An- und Rückreise (siehe Reiseführer S. 104)
Mit dem Auto
Von Frankfurt/Main nach Wien sind es rund 730 km, davon etwa 700 auf der Autobahn. Von München sind es etwa 410 km. Wer aus dem Süden oder Südwesten Deutschlands oder aus der Schweiz anreist, hat die Wahl: Man kann über München auf der A8 bis Salzburg und von dort auf der österreichischen A1 bis Wien fahren oder – etwas schöner, dafür aber nicht durchgängig per Autobahn – über die B12/E552 von München bis Braunau am Inn und dann auf die A8 Richtung Wien. Wer aus einem anderen Teil Deutschlands anreist, sollte auf der A3 bis Passau fahren und dann bei Schärding auf die A1 wechseln. Siehe auch das Kapitel „Autofahren“ (s. S. 106).
Mit dem Zug
Wien verfügt über mehrere Bahnhöfe, wobei die internationalen der Westbahnhof [D7/8] und der im Bau befindliche Hauptbahnhof [H9] sind. Züge aus Deutschland sowie aus der Schweiz kommen in der Regel am Westbahnhof an, während die beiden EC-Züge aus Berlin und Dresden zurzeit Wien Meidling ansteuern. Für Deutsche, die mit der Bahn anrollen, sind Surf&Rail International oder Sparpreis 25/50 Europa, SparNight und CityNightLine sowie Autoreisezüge nach Österreich im Angebot.
µ Info und Buchung: www.bahn.de, zu den Angeboten der Österreichischen Bahnen (ÖBB): www.oebb.at
Der im 15. Gemeindebezirk gelegene Westbahnhof bildet den Kopfbahnhof der österreichischen Westbahn. Er liegt unmittelbar am Gürtel und die an der Südseite des Gebäudes verlaufende Mariahilfer Straße å stellt auf der anderen Seite des Gürtels eine direkte Verbindung zur Ringstraße und somit in die Innere Stadt dar. Im (zurzeit im Umbau befindlichen) Westbahnhof selber gibt es mehrere Lokale, einen Supermarkt und weitere Geschäfte, dafür ist das Umfeld wenig attraktiv. Vom Westbahnhof erreicht man mit der U3 problemlos das Zentrum (Stephansplatz É). Auch zahlreiche Straßenbahnlinien verbinden verschiedene Stadtteile mit dem Bahnhof und es gibt eine direkte Autobuslinie zum Flughafen Schwechat.
Der zukünftige Hauptbahnhof (der ehemalige Südbahnhof) liegt unmittelbar am Gürtel, unweit des Schlosses Belvedere ã. Er befindet sich bis voraussichtlich 2015 im Bau und wird auf lange Sicht den Westbahnhof ersetzen. Bis dahin fahren alle Züge in den Süden und Südosten Österreichs, aber auch nach Ungarn, Kroatien, Slowenien oder in die Slowakei und nach Tschechien von Wien Meidling ab. Dorthin gelangt man mit der U 6, z. B. vom Westbahnhof.
Mit dem Flugzeug
Austrian Airlines (www.aua.com) und Lufthansa (www.lufthansa.com) fliegen von zahlreichen deutschen Flughäfen und Swiss (www.swiss.com) von Basel, Genf und Zürich nach Wien. Außerdem verbinden Air Berlin (www.airberlin.com), Fly Niki (www.flyniki.com) und Germanwings (www.germanwings.com) mehrere deutsche Städte mit Wien, die beiden Erstgenannten auch Zürich.
Der Flughafen Wien-Schwechat liegt etwa 18 km südöstlich des Stadtzentrums und ist über die Autobahn A4 mit der Stadt verbunden. Am günstigsten gelangt man mit der halbstündig fahrenden S-Bahn-Linie S7 für 3,40 € zu den Bahnhöfen Wien Mitte/ Landstraße [H6] oder Wien Nord/Praterstern [I5] (jeweils ca. 35 bzw. 45 Min. Fahrzeit). Wer bereits eine Tages- bzw. Monatskarte oder eine Vienna Card (s. S. 108) besitzt, den kostet ein S-Bahn-Ticket nur 1,70 €.
Zwischen 5 und 0.20 Uhr fährt jede halbe Stunde außerdem ein Shuttlebus, der den Flughafen mit dem Bahnhof Wien Meidling und dem Westbahnhof verbindet, sowie eine weitere Buslinie zum Schwedenplatz Î. Die Fahrt dauert je nach Verkehrslage mindestens 35 Min., Kostenpunkt 6 € pro Person (Hin- und Rückfahrt 11 €, mit Vienna Card 5 € einfach und 10 € hin und zurück).
Die bequemste, schnellste, aber auch teuerste Verbindung ist mit dem City Airport Train (CAT). Dieser ebenfalls halbstündlich fahrende Schnellzug verbindet den Flughafen mit der Haltestelle Wien Mitte/Landstraße [H6] in genau 16 Minuten. Das einfache Ticket für den CAT kostet 10 €, Hin- und Rückfahrt 16 €. Der große Vorteil des CAT ist, dass man bei Rückflug für einige Fluggesellschaften das Gepäck bereits in Wien Mitte – meist ab 12 bis 24 Stunden vor Abflug – einchecken kann. Infos unter www.cityairporttrain.com.
Eine Taxifahrt von Schwechat nach Wien oder umgekehrt kostet je nach Entfernung zwischen 30 und 50 €.
µ Flughafen Wien-Schwechat, Tel. 01 70070, Flugauskunft Tel. 01 700722233, www.viennaairport.com
Autofahren (siehe Reiseführer S. 106)
In Wien benötigt man weder ein eigenes Auto noch einen Mietwagen. Das öffentliche Verkehrsnetz ist hervorragend ausgebaut und leicht durchschaubar. Außerdem ist das Stadtzentrum übersichtlich und viele Ziele der Inneren Stadt lassen sich mühelos zu Fuß erreichen. Hinzu kommt, dass sich das Parken in der Innenstadt – und das sind alle Gemeindebezirke innerhalb des Gürtels, also 1.–9. sowie der 20. und Teile des 15. Bezirks – äußerst schwierig gestaltet bzw. man auf relativ teure Parkplätze und Parkhäuser angewiesen ist. Gebührenfreie Zonen gibt es in den angesprochenen Bezirken gar nicht, sondern man muss Parkscheine – max. Parkdauer eineinhalb bis zwei Stunden – in einer Trafik (Zeitschriften- und Zigarettengeschäft), einer Bank, einem Bahnhof oder einer Vorverkaufsstelle der Wiener Linien kaufen (0,60 € für eine halbe Stunde, 1,20 € für eine Stunde und 1,80 € für eineinhalb Stunden) und diese ausgefüllt hinter die Windschutzscheibe legen. Parkhäuser kosten 3–4 € pro Stunde, sind dafür aber meist 24 Stunden geöffnet, Hotelparkhäuser gibt es ebenfalls vereinzelt.
