Allah fragt weder nach deiner Rasse noch nach deiner Geburt. Er wird von dir nur das wissen wollen: Was hast du auf Erden getan?
Iranisches Sprichwort

Iran
Dschomhūrī-ye Eslāmī-ye Īrān
Islamische Republik Iran
 

10:07 h | 13 °C

Das Land in Zahlen

Einwohnerzahl:
76.424.000 (17)

Bevölkerungsdichte:
46 pro km²

Fläche:
1.648.000 km² (17)

Hauptstadt:
Teheran

Staatsform:
Islamische Republik

Hauptsprachen:
Persisch (Farsi)

Währung:
Rial (IRR)

Nationalfeiertag:
11.Februar

Internationale Ankünfte/Touristen:
3.354.000

Flugdauer:
3.767,23 km ≈ 5 Std.

Entfernung über Land:
4.737 km

Alphabetisierungsgrad bei Frauen (ü 15 J.):
80,7 %

Weibliche Arbeitskräfte mit Hochschulabschluss:
40,3 %, Weltrang (20)

Größtes Fest im Iran:
Nouruz (2500 Jahre alt)

Beluga Kaviar Export:
484 to (1998-2004)

Todesurteile:
mindestens 369 (2013)

Weibliche Fußballfans:
Ca 60 %

Frauen in Fußballstadien:
0

Dies und Das

Natur

© Frank Theil

Die Vegetation Irans spiegelt deutlich die klimatischen und reliefbedingten Gegebenheiten des Landes, aber auch die Eingriffe der menschlichen Besiedlung wider. Charakteristisch ist die kaum vorhandene natürliche Vegetation des Hochlands sowie die durch die jahrtausendelange Abholzung bedingte Ausdünnung oder Beseitigung einer ursprünglich dichten Bewaldung südlich des Kaspischen Meeres und im westlichen Zagros. Von der Ebene bis auf die über 3000 m erreichenden Nordhänge des Alborz erstreckt sich eine durch großen Artenreichtum gekennzeichnete Baum- und Strauchvegetation. Weite Gebiete wie z.B. die Becken der verschiedenen Salzwüsten sind völlig ohne Vegetation. Anders als die bisher erwähnte natürliche Vegetation ist diejenige entlang der oasenartigen Flussläufe im Hochland (z.B. Zayande-Rud in Isfahan) teilweise vom Menschen mitgestaltet; hier ist eine große Artenvielfalt anzutreffen.

Tiere

© Hartmut Niemann

Die Lage Irans zwischen Afrika, Zentral- und Südasien und dem Mittelmeerraum hat eine vielfältige Tierwelt hervorgebracht. In der südkaspischen Tiefebene und in den westlichen und nordwestlichen gebirgigen Randsäumen des Zagros finden sich Säugetiere wie z.B. Mufflon, Steinbock, Wildschwein und Rotwild. An Raubkatzen sind noch Leopard und Luchs verbreitet. Zahlreicher und für den nomadischen und bäuerlichen Nutztierbestand gefährlicher ist der im Norden und Nordwesten verbreitete Wolf. Auch der Braunbär wird gelegentlich gesichtet. In den Wüstensteppen des Zagros und im Hochland kommen unter anderem Gazellen, Füchse und Schakale sowie der einheimische (endemische) mesopotamische Hirsch und der Wildesel vor. Die Vogelwelt Irans ist besonders vielfältig; hier gelten als die bedeutendsten Regionen die Küste des Kaspischen Meeres (vor allem die Süßwasserlagune nordwestlich von Rasht) und der Hilmend-See in Baluchestan.

