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Empfehlung: Touroperator Road Trip Uganda
Niederländisches Pärchen hat in Uganda neues Unternehmen aufgezäumt: toll! Haben mich vom Flughafen abgeholt! Ich musste nur über E-Mail die Flugdaten schicken und es hat geklappt; 7-tägige Safari mit Fahrer danach bei ihnen gebucht: man hat mich wieder von Kasese abgeholt! - Alles Auf Treu und Glauben! War wirklich ein Erlebnis! Alles bestens funktioniert. Man fährt auch nach Ruanda!
Nicht gerade ein Schnäppchen, aber seriöse Preise; ca 500 ? für 7 Tage 4 x 4 + Driver; der Benzin muss natürlich selber berappt werden! Aber: OHNE Auto ist man in Uganda aufgeschmissen! Auto mit Fahrer hat den enormen Vorteil, dass man sich um nichts mehr kümmern braucht: der Fahrer kennt alles und jeden; hat beste Unterkunftstipps für jeden Geldbeutel und kennt die besten Restaurants! Ich war MEHR als zufrieden! Es wird am Ende der Reise naturgemäß ein Trinkgeld erwartet; ich gab 20 US pro Tag; das war mir die fehllose Reise wert! Als 60-jähriger halte ich die lokalen Verkehrsmittel leider nimmer aus!
Shuttle-service by Roadtrip uganda
Address: Grace Musoke Road, Bukoto, Kampala I PO Box 1881 Kampala I
www.roadtripuganda.com
I Tel RTU: +256 773363012 I Okke: +256788925800 I Laura: +256788925799
info@roadtripuganda.com
Ein paar Preise:
Rwenzori-Wasser 1,5 l - 2000,--; andere Pet-Wasser-Flaschen 1.500,--
Beer: ca. 4000-5000 (in den Lokalen) 1 = 3.200,-- USh
Important: Rainy season acoording to local people til january 10th ; after this it’s dry
KASESE: Sundton-Hotel, best hotel in town; by far, 3 categories, between 22 US and 99 US, middle priced room: 125.000 Uganda Shillings Meals are very good! -Try Chicken-Curry and e.g. Spaghetti Bolognese! (12000 bis 15000). Cold Nile-Special (5000)
Barclays Bank, gleich in der Nähe, ca 100 Meter Richtung Norden, vom Hotel aus gesehen: man darf an einem Tag bis zu 1.000.000 Shillings vom ATM ziehen!
Übrigens: jedes größere Nest hat eine Bank mit ATM: die funktionieren alle bestens! Mit Maestro kann man leider nur in Kampala Geld ziehen! Daher: VISA-Karte wird benötigt!
RMS Kasese Office ist jetzt dort, wo auf der Karte das UWA-Office ist
www.rwenzorms.com/rwenzorimountaineeringservices.com
E-Mail: rwenzorims@yahoo.co.uk
E-Mail: trek@rwenzorimountaineeringservices.com
RRGNA Neue Ruwenzori-Organisation, die deutlich motivierter als die RMS sind, aber auch teurer: Preis der Touren hängt naturgemäß von der Größe der Gruppe ab bzw. vom Verhandlungsgeschick! Wer abends bucht, kann nächsten Morgen schon los: die Tour ist all inclusive, d.h. Essen, Koch, Guide und Porter sowie EINTRITT!
Achtung: Wer in die Gipfelregionen vordringen will, muss dezidiert nach einem climbing guide verlangen!!
Seitens Hauser Exped. waren folgende Preise für das Trinkgeld der Trägermannschaft bindend ausgegeben: 50 Us für Guide, 50 US für den Koch und jeweils 25 Dollar für die Träger: der Guide verhandelt mit einem in der Guy Geoman Hütte darüber: darunter geht’s nicht! Da werden sie sauer! Man will unbedingt US Dollar sehen!