µ Autobahnvignette: In Österreich sind alle Autobahnen und Schnellstraßen kostenpflichtig. Man zahlt die Gebühr mit Kauf einer Klebevignette (umgangssprachlich Pickerl genannt), die bei Automobilklubs sowie an Tankstellen und Postämtern im Grenzbereich erhältlich ist. Es gibt Vignetten für 10 Tage, drei Monate oder ein Jahr – Infos hierzu auf www.vignette.at.
µ Geschwindigkeitsbeschränkung: innerorts 50 km/h, außerorts 100 km/h, Autobahn 130 km/h
µ Wichtig: Die bis vor Kurzem geltende ganztätige Abblendlichtpflicht wurde wieder aufgehoben, kann aber jederzeit erneut eingeführt werden. Achten Sie bei Grenzübertritt auf entsprechende Hinweisschilder. Außerdem herrscht Warnwestenpflicht.
µ Die Blutalkoholgrenze liegt bei 0,5 ?.
Barrierefreies Reisen (siehe Reiseführer S. 106)
Wien wird zunehmend barrierefreier, so sind mittlerweile immer mehr Straßenbahnen Niederflurbahnen und auch die Busse sind so konzipiert, dass Rollstuhlfahrer problemlos ein- und aussteigen können. Außerdem gibt es zahlreiche öffentliche Behindertenparkplätze. Behindertengerechte Ausstattung bzw. Barrierefreiheit ist jedoch gerade bei vielen Lokalen, bei einigen Hotels und bei manchen Sehenswürdigkeiten, öffentlichen WCs und in Theatern und Konzerthäusern nicht immer realisiert.
µ Infos finden sich auf der Seite Wien Info unter www.wien.info. Hier kann man ein spezielles Infoblatt als RTF-Dokument herunterladen (b2b.wien.info/data/ barrierefrei08.rtf).
µ Informativ sind auch die Internetseiten www.oear.or.at und www.ibft.at.
o158 [D7] Behindertenberatungszentrum Bizeps, Kaiserstraße 55/3/4a, Tel. 01 5238921, www.bizeps.or.at. Hier gibt es einen speziellen Lokalführer (namens Bizeps – Essen mit wenigen Hindernissen).
o159 [A7] Österreichischer Blinden- und Sehbehindertenverband, Selbsthilfeorganisation blinder und sehbehinderter Menschen, Hägelingasse 3, Tel. 01 982758412 und 0800227700 (gratis), www.oebsv.at
µ Gehörlose finden Informationen zu diversen Themen unter www.gehoerlos.at, außerdem gibt es einen Notruf für Gehörlose: 0800133133.
Diplomatische Vertretungen (siehe Reiseführer S. 107)
o160 [H7] Deutsche Botschaft in Wien, Metternichgasse 3, 1030 Wien, Tel. 01 711540, www.wien.diplo.de, Konsularabteilung Mo.–Fr. 9–12 Uhr
o161 [H8] Schweizer Botschaft in Wien, Prinz-Eugen-Str. 7–11A, 1030 Wien, Tel. 01 79505, www.eda.admin.ch/wien, Mo.–Fr. 9–12 Uhr
Ein- und Ausreisebestimmungen (siehe Reiseführer S. 107)
Durch die Tatsache, dass Deutschland, Österreich und seit 2008 auch die Schweiz Mitglieder des sogenannten Schengen-Raums sind, entfallen Kontrollen des Personenverkehrs an den gemeinsamen Grenzen. Dies gilt übrigens nur bedingt für die Rückreise aus Österreich in die Schweiz, denn hier sind Zollkontrollen weiterhin möglich bzw. üblich. Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz müssen bei der Einreise nach Österreich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mitführen.
In Österreich haben die innerhalb der EU geltenden Zollbestimmungen Gültigkeit (Infos dazu findet man unter www.bmf.gv.at/zoll). Tabakwaren oder alkoholische Getränke sind nur so weit abgabenfrei, als sie dem Eigenbedarf dienen. Es gibt einen Richtlinienkatalog, der zum Beispiel 800 Zigaretten oder 20 l Wein vorsieht. Die Grenzen für Schweizer Bürger sind strenger und betragen beispielsweise nur 1 l Alkohol über 15 % Vol. oder 200 Zigaretten (Infos: www.ezv.admin.ch).
Geldfragen (siehe Reiseführer S. 107)
Auch in Österreich zahlt man mit dem Euro. Das Preisniveau in Wien ist vergleichbar mit jenem süddeutscher Städte oder der Schweiz. Die Maestro-(EC-)Karte (in Österreich werden sie auch als „Bankomatkarte“ bezeichnet) kann gegen Gebühr an jedem Automaten mit Geheimnummer zum Abheben von Bargeld eingesetzt werden, die Gebühren für das Abheben mit der Kreditkarte sind deutlich höher. Kreditkarten werden in den meisten Restaurants und Geschäften sowie an allen Tankstellen akzeptiert. In Notfällen hilft der Western Union Bargeldservice weiter (Tel. 0180 5225822, www.westernunion.de), der von Post oder Reisebank angeboten wird.
Informationsquellen (siehe Reiseführer S. 108)
Infostellen zu Hause
µ Österreich Werbung Deutschland GmbH, Klosterstr. 64, 10179 Berlin, Tel. 030 2191480 (Mo.–Fr. 9–17 Uhr), www.austriatourism.com
µ Österreich Werbung Schweiz, Zurlindenstr. 60, 8036 Zürich, Tel. 4571040 (Mo.–Fr. 9–17 Uhr), www.austriatourism.com
µ Urlaubsservice der Österreich Werbung, Tel. (aus Deutschland) 01802101818 (6 Cent/Anruf a. d. Festnetz), Tel. (aus der Schweiz) 00800 400 200 00, www.austria.info (unter „Service“ kostenlose Prospektbestellung)
Infostellen in der Stadt
i162 [G7] Tourismus Wien, Albertinaplatz (Ecke Maysedergasse), Tel. 01 21114, Tel. (für Übernachtungen) 01 2455, www.wien.info, tgl. 9–19 Uhr. Neben Broschüren und vielen Infos über Wien und Umgebung auch Unterkunftsvermittlung, Literatur, Karten, Buchung von Führungen und Stadtrundfahrten sowie Ausflügen, Verkauf von Tickets und der Vienna Card. Eine Zweigstelle befindet sich auch am Flughafen Wien-Schwechat (Öffnungszeiten 9–22 Uhr).
