KulturSchock Tansania

KulturSchock
ISBN: 978-3-8317-1928-0
Seiten: 324
Auflage: 3., aktualisierte Auflage
2014
Ausstattung: komplett in Farbe, viele Fotos und Abbildungen, ausführliches Register, strapazierfähige PUR-Bindung
sofort lieferbar
14,90 €
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Inhalt

Die Bücher der Reihe KulturSchock (ausgezeichnet von der Internationalen Tourismusbörse 2010 mit dem Preis „Besondere Reiseführer-Reihe”) skizzieren Hintergründe und Entwicklungen, Geschichte und Politik, Alltag und Religion, um heutige Denk- und Lebensweisen zu erklären, um eine Orientierungshilfe im fremden Alltag zu sein. Sie möchten dazu beitragen, dass wir die Gesetzmäßigkeiten des Kulturschocks begreifen, ihn ein wenig vorwegnehmen können und Vorurteile abbauen. Denn je mehr wir voneinander wissen, desto besser werden wir einander verstehen.

Relaunch – für die aktuelle Auflage wurde das Erscheinungsbild vollständig überarbeitet:

  • Neues Kapitel „Verhaltenstipps von A bis Z“
  • Verbesserte Orientierung im Buch
  • Modernisierte Seitengestaltung
  • Größere Fotos
  • Extrainfos verweisen auf den Text illustrierende Videos, Sounds und andere Medien (s.u.)

Wer sich auf den Weg nach Tansania macht, muss darauf gefasst sein, dass dort so einiges anders ist als zuhause. In Tansania gelten andere Werte als bei uns, andere geschichtliche Hintergründe haben die Menschen geprägt, die eigenständige Kultur erscheint fremd und unverständlich. Wer Tansania anhand westlicher Maßstäbe bewertet, kann leicht verzweifeln.


Aus dem Inhalt:

  • Ein Potpourri aus Ethnien und Sprachen.
  • Wirtschaftseinheit Großfamilie im Umbruch.
  • Frau-Sein in Tansania.
  • Strenge Hierarchien.
  • Hexen, Geister, Ahnen und der alltägliche Zauber.
  • Reden ist Silber: Palavern.
  • Korruption und Schattenwirtschaft.
  • Aids – eine Bedrohung für das soziale Gefüge.
  • Leben im Rhythmus der Sonne.
  • Entwicklungshilfe: Segen oder Fluch?
  • Afrikabilder in unseren Köpfen.
  • Das Bild der Tansanier vom "weißen" Touristen.

Extraservice

Extrainfos über das Buch hinaus

Um die anschaulichen Beschreibungen in den Titeln der Reihe Kulturschock noch lebendiger werden zu lassen, wird an passender Stelle auf ergänzende Medien verwiesen. Die Sounds, Videos und anderen Medien können einfach über die folgende Internet-Seite durch Auswahl der jeweiligen Extrainfo-Nummer aufgerufen werden:

http://ks-tansania.reise-know-how.de

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Updates

Kommentar

31. Dezember 2013
Verfasser: 
Michael Hug, freier Reisejournalist und -autor

Ich habe soeben drei Wochen lang Tansania bereist und dabei, sozusagen simultan, oben erwähntes Buch gelesen. Ich habe ja bewusst keinen Reiseführer (von Ihrem oder anderen Verlagen) gekauft, sondern dieses Reiseland-Sachbuch ausgesucht. Ich muss sagen, das Werk ist umfassend und sehr ausführlich verfasst sowie gut recherchiert. Bestimmte daraus entnommende Aussagen haben mir vieles klar gemacht, das mir bei dieser kurzen Reise und bei den schlechten Englischkenntnissen der Tansanierinnen und Tansanier verschlossen geblieben wäre.

Meine Reiseroute führte im Flugzeug von Dar nach Kigoma, auf der «Liemba» in den Süden, dann mit Bus und der «Tazara» nach Dar zurück. Schliesslich erholte ich mich auf Sansibar in einem Mittelklassehotel.

In einem bestimmten Bereich kann ich der Autorin nicht zustimmen, es betrifft das «Problem» Alkohol: Ich kann da beim besten Willen kein Problem ausmachen, jedenfalls kein grösseres als in anderen Ländern auch. Alkohol ist nicht so einfach erhältlich wie es die Autorin beschreibt. Insbesondere auf dem Land gibt es nicht an jeder Ecke einen Laden, der Alkohol führt. Auch gibt es zwar viele Klein- und Kleinstbistros, aber ohne Alkoholausschank. In den Städten und auf Sansibar gibt es längst nicht in allen Restaurants und Hotels Alkohol. Demzufolge und wohl auch aus finanziellen Gründen trinken die Einheimischen nicht viel Alkohol, schon gar nicht die Einwohnenden der Dörfer auf dem Land. Dies obwohl z.B. lokales Bier relativ günstig verkauft wird. Ich habe in drei Wochen nur 1 Betrunkenen gesehen – hier in Europa hätten mir die Finger meiner Hände zum Zählen nicht gereicht in dieser Zeit. In der Tat aber gibt es, vor allem auf Sansibar, zahlreiche Gewohnheitskiffer (wen wunderts, wenn Cannabis in grossem Stil gleich vor der Haustür angebaut wird). Aber insgesamt trotzdem nicht mehr als bei uns auch.

