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Individualreisende finden zu fast allen wichtigen Zielen ein Handbuch von Reise Know-How. Gut so, denn damit sind sie bestens bedient. FOCUS Online
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Autor: Brinke, Margit; Kränzle, PeterSan Francicso ist eine der populärsten Städte weltweit. Das hat nicht nur mit ihrem legendären Reiz zu tun, sondern auch mit ihrer einzigartigen Schönheit, Verrücktheit, Verschrobenheit, Dekadenz und Andersartigkeit. Auf Streifzügen durch die vielseitige Stadt ist dieser umfassende Stadtführer ein hilfreicher Begleiter. Hier findet der Besucher alle wichtigen Hinweise und Adressen, erhält Antworten auf alle reisepraktischen Fragen von A bis Z und Unterkunftsempfehlungen für jeden Geldbeutel. Dem detaillierten Infoteil schließt sich ein ausführliches Kapitel zum „Californian Way of Life“ an. Übersichtlich nach Stadtvierteln gegliedert werden die Sehenswürdigkeiten auf Rundgängen vorgestellt. Gebührende Beachtung finden unter anderem die attraktive „Bay Area“ und Ausflugsziele, wie der Highway No. 1 oder das Weinland, Napa und Sonoma Valley and last but not least natürlich die Golden Gate Bridge.
San Francisco mit diesem praktischen CityGuide voller Reise-Know-How entdecken:
| Ihre Meinung | |||
NEWS Mai/Juni 2012 von den Autoren Margit Brinke und Peter Kränzle (Mai 2012)
„Dine About Town San Francisco“
Vom 1. bis 15. Juni kann man in San Francisco wieder preiswert schlemmen. Während der Aktion „Dine About Town“ bieten 111 Spitzenlokale – darunter u.a. Fringale, One Market, Restaurant Lulu, Scoma’s. Cupola, La Mar Cebichería Peruana, Txoko – ein 2-Gang-Mittagessen zu $17,95 und ein dreigängiges Dinner zu $ 34,95 an. Eine Liste der Teilnehmer sowie die Möglichkeit zur Reservierung gibt es unter:
• Infos: www.dineabouttown.com
Neues Jazz Center
Der Neubau des SFJAZZ Center entsteht derzeit an der Ecke Franklin/Fell St. im Hayes Valley (nahe dem Civic Center) und soll am Martin L. King Day, dem 21. Januar 2013, eröffnen. Der Neubau, nach umwelt- und energiefreundlichen LEED-Kriterien geplant, stammt von Mark Cavagnero Ass. Architects und soll rund $ 60 Mio. kosten. Der Autor und Drehbuchautor Robert Mailer Anderson, unterstützt von Präsident Obama, leitete die Fundraising-Aktion. Unter anderem wird in dem Neubau das bekannte SF Jazz Festival stattfinden. Der Hauptkonzertsaal wird flexibel bestuhlt sein für 350 bis 700 Besucher. Dazu kommen weitere kleinere Veranstaltungs- und Probenräume, Laboratorien, ein Café, Shop und Ticketverkauf. SFJAZZ macht sich seit fast 30 Jahren für den Jazz stark, doch erst durch eine anonyme Spende von $ 20 Mio. konnte das Projekt schließlich in Angriff genommen werden.
• Infos: www.sfjazz.org/center
Neues Leben an den Piers
Das Ferry Building machte den Anfang, inzwischen werden auch andere Piers entlang der San Francisco Waterfront attraktiver. Ein neuer Cruiseship Terminal (Kreuzfahrtschiffhafen) ist an Pier 27 geplant, er soll Ende 2014 eröffnen. Zuvor jedoch wird an selber Stelle der America’s Cup 2013/14 stattfinden.
An Pier 43 ist eine neue Promenade geplant, die die Verbindung zwischen Bay Trail und Embarcadero Promenade herstellen soll. Zwischen Powell und Taylor St., Pier 45, werden die Parkplätze rund um den Historic Ferry Arch verschwinden, außerdem liegen Pläne für eine Modernisierung von Fisherman’s Wharf/Jefferson St. (Powell-Hyde St.) auf dem Tisch; die Fertigstellung ist für 2015 geplant.
Ebenfalls am Wasser entsteht das neue Exploratorium an Pier 15/17 (Embarcadero/Green St.). Der Umzug soll im Frühjahr 2013 erfolgen, vor Beginn des America’s Cups. Dazu gehören wird ein großer Park mit Ausstellungen im Freien, einem Town Square u.a. Attraktionen
• Infos: www.sfport.com, www.exploratorium.edu/piers
Lands End Lookout
Oberhalb der Ruinen der historischen Sutro Baths (*1896), nahe dem Cliff House – seit den 1860ern ein beliebtes Ausflugsziel – entstand kürzlich ein neues Besucherzentrum des National Park Service. Das Gebäude stammt von der lokalen Architekturfirma EHDD und verwendet wurden Recycling-Materialien. Um eine Plaza reihen sich Shop und Café sowie eine Informationsstelle und es gibt eine Aussichtsterrasse.
• www.parksconservancy.org/park-improvements/past-accomplishments/lands-end-lookout.html, tgl. 9-17 Uhr mit Café und Shop (interessante Literatur und Souvenirs), Bus 18/38 oder 5
Peruanische Küche der Spitzenklasse
“La Mar Cebichería Peruana” heißt ein Lokal direkt an der Waterfront, aber nicht im eher touristischen Areal um Pier 39/Fisherman’s Wharf, sondern nahe dem Ferry Building an Pier 1 1/1 (Embarcadero/Washington St.). Hier schwingt Chefkoch Diego Oka, geboren in Peru mit japanischen Vorfahren, den Kochlöffel. Der 29-Jährige ist kein unbeschriebenes Blatt in der kulinarischen Szene und war auch schon dabei, als das erste La Mar Cebichería in Lima, Peru, eröffnete.
Auf der Speisekarte stehen vor allem peruanische Gerichte mit kreativem asiatischen Einschlag. Cebicherías gibt es überall in Peru, vor allem in Küstenregionen, serviert wird vor allem Seafood und Fisch. Aushängeschild sind auch im La Mar die cebiches (oder „ceviches“), das Nationalgericht Perus, bestehend aus Fisch und Meeresfrüchten, die in einer Zitrusmarinade, genannt “leche de tigre”, serviert werden. „Causas“, ein weiteres typisches Gericht, bestehen aus Kartoffelpüree in unterschiedlichen Variationen, getoppt von Meeresfrüchten wie Dungeness Crab mit Avocado, Tunfischtartar oder Gemüsen. Deftiger sind die „empanadas peruanas y frituras“ mit unterschiedlichen Füllungen und wiederum raffiniert, die „anticuchos“, Spießchen aus Rindfleisch, Huhn oder Fisch, wie sie auf Perus Straßen vom Grill serviert werden. Dazu kommen bei La Mar die Platos de Fondo (peruanische Klassiker) wie „arroz norteño“, eine Art Paella.
Pastry Chef Astrid Gutsche liefert zum Nachtisch Leckereien wie Buñuelos de Chocolate (Schoko-Beignets mit Banane und Eiscreme) oder Picarones (Kürbis- und Süßkartoffel-Fritten mit Honig) und für die Weinliste ist Master Sommelier Emmanuel Kemiji zuständig; sie umfasst rund 200 Posten. Dazu kommt “Pisco”, das Nationalgetränk Perus, aus dem auch verschiedene Cocktails kreiert werden. Besonders schön sind die Plätze im “Wintergarten” mit Blick auf Pier 1 ½ (nahe Embarcadero/Washington St.), von wo aus man die Bay überblicken kann.
• www.lamarcebicheria.com, tgl. Lunch/Dinner, tgl. 15-18 Uhr Happy Hour, Tel. (415) 397-8880
Interessante „Hobnob Tours“
Hier residierten einst die Silber-Könige und die Big Four, die vier Eisenbahnmagnaten, heute wohnen in den Luxushotels ebenfalls noch die Reichen und Schönen. Während einer Tour über den Nob Hill mit Valarie Daum Huff oder einer ihrer Kolleginnen geht es um vergangenen und erhaltenen Prunk. Besichtigt werden u.a. das Fairmont Hotel von 1902, das Mark Hopkins Hotel (mit hervorragendem Ausblick von The Top at Mark), das Masonic Building mit einem sehenswerten Fenstermosaik, das Huntington Hotel und das Renaissance Stanfort Court Hotel sowie die Grace Cathedral. Das Unternehmen bietet zugleich Touren um den Union Square/Chinatown sowie durch den Financial District an. Alle dauern rund zwei Stunden und kosten $ 30.
• Infos: www.hobnobtours.com
Renoir Hotel
Das empfehlenswerte Renoir Hotel wurde kürzlich von der Kor Group (Viceroy Hotels) gekauft. Das bisherige Restaurant Little Joe's wurde ersetzt durch „Food Lab“, einem neuen Restaurantkonzept, das von mehreren Gourmet Food Trucks betrieben wird. Neu bietet das Hotel seinen Gästen ein Gratis-Frühstück an und zwar im nahen kleine französischen Café Mirtille (87 McAllister St.). Dort lohnt besonders das hausgemachte Gebäck, Croissants u.a., das Hotelgäste zum Frühstück bekommen, es gibt außerdem feine Mini-Baguettes und täglich wechselnde Suppen und Salate.
Zudem soll in Kürze im Hotel kostenlos WiFi angeboten werden. Bereits jetzt gibt es in den Zimmern angenehme Federbetten und -kissen sowie Safes und Wecker, besonders schön sind übrigens die Zimmer mit den Endnummern 11 (611, 711) in den oberen Etagen, da sie mit vier Fenstern Rundumausblick erlauben und besonders geräumig sind.
• Infos:
www.renoirhotel.com
News in Kürze
Das Westfield San Francisco Centre an der Market Street (www.westfield.com/sanfrancisco) ist größer und attraktiver geworden. Unter anderem befinden sich hier die Kaufhäuser Bloomingdales und Nordstrom, ein großer Imbiss/Lokalbereich, ein Spa, Kiehl’s, Cocoa Bella Chocolates, Chronicle Books, abrcrombie, Hollister, Eddie Bauer, Aeropostale, AEO.
2014 soll eine neue Bahnstation in Chinatown eröffnen. Die Central T Subway soll einmal diesen Stadtteil mit SoMa verbinden. Von Chinatown geht es vorbei am Union Square, Yerba Buena Center zur CalTrain Station verkehren und dort an die bereits existierende T Line anschließen. ?
„ Poets Plaza Piazza Saint Francis“ heißt ein neues Projekt in North Beach (www.poetsplaza.org), von Autor und Alt-Hippie Lawrence Ferlinghetti mitgetragen. Geplant ist ein begrünter Platz in Höhe des 600er-Blocks der Vallejo Street (Grant/Columbus Ave.) in North Beach, zwischen dem National Shrine of Saint Francis und dem Caffe Trieste. Das Areal im Stil einer italienischen Piazza soll mit Schachtischen, Bänken und Olivenbäumen gleichermaßen die umliegenden Bewohner anziehen wie Besucher. Zitate aus den Werken von 40 großen Dichtern aus aller Welt sollen im Boden eingeritzt werden.
Die von Peggy Smith und Sue Conley gegründete Cowgirl Creamery hat sich längst über Pt. Reyes hinaus einen Namen gemacht und ihr Laden im San Francisco Ferry Bldg. ist immer rege umlagert. Neu hinzu kam kürzlich dort „Sidekick“ – eine Eatery in der frische Sandwiches und Salate, nicht nur mit Käse, serviert werden. Die Käserei ist besonders für ihren Blue Cheese bekannt und produziert Sorten wie Mt. Tam, Red Hawk, Pierce PT, St. Pat oder Devil’s Gulch.
„ctwo Hotels“ ist der Zusammenschluss einer Reihe von (erschwinglichen) Boutiquehotels um den Union Square. Jedes der fünf Hotels ist von Charakter und Ausstattung her anders. Dazu gehören das Hotel Stratford (242 Powell St.), das Mark Twain Hotel (345 Taylor St.), La Luna Inn (2599 Lombard St.), das Hotel des Arts (447 Bush St.), das Adante Hotel (610 Geary St.) und das Hotel Fusion (140 Ellis St.). Genaue Beschreibungen finden sich unter
• www.ctwohotels.com
NEWS April/Mai 2012 von den Autoren Margit Brinke und Peter Kränzle (April 2012)
San Francisco Visitor Information Center zieht um
Das seit 1976 betriebene Besucher-Informationszentrum im Untergeschoss der Hallidie Plaza, an der Powell/Market Street, zieht im Juni wegen nötiger Renovierungen und Modernisierungen vorübergehend ins Westfield San Francisco Centre (865 Market St.), das Einkaufszentrum gleich gegenüber, um. Bis Ende des Sommers wird es dort Besucher Mo.-Fr. 9-17 und Sa./So 9-15 Uhr empfangen.
• www.sanfrancisco.travel
METREON neu eröffnet
Im März eröffneten die ersten Teile des „New Metreon“ (135th 4th St.). Zu dem neu gestalteten Shopping/Entertainment-Komplex gehören nun eine Aussichtsterrasse, neue Lokale, Läden und das neu renovierte Kino „AMC Theater“. Im Herbst soll hier zusätzlich ein Target Store – ein Kaufhaus der unteren Preiskategorie – eröffnen. Die Läden und Restaurants sind von 4th und Mission Street aus zugänglich. Neu zum Essen laden u.a. der Buckhorn Grill, San Francisco Soup Co., SoGreen Yogurt, Cako Bakery/Creamery, das Firewood Café oder Super Duper Burger ein, für Leseratten gibt es einen Chronicle Bookstore.
• www.metreon.com
Golden Gate Bridge feiert Geburtstag
Am 27. Mai feiert die legendäre Brücke ihren 75. Geburtstag. Zwei Tage lang wird dann an der Waterfront unter dem Titel „75 Tributes“ mit Bootsparade, Bühnen, Kunstinstallationen, Vorträgen und Führungen, Ausstellungen u.a. Events gefeiert. Höhepunkt wird ein großes Feuerwerk sein. Neu dazu kommt außerdem anlässlich des Jubiläums ein „Bridge Pavilion" als Besucherzentrum mit Ausstellungen und Shop; das Round House wird ebenfalls neu für Besucher hergerichtet und am SW-Ende der Brücke soll ein neuer „Golden Gate Overlook" entstehen. Neue Touren über die Brücke werden darüberhinaus ab Herbst angeboten.
• www.goldengatebridge75.org
Auf San Franciscos Bühnen
Das American Conservatory Theater (www.act-sf.org) erwarb neu das Strand Theater (1117 Market St.) von 1917 mit 300 Sitzen, das seit 2006 geschlossen war. Es wird die kleine Bühne von A.C.T. namens The Costume Shop und die Hauptbühne von A.C.T. mit 1.040 Plätzen ergänzen.
• „The Scottsboro Boys“ werden vom 21. Juni bis 15. Juli im American Conservatory Theater aufgeführt – www.act-sf.org.
• „The Caretaker“ von Harold Pinter stehen noch bis 22. April und „War Horse“ vom 1. bsi 26. August im Curran Theatre auf dem Programm – www.shnsf.com.
• „American Idiot" (12. Juni–8. Juli) und „Les Misérables“ (10. Juli–5. Aug.) kann man im Orpheum Theatre sehen – www.shnsf.com.
• Weitere Tipps: „Blues for an Alabama Sky“ (4. April–12. Mai) im Lorraine Hansberry Theatre (www.lhtsf.org) und „Sugar“ (4.–22. April) im 42nd Street Moon Theater (www.42ndstmoon.org).
• Die San Francisco Symphony veranstaltet zwischen 18. Juni und 3. August die „Summer & the Symphony Concerts“ – www.sfsymphony.org.
• Die San Francisco Opera Summer Series starten am 8. Juni, u.a. „Nixon In China“, „Attila“ (Verdi) und „Zauberflöte“ – www.sfopera.com.
• Das Teatro ZinZanni wird Ende 2012 an neuem Ort wiedereröffnen, denn es wird eine neue permanente Spielstätte am Embarcadero erhalten (Ecke Broadway/Davis St.), http://love.zinzanni.org.
• „We Players“ führen vom 12. Mai bis 1. Juli „The Odyssey on Angel Island“, inspiriert von Homers Epos, auf. Samstags, sonntags und an einigen Freitagen ist der Angel Island State Park von 10:30-16 Uhr Schauplatz der grandiosen Aufführung (www.weplayers.org).
Museum of Craft and Design zieht um
Das „MCD“ zieht im Juni nach SoMa (Dogpatch) um und ist derzeit geschlossen. Die Neueröffnung an der Third Street (Nr. 2569) im historischen American Industrial Center bedeutet nicht nur eine erhebliche Vergrößerung der Ausstellungfläche, sondern auch ein breiteres Angebotsspektrum. Das drei Block lange American Industrial Center war ursprünglich Sitz der American Can Company. Infos zum Eröffnungstermin und Angebot gibt es unter:
• www.sfmcd.org
Neue Ausstellungen
• Das Asian Art Museum zeigt ab 18. Mai im Rahmen der Ausstellung „Phantoms Asia: Contemporary Awakens the Past“ zeitgenössische asiatische Kunst (www.asianart.org).
• Am 26. Mai eröffnet die neue „Earthquake Exhibition“ in der California Academy of Sciences im Golden Gate Park (www.calacademy.org).
• „Choose Paint! Choose Abstraction!“ (bis 23. Sept.) zeigt im Museum of the African Diaspora Kunstwerke von neun einflussreichen abstrakten Künstlern der Bay Area – z.B. Robert Colescott, Mike Henderson, Joan Brown, Jay DeFeo, Arthur Monroe oder Squeak Carnwath (www.moadsf.org).
• Im GLBT History Museum informiert eine Show über AIDS: Bis 1. Juli läuft „Life and Death in Black and White: AIDS Direct Action in San Francisco, 1985-1990“. Gezeigt werden Arbeiten von fünf schwulen Fotografen (www.glbthistorymuseum.org).
• Die Fine Arts Museums of San Francisco (www.famsf.org) präsentieren in nächster Zeit mehrere interessante Ausstellungen, z.B. in der Legion of Honor noch bis 17. Juni „The Cult of Beauty: The Victorian Avant-Garde, 1860–1900“.
• Im SFMOMA (www.sfmoma.org) sind Arbeiten von Mark Bradford, Cindy Sherman und Buckminster Fuller zu sehen und im San Francisco Maritime National Historical Park Visitor Center steht die Show „The Waterfront“ auf dem Programm (www.nps.gov/safr).
Veranstaltungen
• Es ist wieder Flohmarktzeit: Der Treasure Island Flea Marketplace beginnt am Wochenende des 28./29. April. Außer Flohmarktware werden Antiquitäten, Kunsthandwerk, Secondhand-Kleidung u.a. Besonderheiten angeboten. Ein Paradies für Sammler und Bummler (www.treasureislandflea.com).
• „Sunday Streets“ (www.sundaystreetssf.com) heißt eine Aktion, während der an Sonntagen in bestimmten Stadtvierteln die Straßen für den Autoverkehr gesperrt werden und es vielerlei Events gibt. Dieses Jahr handelt es sich um ein Projekt im Mission District von Mai bis August am jeweils ersten Sonntag im Monat (6.5., 3.6., 1.7., 5.8., 11-16 Uhr).
• Während des Yerba Buena Gardens Festival (YBGF) sind vom 6. Mai–30. Okt. über 90 Gratisevents aus Musik, Theater, Zirkus, Tanz, Literatur, Familienevents u.a. geboten (www.ybgfestival.org).
• Zum 55. Mal findet vom 19. April bis 3. Mai das San Francisco International Film Festival in den Sundance Kabuki Cinemas, Castro Theatre, SF Film Society Cinema, im SFMOMA sowie im Pacific Film Archive in Berkeley statt. An 15 Tagen werden rund 200 Filme und Live-Events gezeigt und insgesamt über 70.000 Besucher erwartet (www.sffs.org).
• Im Rahmen des San Francisco International Arts Festival finden vom 2.–20. Mai in verschiedenen Theatern wie dem Herbst Theatre, dem Marines Memorial Theatre und den Yerba Buena Gardens, verschiedenste Aufführungen aus den Genres Musik, Tanz, Performance u.a. mit Künstlern und Ensembles aus aller Welt statt (www.sfiaf.org).
• Karneval im Mission District: Am Memorial Day Weekend, 26./27. Mai, feiert nicht nur die Golden Gate Bridge Geburtstag, sondern wird auch im Mission District mit Umzug am Sonntag San Francisco Carnaval gefeiert. Das Festival betont die kulturelle Vielfalt der Stadt und bietet Musik, Essen und Trinken und vielerlei Aktivitäten entlang der Harrison Street zwischen 16th und 23rd St. (www.sfcarnaval.org).
• Zum 75. Mal findet vom 24. Juni bis zum 26. August das Stern Grove Festival statt. Dieses Gratis-Event ist das älteste Outdoor-Festival in den USA und bietet immer sonntags 14 Uhr Konzerte in dem Park an der 19th Ave./Sloat Blvd., im Süden der Stadt (www.sterngrove.org).
Hotel-News
Das Inn at the Presidio (www.innatthepresidio.com) hat am 1. April eröffnet. 22 Zimmer stehen seither im Presidio auf Nationalparkgrund zur Verfügung. Die neue Herberge, die zu den „Historic Hotels of America" zählt, ist in die Main Post (42 Moraga Ave.), die einstigen „Pershing Hall Bachelor Officers Quarters“ (BOQ), ein klassizistisches Gebäude von 1903, eingezogen. Ein Gratis-Frühstücksbuffet und abendlicher Wein und Käse gehören zum Übernachtungspaket, das bei rund $ 195 pro Nacht im DZ startet.
Ebenfalls kürzlich eröffnet hat am Union Square (417 Stockton St.) das Mystic Hotel (www.crescentsf.com) von Küchenchef und Hotelier Charlie Palmer. Das frühere Crescent Hotel wurde in ein 79-Zimmer Boutiquehotel umgewandelt. Zur neuen Herberge gehören The Burritt Room – eine intime Bar mit guter Cocktailkarte – sowie die Burritt Tavern, ein gemütliches Lokal.
Neu renoviert eröffnete kürzlich auch das Hotel Diva (www.personalityhotels.com) wieder. Die 116 Gästezimmer wurden neu gestaltet und neu dazu kam die Bar „Perrier Lounge“.
Aus der Joie de Vivre Hospitality-Kette wird in Zukunft „JdV Collection“ (www.jdvhotels.com). Zu ihr gehören Hotels wie Galleria Park, Hotel Carlton, Hotel Del Sol, Hotel Kabuki, Hotel Rex, Hotel Tomo, Hotel Vitale, Laurel Inn, Petite Auberge, Phoenix Hotel und White Swan Inn.
Golden Gate Park Shuttle
Freie Fahrt in den Park ist an Wochenenden und Feiertagen mit Golden Gate Park Shuttle geboten. Die Gratisbusse transportieren Besucher durch den sonst für den Autoverkehr gesperrten Park und fahren von 9 bis 18 Uhr im 15-20-Minuten-Takt verschiedene Stops – wie McLaren Lodge, National AIDS Memorial Grove, Conservatory of Flowers, de Young Museum, California Academy of Sciences, Rose Garden, Spreckles Lake, Dutch Windmill oder Ocean Beach – an (www.sfrecpark.org).
Neues Weingut in San Francisco
Die „Bluxome Street Winery“ eröffnete kürzlich in San Franciscos SOMA District (53 Bluxome St.). Nur ein paar Blöcke von der Caltrain Station und dem AT&T Park entfernt, handelt es sich nicht nur um einen Tasting Room, sondern tatsächlich um eine Produktionsstätte. Bekannt ist das Weingut für Pinot Noir und den Bluxome Sauvignon Blanc (www.bluxomewinery.com).
Neue Flüge
Der San Francisco International Airport hat seit Ende März zwei neue Flüge zu bieten: Lufthansa fliegt im Sommer (bis 26. Okt.) von Frankfurt nonstop nach SFO (9:50 Uhr), United bietet einen zweiten Flug dorthin vom 1. April bis 26. Okt. und hebt damit um 14 und 17:25 Uhr ab. Außerdem steuert Air Berlin von Düsseldorf ab 9. Mai bis 26. Okt. direkt San Francisco an.
NEWS März 2012 von den Autoren Margit Brinke und Peter Kränzle (Februar 2012)
San Francisco blüht auf
Das Frühjahr steht unmittelbar bevor und ganz San Francisco taucht ein in Blütenpracht und -duft. Im de Young Museum (http://deyoung.famsf.org) im Golden Gate Park wird vom 13.-17. März die Ausstellung „Bouquets to Art“ gezeigt – ganz besondere florale Arrangements (www.bouquetstoart.org) in ungewöhnlicher Präsentation. Der Golden Gate Park ist ganzjährig ein guter Anlaufpunkt für Hobbygärtner, Botaniker und Ästheten – zur Auswahl stehen z.B. die Queen Wilhelmina Gardens, der Japanese Tea Garden, National AIDS Memorial Grove, Garden of the Humanitarians oder der San Francisco Botanical Garden mit dem Conservatory of Flowers. Das Conservatory of Flowers ist vor allem bekannt durch seine Orchideensammlung und im San Francisco Botanical Garden, der über 8000 Pflanzenarten aus aller Welt enthält, gibt es so verschiedene Abteilungen wie den California Native Plant Garden, einen Redwood Trail, einen Duftgarten und sogar eine Garten-Bibliothek (www.sfbotanicalgarden.org). Seit Eröffnung der California Academy of Sciences bietet das dortige „living roof“ (ein begrüntes Dach) Anschauungsmaterial für naturnahe und umweltfreundliche Begrünung von Gebäuden.