Die Stadt im Internet
µ www.wien.info: Die Seite von Tourismus Wien ist die umfassendste und aktuellste Infoseite mit Hinweisen zu Attraktionen, Veranstaltungen, Hotels, Gastronomie, Shopping sowie reichlich weiterer praktischer Tipps. Hierüber gelangt man auch zur Datenbank mit allen aktuellen Events: http://events.wien.info
µ www.wien.gv.at: Die Seite des Wiener Rathauses wartet mit Zahlen, News, Veranstaltungen etc. auf, v. a. die Rubrik Tourismus ist für Besucher recht aufschlussreich.
µ www.falter.at: Die Seite der Stadtzeitung „falter“ hat enorm viele Tipps und Veranstaltungshinweise.
µ www.vienna.at: News und allerlei Wissenswertes zu Wien gibt es auf dieser Stadtseite, die auch jede Menge Insiderinfos, Partytipps und das aktuelle Wetter verrät.
µ www.wienheute.at: Die aktuelle Wiener Tageszeitung im Internet beinhaltet Infos, die über das normale Touristeninformationsbedürfnis hinausgehen. Neben Veranstaltungen erfährt man hier auch, was Wien bewegt, sowie reichlich Klatsch und Tratsch.
Publikationen und Medien
Die beiden renommiertesten Tageszeitungen mit ausgiebigen Lokalteilen sind die „Presse“ und der „Standard“, die über auch für Touristen recht aufschlussreiche Wochenendbeilagen verfügen. Die „Kronen Zeitung“ ist das meistgelesene Blatt des Landes, aber auch das reißerischste. Als Boulevardblatt ist außerdem der „Kurier“ zu bezeichnen, der ebenfalls die Kino- und Theaterprogramme abdruckt. Die beste Stadtzeitung ist zweifelsohne der „falter“, mit allem Wichtigen zu wer, was, wann und wo. Aufschlussreich und interessant ist außerdem der „Augustin“, die Obdachlosenzeitung, die häufig von Zeitungsausträgern in Cafés verkauft wird, wobei der Erlös Obdachlosenprojekten zugute kommt.
An lokalen Radiosendern stehen neben den ORF-Programmen Ö1 (87,8 MHz), Ö3 (99,9 MHz) und Radio Wien (89,9 MHz) seit über zehn Jahren auch reichlich Privatsender zur Auswahl, darunter Antenne Wien (102,5 MHZ), Krone Hit (105,8 MHz), Radio Arabella (92,9 MHz) und Radio Energy (104,2 MHz).
Internet und Internetcafés (siehe Reiseführer S. 110)
Erfreulicherweise bieten mittlerweile die meisten größeren und besseren Hotels gratis WLAN-Internetzugang im Zimmer bzw. in der Lobby. Auch gibt es in immer mehr Cafés die Möglichkeit, sich mit dem eigenen Laptop in das WWW einzuloggen. Des Weiteren ist bspw. das ganze MuseumsQuartier ç Wi-Fi-Zone und bietet kostenlosen Internetzugang. Außerdem existieren die folgenden zentral gelegenen Internetcafés:
@163 [G7] internet cafe, Kärntner Straße 61, Tel. 01 5039844
@164 [G6] Nescafé net.café, Hoher Markt 8–9, Tel. 0664 4000808
@165 [G5] Speednet-Cafe, Morzinplatz 4, Tel. 01 5325750
@166 [G7] Surfland, Krugerstraße 10, Tel. 01 5127701
Medizinische Versorgung (siehe Reiseführer S. 110)
Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) können gesetzlich Krankenversicherte europaweit unmittelbar erforderliche medizinische Versorgung in Anspruch nehmen. Die Karte gilt in allen Ländern der EU und bei in Deutschland gesetzlich Versicherten ist sie kostenlos bei der Kasse zu erhalten. Die Vorlage der Karte genügt, um bei Unfall oder akuter Erkrankung medizinisch behandelt zu werden. Gegebenenfalls kann es von Vorteil sein, eine Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen, insbesondere hinsichtlich des Rücktransports im Krankheitsfall.
Apotheken sind in Wien zahlreich und leicht zu finden. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten (meist Mo.–Fr. 8–12 und 14–18 Uhr, Sa. 8–12 Uhr) sind diensthabende Apotheken den Aushängen an den Apotheken zu entnehmen oder über die Tel.-Nr. 01 1550 zu erfragen.
Diensthabende Zahnärzte können erfragt werden bei:
µ Ärztekammer für Wien, Weihburggasse 10–12, Nottel. 01 5122078
Das größte Krankenhaus Wiens ist das:
+167 [E5] Allgemeine Krankenhaus (AKH), Währinger Gürtel 18–20 (U-Bahn-Station Michelbeuren-AKH mit Linie U6), Tel. 01 404000
Den ärztlichen Notdienst erreicht man Mo.–Fr. 19–7 Uhr und Sa./So. und feiertags rund um die Uhr unter 141. Außerdem gibt es die ViennaMed Ärzte-Hotline unter Tel. 01 5139595 (24-Std.-Service).
Mit Kindern unterwegs (siehe Reiseführer S. 111)
Für aktive Familien gibt es mehrere Möglichkeiten, eine unterhaltsame Zeit in Wien zu verbringen. Die Stadt kann durchaus als kindergerecht, im Frühling und Sommer geradezu als Kinderparadies bezeichnet werden. Für Kids besonders interessante Ziele sind u. a. das Haus der Musik Ñ, das Schmetterlingshaus im Burggarten (s. S. 46), das Naturhistorische Museum Ú, das riesige Areal des Praters à mit seinem Vergnügungspark und den Grünanlagen, der Augarten (s. S. 46), das Kindermuseum ZOOM (s. S. 42) im MuseumsQuartier ç, der Tiergarten und der Irrgarten im Schlosspark Schönbrunn ê, die Donauinsel und die Strandbäder der Alten Donau (s. S. 46). In der Tourismus Wien Filiale (s. S. 109) gibt es außerdem die Broschüre „Alles, was Kindern Spaß macht“ mit reichlich Tipps zu diversen Unternehmungen.
Wien verfügt auch über mehrere ausgesprochene Kindertheater:
U168 [F7] DschungelWien, Museumsplatz 1 (im MuseumsQuartier ç), Tel. 01 522072019, www.dschungelwien.at. Stücke für Kinder und Jugendliche, teilweise sogar von diesen selbst geschrieben und auf die Bühne gebracht.