Schliesslich noch eine Inspiration für eine allf. Zweitauflage: Mir hat eine Erklärung, die ich irgendwo im Netz aufgelesen habe, in vielen, ja fast allen Lagen weitergeholfen: In Kisuaheli gibt es keine Entsprechung für den Begriff «Unterhalt».

Presserezensionen

Tansania

Die Serie ist fast schon ein Klassiker für Reisen in ferne Länder mit „fremden Kulturen“ für den westlichen Besucher.

Erscheinungsdatum oder Ausgabe: 
Oktober 2015
Medium: 
http://www.ona-safari.com/tansania/reisetipps/

Geo Saison. Das Reisemagazin.: November 2011

Reiseführer zur schnellen, alltagsnahen Orientierung in der Kultur des Urlaubslandes; viele Staaten und Regionen verfügbar, teilweise auch als kostenpflichtiger Download auf www. reise-know-how.de

Erscheinungsdatum oder Ausgabe: 
November 2011
Medium: 
Geo Saison. Das Reisemagazin.

Reise & Preise. Individuell reisen, perfekt planen: 3/12 v. 4. Juli

Druckfrisch: »Tansanias Nationalparks « (mit Sansibar) von Afrika-Kenner Jörg Gabriel.

Erscheinungsdatum oder Ausgabe: 
3/12 v. 4. Juli
Medium: 
Reise & Preise. Individuell reisen, perfekt planen

MDR Figaro - Das Kulturradio des Mitteldeutschen Rundfunks: Oktober 2014

(…)
Und da möchte ich auf eine Reihe von Reise Know-How verweisen, also die Reiseführer für Individualreisende, und diese besondere Reihe heißt ganz einprägsam und vieldeutig: KulturSchock, übrigens ein eingeführter Begriff aus der Anthropologie und er übertreibt ja auch nicht, denn egal in welch anderen Kulturkreis man fährt, er bleibt einem erstmal fremd, aber durch Wissen kann man sich ihm nähern. Nehmen wir islamische Länder, da muss man sich darüber klar werden, dass man als Frau durchaus Restriktionen ausgesetzt ist, Kopftuch tragen ist nur ein Beispiel, in China wird am Tisch geschlürft, in Indien auf die Straße gespuckt, in Lateinamerika gibt es getrocknete Insekten als Snack, manche Völker wollen sich nicht fotografieren lassen, andere haben komplett andere Handzeichen, wodurch es zu verwirrenden Situationen kommen kann – sprich, fremde Kulturen sind uns nicht vertraut und mit diesen Büchern bekommt man Orientierungshilfe, aber auch Begründungen, warum das alles so ist, heißt, es gibt Hintergründe zu Geschichte und Politik, Alltag und Religion. Denn wer die Gepflogenheiten eines Landes einigermaßen kennt, hat sicher mehr von seiner Reise. KulturSchock – eine Reihe bei Reise Know-How. Zu haben für 14,90 Euro.

MDR Figaro - Das Kulturradio des Mitteldeutschen Rundfunks
Abteilung Kulturpublizistik
Sendung "Orte die betören, Orte die verstören" am 25.10.13 13-14 Uhr
Sandra Meyer

Erscheinungsdatum oder Ausgabe: 
Oktober 2014
Medium: 
MDR Figaro - Das Kulturradio des Mitteldeutschen Rundfunks

Offenbach Post: 10/10

Weniger literarisch, umso praxisbezogener ist der "Kulturschock-Band Tansania" aus dem Reise Know-How Verlag. Daniela Eiletz-Kaube beschreibt Denk- und Verhaltensweisen der Tansanier, erklärt geschichtliche, religiöse und soziale Eigenheiten sowie Umgangsformen, religiöse Gebote und Tischsitten.

