An- und Rückreise (siehe Reiseführer S. 110) (siehe Reiseführer S. 110)
Stuttgart ist gut an das regionale, nationale und internationale Verkehrsnetz angebunden. Der Stuttgarter Flughafen wird mehrmals täglich von deutschen Großstädten sowie von Wien und Zürich angeflogen. Rund 55 Airlines, auch Billigfluggesellschaften wie Air Berlin, Germanwings und Tuifly, bieten Verbindungen von und nach Stuttgart an.
Vom Flughafen zum Hauptbahnhof É im Zentrum Stuttgarts gelangt man ohne Umsteigen mit den S-Bahn-Linien S2 und S3. Die Fahrtzeit beträgt eine halbe Stunde, die Entfernung etwa 13 Kilometer. Daneben gibt es mehrere Buslinien, die den Flughafen mit der Region verbinden.
Mit dem Auto erreicht man Stuttgart über die A8 und die A81 aus allen vier Himmelsrichtungen. Da um die Stadt häufig Staugefahr besteht, lohnt es sich, schon vorher die richtige Abfahrt auszusuchen.
Die Anreise mit dem Zug zum Stuttgarter Hauptbahnhof ist durch den Anschluss an das ICE- und IC-Netz von allen deutschen, österreichischen und Schweizer Großstädten unkompliziert möglich. Man kann sich auf den Internetseiten der Bahngesellschaften über Sparpreise, Gruppentickets, Familienrabatte und Wochenendangebote informieren, bei denen meist Zugbindung besteht.
µ www.deutsche-bahn.de, www.oebb.at und www.sbb.ch
Autofahren (siehe Reiseführer S. 110) (siehe Reiseführer S. 110)
Die Topografie Stuttgarts hat dazu geführt, dass viele Verkehrsverbindungen unterirdisch durch eine Vielzahl von Tunneln geführt werden. Ortsfremden Autofahrern kann das ein paar Orientierungsprobleme bereiten, denn kaum hat man die falsche Abbiegespur gewählt oder sich sonstwie falsch eingeordnet, gerät man schnell in einen der vielen langen Tunnel und kann erst dahinter wieder wenden. Zu den Stoßzeiten im Berufsverkehr bilden sich an den Tunneln und Einfahrtschneisen häufig lange Staus.
Im Stadtgebiet von Stuttgart dürfen nur Kraftfahrzeuge mit der grünen Umwelt-Plakette (www.umwelt-plakette.de) fahren. Wer in der Innenstadt parken will, ist am besten mit einem Parkhaus beraten. Leicht zugänglich und recht zentral gelegen sind die Tiefgaragen unter der Kulturmeile und unter dem Landtag. Weitere citynahe Parkhäuser finden sich am Rathaus, Kaufhaus Breuninger, Kaufhof und vielen anderen Orten in der Innenstadt. Alle genannten Parkhäuser bieten günstigere Abendtarife.
p126 [E5] Parkhaus Kaufhaus Breuninger, Zufahrt über Esslinger Straße
p127 [D3] Parkhaus Kaufhof, Zufahrt über Kronenstraße
p128 [F3] Parkhaus Kulturmeile, Zufahrt über Konrad-Adenauer-Straße
p129 [E4] Parkhaus Landtag, Zufahrt über Konrad-Adenauer-Straße
p130 [D5] Parkhaus Rathaus, Zufahrt über Eichstraße
Wer in Stuttgart mit dem eigenen Wagen unterwegs ist, sollte sich noch mehr als anderswo an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten, hier wird viel geblitzt. An den mehrspurigen Straßen durch die City und den Haupteinfahrtsstrecken stehen auch schon mal mehrere Blitzgeräte hintereinander.
Wegen der vielen Hügel kann man außerdem häufig nicht „Luftlinie“ fahren, sondern muss zurück ins Tal und von dort wieder hinauf auf die andere Anhöhe. Ein Navigationssystem leistet in Stuttgart gute Dienste.
Das Stuttgarter Carsharing-Unternehmen Stadtmobil (http://stuttgart.stadtmobil.de) kooperiert mit knapp 70 Städten in Deutschland. Je nachdem, von wo man anreist und ob man dort schon Mitglied beim Carsharing ist, kann man auch auf den Stuttgarter Fuhrpark zugreifen. Verleihfirmen für Mietwagen finden sich in der Ankunftshalle des Flughafens und im Hauptbahnhof É.
µ Avis, Hauptbahnhof, Tel. 2237258
µ Europcar, Hauptbahnhof, Tel. 2244630
µ Sixt Autovermietung, Hauptbahnhof, Tel. 01805 252525
µ Pannenhilfe: ADAC Stadtpannendienst, Tel. 01802 222222, aus allen Mobilfunknetzen Tel. 2222222
Barrierefreies Reisen (siehe Reiseführer S. 111) (siehe Reiseführer S. 111)
Ein großes Handicap für Rollstuhlfahrer sind die starken Steigungen und die vielen Treppen in Stuttgart. Stuttgart-Marketing (s. S. 113) gibt die knappe Broschüre „Stuttgart barrierefrei“ heraus, die einen Innenstadtplan enthält und Infos über die Zugänglichkeit von Sehenswürdigkeiten, Museen, Mineralbädern und Veranstaltungsorten gibt. Außerdem erhält man Hinweise zu Hotels, Restaurants, Parkplätzen und Toiletten. Eine Sightseeingtour durch die ebenere Innenstadt, wie ihn auch Stuttgart-Marketing auf der Rückseite des in der Broschüre enthaltenen Stadtplans vorstellt, ist problemlos machbar. Die Broschüre ist (ohne Stadtplan) auch online abrufbar.
µ www.stuttgart-tourist.de/barierrefreies-stuttgart
Die Wilhelma å hält für ihr großes Gelände auf ihrer Website Informationen bereit, Rollstuhlfahrer erhalten zudem an der Kasse kostenlos einen Plan („Wilhelma ohne Treppen“), der taugliche Wege veranschaulicht und auf mögliche Hindernisse hinweist.
µ www.wilhelma.de/de/besuch/ services-fuer-besucher.html
In der Tourist-Information (s. S. 113) ist der Plan „Verbund-Schienennetz für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste“ erhältlich. Die Stadtbahn gibt auf ihrer Website detaillierte Infos, inwieweit Haltestellen, Bahnen und Busse, Zahnrad- und Standseilbahn für Geh-, Hör- und Sehbehinderte zugänglich sind. Auch die Fahrplanauskunft und die Website des VVS wurden möglichst barrierefrei gestaltet.
µ ww.vvs.de/vvs-barrierefrei und www.ssb-ag.de/Barrierefrei–66–0.html
Für Menschen mit einer Sehbehinderung wurden bereits einige Ampeln im Innenstadtbereich mit akustischen Signalen ausgestattet. In der Regel werden diese Hilfen aber erst installiert, wenn für die Kreuzungen ohnehin neue Ampelanlagen fällig sind. Auch neue Stadtbahnhaltestellen werden grundsätzlich mit speziellen Blindenleitsystemen ausgestattet. Dies trifft bisher auf die U-Bahn-Haltestellen Degerloch, Ruhbank, Pragsattel, Killesberg Messe, Wilhelm-Geiger-Platz, Feuerbach Krankenhaus, Löwen-Markt Weilimdorf, Schreiberstraße und Bihlplatz sowie Haltestellen an der U9 in Botnang zu.