U169 [Karte II, B9] Marionettentheater Schloss Schönbrunn, Hofratstrakt, Tel. 01 8173247, www.marionettentheater.at. Mitten im Schloss Schönbrunn é befindet sich das gleichnamige Marionettentheater.
U170 [E7] Theater der Jugend, Neubaugasse 38, Tel. 01 52110230, www.tdj.at. Eine große Bühne für kleine Gäste. Dieses seit 1932 bestehende Theater ist das bekannteste seiner Art.
U171 [H6] Urania Puppenbühne, Uraniastraße 1, Tel. 01 7126191, www.kasperlundpezi.at. Seit Generationen lachen Kinder in Wien über Kasperl und Pezi, die in der Puppenbühne des Volksbildungshauses Urania regelmäßig ihr Unwesen treiben.
Notfälle (siehe Reiseführer S. 112)
Verlust und Diebstahl
Diebstähle und Verlust von Wertgegenständen, Geld, Kreditkarten und des Ausweises muss man bei der Polizei melden und protokollieren lassen.
X172 [F5] Bundespolizeidirektion Wien, Schottenring 7–9, Tel. 01 31310
µ Wiener Fundamt, Servicenr. 0900 600200, www.fundamt.gv.at
µ Fundbüro der Wiener Linien, Tel. 01 7909 43500
µ Fundbüro der ÖBB, Südbahnhof, Tel. 93000 22222
Verlorengegangene Kredit- oder Debitkarten sollte man umgehend per Anruf beim zentralen Sperrannahmedienst für Debitkarten (z. B. girocard-Karten, Maestro, BankCards, SparkassenCards) unter Tel. 0049 (0) 1805021021 (14 Cent/Min.) oder aber beim zentralen Sperr-Notruf unter Tel. 0049 116116 (gebührenpflichtig, hier auch Kreditkartensperrung möglich) melden.
In Österreich und der Schweiz gibt es keine zentrale Sperrnummer, daher sollten sich Besitzer von in diesen Ländern ausgestellten Maestro-(EC-) oder Kreditkarten vor der Abreise über den zuständigen Sperrnotruf informieren.
Notrufnummern
µ Euronotruf: 112
µ Feuerwehr: 122
µ Polizei: 133
µ Rettung/Notarzt: 144
µ Ärzte-Funkdienst: 141
µ ÖAMTC-Pannenhilfe: 120
Öffnungszeiten (siehe Reiseführer S. 112)
In Wien sind die meisten Geschäfte Mo.–Fr. 9–18.30 Uhr und Sa. 9–16/17 Uhr geöffnet, kleinere Läden und solche außerhalb der Innenstadt machen manchmal eine Mittagspause. Lebensmittelläden öffnen meist früher und schließen samstags oft schon am frühen Nachmittag, Postämter sind Mo.–Fr. 8–12 und 14–18 Uhr und Sa. 9–12 Uhr geöffnet. Museen besucht man am sichersten zwischen 10 und 16 Uhr, wobei viele davon – aber nicht alle – montags geschlossen haben. Ämter sollten zwischen 8 und 12 Uhr besucht werden, Banken sind gewöhnlich Mo., Di., Mi. und Fr. von 8–15 und Do. bis 17.30 Uhr für Kunden geöffnet. Sonntags bleiben alle Geschäfte geschlossen, Ausnahmen bilden Shops in den Bahnhöfen und auf dem Flughafen.
Post (siehe Reiseführer S. 113)
In Österreich gibt es für Auslandsbriefverkehr zwei Versandarten: Priority und Economy, wobei Standardsendungen bis 20 g und Postkarten immer schnell bzw. Priority transportiert werden und 0,65 € innerhalb Europas, 1,40 € weltweit kosten. Im Inland werden für Standardbriefe und Postkarten 0,55 € fällig. Mehr Informationen findet man unter www.post.at. Briefkästen sind gelb.
P173 [H6] Hauptpostamt Wien, Fleischmarkt 19
Radfahren (siehe Reiseführer S. 113)
Wien ist im Laufe der letzten Jahre zu einer ausgesprochen radfreundlichen Stadt geworden und die Wiener werden dementsprechend immer radbegeisterter. Durch die vielen Parkanlagen, die vielen Radwege in der Innenstadt sowie die komplizierte Parkplatzsituation erstaunt das nicht. Fahrräder können in öffentlichen Verkehrsmitteln Mo.–Fr. 9–15 und ab 18.30 Uhr, Sa. ab 9 Uhr und So. ganztägig für 0,80 € (Halbpreisfahrschein) mitgenommen werden. Einzige Einschränkung stellt die U6 dar, in der nur in den Niederflurwagen Räder erlaubt sind. Seit einigen Jahren stehen neben Mieträdern auch die Citybikes (www.citybikewien.at) an über 50 über die Stadt verteilten Terminals zur Verfügung, für deren Anmietung man eine österreichische MaestroCard, eine internationale Kreditkarte oder eine Citybike Tourist Card benötigt, die man bei Royal Tours (Herrengasse 1–3, Tel. 01 7104606) oder über Pedal Power bekommt.
`174 [J5] Pedal Power, Ausstellungsstraße 3 (Prater), Tel. 01 7297234, www.pedalpower.at
`175 [J5] Radverleih Hochschaubahn, Prater 113, bei der Hochschaubahn, Tel. 01 7295888, www.radverleih- hochschaubahn.com
`176 [F8] Riebl Intersport, Schönbrunner Straße 63, Tel. 01 5447534
`177 Radsport Nussdorf, Donaupromenade, Tel. 01 3704598, www.donau-fritzi.at
`178 [K3] Rad- und Skaterverleih Copa Cagrana, Reichsbrücke – Donauinsel, Am Damm 1, Tel. 01 2635242, www.fahrradverleih.at
`179 Radverleih Ostbahnbrücke, Donauinsel – Ostbahnbrücke bei km 8,5, Tel. 0664 9743718, www.radverleih-ostbahnbruecke.at
Schwule und Lesben (siehe Reiseführer S. 114)
Wien verfügt über eine durchaus große Schwulen- und Lesbenszene, wenn diese auch nicht mit denen in vielen deutschen Großstädten vergleichbar ist. Ein wirkliches Epizentrum der Schwulen- und Lesbenszene gibt es nicht, vielmehr sind Lokale und Klubs mit vorrangig homosexuellem Publikum über die ganze Stadt verteilt.