Ganz im Zeichen der Kirschblüten steht San Francisco an den beiden Wochenenden vom 14.-15. und vom 21.-22. April beim Northern California Cherry Blossom Festival in Japantown. Rund 200.000 Besucher werden erwartet und Höhepunkt ist die große Parade am Sonntag, 22. April. Doch auch sonst ist viel geboten: Kulinarisches, Bonsaiausstellungen, Ikebanavorführungen, Kunsthandwerk, Tänzern, Trommler und andere Künstlern sind zu sehen (Programm: www.nccbf.org).
Ebenfalls um Blumen geht es vom 25. März bis 7. April in der Macy’s Flower Show, die dieses Jahr unter dem Motto „Brasil: Gardens in Paradise“ steht und im gleichnamigen Kaufhaus am Union Square stattfindet. Ausgestellt werden Pflanzen aus dem Amazonasgebiet und Brazilien, gleichzeitig finden diverse Veranstaltungen statt (www.macys.com/flowershow).
Im sehenswerten Contemporary Jewish Museum wird vom 16. Feb. bis 28. Mai die Ausstellung „Do Not Destroy: Trees, Art and Jewish Thought“zum jüdischen Feiertag „Tu B’Shevat“, zum „Neujahr der Bäume“, gezeigt (www.thecjm.org). Ganz in der Nähe, bieten die Yerba Buena Gardens (www.yerbabuenagardens.com) viel Grün. Mehrere Gartenteile, wie ein Schmetterlingsgarten, ein Garten der 13 Partnerstädte San Franciscos und ein Dachgarten auf Moscone South (Howard/Third St.) laden mitten in der Stadt zum Ausruhen ein.
Eher ein verborgenes Juwel ist der Grace Marchant Garden am Ostabhang des Telegraph Hill ab Filbert Street. San Francisco Community Gardens, kleine gemeinschaftlich gepflegte Privatgärten, fast 40 an der Zahl, verteilen sich über das ganze Stadtgebiet. Eine Liste findet sich unter: www.parks.sfgov.org/site/recpark_index.asp?id=27048.
Dort wo der Pazifik auf die Bay trifft und sich die Golden Gate National Recreation Area erstreckt, stößt man auf eine Küstenlandschaft, die im Frühjahr nahe Fort Funston eine einmalige Wildblumenpracht aufweist (www.nps.gov/goga).
Noch nicht lange zugänglich sind die Gärten auf Alcatraz, der alten Gefängnisinsel. Im Rahmen des Alcatraz Historic Gardens Project wurde jener Zustand rekonstruiert, als die Gefangenen selbst zusammen mit Offizieren und ihre Familien, die auf der Insel lebten, hier Gärten angelegt haben. Nach alten Dokumenten wurde der ursprüngliche Bewuchs weitgehend wiederhergestellt und mittlerweile gibt es wieder prachtvolle Gärten vor beeindruckender Kulisse zu bewundern, durch die ehrenamtliche Guides führen (Fr./Sa., 9.30 Uhr ab Alcatraz-Anleger, www.alcatrazcruises.com).
Neue Restaurants
„Dobbs Ferry“ – benannt nach einer Stadt in New York State – ist ein spannender Newcomer in der kulinarischen Szene San Franciscos. Als Mitbesitzer und zugleich Chefkoch fungiert Mike Yakura, seine Speisekarte stellt eine Mischung aus New Yorker und kalifornischer Küche dar. Der 38-jährige Südkalifornier war schon in vielen angesehenen Lokalen in der Bay Area tätig und wurde in seiner Zeit bei „Le Colonial“ zum „Rising Star“ der Kochszene erklärt. Zugehörig ist eine Bar, die eine hervorragende Weinliste vorzuweisen hat.
• Dobbs Ferry, 405-409 Gough St., www.dobbsferrysf.com, Mo–Do 17-22.30, Fr/Sa 17-23, So 17-21.30 Uhr, Lunch Mo-Fr 11-15.45, Sa/So Brunch 11-15.30 Uhr.
Erst im Januar 2012 eröffnet wurde O3 Bistro & Lounge. „Pan Asian Fusion Cuisine“ nennt sich das, was Chefkoch Joseph Villanueva auf die Teller zaubert, eine eklektische Mischung aus amerikanisch-kalifornischen und asiatischen Einflüssen, zubereitet mit großteils lokalen, oft biologisch hergestellten Zutaten. Nahe der Symphonie und der Oper gelegen, wird das Restaurant gerne von Musik- und Kulturfreunden besucht, zudem ist die Happy Hour sehr verlockend. Bekannt ist man außerdem für Cocktails, viele davon ungewöhnlich und z.B. mit Sake zubereitet.
• O3 Bistro & Lounge, 524 Van Ness Ave./ McAllister St., www.o3restaurant.com, Mo–Mi 11-23, Do–Sa bis 2 Uhr, so geschlossen.
Mexican Museum Teil der Smithonian Institution
Als erstes Museum in San Francisco wurde Ende Januar dem mexikanischen Museum die Ehre zuteil, zum Partner des Smithonian Institution – einer Forschungs- und Bildungseinrichtung, die zahlreiche Museen beinhaltet. mit Sitz in Washington, DC – ernannt zu werden. Damit wird es verstärkt zum gegenseitigen Austausch von Werken der Smithsonian Institution und des Mexican Museum in San Francisco kommen. Letzteres ist einzigartig in seiner Art und widmet sich in erster Linie mexikanischer, mexikanisch-amerikanischer, Chicano- und Latino-Kunst und Kultur. Mehr als 14.000 Objekte gehören zur Sammlung und diese decken über 4000 Jahre Geschichte ab. Doch so einzigartig und hochklassig die Sammlung ist und so interessant Wechselausstellungen und Veranstaltungen sind: Das Museum insgesamt ist doch sehr beengt in Fort Mason Center untergebracht. Bereits seit einigen Jahren ist ein Neubau in SoMA, an Mission und Third Street im Yerba Buena Cultural Arts District, nahe Jewish Museum und SFMoMA, geplant. Durch die Verbindung mit der Hauptstadt-Institution und neue Geldgeber, könnte es nun bald losgehen. Baubeginn ist für 2013 angestrebt, 2016 soll der Neubau dann für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
• Infos: www.mexicanmuseum.org, Mi.–So 12-14 Uhr, Fort Mason Center, Building D
Exploratorium bald neu
Mitte April 2013 soll das Exploratorium an Pier 15 umziehen, direkt an die Waterfront. Das ganze Jahr 2012 über bietet sich noch Gelegenheit, das Museum an seinem alten Standort, im Exploratorium (www.exploratorium.edu) zu sehen. Die 1969 von Frank Oppenheimer gegründete Sammlung befindet sich noch im Palace of Fine Arts von Bernard R. Maybeck, ein Relikt der Panama-Pacific International Exposition 1915. So schön und auffällig das Gebäude sein mag, die Ausstellung im Inneren kann im neuen neuen Gebäude nur an Attraktivität gewinnen, zudem ist die Lage jetzt, im etwas abgelegenen Marina District, wenig günstig für nichtmotorisierte Besucher. Im Neubau wird die Ausstellung in vier Hauptabteilungen wesentlich größer sein als zuvor und außerdem ein Openair-Areal miteinbeziehen.
Nicht vergessen:
Spektakuläre Erdbeben-Ausstellung ab 26. Mai in der California Academy of Sciences (www.calacademy.org)!
EC-Karte von den Autoren M. Brinke - P. Kränzle (Januar 2012)
Achtung USA-Reisende:
EC/Maestro-Karten nur noch eingeschränkt benutzbar
2011 wurden erst von der Postbank, dann nach und nach auch von anderen Finanzinstituten, neue EC-Karten verschickt. Ein neues System namens V Pay setzt auf einen angeblich schwerer zu fälschenden Chip auf der EC-Karte. Die Postbank hat als erste deutsche Großbank flächendeckend dieses System eingesetzt, andere Banken zogen/ziehen nach; die Umstellung dauert je nach Bank noch an. Die höhere Sicherheit hat jedoch zur Folge, dass vor allem im außereuropäischen Ausland kein Geld mehr mit der Karte abgehoben und auch nicht mehr damit bezahlt werden kann.
Daher ist eine Kreditkarte für USA-Reisen unabdingbar geworden. Bei Kreditkarten sollte vorab im Kartenvertrag nachgesehen werden, wie hoch die Kosten für die Nutzung im Ausland beim Bezahlen ist. Während für das Abheben von Geld oft keine Gebühren berechnet werden, ist dies beim Zahlen mit einer solchen Karte meist anders.
NEWS Januar 2012 von den Autoren Margit Brinke und Peter Kränzle (Januar 2012)
Spektakuläre Erdbeben-Ausstellung kurz vor Eröffnung
Am 26. Mai wird in der California Academy of Sciences neu die Earthquake Exhibit – eine interessante Ausstellung zu Erdbeben – mit neuer Planetariums-Show eröffnen, inklusive Simulator, interaktiven Spielen und anderen Attraktionen zum Thema Erdbeben. Die gesamte Westhalle der Academy wird dafür in Anspruch genommen und abgesehen von einem begehbaren Erdmodell „Walk-through Earth“ und lebendigen Babystraußen (die als „Zeigertiere“ für Erdbeben gelten) gibt es einen Simulator in Gestalt eines viktorianischen Häuschens und einen Lehrpfad zur richtigen Vorbereitung auf ein Erdbeben. In einer neuen Show im Planetarium geht es um einen atemberaubenden Flug über die San Andreas Spalte.
• Infos: California Academy of Sciences, www.calacademy.org
Für Modelleisenbahnfans
Im Conservatory of Flowers, Teil des Botanical Gardens im Golden Gate Park, gibt es noch bis 18. März eine Modelleisenbahnlandschaft zu bewundern. Nachgestellt wurden die guten alten Zeiten mit dem legendären Playland at the Beach in San Franciscos West End bei der historischen Suthro-Badeanlage.
• Infos: www.conservatoryofflowers.org
Exploratorium – The Museum of Science, Art, and Human Perception
Es zählt zu den besten naturwissenschaftlichen Museen der Welt: das Exploratiorium. Mit mehr als 400 interaktiven Ausstellungsstücken und der neu eröffneten „Mind Collection“ – zu Gedankengängen und Abläufen im Gehirn –, die Abteilungen wie „Listen“ (Hören) und „Seeing“ (Sehen) ergänzt, lohnt dort auch der Tactile Dome, eine Wanderung durch völlige Dunkelheit. Derzeit noch im Palace of Fine Arts untergebracht, steht im Frühjahr 2013 ein Umzug des Museums an Pier 15, am Embarcadero, bevor.
• Infos: www.exploratorium.edu
Bald neues Wahrzeichen der Stadt: die Bay Bridge
Seit neun Jahren wird nun gebaut um die vielbefahrene San Francisco-Oakland Bay Bridge erdbebensicher zu machen. 2013 soll sie als größte selbsttragende Hängebrücke der Welt eingeweiht werden und damit würde sie sogar dem alten Wahrzeichen San Franciscos, der Golden Gate Bridge, die im Nov. 2011 ihren 75. Geburtstag feierte, den Rang ablaufen. 6,3 Milliarden Dollar kostet das Projekt, das gegenwärtig Stück für Stück, bei laufendem Betrieb, am Entstehen ist.
Dabei wurde der Westteil der zweiteiligen Brücke, von San Francisco bis zur Yerba Buena Island nur nachgerüstet, während der Ostteil hinüber nach Oakland komplett ersetzt wird. Am Entstehen ist dort eine technisch aufwändige und ungewöhnliche Zügelgurtbrücke, die auf nur einem tragenden Stützpfeiler ruht. 614 m Spannweite sollen die Bay Bridge zur längsten selbstverankerten Brücke der Welt machen und dabei trägt nur ein einziges 1,5 km langes Tragkabel – bestehend aus 137 Stahlsträngen – die ganze Last. Die Brücke verläuft über 40 m über der Wasseroberfläche und die der Stützpfeiler ragt rund 160 m aus dem Wasser heraus.
• Infos und Bilder: http://baybridgeinfo.org
NEWS Oktober 2011 von den Autoren Margit Brinke und Peter Kränzle (Oktober 2011)
Cable Car und Besucherpässe teurer
Im Sommer stieg der Preis für die berühmte Cable Car von $ 5 auf $ 6. Der Preis für Busse und Streetcars blieb bei $ 2 wie bisher.Auch der Preis für die empfehlenswerten 1, 3 oder 7 Day Muni Passports hat sich erhöht, nämlich auf $ 14 (1 Tag), $ 21 (3 Tage), $ 27 (7 Tage).
• www.sfmta.org
Auch der San Francisco CityPASS (Buch S. 55) ist teurer geworden: Er kostet für Erwachsene jetzt $ 69, für Kinder von 5-12 Jahren $ 39 wie bisher. Zudem ist die früher im Preis enthaltene Bootsfahrt ist nicht mehr Bestandteil. Der Fisherman’s Wharf Pass ist für $ 67 (statt 61) für Erwachsene, für $ 41 für Kinder zu bekommen.
Start in die neue Theatersaison
Die neue Theatersaison hat begonnen. Im San Francisco American Conservatory Theater (A.C.T., 415 Geary St./Mason St.) stehen beispielsweise David Mamets Broadwayhit “Race” (21. Okt.–13. Nov.) auf dem Programm, außerdem: “A Christmas Carol,” (1.-24.12.2011); Lorenzo Pisonis Einmann-Show “Humor Abuse” (12.1.-5.2.2012); Wajdi Mouawad: “Scorched” (16.2.–11.3.2012); Jordan Harrisons Komödie, “Maple and Vine” (29.3.–22.4.2012); Carey Perloff “Twelfth Night” von Shakespeare (10.5.–6.6.2012) und “The Scottsboro Boys”, ein Musical (21.6.–15.7.2012).
• Infos und Programm: www.act-sf.org
SHN (Shorenstein Hays Nederlander, vormals: „Best of Broadway“) eröffnet die Saison mit “Hair” am 25. Oktober im Golden Gate Theatre. Auch im Orpheum und Curran Theatre gibt es hochklassige Aufführungen wie „Fela“ (Bill T. Jones), “Bring It On: The Musical“, Harold Pinters Drama “The Caretaker”, “American Idiot” oder “Les Miserables”.
• Infos und Programm: http://shnsf.com
Das berühmte Teatro ZinZanni ist seit über elf Jahren in seinem Spiegelzelt an Pier 27/29 zu Hause. Nach der Silvestershow 2011 wird damit erst Schluss sein, da die Waterfront „verschönert“ werden soll. Man ist dabei, eine neue Heimat für das Zelttheater zu finden
• Infos: http://love.zinzanni.org
San Francisco Symphonie und Oper
Bis 1. Juli 2012 begeht das berühmte Orchester seine 100. Saison und zu diesem Anlass findet eine einmalige Orchester-Serie mit sechs großen Symphonieorchestern, darunter die Los Angeles Philharmonic, statt.
• Infos: http://sfsymphony.org
Auch die Opernsaison begann am 10. September und dauert bis Anfang Juli. Im War Memorial Opera House (301 Van Ness Ave) wird ein buntes Programm geboten.
• Infos: http://sfopera.com
Nachts in San Francisco
Zum neuen Nightlife-Spot entwickelt sich das 50 Mason Social House am Union Square, wo jede Nacht lokale Bands auftreten. Bekannt wurde der Club auch durch die Musik- und Comedy-Show “SF Live!” montags (21.30 Uhr, gratis). Außer Unterhaltung gibt es eine große Bierauswahl und Cocktails, lokale Käse- und Wurstplatten und andere Delikatessen. Geöffnet ist tgl. von 19-2 Uhr.
• www.50masonsocialhouse.com
Seit September 2011 ist der beliebte Harry Denton’s Starlight Room im 21st floor des Sir Francis Drake Hotel (450 Powell St.) wieder geöffnet. Die Nightclub Lounge bietet nicht nur unschlagbaren Ausblick auf den Union Square, sondern auch eine neue Cocktailkarte dank eines „Master Mixologist“.
• www.harrydenton.com
„Dine About Town“ im Januar 2012
Vom 15.-31. Januar 2012 gibt es in den Toplokalen von San Francisco wieder Schnäppchenangebote. Über 100 Lokale nehmen an der Aktion „Dine About Town“ teil und bieten ein 2-Gang-Mittagsmenü für $ 17,95 oder ein 3-Gang-Abendessen für $ 34,95.
• Infos: www.dineabouttown.com
Neue Restaurants
• Atelier Crenn, 3127 Fillmore St., Tel. 415-440-0460, www.ateliercrenn.com. Französische Küche in Cow Hollow, „poetic culinaria“ unter Verwendung organischer und biologischer Zutaten aus Frankreich, Italien und Kalifornien. Nur Dinner.
• Bluestem Brasserie, One Yerba Buena Lane, Tel. 415-547-1111, www.bluestembrasserie.com, Ambiente sehenswert, serviert werden frische, einfache Gerichte mit lokalen Ingredienzien. Es gibt Freiplätze und eine Rooftop Bar.
• Jones, 620 Jones St., Tel. 415-496-6858, www.620-jones.com. Schick und hip am Union Square., Kalifornische Küche der Exltraklasse, empfehlenswerter Sunday Brunch.
• Muka, 1345 Bush St., Tel. 415-346-7029, www.mukasf.com. Im früheren „Moussy’s“ wird noch immer kreative französische Küche auf dem Nob Hill serviert. Bekannt ist man für eine erlesene Weinkarte und für himmlische Desserts.
Ausstellungen
• “Maharaja: The Splendor of India’s Royal Courts” – Asian Art Museum 21. Okt. 2011 bis 8. April 2012. Gezeigt werden Kunstschätze aus dem Victoria and Albert Museum, London, zu Indiens Regenten über drei Jahrhunderte (www.asianart.org).
• “Masters of Venice: Renaissance Painters of Passion and Power from the Kunsthistorisches Museum, Vienna”, de Young Museum., 29. Okt. 2011-12. Feb. 2012. Kunst des 16. Jh. aus Venedig (http://deyoung.famsf.org/deyoung/exhibitions).
• “Pissarro’s People” – Legion of Honor, 22. Okt.–22. Jan. 2012. Werke eines der bedeutendsten Maler des Impressionismus (http://legionofhonor.famsf.org/legion/exhibitions/pissarros-people).
• “Artistic San Francisco”, Legion of Honor, 22. Okt. 2011–22. Jan. 2012 – interessante Ausstellung zur Kunst und Kultur in der San Francisco Bay (http://legionofhonor.famsf.org/legion/exhibitions)
• “Houdini: Art and Magic Examines Life and Legend of Celebrated Entertainer”, 2. Okt. 2011 -16. Jan. 2012, im Contemporary Jewish Museum (www.thecjm.org). Harry Houdini (1874-1926) war ein amerikanischer Entfesselungs- und Zauberkünstler.
• “Collected” Exhibition, Museum of the African Diaspora, 7. Okt. 2011-4. März 2012 (www.moadsf.org/exhibits/current.html). Es geht um Sammlungen, die Objekte beigesteuert haben, die die Geschichte und Rolle der Afroamerikaner illustrieren.
• “California Dreaming”, Contemporary Jewish Museum, 17. Nov. 2011–16. Okt. 2012. Hier geht es um das jüdische Leben in der Bay Area von Goldrauschzeiten bis zur Gegenwart (www.thecjm.com)
• “Earthquake”, eine spektaktakuläre neue Ausstellung startet in der California Academy of Sciences am 26. Mai 2012 (calacademy.org).
San Francisco Neighborhoods entdecken
“You Are Now Free to … Roam Local”, heißt die Devise des Historikers und Walking-Tour-Veranstalters Ryan Curtis. Vier verschiedenen Touren führen in weniger bekannte Neighborhoods von San Francisco, z.B. Bernal Heights inklusive Castro und Mission, Telegraph Hill und die alte Waterfront oder “Four Peaks” (Castro und Eureka Valley).
• www.roamlocal.com
California Twilight Cruise
Vom 10. Nov. 2011 bis 24. März 2012 bietet Red & White Fleet eine „California Twilight Cruise“ an. Zwei Stunden lang können Passagiere die nächtliche Skyline genießen, dazu gibt es Gitarrenmusik live, kleine Häppchen und Barbetrieb. Abfahrt ist an Pier 43½ , Fisherman’s Wharf, Do.–Sa 17.30 Uhr.
• www.redandwhitefleet.com
LGBT Events
• Dancing with the Drag Stars III: am 13. Nov. 2011 im Ruby Skye Nightclub (www.reaf.org)
• Castro Holiday Tree: am 28. Nov. um 18 Uhr wird der Weihnachtsbaum zu Musikuntermalung durch den Lesbian/Gay Chorus, die Gay/Lesbian Freedom Band und anderen Gästen aufgestellt (www.castromerchants.com).
• „The Golden Girls: The Christmas Episodes“. Der berühmten Soap Opera nachempfunden treten San Franciscos beliebte Drag Queens in einer lustigen Show auf (www.trannyshack.com)
• „Dance Along Nutcracker, Clara’s Magical Mystery Tour“ – The San Francisco Lesbian/Gay Freedom Band tritt im Yerba Buena Center for the Arts am 10. und 11.12. zu einer Weihnachtsshow auf (www.sflgfb.org)
• „Home for the Holidays“ dargeboten vom San Francisco Gay Men’s Chorus im Castro Theatre am Christmas Eve um 17/19 und 21 Uhr (www.sfgmc.org).
Im Schlauchboot durch die Bay
„Bay Voyager“ heißt ein neues Schlauchboot (RIB) für 12 Leute, im Angebot stehen sechs verschiedene Touren u.a. “San Francisco Bay Highlights”, “Bay Hopping” oder “City Night Lights” (1 hour, 45 minutes)
• http://bayvoyager.com
Golden Gate Bridge feiert 75. Geburtstag
Bitte vormerken: Am 27. Mai 2012 ist es soweit, dann feiert die Golden Gate Bridge ihren 75. Geburtstag. Zu ihren Ehren wird es verschiedene Veranstaltungen unter dem Titel “75 Tributes” geben. Höhepunkt sind der 26. und 27. Mai, dann wird mit Ausstellungen, Konzerten, Ständen, Touren etc. gefeiert, doch auch danach werden Events im Zeichen der Brücke stattfinden. In Planung ist außerdem ein neuer Golden Gate Bridge Pavilion mit Ausstellung und Shop und ein neuer Golden Gate Overlook an der SW-Seite der Brücke.
• Infos: www.goldengatebridge75.org
America’s Cup 2013 wieder in San Francisco
Die legendäre Segelregatta kehrt nach San Francisco zurück: Von Juli bis September 2013 findet der 34. America’s Cup in San Francisco statt, die Finale vom 7.-22. September. Um darauf entsprechend vorbereitet zu sein, wird an San Franciscos Waterfront heftig geplant. Vor allem an Pier 15 tut sich viel: Das Exploratorium wird aus dem Palace of Fine Arts an die Piers 15 and 17 am Embarcadero/Green Street umziehen. Bereits etabliert ist der neue International Cruise Terminal an Pier 27, der vor allem Anlaufpunkt von Kreuzfahrschiffen nach Alaska und Mexiko ist. Neu im Programm 2012 ist eine 15tägige Reise von San Francisco nach Hawaii.
• Infos: www.americascup.com
San Francisco im Web
Essen & Trinken: http://www.sanfrancisco.travel/dine/
Neighborhoods: http://www.sanfrancisco.travel/ -- click on “Neighborhoods”
Ausflüge: http://www.sanfrancisco.travel/beyondsf/
Gay Travel: http://lgbt.sanfrancisco.travel/index.html
Social Network: http://twitter.com/onlyinsf, www.facebook.com/onlyinsf
San Francisco aus der Luftperspektive
Als begleitenden Extraservice zum Buch stellen wir Ihnen im Internet speziell vorbereitete Luftbildkarten zur Verfügung. Darin sind die im Buch behandelten Örtlichkeiten eingetragen. Wenn Sie einen der folgenden Links aufrufen, wird unter Google Maps® der jeweilige Stadtplan mit unseren Positionsmarken angezeigt. In der linken Spalte finden Sie eine Liste der Örtlichkeiten, geordnet nach den im Buch vergebenen Nummern. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um seine Position auf der Karte anzeigen zu lassen. In der rechten oberen Ecke der Karte können Sie zwischen Straßenkarte und Satellitenansicht wählen. Weitere Hinweise zur Benutzung der Karten finden Sie in der Hilfe-Funktion von Google Maps®.
Die GPS-Daten aller im Buch beschriebenen Örtlichkeiten stehen hier unten zum kostenlosen Download im universellen gpx-Austauschformat bereit.| Folgende Dateien und Informationen können hier kostenlos heruntergeladen werden: |
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Es gibt nur wenige Nonstop-Verbindungen aus dem deutschsprachigen Raum nach San Francisco. Lufthansa, kooperierend mit United Airlines, fliegt zweimal täglich (am frühen Nachmittag und am frühen Abend) von Frankfurt (ca. 11 bis 12,5 Stunden) und einmal von München (nachmittags) nach San Francisco. Continental Airlines fliegt einmal täglich von Frankfurt direkt und Swiss International verbindet von Juni bis September täglich außer dienstags Zürich direkt mit San Francisco.
Daneben gibt es eine Reihe von Umsteigeverbindungen über europäische oder amerikanische Großstädte, z. B. von United Airlines (Washington oder Chicago), US Airways (Charlotte, Philadelphia), American Airlines (Chicago, Dallas), Delta (Atlanta, Detroit, Salt Lake City), Continental (London, New York), British Airways (London), Air France (Paris), KLM (Amsterdam) oder SAS (Kopenhagen).
