für den Preis von 2) an – allerdings ist das häufig nur in Schwedisch angeschrieben. Es lohnt sich also nachzufragen!
j200 [E5] Af Chapman €€, Flaggmansvägen 8, Skeppsholmen, U-Bahn Kungsträdgården, anschließend 800 m Fußweg, Tel. 08 4632266, www.stfchapman.com, Betten ab 280 Skr. Wortwörtlich das Flaggschiff unter den Stockholmer Hotels! Das beeindruckende Segelschiff ist mittlerweile zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden, allerdings sind nicht alle Übernachtungsmöglichkeiten direkt auf dem renovierten Dreimaster untergebracht.
j201 [II C3] City Backpackers Hostel €, Upplandsgatan 2a, Norrmalm, U-Bahn T-Centralen, Tel. 08 206920, www.citybackpackers.org, Betten ab 230 Skr. Das Hostel liegt noch im Zentrum von Stockholm, Waschmaschinennutzung möglich (50 Skr).
j202 [II C4] City Lodge Hostel €, Klara Norra Kyrkogata 15, Norrmalm, U-Bahn Hötorget, www.citylodge.se, Tel. 08 226630, Bett ab 220 Skr, Frühstück 60 Skr. Zentraler geht es kaum noch. Einfache und günstige Unterkunft mit Waschmaschinennutzung (60 Skr) und Fahrradverleih.
j203 [A5] Långholmen Vandrarhem € und Hotel €€€, Långholmsmuren 20, Långholmen, U-Bahn Hornstull, Tel. 08 7208500, www.langholmen.com, Vandrarhem (Jugenherberge): Bett ab 290 Skr, DZ ab 345 Skr, Frühstück 90 Skr; Hotel: DZ ab 1500 Skr. Im ehemaligen Gefängnis schläft man selbstverständlich in umgebauten Zellen, man wiegt sich also wortwörtlich in Sicherheit.
j204 [V D5] The Red Boat Mälaren €€, Södermälarstrand Kajplats 10, Södermalm, U-Bahn Slussen, Tel. 08 6444385, www.theredboat.com, Jugendherberge: Bett ab 260 Skr, Hotel: DZ ab 1200 Skr. Für alle, die bei leichtem Wellengang einschlafen wollen. Jugendherberge und Hotel in einem.
h205 [V D6] Tre Små Rum €, Högbergsgatan 81, Södermalm, U-Bahn Mariatorget, Tel. 08 6412371, www.tresmarum.se. Unkonventionell geführte, beliebte und daher ständig ausgebuchte Unterkunft. Frühzeitig buchen!
j206 [A4] Vandrarhem Fridhemsplan €, St. Eriksgatan 20, Kungsholmen, U-Bahn Fridhemsplan, Tel. 08 6538800, www.fridhemsplan.se. Kürzlich renoviert, zählt sie zu den beliebtesten Unterkünften im eher ruhigen Kungsholmen.
h207 [II C4] Adlon €€€, Vasagatan 42, Norrmalm, U-Bahn T-Centralen, Tel. 08 4026500, www.adlon.se. Ein gutes Hotel, das von seiner Innenstadtlage profitiert.
h208 [V D6] Anno 1647 €€€, Mariagränd 3, Södermalm, U-Bahn Slussen, Tel. 08 4421680, www.anno1647.se. Eines der etabliertesten Häuser der Stadt mit zuvorkommendem Personal. Idealer Ausgangspunkt, um die Altstadt oder Södermalm zu erkunden.
h209 [II D3] Art Hotel €€, Johannesgatan 12, Norrmalm, U-Bahn Hötorget, Tel. 08 4023760, www.arthotel.nu. Kleine, gemütliche Unterkunft in günstiger und ruhiger Lage.
h210 [II C3] Bema Hotell €€, Upplandsgatan 13, Norrmalm, U-Bahn Rådmansgatan, Tel. 08 232675, www.hotelbema.se. Preiswerte Unterkunft in günstiger Lage. Das Frühstück wird aufs Zimmer gebracht.