Essen

Die persische Küche ist schmackhaft und vielfältig. Ein Land von der Größe und ethnischen Vielfalt Irans weist natürlich eine Vielzahl von „Lokalküchen“ auf. Oft gibt es einzelne Gerichte nur zu bestimmten Tageszeiten und in gewissen Regionen. Manchmal haben sie aber auch unterschiedliche Namen. Grundnahrungsmittel sind Reis und verschiedene Sorten Fladenbrot, dazu wird in der Regel auch immer eine ordentliche Portion Fleisch in unterschiedlichster Form serviert egal ob Huhn, Rinder oder Lamm. Neben Kebab, der sich vom Aussehen und Geschmack deutlich von unserem Döner Kebab unterscheidet sind speziell die vorzüglichen Süßspeisen, wie zum Beispiel Gaz, das vom Aussehen und Geschmack dem türkischen Honig ähnelt, oder die Eiskreationen Bastani Sonati und Faludeh, das mit Rosenwasser und Zitronensaft serviert wird, hervorzuheben. Jegliche Art von Schweinefleisch ist dagegen genauso verboten wie der Konsum von alkoholischen Getränken. Zu Mittag wird zwischen 12 und 13 Uhr, zu Abend oft nach 20 Uhr gegessen.

Religion

99% aller Iraner sind Muslime. Iran ist das einzige Land der Welt, in dem der schiitische Islam laut Verfassung Staatsreligion ist. Die überwiegende Mehrheit folgt der Richtung der Zwölfer-Shi´a (Ja´fariten). 8 % der Muslime gehören den Sunniten an. Den Rest teilen sich die Zoroastrier, Juden, Christen und Baha´i.

© Christoph Müller

Reisezeit

Iran ist ein Land mit unterschiedlichen Klimazonen, das zu jeder Jahreszeit bereist werden kann. Von Europäern wird in der Regel das Wetter in den Monaten April und Mai sowie Mitte September bis Anfang November als am angenehmsten empfunden. Die richtige Reisezeit hängt auch entscheidend davon ab, welche Teile des Landes besucht werden. Wer im Frühjahr oder Herbst nach Iran reist, sollte bedenken, dass es nachts auf dem Hochland recht kühl sein kann. Die höchsten Jahresniederschläge fallen von Dezember bis Februar, allerdings je nach Höhenlage unterschiedlich. Weihnachten ist es nördlich von Teheran möglich Ski zu laufen und anschließend innerhalb von 1½ Stunden nach Kish oder Qeshm zu fliegen, um dort zu schnorcheln.  Wer den Iran als Individualtourist bereisen will, sollte darauf achten, dass die Neujahrszeit (ca. 20. März bis 2. April) die Hauptreisezeit für Iraner ist und es dann schwierig sein kann, einen Flug oder ein Hotelzimmer zu bekommen. Während des Ramadan kann es tagsüber schwierig sein, ein offenes Restaurant zu finden.

Tipps

Wörter die weiterhelfen

bale
ja

na
Nein

lotfan
bitte

merßi
Danke!

châhesch mikonam
Macht nichts! Bitte!

mibachschid
Entschuldigen Sie!

komak!
Hilfe!

ßalâm
Guten Morgen/ Tag/ Abend!

chodâ hâfez!
Auf Wiedersehen!

hâletân tsche tour aßt?
Wie geht es Ihnen?

merßi, hâle man chûb aßt!
Danke, es geht mir gut!

eßmetân tschi aßt?
Wie heißen Sie?

eßme man … aßt
Ich heiße …

mitawânid lotfan be man komak bekonid?
Können Sie mir bitte helfen?

… tschand aßt?
Was kostet …?

Schomâ …dârid?
Haben Sie …?

Tsche tour mitawânam be … berawam?
Wie komme ich nach …?