µ Air France: www.airfrance.de
µ American Airlines: www.aa.com
µ British Airways: www.britishairways.com
µ Continental Airlines: www.continental.com
µ Delta Air Lines: www.delta.com
µ KLM: www.klm.com
µ Lufthansa: www.lufthansa.com
µ SAS: www.flySAS.com
µ Swiss International: www.swiss.com
µ United Airlines: www.united.com
µ US Airways: www.usairways.com
Die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und San Francisco beträgt 9 Stunden. Der Jetlag macht sich bei der Ankunft in den USA, meist am späten Nachmittag/frühen Abend, kaum bemerkbar. Man sollte sich möglichst gleich auf die Ortszeit umstellen und im Flugzeug auf dem Hinweg nicht schlafen. Die Tage nach der Rückkehr in die Heimat bereiten mehr Probleme, weil man am Morgen oder Vormittag unausgeschlafen ankommt. Dennoch sollte man zu Hause möglichst erst am Abend zu Bett gehen und nicht länger als üblich schlafen. Frische Luft und Bewegung helfen und es ist günstig, einen zusätzlichen Urlaubstag einzuplanen bzw. an einem Wochenende zurückzukehren.
Bei der Planung einer Rundreise ist auf Anschlüsse, die Möglichkeit zu Gabelflügen oder stopovers (meist einer gratis) zu achten – Bedingungen, die von Gesellschaft zu Gesellschaft variieren. Oft ist diese Variante nämlich günstiger, als extra Inlandsflüge zu buchen.
Die meisten Gesellschaften haben Codesharing-Verträge, d. h., sie kooperieren mit anderen Fluggesellschaften und erweitern so ihr Angebot. Die bedeutendsten Allianzen im Nordamerikabereich sind SkyTeam (www.skyteam.com, u. a. Air France, Alitalia, Delta Air Lines und KLM), Star Alliance (www.staralliance.com) mit u. a. Austrian Airlines, Continental Airlines, Lufthansa, Swiss, Air Canada, SAS, United Airlines und US Airways oder One World (www.oneworld. com) u. a. mit Air Berlin, American Airlines und British Airways. Für Leute, die regelmäßig mit bestimmten Gesellschaften fliegen, lohnt es sich, (gratis) Mitglied eines Frequent-Flyer-Programms zu werden. Mit den gesammelten Meilen von Flügen bei Fluggesellschaften innerhalb eines Verbundes gibt es Upgrades oder Freiflüge.
Die Flugpreise hängen von vielerlei Faktoren wie Veranstalter, Fluggesellschaft, Routing, Abflughafen, Länge der Vorausbuchung, Jahreszeit bzw. sogar Wochentag und Buchungsklasse ab. Die Flugpreise nach San Francisco beginnen in der Hauptsaison bei etwa 800 €, in der Nebensaison bei ca. 550 € inklusive aller Steuern, Gebühren und Zuschläge. Am teuersten – über 1000 € – ist es in der Hauptsaison in den Sommerferien im Juli und August. Speziell für diese Zeiten ist frühzeitige Buchung dringend zu empfehlen, aber auch sonst ist das in der Regel empfehlenswerter als eine Last-Minute-Buchung. Zur ersten Orientierung in Sachen Preise und Verbindungen helfen die Webpages großer Internetbroker wie z. B. www.expedia.de.
Sondertarife sind das ganze Jahr über, bevorzugt in der Nebensaison, zu bekommen, allerdings unterschiedlich in Kontingentierung und den Bedingungen. Vergünstigte Spezialtarife und befristete Sonderangebote kann man direkt auf den Websites der Fluggesellschaften (s. S. 264) buchen. Auch Jet-Travel – ein Spezialist für Jugend- und Studententickets – bietet „Schnäppchenflüge“ (www.jet-travel.de). Last-Minute-Flüge werden ab etwa 14 Tagen vor Abflug angeboten und lassen sich bei Spezialisten wie www.ltur.com buchen. Preiswerter sind Jugend- und Studententickets (je nach Airline bis ca. 29, Studenten bis 34 Jahre). Kinder unter zwei Jahren fliegen ohne Sitzplatzanspruch kostenlos, ansonsten werden die regulären Preise je nach Airline um 25 bis 50 % ermäßigt. Ab dem 12. Lebensjahr gilt der Erwachsenentarif oder ein besonderer Jugendtarif.
Der San Francisco International Airport (SFO) befindet sich rund 24 km südlich der Stadt, nahe San Bruno, weitere (kleinere) Flughäfen sind der Oakland International (OAK) und der Mineta San Jose International Airport (SJC). Der SFO wurde bereits mehrmals zum „Best Airport in America“ gekürt und gilt trotz der 37 Mio. Fluggäste im Jahr als besonders besucherfreundlich. Er verfügt über vier Terminals – darunter der architektonisch gelungene International Terminal von SOM mit Aviation Library & Museum sowie Kunstwerken renommierter Künstler – und bildet zusammen mit den Terminals 1, 2 und 3 eine Art Ring um die Parkgarage im Zentrum.
Alle Terminals, BART-Station und Rental Car Center sind durch eine Magnetbahn (AirTrain) miteinander verbunden. Während die Red Line alle Terminals, Garagen und die BART-Station verbindet, fährt die Blue Line zusätzlich zum Rental Car Center. Am International Terminal befinden sich an beiden Enden der Haupthalle AirTrain-Stationen.
Im Flughafen verteilt gibt es Serviceeinrichtungen aller Art und sogar ein Hospital, außerdem das San Francisco Airport Museum, ein Aquarium und das Louis A. Turpen Aviation Museum.
µ Infos: Tel. 1 800 4359736 und www.flysfo.com
Die Schnellbahn BART, deren Stopp „San Francisco Airport“ direkt im International Terminal (Level 3 – Departures/Ticketing Level) liegt, verbindet den San Francisco International Airport bequem mit Downtown. Die gelbe Linie Pittsburg/Bay Point–SFO macht viermal in Downtown Station – Civic Center/UN Plaza, Powell St. (Union Sq.), Montgomery St. (Financial District) und Embarcadero (Ferry Buidling) –, dazu am Balboa Park, Glen Park, 24th St. und 16th St. Mission.
µ Infos: www.bart.gov, Tel. 650 9922278, $ 8,10, Fahrtdauer: ca. 30–45 Min., drei- bis achtmal stündlich von 5 bis 23.45 Uhr
An der BART Millbrae Station ist ein Übergang zum Caltrain (Bahnhof: Townsend/4th/King St.) Richtung San José, mit Stopps in Palo Alto und Stanford, möglich.
µ Infos: www.caltrain.com, Tel. 1 800 6604287
Ab International Terminal gibt es Busverbindungen mit SamTrans zum Transbay Terminal in SoMa (Mission/1st St., Linien 292, 397 sowie KX-Express, in Letzterem ist jedoch nur kleines Gepäck erlaubt).
µ Infos: www.samtrans.com, Tel. 1 800 6604287
µ Allgemeine Infos zur ground transportation siehe www.flysfo.com/web/page/tofrom/transp-serv
Auch der Oakland International Airport ist an BART angeschlossen (AirBART-Shuttlebus, dann BART-Station „Coliseum/Oakland Airport“).
µ Infos: www.flyoakland.com/ground_ transportation.shtml
Verschiedene vans (Kleinbusse) – z. B. American Airporter, Airport Express oder Super Shuttle – verkehren für etwa $ 17 von 6 bis 23 Uhr alle 15 bis 30 Minuten vom San Francisco International Airport (Departures/Ticketing Level aller Terminals) zu beliebigen Innenstadthotels („Door-to-Door Vans“). Nur bei Fahrten nach 23 Uhr und für die Fahrt vom Hotel zum Flughafen ist eine Reservierung nötig.
Eine Fahrt mit dem Taxi ist im Vergleich zu Fahrten mit BART und den Shuttlebussen teuer, da es hier keine Flatrate gibt: Nach Downtown kostet die Fahrt je nach Ziel etwa $ 40, dann allerdings für bis zu fünf Personen.
µ Von Süden: auf dem Highway One entlang der Küste, vom Flughafen bzw. von San José über die US 101 bzw. I–280
µ Von Osten: über die Bay Bridge (I–80) von Sacramento kommend bzw. über den Zubringer I–580 von der I–5 (L. A.–Seattle). Achtung: Die Abfahrt nach der Bay Bridge in Richtung Downtown erfolgt von der linken Spur!
µ Von Norden: US 101 und Hwy. 1 über die Golden Gate Bridge
µ Amtrak: Bahnhöfe in Emeryville oder Oakland, dorthin bzw. von dort Zubringerbusse ab/zum Ferry Building (31 Embarcadero, Tel. 1 800 8727245, www.amtrak.com), wo sich auch das ticket office befindet.
µ Greyhound: San Francisco Transbay Terminal, 425 Mission/1st St., Tel. 415 5586789 oder 1 800 2312222
Autofahren in den USA macht Spaß, sofern man sich dem gemächlichen und defensiven amerikanischen Fahrstil anpasst. In San Franciscos Innenstadt machen Staus und Stop-and-Go, das ständige Auf und Ab, die uneingeschränkte „Vorfahrt“ für Cable Cars und Fußgänger sowie die mühsame Parkplatzsuche das Fahren aber nicht immer zum Vergnügen. Speziell während der Rushhour zwischen 7 und 9/10 bzw. zwischen 16 und 19 Uhr wird Autofahren anstrengend, besonders, wenn man eine der beiden Brücken der Stadt überqueren muss.
Es ist im Allgemeinen günstiger, den Mietwagen bereits zu Hause „im Paket“, d. h. inklusive aller Steuern, Gebühren, Meilen und Versicherungen, zu buchen. Die großen Firmen unterhalten nicht nur am Flughafen, sondern auch im Stadtzentrum Büros, sodass es günstig sein kann, den Mietwagen erst bei Abreise aus der Stadt zu übernehmen.
µ Avis: www.avis.de
µ Alamo: www.alamo.com
µ Hertz: www.hertz.com
µ Neben den Mietwagenfirmen gibt es Mietwagen-Broker (www.mietwagen-brooker.de) wie Holiday Autos (www.holidayautos.de), Auto Europe (www.autoeurope.com), TUI (www.tui.de/mietwagen) oder DERTOUR Cars (www.dertour.de).
Seit 1. Januar 2009 gibt es ein „Green Rental Car Program“, bei dem man bei Anmietung eines Hybridautos Rabatt erhält.
µ Infos: www.flysfo.com/web/page/tofrom/rental-cars/greenrentals
Der Lost Campers Campervan Rental Service bietet Campervans an, kleine Wohnmobile/Kleinbusse, die zu günstigen Preisen gemietet werden können.
µ Infos: www.lostcampersusa.com
Speeding (zu schnelles Fahren) wird wesentlich schärfer überwacht und härter bestraft als hierzulande, besonders in Baustellenbereichen („Road Construction“ oder „Men at work“). Polizeikontrollen sind gang und gäbe und die officers sind streng. Wird man mittels Kelle oder Blaulicht zum Anhalten gezwungen, rechts stehen bleiben, im Auto sitzend die Papiere bereithalten, Hände aufs Lenkrad. Strafzettel widerspruchslos hinnehmen und bar zahlen!
Erlaubte Geschwindigkeiten:
µ Stadtgebiet: 20–35 mph (ca. 30–50 km/h)
µ Landstraße: max. 55 mph (ca. 90 km/h)
µ Autobahn: 65–75 mph (ca. 105–120 km/h)
Ampeln hängen hoch hinter einer Kreuzung und schalten gleich von Rot auf Grün. Rechtsabbiegen bei Rot ist erlaubt, wenn es gefahrlos möglich und kein Schild „No turn on red“ (Abbiegen bei Rot verboten) angebracht ist.
Auf- und Abfahrten sind in Kalifornien nach Meilen nummeriert und können sich auch links befinden (z. B. von der San Francisco-Oakland Bay Bridge stadteinwärts). Normalerweise führen mehrere exits in eine Stadt, ein Kartenstudium vorher ist angeraten.
Rechts überholen bei mehreren Spuren ist erlaubt. Im Stadtbereich hält man sich idealerweise an die zweite oder dritte Spur von rechts, um so auch für Linksabfahrten gewappnet zu sein. Bei nur zwei Fahrspuren überholt man nur in Extremfällen.
Car Pools sind speziell ausgewiesene Bahnen für Fahrgemeinschaften (meist ab zwei Personen) oder Busse, die beschleunigtes Durchkommen im Stadtgebiet ermöglichen sollen und weniger Abzweigungen aufweisen.
An Schulbussen darf man, wenn sie Zeichen (Blinklicht/Kelle) geben, niemals vorbeifahren, auch nicht in Gegenrichtung. In der Nähe von Schulen ist dringend auf Geschwindigkeitsbeschränkungen bzw. ein Blinklicht an Übergängen zu achten.
Alkohol darf nur im Kofferraum transportiert werden. Gesetzlich gelten 0,5 Promille, propagiert wird keep alert (nüchtern fahren). Verstöße werden streng geahndet.
Eine Gallone (3,8 l) Normalbenzin (unleaded regular) kostet in der Bay Area rund $ 3,10 (Stand Frühjahr 2010). Die aktuellen Preise sind im Internet unter www.sanfrangasprices.com/Map_Gas_Prices.aspx zu finden.
Parken in San Francisco ist teuer, in Hotels können es bis zu $ 40 pro Tag sein, in Zentrumsparkhäusern mindestens $ 6 pro Stunde, günstiger ist es an Fisherman’s Wharf, wo es Parkuhren gibt und Restaurants und Shops einen Teil der Kosten übernehmen (to validate a ticket).
In Städten darf niemals in der Nähe von Hydranten oder in Tow-Away- bzw. No-Parking-Zonen geparkt werden. Es gibt auf den Straßen entweder meters (Parkuhren) oder aber farbige Randsteinmarkierungen: Rot (Halteverbot), Gelb/Gelb-schwarz (Lieferzone, bei Gelb ist Parken nach 18 Uhr erlaubt), Blau (Behinderte), Grün (10 Min. Parken), Weiß (Ein-/Aussteigen bzw. Beladen erlaubt).
In San Francisco gelten besondere Regeln für das Parken an Hängen: Die Reifen müssen zum Gehweg gedreht werden, der Park-Gang ist einzulegen und die Handbremse anzuziehen.
Parkuhren und Zeitlimits werden von Parkwächtern mit kleinen Elektrofahrzeugen überwacht; sie markieren den Stand der Reifen mit Kreide. Taubenschlagartige Kästen auf Parkplätzen sollte man mit der angegebenen Gebühr füttern – sie werden kontrolliert! Abschleppen ist teuer.
Amerika ist ein Reiseland der handicapped people. Allgemeine Infos erteilen SATH, die Society for Accessible Travel & Hospitality (Tel. 212 4477284, www.sath.org) oder – konkreter – Access Northern California (www.accessnca.com).
Für den Nahverkehr in San Francisco hat Muni eine eigene Broschüre („Muni Access Guide“, anzufordern unter Tel. 415 7014485 bzw. herunterladbar unter: www.sfmta.com/cms/mcust/access. htm) herausgebracht. Beim San Francisco Convention & Visitors Bureau (SFCVB) ist die Publikation „Access San Francisco“ gratis erhältlich bzw. kann unter www.onlyinsanfrancisco.com/plan_your_trip/access_guide.asp abgerufen werden. Sie gibt detaillierte Infos zu Hotels, Lokalen, Attraktionen, Einrichtungen und deren Zugängigkeit. Auch das Mayor’s Office hat eine eigene Abteilung für Menschen mit Behinderung. Infos können hier auf einer eigenen Website abgerufen werden: www.sfgov2.org/index.aspx?page=386.
Die Botschaften und Konsulate im Heimatland sind in erster Linie für die Erteilung von Visa zuständig. Eine Liste aller Auslandsvertretungen findet sich im Internet unter www.auswaertiges-amt.de (D), www.bmaa.gv.at (A) bzw. www.eda.admin.ch (CH).
µ Botschaft der Vereinigten Staaten, Pariser Platz 2, 10117 Berlin, Tel. 030 83050, Konsularabteilung (Visa): Clayallee 170, Tel. 0900 1850055 (Mo.–Fr. 7–20 Uhr), http://germany.usembassy.gov
µ Botschaft der Vereinigten Staaten, Boltzmanngasse 16, 1090 Wien, Tel. 01 313390, Visa: Tel. 0900 510300, www.usembassy.at
µ Botschaft der Vereinigten Staaten, Sulgeneckstr. 19, 3007 Bern, Tel. 031 3577011, Visa: Tel. 0900 878472, http://bern.usembassy.gov
Die Botschaften von Deutschland, Österreich und der Schweiz befinden sich in Washington, D.C., wohingegen in San Francisco folgende diplomatische Vertretungen im Notfall weiterhelfen:
µ Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland, 1960 Jackson St., Tel. 415 7751061, info@san-francisco.diplo.de, www.san-francisco.diplo.de
µ Honorarkonsulat der Republik Österreich, 580 California St., Suite 1500, Tel. 415 7659576, pfredericks@austrianconsulatesf.org
µ Consulate General of Switzerland, 456 Montgomery St., Suite 1500, Tel. 415 7882272, sfr.vertretung@eda.admin.ch
Dank des Visa Waiver Program (VWP) ist ein Visum für Staatsbürger von Teilnehmerländern (darunter Deutschland, Österreich, Schweiz) bei einem Aufenthalt von max. 90 Tagen und bei Vorlage eines Rückflugtickets nicht nötig. Besucher müssen im Besitz eines maschinenlesbaren Reisepasses sein, der (falls nach dem 26.10.2006 ausgestellt) über einen integrierten Computerchip (e-Pass) verfügt. Er muss mindestens noch die gesamte Aufenthaltsdauer lang gültig sein. Derzeit sind in solchen „e-Pässen“ außer einem Digitalfoto zwei Fingerabdrücke gespeichert, die Aufnahme weiterer biometrischer Daten ist geplant. Auch Kinder benötigen einen eigenen Pass.
Seit dem 12. Januar 2009 müssen sich alle Bürger, auch Kinder, die ohne Visum einreisen, spätestens 72 Stunden vor Abflug online registrieren lassen (Electronic System for Travel Authorization – ESTA). Dafür wird seit dem 8. September 2010 einmalig bei der Registrierung eine Gebühr von $ 14 fällig. Nachdem Präsident Obama im März 2010 den US Travel Promotion Act (TPA) unterzeichnet hat, soll mit diesem Geld u. a. ein neues staatliches Tourismusamt finanziert werden. Die ESTA-Registrierung kann im Reisebüro oder im Internet auf folgender Website erfolgen:
µ https://esta.cbp.dhs.gov (Antrag)
µ http://german.germany.usembassy.gov/visa/vwp/esta/ (deutsche Erläuterungen)
Erfragt werden prinzipiell die gleichen Angaben wie auch auf dem bis dato noch im Flugzeug ausgeteilten grünen I–94W-Formular zur Befreiung von der Visumspflicht (das Formular wird voraussichtlich im Herbst 2010 abgeschafft): Name, Geburtsdatum, Adresse, Nationalität, Geschlecht, Passnummer, erstes Hotel, Zweck und Dauer der Reise etc. Wer einmal registriert ist, kann innerhalb von zwei Jahren mehrfach einreisen, sofern der Pass so lange gültig ist. Updates wie die Ergänzung bzw. Änderung der ersten Adresse vor Ort oder Datumsänderungen sind nachträglich möglich. Nach der Registrierung erfolgt im Allgemeinen sofort eine Mitteilung („Authorization Approved“). Bei Besitz eines Visums ist keine Registrierung nötig.
Die gleichen allgemeinen Daten wie bei der ESTA-Registrierung fordert die Fluggesellschaft auch derzeit noch beim Check-in auf einem APIS-(Advance Passenger Information-)Formular bzw. mündlich zur Weiterleitung an die U.S. Customs and Border Protection.
Wer länger als 90 Tage im Land bleiben möchte – zum Beispiel zum Studieren oder Arbeiten – oder Staatsbürger eines Landes ist, das nicht am VWP teilnimmt, muss sich ein „Nichteinwanderungsvisum für vorübergehenden Aufenthalt“ beschaffen. Dazu ist persönliche Vorsprache in den Konsulaten in Frankfurt, Berlin oder München, Wien oder Bern nötig. Über die Details informiert:
µ http://travel.state.gov/visa/visa_1750.html
Am Einreiseschalter (Immigration Counter) des ersten Flughafens in den USA wird der Pass gescannt und es werden Fragen zu Reiseroute, Zweck der Reise, Beruf, Bekannten oder Freunden in USA, evtl. auch zum Reisebudget gestellt. Es werden tintenlose Fingerabdrücke genommen und es wird ein Foto gemacht, ehe es den Stempel mit einer auf normalerweise drei Monate festgelegten Aufenthaltsdauer gibt. Der Vorgang dauert nur wenige Minuten. Infos zu den aktuellen Einreisebestimmungen:
µ www.dhs.gov/us-visit (Homeland Security), http://travel.state.gov/visa/temp/without/ without_1990.html (Visa Waiver Program)
µ http://german.germany.usembassy.gov/visa/ – hilfreiche Visa-Informationen der US-Botschaft auf Deutsch
Nach der Einreise geht es zum Gepäckband (baggage claim) und hat man dort sein Gepäck in Empfang genommen, geht es (im Allgemeinen) durch den Ausgang mit der Aufschrift „Nothing to declare“ („Nichts zu verzollen“). Hier wird die im Flugzeug ausgeteilte weiße Zollerklärung (customs form) – eine pro Familie mit gleicher Adresse – abgegeben. Auf ihr ist anzugeben, ob/welche Waren bzw. wie viel Geld mitgeführt werden, gelegentlich finden Stichproben statt. Bei einem Anschlussflug muss das Gepäck anschließend neu eingecheckt werden.
Eine Devisenbeschränkung gibt es nicht, lediglich Summen über $ 10.000 müssen deklariert werden. Die Einfuhr von Alkohol und Tabak ist begrenzt:
µ 1 l Alkohol bzw. 200 Zigaretten oder 100 Zigarren (keine kubanischen)
µ Geschenke im Wert bis $ 100
µ Verboten sind alle tierischen und pflanzlichen Frischprodukte/Lebensmittel sowie Samen und Pflanzen, außerdem Klappmesser u. a. gefährliche Objekte. Bei Medikamenten in größeren Mengen empfiehlt es sich, ein ärztliches Attest dabeizuhaben, da die Einfuhr von Rauschmitteln untersagt ist.
µ Details finden sich unter www.customs.gov.
Bei der Rückreise nach Europa dürfen folgende Waren zum persönlichen Ge- oder Verbrauch eingeführt werden:
µ Tabakwaren (über 17-Jährige in EU-Länder und CH): 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak.
µ Alkohol (über 17-Jährige in EU-Länder): 1 l über 22 Vol.-% oder 2 l bis 22 Vol.-% und zusätzlich 4 l nicht-schäumende Weine und 16 l Bier; in die Schweiz: 2 l (bis 15 Vol.-%) und 1 l (über 15 Vol.-%)
µ Andere Waren für den persönlichen Gebrauch können nach Deutschland und Österreich maximal im Wert von 430 € (über 15-Jährige bzw. 175 € falls jünger) eingeführt werden. In die Schweiz dürfen andere Waren bis zu einem Wert von CHF 300 eingeführt werden. Wird der Warenwert überschritten, werden Einfuhrabgaben auf den Gesamtwert der Ware erhoben.
Einfuhrbeschränkungen bestehen z. B. für Tiere, Pflanzen, Arzneimittel, Betäubungsmittel, explosive Materialien, Lebensmittel, Raubkopien, bestimmte Schriften (Hetzschriften, Pornografie etc.), Waffen und Munition; in Österreich auch für Rohgold und in der Schweiz für CB-Funkgeräte. Weitere Infos:
µ Deutschland: www.zoll.de, Zollinfocenter, Tel. 069 46997600
µ Österreich: www.bmf.gv.at, Zollamt Villach, Tel. 04242 33233
µ Schweiz: www.ezv.admin.ch, Zollkreisdirektion Basel, Tel. 061 2871111
In den USA gibt es Wechselstrom von 110 bis 115 V, daher müssen mitgebrachte Geräte umstellbar sein. Die andere Form amerikanischer Steckdosen erfordert zudem einen Adapter, den man sich am besten schon zu Hause in einem Elektrogeschäft oder Reiseshop besorgt. In den meisten Hotels ist für einen Föhn im Bad und einen Radiowecker gesorgt, manchmal gibt es auch ein Bügeleisen.
Das Zauberwort in Amerika heißt credit card (CC) und Mastercard und Visa sind die gebräuchlichsten. Selbst Kleinstbeträge werden damit bezahlt und sie ist nötig, um eine Kaution (zum Beispiel für den Mietwagen) zu stellen und um Reservierungen, Ticketbestellungen und Buchungen zu garantieren. Für das bargeldlose Zahlen werden etwa 1 bis 2 % des Betrags für den Auslandseinsatz berechnet, damit Bargeld am Automaten (ATM) zu ziehen, kostet bis zu 5,5 % Gebühr.
Die Maestro-(EC-)Karte ist nur an gekennzeichneten Automaten („Cirrus/Maestro“) gegen eine variable Gebühr einsetzbar, meist aber günstiger als eine Abhebung mit der Kreditkarte. Mit der Postbank SparCard lässt sich an gekennzeichneten VISA-PLUS-Automaten sogar zehnmal jährlich gebührenfrei Geld abheben.
