Mérida / Tabay

29. Februar 2008
Verfasser: 
Leser Solveig A.

Für Individual-Reisende in die venezolanischen Anden, die nicht mitten in der Stadt, aber auch nicht völlig ab vom Schuss wohnen wollen, kann ich in der Nähe von Mérida, genau in Tabay, die Posada Casa Vieja (www.casa-vieja-merida.com) empfehlen. Ich selber bin dort im Februar gut 10 Tage "hängen geblieben". Die Besitzer, Joe (deutsch) und Alejandra (peruanisch), organisieren Touren ins ganze Land, geben aber auch gern und zuverlässig Tipps und Informationen für Touren mit Bus und zu Fuß auf eigene Faust - zum Beispiel zu Andenpässen, warmen Quellen, Nationalparks. Außerdem ist der Hotelgarten mit den Kolibris, den beiden Papageien und dem Gästehund ein erholsamer Ort.

Zu Safari-Veranstaltern

29. Februar 2008
Verfasser: 
Leserin Monika Kagermeier

Wir haben ab Arusha eine Camping-Safari bei Shidolya von Deutschland aus gebucht; unser Guide Lorenz war perfekt; euer Urteil "engagiert, preiswert ,zuverlässig" passt immer noch hundertprozentig. (...)

Und bei Precision Air bei Inlandflügen aufpassen, dass der richtige Zielort handschriftlich eingetragen wird: unser Gepäck wurde schon in Sansibar ausgeladen und wir flogen weiter nach Dar es Salaam .

Euer Reiseführer war klasse und wir werden sicher noch einmal in den Süden reisen.

Preise, Sicherheit, Empfehlungen

29. Februar 2008
Verfasser: 
Leser Peter

Allgemein:

Eigentlich sind wir durch Zufall nach Sri Lanka geflogen (es hätte auch ein anderes Urlaubsland sein können), waren aber am Ende rundum begeistert von Land und Leuten. Tropisch, exotisch, tolle Landschaften, geiles Wetter, traumhafte (oft einsame) Strände und rundum freundliche, herzliche Menschen. (Und klar: An den typischen Touritenstellen nerven Guides und Händler ohne Ende - aber das ist in allen Ländern so.)

Preise:

Die Preise im Reiseführer (8.Auflage von 2006) sind inzwischen völlig überholt. Zumindest dort, wo Übernachtungspreise in Rupien angegeben wurden, haben sie sich oft mehr als verdoppelt. In keinem Fall lassen allerdings die Preise Rückschlüsse auf die Qualität zu. Wir haben schöne Zimmer mal für 4500 (30 Euro), mal für 900 Rupien (6 Euro) gefunden - beide hatten die gleiche Ausstattung und boten den gleichen Service. Die Kriterien, nach denen die Preise gestaltet werden, sind unklar.

Gesundheit:

Leitungswasser in den Hotels (Zähneputzen), Salate und Eiswürfel in den Restaurants kann man - zumindest dort, wo wir gewesen sind - bedenkenlos und ohne Magenprobleme trinken/essen.

Ella:

Ein empfehlenswertes Gästehaus ist das im Buch angeführte Country Comfort Inn. Zimmer kosten 4500 Rupien, mit Dinner 5000, der Service ist gut, die Behandlung absolut fair (Absprachen werden eingehalten, niemand versucht einen über den Tisch zu ziehen), und das Essen ist auch okay. Tipp, der nicht im Buch steht: Little Adams Peak ist ein Berg hinter dem Ort, der eine traumhaft Aussicht bietet. Schon der Aufstieg durch die Teeplantagen bietet atemberaubende Perspektiven. Rauf und runter dauert insgesamt etwa zwei Stunden. Auch die Weiterfahrt von Ella runter zur Küste führt durch eine landschaftlich wunderschöne Strecke.

Mirissa:

Für uns war der kleine Ort im Süden mit seinem schönen Strand eines der Highlights der Reise. Ideal zum relaxen und beachen. Das Guest House Amarasinghe (siehe Buch) mit seinen großen Räumen für 6 Euro (mit AC und Warmwasser) inmitten blühender Pflanzen ist wunderhübsch (obwohl etwas abseits gelegen, zu Fuß nur 3 Minuten zum Strand über einen verwunschenen Dschungelpfad). Die Familie ist sehr hilfsbereit und freundlich, das Tomatensandwich ein Traum (das sonstige Essen ist auch gut), die Affen in den Bäumen sind sehr unterhaltsam, Streifenhörnchen und Warane runden das Bild ab. Am Strand gibt es kleine Restaurants mit guten und preiswerten Gerichten. Alles in allem haben zu zweit für eine Woche in Mirissa zusammen nicht mal 200 Euro ausgegeben (mit Übernachtung, Essen, Internet usw), während wir andererseits für 10 Tage durchs Land fahren (Taxi) und in unterschiedlichen Hotels übernachten zu zweit zusammen 1000 Euro loswurden.

