Kulturschock Island

© Reise Know-How Verlag

Die Insel aus Eis und Feuer hat es den Menschen nicht immer leicht gemacht. Doch die Bewohner dieses faszinierenden Landes haben ihre eigene Art gefunden, mit den schwierigen natürlichen Bedingungen zurechtzukommen, obwohl die Geschichte der Isländer oft genug vom Kampf ums bloße Überleben geprägt war.

Mit Toleranz, der Unterstützung durch die Familie, der Fähigkeit, Rückschläge auszuhalten und optimistisch zu bleiben, und dem Talent, unkonventionelle und kreative Lösungen zu finden, haben sie einen modernen Staat aufgebaut, in dem Gleichberechtigung, ein friedvolles Zusammenleben und eine traditionsreiche Kultur eine wichtige Rolle spielen.

Wenn die Inselbewohner auf den ersten Blick auch etwas verschlossen oder eigenartig erscheinen mögen, wird man unterwegs doch immer wieder auf hilfsbereite, liebenswürdige und gastfreundliche Menschen treffen, vorausgesetzt, man nimmt sich Zeit für einen Plausch. Ein einfaches „Hi“ oder „Hallo“ reicht da nicht. Es sollte schon ein „Góðan daginn“ sein. Ein kleines Gespräch lässt sich auch gut bei einem Bad in einem der unzähligen „Heißen Töpfe“ anfangen, die es scheinbar überall gibt. (Auf Grund der Geothermik sprudelt in den meisten Orten das heiße Wasser umsonst.) Generell freuen sich die Isländer über echtes Interesse an ihrem Land.

© Joerg-Thomas Titz

Die abgeschiedene Lage Islands führt allerdings auch dazu, dass Touristen oft nur eine vage Vorstellung von der Insel und dem Leben dort mitbringen. Mit ihrer langjährigen Island-Erfahrung helfen die Autoren Sabine Burger und Alexander Schwarz ihren Lesern, das Land, seine Bewohner und deren Eigenarten näher kennenzulernen. So umgehen die Besucher kulturelle Fettnäpfchen und lernen, die zuweilen mysteriös erscheinende Insel in all ihren Facetten besser zu verstehen.

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