Bei der S-Bahn sind die Haltestellen Flughafen, Leinfelden, Österfeld und alle Haltestellen auf der Strecke von Böblingen nach Herrenberg entsprechend ausgestattet. An zentralen Stellen der U-Bahn-Haltestellen Degerloch wurden Tastreliefs aufgestellt und in Aufzügen der U- und S-Bahn-Haltestellen gibt es eine Beschriftung in Braille-Schrift.
Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 112) (siehe Reiseführer S. 113)
µ Österreichische Botschaft, Stauffenbergstraße 1, 10785 Berlin-Tiergarten, Tel. 030 26934280, www.bmeia.gv.at
µ Schweizer Botschaft, Otto-von- Bismarck-Allee 4a, 10557 Berlin- Tiergarten, Tel. 030 3904000, www.eda.admin.ch/berlin
Informationsquellen (siehe Reiseführer S. 113) (siehe Reiseführer S. 113)
Infostellen in der Stadt
In der Touristeninformation von Stuttgart-Marketing gibt es Tickets für Veranstaltungen, Fahrscheine für den öffentlichen Nahverkehr sowie jede Menge Informationen zum Kulturprogramm der Stadt und zu anderen sehenswerten Dingen. Außerdem kann man Hotelzimmer reservieren und Souvenirs kaufen. Eine Dependance der Touristeninformation befindet sich im Flughafen Stuttgart (Terminal 3, Ankunftsebene).
i131 [E3] Tourist-Information i-Punkt, Königstraße 1a, Haltestelle: Hauptbahnhof, U5, U6, U7, U9, U12, U14, U15, S1, S2, S3, S4, S5, S6, Tel. 22280, www.stuttgart-tourist.de, Mo.–Fr. 9–20, Sa. 9–18, So. 11–18 Uhr
Auskünfte und Wissenswertes speziell für junge Besucher der Stadt finden sich bei Tipsntrips. Vor Ort (ganz in der Nähe des Bahnhofs) und auf der Website unter der Rubrik „I love Stuttgart“ gibt es nicht nur Tipps zum Ausgehen und Einkaufen, zu Kneipen, Biergärten und Eisdielen, sondern auch zu Nachtbussen, Fahrradverleih und preiswerten Unterkünften.
i132 [D3] Tipsntrips, Lautenschlagerstr. 22, Haltestelle: Hauptbahnhof, U5, U6, U7, U9, U12, U14, U15, S1, S2, S3, S4, S5, S6, Tel. 2222730, www.tipsntrips.de
Karten für Veranstaltungen in der Stadt bekommt man z. B. bei Saturn in den Königsbau-Passagen Ï (Tel. 221235), bei Easy Ticket (Tel. 2555555, www.easyticket.de) oder auch bei Stuttgart Marketing (Tel. 2228243, www.stuttgart-tourist.de).
Stuttgart im Internet
µ www.stuttgart.de: Die offizielle Website der Stadt Stuttgart wendet sich nicht nur an die Einwohner, sondern hält auch viele Informationen für Besucher bereit, etwa einen Veranstaltungskalender, Porträts der Stadtteile, Infos über Sehenswürdigkeiten und Typisches wie die Stäffele oder die Mineralquellen.
µ www.stuttgart-tourist.de: Die Website von Stuttgarts Stadtmarketing hat auch viele Suchfunktionen, mit denen man sich Restaurants und Nightlife-Adressen, Hotels und Einkaufstipps, Wellnessangebote und anderes je nach persönlichem Gusto – für Raucher, mit Kindern etc. – filtern kann.
µ www.lift-online.de: Die Stadtillustrierte informiert umfassend über Restaurants, Nightlife, Shopping und Kino-, Theater- und Partytermine. Eine Extrarubrik bietet Tipps für Kinder.
µ www.kulturfinder-bw.de: Das Kulturportal verzeichnet Events, Festivals und Kulturprogramme in 12 Sparten von Ballett bis zu Vorträgen – ein umfassender Veranstaltungskalender für Baden-Württemberg. Das Kulturfinder-Magazin hält über Aktuelles auf dem Laufenden und vertieft in Specials einzelne Themen.
µ www.stuttgart360.de: Der Fotograf Josh von Staudachs hat mit faszinierender Panoramafotografie Stuttgart-Ansichten festgehalten.
Publikationen und Medien
Karten und Pläne
Gute Stadtpläne gibt es von mehreren Kartografieanbietern von ADAC bis Falk. Spezielles für Kartenfans lässt sich im Kundenzentrum des Stuttgarter Stadtmessungsamts erwerben, etwa Reliefpläne, Darstellungen aus der Vogelperspektive (Bollmann-Karte), Luftbilder und Luftbildpläne, historische Karten, thematische Karten zu Freizeit, Radwegen, Umwelt, Naturparks, Wanderwegen und viele andere Stadtkarten. Neben Gedrucktem vertreibt das Amt auch interaktive Kartenwerke und eine 3D-Citymap.
S133 [D3] Stadtmessungsamt Stuttgart, Lautenschlagerstr. 22, Haltestelle: Hauptbahnhof, U5, U6, U7, U9, U12, U14, U15, S1, S2, S3, S4, S5, S6, Tel. 2162562, www.stuttgart.de/ stadtmessungsamt, Mo.–Do. 8– 16.30, Fr. 8–13 Uhr
Magazine und Zeitungen
Monatlich bringt Lift Stuttgart ein gleichnamiges Stadtmagazin heraus, das umfassend über Termine und Themen der Stadt und der Region informiert. Unter derselben Regie erscheinen jährlich neu auch der Shoppingführer Stuttgart kauft ein mit rund 1000 Adressen und der Szeneführer Stuttgart geht aus mit über 1500 Gastro- und Nightlife-Tipps, herausgegeben vom PV Projekt Verlag.
Zwei Tageszeitungen bringen Mo. bis Sa. Aktuelles und Hintergrundberichte: die Stuttgarter Nachrichten und die Stuttgarter Zeitung. Beide haben eigene Redaktionen, kommen aber aus demselben Verlagshaus. Sonntags erscheint die gemeinsame Ausgabe Sonntag aktuell.
µ www.stuttgarter-nachrichten.de, www.stuttgarter-zeitung.de, www.sonntag-aktuell.de
Internet und Internetcafés (siehe Reiseführer S. 114) (siehe Reiseführer S. 115)
In den meisten Unterkünften gehört ein WLAN-Zugang zum Standard, allerdings nicht überall kostenlos. Auch Zwischenlösungen sind vertreten: Gratiszugang im Foyer oder Frühstücksraum, kostenpflichtig auf dem Zimmer.
Internetzugang bieten auch Barcode (s. S. 41), Suite 212 (s. S. 42) und Muttermilch (s. S. 41), sie sind als Klubs an der nächtlichen Hauptschlagader Theo aber zum konzentrierten Arbeiten nicht geeignet. Lokale, in denen man sich ins WLAN einloggen kann, sind das Scholz (s. S. 35) am Marktplatz, Café Künstlerbund (s. S. 36) und Plenum (s. S. 37) am Schlossplatz und Mezzogiorno (s. S. 36) nahe der Uni. In der neuen Stadtbibliothek am Mailänder Platz á gibt es ebenfalls Computer-Arbeitsplätze.