Kleine Sprachhilfe
Kauderwelsch Persisch, Band 49

Dos and Don'ts

Iran ist ein Land zwischen Tradition und Moderne. Die religiösen Traditionen werden seit der Islamischen Revolution wieder besonders betont, stehen aber in einem Spannungsverhältnis zu der sich modernisierenden Gesellschaft. Es besteht ein großer Unterschied zwischen privater und öffentlicher Sphäre: In der Öffentlichkeit hat sich jeder so zu bewegen, dass die religiös-gesellschaftlichen Normen eingehalten werden und das Ansehen der Familie nicht leidet. In der privaten Umgebung versucht sich jeder so einzurichten, wie es die persönlichen Umstände erlauben. In der Öffentlichkeit sollte man sich der Umgebung anpassen, lange Haare (bei Männern) zu einem Zopf binden, kurze Hosen und Muskelshirts vermeiden, legere Freizeitkleidung bevorzugen. Bei Feiern oder offiziellen Anlässen wird jeder Iraner, der es sich leisten kann, einen Anzug anziehen, ohne Schlips freilich, der ist in religiösen Kreisen als „westlich“ verpönt. Falls ein Mann einer Frau vorgestellt wird, vermeidet er in der Regel, ihr die Hand zu geben. Das schickt sich in der Öffentlichkeit nicht.

Für reisende Frauen ist es ungleich schwerer, sie sind für die Dauer des Aufenthalts im Iran gezwungen, sich an die islamische Kleiderordnung zu halten, solange sie sich in der Öffentlichkeit aufhalten. Die jedoch haben die Iranerinnen in den vergangenen Jahren ins Rutschen gebracht, wovon auch Touristinnen profitieren. Ein Mantel (manto) oder gar Ganzkörperschleier (chador) ist nicht erforderlich; stattdessen tut es neben dem obligatorischen Kopftuch auch eine weite Jacke, eine lange Bluse oder ein weit geschnittenes, langes Kleid. Die Kleidung sollte jedoch nicht die Körperformen betonen.

Beim Fotografieren von Menschen sollte man vor allem in ländlichen Gebieten zurückhaltend sein. In den Städten ist dies in der Regel kein Problem; die Iraner selbst fotografieren viel und gern, und es kann leicht passieren, dass sie die Touristen um Aufnahmen bitten. Verhalten Sie sich also weitgehend so, wie Sie es bei den Iranern sehen. Ansonsten lassen Sie sich überraschen – Sie werden staunen, was möglich ist.

Exkurs: Spionitis oder der Glaube an eine weltweite Verschwörungstheorie

Abgesehen von der mehr oder weniger vernünftigen politischen Meinung, die natürlich viele Iraner besitzen, prägt ein wichtiger Faktor das politische Weltbild etlicher Iraner: die sogenannte „große Verschwörungstheorie“. Die offizielle Politik lehrt, dass die islamisch-iranische Führung für Wahrheit und Gerechtigkeit kämpft, gegen die Mächte der Dunkelheit: USA, CIA, Israel, Zionismus, Kapitalismus. Obwohl er für die gerechte Sache steht und kämpft, läuft der Iran demnach wie gegen Windmühlen an: Die „anderen“ lassen nicht zu, dass sich die Islamische Republik gemäß der ihr zukommenden historischen Rolle entwickelt.

Soviel Ungerechtigkeit lässt sich nicht allein durch das politische und wirtschaftliche Übergewicht der „anderen“ erklären. Dazu ist ein erhöhter Grad von Gemeinheit und Feigheit notwendig: Die „anderen“ stecken unter einer Decke, sie kämpfen verdeckt, versteckt, mit unlauteren Mitteln, kurz: eine weltweite Verschwörung ist im Gang. Abgesehen davon, dass ein Körnchen Wahrheit in alledem steckt – der „Westen“ war sich nach der islamischen Revolution einig, dass es da etwas einzudämmen gäbe, und unterstützte zunächst den Kriegsgegner und Aggressor Irak –, hemmt die verbreitete Neigung, immer und überall Verschwörer und Spione am Werk zu sehen, die allgemeine politische Reifung und Entwicklung.

