Die Fremdenversteher: So sind sie, die Isländer

Die neue Reihe ist ab sofort im Buchhandel und in Onlineshops erhältlich:

In Island gibt es keine Morde

»Mord ist unüblich. Morde geschehen tatsächlich so selten, dass ein Fall im Norden des Landes aus dem frühen 19. Jahrhundert noch immer Kontroversen auslöst. Als 1990 ein weiterer Mord geschah, holten die löggan (Polizei) sich die Hilfe eines Kriminalbeamten aus Hamburg, da man sich der Sache nicht gewachsen sah. Ganz im Sinne der Fähigkeit der Isländer, aus praktisch jeder Situation Gewinn zu schlagen, hat die schuldige Partei die Zeit in Haft genutzt, um einen Bestseller über das Lachsfischen zu schreiben.«

Morde geschehen tatsächlich so selten, dass ein Fall im Norden des Landes aus dem frühen 19. Jahrhundert noch immer Kontroversen auslöst.

Alle Isländer tragen Isländer

»Sowohl Frauen als auch Männer strickten. Sie machten Decken aus gestrickten Dreiecken, Fingerhandschuhe ohne Nähte, Pullover und alle möglichen Sachen, die vor der Kälte des Winters schützen. Geschichten von obsessivem Stricken gibt es wie Sand am Meer. Kuh- und Schafhirten strickten während sie durch Islands wilde Landschaft wanderten. Bauernfrauen sollen sogar während des Liebesakts gestrickt haben. Ein wunderschönes Ergebnis all dieser Anstrengungen ist der lopapeysa, der Pullover mit den typischen rundgestrickten, verschlungenen Mustern unterhalb des Kragens.«

Ja, es stimmt fast alle Isländer tragen den lopapeysa, den berühmten isländischen Pullover.

Die Isländer haben sogar ein Elfen-Ministerium

»Obwohl es nicht jedem Besucher der Insel auffällt, wird Island neben den Isländern noch von einer ganzen Völkerschar bewohnt. Da gibt es die Elfen, die die Größe normaler Menschen haben, sich aber im Verborgenen halten. Sie leben in Hügeln. Dann gibt es Trolle. Darüber hinaus gibt es Zwerge. Besucher, die dies für Quatsch halten, unterschätzen den Einfluss, den die Geschichten über das verborgene Volk auf das isländische Gemüt haben.«

Die Landschaft ist so atemberaubend, dass sich der Mensch im Verhältnis zu ihr nur bedeutungslos fühlen kann.

Endlich die Isländer verstehen! Überhaupt andere Nationen verstehen. Das wünschen wir uns alle. Ab jetzt ist es möglich.

Die neue Reihe „Die Fremdenversteher – So sind sie, die ...“ bietet überraschen­de Einsichten in den Alltag anderer Länder. Knapp, locker und unterhaltsam wird auf jeweils 108 Seiten eine Nation vorgestellt ‒ mit trockenem englischen Humor (die Texte basieren auf den englischen Xenophobe’s® Guides) und Mut zur Lücke. Die Fremdenversteher erlauben sich eine unbefangene Betrachtung anderer Kulturen, illustrieren diese durch den nonchalanten Einsatz von Klischees und sind in der Lage,  die Quintessenz der verschiedenen Mentalitäten überraschend akkurat herauszustellen. Dies natürlich konsequent humoristisch und immer mit mindestens einem Augenzwinkern, dennoch bissig und im lockeren Umgang mit der politischen Korrektheit. Für ein bisschen Fremde in den eigenen vier Wänden.

Folgende Nationen werden ab jetzt verstehbar: Ameri­ka­ner, Engländer, Franzosen, Isländer, Italiener, Japaner, Niederländer, Österreicher, Polen, Schweden

So sind sie, die Isländer  aus der der Reihe Die Fremdenversteher in unserem Shop