@134 [D4] Café Treppe, Kleiner Schlossplatz 13–15, Haltestelle: Schlossplatz, U5, U6, U7, U12, U15, Tel. 2221646, www.cafe-treppe.de, Mo.–Do. 8–24, Fr., Sa. 8–2, So. 10–24 Uhr. Onlinecafé, Internetzugang für 3 € pro Stunde.
µ WLAN-Hotspots: www.freie-hotspots.de und http://stadt.cityreview.de/baden-wuerttemberg/stuttgart/wlan-hotspots/
Medizinische Versorgung (siehe Reiseführer S. 115) (siehe Reiseführer S. 115)
Krankenhäuser und Kliniken (auch für Kinder und Zahnmedizin) können in Stuttgart bei gesundheitlichen Problemen und Unfällen in Anspruch genommen werden. In Stuttgart-Mitte zentral gelegene Krankenhäuser sind das Bethesda-Krankenhaus und das Katharinenhospital. Letzteres ist zugleich das größte Krankenhaus der Region. Daneben gibt es in Stuttgart-West, -Süd, -Ost-, -Nord und Bad Cannstatt knapp ein Dutzend weitere Häuser.
Die aktuellen Apothekennotdienste können der Tagespresse oder dem Ansagedienst der Landesapothekenkammer Baden-Württemberg entnommen werden.
+135 [C2] Klinikum Stuttgart/Katharinenhospital, Kriegsbergstr. 60, Haltestelle: Katharinenhospital, Bus 40, 42, Tel. 27801, www.katharinenhospital.de
µ Ärztlicher Notfalldienst: Tel. 2628012
µ Ärztlicher Notfalldienst für Kinderheilkunde: Tel. 27804
µ Zahnärztlicher Notfalldienst: Tel. 7877711
µ Apotheken-Notfalldienst: Ansage unter Tel. 01805 002963
µ Rettungsdienst und Krankentransporte: Tel. 19222
+136 [D3] Apotheke Königsbau, Königstr. 28, Haltestelle: Schlossplatz, U5, U6, U7, U12, U15, www.apotheke-koenigsbau.de , Tel. 2293160, Mo.–Fr. 8.30–20, Sa. 9–20 Uhr
Mit Kindern unterwegs (siehe Reiseführer S. 115) (siehe Reiseführer S. 115)
Eine Städtetour mit Kindern kann anstrengend sein oder auch Eltern und ihrem Nachwuchs gleichermaßen Spaß machen. Bei Besuchszielen wie dem Schweinemuseum (s. S. 46), den beiden Automuseen von Mercedes-Benz ô und Porsche ö, im zweiteiligen Naturkundemuseum (â und ä) und in der Wilhelma å brauchen sich beide Seiten nicht zu langweilen. In der Wilhelma sind besonders die Tierfütterungen eine Attraktion: Seelöwen täglich um 11 und um 15 Uhr, Krokodile Mo. 14 Uhr, Piranhas Mi. und Sa. 12 Uhr oder Pinguine täglich 14.30 Uhr.
Bei schönem Wetter lockt der Höhenpark Killesberg Þ, nicht nur mit seinem abenteuerlichen Aussichtsturm, sondern auch mit dem historischen Jahrmarkt. Eine alte Schiffsschaukel, eine Wurfbude, ein Karussell und ein Kasperletheater sehen noch aus wie zu Urgroßmutters Zeiten. Außerdem kann man gemütlich mit der Kleinbahn durch den Park tuckern und Einkehrmöglichkeiten gibt es auch genug. Das Theater in der Badewanne im Park bringt Märchen und witzige Tiergeschichten mit Puppen auf die Bühne. Der 3000 m² Kinderspielplatz gilt als einer der schönsten Stuttgarts und daneben ist das Tiergehege mit Ponys, Lamas, Eseln und Ziegen sehr beliebt. Die Tiere dürfen allerdings nicht gefüttert werden.
Kinder von 5 bis 10 Jahren in Begleitung Erwachsener können auch am Familienspaziergang von Stuttgart-Marketing (s. S. 113) teilnehmen, einer Stadtführung von etwa anderthalb Stunden unter Federführung von „Spatz Theo“.
Deutschlands größtes Kinder- und Jugendtheater, das Junge Ensemble Stuttgart (s. S. 43), ist mitten in der Innenstadt zu finden, außerdem bieten auch weitere Theater spezielle Kinder- und Jugendvorstellungen an.
In einigen Museen gibt es ermäßigte Eintrittstickets für die ganze Familie. Für Neckarfahrten mit dem Schiff gibt es mehrere Vergünstigungen für Familien: Fr. fahren bis zu vier Kinder kostenlos mit, Di. bis Do. zahlen zwei Erwachsene und ein Kind, jedes weitere fährt gratis mit.
Schon für Kinder ab 4 Jahren gibt es Mitmachaktionen und Führungen in Stuttgarts Museen. Das Kunstmuseum Ð lädt samstags von 13.30 bis 16.30 Uhr Kinder ab 6 Jahren dazu ein, einzelne Werke zu entdecken. Das Angebot heißt Drop & Shop, weil Eltern derweil durch die Stadt bummeln können (Kosten 8 €). Fast alle Stuttgarter Museen bieten aber auch gemeinsame Angebote für Eltern und Kinder an wie den „Familiensonntag“ im Kunstmuseum oder die Familienführungen in der Staatsgalerie Ü (meist Fr. und So.) und im Linden-Museum ê (meist Sa. oder So.). Ein eigenes Kindermuseum, das Junge Schloss (s. S. 45), hat das Landesmuseum im Alten Schloss eingerichtet. Auch das Planetarium è bietet eigene Kindervorstellungen an (meist Sa. und So., Reservierung empfohlen). Neben speziellen Kinderführungen gibt es im Porsche-Museum ö auch eine Museumsrallye, eine Art Schnitzeljagd mit Fragen zur Ausstellung.
Notfälle (siehe Reiseführer S. 117) (siehe Reiseführer S. 117)
Im Falle eines hoffentlich nicht eintretenden Falles stehen folgende Notrufnummern und Einrichtungen mit Rat und Tat zur Verfügung. Für Adressen von Krankenhäusern siehe S. 115.
X137 [D5] Polizeirevier 1, Hauptstätter Str. 34, Haltestelle: Rathaus, U1, U2, U4, oder Österreichischer Platz, Tel. 89903100, www.polizei.bwl.de. Das Polizeirevier Stuttgart-Mitte ist für die Innenstadt zuständig.
i138 [C6] Fundbüro, Hauptstätter Str. 66, Haltestelle: Rathaus, U1, U2, U4, Tel. 21689494, www.stuttgart.de, Mo.–Fr. 8.30–13, Do. 14–18 Uhr
µ Notruf Polizei: Tel. 110
µ Notruf Feuerwehr: Tel. 112
µ Rettungsdienst und Krankentransporte: Tel. 19222
µ ADAC-Pannenhilfe: Tel. 01802/222222
Bei Verlust von deutschen Maestro- (EC-), Kredit- und SIM-Karten gilt überwiegend die einheitliche Sperrnummer 116116. Details finden sich im Internet unter www.sperr-notruf.de und www.kartensicherheit.de. Es empfiehlt sich, vor der Reise die individuelle Karten-Sperrnummer und die Nummern der jeweiligen Karte separat zu notieren.
