»Guatemala ist ein surrealistisches Land, alles schwebt in einem surrealistischen Klima von Wahnsinn und übereinanderliegenden Bildern.«
Miguel Àngel Asturias

Guatemala
República de Guatemala
Republik Guatemala

 

18:26 h | 25 °C

Das Land in Zahlen

Einwohnerzahl:  
15.468.000 (67)

Bevölkerungsdichte: 
142 pro km²

Fläche: 
108.889 km² (104)

Hauptstadt:
Nueva Guatemala de Asunción (kurz: Guatemala Ciudad)

Staatsform:
Präsidiale Republik

Hauptsprachen:
Spanisch

Währung:
Quetzal (Q)

Nationalfeiertag:
15.9.

Flugdauer:
11 ¾ Std.

Ernährung
2/3 der Bevölkerung fehl- und unterernährt

Analphabetenrate:
30%

Gesundheitssystem:
ein Arzt auf 20.000 Einwohner

Schulabschluss:
80 % Frauen

Indigene Sprachen:
21 Mayasprachen

Kinderarbeit:
Von 5 Mio. Kindern arbeiten 2 Mio.

„Einkaufspreis“ eines Kindes was zur Adoption freigegeben wird:
zwischen 33 und 250 US$

Dies und Das

Natur

© René Meier

Guatemalas Wälder bedecken mit rund 36.000 km² nahezu 33% des gesamten Territoriums des Landes. Mit über zwei Dritteln nimmt der Laubwald den größten Raum ein. Entsprechend den unterschiedlichen klimatischen Gegebenheiten sind Flora und Fauna in Guatemala sehr vielfältig. Es gibt 14 Arten von subtropischen Wäldern und 450 Baumarten. Der größten Artenvielfalt begegnet man im Petén-Tiefland, dem Gebiet des immergrünen Regenwaldes, dessen botanische Üppigkeit das Ergebnis hoher Temperaturen und ganzjähriger Niederschläge ist.

Tiere

In Guatemala wurden ca. 725 Vogelarten erfasst, inkl. 226 nordamerikanischer Zugvogelarten. Die schönsten, wie der schwarz-gelbe Fischertukan oder die bunten Aras, leben im Petén. Darüber hinaus gehören Schlangen, Affen, Raubkatzen und Wild zum Regenwald sowie die unüberschaubare Menge an Insekten und Schmetterlingen. In den kleinen Lagunen und Mangrovengebieten der Pazifikküste findet man mit viel Glück Schildkröten, Leguane und andere Reptilienarten. Im Hochland hingegen sind die wild lebenden Tiere durch die hohe Bevölkerungsdichte fast ausgestorben. Den Bedingungen haben sich nur die Hunde Guatemalas angepasst, die sich als mehr oder weniger wilde Haustiere unkontrolliert vermehren.

Essen

Man wird schnell bemerken, dass die guatemaltekische Küche eine sehr begrenzte Variationsbreite aufweist. Zu jedem Essen werden Tortillas gereicht. Touristen bekommen häufig Brot vorgesetzt. Wie Tortillas sind auch tamales (Klöße mit Fleisch, bei den Bauern ohne) aus Mais. Es wird viel pollo (Huhn) gegessen. Ein leckeres Gemüse ist der grüne oder weiße Güisquil (oder chayote) sowie die rote Camote (Süßkartoffel) und die Yucca, die einen Kastaniengeschmack aufweist. So wichtig wie Mais sind frijoles (schwarze Bohnen), die unterschiedlich zubereitet werden. Es gibt traditionelle Gerichte zu bestimmten Tagen im Jahr. An Allerheiligen (Todos los Santos) bereiten Hausfrauen das fiambre zu, das aus nicht weniger als 40 Zutaten besteht. Jede Hausfrau hat hierfür ihr Geheimrezept. Manche Guatemalteken behaupten, ein fiambre wäre der größte Salat der Welt, da er kalt gegessen wird.

Reisezeit

© René Meier

Guatemala kennt eine Trocken- und eine Regenzeit, die sich am deutlichsten im zentralen und westlichen Hochland auswirkt. Die Regenzeit beginnt etwa im Mai mit ein paar heftigen Regengüssen pro Woche und erreicht mit regelmäßigem Platzregen oder Dauerregen ihren Höhepunkt im September und Oktober. Die Regenzeit bietet viele Reize und ist nicht generell zu meiden. Von Mitte Juli bis Mitte August gibt es eine Zwischentrockenzeit (caniculas).

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Wer diese in der Reiseplanung erwischt, erlebt das Land rundum grün und trotzdem trocken. Im November setzt die Trockenzeit ein. Blauer Himmel, Sonne, intensive Farben und kühlere Nächte kennzeichnen diese Zeit bis zum nächsten Mai. Die Regenzeit wird Winter, die Trockenzeit Sommer genannt. „Ewiger Frühling“ herrscht in den Höhen um 1500 Meter wie in der Hauptstadt und in Antigua, wo die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht nicht so extrem sind. Obwohl während der Regenzeit das Hochland grüner ist, sollte die Trockenzeit vorgezogen werden.