Die RRG haben in Nyakalengiya ein eigenes Office, wo man ein briefing erhält Die Eintrittsmodalitäten in den Park sind ein wenig undurchsichtig, da derzeit zwei bis drei Gruppen um die Kunden buhlen; alles wird sehr geheimnisvoll abgewickelt, die RMS machen die RRGN sehr schlecht; die hingegen geben sich recht cool; bezüglich Parkeintritt so wie es in den Guidebooks früher angegeben war - konnte nichts eruiert werden: man schreibt sich ein, dann muss man noch ein 2. mal seinen Namen 2 KM weiter Richtung Park seinen Namen eintragen (bzw. wird am Endpunkt wieder ausgestrichen) und das war’s
Die RRGN haben einen neuen Weg konzipiert: den Mahoma-Trail; wundervolle Sache, 1 Jahr alter Weg: der hat den Vorteil, dass man keinen einzigen Teil des Rundwegs doppelt machen muss!! Die 1. Nacht am Mahoma-See-Trail erfolgt daher im Zelt (das von den Trägern mitgeführt wird); am nächsten Tag geht’s zum Mahomasee und eine Stunde später erreicht man die Niayabita Hütte, wo dann der eigentliche/alte Trail beginnt! Man wird am Beginn gegen 08:30 vom Hotel abgeholt und nach Nyankalagija gekarrt; am letzten Tag wartet der Fahrer bereits in N. Der Guide gibt bereits telefonisch die Ankunft an. Sodass man keinerlei Wartezeiten hat!! Im 1. Camp gibt’s übrigens noch Handy-Empfang!! Die gesamte Trekking-Strecke ist völlig entschärft: viele Steighilfen, teilweise aus Metall; wirklich schlammig wird’s um den Bujuku-See. In allen Hütten gibt’s leider viele FLÖHE!! Man braucht unbedingt Gummistiefel: man sollte sie gleich ab dem 1. Tag verwenden!! Da erspart man sich die Mitschlepperei der Bergschuhe. Die RRG haben folgende Adresse:
Rwenzori Ranges Guides And Escorts Association (RRGEA)
Plot 120 AK Complex Kilembe Road Opposite Total Petrol Station
After Main Kasese Roundabout Next to Don Petrol Station
Leicht zu finden: direkt an der Kilembe road, nebst einem riesigen Funkturm-Masten!
P.O.Box 221 Kasese Uganda
Tel: +256 788 523 886, 753 487 866 Operations
0758 483 431 Marketing
0774 365 296 Coordinator
0777 744 300 C/Person
E.Mail:rwenzori2002@yahoo.com + rwenzorimountainguides@gmail.comt
http://www.rwenzorimountainguides.com/
Laut meinem Guide ist die Haupttrekkingzeit im Dezember; ab Mitte Jänner ist dann nimmer viel los: ich hatte 3 Hütten für mich alleine!
Wer den Kazinga-Kanal machen will, sollte dies von Kasese aus tun: d.h. man erspart sich dadurch eine ev. teure Übernachtung vor Ort! Der UWA- Launch startet um 1500 Uhr und kostet 25 $; kann auch in T Sh bezahlt werden ? 67.500,-- Sehr sehenswert, viele Viecher; die ersten Hippos sieht man bereits bei der Schiffsanlegestelle. Ansichtskarten gibt’s in der Mweka-lodge für 2000 TSH das Stück! Die sind in Kasese nicht aufzutreiben (zumindest nicht von mir). Gleich gegenüber des UWA-Office ist ein gutes Restaurant, wo es diverse Menus gibt: der Fisch ist sehr gut! Nicht ganz billig. Eintritt in den QE NP: 35 US, dazu 20.000 USh für das Auto und 10.000 für den Fahrer! Post in Uganda übrigens sehr zuverlässig!
