CityTrip Helsinki

© Gunda Urban. Designermode von marimekko aus Finnland.

Hei Helsinki!

Wer jetzt mit dem Zug in Helsinki ankommt, sollte seine Schlittschuh griffbereit haben. Direkt auf dem Bahnhofsvorplatz wird allwinterlich mit dem Icepark Helsinki eine tolle Eisbahn errichtet, auf der Jung & Alt ihre Runden drehen.

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Natürlich kann man sich in Helsinki auch den Eisschwimmern anschließen. Aber diese Sportart ist nur etwas für die wirklich Harten. Wenn sich die Gewässer der Hauptstadt in den kalten Wintermonaten unter einer dicken Eisschicht verstecken, kommen heldenhafte Finnen mit Hammer und Meißel, um ein großes Loch ins Eis zu hacken. Dann heißt es, nur mit Badezeug bekleidet ins sprichwörtlich „kalte“ Wasser zu springen. Ein eisiges Vergnügen, das aber durchaus die Abwehrkräfte stärkt und Vitalität für die kalte Jahreszeit verspricht.

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Und: Wer hat sie erfunden? Na klar. Die Finnen. Man sollte Helsinki nicht verlassen, ohne einmal mutig auf der obersten Saunabank der Hitze getrotzt zu haben. Nur ein Katzensprung vom Stadtzentrum entfernt, am südlichen Zipfel auf der Halbinsel, liegt der Löyly-Komplex – eine echte Designsauna-Attraktion und ein Beispiel für absolut beeindruckende Holzarchitektur. In drei unterschiedlichen Räumen kann geschwitzt und etwas für die Gesundheit getan werden. Anschließend lässt man sich im Löyly-Restaurant verwöhnen, denn dort wird feinste finnische Küche serviert. Die große Terrasse bietet einen fantastischen Blick aufs Meer oder für Mutige, auch hier den Weg ins eisige Wasser.

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Wer sich lieber oberhalb des Wassers bewegen und dabei Helsinki umrunden möchte, sollte eine Stadtrundfahrt mit dem Boot unternehmen. Diese Form der Besichtigung wird jedoch nur in den Sommermonaten angeboten. Ganzjährig hingegen kann man den Spuren des Autors Lars Dörenmeier folgen, der im aktuellen Stadtführer Helsinki einen erlebnisreichen Spaziergang anbietet. Über zehn verschiedene Sehenswürdigkeiten, vom Senatsplatz mit seinem imposanten Dom bis hin zur russisch-orthodoxen Uspenski-Kathedrale, werden angesteuert und kenntnisreich beschrieben. Der Routenverlauf ist exakt im beiliegenden Stadtplan eingezeichnet, sodass man sich nicht verlaufen kann. Auch an Einkehrmöglichkeiten zum Verschnaufen hat der Autor gedacht.

Direkt vom Hauptbahnhof geht die Straßenbahnlinie 2 in Richtung Südosten bis zum Kai, wo die Pendelfähren zur Festungsinsel Suomenlinna übersetzen. Nur wenige Minuten Fahrzeit später landet man in einer anderen Welt, denn auch in den nahegelegenen Schären lässt sich wunderbar Kraft und Ruhe tanken. Schmale Fußwege schlängeln sich durch die hügelige Insellandschaft und laden zum Spazierengehen ein und wer verschnaufen möchte, findet Sitzbänke in Ufernähe. Von dort hat man immer eine frische Brise vom Meer und einen unverstellten Blick auf die Ostsee. Unschlagbar! – meint der Autor.

© Helsinki Touristik

Zum Schluss noch etwas Humor: Frei nach Hape Kerkeling: "This is finnish but not the end!"

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