Neuerscheinung CityTrip Aarhus

© Gunda Urban

Angesichts der aktuellen Entwicklung in den USA ist es ein guter Zeitpunkt über die Bedeutung Europäischer Kulturhauptstädte zu berichten. Ausschlaggebend für die Entscheidung, ob einer Stadt dieser begehrte Titel zugesprochen wird, sind nicht Kriterien wie Größe, Einwohnerzahl oder wirtschaftlicher Status. Vielmehr geht es darum, Gemeinsamkeiten ebenso wie die Vielfalt der europäischen und außereuropäischen Kulturen einer Stadt herauszustreichen. Schließlich soll mit dem Projekt „Europäische Kulturhauptstadt“ das gegenseitige Verständnis der Bürger Europas gefördert und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit entwickelt werden. Ein wichtiger und guter Ansatz. Mehr denn je.

"Let’s rethink" - "Lasst uns neu denken" ist das Motto der dänischen Hafenstadt Aarhus, die in diesem Jahr die Auszeichnung "Kulturhauptstadt" tragen darf. Wie kann man eine Stadt so gestalten, dass kulturelle Vielfalt und Lebensqualität im Einklang stehen? Wie schafft man es, dass Menschen aller Kulturen ganz neu und unvoreingenommen aufeinander zugehen? Fragen, die sich der amtierende Bürgermeister von Aarhus, Jacob Bundsgaard, gestellt hat. Aus Aarhus eine Stadt zu machen, die spannend ist und in der die Menschen gut und gerne leben können, das ist sein Ziel. 

Marselisborg Monument. © Michael Moll

Es wurde vieles getan, um sich von einer attraktiven Seite zeigen zu können. Allein die Einfahrt in den Hafen von Aarhus ist ein Erlebnis. Der Blick fällt auf alte Gebäude, die liebevoll restauriert und mit moderner Architektur kombiniert wurden. Straßen mit Kopfsteinpflaster, kleine, urige, aber auch piekfeine Läden, viele gemütliche Kneipen und schicke Clubs, das sind die Markenzeichen des neuen maritimen Stadtviertels. Sehenswert! Und wer Aarhus mit der schnellsten Katamaran-Fähre Europas erreichen will, hat gleich das Abenteuer dazugebucht.

© Michael Moll

Absolut sehenswert ist auch das Museum ARoS. Auf dem Dach steht ein riesiger "Regenbogen", das "Rainbow Panorama". Ein Rundgang mit buntem Glas in den Farben des Regenbogens an beiden Seiten, der einen mal blauen, mal gelben, mal roten Blick auf die Stadt bietet. Das Museum beteiligt sich mit ehrgeizigen Projekten am Programm des "Kulturjahres”. Ausstellungen und Kunstwerke, die in der ganzen Stadt verteilt sind, sollen die Besucher begeistern und dazu animieren, Lebensgewohnheiten „neu zu (über)denken“.

Das klingt spannend.

Der Lystbadehavn von Aarhus. © Michael Moll

Wer sich nun fragt, welche Alternativen es zu Europas schnellstem Katamaran gibt, um nach Aarhus zu gelangen, wo es sich gut und preiswert übernachten lässt, in welchen Restaurants man typisch dänisches Essen serviert bekommt, der kann all diese Informationen in dem soeben erschienenen Stadtführer Aarhus nachschlagen und sich schleunigst auf den Weg machen.

Wir wünschen viel Spaß und eine spannende Zeit in der Kulturhauptstadt 2017!

© Gunda Urban

Aarhus oder Århus?

Ja, wie schreibt man sie denn nun, die europäische Kulturhauptstadt 2017? Die Antwort lautet: Seit 2011 offiziell Aarhus, aber Århus bleibt weiterhin erlaubt (für die Dänische Sprachkommission bleibt letztere sogar die Hauptform). Die Stadt selbst nennt sich Aarhus und deshalb schreiben wir das auch so auf unseren Reiseführer. Ausschlaggebend für die Einführung der neuen Schreibweise war eine stärkere internationale Ausrichtung und ein neuer Markenauftritt der Stadt – da ist es hilfreich, sich nicht mit einem Sonderzeichen auf der Tastatur herumschlagen zu müssen.  Wir finden: Es ist ein bisschen schade um das schöne Å!

Wer den Namen vor dem Trip in die Kulturhauptstadt perfekt aussprechen will, kann hier üben:https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:%C3%85rhus.ogg

Und für alle, die noch den perfekten Begleiter für einen Aarhus- Besuch brauchen: Den neuen CityTrip Aarhus gibt es hier bei uns im Shop!CityTrip Aarhus in unserem Shop