Fort Portal:
Garden-Restaurant; alle Fahrer gehen mit ihren Klienten dorthin, da ihr Essen gecovert ist; es gibt afrikanisches Buffet; gar nicht mal so übel, bietet die Gelegenheit mal ein paar einheimische Gemüsesorte etc zu verkosten! 12000 USH kostet der Spaß
Kibale-Forest (Tschibale ausgesprochen)
Chimps Tracking kostet 150 US, 100ige Chance die Viecher zu sehen; dauert meistens an die 4 Stunden, eine Grundkondition sollte gegeben sein, es geht über schöne Dschungelwege, bergauf, bergab, aber auch mitten hindurch, wenn man die Schimpansen findet; dass die gefunden werden, dafür sorgen die Walkie Talkies; es ist sehr traurig, wenn man sieht, dass da ca. um die 50-60 Touris sich auf die Jagd nach den Chimps machen: es ist aber natürlich auch TOLL, sie zu sehen man kommt auf ca. 3 Meter an Die Viecher heran, und kann viele schöne Fotos machen! Aber wie gesagt: es ist zu viel los! Die Chimps tragen es mit Demut. Hotelempfehlung: Chimpanzee Forest Gutest House & Camp 120.000,-- inkl. Frühstück
Ca. 20 Fahr-Minuten vom UWA- Hauptquartier entfernt; wundervolle Aussicht, da auf einem Hügel liegend; sehr schöne Bandas, sehr nette, aufmerksame Leute
www.chimpanzeeforestguesthouse.com
E-Mail: chimpgueste@yahoo.com
Tel.: 0772-486415, 0772-482673
Kraterseen:
Vom so genannten Worlds-End-Aussichtspunkt (Eintritt 5000 USh) sieht man drei Kraterseen, zahlt sich aus; sehr schöne Landschaft! Unbedingt mal auf ein Getränk in die Ndali lodge gehen: man wird herumgeführt und darf sich so einiges anschauen, danach sitzt man auf der wunderbaren Terrasse, direkt über dem See, und trinkt sein NILE (5000 USh) Am Weg zum UWA-Office (Chimps tracking) sieht man abends und morgens viel Baboons (Paviane), die sich völlig ungeniert knipsen lassen; keinerlei Scheu, wohl deshalb, weil die Touris obwohl verboten sie füttern
Semliki NP:
Eintritt 40 US, 10000 USh führ die Einheimischen; zahlt sich nicht aus, lieblos geführte Tour gleich unterhalb der Straße! Einen Dschungelweg entlang; man sieht etliche Colobus-Affen, that’s it! Es geht dann zu heißen Quellen und man darf, wenn man will, ein Ei kochen (etc). Der Guide läuft durch und man merkt, wie zuwider ihm das alles ist! Na ja, für 40 US ist das wirklich schwerst enttäuschend; also, ich kann das nicht empfehlen: es hat außerdem an die 40 Grad!! Die Fahrt von Fort Portal zu den Murchison-Falls dauert an die 10 Stunden und hat’s in sich! Schlechte Straßen (dust-shower & African massage, wie der Fahrer anmerkte!). Schöne Aussicht auf den Lake Albert. Man sollte sich mal an den See karren lassen, viele Palmen, sehr heiß! Man kommt also meist abends im Murchison NP an (die Einheimischen sprechen den Namen witzigerweise wie MAHKSCHN) aus. Die Unterkunft Nile Safari Lodge ist derzeit geschlossen (Business language: we are fully booked). Unmittelbar daneben gibt#s das Red Chilli Rest Camp, wo sich gegen mittags alles Touris zum Lunch versammeln; wirklich ausgezeichnete Menus um die 12.000 USh; schöner Nil-Blick; sehr freundliche Leute. Gleich daneben ist die wunderbare, neue Murchison River Lodge; um 140 $ (sie lassen sich auf 100 US Dollars runterhandeln) gibt’s eine herrliche Banda (kein Nil-Blick, da relativ weiter vom Hauptgebäude