Da es für österreichische und Schweizer Karten keine zentrale Sperrnummer gibt, sollten sich deren Inhaber nach einer aktuell gültigen Notrufnummer ihres jeweiligen Kreditkartenanbieters erkundigen.
Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 117) (siehe Reiseführer S. 117)
Viele Läden in der Innenstadt öffnen gegen 9.30 oder 10 Uhr und bleiben Mo. bis Fr. bis 20 Uhr geöffnet, Sa. bzw. in den Außenbezirken bis 18 Uhr. Seit die Ladenschlussgesetze liberalisiert wurden, gibt es aber individuell unterschiedliche Öffnungszeiten, daher sind sie bei allen Adressen im Buch angegeben.
Die meisten Museen sind auf jeden Fall zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet und bieten zum Teil zusätzlich an einem Wochentag abends eine längere Öffnungszeit, oft am Mi. oder Do. Montags haben viele Museen geschlossen.
Auch bei den in diesem Buch aufgeführten Restaurants sind jeweils die Öffnungszeiten angegeben. Erstaunlich viele Stuttgarter Weinstuben und Restaurants öffnen nur abends, deshalb empfiehlt es sich, bei der Suche nach einem Ort für das Mittagessen genau darauf zu achten. Einige Suppenküchen und Imbisse bieten wiederum nur einen Mittagstisch an.
Post (siehe Reiseführer S. 117) (siehe Reiseführer S. 118)
P139 [D3] Postbank Finanzcenter, Bolzstr. 3, Haltestelle: Schlossplatz, U5, U6, U7, U12, U15, Tel. 01802 3333, Mo.–Fr. 10–20, Sa. 9–16 Uhr. Zentral gelegene Poststelle nahe dem Schlossplatz.
Radfahren (siehe Reiseführer S. 117) (siehe Reiseführer S. 118)
Stuttgart ist eine Autostadt – nicht nur im wirtschaftlichen Sinn – und wird erst langsam für Fahrradfahrer (und andere Mobilitätskonzepte) aktiv. Es werden gerade Fahrradverleihkonzepte wie in Barcelona oder Paris getestet. Wie in der katalanischen Metropole wird auch das hügelige Stuttgart damit zu kämpfen haben, dass die Leihräder bergab gerne genutzt werden, bergauf eher weniger, sodass die Leihstationen dort schnell verwaisen.
Wer in Stuttgart in die Pedale treten will, muss für Ausflüge in die Hanglagen eine gute Kondition haben – oder teilweise schieben. Die Stuttgarter Verkehrsbetriebe (s. S. 128) gestatten die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in S- und Stadtbahnen außerhalb der Stoßzeiten. In der S-Bahn muss von Mo. bis Fr. zwischen 6 und 8.30 Uhr ein Kinderticket gelöst werden, in der Stadtbahn ist zu den Hauptverkehrszeiten (Mo.–Fr. 6–8.30 und 16–18.30 Uhr) die Mitnahme von Rädern ganz ausgeschlossen. In der Zahnradbahn dürfen sie bergauf den ganzen Tag kostenlos mitgenommen werden. In Bussen ist in der Regel keine Mitnahme von Fahrrädern möglich (mit Ausnahme weniger regionaler Linien).
Leihmöglichkeiten für Fahrräder gibt es bei der Bahn und privaten Verleihern:
µ Call a Bike Stuttgart, www.callabike-interaktiv.de. Nach einer zentralen Registrierung können die Leihräder der Deutschen Bahn telefonisch gebucht werden. An mehr als 40 Stationen stehen Räder, darunter auch E-Bikes, zur Verfügung. Die ersten 30 Minuten sind kostenfrei, danach zahlt man 8 Cent pro Minute, pro Tag maximal 15 €, mit Bahncard 9 €. Die Elektrofahrräder (Pedelecs) kosten 12 Cent pro Minute, pro Tag 22,50 €, mit Bahncard 13,50 €.
o140 [D3] Rentabike, Lautenschlagerstr. 22, Haltestelle: Friedrichsbau, Tel. 2222730, www.rentabike-stuttgart.de, Leihgebühr pro Tag um 16 €, für Schüler und Studenten 12 €, pro Woche 50 €, ermäßigt 33 €
Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 118) (siehe Reiseführer S. 119)
Bei www.queer-events.de, www.s-hip.de und www.lovepop.info kann man sich online einen guten Überblick über das Angebot für Homosexuelle in Stuttgart verschaffen. Das Veranstaltungsportal für Baden-Württemberg hat nicht nur viele Infos zu Partys, Klubs, Bars und Bistros, sondern verzeichnet auch Dienstleister, Friseure, Ärzte und Apotheken sowie Gruppen und Vereine wie den Chor „Rosa Note“ oder den schwul-lesbischen Fanklub des VfB, die Stuttgarter Junxx e. V.
Stuttgarts schwul-lesbisches Zentrum Weißenburg ist Treffpunkt, „Vereinsheim“, Veranstaltungsort und ideal für Szeneneulinge. Außerdem kooperiert das Zentrum mit der schwul-lesbischen Zimmervermittlung und betreibt ein Café. Dort kann man Kontakt zu den Stuttgarter Lesben- und Schwulengruppen knüpfen, beim Spieleabend vorbeischauen oder eine Kleinigkeit essen.
o141 [D7] Schwul-lesbisches Zentrum Weißenburg e. V., Weißenburgstr. 28a, Haltestelle: Österreichischer Platz, U1, U14, www.zentrum-weissenburg.de, Tel. 6404494, Café Mo.–Fr. 19–22, So. 15–22 Uhr.
S142 [D5] Erlkönig, Nesenbachstr. 52, Haltestelle: Rathaus, U1, U2, U4, www.gay-and-lesbianbooks.de/erlkoenig.html, Tel. 639139, Mo.–Fr. 10–13.30 und 14.30–19, Sa. 10–16 Uhr. Die Buchhandlung für die schwul-lesbische Szene ist gleichzeitig der Redaktionssitz des Magazins „Schwulst“ und des „Homoführers“ für Baden-Württemberg.
D143 [C4] Kings Club, Calwer Str. 21, Haltestelle: Stadtmitte/Rotebühlplatz, U2, U4, U14, S1, S2, S3, S4, S5, S6, www.kingsclub-stuttgart.de, Tel. 2264558, Do. ab 21, Fr.–So. ab 22 Uhr. Die Disco ist ebenfalls ein altehrwürdiger Lesben-, Schwulen- und Bi-Treff in Stuttgart.
D144 [D3] Laura’s Club, Lautenschlagerstr. 20, Haltestelle: Friedrichsbau, U9, U14, www.laurasclub-stuttgart.de, täglich ab 14 Uhr. Die Bar ist Treffpunkt der schwul-lesbischen Szene und bietet regelmäßige Karaoke-Veranstaltungen und Disco.
D145 [F5] Treffpunkt Kellergewölbe, Blumenstr. 29, Haltestelle: Olgaeck, U5, U6, U7, U15, www.gayzone-stuttgart.de, Tel. 2333323, Mi., Fr. ab 20, Sa. ab 21 Uhr. Seit mehr als 25 Jahren gibt es die Schwulenbar mit Disco im (namengebenden) Kellergewölbe und Darkroom.