Travelers Cheques (TC) in Dollarbeträgen werden von American Express und Travelex zur Verfügung gestellt. In Stückelungen von nicht mehr als $ 50 pro Scheck verhelfen sie schnell zu Bargeld – zum Beispiel bei AmEx- oder Travelex-Filialen, aber auch in Hotels (meist max. $ 50/Tag – „to cash a cheque“) oder Banken. Sie gelten in Geschäften als Zahlungsmittel und Restbeträge werden bar herausgegeben.
Wie Kreditkarten sind auch Schecks versichert (Seriennummern notieren und Kaufbeleg aufbewahren!) und bei Verlust oder Diebstahl können die Sperrung (s. S. 289) und der Ersatz von Karten oder Schecks veranlasst werden.
Es gibt nur wenige Orte, an denen Bargeld unbedingt nötig ist, beispielsweise für Trinkgelder, für den Kauf einer Zeitung oder ein Getränk am Automaten. Selbst in Supermärkten und an Tankstellen ist die Zahlung mit Kreditkarte möglich. Günstig ist es, Quarter zu sammeln, denn sie werden häufig an Automaten gebraucht.
Die amerikanische Währungseinheit ist der US-Dollar: $ 1 (one „buck“), der aus aus 100 Cent (c) besteht.
µ Münzen: Penny (1 c), Nickel (5 c), Dime (10 c), Quarter (25 c)
µ Banknoten: $ 1, 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 („Grand“). Alle sind grün und etwa gleich groß, der Unterschied liegt im Wertaufdruck und dem abgebildeten Staatsmann.
Es ist kein Problem, in einer Bank oder (schneller) einer American-Express- oder Travelex-Filiale Euro bzw. Reiseschecks zu wechseln. Allerdings ist der Kurs oft ungünstig und es fallen Gebühren an.
o545 [F3] Bank of America, 345 Montgomery St., mit Foreign Exchange/Currency Service, Filialen z. B. 33 New Montgomery St. oder 1 Powell St. sowie San Francisco International Airport
o546 [F4] Travelex Currency Service, 75 Geary St.
o547 [G4] American Express Foreign Exchange, 455 Market St., Filialen: 124 Geary St., 560 California St., Fisherman’s Wharf (Anchorage Shopping Center), 4096 Piedmont Ave.
o548 [F1] The Change Group, Pier 39 – Fisherman’s Wharf
o549 [F3] Wells Fargo Bank, One Montgomery St., Filialen: 420 Montgomery St. oder 1160 Grant Ave.
In einer Stadt wie San Francisco machen die Hotelkosten neben dem Flug den Hauptteil der Ausgaben aus. Im Schnitt muss man mit einem Preis von etwa $ 100 bis 150 für ein Doppelzimmer in einem ordentlichen Mittelklassehotel rechnen, Tophotels verlangen leicht über $ 250. Was die Verpflegung angeht, kommt man im Allgemeinen preiswert weg, oft günstiger als in europäischen Großstädten. Ein Abendessen in einem Lokal kostet ohne Alkohol im Schnitt $ 25 bis 40. Eintrittspreise entsprechen europäischem Niveau. Für Studenten und Senioren gibt es in Museen, bei Aufführungen oder Veranstaltungen manchmal Ermäßigungen und gelegentlich an bestimmten Tagen bzw. Abenden verbilligten oder freien Eintritt für alle.
Amerika Häuser, z. B. in München, Berlin oder Frankfurt, und Deutsch-Amerikanische Institute verfügen über Bibliotheken, in denen es Informationsveranstaltungen und ein Beratungsangebot (z. B. für Austauschschüler), Lesungen u. a. Events gibt. Eine Adressliste und Informationen finden sich im Internet unter www.amerikahaus.de/links.html#Anchor–29250. Unter www.vusa-germany.de erhält man allgemeine Infos und Links zu den USA.
San Francisco ist in Deutschland durch eine Agentur vertreten, die auch für Österreich und die Schweiz zuständig ist und ein kostenfreies Infopaket verschickt.
µ PELA Touristikservice, Ludwigstr. 14, 63801 Kleinostheim, Tel. 06027 5748, rp.lang@t-online.de
i550 [F4] San Francisco Visitor Information Center, 900 Market St., Hallidie Plaza, Benjamin H. Swig Pavilion, im Untergrund nahe der Cable-Car-Drehscheibe Powell/Market St., Tel. 415 3912000, tgl. 9–17, Sa. 9–15 Uhr, So. nur Mai–Okt. 9–15 Uhr, www.onlyinsanfrancisco.com. Der mehrsprachige Service des San Francisco Convention & Visitors Bureau (SFCVB) umfasst z. B. Hotelreservierung und Verkauf von Veranstaltungstickets sowie Muni-Fahrkarten. Es gibt Infohefte, einen Stadtplan, Nahverkehrskarten sowie Broschüren zur gesamten Bay Area, teils auch in deutscher Sprache.
i551 [E1] California Welcome Center, Pier 39, Building P, 2nd Level, Tel. 415 9811280, www.visitcwc.com/SanFrancisco, tgl. 10–18 Uhr. Informationen zu ganz Kalifornien sowie Computer zur Internetnutzung.
i552 [A1] Golden Gate National Recreation Area (GGNRA), Crissy Field Center, 603 Mason/Halleck St., Presidio, Mi.–So. 9–17 Uhr, Tel. 415 5617690, www.nps.gov/goga/planyourvisit/hours.htm. Weitere Visitor Center: Alcatraz Island Visitor Center, Fort Point Bookstore Visitor Center, Do.–Mo. 10–17 Uhr, Marin Headlands Visitor Center, tgl. 9.30–16.30 Uhr, Muir Woods Visitor Center, tgl. 8 Uhr bis Sonnenuntergang.
i553 [F4] Goethe Institut, 530 Bush St., Tel. 415 2638760, www.goethe.de/sanfrancisco. Kulturzentrum mit regelmäßigen Veranstaltungen, Workshops, Vorträgen und Filmen.
µ www.visitcalifornia.com – offizielle Webpage von California Tourism mit Infos und News
µ www.parks.ca.gov – Infos zu den kalifornischen State Parks
µ www.onlyinsanfrancisco.com – informative mehrsprachige Webpage des San Francisco Convention & Visitors Bureau mit der Möglichkeit, Hotelzimmer oder Tickets online zu buchen. Vielerlei Infos, ausführliche Listen zu Restaurants und Shopping sowie umfassender Eventkalender und Reiseinformationen für bestimmte Gesellschaftsgruppen.
µ www.sfstation.com – Onlinereisefüher zu Kunst und Kultur, Entertainment (Schwerpunkt Events und Festivals), Nachtleben, Kino, Theater u. a., dazu Berichte und Links
µ www.sfgate.com/eguide – zeitungsartig zusammengestellte Artikel und News zur gesamten Bay Area, Kolumnen, Tipps und Annoncen und Restauranttipps – tagesaktuell in Zusammenarbeit mit dem „Chronicle“
µ http://sanfrancisco.citysearch.com – Infos zur Bay Area, v. a. große Rubriken zu Restaurants, Hotels, Bars und Klubs, Shops, Attraktionen, Hinweise auf aktuelle Events mit Möglichkeit zur Ticketbestellung
µ www.sanfrancisco.com – Infos zu Hotels, Restaurants, Touren und Attraktionen, Nachtleben und Ausflügen, auch allgemeine Besucherinformationen, Listen und Karten
µ www.sanfranmag.com – „eGuide“ des gleichnamigen Magazins mit Shopping- und Musiktipps, Veranstaltungen u. a.
µ http://sanfrancisco.wheretraveler.com – Website des monatlich erscheinenden Heftes „WHERE“ mit vielen praktischen Tipps, aber auch Berichten
µ www.sfguide.com – „where to go and that to do“, Webpage des Printmagazins mit Infos zu Sehenswürdigkeiten, Events, Museen, Shopping und Attraktionen sowie Plänen und Rabattcoupons
µ www.sfarts.org – Infos zu Veranstaltungen, Museen, Theater, Ausstellungen u. a. Kulturevents, mit Links
µ www.december.com/places/sfo/blue.html – private Webpage mit riesiger Linksammlung zu verschiedensten Themen
µ North Beach: http://northbeachchamber.com
µ Castro u. a.: www.sfpride.org
µ Haight-Ashbury: www.lovehaight.org
µ Yerba Buena Gardens: www.yerbabuena.org
µ Golden Gate Park: www.parkconservancy.org
µ Fisherman’s Wharf: www.fishermanswharf.org
µ Chinatown: www.sanfranciscochinatown.com
µ Mission District: www.sfmission.com
Einfache Stadtpläne gibt es in der Touristeninformation (s. S. 279). Ebenfalls hilfreich sind die ständig aktualisierten Fodor’s Flashmaps San Francisco im Taschenbuchformat. Dazu sollte man sich eine Muni’s Street & Transit Map für den öffentlichen Nahverkehr beschaffen (Touristeninformation, $ 3,95) oder unter www.sfmta.com/cms/mmaps/ indxmaps.htm ausdrucken.
Der amerikanische Automobilclub AAA (s. S. 271) gibt jährlich neu ein TourBook San Francisco heraus und verfügt über aktuelle Stadtpläne und Karten. Für europäische Autoklubmitglieder ist dieser Service bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises kostenlos.
In den USA gibt es nur eine wirkliche überregionale Zeitung: Die USA Today ist für 75 c an jeder Straßenecke zu haben. Sie ist eine informative Mischung aus News und Kommentaren mit gutem Sportteil und legt großen Wert auf grafische Gestaltungselemente. Die maßgeblichen Tageszeitungen in der Bay Area sind der liberale San Francisco Examiner, der 1863 unter dem Namen Democratic Press ins Leben gerufen und 1865 in Daily Examiner umbenannt wurde (gratis, geringer Umfang, Mo.–Fr., www. examiner.com), und der umfassend informierende San Francisco Chronicle – 1865 unter dem Namen The Daily Dramatic Chronicle gegründet ($ 0,75 bzw. $ 3 für die Sonntagsausgabe, www. sfgate.com). Interessant sind im Chronicle neben dem Lokalteil und dem „Sporting Green“ (grün gefärbter Sportteil) die Beilagen wie das Datebook (Pink Section), die Wochenendvorschau am Donnerstag oder die Food&Wine-Beilage am Samstag.
In der Touristeninformation (s. S. 279) ist kostenlos ein „San Francisco Basic Visitor Information Kit“ erhältlich, das u. a. den offiziellen Führer, das „San Francisco Book“ enthält, der zweimal jährlich herausgegeben wird. Überdies gibt es ein „LGBT Visitor Kit“ (für homosexuelle Reisende) und ein „Access Visitor Information Kit“ (für Menschen mit Behinderung).
µ San Francisco Bay City Guide – monatlich erscheinendes Gratisheftchen mit Infos zu Sehenswürdigkeiten, Karten, Listen zu Veranstaltungen, Essengehen, Shopping, Unterkünften und Rabattcoupons zum Herausschneiden (www.baycityguide.com)
µ San Francisco Chaperon (www.chaperon. com) – nur in „Fremdsprachen“, auch Deutsch, erscheinendes Heftchen, das eine allgemeine Einführung zur Stadt, praktische Infos und Vorschläge für Rundgänge und Ausflüge gibt
µ WHERE San Francisco (www.wheretraveler.com/classic/us/ca/san-francisco) – wohl das attraktivste kostenlose Monatsheft mit Schwerpunktthemen und ausführlichen Informationen zu aktuellen Veranstaltungen
µ San Francisco Guide (www.sfguide.com) – „where to go & what to do“ heißt das Thema dieses kostenlosen Monatsheftchens. Viele praktische Tipps, Infos zu Sehenswürdigkeiten, Events und Museen, außerdem Pläne und Rabattcoupons
µ San Francisco Magazine (www.sanfranmag.com) – guter insider guide ($ 5) mit viel Lesestoff und Infos zu Musik, Veranstaltungen, Gesellschaftsereignissen, Shops, Restaurants u. a.
Internetnutzung mit privaten Laptops ist in den meisten Hotels per WLAN – manchmal sogar kostenlos – möglich, außerdem gibt es in den meisten Cafés und Lokalen sowie Buchläden (wie Borders Books & Music) kostenlose WLAN-Hotspots. Eine Liste von Hotspots in San Francisco findet man auf folgenden Websites:
µ http://hotspotr.com/wifi/list/ 1-san-francisco-ca
µ www.wififreespot.com/ca.html
µ www.openwifispots.com (Link „San Francisco“)
Außerdem gibt es mehrere Shops und öffentliche Einrichtungen, in denen man das Internet an Computern benutzen kann:
µ Apple Store (s. S. 25)
µ California Welcome Center (s. S. 279), Pier 39
@560 [F4] CompUSA, 750 Market St.
µ San Francisco Main Public Library Û, 15 Minuten gratis
µ SFCVB (s. S. 279), kostenpflichtiger Internetzugang
An öffentlichen Plätzen sind u. a. die folgenden mit WLAN ausgestattet:
µ Ferry Building Ô – Embarcadero (Richtung Market St.)
µ Pacific Heights District – Fillmore St. (Sacramento–Bush St.) [C4]
µ Plaza at Union Square É
Internetcafés sind auf der Website www.world66.com (Menüpunkte „San Francisco/Internet Cafes“) aufgelistet. Zentral gelegen sind z. B.
@561 [E4] 24 f.p.s. Internet Cafe, 608 Geary St.
@562 [F6] Brainwash Internet Cafe & Laundromat, 1122 Folsom St.
@563 [G5] The CoffeeNet, 744 Harrison St.
@564 [F4] Golden Gate Perk Internet Café, 401 Bush St. – Computer und freier WLAN-Zugang
@565 [D4] Quetzal Internet Café, 1234 Polk/Bush St.
1 inch (in) 2,54 cm
1 foot (ft) 30,48 cm
1 yard (yd) (= 3 feet) 0,91 m
1 mile (= 1760 yards) 1,61 km
1 pint 0,47 l
1 quart (= 2 pints) 0,95 l
1 gallon (= 4 quarts) 3,79 l
1 square inch 6,45 cm²
1 square feet 929 cm²
1 square yard 0,84 m²
1 acre 4046,80 m² (0,405 ha)
1 square mile (= 640 acres) 2,59 km²
1 ounce (oz) 28,35 g
1 pound (= 16 ounces) 453,59 g
(Grad Fahrenheit - 32) x 0,56 = Grad Celsius
23 Grad F -5 Grad C
32 Grad F 0 Grad C
50 Grad F 10 Grad C
Den hohen Arzt-, Medikamenten- und Krankenhauskosten in Amerika steht ein hoch entwickeltes medizinisches System gegenüber. Schnelle und fachkundige Behandlung ist gesichert, vorausgesetzt, man kann die Zahlungsfähigkeit (durch Vorlage einer Kreditkarte) nachweisen. Bei Praxisbesuchen ist sofort zu bezahlen, gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht, weswegen der Abschluss einer Reisekrankenversicherung (s. S. 317) ratsam ist.
Besonderen Risiken sind US-Reisende normalerweise nicht ausgesetzt, es gibt selten Umstellungsprobleme mit der Nahrung und das Wasser kann unbesorgt getrunken werden, in den letzten Jahren hat sich sogar der Chlorgeschmack verringert. Besondere Impfungen sind nicht nötig. Relativ häufig sind Erkältungen aufgrund der Vollklimatisierung von Bauten und Verkehrsmitteln. Empfindliche sollten immer eine Jacke, einen Pullover, ein Tuch oder einen Schal dabei haben. Hygiene wird in den USA großgeschrieben und WCs sind normalerweise sehr sauber.
Health Care oder Family Centers sind Gemeinschaftspraxen, die ohne Termin und lange Wartezeiten („walk-in“) weiterhelfen. Hausbesuche sind unüblich. Im Notfall ruft man die Ambulanz oder fährt zu einer Hospital-Notaufnahme (emergency room). Namen und Adressen von Ärzten können leicht über die Hotelrezeption bzw. das Telefonbuch (medical services/physicians) in Erfahrung gebracht werden.
+566 [F4] Traveler Medical Group, 490 Post St., www.travelermedicalgroup.net, Tel. 415 9811102. Täglich rund um die Uhr medizinische Hilfe ohne Termin und verschiedene Spezialisten. Im selben Haus: Current Health, ebenfalls 24-Std.-Service und auch Hausbesuche, Notfälle: Tel. 415 7327029, www.currenthealth.com.
+567 [E4] Visitors’ Medical Services im Saint Francis Memorial Hospital, 900 Hyde St., Notfälle: Tel. 415 3536300 (24 Std.), Ärztevermittlung: Tel. 1 800 3331355
+568 [bf] UCSF Medical Center at Parnassus und UCSF Children’s Hospital, 505 Parnassus Ave., Notfälle: Tel. 415 3532048
µ 1–800-DENTIST, 24-Std.-Zahnarztvermittlung unter Tel. 1 800 3368422 bzw. im Internet unter www.1800dentist.com
Apotheken (pharmacies) sind rar, aber ein Grundsortiment an Arzneimitteln findet sich frei käuflich in Supermärkten und drugstores. In Letzteren kann man an speziellen Schaltern auch ärztliche Verordnungen (prescriptions) für rezeptpflichtige Medikamente einlösen. Verbreitet und 24 Stunden geöffnet sind zum Beispiel viele Filialen von Walgreens:
+570 [F4] Walgreens, 459 Powell St.
+571 [C8] Walgreens, 498 Castro St.
+572 [B2] Walgreens, 3201 Divisadero St.
Im Notfall hilft ein Polizist (cop) oder die gebührenfreie Notrufnummer 911 (Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr). Wenn es sich um keinen direkten Notfall handelt, hilft die Polizei unter Tel. 415 5530123. Bei Diebstahl (zum Beispiel des Reisepasses) oder sonstigen Verbrechen muss man in einer Polizeistation Anzeige erstatten. Polizeidienststellen gibt es in fast jedem Stadtteil, z. B.
X573 [F6] San Francisco Police Department, 850 Bryant St., Tel. 415 5531551
Darüber hinaus sollte man sich wegen der Ausstellung eines Ersatzpasses an die zuständige diplomatische Auslandsvertretung (s. S. 273) wenden. Auch in anderen Notfällen, medizinischer oder rechtlicher Art, bemüht man sich dort, vermittelnd zu helfen.
Bei Verlust der Maestro-(EC-) oder der Kreditkarte gibt es für Kartensperrungen eine deutsche Zentralnummer (unbedingt vor der Reise klären, ob die eigene Bank diesem Notrufsystem angeschlossen ist).
In Österreich und der Schweiz gibt es keine zentrale Sperrnummer, daher sollten sich Besitzer von in diesen Ländern ausgestellten Maestro-(EC-) oder Kreditkarten vor der Abreise bei ihrem Kreditinstitut über den zuständigen Sperrnotruf informieren.
Generell sollte man sich immer die wichtigsten Daten wie Kartennummer und Austellungsdatum separat notieren, da diese unter Umständen abgefragt werden.
µ Deutscher Sperrnotruf (von den USA aus): Tel. 011–49–116116 oder Tel. 011–49–3040504050
µ Unter www.kartensicherheit.de gibt es zusätzliche Informationen und es kann ein SOS-Infopass mit den wichtigsten Telefonnummern heruntergeladen und ausgedruckt werden.
Gegen Angabe der Seriennummern bzw. sogar des Kaufbelegs werden Reiseschecks innerhalb von 24 Stunden ersetzt. Dazu ist bei Verlust oder Diebstahl umgehend Meldung bei American Express bzw. Travelex nötig: Telefonnummern und Hinweise erhält man zusammen mit den gekauften Schecks (vorher notieren!). Gegebenenfalls wird ein Polizeiprotokoll gefordert und muss ein Rückerstattungsformular ausgefüllt werden.
Manche Mobilfunkkarten lassen sich ebenfalls über die zentrale deutsche Sperrnummer sperren. Ansonsten ist ein sofortiger Anruf bei der Kundenbetreuung des Anbieters nötig. Dort kann die SIM-Karte gesperrt und eine neue SIM-Karte bestellt werden. Um die Karte sperren zu lassen, werden neben der Rufnummer evtl. auch die PUK-Nummer, die Kartennummer oder das Kundenkennwort abgefragt.
o574 [F6] Fundstelle (Lost & Found): Hall of Justice, 850 Bryant St., Room 403, Mo.–Fr. 9–16 Uhr, Tel. 415 5531392
µ Fundstelle Muni, Tel. 311 (Customer Service Center)
µ Fundbüro BART, Tel. 510 4647090
Bei der Kreditkarte wie auch bei Maestro-(EC-)Karten kann pro Transaktion bzw. Woche nur ein bestimmter, festgelegter Höchstbetrag bar abgehoben werden. Je nach ausgebender Bank und Art der Karte bzw. Konditionen gilt im Ausland meist ein Tageslimit von ca. 500 bis 1000 €, bis der vorgegebene Kreditrahmen ausgeschöpft ist.
Wer dringend eine größere Summe benötigt, kann sich weltweit über Western Union Geld schicken lassen. Für den Transfer muss die Person, die das Geld schicken soll, bei einer Western-Union-Vertretung (in Deutschland bei der Postbank oder der Reisebank mit Filialen an vielen Bahnhöfen, Flughäfen etc.) ein entsprechendes Formular ausfüllen und den Code der Transaktion dem Empfänger in den USA übermitteln. Code und Reisepass verhelfen dann in einer beliebigen Vertretung von Western Union nach Ausfüllen eines Formulars binnen Minuten zu Geld. Die Gebühren hierfür liegen bei 7 bis 10 %.
µ Infos unter www.westernunion.de, www.reisebank.de oder www.postbank.de (Menüpunkt „Konten.Karten/Konto-Services“)
In den USA gibt es kein verbindliches Ladenschlussgesetz und vielfach gilt oft sogar „24/7“, d. h. Betrieb täglich und rund um die Uhr. Geschäfte sind je nach Art und Größe sowie Viertel von 9/10 bis mind. 18 Uhr, oft aber länger geöffnet. V. a. Buch- und Musikläden sowie Souvenirshops und Läden in touristischen Arealen wie Fisherman’s Wharf, aber auch in Chinatown sind häufig länger offen. An Sonntagen haben viele Geschäfte geschlossen.
µ Kaufhäuser/Malls: 10–19/20 Uhr, So. meist 11–18/19 Uhr
µ Restaurants: ca. 12–15 und 18–22 Uhr warmes Essen
µ Supermärkte rund um die Uhr oder mind. 8–20 Uhr
µ Bürozeiten: Mo.–Fr. 9–17 Uhr
µ Banken: werktags 10–14/15 Uhr
µ Postämter: Mo.–Fr. 8/9–17, Sa. bis 13/14 Uhr
µ Museen und Sehenswürdigkeiten 10–17 Uhr (meist an einem bestimmten Tag geschlossen)
Postämter benötigt man in der Regel nur einmal, gleich zu Anfang, zum Kauf von Briefmarken. In San Francisco gibt es in so gut wie jedem Stadtviertel ein Postamt.
P575 [F4] Post, 150 Sutter St.
P576 [G5] Post, 460 Brannan St.
P577 [F3] Post, Stockton/Clay St. (Chinatown)
Größere Sendungen schickt man via Parcel Service (z. B. UPS, FedEx, DHL) und Geldanweisungen gibt man bei Western Union auf (Tel. 1 800 325 4176).
Postlagernde Sendungen (general delivery/poste restante) sind abzuholen bei:
P578 [E5] Civic Center Post Office, 101 Hyde St.
Schwule und Lesben fühlen sich im „Gay Capital of the World“ rasch zu Hause. Die LGBT-Szene konzentriert sich auf Castro 6 und das benachbarte Noe Valley 7 sowie Eureka Valley und Teile von Twin Peaks. Frauen kommen auch im Mission District zusammen. Das SFCVB gibt gratis den „LGBT Visitor Kit“ heraus (erhältlich in der Touristeninformation, s. S. 279) und ist verantwortlich für die hilfreiche Webseite www.onlyinsanfrancisco.com/ gaytravel mit Hotellisten und Infos zu Events, Heiraten usw. Es gibt überdies zahlreiche kostenlose weitere Publikationen bzw. Infos im Internet, z. B.:
µ Das viermal jährlich erscheinende Heft „gay pocket san francisco“ liegt kostenlos in vielen Läden und Lokalen aus und informiert über die LGBT-Szene.
µ www.castroonline.com – viel Lesestoff, aktuelles Geschehen und Chatrooms
µ www.sfgate.com/gay – täglich neue Rubrik des San Francisco Chronicle
µ http://sanfrancisco.lesbiannightlife.com – Bars, Klubs, Treffs, Parties und Events
:579 [A7] Trax, 1437 Haight St., Tel. 415 8644213, tgl. 12–2 Uhr. Gay bar mit Happy Hour in Haight Ashbury.
:580 [C8] 440 Castro, 440 Castro St., Tel. 415 6218732 www.the440.com. In erster Linie gay bar, aber auch gemischtes Publikum.
:581 [D8] Lexington Club, 3464 19th St., Tel. 415 8632052, www.lexingtonclub.com, Mo.–Do. 17–2, Fr.–So. 15–2 Uhr. Lesbenbar in Castro.
i582 [D6] San Francisco LGBT Community Center, 1800 Market St., Tel. 415 8655555, www.sfcenter.org. Hier erhält man vielerlei Tipps und Informationen.