Religion

Wie in fast allen lateinamerikanischen Ländern stellt die katholische Kirche in Guatemala einen wesentlichen Faktor im politischen Leben dar. Ihre offizielle Rolle war lange Zeit die einer konservativen Institution, die an der Aufrechterhaltung bestehender Machtverhältnisse und eigener Privilegien interessiert war. Ihr politisch-ideologischer Einfluss auf breite Teile der Bevölkerung ist auch heute noch enorm, wenn man bedenkt,

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dass rund 60% der Guatemalteken dem katholischen Glauben angehören. Tendenz fallend. Eine schier unüberschaubare Flut von evangelikalen Kirchen, die in Guatemala als Sekten bezeichnet werden, überschwemmt mehr und mehr das Land bis in die kleinsten Dörfer. Massiv traten sie 1976 als Hilfstruppen für die Erdbebenopfer auf und verbanden Aufbauarbeit mit Missionierung. Während dieser Zeit drangen sie bis in die hintersten Winkel des Landes vor, die ohne Pfarrer oder geistlichen Beistand waren.

Tipps

Wörter die weiterhelfen

Si
Ja

Genau
Exactemente

Así es
So ist es

De acuerdo
Einverstanden

Buena idea
Gute Idee

Por qué no?
Warum nicht?

No, gracias
Nein, danke

No vale la pena
Das lohnt sich nicht

Qué lástima
Wie schade

Disculpe
Entschuldigung

Lo siento
Tut mir leid

Por favor
Bitte

Me  parece que ...
Mir scheint, dass …

Creo que …
Ich glaube, dass…

Yo lo creo
Das glaube ich.

No lo creo
Das glaube ich nicht

Qué bueno
Wie schön

Me gusta mucho
Es gefällt mir sehr

Me encanta
Freut mich sehr

No me importa
Das spielt keine Rolle

Me da igual
Ist mir egal

Y qué?
Na und?

Qué pasa?
Was ist passiert?

Kleine Sprachhilfe
Kauderwelsch Spanisch für Guatemala, Band 83

Dos and Don'ts

Mit etwas Gespür wird man schnell merken auf was die Guatemalteken Wert legen. Da die Mehrheit der chaínes und indígenas katholisch ist, existieren natürlich auch andere Moral- und Wertvorstellungen als hierzulande.

Wer sich während seines Aufenthaltes weder besonders auffällig noch aufreizend kleidet, kann eigentlich nichts falsch machen. Konkret bedeutet dies, dass Frauen auf kurze Röcke, durchscheinende Blusen oder extrem anliegende T-Shirts verzichten sollten (auch ihrer eigenen Sicherheit wegen). Bei Männern gilt dies für kurze Hosen oder jegliche Art von Camouflage-Klamotten. Leichte Kleidung ist nur in den heißen Küstenregionen nicht anstößig, während im Hochland von den indígenes ein unangebrachtes Outfit als echter Regelverstoß aufgenommen wird. Respekt und Zurückhaltung sind also angesagt. Dies gilt auch für den scheinbar unwiderstehlichen Reiz im Verlauf der Reise die eigene Kleidung mit einer indianischen Tracht zu vertauschen. So weit sollte die „Anpassung“ nun doch nicht gehen.

Höflichkeit ist oberstes Gebot. Es wird viel und gerne gegrüßt in Guatemala. Bei näheren Bekanntschaften begrüßen sich die Männer per Handschlag – der bei den indígenas meist sehr flau ausfällt – die Frauen berühren sich oft nur zart an der Schulter oder am Arm, was den sogenannten abrazo (Umarmung) symbolisiert. Wenn sie um etwas bitten oder eine Frage stellen, vergessen Sie nie das kleine por favor. Dasselbe gilt umgekehrt für ein herzliches muchas gracias.

Anders als bei uns bleibt die Du-Anrede nur wirklich engen und langjährigen Beziehungen oder Familienmitgliedern vorbehalten. Und selbst dann wird in Guatemala die Nähe oft nur durch das lateinamerikanische „vos” ausgedrückt. Wir haben immer wieder beobachtet, dass Touristen vor allem indígenas wie selbstverständlich dutzen. Das ist unhöflich und widerspricht den nationalen Gepflogenheiten. Allerdings wird die übliche Anredeform von vielen Lehrern in den Sprachschulen oder auf „Gringo-Märkten“ wie Panajchel von den Guatemalteken aus Gründen der Anpassung bereits selbst unterlaufen.