Infostellen in Wien sind z. B.
i180 [E8] Rosa Lila Villa, Linke Wienzeile 102, Tel. 01 5854343, www.villa.at. Eine Art Beratungsstelle für Schwule und Lesben, mit reichlich Informationen zu schwul-lesbischem Leben in Wien. Angeschlossen befindet sich das Café Willendorf.
i181 [I5] Homosexuelle Initiative Wien, Novaragasse 40, Tel. 01 2166604, www.hosiwien.at
i182 [F8] Qwien – Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte, Große Neugasse 29, www.qwien.at. Hier gibt es schwule Stadtführungen.
Über Tourismus Wien (s. S. 109) gibt es die wirklich hervorragende Broschüre „Queer Guide“ mit reichlich Tipps und Informationen. Man kann diese Broschüre auch online unter b2b.wien.info/data/queer-guide-d.pdf bzw. ausgehend von www.wien.info/schwul-lesbisch öffnen. Außerdem bieten die folgenden Seiten Wissenswertes:
Ausgesprochene Schwulen- und Lesbenlokale sind:
c183 [F5] Café Berg, Berggasse 8. Mit dem angeschlossenen Szene-Buchgeschäft namens Löwenherz ist das Café Berg eine gemütliche Anlaufstelle zum Kaffeetrinken, Sinnieren, Schmökern und Relaxen.
:184 [F7] Marea alta, Gumpendorfer Straße 28. Als Allround-Bar der homosexuellen Szene – mit Chill-out-Lounge, DJ und super Cocktails – ist das Marea alta seit vielen Jahren aktuell.
:185 [G7] Shambala Bar, Opernring 13–15. Eine der hippsten Chill-out-Bars mit leckeren Cocktails und Live-DJs.
:186 [F8] Sling, Kettenbrückengasse 4. Diese Cruising-Lounge-Bar richtet sich ausschließlich an ein schwules Publikum.
Beliebte Klubs sind:
D187 [B6] DRAMA!, Ottakringer Straße 91, www.dramaclub.at. Die Eventlocation der Ottakringer Brauerei bietet Clubbings vom Feinsten, die jeweils unter einem bestimmten Motto stehen. Hier findet man nicht nur zur Gay-Community gehörendes Publikum.
D188 [G6] Why Not, Tiefer Graben 22, www.why-not.at. Die älteste und faktisch auch einzige reine Schwulendisco in Wien. House- und technolastige Musik.
D189 [F8] Wiener Freiheit, Schönbrunner Straße 25. Die Wiener Freiheit ist einem britischen Club nachempfunden. Neben drei Bars verfügt es über eine große Diskothek und viele gemütliche Sitznischen. Vor allem am Wochenende setzt sich das Publikum aus einer bunten Mischung von Schwulen, Lesben und Heterosexuellen zusammen.
Sicherheit (siehe Reiseführer S. 114)
Für Besucher ist Wien eine sichere Stadt, zumindest keinesfalls unsicherer als jede andere Großstadt in Zentraleuropa. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen im Hinblick auf Schmuck, Handtaschen und Geldbeutel, Kameras u. a. Wertgegenstände, vor allem bei Massenaufläufen, Veranstaltungen, auf Märkten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, sind wie immer und überall angeraten. Ist man bestohlen worden, muss bei der Polizei Anzeige erstattet werden (siehe Kapitel „Notfälle“).
Stadttouren (siehe Reiseführer S. 115)
Bus- und Straßenbahntouren
Diese Touren sind in der Regel praktisch, da alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in einem Rutsch abgeklappert werden. Wirklich persönlich sind die Touren aber nicht, so werden zum Beispiel die Erklärungen zu den einzelnen Attraktionen meist als vorgefertigte Audiodatei über Kopfhörer eingespielt.
µ Vienna Sightseeing, Tel. 01 71246830, www.viennasightseeingtours.com. Die gelben Doppeldeckerbusse – teilweise oben offen – sieht man überall in Wien. Vienna Sightseeing bietet neben der klassischen City Tour + Schönbrunn (ca. 3 Std., 37 €) auch eine Sondertour „Imperiales Wien“ (ca. 3 Std., 39 €) sowie diverse Touren in die nähere und weitere Umgebung der Stadt. Auch „Hop On Hop Off“ ist hierbei möglich.
µ Red Bus City Tours, Tel. 01 5124030, www.redbuscitytours.at. Die „rote“ Konkurrenz bietet zwei Touren, erstens die Innere Stadt entlang des Ring + Prater (ca. 1,5 Std., 14 €) sowie die große Stadttour inkl. Schloss Belvedere, Schloss Schönbrunn, Grinzing und den angrenzenden Wienerwald (ca. 3,5 Std., 32 €).
µ Oldtimer Tours, www.oldtimertours.at, Tel. 01 503744312. Die definitiv persönlichste der hier erwähnten Touren in einem historischen Feuerwehrmannschaftsbus umfasst Erklärungen von einem Reiseführer und beinhaltet im Großen und Ganzen die Gebäude entlang der Ringstraße sowie das MuseumsQuartier (ca. 1 Std., 18 €).
µ Vienna-Ring-Tram, www.wienerlinien.at. Die in gelb gehaltene Vienna-Ring-Tram ist eine für Touristen umfunktionierte Straßenbahn, die in etwa 24 Min. eine Runde um den Ring (im Uhrzeigersinn) fährt. Dabei werden dem Besucher über Kopfhörer Informationen zu den Sehenswürdigkeiten gegeben. Die Straßenbahn hält an jeder Ring-Haltestelle und man kann mit einem 24-h-Ticket beliebig oft aus- und einsteigen. Die Ring-Tram ist täglich von 10 bis 18 Uhr unterwegs; Endstation ist der Schwedenplatz, wo die Tram immer um 15 und 45 Min. nach der vollen Stunde ankommt und 6 Min. später abfährt (ab 6 €, 24-Std.-Ticket 9 €).
Schifffahrten
µ DDSG Blue Danube Schifffahrt GmbH, www.ddsg-blue-danube.at, Tel. 01 588800. Für sämtliche Flusstouren – ob als reine Besichtigungstour der Donau und des Donaukanals, Konzertfahrten oder Dinner bei Kerzenlicht an Deck – ist die Donaudampfschifffahrtsgesellschaft Blue Danube zuständig. Die Standardtour „Große Donaurundfahrt“ (ca. 3,5 Std.) kostet 19,50 €. Der Bootsanlegeplatz befindet sich am Handelskai 265 (U-Bahn-Station Vorgartenstraße).