µ Informationen zum Nachtleben finden sich z. B. unter: www.sfgay.org/gay-bars/business-directory oder auch http:// sanfrancisco.lesbiannightlife.com
µ Weitere Tipps speziell für Castro (s. S. 204)
µ San Francisco Pride, zweitägiges Fest Ende Juni auf der Civic Center Plaza mit großem Umzug
µ Castro Street Fair, Straßenfest am 1. So. im Oktober
µ Folsom Street Fair, Ende September, „World’s largest leather celebration“
h583 [C8] The Parker Guest House $$$, 520 Church St., www.parkerguesthouse.com, Tel. 415 6213222. Gay-Hotel (aber auch für Heteros!) mit 21 Zimmern mitten in Castro. Von großem Garten umgeben, gemütliche Gemeinschaftsräume, elegant möblierte, geräumige Zimmer.
Wie in jedem anderen Urlaubsland ist davon abzuraten, Handtaschen, Fotoausrüstungen, dicke Brieftaschen (womöglich in der Gesäßtasche) und kostbaren Schmuck offen zur Schau zu stellen. Brustbeutel, Gürteltasche und ein kleiner Tagesrucksack sind sinnvolle Alternativen. Bargeld sollte man nur in kleineren Mengen bei sich haben, evtl. ein paar lose Dollar in der Tasche, Schecks und Karten sind, da versichert, die empfehlenswertere Variante. Dokumente sollten nah am Körper aufbewahrt oder im Hotelsafe hinterlegt werden. Falls möglich, sollte man Wertgegenstände, Dokumente und Karten zwischen zwei Personen aufteilen, keinesfalls aber alles in einer Brieftasche mitführen. Auf alle Fälle ist es ratsam, Kopien von Pass (ggf. inkl. Visumseite), Flugticket, Kredit- und Scheckkarten, Reiseschecks und sonstigen Dokumenten anzufertigen und getrennt von den Originalen aufzubewahren – vorsichtshalber einen zweiten Satz Kopien zu Hause hinterlegen.
Vorsicht ist bei Massenveranstaltungen und Menschenaufläufen, z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei Festivals geboten. Taschendiebstahl (pickpocketing) ist eines der häufigsten Delikte. Die an den Straßen sitzenden homeless people (Obdachlose) stellen normalerweise keine Gefahr dar, größere Vorsicht ist geboten, falls man sich in eine „bad neighborhood“ verirrt hat. Gegenden in und um San Francisco, die man bei Nacht und alleine besser meiden sollte, sind Hunter’s Point (südöstliche Waterfront), Teile von China Basin und von Tenderloin (Market St. zwischen Civic Center und Powell St.) sowie West Oakland.
In BART-Stationen gibt es manchmal gesondert gekennzeichnete und überwachte Sicherheitsbereiche. Busse oder Trambahnen sind nachts oft die sicherere Alternative. Nur in offizielle Taxis mit Lizenz und Tarifuhr einsteigen!
In Hotels/Motels haben „Spione“, mehrfache Schließanlagen, verschlossene Verbindungstüren sowie das Deponieren von Wertgegenständen in einem Safe ihren Sinn. Das „Service“-Schild sollte man nicht aufhängen, macht es doch nur allzu deutlich, dass niemand im Zimmer ist.
Für den aktiven Sportler bieten sich städtische Parks und recreation areas im Umland an. Der größte Park ist der Golden Gate Park ÷, außerdem bietet die GGNRA (v. a. Presidio î) Trails aller Art. Die Palette an Freizeitsport ist breit: zum Beispiel Golf, Tennis, Reiten, Wassersport, Ballspielen, Skaten, Laufen und Wandern. Der eigentliche kalifornische „Nationalsport“ ist das Surfen und sogar in den eiskalten Gewässern vor San Francisco stürzen sich Surfer in die Wellen.
Die GGNRA (s. S. 169) ist der größte städtische Nationalpark der Welt. Wander-, Rad- und Reitwege, Aussichtspunkte, Strände, Camping- und Picknickplätze, Rangertouren und die Möglichkeit zur Tierbeobachtung – es fehlt an nichts. Die GGNRA reicht weit über die Stadtgrenzen hinaus bis ins Marin County hinein und umfasst u. a. sieben ehemalige Militäreinrichtungen sowie Crissy Field ï, ein zentrumsnahes Erholungsareal mit Wander-, Rad- und Skater-Wegen, Promenade und renaturiertem Marschland.
San Francisco ist der Vorreiter in Sachen „grün“ und Fahrradfahren war dort schon immer wichtig. Fahrradwege (bike trails), separat bzw. mit durch Linien abgegrenzten lanes (Spuren), sind verbreitet und auch Busse transportieren Fahrräder vorn auf dem Kühler. Allerdings bietet es sich für Besucher nicht unbedingt an, per Fahrrad quer durch die Stadt zu fahren. Die Steigungen der Hügel, Schienen, Busse und parkende Autos machen Sightseeing per Rad im Stadtzentrum nicht unbedingt zum puren Vergnügen. Anders verhält es sich mit den bike trails, die entlang dem Ufer um die Stadt herum- und über die Golden Gate Bridge nach Sausalito und ins Marin Headland führen.
Die Fahrt über die berühmte Golden Gate Bridge ñ ist die wohl beliebteste Strecke, die von Veranstaltern auch als Tour angeboten wird. Auch der Golden Gate Park ÷ ist gut geeignet für einen Radausflug. Doch ansonsten sollte man die Hügel von San Francisco nicht unter- und seine Kondition nicht überschätzen. Am besten lässt man sich Zeit und schiebt das Rad die steilsten Stellen hoch – zum Trost: Es geht bald wieder flott bergab.
Informationen und eine Karte mit Radwegen und Steigungen gibt es bei SFBC (San Francisco Bicycle Coalition, Tel. 415 4312453, www.sfbike.org). Auf der Website gibt es außer einer Liste aller Fahrradwege, Fahrradevents und Tipps für Radler – z. B. zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel mit Rad oder zur Überquerung der Golden Gate Bridge. Die Gesamtkarte kann unter www.sfbike.org/ download/map.pdf heruntergeladen werden und es gibt einen Link zu einer schönen Rundtour ab/zum Ferry Building, die vom Chronicle beschrieben wurde.
Beim „spectator sport“ unterscheidet man Profi- und College-Sport. Die erste Geige spielen die amerikanischen Nationalsportarten Basketball (Nov.–Mai), Baseball (April–Okt.) und American Football (Sept.–Jan.) sowie Hockey (Eishockey, Okt.–Mai). Speziell bei Frauen und Jugendlichen beliebt ist Soccer (Fußball). Sport nimmt einen anderen Stellenwert ein als in Deutschland und der Besuch einer Sportveranstaltung kommt dem Besuch eines Theaters oder Konzerts gleich. Gleichzeitig bietet ein Sportspektakel, besonders Baseball, Spaß für die ganze Familie, mehrere Stunden Unterhaltung und Show, Wettbewerbe und Verlosungen, Musik, Tanz und BBQ (Grillen).
µ San Francisco Giants (Baseball), AT&T Park Ù, www.sfgiants.com
µ San Francisco 49ers (Football), Candlestick Park (s. S. 215), www.49ers.com
µ Oakland A’s (Baseball), Oakland Coliseum (BART-Station „Coliseum“), www.oaklandathletics.com
µ Oakland Raiders (American Football), Oakland Coliseum (BART-Station „Coliseum“), www.raidernation.com
µ Golden State Warriors (Basketball), Oracle Arena, neben dem Oakland Coliseum, www.nba.com/warriors
µ San Jose Sharks (Eishockey), HP Pavilion, 525 W Santa Clara St., San Jose, http://sharks.nhl.com
µ San Jose Earthquakes (Fußball), Buck Shaw Stadium, Santa Clara. Ein neues Stadion in San Jose soll westlich des Flughafens bis 2012 (mit neuer BART-Station) gebaut werden, http://sjearthquakes.mlsnet.com/t110.
Es dürfte schwierig sein, in den USA ganz ohne Englisch auszukommen. Das Amerikanische weist gegenüber dem britischen Englisch Abweichungen hinsichtlich des Wortschatzes, der Grammatik und der Aussprache auf. Nach dem Englischen hört man in San Francisco am häufigsten asiatische Sprachen bzw. Dialekte, in Chinatown dominieren chinesische Schriftzeichen, es gibt eigene TV-Sender, Zeitungen und Radioprogramme. An dritter Stelle steht Spanisch, nicht nur im Mission District.
Gewisse Universalfloskeln gehören zum guten Ton, z. B. „How are you (today)?“ Diese Frage nach dem Befinden ist in erster Linie als Begrüßung zu verstehen. Man erwidert ein „Thank you, fine“ oder „Good“ (manchmal plus Gegenfrage). „Have a nice day/trip“ gilt ebenso als nette Verabschiedungsfloskel wie „It was a pleasure/It was nice to meet/meeting you“ oder „See you“. Man bedankt sich für einen Gefallen z. B. mit „I (really) appreciate it“ oder als Bitte: „I would appreciate it“. „You know ...“ ist ein Allerweltsanhängsel wie unser „nicht wahr“. Die geläufigsten Wendungen finden sich im Anhang dieses Buches (s. S. 320).
Das Angebot an Stadttouren, ob zu Fuß oder motorisiert, ist riesig und weist unterschiedliche Schwerpunkte auf. Die Preise für zwei- bis dreistündige Walkingtouren liegen bei ca. $ 30 bzw. inklusive Essen $ 50 bis 60. Meist ist eine Reservierung im Voraus nötig und dann wird auch der genaue Treffpunkt beschrieben. Eine Übersicht über Touren und Anbieter gibt www.sftravel.com/walk.html.
Neueste Errungenschaften sind Audio Tours und Podcast-/MP3-Touren mit unterhaltsamen Geschichten, praktischen Infos und Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten. Möglichkeiten zum Download (kostenpflichtig) sind z. B.:
µ San Francisco City Guides, Tel. 415 5574266. Täglich Juni–Sept. kostenlose Rundgänge durch bestimmte Stadtviertel bzw. zu bestimmten Themen, veranstaltet von den Friends of the San Francisco Public Library. Programm unter: www.sfcityguides.org.
µ Cruisin’ the Castro Tours, Tel. 415 2551821, www.cruisinthecastro.com, tgl. außer Mi. 10–12 Uhr ab der Regenbogenfahne an der Harvey Milk Plaza (Muni-Haltestelle „Castro“ und F-Line Streetcar, Endhaltestelle „17th & Castro“), $ 35. Kathy Amendola veranstaltet interessante Touren durch das Stadtviertel Castro, Herz der LGBT-Gemeinde. Es geht dabei um sexuelle Befreiung, um die Geschichte der Homosexuellenbewegung von 1849 bis heute, die Regenbogenflagge, Harvey Milk, das The Rainbow Honor Walk Project, um Wandmalereien und legendäre Bauten wie Twin Peaks Tavern oder Castro Theatre. Außerdem bietet Kathy eine „Harvey Milk Tour“ zu Ehren des großen Politikers an, der sich 1977 als erster prominenter Homosexueller in den USA outete und am 27.11.1978 ermordet wurde (Touren Mi. 10–12.30 Uhr, $ 45).
µ Victorian Home Walk, Start tgl. 11 Uhr Union Sq., Ecke Powell/Post St., Tel. 415 2529485, www.victorianwalk.com, $ 25, keine Reservierung nötig. 90-minütige architektonische Entdeckungsreise durch Pacific Heights und Cow Hollow, ein Viertel, das für seine viktorianischen Häuschen verschiedener Stile bekannt ist, und vorbei an Filmdrehorten wie dem von „Mrs. Doubtfire“.
µ Haight-Ashbury Flower Power Walking Tour, Tel. 415 8631621, Tickets: Tel. 1 800 9793370, www.haightashburytour.com, Di./Sa. 9.30, Do. 14, Fr. 11 Uhr, $ 20, ab Stanyan/Waller St., gegenüber Stanyan Park Hotel (Bus 6, 7, 71 oder Light Rail „N“ Judah). 2 ½-stündiger Spaziergang durch das „Hippie-Viertel“ – ohne die übliche Romantisierung und mit vielen Informationen zu Viertel, Architektur und Geschichte von den frühen Anfängen über die heißen 1960er-Jahre bis heute.
µ All about Chinatown!, Tel. 415 9828839, www.allaboutchinatown.com, tgl. 10 Uhr ab Old St. Mary’s (660 California St.). Zweistündige Walkingtouren von Linda Lee und ihren guides. Mit Besuch mehrerer typischer Läden (wie Kräutershop oder Fortune Cooking Factory) und Sehenswürdigkeiten (Buddhistentempel, Markt u. a.), auch inklusive Dim-Sum-Lunch ($ 45).
µ Chinese Heritage Walks, ab Chinese Culture Foundation, Holiday Inn, 750 Kearny St., Tel. 415 9861822, www.c-c-c.org/act/walk.html, Di.–So. 10 Uhr sowie Di.–Sa. auch 12 und 14 Uhr, $ 25. Vom Chinese Culture Center veranstaltete Touren hinter die Kulissen von Chinatown, vorbei an interessanten Läden, Bauten, Einrichtungen, Architektur, Märkten und Lokalen.
µ Mission Trail Mural Walks, Tel. 415 2852287, www.precitaeyes.org/tours.html, ab Precita Eyes Mural Arts Center, 2981 24th/Harrison St., dort auch Tickets. Zweistündige Walkingtour „Mission Trail Public Mural Walks“, Sa./So. 11/13.30 Uhr, $ 12/15, außerdem am 1. Sa. im Monat um 11 Uhr „New 16th Street Mission Mural Walk“ ab BART-Station „16 St./Mission“ (Wells Fargo Bank).
µ Saturday San Francisco Walking Tours, Tel. 415 4413000, www.sfheritage.org/events+tours.html. Drei Touren ab Haas Lilienthal House: Broadway, Union Street/Cow Hollow und Van Ness Ave., immer Sa. 13.30 Uhr, 2 Std., $ 8, veranstaltet von San Francisco Architectural Heritage. Außerdem „Pacific Heights Walking Tour“ (2 Std., So. 12.30 Uhr, ohne Reservierung, ab Haas-Lilienthal House).
µ Ride The Ducks, Fisherman’s Wharf, Taylor/Jefferson St., Tel. 1 800 4524386, http://sanfranciscoducks.com. Mit Amphibienfahrzeugen über Land und durchs Wasser, u. a. Chinatown, Bay Bridge, AT&T Ballpark. Mehrere Touren tgl.
µ GoCar Tours, Tel. 1 800 9146227, www.gocartours.com, ab Fisherman’s Wharf West (2715 Hyde St.), East (431 Beach/Taylor St.), Union Sq. (321 Mason St.), tgl. mind. 9–18 Uhr. Auf eigene Faust in Elektrofahrzeugen („storytelling cars“) durch die Stadt, mit verschiedenen GPS-Stadtteiltouren, auch auf Deutsch. Stundenweise Anmietung möglich, max. 2 Personen pro Fahrzeug.
µ San Francisco Movie Tours, Tel. 415 6244949 oder 1 877 2582587, www. sanfranciscomovietours.com. 3-stündige Touren ($ 47) ab/bis Pier 43 (Fisherman’s Wharf), tgl. 10 und 14.30 Uhr geht es im „Theater on Wheels“-Bus zu 65 film locations.
µ Shanghai San Francisco – walking adventure show, Tel. 1 877 3847843, http://shanghaisanfrancisco.com, Treffpunkt: Telegraph Hill/Coit Tower, $ 40, 2,5-Std.-Tour, 13/13.30, 14, 14.30 Uhr. Interaktive Theatertruppe, die die Teilnehmer miteinbezieht.
µ Local Tastes of the City Tours, Tel. 415 6650480 oder 1 888 3588687, www.sffoodtour.com, täglich 10/14 Uhr, $ 59. Tom Medin bietet interessante Einblicke in die kulinarische Szene der Stadt.
µ Gray Line San Francisco, Pier 43/Embarcadero, Tel. 415 4348687 o. 1 888 4286937, www.sanfranciscosightseeing.com. Verschiedenste Bustouren. Größter Touranbieter von Bus- und Kombitouren.
µ Extranomical Adventures, Tel. 415 3570700 oder 1 866 2313752, www.extranomical.com. Tagestour im Kleinbus: „Wine Country and Redwoods Escape“ (Muir Woods und drei Sonoma-Wineries) oder „California Wine Country“. Auch Mehrtagestouren, z. B. zum Yosemite-Nationalpark oder nach Monterey und Carmel, außerdem diverse San-Francisco-Citytouren, auch zu Fuß oder per Schiff.
µ Cable Car Classic Sightseeing, Tel. 1 800 4524386 oder 415 5969929, http://classiccablecar.com. Zwei Stunden in historischen Fahrzeugen quer durch die Stadt ($ 28), auch über die Golden Gate Bridge.
µ The Urban Safari, Tel. 415 2825500, 1 866 697 2327, www.TheUrbanSafari.com. Vierstündige Touren im Expeditionsfahrzeug (tgl. 9 Uhr ab Union Sq. und Fisherman’s Wharf, $ 100) zu den Attraktionen San Franciscos mit Abstechern zu „off-the-beaten-track“-Sights wie Alleen, Wandbilder und Filmkulissen, kombinierbar, z. B. mit einem Bootstrip.
µ Dylan’s City Tours, Tel. 415 756 1486, www.dylanscitytours.com. Tour durch San Francisco und Muir Woods mit Fotostopps. Gesamtdauer 4 bis 5 Stunden inklusive der Hauptsehenswürdigkeiten ($ 55, Mo.–Sa. 10 Uhr, ab allen großen Hotels).
µ Adventure Cat Sailing Charters, Pier 39/Dock J, Tel. 415 7771630 oder 1 800 4984228, www.adventurecat.com. Seit 1991 Katamarantouren in der San Francisco Bay für max. 48 bzw. 99 Passagiere. Tgl. drei 90-minütige Touren ($ 30), außerdem sunset cruise (zu Sonnenuntergang, mit Getränken und Snacks, $ 45) vorbei an Alcatraz, unter der Golden Gate Bridge hindurch mit gutem Ausblick auf die Skyline.
µ San Francisco Helicopters LLC, Tel. 650 6354500 oder 1 800 4002404, www. sfhelicopters.com. Standard „Vista Tour“ mit Bell Jet Helicopter mit Erläuterungen zu den Highlights der Stadt. Abholung vom Hotel per Kleinbus um 10, 12.30 oder 15 Uhr, 20 Min. Flugzeit, Gesamtdauer inkl. An-/Abfahrt und Einweisung 2 Std., $ 160. Auch längere Flüge sowie Lunch in Sausalito oder Napa möglich (Rückkehr per Fähre).
Das Telefonnetz der USA ist das dichteste der Welt, wobei es mehrere private Telefongesellschaften mit jeweils eigenen Zugangsnummern gibt (verbreitet sind Pacific Bell und AT&T). Ein dreistelliger area code geht der siebenstelligen Rufnummer voraus. Die Rufnummer kann auch als Buchstabenkombination (meist Namensabkürzung) angegeben sein: 2 – ABC, 3 – DEF, 4 – GHI, 5 – JKL 6 – MNO, 7 – PQRS, 8 – TUV, 9 – WXYZ.
Im Allgemeinen muss in Hotels eine 9 vorgewählt werden, um ein Freizeichen zu erhalten. In jedem Hotelzimmer liegen Telefonbücher aus: ein General Directory (white pages) und ein Classified Directory (yellow pages), also ein Branchenbuch, oft mit allgemeinen Stadtinfos. Tariflich wird unterschieden zwischen local, non-local, long-distance und oversea calls, wobei die Tarife je nach Telefongesellschaft erheblich schwanken. An öffentlichen Fernsprechern, die selten geworden sind, kostet ein Ortsgespräch meist $ 0,50 für bis zu 3 Minuten. Gebührenfrei, aber regional begrenzt sind 1–800er-/866er-/877er-/888er-Nummern, teuer werden solche, die mit 1–900 beginnen.
In Hotels bereitet Telefonieren kein Problem, es wird meist über Kreditkarte abgerechnet. An (selten gewordenen) öffentlichen Fernsprechern sind massenhaft Quarter-Münzen notwendig, die bessere und preiswerte Alternative sind Telefonkarten. Bei diesen wird grundsätzlich zwischen calling cards (monatliche Abrechnung vom Kreditkartenkonto) und prepaid oder phone cards (geladen mit einem bestimmten Betrag) unterschieden. Da die verschiedenen auf dem Markt befindlichen Karten schwer durchschaubar sind, sei hier lediglich auf einige hilfreiche Websites verwiesen:
µ www.callingcards.com – Übersicht über Anbieter und Preise, ebenso:
µ www.long-distance-phone-cards.info/callingcards
µ www.us-callingcard.info – empfehlens- werte, beliebig wiederaufladbare Karte ohne Grundgebühr
In den USA gibt es Telefonkarten auch in Supermärkten und Tankstellen zu kaufen. Die Bedingungen/Einsatzmöglichkeiten unterscheiden sich gravierend und viele sind für Überseegespräche ungeeignet.
Zur Nutzung der in den USA gut ausgebauten GSM-Mobilfunknetze (850/1900 MHz) ist ein Triband- oder Quadbandgerät nötig. Der eingedeutschte Begriff „Handy“ existiert im Englischen in Bezug auf Telefone nicht, handy heißt lediglich „praktisch“, „nützlich“ oder „geschickt“. Man spricht von cellphone oder mobile (phone).
Wegen hoher Gebühren sollte man bei seinem Anbieter herausfinden, welcher Roamingpartner günstig ist und diesen ggf. per manueller Netzauswahl voreinstellen. Da sich die passiven Kosten, wenn man von zu Hause aus angerufen wird, addieren, besser die Mailbox deaktivieren.
Die Vereinigten Staaten sind in vier Hauptzeitzonen geteilt – Eastern Time, Central Time, Mountain Time, Pacific Time –, die eine Zeitverschiebung von der mitteleuropäischen Zeit (MEZ) zwischen 6 und 9 Stunden bedeuten. In San Francisco herrscht Pacific Standard Time mit einer neunstündigen Zeitverschiebung zur MEZ. Ist es dort 6 Uhr morgens (6 a.m.), zeigt die Uhr zu Hause bereits 15 Uhr.
µ Uhrzeit: Es gibt keine Zählung bis 24, sondern ein Hinzufügung von „a.m.“ (ante meridiem) von 0 bis 12 bzw. „p.m.“ (post meridiem) von 12 bis 24 Uhr. 12 Uhr mittags heißt „noon“, 0 Uhr „midnight“.
µ Das Datum wird in der Reihenfolge Monat–Tag–Jahr angegeben, z. B. June 20(th), 2010 oder kurz 6/20/2010, Zimmerreservierungen erfolgen unter dem Ankunftsdatum.
µ Sommerzeit (daylight saving time/DST) gilt länger als hierzulande, nämlich vom 2. Sonntag im März bis zum 1. Sonntag im November.
Im Großraum San Francisco existieren insgesamt über 50.000 Hotelzimmer, allein in der Stadt rund 34.000 und es gibt in allen Kategorien genügend Auswahl. Der offizielle Durchschnittspreis liegt bei rund $ 190 für ein Doppelzimmer, dazu kommt eine tax (Steuer) in Höhe von 14 % und je nach Zimmerzahl noch ein zusätzlicher Aufschlag pro Nacht (Hotel Room Occupancy Tax). Frühstück ist nur gelegentlich im Preis enthalten. Derzeit lässt sich mit etwas Recherchieren ab etwa $ 100 ein ordentliches Zimmer in guter Lage finden.
Boutique- und Luxushotels befinden sich rund um den Union Square bzw. in Nob Hill, im Financial District und an der Market Street, die großen Kettenhotels liegen v. a. an der Waterfront, z. B. Best Western, Comfort Inn, Holiday Inn, Marriott, Travelodge oder Sheraton und Hyatt. Mehrere gediegene, kleinere Hotels sind im Umkreis Bush/Sutter Street konzentriert. Billige Bleiben finden sich v. a. in der Civic Center Area, entlang Post und Sutter St., sowie im angrenzenden, wenig attraktiven Viertel Tenderloin, außerdem in Teilen von SoMa. Preiswerte Motels stehen an der Van Ness Ave. und der Lombard St. (v. a. im Bereich der Nr. 1500–1700 bzw. 2000–2300). Besichtigungstechnisch empfehlenswert ist eine Unterkunft im Areal um den Union Square É.
In San Francisco ist eine Buchung im Voraus das ganze Jahr über ratsam, sei es über hiesige Reiseveranstalter (z. B. DERTOUR, FTI, America Unlimited, Canusa oder Meier’s Weltreisen), auf eigene Faust, über Hotelbroker oder direkt beim Hotel. Der Vorteil einer Buchung über deutsche Reiseveranstalter ist, dass es sich hier um „Inklusivpreise“ (Steuern enthalten) handelt. Am preiswertesten ist meist Buchung im Internet, z. B. bei:
µ www.cheaphotellinks.com/usa/ca/sf
µ www.expedia.de/hotel („San Francisco“)
µ www.quikbook.com/(„San Francisco“)
Bei Reservierungen ist aber auch die Touristeninformation des SFCVB (s. S. 279) behilflich. Hat man bereits zu Hause ein Hotelzimmer gebucht, legt man an der Rezeption den vom Reisebüro erhaltenen voucher bzw. die erhaltene Reservierungsnummer und eine Kreditkarte – als Sicherheit und für Zusatzkosten (incidentals) – vor. Bei der Hotelsuche vor Ort lohnt es sich auf alle Fälle, nach special rates zu fragen (z. B. summer specials, senior, AAA-, corporate oder frequent flyer rates).