Iran steht mit diesen Verschwörungstheorien jedoch nicht allein da. Auch in Europa gehört der Glaube an die Verschwörung des „Weltjudentums“ oder des „Weltkapitalismus“ (was für manche das gleiche sein mag) seit langer Zeit zur etablierten politischen Folklore. In den 1990er Jahren haben die Verschwörungstheorien in Iran etwas an Attraktivität eingebüßt. Auf Dauer wird es langweilig, im Saft der eingebildeten Rechtschaffenheit zu schwimmen, vor allem, wenn in der Welt draußen so viele zu Hause schwer erhältliche Attraktionen locken.

Exkurs: Der Dichter Hafis und sein Einfluss auf Goethe

Der Dichter Hafis (eigentlich Muhammad Shamsuddin, geboren 1320, gestorben 1389 in Shiraz) ist die Ikone der persischen Dichtung. Sein berühmter „Diwan“ ist das Haus- und Stundenbuch jedes Iraners. Seine Verehrung geht so weit, dass dieses Werk wie ein Orakel zum Ausblick auf die Zukunft benutzt wird: Eine Seite des Bandes wird willkürlich geöffnet und der Finger auf einen zufälligen Vers gerichtet. Aus diesem Vers wird dann von weisen Frauen die Zukunft gedeutet (fal-e Hafez). Sie Gedichte des „Diwan“ sprechen von Anbetung und Liebe, von Wein und Genuss. Sie sind eine Ode an die Freuden des Daseins, oft klagen sie Kleingeister und „Pfaffen“ an. Gleichzeitig loten sie die Tiefen der menschlichen Seele aus, denn nur wer mit ganzen Sinnen empfindet und genießt, kann den „höheren Sinn“ des Daseins wirklich erfahren. Ein Beispiel: Hold im Weinpokale haben wir des Freundes Bild erblickt, Ahnungsloser du der Wonne, die sich unserem Trunk gesellt! Nimmermehr wird sterben, wessen Herz durch Liebe Leben fand! Dass wir ewig dauern, ist im Buch der Zeiten festgestellt. Der Hedonismus in Hafis’ Versen hat ihm bisweilen Feindschaften unter der strengen islamischen Geistlichkeit eingetragen.

In den ersten Jahren nach der Revolution von 1979 durften Hafis’ Werke nicht neu aufgelegt werden. Doch in seinen Versen findet sich die poetische Seele des persischen Volkes wieder, und es war nicht möglich, Hafis dem persischen Volk „wegzunehmen“. Hafis’ Dichtung ist nicht mystisch oder religiös im engeren Sinne. Jedoch sind viele der Bilder und Motive, aus denen er seine Gedichte wie einen Teppich webt, der islamischen Tradition und Mythologie entlehnt. Hafis unterlegt seine Verehrung des Rausches und der Liebe mit religiöser Symbolik und erhöht sie auf die metaphysische Ebene: So entsteht eine Art mystischer Ekstase, in der die „Vereinigung mit dem/ der Geliebten“ und die „Vereinigung im Glauben mit Gott“ ineinander fließen.

Die Beeinflussung, Befruchtung und Verjüngung des alternden Goethe durch seine Beschäftigung mit dem seelenverwandten persischen Dichter ist ein faszinierendes Kapitel west-östlichen Kulturaustauschs. Früher war die Goethe-Forschung uneins, wie Goethes „West-östlicher Diwan“ (geschrieben 1819 im Alter von 70 Jahren) letztlich zu bewerten sei: als Ergebnis einer tiefschürfenden Auseinandersetzung mit Hafis’ Dichtung? Oder eher als produktive Flucht des alternden Goethe aus einer Lebenskrise, in die er sich durch das vergebliche Werben um die junge Marianne von Willemer begeben hatte? Ergriff Goethe den Dichter aus Shiraz begierig als Ansprechpartner, um sich den Frust von der Seele zu schreiben? Inzwischen ist es unstrittig, dass Goethe sich tatsächlich intensiv mit dem Werk Hafis’ auseinandergesetzt hat. Dabei hat er nicht versucht, Hafis formal nachzuahmen; die strenge, von Hafis zur Vollendung gebrachte poetische Form des Ghasel schien ihm nicht mit dem Deutschen bzw. mit seinem eigenen dichterischen Genius kompatibel zu sein. Ein Beispiel:

Sei das Wort die Braut genannt,

Bräutigam der Geist.