Sonstige Touren
µ Wiener Spaziergänge, www.wienguide.at, Tel. 01 4899674. Der Verband der Fremdenführer „Wiener Spaziergänge“ gehört zum offiziellen Fremdenverkehrsamt der Stadt. Rund 60 verschiedene Spaziergänge mit den unterschiedlichsten Themen werden angeboten, darunter auch die klassische Einführungstour „Wien auf den ersten Blick“. Der Preis einer Tour liegt bei 14 €, exklusive eventueller Eintrittspreise.
µ Fiakertouren, ab Albertina-, Helden- oder Stephansplatz, www.fiaker.at oder www.fiaker.net, Tel. 01 7491704 oder 01 6161725. Eine Fahrt mit dem Fiaker (bitte auf dem a betonen!) gilt als typisches Wienerlebnis. Zur Auswahl steht die „kleine Rundfahrt“ (ca. 20 Min., 40 €), die „große Rundfahrt“ (ca. 40 Min., 65 €) und die Ein-Stunden-Rundfahrt (95 €).
µ Fahrradtouren werden von Pedal Power (www.pedalpower.at, Tel. 01 7297234) angeboten, wobei es tgl. eine Vormittags- und eine Nachmittagstour gibt (jeweils ca. 3 Std., 23 €). Individuelle Touren bietet außerdem Bike & Guide (www.bikeandguide.com, Tel. 01 2121135).
µ Segway-Touren: Neuerdings kann Wien auch mit dem Segway – einem Elektroroller (Foto s. S. 7) – erkundet werden. Sowohl Pedal Power (s. o.), als auch Vienna Sightseeing (s. S. 116) bieten etwa 3-stündige Touren entlang der Ringstraße und in der Inneren Stadt (ca. 70 €). Voraussetzung für eine Segway-Tour ist das Mindestalter von 12 Jahren sowie ein Körpergewicht von mind. 45 kg bzw. max. 113 kg.
Telefonieren (siehe Reiseführer S. 116)
Wiens Vorwahl lautet 01, innerhalb der Stadt muss sie von Festnetz zu Festnetz nicht mitgewählt werden, bei Gesprächen vom Handy zum Festnetz jedoch schon.
Die Ländervorwahl nach Österreich lautet 0043. Die darauffolgende 0 der Ortsnummer entfällt bei Gesprächen aus dem Ausland, im Land selber muss sie jedoch mitgewählt werden. Aus Österreich muss folgende Nummer vorgewählt werden:
µ Deutschland: 0049
µ Schweiz: 0041
Bei Münz- und Wertkartentelefonen der Telekom Austria gibt es im Inlandsverkehr nur eine Zone (gesamtes Bundesgebiet) und keine zeitliche Staffelung. Das Telefonieren aus dem Hotelzimmer kann deutlich teurer sein als an öffentlichen Apparaten. Telefonkarten erhält man in Postämtern und Trafiken (Zeitschriften- und Zigarettengeschäft).
Mobiltelefone funktionieren im GSM-Netz im 900-MHz- und im 1800-MHz-Bereich. Dank eines EU-Beschlusses gelten für das Telefonieren mit Handy im EU-Ausland mittlerweile maximale Preisobergrenzen, deren aktuelle Höhe man am besten vor der Reise beim Handybetreiber erfragt.
Unterkunft (siehe Reiseführer S. 117)
Allgemeine Situation
Das Thema Unterkunft stellt in Wien kein Problem dar. Die Stadt verfügt über etwa 450 Hotels aller Kategorien und ist – im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten – auch nicht übertrieben kostspielig. Die Hotels in der Inneren Stadt sind normalerweise teurer als solche im Umkreis. Durch das gut ausgebaute Nahverkehrsnetz ist aber eine Unterkunft etwas weiter draußen nur in den seltensten Fällen ein echter Nachteil.
Angenehm ist, dass in den meisten Hotels ein reichhaltiges Frühstück (meist in Büffetform) im Preis eingeschlossen ist.
Eine Vorausbuchung empfiehlt sich das ganze Jahr über, speziell aber in den Frühlings- und Sommermonaten sowie im Advent, über Silvester und generell an Wochenenden. Hochsaison ist um Ostern und Pfingsten, von Juni bis August sowie im Dezember.
µ Tourismus Wien bietet kostenlose Hotelbuchungen an: www.wien.info, info@wien.info, Tel. 0043 1 24555
µ Alternativ dazu gibt es sog. Broker, wie beispielsweise www.hotel.de, www.hotelreservierung.de, www.hrs.de
Unterkunftstipps
Sofern sich die nachfolgenden Unterkünfte nicht im 1. Bezirk befinden, wird dies explizit angegeben.
Luxuskategorie
h190 [G7] Hotel Imperial €€€, Kärntner Ring 16, www.luxurycollection.com/ imperial, Tel. 01 501100. Dieses bereits 1873 eröffnete Traditionshaus ist eines der schönsten Beispiele der Wiener Architektur des 19. Jh. Mit 138 komfortabel gestalteten Zimmern und Suiten und seiner Lage direkt an der Ringstraße neben dem Musikverein stellt es ein ideales, wenn auch teures Refugium für einen Wienbesuch dar.
h191 [G7] Hotel Sacher €€€, Philharmonikerstraße 4, Tel. 01 51456810, www.sacher.com. Zum Sacher muss nicht viel gesagt werden, denn es ist zweifelsohne das berühmteste Hotel Wiens. Und wem die Zimmerpreise nicht zu teuer sind, dem ist hier, hinter der Wiener Staatsoper in einem der 152 luxuriös eingerichteten Räume tatsächlich ein besonders exklusives Wienerlebnis garantiert.
Obere Kategorie
h192 [G6] Graben Hotel €€–€€€, Dorotheergasse 3, Tel. 01 51215310, www.kremslehnerhotels.at. Inmitten des angenehm beschaulichen Antiquitätenviertels liegt dieses geschichtsträchtige Haus, dessen Jugendstileinrichtung auf das Jahr 1918 zurückgeht. Mit etwas Glück wohnt man hier in einem Zimmer (41 an der Zahl), in dem vielleicht bereits Peter Altenberg, Franz Grillparzer, Max Brod oder Franz Kafka genächtigt hat.
h193 [H6] Hollmann Beletage €€–€€€, Köllnerhofgasse 6, Tel. 01 9611960, www.hollmann-beletage.at. Das extravaganteste Hotel Wiens. Mit 25 unterschiedlich gestylten Zimmern ist ein Aufenthalt hier ein echtes Erlebnis. Im Vordergrund steht das persönliche Wohlergehen und die wohnliche Atmosphäre.