entfernt) mit Vollpension: sehr gutes Essen!! Vom Restaurant aus aber hat man einen Blick zum Niederknien Es gibt auch günstigere Zelte Fahrt zu den Fällen: DAS Highlight des ganzen Parks: hunderte Hippos, viele Tiere, auch Krokodile, Wald-Elefanten (sehr scheu). Kostet 25 US und ist jeden Dollar wert: Das Boot fährt NICHT bis ganz zu den Fällen: man sollte unbedingt eine Vereinbarung haben, dass einem der Fahrer von oberhalb der Fälle wieder abholt: dieser Weg (ca. 45 Minuten, sehr schweißtreibend) gehört mit zum Schönsten, was man im M NP machen kann; man sieht die Fälle praktisch von oben in voller Pracht! - Viele Aussichtspunkte am Weg nach oben: einmal oben angelangt, zeigt ein Pfeil (nach links) an, dass man direkt zu den Fällen gehen kann, um sie von oberhalb zu sehen; man blickt direkt in die Schlucht; dafür werden einem am Ende des Weges 10 US abgeknöpft! Fähre kostet 10.000,-- USh; dafür darf man aber am selben Tag so oft man möchte/muss, die Fähre benutzen! Es geht dann zurück Richtung Viktoria Nil-Fähre; wer den Park verlässt. Die letzte Fähre geht um 1900 Uhr abends; um 7:00 morgens startet die Fähre! Für den Game-drive muss daher frühmorgens der Nil überquert werden; Für die nachmittägliche Fluss-Fahrt (Start 1400, 25 US) muss man wieder retour: die Boote fahren 100 Meter links der Fähre ab; man wird eingewiesen; links zu sitzen hat wirklich große Vorteile. Für den Game-drive muss daher frühmorgens der Nil überquert werden; für. Die nachmittägliche Bootsfahrt wird wieder ans südliche Ufer gewechselt. Wer des öfteren Game Drives im Murchison NP macht, der sollte sich überlegen, ob er nicht im Norden bleibt: Es bietet sich das Bwana Tembo Safari Camp; die Driver kennen die lodge; 70 $ Vollverpflegung; leckeres italienisches Essen, da die Eigentümer Italiener sind. E-Mail: davide_francescotours@yahoo.com. Wunderschöne Lage mit Blick auf den Nil Die Stadt Pakwach ist unweit, wo das Fahrzeug aufgetankt werden kann; der Nordeingang des Parks ist sehr nahe! Da ist man flexibler, als wenn man auf die Fähre angewiesen ist! Wer vom Murchison NP nach Sipi will, muss eine der schlimmeren ugandischen Wegstrecken in Kauf nehmen! SIPI ist ein schönes Dorf, wo man gut relaxen kann Nur wegen dem Wasserfall alleine würde ich da nicht hinfahren; der ist nicht sehr spektakulär; aber die Aussicht auf selbigen ist von den meisten Guesthouses sehr schön! Das Sipi Falls Resort kostet 140.000,-- USh und ist es nicht mehr wert; sehr desinteressierte Belegschaft; immerhin kostet das Nile-Bier nur 4000,-- Abend-Essen (3-gängig) sowie Frühstück sind im Preis integriert: der Blick auf die Fälle, vom kleinen Garten aus, ist natürlich sehr schön!
That’s it
Ihr Uganda/Ruanda-Reiseführer (in der 5. Auflage von 2012) hat mir im Urlaub gute Dienste geleistet. Ich möchte zu Ihrem Buch nun einige Anmerkungen machen:
S. 26 u. S. 70:
In den ugandischen Nationalparks gibt es für Studenten auch mit ISIC-Karte seit 2012 keinen Rabatt mehr.
S. 56:
Sie empfehlen in Ihrem Artikel zur Reiseapotheke u.a. Aspirin zur Behandlung von Schmerzzuständen/Fieber. Warum? Ich dachte, ASS ist bei Schmerzen/Fieber in den Tropen eher „out“ wegen der gerinnungshemmenden Wirkung (hämorrhagische Fieber!)?