Diese Hochzeit hat gekannt,

Wer Hafisen preist.

 Auch inhaltlich unterscheidet sich der „West-östliche Diwan“ von Hafis’ Dichtung. Goethe spielt auf Bilder und Motive aus dessen Werk an; er hat Hafis genau gelesen, verstanden und sich so zu eigen gemacht, dass dessen Motive gleichsam aus seinem eigenen dichterischen Genius quellen. Aber die Behandlung dieser Motive ist bei Goethe eine andere. Während Hafis in seinen Gedichten oft ekstatisch von Motiv zu Motiv springt, ist der Aufbau von Goethes Gedichten in der Regel logisch und strukturiert. Goethe schwelgt in Hafis’ Bildern und Motiven, ohne sich von ihnen fortreißen zu lassen; vielmehr integriert er sie in seinen klar deutschen poetischen Gedankenstrom. Im „West-östlichen Diwan“ spiegeln sich Goethes universale Fähigkeit und Bereitschaft, die Welt in sich aufzunehmen und produktiv werden zu lassen. Seine intimsten Seelengeheimnisse, die unerwiderte Liebe zu Marianne von Willemer, verwandelt er in ein zeitloses, vollendetes Kunstwerk.

 

Exkurs: Heirat ohne Hochzeitsfest? – Eine wahre Geschichte

Ein iranischer Bekannter aus Teheran wollte heiraten. Er und seine zukünftige Frau hielten nicht viel von einem traditionellen, mit großem Aufwand und unter hohen Kosten veranstalteten Hochzeitsfest. Beide waren gut ausgebildet, verdienten gut und entschlossen sich, mit einer relativ geringen Brautgabe und im engsten Familienkreis ohne jede Festlichkeit still und leise zu heiraten.

Der Widerstand beider Eltern, die ein großes Hochzeitsfest veranstalten wollten, konnte nach langem Erklären und Argumentieren schließlich überwunden werden. Womit das Brautpaar jedoch nicht gerechnet hatte, waren die sofort nach der Trauung einsetzenden Anrufe aus der engeren und weiteren Verwandtschaft: Wann findet eigentlich das Hochzeitsfest statt? Wir freuen uns schon darauf! Alles Reden und Erklären der Eltern half nichts: Einige Kusinen und Tanten konnten partout nicht verstehen, dass es keine Hochzeitsfeier geben sollte. Das gibt es nicht! Das kann nicht sein! Hat man so etwas jemals schon gehört? ... Und schließlich: Habt ihr etwa schon ohne uns gefeiert? Wollt ihr unter euch bleiben? Und das uns, die wir euch immer zu jeder Gelegenheit eingeladen, die wir euch immer jede Ehre erwiesen haben! Nach drei Monaten war die Brautmutter zermürbt, sie flehte die Tochter an: Bitte lass uns ein Fest veranstalten, um den Familienfrieden zu retten! Das junge Paar beriet sich und entschied: Nein, das wollen wir nicht, und das werden wir nicht tun.

Sie schrieben einen Brief und sandten ihn in 60 Fotokopien an alle Verwandten; in ihm erklärten sie genau ihre Beweggründe. Ein paar Tage später rief eine Tante bei der Brautmutter an und sagte: Ja, das ist gut, die beiden sind jung und haben ihre eigene Meinung, aber sie haben vergessen, eines zu schreiben: Wann findet endlich das Hochzeitsfest statt?

Aus: Iran – Handbuch für individuelles entdecken von Hartmut Niemann und Ludwig Paul

Uhrzeit und Temperatur: Teheran

Titelbild: © Christoph Müller