h194 [E7] Hotel Altstadt Vienna €€–€€€, Kirchengasse 41, Tel. 01 5226666 und 01 52633990, www.altstadt.at. Im 7. Bezirk, nahe der belebten Burggasse gelegen, befindet sich dieses nette Hotel in einem 1902 erbauten Gebäude. Die 42 großzügigen, hohen, hellen und individuell eingerichteten Zimmer bieten wahrhaftig ein erstaunlich angenehmes Ambiente.
h195 [H6] Hotel Am Parkring €€€, Parkring 12, Tel. 01 514800, www.schick-hotels.com. Zwar nicht im schönsten, dafür mit 13 Stockwerken höchsten Gebäude in diesem Teil der Inneren Stadt liegt das Hotel Am Parkring. So ziemlich jeder der 58 Räume – ob Zimmer, Suite oder Appartement – verfügt über eine außergewöhnliche Aussicht über die Dächer der Stadt, meist sogar von der eigenen Terrasse aus.
h196 [G8] Hotel Erzherzog Rainer €€, Wiedner Hauptstraße 27–29, Tel. 01 22111, www.schick-hotels.com. Im 4. Bezirk, unweit des Karlsplatzes und des Naschmarktes gelegen, liegt dieses 1913 eröffnete Hotel. Durch die 84 traditionell herrschaftlichen Zimmer und den feudalen Eingangsbereich weht noch heute etwas Donaumonarchieflair.
h197 [G6] Hotel König von Ungarn €€€, Schulerstraße 10, Tel. 01 515840, www.kvu.at. Parallel zur Wollzeile, und damit in ruhiger und doch zentraler Lage, befindet sich dieses rund 300 Jahre alte Gebäude mit dem überdachten Innenhof, in dem die Lobby untergebracht ist. Auch hier erstrahlt noch überall etwas der „guten alten Zeit“, als in den 33 Zimmern vorwiegend ungarische Adlige und Magnaten residierten. Man beachte die Seiten der alten Gästebücher, die an den Wänden der Gänge zu sehen sind.
h198 [Karte I] Landhaus Fuhrgassl- Huber €€–€€€, Neustift am Walde 68/ Rathstraße 24, Tel. 01 4403033, www.fuhrgassl-huber.at. Die ultimativste Adresse jenseits des hektischen Großstadttrubels. Idyllisch inmitten der Weinberge am äußersten Rande des 19. Bezirks gelegen, bietet dieses Hotel all die Vorzüge eines echten Landhauses. Die 38 Zimmer sind rustikal, aber elegant und viele verfügen über einen eigenen Balkon oder sogar eine Terrasse.
Ì199 [G6] Pension Aviano €€, Marco d’Aviano Gasse 1, Tel. 01 5128330, www.secrethomes.at. „Klein, aber fein“ beschreibt diese geschmackvoll gestaltete, im 3. und 4. Stock eines Patrizierhauses unmittelbar an der Kärntner Straße gelegene Pension wohl am allerbesten. Und mit gerade mal 17 Zimmern – darunter zwei Eckzimmer mit Blick auf die Kärntner Straße – strahlt sie genau jene Individualität aus, die man in großen Hotels so häufig vermisst.
Mittlere und Untere Kategorie
h200 [G8] Clima Cityhotel €–€€, Theresianumgasse 21a, Tel. 01 5051696, www.climacity-hotel.com. Von außen mag dieses Gebäude nicht besonders wirken, dafür bietet es im Inneren umso mehr. Im 4. Bezirk gelegen, aber mit der U-Bahn praktisch mit der Innenstadt verbunden, hat man im Clima Cityhotel aus den oberen Stockwerken einen Panoramablick über Wien. Einige der 37 modern und geschmackvoll – im Bauhausstil – eingerichteten Zimmer verfügen über begrünte Balkone.
h201 [H6] Hotel Austria €€, Wolfengasse 3/Fleischmarkt 20, Tel. 01 51523, www.hotelaustria-wien.at. Ruhiger kann man zu vergleichbaren Preisen in der Innenstadt kaum wohnen. In einer engen Sackgasse gelegen, beherbergt dieses mit viel Liebe zum Detail gestaltete Hotel 46 Zimmer – allesamt im Biedermeierstil –, die um einen Innenhof angeordnet sind.
h202 [F7] Hotel 3 Kronen €–€€, Schleifmühlgasse 25, Tel. 01 5873289, www.hotel3kronen.at. Im 4. Bezirk direkt beim Naschmarkt und in der abends lebendigen Schleifmühlgasse liegt dieses geschmackvolle Hotel mit 41 Räumen. Das späthistorische Décor der Fassade setzt sich auch in den rund vier Metern hohen Zimmern – allesamt 2006 renoviert – fort.
h203 [G6] Hotel Kärntnerhof €€, Grashofgasse 4, Tel. 01 5121923, www.karntnerhof.com. 44 Zimmer, darunter einige geräumige Appartements für bis zu fünf Personen, bietet das Altwiener Hotel Kärntnerhof, in dem die persönliche Betreuung des Gastes oberste Priorität hat. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ì204 [G6] Hotel Pension Neuer Markt €–€€, Seilergasse 9, Tel. 01 5122316, www.hotelpension.at. In dieser familiären Pension kommt man sich, zumindest was die Einrichtung angeht, eher wie in einer Privatwohnung vor. Die Rezeption liegt im zweiten Stock (mit Lift zu erreichen) – und die 37 Zimmer liegen einen Stock darüber. Billiger geht es in der Inneren Stadt zu vergleichbarem Komfort wirklich nirgends!
h205 [C7] Hotel Stadthalle €–€€, Hackengasse 20, Tel. 01 9824272, www.hotelstadthalle.at. Abseits des Trubels im geruhsamen 15. Bezirk, aber unweit des Westbahnhofes gelegen, ist dieses schicke Boutiquehotel mit seinen 44 Zimmern – die ruhigen liegen zum idyllischen Hofgarten hin – ein Kleinod der Entspannung.
h206 [G6] Hotel Wandl €€, Petersplatz 9, Tel. 01 534550, www.hotel-wandl.com. Bereits seit 1854 befindet sich dieses Hotel in Familienbesitz. Mit 138 Zimmern gehört es zu den größeren Adressen seiner Kategorie, was aber nichts an zuvorkommender, persönlicher Atmosphäre einbüßen lässt. Die „besten“ Zimmer sind die historischen mit den Altwiener Stilmöbeln.