h211 [II C4] Central Hotel €€€, Vasagatan 38, Norrmalm, U-Bahn T-Centralen, Tel. 08 56620800, www.profilhotels.se. Wie der Name schon sagt: Das moderne Hotel liegt mitten im Stadtzentrum am Hauptbahnhof.
h212 [V E6] Columbus Hotell €€€, Tjärhovsgatan 11, U-Bahn Medborgarplatsen, Tel. 08 50311200, www.columbus.se. Angenehmes Hotel mit jungem Publikum im angesagten Södermalm.
h213 [B4] First Hotel Amaranten €€, Kungsholmsgatan 31, Kungsholmen, U-Bahn Rådhuset, Tel. 08 6925200, www.firsthotels.com. Großes Hotel in noch guter Fußentfernung zur City.
h214 [III B2] Gustav Vasa Hotel €€€, Västmannagatan 61, Vasastan, U-Bahn Odenplan, Tel. 08 54544805, www.gustavvasahotel.se. Die Kombination aus Dielen, Stuck und hohen Decken ist das Erfolgsgeheimnis dieses bemerkenswerten Quartiers.
h215 [III C2] Hotel Hellsten €€€€, Luntmakargatan 68, Norrmalm, U-Bahn Rådmansgatan, Tel. 08 6618600, www.hellsten.se. Ein Hotel zum Wohlfühlen in ruhiger, zentrumsnaher Umgebung.
h216 [I D5] Lady Hamilton €€€€, Storkyrkobrinken 5, Gamla Stan, U-Bahn Gamla Stan, Tel. 08 50640100, www.thecollectorshotels.se/en/lady-hamilton. Niveauvolles und traditionsreiches Haus in der Altstadt. Liebevoll eingerichtete Zimmer und ausgezeichnetes Frühstücksbüfett, das allerdings auch extra kostet.
h217 [I D5] Lord Nelson €€€€, Västerlånggatan 22, Gamla Stan, U-Bahn Gamla Stan, www.lordnelsonhotel.se, Tel. 08 50640120. Nach eigener Auskunft das schmalste Hotel der Stadt. Das beeinträchtigt die Qualität des Hotels keineswegs, im Gegenteil: Hier findet man noch das gewisse Etwas.
h218 [I D5] Mälardrottningen €€, Riddarholmen, U-Bahn Gamla Stan, Tel. 08 54518780, www.malardrottningen.se. Auf dem Wohnschiff im Riddarfjärden begrüßt einen wahlweise der Ausblick nach Södermalm, zur Altstadt oder zum Stadshuset.
h219 [V D6] Rival Hotel €€€€€, Mariatorget 3, Södermalm, U-Bahn Mariatorget, Tel. 08 54578900, www.rival.se. Wer gerne im Hotel vom ABBA-Mitglied Benny Andersson nächtigen möchte, ist hier richtig. Schon die Musik auf der Homepage ist von ihm speziell geschrieben worden. An Wochenenden sind Zimmer wesentlich günstiger.
h220 [II D4] Grand Hotel Stockholm €€€€€, Blasieholmshamnen 8, Norrmalm, U-Bahn Kungsträdgården, Tel. 08 6793500, www.grandhotel.se, Frühstück extra (265 Skr). Der Klassiker in Stockholm: Edel und vornehm in bester Innenstadtlage am Wasser.
h221 [E4] Hotel Diplomat €€€€€, Strandvägen 7c, Östermalm, U-Bahn Östermalmstorg, Tel. 08 4596800, www.diplomathotel.com. Eines der besten Häuser der Stadt in einzigartiger Lage am Nybroviken.
h222 [II D3] Kung Carl Hotell €€€€€, Birger Jarlsgatan 21, Östermalm, U-Bahn Östermalmstorg, Tel. 08 4635000, www.hotellkungcarl.se. Edle Unterkunft in guter Lage am Stureplan. Ein sehr gutes Restaurant befindet sich hier ebenfalls.
h223 [I D5] Victory Hotel €€€€€, Lilla Nygatan 5, Gamla Stan, U-Bahn Gamla Stan, Tel. 08 50640000, www.victoryhotel.se. Niveauvolles Hotel mit Flair, die attraktive Altstadt liegt direkt vor der Tür.
j224 [B4] Jumbohostel €€, Jumbovägen 4, bei der Anfahrt zum Terminal, Tel. 08 59360400, www.jumbostay.se, Bett ab 350 Skr, DZ ab 1000 Skr. Übernachten in einer umgebauten Boing 747, Suite im Cockpit inklusive.
h225 Radisson Blu SkyCity Hotel €€€€, Haupttermimal Arlanda Flughafen, www.radissonblu.com, Tel. 08 50674000. Näher geht es nicht: Das Hotel liegt direkt im Flughafengebäude.