S. 79:
Sie schreiben zum Thema Reisekosten den schönen Satz „Minimalisten können schon mit 250 Euro pro Woche auskommen, wenn sie in billigen Guest Houses übernachten bzw. ein Zelt benutzen und sehr einfach essen.“ Ich halte diese Summe für zu hoch. Ich habe in drei Wochen in Uganda und Ruanda insg. etwas mehr als 400 € ausgegeben (Unterkunft im Zelt, in Hostels und über Couchsurfing, www.couchsurfing.com Nationalparkgebühren und Vulkanbesteigungen dabei inklusive. Ich halte auch Ihre jeweiligen Angaben zu den Kosten für bestimmte Unterkünfte oder Matatu-/Boda-Boda-Fahrten für oft eher hoch kalkuliert, häufig konnte ich insb. bei den Unterkünften, aber auch bei Fahrpreisen niedrige Preise verhandeln. Übrigens: Das Wort „Matatu“ ist nicht im gesamten Uganda so verbreitet wie Sie es in Ihrem Buch verwenden; in der Region um Mbarara z.B. spricht man eher von „Taxi“ oder „Minibus“, „Matatu“ wird dort z.T. gar nicht verstanden!
S. 195:
Auf dem Stadtplan von Mbarara ist der Clock Tower an der falschen Stelle eingezeichnet, er liegt eine Kreuzung weiter stadtauswärts in Richtung Kampala. Laut einer Couchsurferin vor Ort (gebürtig aus Mbarara) existieren der Mbarara Coffe Shop und das Little Rock Café nicht mehr, der Lucky Supermarkt heißt jetzt Muti Supermarkt.
S. 220:
Für Besteigungen des Mt. Muhavura muss man nicht mehr in Kisoro bezahlen, sondern direkt am Muhavura Ranger Post (weiterhin insg. 60 USD für Parkeintritt und Führer, den erwähnten Rescue Fee habe ich aber nicht noch extra bezahlen müssen). Der Mgahinga Community Campground ist geschlossen worden, eine Übernachtung ist dort nicht mehr möglich.
S. 225:
Ein Besuch des Kalinzu FR kann im Dezember 2012 nicht empfohlen werden. Das Personal wirkt sehr unmotiviert und wenig kompetent, die längeren Trails sind nicht mehr begehbar, nur ein Spaziergang über eine halbe bzw. über eine Stunde werden angeboten. Camping 10000 UGX, Führung über eine Stunde 20 USD!
S. 235:
Die Kantine „Tembo Restaurant“ in Mweya war im Dezember 2012 geschlossen. Essen kann man aber z.B. im Hostel.
S. 275:
Das „New Linda“ in Fort Portal empfand ich nicht als besonders sauber! Kosten: 13000 UGX pro Nacht.
S. 277:
Der „Enfuzi Campsite“ am Lake Nkuruba wirkt leider etwas heruntergekommen. Es regnet durch das Dach der Bandas (15000 UGX), die Safari-Dusche ist defekt.
S. 281:
Im Kibale Forest NP wird kein Long Distance Walk mehr angeboten. Wegen mangelnder Nachfrage wird der Trail (von Sebitoli nach Kanyanchu oder umgekehrt) nicht mehr gepflegt und wächst zu. Von Sebitoli aus ist weiterhin ein Guided Walk über etwa 4 Std. möglich, Kosten: 15 USD. Zelten auf dem etwa 100 m vom Rangercamp in Sebitoli liegenden Campingplatz ist wegen nächtlicher Besuche von Waldelefanten mitunter nicht gestattet, die Ranger bitten dann darum, das Zelt zur Sicherheit lieber direkt neben einem ihrer Häuser aufzuschlagen…
S. 287:
Im Semliki NP werden von Ntandi aus keine Touren mehr angeboten. Die 12 km lange Wanderung zum Semliki River beginnt nun in Sempaya (25 USD Eintritt plus 25 USD Führer). Zelten ist am Semliki River schon seit einigen Jahren wegen der Sicherheitslage nicht mehr möglich, der Zeltplatz ist bereits vollständig zugewachsen.