Ì207 [G6] Pension Nossek €€, Graben 17, Tel. 01 5337041, www.pension-nossek.at. Geradezu heimelig ist die einzige Unterkunft am Graben mit ihren 31 Zimmern, den herrlichen Stuckdecken und den alten, knarrenden Parkettböden. Die Pension erstreckt sich von der zweiten Etage (Rezeption) über drei Stockwerke nach oben (Lift vorhanden) und brüstet sich damit, dass hier Wolfgang Amadeus Mozart zwischen 1781 und 1782 lebte. TV auf Anfrage.
Hostels und Jugendherbergen
j208 [E6] Believe It Or Not Hostel €, Myrthengasse 10/14, Tel. 01 5264658, www.believe-it-or-not-vienna.at. Gute Lage im 7. Bezirk, unweit des Spittelbergs und etwa 15 Min. zu Fuß in die Innere Stadt. Es gibt 4-Bett- oder 8-Bett-Zimmer (ab 13 €), einen Aufenthaltsraum, TV und WLAN-Internetzugang.
j209 Hostel Hütteldorf €, Schlossberggasse 8, Tel. 01 8771501, www.hostel.at. Das Hostel Hütteldorf in Hietzing (13. Bezirk) liegt inmitten einer weitläufigen Parkanlage, in der Nähe des Schlosses Schönbrunn. Es gibt Einzel- bis Mehrbettzimmer in mehreren Ausführungen, die sich preislich ab 13 € bewegen.
j210 [C7] Hotel Hostel Do Step In €, Felberstraße 20, Tel. 01 9823314, www.dostepinn.at. Angenehme Adresse im 15. Bezirk – Westbahnhofnähe – wahlweise mit Hotelzimmern (ab 39 €) oder Platz im Mehrbettzimmer (ab 14,50 €).
j211 [D8] Westend City Hostel €, Fügergasse 3, Tel. 01 5976729, www.westendhostel.at. Im 6. Bezirk, unweit der Mariahilfer Straße gelegene Herberge mit verschiedensten Zimmer- (von 1-Bett bis 12-Bett) und Preiskategorien (ab 16,90 €), Aufenthaltsraum mit Sat-TV, Chill-out-Lounge mit kostenpflichtigem Internetzugang, Wasch- und Trockenmaschinen.
Verkehrsmittel (siehe Reiseführer S. 121)
Öffentlicher Nahverkehr
Wien verfügt über eines der weitläufigsten und bestorganisiertesten Nahverkehrsnetze Europas. Praktisch jeden Ort der Stadt erreicht man mit den „Öffentlichen“ und selten hat man mehr als 500 m bis zur nächsten Station oder Haltestelle zu gehen!
Es gibt fünf U-Bahn-Linien sowie zahlreiche Bus- und Straßenbahnlinien, die allesamt von den Wiener Linien betrieben werden. Der Großraum Wien heißt nahverkehrstechnisch Verkehrsverbund Ost-Region (kurz VOR), der wiederum in verschiedene Zonen unterteilt ist, wobei das Stadtgebiet als Zone 100 zusammengefasst wird. Ein Ticket innerhalb dieser Zone kann für alle öffentlichen Verkehrsmittel verwendet werden und erlaubt auch das Umsteigen. Die Fahrkarten können vor Fahrtantritt an Automaten, in Tabaktrafiken (Zeitschriften- und Zigarettengeschäft) oder an offiziellen Vorverkaufsstellen gekauft werden. Eine Einzelfahrt kostet dabei 1,80 € – in Bussen oder Straßenbahnen erworben 2,20 €. Neben den einfachen Tickets gibt es 24- (5,70 €), 48- (10 €) oder 72-Stunden- (13,60 €) Karten, die 8-Tage-Klimakarte – auch „Umweltticket“ genannt (28,80 €) – sowie die 72 Stunden gültige Vienna Card (18,50 €, s. S. 108).
Das U-Bahn-Netz ist ausgesprochen verständlich und übersichtlich gestaltet und die meisten Sehenswürdigkeiten außerhalb der Inneren Stadt können problemlos unterirdisch erreicht werden. Die U-Bahnen verkehren täglich von 5 bis 0.30 Uhr.
Zahlreiche Straßenbahnlinien – in Wien spricht man von der Tram oder der Bim – verbinden viele Ziele jenseits des Gürtels mit Orten entlang der Ringstraße. Die Straßenbahnen fahren täglich zwischen 5 Uhr und Mitternacht.
Auch gibt es zahlreiche Buslinien, von denen aber nur wenige für Touristen praktisch sind. Höchstens die Nachtbuslinien – täglich zwischen 0.45 bis 5 Uhr morgens – sind für Nachtschwärmer möglicherweise von Interesse.
Nicht zum Verbund der Wiener Linien gehören allerdings der City Airport Train (CAT) und die diversen Flughafenbusse (s. S. 105). Fahrkarten für diese müssen folglich gesondert gekauft werden, obwohl die Vienna Card auch in manchen Flughafenbussen einen Preisnachlass beinhaltet.
Taxis und Faxis
Wien verfügt über mehrere Taxiunternehmen. Die Grundgebühr beträgt tagsüber 2,50 €, nachts und am Wochenende 2,60 €, steigt danach entsprechend der gefahrenen Strecke. Wichtige Telefonnummern von Taxiunternehmen sind:
µ Tel. 01 31300
µ Tel. 01 40100
µ Tel. 01 60160
Es gibt auch ausgesprochene Flughafentaxis wie z. B. den C&K-Airport-Service (Tel. 01 44444).
In der Inneren Stadt gibt es außerdem noch die sog. Faxis (Fahrradtaxis). In den für zwei Fahrgäste konzipierten Gefährten kostet der Kilometer pauschal 2,50 €.
µ Tel. 0699 12005624, www.faxi.at
Wetter und Reisezeit (siehe Reiseführer S. 122)
In Wien herrscht mitteleuropäisches Kontinentalklima. Die durchschnittliche Tagestemperatur liegt im Januar bei etwa 0 °C, im April bei etwa 12 °C, im Juli bei über 20 °C und im Oktober bei 10 °C. Nebel und länger anhaltende Regenperioden sind selten und wenn, dann am ehesten im Spätherbst anzutreffen. Schnee gibt es immer seltener und wenn, nur in wenigen Fällen dauerhaft.
Eine Reise nach Wien lohnt sich also das ganze Jahr über. Es kommt natürlich dabei auf die persönlichen Prioritäten an. Möchte man das grüne Wien genießen, sind die Monate ab Mai bis September prädestiniert, stehen Museen, Konzerte, Theater und/oder Shopping im Mittelpunkt, dann ist die Jahreszeit weitgehend gleichgültig.





Autor: 
- die neuen Reiseführer für den individuellen Kurztrip in die schönsten Städte Europas!