µ Bed & Breakfast Service Stockholm, Sidenvägen 17, Ekerö, Tel. 08 6605565, www.bedbreakfast.se
µ Bed and Breakfast Center Stockholm, Tel. 08 7300003, www.stockholm-bed-and-breakfast.se
Gleich vorweg: Wenn man sich in Stockholm fortbewegen möchte, ist es eine gute Idee, auf die öffentlichen Verkehrsmittel des Nahverkehrsunternehmens Storstockholms Lokaltrafik, kurz SL (www.sl.se), vor allem auf die U-Bahn (Tunnelbana, kurz T-bana), zurückzugreifen. Neben so verkehrstechnisch wichtigen Eigenschaften wie schnell, zuverlässig und günstig beschreiben Adjektive wie schön, sicher und sauber die U-Bahn auf trefflichste Weise. Stockholms U-Bahn-Stationen werden auch gerne als „längste Kunstgalerie der Welt“ tituliert. Beinahe alle U-Bahn-Stationen können Kunstwerke in den unterschiedlichsten Variationen präsentieren, weit über 100 Künstler haben sich an der Gestaltung beteiligt. Dafür sind vor allem im Innenstadtbereich die Stationen Kungsträdgården, T-Centralen und Rådhuset herausragende und bezaubernde Beispiele. Informationen zu Führungen durch den mit Kunstwerken gespickten Untergrund findet man unter:
Wichtigster Knotenpunkt im aus drei Linien bestehenden U-Bahn-Netz (Blaue, Grüne und Rote Linie) ist die Station T-Centralen am Hauptbahnhof. Dies ist ebenfalls ein zentraler Punkt im weitverzweigten Busnetz der Stadt. Wer sich für den Bus entscheidet, sollte im Besitz eines Fahrscheins sein, der nur noch entwertet werden muss, denn ein Lösen im Bus kann mit Schwierigkeiten verknüpft sein. Auch bilden sich an den Bushaltestellen in den Stoßzeiten gerne längere Schlangen. Dann gilt es, sich geduldig anzustellen. Neben dem Hauptbahnhof gibt es an den Stationen Tekniska Högskolan (nach Roslagen und Vaxholm), Ropsten (nach Lidingö), Slussen (nach Nacka und Värmdö) und Gullmarsplan (nach Tyresö und Haninge) Anschlüsse in das nahe Umland.
Die Fahrpreise staffeln sich folgendermaßen: Tagesticket 100 Skr (ermäßigt 60 Skr), 3-Tages-Ticket 200 Skr (ermäßigt 120 Skr). Die 16er-Karte (Förköpsremsa), gültig für 8 Fahrten, ist für 180 Skr zu haben. Kinder unter 7 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen fahren ebenso kostenlos wie bis zu 6 Kinder in Begleitung eines Erwachsenen mit gültigem Ticket an den Wochenenden ab Freitag 12 Uhr. Ein Erwachsener mit Kinderwagen darf ebenfalls umsonst Bus und U-Bahn nutzen. Auch mit der Stockholm Card fährt man kostenlos (s. S. 112). In der U-Bahn gelten die Tickets nach dem Abstempeln für eine Stunde, dabei darf auch die Station verlassen werden. Fahrscheine können in den zahlreichen Pressbyrån-Läden (Zeitungskioske), die von frühmorgens bis spätabends geöffnet haben, oder an den SL-Ständen erworben werden.