Sport und Erholung (siehe Reiseführer S. 119) (siehe Reiseführer S. 119)
Joggen und Inlineskating
Dank der vielen Parks und Grünanlagen sind schöne Laufstrecken für Jogger und Nordic Walker niemals weit und trotz der Steigungen wird auch in Stuttgart viel trainiert. Im „Grünen U“ bietet der Schlossgarten mitten in der City die ebeneren Strecken, der ruhigere Rosensteinpark leichte Steigungen. Beliebt ist auch eine Runde um den künstlich angelegten Max-Eyth-See in der Neckarschleife, Stuttgarts größtes Gewässer und beliebtes Naherholungsziel. Man teilt sich die etwa 2,5 Kilometer lange Rundstrecke allerdings mit Inlinern, Radfahrern und vielen Spaziergängern.
Breitensport-Laufereignis des Jahres ist der Stuttgarter-Zeitung-Lauf (Ende Mai, Anfang Juni), bei dem knapp 20.000 Teilnehmer an den Start gehen, vor allem auf die Halbmarathon-Strecke, aber auch auf kürzeren Distanzen oder als Staffel.
µ www.stuttgarter-zeitung-lauf.de
Fußball
Heimspiele des mehrfachen Meisters VfB Stuttgart finden in der Mercedes-Benz-Arena statt. Das gigantische neue Fußballstadion im NeckarPark, direkt neben dem Cannstatter Wasen, hat Platz für 60.000 Zuschauer. Eintrittskarten gibt es online beim VfB, vor Ort im Fanshop, im i-Punkt (s. S. 113) und anderen Vorverkaufsstellen (Link mit Verzeichnis unter www.vfb.de) oder telefonisch über die Kartenhotlines von Easy Ticket (Tel. 0711 2555555) oder des VfB (Tel. 0180 58325463).
Der lokale Rivale des VfB, die Stuttgarter Kickers, die früher den VfB mit Spielernachwuchs versorgten (Jürgen Klinsmann), sind derzeit weit abgestiegen. Die Elf kickt in der Regionalliga Süd (www.stuttgarter-kickers.de).
S146 [fj] VfB-Fancenter, Carl-Benz-Center, Mercedesstr. 73a, Mo.–Fr. 9–19, Sa. 10–15 Uhr
µ Mercedes-Benz-Arena, Mercedesstr., Haltestelle: NeckarPark, S1, zu den Heimspielen fahren zusätzlich auch Sonderlinien (U11), www.mercedes-benz-arena.de
Schwimmen
Der Stuttgarter Untergrund hat seine Besonderheiten: Aus 19 Quellen, darunter 13 als Heilquellen staatlich anerkannt, sprudeln täglich über 22 Millionen Liter unterschiedlich mineralisiertes und teilweise kohlensäurehaltiges Wasser. Damit gehören die Mineralwasservorkommen zu den größten in Europa. Nur in Budapest sprudelt mehr Mineralwasser aus dem Boden. In drei Bädern in Stuttgart und Bad Cannstatt lassen sich die Wohltaten des Mineralwassers genießen.
`147 [di] Mineralbad Berg, Am Schwanenplatz 9, Haltestelle: Mineralbäder, Tel. 2167090, www.stuttgart.de/baeder, April–Sept. Mo.–Sa. 7–20, So. 7–17 Uhr, Okt.–März Mo.–Sa. 8– 20, So. 8–17 Uhr, Eintritt 7,60 €, ermäßigt 6,10 €, inklusive Sauna 14,30 €, ermäßigt 11,30 €. Für sein heilsames Wasser (innen 21, außen 22 °C) bekanntes Thermalfrei- und -hallenbad mit nostalgischem Charme.
`148 [eh] MineralBad Cannstatt, Sulzerrainstr. 2, Haltestelle: Kursaal, U2, oder Bahnhof Bad Cannstatt mit S1, S2, S3, www.stuttgart.de/baeder, Tel. 2169240, täglich 9–21.30 Uhr, gemischte Sauna Di., Fr.–So. 9–21.30, Mi. 13–21.30 Uhr, nur für Damen Mo., Do. 9–21.30 Uhr, nur für Herren Mi. 9–13 Uhr, Eintritt Schwimmbad 7,90 €, ermäßigt 5,50 €, Eintritt Sauna 14,10–15,60 €, ermäßigt 10,60 €. Zur großzügigen Anlage mit Außenschwimmbecken am Neckar gehören auch Saunalandschaft und Wellnessbereich mit Mineralsauna und russisch-römischem Dampfbad. Fünf Mineralquellen speisen die Schwimm- und Badebecken, deren Temperaturen von 18 °C bis zur 30 °C warmen Thermalsole reichen. Das Anfang der 1990er-Jahre erbaute Mineralbad wurde unlängst aufwendig saniert.
`149 [ei] Mineralbad Leuze, Am Leuzebad 2, Haltestelle: Mineralbäder, Tel. 2164210, www.stuttgart.de/baeder, Schwimmbad täglich 6–21 Uhr, Sauna Mo.–Di. 8–21, Mi.–Fr. 8–23, Sa. 7–23, So. 7–21 Uhr, Winzersauna erst ab 10 Uhr, Eintritt 4,80–11,60 €, ermäßigt 2,80–8,40 €. Erfrischend: Im Leuze direkt am Neckar schwimmt man in Mineralwasser unterschiedlicher Temperaturen von 20 bis 30 °C und kann auch im Winter nach draußen. Mit 3300 m² großer Saunalandschaft, Sitz- und Liegebecken, Strömungskanal, Massagedüsen, Wasserfällen und großem Spiel- und Planschbereich für Kinder.
Wandern
Der Verschönerungsverein Stuttgart hat drei Wanderrouten in und um Stuttgart ausgeschildert. Als Jubiläumsweg markierte man eine 15,9 km lange Route vom tiefsten Punkt der Stadt in Mühlhausen zum höchsten Punkt am Birkenkopf. Der 54 Kilometer lange Rössleweg führt als Rundwanderweg um Stuttgart, der 26 km lange Weg Vom Schloss zum Schlössle erschließt das „Grüne U“, den Grünzug der Stadt, und führt vom Neuen Schloss zum Bärenschlössle. Eine Wanderkarte mit allen drei Wegen erhält man für 2 € beim Stadtmessungsamt (s. S. 114) und im i-Punkt (s. S. 113) der Stuttgart Tourist-Information.
Der Stuttgarter Weinwanderweg führt am Weinbaumuseum (s. S. 47) vorbei. Direkt von der Alten Kelter in Uhlbach kann man also auch zu einem Spaziergang durch die Weinberge und zu Besenwirtschaften aufbrechen. In den Weindörfern wie Rotenberg und Obertürkheim scheint Stuttgart weit weg zu sein. Für die Rundstrecke von etwa 10 Kilometern, ausgeschildert mit Traube und Glas, benötigt man etwa drei Stunden.
Drei weitere Weinwandertouren, die man in etwa zwei Stunden absolvieren und auch miteinander kombinieren kann, führen von Bad Cannstatt zur Lage Zuckerberg, vom Max-Eyth-See nach Mönchfeld oder vom Max-Eyth-See zum Pragsattel. Weinstuben am Wegrand laden immer wieder zum Verweilen und auch Probieren ein.