Bentota:

Eigentlich mehr eine touristische Einrichtung, so gut wie keine lokale Infrastruktur. Hier trifft man eher Pauschal-, als Individualtouristen. Das (nicht im Buch erwähnte) Wunderbar Beach Hotel ist zwar recht teuer (Zimmer ab 50 Euro aufwärts), verfügt aber über ein freundliches deutschsprachiges Team. Allerdings ist alles sehr auf europäisch getrimmt und wenig authentisch. Trotzdem für einen kurzen Zwischenstopp nicht schlecht. http://www.hotel-wunderbar.com/ger_home.html

Sicherheit / Talmilen-Konflikt:

Die Saison in Sri Lanka läuft schlecht, Hotelbesitzer klagen über drastisch rückläufige Umsätze und schwören, dass im Süden und Westen alles sicher sei. In der Hauptstadt Colombo sind ganze Stadtteile gesperrt, es wimmelt von Hochsicherheitszonen (Flughafen, Hafen, usw.) und Soldaten. Letztere sind zwar erstaunlich freundlich, trotzdem nervt es, wenn man alle 100 Meter hört: Sorry, Sir - this road is closed. Es gab Anschläge der Talmilen (Busbahnhof Colombo, Polizeiposten auf der Strecke Ella / Tissamaharama), allerdings sind sie eher selten - vergleichbar vielleicht mit Spanien, wo die ETA ja auch ab und zu Anschläge verübt. Wir hatten nie irgendwo ein Gefühl von Gefahr, aber man kann das von außen schwer beurteilen. Bislang ist die Chance, in Sri Lanka bei einem Autounfall zu sterben (sie haben ein unheimlich erotisches Verhältnis zu Gaspedal und Hupe), jedenfalls um einiges höher, als durch einen Anschlag getötet zu werden. Aber am Ende muss das Risiko jeder selber abwägen.

Zu Oslo

31. Januar 2008
Verfasser: 
Autor Werner Lahmann

Änderung der Mautgebühren auf dem Oslo-Ring:

Keine manuelle Bezahlung. Seit heute gibt es beim Passieren des bomrings um Oslo nicht mehr die Möglichkeit, bar zu bezahlen. Alle Autofahrer sind angehalten, den Mautring ohne zu stoppen zu passieren. Bei der Durchfahrt werden die Kennzeichen fotografiert; alle, die keinen Transponder im Fahrzeug haben, können entweder an den meisten Esso-Tankstellen (diese sind als servicestasjon gekennzeichnet) ihre Rechnung begleichen oder bekommen diese zugeschickt.

Sicherheitshinweise, Preisänderungen

29. Februar 2008
Verfasser: 
Autor Friedrich Köthe

Mit der erfolgten Abwahl von Robert Mugabe und seiner Partei ZANU (PF) bei den Wahlen am 29. März 2008 scheint nun das Militär de facto die Macht an sich gerissen zu haben und überzieht zusammen mit Jugendmilizen und Kriegsveteranen Zimbabwe mit Gewalt, um die Sieger der Wahl, die MDC mit Morgan Tsangvirai, einzuschüchtern.

Inzwischen ist auch die Region Victoria Falls von dieser Kampagne des Militärs betroffen, bei der Mitglieder und Unterstützer der MDC gefoltert und getötet werden.

Die Tsumkwe Lodge wurde verkauft, ging zu Beginn des Jahres 2008 in den Besitz der Firma Namibia Lodges (www.namibialodges.com) über und heißt nun Tsumkwe Country Lodge. Das Safari Camp NHOMA CAMP bleibt weiter in Besitz der ehemaligen Betreiber der Tsumkwe Lodge.