µ Informationen an den Informationsbüros am Hauptbahnhof Ñ oder am Slussen [D6], unter Tel. 08 6001000 oder im Internet unter www.sl.se
Noch flexibler ist man natürlich mit einem der zahlreichen Taxis (z. B. Taxi 020, Tel. 020 202020 oder Taxi Stockholm, Tel. 08 150000). In letzter Zeit häuften sich jedoch Beschwerden über teilweise recht abstruse Preisvorstellungen der Taxifahrer oder immense Unterschiede bei ein und derselben Strecke – und dies speziell in den Sommermonaten. Als Daumenregel kann man von folgenden Preisen für eine Fahrt von 10 km und 15 Minuten Dauer ausgehen: tagsüber ca. 220 Skr; abends/nachts ca. 270 Skr.
Eine besonders attraktive Art des öffentlichen Nahverkehrs sind die Fährverbindungen innerhalb des Stadtgebiets. Dabei verbindet die Djurgården-Linie die Stationen Slussen – Skeppsholmen – Djurgården – Nybroviken. Für die Fährverbindung gelten die Zeitkarten (z. B. Tagesticket), jedoch nicht die regulären SL-Einzeltickets. Fahrscheine können am Schalter oder auf dem Boot für 40 Skr erstanden werden.
In den wärmeren Jahreszeiten kann man von der Möglichkeit Gebrauch machen, auf öffentlich zugängliche Fahrräder, die sogenannten Citybikes (s. S. 120), umzusatteln. Trampen ist in Stockholm und Schweden unüblich!
Stockholm ist ein Reiseziel, das ganzjährig angesteuert werden kann. Zweifelsohne lockt der Sommer mit den nicht enden wollenden Tagen, den angenehmen Temperaturen und den zahlreichen Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten in der Natur am meisten. Der Sommer ist ohne Frage die interessanteste Jahreszeit.
Dennoch können auch die anderen Jahreszeiten eine eigene Faszination ausüben, vor allem etwas abseits der Metropole. Der lange und dunkle Winter stellt die Besucher durchaus auf eine harte Bewährungsprobe, doch eröffnen sich beispielsweise auch fantastische Wintersportmöglichkeiten. Im Frühjahr scheint die Natur geradezu zu explodieren und um einen Indian Summer zu sehen, muss man im Herbst nicht den langen Weg nach Kanada in Kauf nehmen.
Nicht immer erwischt man einen Jahrhundertsommer, allerdings laufen in der schwedischen Hauptstadt im Winter auch keine Eisbären durch die Straßen – was Vereinzelte durchaus noch glauben möchten. Das Wetter wird nicht von Extremen bestimmt: In der Regel wechseln sich einige gute Tage mit ein paar schlechteren ab. Längere warme und sonnige Perioden sind ebenso möglich wie die leider auch unvermeidbaren schlechteren Tage. Hinsichtlich der Kleidung sollte man aber unbedingt auf alle Eventualitäten eingestellt sein.
Am längsten Tag des Jahres im Juni scheint die Sonne beinahe 17½ Std. auf Stockholm herab. Am kürzesten Tag des Jahres, kurz vor Weihnachten, ist es allerdings auch nur enttäuschende 6 Std. lang hell.
Am Flughafen Arlanda wird man sogar königlich begrüßt
Vorseite: Blumiges Vehikel in der Altstadt
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Die sehenswerte Wartehalle des Stockholmer Hauptbahnhofs Ñ
Einige, teilweise abweichende, Verkehrsregeln gilt es in Schweden zu beachten:
µ Die Autos müssen ein Nationalitätskennzeichen haben.
µ Es ist immer – auch am Tage – mit Abblendlicht zu fahren.
µ Anschnallpflicht herrscht auf den Vorder- und Rücksitzen.
µ Für Kinder bis 7 Jahre sind Kindersitze vorgeschrieben.
µ Die Alkoholgrenze liegt bei 0,2 Promille.
µ In Ortschaften beträgt die Geschwindigkeitsbegrenzung 50 km/h, in Wohngebieten teilweise 30 km/h. Außerhalb geschlossener Ortschaften darf 70–90 km/h, auf Autobahnen 90–120 km/h gefahren werden. Pkw mit Wohnwagen dürfen nicht schneller als 80 km/h, mit ungebremstem Anhänger nicht schneller als 40 km/h fahren.
µ Der Seitenstreifen darf genutzt werden, um überholenden Fahrzeugen Platz zu machen.