Motelzimmer können jederzeit bezogen werden, bei Hotelzimmern ist der Check-in meist erst ab 15 Uhr, nach 18 Uhr kann eine vorgenommene Reservierung, sofern nicht mit Kreditkarte garantiert, verfallen. Check-out ist 12 Uhr.
h587 [E3] Fairmont Hotel $$$$, 950 Mason St., Tel. 415 7725000, www.fairmont.com. Grandioser palastartiger Bau mit viel Pomp und Prunk und knapp 600 Zimmern. Auch über deutsche Reiseveranstalter zu buchen.
h588 [E3] Huntington Hotel $$$$, 1075 California St., www.huntingtonhotel.com, Tel. 415 4745400. Elegantes Hotel von 1924 auf dem Nob Hill mit 136 Zimmern und Suiten sowie persönlichem Service.
h589 [F4] Hotel Nikko $$$$, 222 Mason St., Tel. 415 3941111, www.hotelnikkosf.com. Zu 51 % im Besitz von Japan Airlines, mit viel persönlichem Service trotz 524 Zimmern auf 25 Stockwerken. Zugehöriges Fitnesszentrum, Innenpool, kostenloses Internet und empfehlenswertes Anzu-Restaurant sowie The Rrazz Room (Kabarett, Jazz u. a.), es gibt immer wieder Specials.
h590 [E3] InterContinental Mark Hopkins $$$$, 1 Nob Hill, www.ichotelsgroup.com/intercontinental/en/gb/locations/ overview/sfoha, Tel. 415 4923434. Auch bei deutschen Reiseveranstaltern buchbares, vornehmes Hotel mit historischem Flair auf dem Nob Hill.
h591 [F5] InterContinental San Francisco $$$$, 888 Howard/5th St., Tel. 1 888 8114273, www.intercontinentalsanfrancisco.com. 550 Zimmer in einem spektakulären 32-stöckigen modernen Wolkenkratzer in SoMa nahe Moscone West. Mit Restaurant Luce und Bar 888, Spa, Innenpool und Fitnessstudio.
h592 [F4] Sheraton Palace Hotel $$$$, 2 New Montgomery St., Tel. 415 5121111, www.sfpalace.com. 1902 nahe dem Union Square eröffnet und seither bekannt für exzellenten Service und obersten Luxus.
h593 [F3] Stanford Court Renaissance San Francisco Hotel $$$$, 905 California St., Tel. 415 9893500, www.stanfordcourt.com. Zur Marriott-Kette gehöriges Nob-Hill-Hotel, neu renoviert.
h594 [F4] Westin St. Francis Hotel $$$$, 335 Powell St., Tel. 415 7740124, www.westinstfrancis.com. Mächtiger Bau am Union Square mit über 600 Zimmern und der beliebten Clock Bar (Cocktails!).
h595 [F4] Campton Place Hotel $$$–$$$$, 340 Stockton St., Tel. 415 7815555, www.camptonplace.com. Oberster Luxus in 110 Zimmern, doch es gibt spezielle, billigere Packages. Sehr gutes gleichnamiges Restaurant zugehörig. Auch in Deutschland buchbar.
h596 [E4] The Hotel California (Best Western) $$–$$$, 580 Geary St., Tel. 415 4412700, www.hotelca.com/sanfrancisco. Historisches Hotel von 1913, günstig nahe Union Square, neu renovierte, gut ausgestattete 82 Gästezimmer, WLAN, Wein-Käse-Empfang am Nachmittag sowie Millennium Restaurant im Haus. Auch in Deutschland buchbar.
h597 [E4] Hotel Vertigo $$–$$$, 940 Sutter St., Tel. 415 8856800, www.hotelvertigosf.com. 97 teils neu renovierte, zurückhaltend und dennoch geschmackvoll ausgestattete Zimmer und ausgezeichneter Service. Auch in Deutschland buchbar.
h598 [C4] Kabuki Hotel $$$, 1625 Post St., Tel. 1 800 5334567, www.jdvhotels.com/hotels/sanfrancisco/kabuki. Hotel mit 218 luxuriösen, auf mehrere Etagen verteilten Zimmern in Japantown, teils westlich, teils japanisch ausgestattet. Mit japanischem Restaurant.
h599 [F4] Kensington Park Hotel $$–$$$, 450 Post St., www.kensingtonparkhotel.com, Tel. 415 7886400. Günstige Lage direkt am Union Square. 90 edel ausgestattete Zimmer, in den oberen Etagen (Royal Court Floor) mit speziellen Privilegien, dazu guter Ausblick; abends Tee und Sherry. Auch bei DERTOUR buchbar.
h600 [F4] Orchard Garden Hotel $$$, 466 Bush St., www.theorchardgardenhotel.com, Tel. 415 3999807. Das erste komplett „grüne“ Hotel der Stadt, konsequent nach Energiespar- und Umweltschutzkriterien betrieben. 28 Zimmer und 4 Suiten, außerdem Dachgarten, Restaurant und Bar. Mit Glück schon unter $ 140. Auch in Deutschland buchbar.
h601 [F4] Orchard Hotel $$–$$$, 665 Bush St., www.theorchardhotel.com, Tel. 415 3628878. Schwesterhotel des Orchard Garden Hotel. Ebenfalls ein „grünes Hotel“, mit gut 100 Zimmern und Restaurant Daffodil.
h602 [E4] Serrano Hotel $$–$$$, 405 Taylor/O’Farrell St., Tel. 415 8852500, www.serranohotel.com. 236 auffällig farbig gestaltete Zimmer in einem restaurierten historischen Gebäude im Spanish Colonial Style, mit Restaurant, kostenlosem WLAN und abendlicher Weinstunde für Gäste. Auch in Deutschland buchbar.
h603 [A7] Stanyan Park Hotel $$$. 750 Stanyan St., www.stanyanpark.com, Tel. 415 7511000. 36 edel ausgestattete Zimmer in kleinem viktorianischen Hotel, inklusive Frühstück, ruhig am Golden Gate Park gelegen.
h604 [F2] Washington Square Inn $$$–$$$$, 1660 Stockton St., Tel. 415 9814220, www.wsisf.com. Elegantes Hotel, ideal in North Beach gelegen. Nur 15 edle Räume, inkl. Frühstück und Abendhäppchen/-wein sowie kostenlosem WLAN.
h605 [F5] Americania Hotel (Best Western) $$, 121 7th St., www.americaniahotel.com, Tel. 415 6260200. Mit 143 geräumigen, neu renovierten Zimmern, teils um einen netten Innenhof, in SoMa. Für Familien geeignet, mit Pool und Fitnessraum. Auch in Deutschland buchbar.
h606 [E5] Good Hotel $$, 112 7th St., Tel. 415 6217001, www.somahotels.com. Hippes, „grünes“ Hotel in SoMa mit 117 Zimmern, teils im Hauptbau, teils um einen Innenhof, in dem z. B. die Lampen aus wiederverwerteten Glasflaschen und die Bettüberwürfe aus Altmaterial bestehen. Auch in Deutschland buchbar.
h607 [E4] Hotel Carlton $$, 1075 Sutter St., Tel. 415 6730242, www.hotelcarltonsf.com. Schickes Boutiquehotel der Kette Joie de Vivre auf dem Nob Hill mit 161 Zimmern, Kabel-TV, CD-Player, Safe etc. im Zimmer, Wein am Abend und WLAN, Restaurant Saha zugehörig. Auch in Deutschland buchbar.
h608 [E4] Hotel Diva $$–$$$, 440 Geary St., Tel. 415 8850200, www.hoteldiva.com. Schickes Hotel in guter Lage, in kühlem Stahl-Techno-Look, mit Kinder-Suiten. Auch in Deutschland buchbar.
h609 [F4] Hotel Frank $$–$$$, 386 Geary St., Tel. 415 9862000, www.hotelfranksf.com. Art-déco-Gebäude von 1907 mit 153 luxuriös ausgestatteten großen Zimmern auf 13 Etagen. Guter Service und zugehöriges Restaurant. Auch in Deutschland buchbar.
h610 [F5] Hotel Metropolis $$–$$$, 25 Mason/Market St., Tel. 415 7754600, www. sanfrancisco.com/metropolis. Auch bei deutschen Reiseveranstaltern buchbares Boutiquehotel mit 104 Zimmern und 5 Suiten in ungewöhnlichem Zen-Design unter dem Leitmotiv der vier Elemente. Mit Meditationsraum, Cardio und Business Center.
h611 [F4] Hotel Triton $$–$$$, 342 Grant Ave./Bush St., Tel. 415 3940500, www.hoteltriton.com. Mit Café de la Presse (s. S. 37), unmittelbar vor dem Chinatown-Tor gelegenes „ökologisches“, schickes und farbenfrohes Boutiquehotel. Auch in Deutschland buchbar.
h612 [F4] Hotel Union Square $$–$$$, 114 Powell St., www.hotelunionsquare.com, Tel. 415 3973000. 131 geschmackvoll-modern eingerichtete Zimmer in historischem Bau nahe Cable Car und Union Square. Auch in Deutschland buchbar.
h613 [F4] The Mosser $–$$$, 54 4th St., Tel. 415 9864400, www.themosser.com. Hotel in einem Bau von 1913 mit 112 Luxuszimmern und 54 Standardräumen, teils ohne eigenes Bad (preiswerter). Dazu gehört ein recording studio sowie Annabelle’s Bar & Bistro.
h614 [ce] Ocean Park Motel $$, 2690 46th Ave., http://oceanparkmotel.ypguides.net, Tel. 415 5667020. Erstes Auto-Motel in San Francisco von 1937 im Art-déco-Stil, südlich des Golden Gate Park, nahe Zoo und Ozean, auch Zimmer mit Kitchenette und Whirlpool.
h615 [F5] The Pickwick Hotel $–$$, 85 5th St., www.thepickwickhotel.com, Tel. 1 800 2273282. Ordentliches Mittelklassehotel in SoMa mit 189 Zimmern, kostelosem WLAN und eher gediegener Ausstattung. Auch in Deutschland buchbar.
h616 [D4] Queen Anne Hotel $$–$$$, 1590 Sutter St., Tel. 415 4412828, www.queenanne.com. 49 „historische“, gemütliche Zimmer – jedes anders – in einer ehemaligen Mädchenschule von 1890 in Pacific Heights, nahe Cable Car, inkl. Frühstück und kostenlosem Limousinenservice. Kürzlich wurde ein historischer Beichtstuhl als Telefonzelle installiert.
h617 [F4] Baldwin Hotel $, 321 Grant Ave., Tel. 415 7812220, www.baldwinhotel.com. 61 schlichte, ordentliche Zimmer nahe dem Chinatown-Tor mit eigenen Badezimmern.
h618 [F5] Bay Bridge Inn $, 966 Harrison St., Tel. 415 3970657, www.baybridgeinn.com. Hotel in SoMa mit einfachen und eher kleinen, aber gut ausgestatteten Zimmern. Parken, WLAN und kleines Frühstück gratis.
h619 [C7] Beck’s Motor Lodge $–$$, 2222 Market St., www.becksmotorlodgesf.com, Tel. 1 800 2274360. Ab $ 100 gibt es saubere, ordentliche Zimmer (58) und – am schönsten – ein Sonnendeck für Gäste. Im Castro District/Twin Peaks.
h620 [B2] La Luna Inn $, 2599 Lombard St., Tel. 415 3464664, www.lalunainn.com. 62 hell-moderne Zimmer in einem Motor Inn aus 1960er-Jahren mit günstigen Preisen nahe Presidio (Marina District), inkl. kleinem Frühstück. Auch in Deutschland buchbar.
h621 [B6] Metro Hotel $, 319 Divisadero St., Tel. 415 8615364, www.metrohotelsf.com. Sauber, in guter Lage (Haight-Ashbury) und dazu preiswert, mit Patio und eigenen Badezimmern.
h622 [E2] San Remo $, 2237 Mason St., Tel. 415 7768688, www.sanremohotel.com. Saubere, geschmackvoll ausgestattete Zimmer, aber ohne Luxus wie TV, Telefon oder eigenes Bad/WC. Hilfsbereites Personal, gute Lage. Ab $ 75 im Doppelzimmer (Achtung: auch nach innen gelegene Zimmer ohne Tageslicht). Viktorianisches Haus von 1906, von A. P. Giannini, dem Gründer der Bank of America, als Hotel erbaut, mit Fior d’Italia Restaurant. Ein Supertipp!
h623 [E4] The Steinhard $–$$, 952 Sutter St., Tel. 1 800 5521900. Eher klassische als fancy rooms, auch nette kleine Studios, preiswert, aber Mindestaufenthalt 7 Tage.
Die California Association of Bed and Breakfast Inns (www.cabbi.com) gibt jährlich neu einen Führer heraus und bietet auch „Beds, Bikes & Breakfast“ für Radler. Weitere hilfreiche Internetadressen:
µ www.bbexplorer.com/california/ san-francisco.html
µ www.bedandbreakfast.com/ san-francisco-california.html
Ì625 [D6] Hayes Valley Inn $–$$, 417 Gough St., Tel. 415 4319131, www.hayesvalleyinn.com. Toller Tipp: 14 einfache, kleine, aber saubere Zimmer (teils ohne Bad) in einem viktorianischen Bau, inkl. kleinem Frühstück und nur 5 Min. vom Union Square entfernt.
Ì626 [A7] Inn 1890 $$–$$$, 1890 Page St., Tel. 415 3860486, www.inn1890.com. 17 elegante, individuell ausgestattete Zimmer, teils mit offenem Kamin, inkl. Frühstück sowie kostenlosem WLAN und Garten zum Ausruhen.
Ì627 [bg] Haus Kleebauer $$, 225 Clipper St., Tel. 415 8213866. Viktorianisches Bed-and-Breakfast-Haus von 1892 im noblen Noe Valley.
Ì628 [A7] Red Victorian B&B $$–$$$, 1665 Haight St., Tel. 415 8641978, www.redvic.com. Eher kleines Hotel als Bed and Breakfast, aber mit persönlichem Charme und inklusive Frühstück und persönlicher Betreuung im hippen Haight-Ashbury.
Ì629 [D6] Sleep over Sauce $$, 131–135 Gough St., Tel. 415 2521423, http://sleepsf.com. Restaurant mit vier individuell eingerichteten Gästezimmern ab $ 110 im boomenden Hayes Valley.
Ì630 [B3] Union Street Inn $$$$, 2229 Union Street, www.unionstreetinn.com, Tel. 415 3460424. Fünf Zimmer und Carriage House im trendigen Cow Hollow, elegant-luxuriös ausgestattet und von einem Garten umgeben. Hervorragendes Frühstück, ganztags Kekse und Soda sowie Hors d’?uvres am Abend.
Hostelling International (www.hiusa. org) unterhält in der Bay Area gleich mehrere empfehlenswerte Unterkünfte (Infos: www.sfhostels.com), drei davon befinden sich im Stadtzentrum und alle sind inklusive kostenlosem Frühstück und WLAN, Bettwäsche, Gästelounge u. a. Annehmlichkeiten:
j631 [C1] HI San Francisco Fisherman’s Wharf, Upper Fort Mason, Bldg. 240, Tel. 415 7717277, www.sfhostels.com/ fishermans-wharf. Ab $ 26 pro Bett (im 4er- oder 5er-Schlafsaal) bzw. ab $ 75 im Einzel- oder Doppelzimmer nächtigt man ruhig und mitten im Grünen auf dem Areal von Fort Mason.
j632 [E5] HI San Francisco City Center, 685 Ellis/Larkin–Hyde St, Tel. 415 4745721, www.sfhostels.com/city-center. Im historischen Atherton Hotel befinden sich neu renoviert insgesamt 75 Zimmer mit 4 bis 5 Betten (ab $ 24) und Doppelzimmer ab $ 69.
j633 [F4] HI San Francisco Downtown, 312 Mason/Geary–O’Farrell St., Tel. 415 7885604, www.sfhostels.com/downtown. Nur ein Block vom Union Square entfernt, in Toplage, allerdings auch etwas laut. Maximal 4 Betten pro Zimmer (ab $ 25) bzw. Doppelzimmer ab $ 69.
In der Bay Area befinden sich folgende Unterkunftsmöglichkeiten:
j634 HI Pigeon Point Lighthouse Hostel, Pescadero, 210 Pigeon Point Rd., www. norcalhostels.org/pigeon. Rund 80 km südlich von San Francisco in einem 1872 erbauten Leuchtturm mit Leuchtturmwächterhaus, ab $ 23 pro Bett.
h635 [D9] Elements Hotel, 2524 Mission St., Tel. 1 866 3278407,www.elementssf.com. Hotel für preisbewusste Reisende. Schlafsäle, Doppel- und Viererzimmer, alle mit eigenen Bädern, ab $ 27,50 pro Person/Bett, inkl. Dachterrasse und WLAN sowie Lounge und benachbartes Medjool Café.
h636 [F2] Green Tortoise Hostel, 494 Broadway, www.greentortoise.com, Tel. 415 8341000. Gute Lage, freier Internetzugang, Gratisfrühstück, Bett im Schlafsaal ab $ 27, Doppelzimmer ab $ 70, Gemeinschaftsraum, Küche, Wäscheraum, Sauna und Partyraum.
j637 [E4] USA Hostels San Francisco, 717 Post St., www.usahostels.com, Tel. 415 4405600. Hostel mit 80 Betten in 4er-Schlafsälen ab $ 28, Doppelzimmer mit eigenem Bad ab $ 75. Gemeinschaftsraum, Waschraum, Sonnenterrasse, Küche, Frühstück inklusive, WLAN. Günstige Lage nahe Union Square, neu renoviert.
Die Schlüsseleigenschaften der Amerikaner sind Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Diskretion und Disziplin. Vordrängen, Muffigkeit, Aggressivität und Hektik sind verpönt. Man stellt sich nach englischer Manier an, auch in der Stoßzeit vor Bus- oder BART-Stopps, und wartet geduldig, bis man an der Reihe ist. Freundliche Gesichter von Verkäufern in Geschäften sind für uns (häufig) ungewohnt, aber ehrlich gemeint – in den USA ist der Kunde noch König.
Gewisse Floskeln von „How are you?“ bis „Nice meeting you!“ (s. S. 320) gehören zum guten Ton. Amerikaner sind gesellig und immer zu einem kleinen Small Talk aufgelegt, sei es über das Wetter, die letzten Sportergebnisse oder die eigene Herkunft und Reisen. Europäer sind beliebt, good old Europe mit all seiner Historie und Kultur war schon im 19. Jh. das Ziel der sogenannten grand tours der Reichen. Selbst wenn man den Eindruck hat, jeder Amerikaner hätte schon einmal Heidelberg, das Hofbräuhaus, Berlin oder Neuschwanstein besucht, sind die geografischen Kenntnisse über Europa nicht berauschend. Aber schließlich kommt die Mehrzahl niemals über die Grenzen des gigantischen eigenen Landes hinaus und wer weiß umgekehrt schon bei uns, wo z. B. Fresno liegt. Damit erklären sich auch die geringen Fremdsprachenkenntnisse der Amerikaner.
µ Trinkgeld – tipp oder gratuity – ist in den USA nicht inklusive und die Löhne der Beschäftigten im Dienstleistungsgewerbe gering. In Restaurants, Bars usw. werden daher mind. 15 % vom Rechnungsbetrag erwartet. Ein Amerikaner berechnet das Trinkgeld meist auf den Cent genau, manchmal sogar anhand eigens dafür konstruierter Tabellen. Auch Taxifahrer (ca. 15 %) oder Zimmermädchen ($ 2 pro Tag) sowie bellboys und tourguides erhoffen sich ein Trinkgeld.
µ Rauchen ist auf den meisten öffentlichen Plätzen und in Gebäuden, in Nahverkehrsmitteln und auch in Restaurants und den meisten Bars verboten. Die Zahl reiner Nichtraucherhotels wächst ebenfalls.
µ Alkohol darf generell nicht an Personen unter 21 Jahren verkauft, ausgeschenkt und nicht in der Öffentlichkeit konsumiert werden.
µ Bei offiziellen Einladungen oder Restaurantbesuchen sollte man sich nach den Kleidervorschriften erkundigen: formal (elegant) oder casual (leger)?
µ Händeschütteln ist bei der Begrüßung eher unüblich, dafür werden altersunabhängig schnell die Vornamen benutzt.
µ Eine Wissenschaft ist der Gebrauch der weiblichen Anredeformen: „Mrs“. (meist verheiratet oder verwitwet, älter) steht „Miss“ als universal anwendbare Anredeform, unabhängig von Alter und oft auch Stand – und geschrieben noch neutraler „Ms.“ –, gegenüber.
µ Die amerikanischen Tischsitten unterscheiden sich besonders im Hinblick auf das Hantieren mit dem Besteck: Amerikaner schneiden mit dem Messer vor und benutzen dann nur noch die Gabel. Beidhändig zu essen gilt als „europäisch“. Es würde keinem Amerikaner einfallen, Pizza oder Meeresfrüchte mit Messer und Gabel zu essen. Selbst in Toplokalen kann man sich Essensreste in ein doggy bag einpacken lassen.
µ Toiletten nennt man nie toilet sondern immer restroom, ladies’ bzw. men’s room, bath oder powder room; Handys heißen in den USA mobile oder cell phone, bedeutet doch das Wort handy nichts anderes als „handlich“, „praktisch“ oder „geschickt“.
Der öffentliche Nahverkehr in San Francisco untersteht der San Francisco Municipal Railway, kurz „Muni“, die wiederum Teil der San Francisco Municipal Transportation Agency (SFMTA) ist. Muni betreibt historische Trambahnen, moderne Straßenbahnen, Diesel- und Hybridbusse, elektrische Oberleitungsbusse und die weltbekannten Cable Cars. BART, das U-/S-Bahn-System, das San Francisco mit anderen Städten an der Bay und dem Internationalen Flughafen verbindet, ist davon unabhängig.
i638 [E6] SFMTA Customer Service Center, 11 S Van Ness Ave./Market St., Tel. 311 oder 415 7012311, www.sfmta.org bzw. www.sfmta.com/cms/mhome/home50.htm. Hier gibt es Infos zu allen Nahverkehrsmitteln außer BART.
µ Karten können unter www.sfmta.com/cms/mmaps/official.htm heruntergeladen werden. Über alle Nahverkehrsmittel informiert die Webpage www.511.org („Bay Area Traffic“).
Der Einheitspreis für alle Muni-Verkehrsmittel (nicht BART), außer den Cable Cars ($ 5), beträgt $ 2. Senioren über 65 Jahre, Menschen mit Behinderung und Kinder sowie Jugendliche bis 17 Jahre fahren für $ 0,75, Kinder unter 4 Jahre fahren gratis. In den meisten Verkehrsmitteln wird bar beim Fahrer bezahlt, an manchen Stationen verfügt Muni auch über Automaten. Bei Fahrten mit BART muss immer vorher ein Ticket gekauft werden.
Günstig für Besucher sind die Tagestickets (Passports) für 1, 3 bzw. 7 Tage, die derzeit $ 13, 20 bzw. 26 kosten. Sie sind auch in den Cable Cars gültig. Dort werden Tageskarten als „All-day Passports“ verkauft. Alle Pässe können im SFMTA Customer Service Center (s. S. 312), an den Muni-Ticketverkaufsstellen an Market/Powell St. sowie Hyde/Beach St. und am Flughafen gekauft werden. Sie sind nicht für BART oder Flughafenfahrten bzw. auf bestimmten Event-Linien (z. B. zu Sportereignissen) gültig.
In Bussen, Streetcars und Muni-Metrolinien kann man einen Transferticket verlangen. Mit diesem ist es erlaubt, innerhalb von 90 Minuten in ein anderes Verkehrsmittel umzusteigen. Die Transfers gelten jedoch nicht in Cable Cars.
Jährlich benutzen rund 10 Mio. Fahrgäste die Cable Cars. 26 der insgesamt 40 Fahrzeuge sind täglich in Betrieb und verkehren auf drei Linien. Die Fahrt kostet einzeln $ 5. Der Knoten für alle drei Linien liegt an Powell/California Street. Ein Zusteigen an Stopps unterwegs ist möglich, sofern noch Platz ist. An den Endpunkten bilden sich oft lange Warteschlangen.
µ Powell–Hyde-Linie, ab Powell/Market St. in Nord-Süd-Richtung von Nob Hill über Russian Hill bis Fisherman’s Wharf bzw. genauer: Hyde/Beach St. Victorian Park nahe Maritime Mus./Aquatic Park. Dies ist die wohl spektakulärste und am stärksten frequentierte Linie.
µ Powell–Mason-Linie, ab Powell/Market St. in Nord-Süd-Richtung bis Bay/Taylor St. nahe Fisherman’s Wharf
µ California Street-Linie, California St. von Market St. bis Van Ness Ave. in Ost-West-Richtung, durch Financial District, Chinatown und Nob Hill. Meist weniger frequentiert als die beiden anderen Linien, zudem größere doppelendige Fahrzeuge.
µ Infos: www.sfcablecar.com und www.cablecarmuseum.org
Die Streetcars wurden 1888 von Frank Sprague ins Leben gerufen und bestimmten bis in die 1940er-Jahre den Nahverkehr. 1982 waren noch fünf Linien – J, K, L, M, N – übrig, die im Stadtbereich in den Untergrund verlegt wurden. 1995 eröffnete die F-Line als Historic Streetcar Line neu und nach und nach wurden mehr als 40 alte Streetcars – aus aller Welt – unter der Ägide der „Market Street Railway“ wieder in Betrieb genommen, darunter die „Old No. 1“ und die „Green Torpedos“ sowie historische Straßenbahnen aus Boston, Philadelphia, Mailand, Moskau, Melbourne, Mexico City, Toronto oder Hamburg.