S. 290:
In Bumaga, etwa 1,5 km von Sempaya Richtung Ntandi, gibt es einen Campingplatz, dort wohnen auch einige Parkranger, es gibt Toiletten/Duschen und einen überdachten Picknickplatz, allerdings keine Kantine mehr.
S. 413:
Das „Hôme d’Accueil Virunga“ hat den Namen geändert: Es heißt jetzt „Hotel Virunga“, nicht zu verwechseln mit dem „besseren“ Virunga Hotel. Ich hoffe, meine Anmerkungen mögen Ihnen in der Erstellung einer möglichen 6. Auflage von Nutzen sein.
So mein Reisebericht Uganda ist endlich fertig und nun habe ich Zeit einige Hinweise zum Uganda-Reiseführer 2012 zu geben.
Seite 297:
"Nach Kampala sind es 217 km auf Asphalt mit vielen Schlaglöchern. Also auf der Strecke Kampala - Masindi war nicht ein einziges Schlagloch. Im Gegenteil, eine der besten Straßen, die wir in Afrika je gefahren sind.
Seite 300:
Im Ziwa Rhino Sanctuary gibt es keine Spitzmaulnashörner! Lediglich 13 Südliche Breitmaulnashörner. Aus welchen Ländern die Tiere stammen, lässt sich auf der Homepage genau nachvollziehen. Aus Südafrika stammt keines. In dem Zusammenhang ist es möglicherweise erwähnenswert, dass der Zoo Augsburg Ziwa Rhino unterstützt.:
Seite 301:
GTZ heißt jetzt GIZ
Seite 301:
Budongo Forest: Ich würde mir eine Karte über den kompletten Budongo Forest wünschen, in welcher alle vier Blocks zu sehen sind. Busingiro und Riyal Mile hätten mich sehr interessiert. Doch wie kommt man dort hin, wo ist das Besucherzentrum genau?
Seite 302 Budongo Eco Lodge:
"Die aus einfachen Holzkabinen bestehende Anlage..." Als wir waren im "Chimapanzee und Butterfly und ich würde sie nicht als einfache Kabine bezeichnen. Das war ein schönes Cottage!
Seite 306:
"Es lassen sich Bootsfahrten flussabwärts ins "Nildelta" buchen" Hier wäre es hilfreich mitzuteilen, wo man diese Fahrten buchen kann. Hier ein Link zu Wild Frontiers, die auch individuelle Touren bis in den Südsudan anbieten: http://wildfrontiers.co.ug/murchisonboats_rates.html. Wild Frontiers hat ein Booking Office in Paraa/Südufer.
Seite 306 Karte Murchison Falls NP:
Es wäre schön, wenn alle Parkgates namentlich in der Karte enthalten wären. Die Budongo Eco Lodge fehlt in der Karte. Den Ort Pakuba bitte auf der Karte einzeichnen.
Seite 307:
"Das Unternehmen Nile Navigation (...) bietet Bootsfahrten ab Pakuba auf dem selten befahrenen Albert-Nil an. Wo auf der Karte vom NP finde ich Pakuba? Wir waren an der Pakuba Lodge (Ruins), dort gab es kein Unternehmen, welches Bootsfahrten anbot. Ein Kontakt mit Nile Navigation via email über die angegebene Homepage vor unserer Reise hat nicht funktioniert.
Seite 307 Anreise:
"Der nördliche Parksektor ist über das Wangwar Gate von Gulu und Packwach aus erreichbar." Von Packwach aus ist ist Anfahrt über das Tangi Gate (N2 26 44.9 E31 30 42.8) sehr viel näher.