µ Die Verkehrsschilder, die auf Wildwechsel hinweisen, sind unbedingt ernst zu nehmen – wer schon einmal einen ausgewachsenen Elch gesehen hat, der kann sich die Konsequenzen eines Zusammenstoßes erschreckend gut vorstellen.
µ Der Führerschein (der nationale oder ein internationaler Führerschein) muss mitgeführt werden, ebenso ist die Grüne Versicherungskarte sinnvoll, da sie die Abwicklung der Formalitäten im Falle eines Unfalls vereinfacht.
Und: Die verhängten Bußgelder sind vergleichsweise sehr hoch. Auf Milde oder Verständnis braucht man nicht hoffen, da die Polizei diesbezüglich als relativ humorlos gilt.
Verkehrsregeln
Praktische Reisetipps
Barrierefreies Reisen, Diplomatische Vertretungen, Geldfragen
EXTRATIPP
Stockholm preiswert: Stockholm Card
Die Stockholm Card ist ein Allround-Pass, der zahlreiche Vergünstigungen und Ermäßigungen bietet. Sie gewährt freien Eintritt zu über 80 Museen und anderen Attraktionen (z. B. Vasa-Museum à), Ermäßigungen für weitere Einrichtungen, eine kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, freies Parken an den Parkuhren und zwei kostenlose aquatische Angebote: Bootsrundfahrten um Kungsholmen und die populären Hop-on-Hop-off-Boote. Seit 2010 sind sogar geführte Radtouren (auf Englisch) durch die Stadt in der Karte inkludiert!
Die Karte gibt es für unterschiedliche Zeitspannen: 24-Std.-Karte 395 Skr (Kinder, 7–17 Jahre, 195 Skr), 48-Std.-Karte 520 Skr (Kinder 225 Skr), 72-Std.-Karte 625 Skr (Kinder 245 Skr) und 120-Std.-Karte 895 Skr (Kinder 285 Skr). Die Uhr tickt rückwärts ab der ersten Benutzung der Karte: Wenn man die Karte erstmalig dienstags um 13.45 Uhr benutzt, hat man – beispielsweise bei der 72-Stunden-Version – Zeit bis Freitag 13.45 Uhr, um seine Erkundungen abzuschließen. Dabei sollte man bedenken, dass montags die meisten Museen geschlossen haben!
Detailliertere Informationen liefert ein kleines Info-Büchlein, in dem die meisten Einrichtungen vorgestellt werden und das man automatisch mit der Karte erwirbt. Erhältlich ist die Karte bei 130 Verkaufsstellen (hauptsächlich in Hotels und Kiosken) in der Stadt oder in der Stockholm Tourist Information (s. S. 113), Infos im Internet unter www.stockholmtown.com.
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Nützliches Hinweisschild für Besucher: Hier gehts zur Touristeninformation
Geschichtliche Hintergründe:
µ Ingrid Bohn, „Kleine Geschichte Stockholms“, Regensburg 2008. Die Autorin richtet in ihrer aktuellen Übersicht ihr Hauptaugenmerk auf die Geschichte der schwedischen Hauptstadt, ohne dabei entscheidende Einflüsse auf das ganze Land aus den Augen zu verlieren.
Zeitlose Klassiker zum Thema Schweden/Stockholm:
µ Selma Lagerlöf, „Wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“, München 1992. Anfang des 20. Jahrhunderts von der späteren Literaturnobelpreisträgerin Selma Lagerlöf geschrieben, war es ursprünglich als Geografiebuch für schwedische Schüler konzipiert. Doch die liebevoll geschriebene Geschichte des ungezogenen Nils, der zur Strafe in einen Däumling verwandelt wird, begeisterte die Leser weltweit und wurde in über 60 Sprachen übersetzt.
µ Selma Lagerlöf, „Gösta Berling“, München 2007. Auszüge dieses Werkes gewannen den ersten Preis eines Literaturwettbewerbs einer lokalen Tageszeitung, bevor es zu einem der berühmtesten Bücher Schwedens wurde und die Verfasserin damit den Durchbruch schaffte. Die Schilderungen des Landlebens und die spannenden Charaktere rund um den versoffenen Priester Gösta Berling sind auch heute noch absolut lesenswert.