µ www.stuttgarter-weinwanderweg.de
Stadttouren (siehe Reiseführer S. 122) (siehe Reiseführer S. 122)
Die roten Busse von Stuttgart Tour fahren auf zwei Sightseeing-Routen durch die Stadt. An jeder Haltestelle kann man aus- und wieder zusteigen und über Kopfhörer gibt es Erläuterungen, übrigens für „Nei’gschmeckte“ auch auf Schwäbisch. Die Blaue Route startet am Schlossplatz Í und führt unter anderem zum Mercedes-Benz-Museum ô, zur Wilhelma å, auf den Killesberg Þ und zur Weißenhofsiedlung ß. Startpunkt für die Rote Route zum Fernsehturm ò und zur Zahnradbahn ist ebenfalls der Schlossplatz. Die Stuttgart Touren eignen sich besonders, will man nicht nur im Zentrum bleiben, sondern auch die Hügel ringsherum erkunden.
µ Stuttgart Tour, www.stuttgart-tour.de, April–Dez. 9–18 Uhr etwa stündlich, Ticket 18 €, ermäßigt 15 €, Kinder 6 bis 14 Jahre 9 €, Familien 40 €, Tagesticket und StuttCard (s. S. 112) 24 €
Organisierte Stadtrundgänge mit sehr spezifischen Themen lohnen sich, um Stuttgart aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen. Verschiedene Anbieter sorgen für eine vielseitige Auswahl.
Stuttgart-Marketing (s. S. 113) bietet Thementouren, die kulinarische Abendrundgänge und nächtliche Taschenlampenrundgänge durch Museen, Führungen durch die Markthalle oder das Bohnenviertel, eine lustige Tour mit „Frau Schwätzele“, Architektur-, Stäffele- und Frauentouren umfassen, alle etwa einmal monatlich.
Weitere Anbieter von Stadtführungen zu den Themen Architektur, Stäffele, Auf Schillers Spuren, Frauengeschichten, Brunnen und Quellen, Wein, Kultur im Kessel, die Sight-Running als Joggingtour für Sportliche oder auch Geocaching-, Nacht- und Earlybird-Touren, per Pedes oder mit dem Fahrrad sind u. a.
µ Silke Amos, Tel. 6203607, www.kulturfuehrungen.de
µ Architektouren Stuttgart, Tel. 34249206, www.architektouren-stuttgart.de
µ Kulturpilot, Tel. 6402491, www.kulturpilot.de
µ Translang, Tel. 6771897, www.translang.de
Im Stuttgarter Stadtgebiet zwängt sich der zur Schifffahrtstraße ausgebaute Neckar zum Teil durch ein unattraktives Betonkorsett, doch flussabwärts passiert er auch eindrucksvolle Steillagen wie die Weinhänge des Cannstatter Zuckerle. Flusstouren auf dem Neckar zwischen Stuttgart und Besigheim starten in der Nähe der Wilhelma å. Dank mehr als einem Dutzend Anlegestellen lassen sich die Linienfahrten auch mit Ausflügen kombinieren. Neben Motorschiffen bietet der Neckar-Käpt’n auch Floßfahrten, meist mit Grill.
o150 [ei] Neckar-Käpt’n, Anlegestelle Wilhelma, Haltestelle: Wilhelma, Tel. 54997060, www.neckar-kaeptn.de, Di.–So., Betriebsferien Mitte Dez.–Mitte Jan., Tickets für Rundfahrten 8–15 €, ermäßigt 4–7,50 €, Linienfahrten: Preise je nach Entfernung
Unterkunft (siehe Reiseführer S. 123) (siehe Reiseführer S. 124)
In Stuttgart gibt es rund 130 Hotels, außerdem Hostels, Pensionen und Ferienwohnungen. Zu Messezeiten muss mit kräftigen Aufschlägen auf den Zimmerpreis gerechnet werden. Viele Hotels bieten Online- und teilweise auch Wochenendrabatte an.
Stuttgart-Marketing bietet einen Buchungsservice, gebucht werden kann online, per Telefon oder persönlich im i-Punkt (s. S. 113). Bei der Zimmerbuchung über Stuttgart-Marketing ist bei einigen Unterkünften ein Netzticket für den öffentlichen Nahverkehr inklusive (das Angebot nennt sich „ÖPNV plus“).
Günstige Preiskategorie
Ì151 [F5] Alex30 Hostel €, Alexanderstr. 30, Haltestelle: Olgaeck, U5, U6, U7, U15, Tel. 8388950, www.alex30-hostel.de. Auch Mehrbettzimmer und Apartments. Ein günstiges Bett für junge Leute: Das Hostel in Innenstadtlage kombiniert einfache Ausstattung mit Hotelservice zu „schwäbischen“ Preisen. Es gibt 32 Zimmer, zum Teil mit Etagen-Einzelduschen, zum Teil mit eigener Dusche, und einige Apartments mit Bad und Küche. Parkmöglichkeit in begrenzter Zahl. Gegen Pfand können Geschirr, Handtücher und Fernbedienung geliehen werden. WLAN.
h152 [D6] Am Wilhelmsplatz €, Wilhelmsplatz 9, Haltestelle: Rathaus, U1, U2, U4, Tel. 210240, www.hotelam wilhelmsplatz.de. Das familiengeführte Stadthotel mit knapp 30 eher kleinen Zimmern liegt am Rande des Heusteigviertels und zugleich in Fußnähe zur Innenstadt. Das Personal ist freundlich, die Lage am trubeligen und auch befahrenen Wilhelmsplatz. Die Rezeption ist Mo. bis Fr. bis 22 Uhr, Sa., So. nur bis 18 Uhr besetzt. WLAN.
Ì153 [B8] Büroma Apart Suites €, Marienplatz 5b, Haltestelle: Marienplatz, U1, U14, Tel. 9393332, www.bueroma-apart.de. Die modernen Apartments zwischen 20 und 80 m² werden ab drei Tage Aufenthaltsdauer vermietet. Alle sind mit Küche und separatem Schlafbereich ausgestattet, Handtücher und Bettwäsche werden gestellt. Eine Waschmaschine und ein Trockner befinden sich im Gebäude. Parkplätze, Internetzugang und Reinigungsservice können gegen Aufpreis zusätzlich gebucht werden. WLAN.
Ì154 [C6] InterHostel €, Paulinenstr. 16, Haltestelle: Stadtmitte/Rotebühlplatz, U2, U4, U14, S1, S2, S3, S4, S5, S6, Tel. 66482797, http://inter-hostel.com. Das Hostel bietet Einzel-, Doppel-, Vierbett- und Sechsbettzimmer, dazu ein Frühstücksbuffet für 7 €. Das zentral, allerdings an einer stark befahrenen Straße gelegene Hostel ist von 7 bis 23 Uhr geöffnet, mit dem Schlüssel kommt man aber auch nachts ins Haus. Rabatte ab drei Übernachtungen. WLAN.
j155 [ei] Jugendherberge NeckarPark €, Elwertstr. 2, Haltestelle: NeckarPark, S1, Tel. 6647470, http://stuttgart-neckarpark.jugendherberge-bw.de. Von den 43 Zimmern der Jugendherberge in Bad Cannstatt sind nur drei Doppelzimmer, die anderen Drei- und Vierbettzimmer, aber alle mit eigener Nasszelle. Auch vom ADFC als „Bett+Bike“-Unterkunft für Radfahrer empfohlen – der Neckarradweg ist nicht weit. WLAN.
j156 [F3] Jugendherberge Stuttgart International €, Haußmannstr. 27, Haltestelle: Eugensplatz, U15, Tel. 6647470, http://stuttgart.jugendherberge-bw.de. Insgesamt gibt es mehr als 300 Schlafplätze in 33 Doppel- und 59 Vierbettzimmern, einem Einzel- und einem Sechsbettzimmer, alle mit eigener Nasszelle. Acht davon sind rollstuhlgerecht. Mit dem Aufzug geht es vom Eingang zur Rezeption: Dank Hanglage hat die Stuttgarter Jugendherberge einen Traumblick über die Innenstadt. 24 Stunden rund um die Uhr geöffnet. WLAN.