Diese F-(Market-)Line – manchmal auch „tram“ genannt – verkehrt als einzige oberirdisch, und zwar über ca. 10 km von der Harvey Milk Plaza (17th St.) in Castro entlang der Market St. durchs Stadtzentrum (Financial District und SoMa, jeweils mit Cable-Car-Anschluss), dann auf dem Embarcadero vom Ferry Terminal über Pier 39 bis zur Jones St. (Fisherman’s Wharf) als Endbahnhof (täglich 6–1 Uhr, Gesamtstrecke: ca. 1 Std., $ 2).
Darüber hinaus gibt es sechs Muni-Metrolinien, die alle von Downtown aus die südlichen und westlichen Stadtteile bedienen und im Stadtzentrum unterirdisch verkehren. In Planung ist derzeit eine neue Linie, die Central T Subway zwischen Chinatown und der Caltrain-Station im Süden der Stadt.
µ J–Church: Embarcadero – Balboa Park (Ostroute)
µ K–Ingleside: Embarcadero – Balboa Park (Westroute)
µ L–Taraval: Embarcadero – San Francisco Zoo
µ M–Ocean View: Embarcadero – Uni San Francisco State – Balboa Park
µ N–Judah: Caltrain-Station – Embarcadero – Ocean Beach
µ T–Third Street: neue Linie zwischen Castro, Ferry Bldg., AT&T Park, Candlestick Park und Sunnydale
µ Infos: www.sfmta.org und www.streetcar.org
Das Muni-Busnetz ist riesig und ohne Plan ($ 3,95) schwer durchschaubar. Es gibt Oberleitungsbusse (trolley busses), reguläre und Expressbusse, ab 1 Uhr nachts auch Nacht-(„Owl“-)Service und spezielle Wochenendbusse. Busse verkehren normalerweise alle 5 bis 20 Minuten und jede Linie ist an der Front des Fahrzeugs mit Nummer und Zielangabe versehen. Jene mit einem zugefügten „L“ halten nicht an jeder Haltestelle, die mit „X“ sind Expressbusse, die nonstop in außerhalb gelegene Stadtviertel fahren. Bushaltestellen sind relativ unauffällig und oft nur durch einen gelben Ring mit Nummer an Verkehrsschildern markiert. Vor dem Aussteigen das Kabel am Fenster ziehen und nach dem Halt in die Türstufe treten bzw. die Türgriffe drücken. Falls man im Verkehrsmittel bezahlen will, muss man die genaue Summe parat halten.
µ Infos: www.sfmta.org
Die ersten Pläne, alle fünf counties der Bay Area miteinander zu verbinden, reichen bis ins Jahr 1956 zurück, doch es sollten neun Jahre vergehen, ehe der Grundstein für BART (Bay Area Rapid Transit) gelegt wurde. Das Ingenieurbüro Parsons-Brinkerhoff-Tudor-Bechtel schuf die damals modernste U-Bahn der Welt, rund 120 km lang, mit einem spektakulären 14-km-Tunnel unter der Bay hindurch hinüber nach Oakland und Berkeley. Fertiggestellt und eröffnet wurde BART 1969, doch der erste Wagen nahm erst am 9. Juni 1972 den Betrieb auf.
Die Bahn wird von Computern gesteuert, kann innerhalb von nur 20 Sekunden von 0 auf 80 km/h beschleunigen und fährt maximal 130 km/h. In Stoßzeiten verkehren die Züge im 90-Sekunden-Takt. Abgesehen von der günstigen Fahrtmöglichkeit nach Oakland oder Berkeley und zum Flughafen bietet BART auch künstlerischen Genuss: Wandmalereien, Kunstwerke und beachtliche Architektur an den BART-Haltestellen, z. B. an der 24th-Street-Station im Mission District. Eine Erweiterung des Netzes ist für die Linien im Süden, ab Fremont, seit 2010 im Bau. Sie soll einmal bis San Jose führen.
Vier Haltestellen befinden sich in Downtown San Francisco (Civic Center/UN Plaza – Powell St. – Montgomery St. – Embarcadero), zwei an der Mission St. (16th/24th St.). Mit der gelben, roten, grünen und blauen Linie gelangt man von San Francisco nach Oakland (rot/gelb: 12th St./Oakland City Center – grün/blau: Lake Merritt), die rote Linie führt nach „Downtown Berkeley“. Die gelbe Linie verbindet die Stadt mit dem San Francisco International Airport (s. S. 267).
Die Bahnen verkehren Mo. bis Fr. von 4 bis 24, Sa. von 6 bis 24 und So. von 8 bis 24 Uhr im 15- bis 20-Minuten-Takt, sonst seltener bzw. auf manchen Strecken nur an bestimmten Tagen und zu bestimmten Zeiten.
Die Fahrtpreise sind streckenabhängig, nach Berkeley kostet die Fahrt von Downtown gegenwärtig $ 3,65, nach Oakland $ 3,10. Tickets sind in BART-Stationen an Automaten erhältlich. An einer Schranke wird vor dem Einsteigen das Ticket geprüft und wieder zurückgegeben, da man es beim Verlassen der Station noch einmal an einer Schranke benötigt. Kinder unter 4 Jahren fahren gratis.
µ Infos: Tel. 415 9892278 bzw. Tel. 510 4647134 (Tonband), www.bart.gov. Einen Plan der derzeit fünf Linien findet man unter www.bart.gov/stations/index.aspx. Dort gibt es auch einen fare calculator, mit dem der genaue Fahrpreis berechnet werden kann. Fahr- u. Streckenpläne liegen an BART-Stationen gratis aus.
Neben dem Nahverkehr gibt es weitere Bus- und Zugverbindungen ins Umland.
µ AC Transit, www2.actransit.org/main.wu. Regelmäßiger Busverkehr ab Transbay Terminal (1st/Mission St.) nach Treasure Island sowie in die East Bay (Berkeley, Oakland, Richmond, Alameda/Contra Costa Counties über die Bay Bridge).
µ GGTransit, www.goldengate.org. Busservice ab Transbay Terminal in die Marin/Sonoma Counties (Sausalito, San Rafael, Pt. Reyes u. a.) über Golden Gate Bridge.
µ SamTrans, www.samtrans.com. Busse ab Transbay Terminal von San Francisco via Airport nach Süden Richtung Palo Alto.
µ Caltrain, www.caltrain.com. S-Bahn-Verbindung zwischen San Francisco (4th/Townsend St.) über Palo Alto/Stanford, Santa Clara nach San José.
Rund 900 lizenzierte Taxis sind auf den Straßen von San Francisco unterwegs. Die Tarife liegen bei $ 3,10 Grundgebühr plus $ 0,45 für 1/5 Meile (320 m) bzw. pro Minute Wartezeit. Aufschläge fallen für Sonderfahrten wie zum Flughafen an ($ 2). Es gibt z. B. Yellow Cabs (Tel. 333 3333) oder DeSoto Cab Co. (Tel. 415 9701300).
Ausflugsboote fahren v. a. von Fisherman’s Wharf ab, kleinere Veranstalter auch vom Kopfende der Jones/Jefferson St. bei Alioto’s (s. S. 33). Die regulären Fähren (nach Sausalito, Tiburon, Larkspur, Alameda, Oakland und Vallejo) legen am Ferry Building Ô bzw. Pier 41 ab. Aktuelle Routen, Fahrpläne und Preise sind bei den jeweiligen Gesellschaften zu erfragen bzw. deren Websites zu entnehmen.
µ Alcatraz Cruises, Tel. 415 9817625, www.alcatrazcruises.com. Ab Pier 33 tgl. verschiedene Touren nach Alcatraz (ab $ 26), auch Nachttour.
µ Blue & Gold Fleet, Tel. 415 7058200, www. blueandgoldfleet.com. Regelmäßige Fährverbindungen u. a. nach Sausalito/Tiburon, Oakland/Alameda und Angel Island ab Pier 41 und Ferry Bldg., außerdem Ausflugsfahrten (z. B. Bay Cruise oder Rocket Boat) mehrmals täglich ab Pier 39 (Embarcadero/Beach St.), wo sich auch der Ticketstand befindet.
µ Golden Gate Ferry, Tel. 511 (gratis) oder 415 4552000, http://goldengate.org. Ab Ferry Bldg. mehrmals tgl. nach Sausalito und Larkspur. Betreibt auch Busse.
µ Red & White Fleet, Tel. 415 6732900, www.redandwhite.com, ab Pier 43. Rundfahrten wie Golden Gate Bay, California Sunset oder San Francisco Explorer Cruise. Auch kombiniert mit Bustour oder Dinner.
µ Alameda–Oakland Ferry, Tel. 510 7495972, www.eastbayferry.com. Regelmäßige Verbindungen vom Ferry Bldg. nach Oakland.
µ Vallejo Baylink, Tel. 707 6433779, www.baylinkferry.com. Ab Ferry Bldg. und (seltener) ab Pier 41 nach Vallejo.
Eine Reiseauslandskrankenversicherung ist die einzige Versicherung, die bei einer Amerikareise unabdingbar ist, da die Kosten für ärztliche Behandlungen in den USA von den gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland und Österreich nicht übernommen werden. Schweizer sollten vorher bei ihrer Krankenversicherungsgesellschaft nachfragen.
Der Abschluss einer Jahresversicherung ist in der Regel kostengünstiger als mehrere Einzelversicherungen. Günstiger als Einzel- sind zudem Familienversicherungen. Zur Erstattung der Kosten zu Hause benötigt man ausführliche Quittungen (mit Datum, Namen, Bericht über Art und Umfang der Behandlung, Kosten der Behandlung und Medikamente). Zu achten ist bei Versicherungsabschluss auf Vollschutz ohne Summenbeschränkung, außerdem sollte im Falle einer schweren Krankheit oder eines Unfalls auch der Rücktransport übernommen werden. Wichtig ist auch, dass im Krankheitsfall der Versicherungsschutz über die vorher festgelegte Zeit hinaus automatisch verlängert wird, wenn die Rückreise nicht möglich ist.
Nicht immer sinnvoll ist der Abschluss weiterer Versicherungen wie Reiserücktritts-, Gepäck-, Reisehaftpflicht- oder Reiseunfallversicherung. Sie enthalten viele Ausschlussklauseln und zudem sind gewisse Schäden und Verluste auch durch bereits existierende Versicherungen wie Privathaftpflicht oder Unfallversicherung abgedeckt. Auch in manchen (Gold-)Kreditkarten sind bestimmte Versicherungen schon enthalten, meist allerdings nur für den Karteninhaber und oft nur bei Bezahlung der Reiseleistung mit der Kreditkarte.
Eine Reiserücktrittsversicherung lohnt bei unterschiedlich hohem Selbstbehalt und zu unterschiedlichen Konditionen nur für teure Reisen und für genau definierte Fälle, z. B. gelten Terroranschlag, Streik oder Naturkatastrophen nicht als Rücktrittsgründe.
Bei der Reisegepäckversicherung ist zu bedenken, dass z. B. bei Flugreisen verlorenes Gepäck oft nur nach Kilopreis und Zeitwert bzw. sogar nach Vorlage von Rechnungen bzw. eines Polizeiprotokolls ersetzt wird. Dabei gibt es strikte Regeln, was Sorgfalt und Aufsichtspflicht angeht, und eine lange Liste an Ausschlussgründen. Überdies deckt häufig die Hausratsversicherung Einbruch, Raub und Beschädigung von Eigentum auch im Ausland.
Eine Privathaftpflichtversicherung hat man in der Regel bereits und bei einer existierenden Unfallversicherung sollte man prüfen, ob diese im Falle plötzlicher Arbeitsunfähigkeit aufgrund eines Unfalls im Urlaub zahlt.
Nebel, der vom Pazifik lautlos die Stadt oder Teile davon mit einem Schleier überzieht, urplötzlich gegen Mittag verschwindet, um genauso schnell gegen Abend wieder aufzutauchen, ist ein Markenzeichen San Franciscos. Die Stadt hat mit dem übrigen Kalifornien, das man sich landläufig sonnig und heiß vorstellt, wenig gemeinsam und doch herrscht hier mediterranes Klima mit milden, regenreichen Wintern und trockenen Sommern.
Zudem wirkt sich die außergewöhnlich vielgestaltige Topografie günstig auf viele Mikroklimate aus. So kann z. B. in der Stadt dichter Nebel herrschen, während rund um die Bay, in Oakland, die Sonne scheint. Doch selbst innerhalb der Stadt können die Temperaturunterschiede enorm sein, hier dichter Nebel herrschen und dort die Sonne scheinen. Durch die Buchtlage wird San Francisco auf drei Seiten von kaltem Pazifikwasser umgeben, Strömungen und starke Winde sind an der Tagesordnung.
Im Sommer verursachen Druckunterschiede zwischen warmer Inlands- und kühler Seeluft die Entstehung der berüchtigten Nebelschwaden. Die Temperaturen liegen zwischen 15 und 25 Grad. Von Mai bis September regnet es selten, die meisten Niederschläge fallen von November bis März. Im Winter liegen die Temperaturen zwischen 5 und 15 Grad, Schnee ist eine Rarität. Winternebel ist seltener, doch dichter als im Sommer.
Ideale Reisezeiten sind Frühjahr und Herbst. Das Frühjahr kann recht launisch sein, hat allerdings den Vorteil, dass es lange hell bleibt. Wettertechnisch günstiger sind meist die Monate September und Oktober. Dann präsentiert sich die City in ihrem „besten Gewand“: kaum Nebel und konstante Temperaturen über 20 Grad, manchmal sogar bis in den November hinein.
Vorseite: Die Cable Cars, berühmtestes Nahverkehrsmittel von San Francisco
EXTRATIPP
Planungstipp
Da am ersten Flughafen in den USA immer das Gepäck durch die Kontrolle und neu eingecheckt werden muss, ist es oft günstiger, eine Umsteigeverbindung in Europa zu wählen. Andererseits sind die Flughäfen Paris und London berüchtigt, die Strecken zwischen den einzelnen Gates und vor den Sicherheitsschaltern lang und es sollte genügend Übergangszeit eingeplant werden.
Modern und überschaubar: der San Francisco International Airport
107sf Abb.: SFCVB, J. Hollingsworth
EXTRATIPP
Rundreisen
Abgesehen von den großen USA-Veranstaltern hat sich America Unlimited (www.america-unlimited.de, Tel. 0511 37444750) auf Mietwagenrundreisen und ein individuell auf den Kunden zugeschnittenes Bausteinsystem spezialisiert und bietet u. a. eine schöne Kalifornien-Rundreise an.
Check-in und Kontrollen
µ Nicht vergessen: Spätestens 72 Stunden vor Abflug die ESTA-Registrierung vornehmen und einen gültigen (Restgültigkeit mind. bis einschließlich Rückflugdatum) maschinenlesbaren Reisepass dabei haben (s. S. 274)
µ Es gibt keine Papiertickets mehr, sondern nur noch „e-Tickets“, und beim Check-in genügt die Vorlage des Passes bzw. der Buchungsnummer oder der Vielfliegerkarte.
µ Bei internationalen Flügen empfiehlt es sich mindestens 3 Stunden vor Abflug einzuchecken. Vielfach kann dies schon im Vorfeld im Internet bzw. vor Ort an Automaten geschehen, doch muss das Gepäck trotzdem an einem Schalter, manchmal an speziellen Expressschaltern, eingecheckt werden.
µ Genügend Zeit für den Check-in bzw. das Umsteigen einplanen, da strenge und mehrmalige Sicherheitskontrollen üblich sind und Gepäck per Hand durchsucht werden kann. Auch das Aktivieren von Laptops oder Kameras, das Ausziehen der Schuhe und Abtasten des Körpers (bzw. Körperscanner) sind üblich.
Gepäck
µ Bei Linienflügen nach und von Nordamerika dürfen Economy-Class-Passagiere seit Herbst 2009 nur noch ein Gepäckstück bis 23 kg als Freigepäck aufgeben. Ein zweites Gepäckstück kostet 50 € (bzw. $ 50) zusätzlich. Außerdem darf ein Handgepäckstück von begrenztem Gewicht (meist 6–8 kg) und genau definierter Größe (variabel je nach Fluggesellschaft und unterschiedlich streng kontrolliert) mit an Bord genommen werden, dazu eine Hand-, Foto- oder Laptoptasche.
µ Jedes Gepäckstück wird durchleuchtet bzw. durchsucht, daher Koffer u. a. Gepäckstücke nicht abschließen, ggf. wird das Schloss sonst aufgebrochen.
µ Aus Sicherheitsgründen dürfen spitze und scharfe Gegenstände, v. a. Messer und Scheren aller Art, leicht entzündliche Gase (z. B. in Sprühdosen, Campinggas), Feuerzeuge und andere gefährliche Objekte nicht ins Handgepäck (vorher im Koffer verstauen!). Ebenfalls nicht an Bord erlaubt sind Flüssigkeiten und Gels mit Ausnahme von verschriebenen Medikamenten und Babynahrung. Flüssige Kosmetika u. Ä. dürfen nur noch in Kleinstgefäßen bis max. je 100 ml und in einer separaten 1-l-Plastik-Ziptüte mit ins Flugzeug.
µ Infos über verbotene Güter gibt es unter: www.TSAtraveltips.us bzw. bei den betreffenden Fluggesellschaften.
Rückbestätigung
µ Eine Rückbestätigung des gebuchten Rückflugs ist nicht mehr nötig, allerdings wird empfohlen, im Internet oder per Anruf die Abflugzeiten zu überprüfen.
Flug-Know-How
EXTRATIPP
Bahnreisen mit Amtrak
Die (halbstaatliche) Eisenbahngesellschaft Amtrak bietet sich für eine Rundreise mit Stopp oder Ausgangspunkt in San Francisco an. Innerhalb Kaliforniens ist der Zug längst wieder eine sinnvolle Alternative zu Auto und Flugzeug geworden. Amtrak California ist die regionale Tochtergesellschaft von Amtrak und Caltrans (California Department of Transportation) und bedient in Kalifornien die folgenden drei Routen:
µ Capitol Corridor: Sierra Foothills, Sacramento, San Francisco Bay Area und Silicon Valley/San Jose
µ San Joaquin–Central Valley: Bakersfield–Fresno–Bay Area
µ Pacific Surfliner: Küstenroute von San Luis Obispo über Los Angeles bis San Diego
µ Infos: www.amtrakcalifornia.com
Überlandrouten
µ California Zephyr: von Chicago über Omaha, Denver, Salt Lake City, Sacramento nach San Francisco (Emeryville)
µ Coast Starlight: von Seattle über Portland, Klamath Falls, Sacramento, San Francisco (Oakland), Santa Barbara nach Los Angeles
Wer mehrmals mit dem Zug fahren will, für den lohnt sich der nur hierzulande zu erwerbende USA Rail Pass. Es gibt ihn in verschiedenen Variationen (z. B. 15 Tage/8 Abschnitte für ca. 280 €). Lange Strecken sollten im Voraus reserviert werden, Liege- bzw. Schlafabteile gibt es gegen Zuzahlung. Maximal zwei Kinder von 2 bis 15 Jahren fahren in Begleitung zum halben Preis, ein Kind unter 2 Jahre fährt kostenlos.
µ CRD International, Stadthausbrücke 1–3, 20355 Hamburg, www.crd.de/amtrak/bahnpaesse.php bzw. Amtrak-Hotline Tel. 040 30061623. Vertretung Amtraks in Deutschland.
µ Bahnpässe gibt es auch bei Flug- und Reiseservice Hageloch & Henes, Lindenstraße 34, Reutlingen, Tel. 07121 330184, www.buspass.de, sowie Meso-Reisen, Tel. 030 21234190, Berlin, www.meso-berlin.de
µ Infos/Tickets: www.crd.de/amtrak/ bahnpaesse.php oder www.buspass.de
EXTRAinfo
Straßensystem und -schilder
Es gibt Interstates (überregionale Autobahnen), kurz „I“, im Stadtgebiet auch Freeways oder Expressways genannt, die mindestens vierspurig sind. Highways (Landstraßen), meist zweispurig, können bundesstaatliche U.S. Highways oder untergeordnete State Highways sein. Für Interstates und U.S. Highways gilt: Ungerade 1- bis 2-stellige Nummern signalisieren Nord-Süd-, gerade Ost-West-Verlauf. Zubringer oder Nebenstrecken tragen korrespondierende dreistellige Nummern (z. B. I–280 als Zubringer zur I–80). Ist dabei die erste Ziffer gerade, handelt es sich um eine Stadtumgehung, ist sie ungerade, führt die Straße ins Zentrum bzw. aus diesem heraus.
Die Farben der Verkehrsschilder signalisieren, um welche Art von Regel es sich handelt:
µ gelb: Warnung (Kurvengeschwindigkeit, Kreuzung etc.)
µ weiß: Gebot (Höchstgeschwindigkeit, vorgeschriebene Fahrtrichtung, Abbiegeverbot etc.)
µ braun: Hinweise (Sehenswürdigkeiten/historic sites)
µ grün: Hinweise (z. B. exits oder Entfernungen)
µ blau: Hinweis auf offizielle und Serviceeinrichtungen
108sf Abb.: mb
EXTRATIPP
Brücken-Maut
Die Maut für die Golden Gate Bridge wird nur bei der Fahrt nach Süden (d. h. stadteinwärts) kassiert und beträgt $ 6.
Für alle andere Brücken über die Bay beträgt die Gebühr derzeit einheitlich $ 4.
µ San Francisco-Oakland Bay Bridge – Gebühr nur westwärts (stadteinwärts)
µ Richmond-San Rafeal Bridge – nordwärts
µ San Mateo-Hayward Bridge – westwärts
µ Carquinez Bridge – ostwärts
µ Dumbarton Bridge – westwärts
µ Benicia-Martinez Bridge – nordwärts
µ Antioch Bridge – nordwärts
EXTRATIPP
Tipps für Autofahrer
Mit einem Ausweis eines deutschen oder österreichischen Automobilklubs erhält man gratis aktuelle Karten vom AAA, dem amerikanischen Automobilklub, ansonsten kann man sie dort auch kaufen. Es gibt dort überdies regionale TourBooks, die viele lohnende Tipps enthalten:
i544 [F4] AAA Travel/California State Automobile Association, 160 Sutter St. (Financial District), Tel. 415 7731900, www.csaa.com, Mo.–Fr. 8.30–17.30 Uhr
Bei Abholung eines Mietwagens sollte man Buchungsnummer (bzw. voucher) und Führerschein, Kreditkarte, Telefonnummer und Heimatadresse bereithalten. Zusatzversicherungen sind meist unnötig, ebenso das angebotene upgrading (Umbuchung auf eine höhere Kategorie) und die Vorauszahlung einer Tankfüllung. Sicherheitshalber sollte man einen Blick auf die auf dem Mietvertrag angegebene Rückgabezeit werfen: Hier schleichen sich gern „Fehler“ ein – und ein Überziehen der Zeit kostet.
Vor Abfahrt ist es sinnvoll, sich mit den Hauptfunktionen vertraut zu machen und nachzusehen, ob alles funktioniert und unbeschädigt ist (Reifen prüfen!). Die Automatikschaltung ist nach kurzer Eingewöhnungszeit einfach zu handhaben, der linke Fuß ist „arbeitslos“, der rechte stets bremsbereit (Standgas!).
P = Park (in dieser Stellung kann der Schlüssel abgezogen werden)
R = Reverse (Rückwärtsgang)
N = Neutral (Leerlauf, kein Gang eingelegt – bremsen!)
D = Drive
2 = Autom. Schalten zwischen erstem und zweitem Gang – für steile Anstiege/Abfahrten
1 = Erster Gang – für sehr steile Berge, bei langsamerer Fahrt als 10 mph
Wege finden leicht gemacht – obwohl man auch gut ohne Auto klar kommt
109sf Abb.: mb
Barrierefreies Reisen (siehe Reiseführer S. 273), Diplomatische Vertretungen
EXTRATIPP
Pannen/Notfälle
Die allgemeine Notrufnummer ist 911. Verleihfirmen von Mietwagen schicken – sofern möglich – einen Servicewagen, ansonsten sollte man anstelle privater Abschleppdienste den AAA-Pannendienst verständigen. Bei kleineren Defekten kann der Wagen an der nächsten Vermietstation repariert oder umgetauscht werden.
µ ADAC/ÖAMTC-Notruf: 1 888 2221373
µ AAA-Pannenhilfe: 1 800 2224357
Es kann steil werden – Parken in San Francisco ist nicht jedermanns Sache
Praktische Reisetipps
Elektrizität (siehe Reiseführer S. 276), Geldfragen
(Stand August 2010)
1 € = $ 1,28
CHF 1 = $ 0,97
$ 1 = 0,79 € bzw. CHF 1,03
Wechselkurs
San Francisco preiswert
Preiswert essen lässt es sich in „neighborhoods“ wie Chinatown oder Mission oder bei einem Picknick nach einem Einkauf auf einem der Wochenmärkte (s. S. 26).
Tickets zu ermäßigten Preisen für Theater- oder andere Veranstaltungen am selben Tag (bzw. Matineen am nächsten) gibt es bei TIX Bay Area und Ticketmaster (s. S. 50).
Das mit $ 18 Eintritt teure SFMOMA Õ kann man an Donnerstagabenden (18–20.45 Uhr) zum halben Preis bzw. am 1. Donnerstag im Monat sogar kostenlos besuchen.