µ Kurt Tucholsky, „Schloss Gripsholm“, Köln 2006. Vermutlich das bekannteste Buch im deutschsprachigen Raum, das seinen Schauplatz im Schweden der späten 1920er-Jahre hat. Die Liebesgeschichte, eine sommerlich-erotische Ménage-à-Trois, wird von dunklen Wolken am Horizont überschattet.
Und dann gibt es ja bekanntlich noch die Krimis, ohne die ein echter Stockholmaufenthalt eigentlich undenkbar ist. Maj Sjöwall und Per Wahlöö waren mit ihrer 10-bändigen Reihe um den zeitlosen Kommissar Beck die unbestrittenen Begründer dieses Genres. Liza Marklund schickt seit den 1990er-Jahren ihre Protagonistin Annika Bengtzon kreuz und quer durch die schwedische Hauptstadt. Jan Guillou wählt für seine Agentenstorys um den schwedischen Superagenten Carl Hamilton alias Coq Rouge ebenfalls Stockholm als Ausgangsbasis. Und heutzutage begeistert Stieg Larssons Millennium-Trilogie rund um den Journalisten Mikael Blomkvist und die ungewöhnliche Ermittlerin Lisbeth Salander ganze Heerscharen von Lesern. All diese mitreißenden Geschichten spielen mehr oder weniger in Stockholm, sodass man praktischerweise gleich mit dem Krimi unter dem Arm auf Entdeckungstour gehen kann ...
Unsere Literaturtipps
Praktische Reisetipps
Internte und Internetcafés
EXTRATIPP
In Zeitungen schmökern
In der Bibliothek für Zeitungen und Zeitschriften findet man eine Auswahl von beinahe 200 Tageszeitungen in 70 Sprachen. Da sollte für jeden etwas dabei sein.
l169 [III C2] Tidnings- och Tidskriftsbiblioteket, Odengatan 59, U-Bahn Odenplan, Tel. 08 50831058/46
Eine andere gute Adresse ist der Lesesaal im Kulturhuset Õ am Sergels Torg, wo in charmanter Atmosphäre einige Zeitungen und Zeitschriften ausliegen.
Praktische Reisetipps
Medizinische Versorgung
Kindern bereitet der Vergnügungspark Gröna Lund ã Spaß pur
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Praktische Reisetipps
Notfälle (siehe Reiseführer S. 118), Öffnungszeiten
Praktische Reisetipps
Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 119), Radfahren
Praktische Reisetipps
Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 120), Sport und Erholung
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Das viele Wasser mitten in der Stadt lädt zu sportlichen Aktivitäten wie Paddeln ein
Kurz & Knapp
Sprachliche Kuriosa
Im Schwedischen stößt man oft über sprachliche Kuriositäten. So existiert in der schwedischen Sprache ebenfalls das Wort besserwisser, das auch genau dies bedeutet. Genauso interessant ist, dass der ursprüngliche Familienname „Quisling“ – Vidkun Quisling war Chef einer „nationalen Regierung“ Norwegens während der NS-Besatzung – nun im Schwedischen die Bedeutung für (Landes-)Verräter erhalten hat. Und wenn man über den Begriff wallraffar stolpert, sind tatsächlich die sehr speziellen und investigativen Recherchemethoden des Journalisten Günter Wallraff gemeint.
Praktische Reisetipps
Sprache (siehe Reiseführer S. 123), Stadttouren
Praktische Reisetipps
Telefonieren (siehe Reiseführer S. 124), Unterkunft
€ bis 800 Skr (bis ca. 80 €)
€€ 800–1200 Skr
(ca. 80–120 €)
€€€ 1200–1600 Skr
(ca. 120-160 €)
€€€€ 1600–2100 Skr
(ca. 160-210 €)
€€€€€ ab 2100 Skr
(ab ca. 210 €)
(Preis für ein DZ/Nacht)
Preiskategorien
Das beleuchtete Jugendherbergsschiff AF Chapman bei Nacht
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Unterwegs auf Stockholms Gewässern
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© Verlagsgruppe Reise Know-How, Bielefeld 2012 |