Drei Fragen an unseren Uruguay-Autor Lars Borchert

 

Die Schönheit des Campo, der Strände und Städte haben mich genauso fasziniert wie die vielen spannenden gesellschaftlichen Neuerungen in diesem jungen Land – das mir angesichts seiner Architektur, der Oldtimer und der überall präsenten Kühe immer wieder das Gefühl vermittelte, eine Zeitreise zu machen. Am meisten und nachhaltigsten  beeindruckten mich die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Bewohnerinnen und Bewohner.

Autor Lars Borchert

 

Wie lange hat die Recherche für den Reiseführer gedauert?

Die Recherche hat sich in drei Teile gegliedert: einen Monat vorbereitende Recherche vor der Reise, die einmonatige Reise durchs Land (die Uruguayos haben mir immer wieder neue Orte gezeigt und Ideen für den Reiseführer gegeben) und die verdichtende Detail-Recherche im Nachgang zu meiner Reise während des Schreibens. Das waren noch mal sechs Monate.

Gibt es eine besondere Anekdote von der Recherche?

Das Lustigste was ich erlebt habe, war meine Fahrt über die „Autobahn“ von Montevideo nach Colonia del Sacramento: Schon nach wenigen Kilometern gesellten sich Kühe und  Pferde zu den Autos und den Kutschen, das hat mich fasziniert. Als später auch Jogger dazu kamen, musste ich schon grinsen. Aber als am Abend dann die ersten Uruguayos ihre  Klappstühle an den Straßenrand stellten und Mate trinkend dem Verkehr zuschauten, habe ich so gelacht, dass ich halten musste.

Warum Uruguay?

Weil es höchste Zeit wurde, das Land aus seiner Unbekanntheit und seiner Nische zwischen Argentinien und Brasilien zu holen und es von antiquierten Beschreibungen wie „die  Schweiz Lateinamerikas“ zu entstauben. Aber vor allem weil die Entschleunigung, die in diesem Land trotz seiner Fortschrittlichkeit zelebriert wird, einzigartig ist – und die beste Grundlage , um seine Schönheit und Vielfalt zu genießen. Und aus gefühlten 1000 Gründen mehr.

 

Mehr Informationen auf der Länderseite Uruguay

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