ReiseführerVenezuela
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Autor: Alsen, VolkerISBN: 978-3-8317-1790-3
Seitenanzahl: 672
Auflage: 8., komplett neu bearbeitete und aktualisierte Auflage
Erscheinungsjahr: 2009
Ausstattung: komplett in Farbe, über 145 Fotos, 44 detaillierte Stadtpläne und Karten, 24 Seiten Kartenatlas, Sprachhilfe Spanisch, ausführliches Register, strapazierfähige PUR-Bindung
Format (h x b x t): 18 x 12
Venezuela, ein Land so abwechslungsreich wie ein Kontinent. Die Reiserouten führen den Leser durchs ganze Land: zu den touristischen Hauptattraktionen, aber auch in weniger bekannte Regionen. Venezuela bietet traumhafte Karibikstrände, schneebedeckte Andengipfel, tropische Regenwälder, die weiten Savannen der Llanos – und Superlative: Der höchste Wasserfall der Welt befindet sich inmitten der geheimnisvollen Tafelberge. Die größte Tropfsteinhöhle des Kontinents liegt in einer charmanten Bergregion, der größte Asphaltsee der Welt in einer unzugänglichen Deltalandschaft. Das Orinokodelta umspannt eine Fläche so groß wie Belgien.
Das Buch ist übersichtlich gegliedert und enthält alle wichtigen Informationen für eine sinnvolle Reisevorbereitung und einen gelungenen Urlaub. In ausführlichen Kapiteln werden Land und Leute, Geschichte, Kultur und Kunst vorgestellt und aktuelle politische und wirtschaftliche Zusammenhänge erläutert. Im reisepraktischen Teil findet der Leser nützliche Informationen zu An- und Einreise, Gesundheit, Transport, Unterkunft und Verpflegung.
angezeigte Latest News: 1 bis 2 (von 2 insgesamt)
Seiten: 1
Ergänzungen/Änderungen von Leser (Mai 2010)
Seite 21
Check-in = Bequemer geht es mit dem Online-Check-In in der Abflughalle in Frankfurt
Seite 22
Das Gepäck = In 2009 sind 2 x 23Kg pro Person zugelassen und befördert worden (Lufthansa) Piece-concept
Seite 22
Rückbestätigung = In Venezuela ist dies bequem im Internetcafe möglich und besser als telefonieren
Seite 24
Ankunft am Flughafen Maiquetía (3.Zeile). Da es in der Ankunftshalle für Ankömmlinge ziemlich heiß ist, sollte im Handgepäck irgendein Utensil sein, das man zum Fächern von "Frischluft" einsetzen kann. Je nach Ankunft von mehreren Maschinen ist es durchaus möglich, daß man 1/2 bis 3/4 Stunde in einer der vielen Warteschlangen steht. Nach der Passkontrolle geht man zum Gepäckempfang. Nach dem Gepäckempfang geht es zur Zollkontrolle; hier muß jeder Koffer auf ein Laufband gestellt werden, die Koffer werden alle geröngt. - die auf Seite 24 von Zeile 7 bis Zeile 19 gedruckten Angaben im Buch sind nicht mehr relevant, da dieser Bereich umgebaut wurde. - die auf Seite 20 - 28 gedruckten Angaben stimmen nicht mehr; den angegebenen Gang/die Abkürzung zum nationalen Terminal gibt es nicht mehr. Es muß grundsätzlich jeder durch die Zollkontrolle; d.h. der Koffer wird geröntgt.
Seite 25
rechts unten = Falls das Gepäck nicht ankommen sollte..... Bevor ich abreise , wird von den Koffern je ein Foto gemacht. Diese Fotos führe ich bei mir und erleichtert das Auffinden und das Ausfüllen eines Papiers.
Seite 27
Aus- und Rückreise = Die Flughafensteuer kann nur in Bs.F. beglichen werden; andere Währungen werden nicht angenommen. Deshalb mindestens den Gegenwert von ca. 50? in Bolivares bereithalten; Stand 8/09 137,50 Bs.F. Nach dem man den Check-in erledigt hat zahlt man diese Steuer an einem seperaten Schalter. Das Flugticket wird dann mit diesem Steuerbeleg ergänzt. Erst dann gelangt man in den Sicherheitsbereich/Kontrollbereich. Dort erhält man, wie bei der Einreise, ein grünes Formular zum erneuten Ausfüllen der Reisedaten, anstelle von Caracas trägt man jetzt den Rückflughafen z.B. Frankfurt ein. Bei der Passkontrolle wird das "gelbe Einreiseformular" mit dem Ausreiseformular verglichen. Die Handgepäckkontrolle und persönliche Gegenstände werden 2 x kontrolliert (alle Gegenstände mussten ausgepackt und auf einen Tisch zur Kontrolle gelegt werden).
Seite 36
Essen und Trinken = Lebensmittelläden... bei Produkten Engpässe, etwa bei Milch oder Eier.. Hier kann noch Zucker aufgeführt werden.