Namibia Wildlife Resorts wird im Laufe des Jahres einige Rastlager und Zeltplätze privatisieren. Diese werden von den Investoren renoviert, wobei es zu Schließungen kommen kann. Betroffen sind:

• von-Bach-Damm

• Reho Spa

• Mile 14, Mile 72, Mile 108 und Jakkalsputz an der Küste

• unter Umständen Shark Island bei Lüderitzbucht

Die Übernachtungspreise in den staatlichen Parks Namibias sind ab sofort drastisch erhöht. Dies betrifft insbesondere in Etosha die Unterkünfte von Namutoni, Okaukuejo und Halali, die renoviert wurden und nun die Chalets und Zimmer (nicht Camping) als B&B (Okaukuejo, Halali) und mit Vollpension (Namutoni) verpflichtend anbieten (Preise ohne Eintrittsgebühren in den Park).

Halali: Chalet für 2 Personen 160 Euro, Bush Chalet für 2 Personen 150 Euro, Zimmer 2 Personen 130 Euro, Camping 20 Euro pro Platz und 10 Euro pro Person.

Namutoni: Bush Chalet für 2 Personen 300 Euro, Zimmer für 2 Personen 240 Euro, Camping 20 Euro pro Platz und 10 Euro pro Person.

Okaukuejo: Premier Water Hole Chalet für 2 Personen 300 Euro (Vollpension), Chalet für 2 Personen 160 Euro, Zimmer für 2 Personen 130 Euro, Camping 20 Euro pro Platz und 10 Euro pro Person.

Weitere Preise (ohne Eintrittsgebühren in die Parks)

Daan Viloen: Chalet für 2 Personen 70 Euro (keine Verpflegung).

Khorixas: Chalet für 2 Personen 80 Euro (B&B).

Gross Barmen: Chalet für 2 Personen 80 Euro (B&B), Camping 5 Euro pro Platz und Person.

Waterberg: Chalet für 2 Personen 150 Euro (B&B), Camping 10 Euro pro Platz und Person.

Sesriem: Camping 30 Euro pro Platz und 15 Euro pro Person.

Sossus Dune Lodge: Chalet für 2 Personen 360 Euro (inkl. Vollpension und Parkeintrittsgebühren).

Hobas: Camping 10 Euro pro Platz und Person.

Duwisib: Camping 10 Euro pro Platz und 5 Euro pro Person.

Terrace Bay: Zimmer für 2 Personen 130 Euro (Vollpension).

Torra Bay und West Coast Recreation Area: Camping 10 Euro pro Platz und 5 Euro pro Person.

Hardap: Bush Chalet für 2 Personen 60 Euro (B&B).

Naukluft: Camping 10 Euro pro Platz und 5 Euro pro Person.

Popa Falls: Hütte für 2 Personen 40 ? (B&B), Camping 10 Euro pro Platz und 5 Euro pro Person.

Reho Spa: Chalet für 2 Personen 50 Euro.

Shark Island: Chalet für 2 Personen 60 Euro, Camping 5 Euro pro Platz und Person.

Von Bach: Camping 10 Euro pro Platz und 5 Euro pro Person.

Zur geplanten Autobahnvignette

30. April 2008
Verfasser: 
Autor W. Lips

Zum 1.7.2008 plant Slowenien eine Autobahnvignette (anstatt der bisherigen einzeln zu zahlenden Mautstationen), die für PKW bis 3,5 t als Halbjahresplakette 35 ? (1 Jahr 55 ?) und für Motorräder 17,50 ? (1 Jahr 27,50 ?) kostet. Die Gültigkeitsdauer richtet sich nach dem Kaufdatum (nicht der geplanten Anreise).

Ziel ist eine Entlastung des fließenden Verkehrs durch Aufhebung der zusätzlichen ?Staus? an den Mautstationen insbesondere in der Hauptreisezeit. Andererseits bedeutet das ?Minimum Halbjahresplakette? eine Preiserhöhung für den reinen Transitreisenden von 350 %. Automobilclubs fordern daher eine praxisnähere Nachbesserung etwa in Form einer 4-Wochenplakette.

Obwohl nur noch wenig Zeit bis zum geplanten Einführungstermin vor uns liegt ist derzeit noch nicht bekannt, wie der Vertrieb erfolgen wird (Tankstellen vor Ort? Automobilclubs usw?). Betroffene Reisende (betrifft besonders Transit Kroatien/Montenegro) sollten sich vor der Anreise unbedingt bei ihrem Automobilclub nach dem neuesten Stand erkundigen. Denn auch dieses neue Vignettensystem soll nur eine Übergangslösung darstellen, ab 2010 soll dann ein satellitengestütztes Mautsystem für den Schwerverkehr eingeführt werden.