Besucherpässe (s. S. 55) wie der San Francisco CityPASS, der freien Eintritt in verschiedene Sehenswürdigkeiten bietet, sind empfehlenswert, zumal beim CityPASS auch gleich ein Muni-Ticket inklusive Cable-Car-Fahrten für eine Woche eingeschlossen ist. Ansonsten lohnen sich für den öffentlichen Nahverkehr die Muni-Tagestickets (1, 3 und 7 Tage).
Preiswerte „Stadtrundfahrten“ sind mit folgenden Nahverkehrslinien möglich:
µ Tram-Linie F: Castro – Market St. – Ferry Bldg. – Embarcadero – Fisherman’s Wharf
µ Tram-Linie N: Ferry Bldg. – Market – Haight-Ashbury – Golden Gate Park – Pazifik (Judah/Great Hwy.)
µ Muni-Bus 76: (nur So.) vom Transbay Terminal über Golden Gate Bridge nach Fort Cronkhite (Ausblick!)
µ Muni-Bus 37: ab Castro/Market St. bis unterhalb von Twin Peaks
µ Muni-Bus 29: „Sunset“, vorbei am Zoo über den Sunset Blvd. durch den Golden Gate Park zu Golden Gate Bridge und Presidio
µ Muni-Bus 38: entlang dem Geary Blvd. vom Transbay Terminal (SoMa) über Chinatown, Western Addition (Japantown/Fillmore), Richmond und Lincoln Park zu Point Lobos und Cliff House am Pazifik
Hauptanlaufstelle für Besucher: das Visitor Information Center im Stadtzentrum
µ Allgemeine Informationen (Tonband): Tel. 415 3912000
µ Informationen (Veranstaltungshotline) auf Deutsch: Tel. 415 3912004
µ Unterkunftsbuchung: Tel. 1 800 637 5196
µ Travel Apps fürs mobile phone können unter www.apptism.com/apps/ free-san-francisco abgefragt werden.
Auskünfte
110sf Abb.: mb
Bunte Zeitungsvielfalt – oft an jeder Ecke in Kästen erhältlich
111sf Abb.: mb
EXTRATIPP
Zeitungen lesen und kaufen
Deutsche und internationale Zeitungen gibt es in großer Zahl in Buchläden wie Barnes & Noble oder Borders (s. S. 104) oder aber in Zeitungsläden und Kiosks (news stands). In der San Francisco Main Public Library Û gibt es einen reading room.
µ Café Abir (s. S. 41). Café mit Rösterei, ideal zum Lesen der mitgebrachten Zeitung am Morgen, dazu Gratis-WLAN.
µ Café de la Presse (s. S. 37). Café mit integriertem Zeitungsladen.
S554 [G3] Eastern Newsstand Corporation, 3 Embarcadero Centre
S555 [G4] Gateway Newstand, 50 Fremont St. (Front–Market St.)
S556 [C9] Good News, 3920 24th St. V. a. große Auswahl an europäischen Magazinen.
S557 [E4] Harold’s International Newsstand, 524 Geary St. Zeitungen, Rauchwaren, Snacks und mehr nahe Union Square.
S558 [C4] Juicy News, 2353 Fillmore St. Magazine und Zeitungen, daneben Saftbar.
S559 [D3] Smoke Signals, 2223 Polk St. Magazine und Zeitungen in großer Auswahl.
µ The Booksmith (s. S. 25). Sympathischer Buchladen mit großer Zeitungsabteilung.
112sf Abb.: mb
Internet und Internetcafés
Viele öffentliche Plätze in San Francisco bieten WLAN
Belletristik
µ Gertrude Franklin Atherton, The Californians, 1898. Interessante Schilderungen der Geschichte und Gesellschaft Kaliforniens im ausgehenden 19. Jh.
µ Herb Caen, The Best of Herb Caen, 1994. Der langjährige Kolumnist des Chronicle zeichnet sich als sehr scharfsinniger und witziger Beobachter der Stadt aus. Seine Essays sind – besonders nach seinem Tod im Januar 1997 – legendär geworden.
µ Joan Didion, Slouching Towards Bethlehem, Essays, 1968. Schilderung der Stadt und der Westcoast in den 1960er- und 1970er-Jahren.
µ Lawrence Ferlinghetti, u. a. A Coney Island of the Mind, 1958, oder A Far Rockaway of the Hear, 1998 (beide 2005 in einem Band bei Luchterhand erschienen). Gedichtbände des legendären Gründers des City Lights Bookstore (s. S. 25).
µ Allen Ginsberg, u. a. Collected Poems 1947–1997, 2006. Ein Überblick über das dichterische Werk des Wegbereiters der sogenannten „Beat Generation“.
µ Bret Harte, The Luck of Roaring Camp, 1868 (dt.: Das Glück von Roaring Camp, 1870), und The Outcasts of Poker Flat, 1869 (dt.: Die Ausgestoßenen von Poker Flat, 1870). Humorvolle und satirische Geschichten aus dem Goldgräbermilieu.
µ Jack Kerouac, On the road, 1957 (dt.: Unterwegs, 1999). Der Kultroman der Beatniks – zu deren Hauptvertretern Kerouac wie Ginsberg und Ferlinghetti gehörten – und der Flower-Power-Bewegung.
µ Thomas Klausmann, Suppenkueche Inc., 2002. „Schweinsbraten goes America!“. Schildert mit einem Augenzwinkern den (gelungenen) Versuch zweier bayerischer Aussteiger in San Francisco das beste deutsche Wirtshaus aller Zeiten zu eröffnen.
µ Jack London, Martin Eden, 1909 (dt.: 1927). Teilweise autobiografisch zu Londons frühen Jahren in der Bay Area. Bekannt wurde er mit Büchern wie The Call of the Wild, 1903 (dt.: Wenn die Natur ruft, 1907, bzw. Der Ruf der Wildnis, 1956), oder White Fang, 1906 (dt.: Wolfsblut, 1912).
µ Mark Twain, Roughing it, 1872 (dt.: Im Gold- und Silberland und andere Erzählungen, 1988, 3. Aufl.). Ironische Erzählungen aus dem Goldgräbermilieu.
µ Amistead Maupin, Tales of the City Series, seit 1978, bisher gibt es sechs Folgen der „Stadtgeschichten“, übersetzt und unter diesem Titel neu aufgelegt bei Rowohlt. Lebhafte Schilderung der „Szene“ der Stadt in abstrusen und lesenswerten Einzelgeschichten. Der neueste Band erschien 2010 unter dem Titel „Michael Tolliver lebt: Die neuesten Stadtgeschichten“.
µ John Miller (Hsg.), San Francisco Stories, 2004. Sammlung der besten Kurzgeschichten über die Stadt aus der Feder berühmter Autoren wie Jack Kerouac, Jack London, Amy Tan, Tom Wolfe oder Dylan Thomas.
µ John Steinbeck, Travels with Charley in Search of America, 1962 (dt.: Meine Reise mit Charley, 1963) – hier besucht der kalifornische Autor auch San Francisco. Bekannt wurde er durch The Grapes of Wrath, 1939 (dt.: Früchte des Zorns, 1940), und East of Eden, 1952 (dt.: Jenseits von Eden, 1953), über die Besiedelung des Westens.
µ Amy Tan, The Joy Luck Club, 1989 (dt.: Töchter des Himmels, 1990), The Kitchen God’s Wife, 1991 (dt.: Die Frau des Feuergottes, 1991), The Hundred Secret Senses, 1996 (dt.: Die hundert verborgenen Sinne, 1996), The Bonesetter’s Daughter, 2001 (dt.: Das Tuschezeichen, 2003). Ein fesselnder Einblick in die chinesische Bevölkerung der Stadt.
µ Tom Wolfe, The Tinkerings of Robert Noyce, 1983 (dt.: Die neue Welt des Robert Noyce. Eine Pioniergeschichte aus dem Silicon Valley, 1990); Radical Chic and Mau-Mauing the Flak Catchers, 1970 (dt.: Radical Chic und Mau Mau bei der Wohlfahrtsbehörde, 1972).
Mystery (Krimis)
µ Dashiell Hammett, The Maltese Falcon, 1930 (dt.: Der Malteser Falke, 1951). Bekannt geworden durch die Verfilmung mit Humphrey Bogart in der Rolle des hartgesottenen Detektivs Sam Spade. Interessante Schilderung der Stadt in den „Roaring Twenties“.
µ Laurie R. King, u. a. Night Work (dt.: Wer Rache schwört, 2000) oder The Art of Detection, 2006. Die lesbische Polizistin Kate Martinelli arbeitet mit ihrem Kollegen Alonzo Hawkin bei der Mordkommission von San Francisco.
µ Von Marcia Muller sind seit 1977 28 Krimis mit der Detektivin Sharon McCone erschienen, die mit viel Fingerspitzengefühl in San Francisco ihre Fälle klärt (lesenswert v. a. in Englisch).
µ Julie Smith, u. a. Tourist Trap, 1986, oder The Sourdough Wars, 1985. Rechtsanwältin Rebecca Schwartz ermittelt in San Francisco und Umgebung.
Sachliteratur
µ David Armstrong, Secret San Francisco. The Unique Guidebook to San Francisco’s Hidden Sites, Sounds, & Tastes, 2001. Interessanter Einblick abseits ausgetretener Touristenpfade.
µ Adah Bakalinsky, Stairway Walks in San Francisco, 2006 (6. Auflage). 27 Touren führen den Spaziergänger über Treppen in die geheimen Winkel der Stadt.
µ Susan Cenry, Architectural Guidebook to San Francisco and the Bay Area, 2007. Ein Kompendium zur Architektur der Bay Area.
µ Gladys Hansen (Hsg.), San Francisco Almanac, 1995. Alles Interessante und Wissenswerte über die Stadt, nach Themen geordnet. Leider bisher keine Neuauflage.
µ Sally Senzell Isaacs, Life in San Francisco’s Chinatown, 2002. Schildert das Leben der asiatischen Immigranten in San Francisco zwischen 1840 und 1910.
µ Don Herron, The Literary World of San Francisco and its Environs, 1985. Dashiell-Hammett-Fan Herron gibt einen Abriss über die literarische Geschichte der Stadt und veranstaltet auch literarische Touren (www.donherron.com/tour.html).
µ Carl Nolte, The San Francisco Century: A City Rises from the Ruins of the 1906 Earthquake and Fire, 2005. Geschichte des Aufstiegs der Stadt nach der Katastrophe von 1906 bis in die heutigen Tage, reich bebildert.
µ Charles Perry, The Haight-Ashbury. A History, 2005. Eine detaillierte Schilderung der Ereignisse in dem Stadtviertel während der Flower-Power- Zeit. Der Autor ist Redakteur des Magazins Rolling Stone, das in jenen Tagen seinen Anfang nahm.
µ Simon Winchester, A Crack at the Edge of the World: America and the Great California Earthquake of 1906, 2005. Fesselnde Schilderung des Erdbebens, wobei der Autor weit über die Ereignisse hinausgeht. Ein fesselndes Buch, das man so schnell nicht aus der Hand legt!
µ Zagat San Francisco Restaurant Guide. Der Restaurantführer für die ganze Region, regelmäßige Neuauflagen. Ähnlich ist der Klassiker Michelin Guide San Francisco, der ebenfalls jährlich neu aufgelegt wird.
Unsere Literaturtipps
Praktische Reisetipps
Unsere Literaturtipps
Unsere Literaturtipps
Deutsche Bekleidungsgrößen (z. B. 50) minus 10 ergibt amerikanische Größe (40)
µ Herrenhemden
D 36 37 38 39 40/41 42 43
USA 14 14,5 15 15,5 16 16,5 17
µ Herrenschuhe
D 39 40 41 42 43 44 45
USA 7 7,5 8 8,5/9 9,5/10 10,5 11,5
D 36 38 40 42 44 46
USA 6 8 10 12 14 16
µ Damenschuhe
D 36 37 38 39 40 41 42
USA 5,5 6/6,5 7/7,5 8 9 9,5 10
D 98 104 110 116 122
USA 3 4 5 6 6x
µ Kinderschuhe
D 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33
USA 6,5 7,5 8,5 9,5 10,5 11,5 12,5 13 1 1,5/2 2,5
Konfektionsgrößen
Für medizinische Versorgung ist in San Francisco hervorragend gesorgt
114sf Abb.: mb
115sf Abb.: mb
Die San Francisco Police sorgt für Sicherheit in der Stadt
Praktische Reisetipps
Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 290), Post, Schwule und Lesben
EXTRAinfo
Porto
(Stand Sommer 2010)
µ Europa: Karten und Briefe bis 1 oz (28 g) 98 c. (jedes weitere oz: 84 c.). Die Beförderungsdauer beträgt 5 bis 7 Tage.
µ Inland (Standard oder „First Class“): Briefe bis 1 oz (28 g) 44 c, jedes zusätzliche oz kostet weitere 17 c, Karten 28 c.
Symbol der LGBT-Szene: die Regenbogenfahne
116sf Abb.: mb
San Franciscans sind sportlich: Jogger trifft man an vielen Stellen
117sf Abb.: mb
EXTRATIPPs
Lohnende Radausflüge
µ Golden Gate Park: v. a. sonntags, wenn der John F. Kennedy Dr. für Autos gesperrt ist (leichte Steigungen). Insgesamt 12 km an Fahrradwegen, vorbei an Japanese Tea Garden, deYoung Museum, California Academy of Sciences, Dutch Windmill oder Stow Lake.
µ Golden Gate Bridge: gut 4 km, Mo.–Fr. auf dem östlichen Fußweg, an Wochenenden ist der westliche Streifen geöffnet. Auf der Marin-County-Seite am Ende des Vista-Point-Parkplatzes weiter, die Fahrradspur verläuft parallel zum Hwy. 101 und geht in Alexander Ave. über und durch Sausalito. Auf der Stadtseite Verbindung zu Crissy Field und Marina District.
µ Marin Headlands: über die Golden Gate Bridge, dann auf der Alexander Ave. unter dem Hwy. 101 durch zu den Marin Headlands. Einige steile Steigungen, aber toller Ausblick!
µ Marina District: schönes Wohnviertel mit Palace of Fine Arts und Exploratorium. Von Fort Mason durch den Aquatic Park Richtung Golden Gate Bridge und zurück (angenehm flache Strecken). Spektakulärer Ausblick auf Golden Gate Bridge und Marin Headlands.
µ Ocean Beach: drei Fahrradspuren entlang dem 5 km langen Strand. Die Fahrt kann in Richtung Sunset District (nach Süden) fortgesetzt werden – auf dem Great Highway geht es vorbei am San Francisco Zoo zum Sloat Blvd., dann über den Lake Merced Blvd. zum See. Oder von Ocean Beach nordwärts, bei guter Kondition zum Cliff House (steil!), Point Lobos und Presidio (von dort wieder abwärts).
µ Fisherman’s Wharf: Richtung Aquatic Park, Hyde St. Pier. V. a. an Wochenenden viel durch Fußgänger frequentiert, sonst einfache Fahrt.
µ 49-Mile Drive (www.onlyinsanfrancisco.com/maps/49miledrive.asp): für ganztägige Fahrten (ausgeschildert) und ambitionierte Radler geeignet. Eigentlich Pkw-Route, die jedoch abschnittsweise auch für Radler passend ist.
µ Bay Trail: um das Ufer der Bucht, allerdings mit größeren Unterbrechungen. Lediglich südlich des Flughafens und vom Aquatic Park über die Golden Gate Bridge gibt es längere durchgängige Wegstrecken (www.baytrail.org/map.html – „Bay Trail Maps“).
Fahrradverleih
`584 [E1] Bay City Bike Rentals and Tours, 2661 Taylor St. (Fisherman’s Wharf), North Point–Beach St., Tel. 415 8272453, www. baycitybike.com, tgl. ab 8 Uhr, Verleih ab $ 28 pro Tag für gut gepflegte Räder und inklusive detaillierter Tourvorschläge. Außerdem täglich geführte Touren (10 Uhr). Filialen: 1325 Columbus Ave. und 501 Bay St. (beide Fisherman’s Wharf).
`585 [E2] Bike & Roll, 899 Columbus Ave./Lombard St., Tel. 1 866 7368224, www.bikeandroll.com/sanfrancisco/index.html oder www.adventurebike.com. Fahrradverleih (ab $ 32 pro Tag), Shop und Touren, auch kombiniert mit Fähren. Ebenfalls mehrere Filialen, z. B. Fisherman’s Wharf (353 Jefferson St., 2800 Leavenworth St.) oder 5 Embarcadero Center.
`586 [D1] Blazing Saddles, 2715 Hyde St./Fisherman’s Wharf, Tel. 415 2028888, www.blazingsaddles.com, Filialen u. a. 433 Mason St./Union Square oder Pier 41 (Ferry Terminal). Fahrradverleih (ab $ 28 pro Tag) und dreistündige guided tours (10 Uhr).
EXTRATIPP
Große Sportveranstaltungen
San Francisco erhielt schon zahlreiche Auszeichnungen als „Top Running City in the U.S.“ und wurde unter die „Top 10 Best U.S. Walking Cities“ gewählt.
µ Mitte Mai, ING Bay to Breakers, 7,46 mi.-Volkslauf (s. S. 16)
µ Ein Wochenende Mitte Juni: Triathlon Accenture Escape from Alcatraz, 1,5 mi Schwimmen ab Alcatraz, 18 mi Radfahren, 8 mi Laufen. 2000 Teilnehmer, Schwerpunkt Marina Green. Gleichzeitig Fitness Festival & Expo (www.escapefromalcatraztriathlon.com).
µ Ende Juli (So.): San Francisco Marathon (s. S. 17)
µ Ende September: Dragon Boat Festival auf Treasure Island – 100 Drachenboot-Teams und 2500 Einzelruderer treten auf einem 500 m langen Kurs gegeneinander an (www.sfdragonboat.com).
µ Anfang Oktober (So.): Bridge to Bridge Run (www.bridgetobridge.com), „Volkslauf“ von der Golden Gate bis zur Bay Bridge
Beliebte Baseballer: die San Francisco Giants
118sf Abb.: mb
Praktische Reisetipps
Sport und Erholung (siehe Reiseführer S. 292), Stadttouren
EXTRATIPP
Sprachführer
Empfehlenswert sind die Sprechführer „Amerikanisch – Wort für Wort“, „American Slang – das andere Englisch“ und „More American Slang“ mit begleitendem Tonmaterial aus der Kauderwelsch-Reihe des Reise Know-How Verlags.
Kathy Amendolas Castro-Touren geben einen guten Einblick in das gar so andere Stadtviertel
119sf Abb.: mb
Mit Tom Medin auf einer Local Tastes of the City Tour die Stadt kulinarisch entdecken
119sf Abb.: mb
EXTRATIPP
Whale Watching
Das Unternehmen SF Bay Whale Watching bietet von Biologen begleitete ganztägige Schifffahrten in der San Francisco Bay zum Farallones National Marine Sanctuary. Die Farallon Islands, schon im 16. Jh. von Sir Francis Drake erkundet, bilden ein überaus vielseitiges Ökosystem. Hier brüten Seevögel, aber auch Schildkröten, Robben und Seehunde und sogar Blauwale fühlen sich hier heimisch. Zudem ziehen hier im Frühjahr und Herbst unterschiedliche Walarten vorbei und es lassen sich Delfine und Haie beobachten.
µ SF Bay Whale Watching, Tel. 415 3316267, www.SFBayWhaleWatching.com, Tagesexkursionen an Wochenenden, ca. 8–15/16 Uhr), ab $ 110
Telefonieren (siehe Reiseführer S. 300)
EXTRAinfo
Wichtige Telefonnummern
µ Internationale Fernsprechauskunft: Tel. 00
µ Internationale Vermittlung: Tel. 01
µ R-Gespräche: Tel. 1 800 2920049
Für Telefonate aus den USA ins Ausland lauten die Vorwahlen wie folgt (jeweils gefolgt von der Ortskennzahl ohne Null und der Rufnummer):
Deutschland: 011–49
Österreich: 011–43
Schweiz: 011–41
Die Vorwahl ist in Kalifornien uneinheitlich: In San Francisco einschließlich dem Marin County bzw. der Region nördlich der Golden Gate Bridge bis zum Sonoma County lautet sie 415, südlich (San Mateo County) 650, in der East Bay (Berkeley, Oakland) 510 und 925, im Wine Country 707.
121sf Abb.: mb
Altehrwürdig, elegant und eher teuer: das Fairmont Hotel (s. S. 304)
Die Kategorien beziehen sich auf den Preis für ein Doppelzimmer zzgl. Steuern, meist ohne Frühstück. Saisonal bedingt gibt es große Unterschiede bei den Preisen, die sogar zwischen Werktagen und Wochenenden differieren können. Ein Vergleich mit den Preisen im Internet bzw. denen von Brokern bzw. Reiseveranstaltern lohnt!
µ $ unter $ 100
µ $$ unter $ 100–150
µ $$$ ca. $ 150–200
µ $$$$ über $ 200
Preiskategorien
EXTRATIPP
Günstige Hotelketten
Besonders empfehlenswert sind die Personality Hotels (Hotel Diva, Metropolis, Union Square, Kensington Park, The Steinhart, Vertigo und Frank), relativ kleine „Boutiquehotels“ mit individuellem Flair, die auch bei manchen deutschen Reiseveranstaltern und Internetbrokern recht günstig gebucht werden können:
Auch die derzeit 16 Hotels der Kette Joie de Vivre (u. a. Hotel Carlton, Commodore, Maxwell, Galleria Park, Vitale, Kabuki, Del Sol, Adagio) sowie der Kimpton Group (u. a. Hotel Monaco, Palomar, Serrano, Triton) sind empfehlenswert. Letztere gehören zumeist der 4-Sterne-Kategorie an und sind etwas teurer. Auch in Deutschland buchbar.
µ www.kimpton hotels.com
EXTRATIPP
Stratford on the Square
Es sind nicht allein die zentrale Lage am Union Square und der Preis (Doppelzimmer ab $ 79), die das Hotel Stratford on the Square zu einem besonderen Unterkunftstipp machen. Das kleine, achtstöckige Hotel in einem renovierten historischen Bau an der Powell Street verfügt über 80 Zimmer in vier Kategorien (Standard, Deluxe Double, Family und Centennial Suite). Auch wenn die Zimmer teilweise etwas klein sind, sind sie geschmackvoll und modern eingerichtet, verfügen über TV, Bademäntel, Föhn, Bügeleisen, Regenschirme und Radiowecker. Inklusive ist außerdem ein kleines Frühstück, Internet ist verfügbar (kostenpflichtig, aber in der Lobby und im Tea Room gratis). Die Zimmer zur Straße sind etwas laut, dafür heller und man hat von hier Ausblick auf die Powell Street.
h624 [F4] Hotel Stratford on the Square $–$$, 242 Powell St., Tel. 415 3977080, www.hotelstratford.com. Auch in Deutschland buchbar.
122sf Abb.: mb
123sf Abb.: mb
Eine etwas ungewöhnliche Herberge: das Red Victorian B&B
EXTRATIPP
Preiswert übernachten
Eine ausführliche Liste von Hostels und sonstigen „Billigunterkünften“ (Hotels) mit Beschreibungen, Wertungen und Sofortbuchungsmöglichkeit findet sich unter:
µ www.hostels.com/san-francisco/usa
µ www.sfhostels.com (HI-Hostels in San Francisco)
Wer keinen Internationalen Jugendherbergsausweis hat, kann in American Youth Hostels oder HI-Hostels eine Tagesmitgliedschaft erwerben.
Rauchen ist selbst im Bohemian Cigar Store (s. S. 152) ein Tabu
124sf Abb.: mb
Heiß geliebt und immer gut frequentiert sind San Franciscos Cable Cars
125sf Abb.: mb
127sf Abb.: mb
EXTRATIPP
Geschichte des Nahverkehrs
Im San Francisco Railway Museum (s. S. 58) gibt es neben einer Dauerausstellung zur Nahverkehrsgeschichte der Stadt, v. a. der Streetcars, Video-Touchscreens, Fotos, Wechselausstellungen und einen Shop.
Auch Busse sind mit einem Plan ausgestattet und ein gutes Mittel, um die Stadt zu entdecken
Mehrere Schifffahrtsgesellschaften bieten Rundfahrten und regulären Fährverkehr an (s. S. 317)
EXTRATIPP
Sparen mit dem CityPass
Der San Francisco CityPass (s. S. 55) beinhaltet neben kostenlosen Museumseintritten auch ein 7-Tage-Muni-Ticket inklusive Cable Car.
126sf Abb.: mb
µ Orange: Richmond – Berkeley – Oakland – Fremont
µ Red: Richmond – Berkeley – Oakland – San Francisco – Daly City (weiter bis Milbrae nur Mo.–Fr. bis 19 Uhr)
µ Green: Fremont – Oakland – San Francisco – Daly City
µ Yellow: Pittsburg/Bay Point – Daly City – San Francisco Airport (weiter bis Millbrae Mo.–Fr. nach 19 Uhr sowie Sa./So.)
µ Blue: Dublin/Pleasanton – Oakland – San Francisco – Daly City
BART-Linien
Taxis – es gibt sie, aber man braucht sie angesichts des gut ausgebauten Nahverkehrsnetzes eigentlich nur selten
128sf Abb.: mb
129sf Abb.: mb
Rundfahrtboote und Fähren starten zumeist an Fisherman’s Wharf å
Versicherungen, Wetter und Reisezeit
130sf Abb.: mb
Ungewöhnliche Flora und Fauna bei mediterranem Klima
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Die Reihe CityGuide – ausgezeichnet von der Internationalen Tourismusbörse 2006 mit dem Preis „Die besten Reiseführer-Reihen“. Urteil der Jury |
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© Verlagsgruppe Reise Know-How, Bielefeld 2012 |