»Wer denkt, Abenteuer seien gefährlich, der sollte es mal mit Routine versuchen: die ist tödlich.«
Paulo Coelho, brasilianischer Schriftsteller

ReiseSplitter

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Über die Reihe

Reisesplitter erzählen von Menschen, die ihre Komfortzone verlassen und sich auf außergewöhnliche Reisen begeben haben, um den Abenteuern dieser Welt zu begegnen. Die neue Reihe ReiseSplitter erscheint im handlichen Taschenbuchformat.

Im Schatten - Mit dem Buschtaxi durch Westafrika

Braucht es ein Faible für die Apokalypse, um Westafrika zu bereisen? Das fragt sich Thomas Bering, der 7.000 Kilometer von Cádiz in Spanien bis nach Conakry in Guinea zurücklegt, meist im Buschtaxi, seltener im Bus oder auf Eselskarren, nochmal gut fünfhundert Kilometer zu Fuß. Eine Überlandreise durch Länder, die sich auf den Abstiegsrängen der internationalen Wohlstandstabelle bewegen, und eine Suche nach dem Unbekannten, den Menschen, dem Leben in seiner rohen Form. Es ist auch eine Suche nach all dem, was man nicht über Westafrika erfährt, wenn es sonst nur Berichte über politische Instabilität, Bürgerkrieg, Armut, Elend und Ebola gibt.

Zügig durch Russland

Laut pfeift das Signalhorn des durch die nächtliche Taiga dahindonnernden Schnellzuges. Schienenstöße tragen Jan Merwitz nach Osten, 9.288 Kilometer mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok. Er reist nicht, um einfach nur Kilometer abzureißen, sondern um Russland, seine Geschichte und seine Bewohner wirklich kennenzulernen. Deshalb: 3. Klasse Transsib, mit 50 Russen im Großraumschlafwagen. Und immer wieder pausieren, hinaus an die Luft, in die Städte, in die Natur.

Jesus liebt Radfahrer – Navid auch

© Daniel Mathias und Claudia Hildenbrandt

„Eigentlich fahren wir nicht so gerne Fahrrad“, sagen Claudia und Daniel. Trotzdem sitzen sie zwei Jahre lang im Sattel, legen 32.000 Kilometer durch Europa, Asien, Amerika und Nordafrika zurück.

Ihre Fahrräder funktionieren auf dieser Reise als Mitleidsgenerator und Menschenfänger. In Pakistan begegnet ihnen Professor Karim, der nicht in sein Land passt und trotzdem bleibt. An der Route 66 übernachten sie bei Harry, dem waffennärrischen Priester. Und in Chile beherbergt sie Constanza, die nach verkauften Kindern sucht.

Claudias und Daniels Reisebericht zählt nicht die eigenen Schweißtropfen – sondern berichtet von den Frauen und Männern entlang der Strecke, ihren abenteuerlichen Leben, von Giftzwergen und Schneeköniginnen und grenzenloser Gastfreundschaft.

Seit ihrer Rückkehr gibt die Autorin ihre Erfahrungen in Schulklassen in Thüringen und Sachsen im Rahmen eines Workshops der Landeszentrale für politische Bildung und der Amadeu-Antonio-Stiftung weiter.

Von Kasachstan in die Südsee

© Katharina Bahn

Was macht man, wenn man zu zweit mit dem Auto auf Weltreise ist und plötzlich ein Riesenzoff die gemeinsame Weiterreise unmöglich macht? Genau: Einfach alle Pläne über den Haufen werfen und alleine weiterreisen!

So geht es Katharina, die eine Reise mit einem völlig Fremden antritt und bei der prompt alles schief läuft. Doch verzaubert von den bereits durchquerten Ländern fasst Katharina den Mut, sich von nun an alleine den Herausforderungen ihrer ersten Weltreise zu stellen. Sie bewältigt Pannen, Unsicherheiten, Frustration – und genießt ihre Freiheit.

Dabei begegnet sie nicht nur atemberaubenden Landschaften, überfüllten Großstädten und hilfsbereiten Menschen an jeder Ecke, sondern entdeckt auch eine neue, unbekannte Seite an sich selbst.

Ein Buch über das, was passiert, wenn das Leben alle Pläne durchkreuzt.