Die Fremdenversteher: So sind sie, die Engländer

Die neue Reihe ist ab sofort im Buchhandel und in Onlineshops erhältlich:

Die Engländer fahren links

»Der Linksverkehr ist aus einer Zeit, in der Pferde das Hauptfortbewegungsmittel waren und man sich links hielt, um den Schwertarm zur Verteidigung frei zu haben. Heutzutage streckt man den rechten Arm aus dem Autofenster, um die hilfreichen Hinweise, die man anderen Fahrern gibt, mit Gesten zu veranschaulichen.«

Der Linksverkehr ist eine Tradition, also ist er für die Engländer unbestreitbar das Beste.

My home is my castle

»Ob es ein Landsitz ist, ein Reihenhaus in der Vorstadt oder ein möbliertes Zimmer, für einen Engländer ist sein "Heim und Hof" Mittelpunkt des Lebens. Egal ob innen oder außen, die Bewohner sind unablässig damit beschäftigt ihr Heim zu verschönern, kleben neue Tapeten, kacheln die Dusche, schrauben Möbel zusammen oder verwandeln ihr kleines Vorstadthäuschen in einen gotischen Albtraum mit Bogenfenstern, natursteinverkleideten Mauern und Metallbeschlägen an den Türen. Weil die Engländer so begeisterte Handwerker sind, müssen über kurz oder lang englische Klempner, Tischler, Stukkateure und Elektriker gerufen werden, um den Schaden wieder gutzumachen.«

Wie die klassische Skulptur im Park des Herrenhauses sitzt der Gartenzwerg in den Vorstadtgärten und schwingt seine Angelrute.

Die Engländer sind sehr traditionell

»Die Pferdehaarperücken der Richter, das schlecht gesungene "Abide with me" vor einem Endspiel, die Weihnachtsansprache der Königin ans Commonwealth, das Bootsrennen zwischen Oxford und Cambridge, der Schifffahrtswetterbericht im Radio, die "Last Night of the Proms" – all dieses verbindet das Zeremonielle mit dem Traditionellen und vermittelt ein Gefühl der Sicherheit und Beruhigung. Trotzdem sehnen sich die Engländer nach Veränderung. Keine revolutionäre Veränderung freilich (zu laut) und auch keine Anarchie (zu extrem) – eher suchen sie nach einer Möglichkeit, auf eine neue Art und Weise alles genauso traditionell zu machen wie vorher.«

Die Engländer klammern sich hartnäckig an ihre Vergangenheit, weil sie unendlich glorreicher war als es die Gegenwart ist.

Endlich die Engländer verstehen! Überhaupt andere Nationen verstehen. Das wünschen wir uns alle. Ab jetzt ist es möglich.

Die neue Reihe „Die Fremdenversteher – So sind sie, die ...“ bietet überraschen­de Einsichten in den Alltag anderer Länder. Knapp, locker und unterhaltsam wird auf jeweils 108 Seiten eine Nation vorgestellt ‒ mit trockenem englischen Humor (die Texte basieren auf den englischen Xenophobe’s® Guides) und Mut zur Lücke. Die Fremdenversteher erlauben sich eine unbefangene Betrachtung anderer Kulturen, illustrieren diese durch den nonchalanten Einsatz von Klischees und sind in der Lage,  die Quintessenz der verschiedenen Mentalitäten überraschend akkurat herauszustellen. Dies natürlich konsequent humoristisch und immer mit mindestens einem Augenzwinkern, dennoch bissig und im lockeren Umgang mit der politischen Korrektheit. Für ein bisschen Fremde in den eigenen vier Wänden.

Folgende Nationen werden ab jetzt verstehbar: Ameri­ka­ner, Engländer, Franzosen, Isländer, Italiener, Japaner, Niederländer, Österreicher, Polen, Schweden

So sind sie, die Engländer  aus der der Reihe Die Fremdenversteher in unserem Shop