Die Fremdenversteher: So sind sie, die Japaner

Die neue Reihe ist ab sofort im Buchhandel und in Onlineshops erhältlich:

Japaner vertragen keinen Alkohol

»Sobald Alkohol ins Spiel kommt, werden die sozialen Konventionen und Verpflichtungen in Bezug auf Beziehungen und Hierarchien, die die japanische Gesellschaft bestimmen, beiseite gelegt. Alkohol hat auf einige Japaner einen sehr schnellen Effekt. Die Hälfte der Japaner hat einen genetischen Defekt, der verhindert, die Enzyme zu produzieren, die nötig sind, um Acetaldehyd, ein Nebenprodukt des Alkoholtrinkens, abzubauen. Die Folge sind Schwitzen, Rotfärbungen, Schwindelgefühle und ein ziemlicher Rausch selbst nach nur einem kleinen Drink.Ist ein Japaner betrunken, kann er (und in zunehmendem Maße auch sie) sein wahres Selbst ausleben. Alles geht und alles wird entschuldigt, auch wenn man sich über die Schuhe des Chefs erbricht oder jedem Avancen macht, der nicht bei drei auf den Bäumen ist, solange der Täter am nächsten Morgen in aller Frische wieder bei der Arbeit erscheint.«

Die Japaner trinken, um sich (selbst) kennenzulernen.

Japaner feiern das Kirschblütenfest

»Die japanische Literatur ist voller Ideen über die menschliche Zerbrechlichkeit und die vergängliche Natur allen Seins. Der Inbegriff davon ist die Kirschblüte im Frühjahr. Nach einer wunderschönen Blütezeit (in subtilem, weißlichem Rosa) fallen die Blüten auf den Boden. Sind die kleinen Blütenblätter ordentlich und schnell weggefegt, ist keine Spur mehr davon zu sehen. Die Schönheit bleibt nur im Gedächtnis des Betrachters zurück.«

Japaner werden vor allem durch das Ungreifbare angezogen. Flüchtige Dinge gelten als schön, während bleibende Dinge so nicht erfahren werden.

Japaner sind kultiviert und bescheiden

»Die verbale Pyrotechnik der Bescheidenheit geht mit der kultivierten japanischen Person einher. Zivilisation bedeutet für Japaner, wie sehr man sich ein Bein ausreißen und in kriecherischer Unterwürfigkeit verbeugen kann, im Sprachgebrauch, wenn nicht sogar im Geiste.Diese ganze Bescheidenheit kann einen ziemlich verwirren. Steht man mit anderen Leuten in einem Aufzug, muss man die anderen selbstverständlich zuerst rauslassen. Es wäre aber nicht angebracht, den anderen zu sagen, dass sie doch bitte zuerst hinausgehen mögen, da dies anmaßend wäre. Als Westler bleibt man unter Umständen für immer in diesem Aufzug. Als Japaner weiß man intuitiv, wer den Exodus anführen wird.«

Zu wissen, wie man sich angemessen verhält, ist ein Zeichen guter Erziehung und Bildung.

Endlich die Japaner verstehen! Überhaupt andere Nationen verstehen. Das wünschen wir uns alle. Ab jetzt ist es möglich.

Die neue Reihe „Die Fremdenversteher – So sind sie, die ...“ bietet überraschen­de Einsichten in den Alltag anderer Länder. Knapp, locker und unterhaltsam wird auf jeweils 108 Seiten eine Nation vorgestellt ‒ mit trockenem englischen Humor (die Texte basieren auf den englischen Xenophobe’s® Guides) und Mut zur Lücke. Die Fremdenversteher erlauben sich eine unbefangene Betrachtung anderer Kulturen, illustrieren diese durch den nonchalanten Einsatz von Klischees und sind in der Lage,  die Quintessenz der verschiedenen Mentalitäten überraschend akkurat herauszustellen. Dies natürlich konsequent humoristisch und immer mit mindestens einem Augenzwinkern, dennoch bissig und im lockeren Umgang mit der politischen Korrektheit. Für ein bisschen Fremde in den eigenen vier Wänden.

Folgende Nationen werden ab jetzt verstehbar: Ameri­ka­ner, Engländer, Franzosen, Isländer, Italiener, Japaner, Niederländer, Österreicher, Polen, Schweden

So sind sie, die Japaner  aus der der Reihe Die Fremdenversteher in unserem Shop