Eifel – where the dragon lived

Die Eifel, das ist geheimnisvolles Dunkel, scheinbar undurchdringliche Nadelwälder,  versponnene Atmosphäre ohne Raum und Zeit, Waldgeister und Feen. Karstig und arm war die Region früher als das »Sibirien Preußens« verschrien. Bis ins beginnende 20. Jahrhundert hinein lag die Eifel »im Abseits« Deutschlands.

Ernest Hemingway lebte im Herbst 1944 als Kriegberichterstatter der vorrückenden alliierten Truppen in Buchet am Rande der Schneifel*. Seine heruntergekommene Behausung nannte er scherzhaft Schloss Hemingstein. In seinen Berichten über den »War of the Siegfried Line« heißt es u.a.: »It was cold and raining and blowing half a gale and ahead of us the dark forest wall of the Schnee Eifel range where the dragon lived.«

Während seines Aufenthaltes in der Eifel soll ihm auch die Idee zu seinem Buch »Über den Fluss und in die Wälder« gekommen sein.

Heute gilt die Eifel als eine der schönsten und vielseitigsten Kulturlandschaften, die in vielen Teilen noch unberührt ist. Wunderbare Natur, schützenswerte Flora und Fauna, Wälder, Wiesen und Äcker, Täler und Höhen, Vulkane, Maaren und Thermalquellen laden Besucher zum Bleiben ein. Vielfältige Sport- und Freizeitmöglichkeiten machen das Gebiet im äußersten Westen unserer Republik nahe der belgischen und luxemburgischen Grenze zu einem Paradies für Wanderer, Radler, Biker, Reiter, Wellnessfreunde, Wintersportler oder einfach nur Erholung Suchende.

Ein Wanderweg erinnert an Ernest Hemingway, den späteren Literaturnobelpreisträger. In zwei Etappen von 3 bzw. 2 Stunden Wegstrecke führt der Weg von Buchet über Niederlascheid, Halenfeld und zurück.

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Schneifel*: zusammengesetzt aus "»Schnee« und »Eifel« hat sich der Begriff »Schneifel« gebildet. Eine andere Deutung führt den Namen Schneifel auf den Begriff »Schneise« zurück, die den ganzen Höhenzug früher als Verkehrsweg durchzogen hat.