Die Ladinos sind immer zu einer Plauderei aufgelegt. Wer diesem guatemaltekischen Bedürfnis nachkommen kann, sollte dies tun. Selbst wenn Sie nur radebrechen, wird jeder Guatemalteke versuchen, sie zu verstehen und sich über die Unterhaltung freuen.

Geht es um Wegbeschreibungen, Zeitangaben und dergleichen, ist allerdings Vorsicht angesagt. Für einen Guatemalteken ist eine falsche Antwort immer noch höflicher als gar keine. Deshalb empfiehlt es sich, lieber mehrmals zu fragen und die goldene Mitte zu nehmen. Derselben Unzuverlässigkeit begegnet man bei Verabredungen.

Pünktlichkeit wurde nicht in Guatemala erfunden, und die hora chapín, nämlich die Stunde, die ein Guatemalteke meistens „zu spät“ kommt, ist wörtlich aufzufassen.

Exkurs: 130 Jahre guatemaltekische „Bierkultur“

1882 brauten die Brüder Castillo zusammen mit einem Kompangon das erste Bier in Guatemala. Auf zweirädrigen Karren wurde die bräunliche Flüssigkeit in den Städten und Dörfern verkauft. Der Zuspruch war jedoch nicht gerade überwältigend, sodass die beiden Brüder Mariano und Rafael, inzwischen Alleinbesitzer der Brauerei Centro Americana, 1895 den deutschen Bierbrauer Wilhelm Spitz nach Guatemala holten. Erst jetzt bekam das Gebräu Geschmack und Format. 1896 wurde es in Flaschen abgefüllt, und weil das erste Etikett bereits einen Hahn zeigte, nannte man es 1914 kurzerhand „Gallo“.

Die Erfolgsgeschichte eines Imperiums hatte begonnen. Paralell dazu brauten die deutschen Gebrüder Häussler (Cervecería Alemana) um 1890 in Quetzaltenango ebenfalls ein Bier. Ihr Braumeister Gustav Kiene gründete fünf Jahre später unter dem Namen Cervecería Nacional eine eigene Brauerei, die er zusammen mit seinem Bruder zu einem florierenden Unternehmen machte, das außerdem Wurst, Kühleis und erfolgreiche Erfrischungsgetränke herstellte. Die schweren Maschinen für die Bierherstellung kamen aus Deutschland und den USA. Die letzte Maschine arbeitete bis 1968. Die Kiene-Brüder und ihr Brautechniker Wolff gaben ihren Biersorten die verschiedensten Namen und schmückten die Flaschen mit wunderbaren Etiketten (heute noch zu sehen im Stadtmuseum von Quetzaltenango).

Neben dem Doble gab es das Sol, das El Coyote der 1930er Jahre (abgeleitet von Otto „Wolff“), ein Pilsener, das Utz Pin Pin („Sehr, sehr gut“) und einige Festbiere wie das Tecún zu Ostern und das Nochebuena zu Heiligabend. Am langlebigsten aber war das Bockbier, das unter dem Namen Cabro bis heute verkauft wird. 1929 erwarb die Familie Castillo die Cervecería Nacional. Dies war sozusagen das Ende der guatemaltekischen Bierkultur, denn seit jener Zeit trinkt die Nation (mit einigen sehr wenigen Ausnahmen) eine Biermarke: Gallo. Sie ist kaum zu schlagen. Prost!

Exkurs: Ein Maya-Gott in Nadelstreifen

In einigen Dörfern des westlichen Hochlands verehren die Indígenas eine Gestalt, die zu den Kuriositäten Guatemalas gehört und auf den Namen San Simón oder Maximón hört. Dabei handelt es sich um eine mannsgroße Holzpuppe, die unter der Aufsicht der Cofradía steht und wie in Santiago Atitlán während der katholischen Osterprozessionen durch die Straßen getragen wird. Bemerkenswert ist San Simóns Erscheinung. In Zunil trägt er einen Nadelstreifenanzug mit weißem Hemd, in Santiago sieht man ihn behängt mit bunten Tüchern in den dorftypischen gestreiften Trachtenhosen.

Gewöhnlich sitzt San Simón auf einem Stuhl, umgeben von flackerndem Kerzenlicht und bunten Blumen in einem eigens dafür eingerichteten Raum. Dorthin kommen die Indígenas – zum Teil auch Ladinos – mit ihren Sorgen und Nöten, von denen er sie befreien soll. Als Vermittler tritt ein Cofrade auf, der San Simón anruft, während die geplagte Seele ihm zu Füßen kniet. San Simóns Lebenselixier ist hochprozentiger Schnaps, der ihm bei jeder Audienz schlückchenweise eingeflößt wird. Aber sein Magen ist nichts als ein hohler Tank.

