KulturSchock Indien

KulturSchock
ISBN: 978-3-8317-1602-9
Seiten: 240
Auflage: 14., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Auflage
2016
Ausstattung: komplett in Farbe, zahlreiche Fotos, ausführliches Register und Glossar
sofort lieferbar
14,90 €
inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Inhalt

Indien und seine Bewohner besser verstehen: Dieses Buch erklärt die kulturellen Besonderheiten, die Denk- und Verhaltensweisen der Menschen und ermöglicht so die Orientierung im fremden Reisealltag. Unterhaltsam und leicht verständlich werden kulturelle Stolpersteine aus dem Weg geräumt und wird fundiertes Hintergrundwissen zu Geschichte, Gesellschaft, Religion und Traditionen vermittelt.

Dazu: Verhaltenstipps A-Z mit vielen Hinweisen für angemessenes Verhalten, Verweise auf ergänzende und unterhaltsame Multimedia-Quellen im Internet, Literaturempfehlungen zur Vertiefung …

Das Buch ist ein Kulturführer durch den Dschungel des indischen Alltags, ein Knigge für bewusstes Reisen und Erleben. Es beschreibt die Denk- und Verhaltensweisen der Inder, erklärt geschichtliche, religiöse und soziale Hintergründe, die zu diesen Lebensweisen führen und bietet somit Orientierung in der Fremde. Familienleben, Moralvorstellungen und Anstandsregeln werden genauso erläutert wie Umgangsformen, religiöse Gebote oder Tischsitten. Davon abgeleitet werden Verhaltenstipps für den Reisealltag, etwa im Hotel, unterwegs, beim Einkaufen, gegenüber Bettlern, bei Einladungen zu Hause etc.

Aus dem Inhalt:

  • Die Kasten: Hierarchie durch Geburt?
  • Glaube und Aberglaube
  • Die Großfamilie: der Zentralpunkt des Lebens
  • Zu Gast: „Iss, trink, hab’ Spaß!“
  • Auf dem Basar: Handeln und Feilschen
  • Die indische Hygiene: Der wunde Punkt?
  • Stadt und Land: zwei Welten
  • Korruption und Bürokratie: Eine Bruderschaft der Mogelei?
  • Nonverbale Kommunikation
  • Freundschaften: East meets West
  • Leben auf dem Land
  • Regen ohne Ende: der Monsun

Auch als Hörbuch auf mp3-CD erhältlich.

Extraservice

Extrainfos über das Buch hinaus

Um die anschaulichen Beschreibungen in den Titeln der Reihe Kulturschock noch lebendiger werden zu lassen, wird an passender Stelle auf ergänzende Medien verwiesen. Schließlich sagt ein Bild oft mehr als tausend Worte. Die Sounds, Videos und anderen Medien können einfach über diese spezielle Internet-Seite aufgerufen werden:

www.reise-know-how.de/kulturschock/indien16

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Updates

Update vom 19.05.2017

Sikkim: 100% organisch und neuer Flughafen
Als erster Bundesstaat in Indien hat Sikkim seine Landwirtschaft gänzlich auf organischen Anbau umgestellt. Der Gebrauch von Pestiziden ist illegal und wird mit hohen Geldstrafen oder/und bis zu 3 Monaten Gefängnis geahndet.

Eine weitere gute Nachricht ist, dass mit der für Ende 2017 geplanten Eröffnung eines Flughafens in Gangtok Sikkim leicher erreichbar sein wird. Aufgrund seiner Nähe zu China gilt Sikkim aber als eine Art Sperrgebiet, für das Ausländer eine Sondergenehmigung einholen müssen (derzeit in Kolkata oder an der Landgrenze zu Sikkim). Diese Genehmigung kann nur eingeholt werden, wenn man im Besitz eines herkömmlichen Touristenvisums ist; mit einem E-Visum ist dies nicht möglich. Mit der Eröffnung des Flughafens wird die Einreise möglicherweise vereinfacht werden.

Update vom 07.05.2017

Lebenslänglich fürs Kuhschlachten

Im Bundesstaat Gujarat ist die Strafe für das Schlachten von Kühen und Ochsen von zuvor 7 Jahren Gefängnis auf Lebenslänglich angehoben worden. Das Kuhschlachten ist in immer mehr Bundesstaaten unter unterschiedlicher Strafandrohung verboten, derzeit in 21 der insgesamt 29 Bundesstaaten. Kühe dürfen nur noch in Kerala, West Bengal, Arunachal Pradesh, Mizoram, Meghalaya, Nagaland, Sikkim und Tripura geschlachtet werden. Rindfleisch ist also nur noch in diesen Regionen legal erhältlich. In der jüngeren Vergangenheit ist es zu mehreren Fällen von Lynchjustiz gekommen, in denen Metzger oder andere Personen, die gesetzeswidrig mit Rindfleisch ertappt wurden bzw. verdächtigt wurden, Kühe zur Schlachtung abzutransportieren, von aufgebrachten Hindus zu Tode geprügelt wurden. Metzger in Indien sind fast ausnahmslos Moslems, und das (Wieder-)Erstarken des Gedankens des "Kuhschutzes" (gai rakhsha) ist Teil eines steigenden hinduistischen Selbstbewusstseins, im Zuge dessen Religionen wie Islam und Christentum als kulturfremde Eindringlinge betrachtet und in ihre Schranken verwiesen werden.

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