Erscheinungsdatum oder Ausgabe: 
10/10
Medium: 
Offenbach Post

Giessener Allgemeine Zeitung Nr. 259: 06.11.2010

Das ist nichts für Zartbesaitete. Aber ohnehin besser, man setzt sich zu Hause mit den Gegebenheiten seines Reiselandes auseinander, als vor Ort. Letzteres kann ins Auge gehen, mindestens die schönsten Wochen des Jahres verderben. Vor über einem Jahrzehnt installierte der für seine Individualreisenden-Literatur bekannte Verlag Reise Know-how die »KulturSchock«-Reihe, die unlängst mit Daniela Eiletz-Kaubes Beitrag über Tansania erweitert wurde. 43 verschiedene Kulturräume sind es mittlerweile, die man lesend betreten kann (für um die zehn liegen mp3-Hörbuchversionen vor), um sich auf einen Aufenthalt vorzubereiten. Darunter keineswegs nur exotische Destinationen, sondern auch solche, von denen man meint, sie schon in- und auswendig zu kennen, etwa Frankreich. Zu Jahresbeginn würdigte die Internationale Tourismus-Börse in Berlin das Bemühen des Verlages um Verstehen und Verständigung: Die »KulturSchock«-Reihe wurde mit einem Buch-Award ausgezeichnet als Beispiel für herausragende publizistische Leistung im Bereich Reise und Tourismus. »Die Reihe erklärt wichtige Details, die die meisten Reiseführer nicht oder nur zu kurz ansprechen. « Interkulturelles Wissen jedoch sei mitunter wichtiger als eine preiswerte Hoteladresse! Die Österreicherin Daniela Eiletz- Kaube liefert den unbedingten Beweis für diese Argumentation. 2008 erschien von ihr im DuMont-Reiseverlag in der Reihe Stefan Loose Travel Handbücher ein Tansania-Reiseführer. Darin ist in der Tat nur ansatzweise zu lesen, was die 38-jährige Ex-Aussteigerin nun in aller Ausführlichkeit zu erzählen hat. Ihr Kulturführer will Brücken schlagen zwischen den Realitäten und den Erwartungshaltungen der (westlichen) Besucher. Die Themen: Potpourri aus Ethnien und Sprachen. Wirtschaftseinheit Großfamilie im Umbruch. Frau-Sein in Tansania. Strenge Hierarchien. Hexen, Geister, Ahnen und der alltägliche Zauber. Reden ist Silber: Palavern. Korruption und Schattenwirtschaft. Leben im Rhythmus der Sonne. Entwicklungshilfe: Segen oder Fluch? Afrikabilder in unseren Köpfen. Das Bild der Tansanier vom »weißen« Touristen – dem Msungo. Keine leichte Kost, was Eiletz-Kaube unterbreitet, die zunächst 2005 das Land über ein Jahr kreuz und quer bereiste und dann mit ihrem Mann für eine Saison eine Safari-Lodge im Selous-Game-Reserve leitete. »Erfolge und Misserfolge pflasterten unseren Alltag.« Fahrzeug-Import, Bestechungsversuche, bürokratische Schikanen – alles gemeistert. Aber einen Handwerker dazu zu bewegen, ein marodes Dach der Lodge zu flicken, oder die Bauern im Dorf mit der Gemüseversorgung zu betrauen – »daran bissen wir uns die Zähne aus«. Sehr deutlich ihre Feststellungen, die dazu angetan sind, entscheidungsträge Zweifler womöglich von einer Tansania-Reise Abstand nehmen lassen. Bequeme und Ungeduldige werden sich in T. nicht wohlfühlen, ebenso wenig wie Hightechfreaks, Shopaholics oder Menschen, die für ihre Entwicklungshilfe ewigen Dank erwarten. Die Belohnung warte jenseits rotgewandeter Masai, weißer Strände und quirliger Impalas. Eiletz-Kaube nennt Dinge derart unverblümt beim Namen, dass es einem bisweilen schwindlig werden kann. Ein Schock ist eben keine Streicheleinheit.

Norbert Schmidt

Erscheinungsdatum oder Ausgabe: 
06.11.2010
Medium: 
Giessener Allgemeine Zeitung Nr. 259

http://www.aktuell.ru: 09/11

Man darf sich die Kulturschock-Reiseführer aus dem renommierten Reise Know-How Verlag auf keinen Fall als polyglotte Nachschlagewerke zu den touristischen Sehenswürdigkeiten, Hotels jeder Kategorie und empfehlenswerten Lokalen eines Landes vorstellen.
Vielmehr wenden sich diese Bücher an eine ganz andere Zielgruppe unter den Reisenden. Wer bereit ist, sich ernsthaft mit den Eigen- und Gepflogenheiten eines zum Besuch anstehenden Landes auseinanderzusetzen, ist mit der „Kulturschock“-Reihe bestens beraten.

Detailliert behandeln diese Bücher den Alltag in der Fremde, nicht ohne eine historische Brücke zu schlagen und den langen Prozess der Nationenbildung und Staatswerdung bis in die Gegenwart zu erläutern.

http://www.aktuell.ru

Erscheinungsdatum oder Ausgabe: 
09/11
Medium: 
http://www.aktuell.ru

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