Die Herkunft Maximóns oder San Simóns weiß niemand mit Sicherheit zu deuten. Er soll die neuzeitliche Mutation einer Maya-Gottheit namens Mam sein, die in enger Verbindung mit den fünf Unglückstagen (uayeb) des Maya-Kalenders steht. Gleichzeitig verkörpert er für viele den christlichen Judas. Sicher ist nur, dass es sich bei unserer Gestalt um ein Produkt des Synkretismus handelt, das aus der Mischung von vorkolumbischem Götterglauben und christlicher Heiligenverehrung entstanden ist.

Exkurs: Der Quetzal (Pharomachrus mocino)

In Guatemala ist der Quetzal überall anzutreffen: Auf Denkmälern, Töpferwaren, Firmenschildern, Geldscheinen, Teppichen und Textilien findet sich dieser berühmte Vogel in allen nur erdenklichen Größen, Farben und Formen. Er ist Erkennungszeichen und Legende geworden, das Symbol des Landes schlechthin. Doch lebend kann man diesen kleinen Nebelwaldbewohner nur noch selten bewundern. Seiner Schönheit und besonders seiner langen Schwanzfedern wegen wurde er in der Vergangenheit viel gejagt und getötet. Guatemala ist die ureigene Heimat des Quetzal.

Die Maya verehrten ihn als Götterboten, und in den alten Schriften wird mit ihm die höchste Steigerung des Schönen ausgedrückt. Je nach Licht schillern seine Federn grün oder blau. Die mehr als einen Meter langen Schwanzfedern des Männchens verleihen seinem Flug etwas Leichtes, fast Schwebendes. Über seine rote Brust gibt es viele Legenden. So soll er sich nach der Schlacht zwischen Pedro de Alvarado und den Quichés im Tal des heutigen Quetzaltenangos auf die blutende Brust des gefallenen Häuptlings Tecún Umán gesetzt haben, die die seine tiefrot färbte.

Es heißt, ein Quetzal kann nur in Freiheit leben. Wird er in einen Käfig gesperrt, stirbt er. Bei den Maya war es deshalb verboten, ihn in Gefangenschaft zu halten oder gar zu töten. Nur seine Schwanzfedern waren damals schon Objekt der Bewunderung und ein Zeichen der Herrschaft, mit denen sich die höchsten Würdenträger schmückten. Im Kunsthistorischen Museum in Wien ist das einzigartige Stirnband des mexikanischen Königs Moctezuma ausgestellt, das ganz und gar aus den Federn des Quetzals gefertigt ist. Unter den Spaniern kam ein regelrechter Handel mit den Schwanzfedern auf. Nicht selten mussten damit die Maya ihren Tribut an die Lehensherren bezahlen. Geldgier und Jagdfieber der neuen Herrscher dezimierten schon früh seinen Bestand.

Nach der liberalen Revolution 1871 wurde der Quetzal als Symbol der Freiheit und Unabhängigkeit ins guatemaltekische Nationalwappen aufgenommen, wo er zwischen zwei gekreuzten Bajonetten thront, und 1924 wurde die Landeswährung nach dem Quetzal benannt. Der Quetzal ernährt sich hauptsächlich von aguacatillos, einer Frucht, die zu den Lauraceen zählt, zu der auch die Avocado gehört. Von den kleineren aguacatillos schluckt er immer mehrere hinunter und presst in seinen Muskelmagen die großen Kerne aus der dünnen Fruchthülle heraus. Diese würgt er dann wieder hervor, meist weit vom „Mutterbaum“ entfernt. Auf diese Art sorgt er für die Verbreitung dieser Baumart. In Anpassung an das Schlucken dieser bis zu pflaumengroßen Früchte ist der Quetzal selbst der größte Vogel seiner Verwandtschaft (Insekten fressende Trogons) geworden.

Zum Nisten reichen ihm deshalb keine Spechthöhlen, er ist auf alte morsche Bäume angewiesen, in die er sich mit seinem weichen Schnabel eine ausreichend große Höhle graben kann. Solche alten toten Bäume sind deshalb unter den Männchen heiß umkämpft. Durch Schauflüge legen sie eine Art Rangordnung fest, wobei nur Männchen mit überdurchschnittlich langen Schwanzfedern zur Fortpflanzung kommen. Die Quetzales leben in Einehe und helfen bei der Aufzucht der Jungen, was man von April bis Juni beobachten kann. Nach etwa zwei Wochen haben die Jungen ein vollständiges Feder kleid, bleiben aber noch einige Zeit in der Nähe des Nests, bevor sie ausfliegen. Außerhalb der Brutzeit machen sie bis zu 70 km weite Wanderungen, um genügend Fruchtnahrung zu finden.

Alle Texte aus: Reiseführer Guatemala von Barbara Honner und René Meier, Spanisch für Guatemala – Wort für Wort von Barbara Honner und Fridolin Birk.

Uhrzeit und Temperatur: Guatemala Ciudad

Titelbild: © Barbara Honner