Allgemeines und praktische Tipps von Autor Volker Alsen (April 2010)
Allgemeines:
In Venezuela herrscht ja seit 2005 eine Devisenkontrolle. Der Bolívar ist keine frei gehandelte Währung.
Am 08.01. hat die Regierung von Venezuela den Wechselkurs von US$ zu Bolívar auf neue Werte gesetzt, diesmal wurde es noch ein wenig komplizierter. Es gibt einen Kurs von 1: 2,60 zum US$ für Grundnahrungsmittel und andere Importe, die von der Regierung als wichtig gesehen werden. Dann gibt es noch einen zweiten offiziellen Wechselkurs, der 1: 4,60 zum US$ beträgt. Dieser Kurs wird für Importe zweiten Grades genutzt und nach diesem Wechselkurs werden auch Transaktionen mit Plastikgeld abgerechnet. Aber nicht Jedermann bekommt Devisen zu diesem Kurs genehmigt, nicht jeder Import wird von der Regierung gut geheißen. Daher entsteht automatisch der dritte Wechselkurs. Das ist der so genannte Parallelkurs, der nicht legal ist und auch Nirgendwo veröffentlicht werden darf. Dieser Kurs wird von dem freien Markt nach Angebot und Nachfrage definiert und ist sogar regional schwankend.
Daher werden keine Devisen frei verkauft, als Tourist kann man in den Wechselstuben zum oben genannten Kurs Bolívares einkaufen. Auch wenn der Schwarzmarkt existiert, an dem man etwas bessere Preise für die Devisen erzielen kann, ist es nicht ratsam, sich irgendwo und mit irgendwem darauf einzulassen; es ist verboten und dabei wird häufig betrogen. Man findet aber auch vertrauenswürdige Menschen, die einem beim Wechseln helfen können, z.B. bei Hotels, Posadas und Reiseveranstaltern. Damit spart man sich die langen Wartezeiten in der Bank und bekommt einiges mehr für sein Geld.
Am Geldautomat und bei Zahlung mit Kreditkarten bekommt man sein Geld zum offiziellen Kurs. Andrerseits haben viele Tourunternehmer ihre Preise in US$ ausgeschrieben und rechnen diese dann zu einem höheren Kurs um. Daher ist es sinnvoll für Touren und ähnliche Sachen Bargeld bzw. Travellerschecks mitzubringen, da sonst diese Touren wesentlich teurer werden. Auch die Mitnahme von TAN- Nummern zwecks Internetbanking hat seine Vorteile und es wird sehr dazu geraten sich entsprechend auszurüsten; oft wird die Möglichkeit geboten, seine Touren mit einer Überweisung innerhalb von Europa zu bezahlen.
Bei der Ausreise aus Venezuela ist eine kombinierte Steuer zu bezahlen, die sich aus Flughafen- und Ausreisesteuer zusammen setzt. Bei den meisten europäischen Fluglinien ist die Ausreisesteuer im Flugpreis meist inbegriffen, die Flughafensteuer von aktuell 162,5 Bolívar muss in Landeswährung an einem gesonderten Schalter der Regierung bezahlt werden. Es empfiehlt sich für alle Fälle auch das Geld für die Ausreisesteuer in Landewährung bereit zu haben- falls man es nicht benötigt, so kann man in den Duty- free Shops noch immer mit Bolívar bezahlen. Außerhalb von Venezuela werden Bolívar wertlos, also sollte man darauf achten, nicht zu viele davon im Handgepäck zu haben.
Bei der Einreise hat man früher einen grünen Durchschlag von der Touristenkarte bekommen. Einige Fluggesellschaften benutzen diese Karte auch heute noch, es ist aber nicht mehr zwingend vorgeschrieben. Das bedeutet, wer kein Papier bei der Einreise ausgehändigt bekommt, muss sich keine Sorgen machen. Falls der Beamte bei der Ausreise danach fragen sollte, dann muss man darauf bestehen keines bekommen zu haben (der Einreisestempel genügt mittlerweile) und darf auf keinen Fall dafür bezahlen. Die Karte ist nicht mehr notwendig und kann daher auch nicht zur Ausreise verlangt werden.
Praktische Tipps:
Die Isla de Coche bei Margarita leidet unter einer Überlastung durch zu viele Besucher. So gab es mehrfach Beschwerden über verschmutzte Strände und unzureichende Wasserqualität in der Nähe der größeren Hotels.
In der Posada Finca el Monte in Curimagua, Edo. Falcon, S. 519 kostet z.Zt. ein Doppelzimmer nur 100 Bolívar und fällt dadurch in eine wesentlich günstigere Preiskategorie.
Die Linienflüge von Puerto Ayacucho nach Manaus via Rio Negro sind komplett eingestellt worden. Es gibt nur noch Taxiflüge, Ausländer müssen sich beim Militär eine gültige Genehmigung besorgen, wenn sie diesen Flug nutzen wollen.
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