Ì157 [D6] Pension am Heusteig €, Heusteigstr. 30, Haltestelle: Österreichischer Platz, U1, U14, Tel. 239300, www.am-heusteig.de. Die Pension mit 14 zweckmäßigen Zimmern im Heusteigviertel liegt nahe zur Innenstadt.
Mittlere Preiskategorie
h158 [E6] Abalon €€, Zimmermannstr. 7–9, Haltestelle: Olgaeck, U5, U6, U7, U12, U15, Tel. 21710, www.abalon.de. Das Dreisternehotel bietet funktional eingerichtete Zimmer. Eigene Tiefgarage mit 45 Plätzen. Rezeption nur bis 22 Uhr besetzt. WLAN.
h159 [D1] Arcotel Camino €€–€€€, Heilbronner Str. 21, Haltestelle: Hauptbahnhof, U5, U6, U7, U9, U12, U14, U15, S1, S2, S3, S4, S5, S6, Tel. 258580, www.arcotelhotels.com/camino. In Sichtweite des Hauptbahnhofs hat die Hotelkette einen denkmalgeschützten Bau von 1890, einst Quartier für Post- und Bahnbedienstete, zum modern-eleganten Viersternehotel umgebaut. Die 168 Zimmer unterschiedlicher Größe und Ausstattung sind wegen der Lage an der befahrenen Heilbronner Straße alle schallisoliert. Pluspunkte sind die zentrale Lage und der freundliche Service. 20 Raucherzimmer, zwei barrierefreie Zimmer. WLAN.
h160 [A1] Azenberg €€, Seestr. 114–116, Haltestelle: Hölderlinstraße, Bus 43, Tel. 2255040, www.hotelazenberg.de. Das Hotel am Fuß des Killesbergs bietet ruhige, zum Teil recht kleine Zimmer, ein Schwimmbad, einen kleinen Wellnessbereich und einen Garten, in dem man beim Getränk schon mal entspannen kann. Gutes Frühstück, wenig Parkmöglichkeiten bei Anreise mit dem eigenen Wagen. WLAN.
h161 [D3] Motel One €€, Lautenschlagerstr. 14, Haltestelle: Hauptbahnhof, U5, U6, U7, U9, U12, U14, U15, S1, S2, S3, S4, S5, S6, Tel. 3002090, www.motel-one.com. Die überaus erfolgreiche Hotelkette setzt auf Low-Budget-Preise, Design und gute Lage. Nach dem älteren Hotel an der Heilbronner Straße, Nähe Pragsattel, eröffnete in Stuttgart 2011 ein weiteres Motel One in absoluter Toplage – zentral, nahe dem Bahnhof und trotzdem ruhig. Die Zimmer sind klein, aber modern und zweckmäßig eingerichtet, das Frühstück zwar in Selbstbedienung, dafür gibt es WLAN-Zugang und ein ansprechendes Foyer mit Bar.
h162 [gk] Ochsen €€, Ulmer Str. 323, Haltestelle: Inselstraße, U9, Tel. 4070500, www.ochsen-online.de. Das Hotel mit 32 Zimmern befindet sich in einem alten Fachwerkgebäude in Wangen, am Rande Stuttgarts. Schon vor 1900 gab es hier das Gasthaus zum Ochsen. Neben den einfacheren Komfortzimmern können die teurere Kategorie „Elegance“, Mehrbettzimmer und zwei Suiten gebucht werden. Auch als Viersternehotel ist man sich nicht zu fein für Radfahrer, eine Fahrradgarage ist vorhanden. Mit Restaurant und gemütlicher Alpenstube.
h163 [B7] Park Inn by Radisson €€–€€€, Hauptstätter Str. 147, Haltestelle: Marienplatz, U1, U14, Tel. 320940, www.parkinn.de/hotel-stuttgart. Das 2010 eröffnete Businesshotel auf dem ehemaligen Dinkelacker-Brauereigelände in Stuttgart-Süd bietet 181 modern und farbenfroh eingerichtete Zimmer, wegen der Lage an der befahrenen Straße schallisoliert. In der Standardkategorie mit Dusche ausgestattet, bietet der Tarif „Business Friendly“ etwas größere Zimmer mit Badewanne sowie inklusive Frühstück, WLAN, Pay-TV und Tageszeitung. Fitnessraum mit Sauna und Dachterrasse, eigene Tiefgarage, 12 Zimmer mit Balkon, zwei behindertengerechte Zimmer.
h164 Relexa Waldhotel Schatten €€–€€€, Magstadter Str. 2–4, Anreise nur mit eigenem Wagen zu empfehlen, Tel. 68670, www.relexa-hotels.de. Das Viersternehotel bietet 138 gemütlich oder funktional eingerichtete Zimmer und Suiten im historischen Altbau oder im neuen Annex, einen Fitnessraum und einen Wellnessbereich. Raucherzimmer sind buchbar. Eigene Tiefgarage mit 34 Plätzen und Parkplatz. Das Hotel an der berüchtigten S-Kurve der Solitude-Rennstrecke (s. S. 108) liegt schon im Grünen vor den Toren Stuttgarts. Über die B14 und lange Tunnel gelangt man aber außer zu Hauptverkehrszeiten schnell in die Innenstadt. WLAN.
h165 [C5] Royal €€–€€€, Sophienstr. 35, Haltestelle: Stadtmitte/Rotebühlplatz, U2, U4, U14, S1, S2, S3, S4, S5, S6, Tel. 6250500, www.royalstuttgart.de. Das Viersternehotel mit 100 Zimmern besticht durch seine zentrale Lage. Die Ausstattung im Stil der 1970er-Jahre wurde bislang nur zum Teil modernisiert. Die Mitarbeiter machen durch Freundlichkeit und Professionalität wett, was die in die Jahre gekommene Ausstattung noch zu wünschen übrig lässt. Die Zimmer zum Hof sind ruhiger als die zur belebten Sophienstraße. Raucherzimmer vorhanden. WLAN.
h166 [C4] Wartburg €€, Lange Str. 49, Haltestelle: Stadtmitte/Rotebühlplatz, U2, U4, U14, S1, S2, S3, S4, S5, S6, www.hotel-wartburg-stuttgart.de, Tel. 20450, Frühstücksbuffet 11 €, Tiefgarage 7 €. Das Stadthotel mit 80 Zimmern liegt unweit der Stuttgarter Einkaufszonen Königstraße und Calwer Straße. Die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet und gepflegt, das Hotel punktet vor allem durch seine zentrale Lage und den freundlichen Service. WLAN.
