"Wir sind dann einfach mal weg!“

 

Aussteigen. Raus. Weg vom Alltagstrott, dem viel zitierten „Hamsterrad“ den Rücken kehren – all diese Aspekte sind ohne Zweifel wesentliche Gründe für unsere Entscheidung, ein ganzes Jahr auszusteigen. Vor allem anderen ist aber der Hauptaspekt unseres Tun, mit der ganzen Familie ein „Intensiv-Familien-Auszeit-Jahr“ zu nehmen und uns als Familie noch mal intensiv zu erleben; „noch mal“ deswegen, weil danach (zumindest für einen Teil unserer Familie) die Berufseinstige vor der Tür stehen und die Familie somit langsam in einen Zerstreuungsprozess übergeht.


Während dieser Reise und unseres E-r-l-e-b-e-n-s möchten wir uns die Welt „hinter dem Fernseher“ anschauen und aus dem gesehenen unsere eigenen Rückschlüsse ziehen. Wir möchten uns eine gewisse Zeit als Volunteers anbieten, um vor Ort soziale und ökologische Projekte zu unterstützen und (wann immer möglich und sinnvoll) mit den Locals in Kontakt kommen, wie z.B. der Besuch bei unserer ehem. Gastschülerin Paula aus Arequipa in Peru.


So, genug der tieferen Hintergründe: Wir planen daher einen einjährigen Trip nach Südamerika. Geplant ist in dem Sinne gemeint, dass wir alles Notwendige (Hin- und Rückreisemöglichkeiten, Finanzierung, Gesundheitsvorsorge, Technik, Sicherheitsaspekte, lohnende Reiseziele usw.) im Vorfeld bestmöglich planen und natürlich eine grobe Route vor unserem geistigen Auge haben - ansonsten haben wir aber nur 2 Fixtermine: Anreise nach Montevideo ab August 2020, Rückreise im Juli 2021 (von Cartagena). Der Rest wird sich weisen …