Seite 310 Gebühren:
Die Gebühren für die Fähre fallen nur einmalig pro Tag an. Man könnte die Fähre also beliebig oft am Tag benutzen ohne erneuert Gebühren zahlen zu müssen.
Seite 228 (Seite 74 dito) Der Launch Trip auf dem Kazinga-Kanal:
Wir haben die Tour mit dem 11-Sitzer der Mweya Lodge für 24 US pP gemacht. Getränke/Snacks wurden aber nicht angeboten. Auf jeden Fall ist es etwas privater wie die großen Boote und man kommt mit dem kleinen Boot auch näher an die Tiere heran. Die Tour dauert ca. 2 Stunden. Buchungen am besten am Tag vorher an der Rezeption der Mweya Lodge. Bezahlung dann 15 Minuten vor Abfahrt an der Rezeption.
Seite 79 Preise:
"Uganda ist für afrikanische Verhältnisse ein recht teures Land". Im Vergleich zu Namibia, Botswana, Zimbabwe und Kenia haben wir unsere preiswerteste Afrikareise in Uganda unternommen. Am meisten konnten wir beim 4x4 Mietwagen, den Unterkünften und dem essen sparen. Im Vergleich zu Kenia und Tansania sind auch die Nationalparkgebühren noch moderat.
Seite 85 Leihwagen und eigenes Auto:
Wir haben bei Alpha-rent-aCar für einen 4x4 Hilux Surf 60 US$ Miete pP gezahlt. Eine Kaution wurde nicht verlangt, auch keine Vorkasse, keine Kilometerpauschale. So günstig haben wir noch nie einen 4x4 in Afrika gemietet! Campingausrüstung, Fahrer, Wagen mit Dachzelt sind auch im Angebot. Außerhalb Kampalas konnten wir von Verkehr nicht reden. Ein kleiner Tipp: Mit dem Überbringer des Mietwagens vereinbaren, dass er einen aus Kampala herauslotst. Die Teerstraßen sind auf unserer Route in ausgezeichnetem Zustand gewesen. Nicht jeder Weg, der auf der Straßenkarte wie der kürzeste aussieht, ist auch der schnellste. Bitte bei den Einheimischen erkundigen, welche Routen sie benutzen um von A nach B zu kommen. Vor allem kennen sie die aktuelle Lage, die sich hier täglich ändern kann (eingestürzte Brücken, Erdrutsche, Überschwemmungen etc.).
Seite 154 Leihwagen:
Geländefahrzeuge werden in der Regel nur mit Fahrer verliehen... Ev. wäre hier eine Auflistung der Verleiher von 4x4 ohne Fahrer sinnvoll.
Seite 325:
Von Kitgum sind es noch gut drei Stunden bis zum Kidepo Valley NP. Gut ausgeschildert, fährt man zunächst aus asphaltierter Straße bis Orom..." Leider konnten mir meinen beiden Quellen, die dieses Jahr den Kidepo bereits besucht haben (Februar und August 2012), nicht bestätigen, dass die Straße zwischen Kitgum und Orom geteert ist.
Seite 324:
Entfernungsangaben und Straßenzustand (Tar, Murram etc.) ab Gulu für die Fahrt Richtung Kitgum/Kidepo NP fände ich in der nächsten Ausgabe wünschenswert, damit der Reiseführer noch hilfreicher für Selbstfahrer ist.
Gorilla-Tracking-Permit:
Viele Mietwagenverleiher bieten ebenfalls die Buchung des Permits an.
Hier noch meine bebilderten Hinweise zu einigen neuen und preisinteressanten Unterkünften in Uganda:
http://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/265249-uganda-neuere-unterkuenfte.html
Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle. Der Reiseführer hat uns bei der Vorbereitung der Reise gut geholfen.
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