AIT Benhaddou, Taznakhte, Skoura

31. März 2008
Verfasser: 
Leser Stefan Geyer

Maison d'hautes in AIT Benhaddou:

DAR MOUNIA Tel. 028 84 30 54. Sehr schön in Kasbah mit Blick auf Ait Benhaddou, Haman, Drh 500.

Gute und günstige Berberteppiche in Taznakhte:

Tapis Berbere chez Abderrahamane el Abassi, 42, Boulevard hassan II, Taznakthe. Tel. 024 841243. Wunderschöner Mosaique Teppich 250x150 für Drh 1600.

Das im Buch erwähnt Restaurant Kasbah in der Ortsmitte von Skoura können wir sehr empfehlen:

Die beiden sehr netten und umtriebigen Brüder Jebrane betreiben neben den Restaurant mit gutem Käse auch ein CTM-Ticketschalter, biete Exkursionen in die Umgebung an und haben im Haus oberhalb des Restaurants wünderschöne Zimmer im traditionellen Berberstil eingerichtet. Die Wände und Bäder mit farbigem Tadelakt, die Decken mit Palmenholz und Schilf gedeckt. Von aussen würde man diesen unscheinbaren und neueren Haus dieses Interior nie geben. Wir haben auch Photos davon wenn gewünscht.

Zu Sarawak

31. Dezember 2006
Verfasser: 
Autor Martin Lutterjohann

Sarawak

Seite 460:

1. Borneo Hostel, Bed & Breakfast, zentrale Lage, 3 Green Hill Rd., lässig entspanntes Guest House geführt von Iban-Familie, Wohnzimmer m. DVD, Frühstücksterasse, Internet, Dorm. Rm f 16- a/c 18, EZ f 25-a/c 28, DZ oB f 38- a/c 42, mB f 45- a/c 50, Tel. 231 200, H/P 013 8434 200, borneobedbreakfast@yahoo.com

2. Singgahsana Lodge, *günstig gelegenes Edel G.H./Hotel, mFr, Dorm. RM 30.80-41.80 (Hochsaison September), DZ 107.80, 1 Temple Street, 429 277, fax 429 267, www.singgahsana.com

Seite 465:

1. Batu Gambar, rätselhafte prähistorische (?) wahrscheinlich über 1000 Jahre alte Steinreliefs. Zufahrt: Petra Jaya Bus 2D vom Markt bis Kreuzung nach (simpang ke) *Buntal. *Richtung Damai >2km bis 150m vor Km 28 (6 bis Damai), links (Ri. Santubong) in Kiesweg, nach 150m grünes Haus rechts, nach 100m 2. grünes Haus, links davon auf Trittspuren in den Dschungel, ggf. Hilfe durch freundl. Familie im 2.gr.Haus, zu Boardwalk bis zum wichtigsten Stein (gr. Figur m.Haarschopf, nackt, den Stein "umarmend"), viele Mücken! Von dort weiter zu einer Gruppe von 4 Steinen (mit Schutzdächern, überwachsener Weg), vom letzten Stein in 250m zurück zum Haus.

2. Gunung Santubong, 810m, steiler Dschungelzahn, 2-3 std., im oberen Teil, dicke Seile und Strickleitern zum Überwinden senkrechter Felsstufen, unterwegs einige Unterstände und von oben phantastischer Rundblick. Zwei Zugänge: länger vom Santubong Mountain Trek Café, kürzer und steiler von der Straße bei verlassenem weißem Haus (Schild am Beginn des Weges), kommen nach 200-300 Hm zusammen.

nur noch bleifreies Benzin erhältlich

31. März 2008
Verfasser: 
Leser Paul Alf

Für eine Reise nach Libyen mit eigenem PKW, die ich im Februar d. J. machte, konnte ich dem Handbuch von Gerhard Göttler, Auflage 2007, zahlreiche gute Tipps entnehmen.

Im Kapitel Fahrzeugvorbereitung, Seite 51, ist jedoch der Satz "Nirgendwo werden Sie unverbleites Benzin erhalten" völlig falsch. Inzwischen gibt es in Libyen nur noch bleifreies Benzin an den Tankstellen!

Während meiner Reise, unter anderem ihren Routenbezeichnungen A6, A7, A10, A11 entsprechend, habe ich überall bleifreies Benzin bekommen. Auf einigen Benzin-Zapfsäulen habe ich Fläschchen mit blauem Inhalt gesehen - mutmaßlich ein Additiv als Klopfschutz für ältere Otto-Motoren.

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