Gehobene Preiskategorie
h167 [fj] Hilton Garden Inn Stuttgart NeckarPark €€€, Mercedesstr. 75, Haltestelle: NeckarPark, S1, Bus 56, www.hilton.de/stuttgartneckarpark, Tel. 900550. In unmittelbarer Nähe des Cannstatter Wasen und der Mercedes-Benz-Arena ist das modern-elegante Hilton-Hotel ein Teil der großen Sportanlagen NeckarPark. Das Businesshotel mit 150 Zimmern ist auch technisch auf Geschäftsreisende eingestellt und bietet einen hellen Fitness- und Wellnessbereich mit großen Fenstern. WLAN.
h168 [D2] Steigenberger Graf Zeppelin €€€, Arnulf-Klett-Platz 7, Haltestelle: Hauptbahnhof, U5, U6, U7, U9, U12, U14, U15, S1, S2, S3, S4, S5, S6, Tel. 20480, www.steigenberger.com/stuttgart, DZ ab 170 €. Das Steigenberger befindet sich in unmittelbarer Nähe von Bahnhof und Königstraße. Der Zeppelinbau von 1931 wurde 2011 renoviert, die 150 zeitlos-klassischen Zimmer mit Flatscreen und anderer Technik ausgestattet. Im Zeppelin Day Spa werden die Gäste auf rund 500 m² verwöhnt, Sa. und So. wird nachmittags in der Zeppelin-Bar High Tea serviert und neben dem Gourmetrestaurant Olivo und dem auf Steaks spezialisierten Zeppelino’S gibt es im gediegenen Zeppelin Stüble auch regionale Küche. WLAN.
Verkehrsmittel (siehe Reiseführer S. 127) (siehe Reiseführer S. 127)
Öffentlicher Personennahverkehr
Das Netz des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) besteht aus Stadtbahnen, die sowohl unter- als auch oberirdisch fahren, S-Bahnen sowie Buslinien und ist in mehrere Tarifzonen aufgeteilt. Ein Ticket für die Kurzstrecke kostet 1,20 € (in der S-Bahn gültig bis zur nächsten Haltestelle, in Stadtbahn und Bus bis zur 3. Haltestelle nach dem Einstieg). Einzelfahrscheine kosten 2,10 € für eine Zone, 2,60 € für zwei Zonen bis zu 6,90 € für sechs und mehr Zonen. Vierertickets mit vier zu entwertenden Abschnitten sind etwas günstiger, für eine Zone kostet es 7,90 € für Erwachsene und 4,20 € für Kinder von 6 bis 14 Jahren. Tagestickets kosten für bis zu zwei Zonen 6,10 €, für bis zu vier Zonen 9,70 € und 13,30 € für das gesamte Netz. Wer mit mehreren Personen reist, kann auch ein Gruppenticket kaufen. Es gilt für bis zu fünf Personen oder Eltern mit einer beliebigen Anzahl eigener Kinder bis zum Alter von 17 Jahren. Für bis zu zwei Zonen kostet es 10,50 €, für bis zu vier Zonen 14,80 € und für das gesamte Netz 17,90 €. Für die Innenstadt und die nähere Umgebung kommt man mit Tickets für zwei Tarifzonen aus (Zone 10 und Zone 20).
µ Infos zu Tarifzonen: www.vvs.de/ download/Tarifzonenplan.pdf
Der VVS bietet außerdem ein 3-Tage-Ticket an, das in S-Bahn, Bus und Stadtbahn gilt und für das Stadtgebiet Stuttgart 10,60 € und für das gesamte Netz 14,50 € kostet. Es gilt für einen Erwachsenen und zwei Kinder im Alter bis einschließlich 17 Jahren. Man erhält es an der Rezeption zahlreicher Hotels oder gegen Nachweis einer entsprechenden Hotelübernachtung im i-Punkt (s. S. 113).
In Wochenendnächten und vor Feiertagen (Do. um 1.11, 2.22 und 3.33 Uhr, Fr., Sa. um 1.11, 2, 2.22, 3.10 und 3.33 Uhr) verkehren vom Schlossplatz Í aus Nachtbusse in Richtung verschiedener Stadtteile und Vororte. Insgesamt gibt es über 300 Haltestellen mit dem dunkelblauen Nachtbussymbol. Eine Übersicht über die Strecken der zehn Nachtbuslinien findet man unter www.tipsntrips.de/template.php?fID=830, den Fahrplan beim VVS.
Seit 2012 gibt es das neue MetropolTagesTicket, das im VVS und den umliegenden acht Verkehrsverbünden gilt. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Personen, die gemeinsam reisen. Die erste Person bezahlt 18,50 €, jede weitere Person jeweils 4 €. Die maximale Gruppengröße liegt bei 5 Personen. Kinder und Enkel bis 14 Jahre fahren in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern (maximal zwei Erwachsene) kostenfrei.
µ Stuttgarter Verkehrsbetriebe, Tel. 19449, www.vvs.de
Taxi
Taxistände gibt es am Hauptbahnhof É und am Rotebühlplatz [C5]. Nach 20 Uhr bestellt der Fahrer jeder Stadtbahn kostenlos ein Taxi zur gewünschten Haltestelle.
µ Taxi-Zentrale, Tel. 5510000
Wetter und Reisezeit (siehe Reiseführer S. 128)
In den kalten Monaten profitiert Stuttgart von seiner Lage in einer von Hügeln umgebenen Senke: Das Klima ist mild, windiges Wetter ist die Ausnahme und auch Niederschläge sind hier deutlich seltener als anderswo. Die Stadt gehört zu den wärmsten Gebieten Deutschlands, schon im Februar sitzen manche Cafégäste unter Heizstrahlern draußen. Nur die sogenannte Inversionswetterlage führt zu Wintersmog – wenn Hochdruck herrscht und kein Lüftchen weht, sammelt sich Feinstaub als Dunstglocke über Stuttgart. Allerdings gab es nur einen einzigen Smogalarm in der Stadt, und das im Januar 1982.
Die schönsten Monate fu?r eine Reise nach Stuttgart sind Mai, Juni, September und Oktober mit angenehmen Temperaturen fu?r ausgedehnte Stadtspaziergänge. Mit Sommersmog macht die berüchtigte Kessellage der Stadt an schwülen Tagen aber auch zu schaffen. Die Luft heizt sich auf, eine Dunstglocke liegt über der Stadt. Doch auch im Juli und August locken bei sommerlichen Temperaturen Open-Air-Konzerte, Sommerfestivals und außerdem diverse Biergärten in luftigeren Höhen Besucher nach Stuttgart.
Im Herbst und Winter steht die Kultur im Vordergrund. Neben Ausstellungen und der Herbstmesse ziehen vor allem Konzerte, Theater- und Opernpremieren, fu?r die man vorab Karten bestellen sollte, die Besucher an. Die Landeshauptstadt bietet auch im Winter Abwechslungsreiches. Wer sich bei Kälte – doch Frosttage sind selten – lieber drinnen aufhält, hat die Auswahl unter zahllosen Museen, aber auch mit Glühwein lässt sich auf den stimmungsvollen Weihnachtsmärkten dem Winter trotzen.





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