Karl-Heinz Henrich

Biografie

Karl-Heinz Henrich, 1951 in Oppenau/Baden geboren, wuchs in Essen, dem geographischen Mittelpunkt des Ruhrgebiets, auf. Schon früh reizte ihn die Diskrepanz zwischen der am humanistischen Burggymnasium geforderten Hochsprache und der lebendigen Alltagssprache des Reviers. Beim Germanistik-Studium an der Ruhr-Uni in Bochum war dann dieser Dialekt, dieses Substrat des Niederdeutschen, Gegenstand seiner Studien bei Prof. Siegfried Grosse und Dr. Heinz Menge. Nach der zweiten Staatsarbeit zum Thema „Dialekt und Soziolekt der Sprache des Ruhrgebiets“ meldete er sich bewusst in die Emscherzone und unterrichtet seit über 20 Jahren Deutsch, Sport, Latein und Philosophie am Gymnasium Gareisstraße und an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule. Die Arbeit mit den jungen Leuten und die offene Art der Menschen in dieser Region begeistern ihn noch immer. Seit Jahren schreibt er Alltagsgeschichten, deren Wirkung er schon mal bei Familien- und Lehrerfeiern testet. Durch seine 1988 geborene Tochter Kara hat der Autor auch ständig Kontakt mit der speziellen Jugendsprache im Revier.

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